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	<title>qualitatsjournalismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/qualitatsjournalismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "qualitatsjournalismus"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 00:23:43 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[NRW-Journalistentag und das Internet-Manifest: Zwei Welten begegnen sich]]></title>
<link>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/30/jnrw09-wer-sich-nicht-bewegt-landet-in-der-sackgasse/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 07:39:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>philippostrop</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tobias Weckenbrock (l.) auf dem Journalistentag-NRW Von Gastblogger Tobias Weckenbrock Irgendwie bez]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1503" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://ostrop.wordpress.com/files/2009/11/weckenbrock.jpg"><img class="size-medium wp-image-1503" title="Tobias Weckenbrock auf dem Journalistentag-NRW" src="http://ostrop.wordpress.com/files/2009/11/weckenbrock.jpg?w=300" alt="Tobias Weckenbrock auf dem Journalistentag-NRW" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Weckenbrock (l.) auf dem Journalistentag-NRW</p></div>
<p><em>Von Gastblogger <a title="Tobias Weckenbrock on Twitter" href="http://twitter.com/weckenbrock" target="_blank">Tobias Weckenbrock</a></em></p>
<p>Irgendwie bezeichnend, wenn ein Publikum eine Podiumsdiskussion verfolgt, die das Thema <a title="Programm NRW-Journalistentag" href="http://www.journalistentagnrw.de/das-programm/" target="_blank">&#8220;Das Internet-Manifest &#8211; Leuchtturm oder Nebelkerze?&#8221;</a> hat, und bei der Frage des Moderators, wer es gelesen hat, gerade einmal ein Drittel die Hand hebt. Ein Sechstel schüttelt den Kopf, ein Sechstel schaut beschämt auf die Bodenfliesen, ein Drittel lässt sich besser nichts anmerken. Das war die Szenerie am Samstag beim <a title="NRW-Journalistentag" href="http://www.journalistentagnrw.de/" target="_blank">DJV-Journalistentag NRW</a> in Recklinghausen.</p>
<p>Dabei darf man dem <a title="Das Internet-Manifest" href="http://www.internet-manifest.de/" target="_blank">Manifest</a> inhaltlich gerne irgendwie gegenüberstehen &#8211;  ob kritisch oder wohlwollend. Für beide Seiten gibt es gute Argumente. Aber man sollte sich mit ihm und den Phänomenen, die dessen Vorläufer waren, beschäftigen. Denn sie sind  im Mediengeschäft verhältnismäßig revolutionär. Revolutionärer jedenfalls als die Erfindung des Radios und des Fernsehers zusammen.</p>
<p>Eines jedenfalls schafft das Manifest. Oder sagen wir so: schafft das Podium, das an diesem Tag zumindest ansatzweise über das  Manifest redet (und zwischendurch ab und an zu paid content, wer-kennt-wen und der Debatte über journalistische Grundtugenden abschweift). Es verdeutlicht den Journalisten im Publikum, dass sie sich regen sollten. Dass ihr Weg sonst irgendwann in eine Sackgasse führt.</p>
<p>Am deutlichsten macht das <a title="Thomas Knüwers Blog" href="http://www.indiskretionehrensache.de/" target="_blank">Thomas Knüwer</a>, Journalist, Blogger, Social-Media-Berater, jemand, der Dinge anspricht &#8211; und das ziemlich ungeschönt. Ein Journalist, der kein Smartphone besitzt oder in keinem Sozialen Netzwerk angemeldet und aktiv ist, der muss jedenfalls Angst vor Knüwers Worten haben - so er sie denn versteht und einsieht. Wenn Knüwer von i-Phone-Apps spricht und die Verlage anprangert, sich nicht angemessen damit auseinanderzusetzen, dann wird man den Eindruck jedenfalls nicht los, er sei nicht nur einen, sondern zwei bis drei Schritte weiter als einige seiner Zuhörer beim <a title="#jnrw09 on Twitter" href="http://twitter.com/search?q=%23jnrw09" target="_blank">#jnrw09</a>.</p>
<p>Darum kann diese Diskussion auch nicht mehr bringen, als den Zuhörern einen Tritt in den Allerwertesten zu verpassen - oder freundlicher: sie anzuschieben. Den Nerv der Zuhörer trifft am ehesten <a title="Philipp Ostrop on Twitter" href="http://twitter.com/philippostrop" target="_blank">Philipp Ostrop</a>. Wenn er davon spricht, angestellte Journalisten sollten die Guerilla-Taktik ausprobieren - also voran gehen, der eigenen Chefredaktion neue Entwicklungen zeigen, erklären und so den Weg in die Zukunft forcieren, dann kommt das in den Köpfen an, statt vor selbige zu stoßen.</p>
<p>Moderator <a title="Stephan Weichert" href="http://www.macromedia-fachhochschule.de/hochschule/menschen/professoren/personendetails/detail/weichert.html" target="_blank">Stephan Weichert</a> versucht, die Diskussion immer wieder einzufangen und ab und zu anzustacheln. Professor <a title="Christoph Neuberger" href="http://egora.uni-muenster.de/ifk/personen/christophneuberger.shtml" target="_blank">Christoph Neuberger</a> ist der Theoretiker auf dem Podium, <a title="Thomas Mrazek: Onlinejournalismus.de" href="http://www.onlinejournalismus.de/" target="_blank">Thomas Mrazek</a> ist bemüht, das Publikum einbeziehen. Dass sein Versuch scheitert, ist bezeichnend. Ebenso die offene Runde mit Anregungen oder Fragen aus dem Publikum - es kommt eine einzige. Die Frage, ob das Internet-Manifest Leuchtturm oder Nebelkerze ist, die war offensichtlich ein Schritt zu viel. Vielleicht wäre Lektion 1 besser gewesen: Was ist die  Medienrevolution, was ist das Social Web?</p>
<p><strong>Fragen an die Diskutanten:</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/t5-R1FvLE9I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/t5-R1FvLE9I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Roland-Koch-Institut]]></title>
<link>http://arnarscho.wordpress.com/2009/11/29/das-roland-koch-institut/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:38:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>arnarscho</dc:creator>
<guid>http://arnarscho.wordpress.com/2009/11/29/das-roland-koch-institut/</guid>
<description><![CDATA[ist nicht etwa der neue Name für das ZDF, wie man vermuten sollte, sondern hat mit Schweinegrippe zu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ist nicht etwa der neue Name für das ZDF, wie man vermuten sollte, sondern hat mit Schweinegrippe zu tun, wie die <a href="http://www.welt.de/themen/Roland-Koch-Institut/">Welt</a> zu berichten weiß.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mediengipfel in Lech/Arlberg 26. &amp; 27. November 2009]]></title>
<link>http://johannazweiger.wordpress.com/2009/11/29/mediengipfel-in-lech-am-arlberg-26-und-27-november-2009/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 01:37:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>achtungjohanna</dc:creator>
<guid>http://johannazweiger.wordpress.com/2009/11/29/mediengipfel-in-lech-am-arlberg-26-und-27-november-2009/</guid>
<description><![CDATA[Viele haben es bestimmt mitbekommen: Auf über 2000 Meter Höhe wurde vergangenen Donnerstag und Freit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Viele haben es bestimmt mitbekommen: Auf über 2000 Meter Höhe wurde vergangenen Donnerstag und Freitag über Medien debattiert. Und zwar in Lech am Arlberg. Ja genau, in Lech am Arlberg! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Themen:</strong> Zukunftsperspektiven des Qualitätsjournalismus (Do.), Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen (Fr.)</p>
<p><strong>Teilnehmer Donnerstag: </strong>Oscar Bronner (Herausgeber &#8220;Der Standard&#8221;),  Alexandra Föderl-Schmid (Chefredakteurin &#8220;Der Standard&#8221;), Andreas Pfeifer (Korrespondent ORF), Peter Kropsch (CEO der APA), Hermann Petz (Vorstandsvorsitzender Moser Holding), Erna Cuesta (Moderatorin ATV), Birol Kilic (Neue Welt Verlag) und Carl Eduard Meyer (Geschäftsführer news aktuell).</p>
<p><strong>Teilnehmer Freitag:</strong> Marion Kraske (Auslandskorrespondentin &#8220;Der Spiegel&#8221;), Charles E. Ritterband (Korrespondent &#8220;Neue Zürcher Zeitung&#8221;), Susanne Glass (Präsidentin des Vereins der Auslandspresse in Österreich, ARD-Korrespondentin),  Elmar Oberhauser (ORF-Informationsdirektor),  Hanno Settele (Auslandskorrespondent ORF), Thomas Mayer (leitender Redakteur &#8220;Der Standard&#8221;), Melinda Crane (Moderatorin &#8220;Deutsche Welle TV&#8221;) sowie Gabrielle Grenz (Auslandskorrespondentin AFP) und Serafetin Yildiz (Dichter und Schriftsteller).</p>
<p>Der für mich als Journalismusstudentin spannendere Tag war natürlich der Donnerstag, an dem das Thema &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; abgehandelt wurde. Ich muss an dieser Stelle bemerken, dass ich selbst passionierte und mittlerweile schon notorische &#8220;Standard&#8221;-Leserin bin (&#8220;Kleine Zeitung &#8221; und &#8220;Falter&#8221; sind auch toll) &#8211; deshalb &#8220;betrifft&#8221; mich das Thema sehr. Laut <a href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/people/b/david_barstow/index.html">David Barstow</a> (langjähriger Journalist bei der <a href="http://www.nytimes.com/">New York Times</a>, hielt vor einigen Wochen bei uns an der FH einen workshop ab) wird die Zeitung ja sowieso in spätestens 20 Jahren sterben. Ich hoffe, er irrt sich.</p>
<p>Ich denke, eine Zeitung hat viele Vorteile:</p>
<ul>
<li>Man kann Zeitung lesen, wo und wann man will. (nicht orts- und zeitgebunden)</li>
<li>Themen lassen sich gut filtern (Was einen interessiert, liest man. Alles andere kann man sich sparen. Beim Fernsehen etwa geht das nicht!)</li>
<li>Als zeitungslesender Mensch wirkt man unglaublich &#8220;<em>gscheit</em>&#8221; &#8211; vor allem in jungen Jahren. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Ich brauche mich als Zeitungskonsument nie über ein nicht funktionierendes mobiles Internet zu ärgern.</li>
</ul>
<p>Also, was spricht noch gegen dieses wunderbare Medium?</p>
<p>Ein <a href="http://www.helge.at/2009/11/flatrate-wir-nennen-es-abo/">super Video</a> zu diesem Thema &#8230;</p>
<p><em>Die Zeitung ist tot! Lang lebe die Zeitung!</em><em> </em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>Linksammlung zum Donnerstag:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung.php?schluessel=TPT_20091127_TPT0007">Presseaussendung der APA</a></li>
<li><a href="http://www.pressezone.at/presse/2009/11/2009-11-27_lz_mediengipfellech.php">pressezone.at</a></li>
<li><a href="http://fm4.orf.at/stories/1632926/">Fm4 Journal</a></li>
<li><a href="http://derstandard.at/1256745708219/Wortlaut-Prolog-von-STANDARD-Herausgeber-Oscar-Bronner">Prolog Oscar Bronners</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oscar Bronner: "auf Augenhöhe und ohne versteckte Agenda"]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/2009/11/27/oscar-bronner-auf-augenhohe-und-ohne-versteckte-agenda/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:26:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>digiom</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/2009/11/27/oscar-bronner-auf-augenhohe-und-ohne-versteckte-agenda/</guid>
<description><![CDATA[Christoph Chorherr&#8217;s Wunsch nach einem detaillierten Blogpost kann ich derzeit nicht nachkomme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Christoph Chorherr&#8217;s Wunsch nach einem detaillierten Blogpost kann ich derzeit nicht nachkommen, bedanke mich aber für den Hinweis auf <a href="http://derstandard.at/1256745708219/Wortlaut-Prolog-von-STANDARD-Herausgeber-Oscar-Bronner">Oscar Bronners Prolog über den Qualitätsjournalismus</a>. Besonders der vorletzte Satz des Standard-Herausgebers sprang mir ins Auge &#8211; durch <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/11/25/kommunikation-auf-augenhohe-beim-falter/">meinen Tunnelblick bedingt</a> &#8211; und dem frommen Wunsch schließe ich mich an. Hervorhebungen von mir.</p>
<blockquote><p>Denn Qualitätsjournalismus wird nicht nur durch die Höhe der eingesetzten Mittel definiert sondern auch durch einige andere nicht ganz unwichtige Ingredienzien wie zum Beispiel <strong>Unabhängigkeit, Überparteilichkeit, Wahrhaftigkeit, Lauterkeit, Fairness, Wahrung der Menschenwürde, Kommunikation mit den Lesern, Hörern, Sehern oder Usern auf Augenhöhe und ohne versteckte Agenda</strong>.</p>
<p>Wenn wir uns jetzt mit den Nöten des Qualitätsjournalismus in einem immer komplexer werdenden Medienmarkt beschäftigen, sollten wir alle auch überprüfen, inwieweit wir diesen Kriterien des Qualitätsjournalismus gerecht werden, die von keinerlei Krise tangiert sind.&#8221;</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flashback. Oder: Ein Journalist in der Aldi-Zentrale]]></title>
<link>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/27/flashback-oder-ein-journalist-in-der-aldi-zentrale/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:23:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>philippostrop</dc:creator>
<guid>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/27/flashback-oder-ein-journalist-in-der-aldi-zentrale/</guid>
<description><![CDATA[Bestellung von gefälschten Rauchmeldern in Hong Kong Den Job als Desk-Chef mache ich gerne und schon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 288px"><a href="http://www.ruhrnachrichten.de/bilder/fotostrecken/cme35048,1.html?ref=art"><img class="size-medium wp-image-1481" title="Bestellung von gefälschten Rauchmeldern in Hong Kong" src="http://ostrop.wordpress.com/files/2009/11/rauchmelder2.jpg?w=278" alt="Bestellung von gefälschten Rauchmeldern in Hong Kong" width="278" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bestellung von gefälschten Rauchmeldern in Hong Kong</p></div>
<p>Den Job als Desk-Chef mache ich gerne und schon seit zweieinhalb Jahren. In dieser Zeit habe ich nur wenige Artikel für unsere Print- oder Onlineausgabe selbst geschrieben. Zuvor, in meinen vier Jahren als Redakteur im Mantel, war das anders.</p>
<p>Nun jedoch organisiere ich Content und Personal, treibe Innovationen voran, halte Leute bei Laune.</p>
<p>Wenn ich mit ganz normalen Menschen (Nichtjournalisten) über meinen Job rede – wie zuletzt bei einem netten Essen am Mittwochabend – kommt immer wieder dieselbe Frage: <strong>„Vermisst Du das Schreiben nicht?“</strong></p>
<p>Meine Standardantwort lautet dann: „Och nöö, ich schreibe ja noch mehr als genug. Vor allem E-Mails.“ Dann erzähle ich meistens, dass ich sowieso nicht zu den Menschen gehört habe, denen es ums Schreiben ging. Schreiben war für mich nur Mittel zum Zweck, zur Informationsvermittlung. Schließlich habe ich auch nie Tagebuch geschrieben oder so’n Kram.</p>
<p>Gestern jedoch holte mich meine Vergangenheit wieder ein. Per Agentur-Meldung.<!--more--></p>
<div id="attachment_1482" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrnachrichten.de/bilder/fotostrecken/cme35048,1.html?ref=art"><img class="size-medium wp-image-1482" title="Unser Bericht über den Prozessbeginn" src="http://ostrop.wordpress.com/files/2009/11/rauchmelder1.jpg?w=300" alt="Unser Bericht über den Prozessbeginn" width="300" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Bericht über den Prozessbeginn</p></div>
<p><a title="Prozess um gefälschte Rauchmelder hat begonnen" href="http://www.ruhrnachrichten.de/Prozess-um-gefaelschte-Rauchmelder-hat-begonnen;art1544,744166" target="_blank">Denn gestern begann vor dem Landgericht in Mönchengladbach</a> der Prozess gegen zwei Männer, die mir vor ziemlich genau fünf Jahren einige schlaflose Nächte beschert haben – und ich ihnen hoffentlich auch. Damals, im Herbst und Winter 2004, war ich vierundzwanzigeinhalb und plötzlich dick im Geschäft.</p>
<p>Im Herbst 2004 hatte Aldi Süd eine große Rückrufaktion für Rauchmelder gestartet, denn Aldi war hintergangen worden. Dem Konzern waren 360.000 gefälschte Rauchmelder aus chinesischer Produktion verkauft worden. Das Problem: Zum Großteil funktionierten sie nicht oder schlugen erst bei einer tödlichen Rauchdosis Alarm. Ich hatte Informationen und konnte sie schließlich auch beweisen, dass bei anderen Handelskonzernen und Baumärkten noch größere Mengen an ebenfalls unbrauchbaren Rauchmelder-Plagiaten in den Verkauf gelangt waren und immer noch angeboten wurden. Viele Rückrufaktionen waren die Folge.</p>
<p><strong>Ein lebensgefährlicher Betrug. Wir deckten ihn auf.</strong></p>
<p>Am Tag der ersten Veröffentlichung bei uns in der Zeitung brach die Hölle los. Ich war um halb 10 im Pressehaus – und die Telefone standen nicht still. Kurz vor 10 Uhr rief mich der SWR an. Eine Dame fragte mich, ob ich kurzfristig für ein Radio-Interview zur Verfügung stehen würde. Klar, sagte ich. Bleiben Sie kurz dran, sagte sie. Plötzlich war ich live in den 10-Uhr-Nachrichten und stotterte nur rum. Und auf dem Hof wartete schon Sat.1.</p>
<p>Meine Ex-Kollegen von RTL, wo ich vor meinem Zeitungsvolontariat gearbeitet hatte, waren von mir bereits am Vorabend informiert worden und filmten zu diesem Zeitpunkt bereits mit versteckter Kamera in Baumärkten. Der Spiegel sprang an die Geschichte ran &#8211; fortan recherchierten wir gemeinsam und tauschten unsere Ergebnisse aus. Wobei ich festhalten muss: Meine wochenlange Recherche hat der Spiegel innerhalb von zwei Tagen aufgeholt &#8211; und mich überholt. Ich war höchst beeindruckt.</p>
<p><strong>Irgendwann hatte ich Hinweise</strong>, dass einige Discounter möglicherweise davon gewusst haben konnten, dass ihnen unbrauchbare Rauchmelder angedreht worden waren, und sie diese trotzdem verkauften. Das wäre eine Bombe gewesen! Doch ich wusste es nur vom Hörensagen. Denn Dokumente, die mir zugespielt worden waren, legten diese Vermutung ebenfalls nah &#8211; aber ließen sich in beide Richtungen interpretieren.</p>
<p>Ich versuchte von Aldi, dem verschlossensten Konzern Deutschlands (Europas? weltweit?), eine Stellungnahme zu meinen neuerlichen Anschuldigungen zu bekommen. <strong>Statt eines Schriftstücks kam sofort ein Anruf. </strong>Ob wir uns diskret treffen könnten &#8211; entweder in der Aldi-Nord-Konzernzentrale, im Pressehaus oder auf neutralem Grund. Wir entschieden uns, Aldi zu besuchen. Wir wussten von keinem anderen Journalisten, der jemals in die Herzkammer des Discount-Giganten vorgedrungen war. Mein Chefredakteur Wolfram Kiwit und ich fuhren also in den Essener Süden, in ein schmuckloses Verwaltungsgebäude mitten in einem Wohngebiet.</p>
<p>Man sagte uns nicht, wer unsere Gesprächspartner sein würden. Ich hatte die wildesten Phantasien. <strong>Ob ich einen der alten Albrechts erkennen würde? </strong>Es kam dann ganz anders, uns saßen Anwälte gegenüber. Mir pochte das Herz bis unter die Schädeldecke. Ich hatte einen großen Auftritt &#8211; aber keine Beweise für meine Anschuldigungen. Irgendwann hörte ich mich sagen: &#8220;Mein Bauchgefühl sagt mir, &#8230;&#8221;. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte ich verloren.</p>
<p><strong>Aldi war in den anschließenden Wochen sehr kooperativ.</strong> Als ich gestern, aufgeschreckt von der Agenturmeldung, in die mehrere hundert Seiten dicken Recherche-Unterlagen schaute,war ich überrascht. Ich hatte vergessen, wie oft ich mit Aldi hin- und hergeschrieben hatte. Sie waren selbst daran interessiert, mögliche weitere Betrügereien offenzulegen.</p>
<p>Manchmal kamen die Fax-Antworten aus der Zentrale von Aldi Süd, manchmal von Aldi Nord. Manchmal schrieben es irgendwelche Anwälte aus dem Off. Anschließend, als alle gesagt und geschrieben war, bedankten wir uns gegenseitig für den fairen Umgang miteinander. Und hörten nie wieder etwas voneinander.</p>
<p><strong>Und nun?</strong> Die beiden Angeklagten habe ich damals nur am Telefon kennen gelernt. Sie waren, das war keine echte Überraschung, nicht sehr freundlich zu mir. Drei Prozesstage sind in Mönchengladbach angesetzt. Vielleicht schaffe ich es ja, in den nächsten Tagen dabei zu sein und mir die Herren anzuschauen. Dann könnte ich ja mal wieder etwas Größeres schreiben. Ein bisschen angefixt bin ich ja jetzt schon.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brender]]></title>
<link>http://fooldc.wordpress.com/2009/11/26/brender/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 23:19:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fool</dc:creator>
<guid>http://fooldc.wordpress.com/2009/11/26/brender/</guid>
<description><![CDATA[Für Nikolaus Brender geht es am Freitag um seinen Job. Der Verwaltungsrat des ZDF entscheidet dann d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://fooldc.wordpress.com/files/2009/11/brender.jpg" alt="" title="" width="420" height="227" class="alignnone size-full wp-image-787" /></p>
<p>Für Nikolaus Brender geht es am Freitag um seinen Job. Der Verwaltungsrat des ZDF entscheidet dann darüber, ob Brenders Vertrag als Chefredakteur des Senders verlängert werden soll. Im öffentlich-rechtlichen Universum ist das ein ganz normaler Vorgang. Zum Aufreger wurde die Personalie durch den Versuch der Union, den unliebsamen Journalisten abzusägen. Hessens Ministerpräsident Roland Koch, Mitglied des Verwaltungsrates, gilt als treibende Kraft, darf sich aber offenbar der <a href="/2009/02/28/spielregeln/">Rückendeckung von höchster Stelle</a> sicher sein. </p>
<p>Die Causa Brender geistert nun schon eine Weile durch die Gazetten. Je näher die Sitzung des ZDF-Kontrollgremiums rückt, desto stärker schwillt die öffentliche Erregungswelle an. Jüngster Höhepunkt waren die Kassandrarufe renommierter Juristen in der FAS, und jetzt sortieren sich auch noch ein paar B-Blogger in die Reihe der öffentlichkeitswirksamen Bedenkenträger ein, gleich hinter Ulrich Wickert, der auch die Pressefreiheit in Gefahr sieht.</p>
<p>Sie alle haben Recht, natürlich ist so ein Frontalangriff der Politik (auch die SPD kann das) auf die Integrität eines öffentlich-rechtlichen Chefredakteurs abzulehnen. Die Bewahrer der freien Medien sollten aber nicht den Fehler machen zu glauben, mit Brender wird alles gut &#8211; so toll ist er nun auch wieder nicht. Denn das Problem ist nicht gelöst, wenn sich der ZDF-Chef behaupten kann. Es liegt in der öffentlich-rechtlichen Struktur: Ein System, in dem ein von den Parteien kontrolliertes Gremium über das Schicksal eines Chefredakteurs entscheidet, ist eine Travestie. Unabhängigkeit ist hier nur eine billige Illusion. </p>
<p>Das Problem ist nicht, dass Koch versucht, Brender abzusägen. Das Problem ist, dass er es kann. </p>
<p><em>Siehe auch:</em> <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/vergesst-nikolaus-brender_100024774.html">Meedia</a>. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/nikolaus-brender-und-die-heuchler/">Niggemeier</a>. <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1124/meinung/0007/index.html">Berliner Zeitung</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Belanglos im Ersten]]></title>
<link>http://stadioncheck.wordpress.com/2009/11/25/belanglos-im-ersten/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:36:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>stadioncheck</dc:creator>
<guid>http://stadioncheck.wordpress.com/2009/11/25/belanglos-im-ersten/</guid>
<description><![CDATA[Noch nie Dagewesenes trug sich am Samstag während des Bundesligaspiels in Wolfsburg zu, sämtliche Ve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://stadioncheck.wordpress.com/files/2009/11/lexikon.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1612" title="lexikon" src="http://stadioncheck.wordpress.com/files/2009/11/lexikon.png" alt="" width="445" height="297" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Noch nie Dagewesenes trug sich am Samstag während des Bundesligaspiels in Wolfsburg zu, sämtliche Vereinschroniken des 1. FC Nürnberg müssen jetzt zwangsläufig neu geschrieben werden. Acht mal haben die Glubberer in der ersten Spielhälfte versucht, die Kugel im Wolfsburger Gehäuse unterzubringen, was nicht weniger als einen neuen Vereinsrekord darstellt. Behaupten die <a href="http://stadioncheck.wordpress.com/2009/05/10/weil%e2%80%99s-einfach-pflicht-ist/" target="_self">Weltklasse-Journalisten</a> der Sportschau.</p>
<p style="text-align:justify;">Jeder Bambino weiß: Die Anzahl der Schüsse in der ersten Halbzeit ist eine der wichtigsten Kennziffern im Fußballsport überhaupt. Da verwundert es nicht, dass die vor Glück besoffenen Franken im zweiten Abschnitt noch drei Treffer erzielen und das Duell für sich entscheiden konnten. Dennoch bleibt <a href="http://www.clubfans-united.de/2009/11/21/13-spieltag-20092010-vfl-wolfsburg-vs-1-fc-nuernberg/" target="_blank">der überraschende Auswärtserfolg</a> an diesem sporthistorischen Tag nicht mehr als eine kleine Randnotiz.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe nichts gegen Statistiken. Wirklich nicht. <a href="http://stadioncheck.wordpress.com/2009/11/24/schaafschuetzen/" target="_self">Ganz im Gegenteil</a>. Irgendeine Art von Gehalt sollten sie allerdings schon haben. Gleichwohl ist die Debatte über Sinn und Unsinn solch sperriger Superlative die eine, deren Wahrheitsgehalt noch einmal eine ganz andere Sache. Bei Freiburg oder Mainz würde ich wohl gar nicht auf die Idee kommen, daran zu zweifeln. Aber wir reden hier immerhin vom Glubb. Traditionsverein, Neunmaliger, Gründungsmitglied, Abstieg als Titelträger, you name it.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie darf man sich die Ermittlung des nun gebrochenen Rekordwertes vorstellen? Jahrzehntelanges Stöbern nach verstaubten Radiomitschnitten auf den Dachböden Nürnberger Privathaushalte samt anschließender Auswertung? Oder hat man sich vielleicht doch eher auf eine von Reinhold Beckmann angefertigte Privatkopie der <em>ran</em>-Datenbank verlassen und die Zeit vor Beginn der Aufzeichnungen nonchalant unter den Tisch fallen lassen? The answer my friend&#8230;</p>
<p><a href="http://www.addthis.com/bookmark.php?v=250&#38;pub=stadioncheck"><img src="http://s7.addthis.com/static/btn/v2/lg-share-en.gif" alt="Bookmark and Share" width="125" height="16" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konzentrierter. Belastbarer. Ausgeglichener - Am Ende erfüllt sich Stalins Vision tatsächlich]]></title>
<link>http://besserscheitern.wordpress.com/2009/11/25/konzentrieter-belastbarer-ausgeglichener-am-ende-erfullt-sich-stalins-vision-tatsachlich/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 00:34:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>besserscheitern</dc:creator>
<guid>http://besserscheitern.wordpress.com/2009/11/25/konzentrieter-belastbarer-ausgeglichener-am-ende-erfullt-sich-stalins-vision-tatsachlich/</guid>
<description><![CDATA[Faksimile aus der GEO Epoche mit dem Stalin Special]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://img94.imageshack.us/img94/3860/geoepoche.jpg" alt="" /><br />
<em>Faksimile aus der GEO Epoche mit dem Stalin Special</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Qualitätsjournalismus: Murdoch-Zeitung stiehlt Blog-Artikel]]></title>
<link>http://11k2.wordpress.com/2009/11/23/qualitatsjournalismus-murdoch-zeitung-stiehlt-blog-artikel/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:13:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Medienmogul Rupert Murdoch nennt Suchmaschinen Diebe und Parasiten, weil sie auf Artikel auf Webseit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/76/205455136_59d3d84a6e_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Medienmogul Rupert Murdoch nennt Suchmaschinen Diebe und Parasiten, weil sie auf Artikel auf Webseiten seines Presse-Imperiums verlinken, ohne dafür zu bezahlen. Zur selben Zeit schreibt der Regisseur von Shaun of the Dead (und anderen Filmen), Edgar Wright (siehe pic), in seinem Blog einen Nachruf auf den verstorbenen Schauspieler Edward Woodward.<!--more--></p>
<p>Die britische Tageszeitung The Times, ebenfalls ein Teil des Murdoch-Imperiums, nimmt den Blogbeitrag, kürzt ihn, macht ein paar Fehler rein und veröffentlicht ihn auf Seite vier ohne Genehmigung, Bezahlung, Angabe der Quelle und des Autors. Diebstahl, nicht wahr?</p>
<p>Die Times hat mittlerweile die URL veröffentlicht, von welcher sie den Originalartikel raubkopierte. Klarstellung, Entschuldigung, Anfrage auf Genehmigung der Veröffentlichung und eine Bezahlung stehen nach einer Woche immer noch aus. Qualitätsparasiten, oder?</p>
<p>( <a href="http://www.guardian.co.uk/media/mediamonkeyblog/2009/nov/19/edgar-wright-the-times" target="_blank">guardian</a> via <a href="http://www.techdirt.com/articles/20091120/0223387019.shtml" target="_blank">techdirt</a>) (pic <a href="http://www.flickr.com/photos/mirka23/205455136/sizes/s/" target="_blank">mirka23</a> cc)</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Atom-Tauben" und "Abrüstungs-Falken"]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/11/22/atom-tauben-und-abrustungs-falken/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:47:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
<guid>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/11/22/atom-tauben-und-abrustungs-falken/</guid>
<description><![CDATA[Gudrun Harrer kritisiert zwar den neokonservativen iranischen Präsidenten und wünscht sich Reformen.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/02/10/neocon-bashing-und-change/">Gudrun Harrer</a> kritisiert zwar den <em>neokonservativen</em> iranischen Präsidenten und wünscht sich <em>Reformen</em>. Damit verharmlost sie das Mullah-Regime zu einem System, dem wie der US-Demokratie lediglich ein bisschen <em>Change</em> fehle.</p>
<p>Gegen <a href="http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/11/19/obamas-realitatsverweigerung/">Sanktionen</a>, die das Mullah-Regime real <a href="http://freeirannow.wordpress.com/2009/11/22/teherans-last-chance/">erschüttern</a> könnten, wird hingegen mit aller Argumentationskunst angeschrieben:</p>
<p><a href="http://derstandard.at/1256745390503/Keine-Atom-Tauben-im-Iran">Keine Atom-Tauben im Iran – Oppositionelle Kräfte gegen nuklearen Deal und „Ausverkauf der Interessen“ </a><a href="http://derstandard.at/1256745390503/Keine-Atom-Tauben-im-Iran#forumstart"></a></p>
<p>Nachgiebigkeit im Atomstreit sei gegen die &#8220;nationalen Interessen&#8221; und daher gäbe es im Iran auch keine &#8220;Atom-Tauben&#8221;. Ein Embargo gegen die Atombestrebungen des Mullahstaates führe lediglich zu einer &#8220;Verhärtung der Strategie&#8221; und damit statt der &#8221;vollausgebauten Atomoption&#8221;, welche dem Iran &#8220;nach Ansicht der Mehrzahl der Analysten&#8221; im Moment voll genüge, erst &#8220;zu Waffen&#8221;.</p>
<p>Das <a href="http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2009/11/22/blockfreien-und-oic-gegen-iranfeindliche-resolution/">Mullah-Regime</a> kann mit <a href="http://www.muslim-markt.de/interview/2005/harrer.htm">Frau Harrer</a> durchaus zufrieden sein.</p>
<p>Durch die <a href="http://derstandard.at/1256745390503/Keine-Atom-Tauben-im-Iran#forumstart">Veröffentlichung</a> diverser Hardliner-Postings europäischer <em>Abrüstungs-Falken</em>, die barsch das Recht auf die iranische Verteidigungs-Bombe einfordern und Frau Harrer als zu wenig <a href="http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/11/21/usa-und-israel-uben-iran-krieg/">antiimperialistisch</a> kritisieren, kann sogar noch der Anschein einer ausgewogenen, dem Mullah-Regime &#8220;kritisch&#8221; gegenüberstehenden Berichterstattung gewahrt werden:</p>
<p><em>Brücke:</em></p>
<p><em>Sg. Fr. Harrer ,<br />
etwa 20 000 real existierende Atombomben beherrschen und bedrohen die Erde .</em></p>
<p><em>Dieses künstlich medial gepushte<br />
vielleicht-möglich Herumgetue um eine<br />
iranische Atombombe bedient us/nato und israelische , z.T auch saudiarabische Machtinteressen im Nahen Osten .</em></p>
<p><em>Abrüstung kann nur in einer auf Konsens basierenden internationalen Abrüstung stattfinden .<br />
Unter gegenwärtigen Bedingungen fühlen sich Staaten zurecht bedroht . Die Konsequenz ist eine Spirale der Aufrüstung .</em></p>
<p><em> </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hat jemand eine Meinung zur Pflichtlektüre?]]></title>
<link>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/22/hat-jemand-eine-meinung-zur-pflichtlekture/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 20:48:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>philippostrop</dc:creator>
<guid>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/22/hat-jemand-eine-meinung-zur-pflichtlekture/</guid>
<description><![CDATA[Die aktuelle Ausgabe der Pflichtlektüre Am kommenden Dienstag bin ich am Institut für Journalistik a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 228px"><a href="http://ostrop.wordpress.com/files/2009/11/pflichtlekture.jpg"><img class="size-medium wp-image-1469" title="Die Pflichtlektüre" src="http://ostrop.wordpress.com/files/2009/11/pflichtlekture.jpg?w=218" alt="Die aktuelle Ausgabe der Pflichtlektüre" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die aktuelle Ausgabe der Pflichtlektüre</p></div>
<p>Am kommenden Dienstag bin ich am <a title="Institut für Journalistik, Uni Dortmund" href="http://www.journalistik-dortmund.de/" target="_blank">Institut für Journalistik</a> an der Uni Dortmund zu Gast. Ich darf die Pflichtlektüre, das gemeinsame Studierendenmagazin der Unis Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen, kritisieren &#8211; und zwar die drei Printfassungen sowie die Online-Ausgabe <a title="Die Pflichtlektüre im Internet" href="http://www.pflichtlektuere.com" target="_blank">www.pflichtlektuere.com</a>. Die Pflichtlektüre wird von den Lehrredaktionen Print und Online produziert.</p>
<p>Die aktuellen Ausgaben gibt&#8217;s als E-Paper: <a title="Pflichtlektüre, Ausgabe Dortmund" href="http://www.scribd.com/doc/22797691/Pflichtlekture-Dortmund-11-2009" target="_blank">Ausgabe Dortmund</a>, <a title="Pflichtlektüre, Ausgabe Bochum" href="http://www.scribd.com/doc/22797604/Pflichtlekture-Bochum-11-2009" target="_blank">Ausgabe Bochum</a>, <a title="Pflichtlektüre, Ausgabe Duisburg-Essen" href="http://www.scribd.com/doc/22797777/Pflichtlekture-Duisburg-11-2009" target="_blank">Ausgabe Duisburg-Essen</a>.</p>
<p><strong>Wie findet Ihr die Pflichtlektüre? Ist sie das für Euch &#8211; nämlich Pflichtlektüre?</strong> Hinweise, Lob oder Kritik hier in den Kommentaren nehme ich gerne mit an die Uni.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pimmelgate]]></title>
<link>http://fooldc.wordpress.com/2009/11/20/pimmelgate/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 20:55:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fool</dc:creator>
<guid>http://fooldc.wordpress.com/2009/11/20/pimmelgate/</guid>
<description><![CDATA[Okay, die Geschichte mit dem Prozess war ja noch ganz lustig: taz veröffentlicht eine Satire über di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://fooldc.wordpress.com/files/2009/11/pimmel.jpg" alt="" title="" width="420" height="260" class="alignnone size-full wp-image-777" /></p>
<p>Okay, die Geschichte mit dem Prozess war ja noch ganz lustig: taz veröffentlicht eine Satire über die angeblich missglückte Schwanzverlängerung von Kai Diekmann. Der Bild-Chef, damals noch mit weniger Humor, zieht vor Gericht und die taz zwar den Kürzeren (gnihihi), kostete das in der Berichterstattung aber voll aus. Epic Win.</p>
<p>Sie hätten es dabei belassen sollen.</p>
<p>Aber die taz musste ja nachlegen. Und beweist mit der Phallusfassadenkunst am Stammsitz, vis-a-vis des Springer-Hochhauses, dass <a href="/2009/10/30/links/">die Linke</a> irgendwann nach 68 ihren Humor verloren hat. Wenn sie den jemals hatten. Klar war Dutschke auch zum Schießen, aber doch irgendwie nur unfreiwillig.</p>
<p>Der Mann mit dem Riesendödel soll wohl Diekmann sein, obwohl der Bild-Boss in dem Schwanzträger eher taz-Anwalt Jony Eisenberg zu erkennen meinte. Das hätte ich jetzt nicht sagen dürfen, weil sie bei der taz erst zum Lachen in den Keller und dann direkt zum Onkel Richter gerannt sind, der dem Diekmann <a href="http://www.kaidiekmann.de/wie-viel-schwanz-darf-sein/2009/11/17/">wohl</a> <a href="http://www.kaidiekmann.de/so-lustig-ist-die-taz/2009/11/21/">verboten</a> hat, sowas seinen geilen <a href="http://www.kaidiekmann.de/mini-grus/2009/10/28/">Vorzimmermiezen</a> ins Blog zu diktieren.</p>
<p>Diekmann macht die Geschichte trotzdem einen Höllenspaß. In seinem Blog hat er, was Amis gemeinhin einen <em><a href="http://www.kaidiekmann.de/kaputter-piephahn-der-taz-pimmel-kommt-weg/2009/11/20/">field day</a></em> nennen. Ganz die Hände in den Schoß gelegt (muhuhuhuu) hat er aber wohl nicht, sondern zudem eine außerordentliche Genossenschaftsversammlung eingefordert. Als taz-Genossenschafter darf er das. Würde mich auch nicht wundern, wenn die  heutige taz-Sonderausgabe &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/wir-sind-schwanz/">Wir sind Schwanz</a>&#8221; in der Donnerstagnacht <a href="http://www.kaidiekmann.de/pimmel-uber-der-taz/2009/11/20/">in Spandau gedruckt</a> wurde.</p>
<p>Diekmann musste sich nur zurücklehnen und abwarten, bis bei der taz die Reflexe anspringen. Die neue Chefredakteuse brauchte nicht lange, um deutlich zu machen, dass ihr der phallische Fassadenschmuck am neuen Arbeitsplatz gemächtigst auf den Sack geht (muhaahaha). Auch die anderen Gutmenschen an der Rudi-Dutschke-Straße wollen den Phall (pruuuuust) lieber schnell erledigt wissen. Jetzt haben die alten taz-Granden ein Machtwort gesprochen. Schluss mit Lustig , der Pimmel kommt wech, samt Nüssen. Da kennen die keinen Spaß.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der leserjoker]]></title>
<link>http://verbalescapaden.wordpress.com/2009/11/17/der-leserjoker/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:10:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>VEB wortfeile</dc:creator>
<guid>http://verbalescapaden.wordpress.com/2009/11/17/der-leserjoker/</guid>
<description><![CDATA[ich scheue mich sonst davor, extrem unscharfe fotos zu veröffentlichen, es sei denn der effekt ist i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://verbalescapaden.wordpress.com/files/2009/11/lichtfest_leipzig_evangelis1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3342" title="lichtfest_leipzig_evangelis" src="http://verbalescapaden.wordpress.com/files/2009/11/lichtfest_leipzig_evangelis1.jpg" alt="" width="500" height="354" /></a>ich scheue mich sonst davor, extrem unscharfe fotos zu veröffentlichen, es sei denn der effekt ist irgendwie poetischer natur. dieses mal dient das bild jedoch  lediglich als beleg für eine subtile form von zeitungslügen (in der zwischenzeit arbeite ich hart daran, nachts auf stativstarre arme und hände umzuprogrammieren). denn irgendwie kam mir das motiv aus der gestrigen <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-48768.html">fotostrecke auf spon</a> von dem französischen lichtkünstler sébastien lefèvre so seltsam vertraut vor. ich rückte kurz tassen im oberstübchen hin und her, bis es bei mir schepperte und klirrte. klar, die kirche habe ich beim lichtfest in leipzig am 9.10.2009 vergeblich versucht, optisch ansprechend einzufangen. nächtliche kälte, klamme finger und drängelnde begleiter taten ihr übriges. nur komisch, daß die evangelisch-reformierte kirche am tröndlinring in leipzig jetzt geographisch in lyon verortet wird, wie diese bildunterschrift in einer art kontextkombination vermuten läßt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#008000;"><em>menschenschar auf kirchenwänden (zeichnung): vom 5. bis 8. dezember feiert lyon zum elften mal sein &#8220;fête des lumières&#8221;. 20 großprojekte erleuchten das zentrum der stadt, dazu gibt es dutzende lichterinstallationen in allen bezirken.</em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">oder haben die spiegel-mitarbeiter in einer nebulösen aktion die kirche gar kopiert wie goethes gartenhaus in weimar und dann in leipzigs partnerstadt aufgestellt, damit wir keinen westbesuch (lyoner) mehr bekommen? leider gottes:haus fühle ich mich nicht dazu berufen, als unbezahlter,  inhaltlicher korrektor und leserjoker für spon zu arbeiten. wenn ihr dort in der redaktion nicht klarkommt, ruft nicht bei mir an. ich bin in geographie auch nur eine mittelprächtige niete.</p>
<p style="text-align:justify;">sollte ich unbedingt lust haben, mit der häufung von keywords aus dem text content zu generieren, würde ich auch einfach unter jedes foto textauszüge setzen, wirkt sich bestimmt gut auf die trefferquote aus. rationalisierung muß sich rentieren &#8211; auf kosten der qualität. zusätzlich erspart die doppelte verblödung zeit für recherchen und ist so ausnehmend überflüssig, weil schlicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nun ja ...]]></title>
<link>http://landbote.wordpress.com/2009/11/16/nun-ja/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 05:57:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
<guid>http://landbote.wordpress.com/2009/11/16/nun-ja/</guid>
<description><![CDATA[DerWesten, das Online-Portal der WAZ-Gruppe, bringt vorab eine Geschichte aus dem Spiegel von heute.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>DerWesten</em>, das Online-Portal der WAZ-Gruppe, bringt vorab eine Geschichte aus dem Spiegel von heute. Sahra Wagenknecht habe eine Affäre mit Oskar Lafontaine, berichtet die Seite. Deshalb habe Frau Lafontaine ihren Oskar zurück an die Saar beordert.</p>
<p><em>DerWesten</em> und <em>Der Spiegel</em> laufen gelb an. Im Kommentarbereich ist das Niveau z. T. im freien Fall. Abonnent Claus H. hat fertig.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/11/15/news-141021428/detail.html">Affäre zwischen Lafontaine und Wagenknecht?</a>, DerWesten vom 15.10.2009, Autor: Frank Stenglein</p>
<p><strong>Nachtrag (18.11.2009):</strong></p>
<p>Einige Zeitungen und Zeitschriften sehen heute gar nicht gut aus nach ihren Spekulationen der letzten Tage. Oskar Lafontaine hat bekannt gegeben, an Krebs erkrankt zu sein und sich am Donnerstag einer Operation unterziehen zu müssen. Dazu ist ihm nur alles Gute zu wünschen. Und die Presse, insbesondere in der Form des sogenannten Qualitätsjournalismus? Die lässt in Zukunft besser mal Privates privat bleiben. (Letzteres bleibt wohl ein frommer Wunsch.)</p>
<p>Der Artikel im Spiegel:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661508,00.html">Der virtuelle Kandidat</a>, Spiegel Online vom 16.11.2009, Autoren: Stefan Berg und Markus Deggerich</p>
<p>Jens Berger über das Waten der Presse im Seichten:</p>
<p><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1171/wenn-der-spiegel-mit-dem-oskar-und-der-sahra-%25E2%2580%25A6">Wenn der SPIEGEL mit dem Oskar und der Sahra …</a>, Spiegelfechter vom 17.11.2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Endstation Rechts gegen npd-blog ]]></title>
<link>http://besserscheitern.wordpress.com/2009/11/12/endstation-rechts-gegen-npd-blog/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:09:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>besserscheitern</dc:creator>
<guid>http://besserscheitern.wordpress.com/2009/11/12/endstation-rechts-gegen-npd-blog/</guid>
<description><![CDATA[Ein neues Kapitel um das unsägliche Extremistjäger Portal Endstation Rechts: Brodkorb reagiert auf d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein neues Kapitel um das unsägliche Extremistjäger Portal Endstation Rechts:</p>
<p><a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&#38;view=item&#38;id=3994:bestmenschen-gegen-rechts-anmerkungen-zu-einem-anthropologischen-superlativ&#38;Itemid=419">Brodkorb reagiert auf die Kritik an ihm und seinem Projekt</a>, indem er sich einen Stand der Dinge zusammenspinnt. <a href="http://npd-blog.info/2009/11/11/zwischen-anmerkung-und-belehrung-wenn-eine-theorie-zur-ideologie-erhoben-wird/">Gensing schießt mit -wie ich finde- richtigen Argumenten zurück.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stille Post]]></title>
<link>http://zynaesthesie.wordpress.com/2009/11/10/stille-post/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 23:00:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>bee</dc:creator>
<guid>http://zynaesthesie.wordpress.com/2009/11/10/stille-post/</guid>
<description><![CDATA[Die Äußerung am Rande des Landesparteitags wäre um ein Haar untergegangen, wenn nicht rein zufällig ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Äußerung am Rande des Landesparteitags wäre um ein Haar untergegangen, wenn nicht rein zufällig das Diktiergerät eines anderen Delegierten mitgelaufen wäre. So konnte der Wortlaut für die Nachwelt aufgezeichnet werden, was namentlich deshalb wichtig war, weil man nun wusste, dass es an der Basis durchaus Kräfte gab, die anders dachten als die Bundesvorsitzenden. Keine zehn Minuten dauerte es, bis das Zitat, aufgeteilt in drei Tweets, seinen Weg durch die Datenkanäle nahm; dass nur der zweite Teil gelesen wurde, machte die Sache nicht besser.</p>
<p>Während die meisten Empfänger noch über den Sinn der kryptischen Botschaft grübelten, schmiss <em>BILD</em> die Schlagzeile des kommenden Tages raus. Deutschland war nun nicht wegen der vielen wegfallenden Arbeitsplätze gerettet, sondern wieder ernsthaft in Gefahr. Man verlieh der Sorge ums Vaterland dreizehn Zentimeter hoch Ausdruck.</p>
<p>Die Unionsparteien reagierten prompt. Zwar wusste Ronald Pofalla noch nicht, wer da eigentlich was gesagt hatte, wies jedoch sämtliche Verantwortung der CDU-Fraktion entschieden zurück. Den Affront ließ die CSU nicht lange auf sich sitzen: in derber Gegenrede, gespickt mit bissigen Ausfällen auf die Schwesterpartei, bellte Horst Seehofer heraus, dass er Doppelzüngigkeiten des zwar christlichen, aber nicht sozialen Koalitionspartners nicht mehr toleriere. Der <em>Bayernkurier</em> druckte vorsichtshalber ein Dementi, aus dem klar hervorging, dass die Debatte nur geführt werde, um das Kruzifix-Verbot hoffähig zu machen.</p>
<p>Nach und nach schalteten sich die anderen Parteien in die Diskussion ein. Claudia Roth sagte, sie wisse es längst, Frank-Walter Steinmeier meinte, man hätte das wissen können. Oskar Lafontaine sagte, er habe es ja immer schon gesagt. Der DAX kippelte vorerst verhalten, aber entschieden fest.</p>
<p>An dieser Stelle schwappte die Welle in die Gesellschaft hinaus. Bundespräsident Horst Köhler rief zur Besonnenheit auf und ermahnte die Politik, ihrer Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Obwohl niemand es zur Kenntnis genommen und die Kanzlerin ihn noch nicht von der Leine gelassen hatte, knurrte Volker Kauder bereits in die Pressemikrofone, die Kritik an Angela Merkel in diesem Punkt sei mal wieder ein typisches Anzeichen dafür, dass die Opposition – im Wortlaut benutzte er hier eine ehrenrührige Formulierung – ausschließlich ehrenrührige Formulierungen zu benutzen geeignet sei. Auch dies rief keinerlei Resonanz hervor; die meisten Redakteure hielten es für die vorangegangene Attacke Kauders und deponierten sie im Archiv.</p>
<p>Zwischen zwei Osteuropa-Reisen fand Außenminister Westerwelle Zeit, sich entschieden gegen jede Kritik an der bürgerlichen Koalition zu verwahren. Der Chefliberale betonte, dies sei eine hirnverbrannte Neiddebatte, die nur darauf ziele, die Elite, die es indes überhaupt nicht gäbe, gegen die Leistungsträger auszuspielen. Dies sei jedoch ein Signal für mehr Freiheit und Privatisierung und möglicherweise auch für Steuererleichterungen.</p>
<p>Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ließ mitteilen, er ließe gar nichts mitteilen. Im Verteidigungsressort knobelte man noch, ob man es als Kriegszustand werten solle.</p>
<p>Die Talkshows wurden aufmerksam. Da das Panel bei <em>Anne Will</em> wie immer mit Hans-Werner Sinn, Bernd Raffelhüschen, Hans-Olaf Henkel und Günter Wallraff besetzt war, fiel es zunächst niemandem auf, dass das ursprüngliche Thema <em>Land ohne Muttersprache – Braucht Deutschland Deutschkurse?</em> nicht mehr passte; hastig einigte sich die Redaktion auf die Problematik <em>Wie viele Seiten hat ein Kreis?</em> und konnte eine Stunde angeregter Gespräche bieten, an deren Ende die überraschende Lösung stand: Deutschland sei übervölkert von Millionen Sozialschmarotzern, die nur deshalb keiner Erwerbsarbeit nachgingen, um nicht Einkommensteuer zahlen zu müssen. Erst mit der Einführung einer kapitalgedeckten Privatrente sei dem Untergang der Nation Paroli zu bieten.</p>
<p>Joachim Kardinal Meisner wetterte dagegen. In einem Hirtenbrief teilte er mit, er wisse nicht, ob sich Edmund Stoiber schon geäußert, und wenn ja, was er dazu gesagt habe, sei aber mit ihm grundsätzlich einer Meinung, wenngleich er dessen Wortwahl für zu lasch hielte. Der Zentralrat der Juden in Deutschland lehnte jegliche Debatte ab. Der ADAC rief zu Unterschriftenaktionen auf; Roland Koch sagte logistische Unterstützung zu.</p>
<p>Das Land war tief gespalten. Franz Josef Wagner setzte im täglichen Wechsel Briefe ab, in denen er bald zur Verteidigung, bald zur Ausrottung von Sozialstaat, parlamentarischer Demokratie, Baumschulen und Bierdeckelsammeln hetzte. Die Verlagsindustrie geiferte gegen die Leser, die die Frechheit besaßen, Zeitungen nach dem Erwerb tatsächlich zu lesen. Das BKA forderte mehr Gesetzeslücken, um andere zu schließen. Peter Sloterdijk entwarf einen ungeheuer geistreichen Kommentar mit einem hocheleganten Wortspiel, indem er die beiden Begriffe <em>struktural</em> und <em>strukturell</em> in einem einzigen Satz unterbrachte; der Beitrag hatte mit dem politischen Thema ansonsten nichts zu tun. Harald Schmidt riss daraus einen abgedroschenen Witz, über den keiner lachte, und Oliver Pocher blies den Kalauer zu einer neuen TV-Show auf, die wegen Erfolglosigkeit nur zwei Jahre lang lief, bis sie abgesetzt wurde. Es war, wie gesagt, nicht viel geschehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></title>
<link>http://wir-sprechen-online.com/2009/11/08/qualitatsjournalismus-2/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:07:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gerrit Eicker</dc:creator>
<guid>http://wir-sprechen-online.com/2009/11/08/qualitatsjournalismus-2/</guid>
<description><![CDATA[Mediendisput-Analyse [PDF]: 10 Faktoren, die Qualitätsjournalismus beeinflussen; http://j.mp/4kSjnE]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Mediendisput-Analyse [<a href="http://www.mediendisput.de/downloads/Begrenzter%20Journalismus.pdf">PDF</a>]</strong>: <em>10 Faktoren, die <a href="http://wir-sprechen-online.com/tag/journalismus/">Qualitätsjournalismus</a> beeinflussen</em>; <a href="http://blog.kooptech.de/2009/11/10-faktoren-fuer-den-qualitaetsjournalismus/">http://j.mp/4kSjnE</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pottblog-Interview, Teil 2: Es geht um Nahraum.de, E-Reader und weitere Innovationen]]></title>
<link>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/08/pottblog-interview-teil-2-es-geht-um-nahraum-de-e-reader-und-weitere-innovationen/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 18:52:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>philippostrop</dc:creator>
<guid>http://ostrop.wordpress.com/2009/11/08/pottblog-interview-teil-2-es-geht-um-nahraum-de-e-reader-und-weitere-innovationen/</guid>
<description><![CDATA[Heute bin ich aus einer herrlich sonnigen Offline-Woche  in Rabat zurückgekommen. Zeitgleich hat Jen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute bin ich aus einer herrlich sonnigen Offline-Woche  <a title="Rabat Marokko" href="http://maps.google.de/maps?f=q&#38;source=s_q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;q=Rabat,+Marokko&#38;sll=51.151786,10.415039&#38;sspn=13.080822,37.836914&#38;ie=UTF8&#38;t=h&#38;hq=&#38;hnear=Rabat,+Rib%C4%81%E1%B9%AD,+Marokko&#38;ll=34.015049,-6.83272&#38;spn=0.134889,0.295601&#38;z=12" target="_blank">in Rabat</a> zurückgekommen. Zeitgleich hat Jens vom Pottblog <a title="Pottblog: Teil 2 des Interview mit Philipp Ostrop" href="http://www.pottblog.de/2009/11/08/ruhr-nachrichten-nahraum-de-ereader-plaene-usw-2-teil-des-interviews-mit-philipp-ostrop/" target="_blank">Teil zwei unseres Video-Interviews</a> veröffentlicht.</p>
<p>Darin reden wir unter anderem über&#8230;</p>
<ul>
<li>unser neuestes Projekt, die Foto-Community <a title="www.nahraum.de" href="http://www.nahraum.de" target="_blank"><strong>www.nahraum.de</strong></a>. Die Seite ist als Beta-Version bereits online. Mehr zum Launch gibt&#8217;s in den kommenden Tagen in den Ruhr Nachrichten, auf <a title="Die Ruhr Nachrichten im Internet" href="http://www.RuhrNachrichten.de" target="_blank">www.RuhrNachrichten.de</a> &#8211; und natürlich twittert der kleine Racker bald auch höchst persönlich unter <a title="Nahraum bei Twitter" href="http://twitter.com/nahraum" target="_blank">@nahraum</a>.</li>
<li>unseren <strong>E-Reader-Feldversuch</strong>. Die Hintergründe und mehr Details zum Pilotprojekt hat <a title="Carsten Kaiser über E-Reader-Feldversuch" href="http://kress.de/cont/story.php?id=130794" target="_blank">unser Online-Bereichsleiter Carsten Kaiser neulich dem Branchendienst kress erzählt.<br />
</a></li>
</ul>
<p><span style="color:#551a8b;"><span style="text-decoration:underline;"><span style='text-align:center; display: block;'><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7466120&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA"><param name="quality" value="best" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="scale" value="showAll" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7466120&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA" /></object><br />
</span></span></span></p>
<p>Ach ja, Jens hat auch unseren internen <strong>Innovationsfahrplan</strong> fotografiert&#8230;</p>
<p><a title="Innovationsfahrplan des RegioDoDesk der Ruhr Nachrichten (RN) von Erlan bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/erlan/4085309697/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2740/4085309697_5b5dfa78e2.jpg" alt="Innovationsfahrplan des RegioDoDesk der Ruhr Nachrichten (RN)" width="500" height="375" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erziehung bei Windigkeit]]></title>
<link>http://besserscheitern.wordpress.com/2009/11/07/erziehung-bei-windigkeit/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 13:13:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>besserscheitern</dc:creator>
<guid>http://besserscheitern.wordpress.com/2009/11/07/erziehung-bei-windigkeit/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Die Forderung nach Erziehung bei Windigkeit erscheint in einer Demokratie selbstverständlich.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://brennessel.blogsport.de/images/tt.jpg">&#8220;Die Forderung nach Erziehung bei Windigkeit erscheint in einer Demokratie selbstverständlich.&#8221;</a>  T.W. Adorno</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Top-Recherche von Fit for Fun! Oder .....]]></title>
<link>http://struwwelpod.wordpress.com/2009/11/06/top-recherche-von-fit-for-fun-oder/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:19:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>struwwelchen</dc:creator>
<guid>http://struwwelpod.wordpress.com/2009/11/06/top-recherche-von-fit-for-fun-oder/</guid>
<description><![CDATA[sind wir Leser zu anspruchsvoll? Gerade wurde ich durch ein Tweet von geocacheFreak auf eine Artikel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>sind wir Leser zu anspruchsvoll?<br />
Gerade wurde ich durch ein Tweet von geocacheFreak auf eine Artikel in der Online-Version der Zeitschrift Fit for Fun aufmerksam.<br />
Titel: <a href="http://www.fitforfun.de/fitness/fun-sport/geocaching-schatzsuche-via-satellit_aid_8339.html" target="_blank">&#8220;Schatzsuche via Satellit. Was bringen Online-Portale für geocaching?&#8221;</a> FIT FOR FUN hat zwei Portale, geocaching.com und opencaching.de ausprobiert.</p>
<p>Nun gut, endlich mal eine vernünftige Aufstellung über das Für und Wider der Nutzung des heimischen Portals (Opencaching.de) gegenüber des von einigen als kommerziell empfundenen amerikanischen Portals (geocaching.com).<br />
So dachte ich jedenfalls. Denn die Redaktion schreibt ja, sie hätte ie Portale ausprobiert. Und nach dem Titel erwarte ich eine Schlussfolgerung oder besser gesagt Antwort auf die selbsgestellt Frage, was Online-Portale für Geocaching bringen.<br />
Doch weit gefehlt!<br />
&#8230;&#8230;.stellt die zwei beliebtesten Geocache-Verzeichnisse vor, danach folgen genau 11 Zeilen über Opencaching, dass es ein kostenloses Online-Portal ist, eine schlichte Seite mit guter Suchfunktion&#8230; Kein Wort über die Deutsche Wanderjugend, den Hintergrund der Betreiber, geschweige denn eines Bildes oder etwas über die Inhalte an sich. Sprich wie melde ich mich an, was muss ich beachten, gibt es ein Forum etc. Alles Angaben, die ich von einem Artikel, der eine Plattform vorstellen will, erwarte.<br />
Genauso verhält es sich mit dem noch kürzer geratenen Abschnitt über geocaching.com, der wird in genau 8 Zeilen abgehandelt. Auch hier fehlen Angaben zur Usability, Forum, Features etc.</p>
<p>Eine Gegenüberstellung der Portale findet nicht statt, eine Bewertung über den Nutzen auch nicht. Dass zum Beispiel Caches auf Opencaching und auf Geocaching parallel gelistet sein können.</p>
<p>Hier wurde im Schnellverfahren ein Artikel mit der heissen Feder geschrieben, nur um auf den Zug mit aufzuspringen, so scheint es mir.</p>
<p>Dieser Mangel an gründlicher Recherche fiel mir aber nicht nur bei diesem Artikel auf, gerade gestern wurde in der Saarbrücker Zeitung ein <a href="http://www.romanbaltes.de/Dokumente/SZ%20041109%20--%20Seite%20B6%20%28twitter%29.pdf" target="_blank">Artikel über Twitter</a> veröffentlicht, der jeder Beschreibung spottet. Daraus entspann sich eine rege <a href="http://mikelbower.de/blog/index.php/c76/ach-wie-so-oede-dieses-twitterdings-eine" target="_blank">Diskussion</a> über die nachlassende Qualität gedruckter Medien, woraus dann ein weiterer <a href="http://bachmichels.wordpress.com/2009/11/04/nonsens-wuste-oder-informationsschlaraffenland/" target="_blank">Artikel</a> als Reaktion darauf  entstand. Und netterweise hat sich im Kommentar auch der Redakteur des ursprünglichen Artikels aus der Saarbrücker Zeitung gemeldet. Mal sehen wie das weitergeht.</p>
<p><strong>Ironie an:</strong><br />
Jetzt kontrolieren diese Hobby-Online-Blogger (ich will sie ja noch nicht mal Journalisten nennen) schon die Qualität der Profis; da hört sich doch alles auf,oder?<br />
<strong>Ironie aus</strong></p>
<p>Viel Vergnügen beim Lesen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nonsens-Wüste oder Informationsschlaraffenland]]></title>
<link>http://bachmichels.wordpress.com/2009/11/04/nonsens-wuste-oder-informationsschlaraffenland/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 20:27:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>bachmichels</dc:creator>
<guid>http://bachmichels.wordpress.com/2009/11/04/nonsens-wuste-oder-informationsschlaraffenland/</guid>
<description><![CDATA[Ich oute mich. Ja ich gehöre noch ganz Old school mäßig zu den Leuten die jeden Tag Zeitung lesen, l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich oute mich. Ja ich gehöre noch ganz Old school mäßig zu den Leuten die jeden Tag Zeitung lesen, l]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonntags in der "Krone"]]></title>
<link>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/11/02/sonntags-in-der-krone/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 22:07:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>aron2201sperber</dc:creator>
<guid>http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/11/02/sonntags-in-der-krone/</guid>
<description><![CDATA[Außen: &#8220;Allerheiligen&#8221; Innen: Alle Huren: Außenpolitik: &#8220;Gefährliche Wasserspiele ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Außen:</p>
<p style="text-align:center;">&#8220;Allerheiligen&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2234" title="IMG" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/11/img.jpg?w=215" alt="IMG" width="215" height="300" /></p>
<p style="text-align:center;">Innen:</p>
<p style="text-align:center;">Alle Huren:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2239" title="Krone Sex-Anzeigen" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/11/img_00031.jpg" alt="Krone Sex-Anzeigen" width="450" height="599" /></p>
<p style="text-align:center;">Außenpolitik:</p>
<p style="text-align:center;">&#8220;Gefährliche Wasserspiele in Gaza&#8221;</p>
<p><a href="http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2009/10/27/wasser-streit-im-nahen-osten/">Heiliger</a> bzw. <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/31/israelkritische-dialektik/">&#8220;israelkritischer&#8221;</a>  könnte man die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brunnenvergiftung">&#8220;ewigen Brunnenvergifter&#8221;</a>  nicht anklagen &#8211; Weder <a href="http://backsp.wordpress.com/2009/10/27/amnesty-und-die-mainstream-medien-als-wasserverschmutzer/">Amnesty International</a> noch die  <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/09/24/rechtfertigungs-lieferanten-fur-holocaust-leugnende-gas-lieferanten/">&#8220;Qualitätsmedien&#8221;</a> hätten dies besser geschafft:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2236" title="IMG_0002" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/11/img_0002.jpg" alt="IMG_0002" width="450" height="626" /></p>
<p style="text-align:center;">Innenpolitik:</p>
<p>&#8220;Vermummte Studenten&#8221;, &#8220;<a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/20/geistige-und-biologische-vater-des-jungen-antisemitismus/">Strache</a> ist eben cool&#8221; - <a href="http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/18/fpo-inserat-in-der-kronenzeitung/">Strache</a> ist &#8220;fast schon besser als Haider&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2237" title="IMG_0004" src="http://aron2201sperber.wordpress.com/files/2009/11/img_0004.jpg" alt="IMG_0004" width="450" height="627" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(k)eine (m)ahnung]]></title>
<link>http://verbalescapaden.wordpress.com/2009/11/01/keine-mahnung/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 20:51:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>VEB wortfeile</dc:creator>
<guid>http://verbalescapaden.wordpress.com/2009/11/01/keine-mahnung/</guid>
<description><![CDATA[beflügelt schwang sich horst köhler auf der festveranstaltung 60 jahre bundespressekonferenz zum bot]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">beflügelt schwang sich horst köhler auf der festveranstaltung <em><span style="color:#008000;">60 jahre bundespressekonferenz</span></em> zum botschafter des qualitätsjournalismus auf. sicher ist die laberbranche auch ein auffangbecken für quereinsteiger, dilettanten und schreiberlinge, die information mit meinung gleichsetzen. die twitteritis bringt den  meinungsbrei, der vorher mehrfach durch die flotte lotte gedreht und püriert wurde, wohl alsbald zum überkochen. noch bevor die meldungen verifizierbar werden, verbreiten sie sich wie ein lauffeuer über das netz und die ticker. die leitungen glühen leider schon, bevor aus den spekulationen fakten werden. der neuigkeitendruck führt immer häufiger zum verlust journalistischer glaubwürdigkeit.</p>
<p style="text-align:justify;">ach ja, und dieser elende klatsch und tratsch in den boulevardmedien. unterhaltung mit einem wahrheitsquotienten bei gefühlten null bis fünf prozent. ganz erschröcklich wie private vergehen von politikern zum politikum hochstilisiert werden, wo doch der wert an ihren staatstragenden fähigkeiten bemessen werden sollte. peinliche dienstwagenaffäre kontra &#8216;genial&#8217; krachen gehender gesundheitsfonds. mäuler und löcher stopfen, so stellt sich der mondän quäkende politiker das recht auf information und freie meinungsäußerung wohl vor.</p>
<p style="text-align:justify;">allerdings sollte, wer auf journalistische sorgfaltspflicht pocht, selbst ein wenig besser auf die wortwahl achten. in der <a href="http://www3.ndr.de/flash/zapp/interactivePlayer.html?xml=zappsendung142-interactiveBroadcasts.xml&#38;sr=zapp">ndr-zapp-sendung</a> (<em><span style="color:#008000;">durchgezappt</span></em>) vom 14.10.2009 hört man den sichtlich echauffierten horst dann eifrig rüffeln: <em><span style="color:#008000;">haltung haben &#8211; es ist ein ziemlich altes wort, aber ich finde, es könnte mal wieder in mode kommen. genau wie ein anderes, viel schlichteres wort &#8211; ahnung haben.</span><span style="color:#333300;"> </span></em>genau genommen handelt es sich ja in beiden fällen nicht nur um ein wort, sondern um zwei (*oooch, ist die heute wieder pingelig). überdies gibt es eine vielzahl von haltungen, die aber offensichtlich nicht köhlerkonform sind. derweil hapert es an konkretisierung, da in einer demokratie die denkrichtung nicht vorgegeben werden kann. horst tritt also gleichzeitig gaspedal und bremse, um auf diese weise durch die fahrprüfung durchzurauschen. kommen wir nun zur ahnung. unumstritten, journalisten brauchen einen guten spürsinn. ahnung alleine reicht jedoch nicht aus, um etwas wie qualitätsjournalismus hervorzubringen. neben der vorwissenschaftlichen, irrationalen ahnung gehören eine gute allgemeinbildung, kritisches denkvermögen, recherche, kontakte und hartnäckigkeit zum handwerkszeug eines journalisten, sonst trällern die vögel aus dem blattwerk irgendwann nur noch das unkende <em><span style="color:#008000;">nachtigall, ick hör dir trapsen</span></em>. information steht aber auf einem andern erkenntnisblatt als ahnung. oder züchtet die regierung nun vogelstimmenimitatoren?</p>
<p style="text-align:justify;">schenkt dem mann doch endlich mal das buch <em><span style="color:#008000;">sag es treffender</span></em>!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
