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	<title>reformen-im-bildunssystem &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "reformen-im-bildunssystem"</description>
	<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 10:21:11 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Bundes- CDU endeckt Bildung als landesweites Thema – es ist aber neuer Wein in alte Schläuche]]></title>
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<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 14:22:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Umso näher der Wahlkampf rückt, umso mehr Slogans und Versprechungen kommen von den Berliner Politik]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2008/04/69176698_d5ace4adb9.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-263" src="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2008/04/69176698_d5ace4adb9.jpg" alt="" width="295" height="220" /></a><br />
<strong>Umso näher der Wahlkampf rückt, umso mehr Slogans und Versprechungen kommen von den Berliner Politikern. Auch die bekannte Zeitung „DIE ZEIT“ widmet sich in der Ausgabe am 12.06. 2008 in der Nr. 25 dieser Thematik die schon vor Jahrzehnten, hätte müssen geführt werden.<br />
Aber auf einmal ganz still und leise, kommt aus heiterem Himmel der Slogan gerade von der CDU-Parteizentale aus Berlin.</strong></p>
<p>Bildung muss ein zentrales Thema werden, in den folgenden 10 Jahren. Toll! Wow! Doch langsam wach geworden da oben? Ach, was Nein.  Gerade das Geschacher mit der Föderalismusreform, sollte ja das Mitspracherecht des Bundes schmälern, um genau den Zugang auf die Klassenzimmer und Lehrerzimmer zu unterbinden. In der deutschen Bevölkerung gibt es da kein Rückhalt. Da diese Reformen nach Meinungen der Bürger eher nur „Chaos“ als Ordnung und klare für Verhältnisse  eben in den Schulen, der Berufsausbildung, sowie der Hochschulen. Druch diese Reformen wurde eher die Lage verschlimmbessert, als in irgendeiner Form vereinfacht.</p>
<p>Der Kopf der ganzen Sache war der liebe Herr Fraktionsgeschäftsführer der CDU, Norbert Röttgen. Er ist auch für diese eigenartige Verzwergung des Bildungssystems verantwortlich bzw. er hat diese tollklingenden Reformen maßgeblich vorangetrieben. Röttgen erklärt Bildung zum „Nukleus für alles“ – von einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik bis zur Integration von Migranten. Diese Aussage klingt natürlich für eine demokratische Gesellschaftsordnung, als allgemeingültig für jeden Bürger. Schaut man genauer hin erweist sich diese als kleine Revolution, die aber nur scheinbar ein zu sein scheint.<br />
Röttgen will nur Geld für die frühkindliche Bildung, Grund- und Hauptschulen für deren Weiterentwicklung fließen lassen. Unter anderen schlägt er einen nationalen Wettbewerb vor, 365 Modellschulen sollen zeigen wie moderner Unterricht aussehen soll. Das man in die frühkindliche Förderung und deren Weiterentwicklung investiert, ist richtig und wichtig. Aber das man Grund- und Hauptschulen weiterentwickeln will, ist nur neuer Wein in alte Schläuche. Das System der Grund- und Hauptschule hat ja vielfach bewiesen, das es gescheitert ist. Gerade wenn man die Zahlen sieht, dass mehr als 80000 keinen Hauptschüler keinen  Abschluss erwerben, dann Arbeitslos werden, und durch Nachqualifizierungen der Agentur für Arbeit gefördert werden müssen – dies bezahlt alles der Steuerzahler. Die Maßnahmen bringen zu einen sehr hohem Prozentsatz, dann auch nur Arbeitslosigkeit. Also da muss man sich fragen ob, man Geld in Hauptschulen für eine Weiterentwicklung steckt.<br />
Unser Bildungssystem, ist so erkrankt wie ein alter Baum, dessen Wurzel schon um Ungeziefer aufgefressen wurde. Als es wäre viel besser den wohlgelobten „Bildungsbaum“ zu fällen, die alten Wurzeln raus, um wieder einen neuen Baum zu platzen. Man müsste als Bildung überhaupt Überdenken. Hauptschulen müsste man ganz abschaffen, weil sie ja nur die Schüler benachteiligen. Denn die Zahl von 80000 wird ganz bestimmt nicht stimmen, es wird bestimmt viel mehr sein. Wenn man dies summiert, kämmen einige Millionen Menschen heraus, die eben auch in der Arbeitslosenstatistik sich niederschlagen, die man von Maßnahme zu Maßnahme schiebt, manchmal ein Leben lang, weil genau diese Menschen in diesen System ausselektiert werden. Sie könnte man in Form von reformpädagogischen  Gesamtschulen vermeiden, um überhaupt „Chancengleicht“ im Bildungssystem herzustellen.</p>
<p>Durch das ständige Flickschustern am Bildungssystem, erleiden viele Schüler menschenrechtliche Verletzungen, sowie Ausgrenzung im Bildungssystem. Dies sieht man besonders bei legasthene und dyskalkulen Menschen, diese bekommen durch dieses ungerechte und benachteilligente System keinen oder kaum einen Nachteilsausgleich, der Ihnen aber durch das Grundgesetz zustehen würde. Da gerade schlägt sich die Föderalismusdebatte einen tiefen Graben, zu lasten der Betroffenen Schüler. Denn die Bestimmungen für Legastheniker sind in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich, aber alle Bundesländer außer Bayern, grundgesetzwidrig. Es muss eine einheitliche Regelung genau für diese Menschen her, denn dies betrifft rund 4 Millionen Schüler eines Jahrganges. Diese werden in unserem Bildungssystem immer noch an einer „Chancengleichen“ Bildung gehindert.</p>
<p>Das nun Annette Schavan den Bildungsmisstand nicht mehr tatenlos hinnehmen will, und sich als Bildungsministerin hervortut und auch meint das, das förderalle System an die Wand gefahen sei. Sie hat doch dieses System befürwortet? Für richtige Reformen hätte sie doch schon einige Zeit gehabt, dies schon seit Herbst 2005. Es hat sich bloß nichts getan. Dann ist diese Erkenntnis nur Polemik. Um die Interessenvertretter zu beruhigen fordert sie stattdessen eine Partnerschaft von Bund, Ländern und Kommunen.</p>
<p>Selbst auf die Frage wie man das angeschlagene Bildungssystem mit einer Bildungsoffensive finanzieren will, haben die Unionspolitiker eine Antwort parat, es würden ja durch den demografischen Wandel sowieso weniger Schüler in die Schule gehen müssen. Daher wären viele Milliarden Euro frei. Genau dieses Geld könnte man über einen Fonds in die Schulen fließen lassen, so ähnlich eben wie beim Krippenausbau soll die Finanzierung funktionieren. Obwohl dieser Vorschlag etwas Verfassungsrechtlich gewagt ist. Aber bisher ist es, eben nur eine Idee, und klingt wieder einmal nach Wahlkampfgebärden. Ob die SPD sich dieser Ideen anschließen wird, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.<br />
Denn auch der SPD trägt das Motto: Willkommen ist, alles was der Bildung nützt, auch wenn es nur versprochen ist.</p>
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