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	<title>privatpatient &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/privatpatient/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "privatpatient"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:24:59 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Chirurgin Dr. Dollfuss - neuer Webauftritt]]></title>
<link>http://topzeitung.wordpress.com/2009/11/14/chirurgin-dr-dollfuss-webauftritt/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:32:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>topzeitung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dr. med. univ. Andrea Dollfuss, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie hat nun eine eigene Webs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dr. med. univ. Andrea Dollfuss, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie hat nun eine <strong>eigene Webseite</strong> im Internet.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-634" src="http://topzeitung.wordpress.com/files/2009/11/dr-dollfuss-at.jpg?w=201" alt="" width="201" height="300" /></p>
<p>Die angebotenen Leistungen der Ordination Dollfuss / Amstetten im speziellen:</p>
<ul>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">ambulante Operationen in örtlicher  Betäubung, wie Muttermale, kleine Geschwülste, Narbenkorrekturen,  Krampfadernentfernung</span></li>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">Krampfadernverödung</span></li>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">Fettabsaugung in örtlicher Betäubung  oder in Sedoanalgesie</span></li>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">Hämorrhoidenabklärung und  Operation</span></li>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">Rektoskopie, Proktoskopie</span></li>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">Abklärung von Gefäßerkrankungen  (Durchblutungsstörung am Bein, Arm, Engstellen an der Halsschlagader)</span><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;"> Cellulitisbehandlung (LPG &#8211; Endermologie mit  computergesteuerter Saugmassagetechnik</span></li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-682" src="http://topzeitung.wordpress.com/files/2009/11/dollfuss-schild.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></p>
<ul>
<li><span style="font-family:Times New Roman;font-size:medium;">Die Homepage erreichen sie unter: <a href="http://www.dr-dollfuss.at" target="_blank">www.dr-dollfuss.at</a><br />
</span></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der letzte Kinderarzt gibt auf]]></title>
<link>http://gesundheitsexpertin.wordpress.com/2009/07/23/der-letzte-kinderarzt-gibt-auf/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 08:54:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>gesundheitsexpertin</dc:creator>
<guid>http://gesundheitsexpertin.wordpress.com/2009/07/23/der-letzte-kinderarzt-gibt-auf/</guid>
<description><![CDATA[Erschreckendes war heute im hamburger Abendblatt zu lesen: der letzte Kinderarzt, der in dem soziale]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erschreckendes war heute im <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article580992/Steilshoop-Der-letzte-Kinderarzt-gibt-auf.html">hamburger Abendblatt</a> zu lesen: der letzte Kinderarzt, der in dem sozialen Brennpunktviertel Steilshoop tätig war, gibt seine Praxis auf und zieht ins heimelige Poppenbüttel.</p>
<p>Warum? Weil er trotz 14 Stunden täglicher Arbeit und Abrackerung für die Kids finanziell einfach nicht über die Runden komme (in Steilshoop geht der Anteil an Privatpatienten eher gegen Null, würde ich sagen..).  Seine einzige Chance: Verlagerung der Praxis an einen Ort, an dem die Menschen finanziell besser gestellt sind.</p>
<p>Nun gibt es also gar keinen Kinderarzt mehr in Steilshoop und die nächsten Kinderdoks (einer davon zufällig auch noch mein ehemaliger Cheffe) sind schon total überlastet und können keine neuen Patienten mehr aufnehmen.</p>
<p>Das macht mal wieder wütend und betroffen. Und wirft die Frage auf: wohin soll es denn noch gehen, mit unserem Gesundheitssystem????</p>
<p>Außerdem werden die Ärzte immer älter und es rücken keine jungen Kollegen nach. Mal ganz ehrlich: warum sollten Sie auch? In einem derart unattraktiven Arbeitsumfeld überlegt man es sich doch 30x und lotet auch andere Alternativen aus (Ausland, nicht-klinische Tätigkeit).</p>
<p>Chapeau vor allen Ärzten, die weiterhin praktizieren und sich von dem ganzen Unbill nicht davon abhalten lassen, für Ihre Patienten da zu sein.</p>
<p>Aber machen wir uns nichts vor: so kann es auf lange Sicht nicht weitergehen&#8230;..</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klassenmedizin]]></title>
<link>http://linksrheinisch.wordpress.com/2009/03/01/klassenmedizin/</link>
<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 10:49:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>kapazitaetschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit 1990 wurde die Anzahl der Krankenhausbetten in Berlin mehr als halbiert. Das hat dazu geführt, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit 1990 wurde die Anzahl der Krankenhausbetten in Berlin <a href="http://www.welt.de/print-welt/article393702/Tiefe_Einschnitte_an_Berlins_Krankenhaeusern_geplant.html" target="_blank">mehr als halbiert</a>. Das hat dazu geführt, dass die Auslastung der Krankenhäuser tlw. bei über 100% liegt. So betrug z.B. die Bettenauslastung im Vivantes-Konzern, in dem alle kommunalen Kliniken des Landes Berlin zusammengefasst sind, im Januar 106%!</p>
<p>Eine Patient_innengruppe muss dennoch keine Abstriche machen: Die Privatversicherten. Aktuell ereignete sich einer Berliner Klinik folgender Fall:</p>
<p>Auf einer internistischen Station war lediglich noch ein Männerbett in einem Vierbettzimmer frei. Für diesen Tag stand noch die <strong>geplante &#8211; also nicht notfallmäßige &#8211; Aufnahme eines Privatpatienten</strong> zur Diagnostik bei einer Herzrhythmusstörung an.</p>
<p>Für einen Privatpatienten ist es selbstverständlich unzumutbar, sich wie der gemeine Kassenpatient in ein Vierbettzimmer einzureihen. Deshalb wurde <strong>ein dementer, psychotischer und schwerkranker Patient</strong> aus einem Einzelzimmer in das Vierbettzimmer verlegt, in dem <strong>drei geistig wache, akut kranke, Männer</strong> lagen.  Aus medizinischer Sicht war die Zusammenlegung von so unterschiedlichen Patienten keinesfalls zu rechtfertigen, sondern nur aus dem wirtschaftlichen Interesse der Klinik und des Chefarztes, die für ihre Privatversicherten alles möglich machen &#8211; notfalls auch zulasten anderer Patienten. Der Privatversicherte wurde noch nicht einmal gefragt, ob er zugunsten des Schwerkranken auf ein Einzelzimmer verzichten würde bzw. ob die Diagnostik ggf. verschoben werden könne.</p>
<p>Privatversicherte &#8220;zahlen&#8221; eben deutlich  als Kassenversicherte &#8211; zumindest erhalten die Krankenhäuser für ihre Behandlung deutlich höhere Sätze als für Kassenversicherte. Dies ist aber nur finanzierbar, da sich die Privatkassen dem Solidarsystem entziehen und die &#8220;schlechten Risiken&#8221; bei den gesetzlichen Kassen verbleiben. Der Beitragssatz zur privaten Krankenversicherung ist nicht ans Einkommen, sondern an den Gesundheitszustand gekoppelt. Somit wenden Vermögende, die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen und sich deshalb privat versichern lassen können, einen deutlich geringeren Anteil ihres Einkommens für die Krankenversicherung auf als die vielbemühte Frau beim Discounter an der Kasse. Die Schlussfolgerung hieraus ist nicht, dass auch die private Krankenversicherung einkommensabhängige Beiträge erheben und ins Solidarsystem mit einzahlen muss.  Im Gegenteil: Zur Erhöhung der Attraktivität der gesetzlichen Krankenversicherung für Vermögende sind die Beiträge zur GKV, die grundsätzlich prozentual vom Bruttolohn erhoben werden, ab einem  bestimmten Einkommen gedeckelt. D.h. sie steigen nicht weiter an, egal wieviel man oberhalb dieser Grenze verdient.</p>
<p>Die private Krankenversicherung ist somit ein Instrument, mit dem sich die Bessergestellten über ihren generellen Einkommensvorteil hinaus besondere, nur ihnen zugängliche, Privilegien bei der Gesundheitsversorgung sichern.  Reiche zahlen weniger für ihre Krankenversicherung und werden dann auch noch besser versorgt als der Rest der Gesellschaft. Das gehört dringend abgeschafft!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brennpunkt: Zweiklassengesellschaft]]></title>
<link>http://gedankenspielereien.wordpress.de/2009/02/10/brennpunkt-zweiklassengesellschaft/</link>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 20:13:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Konrad Baresa</dc:creator>
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<description><![CDATA[»Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>»Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.</em></p>
<p><em>Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.</em></p>
<p><em>Ärztliche Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.</em></p>
<p><em>Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben.</em></p>
<p><em>Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.</em></p>
<p><em>Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.</em></p>
<p><em>In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und <span class="mw-redirect">Sklaven</span>.</em></p>
<p><em>Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgang mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.</em></p>
<p><em>Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.«</em></p></blockquote>
<p>Heutzutage könnte man fast 90 % aller Ärzte des Meineides anzeigen, hätte dieser Eid eine rechtliche und nicht bloß eine ethische Bewandnis. Der obige Hippokratische Eid (entstanden um 400 v. Chr.) ist heute nur mehr eine Tradition.</p>
<p>Die heutige Gesellschaft, und damit auch die Ärzte, ist geprägt von einer selbstsüchtigen Ellbogenmentalität.</p>
<p>Die Hauptschuld tragen hier aber nicht die Ärzte, sondern mal wieder nur die Politiker, die die rechtlichen Vorgaben schaffen.</p>
<p>Hat ein Kassenpatient einen weniger bedrohlichen Schlaganfall, einen weniger bedrohlichen Herzinfarkt? Ist sein physiologischer Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatient wissenschaftlich belegt? Ein Medizinischer gar?</p>
<p>Ich finde der Eid sollte eine rechtliche Bewandtnis bekommen, damit wenigstens im medzinischen Bereich alle gleich sind und niemand das Nachsehen hat, nur weil er oder sie sich keine private Behandlung leisten können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleinvieh macht auch Mist... Die kleinen Abrechnungstricks der Ärzte]]></title>
<link>http://kopfgeschlagen.wordpress.com/2008/12/12/kleinvieh-macht-auch-mist-die-kleinen-abrechnungstricks-der-arzte/</link>
<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 21:07:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>kopfgeschlagen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bin ich nun kleinlich? Oder ist das systematischer Rechnungsbetrug? Wenn man jedem Patienten routine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Bin ich nun kleinlich? Oder ist das systematischer Rechnungsbetrug? Wenn man jedem Patienten routinemäßig eine Leistung berechnet, die entweder gar nicht oder nicht in diesem Umfang stattgefunden hat, kommt auf lange Sicht ein hübsches Sümmchen zusammen. Für die Patienten sind das nur Kleckerbeträge (was sind bei einer Rechnung über 430 Euro schon 20 Euro?), die die meisten Patienten anstandslos bezahlen, denn selbst wenn ihnen auffällt, daß da zuviel berechnet wurde, beißen sie lieber die Zähne zusammen und wollen es sich mit dem Doc nicht verderben. Trotzdem: bei so viel Kleinvieh, kommt am Ende großer Mist raus (goldener Mist für die Ärzte, stinkender Mist für die Patienten). Die Krankenkassen beanstanden solche kleinen „Unregelmäßigkeiten“ natürlich nicht, weil ja schließlich niemand außer dem Arzt und dem Patienten beurteilen kann, was gemacht wurde und was nicht &#8211; also zahlt wieder mal die Allgemeinheit (jedenfalls innerhalb des Kassensystems). Ich finde das nicht richtig. Allerdings fällt einem so etwas nur als Privatpatient auf.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Also habe ich einen kleinen Brief an die Klinik geschrieben und um Korrektur der Rechnung gebeten. Ich war nicht unfreundlich, habe höflich, aber deutlich und nachdrücklich daran erinnert, daß wir uns auf einen Endpreis geeinigt hatten. Keine Reaktion von der Klinik. Ein paar Wochen später: eine Mahnung. Dann noch eine. Aber keine Reaktion auf meine kleine Bitte. Nun bin ich doch ein wenig sauer und denke mir: „Mist, nun habe ich die Schmerzen, das Druck- und Hitzegefühl (Entzündungszeichen!!!) und inzwischen ist meine Wange sogar dick geworden, da muß ich also auch noch die Nachbehandlung berappen, und die können sich nicht mal an eine getroffene Vereinbarung halten.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Also gut, ich lasse es drauf ankommen, zahle die Rechnung nicht. Sollen die mich doch verklagen, dann wird eben vor Gericht festgestellt, ob die Rechnung korrigiert werden muß oder nicht. Irgendwann kommt der Mahnbescheid, ich lege Widerspruch ein, zahle aber (um den Streitwert gering zu halten) schon mal die Laborkosten. Ich weiß zwar nicht, ob die nicht auch „aufgerüscht“ sind, aber das kann ich nicht beurteilen, und ich will ja auch nicht aussehen wie ein Zechpreller. So wird man nämlich gern hingestellt, wenn man eine fehlerhafte Rechnung moniert. Die Sache geht also ihren geregelten Gang: Das AG Hagen gibt die Sache bei Widerspruch an das zuständige Amtsgericht des Antragsgegners ab. Es folgt der Schriftwechsel zwischen den Parteien, dann muß der Richter entscheiden. Eine Verhandlung gibt es bei einem so geringen Streitwert nicht. In meiner Argumentation lege ich mein Schreiben an die Klink vor, erläutere noch mal jede einzelne Position, die mir zuviel berechnet wurde und erkläre, daß ich die Rechnung ja gern bezahlt hätte, aber eben nur eine korrekte Rechnung. Klar, hat mich die Weiterbehandlung wieder Geld gekostet, aber ich habe gar nicht vor, Schadenersatz gegen die Wittener Klinik geltend zu machen. Ich möchte nur, daß endlich mal ordentlich abgerechnet wird. Das würde mir schon reichen. Das Urteil habe ich noch nicht, bin aber sicher, daß der Richter zu meinen Ungunsten entscheidet. Das kann man manchmal schon am „Ton“ in den richterlichen Beschlüssen ausmachen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Ich hatte vor einigen Jahren zwei Erbschaften gemacht, danach hatte ich (leider) viel mit Anwälten und Gerichtskram zu tun, mittlerweile habe ich schon Routine in der Juristerei. Anwälte beschäftige ich nur im Notfall, also wenn ich den Schriftverkehr nicht selbst führen kann, denn die meisten Rechtsanwälte sind leider, leider inkompetent und noch dazu geldgierig. Anwälte werden in Deutschland nicht nach Leistung bezahlt, also können sie es sich leisten, die Füße hochzulegen und den Karren vor die Wand fahren zu lassen. Habe ich alles schon erlebt, und zwar mehrfach. Der Anwalt kriegt immer sein Geld, egal wie die Sache ausgeht. Geld oder Nerven (manchmal auch beides) verliert in einem Rechtsstreit immer nur der Mandant. Aber gut, damit habe ich mich abgefunden. Vielleicht gebe ich meine kleine Kuriositätensammlung demnächst als Buch heraus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Mir ist übrigens völlig klar, daß mein &#8220;Leben mit Ärzten&#38;Zahnärzten&#8221; wesentlich leichter sein könnte, wenn ich von vornherein zugeben würde, daß ich fachlich kein ganz unbeschriebenes Blatt bin (hab ja selbst Medizin studiert). Aber dann bekäme ich sofort eine &#8220;Sonderbehandlung&#8221;, was ich zum Kotzen finde. Ich möchte behandelt werden, wie jeder Otto-Normal-Patient. Und gerade das ist nicht wirklich leicht, zumindest, wenn man ein gewisses Maß an Moral hat. Moral hat keinen Platz in der Medizin, so wenig wie Ehtik. Aber Mediziner sind die Kings darin, den Leuten eine andere Wahrheit zu verkaufen. Und das ist leicht, denn die Menschen wollen die Mär vom guten Doktor allzu gern glauben. Man denke bloß an die unzähligen Arztserien, die ja sehr erfolgreich eine völlig lebensferne Realität präsentieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Heute bin ich übrigens wieder Kassenpatient, da bleibt einem viel erspart. Die Rechnungen sind zwar dann sicherlich auch noch gefaked, aber man bekommt es nicht mit. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß…</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PRIVATPATIENTEN: VON ÄRZTEN UND KLINIKEN ABGEZOCKT]]></title>
<link>http://krankheiten.wordpress.com/2008/07/29/privatpatienten-von-arzten-und-kliniken-abgezockt/</link>
<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 08:38:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivonne</dc:creator>
<guid>http://krankheiten.wordpress.com/2008/07/29/privatpatienten-von-arzten-und-kliniken-abgezockt/</guid>
<description><![CDATA[Die Privatpatienten werden von Ärzten und Kliniken regelrecht zur Schlachtbank geführt, denn da bei ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="spintrotext">
<p class="spintrotext"><a href="http://krankheiten.files.wordpress.com/2008/07/business_business_suit_237408_l.jpg"><img class="size-medium wp-image-262 alignright" src="http://krankheiten.wordpress.com/files/2008/07/business_business_suit_237408_l.jpg?w=300" alt="" width="300" height="224" /></a><strong><span lang="DE">Die Privatpatienten werden von Ärzten und Kliniken regelrecht zur Schlachtbank geführt, denn da bei den gesetzlich versicherten Patienten die Honorare gering sind, wird bei Privatpatienten doppelt und dreifach abkassiert.</span></strong></p>
<p class="spintrotext"><strong><span style="font-weight:normal;" lang="DE">Privatpatienten in Deutschland genießen besondere Previlegien. Sie müssen für Behandlungen in der Regel nichts dazu zahlen, bekommen natürlich immer die besten Therapien und die teuersten Medikamente und sie müssen keine lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Was zuerst wie ein Vorteil aussieht, das kann aber auch ganz schnell zum Nachteil werden, denn wenn ihr Arzt die Therapie nicht nach medizinischen sondern nach monetären Kriterien auswählt, dann muss das nicht immer zu ihrem Besten sein. Ganz nach dem Motto, was teuer ist, muss nicht gut sein. </span></strong></p>
<p class="spintrotext"><strong><span style="font-weight:normal;" lang="DE">Ich habe es am eigenen Leib erlebt, wie Ärzte hier vorgehen. Man hat eine Frage an seinen Arzt, deren Beantwortung eigentlich nur Beratungsgespräch von etwa 5 Minuten benötigen würde und statt dessen geht man nach 30 Minuten mit einer Prostatauntersuchung, einem Ultraschall und mit einem Rezept für Medikamente im Preis von 250.- EUR nach Hause. Auf der Arztrechnungen finden sich dann Positionen wieder, wie z.B. „Untersuchung an mehreren Organen, Beratung auch telefonisch, ungewöhliche Begleiterkrankung, Laborkosten usw. Um es mit den Worten der Automobilbranche zu sagen, sie kommen in die Werkstatt um den Ölstand nachzusehen und gehen mit einer großen Inspektion im Wert von 750.- EUR wieder nach Hause. Da die Privatpatienten die Rechnungen ja nur bei der Kasse einreichen müssen und alles erstattet bekommen, haben die Ärzte gegenüber ihren Patienten auch kein schlechtes Gewissen. Bei Physiotherapien werden 20 Stunden abgerechnet, aber nur 10 Stunden durchgeführt, der Patient kann ja schließlich kostenlos und ohne Probleme ein neues Rezept bringen. Die kriminelle Phantasie unsere Ärzte ist hier fast grenzenlos.</span></strong></p>
<p><span lang="DE">Die Allianz AG vermutet unplausible Positionen in etwa jeder zwölften Arztrechnung, die Gothaer in jeder elften, die Ergo-Tochtergesellschaft DKV in jeder zehnten. Das wahre Ausmaß der Schummelei dürfte freilich viel größer sein. Die Rechnungen würden inzwischen &#8220;so clever aufgeplustert, dass wir es in vielen Fällen unmöglich bemerken können&#8221;, klagt ein Sprecher des Ergo-Konzerns.</span></p>
<p><span lang="DE">Viele Ärzte haben sich Hilfe geholt, um aus der Kundschaft das Maximum herauszuholen. Privatärztliche Verrechnungsstellen werben damit, die Rechnungen im Interesse des Mediziners zu optimieren. In den Praxen kommen Computerprogramme zum Einsatz, mit denen der Doktor alle Abrechnungsmöglichkeiten ausschöpfen kann.</span></p>
<p><span lang="DE">Fachleute sprechen neudeutsch von &#8220;Upcoding&#8221;: Ein Tastendruck genügt, schon listet der Rechner alle Leistungen auf, &#8220;welche bei Auftreten eines jeweiligen Krankheitsbildes möglicherweise erbracht und liquidiert werden können&#8221;, heißt es etwa im Handbuch der Praxis-Software &#8220;GOÄ-Assistent 1.0&#8243;.</span></p>
<p class="spintrotext"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die attraktive Zielgruppe, immerhin 8,5 Millionen Menschen, verheißt noch glänzende Geschäfte. Goldzähne, Kuren, Chefarztbehandlungen &#8211; was die gesetzlichen Krankenkassen oft verweigern, wird von der privaten Krankenversicherung (PKV) anstandslos erstattet. Ein Plausch mit dem Privatpatienten bringt dem Arzt gut 20 Euro ein &#8211; viermal mehr als die Unterredung mit einer &#8220;Chipslette&#8221;, wie Kassenpatienten in Medizinerkreisen gelegentlich genannt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Intensivbetreuung treibt die Versicherungsprämien von Jahr zu Jahr mit oft zweistelligen Raten in die Höhe und gefährdet mittlerweile schon das Geschäftsmodell der gesamten Branche. Immer mehr Kunden ärgern sich über die ständigen Beitragsanhebungen. &#8220;Erst wird man angelockt, dann wird man abgezockt&#8221;, sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, selbst privat krankenversichert. </span></p>
<p><span lang="DE">Und sogar die Privatkassen zweifeln daran, ob sie mit dem Versprechen einer vermeintlichen Luxusversorgung künftig überhaupt noch genügend Kunden ködern können. Erst kürzlich schlugen einige Versicherungskonzerne vor, das Geschäftsmodell der Branche grundlegend zu ändern.</span></p>
<p>Um den Pfuschern das Handwerk schwerer zu machen, gibt es jetzt neuerdings die Möglichkeit Ärzte online zu bewerten. Alles weitere findet ihr <a href="http://www.imedo.de/practice/provider_search">hier.</a></p>
<p class="MsoNormal">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sind Sie schon Privatpatient - oder warten Sie noch?]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/2008/04/02/sind-sie-schon-privatpatient-oder-warten-sie-noch/</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 21:28:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.wordpress.com/2008/04/02/sind-sie-schon-privatpatient-oder-warten-sie-noch/</guid>
<description><![CDATA[Wenn Sie in der heutigen Zeit Kassenpatient sind, dann sind sie arm dran. Das sie auf einen Arztther]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn Sie in der heutigen Zeit Kassenpatient sind, dann sind sie arm dran. Das sie auf einen Arztthermin länger warten müssen als ein privatversicherter Patient ist dabei noch das geringste Übel.</p>
<p>Angenommen, Sie sind Kassenpatient und suchen einen Arzt ihrer Wahl auf. Wenn der Arzt sie zu Gesicht bekommt hat er zwei Probleme: 1. er darf Ihnen nur das billigste aufschreiben und 2. er muss sie so behandeln, dass sie in diesem Quartal nicht mehr kommen, aber möglichst im nächsten.</p>
<p>Zum 1. Punkt: Das billigste Medikament heißt im Jargon der Pharmaindustrie ein Generikum. Das sind Medikamente, deren Patentschutz abgelaufen ist und die jetzt von anderen Firmen nachgemacht werden dürfen. Der Patentschutz für ein Medikament läuft so etwa 10 Jahre, das heißt, sie werden nach dem Standart vor von 10 Jahren behandelt. Kaufen Sie sich mal in dieser schnelllebigen Zeit einen Computer aus dem Jahre 1998, genau, würden Sie auch nicht. Der Arzt hat für jeden Patienten ein bestimmtes Budget. Das liegt für Rentner so bei ca. 120 Euro und für alle anderen um die 70 Euro. Sollten Sie in der glücklichen Lage sein ein Originalpräparat zu bekommen, dann wissen sie, was so eine 3-Monatspackung kostet, genau, gut und gerne 120 Euro. Moment. Und Sie sind noch gar kein Rentner. Das kann doch gar nicht gehen, werden Sie jetzt anmerken. Doch, kann es schon. Denn es handelt sich dabei um einen Durchschnittswert, der durchaus von dem einen oder anderen Patienten überschritten werden, nur im Durchschnitt soll es möglichst nicht überschritten werden. Er darf sein Arzneimittelbudget um 5 &#8211; 10% überziehen, liegt er darüber muss er zuerst zu einem Beratungsgespräch und im schlimmsten Fall bezahlt er das zuviel verordnete aus eigener Tasche. Und das sind keine Peanuts. Das sind schon mal Summen von 50 000 Euro. Der Arzt kann diese Summe zwar meist durch langwierige Verhandlungen und Gerichtsprozesse nach unten drücken, doch Arbeit und Nerven kostet es allemal. Bei Privatpatienten hat er all diese Sorgen nicht. Hier kann er verordnen, was er möchte. Im schlimmsten Fall (und das kann schon vorkommen) zahlt die Kasse nicht. Die Kosten bleiben in diesem Fall aber beim Patienten.</p>
<p>Zum 2. Punkt: Wenn Sie einen Mechaniker brauchen greifen Sie zum Telefon, er <span> </span>kommt, sie bekommen eine Rechnung, bezahlen ihn. Den Mechaniker dürfen sie so oft anrufen wie sie wollen, er wird sich immer über den Auftrag freuen und gerne zu ihnen kommen. Jetzt stellen Sie sich mal vor, der Handwerker würde für einen Besuch sagen wir 15 Euro bekommen, muss er im Quartal ein zweites Mal kommen dann bekommt er für die Reparatur nichts. Unglaublich!? Genauso ist die Situation bei den Ärzten. Auch die Honorare, die der Arzt für einen Patient bekommt, sind gedeckelt. Da gibt es für jedes Behandlungsbild Punkte und je nach Punktwert wird der Arzt bezahlt. Mögen Sie ihren Arzt? Wenn ja, dann kommen Sie einmal im Quartal, lassen Sie sich den Blutdruck messen gehen und kommen im nächsten Quartal wieder. Sie schonen damit sein Arzneimittelbudget, denn Sie sind ein “Verdünner”, das heißt sie benötigen kein Medikament was ihm bei einem anderen Patienten wieder mehr Spielraum verschafft. Außerdem bekommt er für Sie ein paar Euro an Behandlungskosten. Wenn er aber jetzt bei Ihnen einen zu hohen Blutdruck feststellt, dann muss er Ihnen ein Medikament verschreiben und muss sie auch zur Nachsorge einbestellen, was er in der Regel umsonst tut.</p>
<p>Ich selber war in den letzten 10 Jahren als Pharmareferent bei Ärzten unterwegs. Ich habe Ärzte kennen gelernt, denen würde ich nicht einmal 10 Euro leihen, aber die meisten von Ihnen üben Ihren Beruf mit Hingabe und Leidenschaft aus. Aber die Ärzte haben in der Regel auch eine Familie zu ernähren. Es sind die Privatpatienten und die IGEL-Leistungen (Leistungen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht bezahlt, obwohl sie durchaus sinnvoll sein können) die wirklich Geld in die Kasse bringen. Wenn Sie mal ehrlich sind und sich den Arzt als Geschäftsmann vorstellen, würden Sie dann nicht auch den Privatpatienten besser betreuen, denn er sichert Ihnen das wirtschaftliche Überleben. Es wundert mich eigentlich, dass die Kassenpatienten (und ich bin auch einer) doch noch so gut behandelt werden.</p>
<p>Die Ärzte machen ihren Job und in den meisten Fällen machen sie ihn auch gut bis sehr gut. Wer versagt, dass sind die Politiker. Das Gesundheitssystem ist krank, nicht nur seit heute sondern schon seit Jahren. Es muss eine Reform stattfinden die alle leben lässt: die Ärzte, die Apotheker, die (Kassen)Patienten und die Pharmaindustrie.</p>
<p>Also: schimpfen Sie nicht auf die Ärzte, die Politik hat sie dazu getrieben.</p>
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