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	<title>peter-scholl-latour &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/peter-scholl-latour/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "peter-scholl-latour"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:46:55 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Die Angst des weissen Mannes: Ein Abgesang von Peter Scholl-Latour]]></title>
<link>http://buchperlen.wordpress.com/2009/11/09/die-angst-des-weissen-mannes/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:41:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>buchperlen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Angst des weißen Mannes Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang von Peter Scholl-Latour. Propy]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_254" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-254" title="Die Angst des weißen Mannes" src="http://buchperlen.wordpress.com/files/2009/11/die-angst-des-weisen-mannes.jpg" alt="Die Angst des weißen Mannes" width="240" height="240" /><p class="wp-caption-text">Die Angst des weißen Mannes</p></div>
<p><strong>Die Angst des weißen Mannes:<br />
Ein Abgesang von Peter Scholl-Latour.<br />
Propyläen-Verlag</strong></p>
<p>Die Wahl eines amerikanischen Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln und pazifischer Heimat ist Sinnbild eines tiefgreifenden Wandels, der weit über die USA hinausweist. Der fünfhundertjährige Siegeszug des »weißen Mannes« ist Geschichte.</p>
<p><strong>Die ehemals koloniale Welt ist im Aufbruch begriffen demographisch, wirtschaftlich, politisch</strong>. Dabei wendet sie sich vom Westen ab, sucht neue Leitbilder, besinnt sich auf eigene Stärken und Traditionen.</p>
<p><strong>Die Maßstäbe der Welt werden zurecht gerückt</strong>, die Verlierer von einst sind die Gewinner von morgen.Mit dem ihm eigenen Gespür für welthistorische Veränderungen schildert Peter Scholl-Latour seine jüngsten Eindrücke aus Südostasien und Lateinamerika, den beiden dynamischsten Regionen des neuen Zeitalters.</p>
<p><strong>Eindrucksvoll gelingt es ihm, die aktuellen Konflikte und Umbrüche dieser Länder vor dem Hintergrund ihrer kolonialen Vergangenheit zu beleuchten</strong>. Mit profundem Wissen spürt er dem verblassenden Erbe der holländischen, portugiesischen oder spanischen Kolonisten nach, das zunehmend überlagert wird vom erwachenden Selbstbewusstsein der einstigen Kolonialvölker und vom wachsenden Einfluss der neuen Weltmacht China.</p>
<p><strong>Wer verstehen will, wie sich die Welt heute verändert</strong>, der findet hier dank der sechzigjährigen Erfahrung Peter Scholl-Latours als Chronist des Weltgeschehens und seiner beispiellosen Kenntnis der Länder dieser Erde verlässliche Auskunft.<br />
<strong>Buchperlen-Bewertung: *****</strong></p>
<p><strong>Peter Scholl-Latour</strong>, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr.</p>
<p>Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht. Zuletzt erschien von ihm bei Propyläen Der Weg in den neuen Kalten Krieg.</p>
<p><em>Auszeichnungen</em>: <strong>Peter Scholl-Latour wurde durch viele Journalistenpreise für seine Arbeit ausgezeichnet</strong>:</p>
<p>Adolf-Grimme-Preis, Goldene Kamera, Goldener Bambi, Aristide-Briand-Preis&#8230;<br />
Straßburger Goldmedaille für deutsch-französische Annäherung,<br />
Elise-Kühn-Leitz-Preis (1989),<br />
Bayerischer Fernsehpreis (1991),<br />
Telestar und Preis des Deutsch-Französischen Kulturrates (1992), Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik (1999).<br />
Ehrenprofessur der Ruhr-Universität Bochum (1999).</p>
<p><strong>Für sein journalistisches Lebenswerk wurde Scholl-Latour</strong> Mitte November 2003 mit dem „Siebenpfeiffer-Preis“ ausgezeichnet, der demokratisch und humanitär besonders engagierten Journalisten verliehen wird.<br />
Für sein publizistisches Lebenswerk erhielt Scholl-Latour den ersten Henri-Nannen-Preis (2005).<br />
Für seine <strong>Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft</strong> wurde er am 22. März 2005 in Berlin in die Ehrenlegion aufgenommen.<br />
Für die verständliche Vermittlung des umfassenden Sicherheitsbegriffs in seinem Gesamtwerk erhielt er 2005 den Karl-Carstens-Preis des „Freundeskreises der Bundesakademie für Sicherheitspolitik“.<br />
Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2006)<br />
Dr. Said Ramadan Friedenspreis für Dialog und Völkerverständigung, Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizisten (2008).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pioniere, "Presenter" und Phantome]]></title>
<link>http://untergeschoss.wordpress.com/2009/11/05/pioniere-presenter-und-phantome/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:37:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>untergeschoss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schon der Fernsehpionier Peter von Zahn praktizierte diese Form &#8211; er hätte aber wohl kaum jema]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schon der Fernsehpionier Peter von Zahn praktizierte diese Form &#8211; er hätte aber wohl kaum jemals von „Presenter-Reportage“ gesprochen. Diese vollmundige Bezeichnung gilt einer TV-Reportage, in der der Filmautor vor die Kamera tritt, zum Akteur und damit für den Zuschauer präsent wird.</p>
<p>Bei charismatischen Figuren wie seinerzeit Zahn, auch dem jungen Peter Scholl-Latour oder Gerd Ruge mag dieses Gebaren der Sache förderlich (gewesen) sein. Sache meint hier: den Zuschauer für die vom auftretenden Kundschafter gewonnenen Erkenntnisse zu interessieren und sie publikumswirksam zu vermitteln. Aber das gelingt halt nicht jedem. Die ARD liebäugelte zeitweilig mit dem Gedanken, die „Presenter-Reportage“ auf einem fixen Sendeplatz als wiederkehrendes Format zu etablieren, was eine Schnapsidee war und mit Recht verworfen wurde.</p>
<p>Der NDR griff 2008 bei „Panorama – Die Reporter“ auf diese Präsentationsform zurück. Aus dem anfangs magazinartigen, inzwischen monothematisch fortgeführten Konzept entstanden Sendungen, die gerade in der ursprünglichen Form nicht vollends zu überzeugen vermochten. Was das ZDF nicht abhielt, sich von der selben Produktionsfirma, die auch den NDR beliefert, mit „ZDF.reporter unterwegs“ ein verblüffend ähnliches Format besorgen zu lassen. Der NDR aber ist unterdessen schon einen Schritt weiter. In der Sendung „Deutschland – Wie einig sind wir wirklich?“ (Dienstag, 3. November 2009, 21:45 Uhr) ließen die Autorinnen Sylvia Filter und <a href="http://www.regine-stuenkel.de/englisch/index_regine_stuenkel_moderatorin_hannover.php">Regine Stünkel</a> einen Moderator durch ein imaginäres „deutsches Haus“ schreiten und dabei über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen räsonieren.</p>
<p>Diese launigen Vorträge waren die Verbindungsstücke zwischen diversen Filmbeiträgen, die das zitierte Datenmaterial am lebenden Beispiel veranschaulichten. Es ging um Ostdeutsche, die nach mehrjähriger ‚Gastarbeitertätigkeit’ im Westen in die alte Heimat zurückkehrten, um westdeutsche Trabi-Fans, um Frisurenmode in Ost und West, um eine Künstlerin, die DDR-Relikte zu Artefakten verarbeitet oder aber an Interessierte weitergibt. Auch geklärt wurde die Frage, ob Ost- und Westdeutsche auf unterschiedliche Werbung reagieren. Interessant: Für Ostdeutsche wird eine wärmere, familiäre Werbung gestaltet. Die dann aber auch bei Westlern Anklang findet.</p>
<p>Die Computertechnik ermöglichte es dem Moderator Kurt Lotz, scheinbar in einzelne Filmszenen hineinzutreten, dort Statistiken ins Bild zu ziehen, Erläuterungen abzugeben. Das geschah, im Unterschied zu einigen furchtbar eitlen, weniger ihr Thema als sich selbst präsentierenden Reportern noch relativ zurückhaltend, sachdienlich, zugewandt. Sicherlich ein eher spielerischer Ansatz, aber einer, der weiter verfolgt werden sollte. Immer vorausgesetzt, das jeweils angegangene Thema ist dafür geeignet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitat des Tages]]></title>
<link>http://fareus.wordpress.com/2009/10/26/zitat-des-tages-29/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 19:26:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>fareus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Peter Scholl-Latour über Barack Obama: Das Schicksal Martin Luther Kings hängt als düstere Mahnung ü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Peter Scholl-Latour über Barack Obama:</p>
<blockquote><p>Das Schicksal Martin Luther Kings hängt als düstere Mahnung über diesem Mann, der entgültig der Erkenntnis zum Durchbruch verhalf, daß die politische Ausrichtung der USA nicht mehr durch eine Bevölkerungsminderheit definiert wird, die sich rühmte „White Anglo Saxon  and Protestant“ zu sein. Welches auch immer das Schicksal des jetzigen Präsidenten sein mag, hier ist ein Deich gebrochen.</p></blockquote>
<p>[via <a href="http://ramonschack.wordpress.com/2009/10/26/zitat-des-tagespeter-scholl-latour-uber-barack-obama/" target="_blank">Ramon Schack</a>]</p>
<p>Buch-Link: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3549073313?ie=UTF8&#38;tag=fareus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3549073313">Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fareus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3549073313" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Köllsche "Götterspeise"]]></title>
<link>http://blog.thebrights.de/2009/09/14/kollsche-gotterspeise/</link>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 01:33:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://blog.thebrights.de/2009/09/14/kollsche-gotterspeise/</guid>
<description><![CDATA[Jürgen Becker: „Meiner Meinung nach haben Humor und Religion dasselbe Prinzip: Sie sollen trösten“ ,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Jürgen Becker: „Meiner Meinung nach haben Humor und Religion dasselbe Prinzip: Sie sollen trösten“ ,]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Rückkehr der "Realpolitik"]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/25/die-ruckkehr-der-realpolitik/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 20:01:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der große Welterklärer Peter Scholl-Latour fordert wieder einmal eine Rückkehr zur &#8220;Realpoliti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der große Welterklärer Peter Scholl-Latour <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill1220.html">fordert</a> wieder einmal eine Rückkehr zur &#8220;Realpolitik&#8221; ein, nachdem die naiven Neocons mit ihrem <a href="http://www.n-tv.de/politik/dossier/Da-wird-ein-Zirkus-aufgefuehrt-article467454.html">&#8220;Demokratie-Zirkus&#8221;</a> gescheitert seien.</p>
<p>Hält man seiner Forderung nach einem Abzug aus Afghanistan das Argument entgegen, dass die Al Qaida und die Taliban dann wieder ihre Terror- und Unterdrückungs-Basis erhielten, werden einem vom großen Welterklärer folgende Fragen (die er auch gleich selbst beantwortet) im empörten Ton entgegengeschleudert:</p>
<p><em>&#8220;Wer hat denn die Al Qaida erschaffen? Die Amerikaner, um die Sowjets im Afghanistankrieg zu bekämpfen.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Wer hat denn die Taliban erschaffen? Die Amerikaner, um den afghanischen Bürgerkrieg zu beenden</em>.&#8221;</p>
<p>Weder Al Qaida noch die Taliban waren jedoch in irgendwelchen neokonservativen amerikanischen Labors gezüchtet worden, sondern die USA (zunächst die Carter-Administration und später die Clinton-Administration) hatte &#8211; den Weg des geringsten Widerstands suchend -  in idealtypisch &#8220;realpolitischer&#8221; Manier das genommen, was gerade zur Verfügung stand, um ihre Ziele zu erreichen, ohne dabei einen einzigen Soldaten opfern zu müssen. (man hatte <a href="http://neoneocon.com/2006/12/20/tet-cronkite-opinion-journalism-and_21/">aus Vietnam die &#8220;richtigen&#8221; Lehren gezogen</a>)</p>
<p>Was könnte man besser als „Realpolitik” bezeichnen als diese indirekte Bekämpfung des sowjetischen Feinds durch die Unterstützung irgendwelcher dubioser Gruppierungen vor Ort (aus denen später tatsächlich die Al Qaida und die Taliban hervorwuchsen)</p>
<p>Carters Berater <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzezi%C5%84ski">Zbigniew Brzezinski</a>, heute im Obama-Team, ist immer noch mächtig stolz auf seine schlaue Politik von damals.</p>
<p>Wenn man seiner <a href="http://www.globalresearch.ca/articles/BRZ110A.html">Narrative</a> folgt, nach der durch seine genialen Pläne der Sturz des Kommunismus eingeleitet worden sein soll, erscheinen andere &#8220;realpolitische&#8221; Meisterzüge wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax">Operation Ajax</a>, die angeblich nur eine läppische Million Dollar  gekostet haben soll, oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_intervention_in_Chile">Kissingers Unterstützung von Pinnochets Putsch gegen Allende</a> als kleine Würfe.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1946" title="pinnochet" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/08/pinnochet.jpg" alt="pinnochet" width="400" height="293" /></p>
<p>Bushs und Blairs hehre &#8220;neokonservative&#8221; Ziele, den &#8220;edlen Wilden&#8221;, die &#8220;westliche Demokratie&#8221; aufzuzwingen, mögen naiv gewesen sein – die „realpolitische” taktische Unterstützung der Mudschaheddin, aus denen später die Al Qaida hervorging (um ohne eigenes Blutvergießen die UdSSR zu bekämpfen) u. Taliban (um ohne eigenes Blutvergießen den Bürgerkrieg zu beenden) fallen jedoch eindeutig unter die Carter bzw. Clinton Ära.</p>
<p>Werden die USA unter Obama abziehen und das Feld den „gemäßigten Taliban” überlassen, wird natürlich auch nicht er schuld an ihrer wohl darauffolgenden Schreckensherrschaft sein, sondern der naive Bush und die verschlagenen Neocons bzw deren <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/02/eine-weitere-abrechnung-mit-den-neocons/">zukünftige Nachfolger</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pressefreiheit auch für miesen Journalismus]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/24/pressefreiheit-auch-fur-miesen-journalismus/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 21:31:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
<guid>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/24/pressefreiheit-auch-fur-miesen-journalismus/</guid>
<description><![CDATA[Der Artikel im schwedischen Boulevard-Blatt &#8220;Aftonbladet&#8221; ist exemplarisch für miesen, u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Artikel im schwedischen Boulevard-Blatt &#8220;Aftonbladet&#8221; ist exemplarisch für miesen, unfundierten Tratsch-Journalismus. Pressefreiheit beinhaltet jedoch auch schlechten Journalismus (wie in der genannten Zeitung) &#8211; sei er von bösen, reichen, einflußreichen Finsterlingen wie <em>Dichand, Murdoch</em> <em>oder</em> <em>Berlusconi</em> gesteuert oder von den elitären Qualitätsmedien wie <em>ORF, BBC oder NY Times </em>produziert.</p>
<p>Pressefreiheit hat nichts mit gutem oder schlechtem Journalimus zu tun, sondern damit, ob der Staat freie Meinungsäußerung zuläßt oder nicht (siehe Iran, Kuba, China und sämtliche arabische Staaten)</p>
<p>Vom schwedischen Staat eine Verurteilung des Artikels zu fordern, zeugt daher von einem falschen Verständnis von demokratischen Grundrechten. Es  ist nicht die Pflicht des schwedischen Staates, sich für einen miesen Journalisten zu entschuldigen, solange dieser im Rahmen der schwedischen Gesetze sein Recht auf Meinungsfreiheit ausübt.</p>
<p>Ausgerechnet die Israelis sollten es besser wissen &#8211; und das hat nicht das geringste mit den von deutschen <em>Israelkritikern</em> gern eingemahnten &#8220;Lehren des Holocausts&#8221; zu tun &#8211; sondern mit der eigenen demokratischen Geschichte, in der Israel trotz Krieg und Existenzbedrohung bis jetzt ein Verfassungsstaat mit Grundrechten wie dem Recht auf Meinungsfreiheit geblieben ist.</p>
<p>Nirgendwo wird Israel schärfer kritisiert als in den eigenen Medien wie der <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/03/30/einer-haaretz-ente-aufgesessen/">Haaretz</a> &#8211; oft auch auf  <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1237727539851&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull">journalistisch unseriöse und sehr schädliche</a> Art und Weise. Trotzdem sollte jedem vernünftigen Israeli klar sein, dass ein Verbot der Haaretz eine Demontage des demokratischen Verfassungsstaats Israel bedeuten würde.</p>
<p>Würde sich Israel vom demokratischen Verfassungsstaat verabschieden, würden Relativisten wie <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article4384201/Deutschland-im-Krieg-bei-Anne-Will.html">Peter Scholl-Latour</a>, die &#8220;Freedom and Democracy&#8221; als westliche Illusion, die sich nicht mit der Mentalität der &#8220;edlen, wilden <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Israel;art15890,2881829">Orientalen&#8221;</a> verträgt, betrachten, am Ende doch Recht behalten.</p>
<p>Folgerichtig hat Peter Scholl-Latour in einer <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/01/20/in-eine-falle-gelockt/">TV-Diskussion</a> auch seine eindeutigen Präferenzen für den schneidigen Netanyahu im Gegensatz zum schwächlichen Olmert bekundet. Sowie der &#8220;Große Welterklärer&#8221;  leider jeden Hardliner anfeuert, der seinen Prophezeihungen von der <a href="http://www.n-tv.de/politik/dossier/Da-wird-ein-Zirkus-aufgefuehrt-article467454.html">&#8220;Untauglichkeit der westlichen Demokratie&#8221;</a> zur Erfüllung verhelfen könnte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milliardärspresse oder wie man zum Antisemiten gemacht wird]]></title>
<link>http://tomswochenschau.wordpress.com/2009/08/05/milliadarspresse-oder-wie-man-zum-antisemiten-gemacht-wird/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:03:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>tom</dc:creator>
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<description><![CDATA[Paul Sethe war deutscher Publizist, Journalist und Geisteswissenschaltler. Bereits am 5.Mai 1965 sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Paul Sethe war deutscher Publizist, Journalist und Geisteswissenschaltler. Bereits am 5.Mai 1965 schrieb er einen Leserbrief an den Spiegel (Auszug) :</p>
<blockquote><p>
[...] „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ [...] „Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“ [...]
</p></blockquote>
<p><!--more--><br />
An den Verhältnissen bezüglich Informations- und Meinungsmacht hat sich bis heute kaum etwas geändert, dementsprechend sagte Peter Scholl-Latour, ebenfalls Journalist und Publizist, fast das Gleiche:</p>
<blockquote><p>
Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen.
</p></blockquote>
<p>Beiden würde ich uneingeschränkt zustimmen. Ich käme auch nicht im Entferntesten auf den Gedanken, Paul Sethe oder Peter Scholl-Latour, aufgrund dieser Aussagen, Antisemitismus zu unterstellen. Oskar Lafontaine machte kürzlich bei &#8220;Illner intensiv&#8221; prinzipiell eine identische Aussage:</p>
<blockquote><p>
Lafontaine hatte in der Sendung davon gesprochen, dass die Medien in Deutschland in den Händen von zehn reichen Familien lägen und diese hätten kein Interesse, die Linke groß zu machen. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30846/1.html">Quelle: Telepolis</a>
</p></blockquote>
<p>Wenn Oskar Lafontaine so etwas verlautbaren lässt, wiegt das natürlich doppelt schwer.  In <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1856076_TV-Kritik-Illner-intensiv-Surreale-Verschwoerungstheorien.html">einem Elaborat bei FR-Online</a> wird daraus gar Antisemitismus konstruiert:</p>
<blockquote><p>
Jetzt muss er nur noch von jüdischen Familien reden, dann darf er bei der NPD eintreten, die redet genauso.
</p></blockquote>
<p>Herr Schmidt, das ist mieser Kampagnenjournalismus aus der untersten Schublade. Wenn dieser schäbige Artikel auch in der Printausgabe der Frankfurter Rundschau erschienen ist, hätte das Papier auf dem er gedruckt wäre, nur den Nutzen, dass man damit Hundehaufen einwickeln kann, um sie sauber entsorgen zu können.<br />
Ich bin kein Lafontaine-Anhänger, würde mich aber trotzdem freuen, wenn Journalisten wieder vermehrt Journalismus betreiben würden, ansonsten sind sie nur die schlechteren Blogger,&#8230;</p>
<p>Es gibt bestimmt auch Menschen, die diesen Artikel toll finden. Ein Leser meinte:</p>
<blockquote><p>
FR-Eigentümer DuMont-Schauberg sowie die SPD werden aber zufrieden sein mit derlei Pampflehten.
</p></blockquote>
<p>So wird es sein. Wie war das noch? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Peter Scholl Latour über die Wahlen und die Proteste im Iran]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/2009/06/22/peter-scholl-latour-uber-die-wahlen-und-die-proteste-im-iran/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 07:29:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/2009/06/22/peter-scholl-latour-uber-die-wahlen-und-die-proteste-im-iran/</guid>
<description><![CDATA[am 15.06.2009 im ZDF Morgenmagazin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hUU8YmBCAak&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hUU8YmBCAak&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
am 15.06.2009 im ZDF Morgenmagazin</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Keiner außer ihm weiß, wie es dazu kam"]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/06/17/keiner-auser-ihm-weis-wie-es-dazu-kam/</link>
<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 19:53:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
<guid>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/06/17/keiner-auser-ihm-weis-wie-es-dazu-kam/</guid>
<description><![CDATA[Peter Scholl-Latour ist Sohn des im Saarland geborenen und in Lothringen aufgewachsenen Arztes Otto ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1755" title="INDO" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/06/indo.jpg?w=300" alt="INDO" width="300" height="225" /></p>
<p><em>Peter Scholl-Latour ist Sohn des im Saarland geborenen und in Lothringen aufgewachsenen Arztes Otto Scholl-Latour und einer elsässischen Mutter. 1936 schickten ihn seine Eltern aufgrund ihrer Schwierigkeiten mit den Nationalsozialisten zu seinem Schutz auf das Jesuitenkolleg St. Michael im schweizerischen Frewiburg. Nachdem den Eltern weitere Geldüberweisungen in die Schweiz untersagt waren, musste er das Kolleg 1940 verlassen und nach Deutschland zurückkehren. Auf dem Wilhelmsgymnasium in Kassel legte Scholl-Latour 1943 die Abiturprüfung ab.</em></p>
<p><em>In seinem Buch <em>Leben mit Frankreich – Stationen eines halben Jahrhunderts</em> berichtet er darüber, dass er sich nach der Befreiung Frankreichs freiwillig zur französischen Armee melden wollte. Da aber sein Versuch, bei Metz ins französisch kontrollierte Gebiet zu gelangen, scheiterte, entschloss er sich, sich der Partisanenarmee Titos anzuschließen. Er wurde aber schon in der Steiermark verhaftet und war 1945 in Gestapo-Haft in Graz, Wien und Prag.</em></p>
<p><em>Nachdem Scholl-Latour ab 1945 als Angehöriger einer französischen Fallschirmjägereinheit, dem <em>Commando Parachutiste Ponchardier</em>, zwei Jahre am Indochinakrieg teilgenommen hatte, studierte er in Mainz, Sorbonne und Beirut an der  Politikwissenschaft und Arabistik. </em></p>
<p><em>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Scholl-Latour">Wikipedia Biographie</a>)<br />
</em></p>
<p><em>Aus dem Traum erwacht, wurde er 1943 Soldat, zuerst Fallschirmjäger der Wehrmacht, nach dem 8. Mai 1945 des französischen Expedi­tions­korps für Indo­china, dem Commando Parachutiste Ponchardier. Keiner außer ihm weiß so genau, wie es dazu kam. Stand er wie viele seiner Kameraden vor der Al­ternative, einem schlimmen Schicksal nur durch den Kriegsdienst für Frankreich zu entgehen? Oder bewog ihn Leichtsinn, wie er sagt?</em></p>
<p><em>(<a href="http://www.jf-archiv.de/archiv04/114yy11.htm">Günther Deschner &#8211; Junge Freiheit</a>)</em></p>
<p>&#8220;Keiner außer ihm weiß, wie es dazu kam&#8221;</p>
<p>Wie passt es zusammen, dass sich der junge Idealist zunächst den kommunistischen Tito-Partisanen anschließen wollte,  jedoch nach 3 Monaten <a href="http://www.how2find.de/scholllatour.htm">Gestapo-Haft</a> erneut einer <a href="http://www.newsatelier.de/html/fremdenlegion2.html">Truppe</a> beitrat, die als <a href="http://www.kriegsreisende.de/relikte/indochina.htm">Sammelbecken</a> für ehemalige Nazi-Kämpfer galt, um Titos <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vi%E1%BB%87t_Minh">vietnamesische Genossen</a> zu bekämpfen?</p>
<p><em>Als man i</em><em>n F</em><em>rankreich fast sofort nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bemerkte, dass ein Krieg um den Besitz von Indochina nicht zu vermeiden wäre, wurde die Fremdenlegion dabei entscheidend mit in die Planung einbezogen. Das Problem war nur, dass ihr Bestand inzwischen katastrophale Tiefstände erreicht hatte. Dazu kam, dass viele Legionäre ihre Dienstzeit längst überschritten hatten und bei </em><em>Kriegsende entlassen werden mussten. Was lag also näher, als unter den hunderttausenden von Kriegsgefangenen zu rekrutieren, die sich in den Händen der Alliierten befanden. Mit den ersten Werbungen wurde bereits Anfang 1944 in Nordafrika begonnen – zuerst nur unter Italienern und Österreichern, zwischen die sich sicher auch einige Deutsche geschmuggelt haben werden, um dem Elend der Lager zu entkommen. Nach und nach wurden dann wieder Werbebüros in Frankreich eröffnet und dann der deutschen Kapitulation auch in den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich.<br />
</em><br />
<em>Potentielle Freiwillige gab es genug. Europa war voll von DPs (Displaced Persons) – Flüchtlingen, ehemaligen Kriegsgefangenen und Soldaten, Nazi-Kollaborateuren und Zwangsarbeitern, von denen viele nicht in ihre Heimat zurück konnten oder wollten. Es scheint so, dass sich zumindest unter der ersten Welle eine größere Anzahl von SS-Männern befand, denn es ist mehrfach von Narben an der Stelle der Blutgruppen-Tätowierung die Rede. Allerdings bemühte sich die Legion relativ bald darum, ehemalige Angehörige von SS, Gestapo </em><em> </em><em>und SD auszusondern und abzulehnen. Das war allein schon deshalb nötig, da sich die Zeitungen, vor allem natürlich die französischen, mit Vorliebe auf dieses Thema stürzten. Die Ablehnung beschränkte sich aber vorwiegend auf Deutsche und so fanden nicht wenige europäische Freiwillige der Waffen-SS einer sicheren Unterschlupf in der Fremdenlegion. Besonders beliebt war dieser Ausweg bei französischen Nazi-Kollaborateuren, die gleich nach Kriegsende über 50% der Rekruten stellten.</em></p>
<p><em>(<a href="http://www.kriegsreisende.de/relikte/indochina.htm">Kriegsreisende.de</a>)</em></p>
<p><em><span>Die Angehörigen der Fremdenlegion 1945 waren zu 2/3 Drittel Deutsche. 1946 wurde der Anteil der Deutschen in der Legion auf 25 % begrenzt. Die meisten kamen aus der französischen Kriegsgefangenschaft, mit wenig Verpflegung und schlechter medizinischer Versorgung. Da hatten es die Werber sehr leicht, besonders bei ehemaligen Angehörigen der Waffen SS, da diese Entnazifizierungsüberprüfungen in Deutschland vermeiden wollten. Dennoch waren 55 Prozent aller 19 000 im Indochinakrieg eingesetzten Fremdenlegionäre deutscher Abstammung, Anteile gingen bis zu 80 Prozent.</span></em></p>
<p><em><span>So hatten viele dieser neuen Legionäre gegen die Russen und somit Kommunisten gekämpft und dachten nun diesen Kampf gegen die vietnamesischen und chinesischen Kommunisten fortzusetzen. </span></em></p>
<p><span><a href="http://www.newsatelier.de/html/fremdenlegion2.html">(newsatelier.de)</a><br />
</span></p>
<p><em> </em></p>
<p>Vielleicht ist es aber auch leichter, <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=49533638&#38;top=SPIEGEL">die Welt zu erklaeren</a>, statt die <a href="http://www.how2find.de/scholllatour.htm">Beweggründe</a> für einen derartig <a href="http://www.junge-freiheit.de/Rede-Reinhard-Eroes.427.0.html">schneidig-abenteuerlichen</a> Lebenslauf  <em></em>plausibel zu vermitteln&#8230;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hUU8YmBCAak&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hUU8YmBCAak&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ajatollah Schollah-Tour]]></title>
<link>http://6kraska6.wordpress.com/2009/06/16/ajatollah-schollah-tour/</link>
<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 13:16:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>6kraska6</dc:creator>
<guid>http://6kraska6.wordpress.com/2009/06/16/ajatollah-schollah-tour/</guid>
<description><![CDATA[Ein Bild aus jungen Jahren: Der Haudegen des Verhüllungsjournalismus KRASKA SCHIESST GRANATEN AUF DE]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1205" class="wp-caption aligncenter" style="width: 179px"><a rel="attachment wp-att-1205" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/06/16/ajatollah-schollah-tour/psl/"><img class="size-full wp-image-1205" title="psl" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/06/psl.jpg" alt="psl" width="169" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Bild aus jungen Jahren: Der Haudegen des Verhüllungsjournalismus</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>KRASKA SCHIESST GRANATEN AUF DEN SPATZ VON PARIS</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Einen verwirrrten alten Mann, der nicht mehr weiß, daß ER es selber ist, dem seine eigenen Erlebnisse widerfahren, nennt man einen Alzheimerpatienten. Demenz ist bitter, aber immerhin lernt man jeden Tag im Heim neue Leute kennen. Einen vom Alzheimer-Syndrom bedrohten alten Lebensveteranen und Stammtischler, der seit Jahrzehnten den gleichen unreflektierten Quatsch verzapft, weil er nicht mitgeschnitten kriegt, daß sich die Welt ständig ändert und komplizierter wird, nennt man – mit dem wunderbaren Cartoonisten Walter Moers –  knapp den <em>„alten Sack</em>“; als Comic-Figur handelt es sich um einen greisen, grüngesichtigen, im Rollstuhl sitzenden, fies-miesen Mistkerl, der definitiv den Schuß nicht gehört hat und der, den herannahenden Tod spürend, bloß noch sarkastisch-nonsensikalische Sprüche ablässt und seine Mitmenschen quält. –</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Bon, mes amis, aber wie nennt man einen definitiv vor langer  Zeit bereits unwiderruflich hingeschiedenen Zombie-Sack, eine gespenstisch seelenlose und zu hundert Prozent totaldepperte Trockenpflaume und Kardinalerzkatastrophe, deren innere Spieldose schon vor Jahren in die Werkstatt mußte und dort hoffnungslos verkramt wurde, einen tausendmal reanimierten TV-Revenant und traumverloren vor sich hin bramabarisierenden Ghost-Rider, der ausschließlich unter Kamera-Licht aus dem dumpfesten Koma innerer Ausgestorbenheit, ja, Ausgestopftheit für Sekunden erwacht, um, wie das morsche Zirkuspferd, das die Blasmusik vernimmt, noch einmal sich aufzubäumen und den Blender zu geben,  den Zwerg Allwissend und Klassenprimus, den Dr. Weltgeist und Großen Diktierer, den Dr. Best &#38; Besserwisser, kurz, den fulminantesten Knallchargen aller televisionären Expertendarsteller? Den nennt man nicht den weisen Schlomo, nicht Peter Schlehmihl, nein, den nennt man Dr. Peter Scholl-Latour.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Unter den grausen Schnarchsäcken, grimmen Zauseln und greisen Wichtigtuern der prähistorischen Urgesteinzeit des Fernsehens ist er zweifellos der Unvermeidlichste, Wiedergängerischste und Verholzteste, ein für die Ewigkeit in die Mattscheibe gebranntes Menetekel für die Globalisierung des Ungeistes, eine rechte „haltbare Graugans“ (Brecht) des öffentlich-rechtlich politikasternden Geschnatters, ein auf barocke, ja flamboyante Weise ennuierender und enervierender Wichtigtuer, Berufsauskenner und aufgeblasener Journaille-Popanz, ein Hans Krampf in allen Gossen, überall gelegentlich schon mal gewesen und kurz vorbeigeschaut, und daher Experte für Allesundjedes: Jude, Christ und Muselman, Nahost, Fernost, Vietnam, Tod im Reisfeld usw., egal, Dr. Schlaumann schwadroniert in einer Latour drauf los, wie ihm die Nase gewachsen ist, oder, wie der sarkastische Niederrheiner über sich selber sagt: <em>„Von nix eine Ahnung, weiß aber über alles bescheid!“</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Von Nordafrika bis Südostasien gab es im letzten Jahrhundert keinen Krieg, den Zwerg Nase nicht angeblich „<em>mitjemacht</em>“ hätte; ein Wunder, daß er noch alle Beine im Schrank hat und die Tassen im Kopf, sind ihm doch schon in Dien Bien Phu „<em>die Granaten ummen Kopp jeflojen, nich wahr?“</em> Scholl-Latour ist der Universal Soldier, er könnte Marlene Dietrich und Joan Baez erklären, wo die Blumen geblieben sind, er weiß die Antwort, die sonst nur der Wind kennt.  Und so näselt und quengelt sich die wandelnde Nebenhöhlenentzündung seit gefühlten 60 Jahren durch die TV-Talkshows, er hat Werner Höfer noch als Pimpf gekannt, er war schon Schurnalist, als „auf Sendung“ im Studio noch geraucht werden durfte, er ist der Durchblicker, der Auschecker und Wettervorhersager vom Dienst, nicht zu toppen, nicht zu stoppen. Manchmal denk ich, Peter Scholl-Latour ist vielleicht der geweissagte Anti-Christ.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Scholl-Latour weiß: Wie es in den Wald scholl, schallt es retour, also ist er immer dicke mit den Mächtigen, er hat mit General de Gaulle Nasenschach gespielt, er durfte Ho Chi Minh &#8220;Onkel Ho&#8221; nennen, er kennt Gott, seinen Stellvertreter und seine Außendienstler alle persönlich, er hat mit Ajatollah Ruhollah Musavi Chomeini den Bart des Propheten gekrault, und immer, wenn wo was los war, ist er <em>„dabeijewesen, nich wahr?“</em>, vielleicht nicht gerade mittendrin, vielleicht nicht grad am Rande, aber bestimmt draußen am Fernsehempfänger. [Der Kenner stöhnt: Dieser ewig unausrottbare Positivismus des Augenscheins! Als ob ein Reporter, der seine zwei Sätze vor dem Weißen Haus in Washington aufsagt, mehr über die USA weiß, als Dr. Kasper Hauser daheim! Irgendwo mal "jewesen" zu sein, gilt, seit dem wir an deutschen Unis passable Fakultäten für Orientalistik und Islam-Kunde haben, eigentlich nicht mehr als Ausweis irgendeiner Befähigung, außer der, unfallfrei einen von der Redaktion bezahlten Flieger zu besteigen...]</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Weil er dunnemals vor dreissig Jahren dem Oberajatollah bei dessen unseliger Machtergreifung in Teheran die Schleppe gehalten hat – der olle Rheumatiker hatte wegen der ächzenden Knochen gern ein paar Schleimbeutel unter sich – gilt Ehren-Ajatollah Schollah-Tour auch als „Iran-Experte“. Als solcher wurde er gestern wieder fürs „Morgenmagazin“ gebucht. Das ZDF ist da beinhart: Schon Großvater hat auf das Expertenorakel des 86-jährigen Näselschnösels gehört, warum sollen wir da jetzt einen Wissenschaftler einladen! Und so kam, was kommen mußte: Sergeant Nase erklärte die Welt, aber so, daß selbst der Interviewerin Patricia Schäfer, die jeden frühen Morgen viel dummes Zeug hört, die verschlafenen Äuglein aus den Höhlen quollen vor Qual, Scham und Peinlichkeit.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Wer da jetzt im Iran gegen den Wahlbetrug protestiere, das seien allenfalls <em>„Hunderte </em>(!), <em>nich wahr?“</em>, und zwar reiche Städter und dumme Jungs. Als ob Wahlbetrug von Breschnew bis Honnecker je darin bestanden hätte, mit der Hand Millionen Wahlzettel zu „verbessern“, analysierte der Naivling messerscharf, so viele Stimmen, wie Achmadinedschad Vorsprung hätte, könne man doch gar nicht so schnell fälschen, und außerdem, <em>„bißchen jeschummelt“</em> würde doch auch bei Wahlen in anderen orientalischen Ländern, <em>„nich wahr?</em>“, und weswegen man sich darüber so aufrege. Die Deutschen hätten halt, meint der Rechtsreaktionär und Israelfeind, <em>„einen Iran-Fimmel“</em>. Den leben wir seit dem Schah-Besuch 1968 aus. Benno Ohnesorg ist sogar gestorben am &#8220;Iran-Fimmel&#8221;. Und überhaupt, der Iran sei eine <em>„Insel der Stabilität“</em>, während „<em>wir</em>“, so immer weiter der Quatschnase nach, mit unheilschwanger über die Tränensäcke geschossenem Strategenblick, <em>„dabei sind, den Krieg in Afghanistan zu verlieren“.</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;">Triple-Agent (Deutsch, Französisch, Erdkunde) Scholl-Latour (Abteilung Gegen-Schwadronage) ist ein Mann ohne Bremsen. Einwände bellt er mit einem militärisch knappen <em>„Ach hörnse auf!“ </em>aus dem Schienenweg seiner Vorurteile; Tatsachen, Fakten und Zahlen perlen an ihm ab wie saurer Rekrutenschweiß, er weiß, was er weiß, es ist nicht eigentlich viel, aber eines ist klarzustellen, Kommissar Triefauge tuts mit schnaufendem Genäsel kund: Drei Fragen, drei Antworten – Wer kennt sich aus? Wer bestimmt, was Sache ist? Wer ist der klügste Geostratege, Polit-Catcher und Global-Latour im Lande? Ich, ich und &#8230; genau, ich (moi). Sang nicht der hundertährige Udo Jürgens einst: <em>„Mit 86 Jahren, mit 86 Jahren ist noch lange nicht Schluß!“</em>? Gnade, Allah! Bitte ab mit dem Mann – meinetwegen zusammen mit der nächsten Spendenmillion in den Gaza-Streifen. Und dann, wir Hamaz doch! eine klitzekleine Granate &#8216;rüber hizbollern? Aber das ist natürlich, wie der Nahost-Experte gern sagt, <em>&#8220;wishful thinking&#8221;</em>.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachhilfe für Obama]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/07/nachhilfe-fur-obama/</link>
<pubDate>Thu, 07 May 2009 16:29:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
<guid>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/07/nachhilfe-fur-obama/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;durch europäische Qualitätsjournalisten: AfPak erweist sich für Obama als das schwierigste au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;durch europäische <a href="http://www.muslim-markt.de/interview/2005/harrer.htm">Qualitätsjournalisten</a>:</p>
<h2><em><em><em><em><em><em><em><em>AfPak erweist sich für Obama als das schwierigste außenpolitische Erbe</em></em></em></em></em></em></em></em></h2>
<p><em>AfPak &#8211; </em><em>wie der afghanisch-pakistanische Sumpf zusammengefasst heißt &#8211; erweist sich für US-Präsident Barack Obama als das schwierigste außenpolitische Erbe. Wobei es aufgezwungen und akzeptiert zugleich ist: George Bush ist 2001 in Afghanistan einmarschiert und hat den Krieg 2008 auf Pakistan ausgeweitet, aber Obama führt, im Gegensatz zum Irak-Krieg Bushs, dessen AfPak-</em></p>
<p><em>Politik überzeugt weiter &#8211; bei allen strategischen Korrekturen, deren Wirksamkeit erst bewiesen werden muss.</em></p>
<p>Wer genau hat den Krieg auf Pakistan ausgeweitet? War es Bushs &#8220;Marionette&#8221; <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/08/07/musharraf-mag-man-nicht/">General Musharraf</a> &#8211; heimlich &#8211; nach seiner Abwahl?</p>
<p>Wodurch wurde der Krieg eigentlich ausgeweitet? Hat man die Taliban durch den Appeasement-Versuch im Swat-Tal irgendwie beleidigt?</p>
<p><em>Obama hat sogar die Begründung für den Feldzug von seinem Vorgänger übernommen: Die USA bekämpfen in der Region Al-Kaida, und wenn sie das nicht tun, dann wird Afghanistan, oder heute eben AfPak, (wieder) zur Brutstätte jener Art von Terrorismus, der sich direkt in den westlichen Hauptstädten niederschlägt. Es heißt nicht mehr so, aber es ist noch immer der &#8220;War on Terror&#8221;.</em></p>
<p>&#8220;Unter den Taliban würde AfPak zur Brutstätte für Terrorismus werden&#8221;:  eine wahrhaft völlig absurde These, die nur einem kranken <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/tag/neocons/">Neocon</a>-Gehirn entstammen konnte.</p>
<p><em>Einem Obama ist natürlich zuzutrauen, dass er zwischen Islamisten, Taliban und Al-Kaida und ihren unterschiedlichen Programmen unterscheiden kann. Aber die herzzerreißenden Nachrichten über Unbeteiligte, die immer wieder bei Militärkampagnen umkommen &#8211; von Taliban als Schutzschilde missbraucht oder auch nicht -, sind natürlich ein Symptom für die &#8220;alte&#8221; Art der Kriegsführung à la Donald Rumsfeld und dessen Philosophie: Jene Zivilisten, die den &#8220;War on Terror&#8221; überleben, werden sich abschütteln und den Amerikanern für ihre Befreiung danken, parallel dazu wird die Demokratie ausbrechen. Nur, die Welt funktioniert nicht so, auch nicht unter einem US-Präsidenten Obama. (Gudrun Harrer/DER STANDARD, Printausgabe, 7.5.2009)</em></p>
<p>Zutrauen ist gut, aber ein Crash-Kurs durch europäische Qualitätsjournalisten wäre natürlich besser:</p>
<ul>
<li>Islamisten: die wahren Demokraten der islamischen Welt, denn die islamische Welt will keine westliche Demokratie mit dekadenten Grundrechten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Taliban: edle Wilde aus einem Karl May-Roman.</li>
</ul>
<ul>
<li>Al Kaida: gibt es gar nicht &#8211; und wenn doch handelt es sich um CIA Agenten oder zumindest ist Amerika schuld an ihrer Existenz.</li>
</ul>
<p>Gudrun Harrer ist im Gegensatz zu den meisten RelativistInnen in den Außenpolitik-Redaktionen keine <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/02/17/georg-hoffmann-ostenhof-und-die-demokratische-volksrevolution/">68erin</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1400" title="preis2007_1a" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/05/preis2007_1a.jpg?w=300" alt="preis2007_1a" width="300" height="201" /></p>
<p>Wie <a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/wir-behandeln-muslime-wie-halbaffen/">Todenhöfer</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Scholl-Latour">Scholl-Latour</a> kommt sie eher aus einer konservativen Ecke. Sie besitzt zwar weder die Medienwirksamkeit des großen <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/10/22/menschen-bei-maischberger/">Vulgärdarwinisten</a>, noch die Leidenschaft des <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pAW5hH8yzw8">Polit-Esoterikers</a> .</p>
<p>Durch ihre umständlichen, aber sachlich klingenden Kommentare hat sie jedoch sehr großen Einfluss auf die öffentliche Meinung (ebenso wie <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/11/12/stop-the-bomb-or-appease-the-mullahs/">Livia Klingl</a> vom Kurier): es ist kein Zufall, dass alle 5 im österreichischen Parlament vertretenen Parteien dem <a href="http://at.stopthebomb.net/de/index.php">Milliarden-Deal</a> mit dem Mullah-Regime ihre Zustimmung gaben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[USA wollen den Krieg in Afghanistan nicht aufhören]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/2009/04/23/usa-wollen-den-krieg-in-afghanistan-nicht-aufhoren/</link>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 20:19:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/2009/04/23/usa-wollen-den-krieg-in-afghanistan-nicht-aufhoren/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Deutschland im Krieg &#8211; Raus aus Afghanistan?&#8221; Khazan Gul, der in Afghanistan Schu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>&#8220;Deutschland im Krieg &#8211; Raus aus Afghanistan?&#8221;</strong><br />
<a href="http://www.freundeskreis-afghanistan.ch/index.php?id=17">Khazan Gul</a>, der in Afghanistan Schulen baut, sagt in der Phönix Diskussionsrunde vom 01.04.2009, dass die Afghanen glauben, die Amerikaner wollten den Krieg nicht aufhören, sondern weiter nach Pakistan bringen. Sie seien wegen dem Öl und der Waffenverkäufe im Krieg. Al Quaida und die Taliban wären eine Produktion von Amerika.<br />
[siehe Youtube Video Teil 4 (von 5) ab ca. 2:30 Min; Lifestream ab ca. 32:50 Min.]</p>
<p>Sehenswert ist die ganze Sendung an der auch Peter Scholl-Latour teilnimmt. </p>
<blockquote><p>
&#8220;Deutschland im Krieg &#8211; Raus aus Afghanistan?&#8221; &#8211; Anke Plättner diskutiert mit Peter Scholl-Latour (Publizist), Khazan Gul (baut Schulen in Afghanistan), Gert Weisskirchen (SPD, außenpolitischer Sprecher) und Prof. Christian Hacke (Zeithistoriker).</p></blockquote>
<p>Deutschland im Krieg &#8211; Raus aus Afghanistan?<br />
(1/5) <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/OH29CEiHLbA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/OH29CEiHLbA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=OH29CEiHLbA">http://www.youtube.com/watch?v=OH29CEiHLbA</a><!--more--><br />
(2/5) <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/BHVHRsrVSQ4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/BHVHRsrVSQ4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=BHVHRsrVSQ4">http://www.youtube.com/watch?v=BHVHRsrVSQ4</a><br />
(3/5) <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Zw2nwYUUKVc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Zw2nwYUUKVc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zw2nwYUUKVc">http://www.youtube.com/watch?v=Zw2nwYUUKVc</a><br />
(4/5) <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/gz25K7YEq0k&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/gz25K7YEq0k&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gz25K7YEq0k">http://www.youtube.com/watch?v=gz25K7YEq0k</a><br />
(5/5) <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hhCK22kqC5s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hhCK22kqC5s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=hhCK22kqC5s">http://www.youtube.com/watch?v=hhCK22kqC5s</a></p>
<p>Videostream: <a href="http://www.phoenix.de/sixcms/detail.php?id=235522&#38;template=d_ph_videostream_popup&#38;format=4&#38;transfer=2">http://www.phoenix.de/sixcms/detail.php?id=235522&#38;template=d_ph_videostream_popup&#38;format=4&#38;transfer=2</a></p>
<p>siehe auch: <a href="http://www.freundeskreis-afghanistan.ch/">http://www.freundeskreis-afghanistan.ch/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Video: German TV says 9/11 “A Saudi Operation” and “A Big Lie”]]></title>
<link>http://pakalert.wordpress.com/2009/04/21/video-german-tv-says-911-%e2%80%9ca-saudi-operation%e2%80%9d-and-%e2%80%9ca-big-lie%e2%80%9d/</link>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 07:00:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>pakalert</dc:creator>
<guid>http://pakalert.wordpress.com/2009/04/21/video-german-tv-says-911-%e2%80%9ca-saudi-operation%e2%80%9d-and-%e2%80%9ca-big-lie%e2%80%9d/</guid>
<description><![CDATA[On April 4, 2009 the journalist Peter Scholl-Latour appeared on the talk show of the german Phönix c]]></description>
<content:encoded><![CDATA[On April 4, 2009 the journalist Peter Scholl-Latour appeared on the talk show of the german Phönix c]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[German TV: 9/11 "A Saudi Operation" and "A Big Lie" (video no longer available)]]></title>
<link>http://dandelionsalad.wordpress.com/2009/04/19/german-tv-911-a-saudi-operation-and-a-big-lie/</link>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 19:32:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>dandelionsalad</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dandelion Salad Sorry video is no longer available. cooptvberlin 4/19/09 On April 4, 2009 the journa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dandelion Salad Sorry video is no longer available. cooptvberlin 4/19/09 On April 4, 2009 the journa]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Peter Scholl-Latour bei Phoenix: Klartext zu 9/11 und Afghanistan]]></title>
<link>http://infoblogmedia.wordpress.com/2009/04/19/peter-scholl-latour-bei-phoenix-klartext-zu-911-und-afghanistan/</link>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 12:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>infoblogmedia</dc:creator>
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<description><![CDATA[Peter Scholl-Latour, der bekannte Journalist und Spezialist für internationale Konflikte, hat in ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Peter Scholl-Latour, der bekannte Journalist und Spezialist für internationale Konflikte, hat in einer Talk-Runde bei PHOENIX vom 1. April 2009 bemerkenswerte Kommentare zur Rolle der Bundeswehr in Afghanistan und den Anschlägen vom 11. September 2001 gemacht:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/aMfslkG45cw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/aMfslkG45cw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.radio-utopie.de/2009/04/19/Peter-Scholl-Latour-in-Phoenix-Runde-11.September-saudisches-Attentat-und-grosse-Luege" target="_blank"><strong>Hier</strong></a> mehr Infos.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><em>Auszüge:</em></span></p>
<p><em><span class="serendipity_entryIcon"><strong>Kazan Gul (afghanischer Entwicklungshelfer):</strong><br />
Ich würde dann fragen, die Herren: was hat die Bundesrepublik gezwungen, nach Afghanistan Soldaten zu schicken?</span></em></p>
<p><em><strong>Gerd Weisskirchen (SPD):</strong><br />
Ganz einfach. Sie werden sich erinnern, im September 2001, was geschehen ist. Und in Afghanistan, gab es aus Afghanistan ausgehend, in Verknüpfung mit Hamburg und anderen Regionen und Städten dieser Erde, gab es einen Angriff auf das World Trade Center. Das war der Anfangspunkt und seither&#8230;</em></p>
<p><em><strong>Peter Scholl-Latour (Journalist und Buchautor):</strong><br />
Und das ist die große Lüge! Also will ich jetzt mal hier scharf werden. Es hat bisher keinen einzigen Afghanen gegeben, der ein internationales Attentat gemacht hat. Dieses Attentat war ein saudisches Attentat! Es haben nur Saudis daran teilgenommen! Die Leute sind auch nicht in Afghanistan ausgebildet worden, die Pilotenausbildung, die entscheidende, haben die in Amerika bekommen. Was da&#8230; es ist doch alles gelogen, was dort gewesen ist, auch, äh, sagen wir mal, diese&#8230; was ist denn Al Kaida? Al Kaida ist doch eine Schöpfung der Amerikaner gewesen, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen.</em></p>
<p><em><strong>Gerd Weisskirchen (SPD):</strong><br />
Aber dann hat ja der ganze Weltsicherheitsrat gelogen?</em></p>
<p><em><strong>Peter Scholl-Latour (Journalist und Buchautor):</strong><br />
Ja, tut er doch dauernd!</em></p>
<p><em><strong>Gerd Weisskirchen (SPD):</strong><br />
Also&#8230;</em></p>
<p><em><strong>Peter Scholl-Latour (Journalist und Buchautor):</strong><br />
Tut er doch dauernd, wie naiv sind Sie denn?!</em></p>
<p><em><strong>Kazan Gul (afghanischer Entwicklungshelfer):</strong><br />
Natürlich, das ist doch selbstverständlich. Die Welt ist nicht mehr frei.</em></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><a href="http://www.radio-utopie.de/2009/04/19/Peter-Scholl-Latour-in-Phoenix-Runde-11.September-saudisches-Attentat-und-grosse-Luege" target="_blank"><strong><span style="text-decoration:underline;"><em>Kommentar von Radio Utopie:</em></span></strong></a></p>
<p><em><span class="serendipity_entryIcon">Während einer anderen Phönix-Sendung äusserte Peter Scholl-Latour einmal selbst, dass er in Afghanistan von sämtlichen Gesprächspartner die Auskunft erhalten hatte, dass diese vor den Attentaten in New York und Washington noch nie etwas von einer &#8220;Al Kaida&#8221; <em>(&#8220;Al Qaida&#8221;, &#8220;al-qaida&#8221;, &#8220;El Kaida&#8221;, etc)</em> gehört hatten. In einem am 9. Juni 2006 in der &#8220;Faz&#8221; zitierten <a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E61557216D29F43BD85DF7DA5986DE6F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><strong>Interview</strong></a> sagte Scholl-Latour wörtlich, &#8220;Al-Qaida&#8221; <em></em> sei</span></em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em><strong><strong>&#8220;eher ein Mythos, den die Amerikaner hochgespielt haben, der im Irak und der gesamten arabischen Welt aber keine so große Rolle spielt.&#8221;</strong></strong></em></p>
<p><em>Zu der damals penetrant im &#8220;westlichen&#8221; TV aufgestellten Behauptung, der &#8220;Terrorist Al Sarkawi&#8221; (Sarqawi) sei der Anführer der &#8220;Al-Qaida im Irak&#8221; gewesen, sagte der renommierte Buchautor:</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em><strong><strong>&#8220;Ich weiß nicht, wer das erfunden hat. Das ist Unsinn.&#8221;</strong></strong></em></p>
<p><em></em></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><span class="serendipity_entryIcon">Dank an <a href="http://www.radio-utopie.de/" target="_blank"><strong>Radio Utopie</strong></a> für die Information.</span></p>
<p><span class="serendipity_entryIcon">&#8212;&#8211;</span></p>
<p><em><span class="serendipity_entryIcon">Siehe auch:</span></em></p>
<p><span class="serendipity_entryIcon"><a href="http://www.hintergrund.de/20090414386/globales/kriege/der-krieg-in-afghanistan-ist-nicht-zu-gewinnen.html" target="_blank"><strong>Peter Scholl-Latour: &#8220;Der Krieg in Afghanistan ist nicht zu gewinnen&#8221;</strong></a><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Der Krieg in Afghanistan ist nicht zu gewinnen"]]></title>
<link>http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2009/04/14/der-krieg-in-afghanistan-ist-nicht-zu-gewinnen/</link>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 16:21:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>islamicrevolutionservice</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Gespräch über asymmetrische Kriege - Mit Peter Scholl-Latour, 14. April 2009 - HINTERGRUND: Ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch über asymmetrische Kriege - Mit Peter Scholl-Latour, 14. April 2009 - HINTERGRUND: Ich ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gegen den Strom: Raimund Brichta und Peter Scholl- Latour]]></title>
<link>http://blogpoliteia.wordpress.com/2009/04/03/gegen-den-strom-raimund-brichta-und-peter-scholl-latour/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 13:07:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>corrrdoba</dc:creator>
<guid>http://blogpoliteia.wordpress.com/2009/04/03/gegen-den-strom-raimund-brichta-und-peter-scholl-latour/</guid>
<description><![CDATA[Der erste April sorgt traditionellerweise für „Aha- Erlebnisse“. Es geistern kuriose Meldungen durch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--><!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} h2 	{mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	mso-outline-level:2; 	font-size:18.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --></p>
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<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><img class="alignleft" src="http://www.siebenpfeiffer-stiftung.de/Bilder/peterscholllatour.jpg" alt="" width="99" height="149" /><img class="alignleft" src="http://img.pte.at/photo_db/hi_res/hires25170.jpg" alt="" width="95" height="150" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Der erste April sorgt traditionellerweise für „Aha- Erlebnisse“. Es geistern kuriose Meldungen durch die Medienlandschaften, wie beispielsweise die Wiedereinführung der D- Mark (auf msn.de) oder der geplante Rückbau von Wolkenkratzern in Frankfurt (Reportage in der ARD glaube ich). April, April heißt es dann am nächsten Tag. Dieses Mal bescherte jener Tag mir allerdings „Aha- Erlebnisse“ der ganz besonderen Art. Zum Einen musste ich- gesundheitlich angeschlagen- morgens in der Apotheke feststellen, dass die neue Rezeptpflicht für Paracetamol kein Aprilscherz war; als ich die Meldung morgens in der Zeitung las, hielt ich sie fälschlicherweise für einen&#8230; Zum anderen konnte ich im Fernsehen verfolgen, wie <span style="color:#3366ff;">Raimund Brichta</span> (Moderator und Börsenexperte bei ntv) und <span style="color:#3366ff;">P</span><span style="color:#3366ff;"><span style="color:#3366ff;">ete</span>r Scholl- Latour </span>(Journalist und Publizist) zwei ganzjährige April- Scherze der Regierung und der Medien als solche entlarvten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#3366ff;">Ganzjahres- Aprilscherz Nummer Eins:</span></strong> „<em>Unser Geld hat einen echten Wert, die Finanzkrise konnte niemand vorhersehen, Schuld tragen die bösen gierigen Manager.</em>“ Dies sind die gängigen Meinungen unserer „humorvollen“ Regierenden, verbreitet durch die braven Hofberichterstatter, den Mainstreammedien. April, April, sagte Raimund Brichta sinngemäß in einem kurzen „Expertengespräch“ auf dem Fernsehsender ntv, indem er feststellte: „<span style="color:#3366ff;">Das wahre Problem ist die Gelderschaffung aus dem Nichts, dieses Geld hat keinen echten Wert, Krisen sind systemimmanent und müssen in gewissen Zeitabständen immer und immer wieder auftreten.</span>“ (Ich weise darauf hin, dass dies kein wörtliches Zitat ist, sondern lediglich eine sinngemäße Wiedergabe der Aussagen von Raimund Brichta). Weiter bezeichnete er die ganzen „Rettungsmaßnahmen“, für die sich unsere Regierenden täglich feiern lassen als das, was sie in Wahrheit sind: Ein sinnloses Rumdoktorn an Symptomen. Er verglich diese Maßnahmen mit dem Versuch eine ausgetrocknete Pflanze zu retten, indem man nur die deren Blätter begießt und vergisst, dass die Wurzel das wahre Problem ist. Am Ende des Gespräches bekundete er noch Sympathie für die Demonstranten auf dem G20- Gipfel (bis dahin von Moderatoren auf allen Sendern unisono als „Krawalltouristen“ verunglimpft, welche die heldenhaften Leistungen unserer aufopferungsvollen Politiker nicht zu würdigen wissen) und sagt: <span style="color:#3366ff;">Dieser (mMn. gewollte…) Fehler im System ist den meisten Menschen nicht bekannt, dennoch spüren viele, dass da etwas faul ist.</span>“. Ich musste nicht lange recherchieren, um im Internet einen Text von ihm zu finden, in welchem er seine Gedanken über unser Geldsystem in schriftlicher Form äußert und verweise den interessierten Leser auf seinen Artikel „<a href="http://www.teleboerse.de/992304.html"><span style="color:#3366ff;">Beim Geld geht es um die Wurst</span></a>“.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:normal;font-weight:normal;">Kommen wir nun zu meinem nächsten „Aha- Erlebnis“ an diesem Tage, nämlich die Entlarvung des <span style="color:#3366ff;"><strong>Ga</strong><strong>nzjahres- Aprilscherz  Nummer Zwei:</strong></span><strong> </strong>„<em>Im Afghanistan- Einsatz geht es (u.a.) um die Bekämpfung der Al- Quaida</em>“. In der Sendung „Die Phoenix- Runde“ auf dem Sender Phoenix zum Thema „Deutschland im Krieg- Raus aus Afghanistan“ diskutierten Peter Scholl-Latour, Khazan Gul (baut Schulen in Afghanistan), Gert Weisskirchen (SPD, außenpolitischer Sprecher) und Prof. Christian Hacke (Zeithistoriker) über dieses Thema. Ich konnte leider nur einen sehr kleinen Teil der Sendung verfolgen, dieser hatte es allerdings in sich. Zu diesem Zeitpunkt der Sendung hatten sich zwei „Blöcke“ gebildet: Auf der einen Seite versuchte der Herr von der SPD natürlich die Kriegspolitik der USA und ihren Verbündeten zu verteidigen. Auf der anderen Seite standen Khazan Gul aus Afghanistan und Peter Scholl- Latour, der ebenfalls schon oft „vor Ort“ war. Sie vertraten leidenschaftlich eine Gegenposition (ehrlichgesagt habe ich persönlich noch nie zuvor einen solch kämpferischen Peter Scholl- Latour im Fernsehen erlebt). Der Professor war irgendwo dazwischen. Nachdem die beiden die heutige „Demokratie“ in Afghanistan als Farce enttarnt hatten, fragte die Moderatorin Anke Plättner so etwas wie: „<span style="color:#3366ff;">Aber irgendwer muss doch zumindest etwas gegen die Al- Quaida machen</span>“. Daraufhin erntete sie folgende, unglaubliche Reaktion: Sowohl Khazan Ghul, als auch Peter Scholl- Latour bezeichneten die <span style="color:#3366ff;"><strong>A</strong><strong>l- Quaida als eine vom Westen konstruierte Propaganda- Lüge</strong></span><strong>.</strong> Damit hatte die Moderatorin wohl nicht gerechnet und soweit ich die Sendung verfolgt habe, wurde auf dieses Thema im Folgenden einfach nicht mehr eingegangen. Schade eigentlich, denn eine solche Aussage wirft doch einige Fragen auf, die gewisse Damen und Herren in feinen Anzügen ziemlich zum Schwitzen bringen dürfte… Aber auch neben dieser brisanten Aussage ist diese Sendung sehr zu empfehlen und wer ein bisschen Zeit hat, kann sie sich <a href="http://www.phoenix.de/sixcms/detail.php?id=235522&#38;template=d_ph_videostream_popup&#38;format=4&#38;transfer=2"><span style="color:#3366ff;">hier</span></a> anschauen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwischen Hass und Trauer - Der unheilige Krieg im Orient]]></title>
<link>http://fareus.wordpress.com/2009/03/18/zwischen-hass-und-trauer-der-unheilige-krieg-im-orient/</link>
<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 13:22:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>fareus</dc:creator>
<guid>http://fareus.wordpress.com/2009/03/18/zwischen-hass-und-trauer-der-unheilige-krieg-im-orient/</guid>
<description><![CDATA[Nach den Attentaten vom 11. September 2001 genoss Amerika weltweite Sympathie wie nie zuvor. Fast fü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Nach den Attentaten vom 11. September 2001 genoss Amerika weltweite Sympathie wie nie zuvor. Fast fünf Jahre ist das her. Heute sind die USA in einen aussichtslosen Guerilla-Krieg im Irak verwickelt, in Afghanistan reorganisieren sich Taliban- und Al Kaida-Kämpfer und im Nahen Osten wird Krieg geführt. Der Plan der USA, Frieden, Demokratie und Stabilität nach ihrem Muster in einigen Ländern der nahöstlichen Welt durchzusetzen, scheint bis auf weiteres gescheitert zu sein. Peter Scholl-Latour bereist seit Jahrzehnten den Nahen Osten. Wie kaum ein Zweiter kennt er den islamischen Raum. In der Dokumentation &#8220;Zwischen Hass und Trauer &#8211; Der unheilige Krieg im Orient&#8221; schildert er, wie sich die Fronten seit dem 11. September 2001 verhärtet haben. Er beschreibt den Zorn der islamischen Welt auf den Westen, aber auch, wo innerhalb der Länder dieser Region die politischen Bruchlinien verlaufen. Auf seiner Reise durch Afghanistan, den Irak, Iran und Israel berichtet Peter Scholl-Latour direkt von den Brennpunkten der Weltpolitik.</p></blockquote>
<p> </p>
<p><span style='text-align:center;display:block;'><object width='400' height='330' type='application/x-shockwave-flash' data='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=7165550504981583298'><param name='allowScriptAccess' value='never' /><param name='movie' value='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=7165550504981583298'/><param name='quality' value='best'/><param name='bgcolor' value='#ffffff' /><param name='scale' value='noScale' /><param name='wmode' value='window'/></object></span></p>
<p> </p>
<p>[via <a href="http://ramonschack.wordpress.com/2009/03/13/mein-interview-mit-peter-scholl-latoureigentlich-eine-sensation/" target="_blank">Ramon Schack</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Peter Scholl-Latour war Wegbereiter der „Sendung mit der Maus“]]></title>
<link>http://redaktion42.wordpress.com/2009/03/11/peter-scholl-latour-war-wegbereiter-der-%e2%80%9esendung-mit-der-maus%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 00:30:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>redaktion42</dc:creator>
<guid>http://redaktion42.wordpress.com/2009/03/11/peter-scholl-latour-war-wegbereiter-der-%e2%80%9esendung-mit-der-maus%e2%80%9c/</guid>
<description><![CDATA[Ein Sympathieträger ist er nicht gerade, aber kantig, schön kantig. Dieser Tage wurde ein journalist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Ein Sympathieträger ist er nicht gerade, aber kantig, schön kantig. Dieser Tage wurde ein journalistisches Urgestein 85. Jahre: Peter Scholl-Latour. Er feierte am 9. März Geburtstag. Ich gratuliere ganz herzlich dem Publizisten.</p>
<p class="MsoNormal">Scholl-Latours Bücher und auch die Filme haben mit gefesselt und sicherlich dazu beigetragen, dass ich den Journalistenberuf ergriff. Mein erstes Buch von ihm war „Der Tod im Reisfeld“ über den Krieg in Indochina, wie Vietnam früher hieß. Dann gab es Bücher und Filme wie „Schwert des Islam“, in dem er der westlichen Welt die östliche Denkweise beschrieb. Er hat bislang 29 Bücher geschrieben, die meisten davon habe ich zu Hause. Viele Ereignisse sieht er aus der französischen Brille.</p>
<p class="MsoNormal">Sein Werk war nie sonderlich optimistisch. Vielleicht liegt es daran, dass Scholl-Latour schon vieles, vielleicht zu viel gesehen hat. Er war kämpfender Soldat und kämpfte als Fallschirmjäger in der französischen Armee in Asien. Das war kein Zuckerlecken. Dann entschied er sich für den Journalistenberuf. Unbekannt ist den meisten, dass er auch auf der anderen Seite des Scheibtisches zu finden war. 1954 und 1955 war er Sprecher der Regierung des Saarlandes und gut, dass er nur zwei Jahre im öffentlichen Dienst blieb. Später als WDR-Fernsehdirektor führte Scholl-Latour dann die „Lach- und Sachgeschichten“ ein, die zur „Sendung mit der Maus“ wurden. Cool, der harte Knochen war Wegbereiter des Kinderfernsehens.</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span>Heute ist er ein scharfer Kritiker und immer gut für eine Talkshow, wenn es hart zur Sache geht. Er ist ein Mann des offenen Wortes. Und er ist nicht der klassische Schicki-Micki-Journalist, der auf Partys herumhängt und einem das Ohr abkaut. Dafür ist Scholl-Latour sich und uns zu schade. Allerdings zieht er manchmal kräftig vom Leder, wenn ein junger forscher Kollege eine These aufstellt und sie nicht ins Weltbild von Scholl-Latour passt. Dann gibt es die Hucke voll. Er gilt als klarer Konservativer, gab der rechtsaußen „Jungen Freiheit“ zahlreiche Interviews und bekam auch 2008 den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizisten. </p>
<p><!--EndFragment--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Karl der Große und Europa - Teil I]]></title>
<link>http://rabehl.wordpress.com/2009/03/08/karl-der-grose-und-europa-teil-i/</link>
<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 18:44:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Rabehl</dc:creator>
<guid>http://rabehl.wordpress.com/2009/03/08/karl-der-grose-und-europa-teil-i/</guid>
<description><![CDATA[Büste Karls des Großen im Dom zu Aachen Peter Scholl-Latour nahm zu Beginn des Monats Dezember 2008 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Büste Karls des Großen im Dom zu Aachen Peter Scholl-Latour nahm zu Beginn des Monats Dezember 2008 ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Die Masse der Bevölkerung ist der Person Khomeinis noch zutiefst verbunden"]]></title>
<link>http://iranbato.wordpress.com/2009/02/02/die-masse-der-bevolkerung-ist-der-person-khomeinis-noch-zutiefst-verbunden/</link>
<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 17:07:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>zoish</dc:creator>
<guid>http://iranbato.wordpress.com/2009/02/02/die-masse-der-bevolkerung-ist-der-person-khomeinis-noch-zutiefst-verbunden/</guid>
<description><![CDATA[In diesen Tagen sieht, hört und liest man viel über den Iran: 30 Jahre ist es nun her, als in der Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In diesen Tagen sieht, hört und liest man viel über den Iran: 30 Jahre ist es nun her, als in der Geschichte des Irans der dunkelste Kapitel begann geschrieben zu werden. Für die überwältigende Mehrheit der Perser sind diese Tage mit tiefer Trauer verbunden, weil die Islamische Revolution sich als Untergang des Landes in allen Bereichen erwiesen hat. Nichts ist übrig geblieben von der großen Geschichte des Landes, von den Errungenschaften, die auch für die Welt von Bedeutung sind. Die großen Dichter, längst kennt sie außerhalb des Landes niemand mehr. Die historischen Stätte, die Zeugen schon lang vergangener Tage sind und die Identiät der Perser beschreiben, werden von der Islamischen Republik  sytematisch vernachlässigt, um die letzten Spuren der historischen Vergangenheit zu beseitigen; die Geschichte des Persischen Reiches wird von ihnen verleugnet. Jeder, der bereit ist, sich von seinen Sympathien für die  Mullhas zu lösen und das Land zu bewerten, objektiv nach den heutigen Maßstäben, <em><span style="text-decoration:underline;">muss</span></em> zu dem Schluss kommen, dass die Perser und ihr Land durch diese Revolution um viele, viele Jahrzehnte zurückgeworfen wurden. Iran, der vor 30 Jahren noch als Schwellenland galt, nur wenige Schritte davon entfernt ein Industriestaat zu werden, gilt heute als Dritte-Welt Nation.</p>
<p>Und so machen dieser Tage Äußerungen von &#8220;Experten&#8221; wie die von Peter Scholl-Latour einfach nur noch sprachlos. Anlässlich der Feierlichkeiten zur Gründung der Islamischen Republik Iran hat &#8220;Deutschlandfunk&#8221; ein Interview mit dem alten Mann geführt, in dem er wieder einmal unter Beweis gestellt hat, dass er kein Experte ist, zumindest kein Iran-Experte. Scholl-Latour ist jemand, der &#8211; und davon spricht er auch im Interview &#8211; Khomeini damals im Flugzeug in den Iran begleitet hat. Scholl-Latour ist aber auch derjenige, der als Journalist damals mit schönen Worten über den verbitterten alten Khomeini geschrieben, ihn nahezu hochgejubelt hat. Um so erstaunlicher ist es, dass Scholl-Latour kein Wort darüber verliert, dass Khomeini auf dem Flug in den Iran, die Frage eines Journalisten, was er denn angesichts seines langjährigen Aufenthalts im Exil nun auf dem Weg in das Land gerade fühlt,  antwortete: &#8220;Nichts&#8221;! Und dieser Mann, der keinerlei Empfindungen hat gegenüber &#8220;seinem&#8221; Heimatland, der &#8220;nichts&#8221; fühlt, als er wieder den Boden des Landes betreten kann, wird von Scholl-Latour als der Messias dargestellt, den die Perser heute noch angeblich verehren.</p>
<p>Ja, Khomeini wurde damals von den ahnungslosen Persern, die nicht wussten, wie die Weltpolitik funktioniert, vergöttert. In ihn sahen sie etwas, doch heute sind sie ratlos und können nicht einmal mehr erklären was es war, das sie so geblendet hat. Khomeini wurde ihnen schmackhaft gemacht in erster Linie von der britischen BBC &#8211; die die Reden Khomeinis, den die Perser bis zu jenen Tagen nicht einmal kannten, aus dem Exil im Land ausstrahlte &#8211; aber auch von einzelnen Journalisten wie eben Scholl-Latour.  Die Perser waren ahnungslos, aber sie sind keine Idioten. Schon bald erkannten sie, dass Khomeini ihnen die Hölle auf Erden bescheren würde. Die iranischen Kommunisten, die ihn gestern noch unterstützt und dafür Sorge getragen haben, dass Khomeinis Politik Anhänger findet, die Menschen mobilisiert haben um für Khomeini auf die Straßen zu gehen, wurden nun von seinen Lakaien ermordet. Sie hatten ihn unterschätzt, ihn für einen ungebildeten Greis gehalten, der keine Ahnung von Politik hat und nicht regieren will; das wurde Khomeini auch nie müde zu betonen: &#8220;Wir wollen nicht regieren&#8221;.  Ein alter ungebildeter Mann war Khomeini, aber er hat sie alle reingelegt  die Intelektuellen. Will man es dann dem einfachen Volk übel nehmen, dass es auf die süßen Gesänge von Khomeini hereingefallen ist?</p>
<p>Scholl-Latour sagt: &#8220;Man darf nicht vergessen, dass die islamische Revolution Khomeinis auch eine soziale Revolution war, dass er für die Enterbten und Entrechteten eingetreten ist&#8221;.  So wurde es von Khomeini angepriesen, aber nie ausgeführt. Die Menschen, die damals wenig Mittel hatten sind diejenigen, die heute am Straßenrand schlafen. In einem Land, das nur allein durch seine Erdöleinnahmen über ein riesiges Vermögen verfügt. Die Mittelschicht von einst ist die Unterschicht von heute, die von der Hand in den Mund lebt. Khomeini versprach jedem Perser, dass er täglich 75 US-Dollar von den Erdöleinnahmen bekommen würde. Er versprach kostenlose Elektrizität und Wasserversorgung. Heute gibt es nicht einmal eine <em>ausreichende </em>Versorgung damit. Die jungen gut ausgebildeten Menschen sind arbeitslos und halten sich  mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Ganze Generationen sind hoffnungslos auch, weil die Welt ihr Leid ignoriert. Die &#8220;soziale Revolution&#8221; gab es nur für die Mullahs und ihren Familien, die sich vom Staatsvermögen bereichert haben und noch immer bereichern. Nehmen wir Rafsanjani: Er hat  Unternehmen, die in Dubai, Europa und Kanada aktiv sind. Sämtliche Einnahmen aus dem Pistazienverkauf des Landes gehen an ihn und seine Sippschaft. Er gilt als der reichste Mann Irans, als einer der reichsten Menschen der Welt. Vor 30 Jahren verfügte er über nichts. Heute haben wir eine erschreckend hohe Zahl an Prostituierten. Sie sind normale Frauen, zu einem Teil sogar mit Universitätsabschlüssen. Aber es gibt keine Arbeit und schon gar nicht für Frauen. Väter und Mütter verkaufen ihre Organe, damit ihre Familien nicht hungern. Eine glänzende &#8220;soziale Revolution&#8221;.</p>
<p>Und nun behauptet Scholl-Latour allen ernstes:  &#8220;[...]  ich glaube, die Masse der Bevölkerung hängt auch heute noch an der Figur Khomeini&#8221; und &#8220;Die Masse der Bevölkerung ist Khomeini noch zutiefst verbunden&#8221;. WOHER, Herr Scholl-Latour, haben Sie denn diese Erkenntnisse? Welchen Kontakt haben Sie zur Bevölkerung, welches Wissen haben Sie über die Perser, die Sie als &#8220;seltsames Volk&#8221; bezeichnen, das Ihnen das Recht gibt im Namen von 75 Millionen Persern zu sprechen? Das Persische Volk ist nicht &#8220;seltsam&#8221;; es ist hochgradig kompliziert und wird von Außenstehenden, wie Sie es sind, niemals verstanden werden. Aber genau <em>das </em>zeichnet einen Experten nun einmal aus. Er ist laut Lexikon ein &#8220;erfahrener Fachmann&#8221;. Sie sind allenfalls ein erfahrener Fachmann in Islamangelegenheiten, doch kein Kenner des persischen Volkes. Sie, Herr Scholl-Latour sind der&#8221;Masse der Bevölkerung&#8221; ein Dorn im Auge. Die Perser beobachten schon seit Jahren, wie Sie in Ihren Interviews und Veröffentlichungen stets freundlich über dieses brutale, menschenverachtende Regime sprechen. Sie haben es registriert und wissen, dass Sie nicht ein Freund der Bevölkerung sind.</p>
<p>Dabei drängt sich eine Frage jedes Mal &#8211; und nach diesem aktuellen Interview ganz besonders &#8211; auf: <em>Warum</em> macht Herr Scholl-Latour diese Aussagen? <em>Wie</em> kann ein Mann, der in der Welt herumgekommen ist und viel gesehen hat, der über eine große Lebenserfahrung verfügt, der aus einem Land stammt, dessen Vergangenheit mit der Situation im Iran  durchaus zu vergleichen ist; <em>wie</em> kann er, der Nazi-Deutschland als junger Mann miterlebt hat, so positiv über die Islamische Republik Iran sprechen?</p>
<p>Vielleicht ist es angesichts seines vorangeschrittenen Alters besser für Herrn Scholl-Latour, sich zur Ruhe zu setzen. Die Welt hat sich verändert und es scheint so, als ob Herr Scholl-Latour sich noch in vergangenen Zeiten bewegt und daher immer wieder zu falschen &#8220;Experten&#8221;-Einschätzungen kommt.                                                                                                                                                                                                                                Es macht den Eindruck, Herr Scholl-Latour, als ob <em>Sie </em>Khomeini irgendwie verbunden sind.</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/913297/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/913297/</a></p>
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<title><![CDATA[In eine Falle gelockt]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/01/20/in-eine-falle-gelockt/</link>
<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 22:13:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
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<description><![CDATA[Peter Scholl-Latour wurde in der Sendung 3 nach 9 ziemlich vorgeführt – noch dazu von einem in Deuts]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Arial;">Peter Scholl-Latour wurde in der Sendung <a href="http://www.radiobremen.de/tv/3nach9/videoplayer/?bid=009242&#38;sendung=2009-01-16">3 nach 9</a> ziemlich vorgeführt – noch dazu von einem in Deutschland aufgewachsenen <a href="http://www.radiobremen.de/tv/3nach9/videoplayer/index.php?bid=009309&#38;sendung=2009-01-16">Reality TV Show Sternchen</a> aus Israel.</span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1403" title="7_veranstaltung_bild_29303" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/01/7_veranstaltung_bild_29303.jpg" alt="7_veranstaltung_bild_29303" width="154" height="200" /></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Über einen derartig respektlosen Umgang mit dem &#8220;letzten großen Welterklärer&#8221; haben sich <a href="http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_deutsch/Melzer_Abraham_harnasch_denke_sie_senil_peter_scholl-latour.htm">viele</a> empört. Am allermeisten Peter Scholl-Latour selber, der </span><span style="font-family:Arial;">Melody Sucharewiczs</span><span style="font-family:Arial;"> schlagfertige Argumente auf recht uncharmante Weise als <em>dilettantisches Geschwätz</em> bezeichnete.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Aber was hat das eloquente, bildschöne Sternchen dem großen Welterklärer eigentlich Freches gesagt?</span></p>
<p><em><span style="font-family:Arial;">Olmert will die 2-Staatenlösung, genauso wie die Mehrheit der Israelis, Israel müsse aber seine Bürger vor den permanenten Angriffen schützen und daher gegen die Hamas vorgehen.</span></em></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Und was hat der große Welterklärer gesagt?</span></p>
<p><em><span style="font-family:Arial;">Gaza sei ein Gefängnis, die Hamas wie Hitler demokratisch gewählt und daher Verhandlungspartner, vom Iran müsse man sich schon gar nicht bedroht fühlen.</span></em></p>
<p><em><span style="font-family:Arial;">Olmert sei ein Schwächling, ein Abzug aus dem Westjordanland komme vernüftigerweise nicht in Frage, Netanyahu wäre alle mal besser für Israel.</span></em></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Peter Scholl-Latour feuert auf beiden Seiten die Hardliner an &#8211; seinen Fans gefällt seine oft erprobte antiamerikanische Häme so gut, dass sie über die <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/10/22/menschen-bei-maischberger/">Inhalte</a> seiner Reden gern hinwegschauen.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
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