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	<title>schinkenwurst &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/schinkenwurst/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schinkenwurst"</description>
	<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:29:59 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Care package Swabian style]]></title>
<link>http://cheesecloth.wordpress.com/2009/06/11/care-package-swabian-style/</link>
<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 21:25:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>stefap</dc:creator>
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<description><![CDATA[So evidently I&#8217;m on a roll with the Swabian thing so I might as well stick with it. As I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So evidently I&#8217;m on a roll with the Swabian thing so I might as well stick with it. As I&#8217;m going through dark days at the moment, my wonderful bro, the best of brothers- no doubt &#8211; sent me a care package to cheer me up:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-743" title="DSC02632" src="http://cheesecloth.wordpress.com/files/2009/06/dsc02632.jpg?w=300" alt="DSC02632" width="300" height="225" /></p>
<p>There was also some tea and spices but the key stuff is what you see here. So, let me introduce you to <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Spaetzle" target="_blank">Spaetzle</a>. Spaetzle in Swabia are made with an egg-based dough and made by rubbing the dough between pieces of wood (or use the press if you&#8217;re lazy) over a pot of boiling water. My greataunt used to stand there trying to teach me the fine art of making the longest spaetzle possible (which demonstrates good technique) &#8211; needless to say I failed.  Spaetzle go with pretty much any meat dish and sauce, and kind of work as a side order like fries, goes with anything.</p>
<p>But in true Swabia style my bro also included lentils, so I can make sausage with lentils and spaetzle. You throw a wiener sausage on top of lentils prepared with onions, vinegar and herbs.</p>
<p>In case I get thirsty,  there  is <a href="http://www.rotbaeckchen.de/index.php?id=1195" target="_blank">Rotbaeckchen</a> (red cheeks) juice &#8211; healthy, full of iron and made from grape and apple juice. And let&#8217;s not forget the tin of organic <a href="http://www.gourmondo.de/Produkt-Details/Baeuerliche-EZG-Schwaebisch-Hall-Schinkenwurst-Echt-Haellische-BIO-Landwurst-in-der-Dose-200g-Dose/1000882101;jsessionid=d5c64ab422b8120f33f7dc59450f885fd9e1877ce1a9?p=0" target="_blank">Schinkenwurst</a>, literally translated, ham sausage. Yumm, that will go nicely with some decent bread and gherkins! Thanks bro!!</p>
<p><em>- Stef</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kuhmagen zu Silvester - Mahlzeit...]]></title>
<link>http://westost.wordpress.de/2008/01/01/kuhmagen-zu-silvester-mahlzeit/</link>
<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 18:48:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ariane</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kulinarische Internationalität hat ja durchaus ihren Reiz. Besonders gereizt hat meine Freunde und m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Kulinarische Internationalität hat ja durchaus ihren Reiz. Besonders gereizt hat meine Freunde und m]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht neues aus Brizzie]]></title>
<link>http://lukeontour.wordpress.com/2007/11/28/christmas-tree-brisbane/</link>
<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:01:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Pabich</dc:creator>
<guid>http://lukeontour.wordpress.com/2007/11/28/christmas-tree-brisbane/</guid>
<description><![CDATA[Christmas Tree Brisbane, ursprünglich hochgeladen von Luke Pabich Endlich noch mal ein Update auf me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.flickr.com/photos/lukeontour/2070676099/" title="photo sharing"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2183/2070676099_e870476014.jpg" class="flickr-photo" /></a></p>
<p><span class="flickr-caption"><a href="http://www.flickr.com/photos/lukeontour/2070676099/">Christmas Tree Brisbane</a>, ursprünglich hochgeladen von <a href="http://www.flickr.com/people/lukeontour/">Luke Pabich</a></span></p>
<p>Endlich noch mal ein Update auf meiner Seite. Im Moment gibt es leider nicht viel spannendes zu berichten, was man hier auf die Seite packen kann. Ich arbeite im Moment relativ viel, jede Woche so um die 30 bis 40 Stunden die Woche, und da ich meistens so bis 1 oder 2 Uhr nachts arbeite, wird morgens immer schön ausgeschlafen. Ich arbeite in letzter Zeit öfters in der Putting Lounge des Golfclubs, wo ich teilweise sogar schon ganz alleine arbeiten darf und mich schon um alles kümmern kann. Es ist toll, nach so kurzer Zeit schon Verantwortung übernehmen zu können. In der Putting Lounge läuft allerdings fast immer Jamiroquai, was auf der Dauer ziemlich nervig wird. Vielleicht schließe ich demnächst einfach mal meinen eigenen iPod an:)</p>
<p>Ansonsten haben wir hier im Coles Supermarkt, &#8220;Berliner Fleischwurst&#8221; gefunden. Schmeckt eigentlich genau wie deutsche Schinkenwurst und gibt einem immer ein gutes Gefühl Heimat, wenn man sie isst. Seit dem Tag an dem wir die Fleischwurst im Supermarkt entdeckt haben, haben wir immer Fleischwurst bei uns im Kühlschrank. Ist echt lustig, dass die Schinkenwurst hier ausgerechnet &#8220;Berliner Fleischwurst heißt.</p>
<p>Oben auf dem Bild könnt ihr den großen Brisbaner Weihnachtsbaum sehen, der seit heute aufgebaut wird. Hier hängen sogar Schneekristalle in der Haupteinkaufsstraße und überall läuft Weihnachtsmusik. Ist wirklich schrecklich all die Musik, über Schnee und Kälte und wenn man das Kaufhaus wieder verlässt, sind es draußen 27 Grad. Da muss man sich wirklich noch dran gewöhnen und es ist wirklich unglaublich, das ich jetzt schon seit 3 Monaten hier unten bin und es nur noch 26 Tage bis Weihnachten sind. Habt ihr schon alle schöne Adventskalender?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahnwitzige Fortsetzung der Ferrari Session auf der Reeperbahn. ]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/16/wahnwitzige-fortsetzung-der-ferrari-session-auf-der-reeperbahn/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 14:43:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/16/wahnwitzige-fortsetzung-der-ferrari-session-auf-der-reeperbahn/</guid>
<description><![CDATA[Teil Eins lesen Sie unbedingt zuerst hier, bei FrauvonWelt selbst und persönlich: Status quo: Frauvo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://frauvonwelt.myblog.de/frauvonwelt/art/5443192/Ferrari_Spritztour_Einfach_nur_da_sein_1_">Teil Eins lesen Sie unbedingt zuerst hier, bei FrauvonWelt selbst und persönlich:</a></p>
<p>Status quo:<br />
<a href="http://frauvonwelt.myblog.de/">FrauvonWelt</a> und meine Wenigkeit, Anna, plus unser eigens zugelegter und pink lackierter Ferrari „Bruno Ramazotti“ befinden sich auf der <a href="http://mattwagner.de/blog.htm">Rückseite Reeperbahn</a>, genauer Standort <a href="http://mattwagner.de/blog.htm">Matts</a> Wohnung, noch genauerer Standort, Matts Wohnung sein Sofa seine Ritze.</p>
<p>Bevor Sie fragen, erkläre ich es lieber gleich:<br />
Ja, unser gemeinsamer Ferrari hat einen Namen. FrauvonWelt wollte das so. Sie bestand quasi darauf, ich sagte dann so leichthin und unbekümmert:<br />
„Okay, nennen wir ihn einfach Fritz“.<br />
FrauvonWelt hebt sanft tadelnd die Augenbrauen: „Schätzchen, man nennt seinen Ferrari nicht „Fritz“, wie klingt denn das, „Fritz Ferrari“?<br />
„So wie Lolo Ferrari, die Dame mit den großen… äh… Augen? Nur in Mann? Ähäm?“, schlägt Anna unschuldig vor.<br />
FrauvonWelt verschluckt sich fast an ihrem Champagner, bewahrt aber die Contenance, deren Erfinderin sie ist, und das mal so nebenbei, und erwidert prustend:<br />
„Jaha! Neihein! Wir nennen ihn Dolce ex Gabbana cum laude.“<br />
Klein Anna mault: „Das ist mir zu kompliziert, wie soll ich mir das denn merken?“<br />
„Mit deinem kleinen Kopf vielleicht?“, rät FrauvonWelt nonchalant und lächelt süffisant, aber sehr herzlich.<br />
Schließlich, nach dem gemeinsamen Leeren vieler, vieler Flaschen, bei denen sich bei Frau Nuehm irgendwann der Verdacht einschleicht, es könnte sich nicht nur um Champagner gehandelt haben, einigen sie sich auf den wunderschönen Namen „Bruno Ramazotti del Moet et Chandon-Caramba-Karacho“, Annas schlechtem Namensgedächtnis wegen aber kurz und knackig „Bruno Ramazotti“ genannt.<br />
FrauvonWelt kann im letzten Moment die von Anna geplante und als notwendig empfundene Ferraritaufe mit einer Flasche verhindern, nicht aber, dass sich Anna mit 6 Promille ans Steuer schwingt, für eine erste Testfahrt Bottrop-Reeperbahn.<br />
FrauvonWelt beweist mehr Mut als Verstand, mehr Kamikaze als Origami und springt ins Auto.</p>
<p>Und so sitzen sie dann da, Rückseite Reeperbahn, warten auf Matt, <a href="http://www.mattwagner.de/2007/10/die-firma-wachst.htm#links">seines Zeichens Flohmarktexperte und unterwegs</a>. Wie immer.<br />
Als FrauvonWelt plötzlich über aufkommende Angstzustände klagt und fleischfressende Sofas, beschwichtigt sie Anna unverzagt:<br />
„Sicher? Oder ist das der Jetlag? Keine Sorge, Baby, für solche Fälle habe ich immer eine Packung Schinkenwurst in der Handtasche. Man kann ja nie wissen!“<br />
„Ich.. ich… ich.. aua.. es beißt!“, beharrt FrauvonWelt und drängt zur Eile.<br />
Sie ist geschockt, sie hyperventiliert, sie durchwühlt ihre Frisur und Anna denkt: „Au weia, wenn das auf einen Frisurtotalschaden hinausläuft, dann ist der Tag gelaufen.“<br />
FrauvonWelt versteht nämlich eine Menge Spaß, sie versteht eigentlich alles auf der Welt, aber bei ihrer Frisur, da hört der Spaß auf! Da kennt sie nix und kann schon mal eine Stunde schlecht gelaunt sein und ihren hübschen Schmollmund schürzen.<br />
Beherzt und schnell stopft Anna die Schinkenwurst ins Sofa und rettet die Situation und auch FrauvonWelts Designergewand vor dem sicheren Verschlingen.<br />
„Das war meine Notration, aber das ist es mir wert.“, sagt sie entschlossen.<br />
FrauvonWelt lächelt entzückt und erfreut: „Macht nix, Schätzchen, ich hab ja noch ne Dose Kaviar dabei.“<br />
So sitzen sie denn beide stillvergnügt auf dem Sofa, erzählen sich verrückte Geschichten, genießen den herrlichen Tag und Matts reichhaltige und gutsortierte Hausbar, sowie seine letzten Chipsvorräte. Und nur ganz leise und dezent hört man im Hintergrund das zarte Schmatzen des schinkenwurstessenden Sofas, das wie die herrlichste Musik in den Ohren der beiden klingt.<br />
Da betritt Matt die Szene, alle Flohmärkte haben geschlossen und dann muss auch er mal nach Hause gehen, um dort zusammen mit der bezaubernden Ms. Columbo das süße Blog-Bohèmeleben zu genießen, was nichts anderes bedeutet, als nichts zu tun. Nichts. Nur bloggen und sonst nichts.<br />
Aber die Begeisterung über einen weiteren süßen Abend im Schoße des Herren Dolce far niente, wie Matt das euphemistisch und selbstbetrügerisch auch zu nennen pflegt, wird jäh zerstört, als er die beiden Damen erblickt: Anna, betrunken wie tausend Russen, FrauvonWelt, distinguiert angesäuselt und beschwippst.<br />
Aber es ist nicht das, was Matt am meisten schockiert. Es ist die leere Wurstpackung in Kombination mit dem schmatzenden Sofa, die ihn zu dem schrillen Schreckensausruf beflügelt:<br />
„Was haben Sie getan? Was haben Sie? Getan? Das Sofa! Das Sofa! Es ist doch…. Vegetarierin!“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fulminante Enthüllung: Nudelsalat auf dem Autodach. Eine wahre Geschichte.]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/15/fulminante-enthullung-nudelsalat-auf-dem-autodach-eine-wahre-geschichte/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 11:36:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/15/fulminante-enthullung-nudelsalat-auf-dem-autodach-eine-wahre-geschichte/</guid>
<description><![CDATA[Wer bisher gedacht hat, dass „Nudelsalat auf dem Autodach“ eine weitere von Frau Nuehms skurrilen un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer bisher gedacht hat, dass „Nudelsalat auf dem Autodach“ eine weitere von Frau Nuehms skurrilen und bahnbrechenden Mentalentgleisungen ist und von A bis Z erstunken und erlogen, der wird hier eines Besseren belehrt, denn diese Titelstory, schauen Sie nach oben in den Blogtitel, ist hundertprozentig wahr, wenn nicht sogar tausend. Aber so was von. Und zwar ging das so:</p>
<p>Manchmal bekommt Frau Nuehm Besuch von einem kleinen Kind. Nein, es kommt sehr gerne, bevor Sie jetzt fragen „Muss das denn sein? Hat Frau Nuehm da nicht einen mehr als schädlichen Einfluss auf das kleine Kind?“. Nein. Das ist nicht der Fall, behaupte ich mal und Gegenaussagen sind schwer zu bekommen, denn das kleine Kind kann zum Glück noch nicht so richtig sprechen. Es möchte aus Datenschutzgründen lieber anonym bleiben, mir soll’s Recht sein.<br />
Das Kind ist zwei Jahre alt und ein niedlicher, kleiner Haustyrann, wodurch es Frau Nuehms Herz im Sturm erobert hat, denn da liegt sie mit dem Kind auf einer Wellenlänge. Außerdem ist es so anarchisch wie sie selbst, wenn sie das auch immer nur für Sekundenbruchteile zugelassen hat, die dann aber Frau Nuehms Leben dermaßen, grundlegend und schon häufiger geschrottet haben, als sie ihr Auto, was kaum vorstellbar ist. Aber es ist so.<br />
Innerhalb weniger Minuten verwandelt das kleine, niedliche Kind das Wohnzimmer in ein nachapokalyptisches Trümmerfeld. Es verbündet sich mit dem gefräßigen Hund zwecks Kekse und Wurstscheiben in die Sofaritzen stecken, auf dass sie dort entweder in einem wochenlangen Fäulnisprozess vor sich hingammeln und giftige Botulismusbakterien verströmen, die dann abends, wenn Frau Nuehm nichtsahnend auf dem Sofa liegt und diese einatmet, zu Verbalentgleisungen in ihrem Blog anstacheln oder zu Bruce Lee-Spielchen, oder zu geistiger Vollumnachtung, was meistens aber nicht weiter auffällt, da Frau Nuehm dann nicht anders ist, als sonst auch. Oder den Hund dazu bewegen, allabendlich das schöne Sofa vollzusabbern. Was auch nicht sehr angenehm ist. Vor allem nicht, wenn man darauf liegt.<br />
Aber ansonsten ist das Kind sehr nett und Frau Nuehm liebt besonders seine kleinen Patschehändchen, in denen gerade mal drei Gummibärchen Platz finden. Frau Nuehm ist ehrlich gesagt, dem Kind total verfallen und amüsiert sich königlich, wenn es da ist. Sie kriecht auf dem Boden und bellt wie ein Hund und tut so insgesamt alles, damit das Kind zufrieden ist und nicht in eine seiner unmotivierten Heulattacken ausbricht, was es schon mal tut, wenn es gerade einen Rappel hat oder einen Anfall von Psychoterror.</p>
<p>Abends ist Frau Nuehm dann nervlich schon etwas zerrüttet, den ganzen Tag hin- und hergelaufen, das Kind vorm Hund beschützt oder umgekehrt. Wurst verteilt, eingesammelt, wieder verteilt, ein sinnloser Nahrungskreislauf, an dessen Ende sehr oft der Hund steht, manchmal das Kind, aber viel öfter noch das Sofa, Frau Nuehms Schuhe oder ihre Geldbörse. Was sie dann leider erst beim Bezahlen feststellt, wenn sie anstatt eines 50 Euro Scheines einen grauhaarigen, klebrigen Klumpen in der Hand hält und zu der angeekelten Verkäuferin sagen muss: „Äh, ich lauf dann mal schnell zum Geldautomaten, bitte verbrennen Sie diesen Schein, damit keine Seuchen ausbrechen, danke.“<br />
Aber solange es dem Kind Spaß macht!? Und das ist ja auch alles so lustig. Und Herr Ikea will ja auch von etwas leben. Also vom Inhalt der Sofaritze könnte er sich bestimmt zwei Jahre lang ernähren und alle seine Verwandten auch.</p>
<p>Außerdem, und jetzt kommen die Auswüchse der virtuellen Welt ins Spiel, befindet sich Frau Nuehm in einem Stadium zwischen manischem Größenwahn und grandioser Selbstüberschätzung. „Frau Nuehm, Sie schreiben so schön“, „Wir gründen einen Fanclub“, all das verhallt nicht ungehört in Nuehms stolzen Ohren. Haha, sie ist berühmt, ein Fanclub von mindestens drei Mitgliedern, also wenn Nuehm nicht demnächst in einem Ferrari durch die Straßen der verlotterten Stadt fährt, in der sie lebt, genau genommen, in der sie dann nicht mehr leben wird, denn sie wohnt dann wahlweise in St. Moritz, Sylt, Havanna oder ÄL Äyi, dann weiß ich es auch nicht. Beziehungsweise Sie. Oder ich? Oder wir beide. Na, egal.</p>
<p>Und Vorsicht, jetzt wird es spannend. Halten Sie sich fest und den Atem an. Es folgt der Höhepunkt der Geschichte!<br />
In diesem seelischen Ausnahmezustand zwischen Erschöpfung und Höhenflug bringt Frau Nuehm abends das Kind ins Auto, stellt flugs eine Schüssel mit Nudelsalat auf dem Autodach ab, denn sie hat schon mal so fiese Einfälle, wie andere Menschen mit ihrem selbsthergestellten Essen zu<del dateTime="2007-10-15T11:27:26+00:00"> vergiften bedrohen </del>erfreuen. Und sie braucht zwei freie Hände, für das, was jetzt folgt: Das Anschnallen des Kindes im Auto. Was sie auch tut, um dann wie ein Berserker in 0,3 Sekunden um das Auto herumzurasen, was sie aufgrund ihrer wahnwitzigen Sportlichkeit auch locker schafft.<br />
Warum? Das Kind ist nicht nur ein notorischer Chaosverbreiter, sondern überraschenderweise auch hypersensibel und steckt noch in dieser Phase, in der es das Alleinsein, und dauert das auch nur Sekundenbruchteile, überhaupt nicht verkraften kann!<br />
Es denkt dann nämlich, die ganze Welt wäre leer, oder so etwas in der Art. Und das macht ihm begreiflicherweise Angst. Würde man aber nie darauf kommen, dass es so empfindsam ist, wenn man zuschaut, wie es Frau Nuehms Wohnzimmertisch mit einigen beherzten Schlägen zertrümmert. Aber so kann man sich täuschen!<br />
Als offizieller Leibsklave des Kindes tut Frau Nuehm natürlich alles, damit es sich nicht einsam und verlassen fühlt. Deshalb die Eile. Schon diese 0,3 Sekunden Alleinsein reichen aber aus, dass das Kind Frau Nuehm mit Schmollmund und tränenverhangenem, bösem Blick empfängt.<br />
Sie lacht dann zu Ablenkung sehr laut, fast hysterisch, macht blöde Witzchen und sich komplett zum Affen, puh, geschafft, es heult zumindest nicht. Das ging ja gerade noch mal gut.</p>
<p>Und ganz relaxed gibt sich Frau Nuehm weiter Ihren Höhenflügen hin und fährt los. „Anna Nuehm, Sie sind toll, toller Text und so..“, denkt sie gerade und fährt lässig am Nachbarn vorbei. Dieser schaut Frau Nuehm ganz komisch an und sie sinniert „Haha, er weiß bestimmt, dass ich Anna Nuehm bin, noch ein neuer Fan, hoho“. Sie grüßt ihn mit überlegenem Grinsen, lässig, aber nonchalant, wie es Tokio Hotel nicht besser vormachen könnten, bleibt aber durchaus freundlich und jovial, wie es sich gehört, wenn man berühmt ist, aber dennoch bescheiden, denn man ist ja immer noch mit den Füßen auf dem Boden geblieben und dankt auch seinen Eltern, den Lehrern, der Academy, seinem Agenten und allen Freunden, die man so hat und gerade als man den Oscar in Empfang nehmen möchte und sich schon sieht, wie man ihn jubelnd hochreckt, da erkennt man die fuchtelnden Gesten des Nachbars, sein Winken und Rudern mit den Armen. Er zeigt auch wild auf das Autodach und all dies lässt Frau Nuehm urplötzlich, siedendheiß und schamhaft erkennen:<br />
Nudelsalat auf dem Autodach!<br />
Uh, uh. Oh, oh. Mit hochrotem Kopfe, unter den hämisch feixenden Blicken der <del dateTime="2007-10-15T11:44:48+00:00">geifernden Meute</del> versammelten Nachbarschaft steigt Frau Nuehm aus, murmelt ein erklärendes, entschuldigendes und die Situation entkrampfendes „Das ist nur Nudelsalat..“, was das Ganze aber nur noch verschlimmert und <del dateTime="2007-10-15T11:27:26+00:00">das hämische Gesindel</del> die netten Nachbarn erst Recht zu lautem, sinnlosem, wieherndem und total übertriebenem, fast schon hysterischem Lachen führt.<br />
Das ist ja schon nicht mehr normal, wie die lachen!! Wie die Tiere! Ja, Tiere würden sich schämen, so zu lachen! Tiere kennen so etwas wie Contenance, aber diese Menschen da nicht, diese Unmenschen, mit ihrer diabolischen Lache!</p>
<p>Frau Nuehm, Vorname Anna, rettet sich und die unschuldige, kleine, zu Unrecht verspottete Schüssel mit Nudelsalat hochroten Kopfes ins Auto hinein und bildet sie sich das nur ein, oder umspielt ein kleines, maliziöses Lächeln den Mund des Besuchskindes?<br />
Auch du, <del dateTime="2007-10-15T11:27:26+00:00">mein Sohn Brutus </del>Verräter? Auch du???<br />
Frau Nuehm greift sich an ihr kleines Bloggerherz und muss erkennen:<br />
Na ja, selber Schuld.<br />
Das kommt davon, wenn sich die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verwischen und man sich auch im wahren Leben so fühlt wie Anna Nuehm, die man de facto aber nicht ist.<br />
Die man de facto aber nicht ist!<br />
Aber so was von nicht!<br />
Oder doch? Warum eigentlich nicht?<br />
Wenn nicht ich, wer sonst?? Wer denn sonst so? Wer?<br />
Also ich. Doch.<br />
Ja, doch.<br />
Amen. Oder so.</p>
</div>]]></content:encoded>
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