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	<title>referate-des-asta &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/referate-des-asta/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "referate-des-asta"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 15:22:41 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Ein ganz besonderes Referat - solidarisch und sozial]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2009/07/10/3723/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 11:12:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>09gi</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Sozialreferat gehört zu einem der neun politischen Referate des Allgemeinen Studierenden Ausschu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.asta.uni-mainz.de" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3729" title="Allgemeiner Studierenden Ausschuss der Universität Mainz" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2009/07/astatopn1.jpg" alt="Allgemeiner Studierenden Ausschuss der Universität Mainz" width="165" height="69" /></a>Das Sozialreferat gehört zu einem der neun politischen Referate des <a href="http://www.asta-uni-mainz.de/" target="_blank">Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA)</a> der Universität Mainz. Das Referat genießt eine bedeutsame Rolle innerhalb des Gremiums: die soziale Einrichtung ist die Anlaufstelle für unverschuldet in Not geratene Studierende. Die finanzielle Unterstützung ist nur eine Möglichkeit der Hilfe.<!--more--></p>
<p>Studierende sind bekanntlich immer knapp bei Kasse. Irgendwie schaffen wir es dennoch über die Runden zu kommen.  Wenn aber unerwartet der Nebenjob gekündigt wird oder ein Elternteil seine Arbeit verliert, der BAföG-Antrag nicht rechtzeitig bewilligt wurde, oder die Kreditschulden bei der Bank den letzten Cent aus der Tasche ziehen, dann überkommt einen ein Gefühl von Hilflosigkeit. Es ist beruhigend zu wissen, dass das <a href="http://www.asta-uni-mainz.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=221&#38;Itemid=250" target="_blank">AStA-Sozialreferat</a> in solchen Situationen eine einmalige Finanzspritze anbietet. Das Geld kommt aus dem sogenannten Sozialtopf. Mit dem Semesterbeitrag zahlt jeder Studierende 0,75 Euro in diese Kasse ein und unterstützt somit das Solidarmodell. Doch wie funktioniert das jetzt?<strong> </strong></p>
<p><strong>Einfach hingehen und Geld verlangen?</strong></p>
<p>Solidarisch heißt nicht, dass sobald Ebbe im Portemonnaie  herrscht, die Gemeinschaft hinhalten muss. Die Referentinnen und Referenten richten sich nach der ‚Vergabeordnung des Sozialfonds‘, die detailliert festhält, was unter Notsituation zu verstehen ist und welche Finanzhilfen in welcher Höhe erlaubt sind. Zudem werden Studierende mit Kind, Schwangere, Studierende mit Behinderung und ausländische Studierende oder andere Benachteiligte besonders berücksichtigt. Prinzipiell hat jeder eingeschriebene Studierende der Universität Mainz das Recht einen Antrag zu stellen.</p>
<p>Ohne die Kontoauszüge der letzten drei Monate, Studienbescheinigung und Personalausweis läuft aber nichts.<a href="http://www.asta.uni-mainz.de" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-3914" title="finanzielle Notlage" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2009/07/insolvenz.jpg?w=300" alt="finanzielle Notlage" width="177" height="125" /></a> Besonders die Kontoauszüge, sowie offene Rechnung oder sonstige Dokumente sollen die unverschuldete Notsituation belegen. Natürlich gibt es viele, die Geldprobleme haben. Aber die Hilfen sind begrenzt, da diese auch nur aus studentischen Mitteln finanziert werden. Deshalb muss die Referentin bzw. der Referent  abwägen, ob, und wenn ja, wer, wie viel Unterstützung erhält. Das wichtigste Ziel des Referates ist es, den Studierenden, deren Immatrikulation gefährdet ist, mit allen vorhandenen Mitteln zu ermöglichen ihr Studium fortzusetzen. Dabei gibt es unterschiedliche Wege.</p>
<p><strong>Welche Hilfe macht Sinn?</strong></p>
<p>Welche Hilfe geeignet ist, wird in der Sprechstunde besprochen und ganz individuell der vorliegenden Situation angepasst. Ein Darlehen bietet sich zum Beispiel besonders an, wenn kurz vor dem Abschluss das angesparte Geld nicht mehr ausreicht. Attraktiv an dieser Variante ist, dass keine Zinsen anfallen und die  Rückzahlungsfrist ein Jahr beträgt. Doch oft macht ein Darlehen wenig Sinn. Denn die meisten Studierenden, die das Sozialreferat aufsuchen, können sich nur schwer oder gar nicht von einem finanziellen Rückschlag erholen.  Ist davon auszugehen, dass es dem Studierenden unzumutbar ist das benötigte Geld zurückzuzahlen, dann bietet sich eine ‚Barbeihilfe‘ an. Mit der Barbeihilfe wird eine große Last genommen, denn hier muss kein Penny zurückgezahlt werden.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es noch die Sachbeihilfen. Besonders Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner, die sich aus eigener Kraft den benötigten Instrumentenkoffer für ihr Studium nicht leisten können, können einen Zuschuss erhalten. Allerdings müssen Quittungen innerhalb von zwei Monaten vorgelegt werden. Es gibt noch mehr: Freitische. Früher wurden diese in Form von Coupons vergeben. Heute wird die StudiCard aufgeladen, damit in der Mensa gespeist werden kann. Für Außenstehende scheint diese ganze Auflistung ein wenig verwirrend. Doch genau durch die unterschiedlichen Arten der einmaligen finanziellen Unterstützung, lässt sich (fast) jeder Fall lösen. Manchmal aber brauchen die Studies auch mehr als ‚nur‘ Geld, nämlich eine nützliche Beratung.</p>
<p><strong>Mehr als nur finanzielle Unterstützung</strong></p>
<p>Obwohl die Vergabe das Herzstück der Arbeit im Sozialreferat ist, setzten sich einige Referentinnen und Referenten mit speziellen Themen auseinander. Bei Fragen zu Kindergeld, Wohngeld, Zweitwohnsitzsteuer oder Langzeitstudiengebühren, zum Beispiel, können sie nützliche Tips oder informative Broschüren geben. Gelegentlich werden Kontaktdaten zu anderen sozialen Einrichtungen benötigt. Auch hier besitzt das Referat eine lange Liste an Beratungsstellen an der Uni und in der Stadt Mainz. Bei juristischen Angelegenheiten gibt es die Möglichkeit, die kostenlose Beratung eines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen. Seit kurzer Zeit gibt es sogar eine, ebenfalls kostenlose, professionelle <a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2009/06/12/schuldnerinnenberatung-an-der-uni/" target="_blank">SchuldnerInnenberatung</a>.</p>
<p><a href="http://www.asta.uni-mainz.de" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3932" title="Die SozialreferentInnen" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2009/07/hereinspaziert1.jpg" alt="Die SozialreferentInnen" width="145" height="217" /></a>Kurzum: das Angebot an Hilfe ist umfangreich. Allerdings kennen immer noch zu wenige Studierende das Sozialreferat. Einige kostet es auch viel Überwindung, in die Sprechstunden zu kommen. Doch haben sie erst den Weg dorthin gefunden, wird die Erleichterung in den Gesichtern erkennbar, wenn sie in der Beratung ihre schwierige Situation ohne Scham darlegen können. Manchmal fließen auch Tränen und Verzweiflung ist den Stimmen zu hören. Ob durch eine finanzielle Unterstützung geholfen wird oder nur hilfreiche Informationen und Tips gegeben werden, am Ende gehen die Studierenden aus der Sprechstunde raus und haben wieder neuen Mut weiterzustudieren. Denn sie wissen da ist jemand, der ihnen in Notsituationen unter die Arme greift. Das Beste dabei: sie haben selbst dazu beigetragen.</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Telefon:  06131 / 39-24822<br />
Fax: 06131 / 37-1857<br />
E-Mail: soziales@asta.uni-mainz.de<br />
Homepage: <a href="http://www.asta.uni-mainz.de/" target="_blank">www.asta.uni-mainz.de</a></p>
<p><strong>Sozialsprechstunden</strong><br />
Michel Kleinschnieder: Mo., 15.00 – 17.00 Uhr<br />
Nadine Heilmaier: Di., 14.00 – 16.00 Uhr<br />
Anna Gnyp: Fr., 15.00 – 17.00 Uhr</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Veranstaltungsreihe Iran-Islam-Europa]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/11/15/veranstaltungsreihe-iran-islam-europa/</link>
<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 14:47:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonabach</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mina Ahadi Am 17. November 2008 beginnt die Veranstaltungsreihe „Iran-Islam-Europa“ an der Uni-Mainz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignleft" style="width: 164px"><a href="http://sinavogt.eu/leseproben_lynch.htm"><img title="Mina Ahadi" src="http://sinavogt.eu/images/Mina_Ahadi.jpg" alt="Mina Ahadi" width="154" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Mina Ahadi</p></div>
<p>Am 17. November 2008 beginnt die Veranstaltungsreihe „Iran-Islam-Europa“ an der Uni-Mainz. Die Veranstaltung endet am 20. November und bietet Vorträge, Filmvorführungen, Ausstellungen und Diskussionen zu den Themen Frauenrechte im Islam, iranische Innen-und Außenpolitik, sowie muslimische Migranten in Deutschland und Europa. Vorträge werden unter anderem abgehalten von <a title="Mina Ahadi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mina_Ahadi" target="_blank">Mina Ahadi</a>, einer im Exil lebenden iranischen Frauenrechtlerin. Mehr Informationen unter <a title="Informationen zur Veranstaltung" href="http://www.asta-uni-mainz.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=1229&#38;Itemid=1" target="_blank">politischebildung@asta.uni-mainz.de.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der AStA macht mobil]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/04/der-asta-macht-mobil/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:59:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
<guid>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/04/der-asta-macht-mobil/</guid>
<description><![CDATA[von Janek Rauhe Die meisten Studis wären ohne ihr Studiticket ganz schön aufgeschmissen. Damit die S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>Die meisten Studis wären ohne ihr Studiticket ganz schön aufgeschmissen. Damit die Studentinnen und der Student von heute mobil bleiben, gibt es im AStA das &#8220;Verkehr und Ökologie&#8221;-Referat. Eines der politischen Referate.</strong></p>
<p>Pierre-Louis Blanchard von FSL (Fachschaftenliste) und Eva-Maria Vogt von Campus Grün sind die beiden Referenten. &#8220;Wir kümmern uns die meiste Zeit um das Studiticket&#8221;, meint Pierre-Louis. Jedes Semester müssen Beiträge fürs Studiticket zurückerstattet werden, wenn sich der betreffende Studierende i<a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/1-ba7181fb3c0623dc.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-207" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/06/1-ba7181fb3c0623dc.jpg" alt="Pierre-Louis Blanchard, FSL, Referent für \&#34;Verkehr und Ökologie\&#34; im AStA" width="176" height="300" /></a>m Ausland oder wegen Praktika nicht in der Region aufhält. &#8220;Das sind jedes Semester so viele Anträge, dass wir extra Personal eingestellt haben. Wir beiden Referenten würden das alleine gar nicht schaffen&#8221;, erklärt Pierre-Louis.</p>
<p>Außerdem müssen die Referenten mit den Verkehrsbetrieben über das Studiticket verhandeln. Vor kurzem erst wurde das Ticket um den Übergangsbereich Alzey/Worms des RNN (also vom RNN zum VRN) erweitert. Die Oppositionsparteien kritisieren das Studiticket immer wieder. Vera Jung, 27, von der oppositionellen ALF (Alternative Liste der Fachschaftler) bemängelt, dass das Gebiet für den Bedarf &#8220;viel zu groß&#8221; sei. &#8220;Deshalb ist das Ticket seit 2004 vierzig Euro teurer geworden!&#8221; Schuld seien aber auch die Verkehrsbetriebe, die ihre Preise erhöhen.</p>
<p>Die Referenten müssen auch kleine Veränderungen am Semesterticket vornehmen: &#8220;Der RMV verlangt z.B. eine bessere Fälschungssicherheit des Studitickets. Damit müssen wir Referenten uns befassen und dann eine Lösung finden&#8221;, erklärt Pierre-Louis. Zum nächsten Jahr wird wahrscheinlicheine besondere Farbbeschichtung angewendet, die das Ticketfälschen erschweren soll.<br />
Die Verträge über das derzeitige Ticket laufen noch bis Sommer 2010. Im nächsten Jahr beginnen bereits die Verhandlungen über das neue Ticket, das dann ab dem Wintersemester 2010/11 gilt.</p>
<p>Nicht nur der Verkehr und das Studiticket ist Aufgabe des Referats, sondern auch die Ökologie. Hauptsächlich Eva-Maria von Campus Grün kümmert sich um diesen Themenbereich. So hat sie bereits erreicht, dass mehr Bioprodukte in den Mensen auf dem Campus verwendet werden. Die Eintöpfe werden mittlerweile mit Bohnen aus biologischem Anbau hergestellt. Auch die Milchprodukte der Mensaria sind 100%-Bio.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Tratschen zwischen den Gremien"]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/04/tratschen-zwischen-den-gremien/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:47:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
<guid>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/06/04/tratschen-zwischen-den-gremien/</guid>
<description><![CDATA[von Janek Rauhe &#8220;Koordination und Vernetzung&#8221; ist das Nesthäkchen der politischen AStA-R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>&#8220;Koordination und Vernetzung&#8221; ist das Nesthäkchen der politischen AStA-Referate. Es besteht erst seit dem Sommersemester 2007.  Das Referat teilen sich die Parteien FSL (FachSchaftenListe) und Campus Grün. Aufgabe ist, die interne und externe Kommunikation des AStA zu verbessern. Anke Weizenheimer, 28, und Nadine Heilmaier, 26, sind die amtierenden Referentinnen.</strong><br />
<a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/img_4011.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-203" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/06/img_4011.jpg" alt="Anke Weizenheimer, 28, Referentin für \&#34;Vernetzung und Koordination\&#34; im AStA" width="194" height="300" /></a><br />
Für die externe Kommunikation ist Anke, FSL, verantwortlich. &#8220;Ich sorge für die Vernetzung des AStA mit den Unigremien wie z.B. dem Senat oder den jeweiligen Fachbereichsrat &#8211; salopp formuliert, teile ich den Tratsch zwischen den Gremien mit.&#8221; Dazu besucht sie die entsprechenden Sitzungen und berichtet anschließend dem AStA darüber. &#8220;Früher hatte der AStA oft das Problem, dass die Fachschaften oder der Senat eher informiert waren, als wir. Der AStA konnte dann nur noch reagieren.&#8221; Ankes Ziel sei es, &#8220;dieses rein reaktive Verhalten&#8221; zu beenden. Es ginge vor allem darum, die studentischen Interessen besser zu wahren. &#8220;Nur wenn wir informiert sind, können wir Entscheidungen der Uni beeinflussen&#8221;, resümiert Anke.</p>
<p>Nadine von Campus Grün koordiniert die interne Kommunikation des AStA. Sie verhindert, dass verschiedene Referate das gleiche Thema bearbeiten, aber von ihrer gegenseitigen Arbeit nichts wissen. Nichts sei ineffektiver, wenn mehrere Referate aneinander vorbeiarbeiten, anstatt zu kooperieren.</p>
<p>Ein Punkt, an dem die Opposition im Studierendenparlament kritisch ansetzt. Sie glaubt nämlich, dass das Referat dieses Ziel nicht erreicht. &#8220;Koordination i<a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/06/1-e2c720b473edf5551.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-205" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/06/1-e2c720b473edf5551.jpg" alt="Vera Jung, 27, Vorsitzende der Alternativen Liste der Fachschaftler (ALF)" width="200" height="150" /></a>st zwar sehr wichtig, aber ein eigenes Referat ist dafür nicht notwendig&#8221;, meint Vera Jung, 27. Sie ist Vorsitzende der &#8220;Alternativen Liste der Fachschaftler&#8221; (ALF). Vielmehr ginge es darum, dass sich die Referate untereinander absprechen und kommunizieren. &#8220;So erfährt jedes Referat alles Wichtige und Infos werde nicht auf ein Referat ‚abgeschoben&#8217;&#8221;.</p>
<p>Das Referat ist auch Bezugspunkt für die Hochschulgruppen. Beispielsweise bereitet Anke die Hochschulgruppen auf die AStA-Plenen vor, wenn sie Anträge stellen wollen. &#8220;Es ist ärgerlich, wenn eine Hochschulgruppe drei oder vier Mal zu einem AStA-Plenum kommen muss, nur weil der Gruppe bestimmte Unterlagen fehlen. Das will ich verhindern.&#8221;  Wenn die Hochschulgruppen mit anderen AStA-Referaten zusammenarbeiten möchten, dann hilft ihnen Anke weiter, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Genauso wenden sich die Referate an Anke, wenn sie mit einer Gruppe zusammenarbeiten wollen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Kassenwart der Fachschaften]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/29/der-kassenwart-der-fachschaften/</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 10:57:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
<guid>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/29/der-kassenwart-der-fachschaften/</guid>
<description><![CDATA[von Janek Rauhe Wenn man mit dem Studium anfängt, dann kommt man zwangsläufig mit einer Institution ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>Wenn man mit dem Studium anfängt, dann kommt man zwangsläufig mit einer Institution in Kontakt: den Fachschaften! Sie organisieren Erstiveranstaltungen, sind Anlaufstellen bei Fragen zum Studium und organisieren Feten auf dem Campus. Doch ohne den &#8220;Zentralen Fachschaften Rat&#8221; (ZeFaR) wären die Fachschaften Eunuchen.</strong></p>
<p>&#8220;Die Fachschaften könnten ohne uns viele Projekte nicht realisieren&#8221;, erklärt Lars Beißwenger, 25, &#8220;die Fachschaften dürfen kein Geld verwalten. Das darf nur der ZeFaR&#8221;. Das Managen der Gelder ist eine richtige buchhalterische Aufgabe: &#8220;Wir kontrollieren die Abrechnungen und versteuern das Geld&#8221;, sagt Lars. Er ist seit drei Semestern einer der vier ZeFaR-Referenten.</p>
<p>Der ZeFaR setzt sich aus 50 Fachschaften zusammen. Es ist ein autonomes Referat innerhalb des AStAs. Die Referenten werden durch die Abgesandten der Fachschaften einmal im Jahr gewählt. Im Plenum, das immer mittwochs tagt, können sich die Fachschaften untereinander austauschen sie können sich so koordinieren und gemeinsame Projekte starten. Der gegenseitige Austausch hilft, bei Problemen in der alltäglichen Fachschaftsarbeit Lösungen zu finden.</p>
<p>Der ZeFaR ist auch Bindeglied zwischen AStA und Fachschaften. &#8220;Ich nehme im Auftrag der Fachschaften am AStA-Plenum teil und kann so die Politik des jeweiligen AStA beeinflussen&#8221;, erläutert Lars.<br />
Jede Woche verschicken die Referenten eine Rundmail an alle Fachschaften. Dort sind alle Fachschaftsaktionen und -infos festgehalten,  sowie Nachrichten aus dem AStA. &#8220;Wir verbinden Fachschaftsarbeit mit der Hochschulpolitik&#8221;, meint Lars.</p>
<p>Der Zentrale Fachschaften Rat &#8211; Kassenwart, Koordinierungsstelle und Kontaktpunkt zwischen AStA und Fachschaften in einem.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der barrierefreie Campus]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/21/der-barrierefreie-campus/</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 18:06:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
<guid>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/21/der-barrierefreie-campus/</guid>
<description><![CDATA[von Janek Rauhe Schon mal als Rollstuhlfahrer auf dem Campus unterwegs gewesen? Nein? Eine Erfahrung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>Schon mal als Rollstuhlfahrer auf dem Campus unterwegs gewesen? Nein? Eine Erfahrung, die sicherlich die wenigsten von uns machen. Für viele behinderte Studenten an der Uni Mainz gehört sie aber zum Alltag. </strong></p>
<p>Und für sie ist es nicht immer eine schöne Erfahrung, denkt man nur an die Vorlesungsäle, die wie antike Amphitheater aufgebaut sind. Steile, abfallende Treppen sind der Horror für jeden Rollstuhlfahrer, doch an der Uni gibt es kaum einen Vorlesungssaal, der nicht so aufgebaut ist. Von behindertengerechter Gestaltung keine Spur. Barrierefreiheit ein Fremdwort. Eines der Probleme, mit denen sich das autonome Behindertenreferat im AStA beschäftigen muss.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-118" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/05/img_8357.jpg" alt="Ellen Kubica, Referentin des Behindertenreferats" width="161" height="300" />&#8220;Theologie und Ethnologie ist als Rollstuhlfahrer in Mainz praktisch nicht studierbar&#8221;, meint Ellen Kubica, 24. Sie ist seit zwei Semestern Referentin des Behindertenreferats und sitzt selbst im Rollstuhl. Vor allem das Forum, aber auch viele andere Gebäude seien nicht behindertengerecht gestaltet. &#8220;Da geht dann Denkmalschutz vor Behindertenrechte&#8221;, empört sich Ellen. Zu ihren Aufgaben als Referentin gehört es, für eine barrierefreie Uni zu sorgen, ein Problem, das sich immer wieder stellt. &#8220;Deswegen versuche ich die Bauvorhaben der Uni zu begleiten und auf behindertengerechte Gebäude hinzuwirken.&#8221; Eine weitere Möglichkeit, die ihr bleibt, ist andere Räume für Vorlesungen zu organisieren, damit auch behinderte Studenten teilnehmen können.</p>
<p>Aber nicht nur um eine barrierefreie Gestaltung des Campus kümmert sie sich. Vor allem die persönliche Beratung von Studenten ist ihre zentrale Aufgabe: &#8220;Jedes Semester kommen viele behinderte Studenten zu mir, die sich diskriminiert fühlen.&#8221; Die meisten Probleme ergäben sich mit Dozenten, die ihren behinderten Studenten ihre Sonderrechte nicht gewähren: &#8220;Zum Beispiel Klausuren finden für behinderte Studenten unter ganz anderen Bedingungen statt. Einige bekommen mehr Zeit oder unterliegen anderen Prüfungsbedingungen, wie das bei blinden Studenten der Fall ist.&#8221; Einige Dozenten  würden diese Regelungen ignorieren. Auch würden viele Behinderte bei Seminaren krankheitsbedingt öfter fehlen. Einige Dozenten ließen die Betroffenen dann durchrasseln. Das Referat versucht solche Fälle zu verhindern. Ein weiteres Problem sei, dass viele behinderte Studenten &#8220;nicht offensiv genug&#8221; mit ihrer Behinderung umgingen. &#8220;Sie haben einfach Angst, dass die Dozenten sie dann schlechter bewerten&#8221;, meint sie. Offensives Ansprechen der Behinderung räume viele Probleme aus dem Weg. Diese Erfahrung hat Ellen schon oft gemacht. Daher wolle sie den behinderten Studenten &#8220;mehr Selbstbewusstsein&#8221; geben.</p>
<p>Das Referat kann behinderte Studenten in vielen Lebenslagen beraten: &#8220;Ich weiß zwar nicht zu jedem Problem gleich eine Antwort, aber das Referat ist so gut vernetzt und verfügt über viele Kontakte, dass ich bisher jede Anfrage beantworten konnte&#8221;. Außerdem bietet das Referat eine kleine Bibliothek mit Zeitschriften für behinderte und chronisch kranke Menschen. Dort findet man Tipps zum Leben mit Behinderungen.</p>
<p>Eine der aufwändigsten Aufgaben von Ellen steht jedoch immer zu Semesterbeginn an: Das Semesterticket macht für die meisten Behinderten keinen Sinn, weil sie sowieso kostenlos Bus und Bahn fahren können. So muss sie einen Berg von Anträgen bearbeiten &#8211; eine logistische Meisterleistung zum Semesterstart. &#8220;Die Studis wollen ihr Geld ja schließlich so schnell wie möglich zurück!&#8221;</p>
<p>Aber nicht nur ernste Aufgaben gehören zu ihrem Job. Sie organisiert auch Partys für behinderte und nichtbehinderte Studenten. So veranstaltet das Behindertenreferat zusammen mit dem Kulturreferat des AStA die Party &#8220;Rock and Roll&#8221; im Kulturcafé. Die nächste Party ist am 30. Mai um 21 Uhr. Mit dabei ist auch die Rockgruppe ben*jammin aus Mainz, die den BitBurger-Newcomer-Contest für sich entscheiden konnte.</p>
<p><em>Lesen Sie nächste Woche:<br />
Der Zentrale Fachschaften Rat (ZeFar) und Die politischen Referat des AStA</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Uni Multikulti]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/21/uni-multikulti/</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:42:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
<guid>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/21/uni-multikulti/</guid>
<description><![CDATA[von Janek Rauhe An der Uni Mainz wird französisch, englisch, spanisch, chinesisch oder türkisch gesp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>An der Uni Mainz wird französisch, englisch, spanisch, chinesisch oder türkisch gesprochen &#8211; aber nicht nur in den Sprachkursen, sondern auch in den Vorlesungssälen, auf dem Campus oder in den Bibliotheken. Knapp 5.000 ausländische Studierende sind in Mainz eingeschrieben. Nach Angaben der Uni sind das 15 Prozent aller Studierenden. Das ist in Deutschland der größte Anteil an ausländischen Studierenden. Bei Problemen oder anderen Fragen haben sie einen wichtigen Ansprechpartner: das autonome AusländerInnen Referat im AStA.<br />
</strong><br />
&#8220;Eine wichtige Aufgabe von unserem Referat ist die praktische Unterstützung der ausländischen Studierenden&#8221;, meint Kamelia Ruskova, 24. Sie stammt aus Bulgarien und ist seit zwei Semestern Referentin. Das Referat hilft beispielsweise bei Fragen zum Visa-, Arbeits- oder Aufenthaltsrecht. Kamelia stellt immer wieder fest, dass hauptsächlich Nicht-Erasmus-Studierende die Angebote des AusländerInnenreferat wahrnehmen: &#8220;Die Erasmus-Studenten werden gut unterstützt. Sie bekommen eine klare und gute Beratung. Die anderen ausländischen Studierenden stehen aber oft alleine da. Dann helfen wir!&#8221; Ein Grund für das Referat eine Erstitour für ausländische Studierende anzubieten. Die Neuen bekommen so alles Wichtige erklärt: &#8220;Wir zeigen den Erstis den Campus, das ZDV und sagen, worauf gerade Neue achten müssen&#8221;, erzählt Kamelia. Die insgesamt drei Referenten erzählen den Neuankömmlingen auch von den wichtigsten Partys, Bars und Clubs in Mainz. Schließlich soll der Spaß nicht zu kurz kommen.</p>
<p>Deshalb organisieren Tarik, Irina und Kamelia auch Partys und Feste für ausländische Studierende auf dem Campus. In Kooperation mit der Uni und anderen Hochschulgruppen veranstaltet das Referat zum Beispiel das &#8220;Interkulturelle Fest 2008&#8243; (www.interkulturelles-fest.de). Dort präsentieren 20 Nationen ihre Musik, ihre Speisen und Getränke.</p>
<p><a href="http://onlinejournalismus.files.wordpress.com/2008/05/dsc011712.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-145" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/05/dsc011712.jpg" alt="Referenten des AusländerInnenreferats (v.l.n.r.) Tarik Drissi, Irina Zartova und Kamelia Ruskova" width="300" height="147" /></a>Das Referat ist aber auch für politische und ernstere Aufgaben zuständig: &#8220;Wir versuchen zum Beispiel die täglichen Hürden im Uni-Alltag für die ausländischen Studierenden abzuschaffen. Dafür arbeiten wir in verschieden Uni-Gremien aktiv mit und bekommen auch Unterstützung vom politischen AStA&#8221;, erklärt Kamelia. Auch bei Fällen von Diskriminierung mischt sich das autonome AusländerInnenreferat ein. Und Diskriminierung kommt immer wieder an der Uni vor: &#8220;Wir haben öfter Studierende, die sich diskriminiert fühlen &#8211; von Dozenten, Professoren oder Kommilitonen&#8221;, so Kamelia. Meist wollen Dozenten ausländische Studierende nicht in ihre Seminare aufnehmen, weil die Dozenten glauben, die Studierenden würden den sprachlichen Anforderungen nicht genügen. Trotzdem: Ingesamt gebe es laut Kamelia wenig Diskriminierung.</p>
<p>Die AusländerInnenreferenten werden nur von den ausländischen Studierenden gewählt und verfügen über einen unabhängigen Etat. Deshalb gehört das AusländerInnenreferat neben dem Schwulen-, den Frauen-, dem Behindertenreferat und dem Zentralen Fachschaften Rat (ZeFar) zu den autonomen Referaten im AStA.</p>
<p><em>Lesen Sie nächste Woche:</em></p>
<p><em>Der Zentrale Fachschaften Rat (ZeFar) und Die politischen Referat des AStA</em></p>
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<title><![CDATA[Serie: Die Referate des AStA]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/15/serie-die-referate-des-asta/</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 18:27:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
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<description><![CDATA[In unserer Serie „Die Referate des AStA“ stellen wir jede Woche einige Referate vor. Wir beginnen mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>In unserer Serie „Die Referate des AStA“ stellen wir jede Woche einige Referate vor. Wir beginnen mit den fünf autonomen Referaten im AStA. Im Gegensatz zu den politischen Referaten werden die autonomen Referenten nicht vom Studierendenparlament (Stupa) gewählt, sondern von ihren jeweiligen Gruppen – also beispielsweise den Schwulen. Jeder schwule Student kann wählen und sich als Kandidat aufstellen. Ein weiteres Merkmal der Autonomie ist, dass die Referenten nur ihrer jeweiligen Vollversammlung Rechenschaft schuldig sind und frei über ihren Etat entscheiden und verfügen können. Insgesamt gibt es fünf autonome Referate. Das sind neben dem Schwulenreferat, das Frauen-, das Behinderten und das Ausländerreferat sowie der Zentrale Fachschaften Rat (ZeFaR).</em><br />
<em><br />
Der erste Teil der Serie berichtet über das autonome Schwulenreferate und das autonome Frauenreferat im AStA. In der nächsten Woche stellen wir dir das autonome Behinderten- und das autonome AusländerInnenreferat vor.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Geballte Frauenpower]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/15/geballte-frauenpower/</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 18:26:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Janek Rauhe Es gibt mehr Studentinnen als Studenten an der Uni Mainz. Und Frauen sind öfter Opfe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>Es gibt mehr Studentinnen als Studenten an der Uni Mainz. Und Frauen</strong><strong> sind öfter O</strong><strong>pfer von</strong><strong> Diskriminierungen und sexueller Belästigung – durch Kommilitonen aber auch durch Dozenten und Professoren. Um den Studentinnen eine Anlaufstelle bei Problemen zu bieten, gibt es seit Beginn der studentischen Selbstvertretung Ende der 60er Jahre autonome Frauenreferate.</strong><a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/05/frauenreferat-logo-schwarzneu.gif"><img class="alignright size-full wp-image-105" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/05/frauenreferat-logo-schwarzneu.gif" alt="Logo des Frauenreferats" width="206" height="200" /></a></p>
<p>Das Frauenreferat in Mainz kümmert sich um die Belange aller Studentinnen. „Wir sind Ansprechpartner für alle Frauen. Unserer wichtigstes Anliegen ist vor Diskriminierung und sexuellen Übergriffen zu schützen“, sagt Conny Becker, 22, eine der Frauenreferentinnen. Die Frauenreferentinnen wollen als „lautes Sprachrohr“ auf Missstände aufmerksam machen. In der Vergangenheit hatten sie immer wieder Anlass dazu. Erst kürzlich bei den versuchten Vergewaltigungen auf dem Campus.</p>
<p>Aber nicht nur ernste Themen sind ein Anliegen des Frauenreferats. Mit der Frauenbibliothek wollen die Referentinnen auch einen Ort des Rückzugs und der Entspannung den Studentinnen bieten. In der Frauenbibliothek gibt es Bücher, Videos und DVDs zum Thema Feminismus, Gender-Studies, aber auch einfache Belletristik. Kaffee und Tee gibt’s umsonst dazu. Die Frauenbibliothek ist nur für Frauen geöffnet – außer donnerstags, dann haben auch Männer Zutritt.</p>
<p>Für Erstsemesterinnen bieten die Referentinnen ab diesem Semester ein Erstifrauen-Wochende an. Gemeinsam fährt man ins Frauenlandhaus Charlottenberg und lernt sich besser kennen. Neben den Spaßveranstaltungen gibt es auch Workshops um das eigene Selbstbewusstsein und Auftreten zu verbessern. Beispielsweise können die Frauen an einem Rhetorik- und einem Selbstverteidigungskurs teilnehmen.</p>
<p>Aber auch Lesben kommen auf dem Campus der Uni Mainz nicht zu kurz! Neben der schwul-lesbischen „Warm ins Wochenende“-Party können sie noch die L-ternative-Party jeden ersten Samstag im Monat besuchen. Im Qkaff sind dann nur Frauen erlaubt – und Männer nur in Begleitung von Frauen. Die L-ternative-Party ist keine ausschließliche lesbische Party. Sie soll Frauen – ob hetero- oder homosexuell – die Möglichkeit geben, entspannt abends wegzugehen ohne auf der Tanzfläche von Männern angegraben zu werden. Die meisten Besucherinnen sind aber trotzdem lesbisch. Veranstalter der L-ternative-Party sind die Frauenreferentinnen des AStAs. So sorgt das Frauenreferat dafür, dass alle Studentinnen profitieren – in jeder Lebenslage.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Der rosa Campus]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/2008/05/15/82/</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 17:59:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>janekrauhe</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Janek Rauhe Mindestens einer von zehn Kommilitonen ist schwul. Genauso viele lesbische Studentin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Janek Rauhe</em></p>
<p><strong>Mindestens einer von zehn Kommilitonen ist schwul. Genauso viele lesbische Studentinnen gibt es an der Uni. Der Campus ist schwuler und lesbischer, als man auf den ersten Blick denkt. Es gibt viele schwul-lesbische Veranstaltungen, Partys und Treffpunkte. Man muss nur genau hinschauen, dann entdeckt man diesen anderen Campus, diesen „rosa“ Campus.</strong><img class="alignright size-full wp-image-108" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/05/asr_mz_logo_rgb_kompakt_01.jpg" alt="Logo des Schwulenreferats" width="300" height="86" /></p>
<p>Jeden zweiten und vierten Freitag im Monat findet die schwul-lesbische „Warm ins Wochenende“-Party im QKaff statt. Dort tanzen regelmäßig knapp 500 Schwule und Lesben. Die Organisatoren hinter der Party sind die Referenten des Schwulenreferats im Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA). Axel Müller, 23, ist einer von ihnen. Er ist seit November vergangen Jahres Referent: „Wir Referenten wollen schwules Leben und schwule Kultur an der Uni sichtbar machen – auch mit schwulen Partys“. Aber nicht nur Partys bietet das Schwulenreferat an, sondern auch eine schwule Biblio- und Videothek sowie Vorträge zum Thema Homosexualität. Im letzten Semester wurde mit Experten aus der Wirtschaft über das Coming Out am Arbeitsplatz diskutiert. Dieses Semester steht ein Vortrag über Männergesundheit auf dem Programm. Mit den Vorträgen wollen die Referenten nicht nur homosexuelles Publikum ansprechen. Abschotten wolle man sich „auf keinen Fall“.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-89" src="http://onlinejournalismus.wordpress.com/files/2008/05/axelklein.jpg" border="0" alt="Axel Müller, Referent des Schwulenreferats" width="196" height="300" />„Wir sind die Anlaufstelle für schwule Studenten – das ist wohl unsere wichtigste Funktion“, meint Axel. Und gerade Studenten, die nicht aus der Region Mainz kommen, finden im Referat die Möglichkeit Anschluss an die schwule Szene in Mainz zu bekommen. Deshalb veranstaltet das Referat jedes Semester „eine schwul-lesbische Stadttour“ durch Mainz und hat den schwulen Stadtführer „Scout! – queer durch Mainz und Wiesbaden“ herausgebracht. „So hat jeder schwule Student einen Überblick über das schwule Leben hier“, meint Axel stolz.</p>
<p>Das Referat soll schwule Studenten in allen Lebensbereichen beraten. Vor allem die Coming Out-Beratung war in den letzten Jahren die zentralste Aufgabe. Heute hat sich das gewandelt: „Wir machen kaum noch Coming Out-Beratungen, auch wenn wir sie immer noch anbieten. Fast alle, die zu uns kommen, sind bereits seit der Schulzeit geoutet“. Eine Entwicklung die Axel auf die veränderte Gesellschaft zurückführt. Homosexualität sei gesellschaftlich immer stärker akzeptiert. Und weil sich die Gesellschaft verändert habe, wollen die Referenten „eher eine schwule Community an der Uni bieten“. Darum treffen sich jeden Mittwochabend Schwule im AStA und gehen anschließend gemeinsam weg. Jetzt im Sommer bietet das Referat einen Ausflug zum Christopher Street Day im Phantasialand – den Fantasypride – an. Der „rosa“ Campus hat für einen schwulen Mann in Mainz einiges zu bieten – vor allem durch das Schwulenreferat.</p>
</div>]]></content:encoded>
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