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	<title>schirrmacher &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/schirrmacher/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schirrmacher"</description>
	<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 02:22:16 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Macht uns das Internet (un)abhängig?]]></title>
<link>http://philinthegap.wordpress.com/2009/11/28/macht-uns-das-internet-unabhangig/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:28:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>philinthegap</dc:creator>
<guid>http://philinthegap.wordpress.com/2009/11/28/macht-uns-das-internet-unabhangig/</guid>
<description><![CDATA[Frank Schirrmacher, FAZ-Herausgeber, hat ein Buch geschrieben, in dem er die oben stehende Frage ans]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frank Schirrmacher, FAZ-Herausgeber, hat ein Buch geschrieben, in dem er die oben stehende Frage anspricht und versucht eine Antwort zu finden. &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/389667336X">Payback</a>&#8221; heißt das gute Stück und ist nun vor kurzem beim Blessing Verlag erschienen. Ich habe nun gerade einen interessanten Artikel in der Zeit gelesen, in dem es um das Buch und die darin angesprochenen Thesen geht, wohin sich der Mensch aufgrund der Möglichkeiten des Internets entwickelt. Mit Hinblick möchte ich das Thema und den Inhalt des Buches ansprechen und kommentieren.</p>
<p>Der Hintergrund, durch den sich Schirrmann das Internet zur Brust genommen hat, ist die aktuell immer wieder neu angesprochene Debatte um die Relevanz des Internets und der sich darin entwickelten Angebote. Es sei inzwischen zu einer Ideologosierung gekommen, da man sich in der Frage der Relevanz des Internets nurnoch auf die Befürworter-Seite stellen kann, da man sonst automatisch als kulturkritisch, elitär abgestempelt werde und (besonders schön) einem die Angst vor gesellschaftlicher Neuerung unterstellt wird. Obwohl Schirrmacher hier versucht sich dem Leser als Technikbegeistert zu präsentieren, unterstellt er der Pro-Entwicklung-Seite eine einschüchternde Art. Meiner Meinung nach ein gefährlicher Einstieg, da sich hier bereits für mich der Anschein macht dass der Autor sich als besonders Technisch bewandert ausgibt, sich trotzdem eine Opferrolle zuspricht, um anschließend noch überzeugender zu wirken wenn er sagt dass das böse Internet uns alle kontrolliert.</p>
<p>Hier wird unfähr gespielt, Herr Schirrmacher! Wie sich letzlich noch zeigen wird, gehört der Autor eher zu der Konservativen Riege, behaouptet zwar dass es sich bei &#8220;Payback&#8221; nicht um ein &#8220;Pamphlet gegen Computer&#8221; handeln würde, aber spätestens als er Aldous Huxleys Roman &#8220;Schöne Neue Welt&#8221; ins Spiel bringt, kommt mir genau der Anschein danach! Die Rolle der Glücksausschüttenen Droge aus dem Roman, nimmt also Google ein, wenn es uns die Treffer für unsere Informationssuche gibt. Ja genau, für mich hört sich das leicht paranoid an, aber es gibt ja genug Menschen die sich damit identifizieren können.</p>
<p>Ich teile die Meinung definitiv nicht, dass sich unsere Gehirne transformiert haben, dadurch dass wir nun Youtube, Twitter und Co benutzen und in unseren Alltag integrieren. Klar gibt es eine Informationsflut, die vorher nicht so ausgeprägt war, aber anstatt das sich unser gehirn &#8220;würdelos abstuft&#8221;, empfinde ich es als Herausforderung und Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Man muss nunmal lernen damit umzugehen und für sich zu entscheiden welche Informationen mir nützen, und welche nicht. Diese Aufgabe empfinde ich eben nicht als Verlust des selbstständigen Denkens, ganz im Gegenteil. Ich denke es ist einfach die Möglichkeit, das Internet in unseren Alltag zu integrieren, der den Anschein macht dass wir nun alle Knechte der Maschinen geworden sind (Herr Schirrmacher, zuviel Matrix gesehen?!). Jeder kann die Informations- und Kommunikationsmittel auf sich abstimmen um sie perfekt zu nutzen &#8211; Kann man denn mehr &#8220;Herr der Lage&#8221; sein?!</p>
<p>Dann wird natürlich auch Freund Darwin ins Spiel gebracht. Und hier finde ich, dass es stimmt was angesprochen wird. Aus &#8220;Der Tüchtigste überlebt&#8221; wird &#8221; Der Bestinformierte überlebt&#8221;. Aber ist das denn schlimm? Das lass ich mal so stehen.</p>
<p>Letztendlich sind das Buch und die darin angesprochenen Thesen für genau diejenigen unter uns interessant, die eh schon gegen den ganzen Technikwandel sind, da sie dadurch noch verstärkt werden. Die andere Seite schüttelt dabei nur den Kopf und verfasst ne bösen Tweet darüber! Ob eine Seite besser ist als die andere weiß ich nict, aber es macht einfach keinen Sinn sich dauaern d diese Frage zu stellen. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht, muss es aber meiner Meinung auch gar nicht geben. Anstatt einem Buch, dass thematisch eine alte und langsam auch langweilige Debatte anspricht (Ich sehe das Buch eher als kulturkritisches Update), sollte es mehr Werke geben, die inhaltlich den Umgang mit der Technik und der Entwicklung ansprechen und erklären. (<em>Hierzu übrigens ein interessanter <a href="http://netzwertig.com/2009/11/26/fehlende-medienkompetenz-wie-aus-lehrern-schueler-werden/">Artikel auf netzwertig.com</a> zum Thema &#8220;Fehlende Medienkompetenz&#8221;</em>)</p>
<p>Ich sehe die Entwicklung definitiv nicht als so dramatisch wie es von mancher Seite angesprochen wird. Wie oben schon gesagt sehe ich viel mehr Chancen! Es liegt letztendlich doch in der Natur des Menschen sich immer den bestmöglichen Vorteil zu verschaffen. Auf die heutige Zeit bezogen ist es demnach doch vollkommen normal, sich ein Smartphone anzulegen um immer die nötigen Informationen und News zu bekommen, oder sich am Laptop mit Menschen aus aller Welt zu unterhalten. Ich sehe da nix schlimmes, sondern denke eher dass es einfach die Angst vor der Schnelligkeit und Transparenz ist, mit der viele Menschen (und leider oft genug auch Entscheidungsträger) noch nicht umgehen können. Aber hier heißt es nicht, die Hexe zu verbrennen, sondern von ihr zu lernen!</p>
<p>Der Titel des Buches ist übrigens in Anlehnung auf die allseits bekannte Payback-Karte gewählt worden, und soll irgendwie nen Zusammenhang zeigen dass wir ja alle in den Computer investieren, und uns darauf erhoffen dass er uns etwas zurückgibt (im Vergleich zu Payback-Punte sammeln und Prämien kassieren). Find ich etwas weit hergeholt, ich dachte im ersten Moment an den Film &#8220;<a href="http://www.videoverein.de/dvd/db/data/images/payback.jpg">Payback</a>&#8221; und an so ne Art Rachefeldzug/Vendetta gegen das Internet. Das passt auch viel besser zum Buch, so wie ich das sehe!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-135" title="Hell Yeah!" src="http://philinthegap.wordpress.com/files/2009/11/jack-crossing-1280x8001.jpg" alt="" width="480" height="300" /></p>
<p>Soviel noch dazu, Phil.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:395px;width:1px;height:1px;">
<p>Frank Schirrmacher, FAZ-Herausgeber, hat ein Buch geschrieben, in dem er die oben stehende Frage anspricht und versucht eine Antwort zu finden. &#8220;Payback&#8221; heißt das gute Stück (zu dem Namen äußere ich mich noch später) und ist nun vor kurzem beim Blessing Verlag erschienen. Ich habe nun gerade einen interessanten Artikel in der Zeit gelesen, in dem es um das Buch und die darin angesprochenen Thesen geht, wohin sich der Mensch aufgrund der Möglichkeiten des Internets entwickelt. Mit Hinblick möchte ich das Thema und den Inhalt des Buches ansprechen und kommentieren.</p>
<p>Der Hintergrund, durch den sich Schirrmann das Internet zur Brust genommen hat, ist die aktuell immer wieder neu angesprochene Debatte um die Relevanz des Internets und der sich darin entwickelten Angebote. Es sei inzwischen zu einer Ideologosierung gekommen, da man sich in der Frage der Relevanz des Internets nurnoch auf die Befürworter-Seite stellen kann, da man sonst automatisch als kulturkritisch, elitär abgestempelt werde und (besonders schön) einem die Angst vor gesellschaftlicher Neuerung unterstellt wird. Obwohl Schirrmann hier versucht sich dem Leser als Technikaffin zu präsentieren, fängt er gleich zu Anfang seines Buches an,</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Warum Frank Schirrmacher nicht mehr mitkommt]]></title>
<link>http://angelegenheiten.wordpress.com/2009/11/27/payback/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:56:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>drikkes</dc:creator>
<guid>http://angelegenheiten.wordpress.com/2009/11/27/payback/</guid>
<description><![CDATA[Aber wieso nimmt er sich das Recht heraus, über die Köpfe der anderen zu reden? Wo hat er diese Chuz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Aber wieso nimmt er sich das Recht heraus, über die Köpfe der anderen zu reden? Wo hat er diese Chuzpe her? Warum darf einer, der erkennbar weder Digital native noch Digital Immigrant, sondern in Wahrheit ein digitale Xenophobe der verbohrtesten Sorte ist, einem Millionenpublikum seine halbfermentierten, selbstbezogenen Geistesverirrungen als Gelehrtenmeinung verkaufen?</p></blockquote>
<p>Weil er es kann.</p>
<p>(kommentiert bei <a href="http://www.czyslansky.net/?p=2158#comment-2140">czyslansky.net/</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schirrmacher, Friedwälder, Spiegel-App]]></title>
<link>http://pixeloekonom.wordpress.com/2009/11/26/schirrmacher-friedwalder-spiegel-app/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:19:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johannes Eber</dc:creator>
<guid>http://pixeloekonom.wordpress.com/2009/11/26/schirrmacher-friedwalder-spiegel-app/</guid>
<description><![CDATA[Linktipps 26. November 2009 &#8220;Herr Schirrmacher begeht in seinem Buch einen erstaunlichen Denkf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em><strong>Linktipps 26. November 2009</strong></em></p>
<ul>
<li>&#8220;Herr Schirrmacher begeht in seinem Buch einen erstaunlichen Denkfehler durch die Einseitigkeit der von ihm gewählten Perspektive: Er betrachtet die digitale Welt ausschließlich aus dem Blickwinkel einer Person, die das Geschehen als distanzierter und bewertender Beobachter erlebt. Wer sich nicht selbst in den Netzwerken bewegt und sie als eine schwer zu ertragende Kakophonie empfindet, der fühlt sich logischerweise schnell überfordert und vielleicht sogar aggressiv belästigt.&#8221; - Diese und andere interessante Sätze sagt der <strong>Psychologe Peter Kruse </strong>in einem Interview zu Frank Schirrmachers neuem Buch &#8220;Payback&#8221;.<br />
&#8211;&#62; <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/218/495543/text/">Süddeutsche Zeitung, Interview von Johannes Kuhn</a></li>
<li>Die <strong>Bestattungsriten</strong> ändern sich. Immer mehr Menschen wollen auf Grabstein und Blumen verzichten. Sie möchten unter einem Baum begraben sein. Mittlerweile gibt es für Bestattungen in so genannten Friedwäldern sogar Wartelisten.<br />
&#8211;&#62; <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E927640C4FD5941EAA8710D45220907BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ, Thorsten Winter</a></li>
<li><strong>Der Spiegel auf Murdochs Spuren</strong>: Noch im Dezember will das Nachrichtenmagazin seine Inhalte per  Anwendung im App Store verfügbar machen. Die &#8220;Spiegel&#8221;-App soll aber kein Nachrichtenangebot im Stil von &#8220;stern.de&#8221; und &#8220;Focus Online&#8221; sein. Die Hamburger wollen vielmehr ihr komplettes Heft als Bezahlinhalt für Apples Smartphone anbieten.<br />
&#8211;&#62; <a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=131520">Kress, Christian Meier</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[La mia testa non ci sta più dietro]]></title>
<link>http://anothereurope.wordpress.com/2009/11/26/la-mia-testa-non-ci-sta-piu-dietro/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:26:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>francesca</dc:creator>
<guid>http://anothereurope.wordpress.com/2009/11/26/la-mia-testa-non-ci-sta-piu-dietro/</guid>
<description><![CDATA[di Frank Schirrmacher, der Spiegel 16.11.09 Prima parte Chi divora chi, nella società digitale? La c]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>di <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html">Frank Schirrmacher, der Spiegel 16.11.09</a></p>
<p><strong>Prima parte</strong></p>
<p><strong>Chi divora chi, nella società digitale? La corsa darwiniana tra uomo e computer</strong></p>
<p>Per quanto mi riguarda, devo ammettere che non sono più all&#8217;altezza di quanto il nostro tempo richiede alla nostra mente. Dirigo il mio traffico di dati come un controllore di volo il traffico aereo, cercando sempre di evitare una collisione, e sempre col timore di avere trascurato l&#8217;essenziale. Senza Google sarei tagliato fuori e non sarei più capace di trovare un artigiano o di fare ricerche.</p>
<p>Non mi sono mai sentito sovraffaticato dai computer. Scrivo ininterrottamente sms e so dove trovare in internet le risposte alle mie domande.</p>
<p>Voglio dire: non sono né un amish dell&#8217;epoca di internet né un eremita tecnologico. Ma qualcosa non va più. La mia testa non ci sta più dietro. Immagino di essere allo stesso livello dei miei interlocutori e non ho l&#8217;impressione di capire meno il mondo oggi rispetto a prima.</p>
<p>Ma il problema è la mia interfaccia uomo-computer. &#8220;Il cervello non è altro che una macchina di carne&#8221; ha detto, leggermente sprezzante, già decenni fa, Marvin Minsky, uno dei primi ricercatori nel campo dell&#8217;intelligenza artificiale. E la mia &#8220;macchina di carne&#8221; evidentemente non è più particolarmente capace.</p>
<p>Affinché un cellulare con prestazioni scarse possa comunque mostrare siti web zeppi di cazzilli tecnici, i programmatori hanno inventato un metodo che si chiama &#8220;graceful degradation&#8221;, in italiano: &#8220;degradazione con grazia&#8221;. Il sito web in qualche misura si limita per non ferire il cellulare nel suo orgoglio.</p>
<p>Il rapporto tra il mio cervello ed il flusso di informazioni è quello della degradazione con grazia. Avverto che il mio terminale biologico nella mente ha a disposizione solo funzioni limitate e comincia, nella sua confusione, ad imparare un sacco di cose.</p>
<p>Ma ho anche il mio orgoglio. Rendo accessibile la mia mente alle menti degli altri e faccio in modo di stare come molti: per citare una delle parole preferite degli informatici, credo abbia avuto luogo una retroazione che svuota e divora, fino a lasciarne il guscio vuoto, quella parte dell&#8217;attenzione che prima dedicavamo a noi stessi. Lo si chiama &#8220;feed-back&#8221;, letteralmente: una alimentazione all&#8217;indietro. Ma chi si nutre della nostra attenzione?</p>
<p>Nessun sms, nessun blog, nessuna e-mail vengono spediti nel vento. Nessuna ricerca, nessun tweet, nessun clic va perso. Nulla scompare, e tutto alimenta banche dati. Alimentiamo con i nostri pensieri, con le nostre parole e con le nostre e-mail la crescita di un cervello sintetico gigantesco.</p>
<p>Mi pare che molta gente si accorga ora che prezzo stiamo pagando. Letteralmente. Non mi riesco a concentrare, dimentico le cose e il mio cervello cede ad ogni distrazione. Vivo costantemente con la sensazione di lasciarmi sfuggire o di dimenticare un&#8217;informazione. E la cosa più grave: non so nemmeno se quello che so sia importante o se quello che ho dimenticato sia superfluo.</p>
<p>In breve: vengo divorato.</p>
<p>È un riconoscimento tanto amaro quanto imbarazzante. Non gli  si può sfuggire se si spegne lo schermo. Si incontrano di continuo persone che in ogni circostanza mandano sms, controllano l&#8217;e-mail, arrivano con il loro laptop, e sempre più spesso sento durante le telefonate questo cliccare da insetti perché il mio interlocutore scrive su una tastiera mentre telefona. Ogni secondo urgono migliaia di informazioni nel mondo che non annunciano più risultati, ma simultaneità. Questa nuova simultaneità di informazioni ha una sorella gemella, che abbiamo battezzato &#8220;multitasking&#8221;.</p>
<p>Noi tutti, che ci impalliamo davanti agli schermi, siamo uomini che vengono foraggiati; come i possessori orgogliosi di terrarii che facciano piovere nuvole di cibo su animali invisibili nelle loro vasche di vetro. C&#8217;è una certa fretta, come se si rischiasse di morire di fame. Ho la sensazione che gli uomini che conosco raccontino cose sempre più velocemente, proprio come se non potessero contare sul fatto che rimanga abbastanza tempo per essere ascoltati, perché la concorrenza delle informazioni è così grande.</p>
<p>Noi, sovraccaricati dalle informazioni, siamo ovunque. Siamo infermieri e medici, poliziotti e insegnanti, giornalisti e scienziati. Siamo anche negli asili e a scuola. E ogni giorno se ne aggiungono di nuovi.</p>
<p>È un processo senza pari. Nessun uomo può più dubitare che siamo entrati in una nuova era, ma aumentano i dubbi sul luogo in cui essa ci stia conducendo.</p>
<p>La sensazione di smemoratezza ed inutilità non è in contraddizione con le gigantesche quantità di dati che vengono salvate ogni giorno, bensì è il risultato di esse. Niente che si disperda più e nessuna domanda che resti senza risposta. Secondo un calcolo dell&#8217;università di Berkeley, nel 2002 sono state salvate, su tutti i supporti dati, di stampa ed elettronici, cinque exabyte (5*10<sup>18</sup> byte, ndf) di nuove informazioni. L&#8217;inconcepibile numero corrisponde a tutte le parole dette dagli uomini sulla terra. L&#8217;analisi più recente, che dovrebbe essere pubblicata nel 2010, darà conto di un&#8217;ulteriore esplosione di informazioni.</p>
<p>Ciascuna di queste informazioni deve essere prodotta e inviata da qualcuno e letta e salvata da qualcun altro. In mezzo c&#8217;è una quantità di spazzatura senza fine, ma anche innumerevoli pensieri e nozioni, che secondo la nostra attuale comprensione dell&#8217;intelligenza dovrebbero riguardare ed interessare tutti. &#8220;Non ci sono più abbastanza cervelli che possano contenere l&#8217;esplosione demografica delle idee&#8221;, scrive il filosofo Daniel Dennett.</p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KzGjEkp772s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KzGjEkp772s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><strong>Seconda parte</strong></p>
<p><strong>Le informazioni divorano l&#8217;attenzione</strong></p>
<p>Le informazioni divorano l&#8217;attenzione, questa è il loro nutrimento. Ma non c&#8217;è abbastanza attenzione per tutte le informazioni nuove, nemmeno più nella nostra vita personale. Le nostre menti sono diventate le piattaforme di una lotta per la sopravvivenza di informazioni, idee e pensieri, e più fortemente alimentiamo i nostri pensieri nella rete, più fortemente veniamo risucchiati in questa lotta, che ha appena cominciato a coinvolgere case editrici e giornali, televisione ed industria della musica.</p>
<p>Ma non ci si illuda. La lotta darwiniana per la sopravvivenza si avvia a sovrapporsi alla vita del singolo, alla sua comunicazione con gli altri, alla sua capacità di ricordare, che è il più grande nemico delle informazioni nuove, alla sua vita sociale, alla sua carriera professionale e al suo percorso di vita, che da molto tempo sono diventati parte fondamentale dell&#8217;universo digitale.</p>
<p>Le tre ideologie che negli ultimi due secoli fino ad oggi hanno maggiormente modificato la vita umana sono state il taylorismo &#8211; ovvero l&#8217;&#8221;ottimizzazione del lavoro&#8221;, regolata tramite il cronometro e l&#8217;obbligo della massima efficienza -, il marxismo e il darwinismo. Tutte e tre le visioni del mondo convivono nell&#8217;era digitale in una forma &#8220;personalizzata&#8221;, non come ideologie, ma come prassi di vita. Il taylorismo in forma di multitasking, il marxismo in forma di informazioni gratuite, ma anche di microlavoro di autosfruttamento in internet, di cui beneficia soprattutto Google, e il darwinismo in forma del vantaggio per colui che per primo ha l&#8217;informazione determinante.</p>
<p>L&#8217;esplosione di informazioni cambierà la nostra memoria, la nostra attenzione e le nostre facoltà intellettuali, modificherà il nostro cervello, in modo paragonabile solo alle modificazioni dei muscoli e dei corpi umani nell&#8217;era della rivoluzione industriale. Nessun uomo può sottrarsi a questo cambiamento. Ma questi sono solo i prodromi di un maggiore cambiamento.</p>
<p>La società digitale si avvia a deprogrammare la propria vita interna. In tutto il mondo i computer hanno cominciato a mettere assieme la loro intelligenza e a scambiarsi le loro condizioni interne; e da un paio di anni gli uomini li seguono su questa strada. Finché si lasceranno guidare dalle macchine, soccomberanno senza speranza. Saremo divorati dalla paura di perdere qualcosa e dall&#8217;obbligo di consumare ogni informazione. Disimpareremo a pensare in modo indipendente perché non sappiamo più che cosa è importante e che cosa non lo è. E ci sottoporremo al potere autoritario delle macchine in quasi tutti i campi. Perché il pensiero vaga letteralmente verso l&#8217;esterno; esso abbandona la nostra interiorità e passa sul piano delle piattaforme digitali. La sensazione che la vita sia predefinita matematicamente e che non cambierà più nel proprio destino è uno degli effetti più documentati dell&#8217;eccesso di informazione.</p>
<p>Ma in internet e nelle tecnologie digitali si cela anche una possibilità enorme, perché c&#8217;è una via d&#8217;uscita che raramente sembra così accessibile come oggi: la perfezione dei sistemi che si stanno sviluppando, se ci permettiamo di essere meno perfetti, ci aiuta a rafforzare un po&#8217;, a partire dalle nostre lacune e dalla nostra incompletezza, quello che i computer non hanno e per cui ci dovrebbero invidiare: la creatività, la tolleranza e la prontezza di spirito.</p>
<p>Anche se alla maggior parte delle persone piacerebbe diversamente, dovremmo accettare che attraverso la nostra comunicazione con i computer diventiamo calcolabili. La maggior parte degli uomini non lo ha ancora riconosciuto. Non serve a nulla protestare. Contro i fatti non si può protestare. Ma bisogna capire con sguardo ingenuo come sia mostruoso e pieno di conseguenze quello che c&#8217;è davanti a noi.</p>
<p>Il giornalista americano Stephen Baker ha mostrato nel suo libro &#8220;Numerati&#8221; come siamo già classificati da programmi di ricerca sofisticati in quanto elettori, acquirenti, blogger e utenti: in comunità (&#8220;tribes&#8221;) e in soggetti che vengono codificati attraverso numeri. Del software altamente complesso collega clic, parole o suoni con campioni di movimento digitali di altri utenti, cerca corrispondenze o differenze. Questo non significa niente altro che ogni singola persona, aggiunta a molte altre, sarà prima o dopo il risultato di enormi calcoli per i quali solo cinque anni fa non ci sarebbero stati né i computer né i dati. Ne nasce una spirale infinita di calcoli che corrispondono alla natura di algoritmi: e lavorano fino a raggiungere il loro obiettivo, in caso di dubbio in eterno.</p>
<p>L&#8217;uomo è una quantità di dati statistica che ad una sufficiente densità rende possibile trarre conclusioni non solo del suo comportamento passato, ma anche di quello futuro. Questo prima di tutto serve allo scopo che le macchine possano leggere meglio il dettaglio &#8211; uno scopo che molti di noi, non ci si può illudere, si augurano, aspettano con ansia e che è indispensabile per il funzionamento della nostra società digitale. Quanto meglio il computer ci conosce, tanto migliori sono i risultati delle ricerche con cui esso ci può salvare dall&#8217;eccesso di dati che esso stesso genera.</p>
<p>Che cosa comporta tutto ciò? Prima di tutto profitto. Ma quale, se prima o poi non si tratterà più di beni di consumo, ma di decisioni politiche o della propria vita?</p>
<p>La maggioranza ora risponderebbe: allora abbiamo quello di cui ci ha ammonito George Orwell già 60 anni fa. Una società sorvegliata, radiografata, che viene governata da un potere fredddo. O anche, come si è battezzato anni dopo, &#8220;l&#8217;uomo di vetro&#8221;.</p>
<p>Solo che qui non si tratta di sorveglianza. Quest&#8217;ultima è un problema serio se gli stati pongono sotto controllo i mezzi di comunicaazione, e si impone con legittimità ed urgenza, ad esempio nel dibattito sul blocco della rete, mettere in dubbio la motivazione dello stato. Ma le possibilità di farsi guidare e consigliare dalle moderne tecnologie dipendono dalla volontà di rendersi trasparenti. La sorveglianza non è necessaria se gli uomini si decidono a mettere le proprie foto in rete, a condividere con il mondo i loro hobbys e le loro antipatie, a rimuovere le pareti della loro sfera più intima. Non si possono affatto sorvegliare uomini di questo tipo. Allora non c&#8217;è neanche più alcun potere che li sfrutti. Sono loro stessi questo potere. Si sfruttano da soli.</p>
<p><strong>Terza parte</strong></p>
<p><strong>Google è un motore di potere</strong></p>
<p>Il vero leader di questo sviluppo comunque non è il laptop o l&#8217;attuale internet, ma il nostro cellulare. Gli operatori di rete hanno potenzialmente a disposizione un numero impressionante di nostri dati personali di conversazioni, foto, messaggi sms, accessi ad internet ed abitudini, e solo la protezione dei dati impedisce che questi dati vengano analizzati e associati ai nomi reali degli utenti. Attraverso il salvataggio dati sono disponibili all&#8217;amministrazione statale e consentono la modellizzazione di profili sociali incredibilmente precisi.</p>
<p>Siamo quindi in una situazione critica: abbiamo bisogno del software che ci analizza per completare il flusso di informazioni. Ma analizzandoci, esso riduce sempre di più la nostra sensazione di poter scegliere ed avere una libera volontà.</p>
<p>Com&#8217;è che accettiamo tutto questo senza dubitare neanche vagamente della supposta libertà della rete? Il motivo della nostra ingenuità sta nel fatto che ci immaginiamo i nostri movimenti in rete come una passeggiata in una città: determinata da coincidenze. Non solo crediamo di seguire sostanzialmente la nostra volontà, ma crediamo anche che collegamenti e rinvii siano esattamente casuali come nella vita reale. Considerata la profusione quasi infinita di siti internet, ognuno seguirebbe più o meno le proprie preferenze, linkerebbe quello che gli interessa e le persone che gli piacciono, sicché alla fine sorgerebbe una struttura molto casuale, democratica e incontrollabile.</p>
<p>Ma a partire dalle ricerche del fisico <a href="http://www.barabasi.com/index.php">Albert-László Barabási</a> dobbiamo cambiare il nostro modo di pensare. Questi ha scoperto che la struttura complessiva di internet segue leggi di potere. I luoghi di collegamento più potenti, Google o Yahoo, hanno a disposizione un numero astronomico di collegamenti, mentre la maggior parte degli altri ne hanno pochissimi a loro confronto.</p>
<p>Bisogna immaginarsi la cosa così: quando passeggiamo per la città, ogni tanto passiamo a fianco di un paio di persone alte centinaia di metri. E tutto è fatto a loro misura, le strade e i bar, e da loro dipende tutto. Questo ha conseguenze importanti. Significa infatti che persino milioni di commenti che esprimono una determinata opinione non devono più essere rappresentativi.</p>
<p>Google non è solo un motore di ricerca, ma anche un motore di potere e decide nel frattempo dell&#8217;esistenza di uomini, cose e pensieri. Il nostro bel nuovo mondo di informazioni viene governato dalle leggi di sopravvivenza di Darwin.</p>
<p>Sembriamo credere di salvaguardare la nostra intelligenza, la nostra formazione e la nostra creatività grazie al fatto che viviamo con i computer in una specie di coesistenza in tensione. Ma non c&#8217;è alcuna coesistenza. Dobbiamo lasciar fare ai computer quello che possono fare per essere liberi di fare quello che possiamo per alimentarli con nuovi comandi. Le informazioni digitali ci consentono di ripensare le informazioni anziché di raccoglierle. Non dobbiamo più descrivere il percorso, quindi possiamo riflettere sull&#8217;obiettivo.</p>
<p>Il nostro futuro viene deciso nell&#8217;ambito dell&#8217;apprendimento e della formazione. Ma, in modo completamente disinteressato al fatto che il mondo digitale si avvia a cambiare i nostri cablaggi del cervello come non è mai stato a partire dall&#8217;invenzione della lettura, molte scuole ed università continuano a trattare i computer come se fossero televisori che si limitano a trasmettere, peggiorando così la crisi cognitiva. Perché non solo i computer sono puri trasmettitori, lo sono spesso anche gli insegnanti e i professori. Essi trasmettono dalla cattedra le loro informazioni ai riceventi, alunni, studenti, e questi in cambio considerano ciò come &#8220;attenzione&#8221;, quando guardano il professore. Se c&#8217;è stata una trasformazione in macchine, allora è questa.</p>
<p>La risposta non è che le presentazioni in Powerpoint e i computer siano la via di scampo, questi non sono niente altro che strumenti di tortura fintanto che la nostra rappresentazione dell&#8217;apprendimento continua a funzionare come se uno stesse alla lavagna e diffondesse informazioni. Ciascuno possiede informazioni. Ma quello che gli uomini devono imparare a mettere in causa è quale informazione sia importante e quale sia irrilevante. Questa è probabilmente la grande ora della filosofia. Perché indipendentemente dal numero di animazioni computerizzate che si usano, se non si comprende che oggi non assorbiamo più conoscenza, ma ne produciamo noi stessi di continuo, che ogni discussione in un seminario o in una classe concorre potenzialmente alla conoscenza attraverso YouTube o Google Scholar, soffochiamo nell&#8217;unidimensionalità del puro apprendimento. Con lo sguardo fisso sullo specchietto retrovisore, trascuriamo quasi completamente i nuovi percorsi che potremmo intraprendere.</p>
<p>&#8220;L&#8217;apprendimento informale&#8221; è stato a lungo un&#8217;informazione confidenziale di pedagoghi idealistici nella formazione degli adulti. Oggi è inteso come un apprendimento che vuole sgravare la memoria della conoscenza e al suo posto educare a qualcosa d&#8217;altro: un cambio di prospettiva, approcci di soluzioni non algoritmiche, quindi completamente imprevedibili. Nel migliore dei casi si tratta di lasciare fare agli uomini quello che sono in grado di fare al meglio &#8211; e questo per sbarazzarci di quello che i computer ci sottraggono.</p>
<p>La liberazione dai lavori che i computer sanno svolgere meglio di noi non è ancora arrivata nella maggior parte delle scuole o università. Al suo posto è iniziata una corsa darwiniana tra uomo e macchina. Solo pochi hanno riconosciuto che è più importante insegnare ed apprendere ipotesi, approssimazioni e modi di pensare piuttosto che fatti statisticamente ricercabili. L&#8217;apprendimento superiore in Germania, caratterizzato da sviluppi errati come il &#8220;<a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Processo_di_Bologna">Processo di Bologna</a>&#8220;, si mostra come apparente segno della classe intellettuale media, ma non è in realtà niente altro che uno spostamento coatto dell&#8217;intelletto nel passato. Ci serviamo dell&#8217;esperienza, della conoscenza d&#8217;oggi e ci aspettiamo da noi stessi e dalla generazione che sta crescendo di leggere, imparare a memoria e allo stesso tempo utilizzare l&#8217;elenco telefonico &#8211; e questo in tempi in cui l&#8217;elenco telefonico non esiste nemmeno più.</p>
<p>Viceversa il computer non può essere il giudice ultimo delle informazioni, dei processi del pensiero umano o delle attestazioni di prestazioni. Più radicalmente i computer intervengono nella nostra lingua e nella nostra comunicazione, più urgente diventa l&#8217;educazione che mostra che gli atteggiamenti umani più preziosi, sono caratterizzati dalla non prevedibilità.</p>
<p>Non si deve dimenticare che gli algoritmi sono garanzie. Gli algoritmi prima o dopo raggiungono sempre l&#8217;obiettivo che perseguono. Questo equivale in un certo senso alla filosofia di vita capitalistica del &#8220;Chi sa qualcosa, la spunta&#8221;. Ma ognuno sa anche che questa nella vita reale non è una filosofia di vita, ma spesso una bugia di vita. E che nella vita reale non c&#8217;è alcuna garanzia.</p>
<p>Più fortemente gli uomini lasciano controllare il loro ambiente comunicativo globale dalla matematica, più piccole diventano le difese contro tali ideologie. Ma la conoscenza si conquista solo quando si percepisce se stessi come esseri non calcolabili. Gli uomini che vedono il mondo e se stessi solo come parte di processi algoritmici non resistono più alla sorveglianza. Le scuole devono integrare i computer come strumenti che gli studenti non solo utilizzano, ma sui quali devono anche riflettere. Devono imparare a riconoscere che la lingua seducente dei computer offre solo strumenti per rendere possibile all&#8217;uomo il pensiero e la creatività.</p>
<p>Il computer non può calcolare, prevedere o chiarire nessun atto creativo. Nessun algoritmo chiarisce Mozart o Picasso o anche solo il lampo dell&#8217;intelletto che un qualche studente ha da qualche parte nel mondo.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Panik - Penis - Payback über Berlin]]></title>
<link>http://dangma.wordpress.com/2009/11/21/panik-penis-payback-uber-berlin/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:50:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>dangma</dc:creator>
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<description><![CDATA[Flexibler Mensch. Bogen überspannt? Was läuft zur Zeit an verknüpfungswürdigen Themen in der Medienw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Flexibler Mensch. Bogen überspannt? Was läuft zur Zeit an verknüpfungswürdigen Themen in der Medienwelt? Da wäre zum Beispiel der Herr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schirrmacher">Schirrrmacher</a>, der mit seinem neuen Buch &#8220;<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/33204.html">Payback</a>&#8220; gerne nocheinmal in Erinnerung ruft, worunter wohl viele schon länger zu leiden haben, <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/">Die Ich-Erschöpfung</a>, <em>sueddeutsche.de</em>, ganz nebenbei, gibt es hierzu noch mehr Literatur, welche auf Entwicklungen hindeuten kann, <a href="http://www.limmatverlag.ch/Default.htm?/jegge/jegge.fitundfertig.htm">Fit und fertig &#8211; Gegen das Kaputtsparen von Menschen und für eine offene Zukunft</a>. Das sogenannte Instrument <a href="http://dangma.wordpress.com/2009/07/08/multitasking-finanzkrise-sich-dem-stresstest-aussetzen/">Multitasking</a> zumindest, scheint vielen Menschen wohl nicht so gut zu bekommen, überfrachtete Wahrnehmung mitten unter einer &#8220;<a href="http://dangma.wordpress.com/2009/07/04/demokratie-wertewandel-paradigmenwechsel-der-versuch-die-krise-zu-meistern/">autistischen Ökonomie</a>&#8220;. Wohin das führen kann, bleibt wohl offen. Zumindest die Branche des <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31503/1.html">Journalismus</a> dürfte mittlerweile ebenso betroffen sein, wie die Kollegen Zeitarbeiter, <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/wie-unternehmen-ihre-beschaeftigten-in-leiharbeiter-verwandeln-413958/">Wie Unternehmen ihre Beschäftigten in Leiharbeiter verwandeln </a>, <em>wiwo.de</em>. Panik, <a href="http://www.zweitausendeins.de/writersblog/broeckers/index.cfm?mode=entry&#38;entry=092342CC-65BF-D72D-A6C978324242189B">Penis</a>,  Payback.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/C3c_j0dSjKA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/C3c_j0dSjKA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://ja-panik.com/">Ja, Panik &#8211; The Angst And The Money</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sobre cérebros e computadores]]></title>
<link>http://runmotherfuckerrun.wordpress.com/2009/11/16/sobre-cerebros-e-computadores/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 18:53:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>runmotherfuckerrun</dc:creator>
<guid>http://runmotherfuckerrun.wordpress.com/2009/11/16/sobre-cerebros-e-computadores/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;the computer is the last metaphor for the human brain. Esse link é foda demais, não sei nem o]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>&#8230;the computer is the last metaphor for the human brain.</p></blockquote>
<p>Esse l<a href="http://www.edge.org/3rd_culture/schirrmacher09/schirrmacher09_index.html" target="_blank">ink é foda demais</a>, não sei nem o que escrever sobre.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[O mais foda dos parágrafos]]></title>
<link>http://runmotherfuckerrun.wordpress.com/2009/11/12/o-mais-foda-dos-paragrafos/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 12:06:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>runmotherfuckerrun</dc:creator>
<guid>http://runmotherfuckerrun.wordpress.com/2009/11/12/o-mais-foda-dos-paragrafos/</guid>
<description><![CDATA[As we know, information is fed by attention, so we have not enough attention, not enough food for al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>As we know, information is fed by attention, so we have not enough attention, not enough food for all this information. And, as we know — this is the old Darwinian thought, the moment when Darwin started reading Malthus — when you have a conflict between a population explosion and not enough food, then Darwinian selection starts. And Darwinian systems start to change situations. And so what interests me is that we are, because we have the Internet, now entering a phase where Darwinian structures, where Darwinian dynamics, Darwinian selection, apparently attacks ideas themselves: what to remember, what not to remember, which idea is stronger, which idea is weaker.</p></blockquote>
<p>Puta que pariu, tem pedaços do meu cérebro pelo teclado!</p>
<p>Logicamente, linhas dessa estirpe só poderiam vir do <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/schirrmacher09/schirrmacher09_index.html" target="_blank">Edge</a>. Como se isso não bastasse, ainda foram <a href="http://www.roughtype.com/archives/2009/11/the_informavore.php" target="_blank">recomendadas pelo Nick Carr</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[L'età dell'informavoro]]></title>
<link>http://anothereurope.wordpress.com/2009/11/10/leta-dellinformavoro/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 20:24:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>francesca</dc:creator>
<guid>http://anothereurope.wordpress.com/2009/11/10/leta-dellinformavoro/</guid>
<description><![CDATA[Su edge.org c&#8217;è una recente intervista a Frank Schirrmacher sulle piattaforme informatiche vis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Su edge.org c&#8217;è una recente <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/schirrmacher09/schirrmacher09_index.html">intervista a Frank Schirrmacher</a> sulle piattaforme informatiche viste come sistemi socio-biologici che ricalcano tre dei principali concetti del XIX secolo: il taylorismo (multitasking), il marxismo (libertà di contenuto, diritto d&#8217;autore) e il darwinismo (algoritmo di ricerca e  information foraging). Schirrmacher si interessa ad esempio all&#8217;ipotesi &#8211; formulata da George Dyson &#8211; che il prezzo delle macchine che pensano sia che gli uomini non pensino più, osserva il modo in cui il cambiamento delle nostre strutture cognitive è un processo che alla fine miscela macchine ed umani, ed è affascinato dall&#8217;idea presentata un decennio fa da  Danny Hillis per cui a lungo andare internet arriverà ad essere un&#8217;infrastruttura più ricca, in cui le idee possono potenzialmente evolvere all&#8217;esterno delle menti umane.</p>
<p>Dice, tra l&#8217;altro:</p>
<blockquote><p>Come sappiamo, le informazioni sono alimentate dall&#8217;attenzione, così non abbiamo abbastanza attenzione, non abbiamo abbastanza cibo per tutte queste informazioni. E, come sappiamo — questo è il vecchio pensiero darwiniano, il momento in cui Darwin iniziò a leggere Malthus — quando c&#8217;è un conflitto tra un&#8217;impennata di popolazione e penuria di cibo, inizia la selezione darwiniana. E i sistemi darwiniani iniziano a cambiare le situazioni. E così quello che mi interessa è che, grazie ad internet, stiamo entrando in una fase in cui le strutture darwiniane, la dinamica darwininana, la selezione darwiniana sembra attaccare le idee stesse: cosa ricordare, cosa non ricordare, quale idea è più forte, quale idea è più debole.</p></blockquote>
<p>E ancora:</p>
<blockquote><p>Da quello che so, (i politici) ora sono molto interessati, ad esempio, al rango delle pagine di Google, al modo in cui, tramite sistemi matematici, si possano ad esempio creare informazioni a cascata come una specie di sovraccarico di informazioni artificiali. E, come sa, questo si può fare. Semplicemente, non siamo preparati a questo. E non è che sia troppo presto. Alle ultime elezioni, per la prima volta, abbiamo avuto dei blog in cui si poteva vedere l&#8217;avvio di creazione di cascate di informazioni, non solo con esseri umani, ma anche con BOTs e altra roba. E questo è solo l&#8217;inizio.</p></blockquote>
<p>Nell&#8217;intervista, ricchissima di spunti di riflessione, c&#8217;è anche un rimando al saggio di George Dyson &#8220;<a href="http://www.edge.org/3rd_culture/dyson05/dyson05_index.html">Turing&#8217;s cathedral</a>&#8220;. Dyson, visitando Google, scoprì che non stavano digitalizzando i libri per i lettori umani, ma perché fossero letti dall&#8217;intelligenza artificiale.</p>
<p>E io che mi sentivo già piccola e fessa girando per biblioteche e librerie.</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[InfoBore 82]]></title>
<link>http://ubiwar.com/2009/11/06/infobore-82/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:29:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim Stevens</dc:creator>
<guid>http://ubiwar.com/2009/11/06/infobore-82/</guid>
<description><![CDATA[Homeland Security Plans Virtual World Terror Attack Simulators &#8211; Pixels &amp; Policy Swedish S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.pixelsandpolicy.com/pixels_and_policy/2009/11/homeland-security.html">Homeland Security Plans Virtual World Terror Attack Simulators</a> &#8211; <em>Pixels &#38; Policy</em></p>
<p><a href="http://www.theregister.co.uk/2009/11/05/swedish_spooks_ddos/">Swedish Spooks Knocked Offline By Hack Attack</a> &#8211; John Leyden, <em>The Register</em></p>
<p><a href="http://futurismic.com/2009/11/05/second-llife-enterprise-virtual-worlds-behind-the-corporate-firewall/">Second Life Enterprise: Virtual Worlds Behind the Corporate Firewall</a> &#8211; Paul Raven, <em>Futurismic </em></p>
<p><a href="http://www.intellisec.com/blog/2009/11/04/the-cyberspace-explosion-five-tips-for-survival/">The Cyberspace Explosion: Five Tips for Survival</a> &#8211; <em>Intellisec</em></p>
<p><a href="http://www.defensenews.com/story.php?i=4359472&#38;c=POL&#38;s=TOP">India Plans Net-Centric Intelligence System</a> &#8211; Vivek Raghuvanshi, <em>Defense News</em></p>
<p><a href="http://www.eweek.com/c/a/Security/House-Panel-Approves-Cybersecurity-Awareness-Act-899956/">House Panel Approves Cyber-security Awareness Act</a> &#8211; Roy Mark, <em>eWeek.com</em></p>
<p><a href="http://www.federalnewsradio.com/index.php?nid=56&#38;sid=1803519">DHS Describes Goals of New Cybersecurity Center</a> &#8211; <em>Federal News Radio</em></p>
<p><a href="http://www.ftleavenworthlamp.com/articles/2009/11/05/news/news6.txt">Experts Gather for Cyber Operations Symposium</a> &#8211; <em>Fort Leavenworth Lamp</em></p>
<p><a href="http://defensesystems.com/articles/2009/11/04/dod-approves-new-security-certification.aspx">DOD Approves New Credentials for Security Professionals</a> &#8211; Kathleen Hickey, <em>Defense Systems</em></p>
<p><a href="http://www.edge.org/3rd_culture/schirrmacher09/schirrmacher09_index.html">The Age of the Informavore: A Talk with Frank Schirrmacher</a> &#8211; <em>The Edge</em></p>
<p><a href="http://www.computerworld.com/s/article/344783/World_of_Warcraft_In_the_Workplace?source=CTWNLE_nlt_pm_2009-11-05">Opinion: World of Warcraft at Work</a> &#8211; Bart Perkins, <em>ComputerWorld</em></p>
<p><a href="http://online.wsj.com/article/BT-CO-20091105-707131.html">EU Lawmakers Agree Telecoms Package Compromise</a> &#8211; Peppi Kiviniemi, <em>Wall Street Journal</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Und sie bewegt sich doch]]></title>
<link>http://sv63mg.wordpress.com/2009/09/22/und-sie-bewegt-sich-doch/</link>
<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:29:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>63mg</dc:creator>
<guid>http://sv63mg.wordpress.com/2009/09/22/und-sie-bewegt-sich-doch/</guid>
<description><![CDATA[Ein wirklich bemerkenswerter Artikel von FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher: Aufstieg der Nerds: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein wirklich bemerkenswerter Artikel von FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Aufstieg der Nerds: Die Revolution der Piraten</a></p>
<p>Man kann jetzt natürlich darüber mäkeln, daß in dem FAZ-Artikel nicht 1 Link auftaucht und gleich noch belehrend nachschieben: <em>&#8220;Das müssen sie bei den Printmedien noch lernen.&#8221;</em> (<a href="http://www.netzpolitik.org/2009/frank-schirrmacher-ueber-nerds-und-netzpolitik/" target="_blank">Kommentar 5</a>) Man kann´s aber auch lassen, gerade wenn man sonst nichts findet; sei es nur, weil es einfach zu doof ist. Oder wie Jens Scholz darüber, daß und wie Schirrmacher den &#8220;Typus Nerd&#8221; zu beschreiben versucht und sich dabei durchaus Klischees bedient: <a href="http://www.jensscholz.com/2009/09/alle-die-gerade-versuchen-nerds-zu.htm" target="_blank">An alle die versuchen, Nerds zu verstehen</a>. Das klingt mir wie gekränkte Eitelkeit, zumal wenn dann reflexartig wieder der Wir/Ihr-Schalter umgelegt wird. Ich dachte, Aussehen, Herkunft, Vorlieben etc. spielen bei Nerds / Piraten keine Rolle?  Warum also auf dieser Nebensächlichkeit herumreiten, wenn man sich in einer Typisierung eh nicht wiederfindet? Oder ist es, <strong>weil</strong> man sich nicht wiederfindet? Der Verdacht liegt mir nahe, wenn einer Beschreibung eine lange Gegenselbstbeschreibung folgt.</p>
<p>Das eigentlich bemerkenswerte an dem Artikel von Frank Schirrmacher ist nicht nur, daß er von einem ausgewiesenen Konservativen geschrieben und in einem konservativem Printmedium (aka Zeitung) veröffentlicht wurde. Mich überrascht die Ernsthaftigkeit der Gedanken und das Wollen um Verständnis, wo zuvor noch Ablehnung und Unverständnis herrschte. Da hat sich einer wirklich bewegt und ich sage: Respekt, Herr Schirrmacher!</p>
<p>Noch einen anderen Aspekt bringt Thomas Knüwer in seinem Blog Indiskretion Ehrensache zur Sprache. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Nun ist Schirrmacher mehr als nur ein Autor. Er ist Mit-Herausgeber der &#8220;FAZ&#8221;. Und er weiß um seine Wirkung in politischen wie intellektuellen Kreisen. Wenn er nun, eine Woche vor der Wahl, über die Piratenpartei schreibt, so bringt er diese in Berlin auf eine Art ins Spiel, die vielen, vielen in der Hauptstadt nicht gefallen dürfte. Schirrmacher macht die Piraten salonfähig &#8211; und das ist eine kleine Revolution.</p></blockquote>
<p style="text-align:center;"><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2213" target="_blank">zum ganzen Artikel</a></p>
<p style="text-align:left;">Das sehe ich ähnlich und ist doch ein großartiger Erfolg  aller Nerd und Piraten. Sie, wir wollen doch im analogen Mainstream Gehör finden? Dazu muss man dann natürlich auch erstmal im Mainstream ankommen. Ich weiß, daß klingt unvereinbar mit manchem Selbstverständnis von Nerds und nach gefressenen Kindern. Aber hey, that´s life und die Nischen für ein `nerdiges´Dasein werden nicht aussterben.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;">
<h2>Aufstieg der Nerds</h2>
<h1>Die Revolution der Piraten</h1>
</div>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fsv63mg.wordpress.com%2F2009%2F09%2F22%2Fund-sie-bewegt-sich-doch%2F&#38;linkname=Und%20sie%20bewegt%20sich%20doch"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_171_16.png" alt="Share" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nerds schreiben die Drehbücher unseres Denkens]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/09/21/nerds-haben-die-drehbucher-unseres-denkens-geschrieben/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 12:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.wordpress.com/2009/09/21/nerds-haben-die-drehbucher-unseres-denkens-geschrieben/</guid>
<description><![CDATA[das meint Frank Schirrmacher in einem must-read über Nerds und deren politisch-piratige Gestalt in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>das meint <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schirrmacher" target="_blank">Frank Schirrmacher</a> in einem must-read über Nerds und deren politisch-piratige Gestalt <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">in der FAZ</a>:</p>
<p>&#8220;Nerds haben die Drehbücher unserer Kommunikation, unserer SMS-Botschaften, mittlerweile unseres Denkens geschrieben. <strong>Sie sind die größte Macht der modernen Gesellschaft.</strong> &#8230;</p>
<p>Ihrem Wesen nach sind Nerds individualistisch. Aber sie sind Individualisten, die dank der digitalen Technologie die größte <strong>Vernetzungsstufe der Menschheitsgeschichte möglich gemacht </strong>haben: Vernetzung einzelner Subjekte, <strong>die ihren Charakter und ihre Individualität bewahren können</strong>, nicht nach ihrem Äußeren beurteilt werden, nicht nach ihrem Geschlecht, nicht nach ihrem Diplomatenkoffer oder ihrer Jute-Tasche. &#8230; Und das macht sie wichtig und notwendig.</p>
<p>Über die „Piraten“ lässt sich Endgültiges noch nicht sagen. &#8230; <!--more-->aber  zu glauben, es handele sich um das Partikularinteresse einer partikularen Öffentlichkeit, wäre ein großer Fehler.&#8221;</p>
<p>Und:</p>
<p>&#8220;&#8230;wer diese Bewegung zu Befürwortern von Kinderpornographie machen wollte, handelte nicht nur moralisch, sondern auch intellektuell höchst unüberlegt. Die Fragen, die die digitale Intelligenz stellt, sind legitim und überfällig. Dazu zählt auch das Netzsperrengesetz.&#8221;</p>
<p>Bemerkenswert die Meßlatte, die Schirrmacher den politischen Nerds auflegt:</p>
<p>&#8220;Noch hat die Politik, haben viele Menschen kaum eine Ahnung,<strong> wie fundamental die Informationstechnologien unser Verhältnis zu uns selbst verändern werden.</strong> Immer mehr Menschen bewegen sich in Informationsökologien, &#8230; in deren Untergrund hochkomplexe Berechnungen laufen, die menschliches Verhalten in Mathematik verwandeln. Das Feedback, das diese Systeme auf das „wirkliche“ Leben haben, lässt sich erst in Ansätzen erkennen. Aber klar ist, eine Welt, in der vom Arbeitgeber bis zur Krankenversicherung ganze Lebensläufe in Daten zerhackt, neu zusammengesetzt und interpretiert werden, Daten, in denen nicht nur Aussagen über die Gegenwart, sondern auch über die Zukunft, die Leistungskraft, die Kreativität und womöglich auch die politische Einstellung von Menschen gesammelt werden, <strong>eine solche Welt verändert ihr Verhältnis zur Freiheit fundamental&#8230;.</strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Insofern ist das Programm der Nerds, &#8230; noch viel zu bescheiden. <strong>Sie, die die Systeme kennen, müssen, wie seinerzeit die Renegaten der Atomspaltung, in politische Sprache übersetzen, was technisch möglich ist, was es aus uns macht und wie wir uns dagegen wehren können. </strong></p>
<p>Die Fragen, die aus <strong>Verhaltenssteuerung</strong> und <strong>Voraussage</strong> sich ergeben, aber auch die Abhängigkeit des modernen Menschen von unverstandenen Algorithmen sind Kernfragen der gesellschaftlichen Zukunft.&#8221; (Herv. S.H.)</p>
<p>Weitsichtig und erhellend, da verzeiht man den kurz gegriffenen Doppelmoralvorwurf im Abschnitt über &#8220;geistiges Eigentum&#8221;. Und auch der Veröffentlichungstermin lässt aufhorchen. Die Piraten jedenfalls können sich über derlei Wortmeldung so kurz vor ihrer ersten Bundestagswahl eine Blume an den Computer stecken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Bremen gibt es den Qualitätsjournalismus auch]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2009/07/30/in-bremen-gibt-es-den-qualitatsjournalismus-auch/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:47:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2009/07/30/in-bremen-gibt-es-den-qualitatsjournalismus-auch/</guid>
<description><![CDATA[Thomas Spang hat im &#8220;Weser Kurier&#8221; Schirrmacher gemacht (Link): Da die Blogger, Nachrich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Thomas Spang hat im &#8220;Weser Kurier&#8221; Schirrmacher gemacht (<a href="http://www.weser-kurier.de/20090730/btag_1491_32303039303733303030383939.php?MeldungsID=2009073000899&#38;co=1&#38;ressort=BTAG%2FGES%2FKULTUR%2F01&#38;ueberschrift=+Qualit%E4ts-Journalismus+im+Internet+soll+es+nicht+umsonst+geben%0A&#38;">Link</a>):</p>
<blockquote><p>Da die Blogger, Nachrichten-Aggregatoren und andere Trittbrettfahrer im Internet selten journalistische Eigenleistungen erbringen und damit auf die Vorarbeit der klassischen Medien angewiesen bleiben, verspricht der Vorstoß der Zeitungsseite mit dem weltweit größten Internet-Verkehr in der Welt Erfolg zu haben.</p></blockquote>
<p>Es geht um die &#8220;New York Times&#8221; und um den &#8220;Weser Kurier&#8221; selbst. Der Leser kommt selbst zu der Feststellung, wer hier ein Trittbrettfahrer ist. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Gespannt sein kann man in diesem Sinne auch auf den bevorstehenden Online-Aufritt des &#8220;Weser Kuriers&#8221;&#8230; Auf die Kooperation mit der Touristikbranche insbesondere und weitere Auftragspublikationen zugunsten des Qualitätsmarketings&#8230; *g*</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jesus schreibt auf den Boden: Teil 2]]></title>
<link>http://nikolaiwarth.wordpress.com/2009/03/14/jesus-schreibt-auf-den-boden-teil-2/</link>
<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 12:26:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nikolai</dc:creator>
<guid>http://nikolaiwarth.wordpress.com/2009/03/14/jesus-schreibt-auf-den-boden-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Die brühmte Stelle in Joh 8. Die Ehebrecherin und die Pharisäer, einer schreibt, keiner wirft und di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die brühmte Stelle in Joh 8. Die Ehebrecherin und die Pharisäer, einer schreibt, keiner wirft und di]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Affären und Skandale]]></title>
<link>http://lohlker.wordpress.com/2009/02/17/affaren-und-skandale/</link>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 15:00:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>lohlker</dc:creator>
<guid>http://lohlker.wordpress.com/2009/02/17/affaren-und-skandale/</guid>
<description><![CDATA[Vor einiger Zeit wurde ein Vortrag der fundamentalistisch-evangelikalen Publizistin/Islamwissenschaf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einiger Zeit wurde ein Vortrag der fundamentalistisch-evangelikalen Publizistin/Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher abgesagt. Diese Absage hat einige &#8211; kleinere &#8211; Wellen geschlagen. Die Muster dieser Wellen sind allerdings sehr interessant.<br />
<a href='http://lohlker.wordpress.com/2009/02/17/affaren-und-skandale/tabubrecherfinal-2/' rel='attachment wp-att-159'>tabubrecherfinal</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was nun, Herr Schirrmacher?]]></title>
<link>http://mediathek.wordpress.com/2008/12/16/was-nun-herr-schirrmacher/</link>
<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 20:58:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>dertrailerpark</dc:creator>
<guid>http://mediathek.wordpress.com/2008/12/16/was-nun-herr-schirrmacher/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Durch seine Entscheidung, Graf Stauffenberg sein Gesicht zu leihen, wird Tom Cruise das Bild,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Durch seine Entscheidung, Graf Stauffenberg sein Gesicht zu leihen, wird Tom Cruise das Bild, das die Welt sich von uns Deutschen macht, verändern. Das Ansehen des Landes zu retten, gerade auch im Ausland, war einer der wichtigsten Beweggründe Stauffenbergs bei seiner Tat. Durch Tom Cruises mutige Entscheidung, diese Rolle zu spielen, wird Stauffenbergs Anliegen auf mittelbare Weise doch noch verwirklicht.&#8221;</p>
<p>Tja. Leider scheint der Film aber auch mal <a href="http://www.dailyplastic.com/2008/12/valkyrie/">so gar nicht gut</a> zu sein&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FAZ: Was wird morgen sein?  Von Frank Schirrmacher]]></title>
<link>http://derbernold.com/2008/10/10/faz-was-wird-morgen-sein-von-frank-schirrmacher/</link>
<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 19:50:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Matthias Bernold</dc:creator>
<guid>http://derbernold.com/2008/10/10/faz-was-wird-morgen-sein-von-frank-schirrmacher/</guid>
<description><![CDATA[Wer hätte gedacht, so etwas je in der FAZ zu lesen:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer hätte gedacht, so etwas je in der <a href="http:Was wird morgen sein?  Von Frank Schirrmacher//">FAZ</a> zu lesen:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E4E6B37E2C88D4F04A7F604DF6DD33B0E~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Demokratie ist machbar]]></title>
<link>http://blackbekblog.wordpress.com/2008/06/18/demokratie-ist-machbar/</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 12:03:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Matthias Borchelt</dc:creator>
<guid>http://blackbekblog.wordpress.com/2008/06/18/demokratie-ist-machbar/</guid>
<description><![CDATA[Auf der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung am gestrigen Dienstag wurde wieder sehr schön d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Auf der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung am gestrigen Dienstag wurde wieder sehr schön d]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islam in Europa als Herausforderung ?]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2008/06/06/prof-schirrmacher-islam-in-europa-als-herausforderung/</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 10:45:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/2008/06/06/prof-schirrmacher-islam-in-europa-als-herausforderung/</guid>
<description><![CDATA[Die Islamwissenschaftlerin Prof. Schirrmacher sollte in Österreich Mitte Mai einen Vortrag zur ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Islamwissenschaftlerin Prof. Schirrmacher sollte in Österreich Mitte Mai einen Vortrag zur ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarzenbeker Arithmetik]]></title>
<link>http://blackbekblog.wordpress.com/2008/04/30/schwarzenbeker-arithmetik/</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 07:56:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Matthias Borchelt</dc:creator>
<guid>http://blackbekblog.wordpress.com/2008/04/30/schwarzenbeker-arithmetik/</guid>
<description><![CDATA[  Das größere der beiden Bekanntmachungsblätter und zwar das, wofür man auch noch bezahlen muss, set]]></description>
<content:encoded><![CDATA[  Das größere der beiden Bekanntmachungsblätter und zwar das, wofür man auch noch bezahlen muss, set]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist der Neubau bereits ausgelastet?]]></title>
<link>http://blackbekblog.wordpress.com/2008/04/26/ist-der-neubau-bereits-ausgelastet/</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 13:44:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Matthias Borchelt</dc:creator>
<guid>http://blackbekblog.wordpress.com/2008/04/26/ist-der-neubau-bereits-ausgelastet/</guid>
<description><![CDATA[Gestern Abend konnte man die Schwarzenbeker Milchmädchen wieder beim Rechnen beobachten. Anlässlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gestern Abend konnte man die Schwarzenbeker Milchmädchen wieder beim Rechnen beobachten. Anlässlich ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hirnforschung, Ethik und Deutungshoheit]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/21/hirnforschung-ethik-und-deutungshoheit/</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 08:49:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
<guid>http://anouphagos.wordpress.com/2008/03/21/hirnforschung-ethik-und-deutungshoheit/</guid>
<description><![CDATA[Ich mag Frank Schirrmacher nicht sonderlich gut leiden. Sein kürzlich erschienener Artikel spricht m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich mag Frank Schirrmacher nicht sonderlich gut leiden. Sein kürzlich erschienener Artikel spricht mal wieder Bände:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E9F8FEA0733FD4A1BB1FA3A435C34D95F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Jedermann spürt, dass der unleugbare Verlust an Lesefähigkeit unter Kindern und Jugendlichen, die Aufmerksamkeitsdefizite, die durch die modernen Technologien erzeugt werden, zu einer Veränderung des Denkens und der Denkleistungen führen. </a></p></blockquote>
<p>Das ist so brachial-kulturkonservativ. Außerdem klingt es nicht gut, wenn gleich zwei Totschlagformulierungen (&#8220;jedermann spürt&#8221;: präskriptiv; &#8220;unleugbar&#8221;) in Bezug auf soziale Phänomene in einem Satz auftauchen. Die Intention des FAZ-Feuilleton-Specials an sich ist ja nicht ganz verkehrt &#8211; &#8220;Trimm dein Hirn&#8221; &#8211; aber auch nicht gerade neu, und schlägt in dieselbe Kerbe wie z.B. die großen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Kawashimas_Gehirn-Jogging">Unterhaltungselektronik-Unternehmen</a>. Der Erkenntnisgewinn durch den Artikel jedenfalls hält sich in Grenzen, ebenso wie bei <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E32B92A94219C4837B3F54EB1A6926588~ATpl~Ecommon~Scontent.html">diesem</a> über frühes Musiktraining. Ein anthropologisch-philosophisches Interesse scheinen die Herrschaften des Feuilletons jedenfalls nicht zu haben, eher eines der gedachten Leistungssteigerung. Aber:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EC505393D52A34924BC14CCEAF9F1FF62~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Für Sturm steht fest: Die Neurotechnik sollte nur zur Behandlung von Krankheiten, nicht aber zur Leistungssteigerung bei Gesunden (&#8220;Neuro-Enhancement&#8221;) eingesetzt werden. </a></p></blockquote>
<p>Aber genau da liegt doch das Problem! Wer hat denn die Deutungshoheit über die Definition des &#8220;Kranken&#8221;? Das alte Problem vom Gegensatz von &#8220;normal&#8221; und &#8220;abnormal/krank/pervers/böse/&#8230;&#8221;. Ist der Depressive nun krank? Oder ist die Aufhellung seiner Stimmung (nur)eine &#8220;Leistungssteigerung&#8221; (was sie de facto definitiv Fall ist)? In 30 Jahren gelte ich vielleicht als (psychisch) krank, wenn ich nicht bereit bin, mir als Arbeitnehmer eine 75 Stunden-Woche aufhalsen zu lassen. Wenn ich dann medikamentös oder durch Neuroimplantate wieder &#8220;fit&#8221; (im eigentlichen Wortsinne, also passend!) gemacht werde, ist das ein Fall der &#8220;Behandlung von Krankheiten&#8221;. Heute zählt das als Doping.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedanken zum "Courage-Bambi"]]></title>
<link>http://bildschirmarbeiter.wordpress.com/2007/11/30/gedanken-zum-courage-bambi/</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 11:06:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>David Harnasch</dc:creator>
<guid>http://bildschirmarbeiter.wordpress.com/2007/11/30/gedanken-zum-courage-bambi/</guid>
<description><![CDATA[Tom Cruise mag seinen Bambi verdient haben, da ich den fertigen Film nicht kenne, kann ich das nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tom Cruise mag seinen Bambi verdient haben, da ich den fertigen Film nicht kenne, kann ich das nicht beurteilen. Das FAZ-Feuilleton führt bereits seit Monaten den Hype um die Stauffenbergverfilmung an, so war es folgerichtig, Frank Schirrmacher die Laudatio halten zu lassen. Heute lese ich online in der <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E6C6962997EED44BB9E1D98BEB9758AB7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Besprechung</a>:</p>
<blockquote><p>Der wichtigste Preisträger der diesjährigen Bambi-Verleihung war zweifellos Tom Cruise, der eine Auszeichnung in der wohl schönsten Kategorie erhielt: Courage. Mut habe Cruise bewiesen durch seinen Einsatz für den Film „Valkyrie“ und insbesondere durch die Übernahme der Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg.<br />
Dass es in Deutschland Menschen gegeben hat, die im Kampf gegen das Regime Hitlers ihr Leben riskierten, hob Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der F.A.Z., in seiner Laudatio hervor, finde im Ausland bis heute nur schwer Gehör. Da habe es einen Querdenker und Weltstar wie Tom Cruise gebraucht. Der Laudator prognostizierte, dass sich das Bild Deutschlands in der Welt durch diesen Film verändern werde, womit &#8211; so die Pointe &#8211; ein zentrales Anliegen Stauffenbergs selbst erfüllt würde.</p></blockquote>
<p>Nun frage ich mich, wieso sich das Bild Deutschlands vor 1945 in der Welt ändern <em>soll</em>. Stauffenbergs Bedeutung beschränkt sich auf Deutschland: Sein Schicksal beweist den Tätern und ihren Nachfahren, dass es eben durchaus eine Alternative zur Partizipation am Menschheitsverbrechen gab, dass jeder einzelne wenigstens hätte versuchen müssen, den Gang der Geschichte zu ändern. Für einen amerikanischen WII-Veteranen und seine Kinder und Enkel ist das vollkommen irrelevant. Er <em>hat</em> unter Einsatz seines jungen Lebens die Geschichte tatsächlich zum besseren geändert. Das Wissen darum, dass der Führer beliebt war wie Bier und Beischlaf (Rolf Hochhuth) reicht für ein korrektes Geschichtsverständnis außerhalb Deutschlands vollkommen aus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schirrmacher-Debatte verblasst]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/11/02/schirrmacher-debatte-verblasst/</link>
<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 12:15:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/11/02/schirrmacher-debatte-verblasst/</guid>
<description><![CDATA[Die brillant installierte Debatte &#8211; Schirrmachers Rede in drei online-Fassungen (Link), eine k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die brillant installierte Debatte &#8211; Schirrmachers Rede in drei online-Fassungen (<a target="_blank" href="http://sebew.wordpress.com/2007/10/30/frank-schirrmacher-betatigt-sich-kulturell/">Link</a>), eine kritische Replik im Spiegel online und eine kritische Kritik des grimmigen Schirrmachers (<a target="_blank" href="http://sebew.wordpress.com/2007/11/01/schirrmacher-verteidigt-sich/">Link</a>) auch beim Spiegel online &#8211; läuft ins Leere. Weder konnte sich der FAZ-Mitherausgeber erklären, noch interessieren sich Blogger genug für seine Invektiven. Auch die großen Chefs beim Fernsehen und Verlagen sind nicht viel weiter gekommen. Ach, wie schade.</p>
<p>In der Zwischenzeit habe ich im Netz recherchiert und habe nur vier Beiträge gefunden, die ich meinen Lesern in diesem Zusammenhang empfehlen darf:</p>
<ul>
<li>Eine geißelnde Kritik bei Spiegelfechter (<a target="_blank" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/233/schirrmacher">Link</a>), insbesondere im Kommentar 33.</li>
<li>Eine kurze vernichtende Bemerkung von Martin Welker (<a target="_blank" href="http://www.martin-welker.de/wp/?p=135">Link</a>).</li>
<li>Eine witzige Beobachtung zum Thema &#8220;Aufschreibsysteme&#8221; bei onlinejournalismus.de (<a target="_blank" href="http://www.onlinejournalismus.de/2007/10/31/schirrmachers-geniestreich/">Link</a>).</li>
<li>Es ist bemerkenswert, dass der von mir begrüßte Text von Falk Lüke umgezogen ist (<a target="_blank" href="http://www.falk-lueke.de/index.php/2007/10/31/schirrmachers-schone-scheinwelt/">Link</a>). Sollen wir uns Gedanken machen?..</li>
</ul>
<p>Ein großer Denker zu sein ist schwer, manchmal hört keiner zu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schirrmacher verteidigt sich]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/11/01/schirrmacher-verteidigt-sich/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 21:20:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/11/01/schirrmacher-verteidigt-sich/</guid>
<description><![CDATA[ Im Spiegel online kann man die Antwort Schirrmachers bestaunen: Er wundert sich, dass er von vielen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> Im Spiegel online kann man die Antwort Schirrmachers bestaunen: Er wundert sich, dass er von vielen Lesern im Internet missverstanden wurde. Er sei nicht gegen das Internet (<a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514434,00.html">Link</a>):</p>
<blockquote><p>Die Bedrohung unseres Journalismus &#8211; und dazu zählen auch jene Qualitätsseiten im Internet, die sich nicht massiv boulevardisieren müssen &#8211; liegt bekanntlich nicht im Journalismus selbst, sondern in den Veränderungen von Anzeigenmärkten. Sehr präzise nenne ich deshalb als Bedrohung ausschließlich den öffentlichen rechtlichen Rundfunk, der, da gebührenfinanziert, die Marktverhältnisse verschiebt [...]</p>
<p>Was also wurde in der Rede kritisiert? Die pornografischen und kriminellen Bild- und Filminhalte, die Nachrichtenenten, die Boulevardisierung der &#8220;News&#8221; und deren prägende Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Außerdem: der Aufkauf von Zeitungen nach den Maßgaben der Rendite. Starke Qualitätszeitungen sind ein Gegenmittel gegen die absolute Welt des Internet. [...]</p>
<p>Interessant ist aber, dass dieser Internetjournalismus, der seine Angebote kostenlos liefert, offenbar nicht einmal mehr fähig ist, die Koexistenz mit den kostenpflichtigen Printmedien auch nur zu denken. Er hat sein eigenes Plebiszit der Verbraucher. Er ist jedenfalls nicht bereit, die Koexistenz zu akzeptieren. Das autoritäre Potential, mit dem er den Gedanken daran abfertigt, ist beträchtlich. Es herrscht nicht Reflexion, es herrscht der Reflex. Wer so denkt, liest Zeitungen als Sondersphären des Geistes, die sich in der Vorzeit abkapseln.</p>
<p>Nachdenklichkeit, wie sich auch an diesem Fall zeigt, braucht Zeit. Es gibt großartige Beispiele für die Wirkung von Blogs, Nachrichtenseiten, Internet-Erzählungen und Filmen, von großem revolutionären Elan in einer geistig fruchtbaren Welt. Die heiseren Stimmen aber, die sich hier melden, klingen eher nach journalistischer Sahelzone.</p></blockquote>
<p>Das passiert, wenn ein Qualitätsjournalist einen Text selbständig schreibt und viel zu schnell für seine üblichen Verhältnisse in die Welt schickt, ohne dass der Text durch eine Armee von Mitarbeitern und Chefs durchredigiert wurde. Diese Pauschalisierung, dieses Beharren auf der eigenen Unfehlbarkeit und der sicheren Qualität sind erstaunlich. Kein Wort von den Zuständen in den Zeitungen, Redaktionen, von gekauften Inhalten, parteiischen Kampagnen &#8211; der Qualitätsjournalismus kennt sowas nicht, klar.</p>
<p>Dazu kommt wie immer der eine oder andere Popanz &#8211; in dem Fall die Erfindung, das Internet sei gegen die Printmedien. Insofern hat ein Kommentator in diesem Blog Recht, wenn er (Stefan Strauß) schreibt, diese epochale Rede sei eine unverdaute Folge der zu schnell gelesenen Gedanken von Habermas über die Lage der Zeitungen (<a target="_blank" href="http://sebew.wordpress.com/2007/10/30/frank-schirrmacher-betatigt-sich-kulturell/#comment-6801">Link</a>). Können wir bitte etwas mehr &#8220;Habermas&#8221; und etwas weniger &#8220;Schirrmacher&#8221; bekommen? Nur proportional, versteht sich. Dann wäre es etwas näher zum Qualitätsjournalismus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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