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	<title>postkolonialismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/postkolonialismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "postkolonialismus"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:44:25 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Doing Gender, Doing Whiteness, Doing TAB – Queer im Fokus intersektionaler Kritik]]></title>
<link>http://queereinsteigen.wordpress.com/2009/11/22/doing-gender-doing-whiteness-doing-tab-%e2%80%93-queer-im-fokus-intersektionaler-kritik/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:07:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wintersemester 2009/2010</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dr. Eske Wollrad 03.Dez.2009, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle Queere Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#800000;">Dr. Eske Wollrad<br />
</span></strong>03.Dez.2009, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle</p>
<p style="text-align:justify;">Queere Bewegungen und Theorien, die auf die Dekonstruktion vermeintlich biologisch bestimmter Geschlechter und Sexualitäten zielen, haben nicht nur große Begeisterung ausgelöst, sondern auch kritische Stimmen auf den Plan gerufen. Heute kommen diese nicht mehr nur aus der traditionellen Genderforschung, sondern ebenso aus postkolonialer Theorie wie aus den Disability Studies, die die Normativität des „zeitweise Nicht-Behindertseins“ (temporarlily able-bodiedness &#8211; TAB) problematisieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Vortrag behandelt zum einen die Gemeinsamkeiten der Queer sowie der Critical Whiteness Studies. Der zweite Teil diskutiert die Unterschiede zwischen beiden und die „weißen Flecken“ der Queer Theorien. Im letzten Teil werden grundlegende Kritikpunkte an Queer seitens der Disability Studies vorgestellt, die verdeutlichen, dass sich normative Vorstellungen hinsichtlich des „doing gender“ nur auf in bestimmter Weise konstruierte Körper beziehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Weitere Informationen zu Eske Wollrad und ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter </em><a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/terminplan/"><em>Terminplan</em></a><em>.</em></p>
<p><strong><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fqueereinsteigen.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F11%2Feskewollrad_03-12-_final.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;"><a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/files/2009/11/eskewollrad_03-12-_final.mp3" target="_blank">Download</a> (38:30 min, 35,2 MB)</span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ver<em>Queer</em>t Denken – Normalität(en) hinterfragen]]></title>
<link>http://queereinsteigen.wordpress.com/2009/10/15/verqueert/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:28:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wintersemester 2009/2010</dc:creator>
<guid>http://queereinsteigen.wordpress.com/2009/10/15/verqueert/</guid>
<description><![CDATA[Prof. Dr. María do Mar Castro Varela 22.Okt.2009, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;"><strong>Prof. Dr. María do Mar Castro Varela</strong></span><br />
22.Okt.2009, 19.00 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle</p>
<p style="text-align:justify;">„Der Begriff heterosexuelle Matrix steht [...] für das Raster der kulturellen Intelligibilität, durch das die Körper, Geschlechtsidentitäten und Begehren naturalisiert werden. [...] Es geht darum, ein hegemoniales diskursives/epistemisches Modell der Geschlechter-Intelligibilität zu charakterisieren, das folgend unterstellt: Damit die Körper eine Einheit bilden und sinnvoll sind, muß es ein festes Geschlecht geben, das durch die zwanghafte Praxis der Heterosexualität gegensätzlich und hierarchisch definiert ist“. [Judith Butler]</p>
<p style="text-align:justify;">Was ist eine „heterosexuelle Matrix“? Was ein „Raster der kulturellen Intelligibilität“? Queer Studies sind voraussetzungsvoll. Gleichzeitig stellen sie eine Perspektive dar, die nicht nur das Denken schult, sondern dasselbe eben nötigt anders zu denken.<br />
Seit den 1990er Jahren etablierten sich Queer Studies nach und nach in der anglophonen Hochschullandschaft und auch im deutschsprachigen Raum sind sie nicht mehr aus den Gender Studies wegzudenken. Im Vortrag sollen einige der Herausforderungen queeren Denkens vorgestellt und darüber hinaus Queering als permanent-kritischer Prozess dargelegt und zur Diskussion gestellt werden. Ein Fokus wird dabei auf die Verbindung zur Postkolonialen Theorie gelegt. Womit deutlich gemacht werden soll, inwieweit Sexualitätsdiskurse internationale Macht- und Herrschaftssysteme (etwa Imperialismus aber auch Migrationsregimes) etablieren halfen und bis heute stabilisieren. Und warum Rassismus und heteronormative Reproduktivität aufs engste miteinander verlinkt sind.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Weitere Informationen zur Referent_in und ausgewählten Veröffentlichungen findet ihr unter </em><a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/terminplan/"><em>Terminplan</em></a><em>.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fqueereinsteigen.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F10%2Fmariadomarcastrovarela_22-10-09_geschnitten2.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p><a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/files/2009/10/mariadomarcastrovarela_22-10-09_geschnitten2.mp3">Download</a> (72:41 min, 66,4 MB)</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Körpermodifikationen in BDSM und queerer Kultur - Kritische Gedanken zur Ethnisierung der Ästhetik und der Rassialisierung des Körpers]]></title>
<link>http://queereinsteigen.wordpress.com/2009/09/17/korpermodifikationen/</link>
<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 10:50:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wintersemester 2009/2010</dc:creator>
<guid>http://queereinsteigen.wordpress.com/2009/09/17/korpermodifikationen/</guid>
<description><![CDATA[Dr. Christian Klesse, Manchester Freitag, 12.Dez.2008, 14.15 Uhr, Hörsaal XV des Melanchthonianums, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#800000;"><strong>Dr. Christian Klesse, Manchester </strong></span><br />
Freitag, 12.Dez.2008, 14.15 Uhr, Hörsaal XV des Melanchthonianums, Uniplatz 1, Halle</p>
<p style="text-align:justify;">Techniken der Körpermodifikation wie z.B. piercing, tattooing, stretching, scarification, usw. spielten eine besondere Rolle in sex-positiven, schwulen, lesbischen, queeren und/oder BDSM Zusammenhängen lange bevor manche dieser Techniken populärer wurden. Studien zur jüngeren Geschichte der Körpermodifikation in westlichen Ländern gestehen lesbischwulen und BDSM erotischen Szenen durchaus eine VorreiterInnerolle zu. In BDSM und queeren Kontexten sind Körpermodifikationen oft Teil erotischer oder sexueller Praxis oder Darstellung. Für viele bestehen auch Anknüpfungspunkte zu Fragen der persönlichen Identität. Bezugnahme auf ‚ethnisierte Praxen&#8217;- auf rituelle Inszenierungen der Körpermodifikation oder kulturell spezifische Formen des Designs &#8211; sind oft explizit. Der Vortrag beschäftigt sich mit den vielfältigen Arten auf welche Körpermodifikationen als ‚transgressiv&#8217; beschrieben werden. Das Interesse gilt insbesondere den diskursiven Momenten, in welchen (queere) Grenz-überschreitung sich in ethnisierten oder rassialisierten Konnotationen präsentiert. Gegenwärtige Körperkunst und radikale Körpermodifikation bedient sich oft aus dem Repertoire des Mythos vom ‚Primitiven&#8217;, einem kolonialen und postkolonialen imaginären Konstrukt, in welchem Körper und Sexualität mit ‚Race&#8217; verschmelzen. Die unachtsame Reproduktion neo-primitiven Gedankenguts verweist auf Grenzen hinsichtlich des progressiven Potentials gegenwärtiger sex-radikaler queerer Bewegungen. Die Ethnisierung oder Rassialisierung des Transgressionsmodelles findet seine Fortsetzung auf der Eben der Queeren Theorie. Der Vortrag führt mich somit von einer Diskussion bestimmter Praxen der Körpermodifikation zu einer grundlegenden Kritik (queerer) Transgressionskonzepte.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800000;"><strong><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fqueereinsteigen.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F09%2Fkorpermodifikationen_christianklesse_final.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></strong></span></p>
<p><a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/files/2009/09/korpermodifikationen_christianklesse_final.mp3">Download</a> (66:23 min, 60,6 MB)</p>
<p><a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/files/2009/09/korpermodifikationen_christianklesse_final.mp3"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Iman Attia und die entgrenzte Schuldkultur der deutschen Linken]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/08/17/iman-attia-und-die-entgrenzte-schuldkultur-der-deutschen-linken/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 02:19:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
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<description><![CDATA[الثقافة aṯ-ṯaqāfa Культура Kultur 文化 Die Dosis macht das Gift Eine Berliner Dozentin der Alice-Salom]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 24pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 12pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> الثقافة </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 120px;" align="right"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">aṯ-ṯaqāfa Культура Kultur 文化</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;" align="justify"><span style="font-size:15.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Dosis macht das Gift </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 48pt;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eine Berliner Dozentin der Alice-Salomon-Hochschule leuchtet uns heim und hat ein neues Buch geschrieben. Jacques Auvergne las das abgründig tolerante Werk </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gerade eben habe ich das neue Buch von Frau Prof. Dr. Iman Attia durchgelesen, »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus«. Sehr geehrte gottesfürchtige Frau Dr. Attia: Wissen Sie, was Scharia bedeutet? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach Islamischem Recht (Islampraxis; Allah als Souverän wird von elitären sakralen Richtern irdisch vertreten) beziehungsweise nach der Scharia (aš-šarī&#703;a; kulturrassistische Islamtheorie) ist der walī muǧbir (wali mudschbir, bei Islamisator Mathias Rohe zawaǧ al-ǧabr bzw. wilāyat al-iǧbār) oder nötigende Heiratsvormund das seine kontrolliert jungfräuliche Tochter in die erste Ehe bedarfsweise zwingende Familienoberhaupt. Wie Sie wissen und Ihren Studentinnen und Studenten jeden Tag mit Bedauern erzählen, beträgt das islamische Heiratsalter neun Jahre. Das ist doch schon einmal ein ganz wichtiges Stück Scharia, weg mit dem säkularen Standesbeamten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Soll ich als Ihr Zuhörer und Sozialpädagoge für derlei trauten Familiensinn jetzt Toleranz aufbringen, sehr geehrte Frau Dr. Attia? Der Rechtsschule der Schafiiten ist die tetas / menetas beziehungsweise arabisch khafdh genannte „Islamic FGM“, die islamische Variante der ḫitān al-ināṯ (chitan al-inath, weibliche Genitalverstümmelung) verpflichtend vorgeschrieben. Demgegenüber heißt die MGM, die sexualmagische Jungenbeschneidung, in Indonesien tetakan / supitan. Beschnittene Frauen in Yogyakarta 43,5 %, Männer 87,5 %, beschnittene Frauen in Madura 94,7 %, Männer 98 %. Allahgott scheint das indonesische Genital mit Blut reinigen und initiieren zu wollen. FGM wie MGM benennt man auch in Indonesien mit dem arabischen Wort khitan (1). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dem Mädchen wird bei diesem religiösen Handeln genitales Gewebe amputiert. Im indonesischen Java wird diese von Allāh gutgeheißene Operation von der wohltätigen und angesehenen Assalaam-Foundation organisiert und völlig öffentlich in Schulgebäuden, islamischen Sozialzentren oder Koranschulen durchgeführt (2). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie uns der Volksmund belehrt, hat das dabei auf, an, über oder in der Klitoris islamrechtlich einwandfrei herausgeschnittene Körpergewebe die Größe von einem Viertel eines Reiskorns oder aber diejenige eines Hahnenkammes. Jetzt gibt es allerdings in der Natur, sehr geehrte Frau Dr. Attia, zwar sehr kleine Reiskörner, aber auch sehr große Hahnenkämme. Das unbeschnittene Mädchen gilt den Schafiiten islamrechtlich als  besudelt (). Warum kämpfen Sie nicht gegen die schafiitische FGM und, als gebürtige Ägypterin, nicht auch gegen die Klitoridektomie, wie sie viele fromme Scheichs an der Kairoer al-Azhar seit Generationen fordern und wie sie in jeder Straße Kairos seit Jahrhunderten praktiziert wird? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Ministerium für Frauen, Familie und Soziales des Staates Malaysia KPWKM (3) erzählt Deutschlands
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Orientfreunden Konkretes zu den beiden wichtigsten sexualpolitischen Treibriemen des Kalifats islamische Eheschließung (imām-nikāḥ) und Schlafzimmerkalifat (Koran: Die Ehefrau als „Saatfeld“). Denn Scharia ist was, konkret? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Scharia ist walī muǧbir: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1. Ist das Einverständnis der Braut in ihre Heirat erforderlich? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ja, für jede Heirat ist das Einverständnis der Braut erforderlich. Bei einer noch nie verheirateten Frau (Jungfrau) kommt das Einverständnis von ihrem wali mudschbir [Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang]. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Kann das jungfräuliche Mädchen durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ein jungfräuliches Mädchen kann durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden, soweit die eheliche Verbindung sekufu [standesgemäß] ist und sie für die Braut keine dharar [Beschädigung] ihrer syarie [schariarechtlichen Verpflichtungen] darstellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Wer ist wali mudschbir? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wali mudschbir ist der biologische Vater des Mädchens oder der Großvater väterlicherseits. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sei es das iranischee Blutgeld der diyye (diyya) oder die Steinigung des islamofaschistischen Herrn Revolutionsfühers Chomeini, für die toleranten Schariafreunde unter den Dozenten der Alice-Salomon-Hochschule ist das offensichtlich alles Kultur. Ein neuer persönlicher Rekord beim Bergsteigen im aufregenden Gebirge des Kulturrelativismus ist 2009 denn auch von einer Berliner Professorin für Diversity Studies errungen worden. Vom erklommenen Gipfel der Erkenntnis der Vielfalt (diversity, Kalifat) brachte Iman Attia eine aus mittelalterlicher islamischer Sicht fromme, uns Nichtmuslime oder säkulare Muslime zur Wertschätzung der kulturrassistischen Scharia aufrufende Schrift herab: »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Attias mutmaßlicher spiritueller Vice-Vorgesetzter heißt Mustafa Cerić, ist amtierender Großmufti und wirkt als rechte Hand des im arabischen Katar lebenden Scheichs Yūsuf al-Qaraḍāwī vom bosnischen Sarajevo aus für den Europäischen Fatwa-Rat (ECFR). Großmufti Cerić stellt klar (4) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Daher ist dieser islamische Bund, diese Scharia, ewig, nicht verhandelbar und unendlich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Schatten Allahs in Sarajevo fordert die Errichtung eines europäischen Imamats sprich Kalifats. Natürlich nur für die Muslime. Alles ganz spirituell und seelsorgerlich. Im Blatt European View (Ausgabe 6, 41-48) kommt das Wort Scharia 19 (neunzehn) mal vor, indes Schariaverharmloser Yassin Musharbash am 14. Mai 2008 zu titeln sich erdreistete: „Als der Obermufti einmal Scharia sagte“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Von der angeblich so numinosen und spirituellen Scharia hat sich Musharbash keineswegs distanziert. In dem in Englisch veröffentlichten Text heißt des CDU-nahen europäischen Zentrums für Europäische Studien (Center for European Studies, CES), laut WELT war gar von einer baldigen Umbenennung der CES &#8220;Helmut-Kohl-Stiftung&#8221; die Rede, heißt es: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In the shari’ah as their Weltanschauung (sic!) Muslims have their covenant with God, a covenant that is the same in content if not in form as the previous covenant contained in the Old Testament of Moses and the New Testament of Jesus. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gelegentlich dreht der Großmufti die schariatische der beiden Seiten der gesetzesreligiösen Medaille Islam flink vom Auge des Betrachters weg, der nun fiqh liest, was der mit dem Eugen-Biser-Preis mystisch beschworene Mustafa Cerić korrekt als „angewandtes islamisches Recht“ übersetzt. Das Recht könne man an die Moderne der Europäischen Union und auch der Bundesrepublik anpassen, das sei kein Problem. Die Scharia sei vielmehr eine ebenso harmlose wie zeitlose spirituelle Grundlage. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die ebenfalls CDU-nahe und als Kopftuchverteidigerin bekannt gewordene Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) tut es der größeren Schwester CES gleich und verharmlost Scharia und orthodox-islamische Frauendiskriminierung nach Kräften. Man scheint daran interessiert zu sein, die Türkei als der Europäischen Union beitrittsfähig darzustellen. Das Wort Scharia kritisch zu betrachten könnte angesichts der kaum zu verbergenden radikalislamischen Ausrichtung der türkischen Regierungspartei AKP außenpolitisch der deutschen Industrie Hoffnung auf Pfründe zunichte machen und würde innenpolitisch deutschen Wählern mit türkischen Wurzeln die Lust an der islamfreundlich-wertkonservativen CDU vergällen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch die Dhimmis scheinen die Logik des Beutemachens und der Pfründevergabe zu beherrschen. Nutzbarmachung statt Menschenrechte, Herr von Wilamowitz-Moellendorf? </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Den sprichwörtlichen Vogel einer antidemokratischen Bereitschaft zur Schariatisierung der nordrhein-westfälischen CDU dürfte allerdings der 1975 im türkischen Nevşehir (Zentralanatolien) geborene KAS-Stipendiat Bülent Arslan abgeschossen haben, der sich im Oktober 2007 eine türkisch-muslimische parallele Polizeitruppe wünschte (5). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das innerhalb der CDU angesiedelte Deutsch-türkische Forum (DTF), dem der in Viersen wohnhafte Arslan angehört, wünscht sich 150 bis 200 betende Muslim-Bürger in Uniform. Der Polizist, dein Schariafreund und Helfer? Der Vorschlag des niederheinischen Diplom-Volkswirts mag manchem Islamkritiker wie der Ausstieg aus der Säkularität und der Einstieg in die Dhimmitude erscheinen (6). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Muṭawwi&#703;ūn nennen sich jene islamischen Religionspolizisten, wie sie etwa in Usbekistan, Ägypten, im Sudan, in den Palästinensischen Gebieten, in Saudi-Arabien, im Iran, in Malaysia (wo auch Nichtmuslime die schariatischen Anordnungen befolgen müssen), seit 2005 in Pakistan und demnächst wohl in Afghanistan die islamische Moral teilweise gewaltsam durchsetzen. Die Arbeit der geheiligten Büttel in Polizeiuniform erfolgt nach Maßgabe des Aufrufes der ḥisba, dem Befehl Allahgottes an die „Gläubigen“, das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten. Die Islamische Religionspolizei hat mit das also Ziel, die von Mustafa Cerić beschworene, „ewige, nicht verhandelbare und unendliche“ Scharia durchzusetzen. Ist die Vision des Bülent Arslan etwas anderes als eine Vorstufe der muṭawwi&#703;ūn? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dass letztlich jeder Bereich des menschlichen Lebens vom Islamischen Recht (Sakraljurisprudenz geheiligter Kasuistik, von einer klerusähnlichen Elite in Stellvertretung für den Allah-Gott gesprochen) ebenso total und totalitär geregelt wird wie es von der nicht kodifizierten Scharia (aus Fundamentalistensicht nicht von Menschen gemacht, sondern von Allahgott geschaffen) brutal und angsterregend gesteuert wird und dass Polygamie, walī muǧbir (islamischer Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwangsverheiraten) und elfjährige schwangere italienische, griechische oder deutsche muslimische Ehebräute mit der in New York verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (10. Dezember 1948) und dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) frontal kollidieren, verheimlich uns der charmante Mufti mit dem weißen Turban. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Scharia ermuntert jeden Muslim intensiv zum Aufbau von verbindlich tätigen Scharia-Gerichten, welche nachfolgend islamrechtliche sprich schariakonforme Gerichtsurteile aussprechen werden, bei denen eine Frau gegenüber einem Mann halbiertes Erbe (Koran 4:11) erhält und ihre Aussage nur halb so viel wert ist wie die eines Mannes (Koran 2:282). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach Paret : Koran Sure 2, Vers 282: … Und nehmt zwei Männer von euch zu Zeugen! Wenn es nicht zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, solche, die euch als Zeugen genehm sind, &#8211; (zwei Frauen) damit (für den Fall), daß die eine von ihnen sich irrt, die eine (die sich nicht irrt) die andere (die sich irrt, an den wahren Sachverhalt) erinnere </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qur&#8217;an 2:282 &#8211; (Court testimony) &#8220;And call to witness, from among your men, two witnesses. And if two men be not found then a man and two women.&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jedes sichtbare Kopftuch, zumal das Kopftuch einer Lehrerin, Rechtsanwältin oder Schöffin, ist auch eine Erinnerung an diesen angeblich ehrenwerten und verdienstvollen Auftrag, eine Islamische Staatlichkeit, „Islamische Gesellschaft“ aufzubauen, in der, das interessiert den multikulturellen Juristen Herrn Mathias Rohe ja vielleicht, nicht das Volk der oberste Souverän ist, sondern die imaginierte Gottheit Allāh. Für streng gläubige Muslime hat die Demokratie (Necmettin Erbakan: batil düzen, nichtige Weltordnung) keinen sittlichen Wert und muss allenfalls Substitut, besser allerdings Provisorium für die „gerechte Lebens- und Staatsform“ (adil düzen) sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Leider schließt sich Mathias Rohe („Das Islamische Recht“, 2009) diesem auch von Prof. Attia betriebenen Verharmlosen des gestuft entrechtenden Islamischen Rechts an. Das Rechtsgutachtergremium Ägyptens, die Herren sollten doch etwas vom Islam verstehen, sagt uns, warum die Frau vor einem „gerechten, zivilisierten, kultivierten“ Gericht, der Gerechtigkeits- und Kulturbegriff der
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Iman Attia, „von Natur aus“ nicht dieselbe Stimme haben kann wie ein Mann. Fatwa Nummer 19723, erschienen am 18.07.2004. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine Religion oder ein von Menschen entworfenes Gesetz verleiht Männern und Frauen dieselben Rechte, weil diese unterschiedlich geschaffen sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. In [juristischen] Fällen, die sich auf Familienangelegenheiten beziehen, ist die Mehrheit [der muslimischen Schriftgelehrten] der Meinung, dass das Zeugnis einer Frau ungültig ist. Es ist notwendig, dass mindestens zwei Männer Zeugnis ablegen müssen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 4. Bei Strafsachen und in Fällen, in denen ein Hinrichtungsurteil ausgesprochen werden kann, ist das Zeugnis einer Frau ungültig. Das ist Konsens unter muslimischen Schriftgelehrten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Erlanger Fachmann für Rechtsvergleich erforscht professionell Hunderte von frauenfeindlichen und kulturrassistischen Schariagerichts-Urteilen und vermag unbeirrbar von den Schönheiten des Islam zu träumen Mathias Rohe kennt den real existierenden islamisierten Teil der Welt aus drei Jahrzehnten frohgemuten Reisens und organisiert in Deutschland interreligiöse Gespräche im Rahmen der „Christlich-Islamischen Gesellschaft“ (CIG e. V.). Am für Juristen sicherlich unheimlich spannenden und wie nebenbei auch noch lukrativen Tüfteln von vertrackten Problemen binationaler Ehen (muslimischer Vater entführt Kind einer Nichtmuslima) oder sonstigen Verträgen (muss Deutschland einem Ex-Muslim Personenschutz bezahlen) zwischen Theokratie und Rechtsstaat ist der Professor also nachweislich aufgeregt interessiert. Vielleicht würde der gebildete Jurist noch als Augenzeuge bei einer iranischen Steinigung mit dem anwesenden Ayatollah über den säkular-islamischen Rechtsvergleich fachsimpeln. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Deutschland hat kein christliches Grundgesetz oder keine christliche Straßenverkehrsordnung, sondern Grundrechte und auf sie bezogene Gesetze und Verordnungen, deren Rechtssicherheit Atheisten, Ex-Muslime und Karnevalisten ebenso schützen wie muslimisch Empfindende und die dabei Männer und Frauen ganz bewusst gleichstellen. Findet es der 49jährige Erlanger Rohe denn völlig akzeptabel, seine eigene Tochter als walī muǧbir in Malaysia zu verheiraten, sie als indonesischer Schafiit genital verstümmeln zu lassen oder sein gegen Brautpreis eingekauftes Eheweib mit einem feierlichen dreifachen ṭalaq zu verstoßen? Herr-lich erhebend, dieser Islam – da ist der Mann noch ein Mann!? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir dürfen einem Menschen, der einerseits öffentlich die auf Koran und Hadithen gründende, kulturrassistische Scharia sowie ihre durch männliche „kleine himmlische Richter“ dargebotenen Richtersprüche des „Islamischen case-law“ (fiqh) verharmlost und der andererseits Mitbegründer und seit Oktober 2001 sogar Vorsitzender einer „Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR) e. V“ ist sicherlich fragen, ob er die Rechtsspaltung will. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Rohe weiß genau, dass Scharia und fiqh den in Deutschland nach 1945 glücklicherweise Staatlichkeit gewordenen, jedem Menschen ebenso verpflichtenden wie zugänglichen Rechtsstaat angreifen werden. Warum billigt der Jurist ein islamisches Sonderrecht für die „europäische Nation der Muslime“, die Außerkraftsetzung der für alle Bürgerinnen und Bürger, auch für weibliche oder für irgendwie muslimisierte Bürgerinnen und Bürger geltenden Rechtsordnung? Der Mann ist leider auch noch Berater der Bundesregierung, ausgerechnet für den Verfassungsschutz, da bleibt uns nur, zu hoffen, dass man dort den erwiesenen Kenner Islamischen Rechts und Schariafreund Rohe gelegentlich hinsichtlich seiner ethischen Verfassungstreue in Frage stellt. Sollen sich freiheitliche Demokraten sich, nur um als ausreichend religionsfreundlich dazustehen, mit rechtskulturellen Spezialitäten von Abrahams Sohnesopfer, Kannibalismus, Moorleiche, Galgenberg, Hexenprozess, rheinischem Scheiterhaufen oder mit der im Innenhof des Teheraner Evin-Gefängnisses ausgeübten Steinigung wertschätzend befassen? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Durch die deutsche Soziologie wabern nicht erst seit Iman Attia mehrere demokratiegefährdende Gespenster, die ihre Namen alle paar Jahre wechseln und sich seit 2005 etwa „Pluralisierung von Wertschätzung“, „egalitäre Differenz“ und „komplexe Gleichheit“ nennen (aus: Wilhelm Heitmeyer, Peter Imbusch (Hg.): Integrationspotentiale einer modernen Gesellschaft), etwas früher hießen die Geister noch „kultursensibles Arbeiten“, Differentialismus oder Kulturrelativismus, noch früher ließen sich die Dämonen der Wertebeliebigkeit (sprich Willkür) anrufen mit den Namen Toleranz oder Kalifat. Wissenschaft ist mit diesen Begriffen erfolgreich „exkludiert“, ausgeschlossen, von universellen Menschenrechten oder der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist bezeichnenderweise auch nicht mehr die Rede. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die etwas vormoderne Jurisprudenz des auch von der Scharia geforderten Blutgeldes kannte das nördliche Mitteleuropa dabei durchaus, Wergeld oder Weregild, polnisch główszczyzna hieß einst genau das, was das aktuelle Strafrecht der göttlichen Diktatur Iran diyye (arab. diyya) nennt (7). Im „ehrenwerten“ orthodoxen Islam haben Menschen eben nicht lediglich einen unterschiedlichen sittlichen, sondern auch unterschiedlichen finanziellen Wert. Andere Sprachen nennen das Frühe germanische Stammesrecht „Early germanic Law“ oder, sehr bezeichnend, „Droit des royaumes barbares“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auf Steuerzahlerkosten untersucht Rohe die arabische Variante der an Sexualmagie und Vergeltung orientierten rechtlichen und geheiligten Barbarei. Das Islamische Recht, so Rohes völlig passender Buchtitel zum fiqh, ist jedoch ein Fossil, oder auch leider ein Relikt kultureller Vormoderne. Dabei wäre das genaue Untersuchen der „Errungenschaften“ kultureller Vormoderne ja völlig in Ordnung. Gar nicht in Ordnung ist das von Mathias Rohe betriebene Verherrlichen oder Verharmlosen jenes Teils der Rechtsgeschichte dieses Planeten, der den leider bis heute menschenfressenden Dinosaurier namens fiqh oder auch schlicht al-islām eingrenzt. Denn durchaus anders als im iranischen Teheran (Tehrān, 7,8 Mio. Einwohner) oder saudi-arabischen Riad (ar-Riyāḍ, 6 Mio. Einwohner) sprechen sich Europas Bürgermeister, Polizisten, Psychologen, Lehrer und vor allem Richter bereits seit mehreren Jahren nicht länger mit dem Bodenpersonal gewisser Gottheiten ab. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „… und das ist auch gut so!“ (Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Rohes Buchtitel aus dem Jahre 2009 ist nicht neu, ein »Das Islamische Recht« hat es vor achtundvierzig Jahren bereits gegeben, der Autor hieß Said Ramadan (8). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sa&#703;īd Ramaḍān war Vater vom Genfer Steinigungsfreund Hānī und vom mit Einreiseverbot in die USA belegten Schariafreund Ṭāriq, ägyptischer Muslimbruder, Europarepräsentant eben dieser verlässlich gegendemokratischen und terrornahen Muslimbruderschaft (al-iḫwān al-muslimūn), Sekretär, Vertrauter, Schwiegersohn und geistiger Erbe von Hassan al-Banna (Buchtitel: &#8220;Return of the Pharao&#8221;), dem Gründer der Muslimbruderschaft. Ob unsere seit Jahren über den Islam schreibende Quasselstrippe Iman Attia den Namen Ḥasan Aḥmad &#703;Abd ar-Raḥmān al-Bannā denn noch nie vernommen hat, der als ein völlig in sich ruhender, politisch aktiver und glaubensbewegte Muslim sprach: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es liegt in der Natur des Islams, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den gesamten Planenten auszuweiten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Na hoppla, das macht man doch nicht. Ganz im Sinne dieses Verständnisses von „Globalisierung“ verwendet die terroristische Hamas (Ḥamās) als der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft die von al-Bannā zur differenzierten Erkenntnis des Begriffes umma zielgerichtet gegenaufklärerisch entwickelten Begriffe „mittleres Maß“, „Nation“ und „Volk“. Die islamistische Dreidimensionalität der umma: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wasatiyya, „mittleres Maß“, bedeutet wörtlich Mittigkeit oder Mitte. Die anderen (laut Koran sittlich minderwertigen) Religionen sind aus diesem Blickwinkel exzentrisch und, sofern sie hörbar werden, extremistisch. Wasatiyya ist der harmonische Frieden … einer faschistischen Theokratie. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wataniyya, mit „Dienstbereitschaft an Heimatland und Nation“ oder kurz mit „Nationalgefühl“ übersetzbar findet sich in der Charta der Ḥamās, Artikel 12, gemeint ist theokratischer Faschismus. Der Gaza-Streifen hat seit der Entmachtung der Fatah sehr viel Kassam-Raketen, Burkas, Gesichtsschleier und wataniyya. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyya, „Dienen am Volk“ ist Hilfe und Dienst für die eigenen Leute. Wenn in Europa also ein mutmaßlicher oder erklärter Freund der radikalislamischen Muslimbrüder Begriffe wie „der mittlere Weg, das mittlere Maß“ (wasatiyya), „Nation“ (wataniyya) oder „Volk (qawmiyya) verwendet, sollte man als freiheitlicher Demokrat sprich Islamskeptiker und Schariaverhinderer sein gebotenes Misstrauen nicht einen Augenblick lang aufgeben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Doktrin und Sprache der al-iḫwān al-muslimūn, der Muslimbrüder, geben fein systematisiert wünschenswerte und ablehnenswerte Einstellungen zum Begriff Volk oder Nation wieder, hier zu zwei „guten“ (theozentrischen, theokratischen) Haltungen der „Heimatliebe“, des Nationalbewusstseins: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wataniyat al-hurriya wa &#8216;l &#8216;izza: Der Wunsch nach der Arbeit an der Wiederherstellung der Ehre und Unabhängigkeit des eigenen Landes ist ein Wunsch, wie ihn der Koran und das Selbstverständnis der iḫwān (Muslimbruderschaft) vorgibt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wataniyat al-fath: Der Wunsch nach Herrschaft und Weltherrschaft, wie er seine Grundlage im Islam hat, welcher seine Eroberer zum besten System von Kolonisation und Beherrschung führte, so, wie es der Koran anzeigte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Volkstümlichkeit auf gut islamistisch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyat al-najd: Der Stolz der jungen Generation, an der Ehre der Ahnen teilhaftig zu sein und der Wunsch, es ihnen gleich zu tun ist ein lobenswertes Lebensgefühl, das uns der Prophet Mohammed nahegelegt hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyat al-tanzim: Die Verwirklichung der gemeinsamen Ziele von Freiheit und Wohlfahrt, erreicht durch Arbeit und Anstrengung jeder einzelnen Gruppe ist ein [islamrechtlich] zulässiges Ansinnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei diesem im Folgenden genannten (jahiliyah-) Volksbegriff aber endet die auf Dialogforen, Kirchentagen, Islamkonferenzen sowie Vorlesungen an der Berliner Alice-Salomon-Hochschule so arg strapazierte islamische Toleranz, denn es gibt für sehr radikale Muslime nur zwei Gesellschaftsformen, die islamische und die dschahilitische: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyat al-jahiliyah: Der Versuch, überwunden geglaubte, vorislamische [islamfeindliche] Formen von Brauchtum zu reetablieren und den Islam durch einen übertriebenen Nationalismus und Rassismus zu ersetzen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> So viel zur Sprache der Muslimbruderschaft, zitiert aus Richard P. Mitchell: The Society of the Muslim Brothers (9). Übersetzung durch den Autor. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dschahiliyya (al-ǧāhiliyya) ist im Islam die „Zeit der Unwissenheit“ und bezeichnet mit unfrommem oder auch frommem muslimischem Hass die Epoche vor Mohammed und die unerleuchteten altarabischen Polytheisten. Sayyid Quṭb frischt den Begriff nur geringfügig auf, um, ganz im Einklang mit der Doktrin von Koran, Dhimma und Kalifat und ganz im Nachklang an Ibn Taymiyya (1263 &#8211; 1328) die Nichtmuslime oder die nichtmuslimische (seit al-Maudūdī und Quṭb also auch: die demokratische) Lebensweise und
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gesellschaftsform verächtlich zu machen und als hassenswert und zerstörenswert zu bezeichnen. Das alte Ägypten mit seinen Göttinnen und Göttern, seinem Bilder- und Pharaonenkult war aus radikalislamischer Sicht Heidentum, Unwissenheit, ǧāhiliyya. Und der Pharao muss natürlich weg. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie erwähnt nannte sich ein frommes literarisches Werk des Gründers der Muslimbruderschaft Ḥasan Aḥmad &#703;Abd ar-Raḥmān al-Bannā »Die Rückkehr des Pharao« (Return of the Pharao). Herr Chalid al-Islambuli hatte seinen Lehrer verstanden. Und der Mann wurde religiös konkret. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ḫālid al-Islambūlī hätte es 1981 sicherlich ganz ausführlich formulieren können, damit auch der Gengenbacher Wolfgang Schäuble es versteht: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „In Ägypten herrscht keine vollumfänglich installierte Scharia, vielmehr droht die Gleichberechtigung der Frau. Das nennen wir Aktivisten der Gruppe al-Jihad und Freunde des Gelehrten Aiman az-Zawāhirī einen unislamischen Zustand. Verpflichtende Aufgabe (ḥisba) eines jeden Muslimen ist es, die widernatürliche, teuflische ǧāhiliyya zu beseitigen und der gerechten Seinsweise Geltung zu verschaffen, also dem Islam. Mein Mord hat Ägyptens drohenden Sturz in die frevlerische säkulare Demokratie verhindern helfen. Wissen Sie, genau betrachtet war Präsident Muhammad Anwar as-Sādāt ein Heide, ein Götzendiener. Damit war es nach der Scharia entweder gestattet oder auch geboten (Flexibilität der Scharia), ihn zu beseitigen.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Warum so kompliziert, mag Ḫālid al-Islambūlī gedacht haben, der Kenner von Koran, ibn Taymiyya und Sayyid Quṭb. Er bringt die Sache theologisch brillant auf den rhetorischen Punkt: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich habe Pharao getötet! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ungeachtet ägyptischer Proteste durfte in der iranischen Hauptstadt zwanzig Jahre lang eine Straße nach el-Islambouli heißen, in mehreren wichtigen Städten wurden ebenfalls Khaled-el-Islambouli-Straßen eingeweiht. Allahs geheiligten Faschisten ließen den Sadat-Mörder im gesamten Īrān trotz offizieller ägyptischer Proteste öffentlich als „Helden“ und „Märtyrer“ preisen. Wünschen wir 2009 den Iranerinnen und Iranern ein möglichst bald zugängliches Leben in Gesundheit, Sicherheit und Freiheit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Freiheitliche Demokratie funktioniert nicht ohne die höfliche Verbannung der Götter ins Private (Säkularität, kulturelle Moderne) sowie, des Göttlichen ins juristisch (Würde), ökonomisch (soziale Marktwirtschaft, Parlamentarismus) und staatlich „Unverfügbare“ (nach Raddatz). Das wäre Religionsfreiheit, immer auch die negative. Ein Blasphemieparagraph oder Anklagen wegen Gotteslästerung entfallen damit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sa&#703;īd Ramaḍān war Gründer einer leider bis heute bestehenden Kette von kulturrassistischen »Islamischen Zentren« (etwa: Islamisches Zentrum München: Planung 1960, Eröffnung 1973 unter Ghaleb Himmat, späterer Leiter Mahdi Akef, heute dabei: Ahmad von Denffer). Sa&#703;īd Ramaḍān studierte zeitweilig in Köln, wo er 1959 bei Professor Dr. Gerhard Kegel promovierte, lebte kurz London und lange in Genf und plante lebenslang sehr ernsthaft und diszipliniert die Islamisierung Europas. Ein vom Schweizer Geheimdienst 2001 im dortigen Domizil des Herrn Youssef Moustafa Nada gefundenes Script war mit der Jahreszahl 1982 und dem Titel »Das Projekt« versehen und ist eine vielleicht ja völlig phantastische Planung der Islamisierung der Westlichen Staaten, als Autor können wir Sa&#703;īd Ramaḍān vermuten, der 1962 an der Gründung der Islamischen Weltliga mitwirkte. Namen, die man sich merken sollte: Himmat, Nada, Ghaleb, Ramadan, Erbakan, el-Zayat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> GRÜNEN-Politiker Winfried Kretschmann wiederholt am 14.07.2009 gegenüber der Frankfurter Rundschau allen Ernstes seine drei Jahre alte Forderung nach der „Entpolitisierung des Kopftuchs“, die entsprechende magische Arbeit freilich, wer entpolitisiert eigentlich die bayerische Lederhose, den japanischen Kimono oder meinen Besenschrank, haben die „Guten“ (Islamfreunde) unter den Nichtmuslimen zu leisten, doch ganz offensichtlich, um so etwas wie europäische Schuld zu entsühnen. Die diskriminierende geheiligte Scharia wird von Kretschmann nicht kritisiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei den Kopftuchträgerinnen jedenfalls kann ich ganz klar feststellen, dass das Kopftuch entpolitisiert ist. Ich hatte unlängst eine Veranstaltung mit gut hundert jungen Kopftuchträgerinnen. Es ist ganz eindeutig, dass diese jungen Frauen das aus religiösen Gründen tragen, aus Gründen ihrer eigenen Identität. Und dass es mit einem politischen oder extremistischen Islam für diese Frauen nichts zu tun hat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrter Herr Kretschmann, Islam ist Sexualpolitik, weil es aus orthodoxer (Koran und Hadithen, al-Azhar) oder islamistischer (al-Maudūdī, Quṭb) keine Trennung von Islamreligion und Islamstaat geben darf (al-islām dīn wa dawla, der Islam ist Glaube und Staat). Und dass „das Private“ politisch ist, haben Sie in Ihrer studentisch revolutionären Jugend mitgebrüllt, wenn auch ohne übermäßig viel nachzudenken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In der Tat gibt es für die Muslima eine islamrechtlich korrekte Möglichkeit, kein Kopftuch zu tragen, wie der unter allen Sunniten grundsätzlich akzeptierte wenn nicht verehrte hochrangige Rechtsgelehrte Yūsuf al-Qaraḍāwī aus Qaṭar uns belehrt, nämlich bei der Ausführung eines Selbstmordattentates (10). Sonst hat die Frau sich lebenslang völlig freiwillig unter ihrem ḥiǧāb zu verhüllen, um den ziemlich politisch denkenden Gott Allāh nicht zu erzürnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Frau im Islam ist dem Ehemann, von dem Befolgen eventueller Aufforderungen zu Verstößen gegen Koran und Scharia abgesehen, den völligen Gehorsam pflichtig. Finden Sie es völlig in Ordnung, im Auftrag der Gottheit die gehorsamspflichtige Ehefrau im Falle ihrer Auflehnung oder auch nur Widerspenstigkeit zu verprügeln (Koran 4:34), wie es Ghalal al-Khateeb am 24. Dezember 2008 im ägyptischen Fernsehen verkündete (11)? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Koran 4:34. Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen, weil Gott die einen vor den anderen bevorzugt hat [ausgezeichnet hat] und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren das, was geheimgehalten werden soll, da Gott es geheimhält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet [oder: Deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet], und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern [oder: Trennt sie im Ehebett] und [wenn auch das nichts hilft] schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Gott ist erhaben und groß. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Frauen also: „… und schlagt sie“! Das ist Islam. Für den bedarfsweise islamisch frauenprügelnden Islam steht das islamische Kopftuch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrter Herr Kretschmann, halten Sie es etwa für freiheitlich demokratisch, wenn der Ehemann nach Islamischem Recht (geheiligtes Fallrecht des fiqh, praktizierte Theologie) beziehungsweise nach der Scharia (totaler irdischer Geltungsanspruch der Islampolitik) das Aufenthaltsbestimmungsrecht über alle „seine“ Kinder hat, wenn er die Mutter oder eine seiner bis zu drei Nebenfrauen (Koran 4:3, Konkubinen nicht mitgerechnet), jederzeit verstoßen kann? Das ist das politische Kopftuch, seit 1.400 Jahren. Ein verweigerter oder auch nur unfreiwillig getragener ḥiǧāb führt nach islamischer Doktrin die Angreiferin an Allahs Lebensordnung schnurstracks in die Flammen der ǧahannam, der qualvollen Hölle, aus der es, wie Koran und Hadithe versichern, kein Entrinnen gibt. Die unbotmäßige Frau gefährdet zudem das Seelenheil von Kindern und Familie. Andererseits bewertet der orthodoxen Islam das Weib ohnehin als wesensgemäß wankelmütig, geistlos und führungsbedürftig. Die grundsätzliche Unmündigkeit der Frau wird auch darin deutlich, dass sie im Rahmen der islamischen Eheschließung nicht ihr eigener walī (Heiratsvormund) sein darf, das heißt noch nicht einmal selbst heiraten kann, denn ohne walī keine Hochzeit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrte Frau Attia, ist Ihnen als der Autorin von »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus« denn die Gefahr nicht einsichtig, dass die einzelne Frau oder das einzelne Mädchen den Weg aus dem Kerker der sich womöglich an al-Maudūdī oder al-Qaraḍāwī theokratisch radikalisierenden Großfamilie oder aus der parallelen, dem islamischen Wohlverhalten unterworfenen, vielleicht durch Banden von selbsternannten bärtigen Tugendwächtern aus dem salafistischen Milieu oder durch die „simple“ kriminell aktive Banden beherrschten Kontrollgesellschaft hin zu Erziehungsberatungsstelle, Polizeistation oder Frauenhaus nicht mehr finden wird und eventuell noch nicht einmal zur Schule? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Warum schreiben Sie, Frau Attia, kein Wort über 15- oder 16jährige türkischstämmige deutsche Schülerinnen, die nach den Sommerferien in der Türkei verschwunden bleiben oder aber in den Schulferien einen elterlicherseits ausgewählten Import-Ehemann geheiratet haben? Kaum ein muslimisch sozialisierter europäischer Mann wagt es, hörbar gegen šarī&#703;a-Islam und fiqh-Islam zu reden. Sie helfen kräftig dabei mit, den Druck auf Islamkritiker beziehungsweise Ex-Muslime zu erhöhen, indem Sie den politischen (orthodoxen) Islam im Rahmen Ihrer so genannten Kolonialismus- und Eurozentrismuskritik verharmlosen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Als Islambeschwichtigerin und Professorin für Diversity Studies werden Sie dem Herrschaftsanspruch der Islamfunktionäre und zugleich dem masochistischen Bedürfnis eines Absolution erflehenden nichtmuslimischen „deutschen“ Publikums verhängnisvoll gerecht und wissen um diesen Zusammenhang recht genau. Ihr vermeintlicher Antiimperialismus ist in Wirklichkeit anti-säkular und pro-schariatisch, Ihre Lösung auf die „Frauenfrage“ in der (Berliner) Zuwanderungsgesellschaft bietet muslimisch sozialisierten Mädchen und jungen Frauen nichts anderes an als die Unterwerfung unter das Frauenbild der Scharia, als die „freiwillige“ Akzeptanz einer der das Selbstvertrauen untergrabenden Unreinheit, entwürdigenden Unmündigkeit und permanenten Kontrolle. Sie wissen, dass der Islam die rechtliche Geringerstellung der Frau fordert und fordern für diese diskriminierende Islampolitik unsere Wertschätzung und Toleranz. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Leicht erklärlich, dass Sie als eine für die Scharia werbende Professorin jenen Menschen wie Alice Schwarzer oder Necla Kelek, denen es an der Gleichberechtigung von Mann und Frau gelegen ist, dem Lager der Eurozentriker und „antimuslimischen Kulturrassisten“ zuordnen. Im Namen der Toleranz gegenüber der „fremden Kultur“ lassen Sie die von uns zu verhindernde Spaltung der deutschen Bevölkerung in ethnoreligiöse Kollektive bereitwillig zu, die, wären sie noch stärker voneinander entkoppelt, auf unterschiedliche Weise die Nähe oder eben Ferne zum Menschenbild von Verfassung und Grundgesetz „kultivieren“ würden. Alles Kultur oder was? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Daraus, dass es Ihnen – wie Mathias Rohe von der CIG – letztlich um nur eine einzige dieser ethnoreligiös konstruierten Klassen geht, nämlich den Politik werdenden Islam, machen Sie kein Geheimnis. Unter dem einem priesterlichen Ritual gleichkommenden Anbieten von Entsühnung von mittelalterlicher (Kreuzzüge) und kolonialzeitlicher Schuld bieten Sie den europäischen Gut- und Bessermenschen das gnostisch-entrückte Zertrümmern von Schuldgefühlen und Schuldkulturen an und machen gleichsam den Weg in das Paradies (Christen) auf Erden (Atheisten) frei, den zu beschreiten keinen anderen Aufwand erfordere als dem nach Ihrer (völlig unbegründeten, hier gilt Religionsfreiheit) Deutung marginalisierten und diskriminierten, wesensgemäß seit Mohammeds Zeiten angeblich schuldlos gebliebenen Islam mehr politischen Einfluss zu erschleichen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ganz offensichtlich wollen Sie, Frau Dr. Attia, aus der bundesdeutschen Rechtssicherheit der für alle geltenden Bürgerpflichten und Freiheitsrechte islamisch befreite Zonen abspalten, in denen (zunächst) Ehe und Familienleben nach der „ewigen, nicht verhandelbaren und unendlichen“ (Cerić) Scharia zu gestalten sind. Dafür verlangen Sie als an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin lehrende Wissenschaftlerin unsere unbegrenzte Toleranz. Das Nachdenken, wie es denn um die Lage von Christen, Juden, Bahá`í oder auch ganz einfach nur von Frauen in Pakistan oder Ihrer elterlichen Heimat Ägypten steht, soll unsere Toleranzfähigkeit gefälligst nicht belasten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer das Kopftuch kritisiert, ist für Dr. Iman Attia ein Kulturrassist. Zum erwünschten Wohlverhalten unserer Fachfrau für Toleranz gehört es, dass die säkularen Muslime, Ex-Muslime und sonstigen Nichtmuslime von der Erlaubnis begeistert sind, dass der fromme Ehemann seine Frau zum Kopftuchtragen notfalls auch mit Prügel zwingen kann (12). Der Islam ermögliche und erfordere schließlich unsere totale Toleranz. In der islambegeisterten Fachwelt möge man vom Attia-Effekt sprechen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Uns deutschen citoyens &#38; citoyennes fehle Rechtleitung in der Finsternis, unser Fuß drohe in das verderbliche Straucheln jeder Islamskepsis zu geraten. Attias schriftgewordene Leuchte, bei transcript für nur € 21,80 zu haben, erhellt dem säkular Angekränkelten Noch-nicht-Muslim den Pfad durch die sumpfigen Niederungen intoleranten staatsbürgerlichen Denkens: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) FGM / MGM, Yogyakarta, Madura </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://222.124.24.96/~zudha/file/BUKU%20-%20Genital%20Cutting.pdf">http://222.124.24.96/~zudha/file/BUKU%20-%20Genital%20Cutting.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Islamic FGM. Assalaam-Foundation </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/20/046/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/20/046/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Malaysia. Wali Mujbir (guardian) </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1. Is consent from the bride required before a marriage can be carried out? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian) </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Who is a Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng">http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Ceric: The challenge of a single Muslim authority in Europe (Englisches Original, nach shari gesucht ergibt nicht “einen“ Musharbash), sondern 19 Treffer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf">http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Bülent Arslan hat Phantasie und will die ethnoreligiös segregierte, dabei selbstredend muslamische (schariakonforme) Polizeieinheit </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1256866/Muslimische_Polizisten_sollen_in_Moschee_beten.html">http://www.welt.de/politik/article1256866/Muslimische_Polizisten_sollen_in_Moschee_beten.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Islamsensible Polizei an Rhein und Ruhr, eine Vorstufe der muṭawwi&#703;ūn, der Religionspolizei? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/15/024/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/15/024/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Early Germanic law. Droit des royaumes barbares </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Stammesrechte">http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Stammesrechte </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Said Ramadan: Islamic Law. Deutsch: Das Islamische Recht (1961), besprochen von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Mitchell: The Society of the Muslim Brothers </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=acls;idno=heb00919">http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=acls;idno=heb00919 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mitchell: The Society of the Muslim Brothers </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:5.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA265&#38;lpg=PA265&#38;dq=al-banna+nature+islam+conquer&#38;source=bl&#38;ots=RxROAX8apT&#38;sig=-BWRvyFWMJzpl6quGODF89pRd34&#38;hl=de&#38;ei=XT6HStioA4OYnQOF0vDQBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=3#v=onepage&#38;q=wasat&#38;f=false">http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA265&#38;lpg=PA265&#38;dq=al-banna+nature+islam+conquer&#38;source=bl&#38;ots=RxROAX8apT&#38;sig=-BWRvyFWMJzpl6quGODF89pRd34&#38;hl=de&#38;ei=XT6HStioA4OYnQOF0vDQBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=3#v=onepage&#38;q=wasat&#38;f=false </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mitchell: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:5.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA83&#38;lpg=PA83&#38;dq=The+Society+of+the+Muslim+Brothers&#38;source=bl&#38;ots=RxROAY98rK&#38;sig=E2TwuTAaEPOxCllMAt2_-bIkF-g&#38;hl=de&#38;ei=mGiHSuvoGY6CnQP1mKXVBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=4#v=onepage&#38;q=&#38;f=false">http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA83&#38;lpg=PA83&#38;dq=The+Society+of+the+Muslim+Brothers&#38;source=bl&#38;ots=RxROAY98rK&#38;sig=E2TwuTAaEPOxCllMAt2_-bIkF-g&#38;hl=de&#38;ei=mGiHSuvoGY6CnQP1mKXVBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=4#v=onepage&#38;q=&#38;f=false </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Scheich Karadawi: Musliminnen müssen KEIN Kopftuch tragen – wenn sie sich in die Luft sprengen! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/03/scheich-karadawi-musliminnen-mussen-kein-kopftuch-tragen-wenn-sie-sich-in-die-luft-sprengen_536">http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/03/scheich-karadawi-musliminnen-mussen-kein-kopftuch-tragen-wenn-sie-sich-in-die-luft-sprengen_536 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) Fatwa zur Züchtigung der Ehefrauen. Bei Widerspenstigkeit ist Züchtigung ein erlaubtes Mittel zur Zurechtweisung. Vom Rechtsgutachter und ägyptisch-muslimischen Geistlichen Galal al-Khateeb </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M57fc208101b.0.html">http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M57fc208101b.0.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (12) Zur Verschleierung zwingen? Na klar! Fatwa: Das Familienoberhaupt darf sein Eheweib unter das Kopftuch prügeln </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M56be5750836.0.html">http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M56be5750836.0.html </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jackie Salloum - Planet of the Arabs]]></title>
<link>http://todzi.wordpress.com/2009/01/07/jackie-salloum-planet-of-the-arabs/</link>
<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 11:48:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kim Todzi</dc:creator>
<guid>http://todzi.wordpress.com/2009/01/07/jackie-salloum-planet-of-the-arabs/</guid>
<description><![CDATA[Jackie Salloum hat vor 4 Jahren eine aufsehenerregende Filmcollage über die Repräsentation der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Jackie Salloum" href="http://jsalloum.org/">Jackie Salloum</a> hat vor 4 Jahren eine aufsehenerregende Filmcollage über die Repräsentation der &#8220;Araber&#8221; in Hollywood vorgestellt:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Mi1ZNEjEarw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Mi1ZNEjEarw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a title="Jackie Salloum - Planet of the Arabs" href="http://jsalloum.org/planet3.wmv">Windows Player</a></p>
<p><a title="Jackie Salloum - Planet of the Arabs" href="http://jsalloum.org/planet9a.mov">Quicktime</a></p>
<p>Der Fi<!-- Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:1; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face 	{font-family:Calibri; 	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610611985 1073750139 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	line-height:150%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-language:EN-US;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:12.0pt; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:12.0pt; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-language:EN-US;} .MsoPapDefault 	{mso-style-type:export-only; 	line-height:150%;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	line-height:150%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} -->lm basiert auf dem Buch „Reel Bad Arabs: How Hollywood Vilifies a People“ (vilify = verunglimpfen herabwürdigen)</p>
<p class="MsoNormal">In diesem Buch untersuchte der emeritierte Professor Jack Shaheen für Medien und Kommunikation über 900 Filme auf ihre arabischen Figuren. Von diesen fast 1000 Filmen zeigten 12 positive Figuren 50 waren ausgeglichen zwischen positiver und negativer Darstellung und der Rest zeichnete ein eindeutig negatives Bild der Araber. Shaheen schreibt: „durch die Linse Hollywoods sehen Araber anders und gefährlich aus“</p>
<p class="MsoNormal">Von den untersuchten Filmen gibt es eine „Worst-List“. Ausschnitte aus diesen Filmen inspirierten die Filmkünstlerin Jacquelin Salloum zu ihrer Filmcollage.</p>
<p class="MsoNormal">Die Filmcollage ist beeindruckend, beschränkt sich allerdings nur auf einen Teilaspekt <a title="Edward Said - Orientalism" href="http://www.amazon.de/Orientalism/dp/039474067X">der Repräsentation der &#8220;Orientalen&#8221;</a>, nämlich den des Terrors.</p>
<p class="MsoNormal">Deshalb sei an dieser Stelle der Vollständigkeithalber nochmals auf Jack Shaheen und sein Buch sowie das dazugehörige <a title="Real Bad Arabs" href="http://www.reelbadarabs.com/">Lehrprogramm</a> (produziert von der <a title="MEF" href="http://www.mediaed.org/cgi-bin/commerce.cgi?display=home">Media Education Foundation </a>mit der ich mich an späterer Stelle noch auseinandersetzen werde) hingewiesen. Hier der Trailer für die Kauf DVD &#8220;Real Bad Arabs&#8221;:</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/8QKxHINgloA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/8QKxHINgloA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Übrigens Verscheuert die MEF derzeit ihre VHS Bestände, unter anderem die sehr gut produzierte <a href="http://www.mediaed.org/cgi-bin/commerce.cgi?preadd=action&#38;key=403-P-V">Dokumentation</a> über Edward Saids Orientalismusthese.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[kurz notiert]]></title>
<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/2008/08/22/kurz-notiert-2/</link>
<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 19:16:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>admin</dc:creator>
<guid>http://2ndphilolog.wordpress.com/2008/08/22/kurz-notiert-2/</guid>
<description><![CDATA[Eine praktisch-politische Folge der Iran-Konferenz in Berlin im Mai dieses Jahr: Kundgebung und Disk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><ol>
<li>Eine praktisch-politische Folge der Iran-Konferenz in Berlin im Mai dieses Jahr: <a title="Mideast Freedom Forum Berlin e.V." href="http://www.mideastfreedomforum.org/de/node/77" target="_blank">Kundgebung und Diskussionsveranstaltung</a> am 30.8.2008 in Siegen. Die SPG Steiner-Prematechnik-Gastec GmbH hat vor einigen Monaten einen 100 Mio. Euro Vertrag über den Bau von drei neuen Anlagen zur Gasverflüssigung im Iran abgeschlossen.  <a title="Stoppt den Steiner-Deal mit dem Iran!. By BAK-Shalom" rel="bookmark" href="http://bak-shalom.de/index.php/2008/08/21/keine-geschafte-mit-dem-antisemitichen-terrorregime-stoppt-den-steiner-deal-mit-dem-iran/" target="_blank">Keine Geschäfte mit dem antisemitischen Terrorregime! &#8211; Stoppt den Steiner-Deal mit dem Iran!</a></li>
<li><a title="DDR-Unterhändler Vogel ist tot by MDR" href="http://www.mdr.de/nachrichten/5714451.html" target="_blank">Der Mann mit dem goldenen Mercedes ist Tod.</a> Für Republikausreisende war nicht nur Anwalt Gregor Gysi zuständig. In weit grösserem Masse hat Anwalt Wolfgang Vogel die Ausreisen aus der DDR abgewickelt, seine Funktion des Unterhändlers nahm ihren Lauf. Mit deutscher Gründlichkeit hat er alles mit organisiert,damit Staatsbürger des realen Sozialismus aus ihrer Staatsbürgerschaft entlassen werden konnten. Viele Ausreisewillige bekamen vom SED-Regime über Jahre ein &#8220;Wartezimmer&#8221; mit Vollverpflegung und Animateurprogramm im Knast reserviert &#8211; heutige kommunistische Diktaturen stecken ihre Dissidenten gleich in die Klappsmühle, wie man von China weiss. RA Vogel wurde 82 Jahre alt.</li>
<li>Der Deutsche Gewerkschaftsbund in den ungeliebten Fussstapfen des nationalen Sozialismus: <a title="Solidarität mit Marco Kanne by Kolia" href="http://blog.kolia-ohmann.de/?p=249" target="_blank">Solidarität mit Marco Kanne.</a></li>
<li>Postkoloniale Überbleibsel,debattiert mit einem Linken: <a title="Adrian von GayWest" href="http://gaywest.wordpress.com/2008/08/22/ein-brief-an-tom/" target="_blank">Ein Brief an Tom</a>.</li>
</ol>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Postkolonialismus ]]></title>
<link>http://glossare.wordpress.com/2008/06/14/postkolonialismus-2/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 16:26:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>andreame</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die postkoloniale Theorie ist eine Theorie aus der Zeit nach dem Kolonialismus. Sie existiert unter ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die postkoloniale Theorie ist eine Theorie aus der Zeit nach dem Kolonialismus. Sie existiert unter anderem in Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft. Postkolonialismus ist eine Kritik an der Kolonialgeschichte, eine kritische Analyse und Auseinandersetzung mit den Kolonialherrschaften, der Schwerpunkt liegt jedoch in der prozesshaften Beschäftigung mit den Nachwirkungen und Folgen der Kolonialisierung, diese wird nicht als abgeschlossene Epoche betrachtet.</p>
<p>Es geht darum, eigenes Wissen einzubringen, anzuerkennen und das europäische Wissen zu hinterfragen. Abgrenzungen und Verhandlungen zB zum Feminismus der „1. Welt“ spielen eine große Rolle bei der Diskussion um einen transnationalen Feminismus, der von vielen postkolonialen Theoretikerinnen geprägt wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Postkolonialismus]]></title>
<link>http://glossare.wordpress.com/2008/06/14/postkolonialismus/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 13:46:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>andreame</dc:creator>
<guid>http://glossare.wordpress.com/2008/06/14/postkolonialismus/</guid>
<description><![CDATA[Postkolonialistische Denkweisen und Theorien entwickelten sich Mitte des 20. Jahrhunderts, also nach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Postkolonialistische Denkweisen und Theorien entwickelten sich Mitte des 20. Jahrhunderts, also nach Ende der Kolonialzeit und untersuchen Kultur Identität der Kolonialzeit sowie der Zeit danach. Besonders beachtet wird hier der „Kulturkonflikt der Kolonisierten“ und der ehemaligen Kolonialmacht.<br />
Bei den Kolonisierungen an sich fanden immer „gewaltförmige Kulturkontakte“ statt. Was heißt, dass die „Eroberer“ ihre Kultur einer anderen aufzwingen um dort zu herrschen. Dies geschieht durch militärische Aktionen genauso wie durch die Macht der Sprache. Ein weiterer Aspekt ist hier die Angleichung und Aufzwingung der (vorwiegend) europäischen Religion und Rechtsprechung. So zerstörten viele christliche Missionare traditionelle, kulturspezifische Schriften, Bilder und Artefakte der ansässigen Kulturen.<br />
Nach Ende des zweiten Weltkrieges erlangten nach und nach die Kolonien ihre „Eigenständigkeit“ zurück. Dieser „Rückweg“ zur eigenen Kultur und Identität ist ein sehr schwieriger Akt der Selbstfindung, wurden doch die örtlichen Traditionen so lange von „westlichen“ Mächten geprägt.<br />
Ein weiter Aspekt des Postkolonialismus beschäftigt sich mit der Tatsache, dass über die Jahrhunderte hinweg die Kolonialisierung auch Spuren bei den kolonisierenden Kulturen hinterlassen hat. In den USA beschäftigen sich seit den 90er Jahren kritische Denkweisen mit dem Begriff „Critical Whiteeness“.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebensberatung via postcolonial studies]]></title>
<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/2007/11/21/lebensberatung-via-postcolonial-studies/</link>
<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 11:15:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>admin</dc:creator>
<guid>http://2ndphilolog.wordpress.com/2007/11/21/lebensberatung-via-postcolonial-studies/</guid>
<description><![CDATA[Isolde Charim unterhält sich mit dem Identitätsforscher Homi K. Bhabha ( Harvard University , CU) üb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Isolde Charim <a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&#38;dig=2007%2F11%2F20%2Fa0015&#38;src=GI&#38;cHash=62aba3f18c">unterhält</a> sich mit dem Identitätsforscher <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Homi_K._Bhabha" title="wiki.en" target="_blank">Homi K. Bhabha</a> ( <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a> , CU) über die Bedingungen, unter denen Menschen verschiedener Herkunft erfolgreich zusammenleben können. via <a href="http://litart.twoday.net/stories/4464735/" title="Assimilation ist keine Einbahnstrasse" target="_blank">anaximander</a></p>
<blockquote>
<h3 class="T"><a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&#38;dig=2007%2F11%2F20%2Fa0015&#38;src=GI&#38;cHash=62aba3f18c" title="taz interview" target="_blank">&#8220;Die Leute wollen teilnehmen&#8221;</a></h3>
<h5 class="U"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Assimilation_%28Soziologie%29" title="wiki.de" target="_blank">Assimilation </a>ist keine Einbahnstraße, sagt der Theoretiker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Homi_K._Bhabha" title="wiki.en" target="_blank">Homi K. Bhabha</a>. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Britisches_Imperium" title="wiki.de" target="_blank">britische Empire</a> habe an einem Ort Staatsbürger und am anderen koloniale Subjekte (i.e. kolonisierte Untertanen, anmerkende Beckmesserei von Zettel)  hervorgebracht. Dies zu überwinden brauche Zeit und die Anstrengung aller</h5>
<p class="Korrespondent">INTERVIEW <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/11625.html" title="Perlentaucher" target="_blank"><span class="zAu">ISOLDE CHARIM</span></a></p>
<p><strong>taz: Herr Bhabha, Sie gelten als Vordenker der kulturellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridit%C3%A4t" title="Soziolinguistik" target="_blank">Hybridität</a>. Ist es ein Erfolg für Sie, dass das überwiegend englische Publikum bei einer Podiumsdiskussion mit Ihnen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuart_Hall" title="Begründer der Cultural Studies " target="_blank">Stuart Hall</a> (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stuart_Hall_%28cultural_theorist%29" title="Stuart Hall, cultural theorist, sociologist in the United Kingdom." target="_blank">wiki.en</a>) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salman_Rushdie" title="wiki.de" target="_blank">Salman Rushdie</a> vehement sein Englischsein bestritt und auf seiner kulturellen Vermischung bestand?</strong></p>
<p><strong>Homi Bhabha:</strong> Es ist ein großer Erfolg, wenn man es vom Alltagsleben, von der Alltagskultur aus betrachtet. In vielen Ländern Europas einschließlich England findet man im täglichen Leben einen hohen Grad an Austausch und Zirkulation von unterschiedlichen Kulturen, die an einer gemeinsamen öffentlichen Sphäre teilnehmen. Zur gleichen Zeit haben wir jedoch einen anderen Geist, den diese Art der Hybridisierung verängstigt. Er versucht, diese kontinuierlich einzuschränken. Er tut dies in regionalen, in nationalen oder im schlimmsten Fall in rassistischen Kategorien. Und wir müssen inmitten dieses Widerspruchs, dieses Konflikts leben. Wenn Sie also von einem Erfolg reden, dann muss man beide Seiten in Betracht ziehen.</p>
<p><strong>Trifft dies nur auf entwickelte Länder zu?</strong></p>
<p>In Indien etwa gibt es dieselbe Auseinandersetzung. Auf der einen Seite haben wir eine Liberalisierung des indischen Markts. Viele Menschen kommen aus der ganzen Welt, um Geschäfte in Indien zu machen, um sich in Indien niederzulassen. Hewlett Packard hat einen ganzen Forschungs- und Entwicklungszweig in Indien etabliert. Es gibt eine sehr hybridisierte Kultur mit allem, was dazugehört &#8211; Weltmusik, Klubs, internationale Küche. Gleichzeitig gibt es regionalistische und hindufundamentalistische Parteien. Wir leben in einer seltsamen Periode des Übergangs, in einem anhaltenden Konflikt zwischen Kräften der Hybridisierung und Kräften der Homogenisierung.</p>
<p><strong>Beschreibt Ihr Konzept der Hybridität die Identität von Minoritäten, oder beschreibt es die Funktionsweise moderner Gesellschaften?</strong></p>
<p>Es beschreibt sicherlich beides, insofern die moderne Gesellschaft eine Gesellschaft ist, die durch die Erfahrungen der Minoritäten tief gehend beeinflusst und erschüttert wurde. Wir denken bei Minoritäten an Migranten oder an Flüchtlinge, die kamen, um sich innerhalb westlicher Länder niederzulassen. Aber es gibt eine andere Art der Minoritäten. In der Periode des Empires, die auch die Periode des Aufkommens der Moderne war, wurden in manchen Ländern die Begriffe der Nation, der nationalen Kultur, der Individualrechte, der Staatsbürgerschaft formuliert. Das war genau dieselbe Zeit, als genau dieselben Länder sich in Asien, in Afrika, in Südasien in der Etablierung von Kolonien verstrickten. An einem Ort brachten sie Staatsbürger hervor, und an einem anderen Ort koloniale Subjekte (i.e. kolonisierte Untertanen,anmerkende Beckmesserei von Zettel) . Wenn wir also von Minoritäten sprechen, müssen wir an diese Doppelnatur, diese doppelte Identität der Moderne denken. Das Thema der Minorität und das Thema der Moderne gehen Hand in Hand.</p>
<p><strong>Wir hören hierzulande immer wieder die politische Forderung nach Assimilation der Migranten. Zeigt nicht Ihr Begriff der Mimikry (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mimikry" title="wiki.de">Biol.</a>) &#8211; die Anpassung stellt nicht ganz gleiche, sondern nur ähnliche Subjekte her -, dass Assimilierung zu einem Bumerang werden und sich in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subversion" title="wiki.de" target="_blank">Subversion</a> verwandeln kann?</strong></p>
<p>Ja natürlich! Wenn zwei verschiedene Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt erfolgreich zusammenleben wollen, dann wird es immer Aneignung und Entfremdung gleichzeitig geben. Denn man kann den Leuten nicht formale Rechte geben, ohne dass diese Leute, die von anderswo herkommen und sich diesem Land nun zugehörig fühlen, die ihre Steuern zahlen, die Ärzte oder Lehrer sind, diese Kultur auch gestalten wollen. Assimilierung ist keine Einbahnstraße. Es ist eine mehrspurige Autobahn.</p>
<p>&#8230;<strong> die noch dazu in verschiedene Richtungen führt.</strong></p>
<p>Ja, und das macht es nicht einfach. Es macht es kompliziert. Die Leute denken, dass der politische Zugang ausreichend sei. Aber die politische Sprache ist eine sehr spezifische. Sie ist sehr stark ausgerichtet auf das Funktionieren des Staates und der Regierung, aber der politische Diskurs hat den wichtigsten Bereich der Assimilation nicht erreicht. Er beschäftigt sich nicht mit dem komplizierten Sachverhalt, wie Kulturen einander übersetzen und einander verändern, er beschäftigt sich nicht mit der emotionalen und affektiven Reaktion der Leute auf die Migration. Die Leute fühlen sich geschreckt, die Leute fühlen sich gedemütigt. Und all diese politischen Emotionen &#8211; denn es sind politische Emotionen &#8211; sind sehr selten Teil des politischen Diskurses.</p>
<p><strong>In Ihrem Konzept erscheint Diaspora meist als Widerstand. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benedict_Anderson" target="_blank">Benedict Anderson</a> hingegen hat im Rahmen dieser Reihe den spezifischen Long-Distance-Nationalismus der Diaspora betont. Ist dieser nicht eine Abwehr der Hybridität seitens der Diaspora?</strong></p>
<p>Mein Begriff des Widerstands beginnt bei der reinen Verwendung, denn Leute wollen nicht nur verwendet werden, sie wollen auch teilnehmen. Die andere Seite des Widerstands ist Teilnahme. Aber sobald sie das versuchen, hören sie sofort: Geht dorthin zurück, wo ihr hergekommen seid. Was meinen Sie genau mit Long-Distance-Nationalismus?</p>
<p><strong>Dass Leute, die in der Diaspora leben, oft viel nationalistischer sind als die Leute in den Heimatländern. Die Diaspora-Situation befördert nicht nur eine hybride Identität, sondern auch deren genaues Gegenteil.</strong></p>
<p>Das stimmt. Aber wir müssen hier zwei Aspekte unterscheiden. Zunächst einmal einen positiven: Sie haben einen Teil ihrer Familie in Indien oder anderswo, und selbst wenn sie zweite oder sogar dritte Generation sind, haben sie Bindungen, kulturelle Bindungen, Erinnerungen &#8211; der Bezug zum Herkunftsland ist ein Bezug durch die Erinnerung, selbst wenn es das Land ihrer Eltern ist, selbst wenn sie es nicht selbst erlebt haben. Damit ist man Teil eines neuen Weltbürgertums.</p>
<p>Aber es gibt Zeiten, wo dieses neue Weltbürgertum sich zu einem neuen Nationalismus verhärten kann. Dafür kann es viele Gründe geben. Einer der Gründe mag sein: Je weniger man sich dem Land, in das man emigriert ist, zugehörig fühlt, desto mehr versucht man, aus der Distanz, aus der langen Distanz, sich selbst eine Identität zu geben, die auf das Land der Herkunft fokussiert ist. Es handelt sich also oft um eine Kompensation des Gefühls der Entfremdung, der Nichtzugehörigkeit zu dem Land ihrer Migration. Das ist nicht einfach ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nationalism#Diaspora_nationalism" title="Diaspora_nationalism" target="_blank">Long-Distance-Nationalismus</a>. Das ist nur der Name für einen sehr komplexen Prozess einer gespaltenen Zugehörigkeit. Wenn man eine Spaltung in der Zugehörigkeit hat, bedeutet das eine Unsicherheit. Das kann zu einer obsessiven Bindung an eine Seite der Spaltung führen.</p>
<p><strong>Haben die Ereignisse von 9/11 die Theorie der Hybridität erschüttert</strong></p>
<p>Es gab damals viele Angriffe auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postkolonialismus" title="wiki.de" target="_blank">Postkolonialismus </a>- etwa seitens der Vertreter eines Kampfs der Kulturen. In meiner Sicht stellt aber 9/11 eine Gelegenheit dar, mehr über kulturelle Übersetzung und kulturelle Hybridisierung nachzudenken. Alle Leute, die in 9/11 verstrickt waren, ob als Täter oder als Unterstützer, waren an eine Reihe von kulturellen Überzeugungen gebunden. Manche von ihnen waren sehr religiös in einem traditionellen Sinn, gleichzeitig waren sie sehr erfahren in moderner Technologie und einer modernen Denkweise. Viele von ihnen haben lange in westlichen Gesellschaften gelebt oder wurden hier geboren und ausgebildet. Kulturelle Hybridisierung, egal welchen Grades, ist also Teil der Kultur der Welt. Die Herausforderung ist nun, darüber nachzudenken, unter welchen Umständen die Kombination kultureller Perspektiven kreativ oder aber destruktiv macht. Das ist die wahre Frage.</p>
<p>© taz Entwicklungs GmbH &#38; Co. Medien KG, Vervielfältigung</p></blockquote>
<p><strong>references:</strong><a href="http://blog.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1974/postkolonialismus-als-ideologie/" target="_blank" rel="bookmark" title="Robert Mugabe,EU-Afrika-Gipfel.Von Michael Kreutz"><br />
Postkolonialismus als Ideologie</a>  via <a href="http://blog.transatlantic-forum.org/" title="transatlantic-forum.org" target="_blank">TA-Forum</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,518675,00.html" title="Die Nassauische Heimstätte will Mieter nach Herkunft sortieren" target="_blank">STREIT UM ANGEBLICHEN GHETTOISIERUNGSPLAN</a><br />
<a href="http://2ndphilolog.wordpress.com/2007/09/20/intellektuelle-seilschaften/" target="_blank" rel="bookmark" title="Homophobes Treiben unter den Dekonstruktivisten von links">Intellektuelle Seilschaften: E. Said</a><br />
<a href="http://2ndphilolog.wordpress.com/2007/06/28/postkoloniale-%e2%80%9efeministen%e2%80%9c-und-ihre-%e2%80%baliaison-dangereuse%e2%80%b9-mit-dem-islam/" target="_blank" rel="bookmark" title="Nazi-Nichten, Selbstviktimisierung, politische Theologie ">Postkoloniale „Feministen“ und ihre ›Liaison dangereuse‹ mit dem Islam</a></p>
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<title><![CDATA[Selbstverbrennungen in Afghanistan]]></title>
<link>http://shinju.wordpress.com/2007/03/03/selbstverbrennungen-in-afghanistan/</link>
<pubDate>Sat, 03 Mar 2007 17:31:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>shinju</dc:creator>
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<description><![CDATA[Medica Mondiale präsentiert die erste Studie über Selbstverbrennungen afghanischer Frauen.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Medica Mondiale</em> präsentiert die <a href="http://www.medicamondiale.org/presse/pm/aktuelles/mm-pm06-11-17.html">erste Studie über Selbstverbrennungen</a> afghanischer Frauen. </p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Neue Veröffentlichung über Sati ]]></title>
<link>http://shinju.wordpress.com/2007/02/08/neue-veroffentlichung-uber-sati/</link>
<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 15:09:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>shinju</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei Indologica findet sich ein Hinweis über eine neue Veröffentlichung über die so genannte Witwenve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei Indologica findet sich ein Hinweis über eine neue Veröffentlichung über die so genannte Witwenverbrennung in Indien. <a href="http://indologica.blogg.de/eintrag.php?id=1080">Major, Andrea (Hrsg.): Sati : a historical anthology</a>. </p>
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</div>]]></content:encoded>
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