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	<title>richard-herzinger &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/richard-herzinger/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "richard-herzinger"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 22:10:05 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Eine Botschaft für die Grünen, Hier und Dort!]]></title>
<link>http://freeirannow.wordpress.com/2009/08/05/eine-botschaft-fur-die-grunen-hier-und-dort/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 19:19:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nasrin Amirsedghi</dc:creator>
<guid>http://freeirannow.wordpress.com/2009/08/05/eine-botschaft-fur-die-grunen-hier-und-dort/</guid>
<description><![CDATA[                                                                                  Foto: AP Mahmud Ah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4639" title="Zeremonie" src="http://freeirannow.wordpress.com/files/2009/08/zeremonie.gif?w=300" alt="Zeremonie" width="300" height="200" /><span style="color:#999999;">                                                                                <span style="color:#c0c0c0;">  Foto: AP</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#c0c0c0;">Mahmud Ahmadinedschad wurde am Mittwoch als iranischer Präsident offiziell vereidigt</span></p>
<p>Analyse</p>
<p><strong>Irans Regime ist noch lange nicht am Ende</strong></p>
<p>Von Richard Herzinger</p>
<p><em>Noch immer pflegt die westliche Öffentlichkeit die Illusion, das Regime im Iran sei innerlich erschüttert und entscheidend geschwächt. Die Hoffnung, die der Westen in die Opposition setzte, ist längst zur Ausrede für Leisetreterei gegenüber Teheran geworden. Nun ist Ahmadinedschad vereidigt.</em></p>
<p><em>Mit Mahmud Ahmadinedschads heutiger Vereidigung für seine zweite Amtszeit als iranischer Präsident sollten die Blütenträume von einem baldigen Wandel im Iran endgültig geplatzt sein. Zwar hält der Protest gegen die offensichtliche Wahlfälschung an, und fast täglich hört man von kritischen Einsprüchen gegen die brutale Unterdrückung der Oppositionsbewegung durch das Regime, die aus den Reihen des Establishments der islamischen Republik selbst kommen.</em></p>
<p><strong><em><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article4259443/Irans-Regime-ist-noch-lange-nicht-am-Ende.html">Reformflügel ohne Macht</a></em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herzingerschlacht im Olivenhain]]></title>
<link>http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/04/27/herzingerschlacht-im-olivenhain/</link>
<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 07:26:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>netzwerkrecherche</dc:creator>
<guid>http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/04/27/herzingerschlacht-im-olivenhain/</guid>
<description><![CDATA[„Als Vorbild taugt er nicht.“ [1] Richard Herzinger In einigen Nischen der aufgeklärten Dschungelcam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:x-small;">
<p style="text-align:right;">„<em>Als Vorbild taugt er nicht.</em>“ [1]<br />
Richard Herzinger </span><br />
<span style="font-size:small;"> <img class="aligncenter size-full wp-image-1363" title="cerusker_fussball_fanclub" src="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/files/2009/04/cerusker_fussball_fanclub.jpg" alt="cerusker_fussball_fanclub" width="400" height="198" /></p>
<p style="text-align:justify;">In einigen Nischen der aufgeklärten Dschungelcamp- und Lindenstraßengesellschaft gibt es tatsächlich noch Diskussionen um die Deutung einer vor 2000 Jahren im Teutoburger Wald stattgefundenen Schlacht, ohne welche &#8211; wäre sie denn wegen schlechten Wetters oder einer Grippe-Pandemie ausgefallen &#8211; sich vielleicht schon Goethe an Costoletta alla milanese mit Chianti hätte laben können, anstatt sich mit Thüringer Bratwurst und Sauerkraut den Wanst füllen zu müssen. Er hätte dann vielleicht auch Wolfilius Goethilei geheißen und statt eines Dr. Faustus spitzfindige Plädoyers für den Egoismus verfaßt. Doch ob das Gemetzel nun „Varus-Schlacht“ oder „Hermanns-Schlacht“ heißt, das ist eine daraus resultierende Geschmackssache. Interessanter ist doch, wie geschichtliche Ereignisse interpretiert werden. Das ist der ausschlaggebende Faktor im Kampf um die <strong>Definitionsmacht medial induzierter Erinnerungen</strong> von Meinungskonsumenten.</p>
<p style="text-align:justify;">Hatten wir unlängst die Gretchenfrage gestellt, ob Hermann der Cherusker nun ein <a href="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/03/13/war-hermann-der-cherusker-ein-neonazi/" target="_blank">Fascho</a> oder eine <a href="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/03/17/war-hermann-der-cherusker-ein-antifant/" target="_blank">Zecke</a> war, sieht der Geschichtsdeuter Richard Herzinger in der Zeitschrift „<a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#38;ct2=de%2F0_0_s_0_0_t&#38;usg=AFQjCNGPqKvWbb6UXcWhUw0XqYOY-0NLJg&#38;cid=1299655296&#38;ei=TYTvSdDWEofQjAff_rQm&#38;rt=SEARCH&#38;vm=STANDARD&#38;url=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fkultur%2Farticle3542126%2FWir-stehen-den-Roemern-naeher-als-den-Germanen.html" target="_blank">Die Welt</a>“ den Fürsten als geldgeilen Zivilisationsfeind in der Marschrichtung Pol-Pots: „<em>Die ,Freiheit’, die Arminius erkämpfte, bedeutete vor allem, dass ein großer Teil Germaniens von der <strong>zivilisatorischen Entwicklung</strong> Europas abgeschnitten und auf dem Stand einer Naturalwirtschaft ohne geschriebenes Recht blieb. Arminius, der abtrünnige römische Offizier, der in Rom erzogen worden war, unterband in seinem Herrschaftsgebiet sogar die <strong>Einfuhr von Olivenöl und Wein</strong> aus Italien.“</em></p>
<p style="text-align:justify;">Das erinnert fast an die gegenüber den demokratisierenden Demokratien geäußerte <a href="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/04/21/durban-ii-padophiles-pogrom-kleiner-hitleristen/" target="_blank">Undankbarkeit der Drittweltstaatler</a>, welche sich in ihrer Einfältigkeit unter anderem gegen das Leerfischen ihrer Meere sträuben, anstatt den Thunfisch, fertig abgepackt in Dosen, einfach im örtlichen Supermarkt zu kaufen. Da wollten die lieben Römer aus hehresten Motiven den blöden Germanen die <strong>leckeren Vorzüge der Zivilisation</strong> vorbeibringen, und die schlugen das Angebot einfach aus. Damit blieb den vertrottelten Vorfahren der Nazis wohl nichts anderes übrig, als sich weiterhin auf Bärenfellen an den Ufern des Rheines zu räkeln, das <a href="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/04/14/andere-hymen-andere-sitten/" target="_blank">Deutschlandlied</a> in seinen verbotenen drei Strophen zu grölen, 1924 Jahre lang den römischen Gruß zu üben, Bier und Met zu saufen und den Feldsalat mit Walroßtran zu würzen. Keine gute Vorstellung bei feinen Gourmets, denen die Varus-Schlacht zum Kampf um das kalte Buffett mit gespickten Oliven entgleitet.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-798" title="cherusker" src="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/files/2009/03/cherusker.jpg" alt="cherusker" width="143" height="200" />
<p style="text-align:justify;">Herzinger meint, „wir“ stünden den Römern näher als den Germanen und sieht Zivilisationskritik in unheilvoller Tradition: „<em>Arminius zum Symbol nationalen Eigensinns aufzuwerten hieße aber, eine <strong>unheilvolle Traditionslinie</strong> in der deutschen Geistesgeschichte wieder zu beleben: die des zivilisationskritischen Affekts, der nationale Selbstbestimmung mit der Abschottung von den Errungenschaften der westlichen Moderne verwechselte. Zugespitzt gesagt, taugt Arminius heute am ehesten als Identifikationsfigur für radikale Globalisierungsgegner von links und rechts.</em>“</p>
<p style="text-align:justify;">Und wer identifiziert sich mit dem untergegangenen römischen Imperium? Oder anders gefragt: Wie legitim wäre Globalisierungskritik, wenn Deutschland vor 60 Jahren die Gestalt einer Erdkugel angenommen hätte und die Welt am deutschen Wesen der dann unweigerlich auf der Siegerseite der Geschichte stehenden Weizäckers, Merkels und Steinmeiers genesen müßte?</p>
<p><!--more--></span>
<p style="text-align:left;">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
<span style="font-size:xx-small;">[1] Die Welt: „Wir stehen den Römern näher als den Germanen“, 12.04.2009</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Richard Herzinger über das Rauchverbot]]></title>
<link>http://ingoway.wordpress.com/2008/02/13/richard-herzinger-uber-das-rauchverbot/</link>
<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 16:45:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
<guid>http://ingoway.wordpress.com/2008/02/13/richard-herzinger-uber-das-rauchverbot/</guid>
<description><![CDATA[Das Rauchverbot ist ein Baustein in einer großen kulturellen Umkodierung, die in der gesamten westli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Das Rauchverbot ist    ein Baustein in einer großen kulturellen Umkodierung, die in der gesamten    westlichen Welt im Gange ist, und    gegen die Widerstand auf Dauer so zwecklos ist wie einst gegen die    Christianisierung Europas. &#8230; <!--more-->Wer am Qualmen festhält, sich nicht zumindest bemüht, es aufzugeben    oder es wenigstens nur schamhaft und mit schlechtem Gewissen betreibt, gilt    als charakterlos und potenziell untauglich, einen konstruktiven Beitrag zur    menschlichen Gemeinschaft zu leisten. &#8230;<br />
Die Unterschichten aber    können und wollen nicht auf das Qualmen verzichten, denn es ist eines der    kleinen Fluchten aus einer absoluten Gegenwart, die keinen Zweifel mehr    daran aufkommen lassen will, dass sie die beste und einzig denkbare aller    Gegenwarten ist. Rauchen, fettes Essen und übermäßiges Trinken aber sind    solche kleine Alltagsfluchten aus dieser Diktatur des Unmittelbaren, der    jederzeit Fitten und Verwendbaren, und deshalb werden diese unerwünschten    Gewohnheiten von einer Allianz aus durchkommerzialisierten Aufstiegsmenschen    und grünen Öko-Gesundheitsaposteln unbarmherzig verfolgt. &#8230;</p>
<div class="content embreakout"></div>
<div class="clearfix paragraph">Die als haltlos stigmatisierten Unterklassen passen somit nicht mehr in die schöne neue Welt der stets Aufgeweckten, stets Einsatz- und Aufstiegsbereiten, und müssen daher aus der Öffentlichkeit verschwinden. &#8230; Man wird aber auch nicht dulden, dass sich die Unterklassen-Raucher in eine Art Eckkneipen-Getto zurückziehen, wo niemand anders als sie verkehrt. Denn in der schönen neuen Welt der rundum gesund und produktiv Lebenden und Denkenden darf es keine Gettos, keine Schandflecke der Irrationalität und Versumpfung geben, die die Erfolgreichen daran erinnern, dass auch ihnen einmal der Absturz ins Haltlose drohen könnte.</div>
</blockquote>
<div class="clearfix paragraph"></div>
<div class="clearfix paragraph">(<a href="http://www.welt.de/meinung/article1669210/Das_Rauchverbot_verdraengt_die_Unterschicht.html">Quelle: Die Welt</a>)</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islamkritik - verkürzt und weichgespült]]></title>
<link>http://bluetenlese.wordpress.com/2007/10/09/islamkritik-verkurzt-und-weichgespult/</link>
<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 23:08:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>M. Möhling</dc:creator>
<guid>http://bluetenlese.wordpress.com/2007/10/09/islamkritik-verkurzt-und-weichgespult/</guid>
<description><![CDATA[Bei achgut und fdog freut man sich über Richard Herzinger, der in einem gründlich belegtem Artikel i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zwischen_deutschen_jihadisten_und_der_raf_gibt_es_bemerkenswerte_parallelen/">achgut</a> und <a href="http://fdog.org/2007/10/08/osama-bin-baader/">fdog</a> freut man sich über Richard Herzinger, der in einem gründlich belegtem Artikel in der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/ideologen_des_terrors_1.566220.html">NZZ</a> zurecht Parallelen zwischen der RAF und dem islamischen Terror zieht. Diese Einschätzung Herzingers ist allerdings apart:</p>
<blockquote><p>Und die Anstösse der radikalen Studenten zu grundlegenden Reformen waren inzwischen in eine breite gesellschaftliche Debatte über eine emanzipatorische Erneuerung der Republik eingeflossen. Auch hier gibt es eine Parallele zur Gegenwart: Islamistische Extremisten in Deutschland greifen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt zur Gewalt, da die Anerkennung und Integration muslimischer Gemeinden endlich Gegenstand ernsthafter politisch-gesellschaftlicher Bestrebungen geworden ist.</p></blockquote>
<p>Nur 10, bestenfalls 20% der ca. 4 Mio. Menschen aus islamischen Ländern in Deutschland sind Moscheebesucher. Diese Gemeinden wiederum sind von Muslimbrüderschaft, Milli Görüs und anderen islamistischen Vereinen beherrscht, die sich nicht einmal auf der Islamkonferenz entblödeten, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten">Aleviten</a> das Bekenntnis zum sunnitischen Islam abzuverlangen. Ohne Erfolg, weswegen die Alevis vom neugegründeten Kooperationsrat der Muslime ausgeschlossen wurden. Durchaus konsequent, denn es handelt sich um die einzige islamische Gemeinschaft, die über Jahrhunderte blutige Verfolgung durch Sunniten und Schiiten ertrug, weil sie die Scharia -zudem mit anderen Inhalten- lediglich als spirituellen Weg interpretierte, und die islamische Geschlechterapartheid nicht nur als Lippenbekenntnis ablehnte, sondern auch im Alltag und Ritus lebte &#8211; und lebt. Das Bekenntnis zu Menschenrechten und Grundgesetz ist dem von der Muslimbrüderschaft gegründetem Zentralrat der Muslime nur unter schariatischen Vorbehalt möglich, was auch der Linie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam">Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam</a> entspricht, zu der sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_der_Islamischen_Konferenz">Organisation der islamischen Konferenz</a> mit ihren 57 Mitgliedsländern als Desiderat bekennt.</p>
<p>Warum der radikale Minderheit unter den hier lebenden Muslimen mit ihren Gemeinden <em>&#8220;Anerkennung&#8221;</em> gebührt, erschließt sich nicht, ebensowenig, warum ihre Aufwertung als Vertreter des Islams in Deutschland ein Beitrag zur <em>&#8220;Integration&#8221;</em> und nicht zur sich weiter vertiefenden Segregation sein soll. Am allerwenigsten leuchtet die Beurteilung dieser Vorgänge als <em>&#8220;emanzipatorische Erneuerung&#8221;</em> ein, analog zu  <em>&#8220;ernsthafte[n]</em> politisch-gesellschaftliche[n] Bestrebungen<em>&#8220;</em>, welche die 68er tatsächlich hatten.</p>
<p>N.B: ernsthafte politisch-gesellschaftliche Bestrebungen haben muslimisch Reaktionäre auch (hier ein <a href="http://www.archive.org/details/AbuBakrRieger">Beispiel</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamrat_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland">Islamrats</a>) &#8211; emanzipatorisch sind diese aber nur im Sinne der Emanzipation von der bestehenden Gesellschaftsordnung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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