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	<title>physiologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/physiologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "physiologie"</description>
	<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 12:20:54 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Wilhelm Reich: Arzt und Physiker]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/11/04/wilhelm-reich-arzt-und-physiker/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 04:12:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dr. med. Wilhelm Reich steht mit seiner Entdeckung der Orgonenergie in einer kontinuierlichen Tradit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dr. med. Wilhelm Reich steht mit seiner Entdeckung der Orgonenergie in einer kontinuierlichen Tradition von Ärzten, die der Physik neue Wege gewiesen haben. Diese Herangehensweise war äußerst fruchtbar, die umgekehrte, von der unbelebten Natur auf die belebte zu schließen, hat uns, wie in <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/26/die-zwei-seiten-der-mechano-mystischen-naturwissenschaft/"><strong>Die zwei Seiten der mechano-mystischen Naturwissenschaft</strong></a> erläutert, die mechanistische Genetik gebracht. Hier die Tradition, in der Reich steht:</p>
<p>Der Arzt Georg Bauer alias Agricola (1494-1555) hat die Gesteins- und Bergbaukunde begründet. Als größte Autorität auf dem Gebiet des Magnetismus in seiner Zeit und als Begründer der experimentellen Methode ist der Arzt William Gilbert (1540-1603) hervorgetreten. Von ihm stammt der Begriff „elektrisch“. Sein Berufskollege und Begründer der naturwissenschaftlichen Denkrichtung in der Medizin, Santoro Santorio (1561-1636), der auch eine medizinische Waage zum Studium des Stoffwechsels konstruierte, maß nicht nur als erster das Fieber mit dem Thermometer, sondern erfand auch den Feuchtigkeitsmesser. Der Mediziner und „Iatrochemiker“ Johann Baptist Helmont (1577-1644) unterschied erstmalig andere Gase vom „Element Luft“. James Hutton (1726-97), ebenfalls Arzt, war der Begründer der Geologie. Der Medizinprofessor Joseph Black (1728-99) entdeckte die spezifische Wärme und die Umwandlungswärme.</p>
<p>Der Professor der Anatomie Luigi Galvani (1737-98) half mit, die moderne Elektrizitätslehre zu begründen. Bizzi und Chiurco, zwei Mitarbeiter Walter Hoppes (der Anfang der 70er Jahre die Orgonomie nach Deutschland brachte), schreiben über Galvanis Forschungen, mit ihnen hätte er sich als erster der Lebensenergie experimentell genähert. Obwohl er als Gründer der Elektrophysiologie anerkannt wird, begründete er in Wirklichkeit eine Theorie der Lebensenergie. Er nannte die von ihm entdeckte biologische Energie zunächst „animalische Elektrizität“, dann „galvanisches Fluidum“ und schließlich „Lebenskraft“. (Eine verblüffende Parallele zur Geschichte des Begriffs „Orgonenergie“.) Galvani ging sogar so weit, eine Verbindung zwischen der atmosphärischen Elektrizität, zwischen dem „elektrischen“ Ozean und dem Organismus zu postulieren. Diesen Punkt bringen die Autoren in Zusammenhang mit dem Konzept Benjamin Franklins (1706-90), der elektrostatische Phänomene mit einem pulsierenden „einheitlichen Fluidum“ erklärte (Hoppe: <strong>Wilhelm Reich</strong>, München 1984).</p>
<p>Der Arzt Thomas Young (1773-1829) gelangte über die Beschäftigung mit der physiologischen Augenoptik zur Wiederaufnahme der Huygenschen Wellentheorie. Ein anderer Mediziner, William Prout (1785-1850), stellte die für die Entwicklung von Chemie und Physik so fruchtbare und nach ihm benannte Hypothese auf, daß die Atome der Elemente aus Mehrfachen des Wasserstoffatoms bestünden. Ernst Heinrich Weber (1795-1878), ein Professor der Anatomie und Physiologie, begründete experimentell mit seinem Bruder, dem Physik-Professor Wilhelm Edward Weber (1804-1891), die Wellentheorie. Sie machten die ersten Beobachtungen über den Unterschied zwischen Gruppen- und Wellengeschwindigkeit. Der berühmte Léon Foucault (1819-1868) war von Haus aus Mediziner. Mit seinen Pendelversuchen wies er experimentell die Achsendrehung der Erde nach, er maß die Lichtgeschwindigkeit und arbeitete über die induzierten elektro-magnetischen „Foucaultschen“ Wirbelströme.</p>
<p>Julius Robert Mayer (1814-1878) formulierte als erster den allgemeinen Energieerhaltungssatz. Durch Beobachtungen in seiner ärztlichen Praxis war er zu dem Schluß gelangt, daß mechanische Energie, Wärme und chemische Energie äquivalent seien. Auf dem gleichen Gebiet und in die gleiche Richtung, von der Biologie zur Physik hin, arbeitete der Professor der Physiologie Hermann von Helmholtz (1821-1894), der später Physik lehrte. Er erfand Instrumente zur Untersuchung der Augen, begründete die physikalische Theorie der Tonempfindung, beschäftigte sich mit der Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Nervenerregung und brachte z.B. die Hypothese von der atomaren Natur der Elektrizität auf. Der Physiologe Henry Gray (1825-1861) unterschied zwischen Leiter und Nichtleiter für Elektrizität.</p>
<p>Reich war über seine ausgeprägten naturwissenschaftlichen Interessen zur Medizin gelangt und hier vor allen Dingen zur Sexologie. So mußte er zwangsläufig auf Freud stoßen. Dessen Theorien gingen aus seiner neurologischen Forschung, aus der Darwinistischen Biologie (z.B. Onto- als Wiederholung der Phylogenese) oder beispielsweise aus der „Psychophysik“ Gustav Theodor Fechners (1801-87) hervor, der wiederum als Schelling-Schüler auf die deutsche Naturphilosophie zurückgeht.</p>
<p>Heute wird gerne so getan, als hätte Freud den Begriff „Energie“ (<em>ursprünglich ein biologischer Begriff</em>) nur als reine Metapher benutzt, doch war es für ihn vielmehr ein erklärendes Konstrukt. Reich hat dann gezeigt, daß diesem Konstrukt eine Wirklichkeit entsprach. Doch während Freud sich von seinem Hintergrund als Physiologe emanzipieren wollte, führte Reich den ursprünglichen naturwissenschaftlichen Ansatz weiter, kam zur Biologie und schließlich, wie viele Ärzte vor ihm, zur Physik und begründete dabei ähnlich wie der Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815) ein neues naturwissenschaftliches Lehrgebäude. Die Systeme beider Männer reichten von Fragen der Medizin, oder z.B. der Erziehung, bis hin zu physikalischen Betrachtungen über Elektrizität und Gravitation. Es gibt auch eine direkte Linie von Mesmer zu Reich, denn der Mesmer-Schüler Puysegur erfand die Hypnose, wie sie von Freuds Lehrer Charcot praktiziert wurde.</p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/11/mfr.jpg" alt="mfr" title="mfr" width="449" height="167" class="aligncenter size-full wp-image-4964" /></p>
<p>Außer über den dänischen Physiker und Schelling-Schüler Hans Christian Oerstedt (1777-1851) hatte die deutsche „Naturphilosophie“ fast keinerlei Einfluß auf die Physik. (Eine Ausnahme ist der Einfluß der „deutschen Lebensphilosophie“ auf Leute wie Heisenberg bei der Ausformulierung der Quantenmechanik.) Die Naturphilosophie hatte Oerstedt dazu gebracht, nach der Einheit in der Natur zu suchen. So schlug er die Brücke zwischen Elektrizität und Magnetismus. Entscheidenden Einfluß hatte die Naturphilosophie auf die Biologie (z.B. auf die Zellenlehre und Embryologie). Mit Reich sollte ein Ausläufer der Naturphilosophie (vermittelt durch Bergson, Freud und andere) mit ihren Hauptcharakteristiken (Lebensenergiekonzept und im weitesten Sinne „dialektische“ Betrachtungsweise) endlich auch der Physik zu konkreten Entdeckungen verhelfen, nachdem Goethe mit seiner Farbenlehre gescheitert war und nur im biologischen Bereich „subjektiver Farben“ wirken konnte.</p>
<p>Während in der Biologie die Mechanisten Anhänger der falschen Präformationslehre waren (der ganze Organismus sei schon im Keimei vollständig en miniature vorhanden), folgten die Vitalisten der richtigen Theorie der Epigenese (der Organismus entwickelt sich durch Neubildung aus der Keimenergie einer spezifischen Formkraft). Ähnlich nahm Reich die Naturgesetze nicht als gegeben, statisch und unveränderlich hin, sondern suchte ihre Genese zu ergründen, sie auf Orgonenergie-Funktionen zu gründen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diäten?]]></title>
<link>http://physicalrehab.wordpress.com/2009/10/21/diaten/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 09:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirnpirat</dc:creator>
<guid>http://physicalrehab.wordpress.com/2009/10/21/diaten/</guid>
<description><![CDATA[Einleitung Die Vorweihnachtszeit ist eingeläutet (ja leider jetzt schon). Das große Fressen wartet s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3>Einleitung</h3>
<p>Die Vorweihnachtszeit ist eingeläutet (ja leider jetzt schon). Das große Fressen wartet schon auf uns alle. Jetzt werden wir zum naschen verführt und danach macht man uns ein schlechtes Gewissen und versucht die verschiedensten Diäten und Abnehmmethoden an den Mann und v.a. die Frau zu bringen.</p>
<p>Jetzt ist es vielleicht mal interessant sich die grundlegenden Vorgänge im Körper im Hinblick auf Energieverwertung anzuschauen.</p>
<h3>Grundlagen</h3>
<p>Also worum geht es denn nun im speziellen? Ich denke wir sind uns einig, das man, wenn man von Energieverbrauch und -aufnahme (worum geht es sonst bei<br />
einer Diät?) redet, wohl erstmal ein Schlagwort auftaucht; ATP.<br />
ATP (Adenosintriphosphat) als der grundlegende Energieträger im Körper, quasi die Einheit mit der bezahlt wird damit, wie auch immer geartete, Arbeit verrichtet wird. Aber woher bekommt das ATP seine Energie?</p>
<h3>Entstehung von ATP</h3>
<p>ATP erhält man, wenn man ADP (Adenosindiphosphat) und P (Phosphat) miteinander verbindet. Dieser Vorgang ist seinerseits energieverbrauchend, diese Energie trägt das ATP in sich und kann sie bei Bedarf wieder freigeben. Das ATP ist die Energiequelle für die grundlegenden energieverbrauchenden Prozesse im Körper: Synthese von organischen Molekülen, aktiver Stofftransport durch Biomembranen hindurch in die Zellen oder hinaus sowie Bewegungen wie zum Beispiel bei der Muskelkontraktion.<br />
Um uns nun ein ATP zu backen benötigen wir Brennstoffe, diese nehmen wir über die Nahrung auf, in erster Linie Fette und Zucker. So, während wir nun das Backblech vorbereiten, können wir uns kurz mal überlegen was „Verbrennen“ (also das was wir mit den Brennstoffen vorhaben) denn wirklich bedeutet. Eine Verbrennung (Oxidation) ist eine chemische Reaktion und findet statt, wenn ein Stoff mit Sauerstoff reagiert und bzw. oder ein Stoff Elektronen abgibt. Bei diesem Vorgang wird Energie frei. Das ist wichtig, denn diese brauchen wir ja später. Der wichtigste Brennstoff ist Traubenzucker (Glucose, C6H12O6), dieser wird in vielen Einzelschritten vollständig abgebaut, den Kohlenstoffanteil atmen wir schließlich als Kohlendioxid aus, die energiereichen Elektronen werden in zwei Überträgermolekülen (in diesem Fall sind es die Koenzyme NADH und FADH2) gespeichert.<br />
(Nur der vollständigkeit halber sei erwähnt, das es auch Stoffwechselgänge gibt, bei denen Zucker nicht komplett abgebaut wird, sondern nur bis zu kleineren<br />
Bruchstücken wie Alkohol oder Milchsäure, diese Vorgänge werden als Gärungen bezeichnet, diese kommen zwar im Gegensatz zur Atmung ohne Sauerstoff aus<br />
haben aber dafür eine kleinere Energieausbeute.)<br />
Jetzt haben wir schonmal die Elektronen für die Oxidation, nun brauchen wir aber auch einen Ort an dem die beiden Vorgänge miteinander gekoppelt werden, sprich wo die energiereichen Elektronen auf den Sauerstoff treffen können. Diesen Ort finden wir in den Mitochondrien, um bei der Bäckermetapher zu bleiben, wird das unser Ofen. Unser Ofen hat einen ganz speziellen Aufbau (wir wollen ja auch was besonderes backen) er hat eine innere und äußere Membran, die innere Membran hat zahlreiche Einstülpungen die wir Cristae nennen wollen. Im Inneren ist die Matrix und den Raum zwischen den Membranen nennen wir einfach Intermembranraum. Der für unsere Betrachtung wichtige Teil des Ofens ist die Cristaemembran, hier finden die entscheidenden Vorgänge statt. In der Membran sitzt eine Kette aus großen Proteinkomplexen I bis IV, die jeweils aus vielen Untereinheiten bestehen. Daneben gibt es noch zwei kleinere Moleküle, das in der Membran herumschwimmende, lipidähnliche Q10 und im Intermembranraum das dem Myoglobin entfernt ähnelnde Cytochrom c. Das NADH speist seine gespeicherten Elektronen in Koomplex I ein, diese wandern dann über Q10, Komplex III und Cytochrom c zum Komplex IV, wo sie auf Sauerstoff übertragen werden und Wasser bilden. Dem aufmerksamen Leser ist aufgefallen das wir Komplex II ausgelassen haben, nun hier speist das FADH2 seine Elektronen ein, der restliche Weg bleibt gleich.<br />
Bis jetzt wissen wir, dass dem Zucker Elektronen entzogen werden, die über NADH und FADH2 in die Atmungskette gelangen und Wasser bilden. Wo kommt denn nun das ATP raus? Wenn die Elektronen die Atmungskette entlangfließen, werden Wasserstoffionen aus der Matrix der Mitochondrien in den Intermembranraum gepumpt, solch ein pumpen gegen ein Konzentrationgefälle benötigt Energie, welche hier durch die Elektronen (und deren Fließen) zur verfügung gestellt wird, die Komplexe I, III und IV sind dabei die Pumpen für die Wasserstoffionen. Auf diese Weise werden Wasserstoffionen im Intermembranraum (entgegen dem Konzentrationsgefälle) angereichert, diese in diesen Vorgang investierte Energie kann nun freigesetzt werden, wenn die Wasserstoffionen zurück in die Matrix fließen. (Diese Form der Energiespeicherung kann man sich evtl. besser vorstellen wenn man an Lageenergie eines Körpers denkt, das ist ja auch gespeicherte Energie, die vorher investiert werden musste um den Körper auf die jeweilige Höhe zu bringen.) Nun, die Wasserstoffionen fließen durch den Komplex V (ATP-Synthase) wieder zurück in die Matrix und liefern somit diesem Protein die Energie um aus ADP und P ATP herzustellen.<br />
Als kleine Zusammenfassung hilft es vielleicht sich das ganze als eine komplizierte Wassermühlenanlage vorzustellen (diese mechanistische Sichtweise ist manchmal einleuchtender). Stellen wir uns also einen Fluß von Elektronen vor, welche von NADH und FADH2 angeliefert werden, dieser treibt die Mühlen (die Proteine Komplex I bis IV) an, welche ihrerseits Wasserstoffione aus der Matrix in den Intermembranraum pumpen, die Wasserstoffione ihrerseits treiben beim Rückfluss in die Matrix die Mühle Komplex V (ATP-Synthase) an, welche ATP produziert.<br />
Nun Wissen wir auf welchem Weg das ATP an die Energie aus der Nahrung kommt.</p>
<h3>Wenn es nicht so läuft wie es soll</h3>
<p>Wenn nun das Angebot an Elektronen in der Atmungskette höher ist, als der ATP-Bedarf, dann stauen sich die Elektronen und fangen an Unfug zu treiben. Sie können dann auch in den Komplexen I bis III sich mit dem Sauerstoff verbinden anstatt, wie vorgesehen nur in Komplex IV. In diesen Fällen wird aber nicht Wasser gebildet sondern agressive Sauerstoffverbindungen, die man unter dem Begriff ROS (reactive oxygen species) zusammenfasst, auch als freie Radikale bekannt und gefürchtet. Die schädliche Wirkung besteht darin, dass sie andere Zellbestandteile angreifen, z. B. Membranlipide. Ganz hässlich wird es wenn die DNS durch die ROS attackiert wird, weil es dann zur dauerhaften Änderung des Erbgutes kommen kann. Wenn der Körper durch hausgemachtes ROS geschädigt wird, so sieht man im wahrsten Sinne des Wortes alt aus.</p>
<h3>Folgerung</h3>
<p>Was also tun um den Elektronenstau und somit den die Produktion von ROS zu vermeiden oder zumindest zu verringern?<br />
Wir drosseln die Treibstoffzufuhr und passen diese dem tatsächlichen Bedarf  an, sprich: weniger fressen (von mir aus nennt es FDH, für die Diätfetischisten). Das hat nicht nur zur Folge das weniger ROS entsteht. Es gibt daneben noch biochemische Vorgänge, Nahrungsknappheit signalisiert den Zellen: „Achtung, Krise!“ und aktiviert Wartungs- und Reparaturenzyme, z. B. auch solche, die Schäden an der DNS reparieren.<br />
Nichtsdestotrotz sind ROS entscheidend an der Schädigung von Zellen beteiligt, deshalb wird den Antioxidantien (Vitamine C und E, vermutlich die Folsäure, aber auch z. B. in Kaffee vorhanden) in der Nahrung große Bedeutung beigemessen. Weniger ROS und aktivere Wartungs- und Reparaturenzyme bremsen den Alterungsprozess. Nun man kann aber nicht nur durch die Brenstoffdrosselung die ROS-Bildung reduzieren (es geht ja um Ausgleich von ATP-Produktion und ATP-Bedarf), man kann auch mehr ATP verbrauchen: ganz einfach durch Sport oder Bewegung ganz allgemein.<br />
Was also unterm Strich als Folgerung bleibt: Weniger futtern, mehr bewegen!<br />
Ich weiß, das ist wenn man das so sagt nichts Neues, aber nochmal evtl. eine andere Betrachtungs- und Erklärungsweise warum diese Aussage zum einen ihre Gültigkeit hat und zum anderen warum vieles im Endeffekt viel einfacher ist als man unter Umständen denken mag.<br />
(Ich rede hier natürlich von gesunden Menschen ohne Vor- oder Nebenerkrankungen  z. B. des Stoffwechsels.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[L'impuissance masculine, c'est fini !]]></title>
<link>http://anotherdaylight.wordpress.com/2009/09/28/limpuissance-masculine-cest-fini/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 16:00:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anotherdaylight</dc:creator>
<guid>http://anotherdaylight.wordpress.com/2009/09/28/limpuissance-masculine-cest-fini/</guid>
<description><![CDATA[L&#8217;angoisse de la panne virile, passagère ou chronique, hante l&#8217;homme depuis toujours. El]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="size-full wp-image-466 alignleft" title="Off" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/off.jpg" alt="Off" width="270" height="300" />L&#8217;angoisse de la panne virile, passagère ou chronique, hante l&#8217;homme depuis toujours. Elle est désormais sans objet : entre médicaments érectiles, psychothérapies et prothèses, il est possible de rendre leur tonus aux plus affaiblis. Enquête au tréfonds de la physiologie et de la psychologie masculines. Où l&#8217;on apprend combien l&#8217;homme craint depuis toujours de &#8220;manquer de voix&#8221;&#8230; La panne sexuelle et l&#8217;impuissance tourmentent l&#8217;homme depuis toujours. Des plaquettes gravées vieilles de 3 700 ans, trouvées dans le temple de la déesse Ishtar de Babylone, en Mésopotamie, contiennent des incantations à la virilité : &#8220;Que le vent souffle, que frémisse la futaie ! Que ma puissance s&#8217;écoule comme l&#8217;eau de la rivière, que mon pénis soit bandé comme la corde d&#8217;une harpe.&#8221; Dans le Satiricon, écrit sous Néron, le poète Pétrone décrit la &#8220;honte&#8221; d&#8217;Encolpe quand son désir &#8220;trahit&#8221; la jeune Circé. &#8220;Indignée &#8220;, celle-ci revient avec une magicienne qui passe un fil coloré autour du défaillant, s&#8217;écriant : &#8220;O Priape, aide-nous de toute ta puissance !&#8221; Le dieu Priape, affublé d&#8217;un phallus toujours en érection, nous le connaissons : le terme médical &#8220;priapisme&#8221; vient de lui. Seulement, nous n&#8217;avons plus besoin de l&#8217;invoquer pour conjurer une panne sexuelle. Aujourd&#8217;hui, à écouter les médecins spécialistes de la sexualité masculine, qu&#8217;ils soient psychiatres, urologues, andrologues ou sexologues, toutes les faiblesses viriles ou presque peuvent être soignées. L&#8217;antique malédiction des hommes est levée. Nous disposons désormais d&#8217;une palette de traitements permettant de soigner presque toutes ses formes, fussent-elles chroniques. L&#8217;éjaculation précoce se guérit. Même un paraplégique se soigne. Nous ne mourrons plus, comme dit l&#8217;argot, au cul de la princesse.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="alignright size-full wp-image-467" title="_000001aSfTo1_500" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/000001asfto1_500.jpg" alt="_000001aSfTo1_500" width="360" height="493" />&#8220;C&#8217;est un moment historique. Il faut comprendre qu&#8217;entre les pannes occasionnelles, les défaillances répétées d&#8217;origine psychologique, les impuissances associées à des maladies graves comme le diabète ou le cancer, ou encore attribuées aux fatigues de l&#8217;âge, beaucoup d&#8217;hommes vivaient et vivent encore dans la peur de la perte de leur vie sexuelle. Or, jusqu&#8217;à récemment, il n&#8217;existait aucun véritable traitement, aucun aphrodisiaque assuré. Beaucoup d&#8217;hommes essayaient des produits douteux ou dangereux.&#8221; Volubile, enthousiaste, Philippe Brenot raconte le changement d&#8217;époque. Ce psychiatre, auteur d&#8217;une des rares études sur l&#8217;histoire de l&#8217;impuissance (Impuissance masculine, L&#8217;esprit du temps, 1994), vient de publier avec le paléoanthropologue Pascal Picq un ouvrage consacré aux différences entre la sexualité primate et humaine (Le Sexe, l&#8217;Homme et l&#8217;Evolution, Odile Jacob, 2009). Il est un des animateurs de l&#8217;Association inter hospitalo-universitaire de sexologie (AIHUS), qui regroupe cinq cents sexologues, médecins et non-médecins. Elle tenait en mars dernier des assises consacrées au &#8220;couple et sa sexualité&#8221; où l&#8217;on a beaucoup parlé du traitement des &#8220;dysfonctionnements érectiles&#8221;. Philippe Brenot : &#8220;Aujourd&#8217;hui, les médecins ne parlent plus d&#8217;impuissance. C&#8217;est un terme vague, inquiétant, qui ne rend pas compte de la diversité des affections de la virilité. Traiter quelqu&#8217;un d&#8217;“impuissant” signifie qu&#8217;“il n&#8217;est plus un homme”, plus un être à part entière. C&#8217;est une injure, comme “frigide” pour les femmes. Nous préférons parler de “troubles érectiles”, aux causes variées, réclamant chacun des traitements appropriés.&#8221;</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;">Il faut comprendre que beaucoup d&#8217;hommes affectés de pannes sexuelles ne sont pas des impuissants chroniques pour autant. En vieillissant par exemple, la plupart connaissent un allongement du temps de latence entre deux érections. A 25 ans, ce sera quelques minutes. Une demi-heure après 35. Une heure après 45. Une journée après 55. Plusieurs jours après 65. Une semaine après 70 ans. Si, passé la quarantaine, certains s&#8217;inquiètent de ne plus se redresser aussitôt, s&#8217;ils dépriment devant leur mollesse passagère, ils risquent de développer un blocage psychologique et finissent par se croire impuissants. Mais non, ils vieillissent. Philippe Brenot : &#8220;L&#8217;érection, ce n&#8217;est pas tout ou rien, pas toujours une performance. Ils ne devraient pas s&#8217;angoisser autant, car un homme est équipé pour faire l&#8217;amour jusqu&#8217;à 80 ans et plus. Un vieil homme en forme, désirant, bande encore. Les personnes âgées cessent leur activité sexuelle à cause des maladies, le cœur, les artères, le diabète, le surpoids, pas à cause de leur âge. Or aujourd&#8217;hui, même un vieil homme fatigué peut bander s&#8217;il est bien traité.&#8221;</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="alignleft size-full wp-image-471" title="Ryan Snyder 6" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/ryan-snyder-6.jpg" alt="Ryan Snyder 6" width="562" height="447" />D&#8217;autres encore vont se croire impuissants parce qu&#8217;ils n&#8217;ont pas fait l&#8217;amour pendant longtemps et éprouvent des difficultés à recommencer. En fait, disent les médecins, leur faiblesse provient avant tout du manque d&#8217;activité. En effet, nous le savons aujourd&#8217;hui, une verge fléchit quand elle ne sert pas. Le manque d&#8217;entraînement lui est néfaste, elle perd en vigueur. C&#8217;est le &#8221; syndrome du veuf &#8220;, très courant au siècle dernier. Après deux ans d&#8217;inactivité, le malheureux éprouve une grande difficulté à bander. Ce n&#8217;est pas un manque de désir, mais une affaire de &#8220;capacité érectile&#8221;. Philippe Brenot : &#8220;Il y a encore trente ans, un tel homme consultait en vain un psychanalyste ou un psychiatre. Aujourd&#8217;hui, avec un accompagnement psychologique et un médicament érectile, il fait l&#8217;amour. Les affections sexuelles, de l&#8217;impuissance aux “obsessions”, ont été psychiatrisées au XXe siècle. L&#8217;impuissance était toujours considérée comme un blocage psychogène. Ce faisant, la dimension physiologique de l&#8217;érection a été négligée. Tout a changé dans les années 1960.&#8221;</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;">Où un chirurgien découvre les vertus érectiles de l&#8217;opium : Que se passe-t-il dans les années 1960-1970 ? La guerre du Vietnam. Beaucoup de jeunes soldats américains reviennent au pays paraplégiques, impuissants. Il faut soigner ces héros blessés, souvent mariés. Nous sommes dans les décennies de la révolution des mœurs, les recherches sur la sexualité s&#8217;en trouvent libérées. Des médecins, des physiologistes expérimentent des nouveaux traitements. Les résultats restent mitigés. Mais, pour la première fois au XXe siècle, les problèmes d&#8217;érection échappent aux psychiatres. L&#8217;intérêt se déplace du psychique au physique, du mental au génital. Dans les années 1970, des milliers d&#8217;accidentés de la route, des motocyclistes en particulier, se pressent dans les hôpitaux. Des hommes jeunes souvent. Les médecins cherchent à leur rendre leur virilité. Peu à peu, une médecine spécialisée du pénis se met en place autour des urologues : l&#8217;andrologie (de andros, homme en grec), l&#8217;équivalent masculin de la gynécologie.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="alignright size-full wp-image-481" title="gp_12" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/gp_12.jpg" alt="gp_12" width="373" height="553" />En 1980, tout s&#8217;accélère avec l&#8217;extraordinaire découverte faite par un chirurgien vasculaire, Ronald Virag. Voici l&#8217;histoire. Il tentait de soigner un &#8220;solide Normand&#8221; de 48 ans qui faisait flanelle depuis cinq ans. Tabagique, un taux de cholestérol élevé, peu de sang arrivait dans son membre. Le médecin lui pratique un pontage entre une petite artère abdominale et sa verge, espérant en augmenter le débit sanguin. Mais comme l&#8217;artère se contracte, il injecte de la papavérine, un alcaloïde extrait de l&#8217;opium, pour dilater les vaisseaux. Aussitôt l&#8217;homme entre en érection. Inquiet, Virag ralentit le débit du sang, mais le sexe de son patient reste dressé. Plus de deux heures. Que se passe-t-il ? Laissons Ronald Virag, qui exerce toujours à Paris et a publié depuis un ample ouvrage grand public sur la physiologie du &#8220;truc&#8221; (Le Sexe de l&#8217;homme, Livre de Poche), raconter la suite : &#8220;Je me suis demandé si ce n&#8217;était pas le produit lui-même qui déclenchait une érection réflexe, et non le sang. Je décidais de m&#8217;injecter de la papavérine dans la verge à l&#8217;aide d&#8217;une fine aiguille, pour vérifier. J&#8217;ai connu aussitôt une forte érection. La papavérine agit directement sur le pénis.&#8221;</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;">Quand en 1982 Ronald Virag publie ses résultats dans le Lancet, l&#8217;hebdomadaire médical britannique (&#8220;Intracavernous injection of papaverine for erectile failure&#8221;, The Lancet, 23 octobre 1982), une véritable révolution s&#8217;ensuit dans nos conceptions scientifiques sur le fonctionnement du pénis, la sexualité masculine et la manière de traiter les troubles érectiles. L&#8217;expérience étant reproductible, des dizaines d&#8217;équipes médicales se mettent au travail pour comprendre les mécanismes intimes de l&#8217;érection. Ronald Virag se rappelle : &#8220;Grâce à ces recherches, nous avons compris le rôle essentiel des muscles lisses, comment le pénis fonctionne sur un mode automatique, comme les autres organes, indépendamment du cerveau supérieur, sous la dépendance d&#8217;une biochimie spécifique. Une page était tournée.&#8221; En effet, si une simple injection &#8220;intracaverneuse&#8221; d&#8217;un produit aussi répandu que l&#8217;extrait d&#8217;opium suffit à déclencher une érection durable, beaucoup d&#8217;hommes considérés comme des impuissants psychogènes incurables, mais encore des diabétiques, des accidentés, des paraplégiques peuvent bander à nouveau. Autre avantage décisif : ils peuvent se traiter eux-mêmes, sans l&#8217;aide d&#8217;un médecin, et reprendre confiance.</span></span></span></p>
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<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;">Pour la première fois dans l&#8217;histoire de l&#8217;humanité, l&#8217;impuissance est vaincue, et de plus les pannes chroniques ou occasionnelles peuvent être traitées. Dans le même temps, une seconde révolution commence, pharmacologique. Grâce aux recherches souvent financées par les grands groupes pharmaceutiques, de nouvelles molécules ciblant la biochimie du pénis sont expérimentées. Un médicament simple, moins inquiétant qu&#8217;un produit à injecter, est cherché comme un nouveau Graal – et une nouvelle mine d&#8217;or. Au début des années 1990, tout à fait par hasard, le laboratoire pharmaceutique Pfizer découvre les propriétés érectiles inattendues d&#8217;un anti-angineux, le sildenafil. En 1998, après des années d&#8217;expérimentation, Pfizer met sur le marché le Viagra, le premier médicament oral efficace, sans effet secondaire notable, contre beaucoup de cas d&#8217;impuissance et de pannes sexuelles. Il connaît bientôt une demande et une gloire planétaires.</span></span></span></p>
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<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="alignleft size-full wp-image-479" title="_0000001a2854" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/0000001a2854.jpg" alt="_0000001a2854" width="560" height="385" />Où l&#8217;on pénètre à l&#8217;intérieur d&#8217;un pénis : Difficile de comprendre pourquoi les hommes débandent, pourquoi l&#8217;opium et le Viagra agissent, sans s&#8217;intéresser à la physiologie du pénis. Trois cylindres oblongs forment l&#8217;intérieur. Dessous, un fuseau élastique, le corps spongieux ; au-dessus, les deux corps caverneux, tous trois riches en capillaires. Ces corps sont constitués d&#8217;un muscle lisse, échappant au contrôle conscient, proches de ceux couvrant nos intestins ou l&#8217;utérus des femmes. Composés de centaines de milliers d&#8217;alvéoles, à la façon d&#8217;une éponge, ils sont irrigués par l&#8217;&#8221;aorte honteuse&#8221; (souvenir de l&#8217;anatomie du XVIe siècle, sous surveillance de l&#8217;Eglise). Ces trois fuseaux extensibles sont enveloppés d&#8217;une fibre épaisse d&#8217;un bon millimètre, presque ligneuse et multicouche, appelée l&#8217;albuginée – du latin albus, blanc– et fait le sexe dur. Au bout de cette tuyère gonflable, la couronne du petit prince, le gland, prolongation du corps spongieux. Cet embout de chair présente une peau fine et diaphane, quadrillée d&#8217;un réseau serré, exceptionnel, de nerfs émotifs que chaque homme bénit.</span></span></span></p>
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<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;">Cette grande éponge s&#8217;emplit de sang grâce à un ingénieux système d&#8217;écluses vasculaires, gouverné autant par les sensations que par la subjectivité. Quand aucun désir sexuel ne trouble l&#8217;homme, le sang n&#8217;y entre pas. Un canal de dérivation lui fait éviter l&#8217;artère honteuse. Le sang n&#8217;irrigue alors que l&#8217;enveloppe externe du pénis. C&#8217;est l&#8217;état chiffe. Flaccide. Comment vient l&#8217;érection ? Sa quasi-instantanéité cache l&#8217;extrême complexité d&#8217;une chorégraphie capricieuse. Tous les physiologistes le disent : anatomiquement, un homme est fabriqué pour bander tout le temps. Cependant, cet homme travaille, dort, mange, marche… Dans ces moments, sa verge pend. Elle n&#8217;est pas passive, elle est rétractée. Le système nerveux sympathique qui contrôle ses viscères, ses bronches ou sa vessie, la tient contractée. Mais pas tout seul. &#8220;Le mâle humain, explique Marc Galiano, urologue-andrologue de l&#8217;Institut Montsouris, est un bandeur inhibé par son système sympathique, mais aussi par son cerveau conscient.&#8221; Un bébé, par exemple, fait pipi au lit, se masturbe beaucoup, s&#8217;abandonne aux plaisirs sans retenue, comme un jeune chien. Le cerveau conscient n&#8217;intervient pas. Bientôt ses parents lui apprennent le contrôle de son pénis, la bienséance sociale. Ils lui enseignent à se servir de son néo-cortex. A contenir ses pulsions. C&#8217;est, dit Freud, l&#8217;éducation du surmoi.</span></span></span></p>
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<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="alignright size-full wp-image-486" title="repaverine" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/repaverine.gif" alt="repaverine" width="273" height="150" />Que se passe-t-il quand le cerveau conscient suspend sa surveillance, suite à une caresse par exemple ? Emus, les nerfs dorsaux de la verge, cheminant dans le périnée, vont activer les centres nerveux de la moelle épinière. Marc Galiano explique la suite : &#8220;De là, les influx nerveux chargés d&#8217;informations agréables préviennent le cerveau limbique – ou primitif, émotionnel. C&#8217;est lui qui déclenche l&#8217;érection, sans passer par la conscience. C&#8217;est tout l&#8217;avantage des “apéritifs amoureux” et des préliminaires.&#8221; Dans ces moments, le système nerveux dit &#8220;parasympathique&#8221; envoie des informations qui décrispent la verge contractée. Il lève l&#8217;inhibition. A cet instant, la paroi interne des capillaires du pénis libère du monoxyde d&#8217;azote, un composé chimique bien connu pour ses propriétés vasodilatatrices. L&#8217;éponge pénienne s&#8217;allonge aussitôt, son accordéon intérieur s&#8217;étire et le sang pénètre les alvéoles des corps érectiles qui se dilatent, faisant gonfler la verge. Ce faisant, les alvéoles gonflées écrasent les veines contre la paroi du pénis, bloquant toute fuite sanguine. La pression augmente dans la verge, ce qui lui donne sa belle rigidité. L&#8217;homme bande. Il est en voix.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom:0;line-height:.88cm;" align="JUSTIFY"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;"><img class="alignleft size-full wp-image-488" title="viagra2" src="http://anotherdaylight.wordpress.com/files/2009/09/viagra2.jpg" alt="viagra2" width="380" height="271" />C&#8217;est en inhibant la production de l&#8217;enzyme qui dégrade le monoxyde d&#8217;azote et provoque la contraction du pénis que le sildenafil ou Viagra – tout comme ses successeurs le Cialis et le Levitra – déclenche sa dilatation. Attention, ne rêvons pas. Une belle érection est fragile et capricieuse, même médicamenteuse. Le désir doit agir. Les hommes ne sont pas des robots. Une parole déplacée, une odeur rédhibitoire, un souvenir dérangeant, un je-ne-sais-quoi, l&#8217;érection se défait. Elle est indécidable. Elle s&#8217;amorce et s&#8217;arrête sans passer par la volonté. Elle est spontanée. Cette irrémédiable toquade de l&#8217;érection explique beaucoup des blocages, pannes ou affolements qu&#8217;éprouvent certains hommes devant l&#8217;exigence d&#8217;être ardent. Quand une femme leur intime de les aimer alors qu&#8217;ils ne sont pas inspirés, c&#8217;est comme si elle criait à un timide : &#8220;Ne sois pas peureux !&#8221; C&#8217;est une sollicitation impossible, un ordre inexécutable, une prière toujours inexaucée. L&#8217;homme bande toujours un peu par hasard, dans une certaine ambiance, en liberté.</span></span></span></p>
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<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY"><a href="http://www.lemonde.fr/"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:medium;">Source</span></span></span></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Du rêve au prix Nobel ]]></title>
<link>http://holistique.wordpress.com/2009/09/25/du-reve-au-prix-nobel/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:16:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>holistique</dc:creator>
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<description><![CDATA[Otto Loewi était un médecin allemand devenu plus tard pharmacologiste. Une nuit (1921), il se réveil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Otto Loewi était un médecin allemand devenu plus tard pharmacologiste. Une nuit (1921), il se réveilla brusquement, la tête encore habité par le souvenir vague d&#8217;un rêve extraordinairement créatif. Il venait d&#8217;avoir en rêve une idée d&#8217;expérience à la fois simple et fondamental pour la médecine. Il griffonna nerveusement quelques notes sur un papier qui trainait sur sa table de nuit puis s&#8217;endormit. Le lendemain matin il ne parvint pas à se souvenir du protocole de l&#8217;expérience et il lui fut malheureusement impossible de décrypter ces propre notes. Par chance la nuit suivante il refit le même rêve et se réveilla de nouveau en pleine nuit. Pour ne pas reproduire la mésaventure de la veille  Otto décida cette fois-ci de faire l&#8217;expérience sur le champ.</p>
<p>L&#8217;expérience visait à démontrer la nature chimique du processus qui régule le rythme cardiaque.</p>
<p>Otto utilisa deux cœurs de grenouille plongés dans une solution saline commune (dans lequel ils continuent de battre normalement). En suite il stimule le nerf vague d&#8217;un des deux cœurs ce qui, comme prévus, à pour effet de ralentir son rythme. Il observe alors le second cœur qui n&#8217;est relier à rien d&#8217;autre que le milieu salin dans lequel il est plongé et constate qu&#8217;à son tours son rythme cardiaque ralentie. Seul un élément chimique produit par le premier cœur pouvait être responsable de ce phénomène.</p>
<p>Ainsi Otto prouva, de la manière la plus simple qui soit, que la stimulation du nerf vague du cœur entraine la production d&#8217;un élément chimique qui est la cause directe du ralentissement du cœur. Il identifia plus tard cet éléments ainsi que d&#8217;autres appartenant à cette nouvelle famille d&#8217;élément chimique biologique que sont les  neurotransmetteur.</p>
<p>Cette découverte lui valut le prix Nobel de physiologie en 1938.</p>
<p>Ce qui me plait dans cette expérience, en dehors du fait qu&#8217;elle vienne d&#8217;un rêve, c&#8217;est l&#8217;utilisation de la symétrie dans le raisonnement. Au lieu de rechercher, comme c&#8217;est souvent le cas, quelque chose d&#8217;absolu, il suffis de relativiser les choses en utilisant la symétrie, en l&#8217;occurrence deux cœurs, ce qui permet de faire ressortir de manière flagrante se qui nous intéresses sans s&#8217;encombré de tous le reste. Un coeur est utilisé comme éméteur l&#8217;autre comme recepteur, c&#8217;est à dire comme instrument de mesure.</p>
<p>sources:</p>
<p><a href="http://books.google.fr/books?id=BzmkWf_ycQIC&#38;pg=PA376&#38;dq=prix+nobel+r%C3%AAve+coeur&#38;ei=kbWuStbQH5OilQTRi9yHAw&#38;client=firefox-a#v=onepage&#38;q=&#38;f=false">1</a><br />
<a href="http://books.google.fr/books?id=LkieLVi3HC4C&#38;pg=PA154&#38;dq=prix+nobel+r%C3%AAve+coeur&#38;ei=oLauSoiLGIi0kASRg-GbAw&#38;client=firefox-a#v=onepage&#38;q=prix%20nobel%20r%C3%AAve%20coeur&#38;f=false">2</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lichtenberg meint: Ja, lecken!]]></title>
<link>http://neunvoltblock.wordpress.com/2009/09/13/lichtenberg-meint-ja-lecken/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 15:19:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>neunvoltblock</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hat das Phänomen von den blauen und gelben Schatten nicht vielleicht Verwandtschaft mit dem Geschmac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hat das Phänomen von den blauen und gelben Schatten nicht vielleicht Verwandtschaft mit dem Geschmac]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[An 9-Volt-Nippeln lecken?]]></title>
<link>http://neunvoltblock.wordpress.com/2009/09/10/an-9-volt-nippeln-lecken/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:47:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>neunvoltblock</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Die Wirkungen des elektrischen Schlages auf unser Gefühl sind von sehr verschiedener Art. Ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Die Wirkungen des elektrischen Schlages auf unser Gefühl sind von sehr verschiedener Art. Ein]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fonctionnement de l'organisme]]></title>
<link>http://judoclubaudengeois.wordpress.com/2009/09/04/fonctionnement-de-lorganisme/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 09:32:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>judoclubaudengeois</dc:creator>
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<description><![CDATA[http://spiral.univ-lyon1.fr/files_m/M7727/Files/489622_4614.ppt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://spiral.univ-lyon1.fr/files_m/M7727/Files/489622_4614.ppt">http://spiral.univ-lyon1.fr/files_m/M7727/Files/489622_4614.ppt</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Le Muscle]]></title>
<link>http://judoclubaudengeois.wordpress.com/2009/09/04/le-muscle/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 09:05:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>judoclubaudengeois</dc:creator>
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<description><![CDATA[http://spiral.univ-lyon1.fr/files_m/M7739/Files/490354_4614.doc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://spiral.univ-lyon1.fr/files_m/M7739/Files/490354_4614.doc">http://spiral.univ-lyon1.fr/files_m/M7739/Files/490354_4614.doc</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[L'empire des hormones entre l'âme et le corps]]></title>
<link>http://neoconscienceblog.wordpress.com/2009/08/14/lempire-des-hormones-entre-lame-et-le-corps/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 07:49:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Era</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><object width="425" height="254"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/x9ht2v"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/x9ht2v" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="334" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><!--more--><object width="425" height="254"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/x9hsyc"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/x9hsyc" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="334" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Selbstbewusstsein stärken]]></title>
<link>http://tobiasabend.wordpress.com/2009/07/12/selbstbewusstsein-starken/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 16:31:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>tobiasabend</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hast du ein gutes Selbstbewusstsein? Wenn nein so lässt sich daran was ändern. Wie kann man sein Sel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Hast du ein gutes Selbstbewusstsein?</strong></p>
<p>Wenn nein so lässt sich daran was ändern. Wie kann man sein <a href="http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/Selbstliebe.html">Selbstbewusstsein und die Selbstliebe stärken </a>und aufbauen? </p>
<p>Da gibt&#8217;s verschiedene Ansatzpunkte.<br />
Das Selbstbewusstsein (eng verwandt mit Selbstliebe, die Liebe zu sich selbst) und ein positives Selbstbild kann man durch Veränderung von Einstellungen gezielt stärken. Das kann etwas mühsam werden, wenn man es alleine für sich macht. Hier heißt es zunächst mal, sich alle Gedanken über sich selbst bewusst zu machen sie und solange zu verändern und sich einzuprägen, bis neue Glaubenseinstellungen gefunden wurden, die ein positives Selbstbild unterstreichen.</p>
<p>Diesen Veränderungsprozeß kann man sich mit Hilfe von <a href="http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/selbstbewusstsein_staerken_aufbauen.html">Trainings CDs </a> die die Änderung der Programme fast automatisch übernehmen erleichtern.</p>
<p><strong>Selbstbewusstsein stärken durch Veränderung der Physiologie</strong></p>
<p>Ein weiterer Ansatzpunkt ist die menschliche Physiologie. Das ist das Erscheinungsbild unseres Körpers. Durch bewusste steuerung unser Körperbewegungen können wir positiv auf Selbstbewusstsein und Selbstbild einwirken. Das klappt z.B. in dem wir ganz bewusst auf unsere Sitzhaltung auf unseren Gang u.s.w. achten. Ggf. ist es sinnvoll Haltungen vor einer Kamera oder vor dem Spiegel zu üben. Das inhaltlich sehr umfangreiche Portal für emotionale Kompetenzen <a href="http://lernen-fuehlen-verstehen.de">Lernen Fühlen Verstehen </a> enthält reichlich Übungstipps für die Verbesserung von Selbstliebe, <a href="http://lernen-fuehlen-verstehen.de/selbstbewusstsein.html">Selbstbewusstsein</a> und Selbstbild. Man findet dort z.B. eine Spiegelübungen für mehr Selbstliebe sowie eine Reihe von Übungstipps wie man die Körperphysiologie bewusst lenken lernen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gene sind keine Toxine]]></title>
<link>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/07/02/gene-sind-keine-toxine/</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 19:25:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>snipmagazin</dc:creator>
<guid>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/07/02/gene-sind-keine-toxine/</guid>
<description><![CDATA[Ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer studierte Biochemie in T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><big>Ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer</big></h3>
<p><img style="max-width:800px;" src="http://snipmagazin.files.wordpress.com/2009/07/foto-meyer1.jpg?w=450&#038;h=271" alt="" width="450" height="271" /><br />
<strong><br />
Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer studierte Biochemie in Tübingen. In den 80ern entwickelte er in Weihenstephan Nachweismöglichkeiten zur Detektion von Hormonzusätzen in Lebensmitteln und forschte in den 90er Jahren am IZW (Institut für Zoo und Wildtierforschung) in Berlin an der Physiologie und Biochemie in Wildtieren. Seit 1996 ist er Lehrstuhlinhaber der Physiologie in Weihenstephan. Dort untersucht er vor allem die molekularphysiologischen Prozesse bei Säugetieren.</strong></p>
<h4><strong>Herr Meyer, in</strong><strong> letzter Zeit wurden Sie häufig von Journalisten zu Ihrer MON810-Mais-Fütterungsstudiebefragt. Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?</strong></h4>
<p>Mir ist aufgefallen, dass Journalisten weniger über Gentechnik aufgeklärt sind, als noch vor einigen Jahren. Ein großer Teil der Bevölkerung denkt, ein Gen sei der Inbegriff eines Toxins und viele meinen, Gentechnik sei grundsätzlich ein Problem. Dabei darf man diese Technologie nicht als solches diskutieren, sondern muss über jedes Produkt einzeln reden, wie man auch in der Pharmaindustrie jeden Wirkstoff untersuchen muss.<!--more--></p>
<h4><strong>Im Zentrum der Fütterungsstudie stand das cry1A(b)-Protein aus Bacillus thuringiensis (Bt). Um was handelt es sich dabei?</strong></h4>
<p>Der Name cry-Protein rührt ursprünglich von seiner kristallinen Form als Prototoxin her. Das Gen, das in MON810 integriert wurde, codiert für ein kleineres Protein von ca. 65 kDa, welches nicht mehr kristallin und in Wasser löslich ist. Das Bt-Toxin besteht aus 3 funktionellen Domänen, welche erst im Darm von Insektenlarven aktiviert werden und zur Bildung von Darmporen und damit zum Tod der Larve führen.</p>
<h4><strong>Zu welchen Ergebnissen sind Sie gekommen?</strong></h4>
<p>Durch Aufbereitung des Futters als Silage wird das Toxin bereits zu großen Teilen inaktiviert. Wir haben aber mit getrockneten Bt-Maiscobs bewusst sehr hohe Konzentrationen von cry1A(b) im Futter provoziert. In den Versuchen konnten wir zeigen, dass das Toxin während der Verdauung sehr fragil ist. Außerdem konnten wir mittels eines hochempfindlichen Enzymimmunoassays keine Veränderung in Milch und Blut der Kühe finden. Eine Resorption des Toxins während der Verdauung ist also sehr unwahrscheinlich.</p>
<h4><strong>Kann das Cry-Protein seine Wirkung in Säugetieren überhaupt entwickeln?</strong></h4>
<p>Versuche mit Zellkulturen aus Säugerdarmepithelzellen haben gezeigt, dass das Bt-Toxin dort keine Wirkung hat. Es fehlt ein bestimmter Rezeptor, der für die eigentliche Schädigung notwendig ist und bisher nur in den entsprechenden Larven nachgewiesen ist. Es gibt dazu aber noch keine <em>in vivo</em>-Studien.<strong><br />
</strong></p>
<h4><strong> Sie arbeiten viel mit und an Tieren. Haben Sie Haustiere oder ein Lieblingstier?</strong></h4>
<p>Haustiere habe ich nicht, dafür vier Kinder (lacht). Aber man kann sagen, mein Hobby sind Wildtiere. Dieses Feld finde ich spannend, aber es ist auch schwer. Stellen Sie sich vor, Sie wollen von einem Tiger eine Blutprobe nehmen – der sieht das anders als Sie. Aber man kann auch gut mit Speichel- und Fäzesproben arbeiten.</p>
<h4>Wussten Sie in unserem Alter schon, wie Sie sich Ihre berufliche Zukunft gestalten wollten?</h4>
<p>Ich habe im Studium ein Praktikum am Max Planck Institut für Psychiatrie in München gemacht und gesehen, dass auch psychische Erkrankungen eine molekulare Grundlage haben. Die Biochemie ist auf allen Ebenen entscheidend, daher wollte ich in diese Richtung gehen. Außerdem wollte ich Grundlagenforschung und praktische Anwendbarkeit der Ergebnisse kombinieren. [MK/UF]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das vegetative Nervensystem]]></title>
<link>http://pharmakologie.wordpress.de/2009/06/08/das-vegetative-nervensystem/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 20:28:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>jenschristianheuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das vegetative Nervensystem kontrolliert automatisch zusammen mit dem endokrinen  System  (Hormonsys]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das vegetative Nervensystem kontrolliert automatisch zusammen mit dem endokrinen  System  (Hormonsystem; endokrin = nach innen direkt ins Blut) wichtige Funktionen des (menschlichen) Organismus wie beispielsweise Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel. Der Funktionszustand der inneren und äusseren Organe wird kurzfristig auf die jeweils aktuellen Bedürfnisse des Organismus abgestimmt, denn die Steuerung über Nervenimpulse ermöglicht eine sehr rasche Anpassung. Das endokrine System regelt demgegenüber die längerfristige Einstellung der Organfunktionen.  Im Normalfall steht das Vegetative Nervensystem nicht unter bewusster Kontrolle.</p>
<p>Das vegetative Nervensystem, deren zentrale Anteile im Hirnstamm, Hypothalamus und Rückenmark liegen, gliedert sich in einen sympathischen Anteil (Sympathikus) und in einen parasympathischen Anteil (Parasympathikus), welche als Gegenspieler wirken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-214" title="400px-Gray839-d" src="http://pharmakologie.wordpress.com/files/2009/06/400px-gray839-d.png" alt="400px-Gray839-d" width="400" height="585" /></p>
<p><em>Vegetatives Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus.  Quelle: Wikipedia</em></p>
<p>Eine Aktivierung des Sympathikus (Neurotransmitter Noradrenalin) versetzt den Organismus in einen Zustand erhöhter Leistungsbereitschaft: Herzkraft, Herzfrequenz und Blutdruck steigen, die Muskeldurchblutung nimmt zu, die Bronchien erweitern sich (bessere Atmung), zwecks besserer Energieversorgung wird in der Leber Glukose aus den Glykogenspeichern freigesetzt und Fettdepots vermehrt abgebaut, alle Verdauungsvorgänge eingeschränkt und die Pupillen weitgestellt.</p>
<p>Der Parasympathikus (Neurotransmitter Acetylcholin) wird hingegen in Ruhephasen (Regenerationsphasen) des Organismus aktiviert: Das heisst Verringerung von Herzkraft und Herzfrequenz, Blutdruckabfall und Engstellung der Bronchien, Speichelfluß, verstärkte Tätigkeit des Verdauungstraktes und Pupillenverengung.</p>
<p><strong>Jens Christian Heuer</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, deine Augen wackeln !]]></title>
<link>http://volkerracho4000.wordpress.com/2009/05/24/herzlichen-gluckwunsch-deine-augen-wackeln/</link>
<pubDate>Sun, 24 May 2009 08:14:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>isoldemaduschen</dc:creator>
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<description><![CDATA[So dieses Video ist heute mal extra für jemanden, und zwar für Janis! Der hat heute Geburtstag und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So dieses Video ist heute mal extra für jemanden, und zwar für <strong>Janis!</strong> Der hat heute Geburtstag und da soller auch was für bekommen. Herzlichen Glückwunsch, bin ja eher auch gespannt ob du an deinem Geburtstag hier reinguckst <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />   !</p>
<p>Also viel spaß beim ausprobieren, geht wirklich so einfach wie das da gezeigt wird:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/rjsqDonm1LM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/rjsqDonm1LM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://flexikon.doccheck.com/Nystagmus?q=nystagmus">Nystagmus</a> wird das genannt. Eine Ausgleleichsbewegung die während der Drehung in Drehrichtung erfolg und anschließend entgegengesetzt als postrotatorischer Nystagmus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Harnbildung]]></title>
<link>http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/harnbildung/</link>
<pubDate>Thu, 21 May 2009 22:15:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
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<description><![CDATA[Harn (oder Urin) enthält die Substanzen, auf die der Körper verzichten kann bzw. die er als Stoffwec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Harn (oder Urin) enthält die Substanzen, auf die der Körper verzichten kann bzw. die er als Stoffwechselendprodukte loswerden muss, und wird ausgeschieden. Entsprechend orientiert sich die Harnbildung immer an den Erfordernissen des Körpers.</p>
<h3>Abfiltern oder sekretieren?</h3>
<p>Klare Antwort dazu: Beides zugleich.</p>
<p>In den Glomeruli wird Primärharn abgefiltert. Für einige Substanzen aber sind die am Filterprozess beteiligten Membranen (Endothel, Podozyten des inneren Blattes der Bowman-Kapsel) nicht passierbar.</p>
<p>Um zumindest einen Teil dieser Substanzen dennoch feinreguliert und auf die Erfordernisse des Körpers abgestimmt ausscheiden zu können, können sie im Bereich des Tubulus-Systems sekretiert werden.</p>
<h3>Abfilterung in den Glomeruli</h3>
<p>Zu diesem Zweck sind arterielle Gefäßknäuel, die Glomerulumschlingen, dem eigentlichen Kapillarnetz, wo das arterielle in das venöse System übergeht, vorgeschaltet.</p>
<p>Die aus dem Blut abgefilterte Flüssigkeit nennt man <strong>Primärharn</strong>, <strong>Glomerulumfiltrat </strong>oder <em>Ultrafiltrat</em>. Dabei passiert sie 3 Schichten:</p>
<ul>
<li>Das <strong>Endothel </strong>der Blutgefäße [Abb.2, <span style="color:#888888;">3</span><span style="color:#888888;">] </span>bildet mit seinen 70 nm großen Poren nur eine Barriere für die Zellen im Blut.</li>
<li>Die <strong>Basalmembran</strong> [Abb.2, <span style="color:#888888;">2</span><span style="color:#888888;">]</span>enthält <em>negativ geladene Makromoleküle</em> und bildet für geladene Teilchen eine Barriere.</li>
<li>Das <strong>innere Blatt der Bowman-Kapsel mit den Podozyten </strong>[Abb.2, <span style="color:#888888;">1</span><span style="color:#888888;">]</span> hat 30 nm kleine Schlitze und verhindert den Durchtritt von Proteinen.</li>
</ul>
<p>Diese Filter bilden die sogenannte <strong>Blut-Harn-Schranke</strong>, die entscheidet, welche Moleküle filtirert werden. Der nun im Kapselraum befindliche Primärharn entspricht in seiner Zusammensetzung weitgehend dem Blutplasma, enthält aber fast keine Blutzellen und Bluteiweiße und weniger Elektrolyte.<br />
Man nennt ihn Primärharn, weil er keinesfalls so ausgeschieden wird, wie er hier abgefiltert wird. Alleine schon der Menge wegen: In 24 Stunden werden 160-180 Liter produziert.</p>
<p>Mikroskopisch sähe das in etwa so aus:</p>
<div id="attachment_32" class="wp-caption alignright" style="width: 510px"><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/filtration-glomerulus.jpg"><img class="size-full wp-image-32" title="filtration-glomerulus" src="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/filtration-glomerulus.jpg" alt="filtration-glomerulus" width="500" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.1: Filtration am Glomerulus</p></div>
<div id="attachment_35" class="wp-caption alignright" style="width: 510px"><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/glomerlulus-schnitt.jpg"><img class="size-full wp-image-35" title="glomerlulus-schnitt" src="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/glomerlulus-schnitt.jpg" alt="glomerlulus-schnitt" width="500" height="410" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.2. Schnitt durch ein Glomerulum</p></div>
<p><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/legende-glomerulus-schnitt.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-37" title="legende-glomerulus-schnitt" src="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/legende-glomerulus-schnitt.jpg" alt="legende-glomerulus-schnitt" width="446" height="170" /></a><br />
Die Nieren sind dabei auf einen konstanten Blutdruck angewiesen. In normalen Arteriolen sinkt der Blutdruck auf 30-38 mmHg, in den Kapillaren sogar auf 17-20 mmHg. Mit beiden gäbe sich die Niere keinesfalls zufrieden: Sie braucht einen konstanten Druck um 50 mmHg. Dafür hat sie eigene Mittel und Wege, die wir später noch gesondert betrachten werden.<br />
Warum der so verhältnismäßig hoch sein muss, zeigt sich, wenn wir alles abziehen, was einer Filterung entgegensteht, also die entgegenwirkenden Drücke:</p>
<ul>
<li>Bluteiweiße (wie das Albuumin) üben einen Druck aus, den wir <em>kolloidosmotischer Druck</em> nennen. Osmotischen Druck kann man (physikalisch nicht korrekt) als eine Art Sogwirkung beschreiben: Die Blutweiweiße ziehen Wasser an, halten es also in der Blutbahn und  verhindern so den Übertritt in das Gewebe oder (wie am Glomerulum) in den Kapselraum. Wie oben beschrieben, sind die Filtermembranen für Blutproteine nicht durchlässig. Also hindern sie das Wasser daran, angefiltert zu werden. Dieser Druck zieht vom herrschenden Filterdruck 24-25 mmHg ab.</li>
<li>In der Bowman-Kapsel herrscht ein <em>hydrostatischer Druck</em> von 17 bis 18 mmHg. Auch die wirken dem Filterdruck entgegen.</li>
</ul>
<p>Unter dem Strich bleibt also nur ein Filterdruck von 7-9 mmHg übrig. Ohne positiven Restdruck versagt die renale Filterung! Im Schnitt 8 mmHg ist nicht viel, der Spielraum entsprechend gering.</p>
<h3>Sekretion</h3>
<p>Einige Substanzen können aufgrund ihrer Ladung die Wand nicht passieren. Diese können später aktiv (also unter Energieverbrauch) mittels spezieller Transportsysteme in den Primärharn sezerniert werden. Solche Stoffe sind meist Anionen (negativ geladen) oder Kationen (positiv geladen).  Aber auch Stoffe, die zwar filtriert werden, deren Konzentration im Körper dann aber nicht optimal ist, können im Verlauf des Tubulussystems noch durch Resorption und Sekretion genau an die Erfordernisse des Körpers angepasst werden. Dieses Finetuning der Konzentration kann nur im Tubulus erfolgen.</p>
<p>Sekretion ist ein aktiver Prozess, für den bestimmte Carrier gebraucht werden. Diese Carrier sind in ihrer Kapazität beschränkt und nicht für einen einzigen Stoff, sondern für eine Stoffgruppe zuständig; sie sind also nicht spezifisch.  Müssen nun mehrere Abbauprodukte, die zur selben Stoffgruppe gehören, ausgeschieden werden, kann die Gesamtmenge die Transportleistung der Carrier übersteigen. In solchen Fällen verbleiben diese Stoffe im Blut und können dort unerwünschte Effekte auslösen:</p>
<ul>
<li>Sie  können sich ansammeln (Harnsäure beispielsweise führt zu Gicht).</li>
<li>Sie können, so es sich um Medikamente handelt, zu Wirkungsverstärkungen und/oder Wechselwirkungen führen. Hier muss eine Dosisanpassung erfolgen.</li>
</ul>
<h3>Was ist die glomeruläre Filtrationsrate?</h3>
<p>Diese Größe zeigt die <em>Filttrationsleistung </em>aller Nephronen beider Nieren pro Zeiteinheit an und sagt, wie viel Primärharn wir bilden. Rund 120 ml pro Minute ergibt pro Tag bis zu <em>180 Liter</em>! Wir lassen ungefähr 5-6 Liter Blut in den Gefäßen unseres Körpers kursieren, davon sind knapp 45% feste (Hämatokrit) und 55% flüssige Bestandteile (Plasma).  Gehen wir mal von etwa 3 Litern Plasma aus:, wird es 60 mal in 24 Stunden filtriert!</p>
<p>Die Durchblutung beider Nieren ist entsprechend: Etwa 20% des Herzminutenvolumens entfallen auf die Nieren.</p>
<h3>Sekundärharn</h3>
<p>Dafür noch mal die Abbildung des Nephrons:</p>
<div id="attachment_17" class="wp-caption alignright" style="width: 510px"><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/nephron.jpg"><img class="size-full wp-image-17" title="Nephron" src="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/nephron.jpg" alt="Nephron" width="500" height="522" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.3: Nephron</p></div>
<div id="attachment_25" class="wp-caption alignright" style="width: 510px"><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/legende-abbildung2-nephron.jpg"><img class="size-full wp-image-25" title="legende-abbildung2-nephron" src="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/files/2009/05/legende-abbildung2-nephron.jpg" alt="legende-abbildung2-nephron" width="500" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Legende der Abbildung Nephron</p></div>
<p>Das <strong>Tubulussystem </strong>ist mehr als nur eine Leitungsbahn: Wir können es getrost als 2. Filter ansehen.</p>
<p>Rückresorbiert werden:</p>
<ul>
<li><strong>Elektrolyte </strong>(Natrium, Kalium, Kalzium, Chlorid und Bikarbonat). Im aufsteigenden dickeren Teil der Henle-Schleife [Abb.3, <span style="color:#888888;">8</span>] wird v.a. NaCl zurückgeholt.</li>
<li><strong>Aminosäuren </strong>und <strong>Kohlenhydrate wie Glukose</strong>: Die Rückresorption findet im proximalen Tubulus [Abb.3, <span style="color:#888888;">5</span>] statt. Beides finden wir nur dann im Urin, wenn im Körper der Schwellenwert überschritten wurde.<br />
Glukose zieht osmotisch Wasser nach sich, welches mit ausgeschieden wird; deshalb miktieren und trinken Diabetiker so viel.</li>
<li><strong>Wasser</strong>: Den Elektrolyten folgt immer Wasser, ein passiver Vorgang. Im proximalen, gewundenen Tubulusanteil [Abb.3, <span style="color:#888888;">5</span>] werden die nicht glomerulus-gängigen Kationen und Anionen in den Primärharn überführt, zugleich aber 2/3 aller Ionen wieder zurückgeholt (<em>rückresorbiert</em>). Diesen Ionen folgt wegen des osmotischen Drucks Wasser, sodass hier schon ein Großteil der abgepressten Flüssigkeit (65%) rückresorbiert wird.Im dünnen absteigenden Teil der Henle-Schleife [Abb.3, <span style="color:#888888;">6</span>] strömt Wasser aufgrund der hohen Osmolalität der extrazellulären Flüssigkeit aus dem Tubulus ins Blut. Im distalen Tubulus und den angrenzenden Sammelrohrbereichen [Abb.3, <span style="color:#888888;">8 + 10</span>] schließlich werden unter Einfluss des Hormins <strong>ADH </strong>(<em>Antidiuretisches Hormon</em>) noch einmal 15% des Wassers resorbiert; insgesamt werden fast 99% des Wassers rückresorbiert.<br />
Fehlt ADH, kommt es zum <em>Diabetes insipidus</em>, bei dem bis zu 20 Liter Wasser pro Tag ausgeschieden werden.</li>
</ul>
<p><strong>Tubulär sezerniert (vom Blut in den Harn befördert) werden:</strong></p>
<ul>
<li>Einige <strong>Medikamentenwirkstoffe</strong> (allerdings sind die meisten so klein, dass sie durch die Poren der Membranen passen.</li>
<li><strong>Aubbauprodukte</strong>: <em>Harnstoff </em>(aus dem Proteinstoffwechsel in der Leber), <em>Harnsäure</em> (aus dem Nukleinsäuren-Stoffwechsel) und <em>Ammoniak </em>(entsteht im Dünndarm beim Abbau der Aminosäure Glutamin, im Dickdarm beim Protein- und Harnsstoffabbau und in den Muskeln).</li>
<li><strong>Wasserstoff </strong>(H+): Wird bei Azidose ausgeschieden. Meist erfolgt der aktive Vorgang im Austausch gegen Natrium, weil es in der Tubuluswand Natrium-Wasserstoff-Pumpen gibt.</li>
<li>Alle die Stoffe, die im Übermaß vorhanden sind, ausgeschieden werden müssen, bei denen die glomeruläre Filtration aber nicht ausreicht, um das Blut ausreichend von diesem Stoff zu befreien.</li>
</ul>
<p>Der distale Tubulus feinreguliert dann die Zusammensetzung der Salze und die Säureausscheidung, im Bereich der Sammelrohre schließlich erfolgt die Feineinstellung des Volumens und der Konzentration. Im weiteren Verlauf zum Nierenbecken wird der Urin nicht mehr verändert und wird dann <strong>Sekundärharn </strong>genannt.</p>
<p><strong>Mesangiumzellen </strong>[Abb.2, <span style="color:#888888;">4</span>]: Das Mesangium ist ein spezielles renales Bindegewebe.  Intraglomerulär hat es stützende und phazozytierende Funktionen: Durch Phagozytose nehmen die Zellen Substanzen auf, die sich in den Podozyten-Füßchen festsetzen; somit reinigen sie den Filter. Extraglomerulär sind sie Teil des Juxtaglomerulären Apparates, um den es bei einem der nächsten Einträge gehen soll.</p>
<h3>Zusammensetzung des Harns</h3>
<p>Wasser (95%), Harnstoff (bis 25 g pro Tag), Kreatinin (bis 1,5 g/Tag), Harnsäure (bis 1 g/Tag), NaCl (bis 10 g/Tag), Phosphate (3 g/Tag), Kalksalze, organische Säuren (wie Zitronensäure).</p>
<h3>Glomeruläre Filtrationsrate und Clearance</h3>
<p><strong>Kreatinin </strong>aus dem Stoffwechsel des Muskels ist ein (fast) ideales Molekül zur Bestimmung der <strong>Glomerulären Filtrationsrate</strong> (<strong>GFR</strong>): Es beschreibt recht gut die <strong>Clearance </strong>der Niere, also die Fähigkeit und relative Geschwindigkeit, mit der ein Stoff aus dem Körper entfernt wird. (Clearance setzt sich dabei aus Filtration, Resorption und Sekretion zusammen.) Ideal ist ein Stoff, der glomerulär gefiltert wird und unverändert ausgeschieden wird. Obwohl sehr geringe Mengen des Kreatinins tubulär sezerniert werden, ist es die am besten geeignete Substanz zur Bestimmung der GFR, weil der Unterschied zwischen gefilterter und ausgeschiedener Menge sehr gering ist. Für Kreatinin sind GFR und Clearance also fast gleich.</p>
<p>Penicillin bespielsweise hat eine wesentlich geringere GFR, die Clearance ist höher. Das liegt daran, dass es zusätzlich zur Filterung auch im proximalen Tubulus sezerniert wird. Die Konzentration im Harn ist dadurch höher als die GFR.</p>
<h3>Zum Thema:</h3>
<p><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/die-nieren/">Die Nieren</a></p>
<p><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/aufgaben-der-nieren/">Aufgaben der Nieren</a></p>
<p><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/das-nephron/">Das Nephron</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufgaben der Nieren]]></title>
<link>http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/aufgaben-der-nieren/</link>
<pubDate>Thu, 21 May 2009 10:18:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
<guid>http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/aufgaben-der-nieren/</guid>
<description><![CDATA[Die Nieren filtern das Blut. Dabei befreien sie es von Stoffwechselendprodukten, den harnpflichtigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Nieren <em>filtern</em> das Blut. Dabei</p>
<ul>
<li>befreien sie es von Stoffwechselendprodukten, den harnpflichtigen Substanzen. Harnpflichtige Substanzen müssen über den Harn ausgeschieden werden, sonst verbleiben sie im Körper.</li>
<li>entgiften sie den Körper von Fremdstoffen wie Arzneimittel-Wirkstoffen.</li>
<li>regulieren sie den Elektrolythaushalt, indem sie Einfluss auf die Konzentration der Elektrolyte nehmen.</li>
<li>halten sie den Wassergehalt, den osmotischen Druck und das Säure-Basen-Verhältnis konstant.</li>
<li>regulieren sie den Blutdruck.</li>
</ul>
<p>Aber sie können noch mehr:</p>
<ul>
<li>Sie bilden Hormone (Renin, Erythropoetin).</li>
<li>Sie wandeln die Vitamin D-Hormon-Vorstufe in wirksames Vitamin-D-Hormon um.</li>
</ul>
<p>Ohne die Nieren finden diese lebenswichtigen Prozesse nicht statt! Sie gewährleisten so die Konstanz des inneren Milieus.</p>
<p>ZumThema:</p>
<p><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/die-nieren/">Anatomie der Nieren</a></p>
<p><a href="http://dekubitusprophylaxe.wordpress.com/2009/05/21/das-nephron/">Das Nephron</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hormone klettern: Physiologie des Stress']]></title>
<link>http://modernape.wordpress.com/2009/05/13/hormone-klettern-physiologie-des-stress/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 05:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>aga g.</dc:creator>
<guid>http://modernape.wordpress.com/2009/05/13/hormone-klettern-physiologie-des-stress/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Lieber fünf Minuten feige als für immer tot.&#8221; Fritz Wöss Das Glücksgefühl und das Erfol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Lieber fünf Minuten feige als für immer tot.&#8221; Fritz Wöss Das Glücksgefühl und das Erfol]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
