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	<title>radtouren &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/radtouren/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "radtouren"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 00:33:45 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Tour 2010]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/11/22/tour-2010/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:40:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit Samstagabend steht es fest, unsere nächste Radtour wird Anfang August stattfinden und in das Le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Seit Samstagabend steht es fest, unsere nächste Radtour wird Anfang August stattfinden und in das Lesachtal nach Kärnten führen. 840 km mit knapp 8500 Höhenmeter sind zu fahren.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Trainingsfreie Zeit ist also vorbei, ab Montag beginnt das Training.</p>
<div id="attachment_769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/11/gesamtstrecke.jpg"><img class="size-full wp-image-769" title="Tour 2010 Streckenverlauf" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/11/gesamtstrecke.jpg" alt="Tour 2010 Streckenverlauf" width="500" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Tour 2010 Streckenverlauf</p></div>
<div id="attachment_770" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><a href="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/11/hohen-gesamt.png"><img class="size-full wp-image-770" title="Tour 2010 Höhenprofil" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/11/hohen-gesamt.png" alt="Tour 2010 Höhenprofil" width="270" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Tour 2010 Höhenprofil</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Happy Mosel 2010]]></title>
<link>http://sportmeeting.wordpress.com/2009/11/15/happy-mosel-2010/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 06:55:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>sportmeeting</dc:creator>
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<description><![CDATA[Autofreier Erlebnistag an der Mosel mit Rad und Wanderungen. Informationen unter www.mosel.travel  u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Autofreier Erlebnistag an der Mosel mit Rad und Wanderungen. Informationen unter <a href="http://www.mosel.travel">www.mosel.travel</a>  unter Radtouren sowie im Blog <a href="http://www.fat-tax.de">www.fat-tax.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gesundheitsvorsorge auf zwei Rädern]]></title>
<link>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/11/11/gesundheitsvorsorge-auf-zwei-radern/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 03:16:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>ADFC Bremen Blogger</dc:creator>
<guid>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/11/11/gesundheitsvorsorge-auf-zwei-radern/</guid>
<description><![CDATA[Radfahren ist nicht nur praktisch und macht Spaß: Wer morgens mit dem Fahrrad stau- und stressfrei z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" src="http://www1.adfc.de/files/1/36/41/small_Teaser%20Studien%20und%20Argumente%2002_Deutschland_per_Rad_entdecken%20240px.jpg" alt="" width="118" height="89" /></p>
<p>Radfahren ist nicht nur praktisch und macht Spaß: Wer morgens mit dem Fahrrad stau- und stressfrei zur Arbeit kommt und damit seinen Kreislauf in Schwung bringt, erreicht wach, konzentriert und gut gelaunt seinen Arbeitsplatz. Dies wirkt sich nicht nur gut auf die morgendliche Stimmung aus, sondern langfristig auf die Gesundheit.</p>
<p>Wer regelmäßig Fahrrad fährt, kann so fit sein wie ein zehn Jahre jüngerer Mensch, der sich kaum oder selten bewegt. Das besagen Studien wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO (WHO-Charta &#8220;Verkehr, Umwelt und Gesundheit&#8221;). Denn regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden. Schon mit 30 Minuten leichter Bewegung wie Radfahren wird die körperliche Fitness besser. Das Praktische: Die halbe Stunde kann aufgeteilt werden &#8211; zum Beispiel mit den Wegen morgens zur Arbeit und am Nachmittag wieder zurück, mit kleineren Besorgungen oder der Feierabendtour.<br />
Der ADFC Bremen bietet fast täglich eine Radtour in Bremen-Nord, Bremerhaven oder Bremen an unter <a href="http://www.radtouren-bremen.de" target="_blank">www.radtouren-bremen.de</a></p>
<p>Vom Kopf bis zu den Beinen: Radfahren hat viele gesundheitliche Vorteile, wenn man regelmäßig fährt. Es ist bewegungsintensiv, beansprucht große Muskelgruppen, stärkt die Kondition und wirkt darüber hinaus auch antidepressiv. Laut Studien ließe sich fast jede zweite leichte Depression mit regelmäßiger Bewegung verhindern. Die Lunge wird in moderatem Fahrtempo gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Das kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge und schützt so vor Infekten. Regelmäßiges Radfahren stärkt auch das Herz-Kreislauf-System. Die verbesserte Pumpleistung des Herzens bringt den Blutkreislauf in Schwung. Dabei wird schädliches Cholesterin abgebaut und gleichzeitig der Fettstoffwechsel angekurbelt.</p>
<p>Beim Radfahren werden nicht nur die Muskulatur an den Beinen beansprucht, sondern auch an Rumpf und Bauch. Bei leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper werden auch Rücken-, Schulter- und Armmuskeln gekräftigt. Die regelmäßig beanspruchten Muskeln stützen nicht nur das Skelett, der Körper sieht obendrein auch straffer aus. Wer viel im Sitzen arbeitet, verschafft mit Radfahren den Gelenken einen wichtigen Bewegungsausgleich. Tipp: In kleinen Gängen bei hohen Kurbelumdrehungen fahren &#8211; das bewahrt das Knie vor zu starkem Druck. Leicht angewinkelte Arme dämpfen Stöße und schonen die Ellenbogen.</p>
<p>Aber: keine Bewegung ohne Spaß: Viel wichtiger als Höchstleistungen ist das regelmäßige Radeln in moderatem Tempo und dazu eine ausgewogene Ernährung.</p>
<p>Weitere Infos zum gesunden Radfahren stehen auf <a href="www1.adfc.de/Gesundheit" target="_blank">www1.adfc.de/Gesundheit</a> sowie hier unter der Kategorie &#8220;<a href="http://adfcbremen.wordpress.com/category/gesundheit/">Gesundheit</a>&#8220;</p>
<p>Diese Tipps wurden vom Team der Aktion &#8220;<a href="http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bremen%2Dbremerhaven/" target="_blank">Mit dem Rad zur Arbeit</a>&#8221; zusammengestellt.</p>
<pre>_______________
Foto: ADFC</pre>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Polizei schafft Fahrradführerschein ab]]></title>
<link>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/10/28/polizei-schafft-fahrradfuhrerschein-ab/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 03:38:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>ADFC Bremen Blogger</dc:creator>
<guid>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/10/28/polizei-schafft-fahrradfuhrerschein-ab/</guid>
<description><![CDATA[Kinder wollen sich bewegen, auch mit dem Fahrrad. Für ihre Sicherheit im Straßenverkehr kommt der sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kinder wollen sich bewegen, auch mit dem Fahrrad. Für ihre Sicherheit im Straßenverkehr kommt der schulischen Radfahrausbildung eine hohe Bedeutung zu.</p>
<p>Die <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/35235/1487885/polizei_bremen/rss" target="_blank">Polizei Bremen </a>führt in den 4. Klassen eine praktische Radfahrausbildung im öffentlichen Straßenverkehr durch. So sollen die Schüler die &#8220;Verkehrswirklichkeit&#8221; unter Anleitung eines Polizeibeamten ganz real erleben. Ziel ist es,  allgemeine Verkehrsregeln und Gefahren im Straßenverkehr kennenzulernen.</p>
<p>Neu ist auch, dass die Polizei Bremen endlich den Fahrradführerschein abschafft. (Noch im September wurde in in der <a href="http://adfcbremen.wordpress.com/2009/09/15/konnen-kinder-kein-rad-fahren/" target="_blank">TV-Sendung buten und binnen</a> der Fahrradführerschein als Lernziel genannt.) Der ADFC hatte seit Jahren auf die trügerische Sicherheit hingewiesen, die so ein Dokument vorgaugelt, denn auch nach der Radfahrausbildung sind Kinder vom Straßenverkehr überfordert; Eltern und Erzieher bleiben weiterhin in der Verantwortung, je nach den Fähigkeiten ihres Kindes individuell mit am Straßenverkehr teilzunehmen.</p>
<p>Sigrun Bösemann, <a href="http://adfc-bremen.de/cms/front_content.php?idcat=6" target="_blank">Verkehrspädagogin </a>des ADFC Bremen, befürwortet diese Entscheidung der Polizei. Sie entspricht einer schon alten Forderung des ADFC: &#8220;Aus unserer Sicht beginnt eine gute Radfahrausbildung in der Schule in der ersten und zweiten Klasse mit Übungen zur Fahrpraxis mit Roller und Fahrrad auf dem Schulgelände. Dieses Training sollte in den nächsten Schuljahren mit Trainingsfahrten im Verkehrsgeschehen (Realraum) ausgeweitet werden. Eltern tragen eine große Verantwortung für das Mobilitätsverhalten ihrer Kinder.&#8221;</p>
<p>Der ADFC Bremen bietet gemeinsame Kurse für Eltern und Kinder an. Die nächsten werden im Frühjahr 2010 stattfinden. Ein gutes Übungsfeld sind auch die ADFC-Fahrradtouren für Kinder und Familien.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.milanofixed.com/wp-content/uploads/2009/06/hellyer_avc09-8.jpg" alt="" width="425" height="638" /></p>
<p>______________________________________<br />
Vater und Sohn gefunden im <a href="http://www.milanofixed.com/ancora-velodrammi/" target="_blank">Milano Fixed Archiv</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour de Swiss 2010]]></title>
<link>http://lestours.wordpress.com/2009/10/01/tour-de-swiss-2010/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 22:17:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sormann</dc:creator>
<guid>http://lestours.wordpress.com/2009/10/01/tour-de-swiss-2010/</guid>
<description><![CDATA[Nach einem Jahr Tourpause habe ich mir für 2010 wieder eine große Radtour vorgenommen. Um den virtue]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="182">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="68"><a href="https://zuispw.blu.livefilestore.com/y1m6rl6KakpLi4YN-WnJgRW67Zwam6Y6YIFpf6Z2oOfGgdclytWcjqgFNlZCmTTQBrYdzWher1ncQNCEH3bq-8R60KyKnisLQX4GJXSVgxD_3njVhYUXLaaxqIBD_pmvtNufBZ5c9tjBqAHvwWH5Qo0sQ/rennradlogo[3].jpg" rel="WLPP"><img style="display:inline;margin-left:0;margin-right:0;border-width:0;" title="rennradlogo" border="0" alt="rennradlogo" align="left" src="https://zuispw.blu.livefilestore.com/y1mdoJB6odCedKnlH7_rVJR4iGAGSdAr3cnML0l1x2JfP8r5y_zbICNCwlkW2TNBo4vCbz0cu4ik6ThoURaowgHsnp-5DyrUPaIhXGRq6_Rv3TieguE3bgfQfWaaF4cPFdnKnr5CToRMWPQKggJul_5xA/rennradlogo_thumb[3].jpg" width="67" height="84" /></a></td>
<td valign="top" width="112"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tourdeswisslogo.jpg"><img style="display:inline;margin-left:0;margin-right:0;border-width:0;" title="tourdeswisslogo" border="0" alt="tourdeswisslogo" align="left" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tourdeswisslogo_thumb.jpg?w=118&#038;h=84" width="118" height="84" /></a> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="justify">Nach einem Jahr Tourpause habe ich mir für 2010 wieder eine große Radtour vorgenommen. Um den virtuellen Kreis Deutschland – Österreich – Italien – Frankreich – Schweiz zu schließen soll 2010 die Schweiz mit all ihren Traumpässen das Ziel sein – genauer gesagt wollen wir von Feldkirchen nach Luzern radeln und dabei so wenig Pässe wie möglich auslassen. Insgesamt stehen 11. Bergwertungen auf dem Programm und es wird wie schon erwähnt keiner der bekannten Schweizer Pässe ausgelassen. Hier habe ich mich darauf beschränkt lediglich die Eckdaten der Tour de Swiss 2010 hervorzuheben. Die detaillierte Tourenbeschreibung folgt dann hoffentlich im Juli 2010 nach erfolgreich absolvierter Tour. Die Profilübersicht schaut auf den ersten Blick etwas beängstigend aus. Aber ich sage immer: “Man muss immer davon ausgehen das man sich während der Tour noch steigert!”. Nach 6 Tagen wollen wir auf 12900 Höhenmeter und 590 Kilometer zurückblicken. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/profiltourdeswiss8.jpg"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="ProfilTourdeSwiss" border="0" alt="ProfilTourdeSwiss" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/profiltourdeswiss8_thumb.jpg?w=504&#038;h=252" width="504" height="252" /></a> </p>
<p align="justify">Wie gewohnt kann der detaillierte Streckenplan unter folgenden Link heruntergeladen werden: <a href="http://lestours.wordpress.com/files/2009/10/tour-de-swiss-2010-etappenplan.pdf" target="_blank">Streckenplan</a>. Im Februar 2010, wenn hoffentlich alle Unterkünfte gebucht sind, folgt dann auch noch die Hotelliste.&#160; Auch möchte ich wie immer darauf hinweise das einige Details bezüglich der Pässe der Seite <a href="http://www.quaeldich.de">www.quaeldich.de</a> entnommen sind. Danke!</p>
<h2>Tag 1 – Sonntag, 27. Juni 2010:</h2>
<h5><strong>112km; 1500hm</strong></h5>
<p>Die detailliertere Route ist auf GPSies zu finden – einfach dem Link folgen.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=vauotqmpgnwcnmfz"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;border-top:0;border-right:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag1_Route" border="0" alt="Tag1_Route" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag1_route7.jpg?w=504&#038;h=334" width="504" height="334" /></a> Am ersten Tag ist lediglich ein richtiger Anstieg geplant, der Flumsberg. Der Flumsberg ist ein größerer Skiort am Walensee. Wie es sich für einen anständigen Skiort gehört, dient er auch nach Möglichkeit als Bergankunft bei diversen Rundfahrten. Bei diesem Anstieg ist das wenig überraschend die Tour de Suisse, welche zuletzt im Jahre 2008 hier zu Gast war. Sieger war ein gewisser Igor Anton, aber auch beispielsweise ein Marco Pantani hat hier schon sein Palmarès aufgewertet. Aufgewertet ist durchaus richtig, ist der Anstieg doch mit ca. 9 % im Schnitt keiner der einfachen Sorte. Der hier gewählte Endpunkt ist die Prodalp auf 1576 m Höhe, zu der ein asphaltierter Almweg ab der Tannenbodenalp weiterführt. Wie es sich für einen anständigen Skiort weiterhin gehört, gibt es auch im Sommer zahlreichen Betrieb und Freizeitangebote, worüber die Homepage ausführlich berichtet. Wer es gerne etwas ruhiger hat, der kann zumindest vor dem Beginn der Sommersaison Anfang Juni nach oben fahren, wenn die Bahnen noch ruhen. </p>
<p align="justify">Die Straße ist selbstverständlich breit und in sehr gutem Zustand, und auch der obere Almweg mit kleinem nicht asphaltierten Teilstück ist problemlos zu befahren. In Summe ist der Flumsberg aufgrund der relativen Gleichmäßigkeit ein recht schnell beschriebener Anstieg. Kurz nach dem Start in Flums werden bereits Werte bei 8–12 % angenommen, die nur sehr selten unterschritten werden. In mehreren lang gezogenen Kehren zieht die Straße den Hang empor, immer die Churfirsten im Rücken. Dabei ist man fast ausschließlich im freien Gelände, und Schatten gibt es praktisch nicht, was erschwerend hinzukommt.&#160; In Kehre 4 und 6 zweigt jeweils eine Straße ins Schilstal ab, die sich später vereinigen und ebenfalls zu zwei Hochpunkten über 1400 m Höhe führen. Der Weg zur Tannenbodenalm geht jedoch immer die breitere Straße entlang. Nach einem geringfügig einfacheren Mittelteil sind dann die zwei Kilometer vor Tannenheim (der erste richtige Skiort auf 1200 m Höhe) die steilsten bei ca. 11 % im Schnitt, die Maximalsteigung klettert aber auch hier nie über 13–14 %. Die folgende Gerade ist dann noch steil, bevor es vor der Tannenbodenalm langsam abflacht und im Ort eben wird. Der vorläufige Endpunkt ist dann der große Parkplatz in der Ortsmitte auf 1350 m Höhe, wo sich die Wege teilen. Geradeaus an weiteren Parkplätzen vorbei geht es zur Bahnstation Maschgenkamm mit einer kurzen Rampe noch 40 Hm nach oben. Der Weg zur Prodalp jedoch zweigt scharf nach links ab und führt noch auf breiter Straße bis zur eigentlichen Tannenbodenalp auf 1399 m Höhe. Hier beginnt dann der schönere Teil der Auffahrt für die letzten 3 km und knapp 200 Hm. Jetzt geht es auf einem schmalen asphaltierten Almweg weiter, welcher zunächst sogar wenige Meter bergab führt, eine kleine Hochalmwiese umrundet und schließlich in den Wald eintaucht. Das Waldstück ist noch leicht, bevor 1,5 km nach der Tannenbodenalp noch ein steile ca. 1 km lange Rampe folgt, maximal bei 14–15 % Steigung. Hier hat man denn sehr weite Panoramablicke zurück über Walensee und Seeztal bis weit nach Osten. Kurz vor der Prodalp endet dann seltsamerweise der Asphalt, und 400 m darf man noch auf Naturstraße fahren, bevor die Station erreicht ist, wo wieder Asphalt vorherrscht.</p>
<h2><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag1_profil7.gif"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:10px auto;" title="Tag1_Profil" border="0" alt="Tag1_Profil" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag1_profil7_thumb.gif?w=504&#038;h=384" width="504" height="384" /></a>Tag 2 – Montag, 28. Juni 2010:</h2>
<h5><strong>100km; 2900hm</strong></h5>
<p>Die detailliertere Route ist auf GPSies zu finden – einfach dem Link folgen.</p>
<p><a href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=acpmzmrlmrkrljzn"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:10px auto;" title="Tag2_Route" border="0" alt="Tag2_Route" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag2_route5.jpg?w=504&#038;h=251" width="504" height="251" /></a></p>
<p align="justify">Die Highlights des zweiten Tages bilden der Klausenpass und der Operalppass. Der Klausenpass ist ein relativ bekannter Pass in der Zentralschweiz und verbindet den Kanton Uri mit dem Kanton Glarus. Er liegt östlich des Vierwaldstätter Sees, inmitten der Glarner Alpen. Von Osten radelt man an der Linth entlang, im Westen rollt man durch das Schächental. Die höchsten Punkte die man bei der Fahrt über den Klausenpass zu Gesicht bekommt, sind der Clariden (3267 m) und der Gremsfairenstock (2972 m). In welcher Richtung man den Klausenpass bezwingt, ist eigentlich egal. Die Straße und die Serpentinen sind auf jeden Fall von Osten her schöner. Gleich am Ortsausgang von Linthal steigt die Straße in einem ersten Serpentinengeschlängel stetig an. Die unteren Kehren erinnern ein bisschen an den Gotthard, da sie aus Kopfsteinpflaster bestehen. Danach ist die Straße allerdings in einem sehr guten Zustand, was man von den Beinen nicht mehr behaupten kann. Nach einigen Kilometern erreicht man die Grenze zwischen Uri und Glarus am Urnerboden, der ca. 4 km lang flach bis schwach ansteigend zum zweiten und letzten Serpentinengewirr führt. Ab hier haben die Erbauer des Klausenpasses ganze Arbeit geleistet: Zahlreiche Kehren sind übereinander geschachtelt, was einen teilweise an den Steilhang des Stilfser Jochs erinnert. Auf der Passhöhe angekommen, treibt es einen gleich wieder in die Abfahrt auf der 100-jährigen Klausenstraße durch gefährliche Kurven und entlang steiler Abhänge nach Altdorf hinunter. Der Klausenpass gehört zweifelsohne zu den schöneren Pässen, vor allem weil er durch sein Flachstück am Urnerboden die zwei Serpentinenabschnitte unterbricht. Er zählt zwar nicht zum erlauchten Kreis der 2000er, trotzdem stellt der Klausenpass einen sehr langen, mächtigen und gewaltigen Übergang dar. Ein extrem interessantes Video zur Schneeräumung am Klausenpass ist unter folgendem <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=9c2749d2-514b-424a-93a7-ae37751631ee" target="_blank">Link</a> zu finden – sehr Sehenswert!</p>
<p align="justify">Der Oberalppass verbindet Disentis in Graubünden mit Andermatt im Kanton Uri. Auf den letzten Kehren der Ostseite aus Disentis lohnt es sich, einen genauen Blick nach Süden zu werfen, denn der kleine Wasserfall, den man sieht, ist die Quelle des Rheins. Diverse umstehende Dreitausender geben dem Oberalppass ein würdiges Ambiente.&#160; Durch die engen Straßen von Andermatt (1438 m) geht es noch recht gemächlich bergauf, allerdings verlocken die zahlreichen Cafés dazu, die Anfahrt etwas später anzugehen. Direkt hinter der Ortsausfahrt steigt die Straße mit 8 % an. Es folgen acht Serpentinen mit fast gleichbleibender Steigung. Mehrfach werden Tunnel durchquert. Die Rhätische Bahn taucht immer da wieder auf, wo man sie gerade nicht erwartet. Nach 6,5 km ist das Schlimmste überstanden, und wenn der Abzweig nach Nätschen erreicht ist, geht die Steigung bei maximal noch 4 % sogar fast ins Flache über. Bei Gegenwind ist es allerdings ekelhaft. Parallel zu Eisenbahn und Reuss geht es so bis zum Stausee weiter, dann hat man schon das Gefühl oben zu sein, denn zu einer langen Galerie geht es etwas bergab. Kurz vor der Einfahrt in die Galerie sind die Gebäude an der Passhöhe zu sehen. Hinter der Galerie folgt noch ein kleiner Aufstieg an den Betriebsanlagen der Rhätischen Bahn vorbei und die Passhöhe ist erreicht.</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag2_profil3.gif"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag2_Profil" border="0" alt="Tag2_Profil" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag2_profil3_thumb.gif?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a></p>
<h2>Tag 3 – Dienstag, 29. Juni 2010:</h2>
<h5><strong>80km; 2100hm</strong></h5>
<p>Die detailliertere Route ist auf GPSies zu finden – einfach dem Link folgen.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=cvnsgmdgsteulmpk"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag3_Route" border="0" alt="Tag3_Route" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag3_route.jpg?w=504&#038;h=320" width="504" height="320" /></a> Am dritten Tag steht mit dem Furkapass und Nufenenpass ein sehr bekanntes Duo der Schweizer Alpen auf dem Programm. Der Furkapass liegt parallel zwischen Sustenpass und Nufenenpass und bildet die Grenze der beiden Schweizer Kantone Uri und Wallis. Östlich verläuft die Straße im Urseren entlang des Furkareuss-Quells sowie der historischen Furkabahn, im Westen passiert man den mächtigen Rhônegletscher. Für das Auge sind die Dreitausender Furkahorn (3169 m), Galenstock (3583 m) und Dammastock (3630 m) im Norden, sowie die Muttenhörner (3099 m) und das Leckihorn (3065 m) im Süden. Den Furkapass kann man auf zwei grandiosen Rundreisen sowohl mit dem Sustenpass und Grimselpass als auch mit dem Nufenenpass und St. Gotthardpass kombinieren. Wer alle fünf Pässe in einer großen Acht verbindet und den Furkapass zweimal nimmt, solle sich bitte bei uns melden (Anm.: Redaktion <a href="http://www.quaeldich.de">www.quaeldich.de</a>). Die klassische Auffahrt zum Furkapass ist die östliche aus Realp, so wie sie auch bei der Tour de Suisse oft gefahren wird. Am Ortsende von Realp passiert man die Einstiegsstelle zur historischen Furkabahn und sieht schon die abenteuerlich in die Höhe steigende Straße. Schnell wird einem klar, dass dieser Pass keineswegs einer der Einfachen ist, denn der untere Serpentinenteil kann mit zweistelligen Steigungsprozenten aufwarten.&#160; Im Mittelteil, am Restaurant Tiefenbach, wird es wieder etwas flacher, aber es geht trotzdem noch ordentlich zur Sache und die nun folgende ewig lange Gerade kann einen schon ganz schön ermüden. Motiviert wird man durch die zahlreichen Schlachtrufe, die in großen Lettern mit den Namen der Tour de Suisse-Helden auf die Straße gepinselt sind.&#160; Im oberen Serpentinenabschnitt wird es noch einmal wirklich steil, aber man wird auf der Passhöhe auf 2436 m Höhe mit einem tollen Ausblick dafür belohnt. Die Abfahrt hinunter nach Gletsch (1757 m) besteht größtenteils aus recht engen Serpentinen und ist ähnlich steil wie der Anstieg von Osten, die Straße ist aber wesentlich besser ausgebaut und daher auch frischer asphaltiert. Zu erwähnen ist noch, dass man direkt am Rhônegletscher und dem von Touristen überfluteten Hotel Belvedère vorbeirauscht.&#160; Der Furkapass gehört mit zu den schönsten Schweizer Passstraßen, denn er besticht auf dieser Ostanfahrt durch einige gerade Abschnitte, eine Fülle von Serpentinen, eine wunderschöne Landschaft, gute Straßenverhältnisse und einige kernig-steile Passagen. Der Autoverkehr hält sich hier auch in erträglichen Grenzen, allerdings muss man speziell bei der Abfahrt (besonders am Hotel Belvedère) höchste Vorsicht walten lassen, denn hier kreuzen viele unaufmerksame Touristen die Straße, um den Rhônegletscher zu besichtigen.</p>
<p align="justify">Der Nufenenpass ist mit seinen 2478 m der höchste innerschweizerische Alpenübergang und bildet die Grenze zwischen dem Wallis und dem Tessin. Von Osten aus erreicht man die Passhöhe über das Val Bedretto entlang dem Ticino und gelangt durch zahlreiche Serpentinen nach Ulrichen. Umgeben wird der Pass vom Piz Nero (2904 m) im Norden und von der italienischen Grenze im Süden. Der Nufenenpass ist einer der jüngsten Alpenübergänge überhaupt, denn er wurde erst vor 30 Jahren erbaut. Durch seine hohe Durchschnittssteigung, seine zahllosen Serpentinen und seine Windanfälligkeit (in beiden Richtungen) ist der Nufenen einer der Härtesten. Da es in diese Hochgebirgslandschaft eh keinen Menschen zieht, und man über Furka und Gotthard genauso ins südliche Klima des Tessin gelangen kann, ist es durchaus berechtigt, den Nutzen des Nufenen in Frage zu stellen. Wer sich die volle Packung geben will, ist an diesem Pass genau richtig. Noch spaßiger für den Radler ist eine Runde über den Furka-, Nufenen- und das Val Tremola des Gotthardpasses.&#160; Die westliche Auffahrt von Ulrichen ist abwechslungsreich und sehr zu empfehlen, während die Ostanfahrt aus Richtung Airolo von der Straßenführung her eher langweilig (aber dennoch hart) ist und auch landschaftlich durchaus einiges zu bieten hat. Dies ist zwar die kürzere, sicher aber auch die schwerere, weil steilere Auffahrt. Es ist die klassische Variante, die auch gerne in einer Runde mit Furka- und Gotthardpass gefahren wird, so wie auch schon desöfteren bei der Tour de Suisse, was zuletzt im Jahre 2005 der Fall war. Damals war dieses 100 km lange Teilstück mit Start und Ziel in Ulrichen zugleich die letzte Etappe der gesamten Rundfahrt.&#160; Startet man, wie die Profis 2005, in Ulrichen, so hat man nicht viel Zeit sich einzurollen, denn schon am Ortsende kommt die erste Rampe in Sicht und ehe man sich versieht, steckt man auch schon mittendrin. Zuvor hat man die noch jungfräuliche Rhône überquert, die sich hier im deutschsprachigen Goms noch Rotten nennt. Das zu Ulrichen zählende Dörfchen Zum Loch stellt dann den Beginn des Anstiegs dar. Die Steigung erreicht gleich auf den ersten beiden Kilometern Spitzen von 12 % und liegt meist im höheren einstelligen Bereich. Nach zwei Kehren folgt ein gerader Abschnitt, an dem man einen Blick nach rechts unten wagen sollte, wo sich der Gebirgsbach Ägene tief in den Fels eingeschnitten hat. Nach zwei weiteren kurzen Kehren erreicht man auf nun über 1600 m schließlich eine kleine Hochfläche. Doch flach ist es hier nicht. Die Straße verläuft zwar über etwa einen Kilometer nur leicht ansteigend geradeaus, doch der häufige Gegenwind kann hier ganz schön unangenehm sein und demotivierend wirken. Eine Brücke über die Ägene beendet dieses Teilstück und nun wird es dann auch richtig ernst. Zunächst verläuft die Straße weiterhin geradeaus am Hang entlang. Die Steigung liegt nun meist zwischen 9 und 12 %. Auf 1925 m passiert man die Alp Ladstafel, die hier in einem weiten Talkessel liegt, auf den man von weiter oben eine hervorragende Sicht hat. Störend wirken dann allerdings die zahlreichen großen Strommasten, die die sonst so schöne, wilde Kulisse doch ganz schön verschandeln.&#160; Blickt man nun nach oben, sieht man schon die eng übereinander geschachtelten Kehren. Mit diesem Serpentinenabschnitt beginnt auch der Schlussteil der Passauffahrt. Wie in Trance schraubt man sich nun höher und höher und ist vermutlich trotz der meist hohen Steigung froh, dass man die endlos scheinende Gerade hinter sich gebracht hat. Bizarre Bergformen präsentieren sich nun über dem unter uns liegenden Talkessel. Immer wieder gerät das Blinnenhorn mit dem Griesgletscher in unser Blickfeld. In der vorletzten Kehre zweigt eine Straße zum Griessee ab.&#160; Nun folgen wieder längere gerade Abschnitte. Die Straße führt nun in nordöstliche Richtung an der Südflanke des 3061 m hohen Pizzo Gallina entlang. Dieser zählt zum Massiv des 3192 m hohen Pizzo Rotondo, der den Wasserscheidepunkt von Atlantik, Adria und westlichem Mittelmeer darstellt. Er zählt zum Gotthardmassiv oder großräumiger betrachtet zu den sogenannten Lepontinischen Alpen. Die letzte Kehre führt uns schließlich wieder in die entgegengesetzte, also südliche Richtung. Die Passhöhe konnte man von der anderen Seite schon erkennen, nun liegt sie wieder etwas verdeckt. Auf den letzten Metern wird noch einmal die Maximalsteigung von rund 13 % kurzzeitig erreicht, dann passiert man auch schon das Passschild, das ein wenig unterhalb der Passhöhe positioniert ist. Diese liegt dann in einer Linkskurve an zwei kleinen Seen. Von der Passhöhe hat man nun eine großartige Sicht. Nach Osten blickt man hinab in das Val Bedretto, nach Westen hinüber bis zu den vergletscherten Berner Alpen mit seinem höchsten Gipfel, dem Finsteraarhorn (4274 m). Nördlich und östlich von uns thronen die Gipfel des Gotthardmassivs. Südlich des Passes erheben sich Helgenhorn (2837 m) und Grieshorn (2929 m). Die Abfahrt in das Val Bedretto gestaltet sich nun anfangs etwas ruppig, da die Straße, wie am Lukmanierpass, aus hässlichen Betonplatten besteht. Auf der langen Gerade nach den ersten Kehren sind aber dennoch hohe Geschwindigkeiten möglich.</p>
<h2><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag3_profil.gif"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag3_Profil" border="0" alt="Tag3_Profil" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag3_profil_thumb.gif?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a> Tag 4 – Mittwoch, 30. Juni 2010:</h2>
<h5><strong>81km; 2250hm</strong></h5>
<p>Die detailliertere Route ist auf GPSies zu finden – einfach dem Link folgen.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=hvznlyttyoxzcokg"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag4_Route" border="0" alt="Tag4_Route" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag4_route.jpg?w=504&#038;h=360" width="504" height="360" /></a>Das Highlight der Tour soll heute bezwungen werden, der Gotthardpass. Aber auch der Sustenpass muss überquert werden um nach Meiringen zu gelangen. Der St. Gotthard ist schon seit Menschengedenken eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen. Heute erkennt man seine Wichtigkeit anhand von 4 Überquerungsmöglichkeiten zwischen Airolo und Andermatt: die Eisenbahn, der Autobahntunnel, die Bundesstraße und die alte Poststraße durch das Val Tremola. Der Pass bildet die Grenze zwischen Uri und dem Tessin, und er wird vom Lago di Lucendro im Westen und dem Lago della Sella im Osten eingeschlossen. Bei guter Sicht kann man die Gipfel des Piz Centrale (3000 m) und des Winterhorns (2661 m) erkennen. Der St. Gotthard ist auch als der Wettermacher bekannt. Während man in Airolo mediterranes Wetter und italienisches Flair vorfindet, erlebt man im Norden wieder das raue alpine Klima. Auch wenn man als Rennradler meist nichts Positives über Kopfsteinpflaster verliert, so gehört der St. Gotthard mit dem Val Tremola zum absoluten Non plus ultra für Pässeradler. Man durchquert eine herrliche Natur, wird vom Mythos des Gotthard beflügelt, und wenn man Glück hat, begegnet man sogar der uralten Postkutsche, die immer noch über den Pass fährt. Die Passhöhe wartet mit einem Restaurant, einem Passmuseum und einem alten Hospiz auf, welches die Geschichtsträchtigkeit des St. Gotthard betont. Tremola&#8230;o Tremola! Für viele klingt dieser Name wie Musik in den Ohren, für nicht wenige Radsportler und Radsportlerinnen klingt er hingegen nahezu bedrohlich. Kein Wunder, denn schließlich heißt Val Tremola, das Hochtal, das es zu bezwingen gilt, frei übersetzt „Tal des Zitterns”. Da diese Straße unter Denkmalschutz steht, konnten die Pflastersteine für die Nachwelt erhalten bleiben. Damit ist sie in dieser Form im gesamten Alpenraum einzigartig. Die Tremola wurde zwischen 1827 und 1830 gebaut und ist heute das längste Baudenkmal der Schweiz und zu einem echten Mythos geworden. Die Tour de Suisse stattet ihr auch hin und wieder einen Besuch ab, zuletzt im Jahre 2009, als der Gotthardpass das Dach, also den höchsten Punkt, der gesamten Rundfahrt darstellte. Ausgangspunkt ist Airolo. Die eigentliche Gotthardtrasse beginnt allerdings schon in Biasca, doch werden viele sicher vom Nufenenpass abkommen. Ab Biasca müssen auf 50 km insgesamt etwa 1820 Hm zurückgelegt werden. Im Zentrum von Airolo folgt man dann einfach der Straße bergauf in Richtung Gottardo. Kommt man vom Nufenen ab, so kann man bereits vor Erreichen des Ortes links abbiegen. Vor der ersten Kehre der neuen Straße biegen wir schließlich rechts auf die Pflasterstraße ab. In 32 Kehren windet sich die meist gepflasterte Straße nun zur Passhöhe, wovon 24 auf das eigentliche Val Tremola entfallen.&#160; Durch sechs zum Teil gepflasterte Kehren klettert man nun bei Steigungswerten zwischen 7 und 10 % nach Motto Bartola (1530 m). Dort blickt man schon tief hinunter nach Airolo. Man hält sich nun einfach geradeaus, ansonsten landet man nämlich auf der breiten neuen Straße. Es folgt nun erst einmal ein längerer asphaltierter Abschnitt, ehe es in das Val Tremola hineingeht. In einem Linksbogen tauchen wir nun in dieses ein. Häufig liegt es im Schatten der Berge und hoch über uns erkennt man immer wieder die Gallerien der neuen Trasse. Nachdem man den Gebirgsbach überquert hat, folgt die spektakuläre Kehrenpassage. Die häufig gemauerten Serpentinen winden sich meist eng übereinander liegend und in kurzer Folge den Hang hinauf. Die Steigung erreicht dabei maximal 11 %, liegt aber meist um die 8 %. Zu kämpfen hat man hier nicht nur mit den Pflastersteinen, sondern auch mit dem Wind, der hier häufig kräftig talabwärts weht. Nach der letzten Kehre führt die Straße zunächst in östliche Richtung, ehe uns eine Linkskurve in nordwestliche Richtung führt. Dabei passiert man einen See. Hier im nun offenen Gelände auf dem kleinen Hochplateau am Gotthardpass kann der Gegenwind jetzt noch einmal richtig weh tun. Nach etwa 14 km erreichen wir dann am Gotthard-Museum die Passhöhe auf 2091 m Höhe. Fährt man nun links weiter zur Schnellstraße, so gelangt man zu einem zweiten Passschild, das 2109 m Höhe angibt. Die Passhöhen der neuen und der alten Gotthardstraße sind also in der Höhe ein wenig unterschiedlich.</p>
<p align="justify">Der Sustenpass ist einer der vielen Pässe in der Zentralschweiz, und er bildet die natürliche Grenze zwischen den Kantonen Uri und Bern. Von Osten her erreicht man die Passhöhe über das Meiental, während man westlich das Gadmental zu durchfahren hat. Bei guter Sicht hat man freien Blick auf die Fünffinger- (3023 m) und die Wendenstöcke (3042 m) im Norden, sowie auf den Stucklistock (3308 m), den Fleckistock (3417 m) und das Sustenhorn (3503 m) im Süden der Passhöhe. Direkt in Wassen beginnt die Steigung, und es wird über zahlreiche Brücken und Tunnels eine enge Schlucht überwunden. Danach geht es immer stetig bergan auf einer langen fastkurvenlosen Geraden, wo man wenigstens unten noch von Nadelwald umgeben ist. Nach 11 km passiert man die Ortschaft Färningen, und nun hat auch der schattenspendende Wald ein Ende. Doch die endlose Gerade, die an der rechten Bergkette des Tals entlangführt, hört noch lange nicht auf. Ist man jedoch am Sustli-Haus vorbeigefahren, beginnt (endlich) ein interessanterer Abschnitt mit schönen Serpentinen, die die Straße hinauf zum Gebirgsübergang führen sollen. Dieser Teil des Susten erinnert strassenbautechnisch an die anderen Schweizer Pässe Nufenen, Furka, Grimsel und Klausen. Die Passhöhe erreicht man über einen kurzen Tunnel, an dessen Ausgang sogar im Hochsommer dicke Eisblöcke ruhen. Außer einem kleinen See ist an der Passhöhe nichts Anziehendes für den Radler zu finden, und folglich stürzt man sich wieder ins Tal hinunter. Die Abfahrt nach Innertkirchen ist sehr lang, was spürbar auf die Arme und Hände geht, und außerdem ist sie mit Tunnels verziert, die den Spaß deutlich bremsen. Für viele gehört der Sustenpass zu den schönsten Alpenpässen, was man allerdings stark anzweifeln muss. Die endlosen Geraden drücken die Stimmung im Anstieg enorm, denn es fehlt einfach die Abwechslung. Im oberen Teil jedoch ist er zweifelsfrei ein sehr schöner Alpenübergang, und wer Geschmack an langen mittelschwer ansteigenden Geraden hat, für den ist der Susten wohl einer der schönsten Pässe. Die Steigung liegt auf der Westrampe meist zwischen 7 und 9 % und ist daher nicht allzu anspruchsvoll.</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag4_profil.gif"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag4_Profil" border="0" alt="Tag4_Profil" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag4_profil_thumb.gif?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a></p>
<h2>Tag 5 – Donnerstag, 01. Juli 2010:</h2>
<h5><strong>101km; 2400hm</strong></h5>
<p>Die detailliertere Route ist auf GPSies zu finden – einfach dem Link folgen.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=xquijggxpthjjloe"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag5_Route" border="0" alt="Tag5_Route" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag5_route4.jpg?w=504&#038;h=242" width="504" height="242" /></a>Die Grosse Scheidegg (1962 m) ist trotz der Nähe zu den zentralschweizer Pässen Sustenpass und Grimselpass relativ unbekannt. Erst 1996 fuhr die Tour de Suisse erstmals hinüber und machte ihn auch außerhalb der Region bei Insidern bekannt. Im Gegensatz zur Kleinen Scheidegg, die mit 2061 m Höhe paradoxerweise gut 100 m höher liegt als ihre große Schwester und nur mit der Zahnradbahn (oder per MTB) zu erreichen ist, zählt die Grosse Scheidegg zu den sportlichen Höhepunkten für Rennradler im Berner Oberland. Im Schatten des erhabenen Berner Dreigstirns Eiger (3970 m Höhe), Mönch (4107 m Höhe) und Jungfrau (4158 m Höhe) gelegen, ist die seit 1979 bestehende durchgehende Straßenverbindung von Meiringen nach Grindelwald ein unverzichtbares Highlight in den Berner Alpen. Die auf beiden Seiten des Passes lediglich 3 Meter breite Straße ist für Kfz gesperrt – allein der Postbus von Grindelwald nach Meiringen darf hier verkehren, und unser Begleitfahrzeug im Jahr 2001 aufgrund einer Sondergenehmigung. Nur am Wochenende ist zwischen Rosenlaui und Schwarzwaldalp auf der Ostseite mit Verkehr zu rechnen. Die Passstrecke ist wunderbar einsam und landschaftlich wunderschön. Steigungswerte von bis zu 15 % und kurz auch darüber auf beiden Seiten (bei durchschnittlich fast 10 %) lassen hier Höchstwertungen zu. Die Ostrampe von Meirigen ist aber die wesentlich längere der beiden Auffahrten. Von der Passhöhe der Grossen Scheidegg hat man einen wunderbaren Blick auf das Wetterhorn (3701 m Höhe), das die Ostauffahrt dominiert, sowie auf die Kleine Scheidegg vor der Jungfrau im Westen. Achtung: mit der rücksichtslosen Fahrweise der Postbusse (die von Juni bis September verkehren) auf der Strecke Grindelwald-Meiringen haben nicht nur wir schlechte Erfahrungen gemacht. Die Busse nehmen die ganze Straße ein, so dass ein Verlassen der Straße manchmal der einzige Ausweg ist. Idealer Ausgangspunkt für die rund 17 km lange Anfahrt von der Ostseite her ist der Bahnhof Meiringen. Von dort aus führt der Weg gut ausgeschildert (kleine rote Veloschilder) in Richtung Willigen, wo er kurz vor dem Ortsausgang rechts abzweigt und sich sogleich auf einem schmalen Sträßchen Richtung Schwendi/Zwirgi hinauf windet. Bis zur Passhöhe sind nun insgesamt fast 1400 Höhenmeter zu überwinden. Die gute Nachricht: die Bergstraße schlängelt sich derart abwechslungsreich durch wild-romantisches und gottverlassenes Gelände, dass einem schier die Spucke wegbleibt. Im spärlich besiedelten Alpgebiet trifft man nur gerade auf eine Handvoll Gasthäuser, daneben nichts als Bergwiesen, Wasserfälle und Fels. Die schlechte Nachricht: der Pass ist steil, an gewissen Stellen sogar sehr steil (12 bis 14 %). Bei der kurzen Rampe unmittelbar nach der Schwarzwaldalp ist man sogar geneigt, den 18 % Glauben zu schenken, die immer wieder angegeben werden. Doch die Mühe lohnt sich gewaltig. Die letzten Windungen bis zur Passhöhe sind bald wieder zügiger befahrbar, und wenn der kleine Parkplatz und das Hospiz in Sichtweite rücken, ist eigentlich schon fast an einen Schlussspurt zu denken. Sehr gut trainierte Rennradler benötigen von Meiringen bis auf die Grosse Scheidegg etwa 1 bis 1,5 Stunden, jene, die es etwas gemächlicher angehen, noch etwas länger. Die Abfahrt hinab nach Grindelwald ist nicht weniger romantisch, wenngleich die schmale Straße und die nicht immer optimale Asphaltdecke immer wieder einige Konzentration erfordern. Auch hier ist die Steilheit spürbar, 60 (und mehr) km/h sind locker drin. In Grindelwald angekommen, kann man die Runde bis nach Interlaken verlängern, immer alles leicht abwärts und auf besten Straßen. Der ausgeschilderte Radweg unterhalb Grindelwald ist zwar theoretisch für Rennräder fahrbar, trotzdem ist die Hauptstraße empfehlenswerter, vor allem wenn man seinen Schnitt noch etwas aufpolieren möchte. Bis Interlaken kommen so etwa 2,5 Stunden Fahrzeit und rund 50 km zusammen.</p>
<p align="justify">Die Axalp ist eine Lichtung auf einer Bergschulter oberhalb Brienz an der Südseite des Brienzer Sees. Früher wurde diese Alp als Sommerweidegebiet genutzt, heutzutage ist sie ein bekanntes Skigebiet des Berner Oberlandes. Wie so oft bedeutet das eine Verschandelung der Gegend mit Skiliften und üblen Bauwerken. Sie wird von ein paar imposanten Bergen wie dem Axalphorn (2321 m), Faulhorn (2681 m), Schwarzhorn (2927 m) und dem Brienzer Rothorn (2350 m) umgeben. Unterhalb der Alp endet die steile Bergflanke im kalten Brienzersee. Das Panorama ist grandios. Von Brienz aus erreicht man rasch den Brünigpass oder über Meiringen den Susten und den Grimsel. Unterhalb der Axalp befinden sich die Giessbachfälle mit dem schön gelegenen Grand Hotel Giessbach (welches zum Teil als Drehort des zehnten Teils der Zweiter-Weltkrieg-Serie “Band of Brothers” diente). Als Anfahrt mit dem Rennrad eignet sich als Ausgangspunkt eigentlich nur Brienz, denn die Hauptstraße (und der Zug) umfahren den See auf der Brienzer Seite. Die steilere Seite des Sees, an welcher sich die Axalp befindet, wird nur von der Autobahn mittels Tunnels unterfahren. Es gibt zwar eine Straße von Interlaken aus bis Iseltwald, doch ab dort gibt es nur noch einen Radweg, welcher nach Kenntnisstand des Autors nicht asphaltiert und auch nicht durchgängig befahrbar ist. Kommt man allerdings aus Richtung Meiringen und Brünig, so muss man nicht bis Brienz fahren, sondern biegt zuvor zur Axalp ab. Am Alpengasthof Axalp angekommen muss noch nicht unbedingt Schluss sein, denn über ein für den motorisierten Verkehr gesperrtes Almsträßchen gelangt man noch zur Chüemad auf knapp 1800 m und zum Chruttmettli auf ca. 1700 m. Von hier aus genießt man tolle Blicke auf das markante Axalphorn und die raue Bergwelt. 1100 bis 1200 m über dem mediterran anmutenden Brienzer See kommt hier echtes Hochgebirgsfeeling auf. Aus Brienz fährt man zuerst Richtung Meiringen und nimmt dann kurz außerhalb von Brienz die Abzweigung Richtung Axalp. Die Straße verläuft hier völlig flach entlang des Seeufers, bis man nach 2,5 Kilometern die Autobahn unterquert. Danach biegt man rechts ab, und es geht gleich richtig zur Sache. Es sind noch etwa neun Kilometer bis zum Ziel, was bei einer Höhendifferenz von 968 m eine durchschnittliche Steigung von etwas mehr als 10 % bedeutet. Zur Einstimmung geht es auch gleich mit deutlich über 10 % los. Nach etwa 1,5 Kilometer zweigt eine Straße zum Grand Hotel Giessbach und den Giessbachfällen ab. Die Straße zur Axalp beschreibt eine Linkskurve und steigt weiter stetig an. Nach knapp 5 Kilometern (immer ab Brienz gemessen) kommt in einer Linkskurve ein Restaurant. Man sollte sich aber hüten, hier zur Belohnung bereits einzukehren (obwohl die Anstrengung schon beachtlich war), denn man hat noch nicht einmal die Hälfte des Anstieges geschafft. Weiter geht es steil bergauf. Nach 7 Kilometern flacht die Straße ausnahmsweise etwas ab – wenn auch nur für ein paar hundert Meter. Auf einem Wanderwegweiser sieht man, dass man sich schon auf 1100 Metern befindet. Man erreicht eine kleine Ebene mit ein paar Alphütten, an deren Flanke die Straße wieder stark ansteigt. Nach ca. 10 Kilometern sieht man endlich, dass die Steigung ein Ende nimmt, und man hofft schon, dass das Ende erreicht sei. Tatsächlich kann man sich hier kurz erholen. Das sollte man auch tun, denn man hat sich zu früh gefreut, und nach der nächsten Linkskurve geht es im gewohnten Stile weiter, also mit Steigungen um die 10 %. 500 Meter weiter sieht man endlich und zum ersten Mal die Axalp und kann abschätzen, dass es nicht mehr allzu weit ist. Nach einer letzen Rechtskehre erreicht man die schmucklose Axalp. Der Endpunkt der Auffahrt befindet sich am Ortsende am Alpengasthof Axalp, wo die öffentliche Straße endet.&#160; Die Auffahrt ist insgesamt streng, denn die Steigung sinkt nur ganz selten unter die 10-Prozent-Marke, und man hat fast nie die Möglichkeit, etwas Atem zu schöpfen. Die Auffahrt verläuft größtenteils im Wald, aber man hat immer wieder Ausblicke auf die großartige Szenerie der umgebenden Berge und des milchig-blauen Brienzersees. Der See ist ein guter Referenzpunkt, um sich anhand der gewonnenen Höhe zu motivieren. Die Asphaltqualität ist trotz einiger Schlaglöcher ausreichend für eine rasante Abfahrt.</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag5_profil3.gif"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag5_Profil" border="0" alt="Tag5_Profil" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag5_profil3_thumb.gif?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a></p>
<h2>Tag 6 – Freitag, 02. Juli 2010:</h2>
<h5><strong>118km; 1900hm</strong></h5>
<p>Die detailliertere Route ist auf GPSies zu finden – einfach dem Link folgen.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=mgmtbomosycdfzmx"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag6_Route" border="0" alt="Tag6_Route" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag6_route4.jpg?w=504&#038;h=446" width="504" height="446" /></a>Zum Abschluss darf natürlich auch der Grimselpass nicht fehlen! Der Grimselpass verläuft westlich parallel zum wichtigen Gotthardpass, und stellt somit eine interessante Nord-Süd-Verbindung dar. Von Norden aus durchquert man das mächtige Haslital entlang des Flusses Aare, und gelangt über die Passhöhe ins südliche Goms. Umringt wird der Pass von den Gipfeln des Ritzlihorns (3282 m) und den Gerstenhörnern (3189 m). Zum Grimselpass kommt man entweder über die abwechslungsreiche nördliche Rampe oder von Süden über Ulrichen und Gletsch, von wo aus man die furchterregende Serpentinenkonstruktion von weit her zwischen den Steilhängen des Rhônetals sehen kann. Der Grimsel ist wohl einer der klassischen Serpentinenpässe in der Schweiz, neben dem Splügenpass von Splügen aus. Der Grimselpass ist Teil der legendären, oft durchfahrenen Pässerunde Susten–Furka–Grimsel mit 120 km und ungefähr 3500 Höhenmetern. Von der Passhöhe aus ist der kurze Abstecher zum Oberaarsee noch sehr empfehlenswert. Die abwechslungsreichere Strecke ist sicherlich der Aufstieg von Norden. Zwar ist der Pass von Innertkirchen deutlich schwerer, aber der Charakter des Grimsel ist von der nördlichen Seite eher zu erkennen. Über kleinere Dörfer führt die Straße gemütlich mit leichter Steigung durch Wald und Wiesen immer entlang der Aare. Doch je höher man kommt, desto mehr lichtet sich der Wald, die Steigung nimmt immer stärker zu und bald sind nur noch Fels und Geröll zu sehen. Eine solch karge Landschaft bekommt man selten zu Gesicht. Trügerisch erweisen sich die großen Staumauern im oberen Teil, da man jeweils dahinter die Passhöhe erwartet, aber der Grimselpass kennt kein Erbarmen und zieht schließlich in einem Dutzend Kehren doch noch zum ersehnten Passschild. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf die Gebirgsstauseen Grimselsee und Räterichsbodensee. Diese Anfahrt zum Grimselpass bietet eigentlich alles, was ein Pass haben muss: Ein furchterregender Steilhang, ausgedehnte weite Kurven, humane Steigungen, abwechslungsreiche Landschaften und genügend Höhenmeter. Deshalb sollte dieser Schweizer Pass in keiner Sammlung fehlen.</p>
<p align="justify">Der Brünigpass ist ein kleiner, wenig schöner Pass, der Meiringen am Fuße von Sustenpass, Grimselpass und Grosser Scheidegg mit Sarnen verbindet. In Sarnen nimmt die Ostrampe zum Glaubenbergpass ihren Ausgang. Von Brienz aus folgt man den Schildern nach Luzern; die Straße ist 8 km lang eben, danach beginnt sie zu steigen. Recht bald werden wir Radfahrer nach links durch Brienzwiler geschickt &#8211; es ist verboten, mit dem Rad der Landstraße zu folgen. Dies ist auch sinnvoll, weil die Landstraße durch einen Tunnel führt. Die Umfahrung durch Brienzwiler ist vollständig geteert und ohne &#34;Gegengefälle&#34;, also spricht nichts dagegen, sie auch zu benutzen. Nach dem Tunnel trifft man wieder auf die Landstraße. Diese steigt noch etwa 270 Hm bis zur Passhöhe recht steil an. Die Fahrbahnen in der Auffahrt sind eher schmal. Die Abfahrt nach Lungern ist gut geteert, die Fahrbahnen sind etwas breiter als bei der Auffahrt und die Kurven nicht zu steil, so dass man trotz des flachen Gefälles mit 40 bis 50 km/h locker mit den Autos mithalten kann. Es ist allerdings Vorsicht geboten, da es oft so viel Verkehr gibt, dass es sich (auch mal unerwartet nach einer Kurve) staut. Gegen Ende gibt es eine schöne Aussicht auf den Lungerer See. </p>
</p>
<p><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag6_profil.gif"><img style="display:block;float:none;border-width:0;margin:0 auto 10px;" title="Tag6_Profil" border="0" alt="Tag6_Profil" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tag6_profil_thumb.gif?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a> </p>
<p align="justify">Um ehrlich zu sein bin ich von der Streckenführung selbst ziemlich begeistert. Eigentlich wird nichts ausgelassen was nicht verdient ausgelassen zu werden. Zum Abschluss bleibt mir eigentlich nur zu hoffen das uns auch 2010 der Wettergott wieder wohl gesonnen ist und wir die Tour so richtig genießen können. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Radfahren und Laufen "Auf zur Venus"]]></title>
<link>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/09/25/lauf-zur-venus/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 03:04:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>ADFC Bremen Blogger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am 27. September 2009 wird nicht nur der neue Bundestag gewählt. Die Bremer Krebsgesellschaft e. V. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" src="http://marathonis-lauftipp.surfino.info/uploads/Lauf_zur_Venus.jpg" alt="" width="85" height="113" />Am 27. September 2009 wird nicht nur der neue Bundestag gewählt. Die Bremer Krebsgesellschaft e. V. veranstaltet an diesem Sonntag zum 9. Mal den Solidaritätslauf „Auf zur Venus&#8221; zugunsten krebskranker Menschen.</p>
<p>Start ist um 10:30 Uhr am Marcusbrunnen im Bremer Bürgerpark.</p>
<p>Gefragt ist die aktive Unterstützung von Bremern und Butenbremern: Jeder auf besonders gekennzeichneten Rundkursen im Bürgerpark zurückgelegte Kilometer &#8211; egal ob zu Fuß oder per Fahrrad &#8211; wird von Spendern mit je 50 Cents honoriert. Der Erlös des diesjährigen Solidaritätslaufs kommt gezielten Sport- und Bewegungsangeboten bei und nach Krebserkrankungen zugute.</p>
<p>Untersuchungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass körperliche Bewegung nicht nur vorbeugend wirkt, sondern wahrscheinlich auch die Prognose von verschiedenen Krebserkrankungen verbessert. Vermehrte körperliche Aktivität gibt an Krebs erkrankten Menschen somit die Möglichkeit, aktiv etwas gegen die Erkrankung und für die eigene Genesung zu tun.</p>
<p>Mehr Infos: <a href="http://www.krebsgesellschaft-hb.de/besondere-veranstaltungen/solidaritaetslauf.html" target="_blank">Bremer Krebsgesellschaft</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wochenende mit Liegerad]]></title>
<link>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/09/21/liegerad-wochenende/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 03:26:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>ADFC Bremen Blogger</dc:creator>
<guid>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/09/21/liegerad-wochenende/</guid>
<description><![CDATA[Eine Zweitagestour auf historischen Pfaden bietet die ADFC-Liegeradgruppe Bremen am Wochenende, 26. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Zweitagestour auf historischen Pfaden bietet die ADFC-Liegeradgruppe Bremen am Wochenende, 26. und 27. September 2009 an.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://members.futureprojects.info/liegerad/img/grp_alle_02.jpg" alt="" width="415" height="224" /></p>
<p>Die Fahrt führt zunächst nach Bruchhausen-Vilsen zur „Museumseisenbahn“. Dort kann die Werkhalle besichtigt und anschließend mit der historischen Eisenbahn nach Asendorf gefahren werden. Per Rad geht es dann weiter nach Verden, wo im Landschulheim Verdener Brunnen die Betten gemacht sind. Am Sonntag geht es zum Erbhof nach Thedinghausen und anschließend über Achim-Uesen nach Bremen zurück.</p>
<p>Die Tagesetappen sind zirka 65 und 45 km lang und werden in moderatem Tempo gefahren.<br />
Anmeldung bei Enno Müller (<a href="mailto:ennomueller@web.de">ennomueller@web.de</a>) oder Manfred Eichelberg (<a href="mailto:m.eichelberg@nord-com.net">m.eichelberg@nord-com.net</a>). Teilnehmerzahl begrenzt!</p>
<p>20 Euro sind für Übernachtung, Frühstück und Grillabend fällig. Verpflegung unterwegs und ggf. Zugfahrt zahlt jeder selber.</p>
<pre>________________________________
Foto: <a href="http://www.liegerad-bremen.de.vu/" target="_blank">Liegerad-Klönschnack Bremen</a></pre>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auch neu: Bio-Melkhus bei Dehlwes]]></title>
<link>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/09/10/auch-neu-bio-melkhus-bei-dehlwes/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 03:05:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>ADFC Bremen Blogger</dc:creator>
<guid>http://adfcbremen.wordpress.com/2009/09/10/auch-neu-bio-melkhus-bei-dehlwes/</guid>
<description><![CDATA[Ein neues Melkhus gibt es seit Juni 2009 in Lilienthal, direkt vor der Bremer Haustür. Es gehört zur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein neues Melkhus gibt es seit Juni 2009 in Lilienthal, direkt vor der Bremer Haustür. Es gehört zur<a href="http://www.hofmolkerei-dehlwes.de/index.html" target="_blank"> Bio-Hofmolkerei Dehlwes</a> in der Trupe 17 und ist täglichvon 11 bis 18 Uhr geöffnet.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.hofmolkerei-dehlwes.de/images/home.jpg" alt="" width="409" height="202" /></p>
<pre>_____________
Foto: <a href="http://www.hofmolkerei-dehlwes.de/index.html" target="_blank">Dehlwes</a></pre>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 9. Etappe 27.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-9-etappe-27-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:13:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-9-etappe-27-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Wir sind am Ziel Prost auf 1300 km Sigüenza - Sanse Höhenprofil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_382" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-382" title="Ankunft 2" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/ankunft-2.jpg" alt="Wir sind am Ziel" width="450" height="302" /><p class="wp-caption-text">Wir sind am Ziel</p></div>
<div id="attachment_383" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-383" title="Ankunft 1" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/ankunft-1.jpg" alt="Prost auf 1300 km" width="450" height="298" /><p class="wp-caption-text">Prost auf 1300 km</p></div>
<div id="attachment_384" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-384" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke9.jpg" alt="Sigüenza - Sanse" width="468" height="385" /><p class="wp-caption-text">Sigüenza - Sanse</p></div>
<div id="attachment_386" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-386" title="Höhenprofil" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hohenprofil.png" alt="Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Höhenprofil</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 8. Etappe 26.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-8-etappe-26-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:09:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-8-etappe-26-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Das Dach der Tour ist erreicht Agreda &#8211; Sigüenza Das Höhenprofil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div id="attachment_390" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-390" title="Das Dach der Tour" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/das-dach-der-tour1.jpg" alt="Das Dach der Tour ist erreicht" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Das Dach der Tour ist erreicht</p></div>
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-378" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke8.jpg" alt="Agreda - Sigüenza" width="468" height="601" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Agreda &#8211; Sigüenza</dd>
</dl>
</div>
<div id="attachment_379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 414px"><img class="size-full wp-image-379" title="Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hohen.jpg" alt="Das Höhenprofil" width="404" height="148" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 7. Etappe 25.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-7-etappe-25-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:05:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-7-etappe-25-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Die Strecke Pamplona - Agreda Das Höhenprofil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_374" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-374" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke7.jpg" alt="Die Strecke Pamplona - Agreda" width="468" height="588" /><p class="wp-caption-text">Die Strecke Pamplona - Agreda</p></div>
<div id="attachment_375" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-375" title="7.Tag Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/7-tag-hohen.gif" alt="Das Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 6. Etappe 24.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-6-etappe-24-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:00:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-6-etappe-24-08-09/</guid>
<description><![CDATA[  Es ist 13.08 Uhr als endlich das Schild „Puerto de Ibañeta 1057 m „ im dichten Nebel auftauchte. D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter"> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Es ist 13.08 Uhr als endlich das Schild <strong>„Puerto de Ibañeta 1057 m „</strong> im dichten Nebel auftauchte. Der Pyrenäenpass ist bezwungen. Mit Klaus, sowie Roland als Schlussfahrer, habe ich diesen Anstieg bewältigt. Kurz vor Arneguy begann der eigentliche Anstieg, bis zum Pass waren es 18.1 km und 915 Höhenmeter. Am Bus dann schnell raus aus den durchschwitzten Trikot, die Neuen waren bereits vorsorglich am Morgen im Rucksack verstaut worden, die Windjacke anziehen und dann erst einen kühlen Schluck aus der Wasserflasche. Das Abenteuer Überquerung der Pyrenäen war Geschichte. Was hatte man, auch im näheren und weiteren Umfeld, nicht alles  in diesen Tag hin interpretiert. Ich stelle für mich fest: Bei guten Training und dem entsprechenden Wille, sind solche Herausforderungen zu schaffen. Dank geht auch an alle Mitfahrer. Nur gemeinsam sind solche Touren möglich.</p>
</div>
<p style="text-align:center;"> <img class="aligncenter" title="Das Ziel im dichten Nebel" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/das-ziel-im-dichten-nebel.jpg" alt="Der pass in dichten Nebel eingehüllt" width="468" height="351" /> Der Pass in dichten Nebel eingehüllt</p>
<p style="text-align:center;">  </p>
<dl><img title="Verpflegung im Nebel" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/verpflegung-im-nebel.jpg" alt="Es ist kühl, Windjacken sind Pflicht" width="468" height="351" /> Es ist kühl, Windjacken sind Pflicht</dl>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Um 02.00 Uhr werde ich wach, ein leichtes Donnergrollen ist zu hören. Es dauert ca. 30 Minuten bis das Gewitter mit Blitz, Donner und Regen vorbei gezogen ist. Die Hitze des Vortages ist verschwunden. Ich schlafe wieder ein und beim Aufwachen um 06.15 Uhr, es ist noch dunkel, zuerst ein Blick aus dem Fenster um nachzusehen ob die Straßen trocken sind. Erfreulicherweise sind sie trocken. Wir haben die Besitzer am Vorabend überredet uns bereits um 07.00 das Frühstück zu servieren, üblicherweise gibt es erst ab 08.00 Uhr Frühstück. Nachdem auch die beiden anderen Gruppen eingetroffen sind, fahren wir um 08.15 Uhr los.</p>
<p style="text-align:justify;">Bereits nach 2 km die erste 9% Rampe, ca. 3 km lang, danach 1 km abwärts um anschließend einen ca. 1 km langen und mit 13 % versehen Anstieg zu meistern. Nach den ersten 12 km sind bereits 300 Höhenmeter geschafft. Die weitere Strecke bis zum ersten Halt kurz vor Saint Jean Pied de Port ist recht wellig, aber keine weiteren Anstiege die über 7 % Steigung haben. Lediglich der letzte lange Anstieg bis zur Pause hatte ca. 6 % aufzuweisen.</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<dl><img title="Rast vor dem Anstieg" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/rast-vor-dem-anstieg.jpg" alt="Rast vor dem langen Anstieg" width="468" height="351" /> Rast vor dem langen Anstieg</dl>
<p style="text-align:justify;">Wegen eines Marktes ist die Fahrt durch das Städtchen Saint Jean Pied de Port  recht schwierig. Viele Autos und Fußgänger halten uns auf. Für die ca. 2 km lange Stadtdurchfahrt benötigen wir fast 20 Minuten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Saint-Jean-Pied-de-Port</strong> (Baskisch: Donibane Garazi)  ist eine malerische Grenzstadt am Fuße der Pyrenäen.  Sie ist die Hauptstadt des französischen Baskenlandes (Region Basse Navarre), Welt-kulturerbe der UNESCO seit 1998 und ist für viele der Ausgangspunkt des <strong>Camino Francés</strong> auf französicher Seite.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<dl><img title="Jacobsweg 1" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/jacobsweg-1.jpg" alt="Camino" width="468" height="351" /> Camino</dl>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Nach der Pause auf dem Pass dann in rasender Abfahrt auf der N 135 durch Roncavalles in Richtung Pamplona. Bereits nach ca. 8 km dann ein weiterer Stopp. Es wurde warm, also die Windjacken wieder aus und weiter ging die Abfahrt. Das Höhenprofil zeigte noch zwei Anstiege an und diese hatten es noch einmal in sich. Aber auch diese Höhenmeter wurden gemeistert und kurz vor Pamplona fanden sich beide Gruppen und unsere beiden Begleitbusse wieder. Gemeinsam wurden die letzten 10 Kilometer in Angriff genommen. Ein Bus vorweg, dann die 22 Radfahrer und als Absicherung der zweite Bus. Dank Navi wurde das Hotel schnell gefunden. Das Einchecken dauert allerdings. Obwohl ich vorher ein Mail mit den Namen der Teilnehmer geschickt hatte, dauerte es fast eine halbe Stunde, bis alle ihre Schlüssel hatten. Das Restaurant entpuppte sich als Schnellrestaurant, so musste für den Abend eine andere Lösung gefunden werden. Wir fanden ca.500 m weitere eine kleine Tapasbar wo wir einen geruhsamen Abend verlebten. Die so genannte Königsetappe hatten wir ohne Probleme geschafft. Noch lagen 3 Etappen bis zum Ziel vor uns.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<dl><img title="Hotel Burlada" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hotel-burlada.jpg" alt="Hotel Burlada in Pamplona" width="468" height="351" /> Hotel Burlada in Pamplona</dl>
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt">
<p align="center"> </p>
<p><img class="size-full wp-image-370" title="6" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/6.jpg" alt="Die Königsetappe über die Pyrenäen" width="468" height="533" /></p>
</dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Königsetappe über die Pyrenäen</dd>
</dl>
</div>
<p> </p>
<p> </p>
<div id="attachment_371" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-371" title="6. Tag Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/6-tag-hohen.gif" alt="Das Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter"> </div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl><img title="Die Räder sind gut aufgehoben" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/die-rader-sind-gut-aufgehoben.jpg" alt="Die Räder stehen endlich in der Garage" width="468" height="351" /> Die Räder stehen endlich in der Garage</dl>
</div>
<p>Hotel- Bellecave – D 933 – Sauveterre de Bearn – Saint Palais – Saint Jean Pied de Port – D 933/N135 – Roncavalles- Auritz – Aurizbern -  N135 – Erro -  Zubiri -  Calle de Zubiarte – Calla de Perez Goyena -  Av. de Ugarrandia -  Calle de Olaz Chipi – Calle de san Andres – Calle Mayor – Hotel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 5. Etappe 23.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-5-etappe-23-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 11:52:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Sonntag war geprägt durch viel Sonne, viel Wald und ein recht flottes Tempo. Nach dem ausgiebige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">Der Sonntag war geprägt durch viel Sonne, viel Wald und ein recht flottes Tempo. Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir gegen 08.15 Uhr los und bereits beim Start brannte die Sonne auf uns nieder. Im laufe des Tages wurden bis zu 38° gemessen. Sonnencreme für die Haut und viel Wasser für den Körper waren die wichtigsten Utensilien des Tages. Nach einem kurzen einrollen legte Ingo ein höllisches Tempo vor. Häufig zeigte das Tacho zwischen 30 und 40 km/h  an. Bis km 110 hatten wir immerhin ein Schnitt von 28 km/h erreicht, obwohl es bis km 50 immer leicht bergauf ging.</div>
</div>
</div>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<dl><img title="Kiefernwälder" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/kiefernwalder.jpg" alt="Blauer Himmel über Kiefernwälder" width="468" height="351" /> Blauer Himmel über Kiefernwälder</dl>
<p style="text-align:justify;">Zwischen km 15 kurz nach dem Dorf Uzeste  und dem Dorf Garein bei km70 wurde der „Parc Narturel Regional de Landes de Gascogne“ durchfahren.  Kiefernwälder und Plantatenalleen lösten sich ab. Teilweise waren aber Verwüstungen durch Waldbrände und Stürme erkennbar.</p>
<p> </p>
<dl><img title="Pause bei 38°" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/pause-bei-38c2b0.jpg" alt="Pause bei 38°" width="468" height="351" /> Pause bei 38°</dl>
<p style="text-align:justify;">Ab km 100 bei Tartas bis zum Ziel in Salies de Bearn dann wieder das altbekannte  Wellblechprofil. Keine besonderen Steigungen aber das schöne Rollen vom Vormittag war dahin. Zwischen Bellocq und unserem Ziel auf der D 430 dann noch einmal ein kurzer steiler Anstieg der nach 145 km noch einmal richtig wehtat.</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<dl><img title="rechts die Chefin" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/rechts-die-chefin.jpg" alt="Im Bild rechts die Wirtin" width="468" height="351" /> Im Bild rechts die Wirtin</dl>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">In Salies de Bearn wurde die Truppe dann auf drei Hotels verteilt. Die resolute Chefin des Hotels „Petit de Bearn“ hatte alles hervorragend organisiert.  Zum Abendessen traf man sich dann wieder im „ Petit de Bearn“. Wir ließen uns eine schmackhafte regionale Küche und alkoholfreies Bier vom Fass munden.</p>
<p> </p>
<dl><img title="Das Tagesziel" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/das-tagesziel.jpg" alt="Das Tagesziel in Salies de Bearn" width="468" height="351" /> Das Tagesziel in Salies de Bearn</dl>
<p style="text-align:justify;">Die Strecken wurden wie auch im vergangenen Jahr über bikemap.net geplant. Diese Seite kann man nur empfehlen. Schwachpunkt sind allerdings die Höhenangaben. Diese stimmen fast nie mit den tatsächlichen überein.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="attachment_365" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-365" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke6.jpg" alt="Strecke Langon - Salies de Bearn" width="468" height="558" /><p class="wp-caption-text">Strecke Langon - Salies de Bearn</p></div>
<div id="attachment_362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-362" title="5. Tag 1 Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/5-tag-1-hohen.gif" alt="Das Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter"> </div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<p style="text-align:justify;">Hotel &#8211; Rue de Bruyeres – D222 – Roaillan – <strong>Uzeste</strong> – Prechac – Souis – Callen -  Luxey – D651 – Labrit – Vert – <strong>Garein</strong> -  Ygos Saint Saturnin – Saint Yaguen – Tartas – D7 -  Audon &#8211; - Montfort en Chalosse -  Castelnau Chalosse – Pomarez – Puyoo – Bellocq – <strong>Salies de Bearn</strong>- D 933 - Bellecave – Hotel</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 4. Etappe 22.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-4-etappe-22-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 11:35:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-4-etappe-22-08-09/</guid>
<description><![CDATA[  Die kurze Etappe vom Vortag und die anschließende Ruhepause in Cognac haben allen gut getan. Berei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div class="mceTemp mceIEcenter"> </div>
<p>Die kurze Etappe vom Vortag und die anschließende Ruhepause in Cognac haben allen gut getan. Bereits beim Frühstück im Innenhof des Hotels war zu spüren, dass alle die bisherigen drei Etappen gut verkraftet haben.</p></div>
<p style="text-align:justify;">Bei strahlendem Sonnenschein, aber recht kühlen Temperaturen, wurden die ersten Kilometer gemeinsam in Angriff genommen. Nach einen leichten Steigung in Richtung Flugplatz Cognac wurde wieder in zwei Gruppen gefahren. Nach ca. 60 Minuten hatte die Sonne die Oberhand gewonnen. Die langen Ärmel wurden ausgezogen und bei flottem Tempo wurden die ersten 60 km abgespult.</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<dl><a rel="attachment wp-att-487" href="http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-4-etappe-22-08-09/friedrich-und-seine-rote-weste-pause-ist-angesagt/"><img title="Friedrich und seine rote Weste-Pause ist angesagt" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/friedrich-und-seine-rote-weste-pause-ist-angesagt.jpg" alt="Pause ist angesagt. " width="500" height="375" /></a> Pause ist angesagt. </dl>
<p style="text-align:justify;">Kurz hinter dem Städtchen Montguyon wurde nach 62 km der erste Halt eingelegt. Er war auch dringen notwendig, da alle Wasserreserven aufgebraucht waren. Mittlerweile zeigte das Thermometer ca. 35 ° an. Im laufe des Tages sollte es die 40° Grenze steifen. Also Wasser auffüllen und die verbrauchten Kalorien dem Körper wieder zuführen. </p>
<p style="text-align:justify;">Auf gut ausgebauten Straßen ging es dann weiter in Richtung Saint Emilion. Ab km 80 waren dann die Weinberge des Bordelais unsere Begleiter. Kurz vor Saint Emilion dann der zweite Rast an diesem Tag. </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<dl><a rel="attachment wp-att-485" href="http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-4-etappe-22-08-09/weingut-vor-saint-emilion-2/"><img title="Weingut vor Saint Emilion" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/weingut-vor-saint-emilion1.jpg" alt="Im Hintergrund ein Weingut kurz vor Saint Emilion" width="500" height="375" /></a> Im Hintergrund ein Weingut kurz vor Saint Emilion</dl>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<dl><img title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke3.jpg" alt="Strecke Cognac-Langon" width="462" height="846" /> Strecke Cognac-Langon</dl>
</div>
<div id="attachment_358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-358" title="Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hohen1.gif" alt="Das Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 3. Etappe 21.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-3-etappe-21-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 11:29:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/09/tour-3-etappe-21-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Mit knapp 110 km sollte diese 3. Etappe die kürzeste der diesjährigen Tour werden. Auch das Höhenpro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">Mit knapp 110 km sollte diese 3. Etappe die kürzeste der diesjährigen Tour werden. Auch das Höhenprofil wies gerade einmal ca. 500 Höhenmeter auf. Dementsprechend war bereits beim Frühstück um 07.00 Uhr eine heitere Stimmung in der Truppe vorhanden.</div>
</div>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;"> </div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div id="attachment_398" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-398" title="chambre-hotel-fontarabie" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/chambre-hotel-fontarabie2.jpg" alt="Abfahrt zur 3. Etappe" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Abfahrt zur 3. Etappe</p></div>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;"> </div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">So rollte man gegen 08.30 Uhr die ersten Kilometer gemeinsam aus Fontenay la Comte heraus. Die erste Stunde war es doch unangenehm kühl. So manch einer fuhr dann doch mit langen Arm bzw. man zog seine „Ärmelschoner“ an. Im laufe des Tages kletterte dann das Thermometer auf angenehme 25°, dazu kam ein leichter Wind von Südwest auf. Ein Wind der angenehm kühlte, aber den Vorwärtsdrang nicht hemmte. </div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div id="attachment_399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-399" title="Leichte Steigung und leichte Bewölkung" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/leichte-steigung-und-leichte-bewolkung1.jpg" alt="Leichte Steigung und kaum Wolken am Himmel" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Leichte Steigung und kaum Wolken am Himmel</p></div>
</div>
</div>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">Nach ca. 60 km dann der erste Stopp. Bis dahin rollten wir entlang eines kleinen Kanals und sowohl Ingo als auch Roland in der anderen Gruppe schlugen ein recht flottes Tempo an.  Kurz vor der Pause plagte sich Friedhelm mit einem defekten Hinterrad herum. Eine Speiche war gebrochen. Unsere Spezialisten lösten aber auch dies Problem, so dass Friedhelm bis Cognac mitfahren konnte. Hier kaufte er sich kurzer Hand ein neues Hinterrad und die Tour konnte auch für ihn weiter gehen. Der zweite Halt dann nach knapp 85 km. Die meisten haben dabei nur Wasser nachgefüllt, man hatte ja das Ziel bereits vor Augen. Das Nach 04:05 Stunden erreichten wir nach 110 km und 585 Höhenmeter unser Hotel in Cognac. Dies bedeutete ein Schnitt von knapp 27 km/h.</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<div id="attachment_400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-400" title="Hotel" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hotel2.jpg" alt="Das Hotel Le Cheval Blanc in Cognac" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Das Hotel Le Cheval Blanc in Cognac</p></div>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">Dementsprechen war genügend Zeit nicht nur seinen Körper zu pflegen, sondern auch das Rad wurde von allen gepflegt. Besonders das neue Rad von Erika wurde von Peter besonders gut behandelt.</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-401" title="Cognac" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/cognac.jpg" alt="Cognac" width="468" height="351" /></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<p class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">Während einige sich  im Hotel ein wenig ausruhten, machten andere bereits einen ausgiebigen Bummel durch das Städtchen Cognac.  Nach dem Abendessen wurde dieser Bummel von allen nachgeholt. Dabei wurde natürlich auch mit einem  guten Gläschen Cognac auf die bisherige Tour angestoßen.</p>
<div id="attachment_402" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-402" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke10.jpg" alt="Die Strecke am 3. Tag" width="468" height="623" /><p class="wp-caption-text">Die Strecke am 3. Tag</p></div>
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>
<div id="attachment_353" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-353" title="3.Tag Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/3-tag-hohen.gif" alt="Das Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
<p>Hotel &#8211; Rue de Republuque – Boulevard Hoche – Rue de Colonel Dumont Saint Priest – Puy Sec – Souil – Maillezais – Anchais – Saint Sigismond – Le Mazeau – Village de la Sevre – Irlau – Saint Georges de Rex-  Chausse -   Le Pont – Epannes -  D115 – La Rochenard- Usseau – D120 –  Mamay – Courant -   La Benate –  aint Jean d Angely – D150 – Asnieres la Giraud – Saint Hilaire de Villefranche -  D731 – Brizambourg -  Burie –  Cherves Richemont –  Cognac &#8211; Rue Juan Lozano – Boulevard Denfert Rochereau – Place Jean Monnet -  Rue Edith Chavell – Alleses de Champs  de Mars -  Rue Bayard – Hotel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 2. Etappe 20.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/04/tour-2-etappe-20-08-09/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:43:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/04/tour-2-etappe-20-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Nach einer sehr ruhigen Nacht, ich habe durchgeschlafen, wurde ich um 06.15 Uhr vom Wecker des Handy]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nach einer sehr ruhigen Nacht, ich habe durchgeschlafen, wurde ich um 06.15 Uhr vom Wecker des Handy geweckt. Es begann ein Ritual, das auch in den nächsten Tagen bestand hatte. Ich gönne mir noch 5 Minuten bevor ich aufstehe, messe Blutdruck und Puls. Die heutigen Werte 118/75, Ruhepuls 51. Anschließend Toilette, Duschen etc. Um 07.00 Uhr zum Frühstück. Die Organisation des Hotels funktioniert, lediglich beim Nachschub des Kaffees gibt es kleine Probleme.</p>
<p style="text-align:justify;">Danach auf das Zimmer. Koffer packen und die Radsportkleidung anziehen. Wichtig dabei das eincremen des Einsatzes der Rennhose bzw. des Gesäßes. Bei rund 170 km die uns erwarten sehr wichtig. Gute Erfahrungen habe ich mit Sixtus Gesäßcreme gemacht. Kann ich nur weiter empfehlen. Beine und Schulterbereich werden mit Pferdesalbe eingerieben. Ja, richtig gelesen, auf Pferdesalbe schwöre ich mittlerweile. Auch am Abend nach dem Duschen werden die Beine wieder eingecremt.</p>
<p style="text-align:justify;">Um 08.00 Uhr stehen alle fahrbereit vor dem Hotel. Vorher haben sich Wolfgang und Roland um den Luftdruck der Räder gekümmert. Immerhin bis zu 8 bar müssen in die Reifen. Um 08.15 Uhr beginnt die zweite Etappe unserer Tour.</p>
<div id="attachment_335" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-335" title="Startort zur zweiten Etappe" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/startort-zur-zweiten-etappe.jpg" alt="Startort zur 2. Etappe" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Startort zur 2. Etappe</p></div>
<p style="text-align:justify;">Bei recht kühlem Wetter fahren beide Gruppen die ersten Kilometer gemeinsam. Als wir dann die D 178 verlassen, trennen wir uns und über gut ausgebaute Nebenstraßen fahren wir die nächsten km in einem recht flotten Tempo. Im Städtchen Teille werden wir dann von unserem Navi in die Irre geführt. Statt weiter die D 9 bzw. D14 zu befahren, werden wir nach links in das Städtchen selbst geführt. Eine steile Rampe von ca. 15% steht uns plötzlich im Weg. Wer nicht rechtzeitig schalten konnte, müsste unweigerlich vom Rad und die ca. 150 m schieben. Es dauerte anschließend ca. 10 km bis wir den Fehler gefunden hatten und über die D164 in Richtung Ancenis  wieder auf der richtige Strecke waren. Hier tröpfelte auch der einzige Regen während der gesamten Tour  auf uns nieder.</p>
<p style="text-align:justify;">In Ancenis dann die nächste Änderung der Streckenführung. An diesem Donnerstag war Markttag und die Innenstadt gesperrt. Also die nächsten 5 km Umweg in Kauf nehmen, um dann über die Loire wieder auf die Ursprungsstrecke zu kommen. Hinter Ancenis dann ein kurzer Anstieg mit ca. 120 Höhenmeter auf einer neuen Straße. Nach 65 km standen die Begleitbusse  am Straßenrand für die erste Pause an diesem Tage.</p>
<div id="attachment_340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-340" title="Pause" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/pause.jpg" alt="Rast nach 65 km" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Rast nach 65 km</p></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<p style="text-align:justify;">Die Regenwolken hatten sich mittlerweile verzogen und bei bedecktem Himmel mit angenehmen Temperaturen  wurden die restlichen 115 km in Angriff genommen. Je weiter es in Richtung Süden ging, veränderte sich die Landschaft. Heckenlandschaften und grüne Wiesen hatten bis dahin die Landschaft geprägt. Abgeerntete Getreidefelder gehörten jetzt zum Landschaftsbild. Noch zweimal wurde Rast gemacht, bevor wir uns dem Etappenziel Fontenay le Comte näherten. Kleinere Pannen an der Rennmaschine von Hans Günter mussten behoben werden und zwei „Plattfüße“ hemmten den Vorwärtsdrang der Truppe. Diesmal waren es Roland bzw. Elisabeth die die Ersatzschlauche herausholen müssten. Nach 08.00 Stunden hatten wir 180 km mit 1260 Höhenmetern bewältigt. Bei der doch recht verwickelten Anfahrt zum Hotel  war das Navi eine große Hilfe. Die längste Tagesetappe war geschafft.</p>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div id="attachment_349" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-349" title="abgeerntete Felder" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/abgeerntete-felder.jpg" alt="Abgeerntete Getreidefelder" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Abgeerntete Getreidefelder</p></div>
</div>
<div id="attachment_337" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-337" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke1.jpg" alt="Die Strecke" width="468" height="554" /><p class="wp-caption-text">Die Strecke</p></div>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<div id="attachment_338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-338" title="Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hohen.gif" alt="Das Höhenprofil" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil</p></div>
<p><strong>Hotel La Ferriere</strong> &#8211; D 178 – Les Landelles – Grand Auverne – Riaille – D14/18 – Teille -  Mesanger –  Ancenis -  D 763 –  Lire – D 763 – D67 –  Croix de Victoires – La Guitonnerie – le Puiset Dore -  Geste -   Saint Germain sur Moine –  Montfaucon Montigne – D762 –  Montigne sur Moine –  Torfou -  Tiffauges -  La aubretiere – D755 – Les Herbiers -  N160 – Ardelay – D23 – Pilleudiere – Saint Prouant – Monsireigne – Chavagnes les Redoux –  Siclon – Bazoges en Pareds – Le Caillere Saint Hilaire – Saint Cyndes Gats -  Sainte Radegonde – Serigne –  <strong>Fontenay de Comte</strong> – D948 – Rue de Republuque - Hotel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour 1.Etappe 19.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/02/tour-1-etappe-19-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 08:55:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/02/tour-1-etappe-19-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Zuerst ein Rückblick:  Es ist  Donnerstag der 04.09.08.  Wir radeln gegen 17.15 Uhr in unsere Partne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Zuerst ein Rückblick</strong>:  Es ist  Donnerstag der 04.09.08.  Wir radeln gegen 17.15 Uhr in unsere Partnerstadt Vire ein.  Ziel ist der Uhrenturm, das Wahrzeichen von Vire.  Eine Gruppe von 4 Radsportlerinnen und 25 Radsportler sowie 2 Begleiter haben in 7 Tagen 1100 km mit dem Rennrad zurückgelegt und dabei fast 8000 Höhenmeter überwunden.</p>
<p style="text-align:justify;">Während der  Rückfahrt wurde die Idee für Tour nach San Sebastian de los Reyes, kurz Sanse genannt, (Spanien) geboren.  Sanse  ist seit 1990 eine von 4 Partnerstädten und liegt vor den Toren der spanischen Hauptstadt Madrid.</p>
<p style="text-align:justify;">Am  vorgenannten Uhrenturm beginnt am <strong>Mittwoch den 19.08.09</strong> die Tour. Sie wird 9 Tage dauern. Dank  Internet  wurde die Tour auf <a href="http://www.bikemap.net">Bikemap.net </a>erstellt.  Rechnerisch sind ca. 1250 km zu fahren. Die längste  Etappe soll 164 km aufweisen, die kürzeste 108 km.</p>
<div id="attachment_306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-306" title="Abfahrt leroy" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/abfahrt-leroy.jpg" alt="Am Uhrenturm vor der Abfahrt" width="450" height="256" /><p class="wp-caption-text">Am Uhrenturm vor der Abfahrt</p></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<p style="text-align:justify;">Um 06.00 Uhr ist die Nacht vorbei. Wie immer wenn ich in Vire bin, habe ich bei Ginette und Andre übernachtet. Nach einem diesmal ausgiebigen Frühstück wird das Rad mit Uhr und Navi gerüstet und zu Fuß geht es die ca. 300 m zum Uhrenturm.</p>
<div id="attachment_323" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-323" title="Radler aus Vire" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/radler-aus-vire.jpg" alt="Radsportler und Partnerschaftsmitglieder aus Vire" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Radsportler und Partnerschaftsmitglieder aus Vire</p></div>
<p style="text-align:justify;">Hier haben sich bereits mehrere Radfahrer aus Vire eingefunden, die uns die ersten Kilometer begleiten wollen. Verabschieden wollten uns auch Mitglieder des Stadtrates, Freunde aus dem Partnerschaftskomitee sowie Vertreter der örtlichen Presse. Bei strahlendem Sonnenschein, aber kühlen Temperaturen, ging es dann um 08.15 Uhr los. 147 km sind an diesem ersten Tag zu bewältigen.</p>
<div id="attachment_322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-322" title="die Presse" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/die-presse.jpg" alt="Auch die örtliche Presse ist anwesend" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Auch die örtliche Presse ist anwesend</p></div>
<p style="text-align:justify;">Bereits nach 500 m ist der erste kleine Anstieg zu bewältigen, danach geht es fast 6 km leicht bergab. Bis km 12 in Gathemo sind bereits 180 Höhenmeter bewältigt. Kurz hinter Saint Hilaire de Harcouet ist der erste Verpflegungsstopp vorgesehen. 41 km sind gefahren und ca. 600 Höhenmeter sind bewältigt. Zwischen  Cherence le Roussel –Le Mesnil Tôve  2 km langer Anstieg mit bis zu 10 % zu fahren. Danach erwartet uns eine ca. 50 km lange Strecke bis zur zweiten Pause. Eine „Wellblech“ &#8211; artige Strecke ist zu fahren. Also immer ca. 1,00 km abwärts, um anschließend wieder 1 km bergauf zufahren. Ein vernünftiger Fahrrhythmus  kommt nicht zu Stande.</p>
<div id="attachment_324" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-324" title="Rast bei km 41" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/rast-bei-km-41.jpg" alt="Unser täglich Brot" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Unser täglich Brot</p></div>
<p style="text-align:justify;">Die zweite Pause wird auf einer Schlossauffahrt eingenommen. Unsere Verpflegungscrew hat gut eingekauft. Wasser wird nachgefüllt und durch diverse Nahrungsmittel, werden verbrauchte Kalorien wieder kompensiert. Hinter Bais auf der  D95 in Richtung  Visseiche wird die Gruppe um Wolfgang gesprengt. Hans Günther und Wolfgang W. hatten sich von der Truppe entfernt und irrten ohne Kartenmaterial durch die französische Provinz. Hans Günther hatte aber den Namen der Stadt im Kopf, so dass die beiden doch noch den Marktplatz in Chateaubriant fanden. Nach 160 km und 1585 Höhenmeter  wurde im Hotel La Ferriere, südlich von Chateaubriant gelegen, die erste Nacht auf der Tour verbracht.</p>
<div id="attachment_307" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-307" title="Strecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/strecke.jpg" alt="Verlauf der 1. Etappe" width="468" height="419" /><p class="wp-caption-text">Verlauf der 1. Etappe</p></div>
<p align="center"><strong>Die Strecke</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Vire </strong>– D76/D55- Gathemo – Perriers en Baeuficel- Cherence le Roussel –Le Mesnil Tôve – Juvigny le Tertre – Le Poiton – D 977 – Parigny – Saint Hilaire de Harcouet – D977-  Les Loges Marchis – D 177 – Louvigne du Desert -  Landean –   Fougeres – D 798 –  Dompierre du Chemin – D178 – Balaze – Vitre – auf der Rovade de Vitre auf die D 777-  kurz vor Les Rues  links abbiegen nach  Bais – D95 – Visseiche – Loupin – Arbrissel – Martigne Ferchaud – D 94 – D 178 –  Le Esperance – <strong>Chateaubriant</strong> &#8211; Rue de 11. November – D163 – D178- Rue de Winston Churchill &#8211; Hotel La Ferriere</p>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div id="attachment_308" class="wp-caption aligncenter" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-308" title="1.Etappe Höhen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/1-etappe-hohen.gif" alt="Das Höhenprofil der 1. Etappe" width="270" height="100" /><p class="wp-caption-text">Das Höhenprofil der 1. Etappe</p></div>
</div>
<p> </p>
<div id="attachment_325" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-325" title="unsere drei Damen" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/unsere-drei-damen.jpg" alt="Unsere drei Damen" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Unsere drei Damen</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour Vire – San Sebastian de los Reyes]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/08/31/tour-vire-%e2%80%93-san-sebastian-de-los-reyes/</link>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 12:01:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/08/31/tour-vire-%e2%80%93-san-sebastian-de-los-reyes/</guid>
<description><![CDATA[Ein Abenteuer der besonderen Art liegt hinter uns Die Tour in unsere Partnerstadt San Sebastian de l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">Ein Abenteuer der besonderen Art liegt hinter uns Die Tour in unsere Partnerstadt San Sebastian de los Reyes (Spanien) vom 18.08.09 bis  30.08.09 ist vorbei. In <strong>9 Tagen</strong> wurden knapp <strong>1300 km</strong> gefahren und dabei  ca. <strong>12000 Höhenmeter</strong> überwunden.  Kein Unfall überschattete  die Tour. Der Alltag hat uns wieder. In den nächsten Tagen werde ich einen ausführlichen Bericht der einzelnen Tage geben. Notizen und Fotos müssen aufbereitet werden.</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>
<div class="mceTemp" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption    alignnone">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-301" title="Strecke gesamt" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/08/strecke-gesamt1.jpg" alt="Der Streckenverlauf" width="468" height="392" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Streckenverlauf</dd>
</dl>
</div>
</div>
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-299" title="Höhen gesamt" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/08/hohen-gesamt.gif" alt="Der Höhenverlauf" width="270" height="100" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Höhenverlauf</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[TransAlp 2008]]></title>
<link>http://lestours.wordpress.com/2009/08/22/transalp-2008/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 21:30:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sormann</dc:creator>
<guid>http://lestours.wordpress.com/2009/08/22/transalp-2008/</guid>
<description><![CDATA[Nach der Route Grand des Alpes 2005, der Tour de France 2006 und einem Jahr schöpferischer Pause suc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="236">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="65"><a href="https://zuispw.blu.livefilestore.com/y1m6rl6KakpLi4YN-WnJgRW67Zwam6Y6YIFpf6Z2oOfGgdclytWcjqgFNlZCmTTQBrYdzWher1ncQNCEH3bq-8R60KyKnisLQX4GJXSVgxD_3njVhYUXLaaxqIBD_pmvtNufBZ5c9tjBqAHvwWH5Qo0sQ/rennradlogo[3].jpg" rel="WLPP"><img style="display:inline;margin-left:0;margin-right:0;border-width:0;" title="rennradlogo" border="0" alt="rennradlogo" align="left" src="https://zuispw.blu.livefilestore.com/y1mdoJB6odCedKnlH7_rVJR4iGAGSdAr3cnML0l1x2JfP8r5y_zbICNCwlkW2TNBo4vCbz0cu4ik6ThoURaowgHsnp-5DyrUPaIhXGRq6_Rv3TieguE3bgfQfWaaF4cPFdnKnr5CToRMWPQKggJul_5xA/rennradlogo_thumb[3].jpg" width="67" height="84" /></a></td>
<td valign="top" width="169"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/logo.jpg"><img style="display:inline;margin-left:0;margin-right:0;border-width:0;" title="logo" border="0" alt="logo" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/logo_thumb.jpg?w=188&#038;h=83" width="188" height="83" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach der Route Grand des Alpes 2005, der Tour de France 2006 und einem Jahr schöpferischer Pause suchten wir 2008 wieder eine neue Herausforderung und fanden sie im TransAlp. Die Idee hatte eigentlich mein Vater Alfred der im Magazin Tour (<a href="http://www.tour-magazin.de">http://www.tour-magazin.de</a>) einen Bericht über den JeanTex TransAlp 2007 lass. Damit stand schon mal der Start – und Zielort unseres 2008er Events fest, nämlich Garmisch-Patenkirchen in Deutschland und der Gardasee in Italien. Der Streckenabschnitt dazwischen ergibt sich dann quasi von selbst – man verteilt einfach 700 Kilometer auf 6 Tage und versucht dabei zumindest die wichtigsten Pässe (mehr als man denkt!) in die Planung mit einzubeziehen. Darunter finden sich so Namen wie Hantenjoch, Passo di Gavia, Passo di Mortirolo, Ammersattel, Passo di Croce Domini, Stilfser Joch, Arlbergpass und die Silvretta Hochalpenstrasse. Wie gewohnt vertraute ich dabei auf den Tourenplaner von <a href="http://www.quaeldich.de">www.quaeldich.de</a>. Es heißt ja “Never change a winning Team” und so gab es auch in der Teamzusammensetzung fast keine Veränderung. Auch mein Onkel Hansi stellte sich wieder als Betreuer zu Verfügung. Der Bus wurde wie schon 2005 vom meinem Onkel Hermann organisiert und so musste nur noch der Wettergott mitspielen und einer traumhaften Alpenüberquerung stand nichts mehr im Wege. Und so lagen am 29. Juni 2008 dann doch etwas beängstigende 11500hm und rund 700km vor uns und wollten bezwungen werden.</p>
<p><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/de-quaeldich-tourenplaner-client-tou.png"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="de.quaeldich.tourenplaner.client.TourenplanerSchnappschuss014" border="0" alt="de.quaeldich.tourenplaner.client.TourenplanerSchnappschuss014" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/de-quaeldich-tourenplaner-client-tou_thumb.png?w=504&#038;h=298" width="504" height="298" /></a></p>
</p>
<p align="justify">Der detaillierte Streckenplan kann unter folgenden Link heruntergeladen werden: <a href="http://lestours.wordpress.com/files/2009/10/transalp-2008-etappenplan.pdf" target="_blank">Streckenplan</a>. Und natürlich stelle ich auch unsere Hotellisten zum Download bereit: <a href="http://lestours.wordpress.com/files/2009/10/transalp-2008-hotels.pdf" target="_blank">Hotelliste</a>. Auch möchte ich wieder darauf hinweise das einige Details bezüglich der Pässe der Seite <a href="http://www.quaeldich.de">www.quaeldich.de</a> entnommen sind. Danke!</p>
<h2>Tag 1:</h2>
<h5></h5>
<h5><strong>105km; 1500hm</strong></h5>
<h5><strong>Garmisch-Partenkirchen &#8211; Oberau &#8211; Ettaler Sattel – Ammersattel – Reutte &#8211; Weissenbach – Stanzach – Bschlabs – Hantenjoch – Imst </strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p><a title="GPSies - TransAlp 2008 - Tag1" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=kjenghvatzbhzqzy"><img border="0" alt="GPSies - TransAlp 2008 - Tag1" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a></p>
<p><strong></strong></p>
<p align="justify">Am ersten Tag stand mit dem Hantenjoch ein sehr bekannter und wunderschöner aber auch gnadenlos harter Genosse auf dem Programm. Aber soweit sind wir noch nicht. Am Anreisetag hatten wir noch die Gelegenheit die neu erbaute Sprungschanze in Garmisch-Partenkirchen zu besichtigen. Zu unser aller Verwunderung hatten wir die Möglichkeit bis nach ganz oben (und ich meine bis zum Absprungbalken) zu marschieren. Schon sehr beeindruckend wenn man sich vorstellt das die Jungs sich da im Winter ohne Rücksicht auf Verluste hinunterlassen. Garmisch selbst ist ein sehr schöner und gemütlicher Ort mit einem wohl einzigartigen Panorama, nämlich der Zugspitze. Auch unsere Unterkunft das Hotel <a href="http://www.dreimohren.de/">Hotel Drei-Mohren</a> stellte sich als gute Wahl heraus. Es liegt mitten im Zentrum, hat einen sehr schönen Gastgarten und auch über die Küche darf nicht gemeckert werden. Aja, und es gibt mein Lieblingsbier, das Paulaner Weizen, was aber in dieser Gegend nicht wirklich was besonderes ist, denn man muss sich schon bemühen wenn man kein Paulaner haben will.&#160; </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/cimg0468.jpg"><img style="display:block;float:none;margin-left:auto;margin-right:auto;border-width:0;" title="CIMG0468" border="0" alt="CIMG0468" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/cimg0468_thumb.jpg?w=317&#038;h=472" width="317" height="472" /></a></p>
<p align="justify">Am nächsten Tag ging es dann aber los in Richtung Ettaler Sattel und Ammersattel. Mit rund 450hm gerade Richtung um warm zu werden. Auch, der Wettergott blieb uns treu und wie in den vergangen Jahren starteten wir mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der Ammersattel ist eigentlich kein echter Alpenpass. Ihn als solchen zu bezeichnen, wäre bestimmt eine Beleidigung für so manch anderen gestandenen Alpenübergang. Der Ammersattel befindet sich inmitten des Naturschutzgebiets <i>Ammergauer Alpen</i>; geographisch gesehen findet man ihn auf halbem Weg zwischen Füssen und Garmisch-Partenkirchen.    <br />Entgegen der Darstellung auf manchen Karten befindet sich unser „Pässchen“ aber komplett auf österreichischem Boden, die Grenze zu Deutschland verläuft ein paar hundert Meter östlich des höchsten Punktes. Auch hinsichtlich der Höhe des Ammersattels gibt es gewisse Unklarheiten: auf Karten findet man nämlich häufig die falsche Angabe von 1082m. Dieser Wert bezieht sich jedoch auf den Grenzübergang. Die eigentliche Wasserscheide befindet sich auf einer Höhe von 1118m.    <br />In der unmittelbaren Umgebung befinden sich immerhin drei Zweitausender-Gipfel: die Kreuzspitze (2184m), die Geierköpfe (2163m) sowie die Hochplatte (2082m). Die Passhöhe selbst ist jedoch etwas enttäuschend; sie liegt mitten im Wald. Macht aber nichts, denn der Ammersattel punktet eben durch seine Idylle und die relative Abgeschiedenheit. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/cimg0479.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="CIMG0479" border="0" alt="CIMG0479" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/cimg0479_thumb.jpg?w=504&#038;h=338" width="504" height="338" /></a> Am Plannsee vorbei ging es dann weiter Richtung Reutte wo wir bei einem Studiumskollegen von Bernhard (unser Neuzugang dieses Jahr) Rast machten und uns für das Hantenjoch stärkten. So gegen 14 Uhr erreichten wir schließlich Elmen von wo man man direkt auf die berühmte Rampe blickt, die jedem Radfahrer Respekt einflößt, denn auf ca. 700m sind Steigungswerte von 12-15% konstant zu überwinden. Die nächsten 10 Kilometer bis Bschlabs sind mit 7-9% gut zu bewältigen, zum Ausruhen kommt das Flachstück mit leichter Abfahrt recht gelegen. Doch ab Boden fängt das Hantenjoch erst richtig an (Spaß zu bereiten), kurz vor dem kleinen Ort kann man sich ein Lächeln nicht verkneifen, denn mit dem Straßenschild &#34;Erholung in Boden&#34; ist vielleicht etwas anderes gedacht. Ab hier wird es kurvig und steil, durch dutzend Serpentinen, die Steigungen bis zu 15% aufweisen, wird man gezwungen, den Anstieg im Wiegetritt zu beenden. Mittlerweile weiß man in Tirol die Radfahrer zu schätzen &#8211; daher gibt es heutzutage auch ein ordnungsgemäßes Passschild, das lange gefehlt hatte. Mehr gibt es allerdings immer noch nicht hier oben, und somit begibt man sich schnell in die Abfahrt Richtung Imst. Nach anfänglich leichtem Gefälle passiert man Abschnitte mit 18% und erreicht so sehr schnell Imst. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict00891.jpg"><img style="display:block;float:none;margin-left:auto;margin-right:auto;border-width:0;" title="PICT0089 (1)" border="0" alt="PICT0089 (1)" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict00891_thumb.jpg?w=364&#038;h=484" width="364" height="484" /></a>Aufgrund des wunderbaren Wetters und der Tatsache eines Sonntags waren dann doch sehr, sehr viele Motorräder unterwegs. Normalerweise sind ein paar Motorräder ja nicht wirklich störend, aber bei der Menge wird es dann doch nervig. Aber man kann nicht alles haben – schönes Wetter und nichts los am Pass. Trotzdem denke ich, dass auch aufgrund der Tatsache dass das Hantenjoch sehr gut ausgebaut ist und so auch sehr beliebt bei Motorradfahrern ist, wäre ein x-beliebiger Wochentag wahrscheinlich der bessere Zeitpunkt gewesen. </p>
<h2>Tag 2:</h2>
<h5><strong>137km (117km); 2400hm</strong></h5>
<h5><strong>Imst – Landeck &#8211; St. Anton – Arlbergpass – Stuben &#8211; St. Anton im Montafon – Tschagguns – Partennen &#8211; Silvretta Hochalpenstrasse – Galtür</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - TransAlp 2008 - Tag2" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=uuhznanadmeypwlu"><img border="0" alt="GPSies - TransAlp 2008 - Tag2" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Unsere Unterkunft das <a href="http://www.bestwestern.at/hotels/index_hotel.php?id=38&#38;lang=de">Hotel Stern (Best Western)</a> in Imst kann man eigentlich nur empfehlen. Ein fairer Preis, ausgezeichnetes Essen und eigentlich ideal gelegen wenn man vom Hantenjoch kommt. Wie auch immer, die Königsetappe (zumindest was Höhenmeter und Kilometer) wartete. Leider mussten wir aufgrund des Wetters (starker Regen) die Etappe um ca. 20 Kilometer verkürzen. So nahmen wir schließlich erst kurz vor Landeck die Etappe in Angriff. Im Laufe des Vormittags setzte sich dann endlich die Sonne durch und der Arlbergpass rückte immer näher. </p>
<p align="justify">Der Arlbergpass liegt im Südwesten Österreichs, parallel zur Silvretta-Hochalpenstraße, und bildet wie dieser die Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Eingeschlossen wird der Pass von der Verwallgruppe im Süden, den Lechtaler Alpen im Nordosten und dem Flexenpass im Norden. Bei schönem Wetter kann man die Kuchen-Spitze (3170m), die Parseier Spitze (3038m) und den Valluga (2811m) bewundern. Der Arlbergpass gehört wohl eher nicht zu den schönsten oder besten Alpenpässen, obwohl er landschaftlich genauso viel zu bieten hat wie andere Pässe auch. Man merkt der Natur und den Ortschaften jedoch den (Winter-)Tourismus deutlich an. Besonders attraktiv für den Radfahrer ist der Anstieg von Osten her. Man muss zwar teilweise auf einer breiten, viel befahrenen Bundesstraße entlang radeln, aber nach gut 6 km zweigt eine ältere Straße von der neuen Hauptstraße ab. Relativ ungestört fährt man über Flirsch und Pettneu ins Touristenmekka St. Anton am Arlberg (1284m), wobei die Straße immer leicht und fast unmerklich ansteigt. Kurz vor St. Anton beginnt für die Hauptstraße der 13980m lange Arlberg-Tunnel, und man ist somit auf der alten Straße die lästigen Autogeräusche los.&#160; Am Ortsausgang von St. Anton beginnt dann der harte Teil des Arlbergpasses. Die Straße windet sich nun in wenigen, weiten Kehren und durch eine Lawinengalerie zum Arlberg hinauf. Teilweise führt der Anstieg schnurgerade, aber mit 13% Steigung auch sehr steil nach oben. Kurz vor der Passhöhe wandelt sich die Streckenführung ein bisschen, denn es ist nicht mehr ganz so unrhythmisch wie vorher. Die letzten beiden Kilometer sind größtenteils flach, und man kann bis zum Pass sogar das Tempo noch ein wenig erhöhen. Davor muss man aber noch durch einen kurzen, gut beleuchteten Tunnel hindurch fahren. Dahinter erreicht man dann den Wintersportort Sankt Christoph am Arlberg direkt an der Passhöhe. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc013802.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC01380 2" border="0" alt="DSC01380 2" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc013802_thumb.jpg?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a>Nach einer super schönen Abfahrt und Stärkung in Bludenz wartete auch schon der zweite Höhepunkt des Tages – die Silvretta Hochalpenstrasse. Von Bludenz (585m) führt die Straße immer leicht ansteigend über Schruns (689m), St. Gallenkirch, Gaschurn zum eigentlichen Startort Partenen (1051m). Die Silvretta &#8211; Hochalpenstrasse ist mit eine der schönsten Passstraßen der Alpen, denn sie bietet dem Radfahrer alles, was er von einem Pass erwartet: Höhenmeter, steile Abschnitte, Flachstücke zum Erholen, gut geteerter Belag, Serpentinen und eine herrliche Landschaft mit hohen Gipfeln, saftigen Wiesen, grünen Wäldern und zwei großen Stauseen. Nimmt man alle Faktoren zusammen, gehört die Silvretta &#8211; Hochalpenstrasse auf jeden Fall zu den Pässen, die man einmal gefahren sein muss. Am Ortsausgang von Partenen ist eine Tafel mit der Aufschrift &#34;Beginn der Silvretta &#8211; Hochalpenstrasse&#34; angebracht, und nach einer Rechtskurve hat man die Mautstelle für Autos, LKWs und Motorräder vor sich. Doch darauf achtet man nicht sonderlich, denn die wunderschöne Natur und die Berge links und rechts haben es einem angetan. Mit Steigungen bis zu 14% windet sich die relativ breite und gut ausgebaute Straße in zahlreichen Serpentinen immer weiter in die Höhe. Bei heißem Wetter strahlt die Asphaltdecke zusätzlich noch eine enorme Hitze aus, und man ist geneigt, an einem der Stauseen eine Pause zu machen und ein kühles Bad zur Erfrischung zu nehmen. Wenn man den großen Stausee erst einmal passiert hat, muss man noch ein paar wenige Kehren überwinden, bis man letzten Endes nach einem geraden, aber ansteigenden Stück die Passhöhe erreicht hat. Dort oben wurde ein simples Passschild aufgestellt, man kann aber auch den Blick über den großen Silvretta &#8211; Stausee gleiten lassen. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0098.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0098" border="0" alt="PICT0098" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0098_thumb.jpg?w=504&#038;h=381" width="504" height="381" /></a></p>
<p>Auch die Abfahrt hinunter ins Paznauntal nach Galtür kann sich landschaftlich durchaus sehen lassen! Aber 2400hm und 117km hinterlassen doch recht deutliche Spuren und so waren wir an diesem Tag alle recht froh schließlich in Galtür anzukommen. </p>
</p>
</p>
</p>
<h2>Tag 3:</h2>
<h5><strong>127km; 900hm</strong></h5>
<h5><strong>Galtür – Ischgl – Landeck – Fließ &#8211; Vinadi – Ftan – Ardez – Susch- Zernez</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - TransAlp 2008 - Tag3" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=rprziuezpnentizi"><img border="0" alt="GPSies - TransAlp 2008 - Tag3" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p>Auch mit dem <a href="http://www.hoteltoni.at/">Hotel Toni</a> hatten wir Glück. Ein Familienbetrieb mit einem netten Wirt und schönen Zimmern. Aber Galtür muss man sowieso mal gesehen haben – ein sehr netter Ort mit einer unvergleichlichen Landschaft. Ganz im Gegenteil zu Ischgl – der Alpenballermann. Dort antwortete mir auf meine Anfragen auch kein einziges Hotel&#160; – ohne Worte. Im Nachhinein bin ich aber eigentlich sehr froh in Galtür übernachtet zu haben. </p>
<p><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0150.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0150" border="0" alt="PICT0150" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0150_thumb.jpg?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a>Der dritte Tag war eigentlich als Erholungsetappe konzipiert und sollte der Leichteste werden. Jedoch hatten mir meine Beine die zweite Etappe noch nicht ganz verziehen und so gestaltete sich dieser Tag schwieriger als erwartet. Von Galtür aus ging es hinunter durch das Paznauntal. Ein elend langer Talabschnitt, der aber landschaftlich durchaus einiges zu bieten hat. Von Landeck bis Fließ mussten wir mit einer recht stark befahrenen Straße vorlieb nehmen. Dafür gestaltete sich aber der restliche Tag zumindest was den Verkehr betraf recht ruhig, vor allem ab der Grenze Österreich-Schweiz in Richtung Zernez. Das Engadintal Richtung Zernez war dann unerwartet unspektakulär – vielleicht lag es aber auch an meiner Müdigkeit und den hohen Temperaturen. </p>
</p>
<h2>Tag 4:</h2>
<h5><strong>82km; 2000hm</strong></h5>
<h5><strong>Zernez – Ofenpass &#8211; Sta. Maria – Prad &#8211; Stilfser Joch – Bormio</strong></h5>
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<p> <a title="GPSies - TransAlp 2008 - Tag4" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=utcpwjueqylywcmi"><img border="0" alt="GPSies - TransAlp 2008 - Tag4" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Wie in der Schweiz nicht anders zu erwarten war kann man sich auch über diese Unterkunft nicht wirklich beschweren. Im Hotel <a href="http://www.baer-post.ch/">Baer &#38; Post</a> genossen wir ein ausgezeichnetes Abendessen und ein reichhaltiges Frühstück. Auch der Preis war für Schweizer Verhältnisse durchaus in Ordnung. Egal, denn an diesem Tag stand das Stilfser Joch, einer der schönsten und auch härtesten Anstiege in Südtirol auf dem Programm. Da die Wetterfrösche an diesem Tag für den späteren Nachmittag starken Regen prognostizierten, entschlossen wir uns kurzerhand den Ofenpass auszulassen um damit das Stilfserjoch früher in Angriff nehmen zu können. Wie sich später herausstellte war das die absolut richtige Entscheidung. So fuhren wir also mit dem Bus hinauf auf den Ofenpass, der sicherlich mit dem Rad kein leichter Gegner sein dürfte. Am Passübergang starteten wir dann los in Richtung Santa Maria und Stilfserjoch. Das Stilfser Joch liegt im Herzen des gleichnamigen Nationalparks eingeschlossen von der Ortlergruppe und dem Münstertal (Schweiz). Von Osten kommend durchfährt man das Trafoier Tal und gelangt Richtung Bórmio ins Valle del Braulio. Bei gutem Wetter erfreut den Radler das Panorama von Ortler (3905m) und Monte Scorluzzo (3094m). Das Stilfser Joch nimmt man das erste Mal prinzipiell von der klassischen 48-Kehren-Seite in Angriff, auch wenn man natürlich die Bormioseite mit ihren 36 Kehren auch gefahren sein muss. Von links nach rechts: Alfred, Herbert, Hermann und Bernhard. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc01410kopie2.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC01410 - Kopie 2" border="0" alt="DSC01410 - Kopie 2" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc01410kopie2_thumb.jpg?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a>Diese klassische Strecke wird von Prad (913m) in Angriff genommen, am Sulden-Bach entlang ist die Straße zum Warmfahren geeignet. Ab Gomagoi (1267m) sind alle Serpentinen (48!!) abwärts nummeriert und teilweise mit Höhenangaben versehen, was einem die Orientierung erleichtert. Bis Trafoi (1543m) hält sich das Kurvengeschlängel in Grenzen, doch ab dem Ortsausgang windet sich die Straße unwiderstehlich den Himmel entgegen. Mit der Tafel Nummer 22 an der Franzenshöhe (2188m) beginnt der 6 km lange furchterregende Steilhang, an dessen Ende schon die Tibethütte sichtbar ist. Es gilt, eine scheinbar senkrechte Felswand zu bezwingen. </p>
<p align="justify">Die restlichen Kehren ziehen sich schier endlos bis man an der Passhöhe angekommen ist. Zahlreiche Souvenirläden, Restaurants und hunderte Motorräder umgeben das Passschild. Nicht selten begegnet man sogar im Sommer alpinen Skifahrern, während man selbst in kurzem Raddress schwitzt. Die Stilfser Joch &#8211; Straße ist ein Muss für jeden Radfahrer. Sie wird nicht umsonst als &#34;Königin der Alpenpässe&#34; bezeichnet und von Radsportheroen wie Tony Rominger als Lieblingspass genannt. Allein die atemberaubende Straßenbaukunst des Passes ist für das Auge ein Hochgenuss sondergleichen. Ganz zu schweigen von der einmaligen Naturkulisse, die man im Trafoier Tal zu durchradeln hat. Deswegen ist das Stilfser Joch auch in meiner Top 10 &#8211; Liste der Alpenpässe fast ganz oben auf dem Thron zu finden, so wie es sich für eine Königin gebührt. Von Links nach Rechts: Alfred, meine Wenigkeit, Hermann, Herbert, Alexander und Bernhard.</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0175.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0175" border="0" alt="PICT0175" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0175_thumb.jpg?w=504&#038;h=378" width="504" height="378" /></a></p>
<p align="justify">In den letzten paar Kehren, ca. 3 Kilometer vor dem Passübergang, erwischte uns dann doch noch der Regen, was aber unserer Stimmung wie man an den Fotos erkennen kann nicht wirklich etwas anhaben konnte. Somit hat uns das Stilfser Joch alles geboten was an einem Tag möglich ist: Sonne, ein traumhaft schöne Kulisse mit dem Ortler, Regen und Hagel als wir uns in einem der Restaurants stärkten und dann wieder Sonne für die Abfahrt. Nach 3,5 Kilometern Abfahrt erreicht wir die Abzweigung zum Umbrail-Pass (2501m), gleichzeitig die italienisch-schweizerische Grenze, die in eine vegetationslose Hochgebirgslandschaft eingebettet ist. Von der Passhöhe fuhren wir schlussendlich hinunter nach Bormio, durch 39 Kehren und zahlreiche Tunnels. So gegen 16.30 kamen wir erschöpft aber mit vielen schönen Eindrücken in Bormio an.</p>
</p>
</p>
</p>
<h2>Tag 5:</h2>
<h5><strong>106km; 1910hm</strong></h5>
<h5><strong>Bormio &#8211; Passo di Gavia &#8211; Ponte di Legno &#8211; Passo del Mortirolo – Edolo</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - TransAlp 2008 - Tag5" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=pdjyavfwftogdprv"><img border="0" alt="GPSies - TransAlp 2008 - Tag5" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">In Bormio hatten wir wohl das beste Hotel der ganzen Woche, das Hotel <a href="www.baitadeipini.com">Baita dei Pini</a> &#8211; exzellentes Essen, super Service, sehr schöne geräumige Zimmer und absolut freundliche Umgebung. Sogar zwischen dem kleinen Abendspaziergang zum Zielhang der Stelvio und dem Abendessen wurden die Zimmern aufgeräumt! Auch Bormio ist ein sehr schöner, klarerweise touristisch sehr erschlossener Ort, der aber dadurch seinen Charme nicht verloren hat. Und wieder war es bei mir der vierte Tage an dem ich die mit Abstand besten Beine hatte. Sowohl am Gaviapass als auch am Mortirolopass fühlte ich mich sehr gut. Aber der Reihe nach. Von Bormio aus geht es praktisch auf direktem Wege hinauf den Passo di Gavia. Der Gaviapass im italienischen Nationalpark Stilfserjoch verbindet Bórmio (1217m) im Norden mit Ponte di Legno (1258m) im Süden.    <br />Die mittlerweile beidseitig geteerte Straße ist schmal und wenig befahren. Zu Unrecht fristet der Gaviapass ein recht unbemerktes Leben im Schatten des Stilfserjochs, denn landschaftlich ist er mindestens so eindrucksvoll, wenn auch baulich nicht so spektakulär. Das macht er jedoch durch seinen hohen Abwechslungsreichtum wett. An der Passhöhe liegt der Lago Bianco vor den schneebedeckten Spitzen des Corno dei Tre Signori (3359m). Noch schöner: der Lago Nero (2386m) kurz unterhalb der Passhöhe aus südlicher Richtung. Die 26 km lange Nordanfahrt von Bórmio (1217m) zum Gaviapass durchs Valfurva zählt meiner Meinung nach zu den schönste Anstieg der Alpen, auch wenn die Südrampe noch schöner aber auch härter zu sein scheint. Zunächst geht es am Torrente Frodolfo entlang bis nach St Caterina (1736 m), das nach 13 km erreicht ist. Dieser Teil der Strecke ist landschaftlich schon sehr reizvoll, mit dem Bach teilweise weit unten im Tal. Schon bevor man nach St. Caterina gelangt, werden Steigungsspitzen von 12% erreicht. Richtig los geht es allerdings erst, wenn man nach St. Caterina den Wald betritt. Hier führt die nunmehr sehr schmale Straße in Serpentinen steil an. Nach Verlassen des Waldes betritt man eine felsübersäte Graslandschaft, über der gewaltig der PS Matteo (3678m) im Osten thront, während man selbst genau in Südrichtung dem Torrente Gavia in Richtung Pass folgt. Einige Kilometer vor dem Pass wird man für die frühen Strapazen belohnt, denn die letzte Strecke zum Pass wird deutlich flacher. 11 km nach St Caterina erreicht man das Rifugio Berni (2545 m) zur Rechten und 2km später den Pass.</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0181.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0181" border="0" alt="PICT0181" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0181_thumb.jpg?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a>Die Abfahrt zum Ponte di Legno hatte es dann aber wirklich in Sich. Auf der einen Seiten eine traumhafte Landschaft und ein super neuer Straßenbelag. Auf der anderen Seite eine extrem gefährliche Abfahrt, vor allem mit einem Bus. Denn die Abfahrt ist extrem kurvenreich und obendrein ist die Straße noch super schmal, was bei Gegenverkehr zu einem echten Problem werden kann.&#160; <strong>Achtung: Ich persönlich würde mit einem Bus über diesen Pass nicht mehr fahren!</strong></p>
<p align="justify">Nach einer Pizza in der Nähe des Ponte di Legno wartete schon der Passo del Mortirolo auf uns. Der Passo del Mortirolo ist ein in offiziellen Karten kaum eingezeichneter ehemaliger Militärpfad, der das Veltlin mit dem oberen Val Camónica verbindet. Umgeben wird er von den Bergspitzen M. Serottini (2967m), Cima Cadi (2449m) und M. Pagano (2034 m). Besonderheit: Der eigentliche Pass ist der Foppapass (1852m), der eigentliche Mortirolo (1892m) liegt in Richtung Monno etwas oberhalb. Der klassische Anstieg auf einem der sagenumwobensten Alpenpässe erfolgt auf der Route, die der Giro d&#8217;Italia schon oft unter die Reifen genommen hat, nämlich von Mazzo di Valtellina aus. Der Weg vom Süden zum berühmten und gefürchteten Passo di Mortirolo beginnt als Abzweig von der Straße SS42 (welche vom Passo di Gavia im Osten in Richtung Edolo und Passo d&#8217;Aprica im Westen führt). Die Hauptstraße verlässt man etwas westlich von Incudine, auf etwa 850 Metern über dem Meeresspiegel gelegen. Die Straße ist gut asphaltiert und verläuft zunächst mäßig steil bis zum auffallend großen Dorf Monno. Das auf einer Terrasse gelegene Dorf bietet wunderschöne Ausblicke über das Valle Camonica. Nachdem man das Dorf hinter sich hat, lässt die Steigung vorübergehend nach, ehe sie wieder plötzlich zunimmt. Dann folgen einige Kilometer mit Steigungen oft deutlich über 10%. Unterhalb des Passes gibt es einige Gasthäuser, die gemäß einem der Wirte nur im August ausgebucht sind. Von dort ist es nur zwei Kilometer bis zur Passhöhe. Die Straße ist, wie immer öfter in Italien, in exzellentem Zustand, ist jedoch ab Monno nicht besonders breit. Die Einheimischen haben ihren eigenen Fahrstil, deshalb ist Vorsicht geboten. Nach einem oder zwei Gipfelbierchen erreichten wir gegen Abend unsere Unterkunft in Edolo.</p>
<h2>Tag 6:</h2>
<h5><strong>115km; 2030hm</strong></h5>
<h5><strong>Edolo – Bienno &#8211; Passo di Croce Domini &#8211; Goletto di Cadino &#8211; Ponte Caffaro – Storo &#8211; Passo die Ampola &#8211; Molina di Ledro – Gardasee</strong></h5>
<h4>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:   <br /></h4>
<p> <a title="GPSies - TransAlp 2008 - Tag6" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=muxuyakpkiubgedt"><img border="0" alt="GPSies - TransAlp 2008 - Tag6" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Unsere Unterkunft in Edolo das <a href="www.albergoangelo.com">Albergo Angelo</a> kann ich leider nicht empfehlen. Neben nicht so schönen Zimmern, einer rustikalen Ausstattung war zu allem Überfluss auch das Frühstück noch sehr dürftig (1 Stück Semmel, Marmelade, Butter und aus). Ganz zu schweigen von der kleinen netten Fliegeninvasion am Frühstückstisch – also echt fein! Vielleicht sollte man einen oder zwei Orte weiter fahren wo durchaus recht schöne Hotels zu sehen waren. Die letzte Etappe selbst startet und endete mit traumhaft schönen Wetter. Eigentlich hätte es ein lockerer Ausklang mit einem schönen Pass werden sollen. Schön ist der Passo Croce Domini aber keine Spur von locker. Dieser Pass zieht einem wirklich die letzten Körner aus den Beinen. </p>
<p align="justify">Obwohl der Goletto di Cadino und der Passo Croce Domini sicherlich nicht zu den bekannteren Pässen gehören, lohnt sich die Befahrung auf jeden Fall. Die Ostseite ist höchst abwechslungsreich, bietet eine schmale Straße mit einigen giftigeren Passagen und einen gehörigen Satz Serpentinen &#8211; also alles, was der Pässefahrer braucht. In Bienno (447hm) orientiert man sich am besten zum Zentrum hin. Direkt hinter dem Rathaus beginnt die Anfahrt zum Croce Domini. Hier findet sich auch der erste Wegweiser. Die Straße steigt noch im Ort mit etwa 10% an und behält diese über 2km und zwei weitere Kehren bei. Bald verschwindet Bienno hinter einem Hangrücken und die Straße wendet sich über einen Wiesensattel bergwärts. Die Steigung lässt jetzt auf etwa 6-7% nach. Nach einiger Zeit erblickt man linker Hand den Ort Astrio an der von Breno heraufführenden Alternativroute, in die der Weg nach 5km einmündet. Wenige hundert Meter später erreicht man den Weiler Degna (892m), wo man an zwei Gasthöfen den Wasservorrat auffüllen kann. Noch in Degna beginnt die erste von insgesamt 5 langgezogenen Kehren, über die man bei 10 &#8211; 12% rasch an Höhe gewinnt. Man fährt jetzt ständig im Wald und hat entsprechend wenig Möglichkeiten auf schöne Ausblicke. Die Steigung wird etwa 4km beibehalten. Anschließend wendet sich die Straße in ein langgezogenes Tal und führt einige Kilometer am nördlichen Talhang entlang. Die Steigung lässt deutlich nach, und bei etwa 5-6% kann man erstmal einige Kilometer durchschnaufen. Am Horizont erkennt man bereits den zu erklimmenden Bergkamm und man kann die vom Croce Domini nach Süden führende Kammstraße zum Gioio di Bala erahnen. Eine Albergo markiert bei Kilometer 12 den Beginn des Weilers Campolare (1400m), nach dem die Steigung wieder deutlich anzieht. Etwa einen Kilometer später eröffnet eine enge Kehrengruppe den letzten steilen Abschnitt der Passstraße. Über insgesamt 6 Kehren und etwa 2km wird eine Steigung von über 10% beibehalten. Hat man diese überstanden, eröffnet sich nach einer Kurve der Blick zur etwa 2km entfernten Passhöhe des Croce Domini. Die Straße verläuft jetzt ein ganzes Stück flach, um dann schließlich mäßig Steil zur Passhöhe hinaufzuführen. Auch das letzte Stück vom Passo Croce Domini zum in Sichtweite liegenden Galettodi Cadino rollt es sich in der großartigen Landschaft jedoch weiterhin nicht von selbst. Über 1,5km und 50hm erreicht man die durch ein Kreuz markierte Anhöhe.</p>
<p align="justify"><img style="display:block;float:none;margin-left:auto;margin-right:auto;border-width:0;" title="PICT0204" border="0" alt="PICT0204" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0204_thumb.jpg?w=514&#038;h=386" width="514" height="386" /></p>
<div align="justify">Nach einer kurzen Pause einige Kilometer vor dem Passo die Ampola mit einer Portion Spaghetti und Diesel – Spaghetti in Italien sind einfach unübertroffen – mussten nur mehr wenige Kilometer bis zum Gardasee überwunden werden. Ein kleines nicht so tolles, jetzt recht witziges Erlebnis bildetet den Abschluss des TransAlp 2008. Kurz vor dem Gardasee kommt man, zumindest wenn man von Molina di Ledro anreist, zu einem Tunnel mit Fahrverbot für Fahrräder. Naja, wie es sich gehört nahmen wir natürlich die Straße die speziell für Fahrräder ausgeschildert ist. Auf den ersten ca. 5 Kilometer gab es auch keinen Probleme. Doch plötzlich wurde aus der asphaltierten Straße ein Schotterweg. Macht ja nix – wird wohl wieder bald zu Ende sein. War es dann auch. Es kam ein Hohlweg! Inzwischen kamen uns auch Mountainbiker entgegen – die dürften sich so Einiges bei unserem Anblick gedacht haben. Aber glücklicherweise war nach 5 Kilometern! der Hohlweg zu Ende und wir kamen am Gardasee an. Nicht so lustig. Aber komischerweise hatte keine von uns eine Reifenpanne oder sonst irgendwelche Probleme.<a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc014332.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;border-top:0;border-right:0;margin:5px auto;" title="DSC01433 2" border="0" alt="DSC01433 2" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc014332_thumb.jpg?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a>Nach einer Weile haben wir auch Hansi unseren Betreuer wieder gefunden und nach weiteren kleineren Anfangsschwierigkeiten was die Quartiersuche betrifft (wir fuhren einen kleinen Umweg von 10 Kilometer) fanden wird schließlich auch noch unsere Unterkunft in Aco. Mit unserer letzten Unterkunft dem Hotel <a href="www.hotelolivo.it">Hotel Olivio</a> hatten wir wieder Glück und es passte eigentlich alles. Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein feines Abendessen in einem der schönen Restaurants rund um den Gardasee. Harte aber auch wunderschöne 700km und 11500hm lagen hinter uns und der TransAlp 2008 war geschafft. <a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0223.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;border-top:0;border-right:0;margin:10px auto 0;" title="PICT0223" border="0" alt="PICT0223" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0223_thumb.jpg?w=504&#038;h=379" width="504" height="379" /></a></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Änderung Tour 2009]]></title>
<link>http://sapkey.wordpress.com/2009/08/17/anderung-tour-2009/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 10:20:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lindemann Michael</dc:creator>
<guid>http://sapkey.wordpress.com/2009/08/17/anderung-tour-2009/</guid>
<description><![CDATA[Neues zur Tour 2009 auf meiner Webseite !]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neues zur Tour 2009 auf meiner <a href="http://www.michael-lindemann.de/2009.htm">Webseite</a> !</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour de France 2006]]></title>
<link>http://lestours.wordpress.com/2009/08/16/tour-de-france-2006/</link>
<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 21:14:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sormann</dc:creator>
<guid>http://lestours.wordpress.com/2009/08/16/tour-de-france-2006/</guid>
<description><![CDATA[Die Route Grand des Alpes 2005 war ein sensationelles und einmaliges Erlebnis und so begaben wir uns]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="119">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="53"><a href="https://zuispw.blu.livefilestore.com/y1m6rl6KakpLi4YN-WnJgRW67Zwam6Y6YIFpf6Z2oOfGgdclytWcjqgFNlZCmTTQBrYdzWher1ncQNCEH3bq-8R60KyKnisLQX4GJXSVgxD_3njVhYUXLaaxqIBD_pmvtNufBZ5c9tjBqAHvwWH5Qo0sQ/rennradlogo[3].jpg" rel="WLPP"><img style="display:inline;margin-left:0;margin-right:0;border-width:0;" title="rennradlogo" border="0" alt="rennradlogo" align="left" src="https://zuispw.blu.livefilestore.com/y1mdoJB6odCedKnlH7_rVJR4iGAGSdAr3cnML0l1x2JfP8r5y_zbICNCwlkW2TNBo4vCbz0cu4ik6ThoURaowgHsnp-5DyrUPaIhXGRq6_Rv3TieguE3bgfQfWaaF4cPFdnKnr5CToRMWPQKggJul_5xA/rennradlogo_thumb[3].jpg" width="67" height="84" /></a></td>
<td valign="top" width="64"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tourlogo2006.jpg"><img style="display:block;float:none;margin-left:auto;margin-right:auto;border-width:0;" title="tourlogo2006" border="0" alt="tourlogo2006" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/tourlogo2006_thumb.jpg?w=50&#038;h=84" width="50" height="84" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="justify">Die Route Grand des Alpes 2005 war ein sensationelles und einmaliges Erlebnis und so begaben wir uns auch 2006 wieder auf die Spuren der Tour der France. Mit allen Eindrücken der 2005er Tour im Kopf begann ich bereits im Spätsommer 2005 ich mit der Planung unserer Tour de France 2006. Da wir bei unserer ersten Tour doch nur einen Bruchteil der französischen Alpen bezwungen hatten war es recht einfach eine zweite ebenso spektakuläre Route zu finden. Auch das Ziel Avignon stand auf Grund eines bestimmten Anstieges von Anfang an fest. Wie leicht zu erraten ist lautet der Name dieses Anstieges Mont Ventoux. Mit Genf bzw. Annemasse fand sich schließlich auf ein schöner Ort für den Start. Neben dem einzigartigen Mont Ventoux sollten noch der Col del la Colombiere, Col des Aravis, Col du Glandon, Col du Telegraph, Col du Galibier, Col d&#8217; Izoard, Col de la Bonette und&#160; Col de la Madeleine in Angriff genommen werden. Am 25. Juni 2006 war es endlich soweit und unsere Tour de France 2006 wurde gestartet. </p>
<p align="justify">Der detaillierte Streckenplan kann unter folgenden Link heruntergeladen werden: <a href="http://lestours.wordpress.com/files/2009/10/etappenplan-genf-avignon-2006.pdf" target="_blank">Streckenplan</a>. Und natürlich stelle ich auch unsere Hotellisten zum Download bereit: <a href="http://lestours.wordpress.com/files/2009/10/hotels-genf-avignon.pdf" target="_blank">Hotelliste</a>. Wie immer möchte ich wieder darauf hinweise das einige Details bezüglich der Pässe der Seite <a href="http://www.quaeldich.de">www.quaeldich.de</a> entnommen sind. Vorab einige Impressionen von unserer Tour.</p>
<div style="display:inline;float:none;margin:0;padding:0;" id="scid:66721397-FF69-4ca6-AEC4-17E6B3208830:f0a6fbb4-5642-4515-87bf-5483c2dd86b0" class="wlWriterEditableSmartContent"><a style="border:0;" href="http://cid-2863b840c2c7af83.skydrive.live.com/redir.aspx?page=browse&#38;resid=2863B840C2C7AF83!721&#38;ct=photos"><img style="border:0;" alt="Tour de France 2006 anzeigen" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/inlinerepresentation442f61301da54398aa649c83c39ae40a.jpg" /></a>
<div style="width:579px;text-align:right;"><a href="http://cid-2863b840c2c7af83.skydrive.live.com/redir.aspx?page=browse&#38;resid=2863B840C2C7AF83!721&#38;ct=photos">Vollst&#228;ndiges Album anzeigen</a></div>
</div>
<h2>Tag 1:</h2>
<h5><strong>132km; 2700hm</strong></h5>
<h5><strong>Annemasse (Genf) &#8211; St. Jeoire – Cluses &#8211; </strong><strong><a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pdJP6jZicC_oM0KulQskIkaCzPoteqNA7B-WVsTRHHTe2tCGv0p1nSK89ynOpTn26tI8hOB5RPCJiPdFd-rTWr2-07awhSn9f/Col%20de%20la%20Columbiere.jpg" target="_blank">Col del la Colombiere</a></strong><strong> &#8211; St. Jean-de-Sixt &#8211; la Clusaz &#8211; <a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pOBx5186FZgBxupO5tu-iOx5X1U_m4GviNIjGLFH-QDTEfTdOX4w8IKlg2OaytVHBTzKmUXtQfKRecKNClJA6x0xqCsiRXmYJ/Col%20des%20Aravis.jpg" target="_blank">Col des Aravis</a></strong><strong></strong><strong> – Flumet &#8211; <a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pXBM87pjGzZiBRKLawC04wclrJ0-PXkz323XPnDJFypB22q__Th7msjvBOGaVHdJ-HT4ZV9Cx4RNxEGM3G4RPhvuEOoh0icaX/Col%20des%20Saisies.jpg" target="_blank">Col de Saisies</a></strong><strong></strong><strong> – Beaufort &#8211; Albertville</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - Genf-Avignon 2006 - Tag 1" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=kaooowslofjvwwij"><img border="0" alt="GPSies - Genf-Avignon 2006 - Tag 1" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Nach einer recht anstrengenden Fahrt von ca. 9 Stunden kamen wir erwartungsvoll und gut gelaunt in der Nähe von Genf in Annemasse an. Auch das nette <a href="http://www.alpes-hotel-geneve-ambilly.federal-hotel.com/" target="_blank">Hotel Ibis</a> trug zu unserer guten Stimmung bei. Wie schon ein Jahr zuvor hatten wir auch 2006 mit dem Wetter beinahe schon unverschämtes Glück. Um ca. 8.30 ging es dann los in Richtung Col del la Colombière.&#160; Bei der Tour de France 2000 wurde der Col de la Colombière mal wieder in das Streckenprofil aufgenommen, und ist deswegen ins Bewusstsein vieler Rennradsportler zurückgekehrt. Mit nur 1613 m Höhe ist der Colombière wahrlich kein Riese unter den Alpenpässen, doch erfüllt er sicherlich hochalpine Ansprüche.&#160; Der Straßenbelag präsentiert sich bis zum Gipfel in gutem Zustand. Nach 2km erreicht man Neyrolles, kurz darauf folgt man dem kleinen Bergbach, dessen Quelle in der Passregion liegt. Auf den ersten 5,5km bis Porte d&#8217;Age beträgt die Steigung 6% &#8211; 8%. Bis Le Reposoir (1048m) gewinnt man nur unmerklich an Höhe. Nach dem großen Hotel auf der rechten Seite beginnt die zweite, weitaus härtere Hälfte des Anstiegs. Noch im Ort gewinnt man in einer Serpentinengruppe bei 10% Steigung rasch an Höhe. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist man an dieser Stelle froh, durch Wald zu fahren. 3 km später verläßt man den schützenden Wald nach einer zweiten Serpentinengruppe wieder. Im Südwesten kann man nun den Pass bereits im Joch erkennen. Ein Straßenschild erklärt kurz darauf, dass auf den folgenden 2,9km 9% Steigung zu meistern sind. Die Sonne kann unerbittlich in den Kessel hinein scheinen. Wir waren aber glücklicherweise früh dran und so machte uns die Sonne eigentlich keine Problem. Die Abfahrt bis St. Jean-de-Sixt erstreckt sich über 13,5 km Länge. In rasender Fahrt durchkurvt man bis la Mulaterie mehrere Serpentinen. Es folgt ein Flachstück durch le Chinaillon, bevor die Straße wieder an Steilheit gewinnt, und dem Radler weitere Serpentinen und Kurven zu bieten hat. Le Grand-Bornand (923m) wird erreicht. Die restlichen 3 km nach St. Jean-de-Sixt verlaufen recht flach. </p>
<p align="justify">Dann ging es schon weiter zum Col des Aravis. Der Col des Aravis führt von St. Jean-de-Sixt nach Flumet über das Aravis-Massiv, das mit seinen in der Spitze mehr als 2500m Höhe &#8211; von Genf in südöstlicher Richtung gesehen &#8211; der erste große Höhenzug der französischen Alpen ist. Der Pass führt an einer der niedrigsten Stellen quer durch das Massiv, so dass sich die Felsen des Aravis links und rechts der Passhöhe (1486m) zu einem zu einem schönen Alpenpanorama erheben. Von Thônes führt der Weg zunächst mit angenehmer Steigung auf der leider recht befahrenen D909 nach St. Jean-de-Sixt, wo es am Kreisverkehr nach links zum Col de la Colombière abgeht. Zum Col des Aravis fährt man hier geradeaus und folgt dem Verkehr in die Tourismushochburg la Clusaz. Hinter la Clusaz macht die Straße eine Rechtskurve, wird etwas schmaler und vor allem verkehrsärmer. Ab hier beginnt der schöne Teil des Anstiegs. Die Straße führt nun in einer langgezogenen leichten Linkskurve am Hang entlang. Die letzten gut 4 km strebt sie dann in einigen Serpentinen zwischen Kuhwiesen hindurch dem Pass entgegen. Auf diesem letzten Stück wird es etwas steiler, ohne dass die 8% überschritten würden. Der Col des Aravis weist durchgehend eine angenehme Steigung auf und birgt in Sachen Steilheit keine bösen Überraschungen. So ist er auch für alpenunerfahrene Radler ein guter erster Test. Die Straße ist durchgehend zweispurig ausgebaut und kann ohne Schwierigkeiten auch mit dem Begleitfahrzeug befahren werden. Nach zwei Cols fanden wir dass eine Pause angebracht wäre und so kehrten wir direkt am Pass in einem der Restaurants die auf dem Übergang zu finden sind ein. Gestärkt ging es schließlich hinunter zu unserem letzten Pass an diesem Tag, der Col des Saisies. Der Col des Saisies bildet das Bindeglied zwischen der Strecke über den Col des Aravis im Nordwesten und den Cormet de Roselend im Südosten. Der flache Alpenübergang liegt eingebettet zwischen dem Chard du Beurre (1889m) und der Sal de Bisanne (193m) im Westen, auf den man bei Interesse ein Kilometer nach der Passhöhe über eine Fahrstraße geführt wird. Der Blick in dessen Richtung kann sich hier sehen lassen, denn über ein flaches Tal hinweg sieht man die rauen Zinnen des Bisanne.</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00192.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC00192" border="0" alt="DSC00192" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00192_thumb.jpg" width="504" height="379" /></a>Der Anstieg zum Col des Saisies beginnt in Flumet mit der Überfahrt der tiefen Arly-Schlucht auf einer malerischen schmalen Steinbrücke. Direkt nach der Brücke folgen zwei oder drei kurze und steile Serpentinen, bevor die D218 sich ihren Weg den Hang hinauf mit angenehm zu bewältigender Steigung fortsetzt. Wieder etwas steiler wird es, wenn man das Hauptörtchen Notre Dame de Bellecombe erreicht. Wer mit seinen Mitfahrern um die Bergwertung am Col des Saisies kämpfen möchte, sollte hier angreifen. Am Ortsausgang macht die Straße eine Linkskurve und steigt nun wieder stetig aber nicht übermäßig steil. Wer auf den nächsten gut zwei Kilometern einen schönen Vorsprung herausfahren kann, kann sich auf dem folgenden Flachstück erholen. Nun folgen nochmal vier insgesamt nicht zu steil ansteigende Kilometer. Wer hier seine Kontrahenten noch nicht distanziert hat, sollte sich auf einen Sprint um die Bergpunkte einstellen. Kurz vor der Passhöhe auf 1650 m fährt man durch einen Kreisverkehr geradeaus. Das Passschild befindet sich etwa 150 m dahinter und ist ab dem Kreisverkehr auch gut zu sehen. Nach einem kurze Regenschauer mit kleiner Hagelbegleitung am Passübergang schafften wir es einigermaßen trocken nach Albertville. Der Hagelschauer am Passübergang war jedoch nur ein kleines Vorspiel zu dem was uns dann am Abend erwartete. Gemütlich und entspannt saßen wir in einem sehr netten Restaurant in Albertville. Aufgrunddessen dass eine Wandseite des Restaurants mit eine Glasscheibe ausgestattet war, konnte man schön beobachten wie ein heftiges Unwetter aufzog. Im Wesentlichen kann man sich einen horizontalen Tornado vorstellen der über Albertville hereinrollte. Irgendwann zwischen Vor-und Hauptspeise wurden wir von einem lauten Knall aufgeschreckt – es war eine Hagelkugel die an die Scheibe knallte. Und dann ging es wirklich rund – ungefähr 15 Minuten lang regnete es Tennisbälle. Aber erst nach dem Essen sahen wir das gewaltige Ausmaß des Schadens. Praktisch bei jedem Auto konnte man schwere Hagelschäden feststellen, bei einigen war sogar die Heckscheibe eingeschlagen! Und so ist es nicht verwunderlich das es auch unsere Bus erwischte. Ein ausgewachsener Hagelschaden samt Riss in der Vorderscheibe war die Ausbeute. Zum Glück hielt die Scheibe aber während der restlichen Tour und so muss man trotzdem vom Glück im Unglück sprechen.&#160; </p>
<h2>Tag 2:</h2>
<h5><strong>105km; 3300hm</strong></h5>
<h5><strong>Albertville &#8211; </strong><strong><a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pVVX77Y2AejIGVKyJDV93zhSi-RJhlMgNMHSlzlu5nYVthhcirBaBWZ3qNqyTG2ZTC-TrpNb2V2-G2kM1U-uqVPxlYiBWCNPJ/Col%20de%20la%20Madeleine.jpg" target="_blank">Col de la Madeleine</a></strong><strong> &#8211; la Chambre &#8211; </strong><strong><a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1ploUq8SgQQJE6yFBFb3wNRBuaeduJBBssrc7bD2b7qZaLsV1DCecsJlLfuPCc6dVtQ1KD354tIHpQ7_yF3uW8ZD7nysoIxhSZ/Col%20du%20Glandon.jpg" target="_blank">Col du Glandon</a></strong><strong> &#8211; Col de la Croix de Fer &#8211; St. Jean de Maurienne</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 2" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=pfskatxuygbigxyf"><img border="0" alt="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 2" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Unsere Unterkunft das <a href="http://www.hotel-albertville.net/" target="_blank">Hotel de Savoie</a> würde ich bestenfalls als mittelmäßig einstufen. Sowohl die Zimmern als auch das Frühstück waren in Ordnung aber auf der anderen Seite auch nichts Besonderes. Wie gewohnt rollten wir um ca. 8 Uhr in Richtung Col de la Madeleine los. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste – es wurde einer der härtesten Tage die ich im Sattel verbringen sollte. Aber 3300hm und 30°C im Schatten sprechen eigentlich für sich selbst. Aber nun zum Wesentlichen, nämlich dem Col de la Madeleine. Die Passstraße über den Col de la Madeleine, einem weit geschwungenen Sattel zwischen dem Grand Pic de la Lauzière (2829m) im Westen und dem Cheval Noir (2832m) im Osten, verbindet das nördliche Isèretal mit dem Arc-Tal im Süden. Von der Jausenstation am Pass hat man eine überwältigende Aussicht auf den Mont Blanc (4807m) im Norden und die gesamte Anfahrt des Col du Glandon im Süden. Der Col de la Madeleine war schon unzählige Male Schauplatz der Königsetappe der Tour de France. Die 27,5km lange Nordanfahrt mit Startpunkt in Feissons sur Isère führt ausnahmslos über schmalste Teersträßchen. Von Feissons führt die D94 aus dem Isèretal heraus an den Südhang der Chaîne de la Lauzière und verläuft die ersten 15,5 km bei einstelligen Steigungswerten durch bewaldetes Gebiet, immer im Tal der Eau Rousse. Erst in la Thuile erreicht man offeneres Gebiet, in dem sich bald ein majestätischer Anblick offenbart! Im Norden schiebt sich der Mont Blanc langsam über die Felsklippen jenseits der Isère. Ab Celliers (1282m) wird es auf den letzten 10 km langsam steiler, bis ca 2km vor dem Pass in den letzten Serpentinen zweistellige Steigungswerte erreicht werden. Der Pass selber ist mit einer wunderschönen Aussicht gesegnet, die man lange genießen kann. Die Abfahrt nach la Chambre zeigt keine Raffinessen und kann recht schnell absolviert werden. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0027.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0027" border="0" alt="PICT0027" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0027_thumb.jpg" width="503" height="379" /></a> Bei Spaghetti und Bier versuchten wir uns in la Chambre so gut als irgendwie möglich zu erholen. Trotz der grausamen Temperaturen – es war wirklich heiß – nahmen wir den zweiten Pass in Angriff, den Col du Glandon. Der Col du Glandon liegt zentral zwischen ganz großen Namen unter den französischen Alpenpässen. Im Norden liegt der Col de la Madeleine (1999m), im Süden lauert l&#8217;Alpe d&#8217;Huez (1850m). Nur 2,5 km im Osten liegt der Col de la Croix de Fer (2067m). Im Westen erstreckt sich die Chaine de Belledonne, die vom Pass gut einsichtig ist. Im Osten liegt das Skiressort La Toussuire. Die Anfahrt lässt sich von der Schwierigkeit her in drei Teilstücke einteilen. Das erste Teilstück von 11,5 km über Ste Marie de Cuines bis St Colomard des Villards sind noch recht ruhig, die Steigungswerte erreichen die 10 Prozent an keiner Stelle. Doch kaum verlässt man hier den Lauf der Glandon, die einen bis hierhin begleitet, ändert sich dies im zweiten Teilstück. Steigungsspitzen von 13 Prozent müssen überwunden werden, bis man sich dem Ende des Trichters nähert, an dessen Ende eine schiere Wand auf den Radler wartet. Die letzten Kilometer und damit den letzten Teil des Passes erklimmt man in mehreren Serpentinen. Wer hier noch Körner hat, wird sie wohl nun verbrennen müssen. Diese Strapazen werden jedoch von der wunderbaren Aussicht versüßt, die der Fahrer genießen kann, wenn er sich umdreht. Der Blick geht zurück durch den Trichter über einige kleine Kuppen ins Tal, von da aus wieder hoch zur Rampe des Madeleine, über dessen Sattel sich irgendwann der majestätische Mont Blanc erhebt, der einen, hat er sich einmal über den Madeleine erhoben, ständig begleitet. Alles in allem eine der härtesten, aber auch definitiv schönsten Anfahrten der Alpen. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00210.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC00210" border="0" alt="DSC00210" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00210_thumb.jpg" width="504" height="379" /></a>Nach einer kurzen Rampe (1km) hinüber zum Col de la Croix de Fer war es dann vollbracht &#8211; 105km und 3300hm waren überwunden. Die Abfahrt ins Tal gestaltete sich ziemlich problemlos, lediglich eine Baustelle zwang uns kurz vor St. Jean de Maurienne in den Bus einzusteigen. Ich kann mich nicht an viele Tage erinnern an denen ich derart Müde ins Bett viel. Aber jeder Meter hat sich voll und ganz ausgezahlt!</p>
</p>
<h2>Tag 3:</h2>
<h5><strong>103km; 2300hm</strong></h5>
<h5><strong>Valloire &#8211; <a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pHr9xBHLxNbb9khAXdL1BhMHkZWSRNcSHssZIzJvBzy-Xh1iwdkhE-6QSGiWjAW1CI6CbnGgE0QxKbQR0XHlySQ/Col%20du%20Galibier.jpg" target="_blank">Col du Galibier</a> &#8211; Col du Lautaret – Briancon &#8211; <a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pNrYBF0NA574qkYrwUbt6KV-vI4B93YLBIB2Z7vpl08s3wqj10eBwrQkYrVGWh864Y8ltp3v498_NEGPKh6c_mw/Col%20de%20l%20Izoard.jpg" target="_blank">Col d&#8217; Izoard</a> &#8211; Chateau Queyras – Guillestre</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 3" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=rfqrlurrstitpxzb"><img border="0" alt="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 3" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Sollte durch meine Müdigkeit mein Urteilungsvermögen nicht getrübt worden sein, dann muss man unsere Unterkunft das <a href="http://www.hotel-saintgeorges.com/" target="_blank">Hotel Saint-Georges</a> eigentlich empfehlen. Die Zimmer können sich durchaus sehen lassen und auch das Frühstück, auf das ich persönlich ja besonderen Wert lege schmeckte und war nicht zu knapp bemessen. Nach den anstrengenden Strapazen des Vortags haben wir in der Früh kurzerhand beschlossen unsere Etappe leicht zu verkürzen und den Telegraph auszulassen. Es galt aber immer noch 2 Pässe und 2300hm zu überwinden. Kurz vor Valloire ging es schließlich los und das Abenteuer Col du Galibier konnte beginnen. Der 2645m hohe Col du Galibier gehört zu den höchsten asphaltierten Übergängen der Alpen. Er verbindet die Maurienne (Arc-Tal) im Norden mit dem Guisane-Tal und Briancon im Südosten sowie le Bourg-d&#8217;Oisans und Grenoble im Südwesten. Auf den Col du Galibier gelangt man über den Col du Télégraphe. Die Abfahrt vom Télégraph endet in Valloire. Am Ausgang dieses Ortes beginnt dann der eigentliche Anstieg zum Galibier. Zunächst fährt man im wesentlichen geradeaus ein langgezogenes Tal hinauf. Auf diesen etwa 9km bleiben die Steigungsprozente einstellig. Am Ende des Tales macht die Straße eine 180°-Rechtskurve und führt den Hang hinauf. Jetzt kommt der steilere etwa 8km lange Teil des Anstieges. Nach einigen Serpentinen bekommt man Blick auf die zu erklimmende Höhenkette. Wer hier seinen Kopf nach oben reckt und den Pass entdeckt, bekommt einen besonderen Eindruck von der noch bevorstehenden Arbeit. Nervenschwachen Radlern sei das daher nicht empfohlen! Die Straße führt jetzt durch Wiesen und Gerölllandschaft zur Passhöhe. Wiederkehrende Passagen mit Steigungen von 12% und mehr fordern einem einiges ab. Die letzten 1,5 Kilometer führen in mehreren nochmals sehr steilen Serpentinen zur Passhöhe. Gerade, wer mit sportlichen Ambitionen den Galibier erklimmt, sollte für dieses Stück eine Kraftreserve in der Hinterhand halten. Zuletzt aber, versprechen wir, wird der atemberaubende Blick von der Höhe die Abhänge hinunter noch jeden Radfahrer für seine Qualen entschädigen! Mit dem Begleitfahrzeug ist der Pass einwandfrei befahrbar. Entgegenkommende Fahrzeuge können überall passieren. Auch der Straßenbelag ist in Anbetracht der Höhenlage ordentlich. </p>
<p><a href="http://bilgka.blu.livefilestore.com/y1pNFOO2td1nkS-vZaVVKhUh-AX8jHB6w7_q9mmVXQb0NgthkPwVQmYz2ft85RZYpv9_8CrW5jofS0Z9dyLPW9EVp9Ki9hrXlt9/galibier_stitch.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="galibier_stitch" border="0" alt="galibier_stitch" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/galibier_stitch.jpg" width="502" height="226" /></a></p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0078.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0078" border="0" alt="PICT0078" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0078_thumb.jpg" width="503" height="379" /></a>Am Ende ist man jedoch recht glücklich am Passübergang zu stehen und die Aussicht genießen zu können (Links: meinen Wenigkeit; Rechts: Alexander). Da es aber recht schnell kalt wurde rollten wir weiter Richtung Briancon und Col d’ Izoard. Die 53 km lange Bergstrecke von Briancon nach Guillestre über den Izoard stellt die Alternativroute zur Straße durch das Tal der Durance. Seine erodierte und unwirtliche Gipfelregion macht ihn für jeden landschaftlich interessierten Radfahrer zu einem Muss, der die ganze Vielfalt der französischen Alpen kennenlernen möchte. Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich schön. Aber auch der sportlich Orientierte kommt bei diesem Pass voll auf seine Kosten. Ausgangspunkt der nördlichen Auffahrt ist Briancon (1321m). Auf der sehr gut ausgebauten D902 fährt man durch die enorme Schlucht der Cerveyrette. Nach 12km erreicht man Cervières (1608m). Bevor man die eigentliche Steigung in Angriff nimmt, und der Straße nach S folgt, sollte man nach N blicken, um einen ersten Eindruck zu gewinnen, welch bizarres Landschaftsbild auf der Südseite des Passes auf einen wartet. Durch den Bois de Péméant führt es windungsreich und durchweg zweispurig mit bis zu 12% Steigung empor, zu beachten sind die teilweise steilen Innenradien der Kehren. In diesem Abschnitt ist eine Aussicht Fehlanzeige. Verlässt man wenig unterhalb des Refuge Napoléon den Lärchenwald, so sieht man die fortgeschrittene Erosion dieser Gebirgsregion, riesige Geröllfelder beherrschen die Landschaft. Der Sattel, tief zwischen den Bergen eingebettet, ist nach weiteren 1,5 km erreicht. Im S und SO beherrschen die Gipfel der Queyras das Bild. Die Südseite ist vermutlich einzigartig in den Alpen. Felspyramiden und Felsnadeln stehen in den Schutthalden und verzaubern alles in eine bizarre Mondlandschaft, die Casse Déserte. Schaut die Bilder an, die für sich sprechen. Nach der Casse Désert folgt eine kurze Gegensteigung, die einen unangenehmen Rhythmuswechsel mit sich bringt und nicht unterschätzt werden sollte. In mehreren Serpentinen verliert man danach bei maximal 12% Gefälle rasch an Höhe, ehe man Brunissard (1760m) erreicht. An heißen Tagen hat der Asphalt auf der Südseite die Tendenz aufzuweichen, wodurch ein großes Gefahrenpotential entsteht &#8211; langsamer ist besonders hier sicherer. Entlang der Rivière lässt man Arvieux (154 m) und die ausgedehnte Wiesenlandschaft hinter sich, bis man schließlich unterhalb des Châteux-Queyras in das Tal der Guil auf die D902 einmündet (1384m). Fährt man hier nach SW die tief eingeschnittene und enge Queyras-Schlucht mit ihren vielen Tunnels entlang, so erreicht man nach 17 km Guillestre. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0095.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0095" border="0" alt="PICT0095" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0095_thumb.jpg" width="503" height="379" /></a></p>
<p align="justify">Wiedererwarten ging es mir an diesem Tag eigentlich sensationell, vor allem wenn man die Strapazen des Vortags im Hinterkopf behält. Lediglich auf den letzten 5km des Col d’ Izoard kam ich in leichte Schwierigkeiten &#8211; aber die unglaubliche Landschaft am Passübergang war Lohn genug. </p>
<h2>Tag 4:</h2>
<h5><strong>96km; 2600hm</strong></h5>
<h5><strong>Guillestre &#8211; </strong><a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1pRNjoRAVMs9HTUp8qQf3Bc1HeFOkdXPKI53Y1Slgim2AXUsc5-zONb7h-MYTBnxOhU2ex04psGTMcaF2XEIsheQ/Col%20de%20Vars.jpg"><strong>Col de Vars</strong></a><strong> &#8211; Kreuzung Vars – Jausiers &#8211; </strong><a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1p0pB6UkW8aDHEaNt6ArmavP41Z8bh1c6rKXRRxc_mEY7WMdA4disqlgi1igRd7z0jHDMuQ8HBvKYH-9PvDLyBrg/Col%20de%20la%20Bonette.jpg"><strong>Col de la Bonette &#8211; Cime de la Bonentte</strong></a><strong> &#8211; St. Etinne-de-Tinnee (Auron)</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 4" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=rafotodlljsuneno"><img border="0" alt="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 4" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p align="justify">Auch mit dem <a href="http://www.hotel-lesbarnieres.com/">Hotel les Barnieres</a> hatten wir Glück – super Frühstück, sehr schöne Zimmer und ein traumhafter Ausblick gehören hier zum Standardservice. An diesem Tag stand der berühmt berüchtigte Col del la Bonette, der höchste befahrbare Alpenübergang, im Mittelpunkt unseres Interesses. Dadurch ging der Col de Vars leider etwas unter – zu unrecht wie ich meine. Der Col de Vars (2109m) bildet eine wichtige Verbindung zwischen dem Guil-Tal im Norden und dem Ubaye-Tal im Süden. Er verbindet somit den Col d&#8217;Izoard sowie Col d&#8217;Agnel einerseits mit dem Col de la Bonette, Col de Larche, Col de la Cayolle sowie Col d&#8217;Allos andererseits. Für Schotterfans lässt er sich des weiteren mit dem Col de Parpaillon zu einer etwa 110 km langen Rundtour verbinden. Der Col de Vars hat seinen nördlichen Ausgangspunkt in Guillestre auf 1000m Höhe, und seinen südlichen bei les Gleizolles auf 1310m Höhe. Direkt hinter dem Kreisel, an dem die Strecke zum Col de Vars von der durchs Guiltal abzweigt, beginnt der sowohl anstrengendste als auch schönste Teil des Anstieg. Bei meist 7-9% Steigung gewinnt man auf kehrenreicher Strecke schnell an Höhe und Ausblick. Nach 8km Strecke und gut 600m Höhe erreicht man ein Hochtal, dem der weitere Weg bis zum Col de Vars folgt. Nahezu steigungsfrei erreicht man nach 10km den Wintersportort Vars (mit der steilsten Rampe der Anfahrt im Ort) und nach 12 km St. Marine de Vars auf 1660m. Bis zur drei Kilometer weiter gelegenen Seilbahnstation bei les Claux hat man eine letzte Steilstufe mit 7-8% Steigung zu überwinden, während der weitere Anstieg mit maximal 6% nur noch mäßige Steigungen aufweist. Gut einen Kilometer vor Erreichen des Passes passiert man am Refuge Napoleon einen malerischen Bergsee. Die Abfahrt ist auf den ersten 8 km bis St. Paul (1468m) sehr steil. Bei durchschnittlich 8% enthält sie längere Abschnitte mit über 10% Gefälle. Die letzten 6km bis les Gleizolles vollziehen sich bei schwachem Gefälle. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00224.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC00224" border="0" alt="DSC00224" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00224_thumb.jpg" width="504" height="379" /></a>Bezüglich Wetter änderte sich auch an diesem Tag recht wenig – unverschämt schön jedoch sehr warm. Um der Mittagshitze zu entgehen legten wir in Jausiers eine Pause ein. Bei zwei Diesel und einer riesen Portion Salat mit allerlei Zutaten (Speck, Brot, Ei, Paprika,…) stärkten und bereiteten uns psychisch auf den Col de la Bonnette vor. Ich kann nur jedem empfehlen einen dieser super leckeren französischen Salate zu probieren. Der Col de la Bonette (2715m) verbindet Isola (871m) im Südosten mit Jausiers (1240m) im Ubayetal im Nordwesten. Der Pass führt durch den sehr sehenswerten Parc national du Mercantour und ist der zweite von drei fast parallelen Alpenübergängen. Von der Passhöhe ist es eine Pflicht, die zwei Kilometer lange Zusatzschleife über den Cime de la Bonette zu absolvieren, der von vielen als der höchste Pass der Alpen angesehen wird. Aus dem Ubaye-Tal von Jausiers (1220m) im Norden beginnt die Steigung unmittelbar am Ortsausgang. Von da ab sind es 24 Kilometer bis zur Bonette, jeder einzelne Kilometer davon ist mit einer Infotafel ausgeschildert. Bis auf eine Höhe von 1.550m nach gut 6km hält sich die durchschnittliche Steigung mit 5,5% bis 7% Prozent noch in Grenzen, dann jedoch hat man bis Kilometer 20 kaum noch Abschnitte zum Verschnaufen (7% bis 9,5% im Schnitt). Der Pass hat jedoch bis auf ein kurzes 16%-iges Stück keine überhöhten Spitzensteigungen, sondern lässt sich äußerst rhythmisch fahren. Fast der gesamte Anstieg ist der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, und so ist man froh, wenn man nach gut 12km den Gasthof “HALTE 2000” erreicht. Gut zum Verschnaufen eignet sich auch nach 17km der Lac des Essaupres (2.370m), wo die Steigung für einen kurzen Moment nachlässt und einen auf die letzten 7km vorbereitet. Bei Kilometer 20 lässt der Pass endlich nach, man hat die verfallenen Restefond-Kasernen (2600m) passiert. Hier zieht sich die Straße am Berghang entlang, ehe man auf 2715m den eigentlichen Übergang Col de la Bonette vor sich hat. Von hier aus sind es noch rund 1,5km bis hinauf auf 2802 m zur Cime de la Bonette. Einfach ein Muss für jeden Radfahrer ist die Erstürmung dieses höchsten asphaltierten Alpenpasses, die Cime de la Bonette. Weniger wegen der kargen, braunen und felsigen Hochalpenlandschaft, sondern mehr aufgrund der herrlichen Aussicht und natürlich der eingeheimsten Ehre. Die Cime de la Bonette liegt inmitten des Parc National du Mercantour. Aufgrund seiner 2802m Höhe wird er von vielen als der höchste Alpenpass angesehen. Er verbindet jedoch keine zwei Täler miteinander, sondern führt nur auf einem Rundkurs von 4km vom Col de la Bonette (2715m) aus um die Bergspitze Cime de la Bonette herum. Einzige Daseinsberechtigung scheint eben dieses Superlativ zu sein, als der höchste Pass der Alpen zu gelten. Aber tatsächlich lohnt sich eine Auffahrt! Vom höchsten Punkt, an dem sich ein Gedenkstein und ein kleiner Parkplatz befindet, muss man nur noch 60hm zu Fuß zurücklegen, um einen sagenhaften Rundumblick über den Nationalpark zu erhalten. </p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0037_2.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="PICT0037_2" border="0" alt="PICT0037_2" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/pict0037_2_thumb.jpg" width="503" height="379" /></a>&#160;<a href="http://cid-2863b840c2c7af83.skydrive.live.com/self.aspx/Tour%20de%20France%202006/bonnette%7C_stitch.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="bonnette_stitch" border="0" alt="bonnette_stitch" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/bonnette_stitch.jpg" width="508" height="155" /></a>Und wieder war es der vierte Tag wo ich die schwersten Beine hatte, oder vielleicht lag es auch einfach daran das der Co de la Bonnette einfach kein Jausengegner ist. Auf alle Fälle war ich sehr froh am Gipfel angekommen zu sein. Nach 24 harten Kilometern machte mir vor allem der Cime de la Bonette nochmal einmal so richtig zu schaffen. Die Südseite eignet sich dann besonders gut als Abfahrt, denn man hat hier die wohl längste Abfahrt der Alpen vor sich &#8211; ca. 100 km von 2802 m auf 0m hinunter nach Nizza, wenn es soweit gehen soll. </p>
<h2>Tag 5:</h2>
<h5><strong>71km; 1000hm</strong></h5>
<h5><strong>Annot – Rouain – Castellane &#8211; Canyon du Verdon &#8211; La Plud Sur Verdon – Roumoules – Sisteron (mit dem Bus)</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p> <a title="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 5" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=unevomwzvfdzwoya"><img border="0" alt="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 5" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a>
<p></p>
<p align="justify">Als erstes zu unsere Unterkunft dem <a href="http://www.chastellares.com/">Hotel Chastellares</a>. Ich würde meinen ein Wort beschreibt das Hotel am Besten: Bruchbude! Das komplette Hotel befand sich bei unsere Ankunft im Umbau – wir waren auch die einzigen Gäste. Fairerweise muss ich erwähnen das zumindest das Frühstück recht ordentlich war. Aber egal, zurück zum Tagesgeschehen. Aufgrund der doch recht unangenehm hohen Temperaturen und der sich breit machenden Müdigkeit verkürzten wir diese Etappe kurzerhand und fuhren die ersten Kilometer mit dem Bus. Somit sollte es eigentlich einen Erholungsetappe werden. Die extrem Hitze machte uns aber einen Strich durch die Rechnung und so erholsam war der Tag schlussendlich auch wieder nicht. In Annot starten wir schlußendlich unsere Etappe. Bis auf einen kleinen Anstieg zu Beginn rollten wir in Summe gemütlich Richtung Castellane. Nach einer, wie sollte es anders sein, Stärkung zu Mittag erreichten wir bald den Canyon du Verdon. Der Verdon entspringt in der Nähe des Col d’Allos im Bergland Trois Evêchés und mündet nach etwa 175km in der Nähe von Vinon-sur-Verdon in den Durance. Das interessanteste Stück seines Laufes befindet sich zwischen Castellane und der Galetas-Brücke kurz vor dem Lac de Sainte-Croix. Die Schlucht von Verdon definiert über weite Strecken die Grenze zwischen den Départements Var im Süden und Alpes-de-Haute-Provence im Norden. Das Gebiet ist in drei Teilabschnitte gegliedert: die „Prégorges“ zwischen Castellane und der Brücke bei <i>Soleils; d</i>ie Schlucht zwischen der Brücke und <i>l’Imbut; d</i>er Canyon zwischen <i>l’Imbut</i> und der Brücke von <i>Galetas. </i>Die Schlucht ist am Grund zwischen 6m und 100m breit, die gegenüberliegenden Flanken sind zwischen 200m und 1500m voneinander entfernt und die Tiefe variiert zwischen 250m und 700m. </p>
<p align="justify">Wie schon erwähnt war der Canyon du Verdon für uns an diesem Tag eine besondere Herausforderung. Sicherlich galt es einige Höhenmeter zu überwinden, aber im Vergleich zu den Vortagen eine Kleinigkeit. Das Hauptproblem war ganz einfach die enorme Hitze &#8211; 40°C im Schatten. Dafür entschädigte uns am Ende der Schlucht der traumhafte Ausblick&#160; auf den Lac de Sainte-Croix. In Roumoules stiegen wir wieder vom Rad und überstellten sozusagen die letzten 130 Kilometer nach Sisteron mit dem Bus. Im Rückblick muss ich jedoch anmerken das bis auf den Schluchtausgang der Canyon du Verdon eher enttäuschend war. </p>
<p><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00242.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC00242" border="0" alt="DSC00242" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00242_thumb.jpg" width="504" height="379" /></a> </p>
<h2>Tag 6:</h2>
<h5><strong>76km; 1400hm</strong></h5>
<h5><strong>Montbrun-les-Bains – Sault – <a href="http://f957aw.blu.livefilestore.com/y1puwyVkogCLpGXqVkgxyHPXXsfK2C4Y3VA6-b2xr0NbkSULH_DICjot7No3lJINDLB5sgKwOfZydJ6_wdDAS1aHUvomGuz9jaI/Mont%20Ventoux.jpg" target="_blank">Mont Ventoux</a> – Malaucene &#8211; Carpentras</strong></h5>
<p>Auf GPSies die genaue Route und der GPS-Track zum Download:</p>
<p><a title="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 6" href="http://www.gpsies.de/map.do?fileId=lpitescqidnahexd"><img border="0" alt="GPSies - Genf - Avignon 2006 - Tag 6" src="http://www.gpsies.de/images/linkus.png" /></a></p>
<p align="justify">Der absoluten Höhenpunkt von der Stimmung her, denn der Mythos Mont Ventoux, der Berg der Berge stand auf dem Program. Zuvor möchte ich aber noch ein paar Zeilen über unsere Unterkunft in Sisteron verlieren. Sisteron und das <a href="http://www.hotel-lecours.com/" target="_blank">Hotel du Cours</a> sind eine Reise Wert. Ausgezeichnetes Essen (lediglich beim Käse war man etwas sparsam) , ein reichhaltiges Frühstück sowie schöne Zimmer machen dieses Hotel zu einer echten Empfehlung. Auch an diesem Tag entschlossen wir uns einige wenige Kilometer mit dem Bus zurückzulegen. In Montbrun-les-Bains startete dann aber das Abenteuer Mont Ventoux. Um&#160; unsere Stimmung einschätzen zu können, einfach das Foto genauer anschauen!</p>
<p align="justify"><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00264.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC00264" border="0" alt="DSC00264" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00264_thumb.jpg" width="504" height="379" /></a> Die Ostrampe die wir für unseren Aufstieg wählten gilt als die Leichteste und ist sie sicherlich auch. Aber ab dem &#34;Chalet Reynard&#34; wo sich die Südrampe mit der Ostrampe verbindet war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Der Mont Ventoux ist ein letzter Alpenausläufer und steht allein auf weiter Flur. Das lässt ihn von unten wahrlich gigantisch wirken, während man von oben eine unglaubliche Rundumsicht hat. Im Süden liegt das Flachland von Vaucluse vor einem, und davor die Gorges de la Nesque. Im Osten sieht man den Signal de Lure (1826 m) vor den voralpinen Hügeln. Im Südosten erstreckt sich die Rhôneebene und das Rhônedelta. Der Gipfel entbehrt jeder Vegetation. Einige TV- und Radarantennen und dazugehörige Gebäude verstärken den Eindruck der Mondlandschaft. Wie schon erwähnt ist die Ostrampe über Sault die relativ leichteste Tour zum Mont Ventoux. Die Anfahrt ist aber mit 26 km auch die Längste. Dafür kommt der Schnitt nicht über gemäßigte 4,4% hinaus. Einige noch flachere Ruhepassagen sorgen für einen angenehmen Aufstieg. Den Ausgangspunkt kann man auf einen großen Parkplatz in Sault festmachen. Übrigens lädt Sault zum Bummeln ein und es gibt bestimmt einige Gelegenheiten, seine Kraftspeicher aufzufüllen. Hinter Sault, der sogenannten Lavendelstadt, fährt man zuerst durch die Anbaufelder ca. 5 Kilometer zum bewaldeten Anteil der Fahrstrecke, die ihr Ende am Chalet Reynard findet. Alles im allem ist es eine moderate Besteigung des Mont Ventoux. Am &#34;Chalet Reynard&#34; gibt es einen Brunnen mit Trinkwasser. Er befindet sich links vom Chalet zwischen zwei hohen, rot-weißen Stangen. Doch höher frequentiert ist eindeutig das Chalet selbst, das vor den letzten Strapazen zum Gipfel noch einmal zur Rast einlädt. An schönen Tagen sieht man an den zahlreichen Rennrädern an der Terrassenbrüstung, wie viele Radler dieser Versuchung erliegen. Unmittelbar nach dem &#34;Chalet Reynard&#34; fährt es sich sehr angenehm, die Steigung ist mit ca. fünf Prozent schon eine echte Erholung. Nach einem Kilometer ist der Spaß wieder vorbei und es geht mit acht Prozent die letzten fünf Kilometer nach oben. Besonders reizend fand ich die allerletzte Kurve vor dem doch sehr kleinen Plateau, ich hatte etwas Angst, nach hinten rüber zu fallen. </p>
<p><a href="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00312.jpg"><img style="border-bottom:0;border-left:0;display:block;float:none;margin-left:auto;border-top:0;margin-right:auto;border-right:0;" title="DSC00312" border="0" alt="DSC00312" src="http://lestours.files.wordpress.com/2009/10/dsc00312_thumb.jpg" width="504" height="379" /></a></p>
<p align="justify">Das besondere an diesem Tag war neben dem blauen Himmel die Windstille, denn er Name des Berges leitet sich wahrscheinlich von „Mons Ventosus“ (windiger Berg) ab. Somit gehört unfassbares Glück dazu wenn man den Mont Ventoux ohne Gegenwind bezwingen will. Aber was soll ich sagen – wenn Engel reisen. Für mich persönlich war der Mont Ventoux eines der schönsten und unvergesslichsten Erlebnisse. Der heilige Berg der Provence kann es allemal mit jeden der Alpenriesen aufnehmen. Das landschaftliche Erlebnis ist sowieso einzigartig!</p>
<p align="justify">Nach 1,5 Stunden am Gipfeln brachen wir nach Carpentras zu unserer letzten Unterkunft auf und kehrten im&#160; <a href="http://www.nid-provencal.com/safari.htm" target="_blank">Hotel Safari</a> ein. Die Zimmer und das Abendessen waren wie fast gewohnt bestens. Zum Frühstück kann ich leider nicht viel sagen da wir schon um 5 Uhr morgens unsere Heimreise antraten. Wenn ich jetzt so zurückblicke war die 2006er Tour die wahrscheinlich Schönste aber sicherlich auch die härteste Tour. In Summe brachten wir es auf 583 Kilometer 13300 Höhenmeter. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Radtraining 33. Woche]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/08/15/radtraining-33-woche/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 16:50:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/08/15/radtraining-33-woche/</guid>
<description><![CDATA[Es ist Samstagabend, die letzten Trainingskilometer sind absolviert, unsere Tour kann beginnen. Seit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Es ist Samstagabend, die letzten Trainingskilometer sind absolviert, unsere Tour kann beginnen. Seit März dieses Jahres, bin ich 4250 km mit dem Rennrad gefahren. Das sind 250 km mehr als im vergangenen Jahr als in Richtung Vire (Calvados) ging. Es sind aber auch ca. 500 km weniger als ich im März angepeilt hatte, eine Auswirkungen des Trainingsunfalls im April.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Diese Woche wurde am Dienstag, Donnerstag sowie am Samstag noch einmal ca. 160 km gefahren. Besonders der Donnerstagabend hatte es in sich. Über den Schönberg, gelegen zwischen Hoof und Breitenbach, ging es über Ehlen, Dörnberg und Weimar nach Ersten. Ursprünglich sollte es durch das Warmetal nach Zierenberg gehen. Ingo und Wolfgang wollten uns allerdings noch einmal testen. Als ging es über den Dörnberg, zuerst wurde eine 15 % Steigung gemeistert, um anschließend eine 16 % Abfahrt in Richtung Zierenberg zu bewältigen. Beides war anstrengend.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-294" title="Dörnberg" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/08/dornberg.png" alt="Höhenmeter 13.08.09" width="270" height="100" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Höhenmeter 13.08.09</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align:justify;"> Die letzte Trainingseinheit dann am Samstag über 60 km in Richtung Melsungen und zurück. Ich hoffe, dass mein Training so aufgebaut war, dass man die nun folgenden 1250 km und 11000 Höhenmeter zwischen Vire (Frankreich) und San Sebastian de los Reyes (Spanien)  gut meistern.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-295" title="13.08.09" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/08/13-08-09.jpg" alt="Vor dem Start am Donnerstagabend" width="468" height="351" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Vor dem Start am Donnerstagabend</dd>
</dl>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Radtraining 32. Woche]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/08/10/radtraining-32-woche/</link>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 06:50:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
<guid>http://29alwi.wordpress.com/2009/08/10/radtraining-32-woche/</guid>
<description><![CDATA[Das Trainingsprogramm ist abgespult, die kommende Woche wird zur sportlichen Erholung genutzt. Die l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Das Trainingsprogramm ist abgespult, die kommende Woche wird zur sportlichen Erholung genutzt. Die letzte Trainingswoche hatte es noch einmal in sich. Fahrten am Montag und Mittwoch entlang der Fulda in Richtung Melsungen. Jeweils 65 km wurden gefahren. Am Freitag dann über die Langenberge mit „nur“ 38 km und 600 Höhenmeter.</p>
<p style="text-align:justify;">Am Sonntag stand dann die  RTF Niedenstein als gemeinsame Abschlussfahrt  an. Bei trockenem aber doch recht schwülen Wetter hatten sich bereits um 07.15 Uhr 20 der 23 Fahrer eingefunden. Bevor der eigentliche Start in Niedenstein anstand, mussten noch die Langenberge mit ca. 200 Höhenmetern überwunden werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Strecke führte uns sofort wieder abwärts nach Großenritte und Elgershausen. Auf der B 520 der zweite Anstieg an diesem frühen Morgen. Breitenbach, Sand, Lohne  waren die nächsten Orte die durchfahren wurden, bevor in Werkel der erste Verpflegungsstopp anstand.  Durch das Fuldatal in Richtung Melsungen ging die weitere Fahrt, in Obermelsungen dann der zweite Stopp. Anschließend der Anstieg nach Elfershausen und weiter nach Gensungen, Niedermöllrich zur dritten Verpflegungsstation an diesem Tage nach Werkel. Danach stand der Anstieg von Kirchberg zum Ziel in Niedenstein an.</p>
<p style="text-align:justify;">125 km wurden gefahren und 1265 Höhenmeter überwunden.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-270  aligncenter" title="Höhen Niedenstein" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/08/hohen-niedenstein.gif" alt="Höhen Niedenstein" width="270" height="100" /></p>
<p style="text-align:justify;"> Die Tour kann kommen.</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-267" title="2009 Tour Vire - Sanse 001" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/08/2009-tour-vire-sanse-001.jpg" alt="2009 Tour Vire - Sanse 001" width="468" height="351" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tour - Anfahrt am 18.08.09]]></title>
<link>http://29alwi.wordpress.com/2009/09/02/tour-anfahrt-am-18-08-09/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 08:00:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>alwi</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Das Handy weckt mich um 03.45 Uhr. Teil drei der Tour der Städtepartnerschaften beginnt zu laufen V]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;"> Das Handy weckt mich um 03.45 Uhr. Teil drei der Tour der Städtepartnerschaften beginnt zu laufen Vom 18.08.09. bis zum 30.08.09 fahren wir von Vire nach Sanse. Ich gönne mir noch 5 Minuten bevor ich aufstehe, Toilette, Duschen etc. Um 04.15 Uhr, Verabschiedung, ich  gehe die ca. 300 Meter bis zum Parkplatz. Zuerst das Fahrrad, anschließend noch einmal zurück und ich nehme Koffer, Laptop und Rucksack mit. Mittlerweile sind fast alle Tourteilnehmer angekommen. Wie vereinbart verladen Ingo, Roland, Wolfgang und Peter die Räder.</div>
</div>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<div id="attachment_314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-314" title="Fahrtstrecke" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/fahrtstrecke.jpg" alt="Baunatal - Vire" width="468" height="249" /><p class="wp-caption-text">Baunatal - Vire</p></div>
<p style="text-align:justify;">Bürgermeister Manfred Schaub, im vergangenem Jahr auch Teilnehmer der Tour Baunatal – Vire, verabschiedet uns und bringt uns für die Pyrenäenetappe  Powerriegel mit. Kurz vor fünf Uhr sind auch unsere beiden Begleitbusse da.</p>
<p style="text-align:center;"><img title="Verabschiedung 1" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/verabschiedung-1.jpg" alt="Manfred Schaub bei der Verabschiedung" width="468" height="351" /> </p>
<dl> Manfred Schaub bei der Verabschiedung</dl>
<p style="text-align:justify;">Pünktlich um 05.00 Uhr fährt der Bus in Richtung Vire los. Über die A 44 in Richtung Dortmund, der A 2 nach Köln sowie über die Autobahn in Richtung Aachen,   erreichen wir Belgien. An der ersten Raststätte in Belgien wird eine kurze Rast eingelegt und die Busfahrer wechseln sich ab. Wie fast immer ist die Fahrt durch Belgien recht monoton.  Nachdem wir Frankreich erreicht haben fahren wir in Richtung Honfleur über die A2 sowie die A 29. Gegen 14.30 Uhr überfahren wir die Pont de Normandie und machen in Honfleur eine einstündige Rastpause.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<div id="attachment_317" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-317" title="Honfleur 1" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/honfleur-1.jpg" alt="Hafen von Honfleur" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Hafen von Honfleur</p></div>
<p style="text-align:justify;">Ohne weitere Zwischenfälle erreichen wir um 18.45 Uhr unser heutiges Ziel. Vire, unsere Partnerstadt seit 1983 und Startpunkt der diesjährigen Tour.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<dl><img title="Hotel de France" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/hotel-de-france.jpg" alt="Abladen der Räder vor dem Hotel" width="468" height="351" /> Abladen der Räder vor dem Hotel</dl>
<p style="text-align:justify;">  Übernachtet wird im Hotel de France. Auch das Abendessen wird dort von einigen eingenommen, andere wollen noch einmal ihren Kohlehydratspeicher auffüllen und kehren in eine Pizzeria ein.  Ich selbst übernachte wie auch sonst bei meinen Besuchen in Vire bei Ginette und Andre. Auch das Abendessen genieße ich dort. Nach einem kleinem Stadtrundgang, Wolfgang und Walter begleiten mich, wird sich um 22.30 Uhr schlafen gelegt.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<div id="attachment_319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-319" title="Rast in Honfleur" src="http://29alwi.wordpress.com/files/2009/09/rast-in-honfleur.jpg" alt="Rast in Honfleur" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Rast in Honfleur</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
