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	<title>sagen-aberglaube &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/sagen-aberglaube/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sagen-aberglaube"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 23:01:48 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der Waizenhund vom Tegernsee]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2009/10/12/der-waizenhund-vom-tegernsee/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 08:39:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Alte Geschichten sagen, dass bei Vollmond der Waizenhund am Tegernsee umgeht. Man sollte es tunlichs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Alte Geschichten sagen, dass bei Vollmond der Waizenhund am Tegernsee umgeht. Man sollte es tunlichst meiden, des Nachts über den See zu rudern.</p>
<p>Ein riesiger, schwarzer Hund mit mächtigen Krallen und Reisszähnen sowie rot glühenden, bösartige Augen. Er springt ins Boot, fixiert den Ruderer und knurrt gar gefährlich.<br />
Am anderen Ufer springt er aus dem Boot, der Ruderer aber sinkt alsbald tot zu Boden.</p>
<p>(Quelle: Anna Gaubitzer, Bayerische Sagen, 2007)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hexen unterm Brünnsteingipfel]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2009/10/01/hexen-unterm-brunnsteingipfel/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:40:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf den Höfen von Grub und Zimmerau wusste man immer, wann sich ein Unwetter anbahnte. Dann sahen si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf den Höfen von Grub und Zimmerau wusste man immer, wann sich ein Unwetter anbahnte. Dann sahen sie oben auf der Brünnsteinschanze die riesige Wettehexe.<br />
Bei schönem Wetter versteckte sie sich in den Felsen.<br />
Je nachdem ,wie stark das Unwetter war, erschien sie den Bewohnern mal kleiner oder größer dort oben auf dem Berg.<br />
Im Licht der Blitze war sie tiefschwarz anzusehen und mit ihrem riesigen Besen kehrte sie jede Menge Steine und Geröll den Berg hinunter.<br />
In den Stuben wurden die Fensterläden geschlossen und die Wetterkerzen angezündet.</p>
<p><em>Wetter- oder Gewitterkerzen gibt es zu kaufen und viele Menschen stellen sie heute noch, bei Gewitter, auf die Fensterbank um sich zu schützen.</em></p>
<p>Info: <a href="http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/w/wetterkerze/home.html" target="_blank">Wetterkerzen</a></p>
<p>(Quelle: Anna Gaubitzer, Bayerische Sagen, 2007)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die drei heidnischen Jungfrauen auf der Auerburg]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2009/09/26/die-drei-heidnischen-jungfrauen-auf-der-auerburg/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 11:22:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf der Auerburg bei Oberaudorf haben einmal drei Schwestern gehaust. Man nannte sie &#8220;die drei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf der Auerburg bei Oberaudorf haben einmal drei Schwestern gehaust. Man nannte sie &#8220;die drei heidnischen Jungfrauen&#8221;. Steinreich sind sie gewesen, so reich, dass sie das Geld nimmer zählten, sondern mit dem Metzen, dem Gefäß, mit dem die Bauern das Getreide maßen, abgeglichen haben, wenn sie es untereinander aufteilten, sobald sich wieder ein Haufen angesammelt hatte. Die jüngere von den dreien war von Geburt an blind. Die beiden älteren jedoch waren von so argem Geiz besessen, dass sie bei jeder Vermögensteilung die jüngste Schwester zu übervorteilen suchten. Und das gelang ihnen auf höchst einfache, wenngleich raffinierte Weise:<br />
So oft nämlich für die zwei Geizhälse mit dem Metzen gemessen wurde, machten sie diesen gestrichen voll, und die blinde Schwester fuhr dann mit ihrer Hand über den Rand des Gefäßes, so das sie erkennen konnte, das richtig eingefüllt worden war. Kam die Blinde an die Reihe, so kehrten sie die Maßkanne um, so das die leichte Vertiefung von deren Boden oben war, und legten ein paar Taler drauf. So musste die Schwester meinen, das Maß sei bis an den Rand vollgefüllt.<br />
Als nun wieder einmal Geldverteilung auf der Auerburg war, langte die Blinde wie zufällig nach dem für sie gefüllten Metzen und merkte den Betrug. Da tat die Überlistete einen fürchterlichen Fluch. Seitdem ist der ganze Schatz versunken, die Burg bis auf die Ringwälle untergegangen.</p>
<p>Dort, wo die alte Burg versunken, ist nur noch ein gewaltiger Steinblock stehen geblieben und heute noch zu sehen. Es ist der Helstein, der eine große Höhle einschließt, so heißt es. Nach außen ist nur die Öffnung eines Ganges sichtbar. Da drinnen jedoch geistert es sehr, und selbst herzhafte Männer erklärten schon vor Zeiten, sie getrauten sich da nicht hinein. Ab und zu erschien früher eine Jungfrau zu Pferde vor dem Eingang zur Höhle. Sie hatte einen schwarzen Hund dabei. </p>
<p>Das war wohl Hei, der Höllenhund, und die Frau war dann die Totengöttin. Vielleicht hausten dort im Auerburgfelsen noch mehr der Unterirdischen?</p>
<p>(Quelle: Max Einmayr, Inntaler Sagen, Sagen und Geschichten aus dem Inntal zwischen Kaisergebirge und Wasserburg, 1988)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Sage vom Grafenloch]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2009/09/26/die-sage-vom-grafenloch/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 11:16:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2009/09/26/die-sage-vom-grafenloch/</guid>
<description><![CDATA[Einst lebte auf der Auerburg ein Graf, dem es nach Besitz und Macht gierte. So warf er seine Eltern ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einst lebte auf der Auerburg ein Graf, dem es nach Besitz und Macht gierte. So warf er seine Eltern ins Verlies und ließ sie dort verhungern. Viele Jahre später kam eine Zigeunerin auf die Burg, die ihm prophezeite, er würde durch einen Blitz sterben, da er Schuld auf sich geladen hätte.<br />
Als nun eines Tages der Blitz in den Burgturm einschlug, zog es den Grafen hinaus in die beiden Höhlen, die sich an der Luegsteinwand beim Luegsteinsee befinden. Er ließ eine als Wohnstatt herrichten, die andere als Pferdeunterkunft. Daher heißen beide Höhlen heute Grafenloch und Rossstall.<br />
Eines Tages, als er von einem Ausritt wiederkehrte, zog sehr schnell ein Gewitter auf. Gerade als er die Leiter zu seiner Wohnhöhle hinauf kletterte, zuckte ein gewaltiger Blitz vom Himmel, lief die Felswand hinunter und traf den Grafen, der daraufhin tot von der Leiter stürzte.</p>
<p>Die kleinere Höhle liegt hinterm Wald am Fuße der Felswand, die größere in halber Höhe darüber. Noch heute sieht man oberhalb des Grafenlochs deutlich die schwarze Zickzackspur des rächenden Blitzes.</p>
<p>(Quelle: Anna Gaubitzer, Bayerische Sagen, 2007)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rubrik-Info ]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2009/09/24/rubrik-info/</link>
<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 14:47:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2009/09/24/rubrik-info/</guid>
<description><![CDATA[Da ich ja nun seit ein paar Monaten in Bayern lebe und nicht mehr in Norddeutschland, wird sich auch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da ich ja nun seit ein paar Monaten in Bayern lebe und nicht mehr in Norddeutschland, wird sich auch der Inhalt der Rubrik &#8220;<a href="http://wortman.wordpress.com/category/sagen-aberglaube/" target="_blank">Sagen/Aberglauben</a>&#8221; in nächster Zeit dem neuen Umfeld anpassen.</p>
<p>Der letzte norddeutsche Eintrag ging um das <a href="http://wortman.wordpress.com/2008/07/12/das-heilige-meer/" target="_blank">Heilige Meer</a> in der Niedergrafschaft Lingen. Für meine neue Heimat stehen schon einige Orte/Begebenheiten bereit, die ich im Laufe der Zeit bereisen  und fotografisch festhalten werde.<br />
Das sind u.a.:<br />
Der Waller aus dem Walchensee<br />
Die Steinerne Agnes<br />
Der Mur vom Staffelsee<br />
Das Birgweibl<br />
Die Tassilo-Linde<br />
Der Teufel vom Lusengipfel<br />
Die Teufelsküche bei Pitzling<br />
Das Schulerloch<br />
Die Schranzellöcher<br />
Der graue Stein vom Wildbarren<br />
Der Schatz im Leeberg<br />
Der Schatz auf dem Hohenbogen<br />
Die Geister der Rachelburg<br />
Die Mordau</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Heilige Kümmernis]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2009/06/19/die-heilige-kummernis/</link>
<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 14:48:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2009/06/19/die-heilige-kummernis/</guid>
<description><![CDATA[Sie genoss seit Mitte 14. Jh. volkstümliche Verehrung und wird mit wallendem Bart und wie Jesus Chri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Sie genoss seit Mitte 14. Jh. volkstümliche Verehrung und wird mit wallendem Bart und wie Jesus Christus gekreuzigt dargestellt. Zum Unterschied von Jesus ist die Kümmernis aber in prunkvolle Gewänder gehüllt und trägt einen Schuh.<br />
Der Legende nach war die früher sehr populäre Heilige (ohne kirchlichen Kult) eine sizilianische oder portugiesische Prinzessin. Sie soll ca. 130 n. Chr. zum christlichen Glauben übergetreten sein und sich Jesus so verbunden gefühlt haben, dass sie es ablehnte zu heiraten. Ihr inständiges Gebet, so hässlich zu werden, dass der ihr zugedachte Mann sie zurückweise, fand Erhörung, und es wuchs ihr ein mächtiger Bart.</em></p>
<p><em>Ihr Vater, der davon Kenntnis erhielt, soll seine Tochter martern und mit Lumpen bekleidet ans Kreuz nageln haben lassen, damit sie ihrem himmlischen Bräutigam gleiche. Die Sterbende predigte drei Tage lang und bekehrte viele Menschen, darunter auch ihren Vater. Er ließ sie nun in kostbare Stoffe hüllen und errichtete nach ihrem Tod eine Sühnekirche.<br />
Attribute der Heiligen sind Kreuz, Bart, Krone und ein silberner Schuh.</em></p>
<p><em>Kümmernis bot Anlass für viele Erzählungen.<br />
Am bekanntesten ist wohl die Legende von einem bettelarmen Geiger, dem eine Figur der Heiligen einen ihrer silbernen Schuhe zuwarf. Der daraufhin wegen Diebstahls zum Tode verurteilte Musikant durfte vor der Hinrichtung noch einmal vor der Heiligenfigur spielen. Zum Beweis seiner Unschuld löste sich nun auch der zweite silberne Schuh vom Fuß der Heiligenfigur und kollerte bis zu den Füßen des Geigers. </em></p>
<p><em><img class="alignnone" src="http://www.siltry.de/bauten/anton5.jpg" alt="" width="390" height="529" /><br />
</em></p>
<p>Bild: T.R. aka Wortman<br />
Quelltext zur Kümmernis: <a href="http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_5207.html" target="_blank">Beyars.com &#8211; Kunstlexikon</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The lost Colony of Roanoke Island]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/08/08/the-lost-colony-of-roanoke-island/</link>
<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 21:38:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/08/08/the-lost-colony-of-roanoke-island/</guid>
<description><![CDATA[1585 landeten die ersten englischen Siedler auf Roanoke Island, einer Insel vor der amerikanischen O]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>1585 landeten die ersten englischen Siedler auf Roanoke Island, einer Insel vor der amerikanischen Ostküste des heutigen North Carolinas. Hunger, Streit und Differenzen mit den Einheimischen Indianern zwangen einen Teil der Siedler dazu, nach England zurück zu kehren um Hilfe zu holen.<br />
1587 landete eine zweite Gruppe Siedler aus England auf der Insel, angeführt von John White. Sie fanden keinen überlebenden Siedler mehr vor.<br />
117 Männer und Frauen, darunter auch Whites hochschwangere Tochter Eleanor Dare mit ihrem Mann. &#8220;Virginia Dare&#8221; war die erste Engländerin, die auf amerikanischen Boden geboren wurde.</p>
<p><strong>Was macht Roanoke Island so interessant?</strong><br />
Es ist die &#8220;Lost Colony&#8221;! Als White nach England segelte um den Nachschub für die Siedler zu organisieren, wurde er durch den Krieg gegen die Spanier und ihre Armada aufgehalten. Erst 1590 erreichte White erneut Roanoke Island. Doch die Siedlung war leer. Es gab laut Aufzeichnungen auch keinerlei Anzeichen für einen Kampf. In einem Baum fand White das Wort &#8220;Croatoan&#8221; eingeritzt. Gefunden wurden nur ein paar eilig vergrabene Kisten. Von den Siedlern fehlte jede Spur. Auch Tote wurden nicht gefunden.<br />
Das Schicksal dieser &#8220;Lost Colony&#8221; ist bis heute ungeklärt.<br />
Im Laufe der Zeit haben sich viele Mythen und Legenden um diese Kolonie gebildet.</p>
<p>Was das Wort &#8220;Croatoan&#8221; angeht, so glauben einige, es handelt sich um den Namen eines Indianerdorfes, wieder Andere sagen, es ist der Name einer Nachbarinsel.<br />
Wo genau diese Siedlung gestanden hat, lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren. Man geht davon aus, sie lag im nördlichen Bereich.</p>
<p><strong>Theorien:</strong><br />
* 1709: Einheimische in der Gegend von Croatoan erinnern sich an weiße Vorfahren und haben eine Augenfarbe, die sonst unter Indianern nicht anzutreffen ist.<br />
* um 1880: Der Forscher MacMillan trifft auf Indianer des Stammes der Pembrokes, die Englisch sprechen können und deutliche europäische Züge aufweisen.<br />
* Heute wird angenommen, die ursprüngliche Gruppe Siedler sei getrennter Wege gegangen. Manche wurden von Einheimischen getötet, manche haben sich wohl verschiedenen Indianerstämmen angeschlossen. Warum sie dies taten und warum niemals persönliche Gegenstände oder Aufzeichnungen etc. gefunden wurden, bleibt bis heute unklar.</p>
<p><strong>Heute:</strong><br />
Dem Geheimnis um Roanoke Island ist man bis heute auf der Spur: Seit Anfang 2008 wird der nördliche Teil der Insel mittels der sogenannten CART-Technik (Computer Aided Radar Tomography) untersucht. Diese Technik macht die dreidimensionale Bodenuntersuchung möglich.</p>
<p><strong>Film:</strong><br />
Eine interessante, dem Geisterbereich zugeodnete Erklärung lässt der Film &#8220;The lost Colony&#8221; mit Adrian Paul als Ehemann von Elenor Dare, auf die Zuschauer los. Demnach sind Geister von Wikingern, die einen Weg nach Walhalla suchen, für das Verschwinden der Siedler zuständig.<br />
Klingt auf dem ersten Blick sicherlich abwegig, doch es ist eindeutig bewiesen, dass Wikinger zumindestens im Norden des heutigen Amerikas gelandet sind. Dort wurde eine alte Wikingersiedlung an der Grenze zum heutigen Kanada entdeckt.<br />
Es ist nur ein Film, doch vielleicht nicht nur Fiktion.</p>
<p>T.R. aka Wortman</p>
<p>Quellen:<br />
Archiv R.<br />
Wikipedia<br />
Country-Culture-Club.de<br />
Wormser Zeitung</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das heilige Meer]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/07/12/das-heilige-meer/</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 21:44:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/07/12/das-heilige-meer/</guid>
<description><![CDATA[In der Stadt zwischen Freren in der Niedergrafschaft Lingen und Ibbenbüren ist das Heilige Meer gele]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Stadt zwischen Freren in der Niedergrafschaft Lingen und Ibbenbüren ist das Heilige Meer gelegen, ein weiter See, zweitausendfünfhundert Schritte im Umfange, von dem sagt man, dass es weder Holz noch Schiffe auf sich schwimmen lasse. Dort hat vorzeiten ein reiches Kloster gestanden, in dem es mehr weltlich zuging als geistlich, und lebten Abt und Konvent dem Sinnengenuss sonder Ordnung und Zucht. Da ist es durch des Himmels Zorn in einer grausen Wetternacht untergegangen und ein See an dessen Stelle getreten, des Wasser ist so hell und klar, dass man an sonnigen Tagen drunten noch des Klosters Türme erblicken kann. Manche Leuten wallen noch hin und holen dieses Wasser, gleichsam als ein geweihtes, zu heiligem Gebrauch. Bei Stürmen wirft das Heilige Meer noch immer Balken und Sparren des versunkenen Klostergebäudes an die Ufer. Der vorübergehende Landmann, der solche sieht, betet ein Vaterunser oder ein Ave.</p>
<p>Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oldenburger Wunderhorn]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/06/23/oldenburger-wunderhorn/</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 09:10:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/06/23/oldenburger-wunderhorn/</guid>
<description><![CDATA[Im Jahre 989 war Graf Otto von Oldenburg auf der Jagd im Barneführerholz. Er trennte sich von seinem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Jahre 989 war Graf Otto von Oldenburg auf der Jagd im Barneführerholz. Er trennte sich von seinem Gefolge und stand plötzlich allein mit seinem Schimmel auf dem Osenberge. Der Graf war durstig und da trat eine schöne Fee aus dem Hügel heraus und bot ihm ein kunstvolles Jägerhorn an, aus dem er trinken sollte. Otto aber weigerte sich, weil ihm der Inhalt verdächtig vorkam. Da sagte die Fee: <em>&#8220;Trinket aus, so soll es Euch und Eurem Land wohlergehen. Trinkt Ihr aber nicht, so wird Euer Grafenhaus in Zwietracht zerfallen!&#8221;</em><br />
Graf Otto schüttete den Inhalt hinter sich, wobei ein paar Tropfen auf den Rücken seines Pferdes fielen und dessen Fell versengten. Als die Fee das leere Trinkhorn zurückverlangte, ritt der Graf davon.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://www.siltry.de/gs/horn1.jpg" alt="" /><br /> <strong>Aufgang zum Osenberg von Hatterwüsting aus.</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://www.siltry.de/gs/horn2.jpg" alt="" /> <br /><strong>Aufgang zum Osenberg vom Barneführerholz aus.</strong></p>
<p>Heute liegt das originale Wunderhorn im Museum von Kopenhagen. Im Schloss Oldenburg kann man ein Duplikat besichtigen.</p>
<p>Mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburger_Wunderhorn" target="_blank">Informationen</a> zum Wunderhorn.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ortsbezeichnungen]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/06/21/ortsbezeichnungen/</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 13:08:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/06/21/ortsbezeichnungen/</guid>
<description><![CDATA[Ortsbezeichnungen können ebenfalls dazu beitragen, hinter die Kulisse von Sagen und Legenden zu blic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ortsbezeichnungen können ebenfalls dazu beitragen, hinter die Kulisse von Sagen und Legenden zu blicken. Die kleine Auflistung bezieht sich allerdings hauptsächlich auf den norddeutschen Raum.</p>
<p><strong>Dobe, Dove, Dowe</strong><br />
Das bezeichnet einen Wasserlauf.</p>
<p><strong>Ems</strong><br />
Eine Wasserbezeichnung</p>
<p><strong>Hoop</strong><br />
Trockenes, höher als die Umgebung gelegenes Gebiet, welches auch kleinere Gehölze haben kann.</p>
<p><strong>Kamp</strong><br />
Stammt vom lateinischen campus (= Feld) und bezeichnet eine bestimmte Fläche.</p>
<p><strong>Roks-, Rooks-, Rugen-</strong><br />
Bezeichnung für vorgeschichtliche Grabhügel.</p>
<p><strong>Schill</strong><br />
Bezeichnung für stark abfallendes Gelände.</p>
<p><strong>Scho</strong><br />
Oftmals eine Vorsilbe für Nebendörfer.</p>
<p><strong>Stroth</strong><br />
Bezeichnung für Gestrüpp, vereinzelt auch als Wort für &#8220;Stroh&#8221;.</p>
<p><strong>Annen, Ahne</strong><br />
Wasserbezeichnung bzw. Heidelandschaft.</p>
<p><strong>Dwo</strong><br />
Bezeichnung für Ton.</p>
<p><strong>Tappen</strong><br />
Bezeichnung für Bewässerungsgräben.</p>
<p><strong>Uhl</strong><br />
Bezeichnung für Sumpf</p>
<p><strong>Deel</strong><br />
Bedeutet &#8220;Teil&#8221;. </p>
<p><strong>Brook</strong><br />
Ein Bruch, einen mit Niedermoor durchsetzten Sumpf.</p>
<p><strong>Wiek, Wik, Wich</strong><br />
Meistens eine Bezeichnung für buchtartige Niederungen bei Flussläufen.</p>
<p><strong>Stick, Steek</strong><br />
Steht für das sogenannte Stick- oder Steekgras (Stipagrostis zeyheri), welches womöglich an diesem Ort wächst oder mal gewachsen ist.</p>
<p>Quelle: Archiv R. / Stadtarchiv Delmenhorst</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Böse Feen]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/06/13/bose-feen/</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 18:59:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/06/13/bose-feen/</guid>
<description><![CDATA[Laut alten Geschichten und Überlieferungen sollen sich in dem &#8220;verzauberten&#8221; Wald rund u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Laut alten Geschichten und Überlieferungen sollen sich in dem &#8220;verzauberten&#8221; Wald rund um den Kistenberg böse Feen aufhalten. Sie bewerfen Wanderer mit Stöcken und Ästen um sie aus ihrem Wald zu vertreiben.</p>
<p>Bei meiner Exkursion wurde ich zwar nicht beworfen, aber der Wald strahlt etwas Seltsames aus.</p>
<p><img src="http://www.siltry.de/gs/osenberg1.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.siltry.de/gs/osenberg2.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.siltry.de/gs/osenberg3.jpg" alt="" /></p>
<p>Bilder: T.R. aka Wortman</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Winghusen]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/05/21/winghusen/</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 19:49:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/05/21/winghusen/</guid>
<description><![CDATA[Zwischen Ganderkesee und Hengsterholz soll das Dorf Winghusen gestanden haben. Die Pest rottete das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zwischen Ganderkesee und Hengsterholz soll das Dorf Winghusen gestanden haben. Die Pest rottete das Dorf aus.<br />
Noch heute sieht man in der Heide die Äcker, in die das damalige Land eingeteilt war.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fehmöhme oder Fehkmöhme]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/04/25/fehmohme-oder-fehkmohme/</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 22:11:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/04/25/fehmohme-oder-fehkmohme/</guid>
<description><![CDATA[Königin der Erdmännchen (Erdmünnken) aus dem Osenberge. Als Graf Otto mit dem Wunderhorn davon ritt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Königin der Erdmännchen (Erdmünnken) aus dem Osenberge. Als Graf Otto mit dem Wunderhorn davon ritt starb sie aus Anstrengung vom Laufen und dem Verlust des Hornes.</p>
<p>Des Nachts erschienen die Erdmännchen auf gewohnte Weise in Kneipen und Häusern. Doch dann hörte man den Ruf <em>„Fehmöhme is dod“</em>.<br />
Eine andere Stimme antwortete klagend: <em>„Is Fehmöhme dod so is mine Möhme ok dod“</em>.<br />
Unter allgemeinem Jammer entfernten sich die Erdmännchen (Zwerge) und ward nie wieder dort gesehn.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lexikon der keltischen Mythologie]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/lexikon-der-keltischen-mythologie/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 14:32:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/lexikon-der-keltischen-mythologie/</guid>
<description><![CDATA[Dieses Lexikon erläutert nicht nur keltische Begriffe, Überlieferungen und Riten, es stellt auch Que]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dieses Lexikon erläutert nicht nur keltische Begriffe, Überlieferungen und Riten, es stellt auch Querverbindungen zwischen den einzelnen Strömungen her und lässt die facettenreiche keltische Kultur lebendig werden.</p>
<p>Sylvia und Paul F. Botheroyd<br />
Lexikon der keltischen Mythologie<br />
Knaur Verlag<br />
ISBN 3-426-77413-5</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Goldberg in Hude]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/goldberg-in-hude/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:22:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/goldberg-in-hude/</guid>
<description><![CDATA[Nähe der Pastorei in Hude, auf dem sogenannten Goldberg, soll sich ein Schatz befinden. Dieser wird ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nähe der Pastorei in Hude, auf dem sogenannten Goldberg, soll sich ein Schatz befinden.<br />
Dieser wird von einem schwarzen Hund mit riesigen glühenden Augen bewacht.<br />
Hört man im Berg ein polterndes Geräusch, so schüttelt der Teufel die Goldstücke, um so neue Abenteurer anzulocken.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
Der &#8220;Goldberg&#8221; existiert in dieser form nicht mehr. Dort steht heute ein Neubaugebiet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glücksgriff]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/glucksgriff/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:17:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute habe ich den absoluten Glücksgriff gemacht!! War beim Katasteramt um was zu fragen. Dabei sind]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> Heute habe ich den absoluten Glücksgriff gemacht!!<br />
War beim Katasteramt um was zu fragen. Dabei sind der Angestellte und ich ins Gespräch gekommen über Karten usw. wegen meinem Hobby. Als ich wieder ging, hatte ich eine Delmenhorster Karte von 1908 sowie eine Karte, gezeichnet von Lecoq, vom Herzogtum Oldenburg von 1809 in meiner Tasche.<br />
Die Stadtkarte ist ein Ausdruck auf A3, die Herzogtumkarte ein Druck auf originalem Büttenpapier.</p>
<p>Die Singspielkarten (Singspiel = Kirchenkreis) aus dieser Umgebung kosten im Druck bzw. in Digital 35 Euro das Stück. Diese Karten sind sehr detailliert.<br />
Hab auf seinem PC eine Karte ansehen können. Dort sind Dinge eingezeichnet, die heute nicht mehr existieren, aber so kann man deren Standort noch nachverfolgen.<br />
Genau DAS, was ich brauche.</p>
<p><b><br />
</b></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Riesen]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/riesen/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:13:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Weserhünen Die Hünen vom linken und rechten Weserufer spielten gerne Ball. Sie brauchten also ungehe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><b>Weserhünen</b></p>
<p>Die Hünen vom linken und rechten Weserufer spielten gerne Ball. Sie brauchten also ungeheure Bälle und Schlägel. Der eine stand auf dem Bokholtsberge bei Hohenböken, der andere in Höhe von Rönnebeck.<br />
Eines Tages brauchte der Bokholtsberger Hüne ein Beil, welches der aus Rönnebeck dann auch schnell herüber warf. Doch er traf seinen Kameraden mitten in die Brust.<br />
Als im Winter die Weser gefroren war, kam der Hüne aus Rönnebeck herüber und sah seinen Kameraden tot am Boden liegen, mit dem Beil in der Brust. Er grub ein sehr tiefes Loch, legte den Leichnam hinein, füllte die Erde wieder auf und legte zwei große Steine auf das Grab.<br />
Diese beiden Steine sind auf dem Bokholtsberge (heutiger Name: Bookholzberg) noch heute zu sehen.</p>
<p><b>Rapelsberg</b></p>
<p>In Neuenwege bei Varel, nahe der Chaussee nach Oldenburg liegt ein hoher Sandhügel, der Rapelsberg genannt wird. In einer Höhle, die mit einem großen Stein verschlossen war, hauste ein Riese.<br />
Viele Menschen und Güter verschwanden spurlos. Als man nach Jahren endlich herausfand, wo sich der Riese versteckte, wurde ein Landsturm aufgeboten, der mit einem Kessel brühend heissem Wasser vor der Höhle wartete. Als der Riese heraus kam, schüttete man ihm das heiße Wasser ins Gesicht und als der Riese nichts mehr sehen konnte, erschlug ihn der Landsturm. Im Inneren der Höhle fanden die Männer viele Schätze, aber auch viele Menschenknochen und Totenköpfe.<br />
Die Höhle im Rapelsberg ist eingestürzt, der Stein aber, der sie verschloss, soll dort noch liegen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Alt wie der Bloher Wald]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/alt-wie-der-bloher-wald/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:13:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als die Unterirdischen (Anm.: Zwerge) noch im Lande hausten, hatten sie unter dem Pferdestall eines ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> Als die Unterirdischen (Anm.: Zwerge) noch im Lande hausten, hatten sie unter dem Pferdestall eines Bauernhauses in Moorhausen bei Hude Quartier bezogen.<br />
Eines Tages war das neugeborene Kind der Bauersfrau aus der Wiege verschwunden. Stattdessen lag dort ein alter Kerl mit zahnlosem Mund, ebenso groß wie das Kind, darin. Die Frau wusste, sie muss den Alten zum Sprechen bringen, sonst bekommt sie ihr Kind nicht wieder.<br />
Lange waren alle Versuche vergeblich. Dann rückte die Frau die Wiege mit dem Alten an den Feuerherd, stellte rund um das Feuer leere Eierschalen und füllte sie mit Wasser. Der Alte schaute zu und plötzlich rief er:<br />
<i>&#8220;Bün ick doch so old, so old<br />
as de Bloher Wald<br />
aber dat hebb ick mien Dage nich sehn!&#8221;</i><br />
Die Sache war gewonnen. In der folgenden Nacht holten die Unterirdischen den Alten und brachten das Kind, mit reichen Geschenken bedacht, zurück.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kobold vom Brokdeich]]></title>
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<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:12:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[In alter Zeit, als noch der Postweg von Bremen nach Oldenburg im Sommer über Lintel und Kloster Blan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In alter Zeit, als noch der Postweg von Bremen nach Oldenburg im Sommer über Lintel und Kloster Blankenburg führte, war es unheimlich auf dem Brokdeich zwischen Wüsting und Iprump.<br />
Zu später Abendstunde, wenn Reisende oder Wanderer den Huntekrog bei Iprump erreichen wollten, wurden sie von einem schreienden Kobold geneckt und erschreckt.<br />
Aus Angst gerieten einige vom Weg ab und ertranken jämmerlich in Kolken und Kuhlen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Spukbild]]></title>
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<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:11:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Haus steht zu Wiarder Altendeich und hat auf der Scheunentür einen, mit bunter Ölfarbe gemalten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Haus steht zu Wiarder Altendeich und hat auf der Scheunentür einen, mit bunter Ölfarbe gemalten Junker. Dieser hält hoch in der linken Hand einen Hahn und in der rechten ein kurzes krummes Schwert. Es wirkt, als wollte er dem Hahn den Kopf abschlagen.<br />
Zwischen 23.00 Uhr und Mitternacht verschwindet der Junker von der Tür und geht im Haus und in der Scheune um.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Tränen]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/tranen/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:11:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der französische Hexenjäger Henri Boguet schuf sich selbst einen Ruf von fast mystischen Ausmaßen, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der französische Hexenjäger Henri Boguet schuf sich selbst einen Ruf von fast mystischen Ausmaßen, da er rund 30000 Fälle von Hexen und Werwölfen anzeigte.<br />
Boguet, als oberster Richter im Bezirk St. Claude (Burgund) war auch der Autor des Discours des Sorciers, der Bibel der französischen Hexenjäger.<br />
Das franzöische Gesetz gestattete eine Vielzahl von Foltermethoden wie z.B. Rad, Streckbank, Brandeisen oder glühende Zangen.<br />
Boguet hilt während jeder Folterung Ausschau nach den Tränen seiner Opfer. Er hatte dafür extra kleine Phiolen, in denen er die Tränenmenge abmaß. Er glaubte zu wissen, dass Werwölfe Hexer wären und so nicht mehr als drei Tränen vergießen konnten.<br />
Doch selbst für die, deren Tränenkanäle versiegten oder in Strömen floßen, waren die Folterungen keineswegs vorbei.<br />
Seine Tränentheorie besagte z.B. <i>&#8220;Hexer könnten keine Tränen vergießen, weil diese dazu dienen, den Reumütigen die Sünden wegzuwaschen und sie davon zu reinigen&#8221;</i></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Dölauer Jungfrau]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/dolauer-jungfrau/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:10:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Riesin soll in grauer Vorzeit nach ihrem Einkauf in ein gewaltiges Gewitter geraten sein. Um tr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Riesin soll in grauer Vorzeit nach ihrem Einkauf in ein gewaltiges Gewitter geraten sein. Um trockenen Fußes voranzukommen, warf sie die frisch erworbenen Brote in die sich bildenden seeartigen Pfützen. Zur Strafe wurde die Riesen-Jungfrau zu Stein verwandelt.</p>
<p>Der Menhir steht am Rand der Dölauer Heide bei Halle. Der 5,8 m hohe Braunkohlequarzit hat in der ausgehöhlten Seite eingeschlagene, mittelalterliche Eisennägel. Vermutlich als Gegenzauber, denn im Volksglauben hat sich der kultische Brauch des Antipathiezaubers bis heute gehalten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gleipnir]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/gleipnir/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:09:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die magische Fessel Gleipnir, die wie ein einfacher Faden aussah und doch die Stärke besaß um den Fe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> Die magische Fessel Gleipnir, die wie ein einfacher Faden aussah und doch die Stärke besaß um den Fenriswolf zu fesseln.<br />
Gefertigt wurde die Fessel aus den Dingen, die es nicht mehr gibt. Die Alben stellten ihn aus den Sehnen der Bären, dem Atem der Fische, den Bärten der Frauen, dem Speichel der Vögel, dem Geräusch eines Katzentritts und den Wurzeln der Berge her.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Harksenschen Haus]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/2008/03/22/harksenschen-haus/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 07:49:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im ehemals &#8220;Harksenschen Haus&#8221; zu Neuenburg: Mit einem Pflock ist in einem Hausständer e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im ehemals &#8220;Harksenschen Haus&#8221; zu Neuenburg: Mit einem Pflock ist in einem Hausständer eingeschlossen, die Pest. Sollte der Pflock herausgezogen werden, käme die Pest wieder über Neuenburg.<br />
Sie soll in Form eines blauen Wolfes in das Loch geschlüpft sein&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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