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	<title>sascha-lobo &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/sascha-lobo/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sascha-lobo"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 04:50:25 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Das reale Leben 2.0]]></title>
<link>http://retrakon.wordpress.com/2009/11/23/das-reale-leben-2-0/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 17:31:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>retrakon</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Mein Blog ist mein Haus, Facebook meine Bar und Twitter die Stimmen in meinem Kopf.&#8221; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Mein Blog ist mein Haus, Facebook meine Bar und Twitter die Stimmen in meinem Kopf.&#8221; &#8211; Sascha Lobo</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Worte zum Wochenende]]></title>
<link>http://realvirtuality.wordpress.com/2009/11/13/worte-zum-wochenende-26/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:39:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alex</dc:creator>
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<description><![CDATA[ein zeitungsportal in dem man alle wichtigen publikationen des landes fände, mit einer überragenden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>ein zeitungsportal in dem man alle wichtigen publikationen des landes fände, mit einer überragenden suchfunktion und bedienoberfläche, für sowas könnte durchaus ein markt bestehen. nur was machen die deutschen verlage (wahrscheinlich)? sie zimmern sich eigene portale mit komplizierten bezahlvorgängen, grausamer benutzerführung zusammen und verlangen mondpreise dafür.</p></blockquote>
<p><b>Felix Schwenzel</b> , wirres.net<br />
// <a href="http://wirres.net/article/articleview/5422/1/6/">kostenloskultur?</a></p>
<blockquote><p>In one moment, a very successful mogully man was slack-jawed in amazement at how little money – “$50,000!” – one of three entrepreneurs had used to start another fast-growing enterprise. The big man thinks big – that’s what made him big. The small guys think small and get big by using existing platforms and depending on their users to like and market them. To the new guys, it’s so obvious.</p></blockquote>
<p><b>Jeff Jarvis</b> , Buzzmachine<br />
// <a href="http://www.buzzmachine.com/2009/11/11/the-future-of-business-is-in-ecosystems/">The Future of Business is in Ecosystems</a></p>
<blockquote><p>Ich bin an sich keine hämische Person, aber immer sehr an der Zukunft interessiert. Daher würde ich gern wissen, was die GQ-Moderedakteure machen, wenn ihr gedrucktes Heft im nächsten Jahr eingestellt wird. Mein Versöhnungsvorschlag: ein “Worst dressed”-Blog. Ich helfe ihnen gern, es aufzusetzen.</p></blockquote>
<p><b>Sascha Lobo</b> , im Interview mit „The Closet“<br />
// <a href="http://the-closet.stylight.de/2009/11/12/wie-ein-katzchenfoto-im-internet-ein-interview-mit-sascha-lobo/">Wie ein Kätzchenfoto im Internet</a><br />
[via <a href="http://www.saschalobo.com">saschalobo.com</a>]</p>
<blockquote><p>Den acht Millionen Lesern der Zeitung entsprechen acht Millionen Page Impressions im Netz. Da der TKP für solche ‚mittelgroßen’ Onlineangebote (das sind Seiten, die zwischen einer und 100 Millionen PIs pro Monat erzielen) bei 2,50 Euro liegt, kostet eine vergleichbare Internetanzeige 8.000 TKP x 2,5 Euro = 20.000 Euro. Das ist ein Sechstel des Printpreises (wobei anzumerken ist, dass der TKP bei Webseiten, die weniger als eine Million PIs erzielen, sogar auf 50 Cent und darunter sinken kann. Solche Seiten kommen dann auf Werbeumsätze von 150 oder 200 Euro im Monat!).</p></blockquote>
<p><b>Wolfgang Michal</b> , Carta<br />
// <a href="http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/">Warum sind Leser von Zeitungen 6 mal so wertvoll wie Leser im Netz</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Des Sieg des PRnalismus]]></title>
<link>http://daherrkoarl.wordpress.com/2009/10/15/des-sieg-des-prnalismus/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 13:25:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>daherrkoarl</dc:creator>
<guid>http://daherrkoarl.wordpress.com/2009/10/15/des-sieg-des-prnalismus/</guid>
<description><![CDATA[Ein Lehrstück anhand des Essigpapstes Gegenbauer, der jetzt PET-Flaschen geil findet. So weit wurden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Lehrstück anhand des Essigpapstes <strong>Gegenbauer</strong>, der jetzt PET-Flaschen geil findet.</p>
<p>So weit wurden wir von <strong>Lobo, Bunz und Co.</strong> jüngst belehrt:</p>
<p><em>5. <strong>Das Internet ist der Sieg der Information</strong>.</p>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</p>
<p>6. <strong>Das Internet <del datetime="2009-10-15T11:47:40+00:00">verändert</del> verbessert den Journalismus.</strong></p>
<p>Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.</em></p>
<p>(Aus: <a href="http://www.internet-manifest.de/">Das Internet-Manifest</a>. 15 Wichtigheimer über den Strukturwandel in den Medien)</p>
<p>So. Nun zu einem aktuellen Fall. Vor ein paar Tagen meldete sich eine <strong>PR</strong>-Frau bei mir mit der Meldung, dass der Essighersteller <strong>Gegenbauer</strong> (in ihrer Pressemitteilung wurde er zum &#8220;<strong>Essigpapst</strong>&#8221; ernannt) künftig seine edlen Säuren nicht mehr in Glasflaschen, sondern in <strong>PET-Flaschen</strong> abfüllt. Aus ökologischer Verantwortung.<br />
Ich – als Angehöriger <em>eines Medienhauses, das bekanntermaßen die Informationen der Welt, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, unzulänglich ordnet</em> – nahm mir die Zeit, mit der Dame über den Sinn &#8211; und auch die Motivation &#8211; der Maßnahme des &#8220;Essigpapstes&#8221; zu diskutieren. Ich glaub ihm nämlich die Ökonummer nicht so ganz.<br />
Zufällig habe ich mich kürzlich mit dem Coca Cola-Konzern beschäftigt, weil ich &#8211; als Privatmensch &#8211; deren Wasser Bonaqua (das in PET-Flaschen abgefüllt wird) als geschmackliches Tschernobyl empfand.<br />
Eine Wahrnehmung, die ein aktueller <a href="http://gesunde-ernaehrung.suite101.de/article.cfm/acetaldehyd_im_mineralwasser_test_tipps">Test</a> übrigens stützt.</p>
<p>Erst im September hatte ich mich mit dem Winzer <strong>Wolf-Dietrich Salwey</strong> vom Kaiserstuhl drüber unterhalten &#8211; er schimpfte, wie sehr diese Kunststoffbehältnisse den Geschmack beeinträchtigen. Hinzukam ein <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/31107">Artikel von Ariane Stürmer neulich im SZ-Magazin</a>: gut recherchiert, über die Gesundheits- bzw &#8220;Geschlechtsrisiken&#8221; durch Lebensmittel in PET-Flaschen. Und nicht zuletzt vor zwei Tagen ein mittel- bis hochrangiger Bordeaux-Winzer, der meinte, gerade aggressive Stoffe wie Alkohol oder Essig würden definitiv Stoffe aus dem PET lösen.</p>
<p>Also: Es gibt allerhand Stoff, um die Maßnahmen von Herrn Gegenbauer zu diskutieren, oder? <del datetime="2009-10-15T12:47:26+00:00">Zweifellos spart er mit der Umstellung einen Haufen Geld.</del></p>
<p>Jetzt schau ich doch mal, hab ich mir heute gedacht, was so die Internetrasselbande, die ja <em>die Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess darstellt</em>, so dazu meint. Und schmeiß die Googlemaschine an.</p>
<p>Resultat: <a href="http://www.wellnessworld.de/essigpapst-gegenbauer-wechselt-von-glas-zu-pet/">Der hier</a> hat die Pressemitteilung wörtlich abgedruckt, und <a href="http://www.feinschmeckerblog.de/archives/2009/10/die_saure_leichtigkeit_des_seins_essigpapst_gegenbauer_wechselt_von_glas_zu_pet.php">der</a> hier und <a href="http://gesund-essen-blog.de/2009/10/07/essigpapst-gegenbauer-wechselt-von-glas-zu-pet/">der hier</a>. Bei <a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2009/october/07/essigpapst_gegenbauer_wechselt_von_glas_zu_pet/index.htm">dem hier</a> haben wenigstens ein paar wache Leute protestieren dürfen, dafür finden wir die PM unverändert in diesem <a href="http://amourfood.twoday.net/stories/5977392/">Schein-Blog </a>. Sogar der österreichische <a href="http://www.gault-millau.at/?story=333">Gault Millau</a> entblödet sich nicht, Herrn Gegenbauers Maßnahme als ehrenvolle Tat wiederzugeben.<br />
Das wars dann, mehr war nicht drin.</p>
<p>Für die PR-Agentur wars kein übler Erfolg. Seriöse Medien haben das Thema nicht aufgenommen, vielleicht als nicht wichtig erachtet, aber die Meldung wurde immerhin gestreut. Denn auf die Seiten wird diverse Male &#8211; mangels Inhalt – auch wieder verlinkt.<br />
Was werden wir als nächstes erfahren? Dass etwa Daimler verkündet, Mitarbeiterentlassungen seien gut für unsere Wirtschaft? Dass McDonalds zugunsten der geplagten Landwirtschaft künftig ganz auf Gemüse und echtes Fleisch verzichtet?<br />
Oder dass Guido Westerwelle uns erzählt, dass uns die Wegrationalisierung der SPD einen Haufen Geld spart?<br />
Ist das die Freiheit, die Ihr meint? Der Sieg der Information? Und der verbesserte Journalismus? </p>
<p>Nix gegen PR, einige der Leute machen einen Superjob, der Unternehmen und Journalisten gut vernetzt. Einige haben einfach auch richtig feine Ideen. Wenn aber mangels seriösen Inhalts einfach PR-Meldungen in die Seiten gedübelt werden, dann wirds fragwürdig. Denn der User glaubt dann, das sei der von Euch versprochene, verbesserte Journalismus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Herbst macht alles neu ...]]></title>
<link>http://gedankenwiese.wordpress.com/2009/10/14/neu/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:03:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>lena22683</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; na, das stimmt nicht ganz. Aber auf meiner Gedankenwiese gibt es ein paar kleine Änderungen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; na, das stimmt nicht ganz. Aber auf meiner Gedankenwiese gibt es ein paar kleine Änderungen ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gute Nachtstudio]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/10/06/nachtstudio/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 05:05:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
<guid>http://exportabel.wordpress.com/2009/10/06/nachtstudio/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Die Phase des sogenannten Neoliberalismus ist vorbei&#8221;, sagte der Soziologe Heinz Bude v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Die Phase des sogenannten Neoliberalismus ist vorbei&#8221;, sagte der Soziologe Heinz Bude vergangenen Sonntag im <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7900318,00.html" target="_blank"><em>Nachtstudio</em></a> des ZDF. Leichter Widerspruch kam nur von der Journalistin Tissy Bruns. Die anderen Diskussionsteilnehmer (Sascha Lobo und Hugo Müller-Vogg) sehen das offenbar genauso. Bude machte das daran fest, dass &#8220;der wichtigste Ökonom&#8221; derzeit Keynes sei und außerdem Paul Krugman den Wirtschaftsnobelpreis bekommen hat.</p>
<p>Ein bemerkenswertes Niveau. Das <em>Nachtstudio</em> mit dem unverwüstlichen Volker Panzer soll ja sowas wie das intellektuelle Aushängeschild des Zweiten sein, doch selbst dort ist man unempfindlich gegenüber der gesellschaftlichen Realität. Gerade hat schwarz-gelb gewonnen, gerade haben die tonangebenden Ökonomen Steuersenkungen und &#8220;mehr Markt&#8221; und weniger Steuern gefordert, gerade haben führende Unionspolitiker bekundet, dass die Bahn schnell privatisiert werden soll, gerade ist einem noch das Guttenberg-Papier im Kopf, das im Wahlkampf versehentlich in die Öffentlichkeit geriet, und gerade sind die Börsenjongleure wieder dabei, kunstvolle Finanzprodukte zu erfinden und zu verscherbeln. Und gerade jetzt diagnostiziert Deutschlands bekanntester Soziologe das Ende des Neoliberalismus.</p>
<p>Dazu passt, dass der <em>Bild</em>-Kolumnist Müller-Vogg in derselben Sendung behauptet, in Deutschland &#8220;gibt es keine Armut&#8221;. Lobo widerspricht. Und außerdem sei der Hartz-IV-Satz so hoch wie ein Bruttostundenlohn von zwölf Euro bei einer 40-Stunden-Woche. Hier widerspricht niemand. Panzer kommt nicht einmal auf die Idee, Müller-Vogg zu bitten, das zu belegen. Als Abhilfe will Müller-Vogg natürlich keinen Mindestlohn, sondern offensichtlich Stundenlöhne von fünf Euro und weniger. Das sagt jemand, der (wie Lobo schätzte) monatlich fünstellig verdient. Mir ist eh nicht klar, wie man eine niveauvolle Diskussionssendung produzieren will und dazu Müller-Vogg einlädt.</p>
<p>Dann wurde noch die These aufgewärmt, die gesellschaftliche Mitte werde vernachlässigt, die Politik kümmere sich nur noch um die da unten. Sämtliche zur Verfügung stehenden Daten zeigen, dass in den letzten zehn Jahren, um das ganz simpel zu sagen, die Reichen reicher und die Armen zahlreicher geworden sind. Kein Diskussionsteilnehmer, der auf die Idee käme, ein paar Zahlen zu nennen.</p>
<p>Und es ging munter weiter mit den Absonderlichkeiten im <em>Nachtstudio</em>.  Bude gab der SPD später den Rat, sich voll zur Agenda 2010 zu bekennen und selbstbewusst zu behaupten, das sei &#8220;ein neues Kapitel der Sozialdemokratie&#8221;. Er selbst könne dieses neue Kapitel gut erklären: &#8220;Mir gelingt das immer&#8221;. Schön für die SPD: Sie muss also nur Bude buchen, der erklärt den Menschen dann, dass Sozialabbau doch nur ein neues Kapitel der Sozialdemokratie ist, und &#8211; zack &#8211; gewinnt die SPD wieder Wahlen.</p>
<p>Das <em>Nachtstudio</em> vom Sonntag war ein schönes Beispiel für das erstaunliche Phänomen, dass die reale Entwicklung der aufgehenden Schere nicht etwa zu mehr Solidarität führt, sondern zu stärkerer Abgrenzung gegenüber den Verlierern. Und es ist ein erneuter Beweis dafür, dass im Fernsehen auch mitten in der Nacht kein Niveau zu erwarten ist. Das müsste nicht so sein, denn Volker Panzer könnte auch Leute einladen, die wirklich etwas zu sagen haben. Warum er es nicht macht, weiß ich nicht. Im Staatsfernsehen geht man wohl gerne auf Nummer sicher und lädt Leute ein, bei denen man schon vorher weiß, was sie sagen werden, weil sie es schon hundertmal im Fernsehen gesagt haben. Je platter der Inhalt, desto besser.</p>
<p>Dann in der Nacht doch lieber Sexy Sport Clips.</p>
<p>P.S.: Was die gesellschaftliche Realität in Deutschland angeht, empfehle ich diesen sehr informativen Artikel aus der schweizer <em>Wochenzeitung</em>: <a href="http://www.woz.ch/dossier/Kapitalismus/18312.html" target="_blank">&#8220;Nein, mehr gibt es nicht&#8221;</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Internet-Manifest - was für ein fades Fest...]]></title>
<link>http://keulenkalle.wordpress.com/2009/09/09/das-internet-manifest-was-fur-ein-fades-fest/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:05:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>keulenkalle</dc:creator>
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<description><![CDATA[Liebe manifestierte hausmeisterliche Internetgemeinde, zuerst dachte ich ja, ich hätte den Hinweis a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Liebe manifestierte hausmeisterliche Internetgemeinde, zuerst dachte ich ja, ich hätte den Hinweis a]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ob mit oder ohne Manifest: Bei vielen Massenmedien werden die Lichter ausgehen]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/08/ob-mit-oder-ohne-manifest-bei-vielen-massenmedien-werden-die-lichter-ausgehen/</link>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 21:59:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es gibt das Kommunistische Manifest, das Manifest des Surrealismus, das konsumistische Manifest, das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/09/manifest.jpg" alt="Manifest" title="Manifest" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-1779" />Es gibt das Kommunistische Manifest, das Manifest des Surrealismus, das konsumistische Manifest, das Cluetrain-Manifest und nun das <a href="http://internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a>. Nach dpa-Meinung soll es ein Beben ausgelöst haben &#8211; aber wer spürt denn da wirklich die Schwingungen unter seinen Füßen? Die Autoren haben ihre 17 Behauptungen. als Gegenentwurf zur &#8220;Hamburger Erklärung&#8221; formuliert, in der über 160 Verleger Ende Juni einen besseren Schutz des geistigen Eigentums im Internet verlangt hatten. Man kann viele Positionen unterschreiben. Etwa: &#8220;Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche. Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.&#8221; Oder: &#8220;Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.&#8221; Richtig ist auch: &#8220;Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.&#8221; Auch die anderen Punkte beschreiben die Realität einer neuen Medienwelt, die von den Großverlagen einfach nicht akzeptiert wird. Pech gehabt. An den System-Defiziten werden die meisten Medienmacher scheitern und das kann uns doch ziemlich Wurscht sein. </p>
<p>Das ist eine Chance für all jene, die ohne große Overhead-Kosten spannende Projekte auf den Markt bringen &#8211; und das sogar in Printform, wie beispielsweise Dummy. <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/?s=Dummy&#38;searchbutton=Go!">Das hat Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs hervorragend analysiert:</a> „Die großen Verlage sind nur auf ihre Rendite erpicht. Sie wollen keine Innovationen machen. Sie haben alle journalistischen Spielwiesen, die wirklich Spaß machen, gestrichen, weil sie nicht den Renditezielen entsprachen. Ich habe eine denkbar schlechte Meinung von dieser Medienlandschaft, vor allem im Printbereich“, sagte Gehrs beim Medienforum Mittweida schon vor zwei Jahren! Verlage hätten es verschlafen, wirkliche Marken im Internet zu etablieren. Die Online-Auftritte seien lange Zeit nur Abflussrohre der Printausgaben gewesen.</p>
<p>Die Massenblätter seien dazu verdammt, immer den kleinsten Nenner zu finden. Sie müssten an den Studienrat in Heidelberg und an die 25-Jährige in Berlin-Mitte denken. Dieser Spagat würde nicht mehr funktionieren. „Wenn man den Stern oder den Spiegel liest, kriegt man ständig gesellschaftliche Zustände beschrieben, die es so gar nicht gibt. Zumindest nicht in diesen großen gesellschaftlichen Clustern. Diese Gesellschaft, die da abgebildet wird, ist so nicht mehr existent. Etwa die Neue Bürgerlichkeit. Die kann man finden, aber auch genau das Gegenteil. Oder die Neue Gemütlichkeit in Berliner Kneipen (Stern-Bericht). Auch das kann man antreffen. Man könnte aber schreiben, die Neue Kühle in Berliner Kneipen. Es gibt mittlerweile so viele Lebensstile, die nebeneinander existieren. Die Welt wird immer dialektischer“, erklärte Gehrs. </p>
<p>Massenmedien würden noch immer dem großen gesellschaftlichen Kanon hinterherlaufen. Die Zeit für hohe Printauflagen mit einer Million Auflage sei endgültig vorbei. <strong>Die großen Tanker mit ihrem Themen-Mainstream ohne Trennschärfe könnten die reale Welt immer weniger abbilden.</strong> Daran werden auch die krampfhaften Abwehrschlachten der Verleger nichts ändern. In Zukunft werde es immer mehr Publikationen geben, die vielleicht 80.000 Leser erreichen. Das sei das Dilemma der großen Verlage, die nur in Dimensionen von 250.000 aufwärts rechnen. Ein Heft wie Dummy werde es bei Gruner &#38; Jahr, Burda oder Bauer nie geben. Diese Konzerne könnten nicht in kreativen Einheiten denken. Da müsse jeder als Profit Center dazu beitragen, dass die Verlagsbosse auch schön in ihren Dienstwagen fahren können. Die Verlagskonzerne seien nicht in der Lage, gesellschaftliche Veränderungen zu spüren und publizistisch abzubilden.</p>
<p>Der Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl sieht es ähnlich: „Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der ‘guten, alten’ Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen“, so Ruß-Mohl. Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. Sie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. </p>
<p>Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!<br />
Offensichtlich fehlt vor allen Dingen den Medienmachern in Deutschland eine klare Strategie. Zu lange haben sie das Thema heruntergespielt. Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt, kritisiert Ruß-Mohl.</p>
<p>Das Internet hat die Autorität der Massenmedien untergraben und sie vom Nachrichtenthron gestoßen. Psychologisch ist das wohl schwer zu verkraften. Braucht uns nicht zu interessieren. Es gibt keine Selektionsmacht mehr, die früher den Nachrichtenstrom in ein Rinnsal verwandelt hat. Auch die Urheberschlachten, Abmahnsysteme der Nachrichtenagenturen und sonstige neuen Strafmaßnahmen gegen die Internetwelt ändern nichts an den technologisch bedingten Änderungen der Geschäftsgrundlage, die Professor Ruß-Mohl dargelegt hat. Die Kohle für Werbung, Immobilien-, Klein- und Kontaktanzeigen wandert immer mehr ins Web ab. Dafür braucht man keine klassischen Verlage mehr. Und auch der mediale Einheitsbrei der Tageszeitungen kann uns gestohlen bleiben. Sehr hübsch übrigens in der September-Ausgabe des DJV-Verbandsmagazins &#8220;journalist&#8221; unter die Lupe genommen. &#8220;Crossmedial total&#8221; war beispielsweise eine Artikel-Verzahnung des Iran-Korrespondenten Martin Gehlen. &#8220;Sein Beitrag über den Schauprozess gegen Clotilde Reiss stand weitgehend identisch nicht nur in der Frankfurter Rundschau und im Kölner Stadtanzeiger, sondern auch in der WAZ, der Westfälischen Rundschau und der Neuen Ruhr Zeitung.&#8221; Identitäten stellte der journalist-Autor sogar bei Zeichensetzungsfehlern fest. </p>
<p>Und wenn man sich die Politik- und Wirtschaftsberichte in Regionalzeitungen anschaut, bekommt man angesichts der Flut von Meldungen der einschlägig bekannten Nachrichtenagenturen das Grausen. Die Gesternzeitungen konkurrieren halt mit der Tagesschau von gestern. Mit oder ohne Manifest. Bei vielen Massenmedien werden die Lichter ausgehen. Gute Nacht!</p>
<p><strong>Ziel sei es nach Angaben von Manifest-Co-Autor Stefan Niggemeier übrigens gewesen, eine Debatte zu entzünden. Dies sei zweifelsohne gelungen, auch wenn sich bislang kaum Verleger zu Wort gemeldet hätten. Er geht aber schon davon aus, dass dies in den Verlagen aufmerksam zur Kenntnis genommen wird. Jo, zur Kenntnis nehmen kann man viel. Passieren wird in den Verlagen wenig. </strong></p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://meedia.de/nc/details/article/web-verrei-t-das-internet-manifest_100023104.html">Web verreißt das Internet-Manifest.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ El Lobo viejo ]]></title>
<link>http://hozy.wordpress.com/2009/09/06/el-lobo-viejo/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 19:45:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>hozy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was einem besonders bei der deutschen Bloggerszene auffält, ist, dass sie zwar viel redet, aber nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-15" title="22-Meinung-Punk-Lobo" src="http://hozy.wordpress.com/files/2009/09/22-meinung-punk-lobo2.jpg?w=226" alt="22-Meinung-Punk-Lobo" width="226" height="300" />Was einem besonders bei der deutschen Bloggerszene auffält, ist, dass sie zwar viel redet, aber nichts zu sagen hat. Da gibt es nicht <strong>das </strong>Alternativmedium analog zur us-amerikanischen <em>Huffington Post</em>. Nehmen wir <strong>das Gesicht des Web 2.0</strong> (und von Vodafone), <strong>Sascha Lobo</strong>. Der Mann mit dem roten Iro ist zwar überall präsent, sagt aber im Grunde nichts. <strong>Seine Ergüsse drehen sich um das Medium Internet selbst.</strong> Das wäre wie eine Zeitung, die nur über Zeitung schreiben würde. Wie langweilig&#8230; Politische Meinungen sucht man &#8211; auch wenn Lobo im Online-Beirat der SPD sitzt &#8211; vergebens. Es sei denn, es dreht sich um das Thema <strong>Freiheit im Netz.</strong> Dann schreibt der alte Lobo fleißig zornige Beiträge, damit auch keiner auf die Idee kommt, wie Frau Ministerin von der Leyen den Zugang zu irgenwelchen (Schmuddel-) Seiten zu beschränken.</p>
<p>Mit seiner <strong>Werbekampagne für Vodafone</strong> hat Lobo den Prass einiger Leute in der Szene auf sich gezogen, die ihm jetzt Sell-out vorwerfen. Mich stört es hingegen gar nicht, dass er seinen Hahnenkamm für den Mobilfunkanbieter hinhält. <strong>Wenn die Fernsehgesichter Kerner und Pilawa für Wurst werben</strong>, ist uns das ja ebenso, na &#8230; genau! Dass die meisten Angehörigen der Generation <span style="text-decoration:line-through;">Web 2.0</span> Upload nichts zu sagen haben, sondern sich vielmehr im Kreise um sich selber drehen, das sollte einen wirklich aufregen.</p>
<p>Bestes Beispiel für die selbstgefällige Art unserer neuen Internet-Helden ist <strong>das jüngste Interview von Studivz-Gründer Ehssan Dariani</strong> mit der SZ: <a title="Ehssan Dariani im SZ-Interview" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/484820" target="_blank">http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/484820</a></p>
<p>An dieser Stelle nur das beste Zitat des Sonnenkönigs unter den Startup-Unternehmern im Web.</p>
<blockquote><p><span>Wer so viel auf dem Konto hat wie ich, kann keinen normalen Job mehr annehmen. Ich kann in keiner Firma anfangen, in der ich viel weniger verdiene als die Erträge meines Vermögens.</span></p></blockquote>
<p>Zum Abschluss möchte ich aber lieber noch mal den alten Wolf zitieren. Wer die unbeschränkte Freiheit des Internets fordert hat es sicher auch mit dem Datenschutz nicht so, oder? Zumindest verdanken wir dem Netz <strong>diese Perle eines Satzes von unserem Freund Lobo</strong>, als er zwar noch keinen Iro, dafür aber eine ähnlich geile Frise hatte. Frage und Antwort stammen von seinem Spielerprofil beim Fußballclub Industriediamant FC <a title="Spielersteckbrief Sascha Lobo" href="http://www.industriediamant-fc.de/idfc/das-team.html?spielerId=21" target="_blank">(http://www.industriediamant-fc.de/idfc/das-team.html?spielerId=21</a>):</p>
<blockquote><p>Frage: Was begeistert Dich an einer Frau?      	Antwort: Wenn sie eine Fickerin ist</p></blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen&#8230;</p>
<p>Oder doch? <strong>Update:</strong> Heute präsentieren uns die gesammelten <strong>Online-Koryphäen</strong> einen Gegenentwurf zur sogenannten <strong>Hamburger Erklärung</strong> (<a title="Hamburger Erklärung" href="http://linkshrink.de/4845/" target="_blank">http://linkshrink.de/4845/</a>). Mit von der Partie sind Menschen wie <strong>Lobo</strong> oder auch <strong>Stefan Niggemeier</strong>, der das <strong>&#8220;Internet-Manifest&#8221;</strong> auch auf seine Seite gestellt hat: <a title="Internet-Manifest" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/internet-manifest/" target="_blank">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/internet-manifest/</a></p>
<p>Es finden sich sicher einige grundsätzliche Wahrheiten darin, die auch wir Zeitungsjournalisten anerkennen müssen, wie etwa</p>
<blockquote><p>Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu</p></blockquote>
<p>Unter Punkt vier erkennen wir auch unser Wölfchen wieder:</p>
<blockquote><p>Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</p></blockquote>
<p>Ansonsten sind es eher Allgemeinplätze, die in das Manifest Einzug gehalten haben. Und ob sich, wie in Punkt 16 beschrieben, wirklich diejenigen durchsetzen, die <strong>&#8220;herausragend, glaubwürdig und besonders&#8221;</strong> sind, bleibt momentan noch abzuwarten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sascha Lobo als neue, werblich illustrierte Figur für die Zielgruppe der Internet-User?]]></title>
<link>http://stadtgespraechblog.wordpress.com/2009/08/28/sascha-lobo-als-neue-werblich-illustrierte-figur-fur-die-zielgruppe-der-internet-user/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 15:13:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>stadtgespraechblog</dc:creator>
<guid>http://stadtgespraechblog.wordpress.com/2009/08/28/sascha-lobo-als-neue-werblich-illustrierte-figur-fur-die-zielgruppe-der-internet-user/</guid>
<description><![CDATA[Sascha Lobo als neue, werblich illustrierte Figur für die Zielgruppe der Internet-User? Die Ähnlichk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="posterous_bookmarklet_entry">
<blockquote class="posterous_long_quote">
<h3 class="post-title entry-title"><a href="http://stadtgespraech-pr.blogspot.com/2009/08/sascha-lobo-als-neue-werblich.html">Sascha Lobo als neue, werblich illustrierte Figur für die Zielgruppe der Internet-User?</a></h3>
<div class="post-body entry-content">
<div style="text-align:justify;"><span style="font-weight:bold;font-size:100%;"><br />
Die Ähnlichkeit ist schon arg verblüffend: </span></div>
<div style="text-align:justify;"></div>
<div style="text-align:justify;"><span style="font-size:100%;">Immer wenn es um die Zielgruppe der Internet-User geht, </span><span style="font-size:100%;">sticht eine Figur mit Irokesenschnitt besonders raus:</span></div>
<p><a href="http://www.youtube.com/kqvtv"><img style="cursor:pointer;height:242px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_tJpuQZG5PlE/SpfrhuXwCpI/AAAAAAAAABY/Hi2vh9WeFYU/s320/lobo_karstadtqtv.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:85%;">KarstadtQuelle Versicherungen Spot auf YouTube</span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CIE-Q3Ftw98"><img style="cursor:pointer;height:235px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_tJpuQZG5PlE/SpfsOOxnpeI/AAAAAAAAABg/N0dVjPC7DYw/s320/lobo_deutschlandplan.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:85%;">SPD Wahlkampf-Spot auf YouTube</span><br />
<span style="font-size:85%;"><br />
</span></p>
<div style="text-align:justify;"><span style="font-size:100%;">Das kann man witzig finden, dass hier im kleineren Rahmen mit einem Auge</span><span style="font-size:100%;">nzwinkern die Blogosphäre angesprochen wird oder gar ein cleveres Kalkül, eine kleine, sich ausbreitende Diskussion auszulösen (wie beispielweise durch diesen Blogpost). </span><span style="font-size:100%;">Noch cleverer natürlich wohlmöglich, einen kostenlosen Personen-Image-Transfer zu haben.<span style="font-size:100%;">Grundsätzlich ist das allerdings in der Markenkommunikation riskant:<br />
</span><span style="font-size:100%;">Denn aktuell ist Sascha Lobo ein Held bei Vodafone:</span></p>
<p></span></div>
<p><span style="font-size:85%;"><br />
</span><a href="http://www.esistdeinezeit.de/helden/sascha_lobo"><img style="cursor:pointer;height:285px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_tJpuQZG5PlE/SpfwoTvMLsI/AAAAAAAAABo/H2ZFViIKHiM/s320/vodafone_lobo.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-size:130%;"><br />
</span></p>
<div style="text-align:justify;"><span style="font-size:100%;">Wer Sascha Lobo sieht, sollte auch aufgrund der aktuell laufenden Vodafone Kampagne eben an Vodafone denken und nicht an KarstadtQuelle Versicherungen oder sogar direkt politische Assoziationen im Kopf durchlaufen.<span style="font-size:100%;">Aber vielleicht ist das auch alles nur zu weit gedacht und alles ist eben nur Zufall?<br />
</span></p>
<p></span></div>
<p><span style="font-size:100%;">Ihr Hakan  Günay</span></div>
</blockquote>
<div class="posterous_quote_citation">via <a href="http://stadtgespraech-pr.blogspot.com/2009/08/sascha-lobo-als-neue-werblich.html">stadtgespraech-pr.blogspot.com</a></div>
</div>


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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Isch wähle - Horst?!?]]></title>
<link>http://milchmithonig.wordpress.com/2009/08/21/isch-wahle-horst/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 23:23:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>sushey</dc:creator>
<guid>http://milchmithonig.wordpress.com/2009/08/21/isch-wahle-horst/</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte mich ja köstlich amysiert, als Horst Schlämmer &#8211; von der Tagesschau interviewt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich hatte mich ja köstlich amysiert, als Horst Schlämmer &#8211; von der Tagesschau interviewt ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuer Vodafone Slogan: Du hast deine Tage!]]></title>
<link>http://derdon.wordpress.com/2009/08/02/neuer-vodafone-slogan-du-hast-deine-tage/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 05:04:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>derdon</dc:creator>
<guid>http://derdon.wordpress.com/2009/08/02/neuer-vodafone-slogan-du-hast-deine-tage/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem die Vodafone Werbeaktion &#8220;Generation Upload&#8221; (war torrent upload gemeint?) mit d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem die Vodafone Werbeaktion &#8220;Generation Upload&#8221; (war torrent upload gemeint?) mit dem Schlogan &#8220;Es ist deine Zeit&#8221; nicht so gut ankam, stieg Vodafone D-land Chef Joussen zusammen mit dem weltbekannten Blogger Sascha Lobo in ein intergenerational Brainschtorming.</p>
<p>Fritz Joussen verharrte während dieser Session lange Zeit mit seinem Blick auf Lobo-Hobo&#8217;s roten Haarhalo gerichtet, die Gedanken schweiften zurück an glückliche Stunden mit ebenso weltbekannter BDSM Bloggerin Ute Hamelmann: EUREKA !</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2674" href="http://derdon.wordpress.com/2009/08/02/neuer-vodafone-slogan-du-hast-deine-tage/ute_hamelmann/"><img class="alignnone size-full wp-image-2674" title="ute_hamelmann" src="http://derdon.wordpress.com/files/2009/08/ute_hamelmann.jpg" alt="ute_hamelmann" width="377" height="550" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Randnotiz. Was manch einer meint hier zu lesen, ist nicht das, was wir meinen. Verständnisprobleme gratis. Was ihr wollt]]></title>
<link>http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/2009/07/31/randnotiz-was-manch-einer-meint-hier-zu-lesen-ist-nicht-das-was-wir-meinen-verstandnisprobleme-gratis-was-ihr-wollt/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 12:14:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>gesellschaftistkeintrost</dc:creator>
<guid>http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/2009/07/31/randnotiz-was-manch-einer-meint-hier-zu-lesen-ist-nicht-das-was-wir-meinen-verstandnisprobleme-gratis-was-ihr-wollt/</guid>
<description><![CDATA[Radetzkymarsch für alle Beteiligten und Möchtegernleser und größten Kritiker-Babys: Lest doch mal Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Radetzkymarsch für alle Beteiligten und Möchtegernleser und größten Kritiker-Babys: Lest doch mal Zeile für Zeile. Wenn jemand unsere Texte scheiße findet: Egal. Wenn jemand unser Thema nicht mag: Egal. Dann klickt weg. Wenn aber jemand, in einem anderen Forum dann auf einer persönlichen Schiene angefahren kommt, wenn sich das in weitere Bereiche unseres  privaten Lebens einschleicht, dann ist Schluß. Es gibt Grenzen.</p>
<p><strong>Im Übrigen wollten wir noch einmal klarstellen, wir sind nicht:</strong></p>
<p>- Jammerlappen</p>
<p>- faul</p>
<p>- desillusioniert</p>
<p>- alt</p>
<p>- unerfahren</p>
<p>- unmoralisch</p>
<p>- Zensurspießer</p>
<p>- unerzogen</p>
<p><strong>Wir  sind:</strong></p>
<p>- kreativ</p>
<p>- fair</p>
<p>- kritisch</p>
<p>- engagiert</p>
<p>- weltoffen</p>
<p>- auf Arbeitssuche</p>
<p>So wie Millionen andere Menschen in diesem Land und auf dieser Welt auch. Das ist das Hauptthema dieses, unseres Blogs: Arbeit. Suchen. Finden. Hürden nehmen.</p>
<p>Alles in allem wollten wir hier eigentlich ein Intermezzo starten und darüber berichten, wie es ist Arbeit zu finden, nachdem man eine Ausbildung zur PR-Referentin abgeschlossen hat. Und schon einige Jahre gearbeitet hat. Wie es ist, wenn man zwischen den Stühlen hängt und als Bonus eine Wirtschaftskrise das Land erschüttert. Es ging uns eigentlich nie darum, den Kampf der Unterdrückten zu führen. Aber wir werden ja von einigen unermüdlichen Kommentarfuzzis  dazu gemacht. Okay, dann halt so. Ihr wollt es ja nicht anders. <em>Aber</em> wir wollen es ganz anders. Dies sollte eine Plattform werden, für alle die, die Arbeit suchen und dabei Hürden nehmen müssen. Das ist völlig normal, aber gerade herschen extreme Bedingungen. Nicht  die PR-Branche ist partout scheiße, sondern die ganze Wirtschaft liegt gerade am Boden. Vielleicht trifft es die PR- und Werbebranche gerade besonders hart, weil hier in Krisenzeiten immer zuerst gespart wird.</p>
<p>Die Reaktionen auf unseren Blog sind ja der Indikator dafür, dass es hier zu Lande immer noch eine große Gemeinschaft von Leisetretern gibt. Keiner traut sich seine Meinung zu sagen, wenn nur mit dem Rücken zur Kamera. So gesehen gestern bei RTL Punkt 12. Weiß Gott nicht die tollste journalistische Leistung aber dennoch Information. Dort wurde zum Beispiel  die Situation der Akademiker, die zu Dumpinglöhnen arbeiten, beleuchtet. Anstatt mutig in die Kamera zu sprechen, dass man die Arschkarte gezogen hat, wird hübsch anonym geblieben. Das ist ganz super. Bloß nicht mal die Meinung sagen.  Meinung sagen ist voll scheiße. Leute, die ihre Meinung sagen, müssen sich anscheinend einiges gefallen lassen.</p>
<p>Wer seine Meinung sagt kriegt direkt immer ordentlich eins auf die Zwölf. Das Dumme ist: Sagt man seine Meinung und bleibt dabei nicht anonym, steht man also dazu, dann gibt es gleich richtig Ärger. Da wird man  im Spotlight an die Wand gestellt.</p>
<p>Hallo? Dass selbst Akademiker inzwischen für Hungerlöhne arbeiten müssen, aber sie nicht Manns genug sind direkt in die Kamera zu sprechen, weil sie Angst haben erkannt zu werden &#8211; wohin soll das führen?</p>
<p>Dieses Land tanzt gerade den Tanz des Teilzeit-Untergangs. Die Wirtschaft liegt am Boden. Darüber wollten wir uns ursprünglich null auslassen. Aber, wenn man über Arbeit schreibt kommt man, besonders in diesen Tagen, nicht am akutellen Geschehen vorbei. Und wenn man heute morgen in die Zeitung schaut, dann verkündet das Institut für Wirschaftforschung direkt mal 1 Million Arbeitslose mehr bis Ende des Jahres. Das kann man dann auch beim Schreiben dieses Blogs nicht außen vor lassen.</p>
<p>Apropos Blog. Die ursprüngliche Form des Blogs ist ein Online-Tagebuch. Ein Online Weblog. Unsere Wissenübermutter, Wiki, sagt dazu: &#8220;Ein Blog [...] ist ein auf einer Website geführtes und damit &#8211; meist öffentlich &#8211; einsehbares Tagebuch oder Journal.&#8221; Daher ist es völlig normal, dass es in diesem Blog subjektive Erfahrungen, Meinungen und Gedanken zu lesen gibt. Es wäre total ad absudum geführt, wenn es ab jetzt nicht mehr okay ist, in einem Blog über sich und seine Erfahrungen zu schreiben. Denn dafür sind sie da. Wir kennen keinen Blog, in dem der Verfasser es schafft, nie über sich selbst zu schreiben. Selbst die Bild-Blog-Leute stehen mit ihren aufbereiteten Artikeln indirekt für ihre persönliche Einstellung gegenüber der Gesellschaft und der Bild Zeitung.  Wäre es total scheiße, wenn man in Blogs nur über sich selber schreibt, dürfte Sascha Lobo längstens eingepackt haben. Mit ihm viele, viele andere Blogger.</p>
<p>Im Übrigen gibt es auch im Internet Grenzen. Wenn Meinungen nicht gefallen: Okay. Aber man muss sie und ihre Verfasser akzeptieren oder zumindest tolerieren. Amen.</p>
<p><em> </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues vom apokalyptischen Reiter - und ein sauwütender Cartoonist]]></title>
<link>http://flierswelt.wordpress.com/2009/07/25/neues-vom-apokalyptischen-reiter-und-ein-sauwutender-cartoonist/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 15:09:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>flierswelt</dc:creator>
<guid>http://flierswelt.wordpress.com/2009/07/25/neues-vom-apokalyptischen-reiter-und-ein-sauwutender-cartoonist/</guid>
<description><![CDATA[Heute wieder ein Reiter zu einem aktuellen Thema. Na ja, fast. Eigentlich bin ich damit zu spät dran]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute wieder ein Reiter zu einem aktuellen Thema. Na ja, fast. Eigentlich bin ich damit zu spät dran und gebe hier, neben meinem Reiter, nur den üblichen eruptiefen Blogger-Senf in meiner eigenen Luftblase zum Besten.</p>
<p>Der Fall Schnutinger, Lobo und Vodafone &#8211; und die empörten Tastatur-Schreie in Blogs oder Buchstabenklaubenden Twitter Ergüssen über Ehre und Moral. <a href="http://www.buettchenbunt.de/node/1220" target="_self">Ein gutes Statement dazu hat XiongShui auf Büttchenbunt verfasst.</a> Sehr lesenswert und spiegelt meine Meinung wieder.</p>
<p><strong>Trotzdem, hier noch ein paar persönliche und sauwütende Zeilen über anonyme Twitterhelden.</strong></p>
<p>Vodafone ist eine unter vielen, die sich dem Diktat der Politik der heiligen Ursula beugten. Nicht schneller oder langsamer als andere. Und Vodafone macht Werbung für seine Produkte der Telekommunikation. Dafür haben Sie sich von einer sog. Top-Kreativ Agentur für teures Geld eine Kampagne auf&#8217;s Auge drücken lassen, die mit ihren unterlegten Schmalzsongs und in der Choreographie an <em>Fame &#8211; Wege zum Ruhm</em> und einem Billig-Abklatsch des <em>Sommermärchens 2006</em> erinnert und im Crossover-Werbedschungel weder auffällt noch besonders kreativ ist. Kreative sind einzig die Personen die gezeigt werden &#8211; dumm nur, dass Sie ausserhalb des Netzes bzw. der sog. Bloggoshäre kein Schwein kennt. Zielgruppen treffen sieht jedenfalls anders aus.</p>
<p>Es ist also durchaus berechtigt sich über solch ein Unternehmen oder die Kreativ-Agentur lustig zu machen, welches zwar Produkte für kommunikative Menschen verkauft bzw. bewirbt, diese aber kein bischen versteht &#8211; und gepflegt in der Ursula Falle ein Schaumbad nimmt und dafür auch noch übertrieben Kohle zahlt.</p>
<p>Verstanden haben es auch nicht die meisten der ausgewählten Darsteller, was da auf sie zurollt. Nämlich eine eingespielte, werbeschaffende Maschinerie die an eine Dampfwalze erinnert.</p>
<p>Sicherlich nicht Frau Schnutinger. Eine witzige Cartoonistin mit feinem Strich und hübscher Ironie und Humor in ihren Texten. Sie hat nur verstanden, was auch ich verstehe, wenn ein großes Unternehmen an meine Türe klopfen würde und eine Stange Geld für Werbung hinlegt, für die ich kaum etwas tun muss, außer nett auszusehen: Wow &#8211; endlich mal etwas Kohle für den Urlaub, die Renovierung, das Baby, was auch immer.</p>
<p>Was zum Teufel verkauft Heidi Klum? Hamburger! Glaube doch keiner die Dame frisst das Zeug jeden Tag. Wenn denn einmal im Monat oder im Jahr? Was verkaufen Ballack, Bumm Bumm Boris, der kleine Dicke aus &#8220;Die dreisten Drei&#8221;, Clooney etc.? Produkte zu denen sie vielleicht ja sagen, aber sich keine weiteren Gedanken machen. Hat Clooney eine Nespresso in seinem Haus stehen oder bringt auf eine Party wirklich immer nur &#8220;Martini, what else?&#8221; mit? Wohl eher eine 5.000 Euro irgendwas an Bohnenröstmaschine und ruft in der Nobelbar um die Ecke an, wenn denn Schnaps für die Damen gewünscht wird. Pisst ihn deswegen einer an? Nein. Pisst jemand die Klum an, weil sie Kalorienbomben verkauft und mit ihren Magermodels den Werbefake des Jahres betreibt? Nein.</p>
<p>Aber die Schnutinger wird angepisst. Von allen. In ihrer bisher ach so lieben und schönen Blogger-Welt. Oooch, Hugs &#38; Kisses &#38; Bussis überall. Und dann: Verräterin, Meuchelmörderin an der Internetfreiheit und einfach nur Beleidigung um des beleidigens Willen. Hurra, alle Blogger-Freiheitsfundamentalisten vereinigt euch und steinigt sie!</p>
<p>Von ihr wird gefälligst verlangt, dass sie, ohne Erfahrung im Umgang mit der Dampfwalze Medien, sofort diesen ganzen persönlichen Agenturhype um ihre Person und um die zwei Sekunden im Bild einer Kampagne durchschaut: Vom ersten Kontakt über die Marketingagentur zum Flugticket zum Drehort im Briefkasten, gebuchter Nanny für&#8217;s Baby, Hotel, Abholservice, Drehbüchern, Fotografen, Kameraleuten, Make-Up Artisten, hier überbezahlten Werbefuzzies bis &#8211; letztendlich zum Scheck. UND BC, blogger-correct, reagiert. Uhh &#8211; Werbung für Vodafone &#8211; böse, böse, böse, Zensurula! Mach ich lieber gar nicht die Türe auf.</p>
<p>Die Bloggo- und Twittersphäre zeigt ihr wahres Gesicht wie jede Masse. Bist Du nicht für uns &#8211; bist Du gegen uns. Lasst heute Köpfe rollen &#8211; eure eigenen. Ich möchte einen von diesen Rotztwittern sehen, der nicht sofort die Hosen runterlässt, wenn ein RTL-Kamerateam was von ihm wissen will: &#8220;Bin ich jetzt im Feeeernseeehen? Auf YouTube? Berüüühmt? Muss ich unbedingt Mama twittern!&#8221;</p>
<p>Intelligenz und bloggen ist etwas mehr als Buchstaben korrekt zu treffen und grossmäulig, beleidigend UND anonym zu twittern. Tun wir uns alle ja damit einen tollen Gefallen! Kotzen gleich reihenweise freiwillig in Ursulas Weihwasserbecken der Zensur: Seht nur, seht nur! So sind diese Blogger: Anonym und beleidigend. Die spielen alle Counterstrike, kucken Pornos und schänden sicher auch Kinder!</p>
<p>Frau Schnutinger wünsche ich das Beste. Sie soll das Geld geniessen, den Geist auftanken, sich frei machen von dem Mist was mit ihr passiert und ihr von ihren Fans angetan worden ist und irgendwann wieder ihren Stift zücken. Und dann diesen twittergeilen Schmalspurrotzbloggern mal zeigen wie die Feder und der Strich daraus, wirklich dunkel und böse werden und Licht an Stellen bringen wo die Sonne nie aufs Papier scheint.</p>
<p>Meinen Fans und der Intelligenz da draussen ein schönes Wochenende. Dem Rest &#8211; leckt mich.</p>
<p><em>Steven &#8211; Fuck Anonymität, gegen Zensur und Beleidigung aus den eigenen Reihen.</em></p>
<p><a href="http://flierswelt.wordpress.com/files/2009/07/cartoon_flierswelt_338.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-940" title="cartoon_flierswelt_338" src="http://flierswelt.wordpress.com/files/2009/07/cartoon_flierswelt_338.gif?w=80" alt="cartoon_flierswelt_338" width="80" height="150" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lobbyismus]]></title>
<link>http://mauriziomolinari.wordpress.com/2009/07/23/lobbyismus/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 10:58:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>mauriziomolinari</dc:creator>
<guid>http://mauriziomolinari.wordpress.com/2009/07/23/lobbyismus/</guid>
<description><![CDATA[Habe gestern ne super Doku über Lobbyismus gesehen. Sascha Lobo hat sich das ganze nämlich mal aus n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Habe gestern ne super Doku über Lobbyismus gesehen. Sascha Lobo hat sich das ganze nämlich mal aus n]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Generation Upload]]></title>
<link>http://musterkennung.wordpress.com/2009/07/22/generation-upload/</link>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 20:21:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rayk Fenske</dc:creator>
<guid>http://musterkennung.wordpress.com/2009/07/22/generation-upload/</guid>
<description><![CDATA[Irgendein Topic muss ich angeben, naja, eigentlich auch nicht. Hier also noch ein Posting zur Nacht.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendein Topic muss ich angeben, naja, eigentlich auch nicht. Hier also noch ein Posting zur Nacht.</p>
<p>Was haben der Lobo und Netzgockel gemeinsam? Beide behaupten sich mit einem roten Kamm und beide beschäftigen sich mit Sascha Lobo. Der eine mit hervorragendem Eigenmarketing und -verwertung, der andere durch Zickenkrieg. Ich kenne die Geschichte mit Vodafone nicht zu genüge, ich finde auch den Spot nicht so schlecht und schon gar nicht so schlimm wie irgendwie die meisten der sogenannten Community. Aber dieses sich aufblasen, und Götzen schubsen und Rumgepflaume, einfach nur wegen einem Werbespot, bah!, wie wiederlich.</p>
<p>Ich kenn den Lobo nicht, aber einige seiner Texte, und ich glaube ich kenne auch einiges aus seinem Kontext. Mir gefällt es. Den Gockel kenne ich nicht, aber die Eigendarstellung reicht mir allbereits. Möge er mir weiter folgen, you are wellcome. Ein paar Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637444,00.html">Der Spiegel-Artikel zum Vodafone-Spot</a></li>
<li><a href="http://saschalobo.com">Sascha Lobo (Blog)</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/saschalobo">Sascha Lobo (Twitter)</a></li>
<li>Netzgockel (Blog) ist nicht vorhanden</li>
<li><a href="http://twitter.com/Netzgockel">Netzgockel (Twitter)</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spirit und Opportunity]]></title>
<link>http://djdeutschland.wordpress.com/2009/07/22/spirit-und-opportunity/</link>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 13:35:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>djdeutschland</dc:creator>
<guid>http://djdeutschland.wordpress.com/2009/07/22/spirit-und-opportunity/</guid>
<description><![CDATA[Der Unterschied zwischen dem Qualitätsjournalisten und dem Blogger ist eindeutig. Während sich der Q]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Unterschied zwischen dem Qualitätsjournalisten und dem Blogger ist eindeutig. Während sich der Q]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Generation Upload fordert erstes Opfer]]></title>
<link>http://gutetweetsschlechtetweets.wordpress.com/2009/07/21/generation-upload-fordert-erstes-opfer/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 13:23:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>r3lite</dc:creator>
<guid>http://gutetweetsschlechtetweets.wordpress.com/2009/07/21/generation-upload-fordert-erstes-opfer/</guid>
<description><![CDATA[Die Vodafail-Kampagne fordert ihr erstes Opfer: &#8220;Schnutinger&#8221; (Pseudonym), die Comiczeic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;"><img class="size-full wp-image-67 aligncenter" title="yoda" src="http://gutetweetsschlechtetweets.wordpress.com/files/2009/07/yoda.jpeg" alt="yoda" width="500" height="353" /><br />
Die <a href="http://twitter.com/#search?q=vodafail" target="_blank">Vodafail</a>-Kampagne fordert ihr erstes Opfer: &#8220;<a href="http://toonblog.squarespace.com/postings/tja.html" target="_blank">Schnutinger</a>&#8221; (Pseudonym), die Comiczeichnerin und Mutter, die als Testimonial auch in dem begleitenden Werbespot zu sehen ist, will <a href="http://toonblog.squarespace.com/postings/tja.html" target="_blank">sich aus dem Web2.0 zurückziehen</a>, will digitalen Selbstmord begehen, weil sie offenbar dort nicht mehr damit leben kann, dass sie Teil von diesem Ding  geworden ist, das total außer Kontrolle geraten ist. <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/" target="_blank">Der auslösende Gastbeitrag im Vodafone-Blog</a> hat 180 größteils brutal negative Kommentare bekommen. Zu Letzterem darf man sagen: Es war vorherzusehen. Man kann keinen solchen reinen Werbepost bloggen (und etwas anderes ist das nicht), nachdem die Stimmung sowieso schon extrem aufgeheizt war und die vorherigen Einträge extrem kritisch kommentiert wurden. Kompletter Fehler in einer Reihe von vielen Fehlern.</p>
<p style="text-align:left;">Frau &#8220;Schnutinger&#8221; allerdings missversteht eines: Es geht nicht um sie und ihr eventuell gekränktes Ego, ganz im Gegenteil. Sie ist schließlich keine aufdringliche Alpha-Frau <a href="http://farm4.static.flickr.com/3267/2317979767_ff73eba675.jpg" target="_blank">mit rotem Hahnenkamm</a>, die sich in die Mitte drängt und Aufmerksamkeit will. Zumindest war sie das vorher nicht. Es geht bei den negativen Kommentaren alleine um die Kampagne selbst und um die Blogbeiträge bei Vodafone, die uns in Schulkind-Aufsatz-Prosa die lustige Social-Media-Welt erklären wollen und dann noch schnell einen Absatz Werbung dranhängen, weil es so schön ist. So funktioniert das Web2.0 nicht. Man kann nicht einfach Werbung1.0 in ein neues Kleid stecken, in die Social Networks schicken und erwarten, dass die User fröhlich Freundschaft damit schließen. Gib dem Netz ein gutes Produkt oder ein tolles Tool und ein paar Plätze, an denen es sich darüber austauschen kann und der Rest wird von Freiwilligen erledigt, da braucht es kein Millionenbudget. Wer allerdings mit einem Millionenbudget Blogger kauft, über Nacht in Social Networks eindringt und einen recht gewöhnlichen Werbespot schaltet, der eine &#8220;Generation irgendwas&#8221; ansprechen soll, dabei aber noch nicht einmal ein gutes Produkt mitbringt oder die bestehenden, nicht gerade bloggerfreundlichen Tarife ändert, also eine reine Imagekampagne fährt, die auch noch als innovativ verkauft wird, der wird Gegenwind zu spüren bekommen. Starken Gegenwind.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum die Aufregung? Darum.]]></title>
<link>http://teiwo.wordpress.com/2009/07/20/warum-die-aufregung-darum/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 21:13:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim</dc:creator>
<guid>http://teiwo.wordpress.com/2009/07/20/warum-die-aufregung-darum/</guid>
<description><![CDATA[d Es hat sich in der deutschen Blogosphäre etwas trauriges ereignet, allerdings auch etwas typisch D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>d<a href="http://www.fixmbr.de/tagebuch-eines-vodafone-vorstandes/"><img class="alignnone" title="Wir danken!" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/hand_in_hand_vodafone.png" alt="" width="380" height="550" /></a></p>
<p>Es hat sich in der deutschen Blogosphäre etwas trauriges ereignet, allerdings auch etwas typisch Deutsches: sie ist von einem Großkonzern gekauft worden. Im Rahmen einer Werbekampagne der PR-Agentur Scholz and Friends startete Vodafone eine Kampagne, in der die erfolgreichsten deutschen Blogger vorkommen. Die Hauptrollen (nämlich die Beraterrollen) spielten Sascha Lobo und Nico Lumma. Nebenrollen hatten sehr viele. Überrascht haben mich damit: BILDBlog, fscklog, Lummaland, Niggemeier, Spreeblick. Überhaupt nicht wundern tut mich das bei: popkulturjunkie, Franziskript &#8211; die beiden sind wahrscheinlich auch stolz drauf. Der ganze Rest hat für mich die Qualität von Mitläufern, die mal eben Geld machen wollen. Ob das jetzt besser oder schlechter ist, weiß ich nicht. Nun fragt man sich: was ist schlimm daran? Ist doch nur Werbung. Stimmt ja auch irgendwie.</p>
<p>Aber: Blogs sind das Medium, das seit es sie gibt geradezu ein Symbol waren für Rede- und Meinungsfreiheit &#8211; auch dann, wenn sie bedroht ist. Und in Deutschland ist sie bedroht. Vodafone hat dazu ein gutes Stück beigetragen. Dies war nämlich einer der Internetanbieter, die die Zensurgesetze unserer geliebten Frau von der Laien (p.i.) mit vorauseilendem Gehorsam umgesetzt haben. Daraufhin konnte die Ministerin die übrigen Provider unter Druck setzen. Gut erklärt wird das <a href="http://jaccomat.net/net/jtauss/index.php?mod=content&#38;page_id=786">hier</a>. Vor der Offensive Vodafones war man sich unter Providern recht einig, dass Zensur im Netz mal gar nicht geht. Ab da bröckelte die Blockade. Dass gerade Blogger einen solchen Konzern unterstützen, ist traurig. Dass Blogger mit einer Werbeagentur zusammenarbeiten, die Dinge wie die <a href="http://www.s-f.com/agenda/Cases/tabid/221/Default.aspx?campaignId=6Boua2yquo4%3D">INSM</a> erdacht hat, ein Armutszeugnis. Dass sich viele der Kollaborateure jetzt versuchen zu rechtfertigen ist klar. Sascha Lobo war schon immer ein „Werber“ und geht damit nur seiner Tätigkeit nach, sagt er. Nico Lumma ist schon se<a href="http://www.horizont.net/aktuell/leute/pages/protected/Nico-Lumma-heuert-bei-Scholz-&#38;-Friends-an_81666.html">it Anfang des Jahres</a> bei S&#38;F. </p>
<p>Dass die übrigen Blogger mitmachten zeigt zwei Dinge: erstens, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der jeder bis zu einem gewissen Grad käuflich ist. Auch von Bloggern sollte man nicht erwarten, dass sie hauptberuflich für die Redefreiheit eintreten &#8211; sie müssen auch Geld machen. Wer das alles nicht gut findet, der sollte sich zum Beispiel für ein <a href="http://www.grundeinkommen.info/">Grundeinkommen</a> oder für Pauschalbeiträge für Künstler einsetzen. Dann wäre wenigstens sichergestellt, dass nicht die Not anderer ausgenutzt wird. Zweitens erfahren wir ein weiteres mal, dass in unserem Land Konzerne Politik machen, nicht Politiker. Abmachungen werden beim parlamentarischen Frühstück oder bei schicken Abendessen gemacht, wo die vierte Gewalt des Journalismus keinen Zugang hat. Wer der Meinung ist, dass Politiker in ihrem Handeln ständig überwacht und kontrolliert werden müssen (im Gegensatz zu den Bürgern), der sollte die Piratenpartei wählen. Ich spreche ungern direkte Wahlempfehlungen aus, aber es ist dringend nötig. Ich würde sonst Linke oder Grüne empfehlen, aber wenn wir ehrlich sind: ohne gläsernen Staat, ohne freie Bildung, mit Lobbyismus, mit Überwachung &#8211; da können wir die soziale Gerechtigkeit gleich abschreiben.</p>
<p>Loben möchte ich an dieser Stelle F!XMBR, einen der wenigen Blogs, die das ganze <a href="http://www.fixmbr.de/tag/vodafone/">kritisch begleitet haben</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[State of affairs in #Iran]]></title>
<link>http://computerversteher.wordpress.com/2009/07/10/state-of-affairs-in-iran/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 16:40:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>computerversteher</dc:creator>
<guid>http://computerversteher.wordpress.com/2009/07/10/state-of-affairs-in-iran/</guid>
<description><![CDATA[by Christian Pankauke An die deutschen Mitleser, wie viele von euch evtl registriert haben werden, b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>by Christian Pankauke</em></p>
<p>An die deutschen Mitleser, wie viele von euch evtl registriert haben werden, bin ich inzwischen bei <a title="Twitter" href="https://twitter.com/">Twitter</a> angemeldet und zwar ungefähr seit dem <a title="Smart Mob fuer Informationsfreiheit" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Internetsperre-Mogis-von-der-Leyen-zu-Guttenberg-Petition;art125,2804025">Smart Mob für Informationsfreiheit</a>. &#8211;&#62; therefore now Twitter-Style &#8211;&#62; Denglish <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (mainly in English, I hope everyone understands me, otherwise check out: http://dict.leo.org/ (very good English &#8211; German dictionary))</p>
<p>&#8211;&#62; note @myself: maybe an overview for different dictionaries might be helpful for your readers &#8230; &#8211;&#62; &#8220;maybe later&#8221; says #LOBO CVC <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>LobO means Lifestyle of bad Organisation, I recommend a book, I have found via #<a title="deutsche Wikipedia - Hauptseite" href="http://de.wikipedia.org/">German_Wikipedia</a> searching infos about <a title="procrastination - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Procrastination">#procrastination</a> (auf Deutsch: <a title="Aufschieben, Aufschiebeverhalten, Prokrastination - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschieben">Aufschieben</a>) &#8211;&#62; push:</p>
<ul>
<li><a title="Kathrin Passig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig">Kathrin Passig</a>, <a title="Sascha Lobo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Lobo">Sascha Lobo</a>: <em>Dinge geregelt kriegen &#8211; ohne einen Funken Selbstdisziplin</em>. Rowohlt Berlin, 2008, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3871346195">ISBN 3-871-34619-5</a></li>
</ul>
<p>Das Buch von <a title="Max Goldt - deutscher Schriftsteller und Musiker" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Goldt">Max Goldt</a> fand ich als langjähriger <a title="Titanic - German satire magazine" href="http://www.titanic-magazin.de/">Titanic</a>-Leser (tuvm @<a title="Stadtbuecherei in Soest" href="http://www.stadtbuecherei-soest.de/">Stadtbuecherei Soest</a>) natürlich auch nicht schlecht <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<ul>
<li><a title="Max Goldt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Goldt">Max Goldt</a>: <em>Prekariat und Prokrastination</em>. In: <em>QQ</em>. Rowohlt Berlin, 2007, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3871345814">ISBN 3-871-34581-4</a></li>
</ul>
<p>If anyone has followed my second Twitter-Account <a title="Account GreenPeaceFan @ Twitter" href="https://twitter.com/greenpeacefan/">GreenPeaceFan</a>, he or she will have recognized, that I am really interested in the <a title="#IranElection 2009 - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iran#Iranian_presidential_election_2009">political situation in Iran</a> and care a lot for the people there. Some of my friends told me: &#8220;Chris, you are going crazy by tweeting so much. You can not worry about every <a title="NMA: Blieve in justice - vengeance -&#62; getting the bastard - NewModelArmy.org" href="http://newmodelarmy.org/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=41:vengeance&#38;catid=30:lyrics&#38;Itemid=26">injustice</a> in the world. Such things happen, people die and that will go on for ever and ever &#8230;&#8221; (reminds me to a <a title="British Indie Band 'New Model Army' - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_Model_Army_(band)">New Model Army</a> song, don&#8217;t know which one atm.)</p>
<p>Btw I should switch on my radio, music = fun + inspiration <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211;&#62; @1live atm #<a title="Black Eyed Peas - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Black_eyed_peas">Black_Eyed_Peas</a> &#8220;I gotta feeling&#8221; &#60;&#8211; makes me happy aka <a title="my old Twitter account 'Compiversteher'" href="https://twitter.com/Compiversteher">@Compiversteher</a> says <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#60;&#8211; Twitter style in my blog &#8230;</p>
<p>Just found some interesting articles @<a class="wp-caption" title="WordPress start page" href="http://wordpress.com/">wordpress.com</a> e.g. the unmasking comment <a title="Why McCain matters - http://mattsteinglass.wordpress.com/" href="http://mattsteinglass.wordpress.com/2009/07/08/why-mccain-matters/">Why McCain matters</a> of  Matt Steinglass about the <a title="GOP (Grand OLD PARTY aka Republicans) - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Republican_Party_(United_States)#National_defense_and_military_spending">GOP</a> in America. But b2T (back to Topic) <a title="Iran - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iran">Iran</a>: One of my close friends, Nader, and his fiance come from there and because of this friendship I became acquainted with some other IMHO also very intelligent Iranians &#8211;&#62; THEREFORE I care @ the above mentioned &#8216;friends&#8217; &#8230; Some months ago my father was @ Iran for checking a cement plant for his (now former) company.<a title="Polysius: German manufacturer of cement plants" href="http://www.polysius.com/"></a></p>
<p>Furthermore my uncle living in <a title="Frankfurt (Main) - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_am_Main">Frankfurt</a> now, used to work for another large German company. Afair he had to flee in an not really epic, but dangerous voyage from Iran during the <a title="Islamic Revolution in Iran - wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iranian_Revolution">Islamic Revolution</a> in 1979. All were happy that he came back safe to <a title="Germany/Deutschland - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Germany">Germany</a> xD. But that shows there was always a strong + usually good <a title="German-Iranian relationship - Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/German-Iranian_relations">relationship between Iran and Germany</a>.</p>
<p>Thus at first only one interesting blog here @ WordPress (maybe it will really become a press for the world, <em>oops word not WORLD</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  which reports of the state of affairs in Iran: <a title="niacINSIGHT beltway insights for the American Iranian community - WordPress" href="http://niacblog.wordpress.com/2009/07/09/iran-updates-july-9/">niacINSIGHT</a>.</p>
<p>I am going to recommend other interesting online sources of information about the <a title="Iran rises - Independent infos by a multilingual blogging mathematician" href="http://www.qlineorientalist.com/IranRises/category/electoral-fraud/">electoral fraud in Iran</a> and the consequences, but I also have some things to do, e.g. care for my customers and friends.</p>
<p>&#8211;&#62; Maybe cu @ Twitter</p>
<p>Peace, love and understanding from GreenPeaceFan aka Fault-Finder #1 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Chris</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bubikopf, Einschlafbier, demokratischer Fisch-in-Tomatensauce (Ein Gespräch über Madonnas Achselhaare)]]></title>
<link>http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/10/demokratischer-fisch-in-tomatensauce-ein-gesprach-uber-madonnas-achselhaare/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 14:46:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>6kraska6</dc:creator>
<guid>http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/10/demokratischer-fisch-in-tomatensauce-ein-gesprach-uber-madonnas-achselhaare/</guid>
<description><![CDATA[Stilikone Madonna in der Neigungsnische (Foto: Lee Friedlaender, PLAYBOY 1985) Innerfamiliär schätze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1354" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1354" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/10/demokratischer-fisch-in-tomatensauce-ein-gesprach-uber-madonnas-achselhaare/fr2/"><img class="size-full wp-image-1354 " title="fr2" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/07/fr2.jpg" alt="fr2" width="450" height="616" /></a><p class="wp-caption-text">Stilikone Madonna in der Neigungsnische (Foto: Lee Friedlaender, PLAYBOY 1985)</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Innerfamiliär schätzen wir das bekannte Gute Gespräch. Neulich beim Abendbrot haben wir uns in der Runde z. B. lange über Madonnas Achselhaare unterhalten. Einig war man sich insofern, daß Madonnas <em>Style</em> heute – also dieser Typ abgemagert-hager-sado-sehnige Fitness-Tucke – uns ja nun überhaupt nicht anmacht. Die Frau sieht aus wie eine sm-hardcore-lederlesbische Turnlehrerin im Stadium fortgeschrittener Unterleibsverbitterung! Dassisdonnich schön! flöteten wir unisono.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Ich gab dann damit an, daß ich mal das PLAYBOY-Heft von 1985 besessen habe, worin nachträglich Aktfotos der 17-jährigen Karriere-Beginnerin abgedruckt waren, die da noch  Madonna Louise Veronica Ciccone hieß und ein reizendes italienisches Pummelchen-Frollein war, dazu südländisch-mediterran, also ungemein großzügig körperbehaart. Auf den künstlerischen (ha!) Schwarzweißfotos, ich erinnere mich erschauernd noch heute, stach ihr flamboyantes, lockig-buschiges, pechschwarzes Achselhaar einigermaßen provokant ins Auge. Unvorsichtigerweise gestand ich, dies damals „<em>irgendwie auch sexy“ </em>gefunden zu haben, worauf die 21-jährige Tochter des Hauses pantomimisch einen Kotzwürganfall andeutete und mich mit weit aufgerissen-überquellenden Augen puren Ekelentsetzens anstarrte, als hätte ich gerade zugegeben, von Sex mit Königspudeln zu träumen. So kamen wir auf das Thema Haare.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Nebenbei, Schwarzweißfotos und Haare: Frau Gülcan Kamps (26, Abitur in Lübeck) hat nicht nur im Fernsehen ihren Brötchen-Prinz geheiratet, sondern auch an der Quizsendung <em>„Was denkt Deutschland?“</em> teilgenommen. Ausweislich eines Radiomitschnitts ist herausgekommen, was die VIVA-Moderatorin selber denkt. Sie denkt, auf Schwarzweißfotos sind weiße Haare schwarz und schwarze Haare weiß abgebildet. <em>„Du meinst Negative“</em> hält man ihr daraufhin vor. <em>„Nee, überhaupt nicht“</em>, antwortet sie da, <em>„ich mein das gar nicht negativ&#8230;!“</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Haare gehören zu den evolutionär eigentlich längst überholten Sachen, um die Menschen ein dennoch riesiges Gewese machen. Es wird unentwegt gestylt, gelockt, getönt, gesträhnt, geföhnt, gegelt, gescheitelt, wachsen gelassen, abgeschnitten (stufig!) oder wegrasiert, aufgetürmt, verfilzt (dreadlox), kunstverstrubbelt (Schlingensief), geflochten und noch weißderteufelwas. Manche, wie der Internet-Prominente Sascha Lobo, gelen sich das Haupthaar zu einem feuerroten Irokesen und können ganz gut davon leben. Andere fühlen sich morgens suizidal, weil <em>„einfach die Haare nicht sitzen“</em>. Der aus haarigen Verhältnissen herausgewachsene Herrenfrisör Udo Waltz ist zur Kanzler-Beraterin und gefragten Society-Tucke aufgestiegen, weil er sich gut mit Ministerinnenfrisuren auskennt.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Frisuren sind derjenige Teil einer Weltanschauung, den man sehen kann: Glatzen (Skins, Neo-Nazis, Werbe-Fuzzis) und Vokuhilas (Zuhälter, Fußballprofis, Muckibuden-Betreiber) können bei der sozialen Einordnung des Gegenübers helfen; auf Heavy Metal-Konzerten sieht man im Schnitt 35% mehr Haare als bei einem Gig von Placebo oder Jan Delay. Ob Haare als hip oder gar „sexy“ empfunden werden, hängt von der Stelle ab, wo sie wachsen, und auch noch von Mode. Ich wuchs in Zeiten auf, als der Schnauzbart <em>en</em> <em>vogue</em> war, den später nur noch Polizisten trugen, leistete mir dann, weil es mit meiner Nasenlänge harmonierte, einen Bart à la Frank Zappa; noch später erwog ich die Anpflanzung eines Grunge-Ziegenbärtchens, was mir aber meine Frau geschmackvollerweise untersagte.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hielten es die subtilsten Erotiker der Republik für ungemein erregend, wenn eine Dame einen sog. <em>Bubikopf</em> trug. Es gab eigens von irgendeiner Hochkulturzeitschrift eine Umfrage unter Geistesgrößen, was man von so einer neumodischen Kurzhaarfrisur denn zu halten habe. Sogar Thomas Mann hat es sich damals nicht nehmen lassen, einige verschwiemelte Gedanken hierüber ins Schriftdeutsche zu stelzen. Noch Ernest Hemingway, der alte Männlichkeitshaudegen, Entenjäger, Kriegstrinker und Frauensäufer, kriegte sich erotisch gar nicht mehr ein, wenn er davon schrieb/träumte, mit einer Kurzhaarfrisur tragenden Frau zu schlafen. Es kam vermutlich seinen krypto-schwulen Neigungen entgegen; das Irisierende, Oszillierende und Irritierende von Mädchen mit Jungshaaren hat ihn genauso wie Thomas Mann schwer angefackelt.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Heute finden Mädels aller Frisurklassen und Haarkreationen die verdiente erotische Beachtung, vorausgesetzt, sie beherrschen den Umgang mit einem lady shaver. Das allerdings soll ein Muß sein. Die Rasierklingenschmiede und Rasierschaumschläger reiben sich schon seit einiger Zeit die geschäftigen Hände: Die großflächige Epilation haarwuchsverdächtiger Körperregionen wird im 21. Jahrhundert zur zivilisatorischen Selbstverständlichkeit und ästhetischen Hygienepflicht! Eine befreundete Vielbeschäftigte, die sich freimütig gewisse exzentrische Entspannungshobbys leistet, berichtete mir jüngst, im zeitgenössischen europäischen Porno-Film seien mittlerweile auch die meisten Männer bereits Vorreiter glattrasierter Rundumtadellosgepflegtheit, und zwar durchaus auch, wie die Freundin mit hochgezogenen Brauen erläuterte, <em>„unten rum“</em>! Der ethno-anthropologische Beobachter registriert diese Entwicklung mit wohlwollendem Interesse.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Ein anderer Freund überraschte mich mal mit der emphatischen Behauptung, es sei für ihn „<em>Demokratie</em>“, daß er das verbriefte Recht hätte, nachts um drei Uhr noch eine Dose Fisch-in-Tomatensauce zu öffnen und zu seinem Einschlafbier genüsslich auszulöffeln. Als ich einwendete, meines Wissens hätte noch kein Diktator der Welt Fisch-in-Tomatensauce verboten, noch auch den Nachtverzehr desselben reglementiert, patzte er zurück, ich hätte eben einen anderen Freiheitsbegriff. – Für mich ist eher Demokratie, daß in der offenbar strikt geordneten und durchkategorisierten Welt der Internet-Pornographie inzwischen schon wieder auch für passionierte Behaarungsinteressierte eine Nische mit Bildern und Filmchen bereitgehalten wird, die Frauen von der Art der jungen Madonna Ciccone beinhalten. Vorbei die Zeit der genormten Einheitserregung! Laßt hundert Blumen blühen! Bzw. Neigungsnischen locken. Übertrieben finde ich bloß, wenn Männer sich neuerdings nicht nur die Beine rasieren, sondern auch die Brauen in Form zupfen. Solch effeminierten Spleen pflegte man meines Wissens zuletzt in der römischen Spätantike, und was aus dem Imperium dann geworden ist, wissen wir ja.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Den PLAYBOY mit den Madonna-Bildern habe ich irgendwann eingetauscht, gegen eine Mundharmonika. Zum Glück kursieren die Fotos aber noch im Internet. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Worte zum Wochenende]]></title>
<link>http://realvirtuality.wordpress.com/2009/07/10/worte-zum-wochenende-11/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 13:17:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alex</dc:creator>
<guid>http://realvirtuality.wordpress.com/2009/07/10/worte-zum-wochenende-11/</guid>
<description><![CDATA[Der Glaube, dass es sich beim digitalen Wandel um ein Nullsummenspiel handelt, ist weit verbreitet: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Der Glaube, dass es sich beim digitalen Wandel um ein Nullsummenspiel handelt, ist weit verbreitet: Wir bekommen Macht, also müssen die Großen Macht verlieren. Es ist aber genau umgekehrt: Die Massen bekommen Macht, aber Konzerne und Regierungen werden mit den neuen Medien proportional noch viel mächtiger.</p></blockquote>
<p><b>David Golumbia</b> im Interview mit der Süddeutschen Zeitung<br />
// <a href="http://www.sueddeutsche.de/65E38j/2955817/Die-Allianz-von-Internet-und-Kapital.html">Die Allianz von Internet und Kapital</a></p>
<blockquote><p>Dass ein Sender mit so einer Pseudoenthüllung über den eigenen Moderator und Kollegen aufwartet, das möchte ich mir beim ZDF lieber nicht vorstellen&#8230; Der Bericht wirkte ja so, als hätte Tom Buhrow Plutonium an Nordkorea verkauft.</p></blockquote>
<p><b>Steffen Seibert</b> im Interview mit kress.de<br />
// <a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=129081">&#8220;Tom Buhrow hat kein Plutonium verkauft&#8221;</a></p>
<blockquote><p>Ich do not like to talk about politics. Ze last time an Austrian got involved in politics it caused ein horrific var, which resulted in ze annihilation of all major European fashion shows for six years. Ich know it’s controversial – but in my opinion – Hitler vas a bit of a bitch. I know someone who vas ze grandson of his personal assistant – apparently behind ze scenes he vas a real tyrant. Vorse zan Elton!</p></blockquote>
<p><b>Sacha Baron Cohen als Brüno</b> im Interview mit der Süddeutschen Zeitung<br />
// <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/276/479764/text/">&#8220;Hitler vas a bit of a bitch&#8221;</a></p>
<blockquote><p>Sascha Lobo ist damit auf dem besten Weg, in Sachen Selbstvermarktung die Heidi Klum des Online-Business zu werden. Ein Vorteil des Deals mit den Roten: Sein Iro kann bleiben, wie er ist. Bei T-Mobile hätte Lobo wohl oder übel seine Haare in Magenta färben müssen. Ob Lobo nun auch sein iPhone gegen ein Vodafone-Handy austauscht &#8211; unklar.</p></blockquote>
<p><b>Kristina Judith</b>, turi2<br />
// <a href="http://www.turi2.de/2009/07/08/heute2-vodafone-wirbt-zweinullig-sascha-lobo-co-6471940/">Vodafone wirbt zweinullig mit Sascha Lobo und Co.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vodafone betritt dünnes Eis, aber jetzt fängt die Arbeit erst an.]]></title>
<link>http://nummer15.wordpress.com/2009/07/10/vodafone-betritt-dunnes-eis-aber-jetzt-fangt-die-arbeit-erst-an/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:20:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>nilsn</dc:creator>
<guid>http://nummer15.wordpress.com/2009/07/10/vodafone-betritt-dunnes-eis-aber-jetzt-fangt-die-arbeit-erst-an/</guid>
<description><![CDATA[Zur kurzen Einleitung ein paar Fakten zur neuen Vodafone Kampagne, die unter dem Claim &#8220;Es ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zur kurzen Einleitung ein paar Fakten zur neuen Vodafone Kampagne, die unter dem Claim <a title="http://www.esistdeinezeit.de/" href="http://www.esistdeinezeit.de/">&#8220;Es ist deine Zeit&#8221;</a> an den Start geht. Ich berichtete <a title="Nummer 15 - Vodafone" href="http://nummer15.wordpress.com/2009/07/02/vodafone-startet-corporate-blog/">hier schon</a> über den Corporate Blog und die weiteren Social Media Aktivitäten. Jetzt startete Vodafone also auch mit PK, Spot und Plakat durch, und hat laut <a href="http://off-the-record.de/2009/07/08/vodafone-setzt-robert-basic-und-sascha-lobo-in-den-werbe-bus/">off-the-record</a> einen epochalen Etat:</p>
<blockquote><p>Er wird auf über 200 Millionen Euro (global) taxiert. Und wenn ein Sascha Lobo auf Plakatwänden die Webwelt nicht jubeln lässt, dann sollte es der Mediasplit tun. 15 bis 20 Prozent des Budgets gehen in Display- und Search-Kampagnen, mobile Werbung und Social-Media-Aktivitäten.</p></blockquote>
<p><strong>[Update: Mehr zum Etat als Ergänzung unten <a title="Nummer 15 - Kommentar" href="http://nummer15.wordpress.com/2009/07/10/vodafone-betritt-dunnes-eis-aber-jetzt-fangt-die-arbeit-erst-an/#comment-515">im Kommentar</a> von Olaf Kolbrueck]</strong></p>
<p>Doch ein besonderes Schmankerl hatte die Agentur <em>Scholz &#38; Friends</em> noch in der Hinterhand. Konnte man schließlich die Blogger <a href="http://saschalobo.com/">Sascha Lobo</a> und Ute Hammelmann (<a href="http://toonblog.squarespace.com/schnutinger/">Schnutinger</a>) gewinnen, und irgendwo soll auch der <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a> gewesen sein. Wie auch immer, die Reflexe konnten nicht unterdrückt werden. Ob vom Ausverkauf der Blogspähre, über Prostitution, bis zur Unglaubwürdigkeit der Testmonials. Die Liste der Vorwürfe ist lang, und auch der Spot will nicht allen gefallen.</p>
<h2 style="text-align:center;">Vodafone Ad: Heroes</h2>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kSgHB6E92ZQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/kSgHB6E92ZQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;"><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=kSgHB6E92ZQ">youtube.com</a></p>
<p>Doch ich sehe das ein wenig anders, da ich den Schritt für sehr mutig halte. Mit dem Bekenntnis zur «<em>Generation Upload</em>» setzt man sich gehörig unter Druck. Da es noch eine kleine, dafür aber um ein vieles lautere Zielgruppe ist. Und bisher nimmt man den Rückkanal durchaus ernst, wie u.a. <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/09/reaktionen-auf-die-livepk/">dieses Posting</a> im neuem Blog zeigt.</p>
<p>Es ist ein riesige Kampagne, und diese ist darüber hinaus nur für Deutschland konzipiert. Nach dem sich allerorts die Finger wund geschrieben wurden, über den Einsatz von Social Media, bekommt nun der erste Große die Kritikwelle ab. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein typisch deutsches Phänomen ist, aber irgendwie schwingt es unterschwellig mit.</p>
<p>Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich kritisieren soll. Ich finde diese Kampagne clever, sympathisch und ehrlich. Und letztlich stimme ich Peter Hogenkamp in seinem Artikel <a href="http://netzwertig.com/2009/07/08/kampagne-es-ist-deine-zeit-wie-vodafone-jetzt-auch-b-sagen-muss/">bei Netzwertig</a> zu:</p>
<blockquote><p>Nur müssen den Worten jetzt auch Taten folgen. Die meisten Einschränkungen müssen weg. Mittelfristig in allen Tarifen.</p></blockquote>
<p>Und genau daran muss sich das Unternehmen nun messen lassen. Das Werbung nicht jedem gefällt, ist geschenkt. Aber letztlich hat Vodafone nur gerade die Social Media Infrastruktur gelegt. Jetzt muss eine interessanter Dialog mit der herraufbeschworenen «<em>Generation Upload</em>» entstehen, und da fängt die Arbeit gerade erst an. Und erst wenn sich tariflich nichts bewegt, kommt für mich die Zeit sich lustig zu machen. <strong></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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