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	<title>personlichkeitsrechte &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "personlichkeitsrechte"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:30:14 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Afrika, AIDS und Rock´n Roll]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/20/afrika-aids-und-rock%c2%b4n-roll/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 08:50:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Posse in mehreren Akten mit einem offenen und nicht offenem Ende Hauptdarsteller Menschen mit H]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><strong>Eine Posse in mehreren Akten mit einem offenen und nicht offenem Ende</strong></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Hauptdarsteller<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.health-e.org.za/news/article.php?uid=20032543" target="_blank">Menschen mit HIV und AIDS in Südafrika/Kapstadt</a></p>
<p><strong>Tragende Rollen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hopecapetown.com/" target="_blank">Hoffnung</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Hippler" target="_blank">Ein Priester</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WordPress" target="_blank">WebBlogSystem</a></p>
<p><strong>Nebenrollen/Statisten/Komparsen</strong></p>
<p><a href="http://www.harbottle.com/hnl/pages/hnl.php?gclid=" target="_blank">Anwaltskanzlei aus London </a></p>
<p>Musikagentur/Management?</p>
<p><a href="http://www.annielennox.com/" target="_blank">Rocksängerin</a> ?</p>
<p>u.v.a. . . . . . nix genaus weiß man noch nicht</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Aids braucht positive Gesichter“]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/14/%e2%80%9eaids-braucht-positive-gesichter%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 15:02:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/14/%e2%80%9eaids-braucht-positive-gesichter%e2%80%9c/</guid>
<description><![CDATA[Acht Frauen und Männer aus der Region Braunschweig haben den Mut, sich im öffentlichen Raum zu ihrer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Acht Frauen und Männer aus der Region Braunschweig haben den Mut, sich im öffentlichen Raum zu ihrer HIV-Infektion zu bekennen: Vom 31. Oktober 2009 bis zum 27. Februar 2010 sind ihre Gesichter und ihre Vornamen auf der Straßenbahn 9562 der Braunschweiger Verkehrs AG zu sehen. Die<a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/?page_id=1179" target="_blank"> Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe</a> setzt mit diesem einzigartigen Projekt ihr Engagement fort für einen offenen, verantwortungsvollen Umgang mit Aids. Im Vorfeld des Welt-Aids-Tages 2009 und danach rollt die künstlerisch gestaltete, knallrote Straßenbahn mit den Porträts von acht „positiven“ Menschen auf vergoldeten Fenstern durch die Stadt. Die Botschaft ist:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Das Leben mit Aids hat genauso viel Wert wie das Leben ohne Aids.</em></p>
<p style="text-align:left;">Am Samstag Nachmittag haben sich einige Mitglieder aus einem <a href="http://www.forum-positiv.de/" target="_blank">Forum</a> in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shoutbox" target="_blank">Shoutbox</a> über diese Aktion unterhalten. Bis dato habe ich von dieser oben genannten Aktion zwar gehört aber mehr auch nicht. Angeregt und durch das Gespräch neugierig geworden habe ich mir die Seite der AH Braunschweig angeschaut und bin dabei über die folgende Rede die einer der Teilnehmer an dieser Aktion Beteiligten, Jean-Luc Tissot dem Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe zum Empfang &#8211; dem Start der Strassenbahnaktion (<a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/wp-content/uploads/Pressemappe_09_10_31.pdf" target="_blank">Quelle</a>) (pdf Datei) gehalten hat gestoßen, die ich in mehr als einer Hinsicht für außergewöhnlich halte. In vielem was Jean-Luc sagt kann ich mich pers. wieder erkennen und identifizieren.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p style="text-align:left;">Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Als Beitrag zu diesem Festakt möchte ich gerne mit Ihnen ein paar Gedanken über die Hintergründe dieser Straßenbahnaktion teilen:</p>
<p>Wenn ich in den Schulen über Aids aufkläre, werde ich nicht selten gefragt, ob ich nicht dran gedacht habe, meinem Leben ein Ende zu setzen, als ich 1987 erfuhr, dass ich mich mit Aids infiziert hatte. Diese Frage sagt viel über denjenigen aus, der sie stellt. Er geht davon aus, dass ein Leben mit dem Eintreten des HI-Virus auf einmal wertlos und sinnlos wird, so dass es nicht mal lohnt, weiter zu leben. Gerade diese Vorstellung ist in vielen Köpfen verbreitet, meistens unreflektiert. Aber daraus entsteht diese so gängige Haltung von Mitleid, Abwertung, Missachtung und Diskriminierung gegenüber den Menschen, die sich mit diesem Virus infiziert haben. Und für uns ist es verdammt schwer mit dieser latenten Unterstellung der anderen zu leben.</p>
<p>Nun, meine Damen und Herren, was uns als einzelne Menschen auszeichnet, ist unsere Einmaligkeit und Einzigartigkeit. Wenn ich mir bewusst mache in dieser Welt unersetzbar zu sein, dann verstärke ich in mir die Verantwortung für mein Leben und mein Umfeld.</p>
<p>Viktor Frankl – von dem ich viel im Umgang mit Leid gelernt habe &#8211; schrieb dazu in seinem Buch „&#8230; trotzdem Ja zum Leben sagen – ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“: <em>„Ein Mensch, der sich seiner Verantwortung bewusst ist, wird nie imstande sein, sein Leben hinzuwerfen“</em>. Und er wusste worüber er sprach!</p>
<p>Mit meinen Worten: Wenn sich ein Mensch mit Aids infiziert hat, steht er vor der Wahl zwischen drei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Er kann sich das Leben nehmen.</li>
<li>Er kann die Krankheit verdrängen – also nach außen weiter leben, als ob er nicht Aids hätte.</li>
<li>Drittens kann er Aids in seine Persönlichkeit und damit in sein Leben integrieren. In diesem letzten Fall verstärkt die Krankheit seine Einmaligkeit und seine Einzigartigkeit; Aids verstärkt seine Verantwortung für sich und die Gesellschaft, in der er lebt.</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">Erlauben Sie mir noch einmal Frankl sinngemäß zu zitieren: Wir fragen nach dem Sinn des Lebens, dabei ist es aber umgekehrt: Wir sind diejenigen, die gefragt werden. Es ist das Leben, das uns Fragen stellt, die wir zu beantworten haben und – wie Frankl hinzufügt – <em>„nicht durch Grübeln, sondern nur durch ein Handeln“</em>.</p>
<p>Und jetzt, meine Damen und Herren, sind wir mitten in unsere Straßenbahnaktion gelangt.</p>
<p>Acht Personen mit Aids aus Braunschweig entscheiden sich, auf einer Straßenbahn der Verkehrs AG abgebildet zu werden. Mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit zeigen wir, dass wir die Phase des Grübelns überwunden und uns für eine Handlung entschieden haben. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber die Zukunft können wir mit gestalten.</p>
<p>Die Integration unserer Infektion und ihre Umsetzung in eine politische, soziale und künstlerische Aktion ist unsere Antwort auf das Leben. Damit sagen wir <em>„Unser Leben hat genau so viel Wert mit Aids wie ein Leben ohne Aids“ – nicht mehr und nicht weniger.</em></p>
<p>Auf den Fenstern der Straßenbahn 9562 steht „Ich kann mit Aids umgehen“ das gilt für uns&#8230; und das gilt für den Arbeitgeber, die Nachbarin, die Agentur für Arbeit, unsere Familie, andere Menschen mit Aids, Jugendliche, Ausländerbehörden, Passanten, Fahrgäste &#8230; in Braunschweig und darüber hinaus: Ich kann mit Aids umgehen!</p>
<p>Ich danke Ihnen</p>
<p>Jean-Luc Tissot</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p style="text-align:left;">Ich halte die Zurückhaltung besonders der überregionalen Medien i.e. bekannte, namhafte Tageszeitungen, Magazine was die mediale Verbreitung dieser Aktion betrifft für bedauerlich und in gewisser Weise sehr bezeichnend. Wenn es darum geht <a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/15/pressefreiheit-und-klimawandel/" target="_blank">marktschreierisch</a> quer durch die Republik mit dem Finger auf mögliches Fehlverhalten von Menschen mit HIV hinzuweisen bzw. <a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/09/07/regenbogen-e-v-ein-verein-der-mehr-fragen-offenlast-als-er-beantwortet/" target="_blank">reisserische Aktionen zweifelhafter Vereine</a> die sich unter dem Strich als kontraproduktiv bzgl Prävention und Aufklärung zu dem Thema HIV erweisen aufgreifen, dann stehen insbesondere die Print Medien an vorderster Stelle. Wenn es darum geht wie in diesem Fall einen Beitrag zum Abbau von Stigma und Diskriminierung in der Gesellschaft gegenüber HIV und AIDS und Menschen die mit dem Virus leben geht zu leisten, dann hüllen sie sich in Schweigen. Die Pressefreiheit ist wie mir scheint auf einem Auge blind.</p>
<p><strong>Mehr zu diesem Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/?page_id=1179" target="_blank">Strassenbahnaktion AidsHilfe Braunschweig</a></li>
<li><a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/?page_id=1188" target="_blank">Infomaterial</a> (pdf Dateien)</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Basisdemokratie sieht anders aus.]]></title>
<link>http://wahlberliner.wordpress.com/2009/10/31/basisdemokratie-sieht-anders-aus/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 05:06:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>wahlberlinerin</dc:creator>
<guid>http://wahlberliner.wordpress.com/2009/10/31/basisdemokratie-sieht-anders-aus/</guid>
<description><![CDATA[• WIRsein • Nur um noch einmal auf meine (unsere!) Persönlichkeitsrechte zu sprechen zu kommen. Nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[• WIRsein • Nur um noch einmal auf meine (unsere!) Persönlichkeitsrechte zu sprechen zu kommen. Nich]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zombie-Netzwerk: Facebook für die Toten]]></title>
<link>http://11tech.wordpress.com/2009/10/28/zombie-netzwerk-facebook-fur-die-toten/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 12:23:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ralf</dc:creator>
<guid>http://11tech.wordpress.com/2009/10/28/zombie-netzwerk-facebook-fur-die-toten/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man ein Portal mit der Bevölkerungszahl eines Landes betreibt, dann nippeln zwangsläufig im Lau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://11tech.wordpress.com/files/2009/09/sensenmann.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5986" title="Sensenmann" src="http://11tech.wordpress.com/files/2009/09/sensenmann.jpg" alt="Sensenmann" width="210" height="210" /></a>Wenn man ein Portal mit der Bevölkerungszahl eines Landes betreibt, dann nippeln zwangsläufig im Laufe der Zeit viele User ab. Doch deren Profile verlassen nicht das soziale Netzwerk, sondern führen ein Zombie-Leben.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Zumindest Facebook will sich aktiv des tödlichen Problems annehmen (nachdem es wohl entsprechenden Druck in Kanada gegeben hatte) und einen digital-virtuellen Friedhof einrichten, damit sich die Gemeinde an ihre offline gegangenen Mitglieder stilvoll erinnern kann. &#8220;Wenn jemand sich dem Freundeskreis im Himmel angeschlossen hat, dann sollte sein Profil in die Erinnerungsecke wandern, wo sich Freunde &#38; Familie über die verblichene Person austauschen und eben die Erinnerungen wach halten können&#8221;, schreibt Facebook-Mann<br />
Max Kelly im offiziellen Firmenblog.<br />
http://blog.facebook.com/blog.php?post=163091042130<br />
Zugriff hätten dann nur noch jene Freunde und Kontakte, die vor dem Todesfall eine entsprechende Freigabe hatten. Für Diskussionen wird sicherlich sorgen, dass nicht einmal die engsten Verwandten sich noch in den toten Account einloggen dürfen &#8211; um zum Beispiel als autorisierte Erben bestimmte Schandflecken aus dem Profil zu tilgen. Statt dessen verspricht Facebook, sich aktiv um das Entfernen sensibler Informationen &#8220;zu kümmern&#8221;. Ich sehe schon eine Flut von Gerichtsverfahren vor mir, da diese Geschichte Minenfelder wie Persönlichkeitsrechte oder auch religiöse Gefühle berührt. Außerdem kann es erhebliche Probleme geben, wenn Manipulanten Facebook weismachen wollen, dass ein Account-Inhaber verstorben sei, obwohl er noch fröhlich unter den Lebenden weilt (und vielleicht nur gerade verreist, krank oder inaktiv ist). Was passiert, wenn auf der Erinnerungstafel sich jemand unrühmlich oder gar beleidigend über den Verblichenen äußert? Schließlich sind Facebook-Friends nicht immer Freunde. Die Familie jedenfalls wird nicht rankommen&#8230; [Ralf]</p>
<p>[<a href="http://www.theregister.co.uk/2009/10/27/facebook_memorials/" target="_blank">The Register</a>]</p>
<p>[<a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=163091042130" target="_blank">Firmenblog Facebook</a>]</p>
<p><a href="http://11tech.wordpress.com/2009/10/27/nachrichten-von-der-anderen-seite/" target="_blank">Nachrichten von der anderen Seite</a></p>
<p><a href="http://11tech.wordpress.com/2009/09/21/unfreiwilliges-outing-via-facebook/" target="_blank">Unfreiwilliges Outing via Facebook</a></p>
<p><a href="http://11tech.wordpress.com/2009/08/19/mathematiker-beweisen-resident-evil-stimmt-zombies-gewinnen/" target="_blank">Mathematiker beweisen: Resident Evil stimmt, Zombies gewinnen</a></p>
<p><a href="http://11tech.wordpress.com/2009/10/24/sid-meier-civ-demnachst-auch-fur-facebook/" target="_blank">Sid Meier: Civ demnächst auch für Facebook</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[UCI-Kinowelt: Terror-Datenschutzerklärung?]]></title>
<link>http://hurkunde.wordpress.com/2009/10/22/uci-kinowelt-terror-datenschutzerklarung/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:35:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>hurkunde</dc:creator>
<guid>http://hurkunde.wordpress.com/2009/10/22/uci-kinowelt-terror-datenschutzerklarung/</guid>
<description><![CDATA[7. Soweit die Übermittlung meiner Daten an Dritte nicht aufgrund eines Gesetzes, insbesondere nach d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>7. Soweit die Übermittlung meiner Daten an Dritte nicht aufgrund eines Gesetzes, insbesondere nach dem BDSG, erlaubt ist, willige ich ein, dass die UCI-Gruppe und KRANKIKOM [..] meine personenbezogenen Daten an Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden zur Abwehr von Gefahren für die staatliche und öffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten übermittelt.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.uci-kinowelt.de/Berlin_Colosseum/Nutzungsbedingungen/Datenschutzerklaerung">http://www.uci-kinowelt.de</a></p>
<p>oookay, also: jemand wollte sich eine karte online bestellen, und dann hat er sich mal die datenschutzerklärung genauer angeschaut. was kam heraus? ja, punkt 7, der unbedingt wichtig ist, vor allem, weil man natürlich gleich in eine terror-datei abgespeist wird? und das trotz des robbie williams -aus in düsseldorf, bei dem 1700 wartende fans wieder nach hause geschickt wurden&#8230;tststs.</p>
<p>was geht nur ab in den köpfen der leute? was ist los? in welcher welt leben wir? ich komme mir extrem fremd vor grad! ist das nur bei UCI so? oder in den anderen auch? ist mal jemand mal nihct so faul wie ich und schaut mal bitte nach?</p>
<p>link. <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/uci-kinowelt-terror-datenschutzerklaerung/">netzpolitik </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Denver Prinzipien]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/10/09/die-denver-prinzipien/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 13:38:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/10/09/die-denver-prinzipien/</guid>
<description><![CDATA[Im Geist von San Franzisko Einer der ersten Menschen die mit der Diagnose AIDS konfrontiert wurden w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Im Geist von San Franzisko</strong></p>
<p>Einer der  ersten Menschen die mit der Diagnose AIDS konfrontiert wurden waren u.a. Bobbi Campell Sept 1981 und Dan Turner Feb 1982 in San Franzisko sowie Michael Callen Ende 1981 in New York. Zu dieser Zeit wußte man kaum etwas über den Virus &#8211; über <a href="http://www.ondamaris.de/?page_id=1110" target="_blank">AIDS</a>. Die Menschen die mit AIDS diagnostiziert wurden bezeichneten sich selbst als &#8220;PWA&#8221; People with Aids. Aus diesen PWA´s &#8220;Menschen mit AIDS&#8221; entstand recht schnell die Selbsthilfe Bewegung. Selbsthilfe so wie man es damals wie heute versteht basiert auf dem naheliegenden Konzept, das Menschen mit AIDS an den Entscheidungen, die ihr eigenes Leben betreffen, beteiligt werden sollten.</p>
<p>AIDS wurde nicht von Anfang AIDS genannt. Es gab eine  Menge von Bezeichnungen für diese unbekannte Epidemie die erstmals unter schwulen Männern auftrat. Eine davon war GRID &#8220;Gay related immuno deficiency&#8221; was soviel wie &#8220;Schwulen bezogene Immun Schwäche&#8221; bedeutete. Oder man nannte die Krankheit schlicht und einfach &#8220;Es&#8221;. Man hatte &#8220;Es&#8221;.</p>
<p>Was man wußte war das was man selbst durchmachte und unmittelbar in seinem Umkreis, seinem Freundeskreis erlebte. Bobbi Campell war der Erste, der mit seiner Krankheit in die Öffentlichkeit ging. Anfang 1982 erschien der erste in einer Reihe wichtiger Artikel in der Schwulenzeitschrift von San Franzisko, dem Sentinel, in denen er beschrieb was er durchmachte und in denen er Anderen Ratschläge gab.</p>
<p>Einer der Freunde von Bobbi Campell war Dan Turner, der im Februar 1982 diagnostiziert wurde. Nach einem Treffen mit Dr. Marcus Conant und Dr. Paul Volberding an dem beiden teilgenommen hatten trafen sich Bobbi Campell und Dan Turner in Dan´s Haus im Castro District in SF. In diesen  Begegnungen wurde der Grundstein dafür gelegt, was in der Folge mit anderen PWA´s zur Gründung  von &#8220;Menschen mit AIDS in SF&#8221; führte, der ersten Organisation von und für Menschen mit AIDS und ARC = Aids Related Complex  aus dem sich  das Konzept von PWA &#8220;Menschen mit AIDS&#8221; der Selbsthilfe Bewegung in den USA entwickelte. Auf der Geburtstagsparty zu Ehren von <a href="http://www.hicom.net/~oedipus/milk.html" target="_blank">Harvey Milk</a> in der Castor Street in SF, die zu diesem Ereigniss abgesperrt war, hielt Dan  seine erste Rede als ein in der Öffentlichkeit bekannter &#8220;PWA &#8211; Mensch mit AIDS&#8221;. Seine Botschaft bestand aus drei Punkten:</p>
<ul>
<li> Halte Dich auf dem Laufenden</li>
<li> Sei vorsichtig aber nicht paranoid</li>
<li> Verhalte dich solidarisch</li>
</ul>
<p>Am 2. MAi 1983 fand zur gleichen Zeit in New York und San Franzisko der erste &#8220;<a href="http://www.google.de/url?sa=t&#38;source=web&#38;ct=res&#38;cd=4&#38;ved=0CBUQFjAD&#38;url=http%3A%2F%2Fwww.candlelightmemorial.org%2Fimages%2Fpdf%2Fal_special.pdf&#38;ei=TP7OSpHfK9PK_gaZ353ZAg&#38;usg=AFQjCNGtT4c6Wd7wia3TkfNTggWlbG0J5A&#38;sig2=1t9HNUJ7ChMCZFnDjXBnGw" target="_blank">Candlelight Walk</a>&#8221; (pdf Datei) statt, der von Menschen mit AIDS organisiert und angeführt wurde. Das Ziel dieser Demonstration war es auf die Not der Menschen mit AIDS hinzuweisen und an die bereits Gestorbenen zu erinnern. Am 23. Mai beschloß &#8220;Menschen mit AIDS in SF&#8221; Dan Turner und Bobbi Campell im Juni zur<a href="http://www.gmhc.org/about/timeline.html" target="_blank"> &#8220;National Lesbian and Gay Health Conference                in Denver&#8221;</a> (pdf Datei) zu schicken. Dieses bedeutssame Treffen war der Auftakt der PWA Selbsthilfe Bewegung.</p>
<p><strong>Währenddessen in New York</strong></p>
<p>Zur gleichen Zeit 1982 gründeten Michael Callen und Richard Berkowitz in <a href="http://www.thebody.com/content/art31074.html" target="_blank">New York</a> eine der ersten Gruppen von Menschen mit AIDS. Die Gruppe nannte sich &#8220;Gay Men with AIDS&#8221; &#8211; &#8220;Schwule Männer mit Aids &#8211; GMWA&#8221;. Das erklärte Ziel von GMWA war, sich durch Austausch der persönlichen Erfahrungen, Kraft und Hoffnung gegenseitig zu unterstützen. GMWA gab, im Gegensatz zu einer politischen Gruppe, hauptsächlich emotionale Unterstützung.</p>
<p>Im Herbst des Jahres 1982 wurde die Gruppe um Michael Callen auf das Treffen einer Gruppe &#8220;New York AIDS Network&#8221; zum ersten Mal aufmerksam, die sich im Büro des &#8220;Community Health Project&#8221; im east Village traf. Dieses Netzwerk war von Hal Kooden, Virginia Apuzzo und Dr. Roger Enlow gegründet worden und bildete das erste politische Forum, in dem persönliche Sorgen und Informationen über AIDS ausgetauscht werden konnten.</p>
<p>Irgendwann wurde der Frust unter den New Yorker PWAs und PWArcs immer größer:</p>
<p><em>&#8220;Als Menschen mit AIDS und ARC saßen wir auf den Veranstaltungen der &#8220;<a href="http://wapedia.mobi/en/Gay_Men%27s_Health_Crisis" target="_blank">Gay Men´s Health Crisis</a>&#8221; GMHC herum und hörten schweigend einer Reihe von Ärzten, Krankenschwestern, Rechtsanwälten und Versicherungsexperten zu, die uns wortreich beschrieben, wie es ist, wenn man AIDS hat. Es dämmerte mehreren zur gleichen Zeit, das mit diesem Bild irgendetwas nicht stimmte. Die &#8220;wirklichen Experten&#8221;, so stellten wir fest, waren nicht auf dem Podium.</em></p>
<p><em>Im Frühjahr 1983 wurde beschlossen, an dem zweiten &#8220;National AIDS Forum Denver&#8221; teilzunehmen, das von der &#8220;Lesbian and Gay Health Education Foundation&#8221; gesponsort wurde.</em></p>
<p><em>Die Idee traf uns wie ein Blitzschlag. Bis jetzt waren wir einfach nicht drauf gekommen, das wir als Betroffene irgendwie mehr sein könnten als nur die passiven Empfänger aufrichtiger Anteilnahme von jenen, die (noch) nicht diagnostiziert waren. Sobald das Konzept von PWA &#8211; also Menschen mit AIDS, die für sich selbst eintreten &#8211; einmal auf dem Tisch lag, griff die Idee um sich wie ein Lauffeuer (mit nur wenig Widerstand von Splittergruppen innerhalb der GMHC).&#8221;</em></p>
<p>Ein Teil der großen Akzeptanz, die das Konzept der Selbsthilfe fand, ist den Kämpfen der Feministinnen und Bürgerrechtsbewegungen geschuldet. Von den Teilnehmern des &#8220;AIDS Network&#8221; Meetings waren Lesben und Feministinnen die ersten und stimmgewaltigsten UnterstützerInnen des Rechts auf Selbsthilfe.</p>
<p><strong>Die historische Konferenz in Denver</strong></p>
<p>PWAs aus dem ganzen Land trafen sich im Empfangsraum, der von den Koordinatoren der Konferenz provisorisch hergerichtet worden war. Bobbi Campell übernahm schnell die Leitung der Versammelten. Als Ziel skizzierte er ein ehrgeiziges politisches Netzwerk von PWA Gruppen in allen großen Städten. Er machte den Vorschlag, dass diese lokalen Gruppen schließlich zusammen eine nationale Organisation der Menschen mit AIDS bilden sollten.</p>
<p><em>&#8220;Schließlich wurden Empfehlungen formuliert, die sowohl den politischen und holistischen Ansichten der kalifornischen Delegierten Rechnung trugen wie auch das Interesse der New Yorker an der Debatte über die Ursache der Krankheit mitberücksichtigten. Mit erstaunlich wenig Reibereien erreichten wir schnell einen Konsens und die sogenannten &#8220;Denver &#8211; Prinzipien&#8221; wurden verabschiedet.</em></p>
<p><em>Nachdem die harte Arbeit getan war, beschlossen wir die Abschlußsitzung zu stürmen und unsere Forderungen zu präsentieren. Auf demokratische Art und Weise trugen wir einzeln jeder einen Punkt vor, bis die ganze Liste von Empfehlungen und Verantwortlichkeiten zum ersten Mal in aller Öffentlichkeit geäußert worden war.Die Delegierten aus San Franzisko hatten ihr Transparent mit dem Slogan &#8220;Wir kämpfen um unser Leben&#8221; mitgebracht</em>.&#8221;</p>
<h3 style="text-align:center;">DENVER &#8211; PRINZIPIEN</h3>
<p style="text-align:center;"><strong>Erklärungen des &#8220;Advisory Committee of People with AIDS&#8221;</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>Wir verurteilen alle Versuche uns als &#8220;Opfer&#8221; abzustempeln, ein Ausdruck, der Scheitern impliziert. ebenso sind wir nur manchmal &#8220;Patienten&#8221;, ein Wort, das Passivität, Hilflosigkeit und Abhängigkeit von der Fürsorge anderer suggeriert. Wir sind &#8220;Menschen mit AIDS&#8221;.</em></p>
<p><strong>Empfehlungen an das Personal im Gesundheitswesen</strong></p>
<ul>
<li>1. Seid offen, vor allem gegenüber Euren Patienten mit AIDS.</li>
<li>2. Macht die Theorie, die ihr über die Ursachen von AIDS habt, deutlich und diskutiert sie mit Euren Patienten, da dies Eure Behandlungsmethoden und Eure Pflege beeinflußt.</li>
<li>3. Sprecht über Eure Gefühle bezüglich AIDS (z.B. Eure Ängste, Befürchtungen, Hoffnungen usw) und befaßt Euch nicht nur intellektuell damit.</li>
<li>4. Setzt Euch gründlich mit Euch selbst und mit Eurer Haltung gegenüber AIDS auseinander.</li>
<li>5. Behandelt Menschen mit AIDS immer als vollwertige und selbstverantwortliche Personen. Sprecht über psychosoziale Probleme genauso wie über medizinische Fragen.</li>
<li>6. Redet mit Menschen mit AIDS, auch über ihre Sexualität &#8211; gefühlvoll und ohne auszuweichen. Dazu braucht ihr Informationen über die Sexualität von Schwulen, besonders von Menschen mit AIDS.</li>
</ul>
<p><strong>Empfehlungen an alle</strong></p>
<ul>
<li>7. Helft uns im Kampf gegen diejenigen, die uns unsere Jobs wegnehmen und uns aus unseren Wohnungen hinauswerfen wollen; gegen diejenigen die sich weigern, uns zu berühren oder uns von unseren Geliebten, unseren Freunden und Gleichgesinnten trennen wollen. Es gibt nämlich keinerlei Hinweis darauf, das AIDS durch alltägliche soziale Kontakte übertragen werden kann.</li>
<li>8. Macht Menschen mit AIDS nicht zum Sündenbock. Gebt uns nicht die Schuld an der Epedemie. Zieht keine verallgemeinernden Schlüsse über unsere Lebensstile.</li>
</ul>
<p><strong>Empfehlungen an Menschen mit AIDS</strong></p>
<ul>
<li>9. Setzt euch zusammen und wählt Eure eigenen Vertreter. Stellt Euch selbst Eure Aufgaben und entwickelt Eure eigenen Strategien. Sprecht selbst mit denLeuten, die in den Medien arbeiten.</li>
<li>10. Macht von eurem Recht gebrauch, an allen Entscheidungsprozessen, vor allem in den Vorständen Eurer Hilfsorganisationen, mitzuwirken.</li>
<li>11. Engagiert Euch auf allen AIDS Veranstaltungen und tut dies gleichberechtigt mit anderen Teilnehmern. Tauscht mit ihnen Erfahrungen und Erkenntnisse aus.</li>
<li>12. Praktiziert Safer Sex, um eure Partner und Euch selbst nicht zu gefährden. Wir sind der Meinung, dass Menschen mit AIDS eine ethische Verantwortung haben, ihre potentiellen SexualpartnerInnen über ihren Gesundheitszustand zu informieren.</li>
</ul>
<p><strong>Rechte der Menschen mit AIDS</strong></p>
<ul>
<li>13. Wir haben das Recht auf ein lebenswertes Dasein, auf ein gefühlsmäßig und sexuell voll befriedigendes Leben, wie jeder andere Mensch auch.</li>
<li>14. Wir haben das Recht auf hochwertige medizinische Behandlung und qualifizierte soziale Unterstützung in jeder Hinsicht, ohne jegliche Diskriminierung aufgrund unserer sexuellen Orientierung, unseres Geschlechtes, unserer medizinischen Diagnose, des sozialen Status oder unserer ethnischen Herkunft.</li>
<li>15. Wir haben das Recht auf Aufklärung über alle medizinischen Vorgänge und Risiken, auf Wahl oder Verweigerung einer Behandlungsmethode, auf Weigerung an wissenschaftlichen Forschungen teilzunehmen. Wir haben dieses Recht, ohne gleichzeitig riskieren zu müssen, die qualifizierte medizinische Behandlung zu verlieren. Wir haben das Recht, selbstverantwortlich Entscheidungen über unser Leben zu treffen.</li>
<li>16. Wir haben das Recht auf Privatsphäre, auf die vertrauliche Behandlung unserer medizinischen Daten. Wir haben das Recht auf menschlichen Respekt und auf die Wahl unserer wichtigsten Kontaktpersonen.</li>
<li>17. Wir haben das Recht, in Würde zu sterben &#8211; und zu LEBEN.</li>
</ul>
<p>Aus: Michael Callen (ed) Surviving and Thriving with AIDS: Collection Wisdom. Volume Two. People with Aids Coalition, Inc New York 1998</p>
<p>Texte &#8211; Passagen mit freundlicher Genehmigung der <a href="http://www.aidshilfe.de/" target="_blank">DAH</a> entnommen aus der Reihe AIDS &#8211; Forum D.A.H. &#8211;  Sonderband &#8220;Feuer unterm Arsch&#8221; Die AIDS &#8211; Aktionsgruppen in Deutschland und den USA, eine Dokumentation herausgegeben von <a href="http://www.ondamaris.de/?p=6278" target="_blank">Andreas Salmen</a> im Auftrag der Deutschen AIDS Hilfe e.V. Berlin, Übersetzungen aus dem Amerikanischen von Axel Stelten.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * * * *</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Über den Autor Andreas Salmen</strong>:</p>
<p><strong>Andreas Salmen</strong> (* 1962 in Göttingen; † 13. Februar 1992 in Berlin) war ein deutscher LGBT-Aktivist.</p>
<p>Noch in der Schulzeit engagierte sich Salmen politisch. „Undercover“ recherchierte er in der Neonazi-Szene Westberlins, 1977 wurde er Mitglied der Jungdemokraten und veröffentlichte seine Recherche-Ergebnisse kurze Zeit später. Er gehörte zu den Besetzern des Tuntenhauses in der Bülowstraße 55 in Berlin und war 1984 Mitbegründer der <em>Siegessäule</em>, des Berliner Monatsblatts (damals) für Schwule. Neben der politischen und AIDS-Berichterstattung schrieb er viel vor allem über britische Pop-Musik.</p>
<p>Gemeinsam mit Rosa von Praunheim gehörte er im Sommer 1989 zu den Initiatoren und Mitgründern der ersten deutschen Act Up-Gruppe. Salmen engagierte sich für AIDS-Projekte in Deutschland, wie etwa den Aufbau eines <em>Stopp-Aids</em>-Projektes in Berlin. Er schrieb verschiedene Bücher und verfasste Artikel zum Themengebiet AIDS und versuchte dabei auch das politische Bewusstsein der Schwulen für die AIDS-Krise zu schärfen.</p>
<p>Am 13. Februar 1992 starb Andreas Salmen an den Folgen von AIDS. Sein Nachlass wird im Archiv des <a href="http://www.his-online.de/" target="_blank">Hamburger Instituts für Sozialforschung</a> verwahrt.  Aufsätze und Veröffentlichungen findet man auch im Archiv <a href="http://www.schwulesmuseum.de/" target="_blank">Schwules Museum Berlin</a>.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * * * *</p>
<p><strong>Links, Verweise und ähnliche Beiträge zu diesem Thema</strong></p>
<ul>
<li>The Body: <a href="http://www.thebody.com/content/art31074.html" target="_blank">A History of The People With AIDS  &#8211; Self-Empowerment Movement</a></li>
<li>www.gmhc.org: <a href="http://www.gmhc.org/about/timeline.html" target="_blank">The Gay Men&#8217;s Health Crisis              HIV/AIDS Timeline</a></li>
<li>Wapedia: <a href="http://wapedia.mobi/en/Gay_Men%27s_Health_Crisis" target="_blank">Gay Men&#8217;s Health Crisis</a></li>
<li>The Body: <a href="http://www.thebody.com/content/art13573.html" target="_blank">Remarks of Michael Callen to the New York Congressional Delegation, 1983</a></li>
<li>Wapedia: <a href="http://wapedia.mobi/en/International_AIDS_Candlelight_Memorial" target="_blank">International AIDS Candlelight Memorial</a></li>
<li>www.napwa.org: <a href="http://www.napwa.org/" target="_blank">National Association of People with AIDS (NAPWA)</a></li>
<li>www.hicom.net:  <a href="http://www.hicom.net/~oedipus/milk.html" target="_blank">The Forgotten Populist, Harvey Milk</a></li>
<li>ondamaris: <a href="http://www.ondamaris.de/?p=6278" target="_blank">Andreas Salmen</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[30. September 1989 - Bundesaußenminister a.D. Hans Dietrich Genscher auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag ]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/09/30/20-september-1989-bundesausenminister-a-d-hans-dietrich-genscher-auf-dem-balkon-der-deutschen-botschaft-in-prag/</link>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 17:18:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/09/30/20-september-1989-bundesausenminister-a-d-hans-dietrich-genscher-auf-dem-balkon-der-deutschen-botschaft-in-prag/</guid>
<description><![CDATA[Es steht den Menschen gut an ihre Geschichte nicht zu vergessen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Qh9EwNurawE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Qh9EwNurawE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;">Es steht den Menschen gut an ihre Geschichte nicht zu vergessen</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sims: ein Killerspiel!!!111einself]]></title>
<link>http://pinguinmaedchen.wordpress.com/2009/09/18/sims-ein-killerspiel111einself/</link>
<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 07:22:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>pinguinmaedchen</dc:creator>
<guid>http://pinguinmaedchen.wordpress.com/2009/09/18/sims-ein-killerspiel111einself/</guid>
<description><![CDATA[Bildquelle: http://www.omfg.to/picdumps/picture_fbb25e.jpg Nicht in die Irre führen lassen, das Bild]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignnone" style="width: 439px"><img title="Bildquelle: http://www.omfg.to/picdumps/picture_fbb25e.jpg" src="http://www.omfg.to/picdumps/picture_fbb25e.jpg" alt="Bildquelle: http://www.omfg.to/picdumps/picture_fbb25e.jpg" width="429" height="600" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: http://www.omfg.to/picdumps/picture_fbb25e.jpg</p></div>
<p>Nicht in die Irre führen lassen, das Bild ist vermutlich ein Fake. So oder ähnlich, werden die Schlagzeilen der nächsten Wochen aber garantiert ausfallen, denn:</p>
<p>Gestern wollte ja mal wieder einer in die BLUT-Zeitung und ins Fernsehen, das geht ja bekanntlich am leichtesten indem mal in irgendeine Schule geht und den Menschen dort irgendetwas brutales antut. Für die Gerüchte, man würde das im Schützenverein oder mit Computerspielen vorher trainiert haben, sorgt die Presse dann schon ganz alleine. Das ist dann wohl der einzige Grund, warum so eine widerliche Tat monatelang in der Presse herumgeistern darf, ohne allzu offensichtlich die Persönlichkeitsrechte von Opfern, Familie und in diesem Fall sogar die des überlebenden Täters mit Füßen zu treten. Wenn man neben den Interviews mit minderjährigen Parallelschülern, Fotos von verzweifelten Angehörigen und kamerageilen Nachbarn noch eine vermeintliche Studie zum Thema &#8220;Die Spiele sind schuld!!!&#8221; stellt, kann man sich ja noch irgendwie damit rechtfertigen die beteiligten Menschen in der vermutlich schwersten Zeit ihres Lebens auch noch Monate danach noch so ordentlich auszunehmen.</p>
<p>Update: Bild.de veröffentlicht natürlich schon ein Foto des vermeintlichen Täters, ohne die Persönlichkeitsrechte zu achten und sein Gesicht zu verpixeln. Natürlich gibt es keine Quelle zu der Herkunft des Bildes, vermutlich haben sie es sich aus einem beliebigen Social Network besorgt, ohne die AGBs zu beachten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues Video: Rette Deine Freiheit!]]></title>
<link>http://dubistterrorist.wordpress.com/2009/09/14/neues-video-rette-deine-freiheit/</link>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:48:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>ifpm</dc:creator>
<guid>http://dubistterrorist.wordpress.com/2009/09/14/neues-video-rette-deine-freiheit/</guid>
<description><![CDATA[Mein neues Video ist nun endlich fertig! Mit 5 Minuten ist &#8220;RetteDeineFreiheit&#8221; mehr als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mein neues Video ist nun endlich fertig!</p>
<p>Mit 5 Minuten ist &#8220;RetteDeineFreiheit&#8221; mehr als doppelt so lang. Doch ich habe das Projekt innerhalb von 15 Tagen komplett fertigstellen können.</p>
<p>Noch rechtzeitig 2 Wochen vor der Wahl!</p>
<p>Das Thema ist ein wenig komplexer als bei &#8220;Du bist Terrorist&#8221;. Deswegen gibt es auf der Seite diesmal auch detaillierte Hintergründe und Belege zu den einzelnen Szenen. Anhand der Bilder soll man sich besser orientieren können als auf der &#8220;Du bist Terrorist&#8221; die hauptsächlich aus Text bestand.</p>
<p>Die Projektseite: <a href="http://www.RetteDeineFreiheit.de">http://www.RetteDeineFreiheit.de</a></p>
<p>Neuigkeiten gibt es wie immer auf <a href="http://www.twitter.com/lexela" target="_blank">twitter.com/lexela</a> und etwas detaillierter auf: <a href="http://RetteDeineFreiheit.wordpress.com" target="_blank">RetteDeineFreiheit.wordpress.com</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Immer wieder diese Sache mit den Bildrechten]]></title>
<link>http://offensichtlich.wordpress.com/2009/09/07/immer-wieder-diese-sache-mit-den-bildrechten/</link>
<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 13:19:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frau Elise</dc:creator>
<guid>http://offensichtlich.wordpress.com/2009/09/07/immer-wieder-diese-sache-mit-den-bildrechten/</guid>
<description><![CDATA[Dass grosse Boulevardzeitungen zur Untermalung Ihrer Artikel Seiten wie Facebook oder Youtube abgras]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dass grosse Boulevardzeitungen zur Untermalung Ihrer Artikel Seiten wie Facebook oder Youtube abgras]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwangsouting die Zweite (akt.2)]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/08/30/zwangsouting-die-zweite/</link>
<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 11:37:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/08/30/zwangsouting-die-zweite/</guid>
<description><![CDATA[Normalerweise gehe ich nicht auf Themen in anderen Foren ein &#8211; aber das ist ein starkes Stück ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Normalerweise gehe ich nicht auf Themen in anderen Foren ein &#8211; aber das ist ein starkes Stück und &#8211; ungeachtet der möglichen gesundheitlichen Folgen die sich auf Grund einer Resistenzentwicklung da dieses Medikament nicht mehr greift, haben könnte, ist ein solches Verhalten ein absolutes No Go.</p>
<p>Die Vorgehensweise steht im Zusammenhang mit der Rückrufaktion vom GSK wegen Combivir.  Siehe Blog von <a href="http://www.ondamaris.de/?p=12262" target="_blank">Ondamaris </a><!-- m --><!-- m --></p>
<p><span style="font-style:italic;">“Gefälschte Combivir®-Packungen<br />
Wir möchten Sie darüber informieren, dass GlaxoSmithKline (GSK) in Deutschland in Zusammenarbeit mit der zuständigen Landesbehörde die Charge R343741 (haltbar bis 01/2010) des HIV-Medikaments Combivir® 150/300 Filmtabletten (Wirkstoffe Lamivudin und Zidovudin) im pharmazeutischen Großhandel und bei Apotheken zurückruft. Der Chargenrückruf ist eine vorsorgliche Maßnahme aufgrund des Verdachts einer Arzneimittelfälschung.<br />
Bei GSK Deutschland lag zunächst eine pharmazeutische Reklamation über eine einzelne Combivir-Packung® vor, die durch ausführliche Vergleichsuntersuchungen als Fälschung identifiziert wurde. Der Verdacht, dass weitere gefälschte Combivir®-Packungen in die deutsche Vertriebskette gelangt sind, hat sich nach weiteren Nachforschungen erhärtet.<br />
Dabei handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um Fälschungen der Umverpackung, der Gebrauchsinformation (Beipackzettel) sowie der Blisterpackung. Gefälschte Tabletten wurden bisher nicht gefunden. Analysen der aufgrund des Rückrufs zurückgesandten Ware werden weitere Aufschlüsse über das Ausmaß der Arzneimittelfälschung geben.<br />
Die Sicherheit der Patienten steht für GSK an erster Stelle. Jeder Verdachtsfall einer Medikamentenfälschung wird daher sehr ernst genommen. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser MED INFO&#38;SERVICE CENTER gebührenfrei unter Tel.: 0800-122 33 55 gerne zur Verfügung.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
GlaxoSmithKline GmbH &#38; Co. KG”</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Bei einem Mitglied eines HIV Forums klingelte die Kripo bei ihm zu Hause und wollte diese Tabletten von ihm haben. Im Raum Bremen sind wohl Placebos im Umlauf, die von einem Großhändler kommen. Die Adressen hatten Sie sich von seiner Apotheke besorgt. Die Kripobeamten zeigten auch Ausweis usw. Anhand des Rezeptes wußten Sie wer das Medikament bezieht.</span></p>
<p>In jedem Fall hätte sich die Apotheke mit dem betreffenden Patienten vorher in Verbindung &#8211; bzw bzgl des Sachverhaltes ihn in Kenntnis setzen müssen da die Schweigepflicht auch für Apotheken gegenüber Dritten gilt. So hätte er die Möglichkeit gehabt das Medikament zur Apotheke zu bringen oder es bei der Polizei abzugeben. Da dies nicht geschehen ist, ist dies einem Zwangsouting gleichzusetzen und ist ein Verstoß gegen bestehendes Gesetz.</p>
<p>Datenschutzrecht &#8211; Freie Berufe, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#38;source=web&#38;ct=res&#38;cd=5&#38;url=http%3A%2F%2Fs6.rewi.hu-berlin.de%2Fjura%2Frewi%2Flwk%2FDOK%2FDatenschutz.pdf&#38;ei=ZWWaSviYA6GKmwPVvpmnDQ&#38;usg=AFQjCNFynwknTG8UdPEuNZj_IbXZ7rp5QQ&#38;sig2=GBmFZbDOc7OHL5rtKuHY_g" target="_blank">Ärzte, Apotheker Seite 32</a> (pdf Datei)</p>
<p>Siehe auch hier <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html" target="_blank">StGB § 203 1,1 &#8211; Verletzung von Privatgeheimnissen</a></p>
<p>Das ist absolut inakzeptabel.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * * * *</p>
<p><strong>Update 1.10.2009</strong></p>
<p>Betrifft wie es sich herausstellt auch Trizivr und Epivir. Aber auch hier: <strong>KEINE FÄLSCHUNGEN DER MEDIKAMENTE </strong></p>
<p>Bei den sichergestellten Medikamenten handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um Fälschungen der Umverpackung, der Gebrauchsinformation (Beipackzettel) sowie der Blisterpackung (Combivir® und Trizivir®) bzw. des Flaschenlabels (Epivir®). Gefälschte Tabletten wurden in den bisher untersuchten gefälschten Packungen nicht gefunden &#8211; der Wirkstoffgehalt entspricht den Original-Tabletten von GSK. Analysen der aufgrund der Rückrufe zurückgesandten Ware werden weitere Aufschlüsse über das Ausmaß der Arzneimittelfälschungen geben.</p>
<p>http://www.hiv-info.de/index.jsp?nodeid=12&#38;CID=615</p>
<p style="margin:0;"><span style="color:#000000;font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><strong>Glaxo schweigt und wartet ab</strong></span></span></p>
<p style="margin:0;"><span style="color:#000000;font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin:0;"><span style="color:#000000;font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Der Hersteller GSK wollte zu den Vorkommnissen keine Stellung nehmen. Man warte vorerst die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ab, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage. <strong>Auch besorgten Apothekern gegenüber legt das Unternehmen nach PZ-Informationen eine etwas undurchsichtige Informationspolitik an den Tag</strong>. Die Bremer Staatsanwaltschaft wird den Fall nun voraussichtlich an die jetzt zuständige Behörde in Flensburg abgeben. Gegen die Apotheker im Raum Bremen werde nicht ermittelt. Ihnen könne nicht nachgewiesen werden, dass sie von den Fälschungen gewusst hätten, hieß es bei der Staatsanwaltschaft.</span></span></p>
<p>http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30882</p>
<p><strong>Ähnliche Beiträge zu diesem Themenbereich:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.ondamaris.de/?p=11632" target="_blank">Gedanken zur Schmutzkampagne gegen N.B, stellvertretend für Menschen mit HIV und AIDS</a></li>
<li><a href="http://www.ondamaris.de/?p=9421" target="_blank">mit HIV vogelfrei für die Medien? &#8211; Fragen an den Staatsanwalt (akt.)</a></li>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/29/hiv-positive-fur-vogelfrei-erklart/" target="_blank">HIV Positive für vogelfrei erklärt (akt 2)</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Leben mit HIV" in den Medien]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/08/03/leben-mit-hiv-in-den-medien/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 18:08:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/08/03/leben-mit-hiv-in-den-medien/</guid>
<description><![CDATA[In der Berner Zeitung erschien heute ein Artikel &#8220;Lebensqualität gut, Akzeptanz miserabel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Berner Zeitung erschien heute ein Artikel &#8220;<a href="http://www.bernerzeitung.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Aidskranke-Lebensqualitaet-gut-Akzeptanz-miserabel/story/31833414" target="_blank">Lebensqualität gut, Akzeptanz miserabel</a>&#8221; an dem sich einige Schreiberlinge in Deutschland die sich als Journalisten bezeichnen, ein Beispiel nehmen sollten.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * * * *</p>
<p style="text-align:center;"><em>Ein Journalist hat unbefangen Zeuge zu sein und hat unbefangene Zeugenschaft zu liefern. Er ist der Wahrheit und seinem sozialen Gewissen verpflichtet.</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>Egon Erwin Kisch</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>Der zweite Satz stammt zwar so nicht von ihm, den hätte er aber durchaus sagen können.<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bremer Polizeiskandal, kurdisch-türkisch-libanesische Großfamilie]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/07/15/bremer-polizeiskandal-kurdisch-turkisch-libanesische-grosfamilie/</link>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 09:04:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/07/15/bremer-polizeiskandal-kurdisch-turkisch-libanesische-grosfamilie/</guid>
<description><![CDATA[Bremer Polizeiskandal, kurdisch-türkisch-libanesische Großfamilie Update Jetzt ermittelt der Innense]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Bremer Polizeiskandal, <strong>kurdisch-türkisch-libanesische Großfamilie</strong></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;">Update</span></h2>
<h2>Jetzt ermittelt der Innensenator</h2>
<p><strong>Der BILD-Bericht über den Polizei-Skandal nach dem Einbruch in eine Edel-Boutique. Gestern war er Gesprächsstoff Nummer 1 in Bremen. Jetzt kommen immer neue Pannen der Beamten ans Tageslicht.</strong></p>
<p><strong>Zitat</strong></p>
<p><strong>15.07.2009</strong><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/aktuell/2009/07/15/boutique-einbruch/jetzt-ermittelt-der-innensenator.html">http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/aktuell/2009/07/15/boutique-einbruch/jetzt-ermittelt-der-innensenator.html</a></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.citybeat.de/news/Neue-Entwicklung-im-Fall-der-gestohlenen-Brautkleider">Neue Entwicklung im Fall der &#8220;gestohlenen Brautkleider&#8221;</a></strong></p>
<p><strong>Einen Tag nachdem die Bild-Zeitung den unfassbaren Einsatz der Bremer Polizei publik gemacht hat, gibt es weitere Details.</p>
<p></strong><strong>Inhaberin hat mitlerweile mit Tätern einen Deal ausgemacht</strong><br />
<a href="http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=015375">So berichtet das Bremer Nachrichtenmagazin buten&#38;binnen</a>, dass die Bremer Polizei vermutet, dass der Hinweis auf die gestohlenen Kleider in &#8220;der Hektik nicht angekommen ist oder nicht verständlich rübergebracht worden ist&#8221;. Man habe vor Ort auch keinen Rückzieher gemacht, so Dirk Siemering von der Bremer Polizei. Den Vorwurf der Boutique-Inhaberin, die Polizei würde mit dem Familienclan M. zu lasch umgehen, weist er ebenfalls zurück. Ganz bitter: Eigentlich wollte die Boutique-Besitzerin mit buten&#38;binnen vor der Kamera reden, aber zwischenzeitlich hat die Inhaberin Kontakt mit den Tätern herstellen können und einen &#8220;Deal&#8221; ausgemacht. Inhalt des Deals: &#8220;Halte sie sich öffentlich zurück, werde binnen 12 Stunden die Beute zurückgebracht&#8221;.</p>
<p><strong>Polizei zu Diana A.: <span style="color:#ff0000;">&#8220;Sie verletzten die Persönlichkeitsrechte dieser Menschen, löschen Sie sofort alle Aufnahmen&#8221;</span></strong><br />
Und auch in der heutigen Bild-Zeitung gibt es Neues zum Vorfall. <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/aktuell/2009/07/15/boutique-einbruch/jetzt-ermittelt-der-innensenator.html">Ungeheuerlich</a>: Die Boutique-Inhaberin Diana A. berichtet, dass die Polizei sie aufgefordert habe, alle Fotos zu löschen, die sie auf der Feier gemacht hatte. Wörtlich soll ein Polizist gesagt haben: &#8220;Sie verletzten die Persönlichkeitsrechte dieser Menschen, löschen Sie sofort alle Aufnahmen.&#8221; Ein Foto der Feier, welches Diana A. zur Beweissicherung auf der M.Feier gemacht hatte, kann man übrigens <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/aktuell/2009/07/14/boutique-einbruch/besitzerin-entdeckt-kleider-wieder.html">hier in diesem Bild-Artikel sehen</a>. Das Foto zeigt eine &#8220;Türkin auf der Feier mit geklautem Kleid und Collier&#8221;.</p>
<p>Auch auf die Aussage der Polizei, man sei nur zu einer Massenschlägerei gerufen worden und da diese nicht stattgefunden habe, sei man wieder gefahren (siehe ersten Absatz: &#8220;.. in der Hektik ..&#8221;) geht Diana A. in der Bild-Zeitung ein. &#8220;Alles faule Ausreden&#8221; wird sie in der Bild zitiert, sie habe den Beamten vor Ort die Situation genau geschildert und das habe die Polizei aber nicht interessiert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.citybeat.de/news/index.html?tags=Kriminalit%C3%A4t">http://www.citybeat.de/news/index.html?tags=Kriminalit%C3%A4t</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Einen Tag nachdem die Bild-Zeitung den unfassbaren Einsatz der Bremer Polizei publik gemacht hat, gibt es weitere Details.</p>
<p></strong><strong>Inhaberin hat mitlerweile mit Tätern einen Deal ausgemacht</strong><br />
<a href="http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=015375">So berichtet das Bremer Nachrichtenmagazin buten&#38;binnen</a>, dass die Bremer Polizei vermutet, dass der Hinweis auf die gestohlenen Kleider in &#8220;der Hektik nicht angekommen ist oder nicht verständlich rübergebracht worden ist&#8221;. Man habe vor Ort auch keinen Rückzieher gemacht, so Dirk Siemering von der Bremer Polizei. Den Vorwurf der Boutique-Inhaberin, die Polizei würde mit dem Familienclan M. zu lasch umgehen, weist er ebenfalls zurück. Ganz bitter: Eigentlich wollte die Boutique-Besitzerin mit buten&#38;binnen vor der Kamera reden, aber zwischenzeitlich hat die Inhaberin Kontakt mit den Tätern herstellen können und einen &#8220;Deal&#8221; ausgemacht. Inhalt des Deals: &#8220;Halte sie sich öffentlich zurück, werde binnen 12 Stunden die Beute zurückgebracht&#8221;.</p>
<p><strong>Zitat</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.citybeat.de/news/index.html?tags=Kriminalit%C3%A4t">http://www.citybeat.de/news/index.html?tags=Kriminalit%C3%A4t</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Persönlichkeitsrechte dieser Menschen ?</strong></span></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong> </strong></span></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Sie verletzten die Persönlichkeitsrechte dieser Menschen, löschen Sie sofort alle Aufnahmen?</strong></span></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2564" title="Irrenanstalt Schild ohne Logo" src="http://deutschelobby.wordpress.com/files/2009/07/irrenanstalt-schild-ohne-logo.jpg" alt="Irrenanstalt Schild ohne Logo" width="399" height="280" /></p>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>BRD rot-grüne Irrenanstalt</strong></span></h2>
<p><strong><br />
</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der neue Villenbesitzer - schwerverletzt!]]></title>
<link>http://vitzliputzli.wordpress.com/2009/05/23/die-neuen-villenbesitzer-schwerverletzt/</link>
<pubDate>Sat, 23 May 2009 01:15:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>vitzliputzli</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach dem Saar-Oskar, der seine Protzvilla bekanntlich schon seit Jahren besitzt, hat sich auch die g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://vitzliputzli.wordpress.com/files/2009/05/800px-tatoosh_paul_allen_malta.jpg?w=300" alt="800px-Tatoosh_paul_allen_malta" title="800px-Tatoosh_paul_allen_malta" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1663" /></p>
<p><strong>Nach dem Saar-Oskar, der seine Protzvilla bekanntlich schon seit Jahren besitzt, hat sich auch die grüne Sozialismus-Ikone Joschka F. eine zur Gattin passende, hübsche repräsentative Villa im noblen Stadtteil Berlin-Grunewald in engster Nachbarschaft zu den anderen, allerdings kapitalistischen Eliten der Gesellschaft zugelegt. Auch Honecker und Castro wohn(t)en nicht in einer Arbeiterklasse-Zweiraum-Wohnung. Sicher schaut der politisch verarmte Gas-Gerd aus der russischen Taiga ganz neidisch auf Deutschland´s neuesten Arbeiter-Villenbesitzer herüber!</p>
<p>Diese edlen Kämpfer für die elendig vegetierende Arbeiterklasse residieren wundersamerweise allesamt in ganz anderen, eher an kruppkapitalistische Verhältnisse erinnernde und mindestens auf &#8220;Augenhöhe&#8221; (so das gerne verwandte Argument der Edelarbeitervertreter) liegenden Immobilien als die in immerwährender Armut siechenden Lebewesen an den Werkbänken, die sie zu vertreten vorgeben. </p>
<p>Damit der dumpfe linke Pöbel das nicht so richtig mitbekommt, nein, Quatsch, wegen der schweren Verletzung der Persönlichkeitsrechte des schwerverletzten Herrn Joschka, klagte dieser kürzlich gegen die Qualitätsfachzeitschrift für Schöne und Reiche &#8220;BUNTE&#8221;, da diese sich tatsächlich erdreistet hatte, ein Foto der stolz neuerworbenen Luxusvilla des grünen Turnschuh-Asketen abzudrucken!</p>
<p>Das möchte er dann aber doch nicht, unser leuchtendes linkes grünes Vorbild, das seinerzeit mit mehreren anderen linken Kollegen ebenso solidarisch wie unter Außerachtlassung anderer als seiner eigenen Persönlichkeitsrechte auf einen einzelnen Menschen in Polizeiuniform eingeprügelt hatte! (Als SPD-Bundespräsidentkandidatsvorschlagsanwärter stand er gleichwohl als Politheld bereits auf der Tagesordnung!)</p>
<p>Dummerweise hat  er den Prozeß zur Unterdrückung der unwichtigen Information über seine bescheidenen Lebensverhältnisse <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/05/20/joschka-fischer-villa/verliert-prozess-gegen-zeitschrift-bunte.html">verloren.</a></p>
<p>Leider ist das linke Gefolge in den subaltern angeordneten Produktionsfunktionen zu blöd, um zu erkennen, wie sie von den linken &#8220;Eliten&#8221; verarscht werden. Joschka Villenfischer hat es trotz seines Ausbildungsverlaufes dank dieser Linksgläubigen erstaunlich weit geschafft. Der Arbeiterklasse und den Hartzern hat das ebenso wie der Umwelt konkret eher wenig geholfen.</p>
<p>Immerhin können wir dank der wunschgemäß erzielten &#8220;Volksverdünnung&#8221; zur Vermeidung des anstehenden deutschen Neo-Hitlerismuses nunmehr unseren persönlichen Erfahrungs- und Erlebnishorizont mit ganz neuartigen Kulturerlebnissen erheblich erweitern. Sollte die Volksverdünnung noch weiter segensreich voranschreiten, wird unser villenfischender Avantgardist der Arbeiterklasse sicher schon längst auf einem anderen Kontinent seine &#8220;Villa&#8221; erworben haben.</p>
<p>Die &#8220;Verdünnten&#8221; baden dann hierzulande heftig &#8211; und zwar nicht in Champagner, sondern: aus.<br />
</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Bild: Wir wissen nicht, welcher Arbeiterführer (wahlweise: Klimaerretter oder Weltbeglücker) hier in ärmlichen Verhältnissen haust. Aber derdiedas würde sicher auch klagen. Von Joschka´s bescheidener Proletarierhütte war leider kein Photo erhältlich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Persönlichkeitsrechte contra Sensationsgeilheit]]></title>
<link>http://hirnrauschen.wordpress.com/2009/05/05/personlichkeitsrechte-contra-sensationsgeilheit/</link>
<pubDate>Tue, 05 May 2009 17:00:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>dorager</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wo ist eigentlich die Grenze? Wo ist für einen Journalisten Schluss, den Weg des Geldes zu verlassen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wo ist eigentlich die Grenze? </p>
<p>Wo ist für einen Journalisten Schluss, den Weg des Geldes zu verlassen und durch welche Mittel auch immer, auf den Weg von Moral und Sitte zu gelangen?</p>
<p>Folgendes Beispiel. Die Tatsachen sind nicht erfunden:</p>
<p>Ein Verbrechen geschieht. Alle Zeitungen berichten darüber. Überall ist der Polizeibericht in abgewandelter Form. Nur eine Zeitung macht die Ausnahme. Die vom Deutschen Presserat am häufigsten gerügte Zeitung, der ja seit langem schon ein <a href="http://www.bildblog.de/">exzellenter Blog</a> gewidmet ist.<br />
Diese Zeitung hat am nächsten Tag schon in ihrer gedruckten Ausgabe ein Foto des Opfers, nennt ihn bei vollem richtigen unzensierten Namen und kennt seine Wohnung in diesem Artikel so gut, dass man diesen als Wegbeschreibung und Einrichtungsrichtschnur für einen Nachbau benutzen könnte.</p>
<p>Dass alles geht meiner Meinung nach viel zu weit. Es kommt vermutlich wie dutzende Mal in jedem Jahr wieder zu einer Rüge des Presserats. Doch damit ist eigentlich keinem geholfen. In diesem wie in jedem anderen Fall sind die Personen die dahinter stehen noch lange Zeit Opfer der allgemeinen Sensationsgeilheit der entsprechenden Leser.</p>
<p>Ein Großteil der Informationen in obigem Beispiel war ergooglet. Einfach und effektiv. Jeder kann das. Finde ich auch in Ordnung. Jedoch dass in &#8220;die meistgelesene Tageszeitung Deutschlands&#8221; zu stecken ist noch ein mal ein Unterschied.</p>
<p>Wenn ein &#8220;Superstar&#8221; oder ein &#8220;Supermodel&#8221; mal auffallen will und sich betrinkt, mit Daniel Küblböck schläft und anschließend Gurkenlaster anfährt, dann ist das zu einem gewissen Grad Absicht und soll in die Zeitung. Eine Boulevardzeitung lebt ja davon, so etwas zu berichten. Und ja. Meinetwegen sollen sie auch über alle anderen für die Leute tollen, lustigen und schicksalhaften Ereignisse schreiben. </p>
<p>Aber nicht in diesem Ausmaß. Nicht mit einem aktuellen Bild. Nicht mit dem Namen, über den die Familie jetzt angreifbar für Gut und Böse wird. </p>
<p>Nein liebe Medienwelt. So nicht.</p>
<p>(Zum Großteil hältst du dich ja daran. Danke.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[HIV Positive für vogelfrei erklärt (akt 3)]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/29/hiv-positive-fur-vogelfrei-erklart/</link>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 16:41:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/29/hiv-positive-fur-vogelfrei-erklart/</guid>
<description><![CDATA[Ursprünglich bedeutete das Wort “vogelfrei” lediglich “frei wie ein Vogel, ungebunden”. In der Gegen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ursprünglich bedeutete das Wort “vogelfrei” lediglich “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelfreiheit" target="_blank">frei wie ein Vogel, ungebunden</a>”. In der Gegenwart bezeichnet man mit dem Wort &#8220;<strong>vogelfrei</strong>&#8221; jedoch eine Person oder Menschen die einer bestimmten Gruppe angehören, in diesem Fall HIV Positive, von denen eine Gefahr ausgeht und somit zum Schutz der Öffentlichkeit als geächtet und für rechtlos erklärt und von JedemR verfolgt werden können und müsse. Dabei spielt es keine Rolle ob ein Sachverhalt auf einem Verdacht, einer bewiesenen Tatsache oder auf einer Information auf Grund von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rensagen" target="_blank">Hörensagen</a>&#8221; beruht.</p>
<p>Wer da meint das dies nicht der Realität entspreche der wurde Heute eines Besseren belehrt:</p>
<p>Zu den 13 Fragen in einem <a href="http://www.gruene-fraktion-hessen.de/cms/recht/dokbin/280/280420.betreffend_ermittlungsverfahren_der_staa.pdf" target="_blank">Berichtsantrag</a> des Abg. Dr. Andreas Jürgens (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Fraktion  betreffend des Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen Nadja B. äußerte sich der hessische Justizminister bei einer Anhörung im Rechtsausschuß des Hessischen Landtags u.a. wie folgt:</p>
<p>&#8220;Bei der Abwägung zwischen dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Sängerin und dem Recht der Medien auf Information habe in diesem Fall der Anspruch der Medien Vorrang, sagte Hahn vor dem Rechtsausschuss des Landtags.&#8221;</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft Darmstadt habe sich bei der Verhaftung einer Sängerin &#8211; sie soll einen Mann bei ungeschütztem Sex mit HIV angesteckt haben &#8211; wegen Verdachts einer HIV Infektion korrekt verhalten.</p>
<p>Damit sind alle HIV Positiven für vogelfrei erklärt, der Willkür, des Blockwart und des Denunziantentums ausgesetzt.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p style="text-align:center;"><em>Dies ist das Wesen der Diskriminierung.</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>Meinungsbildung über andere Menschen, die nicht auf individuellen Leistungen beruht, sondern vielmehr auf Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit vermeintlichen Eigenschaften.</em></p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p style="text-align:left;">Ähnliche Beiträge zu diesem Themenbereich:</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.ondamaris.de/?p=9830" target="_blank">Justizminister weist Kritik an Staatsanwaltschaft als unbegründet zurück</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1737646_No-Angel-Saengerin-Benaissa-Justizminister-stellt-sich-hinter-Staatsanwalt.html" target="_blank">Hahn stellt sich hinter Staatsanwalt</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~EC10AEFC466E34C6EB6575D515EA67A19~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Justiz handelte korrekt</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.ondamaris.de/?p=9421" target="_blank">Mit HIV vogelfrei für die Medien?</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/17/der-spiesrutenlauf/" target="_blank">Der Spießrutenlauf</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/29337979" target="_blank">Minister rechtfertigt Verhaftung</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&#38;key=standard_document_36888076" target="_blank">Staatsanwaltschft mußte berichten</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://ballmann.wordpress.com/2009/04/21/hessen-vorn/" target="_blank">Hessen vorn</a></p>
<p><span class="t1"><a href="http://www.merkur.de/2009_17_visier.34071.0.html?&#38;no_cache=1" target="_blank">Wer wie diese Staatsanwälte denkt, . . . </a></span></p>
<p><a href="http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/22359098.html" target="_blank"><span class="t1">Aids Gefahr nicht verdrängen </span></a></p>
<p><a href="http://www.ondamaris.de/?p=11949" target="_blank">Nadja Benaissa: war Outing durch Staatsanwaltschaft unzulässig?</a></p>
<p><a href="http://www.ondamaris.de/?p=14174" target="_blank">Nadja B.: 8 Monate Ruhe nach spektakulärer Verhaftung</a></p>
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<title><![CDATA[Der Spießrutenlauf . . . . ]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/17/der-spiesrutenlauf/</link>
<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 07:35:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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<description><![CDATA[. . .  ist eine vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts praktizierte militärische Strafe, bei der de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">. . .  ist eine vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts praktizierte militärische Strafe, bei der der Verurteilte durch eine Doppelreihe von Soldaten getrieben wurde, die mit Spießen oder Piken nach ihm stießen &#8211; oft bis zum Tode des Verurteilten. Im übertragenen Sinne wird die Wortverbindung bereits seit dem 17. Jahrhundert verwendet. Auf die heutige Zeit übertragen bedeutet der &#8220;Spießrutenlauf&#8221; das eine Person durch andere Menschen aus einem einheitlichen Grund starke Gegnerschaft bis hin zu Schikanen erfährt. </span></p>
<p style="text-align:center;">
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Was ich mich frage ist: &#8220;Welches Menschenbild hat die Staatsanwaltschaft in Darmstadt von Menschen mit HIV?&#8221; Ger Neuber Staatsanwalt und Pressestaatsanwalt in Darmstadt sagte in einem Gespräch mit <a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Verhaftung-Nadja-Benaissa-Staatsanwaltschaft-Kreuzfeuer-Kritik/661087.html" target="_blank">Stern.de</a>, das die Staatsanwaltschaft der Auffassung ist, den äußeren Tatbestand nicht verschweigen zu können. Und gleichzeitig argumentierte die Staatsanwaltschaft mit der Möglichkeit der &#8220;Wiederholungsgefahr&#8221;. Wenn die Staatsanwaltschaft per Pressemitteilung den gesundheitlichen Status einer Person bekannt gibt, dann wird wohl kaum Jemand mit dieser Person noch ungeschützen Sex haben wollen. </span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Was heißt das aber ganz konkret? In diesem Fall handelt es sich um einen Menschen der bekannt ist, dessen Bild und vor allem dessen Namen dank der Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft und der daraufhin gleich einer Lawine ausgelösten Berichterstattung durch die Medien (Print,TV, Radio) mittlerweile in Deutschland (fast) jeder kennt. Jeder Gang zum Bäcker, jeder Gang zum Lebensmittelhändler, jedesmal wenn sie einen Fuß vor die Haustür setzt beginnt ein Spießrutenlauf. Mit welchen Äusserungen, mit welchen Sprüchen, Worten sie bedacht wird läßt sich nur erahnen. Der Tenor &#8211; die Haltung die in vielen Kommentaren in div Foren, Blogs, Websides und vor allem in den Medien zum Ausdruck gebracht wurde läßt erahnen was da auf sie zukommt. </span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Um auf meine Ausgangsfrage zurückzukommen: &#8220;Welches Menschenbild hat die Staaatsanwaltschaft von Menschen mit HIV&#8221;?</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Menschenverachtend</span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Süddeutsche.de: <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/723/465315/text/" target="_blank">Intimes, inszeniert und vorgeführt </a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">BildBlog.de: <a href="http://www.bildblog.de/7173/von-opfern-schmutziger-gerichtsspektakel/" target="_blank">Von Opfern schmutziger Gerichtsspektakel</a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">ondamaris.de: <a href="http://www.ondamaris.de/?p=9421" target="_blank">mit HIV Vogelfrei für die Medien</a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Koww.de: <a href="http://koww.de/?p=1714" target="_blank">Keine Gelegenheit auslassen</a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">taz.de: <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ende-der-unschuldsvermutung/" target="_blank">Ende der Unschuldsvermutung</a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">FAZ.Net: <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EA1FA4EEB6E6748DCB84448B7801D2C4F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" target="_blank">Der Staatsanwalt in meinem Bett</a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Stern.de: <a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Fall-Nadja-Benaissa-Staatsanwaltschaft-Haftverschonung/661459.html" target="_blank">Staatsanwaltschaft beantragt Haftverschonung</a></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Merkur.de: </span><a href="http://www.merkur.de/2009_17_visier.34071.0.html?&#38;no_cache=1" target="_blank"><span class="t1">Wer wie diese Staatsanwälte denkt, müsste alle Infizierten hinter Gitter bringen.</span></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pressefreiheit und Klimawandel (akt.6)]]></title>
<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/15/pressefreiheit-und-klimawandel/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 11:19:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
<guid>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/15/pressefreiheit-und-klimawandel/</guid>
<description><![CDATA[Die Klimaforschung ist eine noch recht junge Wissenschaft. Erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts ver]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Klimaforschung ist eine noch recht junge <a href="http://www.weltderphysik.de/de/1614.php" target="_blank">Wissenschaft</a>. Erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts versucht man den Ursachen von Klimaveränderung auf die Spur zu komen und sie der Öfentlichkeit nahzubringen.</p>
<p>Einen Wandel zum Positiven hin bzgl der Wahrnehmung von HIV Positiven in der Gesellschaft erlebte dank tatkräftiger Unterstützung der Journaille allerdings einen Rückfall in die Steinzeit.</p>
<p>Was war gestern geschehen.</p>
<p>In einer<a href="http://www.sta-darmstadt.justiz.hessen.de/irj/STA_Darmstadt_Internet?rid=HMdJ/STA_Darmstadt_Internet/sub/5ea/5ea70be8-7ac3-a021-f3ef-ef97ccf4e69f,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm" target="_blank"> Pressemitteilung</a> teilt die Staatsanwaltschaft Darmstadt mit, das sie am Samstagabend (11.04.2009) in Frankfurt am Main auf Basis eines Haftbefehls des Amtsgerichts Darmstadt eine 26-jährige Sängerin wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung festgenommen hat.</p>
<p>Danach besteht der dringende Tatverdacht, dass die Beschuldigte in den Jahren 2004 und 2006 ungeschützten Geschlechtsverkehr mit 3 Personen hatte, ohne diese zuvor darauf hinzuweisen, dass sie selbst HIV positiv ist. Zumindest bei einem der drei Partner ergab ein Test, dass er – mutmaßlich in Folge des Kontakts – nunmehr ebenfalls HIV positiv ist.</p>
<p>Ein normaler Vorgang sollte man auf den ersten Blick meinen. Normal dann wenn man davon ausgeht das jede Verhaftung auf der Webside der Staatsanwaltschaft veröffentlich wird.  Auf meine Frage bei der Pressestelle der Staatsanwaltschaft in Darmstadt ob jede Verhaftung auf der <a href="http://www.sta-darmstadt.justiz.hessen.de/irj/STA_Darmstadt_Internet?cid=47ff26bb37ce0e28781b5a9c2b6e5174" target="_blank">Internetseite</a> der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Darmstadt veröffentlicht wird, sagte man mir: Diese Frage werde ich Ihnen nicht beantworten.</p>
<p>Es darf gemutmaßt werden das dieser Fall im &#8220;Öffentlichen Interesse sei&#8221; eine Formulierung die im Ermessensbreich der jeweiligen Staatsanwaltschaft liegt. Das dies tatsächlich der Fall sein könnte wurde einem schon kurze Zeit danach deutlich vor Augen und Ohren nahe gebracht. Seitdem rauscht es im Deutschen und europäischen Medienwald. Namentlich benannt, verhaftet und damit zwangsgeouted wurde die  bekannte PopSängerin.</p>
<p>Von Ausnahmen abgesehen läßt die Art und Weise der Berichterstattung sehr zu wünschen übrig &#8211; um es gemäßigt auszudrücken. Die FR Online &#8211; wie andere auch &#8211; gehört zu den Medien die versuchen sachlich zu bleiben. Besonders aufschlußreich ist ein veröffentlichtes <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1720799_Staatsanwalt-Ger-Neuber-Anzeige-im-letzten-Jahr-eingegangen.html" target="_blank">Interview</a> geführt von einer dpa Korrespondentin mit dem <span class="dz"> Staatsanwalt Ger Neuber.</span></p>
<p><span class="dz">Formulierungen wie</span> Todesengel oder Angel of Death fließen dem einen oder anderen da schon mal leicht aus den Fingern. Besonders erschreckend sind Stellungnahmen, Meinungen von Mitgliedern in div Foren die ich hier nicht einstellen werde, da sie unterste Schublade sind &#8211; wie man Umgangssprachlich zu sagen pflegt. Da wird pauschaliert und vorverurteilt, werden Ansichten denen Unwissen, im günstigsten Fall Halbwissen zu Grunde liegt geäußert das es einem die Sprache verschlägt. Was jedoch dem größten Teil der publizierten Medien gemein ist, ist der Tenor &#8211; die Grundhaltung in der nicht wenige Artikel geschrieben sind. Federführend und stellvertretend für diese ist &#8211; wie könnte es anders sein die Bild Zeitung. Ihre Haltung die sie in ihrer Berichterstattung zum Ausdruck bringt ist die Extremste die möglich ist. In ihren Andeutungen liegt mehr verborgen als auf den ersten Blick ersichtlich.</p>
<p>Jede Berichterstattung trägt zur Meinungsbildung bei &#8211; jeder Artikel schafft ein bestimmtes Klima in der Gesellschaft. Dieser Tatsache ist sich der Verantwortliche Redakteur bewußt &#8211; diese Tatsache ist sich jeder Journalist der für die Bildzeitung oder eines ähnlichen Boulvard Blättchens schreibt bewußt.</p>
<p>Da fragt z.b. ein  Redakteur aus der Video Redaktion der Bild Zeitung mit einer seriös wirkenden Stimme:</p>
<p><strong>Wußten ihre Kolleginnen von ihrer HIV Krankheit? Wußten Sie das sie trotz HIV ungeschützen Sex hatte?</strong></p>
<p>Was ist mit dieser Frage beabsichtigt? Was impliziert diese Frage? Welche Forderungen könnten mit einer solchen Fragen verbunden werden? Meldepflicht für alle HIV Positiven? Wo hätte man uns gerne &#8211; In einem Internierungslager? Lebenslanges Sexverbot aller HIV Positiven? Oder sollen wir einen roten Sticker sichtbar auf der Kleidung aufgenäht tragen: “HIV+”? Wenn ihr Kenntnis von einem HIV Positiven habt &#8211; benutzt das Bürgertelefon und informiert das Gesundheitsamt?</p>
<p>Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren das eine Entstigmatisierung von HIV &#8211; von HIV Positiven gesellschaftlich nicht gewünscht ist. Der Tenor  dieser Berichterstattung wirkt den Bemühungen der Deutschen Aids Hilfe Berlin sowie aller örtlichen und regionalen Aids Hilfen in Deutschland HIV Positive zu entstigmatisieren und entkriminalisieren entgegen. Entsprechend hat sich auch die <a href="http://www.aidshilfe.de/index.php?id=15591&#38;sessionLanguage=de&#38;sessionCountry=DE" target="_blank">Deutsche Aids Hilfe</a> in Berlin in einer Pressemitteilung dazu geäußert.</p>
<p>Das einerseits erschreckende und andererseits aufschlußreiche an dieser Art der Berichterstattung sind die Reaktionen. Was mich erschreckt ist der Tenor &#8211; die Haltung der meisten Schreiber in vielen Foren wie Hiv in der Gesellschaft wahrgenommen wird. Würden wir nicht das jahr 2009 schreiben so könnte man meinen wir hätten 1985 oder würden im Mittelalter zur Zeit der Inquisition leben. So tragisch diese Reaktionen sind, sie sind ein Offenbarungseid der Gesellschaft.</p>
<p>Den Bemühungen Stigma, Diskriminierung, Kriminalisierung und Instrumentalisierung von HIV Positiven durch die Gesellschaft entgegenzutreten wurde durch diese Art der Vorgehensweise insbesondere der Berichterstattung &#8220;voll vor den Koffer gekotzt&#8221;. Das Persönlichkeitsrecht wurde dem &#8220;Öffentlichen Interesse&#8221; geopfert. Ein Verhalten das in diesem Fall die Würde des Einzelnen zu tiefst verletzt und diese mit Füßen tritt. Die Präventionsbemühungen wird dadurch um Jahre zurückgeworfen.</p>
<p>Viele HIV Positive werden es sich jetzt zweimal überlegen inwieweit und wem gegenüber sie sich outen werden. Und es wird nicht wenige geben die den Gang zum Test scheuen werden, die gar nicht wissen wollen ob sie HIV + sein könnten.</p>
<p>Stellvertretend für die Standpunkt den viele HIV Positive einnehmen hier die Meinung einer guten Freundin</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><em>Selbst, wenn sich der Vorwurf erhärten oder als korrekt herausstellen würde, die Art und Weise, wie die Dame in der Öffentlichkeit und von der Öffentlichkeit denunziert wird, gruselt. Niemand hat die Lizenz, diese Frau als Unmenschen zu degradieren. Zudem find ich die rassistischen, mehr als nur überflüssig-unverschämten Bemerkungen in diesem Zusammenhang ekelerregend.</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>Bei Bewahrheitung des Sachverhaltes würde ich das Vorgehen von XXX auch nicht befürworten. Aber ich verfüge über Empathie. Die Medienhetze fördert keinen öffentlichen Umgang mit HIV, sondern sie verstärkt das Schweigen von Betroffenen. Es ist hier nicht die Reduktion auf sexueller Ebene gemeint, sondern den allgemeinen Umgang mit HIV.</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>Zu fürchten ist das Eisen, das gerade geschmiedet wird &#8211; ein Eisen zur Pauschalisierung (ALLE Positiven sind gefährlich, da ALLE so agieren wie Fr. B.) und zur Stigmatisierung. Ich will nicht gebrandmarkt werden  . . . . . .</em></p>
<p style="text-align:center;">* * *</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.lhive.ch/44601/56201.html" target="_blank">Sackgasse Kriminalisierung</a></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Die heutige Rechtspraxis ist : Ineffizient, kontraproduktiv und ungerecht. </strong></p>
<p style="text-align:left;">Wir fordern ein Umdenken in der Rechtssprechung, die sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Grundsätzen der Gesundheitspolitik orientiert.<br />
Die Strafbarkeit der HIV-Übertragung und damit die Kriminalisierung von Menschen mit HIV und AIDS ist sowohl unwirksam und wie auch gefährlich.</p>
<p>Denn wie UNAIDS festhält, existieren keine Daten, die beweisen, dass das Strafgesetz die HIV- Übertragung verhindert.  Die Kriminalisierung der HIV-Übertragung kann zudem dazu führen, dass Menschen es vorzie­hen, aus Angst vor Repressionen ihren HIV-Status zu ignorieren.  <strong> </strong></p>
<p><strong>Safer Sex Regeln gelten grundsätzlich für alle.<br />
HIV kann nicht mit dem Strafrecht bekämpft werden, sondern vor allem durch eine Prävention die auf Aufklärung, Solidarität und Verantwortung aufbaut.<br />
Sie appelliert an  die Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen.<br />
</strong><strong>Das Strafrecht bürdet ungerechtfertigterweise HIV-positiven Personen einseitig die volle Schutzverantwortung vor HIV auf. Dies ist mit Blick auf den Schutz der öffentlichen Gesund­heit nicht zu rechtfertigen.</strong></p>
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<p style="text-align:left;">Diesen Passus habe ich von dem <a href="http://www.bildblog.de/7150/was-schuetzt-am-besten-vor-aids-u-haft/" target="_blank">BildBlog</a> übernommen und daraufhin alle Links in meinem Text wo die betreffende Person namentlich genannt wurde aus diesem Grund entfernt. Das Delikt weswegen man sie verhaftet hat und wessen man sie beschuldigt hat eine ganz andere Qualität auf das restliche Leben als wenn ein Promi z.b. wegen Trunkenheit am Steuer oder Schwarzfahren in der UBahn verhaftet wird.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Nachtrag, 17:15 Uhr.</strong> Die Sängerin hat nach Angaben ihres Anwaltes eine <a href="http://www.presseportal.de/pm/62754/1387671/schertz_bergmann_rechtsanwaelte" target="_blank">einstweilige Verfügung</a> gegen die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung erwirkt. Das Landgericht Berlin habe dem Blatt untersagt, weiter über den Fall zu berichten, weil der Schutz der Privatsphäre der Frau das öffentliche Informationsinteresse überwiege.</p>
<p style="text-align:left;">Eine Einstweilige Verfügung gegen den Springer Verlag ist imo sinnlos solange andere Online Medien  die einstweilige Verfügung unter Einbeziehung des Namens thematisieren.</p>
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<p style="text-align:left;"><strong>Nachtrag, 18:30 Uhr.</strong> Die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung will gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen. Chefredakteur Kai Diekmann erklärte, angesichts der Vorbildfunktion der Sängerin und der Schwere der strafrechtlichen Vorwürfe gegen sie sei &#8220;das öffentliche Interesse an der Berichterstattung nicht im Ansatz zu bestreiten&#8221;: &#8220;Ein Verbot, über die Verhaftung einer derart öffentlichen Person zu informieren, ist deshalb ein schwerer Angriff auf die Pressefreiheit&#8221;, sagte Diekmann.</p>
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<p style="text-align:left;">Ich glaub der gute Mann weiß nicht wovon er spricht &#8211; um es mal höflich zu formulieren. Nicht umsonst steht der Artikel 1 der Grundrechte des GG an 1. Stelle.</p>
<div id="contentHeader">
<h3 class="contentHeaderLinks">Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland</h3>
</div>
<h3>1. Die Grundrechte</h3>
<p><!--/noindex--></p>
<p><strong>Artikel 1<br />
</strong> (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.<br />
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.</p>
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<p style="text-align:center;">Selbst wenn seinem Einspruch statt gegeben würde, der Respekt vor einem Menschen gebietet es &#8211; und ganz besonders was die Dimension um HIV betrifft &#8211; den Namen zu entfernen. Die Pressefreiheit wird hier als Instrument zu einem Spiel um pers. Macht vorgeschoben. Mediale Aufmerksamkeit/Quote und Pressefreiheit sind zwei paar Schuhe.</p>
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<p>“Medien können sich doch bei der Entscheidung, was und wie sie berichten, nicht nur von der Frage leiten lassen, was erlaubt ist. Sie müssen sich die Frage stellen, was richtig ist. Und was notwendig ist. Ich weiß nicht, ob es erlaubt war, über den Verdacht gegen eine Sängerin, über ihr Intimleben und ihre HIV-Infektion zu berichten. Aber ich bin überzeugt davon, dass es nicht notwendig war.” <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/was-medien-berichten-duerfen-muessen/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a></p>
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<p style="text-align:left;">In der Zeit vom 19. bis zum 21. Juni 2008 veranstaltete die Deutsche AIDS-Hilfe gemeinsam mit dem Fachbereich Evangelische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität die interdisziplinäre Fachtagung „HIV/Aids – Ethische <span class="searchterm2">Perspektiven</span>“. Mittlerweile gibt es die Dokumentation zu dieser Fachtagung in gebundener Form (zu bestellen bei der DAH Berlin) und ist als <a href="http://www.aidshilfe.de/media/de/Ethikkonferenz_Dokumentation.pdf" target="_blank">pdf</a> Datei verfügbar. Ein bemerkenswerter Vortrag von Dr.Klaus Wiegand  &#8220;Das Dilemma, HIV und Aids zu zeigen&#8221;  über den medialen Umgang mit HIV und Aids  Sterben und Tod &#8211; findet man auf Seite 56.</p>
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<p style="text-align:left;">11. Juli 2009</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&#38;key=hessen_vtx_meldung_37504716" target="_blank">Haftbefehl gegen Nadja Benaissa aufgehoben</a></p>
<p style="text-align:left;">Laut der Plattenfirma von Nadja Benaissa, Universal Music Deutschland, ist am Freitagabend der Haftbefel aufgehoben worden. Von Seiten der Staatsanwaltschaft Darmstadt gab es zunächst keine Stellungnahme.</p>
<p style="text-align:left;">Der Haftgrund ihrer Verhaftung wegen Wiederholungsgefahr ist damit nicht mehr gegeben. Welch eine Logik: War er doch schon nicht mehr seit der Medialen <a href="http://www.ondamaris.de/?p=9421" target="_blank">Pressekampagne</a> 2 Tage nach bekanntwerden ihrer Verhaftung gegeben.</p>
<p style="text-align:left;">Was den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung betrifft, nun dieser Verdacht rührt aus den Jahren 2006 und 2006. Was nach wie vor bleibt ist u.a. die Verhältnismäßigkeit und ganz besonders die Haltung der Justiz in diesem Fall.</p>
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<p>Ähnliche Beiträge zu diesem Themenbereich:</p>
<p><a href="http://www.ondamaris.de/?p=5201" target="_blank">Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Empfang anlässlich des 25. Jubiläums der DAH</a></p>
<p><a href="http://www.aidshilfe.de/index.php?id=15513&#38;sessionLanguage=de&#38;sessionCountry=DE" target="_blank">HIV Therapie und Prävention: Stellungnahme der DAH</a></p>
<p><a href="http://zwischenzeit.de/blog/?p=30" target="_blank">Kampf gegen AIDS &#8211; Vom Stereotyp zum Feindbild</a></p>
<p><a href="http://www.ondamaris.de/?p=9421" target="_blank">mit HIV vogelfrei für die Medien ?</a></p>
<p><a href="http://www.bildblog.de/7173/von-opfern-schmutziger-gerichtsspektakel/" target="_blank">Von Opfern schmutziger Gerichtsspektakel</a></p>
<p><a href="http://antiteilchen.com/2009/04/17/manchmal-fragt-man-sich-wer-in-berlin-alles-richter-werden-darf/" target="_blank">Manchmal fragt man sich . . . </a></p>
<p><a href="http://stevenmilverton.com/2009/04/18/hiv-in-der-offentlichen-wahrnehmung/#comment-5814" target="_blank">Ein Highlight &#8211; HIV in der öffentlichen Wahrnehmung</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1723264_Interview-Nur-wenige-Faelle.html?sid=b4068d7e054a9d3e4b451a601a67159b" target="_blank">Hier redet jemand Un-Sinn</a></p>
<p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/aids/?sid=543935" target="_blank">AIDS ist kein Verbechen</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1802436&#38;em_loc=105" target="_blank">FR 19.06.2009 Verhängnisvolle Affären</a></p>
<p><a href="http://blog.aidshilfe.de/?p=1073" target="_blank">Nadja Benaissa geht in die Offensive</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article4038261/Was-Nadja-Benaissa-ueber-ihre-HIV-Infektion-denkt.html" target="_blank">Was Nadja Benaissa über ihre HIV Infektion denkt</a></p>
<p><a href="http://www.ondamaris.de/?p=11949" target="_blank">Nadja Benaissa: war Outing durch Staatsanwaltschaft unzulässig?</a></p>
<p><a href="http://www.ondamaris.de/?p=14174" target="_blank">Nadja B.: 8 Monate Ruhe nach spektakulärer Verhaftung</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Tim K.: Unfreiwillige deutsch-portugiesische Kooperation]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/03/17/tim-k-unfreiwillige-deutsch-portugiesische-kooperation/</link>
<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 06:43:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die normalerweise bescheidenen Zugriffszahlen auf diesen Blog sind in den letzten Tagen explodiert. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die normalerweise bescheidenen Zugriffszahlen auf diesen Blog sind in den letzten Tagen explodiert. Grund ist mein <a href="http://exportabel.wordpress.com/2009/03/14/warum-die-portugiesen-den-nachnamen-von-tim-k-kennen/" target="_blank">Artikel</a> über den Amokläufer Tim K., besser gesagt darüber, dass portugiesische Zeitungen Tims Nachnamen ausschreiben. Plötzlich kamen viele Besucher über Suchmaschinen mit folgenden Einträgen hierher (nur ein Auszug):</p>
<table class="statsDay" border="0">
<tbody>
<tr class="alternate">
<td class="label">tim k. nachname</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">tim k nachname</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr class="alternate">
<td class="label">portugiesische nachnamen</td>
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<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">tim k voller nachname</td>
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<td></td>
</tr>
<tr class="alternate">
<td class="label">gottesstaat pius</td>
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<td></td>
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<td class="label">architekur sizilien</td>
<td class="views"></td>
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<td class="label">nachname von tim k.</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">e-mail düsseldorf tim k</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="statsDay" border="0">
<tbody>
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<td class="label">tim k. nachname</td>
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<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">tim k nachname</td>
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<td></td>
</tr>
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<td class="label">gottesstaat pius</td>
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<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">voller name von tim k.</td>
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<td></td>
</tr>
<tr class="alternate">
<td class="label">jurgen bey</td>
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<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">portugiesische nachnamen</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr class="alternate">
<td class="label">tim k.</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">nachname von tim k.</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr class="alternate">
<td class="label">nachname vom tim k.</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td class="label">tim k* nachname</td>
<td class="views"></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Interesse am Familiennamen des Toten ist offenbar groß, die Gründe dafür dürften ähnlich sein wie bei den Portugiesen: Tratsch, Klatsch, Bedürfnis nach Authentizität. Mir war nicht klar, dass ich für hunderte von Menschen eine Art Hintertür geöffnet habe, um das Geheimnis zu lüften.</p>
<p>Dieses Blog ist aufmerksamkeitstechnisch  ja nun wirklich unter &#8220;ferner liefen&#8221; eingeordnet und ich habe mich noch nie mit der Optimierung für Suchmaschinen beschäftigt. Doch sie finden einen. Zumindest dann, wenn man es nicht erwartet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Menschenrechte: Artikel 12]]></title>
<link>http://nachdenkstoff.wordpress.com/2008/05/21/menschenrechte-artikel-12/</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 23:47:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger</dc:creator>
<guid>http://nachdenkstoff.wordpress.com/2008/05/21/menschenrechte-artikel-12/</guid>
<description><![CDATA[&gt;&gt; Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Artikel 12 Niemand darf willkürlichen Eingriffen in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#62;&#62;</p>
<p><strong>Allgemeine Erklärung der Menschenrechte<br />
Artikel 12</strong></p>
<p>Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine    Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes    ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder    Beeinträchtigungen.</p>
<p>&#60;&#60;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Es gilt zu diskutieren, in wie weit die <a title="Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung</a> einen solchen willkürlichen Eingriff in das Privatleben Einzelner darstellt. Unter dem Deckmäntelchen des Terrorschutzes ist das Innenministerium dabei, viele Persönlichkeitsrechte infrage zu stellen. Der Eingriff des Staates in das Privatleben stellt aber immer eine Menschenrechtsverletzung dar und ist Merkmal totalitärer Systeme. Es gilt also stets sorgsam abzuwägen, wo solche Eingriffe berechtigt sind und wo nicht. Sämtliche Kommunikationsdaten per Internet, Mail, Handy, SMS auf Vorrat, also ohne begründeten Verdacht zu speichern, bedeutet auf jeden Fall einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatspähre der Bürgerinnen und Bürger, die allesamt unter Generalverdacht gestellt werden.</p>
<p>Nebenbei: Generalverdacht. Widerspricht dies nicht auch Artikel 11 Satz 1 der Menschenrechtserklärung?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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