<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>romanistik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/romanistik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "romanistik"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 16:35:20 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[HEUTE: Romanistik: Infoveranstaltung zum Auslandssemester]]></title>
<link>http://fachschaft02.wordpress.com/2009/11/18/romanistik-infoveranstaltung-zum-auslandssemester/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:52:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaft02</dc:creator>
<guid>http://fachschaft02.wordpress.com/2009/11/18/romanistik-infoveranstaltung-zum-auslandssemester/</guid>
<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 18. 11. 2009 von 14 bis 16 Uhr im Hörsaal III (Dia 5) gibt es eine INOFVERANSTALTUN]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="size-medium wp-image-1194 alignright" title="weltkarte_1_0" src="http://fachschaft02.wordpress.com/files/2009/11/weltkarte_1_0.jpg?w=300" alt="weltkarte_1_0" width="225" height="152" />Am Mittwoch, den <span style="color:#ff0000;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>18. 11. 2009</strong></span> </span>von <span style="text-decoration:underline;"><strong><span style="color:#ff0000;">14 bis 16 Uhr</span> </strong></span>im<span style="text-decoration:underline;"><strong> <span style="color:#ff0000;">Hörsaal III</span></strong></span> (Dia 5) gibt es eine INOFVERANSTALTUNG im Institut für Romanistik  zum Thema <strong>Auslandssemester</strong>.</p>
<p>Themen werden unter anderem sein:</p>
<ul>
<li>Wie fülle ich die <strong>Online-Bewerbung</strong> richtig aus?</li>
<li>Wie schreibe ich ein <strong>Motivationsschreiben</strong>?</li>
<li>Was ist das &#8220;<strong>Transcript of Records</strong>&#8220;?</li>
<li>Was muss ich für die <strong>Anerkennung von Scheinen</strong> machen?</li>
<li>Was kann ich an welcher <strong>Uni</strong> studieren?</li>
<li>Was sollte ich<strong> sonst noch</strong> erledigen?</li>
</ul>
<p>Außerdem wird es folgende<strong> Sprechstunde</strong> zu Fragen rund um Bewerbung (spanisch) geben:</p>
<ul>
<li><strong>Mittwoch, 02.12.2009</strong></li>
<li><strong>Mittwoch, 09.12.2009</strong></li>
<li><strong>Mittwoch, 16.12. 2009</strong></li>
</ul>
<p>jeweils <strong>14 bis 16 Uhr </strong>in der <strong>Georg-Forster-Str.3, Raum 0221</strong>. Für die Sprechstunden bitte auf die Liste eintragen, die neben dem Lektoren-Büro Spanisch hängt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[XXXI. Romanistentag]]></title>
<link>http://parisbonn.wordpress.com/2009/09/22/xxxi-romanistentag/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 22:49:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paris-Bonn</dc:creator>
<guid>http://parisbonn.wordpress.com/2009/09/22/xxxi-romanistentag/</guid>
<description><![CDATA[La XXXI. édition du Romanistentag (Congrès des Romanistes) se déroulera à Bonn du 27.09.2009 au 01.1]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="XXXI. Romanistentag" src="http://www.romanistentag.de/images/aktuelles_A-ott.jpg" alt="" width="456" height="155" /></p>
<p style="text-align:left;">La XXXI. édition du Romanistentag (Congrès des Romanistes) se déroulera à Bonn du 27.09.2009 au 01.10.2009.</p>
<p>A noter, la participation s&#8217;élève à 25€ pour les étudiants&#8230; Vous trouverez l&#8217;ensemble des informations nécessaires (programme, intervenants, conditions de participation&#8230;) sur le site <a title="Site du Romanistentag" href="http://www.romanistentag.de" target="_blank">http://www.romanistentag.de</a>.</p>
<p>N&#8217;hésitez pas à y faire un tour, notamment si vous êtes déjà sur place !</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Signal, 17.8.2009]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/08/17/signal-17-8-2009/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:21:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/08/17/signal-17-8-2009/</guid>
<description><![CDATA[Vier Gründe, die Augen zu öffnen: Keno Verseck berichtete am 4.8. auf Deutschlandfunk von der Gewalt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vier Gründe, die Augen zu öffnen: Keno Verseck berichtete am 4.8. auf Deutschlandfunk von der Gewalt]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[auf der route nationale]]></title>
<link>http://bambelaststube.wordpress.com/2009/07/19/auf-der-route-nationale/</link>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 07:13:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>bambelaststube</dc:creator>
<guid>http://bambelaststube.wordpress.com/2009/07/19/auf-der-route-nationale/</guid>
<description><![CDATA[mathilde steuert den wagen, das lenkrad mit ihren schwarzlederbehandschuhten haenden fest im griff; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>mathilde steuert den wagen, das lenkrad mit ihren schwarzlederbehandschuhten haenden fest im griff; der rezeptionist, die lehne des beifahrersitzes auf liegeposition, haelt die augen geschlossen, ist aber wach. gerade sind die beiden hinter saarbruecken ueber die grenze nach frankreich, auf dem weg nach paris. mathilde benoetigt ein buch, dessen einziges noch existierendes exemplar dort in der buchhandlung <em>au poivre noir</em> ihrer harrt, reserviert, natuerlich, telefonisch, kennt sie doch aus ihrer jugendzeit den inhaber des ladens: honoré de voltaire. um welches buch es sich handelt? koennte ihnen so passen, dass ich das jetzt schon verrate. es bestuende die gefahr des nichtweiterlesens bzw. -schreibens. ein hoch auf die vertikalspannung, denkt mathilde und betrachtet sich die windschiefen strommasten entlang der route nationale.</p>
<p>die m.: «schon was neues von der <em>iueidt</em> gehoert?»<br />
der r.: «seit gestern abend zweiundzwanzig uhr zweiundzwanzig nicht mehr. du?»<br />
die m.: – grunzt ein tiefhalsiges m m –<br />
der r.: «wegen luttmìla?»<br />
die m.: «mhm.»<br />
der r.: «die wird noch irre darueber. wirft sich jedem an den hals. sieht ueberall ihren vater.»<br />
die m.: «vermutet, es gebe doch irgendwo noch unterlagen darueber.»<br />
der r.: «sucht die nadel im heuhaufen.»<br />
die m.: «was aussichtsreicher waere als ihres.»<br />
der r.: «schaut jeden an und denkt: wenn er es nun ist?»<br />
die m.: «wie’s wohl ausgeht?»<br />
der r.: «du wirst doch nicht dem erzaehler vorgreifen wollen?»<br />
die m.: «warum nicht? mein vorschlag: luttmìla sucht sich einen mann, und die beiden werden eltern. die story lautet: was vorher war, wissen wir nicht, werden wir nie erfahren. aber ab heute herrscht klarheit. werden wir toechter bekommen, hoeren diese auf die namen transparenzia i – x, soehne, hm, vielleicht: luzidios?»<br />
der r.: «getauft oder ungetauft?»<br />
die m.: «getauft. im wasser des baches, der oberhalb der drei zypressen aus dem alighieri-berg quillt.»<br />
der r.: «wie gemein. das wasser ist dort doch ziemlich kalt, nicht?»<br />
die m.: «man muss die baelger ja nicht ganzkoerperlich reintunken. ein paar tropfen genuegen doch, finger auf stirn oder so.»<br />
der r.: «wie evangelisch. geht’s nicht anders?»<br />
die m.: «das ist jetzt aber ausschließlich deine individuelle deutung. wozu anders? finger auf stirn kommt doch gut?»<br />
der r.: «na meinetwegen. was geht’s mich an.»<br />
die m.: «fluchtverhalten.»<br />
der r.: «hae?»<br />
die m.: «du weichst aus. unterbreite doch aiiinmaaal einen alternativvorschlag, anstatt immer nur auszuweichen.»<br />
der r.: «bitte keine beleidigungen an diesem herrlichen sonnenmorgen, mitten in frankreich.»<br />
die m.: «alternativvorschlag?»<br />
der r.: «erde an den fuß.»<br />
die m.: «wie bitte?»<br />
der r.: «na, muss es denn immer dieses verdammte nasse wasser sein, mit dem getauft wird? bei den schiffen ja auch: sekt. schon wieder nass. wie waer’s zur abwechslung mal mit was festem? erde eben. erde an fuß, an die unschuldigen zehen, damit sie, noch bevor sie gehen koennen, wissen, wie sich der grund anfuehlt, auf dem sie zukuenftig zu wandeln gezwungen sein werden, ohne zuvor gefragt worden zu sein.»<br />
die m.: «ich staune ob deiner ideen, <em>once you fought your phlegm</em>.»<br />
der r.: «moechtest du meine lebenslaengliche arschtreterin sein?»<br />
die m.: «bekenntnisse sind nie fuer die ewigkeit. das muss man nuechtern betrachten.»<br />
der r.: «ich muss gar nie niemals nix nicht.»<br />
die m.: «schon recht. also erde. warum nicht: erde an fuß also. bitte notieren sie das.»<br />
erzaehler: «notiert.»<br />
die m.: «danke.»<br />
der r.: «gern geschehen.»<br />
die m.: «du doch nicht!»<br />
der r.: «wer sonst, wenn nicht ich? gibt es noch einen anderen in deinem leben?»<br />
die m.: «schlaf eine runde. gleich sind wir auf der autobahn, dann wird’s eh langweilig.»<br />
der r.: – schnarcht sofort, weil er gerne aufs wort gehorcht –<br />
die m.: – tritt das gaspedal durch –</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bildungsstreik 2.0]]></title>
<link>http://spreeathen.wordpress.com/2009/06/23/bildungsstreik-2-0/</link>
<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 09:31:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>spreeathen</dc:creator>
<guid>http://spreeathen.wordpress.com/2009/06/23/bildungsstreik-2-0/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem im letzten Artikel die Straßenaktionen beleuchtet wurden, nun noch einige Eindrücke vom Stre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem im letzten Artikel die Straßenaktionen beleuchtet wurden, nun noch einige Eindrücke vom Streik an den Universitäten selber. Konkret habe ich die Bilder im Gebäude Dorotheenstraße 65 gemacht. Dort sind das Romanistik udn das Slawistikinstitut der HU untergebracht&#8230;böse Zungen behaupten ja das gerade hier angesichts der ständigen personellen Engpässe und vor allem auch der katastrophalen Ausstattung der Institutsbibliotheken ( Standardsatz Ham wa nich) eigentlich immer gestreikt wird&#8230;</p>

		<style type='text/css'>
			#gallery-2 {
				margin: auto;
			}
			#gallery-2 .gallery-item {
				float: left;
				margin-top: 10px;
				text-align: center;
				width: 33%;			}
			#gallery-2 img {
				border: 2px solid #cfcfcf;
			}
			#gallery-2 .gallery-caption {
				margin-left: 0;
			}
		</style>
		<!-- see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php -->
		<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-402 snap_nopreview'><dl class='gallery-item'>
			<dt class='gallery-icon'>
				<a href='http://wordpress.com/features/blog-promotion/privacy-options/' title='Privacy Options'><img width="150" height="37" src="http://wordpress.com/files/2006/10/privacy.png?w=150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Privacy Options" /></a>
			</dt></dl>
			<br style='clear: both;' />
		</div>

</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alles ist Möglich - Sommerinterview mit Herrn Prof. Dr. Reinhold R. Grimm (Juni 2007)]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/01/20/alles-ist-moglich-sommerinterview-06-2007/</link>
<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 14:54:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/01/20/alles-ist-moglich-sommerinterview-06-2007/</guid>
<description><![CDATA[Der Jenaer Romanist und Vorsitzender des Akkreditierungsrates äußert sich zu den aktuellen Entwicklu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Jenaer Romanist und Vorsitzender des Akkreditierungsrates äußert sich zu den aktuellen Entwicklu]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alles ist Möglich - Sommerinterview mit Herrn Prof. Dr. Reinhold R. Grimm (Juni 2007)]]></title>
<link>http://lalea.wordpress.com/2009/01/20/alles-ist-moglich-sommerinterview-06-2007/</link>
<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 14:54:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://lalea.wordpress.com/2009/01/20/alles-ist-moglich-sommerinterview-06-2007/</guid>
<description><![CDATA[| Wir haben unser neues Profil noch nicht gefunden. Univ.-Prof. Dr. Reinhold R. Grimm besetzt an der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p></a><span style="color:#AE5757;"><font size="3"><strong> &#124;</strong> </span><span style="color:#999999;"> Wir haben unser neues Profil noch nicht gefunden.</span></font></p>
<p>Univ.-Prof. Dr. Reinhold R. Grimm besetzt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Lehrstuhl für romanische Literaturwissenschaft (Französisch und Italienisch).</p>
<p>In diesem Sommerinterview interessierten uns neben einigen perspektivischen Ausblicken zur Romanistik in Jena überwiegend die Vorstellungen, die Herr Grimm mit dem Bologna-Prozess verbindet. Herr Grimm ist Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages, Präsident des Allgemeinen Fakultätentages, Stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates der Universität Wien und seit Mai 2007 Vorsitzender des Akkreditierungsrates.</p>
<p>Das Interview führten im Namen des Fachschaftsrats Romanistik Jena:<br />
Marcelo Cordeiro Correia da Silva und Hendrik Kraft.<br />
Publiziert auch im <a href="http://fsr-romanistik.blogspot.com/">Blog des FSR Romanistik Jena</a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Sie wurden in den Fluren dieses Instituts einmal als &#8220;großer Geist&#8221; bezeichnet, &#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das muss ein Irrtum sein.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: … gemeint im Sinne einer klassischen humanistisch-philologischen Tradition. Bedeutet der Transformationsprozess, unter dem wir momentan leiden, auch den Tod des &#8220;Humanisten&#8221;, bzw. ist noch Raum da, um an deutschen Universitäten zukünftig &#8220;große Geister&#8221; hervorzubringen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ich bin gar nicht so sicher, ob die Universitäten die Aufgabe haben, &#8220;große Geister&#8221; auszubilden, wahrscheinlich entstehen die &#8220;großen Geister&#8221; in jeder Art von Organisation, ganz unabhängig. Ich möchte, dass es die Geisteswissenschaften, die mich wirklich faszinieren, auch in den nächsten Generationen noch gibt. Und dass die Universitäten nicht zu einem technokratischen Ensemble von Studiengängen verkommen, die man angeblich unmittelbar benutzen kann. Aber es wird die Geisteswissenschaften und die Philologien nur weiterhin geben, wenn sie sich ändern. Das klingt zwar ganz banal, ist aber wirklich so. Und deshalb bin ich ganz entschieden für den Bologna-Prozess und für strukturelle Änderungen auch in der Lehre, und zwar nicht, weil dieses neue System unbedingt für alle Ewigkeiten besser ist, sondern weil es mich und meine Kolleginnen und Kollegen zwingt, darüber nachzudenken, was wir machen und warum wir das machen. Außerdem bin ich der Meinung, dass eine so große Institution wie die Universität sich nicht von innen heraus reformiert und ändert, sondern nur auf Druck von außen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Im Übrigen, die „großen Geister“ und das, was Sie Humanismus nennen, kann man nicht an einer bestimmten Studienform festmachen, oder daran, dass alle das große Latinum haben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber wenn man am Grundsatz der traditionellen deutschen Universität ansetzt, nur Forum oder Medium als Anregung zur Bildung durch Selbstbildung zu sein, ist dieser noch vereinbar mit der neuen &#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Sie meinen mit der mutmaßlichen Verschulung des Unterrichts? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Ja.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Also ich würde das von einer anderen Seite angehen. Als ich anfing zu studieren, machten 22% der Bevölkerung Abitur. Heute sind es annähernd 40% und wir wollen ja auch, dass mehr als 40% auf die Dauer Zugang zur höheren Bildung haben. Das Publikum, das wir an der Universität haben, hat ganz verschiedene Interessen. Die Universität muss sich daran gewöhnen, dass es auch Studierende gibt, die sich mit einem Bakkalaureus begnügen und ihren Bildungshorizont erweitern wollen, um dann in ein Berufsfeld zu gehen, das wir gar nicht so genau voraussehen. Und es gibt daneben auch die anderen, die ein traditionelles wissenschaftlich orientiertes Studium machen wollen und andere Berufspläne haben. Für beide ist die Universität da.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Als Mitglied des Allgemeinen Fakultätentages haben Sie sich Ende der 90er Jahre gegen den Bologna-Prozess nicht nur geäußert, sondern engagiert. An welchem Punkt wurde Ihnen klar, Sie sind nicht mehr dagegen?</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span style="font-size:100%;"><strong><span>Grimm</span></strong><span>: Das war ein Prozess, nicht nur für mich allein, für die Fakultätentage insgesamt. Für mich gab es mehrere Motive; Zum einen stellte ich fest, mit welchen läppischen und konservativen Argumenten gegen den Bologna-Prozess polemisiert wurde, ich bemerkte da auch Schutzhaltungen. Und das zweite waren konkrete Erfahrungen. Ich wurde von der Akkreditierungsagentur ACQUIN mehrfach eingeladen, an Kommissionen, Begehungen und Studiengangsbeurteilungen mitzumachen und habe so erfahren, wie großartig das ist, wenn ein Fach gezwungen wird nicht mit einer ›Obrigkeit‹, sondern mit Peers ausführlich eine Woche lang zu diskutieren, was es macht, warum es das macht, was fehlt, was nicht fehlt. Und das Dritte war die Erfahrung der Evaluierung meines Fachs in Jena, die im Rahmen der Universitätspartnerschaft Jena-Leipzig-Halle stattfand. Ich fand das eine unglaublich gute Erfahrung, dass wir gruppenweise, also die Professoren unter sich, der Mittelbau unter sich, dann auch die Studierenden, uns<span> </span>zum ersten Mal darüber unterhalten mussten, was wir eigentlich machen. Dabei machte ich ganz verblüffende Feststellungen, z.B. dass meine Kollegen gar nicht der Meinung waren, dass ich so großartig<span> </span>prüfe, wie ich immer dachte, und umgekehrt. Wir haben uns über Inhalte unterhalten, wochenlang. Ich fand das eine äußerst positive Erfahrung. Allerdings eine, die keine Konsequenzen hatte. Wir haben uns dann zusammengesetzt, einen Entwicklungsplan geschrieben und der damaligen Universitätsleitung Vorschläge für die weitere Entwicklung gemacht. Also: entweder die Breite der Romanistik erhalten oder die kleinen Fächer stärken, Rumänistik und Lusitanistik zum Beispiel. Das ist leider im Nichts versackt. Und das darf eben nicht sein.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Was hat es mit dem neuen Akkreditierungssystem auf sich?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Früher wurden Studiengänge vom Ministerium genehmigt oder nicht genehmigt. Dafür gab es bundesweit einheitliche Rahmenrichtlinien, die von der Kultusministerkonferenz gemeinsam mit den Fakultätentagen festgelegt wurden. Jetzt werden Studiengänge nicht mehr von den Ministerien, sondern im Akkreditierungsverfahren überprüft. Die anbietenden Fächer sind jetzt selbst mehr gefordert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Existiert Orientierungslosigkeit unter Studierenden und Lehrenden gegenüber diesen neuen Herausforderungen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Die Studierenden sehen zunächst nur die Verschulung und die Reglementierung, die eigentlich nicht sein müsste, wenn man die Bologna-Vorgaben korrekt anwendete. An sich müsste man die Module so ausgestalten, wie wir das auch im Akkreditierungsrat wollen, dass Studierende eher mehr Möglichkeiten haben als weniger. Aber ich gebe gern zu, dass das in Wirklichkeit nicht immer so ist. Und die Lehrenden sehen immer nur den bürokratischen Wust, der da entsteht. Natürlich war es viel einfacher, eine Rahmenprüfungsordnung zu haben, innerhalb derer man dann machen konnte, was man wollte. Der Bologna-Prozess ist zum ersten Mal eine Universitätsreform, der man nicht entgehen kann. Ich habe viele Prüfungsordnungen erlebt, die nichts an meinem Prüfungsverhalten geändert haben, aber diese Reform kann man nicht unterlaufen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Also bleibt einem einfach nichts anderes übrig?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Man muss sich dem Europäischen Studienmodell stellen. Man kann das ja in tausend Richtungen ausgestalten</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Das ist eine Form von Resignation gegenüber den Prozessen von oben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nein, es ist einfach eine menschliche Eigenschaft, dass man sich erst in Bewegung setzt, wenn man muss.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Es gibt Professoren, die sich aufgrund dieser neuen Zwänge nun vollkommen aus der akademischen Welt zurückziehen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Schon wenn man Professor wird, macht man die enttäuschende Entdeckung, dass man ganz andere Dinge machen muss, als man sich das als angehender Wissenschaftler vorgestellt hatte. Man hat eine Unmenge Verwaltung, Selbstverwaltung und dergleichen, aber eine Institution, die Anspruch auf Autonomie erhebt, muss diese Selbstverwaltung eben leisten. Zweitens ist es wohl richtig, dass der Bologna-Prozess in Deutschland besonders deutsch durchgeführt wird, also besonders bürokratisch und kompromisslos. Aber diese Bürokratie gab es auch vorher schon. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Dann gibt es keine Alternative zur Bürokratie?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Doch, indem man die Studienreform selber in die Hand nimmt, und indem man die Chancen des Bologna-Prozesses, etwas Neues zu machen, auch wirklich wahrnimmt. Das beflügelt die eigenen Energien, das bringt neue Studierende, das weckt Interesse für neue Berufsfelder. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Wenn es diese negativen Seiten schon immer gegeben hat, bedeutet Bologna dann jetzt also die Heilung des Status Quo oder doch nur die Institutionalisierung der Misere?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Mein Idealbild wäre, dass die Universität ihre Aufgaben auf differenzierte Weise wahrnimmt. Dass es Bakkalaureus-Studiengänge gibt, als vollwertiges Studium, nicht nur als Grundstudium. Dass wir entbürokratisieren, wie es ja der Akkreditierungsrat zur Zeit schon macht, dass der Bakkalaureus kein Kurzstudium ist, sondern volle drei, meinetwegen auch vier Jahre gehen darf, je nach Studienziel. Dass die Studienwünsche dieser Studierenden erfüllt werden. Dass es eine sicher kleinere Zahl an Studenten gibt, die nach dem B.A. weiterstudieren, entweder hin zur Spezialisierung oder in einer wissenschaftlichen Vertiefung. Ich möchte nicht, dass die älteren Professoren in der Master-Studienphase unterrichten und die jüngeren in der Bachelor-Studienphase, sondern genau umgekehrt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Ist das nicht nur ein positiver Nebeneffekt eines Prozesses, der ursprünglich mit ganz anderen Zielen begonnen wurde?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Die Ziele waren ja nie so ganz klar</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Welches waren denn die Ziele?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Da gab es Leute, z.B. in der Europäischen Kommission, die wollten die Fluktuation, also den Wechsel zwischen den europäischen Hochschulen erleichtern. Dann gab es Leute, die dachten vor allem an Studienzeitverkürzung. Dann gab es Leute, die sich eine höhere Berufs-Orientierung versprachen, wie im Deutschen fälschlicherweise das englische „employability“<span> </span>übersetzt wurde, obwohl Berufsfeld-Orientierung gemeint ist. Es ist ja aber immer so in der Welt und der Politik, dass es verschiedene Motive gibt und in Wirklichkeit etwas durchaus anderes herauskommt. In Hinsicht auf die Beweglichkeit der Studierenden innerhalb der Europäischen Union ist es eher zu größerer Unbeweglichkeit gekommen. Die meisten werden jetzt erst frühestens nach dem Bachelor wechseln. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Auf welcher Ebene wurde dieser ganze Prozess in Gang gesetzt, wer hat da die grundlegenden Entscheidungen getroffen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ausgangspunkt war ein Beschluss der europäischen Wissenschaftsminister. Mit diesem Beschluss von oben setzte sich dann die Hochschulrektorenkonferenz massiv für den Bologna-Prozess ein, zunächst aber ohne Rücksprache mit den Fächern. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Die Fächer haben sich nun abgefunden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das funktioniert ja alles nicht, wenn die Betroffenen nicht mitmachen. Deshalb gibt es ja jetzt das Akkreditierungssystem. Akkreditierung ist nun wirklich keine Sache mehr von oben. An unserer eigenen Universität hat sich die Philosophische Fakultät relativ spät entschieden, in den Bologna-Prozess einzusteigen. Im Oktober wird es ein Akkreditierungsverfahren geben: Nicht durch universitätsferne ›Obrigkeiten‹, sondern durch Kollegen von anderen Universitäten, und zwar solchen, die nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu uns stehen. Außerdem durch künftige Arbeitgeber und Studierende. Das ist zwar eine Art Kontrolle, aber in dem Sinn, dass man darlegen muss, dass Studiengänge so funktionieren können und dass man sich dafür einsetzt. Die Umsetzung beschließt nicht das Ministerium oder die Universitätsleitung, sondern die Fächer müssen es selber machen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Aber der eigentliche Punkt am Bologna-Prozess ist ja etwas ganz Schlichtes, das habe ich auch relativ spät bemerkt. Die Universitäten in deutschsprachigen Ländern beschwören immer die Humboldtsche Universitätsreform, deren Kern darin besteht, dass Forschung und Lehre nicht getrennt werden dürfen und dass die Lehre einen Bezug zur aktuellen Forschung haben muss. Der Bologna-Prozess stellt dies nicht in Frage, versteht aber Studiengänge nicht als Emanation einer wissenschaftlichen Disziplin, sondern als verantwortungsvolle Verbindung von Inhalten, die über eine Fachdisziplin hinausgehen. Sie sind also nicht die Privatangelegenheit eines Romanisten z.B., der das macht, was er ohnehin gerne macht, sondern müssen auch noch andere Kriterien erfüllen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Warum gibt es kein Alternativkonzept zum amerikanischen Hochschulsystem?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das habe ich auch mal gesagt, aber das ist ein perspektivischer Irrtum. In Wirklichkeit ist der Bologna-Prozess etwas ganz Neues. Jedenfalls etwas anderes als die Übernahme des amerikanischen Studiensystems. Der Irrtum kommt vielleicht daher, dass man einfach die englischen Begriffe Bachelor und Master übernommen hat, aber es trifft nicht zu, dass einfach etwas Angelsächsisches übernommen wurde. Der größte Unterschied bleibt der, dass die europäischen Hochschulen nach wie vor staatlich bleiben. Das sind keine amerikanischen Verhältnisse. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Noch nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das werden sie auch nicht. Da müsste man viel mehr Geld investieren. Übrigens, der größte Teil der amerikanischen Universitäten, die, welche nicht von unseren Politikern besucht werden, sind weit unter dem Niveau einer normalen deutschen Provinz-Universität. Man darf nicht nur an Harvard und Stanford denken. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Womit wir beim Thema Eliteuniversität wären.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das ist auch so ein missverständlicher Begriff. Eine Eliteuniversität kann es natürlich nicht geben. Es mag Teile einer Universität geben, die im Augenblick besonders gut sind, das wechselt aber immer, bleibt nie gleich. Ich finde es auch nicht schlecht, dass Universitäten oder Bereiche, die nachweislich und unabhängig bestätigt im einen oder anderen Bereich besonders gut sind, finanziell gefördert werden. Aber die Vorstellung einzelner, für immer feststehender Eliteuniversitäten halte ich für unrealistisch. Wettbewerb zwischen Universitäten ist nicht schlecht, aber bitte nicht nach ökonomischen Maßstäben. Eher stelle ich mir verschiedene Profilbildungen vor, die Universitäten unterscheidbar machen. Darin besteht ja auch das Prinzip von Bologna, dass europäische Universitäten nicht gleich, aber vergleichbar werden, mit gegenseitiger Anerkennung der verschiedenen Leistungen und Studienabschlüsse. Die Romanistik wird dann nirgendwo mehr die gleiche sein, ob in Heidelberg, Jena oder Berlin, aber gleichwertig, jedenfalls im Anrechnungssystem. Daraus könnte ein vielgestaltiger, aber hinreichend integrierter europäischer Hochschulraum entstehen, der auch für Studierende aus Entwicklungsländern oder Asien attraktiv sein kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber gerade so etwas wie ein Erasmus-Semester wird durch die Enge im Bachelor erschwert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das ist ein Problem der Ausgestaltung der Studiengänge. Bachelor-Studiengänge dürfen nicht zu kurz sein und sie müssen hinreichend Zeit lassen, auch ein Auslandsjahr einzuplanen. Es liegt auch an uns, wie wir das ausgestalten. Also: so wenig Reglementation wie möglich! Nicht alle Nebenfächer müssen untergebracht werden, die Professoren für wichtig halten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Wenn wir davon ausgehen, dass die im Gange befindliche Modularisierung bereits einen Eindruck der bevorstehenden Studiengänge zulässt, ergibt sich die Frage, ob Zeit, Raum und Auswahlfreiheit, wie sie im bisherigen Magisterstudiengang zur Verfügung standen, weiterhin existieren, ohne sich Vorschreibungen machen lassen zu müssen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Man soll nicht Übungen vorschreiben, sondern Module. Das heißt nur die Modultypen sollen verpflichtend werden, nicht die Studieninhalte. Sie dürfen sich auch nicht von Semester zu Semester wiederholen. Und es muss auch Raum dafür bleiben, dass sich die Studierenden ihr Programm selber zusammenstellen können. Eine sachgerechte Umsetzung des Bologna-Prozesses verlangt<span> </span>somit eigentlich eine Erhöhung der Zahl der Lehrenden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Wurden da Fehler bei der Finanzierung gemacht?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das ist nicht nur eine beliebige Universitätsreform, sondern die Reform eines Ausbildungsmodells einer Gesellschaft, in der es sehr viel mehr Studierende geben sollen, als es früher der Fall war. Das verursacht Kosten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Wer soll das bezahlen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Die Republik! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Nicht die Studierenden?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nicht die Studierenden, nein!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Die Studierenden sind sicher ruhiger als früher, das gesamte Hochschulsystem wird dennoch umgekrempelt und von mehr Autonomie ist die Rede. Sehen Sie Parallelen zu den Errungenschaften von ‘68?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nein, das war etwas völlig anderes. Aber unsere Generation hat elementare Fehler gemacht, z.B. dass sie den Begriff Bildung für ›bürgerlich‹ hielt und zu schnell aufgegeben hat und damit in die technokratische Falle geriet: sie hat Bildung mit Ausbildung verwechselt. Außerdem wurde damals nicht beachtet, dass Universität keine demokratische Veranstaltung ist, sondern eine unvermeidlicherweise hierarchisch strukturierte, die aber kontrolliert werden muss. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Also ist die ›demokratische‹ Universität illusorisch?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nein, das damalige Verfassungsgerichtsurteil, dass bei Fragen der Wissenschaft im engeren Sinne Entscheidungen nicht ohne eine Professoren-Mehrheit<span> </span>getroffen werden können, die halte ich schon für richtig. Gleichzeitig wurde auch die Beteiligung anderer Universitätsgruppen, wie der Studierenden, verpflichtend. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Was kann heute von „unten“ kommen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Der Reformprozess funktioniert NUR, wenn etwas von unten kommt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Und die Studierenden?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Die Studierenden sind zum ersten Mal in die Studiengangsentwicklungen eingebunden. Die Akkreditierungsagenturen arbeiten alle mit studentischen Mitgliedern, dies gilt auch für den Akkreditierungsrat. Im Akkreditierungsrat haben die Bundesländer nur vier Vertreter, das ist ein eindrucksvoller Verzicht für den Staat, der die Hochschulen finanziert. Daneben gibt es Professoren, Studierende, Vertreter der Gewerkschaften, der Arbeitgeber, ausländische Kollegen. Es hat das noch nie gegeben, dass über Studiengänge und über inhaltliche Studienreformen eine solche Vielzahl von Beteiligten mitentscheidet und nicht nur ein Ministerium oder eine Universität. Natürlich gibt es da auch Interessenkonflikte, die zum Ausgleich gebracht werden, aber sie werden nicht kaschiert. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Und Sie verteidigen die Rolle der Geisteswissenschaften?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nein, das muss ich nicht. Das ist auch so eine verbreitete Vorstellung, die Vertreter der Wirtschaftsverbände hätten etwas gegen Geisteswissenschaften. Das ist überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil. Zwar aus verschiedensten Motiven, aber sie halten Geisteswissenschaften für in der Wirtschaft unentbehrlich. Im Universitätsrat Wien sitzen mehrere Bankchefs, die haben gleich in der ersten Sitzung gesagt, dass kein einziges kleines Fach abgeschafft wird, solange sie im Universitätsrat mitentscheiden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Apropos Österreich, was<span> </span>läuft dort anders als in Deutschland?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>. Dort ist man viel weiter. Österreich ist ja ein relativ kleines Land, das früh beschlossen hat, Bologna umzusetzen. Es läuft dort weniger bürokratisch, deshalb hat inzwischen jede österreichische Universität eine andere Struktur. Manche geben sich ein bestimmtes Profil, andere legen sich auf ein breites Fächerspektrum fest. Hier in Deutschland ist die Autonomie der Universität noch lange nicht so weit. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Was sehen Sie bei uns perspektivisch?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Wenn ein Teil der Reformen gelingt, dann kann ich mir vorstellen, dass die Universitätslandschaft in Deutschland bald viel differenzierter aussieht. Dann weiß man, warum man an eine bestimmte Hochschule geht. Ich hoffe auch nach wie vor, dass es zu einer größeren Fluktuation kommt.. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Kommen wir zum eigenen Hause. Was ist dringend zu tun, damit die Romanistik Jena sich selbst weiterhin gerecht wird, auch innerhalb des neuen Studiensystems?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Wir befinden uns in einer schwierigen Übergangszeit. Einmal die Umbruchphase durch den Bologna-Prozess und dann auch der Generationenwechsel, denn viele Professoren waren beim Neuaufbau der Romanistik in vergleichbarem Alter und scheiden jetzt aus. Viele Stellen sind derzeit nicht besetzt. Wir haben unser neues Profil noch nicht gefunden. Das muss jetzt mit den Neuberufungen kommen. Alles in allem müssen wir uns in einem möglichst raschen Zeitraum entscheiden, welche Struktur die Romanistik künftig haben soll. Das kann auch nicht in der Romanistik allein geschehen, da muss man sich mit den anderen Geisteswissenschaften zusammensetzen&#8230;.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Was könnte die Jenaer Romanistik im deutschen Vergleich zukünftig auszeichnen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Bisher hat sich die Romanistik Jena dadurch ausgezeichnet, dass sie die Romanistik in ihrer ganzen Breite vertreten hat. Zwar immer relativ schmal von der Personenbesetzung her, aber in der ganzen Breite. Offensichtlich lässt sich das auf die Dauer nicht durchhalten und ist übrigens im Rahmen der Umstellung auf die neuen Studiengänge wahrscheinlich auch nicht möglich. Für die Zukunft wäre ich für eine klare Profil-Entscheidung, aber das entscheide dann nicht mehr ich mit, sondern die nachfolgenden Professoren. Eines scheint mir allerdings gesetzt zu sein; Rumänisch. Und die damit verbundenen Regionalstudien. Hier sind wir in Deutschland die einzigen, das sollte man forcieren und auch ausbauen. In allen anderen Dingen bin ich offen; es muss uns gelingen, neue Kooperationsformen zu finden, traditionelle Themen weiterzuführen, aber auch ganz Neues zu machen. Wir spielen eine noch zu kleine Rolle in gemischten Studiengängen wie IWK. Auch die Idee von Herrn Born, einen Südamerika-Schwerpunkt zu beginnen, war ja keine schlechte Idee.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Also weg vom traditionellen Fach?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Beides. Man muss den Studierenden gerecht werden. Wer Italienisch will, weil er Kunstgeschichte betreibt, muss das können, auch Rumänisch verbunden mit Jurisprudenz muss denkbar sein. Studierende sollen die Ausrichtung ihres Studiums selbst in die Hand nehmen können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber ein Großteil studiert heute nur mit dem Ziel, später mehr Geld zu verdienen, nicht zur Selbstbildung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das ist schwer zu sagen, außerdem haben auch dann die Studierenden mehr Chancen, die ungewöhnliche Kombinationen wählen. Sinologie und BWL studieren nicht Tausende. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber die überfüllten traditionellen Diplom-Studiengänge zeigen die Priorität der Studierenden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Studienentscheidungen unterliegen Modetrends. Das hat es immer gegeben. Ich glaube, dass Bologna-Studiengänge mehr Chancen bieten. Niemand weiß von vornherein, was er später dann tatsächlich machen wird. Bei der Wahl des Studiums sollte man sich für Bereiche entscheiden, die einen interessieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Damit werden Sie sicher nicht dem Großteil der Studierenden hier gerecht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das würde ich ihnen aber unaufhörlich predigen. Übrigens hat selbst die Wirtschaft inzwischen die Geisteswissenschaften schätzen gelernt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Hoffentlich hören das alle, damit die Qual jener Kommilitonen durch Überfüllung entsprechender Hörsäle bald ein Ende hat. Aber kurzfristig hilf da wohl nur der NC? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Damit sind wir beim Thema Zulassungsbeschränkung. Auch hier bietet Bologna Alternativen. Ich bin dafür, ohne Eingangsbeschränkungen in einer Orientierungsphase des Studiums die Chance zu eröffnen, Studienentscheidungen zu revidieren. Das kann gegen Überfüllung helfen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Hier zeigen sich doch weiterreichende Probleme. Unter gesellschaftlichem Druck werden von Studierenden Studiengänge gewählt, die eine finanzielle Perspektive bieten. Können sich die Hochschulen so einem gesamtgesellschaftlichen Problem stellen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Die Hochschulen können nicht gesellschaftliche Krisen lösen. Aber sie müssen damit umgehen. Dabei halte ich das Bologna-System für flexibler als das traditionelle Studiensystem, das bestraft nämlich nur, indem es Studierende in einem viel zu späten Stadium sanktioniert. Das ist doch viel irrationaler und ungeeigneter als das Bologna-System, das weniger auf Abschlussexamina als auf studienbegleitende Qualifikation setzt und bei richtiger Umsetzung die Eigenverantwortung der Studierenden stärkt. Ich glaube nicht, dass jemand, der zum dritten Mal ein Pflichtmodul nicht schafft, es zum vierten oder fünften Mal probieren wird. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber zu Ihrer Zeit hat man noch viel länger studiert, z.B. Sie haben vier Fächer studiert, wie auch viele, viele andere Professoren. Teilweise acht oder neun Jahre. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ja, aber Romanistik habe ich zum Beispiel nie studiert. Ich habe Romanistik als Nebenfach in der Promotion gehabt und mich dann in diesem Fach habilitiert, ohne es studiert zu haben. Darum beherrsche ich auch weniger romanische Sprachen als manche Kollegen. Ich kann z.B. Spanisch nur lesen, nicht sprechen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Und Rumänisch auch nicht!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nein, und auch kein Portugiesisch. Während andere Kollegen das können, die von Vornherein Romanistik studiert haben. Dafür habe ich andere Qualifikationen aus meinen übrigen Studiengebieten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Der Studierende heute bekommt ein Studium, das den gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht werden will, nicht mehr dem humanistisch-freien Geist. Es geht um Beruf. Man wird nicht mehr gebildet, sondern ausgebildet an Universitäten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ich wünsche mir, dass man auch ›gebildet‹ wird. Aber wir können von einer Gesellschaft nicht verlangen, dass sie einem so hohen Prozentsatz an Menschen ›nur‹ zur Bildung, nicht aber zu einer Ausbildung verhilft. Beides muss sich auch nicht ausschließen. Bildung können Sie auch im neuen Studiensystem erwerben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber nicht unter diesem Zeitdruck.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Doch. Man sollte dann den Bachelor relativ früh abschließen, einen innovativen Studiengang wählen und dann im Master-Studium eine Vertiefung anstreben. Da können Sie sich dann etwas mehr Zeit lassen. Aber die verfügbare Zeit ist natürlich auch nicht unendlich!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Also dient im Grunde der Bologna-Prozess nur dazu, dem Phänomen Massen-Universität gerecht zu werden&#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: &#8230;.und dazu, etwas zu retten, was zum Wesen der europäischen Hochschulen gehört &#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: &#8230; genau, eine kleine Elite hat dann die Möglichkeit, Raum und Zeit zu erhalten, die der Geist braucht, um sich im traditionellen Sinne zu bilden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Nein, möglichst viele Studierende sollen diese Möglichkeit bekommen. Nicht nur eine kleine Elite. Wir sind uns ja einig. Bildung ist ja nicht was für einige wenige. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FS</strong><strong>R</strong>: Welche Verantwortung trägt die Politik bei diesen Problemen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Erstens sollte die Politik die Hochschulen mehr und mehr aus ihrer direkten Verantwortung entlassen und ihnen mehr Autonomie erlauben, kontrollierte Autonomie wohlgemerkt. Sie soll keine Entscheidungen treffen, die sie eigentlich nicht treffen kann, weil sie gar keine Entscheidungskompetenz hat. Das Akkreditierungssystem ist ein erster Schritt in diese Richtung. Zweitens sollte die gesamte künftige europäische Politik sehr viel mehr Geld in die Ausbildungssysteme stecken, nicht nur in die Universitäten, auch in andere Ausbildungssysteme, das fängt ja alles viel früher an. Drittens sollte sie Freiräume schaffen, um den Lernenden auch die Chance zu geben, zu suchen, sich zu orientieren, in welche Richtung sie gehen wollen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Was wünschen oder empfehlen Sie den neuen Studierenden, die nun zum ersten Mal nur noch im neuen BA-/MA-System studieren können? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ich würde ein breit angelegtes BA-Studium machen, also mit einer möglichst breiten Konstellation von Fächern, und mir während des BA-Studiums überlegen, wie ich mich in der nächsten Studien-Etappe, also im Master, dann spezialisiere.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Aber man kann nur noch zwei Fächer wählen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Vielleicht kann man dann wenigstens zwei sehr unterschiedliche wählen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Nun kurz noch zum privaten Reinhold Grimm. Wenn Sie morgen nach Wien fliegen, fällt Ihnen dann auch Thomas Bernhard ein?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ich habe in den ersten Sitzungen des Wiener Universitätsrats immer gesagt, dass ich, seit ich Mitglied dort bin, ununterbrochen Thomas Bernhard lese, weil ich ihn als eine indirekte Liebeserklärung an Österreich empfinde. Damit bin ich aber bei den Kollegen aus der Wirtschaft immer auf eine gewisse Verbitterung gestoßen. Nein, ich liebe den wirklich sehr, den Bernhard. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Ihr Leben ist inzwischen mit vielen akademischen Ämtern verbunden. Liegt Ihnen das?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ich habe erst relativ spät gemerkt, dass ich für Hochschulpolitik vielleicht geeignet bin, gerade weil ich unverhohlen meine Meinung sage, aber<span> </span>auch bekanntgebe, wenn ich die geändert habe, was ebenso unüblich ist. Ich habe auch gelernt, lange zuzuhören, obwohl ich sonst eher der Typ bin, der explodiert. Dafür habe ich mehrere Bücher nicht geschrieben, die ich gerne geschrieben hätte und von denen ich mir immer noch vormache, dass ich sie irgendwann schreiben werde. Ich habe auch gemerkt, dass nur ganz wenige Menschen die Chance haben, mit sich ablösenden Generationen junger Leute umzugehen, und das finde ich inzwischen wichtiger, als manch Wissenschaftliches, was ich so gemacht habe. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Nun zu einer Frage, die Thomas Bernhard stellt; ist das Leben eine Tragödie oder eine Komödie?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Beides. Der Unterschied ist ganz gering zwischen einer Tragödie und einer Komödie. Das kann ich mit einem Molière erklären, den man tragisch und komisch inszenieren kann, und beides ist wahr. Institutionen sind teilweise überaus komisch. Das schließt aber nicht aus, dass sie durchaus ernsthafte Sachen betreiben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Welche Werke der Literatur haben Ihr Leben beeinflusst?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Das wechselte. Zu meiner Zeit als Privatdozent in Konstanz teilte ich meinen Studierenden mit, sie seien erst Menschen, wenn sie Proust ganz gelesen hätten. Und in Hannover habe ich als Professor einen Anruf von jemandem bekommen, mit dem ich nie gerechnet hätte. Er teilte mir am Telefon mit, er sei jetzt Mensch geworden. Aber was mich selber angeht, waren das Kant und Hegel. Proust gehört auch dazu. Aber ich glaube, das wechselt. Wenn man länger nachdenkt, fallen einem viele Bücher ein. Aber auf diese „einsame Insel“ zum Beispiel, ich bin nicht ganz sicher, ob man nicht auch Don Quijote mitnehmen könnte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Haben Sie Zeit zu lesen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>: Ich lese ununterbrochen. Abends vorm Einschlafen. Und auf keinen Fall die Sachen, die ich lesen muss. Immer mehrere Sachen gleichzeitig. Ich lese übrigens auch Kriminalromane. Ich bin ein begeisterter Anhänger davon und bin mir auch vollkommen im Klaren drüber, wie einfach die gestrickt sind, das macht aber nichts. Aber es gibt auch Texte, die ich immer wieder gelesen habe. Goethes Wahlverwandtschaften zum Beispiel. Und dann macht man die Entdeckung, man habe etwas überlesen, aber in Wirklichkeit hat man inzwischen eine andere Perspektive. Das macht mich auch sehr vorsichtig. Man wird mit dem Alter auch wählerischer, wenn man bedenkt, dass man manches vielleicht zum letzten Mal liest. Aber ich kann mir nicht vorstellen, nicht zu lesen. Ich halte es ganz ehrlich sogar für irrelevant, was man liest. Wichtig ist, dass man liest. Dass ich als Professor natürlich versuche, einen Teil der abendländischen Tradition zu retten, ist klar. Ich finde es aber bei Magisterarbeiten zum Beispiel immer am besten, wenn der Studierende etwas Eigenes vorschlägt. Auch wenn mir ein Autor nicht passt. Das ist besser als die hundertste Arbeit über Molière. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>FSR</strong>: Sie sagten, Sie würden etwas schreiben wollen. Was wäre das? Wissenschaftliches oder Belletristik?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><strong>Grimm</strong>. Nein, Belletristik habe ich nie gemacht. Ich würde gerne mit meiner Frau ein Buch über die Funktion von Mythos und Religion in der frühen Neuzeit schreiben. Die These des Buches wäre, dass die elementaren Sinnstiftungskategorien ganz einfach sind und dass mythische und religiöse Motive vollkommen identisch sind. Und gerade mit meiner Frau kann ich gut gemeinsame Texte schreiben; wir kritisieren uns gegenseitig völlig schonungslos.<em> </em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><em><!--[if !supportEmptyParas]--></em> <!--[endif]--></span></p>
<p><span style="font-size:100%;"><span>Die Fachschaft der Romanistik Jena bedankt sich bei Reinhold Grimm für das Interview.</span></span> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hispanistik-Modul bei LOTSE]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2009/01/16/hispanistik-modul-bei-lotse/</link>
<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 12:23:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2009/01/16/hispanistik-modul-bei-lotse/</guid>
<description><![CDATA[Kennen Sie schon LOTSE, das Navigations- und Schulungssystem für Studierende und Wissenschaftler/-in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kennen Sie schon <a title="LOTSE" href="http://lotse.uni-muenster.de/" target="_blank">LOTSE</a>, das <span class="text"><span class="text"> Navigations- und Schulungssystem für Studierende und Wissenschaftler/-innen? Mit LOTSE können Sie wissenschaftliche Arbeitstechniken erlernen und erhalten Unterstützung bei allen Arbeitsschritten des Lernens, Forschens und Lehrens. Unter Federführung der ULB Münster wird LOTSE von derzeit 11 beteiligten Hochschulbibliotheken ausgebaut und gepflegt, einige Funktionalitäten sind allerdings auch nur über die beteiligten Hochschulen nutzbar (HU Berlin, Bochum, Dortmund, Göttingen, Graz, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, Münster, Wien).<br />
</span></span></p>
<p><span class="text"><span class="text">Neben einem großen fachübergreifenden Teil gibt es mittlerweile 16 verschiedene Fachansichten, seit kurzem &#8211; verantwortet von der SUB Hamburg und dem dortigen Sondersammelgebiet &#8211; auch für die <a title="LOTSE Hispanistik" href="http://lotse.uni-muenster.de/hispanistik/index-de.php" target="_blank">Hispanistik</a>.<br />
</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bibliotheksmodul bei Romanistik.de]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2009/01/16/bibliotheksmodul-bei-romanistikde/</link>
<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 11:55:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2009/01/16/bibliotheksmodul-bei-romanistikde/</guid>
<description><![CDATA[Romanistik.de, die Internetseiten der deutschsprachigen Romanistik, bieten seit kurzem ein Bibliothe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=210" target="_blank">Romanistik.de</a>, die Internetseiten der deutschsprachigen Romanistik, bieten seit kurzem ein <a title="Bibliotheksmodul Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=104" target="_blank">Bibliotheksmodul</a>.  Entwickelt wurde es von Dr. Thomas Stöber, Romanist und Fachreferent an der Augsburger Uni-Bibliothek, in Zusammenarbeit mit den romanistischen Sondersammelgebietsbibliotheken und einigen interessierten KollegInnen.</p>
<p class="bodytext">Es finden sich Überblicksinformationen und Links zu den Bereichen:</p>
<p class="bodytext"><a title="Sammelschwerpunkte Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=107" target="_blank">Sammelschwerpunkte</a> zur Romanistik an deutschen Bibliotheken und Virtuelle Fachbibliotheken</p>
<p>Relevante <a title="Bibliothekskataloge Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=106" target="_blank">Bibliothekskataloge und Bibliographien</a> zur Romanistik</p>
<p class="bodytext"><a title="Aktuelle Publikationen Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=105" target="_blank">Neuerscheinungen und aktuelle Publikationen</a></p>
<p class="bodytext"><a title="Fachzeitschriften Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=110" target="_blank">Romanistische Fachzeitschriften</a></p>
<p class="bodytext">Wichtige Anlaufpunkte für die <a title="Internetressourcen Romanistik.de" href="http://www.romanistik.de/index.php?id=111" target="_blank">Romanistik im Netz</a>,  Internetressourcen</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einführung in die Kunst des Erinnerns und Vergessens bei Weinrich]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/2008/12/11/lethe/</link>
<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 12:25:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.wordpress.com/2008/12/11/lethe/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Artikel möchte kurz und knapp in die Kunst des Vergessens einführen. Hierfür wird zurückgegri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://kaltric.wordpress.com/mat/matphil/lethe/" target="_blank">Dieser Artikel </a>möchte kurz und knapp in die Kunst des Vergessens einführen. Hierfür wird zurückgegriffen auf das Werk ‘Lethe &#8211; Kunst und Kritik des Vergessens’ von Harald Weinrich (*1927), spezieller: nur auf die ersten beiden Kapitel, welche in die grundlegende und klassische Ansicht (von Simonides bis Dante) der Mnemotechnik und deren Gegenspieler, die Vergessenskunst, einführt.</p>
<p>Diesen Artikel gibt es auch als <a href="http://kaltric.files.wordpress.com/2008/12/081202-weinrich-lethe.pdf" target="_self">PDF zum downloaden</a> und ausdrucken. (Neue Versionen der PDF werden aber nur im Artikel selbst aktualisiert werden)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Achte auf deine Taten]]></title>
<link>http://juliafrick.wordpress.com/?p=433</link>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 14:06:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>JF</dc:creator>
<guid>http://juliafrick.wordpress.com/?p=433</guid>
<description><![CDATA[19. Nov. 2008 Erkenntnis: Wenn die Menschen glauben, dass es keine Konsequenzen für ihre Taten gibt,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>19. Nov. 2008</strong></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Erkenntnis:</span><br />
Wenn die Menschen glauben, dass es keine Konsequenzen für ihre Taten gibt, verhalten sie sich, wie sie wollen.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Fallbeispiel:</span><br />
Ich komme nach vorheriger Vereinbarung in die Sprechstunde einer Dame, die den langen Titel einer ordentliche Universitätsprofessorin samt Doktorat führt.<br />
Mein erster Gedanke dazu &#8211; „Gefährlich! Eventuell pragmatisierte Arroganz!“ &#8211; sollte sich als richtig herausstellen.</p>
<p>Sie verweist mich auf den Besprechtungstisch im Rattan-Look, schreibt noch ein Email fertig, nimmt neben mir Platz und fragt mich mit verschränkten Händen, was ich von ihr will.<br />
Ich wiederhole den Inhalt des Emails, das ich ihr drei Tage zuvor geschickt habe. Sie sieht mich mit einer Mischung aus Desinteresse und verhohlener Aggression an (Subtext: „Warum stehlen Sie mir meine Zeit?“)<br />
Ich führe den Inhalt weiter aus, denn offensichtlich hat sie trotz Vorinformation per Email nicht verstanden, was ich von ihr will. (Subtext: „Warum stellen Sie sich so dumm und vergeuden unsere Zeit?“)<br />
Sie unterbricht mich, weist mich darauf hin, dass sie das nicht interessiere, und wiederholt ihre Frage, was ich von ihr wolle.<br />
Ihr Sympathiebonus für das leichte Kärnternisch in ihrer Ausdrucksweise ist dahin, ich werfe mein höfliches Lächeln weg und ändere meine Taktik auf Ein-Wort-Sätze. (Subtext: „Hey – ich zahle Ihren Posten mit meinen Steuergeldern – reißen Sie sich  zusammen!“)</p>
<p>Die gute Frau nimmt das als Aufforderung, vor sich her zu monologisieren und erzählt mir alles, was ich bereits durch Internetrecherche herausgefunden habe.<br />
Ich nicke, sage „jaja“ und „schon klar“ &#8211; was sie als Aufforderung nimmt, weiter zu sprechen. Ihr Sermon ist gespickt mit Modalverben in Befehlsform wie „Sie müssen“ und gipfelt in einem: „also, wenn Sie das so machen, wie wir das jetzt besprochen haben (sic!), dann kann ich mir vorstellen, dass das gut funktioniert.“</p>
<p>Ich überlege kurz, ob ihr denn bewusst ist, dass ihre Realitätsauffassung komplett verrutscht ist und ob ihr der Name Watzlawick eventuell ein Begriff ist – denn von einem „wir haben das jetzt besprochen“ habe ich nichts mitbekommen.<br />
Ich habe so eben nur ein „so wie ich Ihnen das jetzt angeschafft habe“ erlebt. Schreckliche, lang verdrängte Erinnerungen an eine ähnlich von Wahrnehmungsschwierigkeiten geplagte Deutschlehrerin zu Gymnasiumszeiten steigen in mir hoch.</p>
<p>Ich beginne, meine Sachen zusammen zu packen. (Subtext: „Sie haben Recht, wir verschwenden hier beide unsere Zeit.“)<br />
Daraufhin sieht sie mich überrascht an, als erwarte sie von mir eine andere Reaktion. (Lächeln? Zustimmung? Begeisterung?! &#8211; Oder womöglich gar eine Antwort, so wie in einem echten <em>Gespräch</em>?!)<br />
Diese Frage bleibt ungeklärt; ich werfe meinen Mantel über, während sie – ganz offensichtlich irritiert – etwas in Richtung einer Entschuldigung für ihre anfängliche Unfreundlichkeit murmelt. (&#8220;Anfänglich?&#8221; Was für ein Festschmaus für Watzlawick, sollte er von oben runterschauen!)</p>
<p>Ich schenke ihr kopfschüttelnd ein „Vielen Dank für Ihre Zeit“ und überlasse sie den Rattanmöbel und ihrem universitären Elend.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Nachsatz I:</span><br />
Zu diesem Thema gibt es übrigens schon länger folgenden, wahrhaft sinnvollen Spruch:<br />
„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.<br />
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.<br />
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.<br />
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.<br />
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“</p>
<p>Ich finde, er sollte erweitert werden:<br />
„Achte auf deine Taten, denn sie könnten zu Blog-Einträgen werden.“</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Nachsatz II:</span><br />
Nicht nur Amazon.de hat eine online Bewertungsstatistik &#8211; das gibt es auch für Universitätsprofessoren und jegliche Art von Dozenten: <a href="http://www.meinprof.at" target="_blank">www.meinprof.at</a> -<br />
Konsequenzlosigkeit adé.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Podiumsdiskussion: Perspektive Romanistik]]></title>
<link>http://romiromstik.wordpress.com/2008/11/13/podiumsdiskussion-perspektive-romanistik/</link>
<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 11:54:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>fsrromanistik</dc:creator>
<guid>http://romiromstik.wordpress.com/2008/11/13/podiumsdiskussion-perspektive-romanistik/</guid>
<description><![CDATA[Podiumsdiskussion: Perspektive Romanistik Montag, 17. November 2008, 17.30 Uhr s.t. Universität Pots]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>
<p style="line-height:14.4pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:x-small;"><strong>Podiumsdiskussion: Perspektive Romanistik</strong></span></span></p>
<p style="line-height:14.4pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:x-small;"><strong>Montag, 17. November 2008, 17.30 Uhr  s.t.</strong></span></span></p>
<p style="line-height:14.4pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:x-small;">Universität Potsdam, Campus Neues Palais, Haus 8, Räume  0.60/0.61</span></span></p>
<p style="line-height:14.4pt;"><span style="font-size:x-small;"><em><span>Im Anschluss besteht die Möglichkeit  zum Austausch bei Gebäck und Getränk</span></em></span></p>
<div style="line-height:14.4pt;"><span><span style="font-size:11pt;color:windowtext;"><span style="font-size:x-small;">Español, français, italiano oder português – vier Sprachen, die den  Mittelpunkt der Romanistik ausmachen. Während des Studiums werden sie mit  Leidenschaft erlernt, ana­lysiert und gesprochen. Doch nach dem Abschluss  stellt sich die Frage, wie man damit seinen Lebensunterhalt finanzieren kann.  Mögliche Antworten darauf bietet diese Veranstaltung. Denn die Bandbreite an  Tätigkeiten für Romanistik-Studierende ist recht ansehnlich. Sei es das  Eintauchen in die Wissenschaft des eigenen Fachgebiets oder der Einstieg in  Bereiche wie die PR- und Werbebranche, Kulturmanagement, Verlage oder Tourismus.  Seien Sie dabei, wenn mit den geladenen Gästen Perspektiven disku­tiert  werden. Denn schon damals wussten die Menschen, worauf es im Leben ankommt.  „Faber est suae quisque fortunae!“ (Jeder ist seines eigenen Glückes  Schmied.)</span></span></span><span style="font-size:11pt;"></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:x-small;">ReferentInnen:</span></span></p>
<p></span></div>
<div style="line-height:14.4pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:x-small;">-  Prof. Dr. Ottmar Ette :: Institut für Romanistik :: Universität  Potsdam</span></span></div>
<div style="line-height:14.4pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:x-small;">-  Romy Leidig :: Kulturabteilung :: Instituto Cervantes  Berlin</span></span></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">- Mischa Wilcke :: Presse- und  Öffentlichkeitsarbeit :: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH<br />
- Dr.  Ulrike Mühlschlegel :: Referatsleitung Benutzung :: Ibero-Amerikanisches  Institut Berlin</span></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">- Prof. Dr. Thomas Stehl ::  Institut für Romanistik :: Universität Potsdam</span></div>
<div></div>
<div></div>
<div><span style="font-size:9.5pt;color:#104871;">Dank an Katharina Geller für die Information&#8230;<br />
</span></div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Katalog "BNF Archive und Handschriften"]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/10/24/der-katalog-bnf-archive-und-handschriften/</link>
<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 10:18:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/10/24/der-katalog-bnf-archive-und-handschriften/</guid>
<description><![CDATA[Seit August 2007 ist der Katalog BnF archives et manuscrits der Französischen Nationalbibliothek onl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit August 2007 ist der Katalog <a title="BNF Archives et Manuscrits" href="http://archivesetmanuscrits.bnf.fr/" target="_blank">BnF 				   archives et manuscrits</a> der Französischen Nationalbibliothek online benutzbar und soll hier genauer vorgestellt werden:</p>
<p class="inter">Der Kataloge weist die Bestände der BNF aus der Handschriftenabteilung, der Abteilung &#8220;Darstellende Künste&#8221; und der Bibliothèque de l’Arsenal (mit Materialien insbesondere zur französischen Literatur des 16. bis 19. Jh. und zur Geschichte des Buches) nach, beschreibt also eine große Bandbreite unterschiedlicher Inhalte und Objekte. (<a title="BNF Départements" href="http://www.bnf.fr/pages/zNavigat/frame/collections.htm?ancre=departements.htm" target="_blank">hier</a> eine Darstellung der einzelnen Abteilungen)</p>
<p>Zu den Darstellenden Künsten sind die Verzeichnisse zu Sammlungen von Protagonisten aus den Bereichen Theater und Kino, d.h. von Dramaturgen, Regisseuren, Schauspielern, Bühnenbildnern u.v.m., sowie die Inventare von privaten Sammlungen zu diesem Themenfeld enthalten, außerdem die Beschreibung von einzelnen Manuskripten (Briefwechsel, dramatische Texte oder Schriftstücke mit dokumentarischem Wert) und der Nachweis der französischen literarischen Manuskripte des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Aus der Handschriftenabteilung sind beispielsweise die Objekte der &#8220;nouvelles acquisitions françaises&#8221;, die chinesischen Manuskripte des &#8220;Fonds 				     Pelliot&#8221; und die arabischen Handschriften des &#8220;Index Vajda&#8221; recherchierbar, ebenso hebräische, lateinische und griechische Handschriften.</p>
<p>Noch sind längst nicht alle Bestände der genannten Abteilungen nachgewiesen, die Arbeit geht aber kontinuierlich weiter; so wird derzeit der Katalog der Handschriften aus der Arsenal-Bibliothek eingebracht, und alle Neuerwerbungen finden direkt in den Online-Katalog.</p>
<p>Es gibt zwei Navigations- und Recherchemodi:</p>
<ul>
<li>das <a title="Collections" href="http://archivesetmanuscrits.bnf.fr/cdc.html" target="_blank">Browsen</a> in den &#8220;Sammlungen&#8221;, bei der ein Baumdiagramm zunächst die Abteilungen, dann die enthaltenen Untergruppen zur Recherche anbietet;</li>
<li>die <a title="Suchmaske" href="http://archivesetmanuscrits.bnf.fr/search-form.html" target="_blank">Suche</a> mittels Suchmaske, die eine Recherche über die Gesamtheit der Nachweise nach Personennamen, Signatur, Titel, Thema, Jahr, Ort etc. erlaubt und dazu auch Indizes sowie einen Filter nach Sammlung anbietet.</li>
</ul>
<p>Aber wohlgemerkt: es handelt sich um einen Katalog, nicht um eine Volltextdatenbank! Für die Arbeit mit den hier evtl. gefundenen Objekten sollte man eine Reise nach Paris einplanen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wider den behaupteten Sprachverfall]]></title>
<link>http://jordroek.wordpress.com/2008/09/18/wider-den-behaupteten-sprachverfall/</link>
<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 21:02:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>jordroek</dc:creator>
<guid>http://jordroek.wordpress.com/2008/09/18/wider-den-behaupteten-sprachverfall/</guid>
<description><![CDATA[Der Bremer Linguistikprofessor Anatol Stefanowitsch lässt sich auf seinem Bremer Sprachblog gerne üb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Bremer Linguistikprofessor Anatol Stefanowitsch lässt sich auf seinem <a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/">Bremer Sprachblog</a> gerne über die sogenannten &#8220;Sprachnörgler&#8221; aus, über solche Leute also, die befürchten, die Deutsche Sprache sei durch den Einfluss des Englischen und die angebliche Gedankenlosigkeit ihrer Sprecher dem Verfall nahe. Regelmäßig nimmt er die Argumentationen solcher Sprachnörgler wissenschaftlich fundiert auseinander und zeigt, dass dahinter im Normalfall ziemlich viel heiße Luft steckt und dass das Deutsche demnach wohl eher wenig zu befürchten habe.</p>
<p><a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2008/09/16/guy-deutscher-uber-sprachkritik/">Letztens</a> hat er einen <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/447463">Artikel des Linguisten Guy Deutscher</a> verlinkt (sorry es kann sein, dass dieser nicht mehr verfügbar ist, da die Artikel der SZ nach einiger Zeit oftmals im kostenpflichtigen Archiv verschwinden). Dieser verfolgt solche Verfallsängste bis in die Zeit des Lateinischen zurück und zeigt, das offenbar in vielen Sprachen und Zeiten ähnliche Bedenken bestanden. Ein Absatz daraus spricht auch auf das Französische an und trifft damit ein Thema, über das ich auch schon öfter nachgedacht habe:</p>
<p><!--more--></p>
<blockquote><p><span class="fliesstext">Nach Gaston Paris, einem der führenden französischen Sprachwissenschaftler des neunzehnten Jahrhunderts, wurde seine Sprache in Schande geboren, weil sie von Anfang an tief im Morast des Verfalls steckte: Das Französische war aus dem Vulgärlateinischen hervorgegangen, aus der Sprache der Massen, die &#8220;allmählich das richtige und instinktive Gefühl für die Gesetze der Sprache verloren hatten&#8221;. Infolgedessen war die neuentstandene Sprache &#8220;der Sprache, die ihr vorangegangen war, an Schönheit und Logik unterlegen&#8221;. Paris bezog sich auf die allgemein anerkannte Wahrheit, dass das Französische niemals die Schönheit seines klassischen lateinischen Vorfahren erreichen könne, dessen höchster Gipfel der Reinheit im goldenen Zeitalter Ciceros erreicht worden war.</span></p></blockquote>
<p>Für das Deutsche wird ja von Kritikern immer wieder bemängelt, dass die Fälle zunehmend abgebaut werden (Stichwort: Der Dativ ist dem Genitiv der Tod) oder dass sich etwa die Wortstellung vereinfache (&#8220;Ich kann morgen nicht kommen, weil ich hab da schon was zu tun.&#8221;), was angeblich der Ausdruckskraft der Sprache Abbruch tue oder allgemein &#8220;unschön&#8221; und &#8220;schlecht&#8221; sei.</p>
<p>Worauf ich hinaus will ist, dass genau diese Veränderungen in den romanischen Sprachen (und auch im Englischen) schon längst stattgefunden haben und zwar in bedeutend radikalerer Form, als das im Deutschen absehbar ist. Die 5 (bzw. 6) Fälle des klassischen Lateins (die Rede ist hier selbstverständlich von morphologischen Fällen, die sich durch Veränderungen der Wortendungen ergeben) haben sich in den romanischen Sprachen bekanntermaßen fast vollständig abgebaut und sind nur noch an wenigen Stellen andeutungsweise zu erkennen (etwa bei den Objektpronomen der 3. Person: frz. le,la/lui; span. lo,la/le). Damit einhergehend hat sich auch die Satzstruktur vereinfacht. Die Funktionen der Wörter ergeben sich aus der Position im Satz und nicht mehr aus der Endung.</p>
<p>Hat sich das nun auf die Ausdruckskraft der Sprache oder gar ihre Fähigkeit &#8220;intelligente Gedanken auszudrücken&#8221; ausgewirkt? Mitnichten. In jenem anscheinend vollkommen korrumpierten Latein hat ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Racine">Racine</a> Dramen geschrieben, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voltaire">Voltaire</a> intelligente Gedanken verfasst, ein Baudelaire <a href="http://jordroek.wordpress.com/2008/09/13/charles-baudelaire-benediction/">wundervolle Lyrik geschaffen</a>, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault">Foucault</a> sich zwirbelnde, tiefgründige Gedankengänge zu Papier gebracht.</p>
<p>Das gilt natürlich nicht nur für das Französische. Etwas südlicher schrieb ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pedro_Calder%C3%B3n_de_la_Barca">Calderón de la Barca</a> wunderbare Dramen, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9cquer">Bécquer</a>, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Federico_Garc%C3%ADa_Lorca">García Lorca</a>, ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jorge_Guill%C3%A9n">Guillén</a> ausdrucksstarke Gedichte. Auf der anderen Seite des Ozeans konnte z.B.  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Luis_Borges">Jorge Luis Borges</a> in derselben Sprache tiefsinnige <em>cuentos </em>verfassen, die dem Leser neue Dimensionen eröffnen. Man könnte die Liste ewig fortsetzen, was sich jetzt schon zeigt ist, dass jene schrecklich &#8220;vereinfachten&#8221; Sprachen zu nicht weniger in der Lage waren und sind, als die Sprache, von der sie abstammen.</p>
<p>Sprachwandel ist ein normales Phänomen, das es immer schon gegeben hat. Er verläuft nicht in der Richtung kompliziert/rein/elegant &#8211;&#62; einfach/korrumpiert/platt. Wenn das so wäre, dann müsste man, wenn man in der Sprachgeschichte zurückgeht, auf immer perfektere, elegantere Sprachen stoßen. Doch selbst jenes glorifizierte Latein war weit davon entfernt, perfekt zu sein. Selbst hier waren schon zahlreiche Kasus zusammengefallen und auch in der Konjugation ergaben sich diverse Mehrdeutigkeiten. Noch weiter zurückzugehen, etwa bis zum Indogermanischen, dürfte wohl nicht zu anderen Ergebnissen führen.</p>
<p>John Searle behauptet, dass alles was gemeint werden auch gesagt werden kann. Selbst wenn eine Sprache nicht über die nötigen Mittel dazu verfüge, sei es den Sprechern immer möglich, ihre Sprache zu erweitern, so dass sie sich ausdrücken können. Eine Sprache, die über weniger Flexionsmöglichkeiten oder eine festere Wortstellung verfügt, engt ihre Sprecher nicht ein. Bloß weil das Spanische nicht mehr über einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ablativ">ablativus instrumentalis</a> oder einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accusativus_cum_infinitivo">a.c.i.</a> verfügt, heißt das noch lange nicht, dass Spanischsprecher diese Kategorien nicht denken können. Die Sprachgemeinschaft hat im Laufe der Zeit andere Mittel entwickelt, um solche Dinge auszudrücken, in diesem Falle etwa Präpositionen oder Nebensätze.</p>
<p>Auf die deutsche Sprache bezogen heißt das, dass man sich kaum Sorgen um ihren scheinbaren Verfall machen muss. Selbst wenn der Genitiv in hundert Jahren verschwunden sein sollte, wird sich längst eine andere Möglichkeit, etwa ein Besitzverhältnis auszudrücken, etabliert haben. Dümmer oder uneleganter werden die Deutschen, Österreicher, Schweizer und Liechtensteiner dadurch sicher nicht geworden sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Themenheft zu Marguerite Yourcenar]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/09/01/themenheft-zu-marguerite-yourcenar/</link>
<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 11:31:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/09/01/themenheft-zu-marguerite-yourcenar/</guid>
<description><![CDATA[Die dritte Ausgabe der Online-Zeitschrift &#8220;RELIEF &#8211; Revue électronique de littérature fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die dritte Ausgabe der Online-Zeitschrift &#8220;RELIEF &#8211; Revue électronique de littérature française&#8221;, die ich hier im April bereits <a title="RELIEF" href="http://romartbib.wordpress.com/2008/03/04/relief-revue-electronique-de-litterature-francaise/" target="_blank">vorgestellt</a> habe, ist dem Thema &#8220;<a title="Marguerite Yourcenar" href="http://www.revue-relief.org/index.php/relief/issue/view/8" target="_blank">Identität und Alterität bei Marguerite Yourcenar</a>&#8221; gewidmet und nun frei online zugänglich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hauptsache italienisch]]></title>
<link>http://jordroek.wordpress.com/2008/08/10/hauptsache-italienisch/</link>
<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 12:19:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>jordroek</dc:creator>
<guid>http://jordroek.wordpress.com/2008/08/10/hauptsache-italienisch/</guid>
<description><![CDATA[Gestern in Bamberg gesehen: Cappuccino? Carpaccio? Caravaggio? Is doch Wurscht, Hauptsache italienis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern in Bamberg gesehen:</p>
<p><a href="http://jordroek.files.wordpress.com/2008/08/cappuccino.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-69" src="http://jordroek.wordpress.com/files/2008/08/cappuccino.jpg" alt="" width="250" height="441" /></a></p>
<p>Cappuccino? Carpaccio? Caravaggio? Is doch Wurscht, Hauptsache italienisch&#8230;</p>
<p>Wobei es mich bei der derzeitigen Manie, den Kaffee mit immer neuen Geschmacksrichtungen zu versehen, auch nicht wundern würde, wenn es demnächst tatsächlich Pilz-Cappuccino gäbe. In umgekehrter Richtung gibt es da ja schon einige, eher beängstigend stimmende, <a href="http://blog.david-stingl.de/2008-07-22/beduerfnissynthese-3/">Experimente</a>.</p>
<p>[Ich gebe übrigens zu, dass ich die Schreibweise von "Cappuccino", "Carpaccio" und "Caravaggio" vorsichtshalber nachgeschlagen habe und dabei feststellte, dass ich intuitiv nur eines der Worte, nämlich "Carpaccio", richtig geschrieben hätte. Und das als Teilzeit-Romanist (allerdings nicht Italianist), neinneinnein.]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues PhiN-Heft erschienen]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/07/21/neues-phin-heft-erschienen/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:20:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/07/21/neues-phin-heft-erschienen/</guid>
<description><![CDATA[Das neue Heft von PhiN &#8211; Philologie im Netz (Nr. 45/2008) ist erschienen. Enthalten sind ein A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das neue Heft von PhiN &#8211; Philologie im Netz (<a title="PhiN 45/2008" href="http://web.fu-berlin.de/phin/phin45/p45i.htm" target="_blank">Nr. 45/2008</a>) ist erschienen. Enthalten sind ein Aufsatz von Loreto Catoira zur <a title="Syntax spanische Relativsätze" href="http://web.fu-berlin.de/phin/phin45/p45t1.htm" target="_blank">Syntax spanischer Relativsätze</a>, ein Aufsatz von Judith Kittler zur <a title="Französisches Postwesen" href="http://web.fu-berlin.de/phin/phin45/p45t2.htm" target="_blank">Entwicklung des französischen Postwesens im 17. Jh. im Spiegel der Briefe der Mme. de Sévigné</a> (vielleicht interessant für das <a title="Proseminar Doering WS 08" href="http://uvlsf.uni-muenster.de/qisserver/rds?state=verpublish&#38;status=init&#38;vmfile=no&#38;publishid=61408&#38;moduleCall=webInfo&#38;publishConfFile=webInfo&#38;publishSubDir=veranstaltung" target="_blank">Proseminar zur klassischen Briefkultur</a> im kommenden Wintersemester am Romanischen Seminar der WWU Münster) und ein Aufsatz von Bram Rossano über die <a title="Maria Magdalena" href="http://web.fu-berlin.de/phin/phin45/p45t3.htm" target="_blank">Beschreibung Maria Magdalenas in der mittelalterlichen Literatur</a>. Außerdem natürlich einige Rezensionen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue deutsch-französische Online-Zeitschrift: TRIVIUM]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/07/17/neue-deutsch-franzosische-online-zeitschrift-trivium/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:20:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/07/17/neue-deutsch-franzosische-online-zeitschrift-trivium/</guid>
<description><![CDATA[Es gilt, auf eine durchaus vielversprechende neue deutsch-französische Online-Zeitschrift hinzuweise]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gilt, auf eine durchaus vielversprechende neue deutsch-französische Online-Zeitschrift hinzuweisen:</p>
<p><a title="Trivium" href="http://trivium.revues.org/" target="_blank">TRIVIUM &#8211; Deutsch-französische Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften / Revue franco-allemande de sciences humaines et sociales</a></p>
<p>Durch die frei zugängliche Online-Publikation von  Übersetzungen aus Fachzeitschriften, die sich je Heft um ein Thema ranken, will die Zeitschrift ein &#8220;Medium des Austauschs und der Kooperation zwischen deutsch- und französischsprachigen Forschungsgemeinschaften in den Geistes- und Sozialwissenschaften&#8221; sein.</p>
<p>Thema des ersten Heftes, das von dem an der EHESS unterrichtenden französischen Kunsthistoriker und Philosophen Georges Didi-Huberman und dem Konstanzer Germanisten Bernd Stiegler herausgegeben wird, ist der <a title="Iconic Turn und gesellschaftliche Reflexion" href="http://trivium.revues.org/index223.html" target="_blank">&#8220;Iconic Turn&#8221; und gesellschaftliche Reflexion</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Viktor Klemperer "Die Moderne Französische Prosa"]]></title>
<link>http://spreeshop.wordpress.com/2008/07/13/viktor-klemperer-die-moderne-franzosische-prosa/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 10:56:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>stuttgartisierung</dc:creator>
<guid>http://spreeshop.wordpress.com/2008/07/13/viktor-klemperer-die-moderne-franzosische-prosa/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Die Moderne Französische Prosa&#8221; von Viktor Klemperer. Hardcoverausgabe von Teubners Phi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;">&#8220;Die Moderne Französische Prosa&#8221; von Viktor Klemperer.<br />
Hardcoverausgabe von Teubners Philologischen Studienbüchern aus dem Jahre 1923.<br />
Auf 300 Seiten in französischer und  deutscher Sprache stellt der damals noch als Dr. an der TH Dresden arbeitende &#8220;berühmteste Romanist der Welt&#8221; zahlreiche Autoren nach Themengebieten vor.<br />
Gesamtzustand aus dem Photo ersichtlich, auf dem inneren Buchdeckel noch ein Kürzel des Vorbesitzers mit Bleistift.<br />
Auf Wunsch ist Hermes Versand möglich,da versichert.</h3>
<h3 style="text-align:center;"><a href="http://spreeshop.wordpress.com/files/2008/07/victor.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9" src="http://spreeshop.wordpress.com/files/2008/07/victor.jpg" alt="" width="470" height="352" /></a></h3>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Infos zum 6. Kongress des Frankoromanistenverbandes]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/06/09/infos-zum-6-kongress-des-frankoromanistenverbandes/</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 07:34:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/06/09/infos-zum-6-kongress-des-frankoromanistenverbandes/</guid>
<description><![CDATA[Vom 24. &#8211; 26. September 2008 findet in Augsburg der 6. Kongress des Frankoromanistenverbandes ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vom 24. &#8211; 26. September 2008 findet in Augsburg der 6. Kongress des Frankoromanistenverbandes unter dem Motto &#8220;Normes &#8211; Normen&#8221; statt. Auf den <a href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/romanistik/didaktik/frankoromanistenkongress/" target="_blank">Seiten der Augsburger Romanistik</a> finden sich jetzt alle Unterlagen zu Sektionsprogrammen, Anmeldung, Organisation rund um den Kongress.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leseempfehlungen für den Sommer von der Académie Goncourt]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/06/05/leseempfehlungen-fur-den-sommer-von-der-academie-goncourt/</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:31:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/06/05/leseempfehlungen-fur-den-sommer-von-der-academie-goncourt/</guid>
<description><![CDATA[Für diejenigen, die sich den Sommer mit französischen Lektüren versüßen wollen, seien hier die aktue]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für diejenigen, die sich den Sommer mit französischen Lektüren versüßen wollen, seien hier die aktuellen Leseempfehlungen der Académie Goncourt gebloggt:</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Carole Achache </span>: <span style="font-style:italic;">La plage de Trouville</span> (Stock)<br />
<span style="font-weight:bold;">Jean-Marie Borzeix</span> : <span style="font-style:italic;">Jeudi saint</span> (Stock)<br />
<span style="font-weight:bold;">Jacques Chessex</span> : <span style="font-style:italic;">Pardon mère</span> (Grasset)<br />
<span style="font-weight:bold;">Quentin Debray </span>: <span style="font-style:italic;">Le moment magique</span> (Le Rocher)<br />
<span style="font-weight:bold;">Jérôme Garcin </span>: <span style="font-style:italic;">Son excellence, monsieur mon ami</span> (Gallimard)<br />
<span style="font-weight:bold;">Antoni Casas Ros</span> : <span style="font-style:italic;">Le Théorème d&#8217;Almodovar</span> (Gallimard)<br />
<span style="font-weight:bold;">Annie Ernaux </span>: <span style="font-style:italic;">Les années</span> (Gallimard)<br />
<span style="font-weight:bold;">Jennifer Lesieur </span>: <span style="font-style:italic;">Jack London </span>(Tallandier)<br />
<span style="font-weight:bold;">Marie-Dominique Lelièvre</span> : <span style="font-style:italic;">Sagan à toute allure</span> (Denoël)<br />
<span style="font-weight:bold;">Virginie Linhart </span>: <span style="font-style:italic;">Le jour où mon père s&#8217;est tu</span> (Seuil)<br />
<span style="font-weight:bold;">Jean-Yves Masson</span> : <span style="font-style:italic;">Ultimes vérités sur la mort d&#8217;un nageur</span> (Verdier)<br />
<span style="font-weight:bold;">Boualem Sansal</span> : <span style="font-style:italic;">Le village de l&#8217;Allemand</span> (Gallimard)<br />
<span style="font-weight:bold;">Guy Scarpetta</span> : <span style="font-style:italic;">La Guimard</span> (Gallimard)<br />
<span style="font-weight:bold;">Chantal Thomas</span> : <span style="font-style:italic;">Café de la mémoire</span> (Seuil)<br />
<span style="font-weight:bold;">Denis Tillinac</span> : <span style="font-style:italic;">Dictionnaire amoureux de la France</span> (Plon)</p>
<p>Dies ist ausdrücklich nicht die Auswahlliste für den Prix Goncourt, die erst am 2. September veröffentlicht wird &#8211; trotzdem dürfen Wetten abgeschlossen werden, welche dieser Titel sich dort wiederfinden werden&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Graduate School "Practices of Literature" in Münster]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/05/graduate-school-practices-of-literature-in-munster/</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 09:23:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/05/graduate-school-practices-of-literature-in-munster/</guid>
<description><![CDATA[An der WWU Münster wird im Fachbereich Philologie im nun beginnenden Sommersemester 2008 die neue Gr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>An der WWU Münster wird im Fachbereich Philologie im nun beginnenden Sommersemester 2008 die neue <a href="http://www.uni-muenster.de/Practices-of-Literature/">Graduiertenschule &#8220;Practices of Literature&#8221;</a> eröffnet. Im Zentrum des Interesses steht das Verhältnis von Literatur / Literaturwissenschaft und Gesellschaft. Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind Wissenschaftstheorie, Theorie der Literatur(wissenschaft) und Anwendungsbezüge literaturwissenschaftlicher Erkenntnis.</p>
<p>Sprecherin der &#8220;Graduate School&#8221; ist die Germanistin <a href="http://www.uni-muenster.de/Germanistik/Lehrende/wagner-egelhaaf_m/index.html">Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf</a>. Am kommenden Dienstag, 8. April 2008, ist feierliche Eröffnung mit einem Vortrag von Dr. Linda Bree von der Cambridge University Press über das Thema &#8220;Scholarship and Publishing in the Twenty-First Century&#8221;. Damit wird zugleich eine <a href="http://www.uni-muenster.de/Practices-of-Literature/Studieren/Ringvorlesung.html">Ringvorlesung</a> mit dem Titel &#8220;In(ter)ventionen. Literatur &#8211; Gesellschaft &#8211; Politik&#8221; eingeläutet, die im Sommersemester immer dienstags von 18-20 Uhr stattfindet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Studentisches Forum Linguistik Münster]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/03/studentisches-forum-linguistik-munster/</link>
<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 10:28:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/03/studentisches-forum-linguistik-munster/</guid>
<description><![CDATA[Im Rahmen des Studentischen Forums Linguistik an der WWU Münster sind im Sommersemester 2008 zwei Vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Rahmen des <a href="http://sfl.uni-muenster.de/" target="_blank">Studentischen Forums Linguistik</a> an der WWU Münster sind im Sommersemester 2008 zwei Vorträge aus dem romanischen Sprachbereich zu hören:</p>
<p>Am 22. April berichtet Dr. Florin Olariu von der Universität Iaşi über &#8220;La géographie linguistique et la cartographie informatisée en Roumanie&#8221;.</p>
<p>Am 17. Juni spricht Guido Kallfell von der WWU Münster über &#8220;Die Moduskategorien des gesprochenen Guaraní in Paraguay&#8221; (<a href="http://sfl.uni-muenster.de/wp-content/uploads/2008/02/kallfell_2.pdf" target="_blank">Abstract</a>).</p>
<p>Die Veranstaltung findet statt immer Dienstags, 18-20 c.t., Bispinghof 2B, Raum B305</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bibliothèque Nationale in Paris erhält den handschriftlichen Nachlass von Julien Gracq]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/03/bibliotheque-nationale-in-paris-erhalt-den-handschriftlichen-nachlass-von-julien-gracq/</link>
<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 08:12:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/03/bibliotheque-nationale-in-paris-erhalt-den-handschriftlichen-nachlass-von-julien-gracq/</guid>
<description><![CDATA[Julien Gracq, der am 22. Dezember 2007 im Alter von 97 Jahren gestorben ist, hat seine gesammelten M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Julien_Gracq" target="_blank">Julien Gracq</a>, der am 22. Dezember 2007 im Alter von 97 Jahren gestorben ist, hat seine gesammelten Manuskripte der <a href="http://www.bnf.fr/" target="_blank">BNF</a> hinterlassen. Die Sammlung fast vollständig die Manuskripte seiner großen Romane, Erzählungen und Essais, geordnet in Projektmappen. Außerdem sind einige noch unveröffentlichte Tagebücher enthalten, die nach seinem letzten Willen für 20 Jahre unter Verschluss bleiben sollen. Wissenschaftler können den Nachlass voraussichtlich ab dem kommenden Herbst konsultieren. Eine elektronische Kopie der vollständigen Sammlung wird der Universitätsbibliothek von Angers zugehen.</p>
<p>Weiteres in der <a href="http://www.bnf.fr/pages/presse/communiques/gracq.pdf" target="_blank">Pressemeldung der BNF</a>.</p>
<div id="separateur"> 	<img src="http://www.livreshebdo.fr/medias/footer/separateur.gif" /></div>
<p><a href="http://www.livreshebdo.fr/"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
