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	<title>politisch-nicht-korrekt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/politisch-nicht-korrekt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "politisch-nicht-korrekt"</description>
	<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 05:43:18 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Die Feuchtgebiete]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/07/11/die-feuchtgebiete/</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 14:52:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ZEIT-Sex-Blog berichtet über ein Buch, das ich auch kürzlich gelesen habe &#8211; und zwar negat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das <a href="http://blog.zeit.de/sex/?p=603">ZEIT-Sex-Blog berichtet über ein Buch</a>, das ich auch kürzlich gelesen habe &#8211; und zwar negativ. Auch ich fand die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuchtgebiete">Feuchtgebiete</a>&#8221; von Charlotte Roche nicht unbedingt prickelnd, aber immerhin befasst es sich mal mit einem anderen Tabuthema als faschistischer Ästhetik (meistens eher mein Metier).</p>
<p>In den Kommentaren zum eingangs erwähnten Artikel findet sich folgendes (korrekte) Statement:</p>
<blockquote><p>Dazu kann ich nur folgendes Statement abgeben:<br />
Ich werde diesen Beitrag nicht verlinken, ich werde auch keinen anderen Beitrag zu diesem Buch irgendwo verlinken, ich werde keinerlei Erwähnungen von derartigem Schund auf meiner Seite oder in meinen <span class="caps">RSS</span>-Streams verursachen und vor allem werde ich mich <span class="caps">NICHT</span> damit beschäfftigen was da jemand zusammengemurkst hat um zu provozieren oder es gar lesen/kaufen.<br />
Wer heute noch nicht verstanden hat dass man mit entrüsteten Kritiken nichts anderes erreicht als eine Diskussion über ein Produkt anzuregen und die Verkaufszahlen zu steigern dem ist wirklich nicht zu helfen.</p></blockquote>
<p>Trotzdem, ich finde, diskutieren kann man ein solches Medium. Auch wenn ich das Buch nicht gerade lesenswert finde &#8211; <span class="storycontent">“Pipi, Muschi, Kacka, Sperma” fasst es korrekt zusammen. Immerhin habe ich Detailwissen über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analfissur">Analfissuren</a> gesammelt. Naja, recht betrachtet würde ich darauf lieber verzichten&#8230;aber Erkenntnis lässt sich nicht umkehren.<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[hitec: Doping]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/07/08/hitec-doping/</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 13:32:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern auf 3SAT: hitec zum Thema Doping. Das Phänomen hat man da nicht ganz verstanden. So erklärt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern auf 3SAT: <a href="http://www.3sat.de/hitec/magazin/117672/index.html">hitec</a> zum <a href="http://www.3sat.de/hitec/magazin/117672/index.html">Thema Doping</a>. Das Phänomen hat man da nicht ganz verstanden. So erklärt man anfangs, schon in der Antike sei mit Tierhormonen gedopt worden, Doping eine anthropologische Konstante &#8211; am Ende aber ist die &#8220;Leistungsgesellschaft&#8221; schuld. Man ist natürlich auch nicht um eine Ausrede verlegen, warum die Prohibition ausrechterhalten werden muss: Jugendschutz. (Wann immer <span style="text-decoration:line-through;">moralinsauer</span> moralisierend die Rede vom Schutze der Kinder und der Jugend ist, sollte man als kritischer Mensch aufmerken.) Dabei gibt man offen zu, dass Doping schon im Jugendsport angekommen sei; und gleichzeitig betont man, dass das eigentlich Problem in der Gesundheitsgefährdung liegt. Diese aber wird durch die Illegalisierung und Tabuisierung natürlich massiv erhöht, ja durch sie entsteht das Problem erst.</p>
<p>Im eigendynamischen Prozess der Prohibition hat diese Doku mal wieder alle falschen Argumente reproduziert und tradiert. <em>So</em> funktioniert Indoktrinierung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum Drogen legalisiert werden müssen]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/26/warum-drogen-legalisiert-werden-mussen/</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 11:14:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es müssen alle Drogen legalisiert werden, da der Kampf gegen sie weit mehr Opfer und Elend produzier]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es müssen alle Drogen legalisiert werden, da der Kampf gegen sie weit mehr Opfer und Elend produziert als eine Droge je im Stande wäre. Das kann man nachlesen, wenn man es nicht glaubt, z.B. bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Amendt">Günter Amendt</a>. Herfried Münkler hat <a href="http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/22/fazit-von-der-nurnberger-sicherheitstagung-2008/">im Zuge der Nürnberger Sicherheitstagung</a> versucht, das Legalisierungsargument zu widerlegen, demzufolge Legalisierung dem organisierten Verbrechen eine Geldquelle rauben und somit privat finanzierten Kriegen die wirtschaftliche Basis rauben würde. Er meinte mit Hinweis auf die Kriminalitätsstatistik &#8211; den ich nach kurzer Recherche nicht ganz nachvollziehen kann -, dass der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenhandel#Polizeilich_registrierte_Zahlen_in_Deutschland">Frauenhandel</a> mittlerweile eine höhere wirtschaftliche bedeutung habe als der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drogenhandel">Drogenhandel</a>, das Verbrechen als ausweiche und somit auf diese Weise nicht zu schlagen sei. Die Legalisierung des Menschenhandels könne ja kaum gewollt sein, also müssten Staaten Verbote verhängen.</p>
<p>Das stimmt, trägt als Argument aber natürlich nicht. Denn abgesehen davon, dass Drogenhandel eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opferlose_Straftat">opferlose Straftat</a> ist, Frauenhandel aber schon aus Gründen des Opferschutzes strafbar und verboten bleiben muss, ist Frauenhandel zur Finanzierung von Al Quaide eher unwahrscheinlich, kulturelle und logistische Gründe sprechen &#8211; jedenfalls aktuell (noch) &#8211; dagegen. Außerdem ließe sich somit a) das Unrecht der Prohibition und seine Folgen beenden und b) dem international organisierten Verbrechen <em>ein</em> Standbein nehmen.</p>
<p>Meine Meinung: Drogen legalisieren. Alle. Sinnvolle Vorschläge muss der Diskurs ergeben, eine Basis dafür scheint mir der einigermaßen durchdachte Ansatz der Grünen Jugend, <a href="http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/Drogenpolitik#2._Einf.C3.BChrung_von_Drogenfachgesch.C3.A4ften">Drogenfachgeschäfte</a> einzurichten. Punkt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fazit von der Nürnberger Sicherheitstagung 2008]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/22/fazit-von-der-nurnberger-sicherheitstagung-2008/</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 10:56:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
<guid>http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/22/fazit-von-der-nurnberger-sicherheitstagung-2008/</guid>
<description><![CDATA[Wie berichtet, war ich Freitag und Samstag auf der NS08. Mit Moderation und Gästewahl war ich nicht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie <a href="http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/19/nurnberger-sicherheitstagung-2008/">berichtet</a>, war ich Freitag und Samstag auf der NS08. Mit Moderation und Gästewahl war ich nicht ganz zufrieden. Entgegen der Forderung von Bürgermeister Förther kann ich also nicht rein wohlwollend Bericht erstatten.</p>
<p>Zu den Grußworten von <a href="http://www.nuernberg.de/internet/portal/buerger/foerther.html">Förther</a>, <a href="http://www.nz-online.de/impressum.asp?catch=Impressum&#38;man=4">Kirch</a> und <a href="http://www.bundestag.de/mdb/mdb13/bio/b/braunhi0.html">Braun</a>: Alle versuchten, mit Fussball-Pointen zu landen, und alle scheiterten. Der erste, der den Fussball publikumswirksam einzusetzen wusste, war <a href="http://anouphagos.wordpress.com/2008/04/25/schachtschneider-vortrag/">Schachtschneider</a> in seinem &#8220;Conterreferat&#8221; &#8211; einem Diskussionsbeitrag &#8211; zu den (eher schleppend abgelesenen) Ausführungen von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Braun machte sich hier eher wenig Ehre, als er eingestand, den regional doch recht bekannten Schachtschneider nicht zu kennen. Insgesamt war dessen EU-kritischer Einwurf eine willkommene Abwechslung zum Pro-EU-Geheuchel des Rests; einzig Herfried Münkler lieferte einen ähnlich durchdachten Beitrag. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Naumann">General a.D. Naumann</a> beschränkte sein Thema &#8220;Europa auf Augenhöhe mit USA, China, Russland&#8221; auf eine rein militärische Seite, noch dazu stark neorealistisch geprägt und schon fast reaktionär-paranoid.</p>
<p>Erwähnenswert am ersten Tag ist noch die Multi-Kulti-Heuchelei, die anläßlich des Referats der deplazierten Religionspädagogin <a href="http://www.welt-der-frau.at/viewcat.asp?ID=2253&#38;cat=3">Gönül Yerli</a> losbrach. Diese predigt zwar einen &#8220;aufgeklärten Islam&#8221; &#8211; was immer das sein soll; die Existenz aufgeklärter Muslime gestehe ich ja ein, aber einen aufgeklärten Islam gibt es wohl kaum &#8211; und die Stärkung der Frauenrechte, reist aber mit Kopftuch, ihrem Mann und ihrem Imam (!) an. Auch die Verwechslung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abrahamitische_Religion">abrahamitischen</a> mit den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltreligion">Weltreligionen</a> war kein Glanzpunkt; doch dem Applaus tat das keinen Abbruch: So viel Engagement, Gutmenschentum und Zivilcourage verdient Würdigung! Richtig ist: Mit aufgeklärten Individuen wie ihr gäbe es keine Probleme (wie auch, sie ist friedlich eingestellt). Falsch ist, daraus zu schließen, dass es keine kulturellen Probleme gibt. Und niemand hat angesprochen, dass Gottesglaube in einer aufgeklärten Zivilisation eigentlich gar nichts mehr verloren hat. Was das Ganze mit der EU und ihrer Sicherheit zu tun hat, wurde leider auch nicht klar.</p>
<p>Weniger der Rede Wert waren die Beiträge von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_S%C3%B6der#Politische_Inhalte_und_Kritik">Markus Söder</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amin_Farhang">Amin Farhang</a> am zweiten Tagungstag, spannend dagegen eine Live-Schaltung zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saeed_Jalili">Dr. Saeed Jalili</a>, dem Chefunterhändler des Iran. Der sprach mindestens zwanzig Mal von &#8220;Demokratie&#8221;, betonte aber auch (sinngemäß), dass der Iran selber definiere, was Demokratie und demokratisch sei.</p>
<p>Höhepunkt und Hauptanlass für mich, die Tagung zu besuchen, war der Vortrag von <a href="http://www2.hu-berlin.de/TheoriePol/Herfried_Muenkler/Herfried_Muenkler_Curriculum_Vitae.htm">Herfried Münkler</a>: &#8220;Die Asymmetrie des modernen Krieges und die Gültigkeit der Theorien von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Clausewitz">Clausewitz</a>&#8220;. Er rechtfertigte Clausewitz&#8217; Theorien, indem er darauf hinwies, dass die Kritik an ihm lediglich die Beispiele (&#8220;Kategorie der Anschauung&#8221;), nicht aber die Thesen (&#8220;Kategorie der Begriffe&#8221;) treffe. Er sei weiter aktuell. Unser aktuelles Problem im Kriege &#8211; im &#8220;<a href="http://www.carlvonclausewitz.de/">Messen der moralischen und physischen Kräfte mit Hilfe der Letzteren</a>&#8221; &#8211; sei ein Mangel an moralischen und ein Überschuss an physischen Kräften, die dem genauen Gegenteil gegenüberstünden: daher die Asymmetrie.</p>
<p>Insgesamt eine lohnenswerte Tagung mit vielen Eindrücken, aber auch einigen Enttäuschungen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Homosexualität und Religiosität - Reizthemen im Licht der Wissenschaft]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/15/homosexualitat-und-religiositat-reizthemen-im-licht-der-wissenschaft/</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 07:07:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Reizthemen wie Homosexualität und Religiosität wissenschaftl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Reizthemen wie Homosexualität und Religiosität wissenschaftlich beleuchtet werden. Beginnen wir mit ersterer: Einige klassische Vorurteile &#8211; positiv wie negativ wertende &#8211; über Homosexuelle beiderlei Geschlechts sind wahr, wie die <a href="http://www.psychologytoday.com/articles/index.php?term=pto-20080420-000003&#38;print=1">psychology today</a> meldet. Schwule haben nach den zitierten Studien größere Penisse und zeigen in ihrer Kindheit und Jugend eher Verhalten, das mit Mädchen assoziiert wird, Lesben haben kognitive Stärken in eher männlichen Domänen wie dem räumlichen Denken &#8211; aber auch im sprachlichen Bereich. Die im Text aufgeführten Erklärungsansätze wissen aber nicht wirklich zu befriedigen, &#8220;men-loving-genes&#8221; scheinen mir eher Fantasiekonstrukte als sinnvolle physiologische Ursachen. (Per <a href="http://www.spreeblick.com/2008/06/12/was-wisst-ihr-uber-homosexualitat/">Spreeblick</a>)</p>
<p>Mit Vorsicht zu genießen sind auch die &#8220;neuen Erkenntnisse&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Lynn">Richard Lynn</a>: Hauptsächlich aufgrund des geringen Anteils von Religiösen unter Akademikern schließt er, dass Intelligenz und Religiosität reziprok sind, also mit steigender Intelligenz der Grad von Religiosität abnimmt. Ich glaube nicht, dass es letztlich ganz so einfach ist; es handelt sich hier um eine Korrelation, nicht unbedingt um eine Kausalität. (per <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/109356">Telepolis</a>)</p>
<p><strong>Edit</strong>: Und die Hirne homo- und heterosexueller Probanden <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/109479">unterscheidet sich</a> auch. Komisch, dass das jemanden verwundert; soll denn die Homosexualität ein immaterieller Vorgang sein? Eher verwunderlich, dass man das wirklich physiologisch so leicht festmachen kann. (Wenn auch nur &#8220;symptomatisch&#8221;, nicht kausal.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ist ein "Inzestopfer"?]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/06/13/was-ist-ein-inzestopfer/</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 06:59:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Inzest ist seltsamerweise nach deutschem Recht strafbar, jedenfalls der vaginale Geschlechtsverkehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inzest#Rechtslage_in_Deutschland">Inzest</a> ist seltsamerweise nach deutschem Recht strafbar, jedenfalls der vaginale Geschlechtsverkehr zwischen Blutsverwandten. Was aber ist ein &#8220;Inzestopfer&#8221;? Normalerweise geht man davon aus, dass Inzest beiderseitig freiwillig begangen wird, ansonsten bietet sich eher der Rechtsbegriff der Vergewaltigung an. Damit aber ist Inzest eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opferlose_Straftat">opferlose Straftat</a>, so wie Drogenkonsum. Also gibt es kein &#8220;Inzestopfer von Amstetten&#8221; &#8211; vielmehr dient ein medial omnipräsenter Fall von sexueller Nötigung und Freiheitsberaubung dazu, das alte traditionelle Inzesttabu zu instrumentalisieren. Und alle machen mit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein"]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/05/28/sachlicher-bericht-uberdas-gluck-ein-morphinist-zu-sein/</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 10:29:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hans Fallada war Alkoholiker, Morphinist und auch ansonsten ein Suchtmensch zu Abhängigkeiten veranl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fallada#Werke">Hans Fallada</a> war Alkoholiker, Morphinist und auch ansonsten ein <span style="text-decoration:line-through;">Suchtmensch</span> zu Abhängigkeiten veranlagter Mensch. (Diese <a href="http://www.amazon.de/Liebe-Leben-Alkohol-Hugo-Keyserlingk/dp/3899671279">Biographie</a> mit dem Titel &#8220;Liebe. Leben. Alkohol&#8221; ist schlecht, ich rate davon ab &#8211; was ich auch auf amazon.de getan habe.) Da ich hier gerne auf unpopuläre Meinungen verweise, ein Link zur <a href="http://morphinistenseite.com/sozialpolitischkritisches/nochmehrdavon/opiatemachennichtsuechtig/index.php">Morphinistenseite</a>: &#8220;Opiate machen nicht &#62;&#62;süchtig&#60;&#60;&#8221;. Zitat:</p>
<blockquote><p>Sie machen allenfalls während der Dauer ihrer Einnahme körperlich opiatbedürftig, und dies nur solange, bis sie dem Körper wieder entwöhnt worden sind. Unterm Strich sind Opiate Medikaamente, die man, wie manch anderes Medikament, nicht einfach abrupt wieder absetzten darf. Sind sie aber abgesetzt worden, bleibt keinerlei krankhafter Rückstand zurück, den man, „Sucht“ nennt. Es besteht nach behutsamem Ausschleichen von Opiat kein bleibendes &#8220;krankhaftes Verlangen&#8221;, nach erneuter Opiateinnahme zurück.</p></blockquote>
<p>Ich enthalte mich hier der Meinungsäußerung und biete jedem die Möglichkeit, sich selbige selber zu bilden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Symbolmagie. Verbieten!]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/05/06/symbolmagie-verbieten/</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:31:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es geht die Mär, dass durch Symbole rechtes Gedankengut in die Köpfe transportiert werden könnte. Im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Es geht die Mär, dass durch Symbole rechtes Gedankengut in die Köpfe transportiert werden könnte. Im Land, das den protestantischen Bildersturm erfunden hat, ist ein Kampf um Symbole in der Regel in der Regel hoch emotionalisiert und regt die Leute mehr auf als politische Inhalte. Wer aber glaubt, dass Runen auf Hemden, Pullis und Jacken wie die von Thor Steinar politisch “wirken”, huldigt primitiver Magie und könnte genausogut an Gespenster glauben oder in eine katholische Messe gehen. Symbole unter Strafe zu stellen ist also eine Art Regenzauber wie der Internet-Disclaimer oder das Weihwasser. (<a href="http://www.burks.de/burksblog/2008/05/02/blumchenshorts-des-bosen/">burks</a>)</p></blockquote>
<p>Mehr gibt&#8217;s zum Thema &#8220;Verbot der Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen&#8221; nicht zu sagen. Das betrifft <a href="http://anouphagos.wordpress.com/2008/05/01/der-revolutionare-erste-mai/">Demos</a> genauso wie Thor Steinar.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grünen Punkt verbieten, Mülltrennung vermeiden!]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/04/30/grunen-punkt-verbieten-mulltrennung-vermeiden/</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 09:43:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mal Hand aufs Herz &#8211; wer nicht von der Propaganda eingelullt wurde, war schon immer skeptisch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mal Hand aufs Herz &#8211; wer nicht von der Propaganda eingelullt wurde, war schon immer skeptisch in bezug auf die Mülltrennung. Waren werden künstlich verteuert:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.zeit.de/2007/12/U-Gelber-Sack?page=all">In keinem anderen Industriestaat werden so viele Wertstoffe aus dem Abfall gefischt wie hierzulande. Lizenzgebühren auf Verpackungen haben das möglich gemacht. Je nach Material sind zwischen 7,4 Cent und 1,30 Euro pro Kilo zu entrichten. Das einfach zu recycelnde Glas ist am billigsten, schwer wiederzuverwertender Kunststoff am teuersten.</a></p></blockquote>
<p>Und gleichzeitig stiehlt man uns noch Zeit und Nerven, indem man uns zwingt, unseren Müll zu trennen; man verpulvert sinnfrei Geld, indem man Altpapier, Gelben Sack, Restmüll, teilweise auch Biomüll separat abholen läßt; eigene Anfahrten zu Recyclinghöfen und die Energie, die zur Reinigung von Verpackungen ausgegeben wird, damit diese in den Gelben Sack wandenr können, nicht mitgerechnet.</p>
<p>Es ist alles eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Punkt#Kritik">gnadelose Abzocke und reine Schikane</a>, bei der sich mal wieder die Politik zum willfährigen Vollstrecker machen läßt. Zentrale Müllsammlung &#8211; also das Gegenteil von Mülltrennung &#8211; würde billiger kommen und durch moderne Maschinerie bessere Resultate liefern; ganz abgesehen davon, dass das jetzige System weder der Umwelt noch den Verbrauchern einen Vorteil bietet:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,zjfm6ybqqrq89eds~cm.asp">Ein Großteil des Mülls aus der gelben Tonne wird – genau wie der Müll aus der grauen Tonne – verbrannt.</a> (Quelle: Ard)<a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,zjfm6ybqqrq89eds~cm.asp"><br />
</a></p></blockquote>
<p>Liegen die eigentlichen Gründe vielleicht tiefer?</p>
<blockquote><p>»Das Duale System hat sich so entwickelt, dass es das Umweltbewusstsein der Bürger lächerlich macht«, sagt die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl und warnt: »Es verhindert ökologische Innovationen.« Ihr Parteifreund und Ex-Umweltminister Jürgen Trittin hatte im Müllsammeln und -trennen einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung gesehen. (ebd.)</p></blockquote>
<p>Das Ganze also nur, weil man uns erziehen will? Wird deswegen keine vernünftigere Regelung eingeführt, die Umwelt, Kassen und Menschen entlastet, weil gewisse <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch">Gutmenschen</a> meinen, uns so &#8220;Umweltbewußtsein&#8221; anerziehen zu können? Ich sage: Boykott. <span style="text-decoration:underline;">Puktum.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Tibet-Syndrom]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/04/29/das-tibet-syndrom/</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 08:30:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meistens sind das ja die schlimmsten Gutmenschen, die &#8220;Pro Tibet&#8221;-Aufkleber auf ihr Auto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meistens sind das ja die schlimmsten Gutmenschen, die &#8220;Pro Tibet&#8221;-Aufkleber auf ihr Auto pappen oder Fähnlein schwenken. Bei Gutmenschen steht bekanntlich die Bereitschaft zur kritischen Reflexion ihrer Ansichten in reziprokem Verhältnis zur Überzeugung von der moralischen Bedeutsamkeit ihres Anliegens. Folglich ist der Sturm, den man erntet, so man kritischen Wind sät, enorm &#8211; weshalb vielen Gutmenschenansichten nicht widersprochen wird. Also freuen wir uns über diesen Artikel aus der <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27814/1.html">Telepolis</a> &#8211; er räumt mit dem Glauben an die fast schon metaphysische Friedfertigkeit des Dalai Lama auf und ordnet ihnda ein, wo er hingehört: In die Kartei der Machtpolitiker mit definierten Interessen. Das nimmt dem Mann möglicherweise ein Stückchen seiner (moralinsauren) Legitimität, dient aber sicherlich der Richtigstellung einiger Fakten. Zitat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Goldner">Colin Goldner</a>:</p>
<blockquote>
<p class="fliess-iv">[TP:] Kritiker des Dalai Lamas geraten schnell in den Verdacht, Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung zu verteidigen. Verstehen Sie diese Befürchtungen?</p>
<p class="fliess-iv">Ich halte das für eine simple Strategie zur Abwehr berechtigter Kritik. Wer gegen den Dalai Lama und das von ihm vertretenen feudal-theokratische Herrschaftssystem des &#8220;alten Tibet&#8221; ist, muss nicht notwendigerweise für die chinesische Militärdiktatur sein. Allerdings: Was immer von den Chinesen nach 1959 an Falschem und seinerseits Unterdrückendem in Tibet eingeführt wurde, sie schafften Schuldverknechtung, Sklaverei und Leibeigenschaft ab, und damit die menschenunwürdigen Verhältnisse, unter denen die große Masse der Bevölkerung dahinvegetierte, ausgebeutet bis aufs Blut von einer alles beherrschenden Clique aus Adel und hohem Klerus.</p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feminismus reloaded]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/04/01/feminismus-reloaded/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 11:02:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
<guid>http://anouphagos.wordpress.com/2008/04/01/feminismus-reloaded/</guid>
<description><![CDATA[Ein Special der FAZ &#8211; leider ohne Angabe eines Autorennamens, sodass man nicht ganz sicher ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8AFFBA18D3EA43CEB05B6A6DF3DB289D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Special der FAZ</a> &#8211; leider ohne Angabe eines Autorennamens, sodass man nicht ganz sicher ist, ob man es mit dem Artikel einer Dame oder eines Herren zu tun hat &#8211; befasst sich mit der (nicht unbedingt neuen) Frage, warum Frauen zwar die besseren Schulleistungen und Abschlüsse fabrizieren, in der freien Wirtschaft aber dann doch eher die zweite Geige spielen. Da werden mal wieder alle Argumente eingeworfen, von den Genen und Hormonen über die Harmoniebedürftigkeit bis zum (mindestens impliziten) Vorwurf, Männer wären eben die Raubtiere des Kapitalismus. Hübsch finde ich dieses Zitat von <a href="http://www.sowi.hu-berlin.de/institut/mitarbeiter/1682201">Cornelia Koppetsch</a>:</p>
<blockquote><p>„Frauen erlauben sich Selbstverwirklichungsorientierung und den Luxus, in Bereiche zu gehen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht so nachgefragt sind.“</p></blockquote>
<p>Als Sozialwissenschaftler tue ich das auch, wenn ich mich nicht irre. Spannend wird es freilich in den <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8AFFBA18D3EA43CEB05B6A6DF3DB289D~ATpl~Ekom~SKom~Ak~E.html">zivilisierten flamewars im Kommentarbereich</a>, daraus zitiere ich jetzt mal nicht &#8211; das Vergnügen gönne sich der Leser selbst.</p>
<p>Eines aber verwundert: Dafür, dass die Emazipation in anderen gesellschaftlichen Bereichen (also in allena ußer dem Arbeitsmarkt) ja angeblich abgeschlossen ist, kümmert sich die FAZ in den letzten Tagen sehr breit und ausführlich um verwandte Themen: Einmal wird ein <a href="http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~EECF9997B817E4A1D978832DE32D6CF71~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Buch zum &#8220;Nympfchen-Phänomen&#8221; besprochen</a>, dann widmet man sich <a href="http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E0C0D3E5533534AE7A3F72C5A5BECB601~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Büchern über Mädchen, die eigentlich Frauen meinen</a>. Der Markt &#8211; sowohl der Büchermarkt wie der Meinungsmarkt in der FAZ &#8211; scheint geradezu überschwemmt mit Literatur zu Frauenthemen. Auch wenn in den besprochenen Büchern außer Ally-McBeal-Romantik und alten unbewiesenen Thesen wie die von der &#8220;gnadenlosen Sexualisierung der Gesellschaft&#8221; nicht viel drinsteckt. Den Autorinnen jedenfalls kann eines nicht vorgeworfen werden: Dass sie nicht geschäftstüchtig wären.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Randow zu "Fitna"]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/28/randow-zu-fitna/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:43:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zwei Videos gibt&#8217;s heute, einmal Gero von Randows Kommentar zu Wilders &#8220;Fitna&#8221;, un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zwei Videos gibt&#8217;s heute, einmal <a href="http://www.zeit.de/video/player?videoID=200803285d4d93&#38;from=rss">Gero von Randows Kommentar zu Wilders</a> &#8220;Fitna&#8221;, und gleichzeitig besagten <a href="http://www.burks.de/burksblog/2008/03/28/geert-wilders-fitna/">Film per Burks</a>. Ob&#8217;s nun am Niederländischen liegt oder meiner Medienkompetenz und politischen Bildung, sei dahingestellt, sonderlich gelungen finde ich das &#8220;umstrittene Machwerk&#8221; nicht. Anschauen kann man es sich dennoch, dann hat man im Gegensatz zum Rest der Teilnehmer dieser Feuilletondebatte wenigstens eine Ahnung, wovon man redet. Von Randow kann natürlich auch nicht darauf verzichten, auf den 68ern herumzuhacken, aber das ist ja Standard und das will man. (Wobei ich ein Stück weit zustimme, dass die &#8220;autoritären Zutaten&#8221; der 68er &#8220;Revolution&#8221; &#8220;ein sehr deutsches Gewächs&#8221; waren, was vielleicht doch auf einen preußischen Zug im deutschen Wesen hinweist, der noch heute existiert.)</p>
<p>PS: Man merkt es vielleicht, aber ich tendiere letzthin eher zur Zeit als meinem Standardmedium als zur FAZ. Bei der Zeit komme ich wenigstens nicht in Versuchung, auf der Website Kommentare zu hinterlassen; bei der FAZ versuch(t)e ich das  immernoch regelmäßig, wobei man die Hälfte meiner Erzeugnisse nicht durch die Zensur ließ. Was mir reichlich unverständlich ist, aber sei&#8217;s drum: So verspielt die FAZ ihre Leser.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["Therapieresistenz sollte stutzig machen"]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/28/therapieresistenz-sollte-stutzig-machen/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 10:42:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gerade wollte ich meinen Senf zu diesem TP-Artikel abgeben, der sich mit der ominösen &#8220;Interne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gerade wollte ich meinen Senf zu <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/105480">diesem TP-Artikel</a> abgeben, der sich mit der ominösen &#8220;Internetsucht&#8221; befasst, als mein Blick auf die schon existenten Kommentare fiel:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Therapieresistenz-sollte-stutzig-machen/forum-134414/msg-14632727/read/go.shtml-/">Man sollte nicht vergessen, dass etwas, das keine Krankheit ist, auch<br />
in jedem Fall therapieresistent ist. Die große Frage, ob<br />
Internetsucht denn tatsächlich krankhaft ist, umschifft man lieber<br />
und Studien die das Gegenteil erbringen werden wegen mangelnder<br />
Überschriftentauglichkeit auch nicht veröffentlicht. </a></p></blockquote>
<p>Ganz richtig. Das Thema der Deutungshoheit über Begriffe wie &#8220;krank&#8221; und &#8220;gesund&#8221; habe ich vor einer knappen Woche schonmal <a href="http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/21/hirnforschung-ethik-und-deutungshoheit/">angesprochen,</a> und es rückt immer mehr in den Fokus meines Interesses. Wovon hängt die Deifnition bspw. einer Sucht als &#8220;Krankheit&#8221; denn ab? Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme">ICD10</a> findet sich meistens ein entsprechender Passus, der auf &#8220;drohenden sozialen Abstieg&#8221;, Verwahrlosung o.ä. verweist. Bei vielen Substanzen (bspw. Heroin) liegen derartige Folgen einer Abhängigkeit aber eher an der Kriminalisierung und weniger an der Substanz selbst. Zudem können sie auch aus anderen Ausgangslagen resultieren als nur einer &#8220;Sucht&#8221;; und sie sind nicht zwangsläufig.</p>
<p>In jedem Falle hängen derartige Definitionsfragen von gesellschaftlicher Akzeptanz ab. Zugrunde liegt stets ein normales, natürliches Interesse (wie an Sexualität, an Arbeit, an Kommunikation &#8211; oder auch am Gebrauch psychoaktiver Substanzen, was allerdings für gewöhnlich geleugnet wird). In vielen Fällen hängt der Krankheitsbegriff daran, inwieweit eine Person sich den Anforderungen der Leistungsgesellschaft entzieht. In anderen Fällen wird einfach eine &#8220;exzessive Nutzung&#8221; konstatiert, ohne dass dafür genaue Maßstäbe vorliegen &#8211; letztere erfindet man dann einfach und schreibt sie in klinische Handbücher.</p>
<p>Man sollte auch nie vergessen, dass Genie und Wahnsinn &#8211; also der soziokulturelle Fortschritt und die Krankheit &#8211; häufig sehr eng miteinander verwoben sind, so lese ich gerade in <a href="http://www.amazon.de/Verlust-Eindeutigkeit-Susanne-Fuchs/dp/3608944559/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1206546208&#38;sr=8-1">&#8220;Der Verlust der Eindeutigkeit&#8221;</a> von Susanne Fuchs von der &#8220;nur implizit vorausgesetzten und selten explizit formulierte These, der psychisch Kranke stelle so etwas wie die Avantgarde einer Gesellschaft dar&#8221;. Die heutigen &#8220;Computersüchtigen&#8221; sind die technologische Elite von morgen &#8211; oder jedenfalls der Nährboden, aus dem diese erwächst. Vielleicht haben die Angehörigen der Leistungsgesellschaft ja auch etwas dagegen, dass sie von Leuten abgehängt werden könnten, die ihre Zeit scheinbar &#8220;sinnlos&#8221;, d.h. spielerisch und nicht instrumentell (also eher kreativ als selektiv) mit einem Medium verbringen und dieses vorantreiben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politisch inkorrekt: Gesundheitspolitik und HIV]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/20/politisch-inkorrekt-gesundheitspolitik-und-hiv/</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 10:42:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit Mitte der neunziger Jahre jedoch schwimme ich gegen den Strom der Aids-Organisationen. In diese]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><a href="http://www.faz.net/s/Rub8ABC7442D5A84B929018132D629E21A7/Doc~EF4F29D64BCEA4AD8AA3DE7727E0DF3EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Seit Mitte der neunziger Jahre jedoch schwimme ich gegen den Strom der Aids-Organisationen. In diesem Zeitraum wurde mir immer klarer, dass die von den Vereinten Nationen entwickelten und von den meisten Glaubensorganisationen unterstützten Aids-Programme (UNAids) eher sozial, politisch und moralisch korrekt sind, als epidemiologisch sinnvoll.</a></p></blockquote>
<p>Ehrliche Meinungen soll man weiterverbreiten, was hiermit geschehen ist. Konsequenzen nach Ansicht des Autors <a href="en.wikipedia.org/wiki/James_Chin">James Chin</a>:</p>
<blockquote><p>UNAids und andere Aids-Programme in Ländern außerhalb Afrikas südlich der Sahara sollten aufhören, jährlich Milliarden von Dollar für Programme, die sich an die allgemeine Bevölkerung und vor allem die Jugend richten, zu verschwenden. Denn außerhalb dieser Weltregion ist das Risiko für die allgemeine Bevölkerung und die Jugend gering, sich mit HIV zu infizieren.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politisch inkorrekt: Bildungsdebatte]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/16/politisch-inkorrekt-bildungsdebatte/</link>
<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 09:50:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir läuten mal eine neue Kategorie ein, die auch schon auf viele ältere Beiträge gepasst hätte: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir läuten mal eine neue Kategorie ein, die auch schon auf viele ältere Beiträge gepasst hätte: &#8220;politisch nicht korrekt&#8221;. Die benutzen wir ab jetzt immer dann, wenn deutliche Hinweise darauf vorliegen, dass eine öffentliche Meinung, ein Bericht, eine Studieninterpretation deshalb fragwürdig ist, weil sie sich der political correctness konform verhält.</p>
<p>Wir beginnen mit einem <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27476/1.html">Artikel der TP</a> über die Auswertung einer Studie über den österreichischen Bildungsgrad, und insbesondere mit der aufklärerischen Kritik an den Fehlschlüssen der Berichterstattung über diese:</p>
<blockquote><p>2. [Fehlschluss] Dass Frauen für die höhere Bildung der Österreicher &#8220;verantwortlich&#8221; seien, ist der nächste Fehlschluss. Es lässt sich höchstens (wertfrei) feststellen, dass der Frauenanteil bei den Abiturienten (sehr stark) und bei den Akademikern (stark) zugenommen hat. <i>Dass die Frauen damit Österreichs Gesellschaft insgesamt klüger machen würden, wie es die Berichterstattung suggeriert, darf wohl erneut als politisch korrekte Ideologie gewertet werden.</i> [Hervorhebungen von anouphagos]</p></blockquote>
<p>Diese Behauptung mag Wasser auf die Mühlen mancher FeministInnen (&#8230;) sein und deren ideologische Basis untermauern, Frauen seien halt doch die besseren Menschen &#8211; aus den Studienergebnissen lässt sich das nicht ableiten. Wem also etwas an der Wahrheit liegt, der sollte immer wieder skeptisch aufhorchen. Insbesondere, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas#Das_SCUM-Manifest">wenn alte Melodien wieder klingen</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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