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	<title>san-bernardino-pass &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "san-bernardino-pass"</description>
	<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 04:42:24 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Mein Leben im Augenblick und eine Reise]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2008/06/04/mein-leben-im-augenblick-und-eine-reise/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 15:38:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mein Leben im Augeblick erinnert mich an eine Reise, die ich vor ein paar Jahren machte. Ich war auf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mein Leben im Augeblick erinnert mich an eine Reise, die ich vor ein paar Jahren machte. Ich war auf eine 5-tägige Geburtstagsfeier in einer Villa in Lucca eingeladen. Das liegt in der Nähe von Florenz. Ich überlegte kurz, mit dem Auto hinzufahren, aber ich traute mich nicht ganz allein so eine weite Reise in einem Land zu machen, in dem ich die Sprache nicht verstehe. So entschied ich mich für die leichtere Alternative: den Zug. Ich schaute den Fahrplan an. Dann schaute ich ihn noch einmal an, um sicher zu gehen. Dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen, den ich aus allen Ecken zusammenkratzten konnte, und entschied mich doch für das Auto.</p>
<p>Ich bereitete mich bestens vor – mit Stadtplänen von Florenz, Lucca, und Milan (das erkläre ich später), einer Italienkarte, einen Routenplaner aus dem Internet, und einer bezahlten Mautkarte, damit ich die Karte nur mehr einstecken musste. Ich packte etwas Gewand und meine Gitarre ein und fuhr um 4 Uhr morgens los. Ich fuhr von Westösterreich, über die Schweiz durch Italien. Da ich noch nie in der Schweiz Auto gefahren und es noch dunkel war, fuhr ich circa eine halbe Stunde im Kreis herum bevor ich auf die richtige Strasse landete. Dann stimmte die Richtung: San Bernardino Pass (2063 m) in den Schweizer Alpen. Ich wollte durch den Tunnel fahren, aber da war eine längere Wartezeit wegen einer Baustelle und es standen schon viele Autos vor mir. Im Morgengrauen entschied ich mich für den Pass. Ich wollte keine Zeit mehr verlieren und meinte, so schlimm wird es schon nicht sein.</p>
<p>Es war überhaupt nicht schlimm sondern wunderschön! Die Strasse war recht steil, eng und kurvenreich. Mehr als einmal dankte ich den lieben Gott dafür, dass ich alleine unterwegs war. Im Ernst – mein Auto war ganz allein. Keines war hinter mir, und kein einziges kam aus der Gegenrichtung. Als ich ganz oben war, erlebte ich einen spektakulären Sonnenaufgang. Leider hatte ich vor 7 Monaten mit dem Rauchen aufgehört. Der Gedanke kam mir: „Jetzt auszusteigen und eine rauchen, und die Aussicht zu genießen. Das wäre schön.“ Ich blieb halt ohne Zigarette stehen und genoss die Aussicht trotzdem.</p>
<p>Danach bin ich fast nach Lucca geflogen. Es war kaum Verkehr, und wenn, dann recht flott unterwegs. Als ich Lucca näherte, rief ich meine Freundin an für genauere Anweisungen, wie ich zu der Villa komme, da meine nicht so genau waren. Tja, und da funktionierte mein Handy nicht! Ich fuhr herum, folgte meiner Intuition, blieb stehen, kehrte um, und fuhr zurück ins Dorf um nach zu fragen. Siehe da – der Parkplatz auf dem ich umkehrte, war der von der Villa! Ich hatte den Schild nicht gesehen (der ist nicht gerade auffällig)! Dort verbrachte ich fünf wunderbare Tage mit ganz lieben Menschen und sammelte viele schöne Erinnerungen.</p>
<p>Diese Geschichte gefällt mir, weil sie zeigt, dass meine Intuition funktionierte. Nur ich habe nicht daran geglaubt, also sah ich mich zu wenig genau um. Sonst hätte ich feststellen können, dass ich dort richtig war.</p>
<p>Im Laufe meines Lebens, habe ich viele Dinge getan. Manche Menschen behaupten, ich bin mutig. Das finde ich nicht. Die meisten Sachen tat ich, weil ich sie einfach tun musste. Egal ob ich mit 17 von zu Hause auszog, meinen Job kündigte ohne einen Cent auf der Seite zu haben (und die Miete war fällig), oder nach Europa übersiedelte. Aber diese Reise war anders. Diese Reise erforderte wirklich Mut und Überwindung. Ich bin richtig stolz darauf, dass ich sie machte.</p>
<p>Wie, bitte? Oh, fast hätte ich vergessen! Du willst über Milan wissen! Okay, aber nur wenn du es für dich behalten kannst. Das habe ich nur meinen engen Freunden erzählt, denn mein Mann oder die Nachbarn hätten mich bestimmt für verrückt gehalten. Auf der Rückfahrt plante ich, einen guten Freund in Milan zu treffen und gemeinsam auf ein Patti Smith Konzert zu gehen. Vor Milan kam ich vom Weg ab und fragte eine Polizistin nach dem Weg. Sie konnte nur Italienisch und ich Deutsch oder Englisch, aber wir konnten uns trotzdem verständigen.</p>
<p>In Milan herum zu fahren war ein Albtraum. Gut eine Stunde fuhr ich herum und suchte eine bestimmte Parkgarage in der Nähe vom Theater, wo das Konzert stattfinden sollte. Schließlich gab ich auf und sagte: „Okay, ich fahre noch ein Mal herum und dann parke ich irgendwo.“ Siehe da, die Einfahrt zur Parkgarage wurde vor meinen Augen hergezaubert. Sicher, ich hatte eine Straßenkarte, aber es gab viele Einbahnstrassen und Fahrverbotstrassen, was es schwierig machte.</p>
<p>Nach dem Konzert fuhren wir gemeinsam zurück nach Österreich. Da es spät in der Nacht war, fuhren wir durch den Tunnel. Da war Baustelle, grelles Licht und das ganze erinnerte uns an Szenen aus den Mad Max Filmen. Es war wirklich so, als wären wir an das Ende der Welt gelangt. Um 4.30 kam ich Zuhause an, nachdem ich meinen Freund am Bahnhof absetzte, wo er sein Auto in der Früh geparkt hatte. Ich gestehe, ich hätte zu viel Angst gehabt, ganz alleine, mitten in der Nacht von Milan aus diese lange, mir unbekannte Strecke zu fahren. Ich wusste, dass mein Freund mit dem Zug hin und mit mir zurück fährt. Also, SO mutig bin ich auch wieder nicht!</p>
<p>Oh, und was hat das ganze mit meinem jetzigen Leben zu tun? Es ist ganz einfach. Ich bin ziemlich gut vorbereitet. Jetzt muss ich einfach meiner Intuition folgen und Risiken eingehen. Die Ergebnisse sprechen für sich.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Life these days]]></title>
<link>http://recoveredbulimic.wordpress.com/2008/06/04/life-these-days/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 15:23:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>diaryofarecoveredbulimic</dc:creator>
<guid>http://recoveredbulimic.wordpress.com/2008/06/04/life-these-days/</guid>
<description><![CDATA[Life these days reminds me of a trip I took a few years ago. I was invited to spend a week in a Vill]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Life these days reminds me of a trip I took a few years ago. I was invited to spend a week in a Vill]]></content:encoded>
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