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	<title>schon &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schon"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 09:00:01 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Rhythmus.]]></title>
<link>http://aestheticanova.wordpress.com/2009/12/15/rhythmus-2/</link>
<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 19:33:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Voicech Gryn-Sznabl</dc:creator>
<guid>http://aestheticanova.wordpress.com/2009/12/15/rhythmus-2/</guid>
<description><![CDATA[aus: Neue Zürcher Zeitung, 12. 12. 09: Das Gefühl für Maß und Verhältnis Ein Geschenk der Evolution ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/51371e53-3650-4095-9942-382b627d3333.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1466" title="51371E53-3650-4095-9942-382B627D3333" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/51371e53-3650-4095-9942-382b627d3333.png" alt="" width="497" height="586" /></a></p>
<p>aus: <em>Neue Zürcher Zeitung</em>, 12. 12. 09:</p>
<h1><span style="font-family:Garamond;">Das Gefühl für Maß und Verhältnis</span></h1>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ein Geschenk der Evolution steht am Anfang aller Kunst: der Rhythmus-Sinn. Darin wurzelt unsere Fähigkeit, Mass, Form und Proportion als ästhetische Gestalten sinnlich wahrzunehmen und lustvoll zu erleben. Das Erfahren und Erfinden rhythmischer Formbeziehungen ist ein Urtrieb, zu dessen Befriedigung wir uns in das Abenteuer Kunst stürzen.</span></span></p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><em><br />
<span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Von Peter Meyer</span></em></span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Es ist wohl übertrieben zu glauben, wir seien alle Künstler, wie es uns Beuys weismachen wollte, aber etwas scheint an dieser merkwürdigen Behauptung dennoch dran zu sein, wenn auch vielleicht nicht in dem Sinn, wie es Beuys gemeint hatte. Mehr in unserem Leben, als wir denken, hat nämlich mit Kunst zu tun, als wir denken. Mit Kunst, sage ich, nicht mit dem Kunstwerk, das wir oft unbedacht mit Kunst gleichsetzen, obwohl das Kunstwerk doch nur die stoffliche Manifestation eines zugrunde liegenden Prinzips Kunst ist, dessen Vorhandensein und Wirken wir gar nicht einmal wahrnehmen könnten, wenn wir nicht in gewisser Weise dafür prädisponiert wären. Und zwar – das Wort muss heraus – genetisch prädisponiert! Ich weiß nur zu gut, dass viele das für Unsinn halten. Sie behaupten, dass unsere Kunstkompetenz ausschließlich eine Sache der Herkunft, des gesellschaftlichen und kulturellen Umfeldes und der darin herrschenden Konventionen sei. Das will ich gar nicht bestreiten, wenigstens nicht, solange es bloß um das Wie der Kunst geht. Wagen wir aber die Frage, weshalb und aus welchem Antrieb wir denn überhaupt etwas wie Kunst betreiben, dann finden wir auf die Frage kaum eine andere Antwort als die, dass wir wohl genetisch dazu ausgestattet, also prädisponiert sein müssen.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Gefallen als Antrieb</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Denken wir zunächst einmal an all die vielen harmlosen Dinge, die wir als äußerlich zu bezeichnen pflegen, angefangen bei unserem eigenen Aussehen und dem Erscheinungsbild unseres persönlichen Umfeldes. In modernen zivilisierten Gesellschaften gehört es zwar zum guten Ton, solche Dinge mit einer gewissen Nonchalance zu behandeln und ihnen, mindestens dem Anschein nach, nicht zu viel Bedeutung beizumessen. Werden wir gefragt, weshalb wir dieses oder jenes tun, was doch nur der äußeren Erscheinung dient, so haben wir in der Regel ganz einfache Antworten zur Hand, die uns plausibel erscheinen und uns kein weiteres Kopfzerbrechen verursachen. Die Feststellung «Ich mag&#8217;s halt gerne schön» erscheint uns meist durchaus befriedigend und keiner weiteren Erörterung wert. Aber wie kommen wir denn überhaupt dazu, etwas als schön zu empfinden? Und was kann das heißen?</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/9999466.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1479" title="Foto:  Beate Güldner via http://www.wupperpixel.de/" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/9999466.jpg" alt="" width="496" height="372" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Die meisten von uns, auch wenn wir keine Künstler sind, empfinden einen Blumenstrauß in der Wohnung als eine wohltuende Bereicherung. Was wir daran mögen, kann die besondere Art der Blumen sein, ihre Formen, ihre Farben oder ihr Duft. Aber damit nicht genug, wir wünschen uns die Blumen auch schön und wirkungsvoll eingestellt und arrangiert, nicht ungeordnet wie ein Besen, aber auch nicht zu gleichmäßig ausgerichtet wie Soldaten. Und die Vase soll in Größe, Form und Farbe zu den Blumen passen, und sie soll nicht bloß an einer gut sichtbaren Stelle stehen, sondern ihr Platz soll so gewählt sein, dass sich ein dem Auge gefälliges Verhältnis zum Raum und zu seinen Proportionen wie auch zu den anderen darin befindlichen Objekten ergibt. Viele hängen etwa auch Bilder, Fotos und dergleichen in ihren Wohnungen auf. Und sie placieren diese Dinge nicht nur nach dem Prinzip der guten Sichtbarkeit, sondern sie scheinen dabei einem unbewussten Konzept zu folgen, das ihnen sagt, an welche Wand und wo ganz genau das Bild hinmuss, um die beste Wirkung zu erzielen.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Sind wir doch alle Künstler?</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Bei vielen Dingen und Tätigkeiten des täglichen Lebens achten wir darauf, dass sie nicht nur funktionieren, sondern dass sie uns auch gefallen. Wie etwas beschaffen sein muss, damit es uns gefällt, das ist vom kulturellen Umfeld und vom Hintergrund abhängig. Wir lernen es im Lauf unseres Lebens und passen es immer wieder neuen Gegebenheiten an. Aber dass wir für diesen Lehr- und Lernprozess überhaupt empfänglich sind, dass wir uns Kompetenz erwerben können und es für wichtig genug halten, dem Gefallen, auch wo es über das rein physisch Angenehme hinausgeht, einen so großen Raum in unserem Leben zuzugestehen, dafür muss ja eine Voraussetzung da sein. Worin mag sie bestehen? Ist es reiner Luxus, bringt es Gewinn, oder sind wir vielleicht doch alle Künstler?</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/10013854.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1481" title="Foto: Beate Güldner via http://www.wupperpixel.de/" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/10013854.jpg" alt="" width="496" height="368" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Zunächst einmal äußert sich in solchen Bestrebungen ein Wunsch nach Ordnung. Das Streben nach Ordnung ist uns angeboren, das heißt in unseren Genen verankert. Ordnungssinn bringt, evolutionär betrachtet, eindeutig einen Überlebensvorteil, denn Ordnung erleichtert uns das Zurechtfinden und den Umgang mit der Verschiedenartigkeit der Dinge. Der Sinn für Ordnung in dieser elementaren Bedeutung, der übrigens keineswegs nur auf das menschliche Verhaltensrepertoire beschränkt ist, ist rein zweckbestimmt.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Vielerlei «schön»</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Aber wenn wir zum Beispiel Bilder aufhängen, dann scheint es um eine höhere Art Ordnung zu gehen. Um eine Ordnung, die keinem praktischen Zweck dient. Auch diese Art Ordnung scheinen wir irgendwie im Blut zu haben. Sie ist allerdings viel schwerer zu verstehen und zu beschreiben. Ich habe es bisher bewusst bei Wörtern wie «bildwirksam», «ansprechend» oder «gefallen» belassen. Aber das klingt alles zunächst einmal ziemlich unscharf und arbiträr. Etwas, was mir gefällt, braucht andern nicht notwendig auch zu gefallen. Trotzdem ist das Wort «gefallen» aussagekräftig, denn es beschreibt eine emotionale Wirkung, ob wir uns nun über die Art und Qualität des Auslösers dieser Wirkung und darüber, wie sie erzielt wird, im Klaren sind oder nicht. Immer wieder wird das Schöne auch mit dem Ästhetischen gleichgesetzt. Das Ästhetische ist aber etwas anderes. Vereinfacht könnte man vielleicht sagen, dass das Ästhetische in der besonderen Art des Umgangs mit dem Schönen liegt, und das heißt natürlich, dass auch das weniger Schöne, möglicherweise auch das Hässliche in das ästhetische Spiel mit einbezogen werden können. Das Schöne wird in dieser Betrachtungsweise zum ästhetischen Sonderfall, der auf einer imaginären ästhetischen Werteskala zuoberst steht. Doch ist auch das Hässliche Teil des Ästhetischen, bloß steht es am anderen Ende der Skala. Das Ästhetische ist also nicht dadurch charakterisiert, dass es sich an den Bereich des Schönen hält, sondern dass es aus Schön und Hässlich ein interessantes ästhetisches Spannungsfeld erzeugt, das die axiologischen Unterschiede vergessen macht. Das Ästhetische ist also noch weniger als das reine Schöne etwas selbstgenügsam, «einfältig» und spannungslos in sich Ruhendes, sondern ein Kompositum, ein strukturiertes Ganzes, in dem ein formales Beziehungsgeflecht wirksam ist.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/10021615.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1482" title="Foto: Beate Güldner via http://www.wupperpixel.de/" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/10021615.jpg" alt="" width="496" height="372" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ästhetische Wahrnehmung scheint auf den Menschen beschränkt zu sein. Wir wissen nicht, wann und auf welcher evolutionären Stufe der Menschheitsgeschichte zum ersten Mal so etwas wie ein ästhetischer Sinn auftritt. Aber wir wissen, dass irgendwann Menschen angefangen haben, Gegenstände zu verzieren, nicht zu einem praktischen Zweck, sondern allein aus einem ästhetischen Bedürfnis heraus. Und es ist anzunehmen, dass Menschen schon viel früher, lange vor den ersten Zeugnissen einer Sachkultur, primitive Formen von Musik und Tanz, wahrscheinlich im Rahmen kultischer Rituale, entwickelt haben.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ästhetische Erfahrung ist also viel mehr als die Empfindung von Schön und Hässlich, sie ist das ganzheitliche Erlebnis stofflich-formaler Spannung und Harmonie und verdankt sich einer mentalen Disposition, die uns sinnlich wahrgenommene Eindrücke automatisch und unwillkürlich danach abtasten lässt, ob sie sich zu gestalthaften Gebilden zusammenfügen. Der Schöpfer der sogenannten Gestalttheorie, der österreichische Philosoph und Psychologe Christian von Ehrenfels, entwickelte seine Theorien am Phänomen der Melodie, die gegenüber den Tönen, aus denen sie besteht, einen Mehrwert besitzt, einen eigenen Charakter, der sie transponierbar macht. Noch überzeugender wird die Sache, wenn man neben der Tonfolge noch einem anderen Faktor Beachtung schenkt, den Ehrenfels nicht erwähnt, der mir aber der wichtigste überhaupt zu sein scheint. Ich meine das Phänomen des Rhythmus. Der Rhythmus ist vielleicht das am stärksten gestaltbildende Element und daher in der Kunst, und zwar in aller Kunst, nicht nur in der Musik, von überragender Bedeutung.</span></p>
<p><a href="../files/2009/12/9180178.jpg"><img title="Foto: Beate Güldner via  http://www.wupperpixel.de/" src="../files/2009/12/9180178.jpg" alt="" width="497" height="372" /></a></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Eine unschätzbare Bereicherung</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Nun wird gern eingewendet, Rhythmus sei keine menschliche Erfindung, sondern überall vorhanden, im Makrokosmos wie im Mikrokosmos. Aber darum geht es eigentlich gar nicht, sondern es geht vielmehr um die Wahrnehmung, das Erlebnis des Rhythmus, mithin um die Tatsache, dass wir in der Lage sind, rhythmisches Geschehen oder, allgemeiner, rhythmische Verhältnisse (denn Rhythmus ist nicht nur ein Zeit-, sondern ebenso auch ein Raumphänomen) in einem begrenzten (Frequenz-)Bereich mit unseren Sinnen unmittelbar wahrzunehmen. Was das bedeutet, das kann, denke ich, in seiner Tragweite gar nicht überschätzt werden. Denn der Sinn für das Rhythmische schlechthin ist Grundlage und Voraussetzung für unsere Fähigkeit, zeit- und raumgliedernde Proportionen als Bewusstseinsqualitäten zu erfahren. Was hätte es für einen Sinn, den Goldenen Schnitt zu berechnen und zu konstruieren, wenn wir ihn nicht sehen, ihn nicht erleben könnten! Was würde uns die Oktave mit ihrem reinen Schwingungsverhältnis von 1:2 bedeuten, wenn wir sie nicht in ihrer besonderen Qualität hören könnten? Dieses Erlebenkönnen und Erlebenwollen rhythmischer, proportionaler Verhältnisse, ist es nicht vor allen anderen Motivationen die eigentliche Triebfeder aller Kunst? Ja vielleicht der menschlichen Kultur überhaupt? Goethe könnte Ähnliches im Sinne gehabt haben, als er in der «Italienischen Reise» (Eintrag vom 9. April 1787) schrieb, dass es das Gefühl der Wasserwaage und des Perpendikels sei, das uns eigentlich zu Menschen mache. Wohlverstanden: Nicht der Gebrauch dieser Hilfsmittel, sondern das Gefühl(!) für Maß und Verhältnis, die damit gemessen werden, das mache uns zu Menschen, also zu kultur- und kunstfähigen Wesen. Dass wir rhythmische Strukturen in der Natur, in einem Bild, an einer Hausfassade, in einem Gedicht mit unseren Sinnen erfassen und in ihrer je eigenen Gestalt erkennen und erleben, einige unter uns sogar solche Gestalten erschaffen können, das hat uns eine unschätzbare Bereicherung unserer Erlebnisfähigkeit beschert.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/10260370.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1485" title="Foto: Beate Güldner via http://www.wupperpixel.de/" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/10260370.jpg" alt="" width="497" height="373" /></a><br />
</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ein großes «Geschenk»</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Wir scheinen also genetisch prädisponiert für die Wahrnehmung von Maß und Proportion. Ausgangspunkt und Ursprung dieser Anlage, die man nicht anders denn als unschätzbares «Geschenk» der Evolution bezeichnen kann, dürfte also in dem in unseren menschlichen Urahnen erwachenden Gefühl für rhythmische Bewegung zu finden sein, das sich wohl schnell zum eigentlichen Rhythmus-Sinn entwickelt hat. Wir wissen darüber nichts, zugegeben, aber es ist sicher keine bodenlose und schon gar keine besonders kühne Spekulation, wenn wir annehmen, dass schon lange vor den Zeiten, aus denen die ersten Zeugnisse primitiver menschlicher Kulturformen stammen, sich Menschen zu kultischen motivierten Tänzen vereint und dabei gemeinsam die Macht des Rhythmischen erlebt haben könnten. Dass sich dieser Sinn für, diese Lust auf das Rhythmische im Laufe der menschlichen Stammesgeschichte nicht wieder verloren hat, weist darauf hin, dass es sich dabei um mehr als eine zwar bereichernde, aber für das praktische Leben letztlich nutzlose Erweiterung des Erfahrungshorizontes ins rein Spielerische handeln muss und dass sich hinter dieser Fähigkeit möglicherweise ein Überlebensvorteil verbirgt. Denn die Macht des Rhythmischen wirkt besonders stark, wenn sie in einer Gemeinschaft erlebt und praktiziert wird. Sie kann in einer Gruppe ein unwiderstehliches Gemeinschaftsgefühl hervorrufen.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Der Rhythmus-Sinn wurzelt im Triebhaft-Animalischen und eröffnet gleichzeitig die Welt des Abstrakt-Formalen als neuen Erfahrungshorizont. Damit wird er, so meine ich, zum Movens allen künstlerischen Tuns. Soll man es erstaunlich finden oder vielmehr als logisch erachten, dass das einem Phänomen gelingt, das eigentlich nichts anderes als eine Formbeziehung ist – eine reine Beziehungsgröße, die auf dem Verhältnis zwischen einer gleichförmigen, markierten oder auch nur gefühlten Zeit- oder Raumeinteilung (Takt) und zusätzlichen, das Grundmaß spannungsvoll überlagernden, meist stärker und lebendiger gegliederten Zeit- oder Raumstrukturen beruht? Die dynamische Kraft, die daraus in unserem Bewusstsein entsteht, ist zugleich animalisch und abstrakt-formal. Beides liegt viel näher beisammen, als man gemeinhin denkt, und die Verbindung beider Bereiche scheint mir die Grundbedingung für das Entstehen aller Kunst zu sein.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Drang zur Form</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Kunstwerke formalisieren und abstrahieren die Erfahrung der Lebensrealität. Sie schaffen rhythmisch strukturierte Beziehungsgeflechte und ästhetische Spannungsfelder von je eigener Gestaltqualität. Natürlich macht das allein noch keine Kunst aus, wirkliche Kunstwerke müssen mehr sein als das. Es kommt die ganze Assoziations- und Bedeutungsebene hinzu. Das Rhythmisch-Ästhetische aber, in welchem sich das Animalisch-Triebhafte mit dem Abstrakt-Formalen vor jeglicher Erkenntnis verbindet, ist treibende Kraft, Nährboden und Lebensnerv der Kunst, von Anfang an. Ähnliches dürfte übrigens auch für jegliche Religionsausübung gelten, die aus dem Bedürfnis nach Kult und Ritual gewachsen sein muss und nicht umgekehrt. So sollte man sich vielleicht von der Vorstellung trennen, Kunst sei im Grunde nichts als eine «luxuriösere» Art von Inhaltsvermittlung, die Form hingegen etwas Verstandesmäßiges, hoch Künstliches, das sich erst auf einer höheren kulturellen Stufe des Stoffs bemächtige. Das Primitive, Animalisch-Vitale in uns drängt ohne den Umweg über das Denken zur Form, zur Abstraktion. Und weil wir so sind, deshalb machen wir Kunst.</span></p>
<p><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/9239465.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1486" title="Foto: Beate Güldner via http://www.wupperpixel.de/" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/9239465.jpg" alt="" width="496" height="671" /></a></p>
<p><span style="color:#808080;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Dr. Peter Meyer ist Kulturhistoriker und Publizist in Zollikofen.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rhythmus.]]></title>
<link>http://aestheticanova.wordpress.com/2009/12/15/rhythmus/</link>
<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 19:16:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Voicech Gryn-Sznabl</dc:creator>
<guid>http://aestheticanova.wordpress.com/2009/12/15/rhythmus/</guid>
<description><![CDATA[aus: Neue Zürcher Zeitung, 12. 12. 09: Das Gefühl für Maß und Verhältnis Ein Geschenk der Evolution ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/51371e53-3650-4095-9942-382b627d3333.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1466" title="51371E53-3650-4095-9942-382B627D3333" src="http://aestheticanova.wordpress.com/files/2009/12/51371e53-3650-4095-9942-382b627d3333.png" alt="" width="497" height="586" /></a></p>
<p>aus: <em>Neue Zürcher Zeitung</em>, 12. 12. 09:</p>
<h1><span style="font-family:Garamond;">Das Gefühl für Maß und Verhältnis</span></h1>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ein Geschenk der Evolution steht am Anfang aller Kunst: der Rhythmus-Sinn. Darin wurzelt unsere Fähigkeit, Mass, Form und Proportion als ästhetische Gestalten sinnlich wahrzunehmen und lustvoll zu erleben. Das Erfahren und Erfinden rhythmischer Formbeziehungen ist ein Urtrieb, zu dessen Befriedigung wir uns in das Abenteuer Kunst stürzen.</span></span></p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><em><br />
<span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Von Peter Meyer</span></em></span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Es ist wohl übertrieben zu glauben, wir seien alle Künstler, wie es uns Beuys weismachen wollte, aber etwas scheint an dieser merkwürdigen Behauptung dennoch dran zu sein, wenn auch vielleicht nicht in dem Sinn, wie es Beuys gemeint hatte. Mehr in unserem Leben, als wir denken, hat nämlich mit Kunst zu tun, als wir denken. Mit Kunst, sage ich, nicht mit dem Kunstwerk, das wir oft unbedacht mit Kunst gleichsetzen, obwohl das Kunstwerk doch nur die stoffliche Manifestation eines zugrunde liegenden Prinzips Kunst ist, dessen Vorhandensein und Wirken wir gar nicht einmal wahrnehmen könnten, wenn wir nicht in gewisser Weise dafür prädisponiert wären. Und zwar – das Wort muss heraus – genetisch prädisponiert! Ich weiß nur zu gut, dass viele das für Unsinn halten. Sie behaupten, dass unsere Kunstkompetenz ausschließlich eine Sache der Herkunft, des gesellschaftlichen und kulturellen Umfeldes und der darin herrschenden Konventionen sei. Das will ich gar nicht bestreiten, wenigstens nicht, solange es bloß um das Wie der Kunst geht. Wagen wir aber die Frage, weshalb und aus welchem Antrieb wir denn überhaupt etwas wie Kunst betreiben, dann finden wir auf die Frage kaum eine andere Antwort als die, dass wir wohl genetisch dazu ausgestattet, also prädisponiert sein müssen.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Gefallen als Antrieb</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Denken wir zunächst einmal an all die vielen harmlosen Dinge, die wir als äußerlich zu bezeichnen pflegen, angefangen bei unserem eigenen Aussehen und dem Erscheinungsbild unseres persönlichen Umfeldes. In modernen zivilisierten Gesellschaften gehört es zwar zum guten Ton, solche Dinge mit einer gewissen Nonchalance zu behandeln und ihnen, mindestens dem Anschein nach, nicht zu viel Bedeutung beizumessen. Werden wir gefragt, weshalb wir dieses oder jenes tun, was doch nur der äußeren Erscheinung dient, so haben wir in der Regel ganz einfache Antworten zur Hand, die uns plausibel erscheinen und uns kein weiteres Kopfzerbrechen verursachen. Die Feststellung «Ich mag&#8217;s halt gerne schön» erscheint uns meist durchaus befriedigend und keiner weiteren Erörterung wert. Aber wie kommen wir denn überhaupt dazu, etwas als schön zu empfinden? Und was kann das heißen?</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Die meisten von uns, auch wenn wir keine Künstler sind, empfinden einen Blumenstrauß in der Wohnung als eine wohltuende Bereicherung. Was wir daran mögen, kann die besondere Art der Blumen sein, ihre Formen, ihre Farben oder ihr Duft. Aber damit nicht genug, wir wünschen uns die Blumen auch schön und wirkungsvoll eingestellt und arrangiert, nicht ungeordnet wie ein Besen, aber auch nicht zu gleichmäßig ausgerichtet wie Soldaten. Und die Vase soll in Größe, Form und Farbe zu den Blumen passen, und sie soll nicht bloß an einer gut sichtbaren Stelle stehen, sondern ihr Platz soll so gewählt sein, dass sich ein dem Auge gefälliges Verhältnis zum Raum und zu seinen Proportionen wie auch zu den anderen darin befindlichen Objekten ergibt. Viele hängen etwa auch Bilder, Fotos und dergleichen in ihren Wohnungen auf. Und sie placieren diese Dinge nicht nur nach dem Prinzip der guten Sichtbarkeit, sondern sie scheinen dabei einem unbewussten Konzept zu folgen, das ihnen sagt, an welche Wand und wo ganz genau das Bild hinmuss, um die beste Wirkung zu erzielen.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Sind wir doch alle Künstler?</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Bei vielen Dingen und Tätigkeiten des täglichen Lebens achten wir darauf, dass sie nicht nur funktionieren, sondern dass sie uns auch gefallen. Wie etwas beschaffen sein muss, damit es uns gefällt, das ist vom kulturellen Umfeld und vom Hintergrund abhängig. Wir lernen es im Lauf unseres Lebens und passen es immer wieder neuen Gegebenheiten an. Aber dass wir für diesen Lehr- und Lernprozess überhaupt empfänglich sind, dass wir uns Kompetenz erwerben können und es für wichtig genug halten, dem Gefallen, auch wo es über das rein physisch Angenehme hinausgeht, einen so großen Raum in unserem Leben zuzugestehen, dafür muss ja eine Voraussetzung da sein. Worin mag sie bestehen? Ist es reiner Luxus, bringt es Gewinn, oder sind wir vielleicht doch alle Künstler?</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Zunächst einmal äußert sich in solchen Bestrebungen ein Wunsch nach Ordnung. Das Streben nach Ordnung ist uns angeboren, das heißt in unseren Genen verankert. Ordnungssinn bringt, evolutionär betrachtet, eindeutig einen Überlebensvorteil, denn Ordnung erleichtert uns das Zurechtfinden und den Umgang mit der Verschiedenartigkeit der Dinge. Der Sinn für Ordnung in dieser elementaren Bedeutung, der übrigens keineswegs nur auf das menschliche Verhaltensrepertoire beschränkt ist, ist rein zweckbestimmt.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Vielerlei «schön»</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Aber wenn wir zum Beispiel Bilder aufhängen, dann scheint es um eine höhere Art Ordnung zu gehen. Um eine Ordnung, die keinem praktischen Zweck dient. Auch diese Art Ordnung scheinen wir irgendwie im Blut zu haben. Sie ist allerdings viel schwerer zu verstehen und zu beschreiben. Ich habe es bisher bewusst bei Wörtern wie «bildwirksam», «ansprechend» oder «gefallen» belassen. Aber das klingt alles zunächst einmal ziemlich unscharf und arbiträr. Etwas, was mir gefällt, braucht andern nicht notwendig auch zu gefallen. Trotzdem ist das Wort «gefallen» aussagekräftig, denn es beschreibt eine emotionale Wirkung, ob wir uns nun über die Art und Qualität des Auslösers dieser Wirkung und darüber, wie sie erzielt wird, im Klaren sind oder nicht. Immer wieder wird das Schöne auch mit dem Ästhetischen gleichgesetzt. Das Ästhetische ist aber etwas anderes. Vereinfacht könnte man vielleicht sagen, dass das Ästhetische in der besonderen Art des Umgangs mit dem Schönen liegt, und das heißt natürlich, dass auch das weniger Schöne, möglicherweise auch das Hässliche in das ästhetische Spiel mit einbezogen werden können. Das Schöne wird in dieser Betrachtungsweise zum ästhetischen Sonderfall, der auf einer imaginären ästhetischen Werteskala zuoberst steht. Doch ist auch das Hässliche Teil des Ästhetischen, bloß steht es am anderen Ende der Skala. Das Ästhetische ist also nicht dadurch charakterisiert, dass es sich an den Bereich des Schönen hält, sondern dass es aus Schön und Hässlich ein interessantes ästhetisches Spannungsfeld erzeugt, das die axiologischen Unterschiede vergessen macht. Das Ästhetische ist also noch weniger als das reine Schöne etwas selbstgenügsam, «einfältig» und spannungslos in sich Ruhendes, sondern ein Kompositum, ein strukturiertes Ganzes, in dem ein formales Beziehungsgeflecht wirksam ist.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ästhetische Wahrnehmung scheint auf den Menschen beschränkt zu sein. Wir wissen nicht, wann und auf welcher evolutionären Stufe der Menschheitsgeschichte zum ersten Mal so etwas wie ein ästhetischer Sinn auftritt. Aber wir wissen, dass irgendwann Menschen angefangen haben, Gegenstände zu verzieren, nicht zu einem praktischen Zweck, sondern allein aus einem ästhetischen Bedürfnis heraus. Und es ist anzunehmen, dass Menschen schon viel früher, lange vor den ersten Zeugnissen einer Sachkultur, primitive Formen von Musik und Tanz, wahrscheinlich im Rahmen kultischer Rituale, entwickelt haben.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ästhetische Erfahrung ist also viel mehr als die Empfindung von Schön und Hässlich, sie ist das ganzheitliche Erlebnis stofflich-formaler Spannung und Harmonie und verdankt sich einer mentalen Disposition, die uns sinnlich wahrgenommene Eindrücke automatisch und unwillkürlich danach abtasten lässt, ob sie sich zu gestalthaften Gebilden zusammenfügen. Der Schöpfer der sogenannten Gestalttheorie, der österreichische Philosoph und Psychologe Christian von Ehrenfels, entwickelte seine Theorien am Phänomen der Melodie, die gegenüber den Tönen, aus denen sie besteht, einen Mehrwert besitzt, einen eigenen Charakter, der sie transponierbar macht. Noch überzeugender wird die Sache, wenn man neben der Tonfolge noch einem anderen Faktor Beachtung schenkt, den Ehrenfels nicht erwähnt, der mir aber der wichtigste überhaupt zu sein scheint. Ich meine das Phänomen des Rhythmus. Der Rhythmus ist vielleicht das am stärksten gestaltbildende Element und daher in der Kunst, und zwar in aller Kunst, nicht nur in der Musik, von überragender Bedeutung.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Eine unschätzbare Bereicherung</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Nun wird gern eingewendet, Rhythmus sei keine menschliche Erfindung, sondern überall vorhanden, im Makrokosmos wie im Mikrokosmos. Aber darum geht es eigentlich gar nicht, sondern es geht vielmehr um die Wahrnehmung, das Erlebnis des Rhythmus, mithin um die Tatsache, dass wir in der Lage sind, rhythmisches Geschehen oder, allgemeiner, rhythmische Verhältnisse (denn Rhythmus ist nicht nur ein Zeit-, sondern ebenso auch ein Raumphänomen) in einem begrenzten (Frequenz-)Bereich mit unseren Sinnen unmittelbar wahrzunehmen. Was das bedeutet, das kann, denke ich, in seiner Tragweite gar nicht überschätzt werden. Denn der Sinn für das Rhythmische schlechthin ist Grundlage und Voraussetzung für unsere Fähigkeit, zeit- und raumgliedernde Proportionen als Bewusstseinsqualitäten zu erfahren. Was hätte es für einen Sinn, den Goldenen Schnitt zu berechnen und zu konstruieren, wenn wir ihn nicht sehen, ihn nicht erleben könnten! Was würde uns die Oktave mit ihrem reinen Schwingungsverhältnis von 1:2 bedeuten, wenn wir sie nicht in ihrer besonderen Qualität hören könnten? Dieses Erlebenkönnen und Erlebenwollen rhythmischer, proportionaler Verhältnisse, ist es nicht vor allen anderen Motivationen die eigentliche Triebfeder aller Kunst? Ja vielleicht der menschlichen Kultur überhaupt? Goethe könnte Ähnliches im Sinne gehabt haben, als er in der «Italienischen Reise» (Eintrag vom 9. April 1787) schrieb, dass es das Gefühl der Wasserwaage und des Perpendikels sei, das uns eigentlich zu Menschen mache. Wohlverstanden: Nicht der Gebrauch dieser Hilfsmittel, sondern das Gefühl(!) für Maß und Verhältnis, die damit gemessen werden, das mache uns zu Menschen, also zu kultur- und kunstfähigen Wesen. Dass wir rhythmische Strukturen in der Natur, in einem Bild, an einer Hausfassade, in einem Gedicht mit unseren Sinnen erfassen und in ihrer je eigenen Gestalt erkennen und erleben, einige unter uns sogar solche Gestalten erschaffen können, das hat uns eine unschätzbare Bereicherung unserer Erlebnisfähigkeit beschert.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Ein großes «Geschenk»</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Wir scheinen also genetisch prädisponiert für die Wahrnehmung von Maß und Proportion. Ausgangspunkt und Ursprung dieser Anlage, die man nicht anders denn als unschätzbares «Geschenk» der Evolution bezeichnen kann, dürfte also in dem in unseren menschlichen Urahnen erwachenden Gefühl für rhythmische Bewegung zu finden sein, das sich wohl schnell zum eigentlichen Rhythmus-Sinn entwickelt hat. Wir wissen darüber nichts, zugegeben, aber es ist sicher keine bodenlose und schon gar keine besonders kühne Spekulation, wenn wir annehmen, dass schon lange vor den Zeiten, aus denen die ersten Zeugnisse primitiver menschlicher Kulturformen stammen, sich Menschen zu kultischen motivierten Tänzen vereint und dabei gemeinsam die Macht des Rhythmischen erlebt haben könnten. Dass sich dieser Sinn für, diese Lust auf das Rhythmische im Laufe der menschlichen Stammesgeschichte nicht wieder verloren hat, weist darauf hin, dass es sich dabei um mehr als eine zwar bereichernde, aber für das praktische Leben letztlich nutzlose Erweiterung des Erfahrungshorizontes ins rein Spielerische handeln muss und dass sich hinter dieser Fähigkeit möglicherweise ein Überlebensvorteil verbirgt. Denn die Macht des Rhythmischen wirkt besonders stark, wenn sie in einer Gemeinschaft erlebt und praktiziert wird. Sie kann in einer Gruppe ein unwiderstehliches Gemeinschaftsgefühl hervorrufen.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Der Rhythmus-Sinn wurzelt im Triebhaft-Animalischen und eröffnet gleichzeitig die Welt des Abstrakt-Formalen als neuen Erfahrungshorizont. Damit wird er, so meine ich, zum Movens allen künstlerischen Tuns. Soll man es erstaunlich finden oder vielmehr als logisch erachten, dass das einem Phänomen gelingt, das eigentlich nichts anderes als eine Formbeziehung ist – eine reine Beziehungsgröße, die auf dem Verhältnis zwischen einer gleichförmigen, markierten oder auch nur gefühlten Zeit- oder Raumeinteilung (Takt) und zusätzlichen, das Grundmaß spannungsvoll überlagernden, meist stärker und lebendiger gegliederten Zeit- oder Raumstrukturen beruht? Die dynamische Kraft, die daraus in unserem Bewusstsein entsteht, ist zugleich animalisch und abstrakt-formal. Beides liegt viel näher beisammen, als man gemeinhin denkt, und die Verbindung beider Bereiche scheint mir die Grundbedingung für das Entstehen aller Kunst zu sein.</span></p>
<h4><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Drang zur Form</span></span></h4>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Kunstwerke formalisieren und abstrahieren die Erfahrung der Lebensrealität. Sie schaffen rhythmisch strukturierte Beziehungsgeflechte und ästhetische Spannungsfelder von je eigener Gestaltqualität. Natürlich macht das allein noch keine Kunst aus, wirkliche Kunstwerke müssen mehr sein als das. Es kommt die ganze Assoziations- und Bedeutungsebene hinzu. Das Rhythmisch-Ästhetische aber, in welchem sich das Animalisch-Triebhafte mit dem Abstrakt-Formalen vor jeglicher Erkenntnis verbindet, ist treibende Kraft, Nährboden und Lebensnerv der Kunst, von Anfang an. Ähnliches dürfte übrigens auch für jegliche Religionsausübung gelten, die aus dem Bedürfnis nach Kult und Ritual gewachsen sein muss und nicht umgekehrt. So sollte man sich vielleicht von der Vorstellung trennen, Kunst sei im Grunde nichts als eine «luxuriösere» Art von Inhaltsvermittlung, die Form hingegen etwas Verstandesmäßiges, hoch Künstliches, das sich erst auf einer höheren kulturellen Stufe des Stoffs bemächtige. Das Primitive, Animalisch-Vitale in uns drängt ohne den Umweg über das Denken zur Form, zur Abstraktion. Und weil wir so sind, deshalb machen wir Kunst.</span></p>
<p>_____________________________________________________________________________________</p>
<p><span style="color:#808080;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Dr. Peter Meyer ist Kulturhistoriker und Publizist in Zollikofen.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schön!]]></title>
<link>http://deswahnsinnsfettebeute.wordpress.com/2009/11/30/schon/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:47:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>deswahnsinnsfettebeute</dc:creator>
<guid>http://deswahnsinnsfettebeute.wordpress.com/2009/11/30/schon/</guid>
<description><![CDATA[Heute war eine Freundin zu Besuch und brachte je einen Adventskalender für Herrn Jürgens und mich. S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute war eine Freundin zu Besuch und brachte je einen Adventskalender für Herrn Jürgens und mich. Selbstgebastelt. Dazu Weihnachtsgeschenke, selbstgemachte Marmelade (Apfelgelee mit Cidre), Hemden und Schuhe für Herrn Jürgens und Hefeteilchen. Kann man sich nicht beschweren.</p>
<p>Als sie gegangen war kam Herr Jürgens nach Hause und verkündete wir gingen essen. Zum Griechen. Cool. Mal raus aus der Butze, mir fällt auch schon etwas die Decke auf den Kopf. Vor dem Essen gehen durfte ich noch etwas in meinem liebsten aller Küchengeschäfte stöbern.</p>
<p>Danach ab ins Restaurant und Unmengen von gegrillter Leber, Souwlaki, Bifteki, Lamm und Gyros verschlingen. Dazu Krautsalat, Pommes und Reis mit Tomatensauce. Nicht fehlen durfte Tzatziki und ein Haufen roher Zwiebeln. Herr Jürgens wird morgen diverse Atemfischbonbons benötigen. Aber ach, war das schön. Danach gabs noch den leckeren Likör auf die Hause, der schmeckt als habe man flüssige Gummibärchen mit Amaretto gekreuzt.<br />
und eine Flasche Wein, als wir erwähnten, dass wir jetzt verheiratet seien und der Heiratsantrag genau in diesem Etablissement stattgefunden hätte. Dass das schon acht Jahre vorher war &#8230;nun ja, immerhin sind wir jetzt vermählt. Seinerzeit antwortete Herr Jürgens auf meine Frage mit:<em>&#8221; Na ja, darauf wirds wohl hinauslaufen &#8230;&#8221;<br />
</em></p>
<p>Helas! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Müßiggang ist aller Liebe Anfang (außen wie innen schön, sauber und gut!)]]></title>
<link>http://friedendurchfaulheit.wordpress.com/2009/11/30/musiggang-ist-aller-liebe-anfang-ausen-wie-innen-schon-sauber-und-gut/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:44:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christoph Rau</dc:creator>
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<description><![CDATA[Müßiggang ist aller Liebe Anfang ist ein Zitat das ich auf einer Website gefunden habe, die auch den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Müßiggang ist aller Liebe Anfang</em> ist ein Zitat das ich auf <a title="Website eines Lehrers" href="http://www.fritz-reheis.de/probe%20L11.htm" target="_blank">einer Website</a> gefunden habe, die auch den Münchner Journalisten Christian Schütze erwähnt, dessen Essay &#8220;Frieden durch Faulheit&#8221; aus &#8220;Geo&#8221; diesem Weblog den Namen gab. Dort wird es Christa Wolf zugeordnet. Genauere Suche nach dem Ursprung bringt auch noch Christa Reinig und Ingeborg Bachmann als Urheberinnen ins Spiel. Auf der Suche nach der wahren Urheberin habe ich Google gefragt, die &#8220;Such-Maschine&#8221; findet heute (immer &#8220;ungefähr&#8221;):</p>
<p>5.650 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221;<br />
109 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221; &#8220;Christa Wolf&#8221;<br />
3.130 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221; &#8220;Christa Reinig&#8221;<br />
41 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221; &#8220;Ingeborg Bachmann&#8221;<br />
343 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221; -&#8221;Christa Wolf&#8221; -&#8221;Christa Reinig&#8221; -&#8221;Ingeborg Bachmann&#8221;<br />
338 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221; -&#8221;Christa Wolf&#8221; -&#8221;Christa Reinig&#8221; -&#8221;Ingeborg Bachmann&#8221; -&#8221;C. Wolf&#8221; -&#8221;C. Reinig&#8221; -&#8221;I. Bachmann&#8221;<br />
4.670 Ergebnisse für &#8220;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221; -&#8221;Christa Wolf&#8221; -&#8221;Ingeborg Bachmann&#8221; -&#8221;C. Wolf&#8221; -&#8221;I. Bachmann&#8221;.</p>
<p>Nach Google sieht es also danach aus, wenn Christa Reinig die Urheberin ist. Die &#8220;Suchmaschine&#8221; <a title="Suche im Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher nach &#34;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#34;" href="http://www.zvab.com/refineQuickSearch.do?anyWords=%22M%FC%DFiggang+ist+aller+Liebe+Anfang%22&#38;lastXDays=-1&#38;submit=Suchen" target="_blank">ZVAB findet für die Suche nach &#8221;Müßiggang ist aller Liebe Anfang&#8221;</a> heute 19 Einträge ausschließlich zu Christa Reinigs gleichnamigen Buch, das 1979 in der Eremiten-Presse, Düsseldorf erschienen ist. Hier ein schöne Beschreibung eines der Buch-Exemplare im ZVAB mit Textbeispielen:</p>
<div><em><a title="Zum Antiquariat, das das Buch am 30.11.2009 angeboten hat." href="http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=4008599&#38;b=1" target="_blank">Christa Reinig: Müßiggang ist aller Liebe Anfang. Gedichte</a>, Düsseldorf, Eremiten-Presse, 1979. Oktav (12 x 19 cm), 128 nicht nummerierte Seiten. Mit zwölf Vignetten. Illustrierte Original-Broschur (Englische Broschur).</em></div>
<p><em>Band 93 der Reihe &#8220;Broschur&#8221; der Eremiten-Presse. Programm dieser Reihe war: &#8220;Zeitgenössische Literatur und Originalgraphik in bibliophil ausgestatteter, preiswerter Ausgabe&#8221;. Dieser Band ist weniger vom Zusammenspiel Text/Graphik, sondern von der Eigenart des Textes geprägt: Christa Reinig hat für jeden Tag eines Jahres meist vierzeilige Kurz-Gedichte rund um das Thema Liebe und Zweisamkeit verfasst. Zwei Beispiele : &#8220;September / 25 / Freitag: Dir so nahe sein / das deine zwei augen / ein einziges / großes auge werden &#8211; Dezember / 31 / Sonntag: Wir drehten uns um / und waren ein jahr älter&#8221;. So entsteht ein reizvoller, gedanken- und gefühlsdicht gewebter Jahreskalender. Jeder Monat wird mit einer historischen, kreisrunden allegorischen Vignette eingeleitet (Quelle nicht bezeichnet). Im Schnitt zart fleckig, <span style="color:#ff0000;"><strong>ansonsten außen wie innen schön, sauber und gut</strong></span>.</em></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://img.zvab.com/member/28203b/5746514.jpg" alt="" /></p>
<p>Über Christa Reinig:<br />
<em>Die Stationen ihres Lebens glichen tatsächlich Planetenwechseln: Im Osten Berlins als Tochter der Putzfrau Wilhelmine Reinig in der Weimarer Republik geboren, erlebte Reinig als Kind die Machtübernahme der Nazis und als 19-jährige die Zerschlagung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Nach dem Krieg arbeitete sie zunächst als Trümmerfrau und Fabrikarbeiterin, bis sie in den 1950er-Jahren in der DDR das Abitur nachholte, Kunstgeschichte studierte und als Assistentin am Märkischen Museum arbeitete. Zusammen mit ihrer Mutter lebte sie in Ost-Berlin, engagierte sich jedoch in einer &#8220;Gruppe Zukunftsachlicher Dichter&#8221; in West-Berlin. Nach dem Tod der Mutter nutzte Reinig den Empfang des Bremer Literaturpreis 1963 dazu, im Westen zu bleiben. Danach lebte in München, später auch ein Jahr in der Villa Massimo in Rom, wo sie gerne geblieben wäre.</em><br />
<a title="www.literaturkritik.de" href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12444" target="_blank">Quelle und mehr&#8230;</a></p>
<p>Auf der Suche bin ich noch auf folgende Zitate gestoßen, die auch in diesen Blog passen:</p>
<p><em>Das Leben nimmt den Menschen sehr viel Zeit weg.</em> (Stanislaw Jerzy Lec)</p>
<p><em>Wären wir ruhiger, langsamer, so ginge es uns besser, ginge es schneller mit unseren Angelegenheiten voran.</em> (Robert Walser) &#8211; gefunden bei <a title=" Müßiggang ist aller Liebe Anfang  Von Fritz Reheis" href="http://www.denk-doch-mal.de/node/61" target="_blank">Fritz Reheis</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[brizzl wird Web 2.0 - Wie Ihr Euch helft, Euer Glück wiederfinden zu können]]></title>
<link>http://brizzl.wordpress.com/2009/11/29/web-2-0-personensuche-wiederfinden/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:18:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>brizzl</dc:creator>
<guid>http://brizzl.wordpress.com/2009/11/29/web-2-0-personensuche-wiederfinden/</guid>
<description><![CDATA[Wir möchten heute &#8211; nach einer längeren Testphase &#8211; unsere Weiterentwicklung von brizzl ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir möchten heute &#8211; nach einer längeren Testphase &#8211; unsere Weiterentwicklung von brizzl vorstellen, mit der Eure Seite zum <strong><a href="http://www.brizzl.de">Wiederfinden von Personen</a></strong> die Chancen auf ein <strong>Wiedersehen </strong>potenziert!</p>
<p>Ihr kennt wahrscheinlich alle diesen Spruch &#8220;Über sieben Ecken kennt man die ganze Welt&#8221;. Die <a href="http://abilisten.akg-bensheim.de/jederkenntjeden.htm">Idee dahinter</a> ist einfach: Wenn Du z.B. 25 Freunde hast, von denen auch wieder jeder 25 weitere Freunde hat, die wiederum &#8230; , dann erreicht Ihr über Eure Freunde 25^7 Personen, was mathematisch 6,1 Milliarden Personen und damit ungefähr die gesamte Weltbevölkerung ist.</p>
<p>Um diesen Effekt zu prüfen, wurde mal ein Test gemacht, bei dem Briefumschläge mit Adressen versehen wurden und diese an willkürliche Leute gegeben wurden. Diese sollten sie an jene Freunde/Bekannte weitergeben, von denen sie erwarteten, dass sie den Adressaten näher sein könnten. Und tatsächlich wurden diese Briefe schnell zugestellt und nur über wenige Ecken.</p>
<p>Genau diesen Effekt möchten wir für Euch zu Nutzen machen, wenn Ihr auf der <a href="http://www.brizzl.de">Suche nach einer unbekannten Person</a> seid, mit der Ihr vielleicht am Abend vorher geflirtet habt, die Euch ein schönes Lächeln bei einem Blickkontakt zugeworfen habt, die im Autostau neben Euch stand und öfters rübergeschaut hat, &#8230; Jedenfalls eine Person, von der ihr keine weiteren Kontaktdaten habt und weswegen Ihr die Hoffnung habt, auf <a href="http://www.brizzl.de">www.brizzl.de</a> diese Person wiederfinden zu können.</p>
<p>Unserer Meinung nach ist bisher die Chance auf das Wiederfinden deswegen recht klein gewesen, weil diese Suchnachrichten auf einer von weit über 100 Webseiten allein für den deutschsprachigen Raum hinterlassen wurde und sehr selten von der gesuchten Person gefunden wurde &#8211; weil diese z.B. auf einer anderen Webseite gesucht hat.</p>
<p>Mit unserem neuen Konzept erreichen wir sehr viele Personen, die heutzutage alle online sind.</p>
<p>Wir bieten deshalb unter jeder Detailansicht einer Nachricht (wenn Ihr Nachrichten anseht, müsst Ihr entweder auf den Betreff der Nachricht oder auf <span style="color:#0000ff;">(mehr)</span> drücken) einen Knopf zum &#8220;Suchen helfen&#8221; an (im Bild dick schwarz umrahmt):</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-160" title="Wiederfinden helfen" src="http://brizzl.wordpress.com/files/2009/11/wiederfinden-helfen.jpg" alt="Wiederfinden helfen" width="465" height="295" /></p>
<p>Wenn Ihr auf diesen Knopf drückt, bekommt Ihr verschiedene Optionen zum Helfen angeboten. Wenn Ihr ein <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a>- oder <a href="http://twitter.com">Twitter</a>-Konto besitzt, sind diese beiden Optionen wahrscheinlich die einfachsten und effektivsten, Euch an der Suche zu beteiligen. Automatisch bekommen alle Eure Freunde eine Nachricht angezeigt, die den Ort der Suchnachricht, einen Ausschnitt des Texts sowie den Betreff und den Usernamen des Verfassers enthält.</p>
<p>Bei Facebook kann weiterhin das Bild mitgegeben werden, das der Nachricht hinzugefügt wurde. Für unser Beispiel käme also diese <a href="http://www.facebook.com/pages/wwwbrizzlcom/128712749552?ref=nf#/pages/brizzlcom-Hier-findet-Ihr-Euch-wieder-wiedersehen-missed-connection/142989695930?ref=nf">Facebook-Nachricht</a> an Eure Pinwand:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-161" title="leute wiederfinden personen suchen" src="http://brizzl.wordpress.com/files/2009/11/leute-wiederfinden-personen-suchen.jpg" alt="leute wiederfinden personen suchen" width="457" height="199" /></p>
<p>Oder für <a href="http://twitter.com/brizzlcom">Twitter</a> sähe es so aus:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-162" title="Personen wiederfinden Twitter" src="http://brizzl.wordpress.com/files/2009/11/personen-wiederfinden-twitter.jpg" alt="Personen wiederfinden Twitter" width="499" height="82" /></p>
<p>Genauso habt Ihr die Möglichkeit, Euch an der Suche für die gesuchte Person durch Versenden einer Email an Euren Freundeskreis zu beteiligen. Dies hat evtl. den Vorteil, dass Ihr die Empfänger der Mail gezielt auswählen könnt. Falls also z.B. jemand in München gesucht wird, schickt Ihr die Nachricht an die Münchener Freunde.</p>
<p>Generell könnt Ihr natürlich nicht nur die Chancen der anderen brizzl-User für deren Wiederfinden der gesuchten Person erhöhen, sondern auch Eure eigenen Chancen. Selbstverständlich könnt Ihr Euch auch &#8220;selber helfen&#8221;, indem Ihr auf den Knopf Eurer eigenen Nachricht drückt!</p>
<p>Allgemein werden die Chancen auf ein Finden und Wiedersehen der Personen natürlich alleine schon dadurch erhöht, dass viele Personen brizzl kennen.  Je mehr Freunde von Euch über brizzl wissen, die dann wieder anderen Freunden von brizzl erzählen, desto näher sind wir an den 6 Milliarden Menschen&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke also auch für Eure Hilfe, brizzl populär zu machen!</p>
<p>Wie findet Ihr das? Lob, Anregung, Kritik? Wir sind für alles offen als Kommentar hier oder als Email an info@brizzl.de.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[brizzl - erfolgreicher Beta-Test. Jetzt voll online]]></title>
<link>http://brizzl.wordpress.com/2009/11/28/brizzl-erfolgreicher-beta-test-jetzt-voll-online/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 15:55:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>brizzl</dc:creator>
<guid>http://brizzl.wordpress.com/2009/11/28/brizzl-erfolgreicher-beta-test-jetzt-voll-online/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp; So, es ist endlich so weit! brizzl ist online!! Nach einem erfolgreichen Beta-Test und kleine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#160;</p>
<p>So, es ist endlich so weit! <a href="http://www.brizzl.de">brizzl</a> ist online!! Nach einem erfolgreichen Beta-Test und kleineren Reparaturen (insbesondere für den Internet-Explorer auch größere Wartungsarbeiten&#8230;) ist unser <a href="http://www.brizzl.de">Portal zum Suchen und Finden von Personen </a>aus Eurer Umgebung wieder verfügbar. Es haben sich bereits einige Suchanzeigen angesammelt – die vielleicht ja für Dich aufgegeben wurden??</p>
<p>Wir möchten mit brizzl eine Plattform zur Verfügung stellen, die es auf einfache Weise ermöglicht, Kontakt zu „verpassten Gelegenheiten“, „besonderen Augenblicken“, „speziellen Momenten“, „dem schönsten Lächeln der Welt“, usw. aufzubauen. Mit anderen Worten eine Seite zum <strong>Suchen und Wiederfinden von unbekannten Personen.</strong></p>
<p>Jeder von uns kennt doch diesen einen, besonderen Moment: man guckt so vor sich hin und plötzlich kreuzt sich der Blick mit einer Unbekannten oder einem Unbekannten. Diese(r) erwidert den Blick, man lächelt sich vielleicht kurz an und ehe man sich versieht, ist sie oder er auch schon wieder verschwunden und geht aber nicht aus dem Kopf. Wie kann man sie oder ihn bloß wiederfinden?</p>
<p>Mir wurde tatsächlich von einer Geschichte berichtet, wo eine junge Frau ein Jahr lang jegliche Mühe und Reisen auf sich genommen hat, um den jungen Mann eines so besonderen Augenblicks wieder zu finden.</p>
<p>Das soll mit brizzl hoffentlich nun sehr viel einfacher werden!!</p>
<p>Das Aufgeben einer Suchanzeige erfordert die Registrierung mit minimalen Informationen. Im übrigen gilt für uns – und das steht ganz oben bei unseren Prinzipien: Eure Daten sind bei uns sicher! Wir möchten nicht, dass mehr davon sichtbar ist oder freigegeben wird, als Ihr selbst entscheidet!</p>
<p>Genauso einfach ist das Suchen – hierfür ist noch nicht einmal eine Registrierung notwendig. Mit einem gut ausgetüfteltem Such-Algorithmus könnt Ihr auf einer Landkarte (eingebunden durch Google-Maps) den Ort suchen, wo Ihr Euch aufgehalten habt.</p>
<div id="attachment_193" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://brizzl.wordpress.com/files/2009/11/unbekannte-personen-suchen-wiederfinden1.jpg"><img class="size-full wp-image-193" title="Unbekannte Personen suchen wiederfinden auf brizzl" src="http://brizzl.wordpress.com/files/2009/11/unbekannte-personen-suchen-wiederfinden1.jpg" alt="" width="500" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Unbekannte Personen suchen wiederfinden auf brizzl</p></div>
<p>&#160;</p>
<p>Falls dort eine unübersichtliche Anzahl von Anzeigen zu sehen ist, könnt Ihr sie durch Einschränkung des Kartenausschnitts oder des Zeitraums limitieren und so schneller die für Euch relevanten Anzeigen filtern. Das Maximum der dargestellten Anzeigen ist auf zurzeit zehn beschränkt. Das war nötig, um einen schnellen Seitenaufbau sicherzustellen. Es geht aber natürlich keine Anzeige verloren!!</p>
<p>Auch ist die Kontaktaufnahme auf so eine Anzeige denkbar einfach – hierfür ist allerdings wieder eine Anmeldung bei brizzl notwendig.</p>
<p>Natürlich freuen wir uns über einen hohen Verbreitungsgrad unserer brizzl-Seite (deshalb danken wir Euch auch hier für das Weiterempfehlen von brizzl <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Je höher die Bekanntheit ist, desto höher ist selbstverständlich  auch die Chance, sich dort wiederzufinden.</p>
<p>Dennoch ist brizzl natürlich nicht die einzige Internet-Seite, wo man solche Anzeigen aufgeben und finden kann. Da es unser größtes Anliegen ist, Euch bei der Suche Eures besonderen Augenblicks oder der speziellen Situation zu unterstützen, könnt Ihr in unserem Blog-Eintrag „<a href="http://brizzl.wordpress.com/2009/10/17/wiederfinden-personen/">Übersicht der Seiten zum Wiederfinden von Personen</a>“ eine gute Übersicht solcher Seiten bekommen!</p>
<p>Und falls Ihr auf allen dieser Seiten keine Anzeige zu Eurem Treffen finden konntet, empfehlen wir Euch natürlich, auf brizzl.de eine Such-Anzeige aufzugeben. Wir hoffen und wünschen Euch, dass Ihr schon bald eine Nachricht von der/dem Unbekannten in Eurem Messenger finden könnt! Und nun VIEL SPAß mit brizzl!!!</p>
<p>In Kürze (voraussichtlich sogar innerhalb der nächsten 24 Stunden) können wir eine weitere Neuigkeit bei brizzl ankündigen! Ihr dürft also gespannt bleiben&#8230;!</p>
<p>&#160;</p>
<p>Auch hier wieder der Hinweis und die Bitte in eigener Sache: wenn Ihr Kritik, Lob, Anmerkungen zu brizzl habt, freuen wir uns über Eure Hinweise an die Email-Adresse info@brizzl.com</p>
<p>&#160;</p>
<p>Euer brizzl Team</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wikipedia über die "Quadratestadt"]]></title>
<link>http://weikeinen.wordpress.com/2009/11/28/wikipedia-uber-die-quadratestadt/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:03:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>weikeinen</dc:creator>
<guid>http://weikeinen.wordpress.com/2009/11/28/wikipedia-uber-die-quadratestadt/</guid>
<description><![CDATA[Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 310.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Baden-Württembe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Die Universitätsstadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mannheim" target="_blank"><strong>Mannheim</strong></a> ist mit etwa 310.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die ehemalige Residenzstadt (1720–1778) der historischen Kurpfalz bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Von seiner rheinland-pfälzischen Schwesterstadt Ludwigshafen (164.000 Einwohner) ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.</p>
<p>Erstmals urkundlich erwähnt im Lorscher Codex 766, erhielt Mannheim 1607 die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben, auf sie ist die Bezeichnung <em>Quadratestadt</em> zurückzuführen.</p>
<p>Seit 1896 Großstadt, ist Mannheim heute bedeutende Handelsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt am Main und Stuttgart, unter anderem mit dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands, dem City-Airport und einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.</p>
<p>Einige wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim: Hier baute Karl Drais 1817 das erste Zweirad, 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen, und 1921 folgte der Lanz Bulldog. Der Mannheimer Julius Hatry konstruierte 1929 das erste Raketenflugzeug der Welt.</p></blockquote>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Zuallererst, dass Mannheim meist bei weitem unterschätzt wird.  Die Stadt soll ja nicht so schön sein etc&#8230;</p>
<p>Ganz im Gegenteil! Und jetzt hat auch noch der <a href="http://www.weihnachtsmarkt-mannheim.de/" target="_blank">Weihnachtsmarkt</a> geöffnet.</p>
<p>Außerdem ist Spaghettieis eine Mannheimer Erfindung!!!!!!!!!!!</p>
<blockquote><p><a title="Spaghettieis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spaghettieis">Spaghettieis</a> ist ein Speiseeis, das seinen Namen seiner besonderen Optik verdankt: Es sieht aus wie Spaghetti-Nudeln mit Tomatensoße. Es wurde Ende der Sechziger Jahre von dem Mannheimer Eisfabrikanten Dario Fontanella erfunden.</p></blockquote>
<p>Na wenn das mal nichts ist&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Miss Landmine-Wahlen in Angola und Kambodscha]]></title>
<link>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/25/miss-landmine-wahlen-in-angola-und-kambodscha/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:05:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>wirrklich</dc:creator>
<guid>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/25/miss-landmine-wahlen-in-angola-und-kambodscha/</guid>
<description><![CDATA[Während die USA erneut ein Landminenverbot verweigern, finden in Angola und Kambodscha Misswahlen mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Während die USA erneut ein <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/usa-landminen" target="_blank">Landminenverbot verweigern</a>, finden in Angola und Kambodscha Misswahlen mit politisch subversiver Kraft statt: Die Wahlen zur Landminen-Königin bzw. Miss Landmine. Ein klares Zeichen der Hilf- jedoch nicht der Hoffnungslosigkeit gegenüber der Asi-Macht USA.</p>
<p>Miss Landmine des Jahres 2008 in Angola ist:<br />
<!--more--><br />
<a href="http://wirrklich.wordpress.com/files/2009/11/landmine.jpg"><img src="http://wirrklich.wordpress.com/files/2009/11/landmine.jpg" alt="miss landmine angola" title="landmine" width="286" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-247" /></a></p>
<p>Landminen produzierende Länder sind:</p>
<p>USA<br />
Burma<br />
Iran<br />
Russland<br />
Cuba<br />
Korea (N/S)<br />
Singapore<br />
China<br />
Nepal<br />
Indien<br />
Pakistan<br />
Vietnam</p>
<p>Die USA gehören demnach zur Achse des Bösen dazu.</p>
<p>Quelle: <a href="http://miss-landmine.org/" target="_blank">http://miss-landmine.org/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klimawandellösungsansatz - Kurzvideo mit Humor und Inhalt - ]]></title>
<link>http://zeitblick.wordpress.com/2009/11/24/klimawandellosungsansatz-kurzvideo-mit-humor-und-inhalt/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:41:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pecwaldi</dc:creator>
<guid>http://zeitblick.wordpress.com/2009/11/24/klimawandellosungsansatz-kurzvideo-mit-humor-und-inhalt/</guid>
<description><![CDATA[La Chaussettologie &#8211; Challenge your world heißt das Video, welches auf Vimeo zu finden ist, un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://vimeo.com/7638567">La Chaussettologie &#8211; Challenge your world</a> heißt das Video, welches auf Vimeo zu finden ist, und mit einer entzückend animierten Welt und einem humorisitischen Blick auf unsere Umwelt und den Klimawandel blickt. Neben der kindlichen und harmonischen Ausarbeitung der Figuren und der Umwelt kommt die Botschaft nicht zu kurz. Ein wirklich sehr gelungenes Kurzvideo.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7638567&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA"><param name="quality" value="best" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="scale" value="showAll" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7638567&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA" /></object><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltherrschaft des Managements - Der Anfang des "gerechten" Wirtschaftskrieges ]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/24/weltherrschaft-des-managements-der-anfang-des-gerechten-wirtschaftskrieges/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:09:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über die Welt verbreitet. Management ist zu einem weltumspannenden Schlagwort geworden und bestimmt die Handlungsweise von Amerika bis Asien.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Organisieren, koordinieren, kommandieren, kontrollieren &#8211; die hölzerne, inzwischen weit verbreitete Sprache der Wirtschaftstechnokraten kündet von unfehlbarer Verwaltungseffizienz. Allerorten macht sich der neue Glaubenssatz von Industrialisierung und Verwestlichung breit. Von Stanford bis Tokio, von Madrid bis Dakar, von Athen bis zu den Pariser Vorstädten &#8211; überall befindet man sich im &#8220;Reich, in dem die Sonne nie untergeht&#8221;, im allmächtigen Managementimperium.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>„Management“ heißt der kommunikationswirksame Verkaufsschlager der westlichen Industrieländer. Hinter dem Zeitgeist-Konzept verbirgt sich ein uralter, der westlichen Tradition entsprungener Begriff, der sich ursprünglich auf Haus, Familie, Gerätschaften und Haushaltsführung bezog.<br />
Von Ökonomen aufbereitet und mit einer wissenschaftlich-technischen Aura versehen, wurde „Management“ zur Wirtschaftsdoktrin, zu einem Propagandainstrument der neuen Globalisierung eines Marktes ohne Grenzen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Genau wie die großen religiösen und politischen Imperien ist auch das weltweite Management ein Teil der Geschichte. Wer den Versuch wagt, die Entwicklung der Gesellschaft über einen sehr langen Zeitraum nach dem Muster der Erdgeschichte zu analysieren, wird auf die „geologischen“ Schichten einer Zeitarchitektur stoßen, die den Ist-Zustand der Zivilisationen in sich tragen. Traditionen überlagern sich wie Sedimente, auf deren Oberfläche jeweils eine neue Epoche entsteht, die dessen harrt, was unausweichlich auf den Menschen zukommt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Jede Form von Modernität ruht daher gewissermaßen auf einer verschütteten Vergangenheit, die sich der Mensch in Mythen oder wissenschaftlichen Deutungen zu erklären versucht. Doch um sich mit der Endlichkeit abzufinden, sie gewissermaßen zu bezähmen, bedarf eine menschliche Gesellschaft der Fähigkeit, die Schattenlinie zu erkennen, die jene Momente markiert, an denen Unumkehrbares geschieht. So gesehen, ist die lange Geschichte einer Zivilisation ein einziges, aus Schriftsedimenten bestehendes Textkompositum, durchzogen von eben dieser Schattenlinie, die eine nie endende Inszenierung der Zeit gestattet, eine Untiefe der Erinnerung, die ihr Spiel mit der Wirklichkeit treibt und dem Unsagbaren huldigt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Film versteht sich als eine Reflexion über den globalisierenden Westen. Er will an der Oberfläche der Sedimentschicht unserer Epoche den Moment entschlüsseln, der eine neue Qualität gegenüber den Brüchen und Übergängen der Vergangenheit darstellt: Wir leben heute in einer Ideenwüste leben, die aus dem Irrglauben geboren wurde, dass die Menschheit &#8211; unter der Wirkung der wissenschaftlich-technischen Wirtschaftsallmacht &#8211; zu einer dem Glück geweihten und von allen Zwängen befreiten „Post-Menschheit“ mutiert.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Laut diesem neuen Glauben befinden sich die desaktivierten, zu bloßer Folklore verkommenden Zivilisationen auf dem Wege der Selbstvernichtung. Damit erübrigen sich die Analyse des Textkompositums der Gesellschaft und die Suche nach der Schattenlinie, auch ist es nicht mehr nötig, eine Gesellschaft mit ihren unfassbaren Geheimnissen, ihrer Verletzlichkeit begreifen und ihr schöpferisches Potenzial und ihren Umgang mit den ihr eigenen Todestrieben erkennen zu wollen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die Arbeitsthese dieses filmischen Essays ist ein Satz, den Jean Paulhan in einer Abhandlung über die kubistische Malerei verwendete: „Entfernt die Bäume, die mir den Blick auf den Wald verstellen.“ Diese Metapher aus dem Pflanzenreich habe ich mir zum Grundsatz gemacht, denn unserer Zeit fehlt es an Erklärungen; ein Defizit, das durch die Fragmentierung und Abschottung des Wissens weiter akzentuiert wird. Doch genau diese Erstarrung hindert uns daran, eine Welt zu begreifen, die aus den Fugen gerät, aber nach wie vor in tief wurzelnden, noch immer wirksamen Traditionen verankert ist. Manche dieser Traditionen sind im Untergang begriffen, andere aber trotzen der Gleichschaltung durch die westlichen Systeme.<br />
In dieser Partie mit unsicherem Ausgang ist das weltweite Management &#8211; vom Westen als reines Instrument der Vereinheitlichung mittels wissenschaftlich begründeten Verwaltens konzipiert &#8211; ein neuer Einsatz/Trumpf.</p>
<p>Wie bereits frühere Filme des Autors stellt auch „Dominium Mundi – Die Weltherrschaft des Managements“ von Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftlern, Biologen und anderen zementierte Gewissheiten infrage. Die Methode des Films besteht nicht darin, sein Sujet – die Funktionsweise einer Zivilisation – zu zerpflücken und zu zerstückeln. Vielmehr seziert er es in der Manier des Kubismus: aus allen Perspektiven, von innen und von außen.</p>
<p>Grundansatz und Anliegen des Films ist es, die Fähigkeit zum Widerstand und die Fortdauer des „Materials Mensch“ sowie die immer währenden Widersprüche, die gewaltigen industriellen Umbrüche und die poetischen Rückzugsmöglichkeiten aufzuzeigen, die ein Film greifbar machen kann, wenn er mit der Gründlichkeit einer literarischen Erzählung vorgeht. Formal handelt es sich bei dem Film also nicht um ein Lehrstück, sondern um die Enthüllung miteinander verquickter Fragestellungen, die aus einem ganz einfachen Grunde undurchsichtig und schwer zu umreißen sind: Denn was der Westen vom Westen nicht wahrnimmt, kann auch in unsere Analysen nicht einfließen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaikoura]]></title>
<link>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/24/kaikoura/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:57:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>neusehland</dc:creator>
<guid>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/24/kaikoura/</guid>
<description><![CDATA[Diese Nacht war unruhig aber ich fühle mich trotzdem recht gut und stehe auf. Ausgiebiges Duschen mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Nacht war unruhig aber ich fühle mich trotzdem recht gut und stehe auf. Ausgiebiges Duschen mit anschließendem Kaffee trinken auf der Holzveranda bei fast blauem Himmel – w u n d e r b a r!<br />
Bald darauf wecke ich Nicole und schmeiße die Waschmaschine an. Hier in diesem Hostel kann die kostenlos genutzt werden – echt toller Service! Und es gibt frisch gebackenes Brot – lecker! Und kostenlosen Kaffee und Tee – ich bin fast grenzenlos begeistert.<br />
Nachdem die Wäsche versorgt ist, ist Nicole auch richtig wach und wir brechen auf, den Ort noch mal erkunden. Wir wollen zu dem Ticketschalter, der die Whale Watching Touren per Boot anbietet. Hier angekommen, sehen wir an einer elektronischen Anzeige, dass bisher eine Tour aufgrund ungünstiger Seeverhältnisse abgesagt wurde. Ich gucke auf das Meer und kann mir das nicht wirklich vorstellen, die See sieht doch eigentlich ganz ruhig aus? Naja, egal, wenn diese Anzeige schon was von Seekrankheit erzählt, dann wollen wir das heute sowieso nicht. Wir können ja morgen noch mal gucken, vielleicht passt es dann besser. Und so stiefeln wir wieder los und sehen uns mal das Town Centre an. Nichts wirklich berauschendes&#8230; Wir gehen in einen der Läden, die bearbeitete Paua anbieten und haben hier einiges zu gucken. Mit leeren Händen verlassen wir den Laden wieder. Sicher werden wir irgendwann wissen oder etwas finden was wir wollen. Zur „Feier des Tages“ werden wir uns heute wieder ein Riesensteak gönnen und ich möchte so gern mal diese Ofengemüsemischung probieren!<br />
Als wir heute in den Supermarkt kommen, haben wir viel Zeit um uns das Angebot genau anzusehen. Das mache ich dann auch – Nicole ist nur unwesentlich schneller als ich und so stehe ich allein an der Kasse und bringe unsere Schätze zum Auto. Wir räumen gemeinsam ein und fahren zu unserem Zimmer. Wieder werde ich lecker bekocht, das Ofengemüse hat mir lecker geschmeckt, und da es noch hell und auch einigermaßen warm ist, hocken wir uns raus.<br />
Ich beschließe noch mal an den Strand zu gehen. Das mache ich dann auch und ich schlendere gemütlich am Wasser entlang. Im Meer versuche ich irgendwo da draußen eine größeren Meeressäuger zu entdecken und sehe wohl doch nur Steine, die aus dem Wasser ragen, von ihm umspült werden und Wellen und Wellenkronen hervorrufen. Je mehr die Dämmerung einsetzt um so kälter wird auch der Wind und so mache ich mich auf den Rückweg. Dabei erlebe ich einen wunderschönen Abendhimmel. Das Rot der untergehenden Sonne färbt die Wolken ein, die Reflektion des Lichtes strahlt auch die Berge an – alles ist in ein warmes, weiches Licht getaucht&#8230;<br />
Im Zimmer bearbeitete ich noch Fotos bis tief in die Nacht – den Internetzugang hier muss ich doch einfach ausnutzen! Und dann geht’s irgendwann endlich ins Bett!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wale, Seehunde und Delphine, wir kommen!]]></title>
<link>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/24/wale-seehunde-und-delphine-wir-kommen/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:55:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>neusehland</dc:creator>
<guid>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/24/wale-seehunde-und-delphine-wir-kommen/</guid>
<description><![CDATA[Ich wache auf als es schon ein wenig hell ist und stehe auf. Die Luft aus dem Airbett ist wieder rau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich wache auf als es schon ein wenig hell ist und stehe auf. Die Luft aus dem Airbett ist wieder raus und ich bin noch müde. So schnappe ich mir meinen Schlafsack und mache es mir im Auto bequem. Sehr schnell schlafe ich wieder ein und werde wach, weil sich nebenan einige Leute unterhalten. Die hören gar nicht wieder auf und so beende ich meinen Schlaf, koche mir meinen Kaffee und hoffe, dass ich nicht angequatscht werde. So wach bin ich nämlich noch nicht!<br />
Als Nicole zwei Stunden später aufsteht, sind die Leute nebenan immer noch am Quatschen&#8230; Hat mittlerweile was Nerviges. Schlafen konnte sie schon längst nicht mehr aber sie hatte doch immer noch die Hoffnung, dass es vielleicht wieder ruhiger in Zeltnähe wird.<br />
Während Nicole sich fertig macht, beginne ich schon mal mit dem Leerräumen des Zeltes. Dann bauen wir das Zelt ab, einpacken und verstauen. Alles Andere ist inzwischen auch schon zusammen gepackt und verstaut und so können wir jetzt aufbrechen. Bevor wir den Campingplatz verlassen, wollen wir uns aber noch verabschieden. Ich gehe schon mal vor und Nicole kümmert sich um das Auto.<br />
Gavin ist bei seinem Nachbarn und so steuere ich geradewegs darauf zu. Unterwegs werde ich von anderen Campern angesprochen&#8230; Wir wurden hier doch genau registriert auch wenn uns sonst niemand direkt angesprochen hat. Zum Abschied gibt’s eine Umarmung und dann rollen wir vom Platz.<br />
Der Himmel ist leicht grau und es geht so gut wie kein Wind, was beim Packen des Zeltes äußerst hilfreich war. Nun sind wir wieder auf der Straße und fahren an der Ostküste entlang. Wenig Verkehr, entspanntes Fahren.<br />
Wir kommen an der Stelle vorbei, wo viele Crayfish gefangen werden. Wir wissen nicht genau ob Crayfish nun Languste, Lobster oder Hummer ist aber irgend sowas in der Art garantiert. Kurz darauf sehen wir ein Hinweisschild, dass hier auf einer Strecke von vier Kilometern Seehund Kolonien sind! Jetzt gucke ich aber ganz genau auf das Wasser und die großen Steine und Felsen, die darin sind und bald sehe ich auch den ersten Seehund. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher aber es sieht so aus&#8230; Und als Nicole fragt, ob ich schon einen gesehen habe, bejahe ich. Die nächste Möglichkeit fahren wir links ran und steigen aus. Nicole hat den Fotoapparat in der Hand und sie macht die ersten Bilder von Seehunden in freier Natur. Im Prinzip könnte man ganz nah ran gehen aber das ist nicht ungefährlich. Denn schließlich sind es freilebende und wilde Tiere, die durchaus zu beißen. So bleiben wir in sicherer Entfernung und beobachten das Treiben. Naja, eigentlich ist es ja kein wirkliches Treiben, denn die Tiere liegen auf den Steinen und schlafen oder relaxen. Manchmal gähnt auch Eines oder hebt den Kopf oder bettet sich um oder … Zwei kleinere „kabbeln“ sich und ich bin so oder so fasziniert, die Tiere aus dieser Nähe sehen zu können.<br />
Ab jetzt fahren wir jede Haltemöglichkeit an und Nicole schaut, ob sie wieder ein lohnenswertes Motiv entdecken kann. Der erste Halt hat uns jedoch die meisten Tiere und somit auch die besten Motive geboten. Bis nach Kaikoura sind es nur noch wenige Kilometer und so sind wir schnell in dem Ort.<br />
Kaikoura lebt von, mit und für die Touristen und Besucher. Viele Hostels, Motels und Lodges, die Übernachtungen anbieten. Daneben einige Restaurants, Cafés und Bars, Souvenirläden und Krimskramsläden. Außerdem werden hier Whale Watching Touren sowohl mit dem Schiff als auch mit dem Helikopter angeboten.<br />
Wir fahren den Ort ab, der an sich nur eine Durchfahrt auf dem Weg nach Christchurch ist. Bald haben wir auch das Hostel gefunden, in dem wir unser Glück versuchen wollen. Ich steige aus und frage nach. Ja, es ist etwas frei. Ich bekomme die Räume gezeigt und darf mir einen aussuchen, wir sind bisher die Einzigen hier. Und so suche ich das Zimmer aus, dass nicht direkt an der Straße liegt und eine recht gute Matratze zu haben scheint. Zwar sind die Zimmer recht klein – wir könnten hier kein Airbett auf den Boden legen – aber mir gefallen sie. Ich hole Nicole mitsamt dem Auto auf den Hof und zeige ihr das Zimmer. Wir lassen uns häuslich nieder&#8230; Heute werden wir nur noch irgendwann ein wenig einkaufen, etwas essen und sonst nix tun. Da wir das Nixtun anderen Aktivitäten vorziehen, ist es schon fast acht als wir zum Supermarkt vor Ort aufbrechen. Wir kommen dort an und stellen fest, dass dieser um acht schließt. So ein Mist! Es sind zwar noch ein paar Leute drin aber zu ist ja nun mal zu. Oder??? Nach uns ist noch ein Auto auf den Parkplatz gefahren und die Insassen steigen aus und gehen rein in den Supermarkt. Wir schauen uns verdutzt an – ja, geht das denn? Okay, dann gehen wir doch auch einfach noch rein und holen uns nur das, was wir heute Abend noch brauchen.<br />
Und so stürzen wir aus dem Auto und stürmen im Laufschritt in den Laden, in den wir tatsächlich ohne jeden Halt rein kommen. Greifen uns einen Korb und suchen sehr schnell unsere Sachen zusammen. Wie fix wir doch sein können!!!<br />
Bald darauf sind wir an der Kasse. Und es scheint das Selbstverständlichste der Welt zu sein, dass wir jetzt noch hier einkaufen, während die Mitarbeiter doch eigentlich längst Feierabend haben. Ich werde freundlich wie immer bedient und verabschiedet und kann es irgendwie immer noch nicht wirklich fassen&#8230; Am Auto können wir gar nicht anders als diese Situation mit D zu vergleichen. Aus unseren Erfahrungen heraus wären wir a) gar nicht mehr rein gekommen und wenn doch b) hätten Mitarbeiter gesehen, die alle die Mundwinkel gaaaanz weit unten haben und c) uns sicher irgendeinen blöden Kommentar hätten zukommen lassen. Habt ihr da andere Erfahrungen gemacht? Speziell in Supermärkten? Kommentare schwer erwünscht!<br />
Wir fahren zurück zu unserem Hostel, Nicole brät uns ein Riesensteak mit einer Zwiebel und bald darauf ist das auch schon in unserem Bauch. In unserem Zimmer beschäftige ich mich noch ein wenig mit dem Internet und merke bald darauf schon wieder meine Müdigkeit. Ich muss dringendst ins Bett! Ohhhh&#8230;. wie himmlisch&#8230; Ich genieße einfach nur, während Nicole noch aufbleibt.<br />
„Morgen, morgen gucken wir vielleicht Wale!“ ist mein letzter Gedanke vorm Einschlafen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufbruch aus Picton]]></title>
<link>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/22/aufbruch-aus-picton/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 04:00:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>neusehland</dc:creator>
<guid>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/22/aufbruch-aus-picton/</guid>
<description><![CDATA[Diese Nacht war nicht so toll – da habe ich die Nacht davor im Auto besser geschlafen. Naja, ist ja ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Nacht war nicht so toll – da habe ich die Nacht davor im Auto besser geschlafen. Naja, ist ja nur eine Nacht. Ich stehe auf, mache mir Kaffee und schaue in unserem Reiseführer nach unserem nächsten Ziel. Das soll Kaikoura werden aber vorher wollen wir noch auf einem Doc-Campingplatz ein paar Tage bleiben. Unsere Reisekasse kann nicht schon wieder mehrere Tage im Hostel vertragen.<br />
Der Campingplatz liegt kurz hinter Blenheim, direkt an der Küste. Und so lese ich ein wenig über die Südinsel, trinke meinen Kaffee und vertrödele die Zeit. Bald werde ich Nicole wecken, bis dahin kann ich ja noch ein wenig schreiben. Das mache ich auch und ich bin ein wenig erschrocken als Nicole dann auf einmal schon neben mir steht! Nicole als Frühaufsteherin ist für mich immer noch ein wenig ungewohnt.<br />
Passt aber heute gut. Ich schließe das Netbook und gehe in unser Zimmer. Hier beginne ich schon mal mit dem zusammen räumen unserer Sachen, bringe die ersten Teile ins Auto  um wieder zurück zu gehen. Nicole ist inzwischen auch so weit fertig, es sind noch mehr Sachen zusammen geräumt und ich gehe wieder. Bald ist das Auto gepackt, ich gebe den Schlüssel ab und wir können los.<br />
Von Picton nach Blenheim ist es gar nicht weit. Und als wir dort sind, fahren wir erstmal wieder durch die Hauptgeschäftsstraße. Und suchen einen größeren Supermarkt. Da dieser eine neue Fassade bekommt, ist für uns erstmal nicht ersichtlich wo er ist. So fahren wir weiter durch den Ort, bis wir ihn dann endlich entdecken. Gut bepackt verlassen wir den Markt bald und fahren weiter Richtung Süden. Auf der Strecke ist eine Baustelle und hier fehlen die Baustellenschilderhalter. Es gibt eine Ampel! Wir spekulieren darüber, ob das jetzt nur hier so ist und ob es eine Ausnahme ist, weil es vielleicht nicht genug geeignetes Personal für den Job gab&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Wir werden es wohl erst später wirklich wissen&#8230;<br />
Bald darauf müssen wir auch schon abbiegen, damit wir zum Campingplatz kommen. Die Sonne scheint, der Wind pustet und ich bin gespannt. Der Campingplatz liegt wirklich direkt am Meer und mir gefällt es hier. Hundertausend kreischende Möwen sind hier, die  sofort um mich herum schwirren als ich mit meinem Brötchen aus dem Auto steige. Na, das finde ich ja jetzt schon etwas heftig! Egal, ich setze mich auf eine Bank, schaue aufs Meer und bin glücklich. Ja, das ist schön. Nicole ist etwas unglücklich. Der Wind pustet doch ganz schön und wo wollen wir hier das Zelt aufstellen? Hier, wo wir jetzt stehen, geht es nicht. Und so gehen wir den Platz ab und finden letztendlich einen halbwegs geeigneten Platz. Wir holen das Auto und ich fange an, das Zelt aufzustellen. Nicole schicke ich spazieren&#8230; Sie fragt zweimal nach, ob das auch wirklich okay so für mich ist und schießt dann endlich los. So kann ich nach meiner Nase das Zelt herrichten – gefällt mir besser.<br />
Ich werkele so vor mich hin, und als ich alles fertig habe, fährt der Campervan, der bisher neben uns gestanden hat, weg. Und ich gucke mir mal „seinen“ Platz an&#8230; Der wäre ja viel besser als der, wo wir jetzt stehen! *grmpf* Hätte der … nicht mal eher fahren können??? Ich überlege, ob ich umbaue, habe aber keine Lust dazu und lasse es. Kurze Zeit später ist Nicole wieder da, ihr zeige ich den frei gewordenen Platz und es gibt keine Diskussion, das Zelt wir umgestellt! Irgendwie bekommen wir das aufgebaute Zelt dorthin transportiert und ich richte alles wieder her&#8230; Innerlich grummele ich natürlich – war ich doch gerade fertig mit fast allem! Letztendlich ist es aber genau die richtige Entscheidung – hier stehen wir dreitausendmal besser!<br />
Irgendwann bin ich dann auch so weit und wir können uns auf die Campingstühle setzen. Ich bin k.o.. Und so verbringe ich den Rest des Tages mit herrlichem Nichtstun. Als die Sonne untergeht, wird es merklich sehr frisch und wir ziehen uns ins Auto zurück. Ich bin bald sehr, sehr müde und so verziehe ich mich ins Zelt. Kaum bin ich im Schlafsack, bin ich auch schon eingeschlafen – Nicole neben mir und alles ist gut!<br />
Am nächsten Morgen höre ich nur den Wind&#8230; Egal, ich muss aufstehen. Raus aus dem Zelt und ich sehe grauen Himmel. Der Wind pustet und ich hoffe, dass sich das Wetter im Laufe des Tages noch bessert. Leider ist dem nicht so, es wird ein grauer, windiger und kalter Tag an dem nur noch der Regen fehlt um sich ins novemberliche D zurück versetzt zu fühlen&#8230; Dafür schaffe ich es heute, mal wieder ein wenig mehr zu schreiben auch wenn ich es nicht einstellen kann – wir sind hier ohne jeden Funkkontakt.<br />
Heute Abend gehe ich vor Nicole ins Bett und kann auch ohne sie an meiner Seite gut einschlafen. Bevor ich einschlafe drücke ich mir aber noch die Daumen, dass es morgen besseres Wetter gibt.<br />
Mein Daumendrücken ist belohnt worden. Als ich wach werde höre ich kaum Wind, das Meer ist irgendwie auch leise, die Vögel zwitschern und ich habe das Gefühl von Sonne&#8230; Nix wie raus und gucken. Ja, richtig, blauer Himmel, kaum Wind&#8230; herrlich! Ich bin sehr zufrieden. Der Kaffee schmeckt gleich richtig gut und ich kann die Zeit zum Wachwerden genießen. Nicole lasse ich heute schlafen&#8230; wir haben ja nichts vor.<br />
Irgendwann schaut sie dann auch um die Ecke und wir genießen gemeinsam die Sonne. Da hält neben uns ein Mann auf einem Quad – die hier irgendwie fast jeder zu haben scheint. Er spricht uns an und wir verstehen ihn doch tatsächlich. Mit ihm quatschen wir eine Weile und erhalten dann eine Einladung für heute Abend auf ein Bier und Wein. Ja, dass machen wir doch glatt.<br />
Der Wind ist inzwischen wieder etwas stärker und ich habe Lust auf einen Spaziergang. Ich packe mich warm ein und klemme mir Nicole unter den Arm, die nicht so recht weiß, ob sie Lust auf einen Spaziergang hat.<br />
Nachdem wir die Büsche des Campingplatzes hinter uns gelassen haben, frischt der Wind noch einmal mehr auf und Nicole friert doch zu arg. So geht sie wieder zurück und ich gehe weiter den Strand entlang. Für heute – so habe ich es mir vorgenommen – sollen die Muscheln mal am Strand bleiben. Und auf einmal lässt der Wind nach, die Sonne wärmt ungemein und ich genieße meinen Spaziergang. Der Strand besteht hier aus kleinen Kieselsteinen und auch Sand. Es lässt sich gut gehen. Je weiter ich gehe, um so mehr kleine Felsen und Steine sehe ich im Wasser und auch am Strand. Es werden immer mehr Felsen und Steine aber es lässt sich gut gehen. Und dann entdecke ich an einem großen Stein festsitzende Muscheln. Das Meer ist ganz ruhig, sehr wenige Wellen und hier zwischen den Steinen gluckert es leise vor sich hin. Einige Meter weiter beginnt hinter dem Strand eine Wiese. Ich gehe an ihr vorbei und erreiche das Ende der Bucht, die nach dem Knick weiter geht, eine weitere Bucht. Ich entdecke in einiger Entfernung einen Leuchtturm – mir aber zu weit weg um dorthin zu gehen. An der Nähe des Wassers ist der Wind wieder stärker. Ich turne ein wenig auf den Steinen im Wasser rum, schaue mir die Muscheln an. Beobachte die Vögel, die weiter draußen im Wasser auf den Steinen sitzen und freue mich einfach. Nun mache ich mich langsam auf den Rückweg und sehe am Strand, wo ich her gekommen bin, eine einzelne Person entlang gehen. Selbst von hier erkenne ich Nicole und noch mehr Freude macht sich in mir breit. Ich gehe jetzt sehr nah an der Wasserlinie entlang, entdecke lebende Miesmuscheln, Steine in allen möglichen Farben und Schattierungen und lasse alles dort liegen, wo es liegt.<br />
Jetzt ist auch Nicole bei mir und während sie noch zum Ende der Bucht geht, schlendere ich weiter am Wasser entlang. Und dann sehe ich eine ganz große Muschel, etwas eingeklemmt zwischen zwei Steinen. Die muss ich mir mal näher angucken&#8230; Sie lässt sich gut lösen und ich halte meine erste echte Paua in der Hand! Außen hat die Paua kleinere Löcher in einer geschwungenen Linie, die bis ins Muschelinnere gehen. Innen ist die Paua mit wunderschönen schillernden Farben ausgestattet. Ich freue mich so darüber, dass mein Vorsatz, heute mal keine Muscheln mitzunehmen, gebrochen werden muss. Und Nicole rufe ich voller Freude zu: „Ich habe meine erste Paua gefunden!“ Nicole kommt zu mir und zusammen bestaunen wir diese Muschel. Nun bin ich im Such-Rausch – vielleicht finde ich ja noch eine??? Und so schaue ich ganz genau in das Wasser, zwischen die Steine und suche die Flächen mit den Augen ab. Und ich finde noch zwei weitere intakte Muschelhälften <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ! Mit reicher Beute kehre ich von meinem Spaziergang zurück – ich freue mich, dass ich losgegangen bin. Es hat mir sehr gut getan aber für heute reicht es mir auch an Bewegung. So hole ich mir meinen Stuhl aus dem Auto und mache es bequem.<br />
Inzwischen ist es nachmittag geworden. Der Mann von heute morgen fährt auf seinem Quad vorbei, hält an und vergewissert sich, dass wir auch nachher wirklich kommen. Ja, versichere ich ihm, wir kommen. Und er fährt strahlend lächelnd zu seinem Wohnwagen. Kurz darauf ist Nicole bei mir, auch sie hat er daraufhin angesprochen. Wir müssen beide grinsen. Ich erinnere Nicole, dass hier in Neuseeland der Abend früh anfängt, also nicht erst so gegen acht dorthin gehen. Spätestens um sechs sollten wir bei ihm sein. Okay, Nicole will aber noch mal ein bisschen gehen und so trollt sie sich wieder zum Strand, während ich beim Auto bleibe und die letzten Sonnenstrahlen genieße. So langsam wird es frisch und ich packe unsere Sachen zusammen und ins Auto. Da kommt der gute Mann schon wieder und fragt, wo wir denn blieben&#8230; Ts, Neuseeländer&#8230; Ich erzähle ihm, dass wir gleich kommen und Nicole eben noch mal ein bisschen unterwegs ist. Er fragt nach meinem Namen. Und ob Lili mein richtiger Name ist. Und dann versucht er verzweifelt, Marlies auszusprechen. Der Arme, er gibt sich wirklich alle Mühe, aber es will nicht wirklich klappen und so ist Lili dann doch besser und voll akzeptiert. Er heißt übrigens Gavin. Ich bin mir da nicht so ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe aber das werde ich sicher noch herausfinden.<br />
Er schlendert von dannen und ich gehe zum Strand, nach Nicole gucken. Ich sehe sie auch, nicht mehr ganz so weit weg. Kurze Zeit später steht sie vor mir und ich erzähle ihr, dass wir schon heiß erwartet werden. Okay, dann jetzt Aufbruch&#8230;  Mit einem leichten Unsicherheitsgrinsen auf unseren beiden Gesichtern machen wir uns auf den Weg. So ein Campingplatz hat da wirklich seine Vorteile, keine weite Wege irgendwo hin.<br />
Am Wohnwagen angekommen, gehen wir ins Vorzelt. Und Gavin freut sich, dass wir endlich da sind. Es wird ein lustiger Abend. Wir erhalten viele Informationen über die Südinsel, das Fischen und das Campen. Handynummern werden ausgetauscht, Wein und Bier fließen und wir sitzen einige Zeit zusammen. Gegen zehn brechen wir dann aber auf – Neuseeländer gehen eigentlich früh zu Bett. Ich bin ganz schön bedudelt und werde gleich ins Bett gehen – Wein ist nichts gegen Durst! Nicole bleibt noch ein wenig auf, während ich ins Zelt wanke. Oje, das war eindeutig ein wenig zu viel für mich! Ich krabbele in den Schlafsack und kann recht schnell einschlafen.<br />
Nachts werde ich wach, ich habe Durst! Aber jetzt aufstehen mag ich nicht und so schlafe ich wieder ein, allerdings bin ich morgens nicht wirklich fit. Ich stehe auf, leichte Kopfschmerzen und mein Magen ist auch nicht so gut drauf. Sch&#8230; Alkohol! Auf solche Nachwirkungen kann ich gut verzichten. Der Kaffee tut gut und eigentlich hatte ich gestern mit Gavin vereinbart, dass ich heute mit ihm nach Blenheim fahre. So wie ich mich fühle mag ich aber gar nicht! Ich brauche heute Ruhe, Entspannung und viel frische Luft! Gavin ist auch schon auf den Beinen und kommt direkt zu mir – ich sage ihm, dass ich nicht mitkommen werde, mein Magen&#8230; Er guckt etwas ungläubig, so viel Wein war das doch gar nicht?, aber mein Bauch ist halt sensibel geworden. Und so wird er allein fahren. Ich brauche den ganzen Tag um irgendwie durch zu kommen. Mache Mittagsschlaf, faulenze in der Sonne und bin so heilfroh, hier geblieben zu sein&#8230; Nicole ist übrigens fit wie ein Turnschuh, sie geht viel spazieren und genießt den Strand.<br />
Heute stellen wir mal wieder ein Phänomen fest: scheint die Sonne und es geht kein Wind ist es richtig, richtig warm. Sobald der Wind dazu kommt, wird es gleich richtig kalt, man muss sich etwas überziehen, im Schatten wird es sehr unangenehm kühl. Und sobald man sich an eine windgeschützte Ecke sitzt, wird es in Sekundenschnelle wieder sehr, sehr warm&#8230; Abends wird es auch recht frisch. Lange draußen sitzen konnten wir bisher abends nicht – die Sonne hat nicht mehr Kraft um zu wärmen und dieser kalte Wind&#8230; brrrr&#8230; Gerade, wenn er aus dem Süden kommt, die Antarktis ist ja nur rund 5000 Kilometer entfernt, ist die Kälte des Windes doch sehr zu spüren. Wir hoffen ja noch auf die vor uns liegenden Monate. Insgesamt empfinden wir beide es aber als zu kalt für unser Wärmebedürfnis. Hätte ich gewusst, dass das Wetter hier so ist, wie es nun mal ist, ich glaube nicht, dass wir so viele Wochen hier Urlaub geplant hätten. Aber, wie gesagt, die richtig schönen Monate mit warmen Wetter sollen ja noch kommen – lassen wir uns überraschen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wanganui]]></title>
<link>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/22/wanganui/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 03:47:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>neusehland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ist der Himmel blau und ich freue mich. Aufstehen, Wäsche mitnehmen und rein in den Tag. Es is]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ist der Himmel blau und ich freue mich. Aufstehen, Wäsche mitnehmen und rein in den Tag. Es ist noch vor acht und ich genieße die ersten Sonnenstrahlen dieses Tages. Bald darauf starte ich die Waschmaschine – Nicole kann heute „ausschlafen“. Es dauert gar nicht lange, da hängt die Wäsche auch schon auf der Leine und Nicole erscheint im Garten. Wir wollen heute eine Fahrt mit dem Dampfschiff auf dem Whanganui machen und vorher noch etwas Essen.<br />
Eigentlich wollten wir ja das Mittags-Buffet des Chinesen genießen aber wir trödeln uns fest und brechen dann doch ziemlich hektisch auf. Für das Buffet wird es jetzt zeitlich zu knapp, der Dampfer legt um zwei Uhr los und wenn schon Buffet, dann wollen wir es auch richtig genießen können. So weicht Nicole nach dem Kauf unserer Tickets auf eine Food-Kette aus, die chinesische Gerichte anbietet. Bei dieser Kette wird das Gericht, das man ausgewählt hat, frisch nach der Bestellung zubereitet. Ausgesprochen lecker. Ich habe keinen Hunger und so lasse ich das Mittagessen ausfallen.<br />
Als wir unsere Tickets geholt haben, hat Nicole entdeckt, dass man selbst mitgebrachte Speisen und Getränke auf dem Dampfer nicht verzehren „darf“. Ich habe aber den Rucksack voll damit und so trinke ich mich durch das Mitgebrachte. Wir schlendern dann gemächlich zur Ablegestelle und warten dort in der Sonne auf das Zeichen zur Abfahrt. Der Dampf steigt schon schwarz aus dem Schornstein, die Crew ist schwer beschäftigt alles herzurichten und ich kämpfe mich durch 1,5l Diet-Coke. So schnell habe ich noch nie soviel getrunken aber ich schaffe es, die Flasche vor dem Ablegen zu leeren und zu entsorgen. Meine mitgebrachten Reiswaffeln nehme ich dann halt wieder mit zurück – haben ja nicht viel Gewicht *g*.<br />
Bald stößt auch der weiße Dampf aus dem Signalhorn heraus und wir können auf den Raddampfer. Diese Fahrt habe ich mir gewünscht – ich mag den Fluss sehr und eine Fahrt auf einem Raddampfer habe ich noch nie erlebt. Da das Wetter schön sommerlich aussieht haben wir uns in helle Hosen gekleidet aber vorsorglich unsere Fleecejacken mitgenommen. Und letzteres ist auch ganz gut, denn der Wind ist doch sehr frisch.<br />
Über einen kleinen roten Teppich mit den Worten „Welcome“ darauf gelangen wir auf den Dampfer. Es fahren einige Leute mit uns. Wir suchen uns einen Platz ganz vorn – möchten wir (vor allen Dingen ich!) alles von der Strecke mitbekommen. Die Fahrt wird insgesamt zwei Stunden dauern. Es geht flussaufwärts, dann wird gewendet und wieder zurück. Ich freu mich total und bin auch ein bisschen aufgeregt und aufgedreht. Endlich geht es los! Wir tuckern flussaufwärts und bemerken dabei nach kürzester Zeit, dass es eine ziemlich sehr dumme Idee war, diese Fahrt mit hellen Hosen zu unternehmen. Der dunkle Rauch aus dem Schornstein russt uns ganz schön ein, wir sehen die Partikel sehr gut auf unseren Hosen, hoffen, dass sie wieder raus gehen und wissen, dass wir nachher noch mal die Waschmaschine bemühen dürfen. Sehr schlau, was wir da entschieden haben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ! Aber gut, dass wir die Jacken haben – der Fahrtwind ist kühl und wir sind mehr als heilfroh über die zusätzliche wärmende Schicht auch wenn sie uns nicht komplett warm hält.<br />
Auf unserer Fahrt lässt sich schon gut erkennen, wie der Fluss immer schmaler wird. Rechts und links des Ufers grüne Hänge, Bäume und vereinzelt ein Wasserzugang. Ich freue mich über die neue Perspektive, die ich durch die Fahrt auf dem Wasser gewinne. Sagte ich schon, dass ich den Whanganui sehr mag??? Je länger wir fahren umso üppiger und dichter wird das Grün. Wir stellen uns vor, wie die Waimarie, die jetzt über 100 Jahre alt ist, damals hier lang fuhr. Was die Menschen an hatten und wie die Flussufer wohl damals ausgesehen haben. Unsere hellen Hosen haben inzwischen immer mehr schwarze Teilchen auf dem Stoff aber die hellen Farben sind noch sehr gut zu erkennen&#8230; Ich genieße diese Fahrt sehr.<br />
Bald sind wir am Wendepunkt angekommen und es geht auch schon wieder zurück zur Anlegestelle. Und wir verziehen uns unter Deck. Mit unserem Fahrticket haben wir auch einen Gutschein für einen Kaffee oder Tee sowie ein „scone“ erworben. Da wir Beide nicht wissen, was das ist, sind wir nahezu gezwungen, diesen Gutschein einzulösen. Interessiert schauen wir, was wir gereicht bekommen. Ein Scone, so lernen wir heute, ist ein Trockengebäck, eine Mischung zwischen Brötchen und trockenem Kuchen. Dieser wird uns aufgeschnitten und mit Marmelade und Sahne auf beiden Hälften gereicht. Aha – ich setze mich und muss gleich probieren. Kann man essen, ist aber nix „dolles“. Der (oder die? Oder das?) Scone ist ohne eigenen Geschmack, der Kaffee ist trinkbar und Nicole hat schwarzen Tee mit Milch bekommen. Da sie ihn nicht mag, nehme ich ihn eben. Und schwupp&#8230; in Lili drin <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Als wir gerade aufstehen wollen um noch ein wenig an Deck zu gehen, setzt sich ein junger Mann aus der Mannschaft zu uns. Er fragt uns, ob wir an einer Befragung zur Fahrt teilnehmen würden. Wir stimmen zu. Der junge Mann nimmt seinen Stift in die Hand und zeitgleich schießt die Zunge leicht nach oben gebogen aus dem linken Mundwinkel hervor während er schreibt. Nicole und ich schauen uns an, wir müssen leicht grinsen und ab dem Moment hat Nicole ein Dauergrinsen auf dem Gesicht, das den Armen nun – neben seiner spürbaren Unbehaglichkeit beim Ausführen dieser Aufgabe – die ganze Befragung über begleitet. Immer, wenn er Nicole ansieht, ist er völlig irritiert. Daher bekomme nur ich Fragen gestellt. Zu seinem Glück sind es nur drei aber die reichen ihm völlig. Froh, dieses hinter sich gebracht zu haben, verlässt er unseren Tisch. Ein älteres Pärchen sitzt an einem anderen Tisch und zu denen geht er nun. Mit ihnen fällt es ihm – selbst für uns – sicht- und spürbar &#8211; leichter. Er sagt ihnen frei heraus, dass er diese Aufgabe überhaupt nicht mag. Nicole ist immer noch am grinsen und wir gehen hinaus. Wie gut, dass wir nicht gekichert haben obwohl es in uns Beiden doch sehr arg kribbelte!<br />
Der Wind an Deck ist immer noch sehr frisch und bläst, so dass wir uns schnell wieder unter Deck verziehen. Hier ist es angenehm warm, die Sonne hat den Raum aufgeheizt. Der Fluss ist inzwischen schon wieder breiter geworden – wir sind bald wieder am Anleger. Und richtig, da kommt auch schon die Durchsage des Kapitäns, dass wir uns bitte alle auf das Oberdeck begeben sollen. Das tun wir prompt. Wir beobachten das Anlegen des Schiffes und haben wieder festen Boden unter den Füßen. Nicole hat diese Fahrt mir zu liebe gemacht und ich habe sie genossen.<br />
Jetzt aber nix wie ins Hostel und Waschmaschine anschmeißen, damit die Hosen bis morgen trocken sind. Während ich mich um die Wäsche kümmere, fährt Nicole kurz einkaufen. Ich komme im Hostel mit einer Mitarbeiterin des Teams ins Gespräch und wir reden über den Fluss. Sie hat ein Buch darüber da, das sie mir in die Hand drückt. Ein Fotoband, der schon einige Jahre alt ist, mir aber gut gefällt und viele Informationen über den Fluss und die Menschen sowie die Region rund um den Fluss gibt. Ich lese, schaue mir die Fotos an und die Zeit verfliegt.<br />
Inzwischen ist es Abend geworden, die Sonne nur noch schwach am Himmel und die Wäsche leider noch nicht ganz trocken. Nicole ist auch schon längst wieder da und nun können die Pfannkuchen gemacht werden! Lecker! Während Nicole bruzelt, nehme ich die Wäsche ab und bald darauf sitzen wir am Tisch und speisen. Den Abend verbringen wir gemütlich beieinander sitzend in unserem Zimmer. Wir planen die nächsten Tage und bald darauf werden meine Augen soooo müde, dass ich unbedingt sofort ins Bett muss. Das mache ich auch, verkrieche mich unter die Bettdecke, lasse den Tag Revue passieren und bekomme noch mit, wie auch Nicole ins Bett krabbelt und schwupp&#8230; bin ich eingeschlafen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Empfehlenswerter Fotoblog - Jeriko.de]]></title>
<link>http://zeitblick.wordpress.com/2009/11/18/empfehlenswerter-fotoblog-jeriko-de/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:41:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pecwaldi</dc:creator>
<guid>http://zeitblick.wordpress.com/2009/11/18/empfehlenswerter-fotoblog-jeriko-de/</guid>
<description><![CDATA[Wer sich ein wenig für Fotografie interessiert und gerne von anderen Fotokünstlern inspirieren lasse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer sich ein wenig für Fotografie interessiert und gerne von anderen Fotokünstlern inspirieren lassen möchte oder aber einfach schöne Bilder genisen und ggf. kommentieren möchte ist hier genau richtig. Es werden auf <a href="http://www.jeriko.de/">www.jeriko.de</a> regelmäßig neue Fotografen vorgestellt mit deren Werke. Also immer ein Beusuch wert.</p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/">www.jeriko.de/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieder ein Stöckchen]]></title>
<link>http://diezicke.wordpress.com/2009/11/15/wieder-ein-stockchen/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:37:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>diezicke</dc:creator>
<guid>http://diezicke.wordpress.com/2009/11/15/wieder-ein-stockchen/</guid>
<description><![CDATA[1. Welches Parfum benutzt du zur Zeit? Tommy Girl oder Chloe 2. Song des Tages 21 Guns von Green Day]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>1. Welches Parfum benutzt du zur Zeit?</strong></p>
<p>Tommy Girl oder Chloe</p>
<p><strong>2. Song des Tages</strong></p>
<p>21 Guns von Green Day</p>
<p><strong>3. Was ist dein Lieblingsfilm?</strong></p>
<p>Eher war es die Serie Emergency Room</p>
<p><strong>4. Was ist dein Highlight des Tages?</strong></p>
<p>Die tolle Begrüßung meiner Familie als ich Feierabend hatte</p>
<p><strong>5. Was willst du unbedingt lernen?</strong></p>
<p>Scrapbooking, digital</p>
<p><strong>6. Was hast du zuletzt gekauft?</strong></p>
<p>Brot</p>
<p><strong>7. Was ist dein Lieblingswetter?</strong></p>
<p>25 Grad, blauer Himmel</p>
<p><strong>8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?<br />
</strong></p>
<p>abnehmen</p>
<p><strong>9. Was denkst du über die Person, die dich getaggt hat?</strong></p>
<p>&#8230;.</p>
<p><strong>10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo in der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?</strong></p>
<p>an der Nordsee, oder Irland</p>
<p><strong>11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?</strong></p>
<p>meine unreine Haut</p>
<p><strong>12. Wenn du für die nächsten Stunden irgendwo auf der Welt sein könntest, wo wärst du gerne?</strong></p>
<p>am Meer</p>
<p><strong>13. Mit welchem Kompliment kann man dir eine richtige Freude machen?</strong></p>
<p>Solange es von Herzen kommt</p>
<p><strong>14. Wen würdest du gerne mal treffen?</strong></p>
<p>Den Präsidenten der Vereinigten Staaten</p>
<p><strong>15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?</strong></p>
<p>Ne Schwarze Hose</p>
<p><strong>16. Was ist dein Traumjob?</strong></p>
<p>Hebamme</p>
<p><strong>17. Welche sind deine Lieblingsbands?</strong></p>
<p>Reamonn</p>
<p><strong>18. 3 Dinge, die dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern</strong></p>
<p>Mein Mann , unser Sohn und mein Job</p>
<p><strong>19. Welche Jahreszeit magst Du am liebsten?<br />
</strong></p>
<p>Ich denke der Frühling und Herbst</p>
<p><strong>20. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?</strong></p>
<p>Pokerface Lady Gaga</p>
<p><strong>21. Was ist deine Lieblingsserie?</strong></p>
<p>Emergency Room</p>
<p><strong>22. Was hast du gerade an?</strong></p>
<p>Shirt und Jogginghose</p>
<p><strong>23. Was ist dein Lieblingsbuch?</strong></p>
<p>Tintenherz Serie</p>
<p><strong>24. Mein Mittagessen?</strong></p>
<p>Ne Semmel</p>
<p><strong>25. Wann hast du heute Feierabend?</strong></p>
<p>hatte 16 Uhr Feierabend</p>
<p><strong>26. Katholik oder Protestant?</strong></p>
<p><strong>Katholik </strong></p>
<p><strong>27. Was war deine allererste (eigene) CD?</strong></p>
<p>U96</p>
<p><strong>28. Welchen Film hast Du als letztes gesehen?</strong></p>
<p>im Kino?? Lange her</p>
<p><strong>29. Welches Konzert war das bisher beste, das du erlebt hast?</strong></p>
<p>Reamonn .. Die Beautyful Sky Tour</p>
<p><strong>30. Was tätest du, wenn du nicht gerade dieses mittlerweile schon ziemlich lange Stöckchen beantworten würdest?<br />
</strong></p>
<p>Ins Bett gehen</p>
<p><strong>31. Was ist dein Lieblingsgetränk?</strong></p>
<p>Cola und Kaffee</p>
<p><strong>32. Wenn du im Lotto den Jackpot gewinnen würdest, was würdest du dir als erstes kaufen?</strong></p>
<p>Ein Auto</p>
<p><strong>33. Gibt es was, was oder wer du gerne sein möchtest?</strong></p>
<p>gesund  <img src="http://www.mellys-scrapwelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/girl_haha.gif" alt="kichern" /></p>
<p><strong>34. Dein Lieblingsessen?</strong></p>
<p><strong>Sauerbraten<br />
</strong></p>
<p><strong>35. Deine Schuhgröße?</strong></p>
<p>40</p>
<p><strong>35. Dein Lieblingsspiel? Computer oder real..</strong></p>
<p>Therapie oder Monopoly</p>
<p><strong>36. Deine liebste Nascherei?<br />
</strong></p>
<p><strong>Gummibärchen<br />
</strong></p>
<p><strong>37. Welches war Dein lieblings Kinderbuch?<br />
</strong></p>
<p>Struwelpeter</p>
<p><strong>38. Welches ist Deine Lieblingsseite im Internet?<br />
</strong></p>
<p>Kaffeejunkies und die Babbelstube und natürlich mein Blog</p>
<p><strong>39. Deine liebste Tageszeit.<br />
</strong></p>
<p>der Morgen</p>
<p><strong>40. Wenn Du eine Nacht umsonst in einem Kaufhaus einkaufen könntest, in welche Abteilung würdest Du zuerst gehen?<br />
</strong></p>
<p>Klamotten</p>
<p><strong>41. Wenn Du Dein Heimatland verlassen müßtest, welches Land käme für Dich in Frage?<br />
</strong></p>
<p>Irland oder Canada</p>
<p><strong>42. Dein liebstes Haustier?<br />
</strong></p>
<p>Katze</p>
<p><strong>43. Deine liebste Eissorte<br />
</strong></p>
<p>Zitrone</p>
<p><strong>44. Was wünscht du dir für die Zukunft<br />
</strong></p>
<p>Gesundheit für meine Familie</p>
<p>so nun sollte ich es 8 leute weitergeben, aber ich lass ihn mal hier liegen und wer Lust hat darf sich ihn mitnehmen</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rain Rain Rain]]></title>
<link>http://schonbranum.wordpress.com/2009/11/13/rain-rain-rain/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 20:26:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>schonbranum</dc:creator>
<guid>http://schonbranum.wordpress.com/2009/11/13/rain-rain-rain/</guid>
<description><![CDATA[Looks like this weekend could be a little wet. Last race, mud and fun. Could be appropriate. Nice li]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Looks like this weekend could be a little wet. Last race, mud and fun. Could be appropriate. Nice little run today. Good feeling light, sucks staying light.</p>
<p>The woodlawn course should be cool, uphills, runups, woods wet and snotty-we will see. Should be interesting.</p>
<p>Gotta go</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[001]]></title>
<link>http://spiegelreich.wordpress.de/2009/11/13/001/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:12:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Black Mirror</dc:creator>
<guid>http://spiegelreich.wordpress.de/2009/11/13/001/</guid>
<description><![CDATA[001 Mein ewigstes innerstes mich. Mein spiegel im nichts im nirgendwann träumte davon wunder, wunder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>001 Mein ewigstes innerstes mich.</p>
<p>Mein spiegel im nichts im nirgendwann träumte davon wunder, wunder schön zu sein, immer und immer wieder stellte er sich seine unermessliche vollkommene schönheit vor, während er da schlief im nichts der zeit, im nirgendwann, in der unendlichkeit. Mein spiegel war glücklich und zufrieden, mit sich selbst und seinem traum, aber dann, nach einer langen, langen zeit im nirgendwann, trachtete sich, trachtete sich mein spiegel nach einem nach jemandem nach seines gleichen, einem spiegel so wunder, wunderschön wie er selbst, damit er sich bewundern, sich anbeten, und sich vor, sich vor, sich vorstellen konnte seine unermessliche unendliche schönheit.<br />
So stellte sich mein spiegel die unendliche schönheit, die absolute dunkelheit, die totale finsternis vor, sich vor, sich vor, stille und frieden und ewige ruhe, in absoluter dunkelheit.</p>
<p><a href="http://spiegelreich.wordpress.com/2009/11/13/002/">002</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verträumt im Feld: Musikvideo zu Melorman - Apricot Fields]]></title>
<link>http://blindflug672.wordpress.com/2009/11/12/melorman-apricotfields/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:42:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>blindflug672</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schöne, schlichte Ambient/IDM-Musik mit einem ebensolchen Video dazu: Melormans Track Apricot Fields]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2214488&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA"><param name="quality" value="best" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="scale" value="showAll" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2214488&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA" /></object><br />
</span></p>
<p>Schöne, schlichte Ambient/IDM-Musik mit einem ebensolchen Video dazu: <a href="http://www.myspace.com/melorman">Melormans </a>Track <em>Apricot Fields</em> gefilmt von <a href="http://www.myspace.com/novifilms">Novi Film</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Cyclocross Racing-Good to be back]]></title>
<link>http://schonbranum.wordpress.com/2009/11/11/cyclocross-racing-good-to-be-back/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:16:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>schonbranum</dc:creator>
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<description><![CDATA[After 2 weekends of not racing I was back on the saddle Sunday battling it out at the bottom of the ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>After 2 weekends of not racing I was back on the saddle Sunday battling it out at the bottom of the pack. The course was pretty cool, but definitely showed my lameness in trying to negotiate 180 degree turns. Slow as molasses. Oh well just add that to things I need to work on this year along with better fitness, weight loss, and being a better humanitarian. It&#8217;s a long list. Lets&#8217;s get back on track. The course started out with a nice asphalt straight away that bended you into the dirt and a nice little right hander that bottlenecked a bit. The riders then were met with a bit of single track to a 18o, then a grass section with another 180 (kind of sloping), to a set of barriers, and then a section of more open dirt/grass  that had 3 or 4 180&#8217;s, and then a run up followed by a little down onto a bit of single-track, and a couple more 180s, to an off camber descent, to a 180, up a couple steep short sections, through 2 sand pits and then hop on a paved section and ride it back through to the start finish section. Woow what a sentence and what a course. Words do not describe the true course. Although the 180;s seemed plentiful they were spread out and had plenty of flow between them. The course was wet but not soaked. just enough to throw a bunch of doubt into my head. Overall very cool course. I am thinking the  course designer,Mr. Dan Norton likes to mountain bike on technical terrain, and when designing a course he  likes to use all the nuances of the grounds he is using. Also, he seems to stick to the cyclocross mantra of pavement, grass section, barriers, runups, singletrack, off camber trails and sand.  At least at the two courses I have raced that he has designed these characteristics were all present.</p>
<p>So how did I do? I suck. I was 15th but their were about 10 guys that usually place ahead of me that were taking the day off, so my 15th was really like my  standard 25-30th. Oh well, 10 years from now it will look like I was really in the hunt for a top ten position. No worries though, I got to ride my Motebecane Single Speed bike for 55 minutes and was actually pleased with my barrier work. Pleased that I did not hit the dirt while dismounting, jumping or remounting. Small victories are sweet.</p>
<p>I think my Heart rate averaged 159 which was a bit low but I am chalking it up to all the 180&#8217;s and the few descents. I actually felt strong and only had a few minutes of non focus. My lap avg was like 755 and the winners were at 7:06. I did not get lapped so I got to ride the full 7 laps which was a first.</p>
<p>Another great time and thank you to all the cowbellers, it&#8217;s great to be cheered on even if you are only fighting not to be last.</p>
<p>Now get outside and do something hard.</p>
<p>Schon</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wanganui River Rd]]></title>
<link>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/11/wanganui-river-rd/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:27:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>neusehland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gegen acht werde ich wach und stehe auf. Nicole hat nicht so gut geschlafen und auch sie steht kurz ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gegen acht werde ich wach und stehe auf. Nicole hat nicht so gut geschlafen und auch sie steht kurz nach mir auf. Wir frühstücken im Garten des Hostels, das direkt gegenüber vom Fluss liegt. Bald darauf sind wir auch schon startklar und brechen auf.<br />
Franzy hat uns gestern erzählt, dass Samstagmorgens in der Nähe ein kleiner Markt ist. Den werden wir besuchen, dann ein wenig durch die Geschäftsstraße bummeln und ich will noch zum Friseur.<br />
Der Markt ist wirklich klein und erinnert uns ein wenig an unsere Flohmärkte. Hier ist allerdings etwas, dass in D absolut unüblich ist. Ein Stand einer Supermarktkette verkauft für einen guten Zweck Vanilleeis mit Erdbeeren. Soziales Engagement ist hier wirklich üblich! Und so schlendern wir an den unterschiedlichsten Verkaufsständen vorbei, ich kaufe mir ein Stück lecker Kuchen und wir erstehen ein Biobrot, dass richtig Gewicht hat! Dann schlagen wir den Weg zur Geschäftsstraße ein und stellen fest, dass alle Läden noch geschlossen haben. Wir sind zu früh! Die Geschäfte öffnen erst um 10 um dann um 1 wieder zu schließen. So haben wir aber Zeit und Ruhe uns alles anzugucken. Ich entdecke einen Friseur und die haben auch Zeit für mich. Die junge Frau, die mir die Haare schneidet, erinnert mich sehr an Dorothée und sie macht ihre Sache gut. Nur geht es nicht so fix aber ich bin zufrieden.<br />
Als ich wieder raus komme hat der Betrieb auf der Straße voll zu genommen. Viele Menschen, die Läden geöffnet und nun können wir kaufen. Wir erstehen gute Fleecejacken und können jetzt die ersten unserer mitgebrachten Anziehsachen ausmustern. Bald darauf sind wir wieder beim Auto und fahren noch zum Supermarkt, wir brauchen ja für die nächsten Tage unseren Proviant.<br />
Vollbepackt kommen wir dort wieder raus. Jetzt noch tanken und es kann losgehen. Bei den meisten Supermärkten bekommt man Gutscheine, mit denen man beim Tanken einige Cent pro Liter sparen kann. Ich habe inzwischen einige solcher Gutscheine in meinem Portemonnaie und möchte gern zu einer Shell – Tankstelle fahren. Auf unserem Weg raus entdecken wir aber nur BP. So fahren wir daran vorbei, in der Hoffnung außerhalb des Ortes noch die richtige Tanke zu finden. Leider Fehlanzeige und so wenden wir kurz vor der Abzweigung zur Wanganui River Rd und fahren zurück zur BP. Tanken, Gutschein einlösen und jetzt aber!<br />
Die Straße ist zu Anfang gut ausgebaut, kurvig – ich glaube, in Neuseeland mögen die Straßenbauer keine geraden Straßen bauen! &#8211; und führt ganz nah am Whanganui lang. Die unterschiedliche Schreibweise des gleichen Namens ist tatsächlich so. Das Gebiet entlang des Flusses war früher Maoriland und mit den Siedlern und einigen Reformen wurde das „h“ aus dem Namen entfernt, denn, entgegen der sonst üblichen Aussprache (wh = f) wurde hier das „wh“ wie „w“ gesprochen. Daher hat man kurzerhand einfach ganz offiziell das „h“ aus der Schreibweise entfernt. Im Zuge der Rückgabe der Gebiete entlang des Flusses und der Proteste der Maori wegen der falschen Schreibweise hat man dann entschieden, dass der Fluss und der Nationalpark drum herum wieder in der Maoriform geschrieben werden soll. Alles andere bleibt ohne „h“. Allerdings gibt es hier wohl auch Bestrebungen, dieses zu vereinheitlichen, so dass dann alles mit „h“ geschrieben wird. Aber soweit ist es ja noch nicht.<br />
An der Wanganui River Rd liegen die Orte Athen, Korint, London und Jerusalem. Als die ersten Missionare hier ankamen, schlugen sie entlang des Flusses ihre Zelte auf und gaben diesen Orten dann die obenstehenden Namen. Heute sind die Orte eigentlich kaum noch da, es stehen kaum Häuser, sie sind so gut wie nicht bewohnt aber als eingezeichnete Orte vorhanden. Macht sich auch als Touristenattraktion gut <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Wir fahren die Orte entlang, sehen den ersten Campingplatz direkt an der Straße völlig ungeschützt. Hm&#8230; Der zweite Campingplatz ist geschlossen und alle anderen sehen wir nicht&#8230; Dafür entdecken wir einen Flying Fox. Das ist ein über den Fluss gespanntes Drahtseil, mit dem man den Fluss überqueren kann. Bei diesem Flying Fox ist am anderen Ende ein Haus, dass Campingplätze anbietet und ökologischen Anbau betreibt. Von hier stammt auch das Brot, das wir heute morgen gekauft haben. Es sieht sehr einladend aus, aber wir wollen noch weiter nach Pipikiri. Dort sollen auch zwei (inoffizielle) Campingplätze sein.<br />
Die Straße ist inzwischen zur Gravel Road und sehr eng geworden. Und dann kommt ein Schild, dass auf Bauarbeiten an der Straße hinweist. Hier darf man nur 30 fahren&#8230; Öhm, es mag ja Menschen geben, die diese Straße schnell entlang heizen aber hier 60 zu fahren ist schon sehr grenzwertig! Es ist wirklich eine schöne Straße aber auch sie erfordert wieder erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentration. Und so kommen wir in Pipikiri an.<br />
Das einzige Cafe und Informationszentrum am Ort hat geschlossen, ausgeschildert ist nichts. Wir fahren ziemlich orientierungslos hier herum, entdecken etwas, dass ein inoffizieller Campingplatz sein könnte aber für uns (kein Rasen) nicht in<br />
Frage kommt. Und so fahren wir einfach weiter. Viele Möglichkeiten gibt es nicht, denn wir sind mitten im Hinterland. Während wir Richtung Raetihi fahren überlegen wir, was wir jetzt eigentlich machen wollen. Also die Strecke zurück fahren, wollen wir jetzt nicht. Es hat viel Zeit gekostet, war sehr anstrengend und wir möchten bald unser Zelt aufschlagen. Wir wissen nicht, wohin. Eigentlich Richtung Süden, nur da gibt es keine DOC Campingplätze. Also fahren wir wieder Richtung Norden, den wir eigentlich schon hinter uns geglaubt hatten. Wir könnten den Campingplatz nehmen, von dem wir vor einigen Tagen gestartet sind oder einen anderen, der dort in der Nähe ist nehmen. Wir entscheiden uns für letzteres. Und so kommen wir wieder am Mt. Tongarino vorbei bis wir dann von der Hauptstraße links erneut ins Hinterland – nur diesmal an anderer Stelle, abbiegen.<br />
Und auch hier wieder Gravel Road, Kurven und kleine, enge Straßen. Bis zum Campingplatz sind es über 40 Kilometer und die Abenddämmerung beginnt gerade. Hoffentlich schaffen wir es im Hellen!<br />
Nur soviel: Ja, wir haben es geschafft! Und es war eine Strecke&#8230; hätte ich vorher gewusst, wie diese Straße aussieht, mich hätten keine zehn Pferde hierher gebracht! Schotter, Schotter, Schotter, sehr schmal, wenig Ausweichbuchten, steile ungesicherte Abhänge auf der rechten Seite, harte, felsige Steinwände an der Linken. Überall liegen Gesteinsbrocken und Nicole bringt uns sehr sicher, sehr gut zum Campingplatz.<br />
Froh, hier angekommen zu sein, bauen wir das Zelt auf, Nicole bereitet uns unser Essen und wir können durch schnaufen. Ein aufregender und anstrengender Tag geht zu Ende und morgen ist Auto aufräumen und zwei, drei Teile Wäsche waschen angesagt. Ansonsten nix tun! Mal sehen, wie es uns hier insgesamt gefallen wird.<br />
Todmüde fallen wir irgendwann auf unsere Luftmatratzen und schlafen ein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicole verliebt sich]]></title>
<link>http://neusehland.wordpress.com/2009/11/11/nicole-verliebt-sich/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:22:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>neusehland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gegen acht werde ich wach und stehe auf. Duschen, Kaffee machen und erstmal wach werden&#8230; Und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gegen acht werde ich wach und stehe auf. Duschen, Kaffee machen und erstmal wach werden&#8230; Und dann hänge ich mich schon wieder ans Telefon und bereite Menschen eine Freude und Überraschung – schön! Irgendwann hab ich mich leer gequatscht und gehe raus. Die Sonne scheint und meine Welt ist in Ordnung. In mir wirken die Telefonate nach und ich bin gedanklich in D&#8230;<br />
Nicole ist inzwischen auch aufgestanden und fragt nach meinen Telefonaten – diese Frage beantworte ich ihr in Überlänge und auch dann noch, als sie eigentlich schon nicht mehr gefragt ist. Wir schauen nach dem Auto und stellen fest, dass es Kühlflüssigkeit ist, die der Wagen verliert. Also ist das Aufsuchen einer Werkstatt wohl unumgänglich. Um zu testen, wie schnell wir das Wasser verlieren, unternehmen wir unseren ersten Ausflug an einen See, in dem sich bei schönem Wetter der Mt. Taranaki spiegelt. Leider ist das Wasser unruhig und so erhalten wir ihn nicht doppelt. Bei Nicole reicht auch schon der einzelne Anblick dieses erhabenen Vulkans um Begeisterung auszulösen.<br />
Wir füttern die Enten und Schwäne am See mit unserem alten Brot und lassen den Wagen wieder an. Dabei sehen wir mit Schrecken, dass die Temperaturanzeige sehr hoch steht – es muss also bald was passieren, so können wir keine längeren Strecken mehr fahren. Wir kehren wieder zum Hostel zurück und fragen Michelle, die das Hostel leitet. Sie kennt eine Werkstatt in der Nähe und beschreibt uns den Weg. So brechen wir erneut auf und landen bald in der Werkstatt. Der Mechaniker besieht sich den Wagen und meint irgendwas, was wir beide nicht verstehen. Neuseeländer können so wunderbar nuschelig undeutlich sprechen, dass man glaubt, sie haben eine sehr besondere Sprache, die alles aber garantiert kein Englisch ist! Wir fragen nach und fragen nochmal&#8230; Und dann haben wir so ungefähr die Information, die er uns wohl geben wollte. Allerdings erzählt er irgendwas von Montag. Nee, so lange wollen wir nicht hier bleiben! Okay, also wird es denn dann doch am Freitag was. Er weiß allerdings nicht wie lange und so&#8230; Egal, muss ja gemacht werden. Wir werden noch darauf hingewiesen, immer genug Wasser im Auto zu haben und keine langen Strecken zu fahren. Jawoll!!!<br />
Wir rollen vom Hof und fahren zu einem Informationscenter am Fuße des Vulkans. Hier wollen wir ein wenig spazieren gehen. Ich habe zwar keine Lust, denke aber, dass es mir auch nicht schaden wird&#8230; Es gibt hier viele Wanderwege und ich darf mir einen aussuchen. Natürlich nehme ich einen, der nicht allzu lang ist! Wir wollens ja nicht übertreiben mit der Bewegung! Die Sonne scheint und wir stiefeln los.<br />
Der Weg ist gut ausgeschildert – wie erwartet – aber nicht ausgebaut, wie wir es von manchen anderen Wegen kennen. Dennoch ist deutlich, wo wir lang gehen müssen. Meine Lust wird nicht größer und ich jaule Nicole die Ohren voll. Für mich ist dieser Weg eine Bergumrundung, mit Klettereinlagen, Morastüberquerungen, glitschigen Steinen, unwegsamen Gelände, dass auch das Übersteigen von riesigen Baumwurzeln und Schlammlöchern beinhaltet. Ich grummele leise vor mich hin, beschwere mich hin und wieder bei Nicole und laufe brav den Weg ab. Schlimm, wenn ich keine Lust habe, sollte ich es eigentlich lassen, egal wie vernünftig Bewegung erscheint!<br />
An einer Weggabelung besteht die Option einen weiteren Walk zu machen oder zum Parkplatz zu gehen. Ist ja wohl keine Frage, was ich wähle! Nicole ist aber noch voller Tatendrang und so trennen sich hier kurzzeitig unsere Wege. Ich bin froh, wieder am Auto zu sein, entledige mich der Wanderschuhe und regeneriere mich gerade ein wenig als Nicole schon wieder da ist. Sie geht eindeutig zu schnell! Der Weg war mit 40 Minuten ausgewiesen – sie hat bestimmt noch nicht mal eine halbe Stunde gebraucht&#8230;<br />
Immer wieder geht Nicoles Blick zum Gipfel des Mt. Taranaki, der gefällt ihr sooo gut&#8230; Wir beschließen so langsam wieder zurück zum Hostel zu fahren. Inzwischen hat sich die Wolkendecke fast ganz aufgelöst und auf der Rückfahrt ist der Mt. Taranaki in seiner ganzen Schönheit zu sehen. Nicole wird ganz aufgeregt, dass muss sie noch mal fotografieren! Also noch einmal zum See – vielleicht klappt es ja jetzt! Immer ein Blick auf den Vulkan und die Temperaturanzeige fahren wir zum See. Nicole wird leicht unruhig, als sich erneut Wolken auf den Vulkan zu bewegen&#8230; Wir schaffen es dennoch, vor den Wolken am See zu sein und ein Foto zu machen. Und hier und jetzt gesteht mir Nicole, dass sie sich verliebt hat&#8230; In den Mt. Tarananki&#8230; der ist soooo schön&#8230; Sie braucht keine heiße Quelle, keinen Strand und nichts anderes mehr, wenn sie den Schönen in ihrer Nähe weiß. Oje, sie hat es wirklich voll erwischt! Auch wenn es etwas ungewöhnlich erscheint – es passt schon. Dieser schöne, erhabene, majestätische Hügel, der sich hier sozusagen gleichmäßig wohl geformt aus dem Nichts erhebt und über der Stadt thront, ist nicht ohne. Schon lieb von ihr, dass sie meint, ich müsste nicht eifersüchtig darauf sein&#8230; Bin ich auch nicht. Und so muss ich von heute an Nicoles Liebe mit einem Vulkan teilen. Das krieg ich hin – gibt ja immer mehr als eine Liebe in jedem Leben&#8230;<br />
Heute gab es nur zwei Themen zwischen uns beiden: das Auto und den Mt. Taranaki. Ersteres wird morgen erledigt sein, Letzeres mich mein weiteres Leben begleiten.<br />
Ich schaffe es heute endlich mal wieder zu schreiben und nutze diesen Motivationsschub voll aus – zum Leidwesen Nicoles, die deshalb nicht schlafen kann. Sorry, musste einfach sein&#8230; Irgendwann mach ich dann auch die Kiste aus, leg mich auf die Seite und schlummere ein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Illustrationen/Zeichnungen von Sarah Waldock]]></title>
<link>http://blindflug672.wordpress.com/2009/11/10/sarah-waldock/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:14:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>blindflug672</dc:creator>
<guid>http://blindflug672.wordpress.com/2009/11/10/sarah-waldock/</guid>
<description><![CDATA[Die Londonerin Sarah Waldock macht minimalistisch-schöne, manchmal freizügige Illustrationen: http:/]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.sarahwaldock.co.uk/" target="_blank"><img src="http://www.sarahwaldock.co.uk/portfolio/tom.jpg" alt="" width="339" height="476" /></a></p>
<p>Die Londonerin Sarah Waldock macht minimalistisch-schöne, manchmal freizügige Illustrationen: <a href="http://www.sarahwaldock.co.uk/" target="_blank">http://www.sarahwaldock.co.uk</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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