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	<title>salafiyya &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/salafiyya/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "salafiyya"</description>
	<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:16:43 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Musings #3: Want to Hold onto Burning Coal?]]></title>
<link>http://ibnalhyderabadee.wordpress.com/2009/10/14/musings-3-want-to-hold-onto-burning-coal/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:49:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>danishalhyderabadee</dc:creator>
<guid>http://ibnalhyderabadee.wordpress.com/2009/10/14/musings-3-want-to-hold-onto-burning-coal/</guid>
<description><![CDATA[6. It has been reported to have said by the Messenger of Allah (salAllahu&#8217;alayhi wa sallam): ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>6.<br />
It has been reported to have said by the Messenger of Allah (salAllahu&#8217;alayhi wa sallam):</p>
<blockquote><p>&#8220;Holding onto one&#8217;s religion in the time of corruption will be like holding on to hot coal&#8221;</p></blockquote>
<p>[Couldnt find reference, reference is needed]</p>
<p>7.<br />
Abuz Zubair:</p>
<blockquote><p>This is nothing but the strength of the Salafiyya itself that it doesn&#8217;t fall with the death of its leaders. It carries on. At the time of Imam Ahmad, virtually the entire Muslim world was forced to believe in the nonsense that you (Ahl alKalam) believe in, the creation of the Quran. It is only a few who save the day. And we are glad to be amongst the few, glad to hold on to the burning coal.</p></blockquote>
<p>[<a href="http://forums.islamicawakening.com/48947-post35.html">Source</a>]</p>
<p>8.<br />
Abuz Zubair:</p>
<blockquote><p>As far as I see it, this is nothing but the strength of the Salafiyya itself that it doesn&#8217;t fall with the death of its leaders.</p></blockquote>
<p>If someone drops the hot coal. Someone else will grab it.</p>
<p>9. A good piece of advice for new Muslims: Every new Muslim should be told this and every Muslim should be reminded of this over and over again. Becoming Muslim is the easy part, maintaining your Islam is like holding onto hot coals. When one decides to be Muslim or more specifically be a Muslim practicing his religion and holding onto the Sunnah, he has to understand that Allah might put him in a position where he might have to hold onto the &#8216;burning coals&#8217;. Sympathize with the Muslim youth that arent adequately prepared to handle High School/College life and Islam. Usually end up dropping the &#8216;hot coal&#8217;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unsinniges aus Salafi Foren / Teil 1 ]]></title>
<link>http://talmeez.wordpress.com/2009/07/29/unsinniges-aus-salafi-foren-teil-1/</link>
<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 17:34:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Talib al Muwahhid</dc:creator>
<guid>http://talmeez.wordpress.com/2009/07/29/unsinniges-aus-salafi-foren-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Marcel Hamza ( Marcel ?klingt sehr verdächtig !) sagte : ist die aussage bezüglich Abu Hanifa als au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Marcel Hamza ( Marcel ?klingt sehr verdächtig !) sagte :</p>
<blockquote><p>ist die aussage bezüglich Abu Hanifa als authentisch einzustufen bzw die seiner Schüler???</p>
<p>Ich (d.h. al-Chumayyis) sage: Seine Aussage über die Verneinung des Zu- und Abnehmens von Iman, über die Beschreibung von Iman, und dass Iman die Bestätigung mit dem Herzen und Bekräftigung mit den Gliedern wäre, und die Taten jedoch nicht zum Iman zu zählen seien – so ist genau diese Aussage jene, die Imam Abu Hanifa von der ’Aqida der restlichen Gelehrten des Islam wie Malik, asch-Schafi’i, Ahmad, Ishaq, al-Buchari und anderen unterscheidet, und die Wahrheit ist mit ihnen. Die Aussage von Imam Abu Hanifa steht im Widerspruch zur Wahrheit, dennoch bekommt er eine Belohnung dafür. Tatsächlich wurden von Ibn Abdu l-Barr und Ibn Abi l-’Izz erwähnt, dass Imam Abu Hanifa diese Aussage zurückgenommen hätte. Allah weiß es am besten.“ </p>
<p>Siehe at-Tamhid (9/247) von Ibn ’Abdu l-Barr und Scharhu l-’Aqidatu t-Tahawiyya (S. 359) von Ibn Abi l-’Izz al-Hanafi</p></blockquote>
<p>Die Antwort findet sich einige Posts später , wobei einer der &#8220;Nur Quran &#38; Sunnah Fraktion &#8221; vorher nun folgendes postete :</p>
<blockquote><p>Was die Aussage betrifft das Handeln sei keine Bedingung für die Vollkommenheit des Iman, so haben die Asharia und andere diese Aussage getätigt. Und es ist bekannt, dass die Aussage der Asharia zum Iman eine der Aussagen der Murji&#8217;a ist.</p>
<p>Ash-Shafi&#8217;i (rah) sagte: &#8220;Die Sahaba, die Tabi&#8217;in und diejenigen, die nach ihnen kamen, von denen die wir trafen waren sich einig in der Aussage: «Der Iman ist das Sprechen, das Handeln und die Absicht. Wobei eines dieser Dreien nicht ohne das andere ausreicht.» Entnommen aus &#8220;Scharh Usul I&#8217;tiqad Ahlis-Sunna&#8221; von al-Lalika&#8217;i (905/5) und &#8220;Majmu&#8217; al-Fatawa&#8221; (209/7).</p>
<p>Al-Ajuri (rah) sagte: &#8220;Wisset, möge sich Allah unser und eurer erbarmen, dass die Gelehrten des Islam sagen, dass der Iman allen Geschöpfen aufgetragen wurde, und er ist die Überzeugung im Herzen, die Rede mit der Zunge und das Handeln der Gliedmaßen.&#8221;</p>
<p>Shaikh Muhammad ibn Abdilwahhab (rah) sagte: &#8220;Es gibt keine Meinungsverschiedenheit in der Umma, dass der Tauhid (Monotheismus) mit dem Herzen, also dem Wissen, mit der Zunge, also der Rede und mit dem Handeln, also dem Ausführen der Gebote und unterlassen der Verbote, sein muss. Wenn der Mensch etwas davon aufgibt ist er kein Muslim. Wenn er sich zum Tauhid bekennt, nicht aber danach handelt, so ist er ein trotziger Ungläubiger, so wie Pharao und Iblis. Und wenn er scheinbar nach dem Tauhid handelt, innerlich aber nicht daran glaubt, so ist er ein reiner Heuchler, der schlechter ist als ein Ungläubiger. Und Allah weiß es am besten.&#8221; (aus &#8220;Ad-Durar as-Saniya fil Ajwiba an-Najdiya&#8221;, 124/2).<br />
Und er sagte auch:<br />
&#8220;Wisse, möge sich Allah deiner erbarmen, dass die Religion Allahs mit dem Herzen in Form des Glaubens, der Liebe und des Hasses zum Ausdruck kommt, mit der Zunge durch das Aussprechen (des Iman) und das Unterlassen der Ausprache des Unglaubens, und mit den Gliedmaßen durch das praktizieren der Säulen des Islam und dem Unterlassen der Handlungen die zum Unglauben führen. Wer eines dieser drei Dinge aufgibt, der wird ungläubig und tritt aus dem Islam aus.&#8221; (aus &#8220;Ad-Durar as-Saniya&#8221;, 87/10).</p>
<p>Hier noch eine Aussage Imam Abu Hanifas (rah) wo er sich deutlich auf die Taten bezieht und sogar sagt, dass die sichtbaren Taten einer Person ausschlaggebend für das Urteil sind, das wir über ihn treffen:<br />
Er (rah) sagte:<br />
&#8220;Zum Beispiel; wenn jemand, den wir nicht kennen in unseren Moscheen (im Dar ul Islam) der Qibla zugewandt betet und wenn wir diesen sehen, nennen wir ihn Mu`min und grüßen ihn.<br />
Doch es ist auch möglich, dass diejenigen Juden oder Christen sind. Andere Menschen dagegen, die äußerlich z.B. von der Kleidung her nicht aussehen wie Mu`miniin, bezeichnen wir als Kafir, weil sie eben aussehen wie die Kuffar. Es ist jedoch möglich, dass sie für Allah swt. Mu`miniin sind, wenn sie ohne unser Wissen z. B. beten usw. Allah swt. wird uns nicht zur Verantwortung ziehen, weil wir diese Menschen als Kuffar bezeichnen. Denn Allah swt. hat uns nicht damit beauftragt, das Geheime und das, was in den Herzen der Menschen ist, zu erforschen. Allah swt. hat uns nur damit beauftragt, die Menschen nach ihren Taten (und ihrem Äußeren) als Mu`miniin (oder Kuffar) zu bezeichnen und sie dann entsprechend zu lieben oder nicht zu lieben.&#8221;<br />
(Alim wa Muta3allim; Abu Hanifa; überliefert von Ibnu Muqatil)</p>
<p>Fazit:<br />
Also ist das Handeln der Gliedmaßen bei Ahlus-Sunna wa l-Djam3a eine Säule und Bestandteil des Iman, wobei der Iman ohne diese Säule nicht richtig ist und das Fehlen dieser Säule auch das Fehlen der Handlung des Herzens bedeutet, da diese beiden untrennbar zusammenhängen. Und wer denkt, dass ein wahrer Iman mit dem Herzen erreicht werden kann, ohne dass es die Handlung des Körpers erfordert, obwohl man das Wissen und die Fähigkeit zur Ausführung hat, der hat sich etwas unmögliches vorgestellt und die Untrennbarkeit zwischen dem Sichbaren und dem Innerlichen (Unsichtbaren) verneint. Außerdem hat er die unakzeptable Aussage der Murji&#8217;a verwendet.</p></blockquote>
<p>Fazit des Fazits : </p>
<p>1. Imam Al Bayhaqi ra stellte in Shuab al Iman die 77 Zweige des Imans mit Daleel zusammen , </p>
<p>2. findet sich im Kitabul Athar eine ausfüßhrliche Sammlung von Ahadithen , welche den Iman immer mit dem Teil in Verbindung &#38; ist daher unglaubwürdig , dass Imam Azam Abu Hanifah ra wirklich gesagt haben kann , </p>
<p>3. Imam Ash Shaibani ra , einer der berühmtesten Hanafi Rechtsgelehrten , welcher Imam Malik Ibn Anas ra , der laut Tartib al Madarik immer wieder von der kausalität des Imans &#38; der Tat ( Amal ) sprach , </p>
<p>daher ist die Behauptung eine falsche &#38; nicht beweiskräftig !</p>
<p>Denn : </p>
<blockquote><p>
Er sagte: &#8220;Der Iman ist die Bestätigung und der Glaube.&#8221; [Al-Fiqhu-l-Akbar (S. 304)]</p>
<p>Er sagte: &#8220;Der Iman ist die Bestätigung mit der Zunge, Glauben mit den Körpergliedmaßen. Und die Bestätigung alleine kann kein Iman sein.&#8221; [Kitab Al-Wassiyah][Sharh Tahawiah (306)]</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Du bist nichts, dein Kopftuch ist alles?]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/07/14/du-bist-nichts-dein-kopftuch-ist-alles/</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 21:57:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/07/14/du-bist-nichts-dein-kopftuch-ist-alles/</guid>
<description><![CDATA[حجاب hidschāb Die Frau ist nackter als der Mann: Verhüllt die Schamzone mit Tuch Politische Instrume]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 6pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> حجاب</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">hidschāb </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Frau ist nackter als der Mann: </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 90px;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Verhüllt die Schamzone mit Tuch </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 30pt;" align="justify"><span style="font-size:14.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Politische Instrumentalisierung eines Mordfalls </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 30pt 45pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zur Versachlichung der Debatte. Die Diskussion um den Mord an Marwa al-Sharbini (Marwa el-Sherbini, getötet am 1. Juli 2009). Über Kopftuchzwang und Kopftuchmärtyrerinnen, Ehrenmorde und Fremdenfeindlichkeit. Stichwort Kopftuchverbrechen, Klärung eines Begriffes. Von Ümmühan Karagözlü und Jacques Auvergne, 14. Juli 2009 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Wort Kopftuchmörder (ZMD) ist gefallen. Die an der grundgesetzwidrigen Scharia ausgerichteten deutschen Islamverbände wie der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) nennen den Mörder Kopftuchmörder. Das ist eine neue Vokabel und allein deswegen unsere genaue Betrachtung wert, denn hinter einem mit Berechtigung geprägten Neologismus müsste schließlich eine irgendwie neuartige Situation und Intention stehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Kopftuchmörder könnte beispielsweise bedeuten, der Angreifer hätte eine Verschleierung getragen. Vielleicht verwendete der Mörder ja als Mordwerkzeug ein Kopftuch, dann wäre der mittels eines strangulierenden Tuches ausgeführte Mord wahrhaftig ein Kopftuchmord. Hat etwa ein notorischer Kopftuchhasser ganz allein auf ein irgendwo lose herum liegendes Kopftuch eingestochen? Mord in der männerfreien Zone des Harems, zwei Burka- oder Tschadorträgerinnen ermorden einander, typischer Kopftuchmord? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Oder droht jetzt einer jeden staatlich angestellten Lehrerin, die Wert darauf legt, ihr geheiligtes Kopftuch auch im Schuldienst zu tragen brutale Gewalt? Müssen Fereshta Ludin, Eva-Maria el-Shabassy oder Doris Graber befürchten, durch Europas Frauenrechtler, Gleichheitsfeministen oder Schariagegner schikaniert zu werden? Laufen, und das legen uns Ayyub Axel Köhler (ZMD) und der Koordinationsrat der Muslime (KRM) offensichtlich nahe, laufen Kopftuch oder Verschleierung tragende Frauen in Europa namentlich in Deutschland Gefahr, aufgrund ihre »islamischen Kleidung« verletzt und ermordet zu werden? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es muss Mörder heißen, allenfalls Frauenmörder oder &#8216;Mörder an einer in Dresden lebenden Ägypterin&#8217;, nicht jedoch Kopftuchmörder oder Kopftuchmord. Das Wort gleichwohl zu benutzen, wie es der ZMD dieser Tage unternimmt (1), ist sicherlich kein Fehler, sondern sorgsam kalkuliert. Wir dürfen uns fragen, welche Intention die so öffentlichkeitswirksam um »Schwester Marwa« Trauernden haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Mittlerweile ist das auf den Mord an Marwa aš-Šarbīnī gemünzte Wort ‘Kopftuchverbrechen’ als &#8220;Crime du foulard&#8221; in Frankreich verwendet worden (2). Den Begriff crime du foulard (3), wörtlich, schillernd: Verbrechen des Schleiers oder Kopftuchverbrechen, halten wir für besonders heimtückisch. Denn crime du foulard ist weit mehr als lediglich eine bewusste Anspielung an den Begriff crime d`honneur, deutsch stubenrein &#8216;Mord aus falsch verstandener Ehre&#8217;, kurz und brutal: Ehrenmord. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Sicherlich, französisch crime heißt auf Deutsch Verbrechen, nicht Mord. Statt Ehrenmord ist aber auch in Deutschland schon oft angemessen von Ehrverbrechen die Rede gewesen. Auf www.zentralrat.de und auf der dem ZMD nahe stehende Seite www.islam.de favorisiert man bewusst den Wortbestandteil Mord, und zwar als Teil des nebulösen Begriffes Kopftuchmörder (beide Homepages) beziehungsweise Kopftuchmord (islam.de). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In diesen Tagen erfolgt also durch den KRM eine geschickte Verschmelzung zweier Begriffe, der bewusst alogischen Wortschöpfung »Kopftuchmord, Kopftuchmörder« mit dem in Deutschland spätestens seit dem großfamilienseits geplanten Mord an der anti-schariatisch lebenden Hatun Sürücü allbekannten Begriff »Ehrenmord, Ehrenmörder (4)«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Islamisierung ist Kopftuchpolitik, 2009 zwischen Bagdad, Teheran, Ankara, Paris und Berlin ein Politikum ersten Ranges. Kommt da den Parteigängern des Scharia-Islam der schreckliche Mord des fremdenfeindlichen Russlanddeutschen an einer Kopftuch tragenden Ägypterin gerade recht, um die Deutschen einzuschüchtern und die erwünschte Rechtsspaltung im Schulverwaltungsrecht und im Familienrecht namentlich Personenstandsrecht durchzusetzen? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Mit säkularen, gleichheitsfeministischen Frauenrechten haben die reaktionären Islamverbände nun wirklich nichts im Sinn. Mit hidschāb, Tschador und Burka doch wohl schon eher. 2009 ist Frankreich bereits durch die nordafrikanische al-Qaida dahingehend bedroht worden, die Burka (5) im öffentlichen Raum auch künftig nicht zu verbieten (6). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Unter &#8220;crime du foulard&#8221; (mit “”) sind am 12. Juli lediglich vier, am 13. Juli fünf Einträge zu ergoogeln gewesen, darunter einer vom 10. Juli 2009 (7). Dort heißt es wörtlich: &#8220;Ermordet, weil sie das Kopftuch trug&#8221;, Rubrik: &#8216;Islamophobie&#8217;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch deutsche Medien wie die WELT (8) haben beim KRM denken lassen und folgende Erklärung abgedruckt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Am 01.07.09 (9. Rajab 1430) wurde unsere Schwester im Islam, Marwa El-Sherbini in Dresden aus Hass auf die Muslime und Fremden erstochen. Unser aller Gebete und Mitgefühl gilt nun den Angehörigen des Opfers. Die 28jährige schwangere Frau und Mutter hinterlässt einen Ehemann und einen Sohn. Wir Muslime werden Marwa ein dauerhaftes und nachhaltiges Andenken in Deutschland bereiten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Marwa ist das bisher tragischste Opfer unserer muslimischen Schwestern, die unter Demütigungen, Verdächtigungen und Diskriminierungen zu leiden haben. Marwa ist auch Opfer der Hetze und Verleumdungen, die spätestens seit der Zeit der Entscheidung zum Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und auf einschlägigen Internetseiten betrieben wird. Die insbesondere an ihrer Bekleidung erkennbaren muslimischen Frauen sind unterdessen weitgehend gesellschaftlich und menschlich abgewertet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir rufen jetzt alle Muslime auf, in ihren Schweigemärschen unserer ermordeten Schwester friedlich trauernd zu gedenken. Wir appellieren an das Gute und die Gerechten in unserem Land, dass jeder an seinem Platz für die Liebe unter den Menschen und die Achtung vor der Glaubensüberzeugung jedes Einzelnen werben möge. Marwas Tod hat uns in Angst und Schrecken versetzt. Die Politik muss endlich die Islamphobie in unserem Land ernst nehmen.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Aus der offiziellen Erklärung des KRM, 08.07.2009 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Mehrere Printmedien haben diese Inspiration übernommen und Marwa el-Sherbini als &#8220;Märtyrerin&#8221; einer irgendwie grassierenden &#8220;Islamphobie (Islamophobie)&#8221; bezeichnet. Den schariafreundlichen Mythos namens Islamophobie kennen Fundamentalismus- und Korankritiker aus leidiger Erfahrung, doch ist das völlig unkritisch abgedruckte Wort Märtyrer dem Geist der Gegenmoderne und der Irrationalität verpflichtet. In Europa ist bereits seit eineinhalb Jahrhunderten verstanden worden, dass von Märtyrer zu sprechen einer journalistischen Berichterstattung unwürdig ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In Teheran gibt es eine theologische Politik, dort ist die Staatsführung geheiligt. In Europa und auch in Dresden sind keine Dämonen am Werk, sondern wurde schlicht versäumt, die Menschen im Gerichtssaal auf Waffen zu durchsuchen. Journalismus, Wissenschaft und brauchbare Politik sprechen nicht von Ehre oder Schande, sondern von Leistung oder Mangelhaftigkeit. Ein Mordopfer ist ein getöteter Mensch, kein Märtyrer. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aus Sicht der kulturellen Vormoderne ist der Märtyrertod sinnvoll. Wir halten die Tatsache, dass eine Apothekerin erstochen wird, nicht für sinnvoll. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Anders als Mohammed und auch anders als die tausend Jahre alte, kulturrassistische und grundrechtswidrige Scharia, anders als ECFR-Scheich Yūsuf al-Qaraḍāwī oder auch anders als der iranische Präsident Mahmūd Ahmadī-Nežād hält die Bundesrepublik Deutschland die Tötung eines Menschen in keinem Falle für sinnvoll. Der Scharia-Islam kennt jene, die soziale (islamische) Ordnung wiederherstellende und einem Sakrament gleichkommende Todesstrafe, etwa für den Apostaten. Volksislam und Islamismus reden von islamrechtlich unrechtmäßig Getöteten als von Märtyrern, den geheiligten Selbstmordattentäter gibt es daneben auch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ausländerfeind Alex W. handelte nicht im Auftrag des Souveräns sprich des deutschen Volkes und ein weltanschaulich neutraler Staat wie die BRD lässt seine Organe bewusst keine Märtyrer ausrufen. Die quasi religiöse NSDAP allerdings meinte in den Jahren der untergehenden Weimarer Republik noch, das ganz anders sehen zu müssen und erklärte den getöteten Horst Wessel zum »Blutzeugen der Bewegung«, Blutzeuge ist die Übertragung des altgriechischen Wortes Märtyrer ins Deutsche. Das anhebende so genannte Dritte Reich wünschte den Kult einer totalen Opferbereitschaft und duldete dementsprechend auch das vermeintliche Märtyrertum wohlwollend. Es folgten zwölf Jahre, in denen auch getötete Soldaten als »Helden und Märtyrer« stilisiert wurden. Heute wollen die Deutschen, von ein paar fundamentalistischen Strömungen abgesehen, kein Märtyrertum, sondern Zivilcourage, und die mutigen Kritiker der repressiven Politreligion in Kabul, Teheran oder Kairo können uns freiheitlichen Demokraten ein gutes Beispiel sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Nach dem völlig islamverträglichen, dabei ebenso mittelalterlichen wie bereits vorislamischen Ehrbegriff des nāmūs, der Ehre des patriarchalischen orientalischen Menschenbildes, ist (vgl. Gülşen Çelebi unter www.ehrenmord.de) vielleicht ja auch im Deutschen der ein vormodernes Denken darstellbar machende Begriff Ehrenmord beziehungsweise Ehre angemessen, wenn auch säkulare Demokraten dieses Ehrverständnis nicht haben dürfen, sondern ein anderes, ein mit der Aufklärung und den allgemeinen Menschenrechten verträgliches Bild von Ehre (Achtungswürdigkeit). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der alte orientalische Ehrbegriff des nāmūs beinhaltet neben der Blutrache und dem Blutgeld immense Nachteile für die Frau: Zwangsverlobung, Tochtertausch arrangierter Ehe, Kinderheirat, Kultur gewordene Frauenverachtung, Frauenüberwachung, Mitgiftmord, Genitalverstümmelung, Verschleierung (nachträglich genannt pardā, hidschāb), Wegsperren der Frauen, Geschlechtertrennung (ebenfalls pardā, hidschāb), öffentliche Attentate wie Nase-Abschneiden, öffentliche, familiäre und eheliche Vergewaltigungen. Derartige kulturell verankerte Frauenentwürdigung und Frauenentrechtung ist im Gebiet zwischen Kaukasus, Indus und Nil beileibe kein islamisches Monopol, doch wurde der nāmūs vom Islam wie von einem Schwamm seit 1.400 Jahren aufgesogen und der Islam ist heute Weltreligion (walī mudschbir, schafiitische FGM). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch Koran, Scharia-Islam und Islamisches Recht haben einen vormodernen Ehrbegriff konserviert, der in Deutschland nicht gelebt werden kann, ohne das Grundgesetz zu verletzen. Im Islamischen Recht (Sa&#8217;īd Ramaḍān, Āyatollāh Chomeinī, Yūsuf al-Qaraḍāwī, Hānī Ramaḍān) haben der männliche oder weibliche Ehebrecher, der Polytheist oder Atheist und der Islam-Apostat keine Achtungswürdigkeit. Es sei denn, man würde den Eingegrabenen zu steinigen oder auch das Abtrennen des Kopfes als angemessene und sozialverträgliche Form der Ehrerbietung betrachten. Die Menschen der kulturelle Moderne, die es auf der ganzen Welt gibt und unter denen es auch säkulare Muslime und Ex-Muslime gibt, brauchen den šarī&#8217;a-Islam und den fiqh-Islam nicht als achtungswürdig zu bezeichnen. Und genau das ist das Problem. Herr Ayyub Axel Köhler, Sie wollen die Scharia! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es sollte uns säkularen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern darum gehen, den Begriff Kopftuchverbrechen (crime du foulard) sozusagen zurückzuerobern beziehungsweise vom Kopf auf die Füße zu stellen: Nicht die Kritik am Kopftuch ist ein Verbrechen! Das aufgezwungene Kopftuch ist ein Verbrechen! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Und genau diesen Zusammenhang zwischen dem repressiven Kult des politischen (orthodoxen) Islam und dem nach der Doktrin der Freiwilligkeit (Kein Zwang im Glauben, dem Unwilligen droht das Höllenfeuer) getragenen Schleier möchte der im Juli 2009 vermarktete Neologismus »Kopftuchmörder, Kopftuchmord« umkehren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ohne Frage, Alex W. ist als der Mörder der Täter, die getötete Marwa al-Sharbini das Opfer. Dem orthodoxen Islam ist andererseits das auf Machtverfestigung zielende Austauschen von Täter und Opfer nicht fremd, und hier ist zu sagen, dass der Islam nicht das Opfer Deutschlands ist und Kritik am aggressiven islamischen Fundamentalismus selbstverständlich auch künftig möglich sein muss. Darum aber geht es den Salafisten um Pierre Vogel sowie den vier im KRM zusammengeschlossenen deutschen Islamverbänden im Juli 2009 nach dem schrecklichen Mord an einer ägyptischen Pharmazeutin: Künftige Islamkritik und Kopftuchkritik zu erschweren, am besten zu verhindern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Einmal, vor eineinhalb Jahrzehnten ist der Begriff &#8216;crime du foulard&#8217; doch aufgetaucht, 1994. In jenen Jahren konnte unter einer prekären Mehrheit von Europas Pädagogen und Sozialarbeitern noch die politreligiöse Exklusion, die schariatische Segregation oder die repressive Erziehung zur Abschottung … als &#8216;crime&#8217;, als Verbrechen gelten (9). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24px;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wer als muslimisch angepasste Frau im Alltag in Deutschland wie auch im Falle des eigenen Ablebens alle Angehörigen und Freunde um das Grab versammelt wissen will und eine islam-offizielle Grabrede verlesen wissen will, der muss doch wohl besser ein Kopftuch getragen haben. Die Kopftuchverweigerin gilt unter Muslimen leider nach wie vor als Schlampe, der die Verschleierung lobpreisende Mann als berufener Sittenwächter. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Noch gibt es zwischen Senegal und Malaysia Zehntausende von Mädchen und Frauen, die ohne Kopftuch leben oder wenigstens ohne hidschāb zur Schule gehen dürfen und beispielsweise eine Schuluniform englischen Stils tragen können. Aber der fundamentalistische Islam und mit ihm die Verschleierung der Frau scheint seit zehn oder zwanzig Jahren anzusteigen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zwei islamische Strömungen arbeiten im Juli 2009 beim Verwenden oder Nutzbarmachen des grausamen Dresdner Mordfalles zusammen, einerseits die reichen, schariatreuen Funktionäre des etablierten Verbandsislam wie Ayyub Axel Köhler, mit dem unsere Regierung drei Jahre lang in einem Hinterzimmer zu diskutieren beliebte. Auf der anderen Seite arbeiten ihnen die armen Schwärmer und Wanderprediger zu, die auf den deutschlandweiten Trauerzug aufgesprungenen bärtigen Salafisten, Tschador-Händler und Niqāb-Tolerierer um die frommen Fundamentalisten Yusuf Estes, Bilal Philips (derzeit Einreiseverbot in die USA), Abdul Adhim und Pierre Vogel. Zu ihrem Umfeld gehören das Aufklärung und kulturelle Moderne standhaft verweigernde Islamische Bildungs- und Kulturzentrum Braunschweig (IBKB; www.furkan-semi.de, www.einladungzumparadies.de) und die Berliner al-Nur-Moschee. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Lautstarke Trauerkultur um eine ermordete Ägypterin, der gewiefte Kommunal- und Verbandspolitiker trifft auf den charismatischen Kumpel. Wenig scheinen der akademische Nadelstreifenkalif aus Köln-Nippes (FDP, im Stadtrat) und der aus Bonn und Frechen stammende einstige Profi-Boxer (Kreationist, warnt vor dem Teufel, will Geschlechtersegragation und fordert den hidschāb) gemeinsam zu haben. Von der Scharia einmal abgesehen. Beide sind zum Islam übergetreten, beide reden von Marwa. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Konvertit Vogel unternimmt dieser Tage eine Deutschlandtournee, viele andere Gruppen organisieren vergleichbare Gedenkstunden in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Heidelberg. Da feiert man sich ein wenig selbst, lässt Dutzende von langbärtigen, Kittel tragenden und damit fraglos frommen „Brüdern“ antreten und garniert die Sache mit mehreren Handvoll wahhabitisch anmutender Tschador-Wesen oder gar mit gesichtslosen Niqab-Gestalten (10). Die mutmaßlich femininen Gespenster lässt man Flugblätter verteilen, den ganzkörperverhüllten Wesen sind tappende Zwei- oder Dreijährige und belebte Kinderwagen zugehörig, die Kinder zeigen, über ihre eigenen Muttergespenster so etwas wie serielle Verwunderung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die deutsche Salafiyya umfasst eher weniger türkeistämmige als vielmehr aus Marokko stammende Einwanderer und ist durch Konvertiten ergänzt worden. Auch Deutschlands Salafiyya will die komplette weibliche Leibesbedeckung und den ach-so-femininen Gesichtsschleier möglichst weit verbreiten. Dafür ist die getötete Apothekerin aus Ägypten ja vielleicht günstig einzusetzen. Ungerührt bis wütend wird gerufen: „Schwester Marwa, Märtyrerin Marwa, unsere geliebte Kopftuchmärtyrerin!“ Dann wird fünf Minuten lang heftig über das Lehrinnenkopftuchverbot hergezogen und Deutschlands angebliches Klima der Fremdenfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit lautstark angeprangert. Nun hält der Redner ein großes Photo von Marwa, ihrem Mann und dem gemeinsamen Kind hoch, sehr anrührend. Der Redner schreit: „Was muss erst noch alles passieren, müssen noch mehr Muslime sterben? Wehret den Anfängen!“ Er legt das Marwa-Plakat wieder weg und bringt Burka- und Kopftuchverbote im Staatsdienst, betroffen machend aber wenig plausibel, mit der Lage der Nonkonformisten im Nationalsozialismus in Verbindung. „Unsere Schwester Marwa ist Deutschlands erste Märtyrerin für die islamische Bedeckung! Wird sie die letzte sein?“ Scharia macht nutzbar, islamische Nutzbarmachung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Vorsitzende des ZMD Ayub Axel Köhler, Kuratoriumsmitglied der „Christlich-islamischen Gesellschaft“ und dadurch bekannt geworden, dass es ihm im Frühjahr 2007 gelang, den in Ägypten als Muslimbruder gehandelten und mit einer Frau Erbakan verheirateten Ibrahim el-Zayat in die Deutsche Islamkonferenz einzuschmuggeln. Das seltsam ungleiche Doppel Köhler und Vogel sendet die gleiche Botschaft an alle muslimischen Frauen, einen Appell, den wir ja vielleicht so verstehen dürfen: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Für nicht linientreue Töchter islamisch sozialisierter Eltern und Straßenzüge machen Allahs Missionare keinen Finger krumm, islamkritische Ägypterinnen oder auch &#8216;nur&#8217; bekennende Kopftuch-Gegnerinnen (Ägypterinnen oder Türkinnen oder türkeistämmige Deutsche) sind uns Salafisten oder uns vom Koordinierungsrat der Muslime recht egal und von ermordeten Koptinnen oder christlichen Irakerinnen möchten wir in Deutschland nicht gesprochen wissen, das wäre Hetze gegen den Islam. Vielmehr müssen wir das geradezu rassistische Lehrerinnenkopftuchverbot kippen, das einem Berufsverbot gleichkommt und das ein Verstoß gegen die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit ist.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein Mordfall findet Verwendung. Die Deutschen sollen sich schuldig fühlen, das Denken einstellen und die Verschleierung nebst Zweitfrau und arrangierter Ehe dulden. Kopftuchpflichtige Töchter sind fortan eine eigene Sorte Schüler: Die »Spezies: Muslimisches Mädchen«, diese Schülerinnen dürfen gesonderte Rechte in Anspruch nehmen wie verweigerten Biologie- und Aufklärungs-, Sport und Schwimmunterricht. In Politik und Pädagogik, bei den deutschen Linken, Atheisten, Säkularen, Calvinisten und Freikirchlern scheint der unlogische Appell der Schariafreunde gleichermaßen zu wirken: „Islamkritik ist Fremdenhass und Frauenmord! Ihr Fremdenfeinde, ihr Frauenmörder! Wendet euch mit uns gegen jedes Kopftuchverbot!“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Konvertiten Köhler und Vogel reden von einer »Märtyrerin Marwa«. Die rührigen Organisatoren der aktuellen Trauerkundgebungen für die am ersten Juli 2009 im Dresdner Gerichtssaal mit achtzehn Messerstichen ermordete Marwa aš-Šarbīnī haben Anspruch, Forderung und Absicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Sie beanspruchen, im Sinne der von einem Deutschen getöteten Ägypterin Marwa tätig zu sein, sie fordern die unbegrenzte Duldung von Kopftuch und Burka und sie beabsichtigen die Implementierung der Scharia ins europäische und deutsche Recht. Das dürfen wir engagierte Lobbyarbeit nennen oder moralische Erpressung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü, Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) “Kopftuchmörder” </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://islam.de/12888.php">http://islam.de/12888.php</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Crime du foulard. In: Jeune Afrique </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.jeuneafrique.com/Article/DEPAFP20090709T151053Z/-Russie-justice-Religion-Angela-Merkel-L-Allemagne-en-introspection-apres-le-meurtre-xenophobe-d-une-Egyptienne.html">http://www.jeuneafrique.com/Article/DEPAFP20090709T151053Z/-Russie-justice-Religion-Angela-Merkel-L-Allemagne-en-introspection-apres-le-meurtre-xenophobe-d-une-Egyptienne.html</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) frz. Wiki Ehrenmord </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Crime_d%27honneur">http://fr.wikipedia.org/wiki/Crime_d%27honneur </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Wiki Ehrenmord </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenmord">http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenmord</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Burka, Ganzkörperverschleierung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://cache.jalopnik.com/assets/resources/2008/03/Burka.jpg">http://cache.jalopnik.com/assets/resources/2008/03/Burka.jpg </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Befehl der Qaida an Frankreich: Duldet die Burka! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article4037093/Sarkozys-Burka-Verbot-erzuernt-al-Qaida.html">http://www.welt.de/politik/ausland/article4037093/Sarkozys-Burka-Verbot-erzuernt-al-Qaida.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) À propos &#8220;crime du foulard&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.lesquotidiennes.com/soci%C3%A9t%C3%A9/lallemagne-vit-dans-le-d%C3%A9sarroi-son-premier-crime-islamophobique.html">http://www.lesquotidiennes.com/soci%C3%A9t%C3%A9/lallemagne-vit-dans-le-d%C3%A9sarroi-son-premier-crime-islamophobique.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 38pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Die WELT publiziert Ayyub Axel Köhlers Erklärung. Bemerkenswert sind die Kommentare, nicht alle Menschen fallen auf die seitens des KRM implizierte Gleichung »Kopftuchverbot = Frauenmord« herein. Erster Kommentar 09.14 Uhr, letzter Kommentar 09.57 Uhr, dann wurde, nach 43 Minuten, der Kommentarbereich wegen Verstößen gegen den guten Ton geschlossen. Drei kluge Meinungen: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Solche deutlichen Worte des Koordinierungsrates der Muslime würde man sich auch einmal zur Situation der christlichen Kopten in Ägypten, den Christen in der Türkei, im Irak und Iran, Saudi-Arabien etc. wünschen. Oder zum Beispiel nach einem so genannten &#8220;Ehren&#8221;-Mord. Diejenigen, die weltweit unzählige &#8220;muslimische Schwestern&#8221; demütigen und diskriminieren und ihnen selbst die grundlegendsten Rechte vorenthalten, sind in erster Linie deren Väter, Onkel und Brüder. Aber das ist ja kulturell und religiös bedingt und deswegen ok.« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Was in aller Welt hat denn dieser durchgeknallte Messerstecher mit dem Kopftuchverbot zu tun?« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 36pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Doch einige Millionen Muslime leben ganz normal als unsere Mitbürger hier. Sie können ihre Religion ausüben und in einer Freiheit leben, welche so weltweit nicht selbstverständlich ist. Es ist der Mehrheit der hier in Freiheit lebenden Menschen gegenüber nicht gerecht, wenn hier pauschal für Muslime eine Opferrolle vergeben wird. Die überwiegende Mehrheit ist nicht Opfer von Diskriminierung, Demütigung und Verleumdung.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4079998/Marwa-wurde-aus-Hass-auf-Muslime-erstochen.html">http://www.welt.de/politik/deutschland/article4079998/Marwa-wurde-aus-Hass-auf-Muslime-erstochen.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) 1994 kannte auch die kulturelle Moderne einen &#8216;crime du foulard&#8217;. “l’idéal de laïcité, la nécessité d’interdire les signes “si ostentatoires … Le crime du foulard est d’être facteur d’exclusion. … ” (Jean-Jacques Delfour 1994) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://membres.lycos.fr/disclord/philo/foulard.htm">http://membres.lycos.fr/disclord/philo/foulard.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Nikab, Gesichtsschleier. Öffentlicher Raum ist männlicher Raum, menschliches Gesicht ist männliches Gesicht </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://operationitch.files.wordpress.com/2009/06/burka.jpg">http://operationitch.files.wordpress.com/2009/06/burka.jpg </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Religion in 30 Sekunden]]></title>
<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/07/08/religion-in-30-sekunden/</link>
<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 03:06:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
<guid>http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/07/08/religion-in-30-sekunden/</guid>
<description><![CDATA[Da sag noch jemand, man müsse jahrhundertelang eine religiöse Philosophie entwickeln und erklären. D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da sag noch jemand, man müsse jahrhundertelang eine religiöse Philosophie entwickeln und erklären. Das ganze geht in 30 Sekunden.</p>
<p>Achtung, Anschnallen nicht vergessen:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Q63onZVgpds&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Q63onZVgpds&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Vogel ist kein Komiker und nicht für übermäßiges Clownfrühstücken bekannt, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Vogel" target="_blank">dafür aber dem Verfassungsschutz</a> wegen eines gewissen Fundamentalismus&#8217;, der hier schon in Ansätzen in seiner Kompromisslosigkeit zu ahnen ist. Dabei hält sich der ehemalige Preisboxer doch nur für einen strammen Diener seines Herrn.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[dreckige Khawaritsch (Khawaritsch, Kharadji, Chawaridsch, Charadschiten)]]></title>
<link>http://khawaarij.wordpress.com/2008/12/08/dreckige-khawaritsch-khawaritsch-kharadji-chawaridsch-charadschiten/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:27:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>khawaarij</dc:creator>
<guid>http://khawaarij.wordpress.com/2008/12/08/dreckige-khawaritsch-khawaritsch-kharadji-chawaridsch-charadschiten/</guid>
<description><![CDATA[Wer sind die Kawaridsch ? Nun, man nennt diese Höllenhunde auch Kalifenmörder. Aber dreckiger Charad]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer sind die <strong>Kawaridsch</strong> ?<br />
Nun, man nennt diese Höllenhunde auch Kalifenmörder.<br />
Aber dreckiger Charadschite (Charadji) trifft es wohl sehr gut.</p>
<p>Die Khawaritsch sind eine Sekte <strong>unter islamischem Deckmantel</strong>. Sie haben ein äußerst unpassend frommes und überkorrektes &#8220;islamisches&#8221; Verhalten welches sie rund um die Uhr nach außen kehren. Übertreibung (Ghulu) ist eines ihrer Merkmale.</p>
<p><strong>Hornhaut an der Stirn</strong> und an den Knien ist für diese Sektenmitglieder ein Zeichen von besonderer Gottesfurcht (Taqwa).</p>
<p>Einige Charadschiten bevorzugen auch verdreckte  Kleider mit Löchern und Flicken so wie verfilzte, verlauste  und zerzauste Bärte, welche denen der <strong>Mushrikun</strong> (Götzendienern) gleichen.</p>
<p>Andere wiederum ziehen den Bartstil im Obdachlosen-Look vor oder stutzen den Bart rechteckig.</p>
<p>Modernere Abkömmlinge der <strong>Khawarij-Sekte</strong>, auch die <em><strong><span style="text-decoration:underline;">Euro-Khawaritsch</span></strong></em> genannt, bevorzugen meistens ein <span style="text-decoration:underline;">moderates</span> Auftreten inklusive eines gepflegten Flaums in Form eines <strong>1 cm Bartes</strong>. Sie erklären sich offiziell mit  jeder Art von <strong>Bida&#8217;</strong> mehr als bereitwillig einverstanden. Sie gehen sogar soweit den Islam als reine Wissenschaft mit gefühlsloser der Sunna völlig fremden Übermittlung durch <strong>trockene Theorien</strong> herunterzustufen. Auch auf Beleidigungen unseres geliebten Propheten Muhammad s.a.s. reagieren sie gelassen um sich nicht unbeliebt zu machen. Der schleimige Stil der Diplomatie ist ihnen in Fleisch und Blut übergegangen.  Gerne tummeln sie sich auf <span style="text-decoration:underline;"><em><strong>inter-religiösen</strong></em></span> Bambiverleihungen z.B. &#8220;<strong>Kopftuch ist eigentlich keine Pflicht</strong>&#8220;  oder aber &#8220;<strong>Frauen als Präsidentin oder  Imama (Vorbeterin) oder Amira geht voll in Ordnung</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Die Abrahmitischen Religionen</strong>&#8220;</p>
<p>Sure 3:67:</p>
<blockquote>
<p class="Zitat">„Abraham war weder Jude noch Christ. Er war vielmehr ein (Gott)  ergebener Hanif und kein Heide.“</p>
</blockquote>
<p>)</p>
<p>Bei den etwas primitiver gestrickten <strong>Khawaritsch in Europa</strong>, den <strong>Salaaf</strong> sticht ein Merkmal besonders hervor. Meistens sind die überwiegend aus Ganovenecken  und Gefängnissen stammenden Maghrebiner bei ihrer Überreise nach Europa plötzlich fromme Muslime geworden.</p>
<p>Sie entsagen <em>offiziell Haschisch und Alkohol</em> und <span style="text-decoration:underline;">manche lassen sich sogar einen Bart</span> wachsen. Sie pochen auf alles nur <strong>Quran und Sunna</strong> lehnen in Wirklichkeit viel der echten Sunna ab. Herzlose Atmosphäre, viele Spione für sämtliche Dienstherren und das <em><span style="text-decoration:underline;">Davonstehlen nach dem Gebet wie ein Dieb ohne Dua</span></em> beschreiben die meisten ihre Zentren, welche sie gerne als Moscheen deklarieren.</p>
<p>Ein weiteres Merkmal ist ihr überwiegend militantes und kompromissloses Verhalten in jeder<br />
Beziehung  gegenüber von Muslimen. Sie sind die einzigen die rechtgeleitet sind und alle anderen gelten als Ungläubige. Oder wenn sie allgemein bekannte Sunna&#8217;s wiederbeleben müssen sie sogar für die offensichtlichsten Dinge einen Beweis bringen (Dalil) der dann z.B. bei Hadithen sofort als Daif verworfen wird. Die Kategorien Hassan, mutawattir und viele weitere der ca. 30 Klassifzierungen lehnen sie strikt ab und reduzieren die Hadithe auf nur 6 Klassifizierungen. Als Maximus (ihre Bibel) akzeptieren sie lediglich <strong>Bukhari</strong>.</p>
<p>Ein absolut bekanntes Merkmal ist ihre Abneigung gegen <strong>Rechtsschulen</strong> und <em>hochrangige Gelehrte </em>wie die 4 Imame. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten die Imame hatten kein Bukhari und konnten daher nicht alles richtig deuten und vor allem beweisen (Sie hatten die richtigen Belege zur Verfügung)</p>
<p><strong>Adab</strong> (gutes Benehmen, Anstand) ist für sie ein fremdwort.  Albani und Bukhari ist genausowenig wie auch der Quran anzuzweifeln in deren Augen.</p>
<p>Jedoch gibt es fortgeschrittene Sekten innerhalb der <strong>deutsch-sprachigen</strong> S<em>alafis</em>. Mit komplzierten arabischen Begriffen und Definitionen beeindrucken sie besonders junge Muslime, Konvertiten oder nicht arabisch-sprachige Muslime.<br />
Besonders hier in <em>Europa</em> mit dem offiziellen  Segen der <strong>Regierungsgelehrten</strong> der Saudis <span style="text-decoration:underline;"><em>(Bin Baaz, Uthaimeen)</em></span>.</p>
<p><em>An diese Stelle eine kurze Exkursion zu der Räuberfamilie Saud: Einstmals dreckige verwahrloste Beduinen wurden sie von den Engländern und Amerikanern mit Waffen ausgerüstet um die Lehre des Wahhabismus durchzusetzen und den Islam von innen zu zerstören.  Ihr Sektenführer Abdul Wahhab belagerte sogar die heilige Pilgerstadt Mekka und zwang die dort lebenden Muslime dazu dass sie Ratten- und Kamelfleisch essen mussten.  Die Grausamkeiten und Massakker die diese Kriminellen in anderen Städten waren Beispiellos. Die Nachkommen profitieren noch heute von der für die <strong>Khawaridj </strong>typischen maßlosen Gewaltanwendung und Grausamkeiten welche dieser herzlose Beduine an den Tag legte. </em></p>
<p><em>Sie lernten von ihren neuen Freunden aus dem Westen schnell effiziente Techniken (Folter, Verhörmethoden, Geheimdienst, Polizeigewalt, Rufmordkampagnen usw.) einzusetzen um die Muslime zum Schweigen zu bringen.<br />
</em></p>
<p><em>Bis heute erweisen sich die sogenannten Könige (zur Erinnerung blutrünstige ungepflegte Karawanen Diebe und Strolche) als willige Diener einiger Tyrannen aus dem Westen um die Ölversorgung (Öl der Muslime) von Tyrann zu Tyrann sicherzustellen.</em></p>
<p><em>Aber auch an ihrem religiösen Deckmantel haben die Diener des falschen Throns erfolgreich gearbeitet.  Sie erschufen sich Regierungsgelehrte welche Fatawas (Rechtsgutachten) je nach politischer Auftragslage oder sonstigen Anweisungen durch ihre Freunde aus dem Westen verteilten. </em></p>
<p><em>Heutzutage stellen sich die Khawaridsch als Heuschreckenplage und Pockenseuche für die Muslime dar. Sie haben Khawaritsch Center (Sektenzentren) in diversen sogenannten islamischen Ländern erbaut. Selbstverständlich sponsered by King Saud &#38; Co.<br />
</em></p>
<p><em>Von dort bilden Sie ihre Priester und Jünger aus um sie später in alle Länder wo friedliche Muslime leben als Plage auszusenden. Dies stellt die Unterdrückung und Verfälschung des Islam auch im Ausland sicher.</em></p>
<p><em>Bekannte Zöglinge die derzeit im Internet und auf Vor-Ort-Veranstaltungen nach dem Vorbild der Baptisten weltweit wie Schlagerstars auftreten sind u.a.:</em></p>
<p><em>der Baptistenprediger Yusuf Estes für Amerika<br />
der Bierzelt-Boxer Pierre Vogel für Deutschland<br />
der Ikhwan (Said Qutubi) Bruder der Hamas Khawaritsch Tariq Ramadan<br />
der Euro-Khawaritsch Prof. Dr. rer. nat. med. phil. Amir Zaidan</em></p>
<p><em>weiteres folgt inshallah in Kürze&#8230;<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Taqlīd: Nicht denken. Denken lassen]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/06/18/taqlid-nicht-denken-denken-lassen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 22:28:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/06/18/taqlid-nicht-denken-denken-lassen/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Salaam Frau Muslima, und wo lassen Sie denken?&#8221; Das Blog Schariagegner ermuntert alle M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:115%;margin:0 0 24pt;">
<p style="line-height:115%;margin:0 0 24pt;">&#8220;Salaam Frau Muslima, und wo lassen Sie denken?&#8221; Das Blog Schariagegner ermuntert alle Menschen, also auch muslimische Menschen, zum autonomen Denken. Jacques Auvergne über den Kult der Verehrung der Ulemas, der Gelehrten, der auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet.</p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 24pt;">
<p style="line-height:115%;margin:0 0 24pt;">
<p style="line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">074 </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;color:maroon;">تَقْليد</span></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 12pt;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:maroon;">taqlīd: </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:maroon;">Imitieren, Nachahmen. </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:maroon;">Muslimisches Leben als </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 90pt;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:maroon;">stumpfes Wiederholen </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Papagei, der </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">plappert nach. Je nach </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Lehrer auch mal einen </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 30pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Glaubenssatz </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">13. Juni 2008 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:110%;font-family:Arial;">„Hallo Jacques Auvergne, </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 18pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:110%;font-family:Arial;">ich finde es äußerst gewagt, als Nicht-Gelehrter und Nicht-Muslim solche Thesen im Internet zu verbreiten. Mir scheint es so, als sei es zu einem modernen Trend geworden, den Islam blind anzugreifen. Erschreckend ist es jedoch, dass dies mittlerweile auch von Dilettanten und Polemikern betrieben wird. Welche Absicht verfolgen Sie, Jacques Auvergne, dabei?“ </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt 35.45pt;" align="right"><span style="font-size:11.5pt;line-height:110%;font-family:Arial;">(Alime am 12. Juni 2008 vom Weblog </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 90pt 35.45pt;" align="right"><span style="font-size:11.5pt;line-height:110%;font-family:Arial;">http://muslime.wordpress.com/ )</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guten Tag Alime. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Vielen Dank für Ihre Wortmeldung auf diesem Blog unter Baustein 011 zur Entstehungsgeschichte des Korans. Inhaltlich haben Sie leider bislang auf eine persönliche Aussage zur Religionsgeschichte der arabischen Halbinsel verzichtet; Sie bleiben eingeladen, das bei nächster Gelegenheit einmal zu tun. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch Muslime haben ein Gehirn und können selbst denken, man soll es manchmal nicht für möglich halten. Leider werden, zeitgleich zum etwas erstaunlichen Werbespruch „Islam heißt Frieden“, Muslime immer noch von ihren Mitschwestern und Mitbrüdern kontrolliert und gegängelt und moralisch erpresst. Sagen Sie, Alime, „Nein!” zu der beschämenswerten Hackordnung des Erpressens und Erpresst-Werdens, die den derzeitigen so genannten Islam vielerorts beherrscht, einerlei, ob es um Gesellschaftskritik versus Scharia, sexuelle Selbstbestimmung versus Sunna oder auch um Geschichtsbetrachtung versus Islam geht. Der politische Islam verbietet hier und heute jedes freie Denken und Forschen und Schreiben. Wissenschaft ist so natürlich kaum möglich, eher schon Fanatismus und Gewalt gegen Nonkonformisten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hier genau verläuft die von uns Staatsbürgern zu treffende Unterscheidung zwischen kultureller Moderne und kultureller Vormoderne. Meine Absicht, nach der Sie aufmerksam fragen, ist es, muslimisch geprägten Menschen die traditionellen islamischen, die in vielen heutigen islamisierten Familien wie auch in vielen islamisierten Weltgegenden unserer Zeit recht gewaltsam antrainierten Fesseln und Denkverbote aufbrechen zu helfen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es gab Jahrhunderte, in denen, ob im alten Griechenland oder im frühneuzeitlichen Europa, eine jede Kritik an den Göttern bzw. an Gott zur sozialen Exklusion führte wenn nicht zum Tode. In dieser Realität steckt der real existierende Islam heute noch weltweit, weshalb Geistesfreiheit oder Religionskritik zwischen Marokko und Madagaskar nicht gegeben ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dies ist ein Blog der Islamkritik, nicht der blinden Islamophilie. Hier landen schon mal siebenjährige deutschtürkische Mädchen auf Suche nach einer Fatwā oder Lebenshilfe, die ich anständigerweise an Wikipedia verweise. Wer sich für älter als vierzehnjährig ausgibt bekommt auf dem Blog Sägefisch allerdings Islamkritik vom Feinsten. Auch Sie, Alime, scheinen mir das Alter der Religionsmündigkeit erreicht zu haben. Tja, jetzt geht`s also ans Denken, die kindgerechte Phase des Nachplapperns ist vorbei. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Papageien können ein Glaubensbekenntnis ebenso runterleiern wie einen obszönen Fluch. Erwachsene Menschen gereifter persönlicher Religiosität sind indes keine tropischen Vögel. Der taqlīd تَقْليد , die wiederholende Routine, die simple Imitation, der taqlīd ziemt sich für Halbwüchsige, nicht für Alime und auch nicht für Jacques Auvergne. Ein erwachsener Muslim soll sich nicht damit zufriedengeben, lebenslang als muqallid, als Nachahmer, als jemand, der zum autonomen Denken nicht berechtigt ist zu vegetieren. Als jemand zu vegetieren, der papageiengleich taqlīd betreibt, srich: Eine sich selbst nicht gerecht werdende und damit eine unwürdige Lebensweise auszuüben, das aber heißt, eine gotteslästerliche Lebensform auszuüben. Wir erkennen: Der muqallid ist kein autonomer religiöser Mensch. Der muqallid stellt keine Ansprüche an Religiosität, sei es aus Mangel an Begabung oder Übermaß an Furcht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auf der kriecherischen Selbsteinschätzung des gewöhnlichen Muslimen als jemand, der lebenslang keinen islamischen Durchblick hat, basiert der seit knapp 1000 Jahren versteinerte Fiqh. Dieser spätmittelalterliche Fiqh erwartet vom simplen muslimischen Endverbraucher jene nach der „Schließung der Tore des <span>Idschtihad</span>“ (</span><span class="spanar"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">انسداد باب الاجتهاد</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">‎, <span>insidad bab al-Idschtihad</span>) seitens der hochnäsigen „Wissenden“ eine dreist jedenfalls kühn eingeforderte geistige wie seelische Unterwürfigkeit. Nur der mujtahid sei der der islamisch Denkberechtigte, der einfache Muslim nicht. Vor der „Schließung der Tore“ des selbständigen islamischen Denkens konnte grundsätzlich jeder gewöhnliche Muslim eine فتوى‎ fatwā ausstellen, das heißt er konnte sein Handeln islamrechtlich begründen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jeder politisch ambitiöse Schari’a-Islam und jeder stumpfsinniges Nachplappern erheischende Fiqh-Islam gehört ins Museum für mittelalterliche Sozialstrukturen. Dass Sie, Alime, den Ausdruck “Nicht-Gelehrter” verwenden, sicherlich mit Bezug auf arabisch عالم ālim (Plural علماء Ulamā oder Ulemā), lässt mich ahnen, dass Sie dem Ansinnen der Irshad Manji (project ijtihād) skeptisch bis fassungslos gegenüberstehen. Das aber ist eine der Dimensionen, die die Krise des derzeitigen Islam ausmachen, bei katastrophalen Folgen für die nicht nur muslimischen Individuen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ijtihād – selbständiges Denken – ist seit einem runden Jahrtausend nicht zugänglich. Stattdessen kriechen ‘sich muslimisierende’ bzw. zwangsmuslimisierte Individuen sklavisch zu den “fatwaproduzierenden Milieus”. Mit solcher geistigen Kriecherei aber wird sich Ihr und mein Gott nicht abspeisen lassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Muslime müssen und werden erkennen, dass der Schari’a-Islam sowie der Fiqh-Islam nicht nur inkompatibel ist zur kulturellen Moderne sondern geradezu gotteslästerlich. Ich empfehle Ihnen als Lektüre Irshad Manji und Wafa Sultan, im Deutschen Bassam Tibi und Ümmühan Karagözlü. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Menschen können ganz bewusst eine Religiosität haben und kultivieren, sie sollen es nach meiner Auffassung sogar. Es geht um Qualitätskriterien des Religiösen. Ein Dschihadist wie Mohammed Atta ist kein frommer Mensch sondern ein verblendeter seelischer Krüppel, das heißt ein Mensch, dem Wesentliches fehlt. In meinem Bekanntenkreis habe ich mehrere muslimische Frauen und Männer, die mir hier gänzlich zustimmen. Viele von diesen aber haben sich einen Schraubendreher ausleihen müssen. Zum Abschrauben des Klingelschildes. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Bekennen Sie sich zur säkularen kulturellen Moderne, bekennen Sie die Apostasie-Erlaubnis für jeden muslimischen Menschen und bekennen Sie den dezidierten Verzicht drauf, in Europa die (als Doktrin unveränderlich-ewige) Scharia umzusetzen. Bekennen Sie die grundsätzliche soziale und politische Unbrauchbarkeit der ahadīth und fatāwa (der Fatwas und Hadithe). Sie würden damit, Alime, etliche ihrer politreligiösen oder einfach nur flachen Freunde verlieren und ganz wenige kluge und treue Freunde neu gewinnen. Es ist ein schmaler, steiler und steiniger Weg, den zu gehen ich Ihnen da vorschlage. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Den ich vorschlage, ich, aus der Sicht von Fundamentalisten ein Nicht-Ulamā, Nicht-Gelehrter. Doch seit Jahrhunderten sind die meisten brauchbarsten Gelehrten jedenfalls Menschheitslehrer des entwicklungsfeindlichen und folgerichtig kulturell rückständigen Islam keine Muslime oder sind manchmal Ex-Muslime. Es gibt sehr wohl auch reife, weise Muslime, deren Namen in diesem Brief genannt sind, deren heilsamer Wirkung Bloggerin Alime sich allerdings bis heute erfolgreich zu entziehen gewusst hat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Entdecken Sie, erstens, in den folgenden Jahren ihren ‘inneren Ulamā’. Seien Sie مجتهد mujtahid, koranlesender Gehirnbenutzer, denkberechtigter Sunna-Interpret. Werden Sie zweitens Umma- und Islamkritiker. Beides ist ohneeinander nicht denkbar. Und beides zeitigt Wutgeschrei und Bedrohungen aus Ihrem derzeitigen Bekanntenkreis, also denken Sie zunächst heimlich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Islamische Selbstbestimmung wird noch auf einige Jahrzehnte leider bedeuten, als bedrohter Dissident zu leben. Der orthodoxe, versteinerte Islam, ob wir Muslime sind oder nicht ist dabei unerheblich, der Islam wird uns zu unseren Lebzeiten keine Geistesfreiheit schenken, wir müssen sie uns schon rauben. „<span>Geben Sie Gedankenfreiheit!“</span>, lässt der Dichter Friedrich Schiller in einer Szene des ‘Don Carlos‘ fordern (Marquis de Posa) fordern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Geben Sie Gedankenfreiheit. Dieser Satz, erstmals 1787 vor öffentlich gefallen, bringt den heutigen Sprecher auch mehr als zwei Jahrhunderte nach Schiller in Lebensgefahr. Nicht durch radikale Juden übrigens. Ganz selten durch radikale Hindus. Täglich und weltweit jedoch durch radikale Muslime. Diese zum Töten bereite Gewalt des „frommen“ islamischen </span><span class="spanar"><span style="font-size:15pt;line-height:115%;" dir="rtl" lang="AR">جهاد</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">dsch<span class="lang"><span>ihā</span></span>d ist aber nicht einmal das islamisch ursächliche Problem an der Unfähigkeit des gewöhnlichen Muslimen zu einer wissenschaftlichen Weltbetrachtung oder auch nur zu einer unbefangenen Weltdeutung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das Problem ist, dass es aus antrainierter Unterwürfigkeit und bei erwähnter permanenter Einschüchterung weltweit nahezu keine Muslime gibt, die den Satz des Marquis de Posa laut fordern, noch nicht einmal in Europa oder Deutschland. Die wenigen Ex-Muslime tun das couragiert, auch einige säkulare Muslime melden sich mittlerweile und gottseidank in jeder größeren deutschen Stadt vorsichtig zu Wort. Die Mehrheit aber etwa der türkischstämmigen „Deutschländer“ (Seyran Ate<span>ş</span>) schweigt und verkriecht sich in die sich immer mehr segregierenden weil immer mehr „islamischen“ Parallelgesellschaften. Das Problem ist, dass es so gut wie keine Muslime zu geben scheint, die das „Geben Sie Gedankenfreiheit!“ denken können und dass folglich die Islamverbände und die radikalen Moscheen ihr (auch seitens der Urdeutschen allzu unhinterfragtes) Interpretationsmonopol zu jedem islamischen Thema ausbauen können. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der indifferenten und vielleicht bereits etwas säkularen Masse der Muslime aber wird eine radikale Islamisierung, eine „Muslimisierung“ mehr oder weniger brutal aufgezwungen werden, ob in Istanbul oder Berlin. Deutschlands demokratieskeptische Islamverbände steuern diese theokratische Dynamik ganz gezielt, um den „verderblichen“ Einfluss der Demokratie und des freien Denkens auf die muslimische Manövriermasse abzuschwächen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wege zu und in einer persönlichen, eigenartigen und eigenwilligen Spiritualität zu finden und zu beschreiten, das ist der Auftrag Gottes an Sie und an mich. Als muslimischer Endverbraucher aber bei der islamischen Obrigkeit um eine Fatwā zum Klingelton seines Mobiltelephons zu betteln oder, wie der australische Scheich <span>Taj El-Din Hamid Hilaly</span> es tat, in einer Predigt modern oder auch moderat gekleidete Frauen als Köder und Katzenfutter zu benennen und damit zur gottgefälligen jedenfalls „naturgemäßen“ Vergewaltigung freizugeben, das beleidigt jeden sittlich anständigen Gott, also hoffentlich auch den Ihren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ich möchte Sie, Alime, nun höflich bitten, auf die dargestellten Inhalte des Texts 011 “Der Koran (…)” einzugehen: Wie sehr ist das seelisch lebenslang leidende weil vaterlose Waisenkind Mohammed von Zoroastrismus, Judentum und Gnosis/Manichäismus beeinflusst worden, wie problematisch war der Ausstieg des Feldherrn Mohammed aus dem altarabischen Polytheismus? Wie sehr ist der bis heute jedenfalls im interreligiösen Vergleich bizarr oszillierende, “barmherzig-brutale” und “gerecht-sadistische” Gott namens Allah ein psychoanalytisch erklärbares Produkt eines vaterlos aufgewachsenen und ebenso hypersensiblen wie enthemmt-herrschsüchtigen Menschen und welche Folgen hat das für männliche muslimische Gewalttäter in den Zuwanderungsgesellschaften der kulturellen Moderne wie auch für die doch sehr blockierte Demokratisierung der von Nepotismus, Mysogynie und Brutalität geprägten Regionen zwischen Casablanca und Jakarta? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jetzt aber zu Alimes fundamentalistisch blockiertem Blick auf das siebte Jahrhundert. Gebildete Menschen, und warum denn bitte sollen Muslime nicht zu ihnen gehören, gebildete Menschen auf aller Welt befassen sich mit Geschichte. Im West-östlichen Divan schrieb Goethe: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt 35.45pt;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht von 3000 Jahren </span></em></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt 35.45pt;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">sich weiß Rechenschaft zu geben, </span></em></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt 35.45pt;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">bleibt im Dunkeln unerfahren, </span></em></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.45pt;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">mag von Tag zu Tage leben. </span></em><em></em></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Goethe stellt die Forderung auf, sich über die Zeitdauer von dreitausend Jahren Überblick zu verschaffen, um die Gegenwart begreifen zu können. Von heute aus gesehen und mit Blickrichtung in die Vergangenheit ist bis zum arabischen Heerführer und Religionsgründer Mohammed nicht einmal halb so viel Wasser den Nil oder auch den Rhein herunter geflossen. Wie auch immer, im von Alime kritisierten Text befasst sich Jacques Auvergne mit der Menschheitsgeschichte. Alime ist eingeladen, dasselbe zu tun. Da’awa zum Denken, sozusagen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im Arabischen ist, wie erwähnt, ālim عالم der Gelehrte. Sie aber nennen sich Alime. Das inspiriert mich zu folgendem Vorschlag und Aufruf: Nehmen Sie Ihren gewählten Namen als Herausforderung zu einem autonomen geschichtlichen, religionsgeschichtlichen und religiösen Denken. Entdecken Sie Ihre selbst gesteuerte Religiosität in der autonomen Weise eines ālim, eines Gelehrten. Sie haben es nicht nötig, lebenslang taqlīd تَقْليد zu machen, stumpfsinnig zu kopieren und nachzuahmen. Mit diesem eigenen Denken kommen Sie, Duftwasser und Deos betreffend, vielleicht zu einem überraschend anderen Schluss als das türkische Religionsministerium, welches allen türkisch-muslimischen Frauen außerhalb des Hauses auferlegt oder jedenfalls dringend empfiehlt, kein Parfüm zu benutzen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Beschreiten Sie den unebenen Weg des selbständigen islamischen Denkens, den ungebahnten Pfad des ijtihād اجتهاد. Ermuntern Sie andere, dasselbe zu tun. Das wäre religiöses Lebensgestalten. Und Sie können das! Anders als der zum klanglichen Nachahmen zwar erstaunlich genau fähige, aber für den Inhalt seiner Wiedergabe nicht verantwortlich zu machende bunte Vogel. Nehmen Sie sich die bei Schiller geforderte „Gedankenfreiheit“ und denken Sie den Islam im Rahmen ihres Lernens und Erfahrens ganz unabhängig neu. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das allein wäre der Pfad zum Wasser des Lebens. Das wäre der Weg zur Tränke. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit freundlichen Grüßen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></em></p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-weight:normal;font-style:normal;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-weight:normal;font-style:normal;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Advice of 'Umar ibn 'Abdul-'Azeez for following the Salaf and Adhering to the Sunnah]]></title>
<link>http://knowledgefirst.wordpress.com/2008/06/04/the-advice-of-umar-ibn-abdul-azeez-for-following-the-salaf-and-adhering-to-the-sunnah/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 09:53:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Abu Habiba Ismael</dc:creator>
<guid>http://knowledgefirst.wordpress.com/2008/06/04/the-advice-of-umar-ibn-abdul-azeez-for-following-the-salaf-and-adhering-to-the-sunnah/</guid>
<description><![CDATA[Source   &#8220;And whosoever contradicts and opposes the Messenger, after the right path has been s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a class="alignleft" title="Troid" href="http://www.troid.org/ibaadah/advice-from-the-salaf/the-advice-of-umar-ibn-abdul-azeez-concerning-the-incumbency-of-the-sunnah-and-following-the-salaf.html" target="_blank">Source</a></p>
<p> </p>
<p>&#8220;<strong>And whosoever contradicts and opposes the Messenger, after the right path has been shown clearly to him, and follows other than the Path of the Believers; We shall keep him upon the path he has chosen, and roast him in Hell. What an evil destination!</strong>&#8221; [Sooratun-Nisaa‘ 4:115]</p>
<p>Most muslims regardless of their culture will tell you and believe that one of the most fundamental tenets of Islam is that we understand the religion using <strong>The Quran</strong> (The Book of Allah) and <strong>The Sunnah</strong> (The sayings, actions, approval and disapproval authentically reported from the Prophet Muhammad).  What is either unknown, forgotten or neglected is that Allah has also commanded and warned us that we should also know, study and follow &#8220;<strong>The Path of the Believers</strong>.&#8221;  The &#8220;believers&#8221; in this case are none other than the Sahaba (Allah be pleased with all of them), the companions of the Prophet Muhammad (Allah send the prayers and blessings of peace upon him).  They were the ones who were eyewitnesses to revelation, they saw how the Prophet (sal Allahu &#8216;alayhi wa sallam) treated his family, his children and grandchildren, wives, relatives (both muslim and non-muslim), political leaders, elders etc.  They were the ones taught, as Abdullah ibn Umar ibn al-Khattab (radhi-Allah &#8216;anhumma) said: &#8220;what to think about a verse (from the Quran) and what our stance should be towards it&#8221; as we have reproduced <a title="Saying of Abdullah ibn Umar" href="http://knowledgefirst.wordpress.com/2007/11/01/the-importance-of-aqeedah/" target="_blank">here in another blog entry</a>.  They were the ones who applied and explained the Quran after the death of the Prophet (sal Allahu &#8216;alayhi wa sallam) to thousands upon thousands of new muslims in dozens of lands and cultures.</p>
<p>So yes, may Allah be pleased with all of the companions of the Prophet Muhammad (sal Allahu &#8216;alayhi wa sallam) and may Allah guide us to follow His Book, the Sunnah of His Messenger, and the Understanding of these Two Sources of Islam with the understanding of the Companions of the Prophet (sal Allahu &#8216;alayhi wa sallam).  This is Salafiyya &#8211; the methodology of understanding and applying the Book of Allah and the Sunnah <strong>with</strong> the understanding and application of the Prophet (sal Allahu &#8216;alayhi wa sallam) and his companions and all those who followed them exactly.</p>
<p>The following is the advice given by the great Muslim, a righteous predecessor without doubt, &#8216;Umar ibn &#8216;Abdul-&#8217;Azeez, may Allah have mercy upon him, and forgive him of any mistake or sin he committed, and raise his rank in Paradise.  The advice is on following the Sunnah, not innovating into it, and admonishment to follow those who preceded the muslims of their day which were the sahaba.</p>
<p>From Shihaab Ibn Khiraash [1] who said: ’Umar Ibn ’Abdul-’Azeez (d.101H) – rahimahullaah &#8211; wrote to a man,</p>
<blockquote><p>May peace be upon you, to proceed:<br />
 <br />
So verily I advise you to fear Allaah, and to make His Command the objective, and to follow the Sunnah of His Messenger, and to leave off what people invented after him (sallallaahu ’alayhi wa sallam), from whatever is confirmed as his Sunnah, and his supply will suffice you.<br />
 <br />
Then know that there cannot ever be any innovation, except that a proof against it has already passed, and there is a warning in it.  So adhere strictly to the Sunnah, for verily the Sunnah is – with the permission of Allaah – a protection for you.  Verily the one who practices the Sunnah is one who indeed knows what opposes it from mistakes and error, and foolishness, and deep thorough study.<br />
 <br />
So be pleased with for yourself what the people (i.e. the Salafus-Saalih) were pleased with for themselves, for verily they stopped upon knowledge, and they sufficed with penetrating insight, and they were the strongest in studying the matters, and the virtue that was in them, in that case, they were the most adequate; since they (the Salafus-Saalih – Righteous Predecessors) have already preceded.  So indeed the guidance is not what you are upon, rather they preceded you to it.  Therefore you say, he innovated a newly invented matter after them, so no one invents something, except that he opposes their path, and considers himself to be better than them.  Indeed whatever they spoke was sufficient, and whatever they described was satisfying.  So whatever is below them is deficient, and there is no good above them.  Indeed people fell short of their mark, so they became dull, and others were too ambitious, so they went into extremes, and verily they (the Salaf) were in between the two, so they were upon the straight guidance. [2]</p></blockquote>
<p> <br />
From Imaam Maalik [3] (d.179H) – rahimahullaah &#8211; who said: ’Umar Ibn ’Abdul-’Azeez used to say,</p>
<blockquote><p>The Messenger of Allaah (sallallaahu ’alayhi wa sallam) and the caretakers of the affairs (wulaatul-umoor) enacted Sunnahs, taking to them is affirmation (tasdeeq) of the Book of Allaah, and the completion of obedience to Allaah, and strength upon the Religion of Allaah. [And it is not for anyone to change it, nor to replace it, nor to oppose anything from it.[4]]  Whoever seeks guidance through them will be guided, and whoever seeks aid through them will be victorious, and whoever opposes them; he follows a path other than the Path of the Believers, and the close allies (wulaat) of Allaah are not with him, and his destination is Hell, and an evil end.[3]</p></blockquote>
<p> <br />
Maalik said, “I was amazed at ’Umar when he obligated the Fire for such a person.”</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Footnotes</span>:<br />
[1] He is Shihaab Ibn Khiraash Ibn Hawshab ash-Shaybaanee, from Koofah.  He moved to Shaam, and lived in ar-Ramlah inside of Palestine, and he died there.  He was sadooq (truthful), a person of the Sunnah.  Refer to Tahdheebul-Kamaal (12/568-572).<br />
[2] Related by Ibn Battah in al-Ibaanah (1/321-322), and by al-Laalikaa‘ee in Sharh Usoolul-I’tiqaad (no. 16)<br />
[3] This is Imaam Maalik Ibn Anas, Imaam Daarul-Hijrah (the scholar of the place of migration, i.e. al-Madeenah)<br />
[3] The proof for this is the statement of Allaah, “And whosoever contradicts and opposes the Messenger, after the right path has been shown clearly to him, and follows other than the Path of the Believers; We shall keep him upon the path he has chosen, and roast him in Hell.  What an evil destination!” [Sooratun-Nisaa‘ 4:115]<br />
[4] Related by Ibn Battah in al-Ibaanah (1/352-353)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wirklicher Dialog mit einer Niqabi? Gerne, aber wie?]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/05/19/antwort-an-melanie/</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 00:13:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/05/19/antwort-an-melanie/</guid>
<description><![CDATA[Melanies Kommentar zu Ümmühan Karagözlüs Post Männerblicke, Frauenkörper auf dem Blog Sägefisch Hall]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;" align="right">
<p style="text-align:right;" align="right">
<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-family:Arial;color:#333399;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-family:Arial;color:#333399;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-family:Arial;color:#333399;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Melanies Kommentar zu Ümmühan Karagözlüs Post Männerblicke, Frauenkörper auf dem Blog Sägefisch</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;line-height:125%;margin:0 0 6pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt 70.8pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was ein todlangweiliger Bericht und auch noch mit gravierenden fehlern und platten verallgemeinerungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 70.9pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aber was anderes sind wir von ihrem Blog ja nicht gewöhnt… Wenn sie die Muslime zu tode langweilen, gibts ja keine mehr, dann ist das problem erledigt, nicht?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü antwortet:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo Melanie,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wenn dieser ‘Bericht’ so langweilig wie gewohnt ist, wundert es mich schon, warum du offensichtlich immer wieder auf dieses Blog gehst. Wenn dich die Posts so ermüden, warum kommentierst du, was dich anödet? Was die angeblichen Fehler im Text betrifft, vielleicht hast du ja die Zusammenhänge nicht verstanden? Die platten Verallgemeinerungen sind doch wohl eher in deinem Kommentar zu finden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was deinen Vorschlag zur Lösung des ‘muslimischen Problems’ angeht, stimme ich dir nur bedingt zu. Mir sind selbstbestimmte, lebensbejahende fröhliche MuslimInnen, die stolz auf ihre von Gott geschenkte Schönheit sind und trotzdem würdig und selbstbewusst Gesicht zeigen am liebsten. Aber du hast natürlich Recht, besser MuslimInnen langweilen sich zu Tode als dass sie sich für Allah und einen Platz im Paradies in die Luft sprengen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was mich jedoch besonders wundert ist, dass du deinen Kommentar auf den Blog Sägefisch bei Jacques Auvergne postest, wo du doch eigentlich nur im Notfall mit einem Mann in Kontakt treten solltest. Oder habe ich da wieder etwas falsch verstanden?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Melanie schrieb zu meinem Kommentar </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Also ich kann mir eine Antwort leider nicht verkneifen. Muss dazu sagen, dass sie es wirklich missverstanden haben. Von immer wieder lesen dieses Blogs kann nicht die rede sein. Ich habe nicht geschafft, einen einzigen Beitrag von Sägefisch oder diesem hier zu lesen, weil es wirklich … wie schon erwähnt, zum gähnen ist. Leider bin ich einige male hier gelandet, weil sie ihre Schlagwörter und Texte mit so einem unermüdlichen eifer verbreiten, dass man zwangsläufig hier landet sobald man in google zb. nach Niqab sucht. Leider. Lässt wohl darauf schliessen, dass sie wirklich wenig Beschäftigung haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Irgendwie amüsant das ganze.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Und ja, leider verstehen sie so gut wie alles falsch. Aber wir sind das schon gewohnt, bereitschaft zum wirklichen dialog, zum wirklichen interesse über die Frauen, über die sie so begeistert reden, gibt es nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ihr kommentar zu dem ironischen vorschlag zur Lösung zeigt mir, dass sie wirklich nichts vom Islam verstanden haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es ist schade, aber ich blicke Hoffungsvoll in die Zukunft, denn es gibt Menschen, die durchaus hinter den Schleier der Medien blicken können und nach der Wahrheit hinter dem eigenen Tellerrand suchen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Z.B. hier, ein Blog das um meilenweit interessanter ist als das hier</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/"><span style="color:#333399;">http://alles-schallundrauch.blogspot.com/</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">einen schönen Abend noch von Melanie</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü antwortet:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo Melanie,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">ich muss schon sagen, du bist echt witzig. Du kommentierst also zu Beiträgen, von denen du nicht einen gelesen hast, von denen du aber genau weißt, dass sie ….;auch noch mit gravierenden Fehlern’….‚….’voller platter Verallgemeinerungen’….und ’tot langweilig’ sind.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Dein Kommentar zeigt mir, dass du entweder hellsehen kannst, vorschnell Vorurteile bildest, oder wohl alles kritiklos glaubst, was Menschen denen du vertraust dir erzählen, denn dich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen, darüber nachzudenken und dir selbst eine Meinung zu bilden, schaffst du ja nicht, dass findest du ja ’langweilig’.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Einen wirklichen Dialog kann man nur mit Menschen führen, die wenigstens die andere Sicht der Welt tolerieren, dazu bist du wie viele Niqabis nicht bereit. Das ist deine Entscheidung, doch dann beklage dich bitte nicht, wenn kaum ein aufgeklärter Mensch Lust zu haben scheint, mit dir zu diskutieren. Wenn du bei Meinungsverschiedenheiten GesprächspartnerInnen einfach pauschal unterstellst, ’etwas nicht verstanden zu haben’, ist eine Fortsetzung des Gesprächs in der Tat ’langweilig’- für dein Gegenüber. Ein echter Kommunikationskiller ist auch der Gesichtsschleier, der nur einen Sehspalt freilässt. Vielleicht liest du ja doch den Abschnitt 09, Die Bedeutung des Gesichts… und 10, Das Prinzip Niqab in dem Post Männerblicke, Frauenkörper. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Irrst du dich eigentlich nie? Das wäre bedenklich, denn irren ist menschlich, nur Allah weiß es am besten, er ist allwissend. Schade, dass du dir die Zeit nicht nehmen möchtest, Beiträge zu Ende zu lesen, das wäre jedoch notwendig, um tatsächlich über den eigenen Tellerrand hinauszusehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Gerade SozialpädagogInnen haben die Aufgabe, Menschen dazu anzuregen, sich aus engen Denkmustern und Verhaltensvorschriften zu befreien. Sie zeigen auf die Person maßgeschneiderte Wege auf, wie Frauen, Männer und sogar schon Kleinkinder selbst neue Handlungsspielräume entdecken, ausprobieren, verwerfen oder beibehalten können, die dazu beitragen, Gestaltungsmöglichkeiten zu erweitern und Lebensqualität zu steigern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ziel ist es auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung BürgerInnen anzuleiten, eigene Methoden zu entwickeln, die dabei helfen, ihr Leben nach individuellen Vorstellungen zu planen, zu gestalten und selbstständig Entscheidungen zu treffen. Dabei Fehler zu machen ist menschlich, doch es ist unmenschlich, wenn Familienmitglieder, FreundInnen, LehrerInnen und andere ’Vorbilder’ Mitmenschen daran hindern wollen, bessere, passendere eben selbst entworfene auf die eigene Bedürfnisse zugeschnittene Lösungswege zu finden und umzusetzen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,553823,00.html"><span style="color:#333399;">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,553823,00.html</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">JedeR hat das Recht auf eine eigene Biographie, einen ganz persönlichen Lebenslauf. Individuelle Begabungen, Fähigkeiten und Kenntnisse sollen gestärkt und gefördert werden, um beispielsweise die Voraussetzungen zu schaffen, einem selbst gewählten Beruf nachgehen zu können. Profis der sozialen Arbeit sollen in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, beratenden Ausschüssen und VertreterInnen in Land- und Bundestag die Grundlagen dafür schaffen, dass auf dem Papier des Grundgesetzes bestehende Rechtsansprüche tatsächlich verwirklicht werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">SozialpädagogInnen haben die Aufgabe, dazu zu ermuntern, jede Chance zu nutzen, sich aus möglichst vielen und unterschiedlichen Quellen zu informieren und sich weiterzubilden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dabei zu unterstützen, Hürden, die eine selbstbestimmte Entfaltung der Persönlichkeit und damit eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung von Frauen, Kindern und Männern einschränken und behindern, aus dem Weg zuräumen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Solange sie das Grundgesetz beachten und auch nicht gegen abgeleitetes Recht verstoßen steht es aber Menschen, auch allen Frauen, grundsätzlich frei, sich ausschließlich in ihren streng reglementierten Handlungsfeldern der kulturellen Vormoderne zu bewegen, sich nur nach Koran und Sunna auszurichten und keine anderen Ratgeber hinzuziehen, als anerkannt fundamentalistische und traditionalistische Schwestern und vor allem Brüder im Islam, die einem das Denken, Entscheiden und Handeln abnehmen. Immanuell Kant meinte dazu:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">…..’Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u. s. w.: so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte : dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgfältig verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften : so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist die Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen ; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern, und schreckt gemeiniglich von allen ferneren Versuchen ab’. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.prometheusonline.de/heureka/philosophie/klassiker/kant/aufklaerung.htm"><span style="color:#333399;">http://www.prometheusonline.de/heureka/philosophie/klassiker/kant/aufklaerung.htm</span></a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Aufkl%C3%A4rung"><span style="color:#333399;">http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Aufkl%C3%A4rung</span></a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soziale Arbeit ist vergleichbar mit einer Dawa zur Demokratie, doch wird man weder diskriminiert und beschimpft, wenn man dieser Einladung. nicht nachkommen möchte, man wird auch nicht verteufelt oder muss befürchten Höllenqualen zu erleiden </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Gute SozialpädagogInnen werden sich nicht durch FundamentalistInnen und TraditionalistInnen davon abbringen lassen, sich für Demokratie, persönliche Freiheit und Lebensqualität einzusetzen, die Frauen, Männern und Kindern nicht erst im Paradies ein möglichst selbstbestimmtes Leben auf dem Fundament des Grundgesetzes garantieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Selbstverständlich darf auch jedeR Verschwörungstheorien folgen und verinnerlichen, doch wer diese Information für objektiv und wissenschaftlich hält, <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/"><span style="color:#333399;">http://alles-schallundrauch.blogspot.com/</span></a> glaubt auch, dass beim Melken brauner Kühe Kakao aus den Eutern in die Melkeimer fließt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Nicht nur mir ist aufgefallen, dass Betreiber und Besucher von islamischen Blogs, Homepages und vor allem muslimischen Foren sich immer wieder auf Scheich X und Scheich Y berufen. Diese Gleichgesinnten greifen grundsätzlich auf dieselben Informationsquellen zurück, bilden so genannte Zitierkartelle und versuchen auf diese Weise den Eindruck von Bedeutsamkeit, Richtigkeit und Plausibilität der Aussagen zu erzeugen. KollegInnen im Netzwerk Schariagegner arbeiten anders. Sie nutzen unterschiedliche Informationsquellen, recherchieren gründlich, und fügen ihren Informationen und Argumenten anerkannte oder gar wissenschaftliche Quellen hinzu. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Netzwerk Schariagegner ist davon überzeugt, wesentliche Prinzipien des fundamentalistischen und traditionellen Islam, den beispielsweise die SalafistInnen vertreten, sehr wohl verstanden und durchaus seine Wesenszüge, Handlungs- und Denkmuster begriffen und durchschaut zu haben. Wer ausschließlich fundamentalistischen Demagogen und Volksverhetzern die Interpretationshoheit über die religiösen Quellen überlässt und vorbehaltlos ihrer Rechtleitung vertraut, hat in der BRD zwar die Freiheit, sich selbst nach orthodoxen Richtlinien zu orientieren. jedoch verachten diese Frömmler auch Mitmenschen, die einen säkularen, liberalen Islam praktizieren wollen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">FundamentalistInnen sind blind für die Schönheit der Welt, völlig auf das Jenseits bezogen hassen sie das Leben hier auf der Erde. Für die recht unsichere Aussicht einen Platz im Paradies zu bekommen, versklaven fundamentalistische MuslimInnen sich und andere und unterwerfen sich der Deutungshoheit von FanatikerInnen. Sie machen sich mitschuldig am Tod unschuldiger Terroropfer. </span></p>
<p style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.cfc-online.org/professorenforum/content/artikeldatenbank/Artikel/2005/v07n02a3.pdf"><span style="color:#333399;">http://www.cfc-online.org/professorenforum/content/artikeldatenbank/Artikel/2005/v07n02a3.pdf</span></a> </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.heise.de/newsticker/Iranisches-Ballerspiel-soll-Kindern-Werte-wie-Opfer-und-Maertyrertum-vermitteln--/meldung/92780"><span style="color:#333399;">http://www.heise.de/newsticker/Iranisches-Ballerspiel-soll-Kindern-Werte-wie-Opfer-und-Maertyrertum-vermitteln–/meldung/92780</span></a></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.kirchen.ch/pressespiegel/nzz/2002042128.pdf"><span style="color:#333399;">http://www.kirchen.ch/pressespiegel/nzz/2002042128.pdf</span></a> </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=119&#38;view=item&#38;idx=549"><span style="color:#333399;">http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=119&#38;view=item&#38;idx=549</span></a> </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:#333399;"><a href="http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=608"><span style="color:#333399;">http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=608</span></a></span></p>
<p><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Arial;color:#333399;">http//schariagegner.wordpress.com</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-family:Arial;color:#333399;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:125%;">
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zickenterror in der Religion des Friedens]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/04/02/melanie-kommentiert-zu-ummuhans-post-mannerblicke-frauenkorper/</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 22:43:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/04/02/melanie-kommentiert-zu-ummuhans-post-mannerblicke-frauenkorper/</guid>
<description><![CDATA[Melanies Kommentar zu Ümmühan Karagözlüs Post Männerblicke, Frauenkörper auf dem Blog Sägefisch Hall]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Melanies Kommentar zu Ümmühan Karagözlüs Post Männerblicke, Frauenkörper  auf dem  Blog  Sägefisch</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was ein todlangweiliger Bericht und auch noch mit gravierenden fehlern und platten verallgemeinerungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aber was anderes sind wir von ihrem Blog ja nicht gewöhnt… Wenn sie die Muslime zu tode langweilen, gibts ja keine mehr, dann ist das problem erledigt, nicht?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü antwortet:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo Melanie,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wenn dieser ‘Bericht’ so langweilig wie gewohnt ist, wundert es mich schon, warum du offensichtlich immer wieder auf dieses Blog gehst. Wenn dich die Posts so ermüden, warum kommentierst du, was dich anödet? Was die angeblichen Fehler im Text betrifft, vielleicht hast <em>du</em> ja die Zusammenhänge nicht verstanden? Die platten Verallgemeinerungen sind doch wohl eher in deinem Kommentar zu finden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was deinen Vorschlag zur Lösung des ‘muslimischen Problems’ angeht, stimme ich dir nur bedingt zu. Mir sind selbstbestimmte, lebensbejahende fröhliche MuslimInnen, die stolz auf ihre von Gott geschenkte Schönheit sind und trotzdem würdig und selbstbewusst Gesicht zeigen am liebsten. Aber du hast natürlich Recht, besser MuslimInnen  langweilen sich zu Tode als dass sie sich für Allah und einen Platz im Paradies in die Luft sprengen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was mich jedoch besonders wundert ist, dass du deinen Kommentar auf den Blog Sägefisch bei Jacques Auvergne postest, wo du doch eigentlich nur im Notfall mit einem Mann sprechen solltest. Oder habe ich da wieder etwas falsch verstanden?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[047. Das Nähmaschinenkalifat]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2008/01/26/047/</link>
<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 17:10:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eifelginster</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/2008/01/26/047/</guid>
<description><![CDATA[047 السلفية‎ As-Salafiyya: Dem Beispiel der Ahnen. Rolle rückwärts Und ewig schnurrt die Nähmaschine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">047 </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:110%;" dir="rtl">السلفية</span></span><span style="font-size:36pt;line-height:110%;">‎ </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">As-Salafiyya: </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 6pt;" align="right"><span style="font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Dem Beispiel der Ahnen. </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 90pt;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Rolle rückwärts</span></p>
<p style="text-align:center;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Und ewig schnurrt </span></p>
<p style="text-align:center;line-height:110%;margin:0 0 60pt;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">die Nähmaschine </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:150%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:16pt;line-height:150%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Malerisches Mittelalter? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 30pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Mysogyne Mode macht mobil </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:110%;font-family:'Bookman Old Style';">Antwort an Jumana. Von Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Asr as-Sa`ada, „Zeitalter der Glückseligkeit“ wird die frühislamische Epoche der ersten islamischen Jahrzehnte gemeint. Leben wie damals. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Vorgeblich ästhetisch und kleidungskulturell kommen in diesen Jahren Prediger wie der Kölner Pierre Vogel daher oder auch das Niqab‑Forum, um jenem Frühislam zu huldigen, der angeblich eine Zeit der Frömmigkeit gewesen sei und dessen Nachahmung die persönlichen Chancen auf einen Platz im Paradies ganz erheblich verbessere. So zumindest die Logik der sunnitischen islamischen Strömung der Salafiyya, als deren Ahnherren neben Jamal al‑Din al‑Afghani (1839 &#8211; 1897) und Muhammad Abduh (1849 &#8211; 1905) auch Rashîd Ridâ (1865 &#8211; 1935) gelten kann. Wer jetzt aber denkt, bei der Salafiyya <span> </span>gehe es lediglich um altarabische Kostümkunde oder pittoreske Museumspädagogik, der irrt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Niqab trägt oder toleriert man nicht ungestraft. Hören wir auf Jumana, eine bekennende Niqab-Befürworterin, die am 24.01.2008 in Bezug auf meinen Textbaustein Nummer 032 („Burka und Tschador verbieten“) schrieb: </span></p>
<p style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;line-height:115%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">lieber herr Auvergne, </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">auch ich habe mit schrecken ihren text lesen müssen, es bereitet mir bauchschmerzen das es menschen gibt die nur aufgrund meines gesichtsschleiers wut empfinden … denn diese wut ist vielleicht der erste schritt zu mehr mehr ungerechtigkeit – unterdrückt werde ich ja!!! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">von menschen wie ihnen die nicht mal über 20 cm stoff vor meinem gesicht hinwegsehen können. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">ich bin weder gekauft noch eine söhnchenfabrik – alleine dieser satz ist eine bodenlose frechheit – wie kann man bitte so oberflächlich sein?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">der niqab ist MEIN RECHT nicht der meines mannes – ich behalte mir das recht vor wem ich mein gesicht zeige – und dazu gehören eben nur frauen und meine enge familie – nur wenn ich mir im gegensatz dazu auf der strasse botoxmumien ansehen muss – ich hab wenigstens dann eine mimik wenn ich es will – aber erzählen sie doch mal so einer, dass sie unterdrückt ist *kopfschüttel*. </span></p>
<p style="text-align:justify;text-indent:35.45pt;line-height:115%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">ansonsten möchte ich mich noras brief anschliessen </span></p>
<p style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;line-height:115%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">– mashallah ukhti. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">und, na klar, wird da jetzt irgendeine “ultramoderne” sehr “wissende” türkin kommen à la Hirsi Ali oder Necla Kelek die uns ja für ach so rückständig halten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Sorry, aber weder nachahmenswert noch in irgendeiner weise relevant.</span></p>
<p style="text-align:justify;text-indent:35.45pt;line-height:115%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">gruss </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sehr geehrte Frau Jumana, ich danke Ihnen für Ihre Darstellung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Zwei Menschen haben, betrachtet man die Sache genau, stets zwei Meinungen, und selbst unter den Befürworterinnen des Niqab aus dem Kreis und Umfeld des Niqab-Forums wird es keine zwei Frauen geben, die ganz und gar gleich argumentieren und vor allem fühlen und bewerten, warum der Gesichtsschleier denn so von Vorteil sei. Argumentation und Motivation weichen entsprechend voneinander ab, so dass ein Leser recht treffsicher erkennen kann, ob die Niqabi im pashtunischen Afghanistan oder in einem Golfstaat aufgewachsen ist, ob sie einen westafrikanischen Ehemann hat, der hier in Mitteleuropa an marokkanische Salafisten geraten ist (ziemlich globalisiert also, auch die Islamismen globalisieren sich) oder ob sie aus der Altachtundsechzigernachfolge kommt und vor drei Jahrzehnten eine knallorange Bhagwan-Kutte getragen hätte oder hat. Ich kenne einen Hippie, der beim Trampen zu einem indischen Guru in Pakistan hängengeblieben ist und nun für eine marginale islamische Strömung missioniert: Er wollte Europa in Frage stellen und fand im Islam die Antwort. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dass europäisch-stämmige Konvertiten in ihrer neuen Religion nicht selten wesentlich „motivierter“ oder vielmehr radikaler sind als es die durchschnittliche Stadt- oder auch Landbevölkerung der subjektiven zweiten Heimat der erwählten Religion ist erklärlich. Ein anderes Phänomen ist die<span> </span>Sorge vor Identitätsverlust der nach Europa eingewanderten Menschen anderer Religion. In bikulturellen Ehen überlagern und verstärken sich beide Dynamiken: Typischerweise ist „er“ Muslim aus Nigeria oder Indonesien und „sie“ Ex-Katholikin aus Niederbayern. „Er“ möchte den Ansprüchen seiner Herkunftsfamilie gerecht werden und landet hoffentlich nicht in einer ganz radikalen Londoner oder Hamburger Moscheegemeinde. „Sie“ kämpft um ihre neue persönliche religiöse Identität und um Anerkennung bei den muslimischen Frauen ihres neuen Umfeldes (und sie darf ja nicht mehr kegeln oder bergsteigen). Für beide ist in dieser Lebenslage ein textiles Utensil geradezu attraktiv: Der Niqab. Der die deutschen Ureinwohner dann nerven mag. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ihre Wortwahl „Botoxmumien“ ist treffend: Ja, es ist gräuslich, was Menschen aus Gruppendruck, Kalkül oder Identitätsmangel mit sich anzustellen bereit sind. Das Designer-Gesicht ist eine monströse Maske. Ach, die arabische Staaten und vor allem der Iran verwenden seit einigen Jahren diese moderne Schönheits-Chirurgie im großen Stil, und auch Türkinnen lassen sich hier in Europa auf Druck der Familie neue Gesichter verpassen. Auch dieses also ist längst ein globalisiertes Problem. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Einem jeden Menschen stellt sich die Aufgabe, persönliche ethische und spirituelle Werte zu entwickeln. Dieses kann ihm kein Kollektiv abnehmen, kein Guru oder Ulama, kein Hinduismus und keine Umma. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch eine kritisch-ablehnende Haltung modischen Strömungen gilt es für ein Individuum der kulturellen Moderne zu entwickeln, man muss sich geradezu ein wenig „immun“ machen gegenüber dem Markenkult. Und das dem voyeuristischen wie exhibitionistischen „Modell Laufsteg“ entsprungene Gehacke frau-fraulichen (wahrscheinlich grundsätzlich uralten) Konkurrierens hat in der Tat unwürdige und sexualisierte oder sogar pornographisierte Ausmaße erreicht. Doch nun strategisch den uralten Niqab über die Ohren zu ziehen gliche demjenigen, der aus Furcht vor der bösen Außenwelt tagelang die Bettdecke über den Kopf zieht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Zudem kommt mir der Verdacht, dass Salafiyya wie Niqab-Forum nicht nur altertümliche Kleidung favorisieren, sondern Scharia und Kalifat den Vorzug gegenüber der säkularen Demokratie geben. Dann aber geht es endgültig nicht länger nur um Textilien, dann verhöhnt der Niqab die europäische Lebensform. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Frau Jumana ist die parlamentarische Demokratie zu langweilig? Die fromme Frau Jumana möchte weniger erben als ihr Bruder, ihre Aussage vor Gericht soll nur die Hälfte wert sein im Vergleich zu der ihres Bruders? Das ist fromme Selbstbeschädigung! Niqab überhaupt ist Selbstbeschädigung: Ähnlich wie die „Schlitzerinnen“ das machen, die mit dem Messer ihre Unterarme blutig schneiden. Berichte und Bilder von islamisch-korrekt gesteinigten Burqa- und Niqabträgerinnen der letzten Jahre möchte dieses Blog heute nicht wiedergeben, doch daran erinnern, das diese Textilien genau solche Rechtssysteme geradezu erbetteln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">In vielen islamischen Gesellschaften haben Frauen ganz selbstverständlich kein Bankkonto, keinen Führerschein, keinen Beruf und (wie etwa die Hälfte der deutschen Türkinnen) keinen wirklich selbst gewählten Ehemann. Interessanterweise ist im (nicht besonders demokratischen) Tunesien der Niqab verboten, an türkischen Universitäten sowieso (noch). Am finsteren Niqab jedenfalls hängt finsterstes Mittelalter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die von Ihnen erwähnten Damen Necla Kelek und Ayaan Hirsi Ali sollten Sie allerdings noch einmal ausführlich studieren. Auf beide wird ein zukünftiger Islam so stolz sein dürfen, wie es die heutigen Deutschen auf Heinrich Heine oder Bertolt Brecht sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Denn wenn Frauen heute Niqab tragen, dann ist das nicht nur eine Blamage für bereits nennenswert große, relaltiv nichtfundamentalistische Teile des Islams, es ist vor allem ahistorisch: Es verwechselt Lifestyle und postmodern-hippes Umweltverarschen mit einem ursprünglich gemeinten Wegsperren des weiblichen Körpers in einen Sack. „Die Katze im Sack gekauft“ ist ein der traditionellen islamischen Heiratsanbahnung angemessenes Gleichnis. Jetzt schnüren ein paar Dutzend europäischer Niqabis den Sack von innen zu und sagen mir, sie seien frei? Historisch war das einmal ganz anders gemeint. Die echten alten Niqabis wurden gegen Häuser und Kamele getauscht, zu beachtenswert stabilem Wechselkurs übrigens, gute Kaufleute sollen die alten Araber ja gewesen sein. Bis zu Khadidja konnten übrigens auch Frauen als Geschäftsführerinnen tätig sein und sich bei Bedarf auch einen netten jungen Kaufmann als Lebenspartner auswählen (Mohammed, nachmalig in Teilzeit auch als Prophet tätig). Später, nach Mohammed, kamen also die Niqabs. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Burkafrauen sind Söhnchenfabriken. Der Begriff (zoontjesfabriek) stammt von der großartigen Somalierin Hirsi Ali, einer wahrhaftigen Islamkennerin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sie, sehr geehrte Frau Jumana, tragen also womöglich schon mal Niqab. Angeblich freiwillig. Das jedenfalls ist dann Ihre Form von Gesichtsverunstaltung, Ihre Form von „Laufsteg“. Ganz schön eitel übrigens. Und im Europa des Jahres 2008 äußerst auffällig und allein damit aus der (überholten, vormodernen) koranischen Sicht höchst unislamisch. Wir sehen: Die Schwestern vom Niqab-Forum sind sehr modern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Für rückständig halte ich die heutige Salafiyya wirklich nicht. Dafür ist sie zu politisch, zu sehr Angriff auf Säkularität und Demokratie. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Gegen ihren Willen in einer Demokratie zu leben, kann die Demokratie Menschen zu bestimmten Bedingungen nicht länger zwingen, daraus ergeben sich für Europa jetzt bestimmte Schwierigkeiten. Ich hoffe, dass gewisse Mehrheiten der europäischen Muslime den Spaß an der Demokratie nachhaltig nicht verlieren, sondern den säkularen Staat gegenüber dem Gottesstaat bevorzugen und verteidigen. Andernfalls ist hier wirklich Niqabistan, aber nicht als Lifestyle. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es gibt den arroganten Niqab, den schnöden Tschador, die hochnäsige Burka: Ich komme in den Himmel und du nicht, inch`Allah! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die textile Vormoderne namens Salafiyya ist die Hierarchie der Hühnerleiter: Das strenge Gewand, das strenge Kopftuch mobbt. Das mobbende Kopftuch. Entsprechendes gilt fraglos auch für provokante frisch genähte Männerkittel nach der Art des Pierre Vogel: Die Nähmaschinen schnurren – Hauptsache antimodern, antiwestlich, antideutsch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wir nähen uns eine Parallelgesellschaft: Mit Nadel und Faden in das Zeitalter der Glücksseligkeit. Der von der bewundernswerten Marjane Satrapi beschriebene Tugendterror des Schiiten Ayatollah Chomeini war diesbezüglich schon recht „erfolgreich“, hm? Eine Schande für den Islam, so würde ich es sagen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Islamische Kleidungsreformen jedenfalls sollten uns Demokraten alarmieren: Frauen wie Männer, Nichtmuslime wie Muslime, heterosexuell oder homosexuell, atheistisch, pantheistisch oder agnostisch: die Textilien der Rückwärtsgewandten verheißen nichts Gutes, jedenfalls nicht auf Erden. Wie oft schon sind im Namen des Idealen grausame Gesellschaftsformen aufgebaut worden: sei es Savonarola in Florenz, sei es Calvin in Genf. Ob Robespierre oder Stalin oder Mao. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ein kluger Mensch sagte einmal: „Die das Beste wollen werden das Gute verhindern.“ Islamisten wollen ohne Frage „das Beste.“ Dafür schnurrt die Nähmaschine. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ehrbarer Niqab als Online-Bestellung im Internet. Heute ganz besonders günstig. Auch bei eBay im Dutzend. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ganzkörperschleier sind eine Beleidigung für jeden Nichtmuslim einerseits wie andererseits auch für jeden nichtmuslimischen oder muslimischen Mann, dessen biologische Natur der Niqab und der Tschador als eine Natur des Vergewaltigers oder gar Gruppenvergewaltigers definiert. Was die so dressierten Männer dann auch schon mal umsetzen, der Mensch ist da lernfähig. Sie werden sich an Unverschleierten vergreifen, wozu Australiens oberster Mufti Scheich al‑Hilali ja bereits einmal nahezu aufgerufen hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Denn eine jede Katze, so Taj el-Din Hamid al-Hilali, frisst ungeschütztes Frischfleisch, so das Gleichnis des Scheichs: Die wenig bekleidete Frau wird also ganz selbstverständlich Vergewaltigungsopfer. Alles blumige islamische Symbolik, ich weiß. Das Prinzip jedoch dürfte wohl klar sein: Das jeweils strengere Kopftuch macht gewissermaßen Jagd auf das weniger strenge. Danach folgt ein noch strengeres Tuch. Und so weiter: Die sprichwörtliche Schlinge zieht sich zu. Klar, der Haaransatz muss weg. Hals zeigen ist Schande, recht bedacht. Schulterkontur erahnen lassen irgendwie unehrenhaft. Handschuhe wären eigentlich auch wesentlich reiner. Gesichtsoval ist gut, Mund verdecken besser. Nasenrücken und Stirn besser auch nicht außer Haus zeigen? Am Schluss bleibt dann wohl nur die Pashtunen-Burka. Glaube niemand, dass in Afghanistan oder auch Saudi-Arabien weniger Vergewaltigungen vorkämen als in Westeuropa. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Unbedeckte Frauenhaut zersetze die Gesellschaft, „Aurah“ bewirke „Fitnah“: Die verderbliche Aurah jeder Frau, die schamhaft zu verhüllende weibliche Körperlichkeit, sie verursache die Fitnah, die Unruhe und letztlich womöglich Auflösung der öffentlichen männerbündischen Ordnung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">So trainiert es jede muslimische Stadt oder Familie seit knapp eineinhalb Jahrtausenden. Die Fragwürdigkeit und die Unrichtigkeit des Fitna‑Mythos stellen viele mir bekannte muslimische Frauen und Mütter wenig oder nicht in Frage. Ohne den beschriebenen und oft geradezu panisch vermuteten Aura-Fitna-Zusammenhang wäre jede sklavisch verstandene Scharia sozusagen arbeitslos. Und da sei Allah vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der innerfamiliäre Kult ums Jungfernhäutchen, um das blutbefleckte Bettlaken der Hochzeitsnacht, um den zu gebärenden Sohn bestimmt das Innenleben einer türkischen Familie jedenfalls mehr als Koran und Hadithe es tun. Die kann keiner lesen wenn überhaupt einer lesen kann. Und hinterfragen … vergiss es. Übersetzen? Auch nicht gut. Andererseits ist eine solche „Festung Familie“ kein Betriebsunfall, sondern etwas ausgesprochen Islamisches. Es wird sogar so sein, dass europäische Großfamilien noch vor zwei oder drei Jahrhunderten den heutigen orientalischen Clans durchaus ein klein wenig geähnelt haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aurah: Deshalb trägt der Mann keinen Niqab und keinen Tschador. Sondern die Frau. Der arme Mann – die Hexe hat ihn verführt. Ganz unbekannt ist derlei Symbolbilden im Judentum und Christentum nicht: Seht, diese nackte Eva ist es, die dem unschuldigen Adam den sündig-süßen Apfel reicht. Wer`s denn glauben mag, zu den schönsten Märchen der Menschheit ist die jüdische und christliche Paradiesvertreibung jedenfalls zu zählen, wie überhaupt alle Schöpfungsmythen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Für Australiens obersten Mufti al‑Hilali scheint die Sache auf ganz und gar unmythische Weise klar zu sein: Der Vergewaltiger ist stets das Opfer der schamlos unverhüllten Aurah. Die vergewaltigte Frau ist die Täterin! In welchem Maße der Mufti diese Gemeinheit wirklich gänzlich glaubt: Ob er ihre mysogyn-männerbündische Schliche gar nicht durchschaut? Heilige islamische Sprüche geben ihm Rechtfertigung. Richtigerweise wurde vernehmlich gefordert, dass er doch bitte den Staat Australien verlassen möge. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das mobbende Kopftuch: So gesehen ist es in der kulturellen Moderne mindestens dann höchst asozial, sich streng zu verschleiern, wenn die weniger keusch bekleideten Frauen der Stadt Opfer sexueller Übergriffe zu werden drohen. Aus Solidarität mit allen Frauen ihrer Stadt müsste eine verantwortungsvolle Frau Jumana bereits aus diesem Grund womöglich ihren Tscharschaf oder Tschador, Niqab inklusive, dahin tun, wo er sowieso hingehört. Ins Museum für vordemokratische Kulturen, Abteilung extrem-patriarchal. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sie sollten, sehr geehrte Frau Jumana, sich mit dem Islam, mit Fiqh und Scharia beschäftigen, anstatt lediglich überirdische Salafistenpropaganda zu lesen. Und sich dann doch im Diesseits für die rechtliche Gleichheit von Mann und Frau sowie von Nichtmuslim und Muslim entscheiden. Dazu lade ich Sie heute ein. Eine Da`wa zur Demokratie sozusagen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Italien und die Niederlande erwogen im November 2006 ein Verbot, den Gesichtsschleier, den Niqab in der Öffentlichkeit untersagen. Diese unungängliche Diskussion wird Europa fortsetzen müssen, will es kulturell überleben. Alle Menschen werden von solchen Diskussionen profitieren, nicht zuletzt die muslimischen, von denen die Mehrheit, so mein Verdacht, vielleicht ja auf ein Leben unter der Scharia gar keine so große Lust verspürt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">„Im düstren Auge keine Träne … Alt‑Deutschland, wir weben dein Leichentuch“, so ließ der Dichter Heinrich Heine die schlesischen Weber singen beziehungsweise „weben“. Das war eine sehr symbolische Näharbeit: Für ein Mehr an Demokratie! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ihr Salafisten näht auch, aber für den Abbau der Demokratie: Und wieder schnurrt die Nähmaschine und erneut werden die Kopftücher in meiner Straße ein bisschen länger und blickdichter. Und Prediger Pierre Vogel bittet um Geschlechtertrennung und die Frauen durch den Tübinger Hintereingang. Alles freiwillig, das versteht sich doch. Der Prediger führte uns wie nebenbei wieder einen frisch genähten frommen Kittel vor, der etwas von Chirurg, Feinmechaniker oder Bäckermeister hat, der jedoch dem Träger religionspolitische Führung zuschreibt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Salafiyya: Mit Textilien die Demokratie ironisieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Und ewig schnurrt die Nähmaschine. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-family:Arial;">Quelle: Australien, Oktober 2006: Oberster Mufti droht </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-family:Arial;">märchenhaft allen Unverschleierten mit Vergewaltigung </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,444869,00.html">http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,444869,00.html</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Importance of Aqeedah]]></title>
<link>http://knowledgefirst.wordpress.com/2007/11/01/the-importance-of-aqeedah/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 23:27:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Abu Habiba Ismael</dc:creator>
<guid>http://knowledgefirst.wordpress.com/2007/11/01/the-importance-of-aqeedah/</guid>
<description><![CDATA[ Link: The Importance of Aqidah Author: Dr. Abdul Aziz al-Qari The Messenger informed Mu&#8217;adh b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="left"> Link: <a target="_blank" href="http://www.salafipublications.com/sps/sp.cfm?subsecID=AQD01&#38;articleID=AQD010001&#38;pfriend=">The Importance of Aqidah</a></p>
<p align="left">Author: Dr. Abdul Aziz al-Qari</p>
<p align="center"><img width="150" src="http://www.salafipublications.com/sps/images/bis1.gif" height="48" /></p>
<p>The Messenger informed <strong>Mu&#8217;adh bin Jabal</strong>, when he was going to the land of Yemen, &#8220;You are going to a people from the People of the Book. Let the first thing that you call them to be the worship of Allah. If they acknowledge Allah, then inform them that Allah has obligated upon them five prayers during their days and nights.&#8221; [Al-Bukhari, Muslim] This hadith is clear. It does not require much of an explanation. The Prophet applied this principle in his practical calling to Islam. He stayed in Makkah for thirteen years to each the people iman and to educate his Companions on this point and to correct the beliefs of the people. That is the pattern upon which the Companions were brought up.</p>
<p><strong>Jundub Ibn Abdullah al-Bajaly</strong> said, &#8220;We learned iman (faith) and then we learned the Quran and it increased our iman.&#8221;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Abdullah ibn Umar</strong> said, &#8220;We lived during an instant of time in which one of us would receive faith first before receiving the Quran and when the surahs were revealed we would learn what they permitted and what they prohibited and what they forbade and what they ordered and what should be the stance towards them. But I have seen many men from whom one is given the Quran before iman and he reads it from the opening of the Book to its closing and he does not know what it orders and what it forbids and what should be his stance towards it. He is like someone who is just throwing out dates [i.e., he does not get any benefit from his recital].&#8221;</p>
<p>That is the manner in which the Prophet brought up his companions: <em>Iman first and then the Quran</em>. This is similar to what <strong>Imam Abu Hanifa</strong> pointed out: Understanding in the religion first (i.e. tauheed) and then understanding in the science (i.e. the shariah).</p>
<p>The beliefs must be corrected first, then follows all of the other aspects of the religion.</p>
<p>And <strong>Imam Ash-Shafi`i </strong>said, &#8220;That a servant meets Allaah with every sin except Shirk is better say than meeting Him upon any of the innovated beliefs.&#8221;</p>
<p>Al-Aqidah linguistically is derived from the term aqada. In Arabic, one states, &#8220;Aqada the rope&#8221; when the rope is tied firmly. And, &#8220;Aqada the sale&#8221; or &#8220;He settled the sale&#8221; when the person ratifies and contracts a sale or agreement. And Allah says in the Quran, &#8220;And as for those whom your right hands have made a covenant (Ar., aqadat)&#8221; [Al-Nisa 33]. And Allah also says, &#8220;But He will take you to task for the oaths which you swear in earnest (Ar., aqadtum) [Al-Maida, 89] which means asserted and adhered to, as proven in the verse, &#8220;And break not oaths after the assertion of them&#8221; [An-Nahl, 91]. If one says, &#8220;Aqadtu such and such,&#8221; it means his heart is firm upon such and such.</p>
<p><strong>Therefore, al-aqidah or al-itiqad according to the scholars of Islam is: <u>The firm creed that one&#8217;s heart is fixed upon without any wavering or doubt. It excludes any supposition, doubt or suspicion</u>.</strong></p>
<p><strong>Imam Abu Hanifa</strong> called this great subject al-Fiqh al-Akbar (&#8220;The Greater Understanding&#8221;) and the understanding of the religion. He called the science of law (Ar., shariah) the understanding of the science. Many scholars of Islam use the word tauheed for all matters that a person must believe in. This is because the most important of these matters is the basic tauheed that is contained in the phrase, &#8220;There is none worthy of worship except Allah.&#8221;</p>
<p>Tauheed, according to them, may be divided into two categories: tauheed of cognition and affirmation and tauheed of purpose and deeds.</p>
<p>Tauheed of cognition and affirmation is the tauheed of the Oneness of the Creator and the tauheed of His Names and Attributes [i.e. He is Unique in His being the only Creator and the only One with His names and attributes]. Tauheed of purpose and deeds is tauheed of lordship or that none should be worshipped except Allah [i.e., He is the only One worthy of worship].</p>
<p>The scholastic theologians (Ar., kalaamiyoon) &#8211; and what will explain to you who the scholastic theologians are (i.e. how can this group of people be described to make you understand their reality) - call this great subject &#8220;the root of the religion&#8221; and they call the law &#8220;the branches of the religion&#8221;. This is their terminology. We also have a dispute with them in this matter but this is not the place to discuss it. All of them give it a name or adjective according to their needs.</p>
<p>But what is the name the Quran gives to this matter?</p>
<p>The Quran gives the grave matter the name iman. Allah says in the Quran, &#8220;And thus We inspired in You (Muhammad) a Spirit of Our command. You did not know what the Scripture was, nor what the Faith was. But we have made it a light whereby We guide whom We will of our bondmen&#8230;&#8221; [Al-Shura, 52]. The general concepts that the heart of the believer must be firm about are the &#8220;pillars&#8221; of this faith. But one will not be called a believer just by knowing and understanding these pillars but he must come to the level where he submits and implements what is described, in the hadith of Gabriel, as Islam. Iman, in this manner, incorporates Islam. If iman was simply knowing the facts in one&#8217;s heart, then its companion would be equal to Satan and Pharaoh [Note: The Satan was the most knowledgeable of his Lord but he was destroyed because of his pride and envy. And Pharaoh, even though he claimed to be the lord, knew that the lord is Allah and that none has the right to be worshipped but Him. Allah says, "He said: In truth you know that none sent down these portents save the Lord of the heavens and the earth as proofs..." [al-Isra, 102]. &#8211; Although they knew the truth, they did not put it in practice by turning their `ibadah to Allah Alone].</p>
<p>In the hadith of Gabriel, the Prophet explained the pillars of this faith in which every human must believe, when he was asked, &#8220;What is iman?&#8221;, he said, &#8220;To believe in Allah and His angels and His books and His messengers and the Last Day and predestination of good and evil.&#8221;</p>
<p>It is a must for every person to know these pillars and to learn them with a correct understanding and to believe in them in the manner that he pious forefathers understood and believed in them, in the same manner that the Companions of the Prophet believed and understood them, as well as their Followers and those who followed on their path. This includes <strong>the four imams, Sufyan Al-Thauri, Sufyan ibn Uyaina, Abdullah ibn al-Mubarak</strong> and others similar to them, as well as <strong>Muhammad ibn Ismail al-Bukhari, Muslim ibn Al-Hajjaj, Shaikh al-Islam ibn Taymiya and al-Hafedh ibn al-Qayyim</strong> and scholars similar to them who followed the same manner of understanding and believing in these pillars.</p>
<p>This is the first obligation upon the responsible human being. <strong>There is no difference of opinion on this question among the scholars whose opinions are worth following</strong>.  <strong>Imam Abu-Hanifa</strong> said, &#8220;The understanding of faith is better than understanding of the science.&#8221; What he meant by faith is tauheed and what he meant by science is the shariah. He put the understanding of tawheed before the understanding of the shariah.</p>
<p>And <strong>Shaikh al-Islam al-Haruwi al-Ansari</strong> (d. 481 AH) stated at the beginning of his book, Itiqad ahl al-Sunnah, &#8220;The first obligation upon the slave is the knowledge of Allah. This is proven by the hadith of Muadh, when the Prophet said to him, &#8216;You will come to a people from the People of the Book. The first thing that you should call them to is the worship of Allah. If they gain the knowledge of Allah, then tell them that Allah obligates upon them five prayers during the day and night&#8230;&#8221;</p>
<p>From this premise did the great scholars of Islam precede. Ponder, for example, what <strong>Imam Muhammad ibn Ismail al-Bukhari </strong>did in his book al-Jami al-Sahih, which is the most authentic book after the Book of Allah; one will see that from his detailed knowledge and understanding of this religion, this great Imam began his book with &#8220;The Beginning of Revelation&#8221; and then he followed it with chapters on faith, followed by the chapters on knowledge. As if he means, may Allah have mercy on him, to point out that the first obligation upon a human being is faith or Iman and the way to attaining faith is knowledge. And the source of faith and knowledge is revelation. So he began by showing how the revelation occurred and what it was like. Then he followed by mentioning faith and knowledge. This arrangement is no accident; by it he makes some important points.</p>
<p>This is the sum of what we wish to mention and what we wish to raise our voices about. The matter of aqidah is the first priority. Faith and knowledge are the means of attaining it. And the source of knowledge and faith is the Book and Sunnah.</p>
</div>]]></content:encoded>
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