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	<title>schreiben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/schreiben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schreiben"</description>
	<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 23:34:20 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Gaming and Writing are not the same]]></title>
<link>http://infernalteddy.wordpress.com/2009/12/08/gaming-and-writing-are-not-the-same/</link>
<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 18:38:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>infernalteddy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Okay, dieses mal geht&#8217;s weniger um das Spielen als eher um das Erschaffen. Ich leite ja nicht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Okay, dieses mal geht&#8217;s weniger um das Spielen als eher um das Erschaffen.</p>
<p>Ich leite ja nicht nur, ich schreibe auch. Und damit meine ich nicht nur SL-Material. Ich habe hier im Regal hinter mir mehrere Ordner mit Settingmaterialien, sei es irgenwelche Notizen zu längst vergangenen Campaigns, NSCs zu Spielen die ich nicht mehr besitze, oder das &#8220;etwas&#8221; umfangreiche Fantasy-Setting das ich zum Erscheinen von D&#38;D 3.0 angefangen hatte (Und heute noch am ausarbeiten bin. Da stecken geschichten dahinter&#8230;). Außerdem habe ich hier noch Ordner mit Kurzgeschichten, Romananfängen, Gedichten und ähnliches mehr, und da ist auch einiges über die Jahre zusammengekommen.</p>
<p>Überschneidung? Null.</p>
<p>Ich habe keine einzige Geschichte, keine einzige Zeile Fiktion zu meinen Rollenspielen verfaßt. Nix. Nada. Null. Warum? Weil Rollenspiel nunmal nicht Fiction Writing ist. Eine Welt, die sich zum Rollenspielen eignet, eignet sich selten wirklich zum Geschichtenschreiben &#8211; und umgekehrt. Ich hab&#8217; in Hismar berge von Plothooks, Campaign- und Abenteuerideen verarbeitet, aber die wenigsten davon würden sich wirklich eignen um daraus einen geschichte zu machen. und wenn, dann wären es letztenendes &#8220;geschichten&#8221;, bei denen ich die Anfangslage aufstellen würde, und zugucken würde wo die Spieler damit hingehen, und was sie damit machen. Keine geschichte die ich schreiben würde, sondern eine, die <em>mit den Spielern entstehen würde.</em> Und seien wir doch ehrlich &#8211; so toll Rollenspielsessions auch sind, die wenigsten wären als Roman interessant, oder?</p>
<p>Umgekehrt natürlich auch: Klar mag ich Tolkien, Dune oder The Atrocity Archives. Aber in diesen Welten spielen wollen? Nicht wirklich. Ich bin eh ein Tolkien- und Dune-Freak, aber ich wette, sollte ich mal eine Runde in einer dieser Welten ansiedeln hätte ich sofort jemanden an der Backe, der mit traumwandlerischer sicherheit einen Fehler nach dem anderen finden würde, den ich in bezug auf das ursprungsmaterial gemacht hätte. Zumal die wenigsten Romane so geschrieben sind das sie eine vielzahl von Protagonisten tragen. Meist ist es ja doch der eine Protagonist, unterstützt von einigen nebencharakteren, der die Handlung erlebt.</p>
<p>Es gibt auch Romane zu Rollenspielwelten, klar. Manche davon sind auch richtig gut, auch klar. Aber das ist in meinen Augen eher die Ausnahme. Und oft ist es auch ein Problem: die wenigsten Rollenspiel unterstützen tatsächlich die Möglichekiten und Plots, die in den Romanen dargestellt werden. Die D&#38;D-Romane sind zum Beispiel niemals als Rollenspiel umsetzbar &#8211; und bei den paar DSA-Romanen die ich vor Jahren gelsen habe ist es auch eher so, das sie eine ähnliche Welt abdecken als die des Rollenspiels, aber niemals die selbe. </p>
<p>Also: Gaming and Writing are NOT the same. Repeat that every night before you go to bed.</p>
<p>Ich gehe jetzt mal noch was für meinem Roman über Feen schreiben. Und ihr könnt euch über eines sicher sein: NICHTS davon wird jemals von mir im Rollenspiel verwendet werden. Versprochen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tag 29]]></title>
<link>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/30/tag-29/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:10:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bianca Plate</dc:creator>
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<description><![CDATA[138600 Wörter Blöd gelaufen. Es sollte ein 10k-Tag werden und er ist auch ganz gut gestartet. Bis ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE"><strong>138600 Wörter</strong></p>
<p lang="de-DE">Blöd gelaufen. Es sollte ein 10k-Tag werden und er ist auch ganz gut gestartet. Bis ich nach den ersten 2k eine winzig kleine Pause einlegen wollte. Zehn Minuten, nur mal schnell ins Forum schauen. Und dann bin ich einem Link gefolgt und plötzlich waren fünf Stunden vorbei. Ich habe einiges über die Unendlichkeit gelernt, aber mit schreiben war dann nichts mehr.</p>
<p lang="de-DE">Also werde ich morgen zusehen, dass ich gemütlich über die 140k rutsche und dann war es das für dieses Jahr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kriminelles Rätsel von Anni Bürkl]]></title>
<link>http://texteundtee.wordpress.com/2009/11/30/kriminelles-ratsel-von-anni-burkl/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 12:11:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>texteundtee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neulich war ich ja so lässig am Sonntag, dass ich das Erscheinen meines eigenen Rätselkrimis quasi v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neulich war ich ja so lässig am Sonntag, dass ich das Erscheinen meines eigenen Rätselkrimis <span style="text-decoration:line-through;">quasi verschlief</span> auf dem Sofa vertrödelte.</p>
<p>Sie haben es nun gut &#8211; Sie können gleich online lesen: Hier geht`s zu &#8220;<a href="http://diepresse.com/freizeit/spiele/krimi/525171/index.do?_vl_backlink=/freizeit/spiele/krimi/index.do" target="_blank">Summer of 69</a>&#8221; &#8211; rätseln Sie mit!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Punktuelle Schreibblockade]]></title>
<link>http://hhiob.wordpress.com/2009/11/29/punktuelle-schreibblockade/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:39:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Hiob</dc:creator>
<guid>http://hhiob.wordpress.com/2009/11/29/punktuelle-schreibblockade/</guid>
<description><![CDATA[Moin. Wenn der Blog total verweist, ist der Autor wohl verreist&#8230; &#8230;oder mit anderen Dinge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Moin.</p>
<p>Wenn der Blog total verweist,<br />
ist der Autor wohl verreist&#8230;</p>
<p>&#8230;oder mit anderen Dingen beschäftigt, z.B. mit Schreiben!<br />
In der Tat (frei nach Günter Netzer) habe ich in den letzten Wochen vor allem an meinem Roman gearbeitet. Zur Zeit bin ich bei 148 Seiten und würde dem Werk im Moment die Schulnote 3- geben. Damit bin ich natürlich noch lange nicht zufrieden. Die Prognosekurve zeigt, dass ich die Note 2 ungefähr im Juni 2010 erreicht haben werde, wenn ich weiter so fleißig bin wie bisher. Dann nur noch schnell veröffentlichen, hihi ;o)</p>
<p>Trotz Eurer <a href="http://hhiob.wordpress.com/2009/09/26/helft-der-zukunft-wie-werden-taschencomputer-heisen/" target="_blank">hervorragenden Vorschläge</a> auf meinen Blog-Eintrag heißt das Technikdingsbums, das gleichzeitg Ausweis, Iphone und Geldkarte ist zur Zeit Unificator.</p>
<p>Jetzt zur Weihnachtszeit steht natürlich auch wieder eine Weihnachtsgeschichte an. Ich bitte um Themenvorschläge.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tag 28]]></title>
<link>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/29/tag-28/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 09:45:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bianca Plate</dc:creator>
<guid>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/29/tag-28/</guid>
<description><![CDATA[136450 Wörter Komisch, in den letzten Jahren sind mir massenweise Plot-Häschen zugelaufen. Dieses Ja]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE"><strong>136450 Wörter</strong></p>
<p lang="de-DE">Komisch, in den letzten Jahren sind mir massenweise Plot-Häschen zugelaufen. Dieses Jahr vegetiert mein kleiner <a href="http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/01/tag-1-tagesschicht/" target="_blank">Karl-Heinz</a> ganz einsam in seinem Käfig. Kein Wunder, dass er noch nicht gewachsen ist. Aber jetzt bekommt er Gesellschaft: Gertrude ist da.</p>
<p lang="de-DE">Gertrude ist ein süßes kleines Häschen, dass jedoch einen eigenwilligen Kopf hat. Sie passt weder zu meinem NaNo-Projekt noch zu Karl-Heinz, obwohl ich ja hoffe, dass sie trotzdem gut mit einander auskommen werden. Ein bisschen macht mir Gertrude Angst, was sie mir zuflüstert, hat mit Fantasy oder Horror, was meine Genres wären, herzlich wenig zu tun. Sie flüstert von Science Fiction, von Generationenschiffen. Und natürlich hat sie wieder einen richtig guten Anfang im Gepäck, aber keine Ahnung, worauf das ganze hinaus laufen soll. Allerdings deutete sie so etwas an, dass dies der Beginn einer Reihe werden könnte. Verdammt, ich glaube, Gertrude ist schwanger.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Handwerk! Handwerk!]]></title>
<link>http://texteundtee.wordpress.com/2009/11/28/handwerk-handwerk/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 16:31:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>texteundtee</dc:creator>
<guid>http://texteundtee.wordpress.com/2009/11/28/handwerk-handwerk/</guid>
<description><![CDATA[Was ich immer sage! Schriftstellerkollege Thomas Wollinger: Als Autor brauche ich Erfahrung mit hand]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was ich immer sage! Schriftstellerkollege <a href="http://www.wollinger.info/?p=1378" target="_blank">Thomas Wollinger</a>:</p>
<blockquote><p><em>Als Autor brauche ich Erfahrung mit handwerklichen Mitteln, um diese bewusst nicht einzusetzen. Dann verzichte ich bewusst auf deren Wirkung, um dafür etwas anderes zu entfachen.</em></p></blockquote>
<p>Sein Roman &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/texundtee-21/detail/3442732263/276-9658285-3500854">Die Archäologin</a>&#8221; ist übrigens eins der stärksten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und gern weiter empfehle!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Besser so]]></title>
<link>http://polypress.wordpress.com/2009/11/28/besser-so/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:09:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>polypress</dc:creator>
<guid>http://polypress.wordpress.com/2009/11/28/besser-so/</guid>
<description><![CDATA[Gut und Böse in Wort und Schrift: kurz lang Hauptsatz Nebensatz Zeitwort Hauptwort Zeitwort Substant]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><strong>Gut </strong>und Böse in Wort und Schrift:</p>
<p style="text-align:center;"><strong>kurz </strong>lang</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Hauptsatz </strong>Nebensatz</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Zeitwort </strong>Hauptwort</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Zeitwort </strong>Substantivierung</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Zeitwort vorne</strong> Zeitwort am Ende</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Aktiv </strong>Passiv</p>
<p style="text-align:center;"><strong>direkte Rede</strong> indirekte Rede</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Zitat </strong>indirekte Rede</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Wirklichkeit </strong>Möglichkeit</p>
<p style="text-align:center;"><em>(Wirklichkeitsform)</em> <strong>Indikativ </strong>Konjunktiv <em>(Möglichkeitsform)</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>(<span style="text-decoration:line-through;">nicht</span>, <span style="text-decoration:line-through;">nein </span>und <span style="text-decoration:line-through;">kein</span>)</em> <strong>Affirmation </strong>Negation <em>(Verneinungen)</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>sicher</strong> nicht<em><br />
</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>verständlich </strong>intelligent</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Punkt </strong>Beistrich</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Punkt </strong>Fragezeichen</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Wortwiederholungen </strong>seltsame Synonyme</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tag 27]]></title>
<link>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/28/tag-27/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 10:04:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bianca Plate</dc:creator>
<guid>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/28/tag-27/</guid>
<description><![CDATA[131717 Wörter Ich habe ein paar Wörter geschafft, aber es läuft im Moment wirklich zäh. Am Wochenend]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE"><strong>131717 Wörter</strong></p>
<p lang="de-DE">Ich habe ein paar Wörter geschafft, aber es läuft im Moment wirklich zäh. Am Wochenende muss ich dann mal wieder richtig in die Tasten hauen. 150K ist so eine schöne Zahl, das sollte doch zu schaffen sein.</p>
<p lang="de-DE">Dabei passiert eigentlich gerade richtig was. Meine MCs haben noch etwa 200 Gegner vor sich, die immer stärker und schlauer werden. Die ersten waren noch hirnlose Kolosse, die man einfach erledigen konnte, jetzt gehen sie schon teilweise zum Gegenangriff über. Und  mein MMC, der gerade Wache steht, neigt dazu, in ungünstigen Momenten einen epileptischen Anfall zu bekommen. Zum Beispiel gerade dann, wenn ein steinerner Riese über das Lager trampeln will.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der "Winterschlaf" ist vorbei]]></title>
<link>http://christianmueller.wordpress.com/2009/11/27/der-winterschlaf-ist-vorbei/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:58:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>knuddelteddy</dc:creator>
<guid>http://christianmueller.wordpress.com/2009/11/27/der-winterschlaf-ist-vorbei/</guid>
<description><![CDATA[Ganz entgegengesetzt zu der vor uns liegenden Jahreszeit erwacht mein Blog aus seinem &#8220;Winters]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ganz entgegengesetzt zu der vor uns liegenden Jahreszeit erwacht mein Blog aus seinem &#8220;Winterschlaf&#8221; der letzten Wochen. Warum gab es diese Pause überhaupt? Viele Gründe könnte ich jetzt nennen, angefangen von Arbeit, einleben in ein neues Umfeld über ehrenamtliches Engagement und ähnlichen Dingen. Diese Gründe wären alle nicht wirklich falsch aber so richtig stimmen würden sie auch nicht. </p>
<p>Was war&#8217;s dann? Die Schreiblust an sich war da, nur nicht die Lust die so entstandenen Texte auch zu veröffentlichen. Doch nach dem ich jeden Tag viel Inspiration und Anregungen erhalte bin ich jetzt wieder richtig heiß drauf zu schreiben und meine Gedanken durch das Schreiben für eine Leserschaft zu ordnen. </p>
<p>Das wird auch so kurze Posts wie diesen hier beinhalten, die stammen dann zu 90% von iPhone, wie auch dieser Post hier. Mehr spontanes Bloggen, mehr Schreiben ohne zu viel darüber nach zu denken, wieder mehr Themen durch das Schreiben darüber wirklich zu bearbeiten,auf all das freue ich mich. Und ich freue mich sehr wenn ihr mich auf dieser spannenden Reise begleitet. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der eilige Abend]]></title>
<link>http://benphilipp.wordpress.com/2009/11/27/der-eilige-abend/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 20:40:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>benphilipp</dc:creator>
<guid>http://benphilipp.wordpress.com/2009/11/27/der-eilige-abend/</guid>
<description><![CDATA[Foto: Hannamariah Sina packte die Geschenke in Rekordzeit aus. Nach jedem einzelnen ließ sie gerade ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_308" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a href="http://benphilipp.wordpress.com/files/2009/11/der-eilige-abend_hannamariah.jpg"><img class="size-full wp-image-308" title="Der eilige Abend_Hannamariah" src="http://benphilipp.wordpress.com/files/2009/11/der-eilige-abend_hannamariah.jpg" alt="Foto: Hannamariah" width="460" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Hannamariah</p></div>
<p style="text-align:justify;">Sina packte die Geschenke in Rekordzeit aus. Nach jedem einzelnen ließ sie gerade so viel Bewunderung und Dankbarkeit fließen, dass sie nicht als unhöflich galt. Ein warmer Pullover, eine Mütze, Handschuhe, Süßigkeiten, mehrere Bücher, CDs, ein MP3-Player, … Das Geschenk war noch nicht dabeigewesen. Allerdings wurde der kleine Berg, den ihre Eltern ihr unter dem Weihnachtsbaum aufgeschichtet hatten, immer flacher.</p>
<p style="text-align:justify;">Sina gönnte sich einen Seitenblick zu ihrem Bruder. Ronni war noch mit dem zweiten Geschenk beschäftigt, einem Fotoapparat. Er probierte ihn von vorn bis hinten aus. Was Sina jedoch mehr interessierte, waren die Päckchen, die er noch nicht ausgepackt hatte. Vielleicht war den Eltern ein Fehler unterlaufen und sie hatten ihr Wunschgeschenk in Ronnis Stapel gepackt. Aber wenn er in diesem Tempo weiter auspackte, würde es noch die restlichen Feiertage brauchen, bis er endlich fertig war.</p>
<p style="text-align:justify;">Ruhig bleiben! Noch gab es fünf Möglichkeiten. Nein, wieder ein Buch. „Die Elfenkönigin“.<br />
Sie stand auf, lief zu Oma hin und drückte sie. „Dankeschön, du weißt eben, was ich gerne lese.“ Sie meinte es wirklich so. Sie freute sich schon darauf, das Buch aufzuklappen, aber jetzt lagen ihre Prioritäten woanders.</p>
<p style="text-align:justify;">Schon riss sie das rot-grüne Papier vom nächsten Geschenk. Es war eigentlich viel zu groß. Überhaupt dachte sie nun, während sie Opa zuwinkte und sich für den neuen Laptop bedankte, zum ersten Mal darüber nach, wie Mama und Papa ihr Wunschgeschenk überhaupt eingepackt hatten. Ein Gutschein vielleicht? In der Karte, die sie sich gleich zu Beginn angesehen hatte, stand nur etwas von „Frohe Weihnachten und frohes Schaffen!“ Einen weiteren Briefumschlag konnte sie nicht entdecken. Er musste also in einem der verbliebenen drei Päckchen versteckt sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie griff zu einem blauen, das wiederum ein dickeres Buch sein konnte. Tatsächlich: ein Duden.<br />
„Die neueste Auflage“, erklärte Tante Moni.<br />
„Aha“, antwortete Sina. Sie gab sich nur noch wenig Mühe, ihre Enttäuschung zu verbergen. Wozu brauchte sie jetzt noch einen Duden? Sie war doch schon fertig.<br />
Mit wenig Hoffnung griff sie zum nächsten Geschenk. Es war ein ganz kleines, auf dem stand: „Von Ronni, für Sina.“ Ein Notizbüchlein. „Danke, Brüderchen.“ Mehr fiel ihr dazu nicht ein.</p>
<p style="text-align:justify;">Ihr blieb noch ein letztes Päckchen. Ein Paket. Auf einem kleinen Kärtchen stand: „Von Mama und Papa.“ Ein Gutschein war das nicht. Sie riss das rote Papier ab. Ein Drucker. Sie hob den Karton an, suchte im Geschenkpapier, ob sie vielleicht etwas übersehen hatte … Nichts!<br />
„Gefällt er dir nicht?“, fragte Mama. „Wir dachten, den kannst du bestimmt gut brauchen. Mit dem neuen Laptop von Opa bist du doch jetzt bestens ausgerüstet.“<br />
„Schon“, antwortete Sina. „Es ist nur …“ Sie wischte sich eine Träne von der Wange.<br />
„Du glaubst, wir haben dein Wunschgeschenk vergessen“, sagte Papa und in Sina keimte neue Hoffnung.<br />
„Also, so tolle Geschenke“, sagte Opa und schüttelte den Kopf.<br />
„Wir wissen, dass dein größter Wunsch ist, Schriftstellerin zu werden“, sagte Mama schnell. „Und wir haben uns riesig gefreut, als du uns erzählt hast, dass ein Verlag deinen ersten Roman veröffentlichen will. Er ist ja auch ganz großartig.“<br />
Sina schniefte, während sie auf das „aber“ wartete.<br />
„Und wir finden es nicht nur toll, dass du dir mit dem Schreiben so viel Mühe gegeben hast“, ergänzte Papa, „sondern auch, wie du dich darum gekümmert hast, nach Verlagen zu suchen und all das.“<br />
Gleich musste es kommen, das „aber“.<br />
„Aber wir haben schon ganz schön geschluckt, als wir gehört haben, was das kosten soll“, fuhr Papa fort.<br />
Sina hatte auch ein „aber“ parat. „Aber mein Roman ist klasse! Das haben die vom Verlag auch gesagt. Und wenn er sich gut verkauft, haben wir das Geld sogar bald wieder drin. Ich würde es mir also eigentlich nur leihen.“<br />
„Ja, wenn“, antwortete Papa.<br />
„Es ist wirklich sehr viel Geld“, stimmte ihm Mama zu. „Wir sollten uns in Ruhe umschauen, ob es nicht günstigere Möglichkeiten gibt.“ Mama lächelte dabei.<br />
Das machte Sina erst richtig wütend. „Und wenn gerade das meine große Chance war? Die nehmen ja schließlich nicht jeden.“<br />
„Wenn du dich weiter so bemühst, wirst du sicher noch weitere gute Chancen bekommen“, sagte Papa und seine Stimme verriet, dass er die Diskussion beenden wollte.<br />
„Ach was! Jetzt war alles umsonst!“ Sina sprang auf und rannte in ihr Zimmer. Bevor sie sich aufs Bett warf, knallte sie kräftig mit der Tür.</p>
<p style="text-align:justify;">Für sie war das ganze Weihnachtsfest versaut. Es passierte zum ersten Mal, dass ihr ein Wunschgeschenk versagt blieb. Papa und Mama verdienten beide gut genug und hatten sich bisher nie so angestellt. Ausgerechnet jetzt, wo es um ihren allergrößten Wunsch ging.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie hatte sich schon im Buchladen stehen sehen, den Blick auf das große Regal mit den Neuerscheinungen, in dem auch ihr Buch gestanden hätte. Wie schon so oft sah sie das Buch genau vor sich: Vorne auf dem Cover galloppierte ein weißes Einhorn mit einem goldenen Horn zwischen den Bäumen eines silbernen Waldes. Hinter einem der Stämme schaute ein kleiner behaarter Kerl hervor. „Sina Stiller – Hannah und die Sindlinge“, stand in verschnörkelten goldenen Buchstaben über dem Titelbild. Sie hatte sogar schon davon geträumt.</p>
<p style="text-align:justify;">Nun begossen ihre Tränen den verflossenen Traum. Auf den Tag genau vor zwei Jahren hatte sie mit dem Schreiben begonnen. Und wenn ihre Eltern sie nur ein bisschen unterstützen würden, könnte es noch vor ihrem fünfzehnten Geburtstag einen Roman von ihr zu lesen geben.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie verkroch sich unter der Bettdecke, als es an der Tür klopfte.<br />
„Kann ich reinkommen?“<br />
Sina antwortete ihrer Mutter nicht.<br />
„Da ist jemand für dich am Telefon“, sagte Mama, nachdem sie die Tür einen Spalt geöffnet hatte.<br />
„Wer ruft denn jetzt für mich an?“ Sina hatte keine Lust zu telefonieren. Egal wer es war.<br />
„Vielleicht ist es eine Überraschung.“<br />
Sina brauchte eine Weile, bis sie die Bedeutung der Worte verstand. Sie warf die Decke beiseite und sprang auf. „Vom Verlag?“, schrie sie und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.<br />
„Besser“, sagte Mama nur und tat sehr geheimnisvoll.<br />
Was sollte schon besser sein. Sina überlegte kurz, ob sie sich nicht einfach wieder aufs Bett schmeißen sollte. Aber Mama schaute so vergnügt, dass sie ihr nicht wehtun wollte. Obwohl es nur gerecht gewesen wäre.</p>
<p style="text-align:justify;">Betont langsam ging sie zum Telefon im Flur. „Hallo?“<br />
„Hallo, bist du Sina?“ Die Stimme einer Frau. Sie klang ruhig und sehr angenehm.<br />
„Ja.“<br />
„Ich heiße Heike. Heike Hansen. Ich bin Lektorin.“<br />
Sina horchte auf. Sie wusste genau, was eine Lektorin war. Schließlich hatte sie sich im Internet schon ein bisschen mit der Entstehung von Büchern befasst. Lektoren arbeiteten für Verlage und wählten die Bücher aus. Oder sie halfen Autoren, ihre Bücher für den Druck vorzubereiten.<br />
„Deine Eltern haben mir erzählt, du hättest einen Roman geschrieben.“<br />
Sina schluckte. Dann nickte sie. Als ihr auffiel, dass Frau Hansen das am Telefon gar nicht bemerken konnte, sagte sie leise: „Ja.“<br />
„Und sie haben mir auch von dem Verlag erzählt, der dir angeboten hat, das Buch zu veröffentlichen.“<br />
„Ja.“ Sina begann im Flur auf und ab zu laufen.<br />
„Weißt du, was eine Lektorin ist?“<br />
„Ja.“<br />
„Dann weißt du auch, dass sich eine Lektorin gut mit solchen Dingen auskennt.“<br />
„Ja.“ Sina steckte die freie Hand in die Hosentasche. Gleich darauf zog sie sie heraus. Da sie aber nicht wusste, wohin mit ihr, steckte sie sie wieder in die Hosentasche.<br />
„Du musst wissen, liebe Sina, dass ein Verlag, der von seinen Autoren Geld verlangt, damit sie ihre Bücher dort veröffentlichen können, gar kein richtiger Verlag ist. Ein richtiger Verlag verdient erst dann an deinem Buch, wenn er es verkauft.“ Frau Hansen machte eine Pause.<br />
Sina wusste nicht, worauf das Ganze hinauslaufen sollte, deshalb blieb sie still und wartete darauf, dass die Lektorin weitersprach.<br />
„Deine Eltern haben mir deinen Roman geschickt und ich habe ihn gelesen. Er gefällt mir. Er hat es auf jeden Fall verdient, dass du ihn nicht an so einen Pseudoverlag verschleuderst. Ich will dir aber auch nichts vormachen. Damit aus deiner Geschichte ein richtig gutes Buch wird, das eine Chance bei einem richtigen Verlag bekommen kann, müsste man noch ein bisschen daran arbeiten. Daher habe ich mit deinen Eltern vereinbart, dass ich dich heute anrufe und dir anbiete, gemeinsam mit dir an „Hannah und die Sindlinge“ zu feilen. Und wenn wir beide damit zufrieden sind, helfe ich dir, einen Verlag zu finden, einen richtigen, der auch wirklich dafür sorgt, dass dein Buch zu den Lesern kommt. Ich kann dir nichts versprechen, aber es ist in jedem Fall der bessere Weg, als der, den du beschreiten wolltest.“<br />
Sina schwieg noch immer. So richtig wollte sie es nicht wahrhaben. Hatte Frau Hansen gesagt, man müsse an dem Roman noch arbeiten? An einem Roman, den der andere Verlag so veröffentlicht hätte.<br />
„Wir waren von Ihrer Geschichte und Ihrem Schreibstil sehr begeistert“, hatte in dem Anschreiben gestanden. „Wir sind sicher, Ihr Buch wird viele Leser finden.“<br />
Sina war richtig stolz gewesen. Welcher Autor hätte das nicht gerne von einem Verlag gehört. Doch nach dem, was die Lektorin gesagt hatte, erinnerte sie sich an eine Diskussion im Internet, in der sie Ähnliches über Verlage gelesen hatte, die einen sogenannten Druckkostenzuschuss verlangten. Sie schmeichelten den Autoren, um das Geld einzustreichen, und wenn sie das erst einmal hatten, brauchten sie keines mehr durch den Verkauf der Bücher zu verdienen. Sie hatte gar nicht mehr an diese Diskussion gedacht.</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich kann verstehen, wenn du jetzt enttäuscht bist“, meldete sich die Lektorin wieder zu Wort. „Vielleicht willst du erst einmal in Ruhe darüber nachdenken. Und wenn du dich dafür entscheidest, würde ich gern mit dir an deinem Buch arbeiten.“</p>
<p style="text-align:justify;">Als sie aufgelegt hatte, setzte sich Sina auf den kleinen Hocker im Flur. Frau Hansen hatte recht. Sie war wirklich enttäuscht. Aber schon viel weniger als vor dem Telefonat. Tief im Innern glaubte sie den Worten der Lektorin.</p>
<p style="text-align:justify;">Als sie aufblickte, bemerkte sie, dass Mama und Papa in der Tür zum Wohnzimmer standen und sie beobachteten. Sina wischte sich noch einmal über die Augen und lächelte sie an. Sie stand auf und sagte: „Ich glaube, ich muss mir meine Geschenke mal in aller Ruhe ansehen.“ Sie drückte erst Mama, dann Papa und flüsterte beiden ein „Danke“ ins Ohr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tag 26]]></title>
<link>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/27/tag-26/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:18:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bianca Plate</dc:creator>
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<description><![CDATA[129806 Wörter Und wieder eine Nullrunde. Wäre ja auch mal zu schön, wenn ich an einem Arbeitsdonners]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE"><strong>129806 Wörter</strong></p>
<p lang="de-DE">Und wieder eine Nullrunde. Wäre ja auch mal zu schön, wenn ich an einem Arbeitsdonnerstag zum schreiben käme. Bin nur völlig erschossen aufs Sofa gefallen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Morgen hoffentlich mehr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Markt und seine Grenzen]]></title>
<link>http://texteundtee.wordpress.com/2009/11/27/der-markt-und-seine-grenzen/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:18:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>texteundtee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nun gut. Wir gehen davon aus, dass wir Autorinnen und Autoren unser Handwerk beherrschen. Trotzdem e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun gut. Wir gehen davon aus, dass wir Autorinnen und Autoren unser Handwerk beherrschen. Trotzdem erscheinen manche Bücher nur sehr schwer bei Verlagen. Die Schlange Markt verlangt, dass Bücher kompatibel mit dem Massengeschmack sein müssen. Jetzt gehen gerade intime Bekenntnisse &#8211; könnten Sie vielleicht auch so was schreiben wie &#8230;, nur zugeschnitten auf Zielgruppe X?</p>
<p>Und wenn wir uns einfach die Freiheit nehmen, zu schreiben, was uns am Herzen liegt?</p>
<p>Und was, wenn wir als Leserinnen und Leser dem Buch unsere Leidenschaft entgegen bringen, uns wirklich für das entscheiden, was uns weiter bringt, nicht nur, was uns gut unterhält? Wenn wir Bücher nach ihrem Inhalt schätzen, nach der Qualität, ihrer Originalität?</p>
<p><strong>[Ergänzung 28. November 2009]</strong></p>
<p>Der Markt setzt auf Trends, auf größte mediale Aufmerksamkeit. Auf einzelne, weniger Starautoren, umso übersetzter, desto verkäuflich.</p>
<p>Was, wenn wir auf das setzen, was uns reicher macht? Und da spreche ich von ganz anderer Währung. Der eigenen Währung &#8211; Wehrung hätte ich beinahe geschrieben, und auch dies Wort mag kein Zufall sein. Sich wehren dagegen, klein gemacht zu werden, angespasst und eingeengt. Flügel ausstrecken, statt Ängste einstecken.</p>
<p>Klar sind&#8217;s ursprünglich &#8211; hoffentlich &#8211; unsre eigenen Ideen. Doch dann kommt dort eine Anpassung, da eine kleine Adaption. Um einen Verlag zu überzeugen, um ein Stipendium zu gewinnen, kleiden wir uns, unsere Ideen ganz anders &#8230;Was ist daran dann noch unsers?</p>
<p>Was, wenn wir einfach originell wären? Und wenn das eine geschätzte Größe wär?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NaNo Tag 27, mittags]]></title>
<link>http://schreibflut.wordpress.com/2009/11/27/nano-tag-27-mittags/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:39:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>schreibflut</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich verkünde feierlich und euphorisch: ICH BIN FERTIG! Meine Geschichte ist um 50.181 Worte, insgesa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich verkünde feierlich und euphorisch: ICH BIN FERTIG!</p>
<p>Meine Geschichte ist um 50.181 Worte, insgesamt 193 Normseiten und viele Erfahrungen, Irrungen und Wirrungen reicher. Und es ist ein unglaublich gutes Gefühl.</p>
<p>Ein Roman in einem Monat. Ja, tatsächlich. Es geht. Und ich weiss auch schon, wer im nächsten Jahr im November wieder dabei sein wird. NaNo macht nämlich süchtig. Wunderbar! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NaNo Tag 27, morgens]]></title>
<link>http://schreibflut.wordpress.com/2009/11/27/nano-tag-27-morgens/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:38:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>schreibflut</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kaum zu fassen, aber so wie es aussieht, werde ich heute fertig.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kaum zu fassen, aber so wie es aussieht, werde ich heute fertig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lonely Planet hat mein Leben zerstört]]></title>
<link>http://mlfoto.wordpress.com/2009/11/27/lonely-planet-hat-mein-leben-zerstort/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:36:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>mlfoto</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bin Heute bei meinVZ über einen Link gestolpert der mich sehr getroffen und bewegt hat. Warum? Weil ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bin Heute bei meinVZ über einen Link gestolpert der mich sehr getroffen und bewegt hat. Warum? Weil ich absolut verstehen und nachfühlen kann was der Autor geschrieben hat. Bis auf den Teil, dass ich glücklich vergeben bin *g*. Der Artikel stammt aus dem Archiv der NEON (www.neon.de):</p>
<p><strong>Lonely Planet hat mein Leben zerstört (18.07.2005 16:36 Uhr)</strong></p>
<p>Es fängt harmlos an. Mit einem Monat Urlaub in Thailand und einem Reiseführer von Lonely Planet. Kein Pauschalurlaub mehr. Das erste Mal auf eigene Faust ein Land erleben. Alleine, ohne vorher ein Hotel gebucht zu haben. Thailand macht es dir leicht. Thailand ist die Einstiegsdroge. Es ist schön, exotisch und unglaublich billig. Das Essen ist exzellent, die Menschen sind freundlich bis zum Erbrechen und die Landschaft atemberaubend schön. Thailand verfügt über eine geniale Backpacker-Infrarstruktur: komfortabel, sicher und trotzdem bleibt Raum für Abenteuer. Und wenn es nur die erste Extasy-Pille auf der Full-Moon-Party in Haad Rin ist.<br />
Das nächste Mal fährst du länger weg. Du willst nicht mehr nur Urlaub machen. Du willst reisen. Zwei oder drei Monate in den Semesterferien. Vielleicht in die Nachbarländer Kambodscha, Laos und Myanmar oder nach Mittelamerika. Vom Essen bekommst du öfter Durchfall und der Transport ist härter, die Hotels dreckiger. Dafür triffst du in Klapperbussen auch nicht mehr eine Krankenschwester aus Hildesheim, sondern einen Typ aus Kanada, der seit einem Jahr durch Südostasien tourt oder einen Esoterik-Freak aus Israel, der die ganze Zeit von Indien erzählt, wo er zwei Monate in einem Ashram Yoga gelernt hat. Du siehst Orte, deren Magie dich in ihren Bann zieht: Angor Wat, Machu Picchu, den Lago Atitlan, die Maya-Pyramiden von Tulum oder die Tempel von Pagan.</p>
<p>Alles was daheim schwer ist, wird unterwegs leicht. Leute kennen lernen zum Beispiel. Du siehst jemand alleine mit einem Lonely Planet in der Hand und sprichst ihn an. Er freut sich. Er hält dich weder für schwul noch für irgendeinen Freak, der keine Freunde hat. Du tourst mit ihm die nächsten zwei Wochen durch ein Land, teilst mit ihm das Hotelzimmer, obwohl du zuhause schon einen Koller bekommst, wenn du länger als drei Stunden mit derselben Person in einem Raum bist. Dann tauscht ihr Email-Adressen aus. Vielleicht schreibst du ihm noch ein- oder zweimal, vielleicht auch nicht. Du hast ohnehin schon so viele Email-Adressen von irgendwelchen Menschen aus irgendwelchen Ländern, dass du längst den Überblick verloren hast.<br />
Du triffst jeden Tag Menschen, deren Lebensentwürfe so komplett verschieden sind von allem, was du kennst. Typen, die ihr Geld mit drei Stunden Englisch-Unterrichten in Phnom Penh verdienen und den Rest des Tages Gras rauchen. Barbesitzer aus Frankreich, die die eine Hälfte des Jahres arbeiten und die andere durch die Welt reisen. Menschen, die nicht mehr zurückwollen, deren Lebensinhalt die Flucht geworden ist. Sie alle sehen so glücklich aus. Deine Wertevorstellungen geraten ins Wanken. Alles was du brauchst, um glücklich zu sein, ist ein Lonely Planet und eine Visa-Karte. Wozu tausende von Euro verdienen, wenn man mit zehn Euro am Tag leben kann wie ein kleiner König? Du hast eine der besten Zeiten deines Lebens. Du bist angefixt.<br />
Nach drei Monaten kommst du zurück und stellst zu deinem Erstaunen fest, dass sich hier nichts verändert hat. Die Dinge, über die deine Freunde sprechen, sind dieselben wie vor drei Monaten. Aber sie erscheinen dir nichtig: Irgendjemand hat ein Praktikum bei irgendeinem Unternehmen, jemand einen besonders guten Fick am Wochenende oder ein Beziehungsproblem mit seiner Freundin. Das kann es nicht sein. Du hast in drei Monaten soviel erlebt wie sonst in drei Jahren. Du willst mehr vom Leben. </p>
<p>Es lässt dich nicht mehr los. Du gehst nur noch selten in die Uni. Das Studium zieht sich ewig hin, ist trocken, langweilig. Du willst leben, nicht funktionieren. Du willst nach Indien, Nepal oder Kolumbien. Du willst reisen für ein Jahr oder sogar zwei. Noch einmal arbeitest du, sparst Geld, um noch länger wegzufahren. Du machst es. Du brichst alle Zelte ab, verkaufst deine Möbel, exmatrikulierst dich und fährst los: ein Jahr Weltreise.<br />
Irgendwann ist es egal, in welchem Land du gerade bist. Wichtig ist nur, dass dein Kopf frei ist, du nicht mehr an daheim denkst und wenn doch, dann nur mit einem Kopfschütteln. Dir wird immer klarer, dass bei uns daheim etwas schief läuft. Aus der Ferne siehst du Deutschland anders: es ist ein kaltes Land mit gestressten Menschen, die einen Tanz ums goldene Kalb aufführen. Die Angst regiert. Angst, seinen Job zu verlieren, Angst, keinen Job zu bekommen, Angst, alleine zu sein, Angst, zu wenig zu tun. Du bist in Ländern, in denen Menschen bettelarm sind und noch nie einen Computer gesehen haben. Sie alle sehen glücklicher aus als die Geschäftsmänner, Politiker und Praktikumsfetischisten. Du weißt: das ist naiv. Aber plötzlich verstehst du nicht mehr, was an Naivität falsch sein soll. Du erlebst Momente absoluten Glücks. Momente, in denen nichts anderes zählt als die Gegenwart. Momente, die erfüllt sind von der Schönheit der Natur und die der Menschen dieses Planeten. Sie sind das Realste, das du je in deinem Leben verspürt hast. Sie sind stärker als Argumente. Du beginnst, die Esoteriker zu verstehen, willst auch Yoga lernen oder meditieren.<br />
Wenn du nach einem Jahr wieder zurückkommst, hast du das Verständnis für dein Land komplett verloren. Für die komplizierten, langwierigen politischen Prozesse, die Lügen der Staatsmänner, die Arroganz der Reichen, für die Notwendigkeiten von Studiengebühren, für Hartz IV und für das schlechte Wetter.<br />
Und irgendwann ist es zu spät. Deine Frustrationsschwelle ist auf knapp über Null gesunken. Eine kleine persönliche Niederlage im Job oder an der Uni, eine Abfuhr von einer Frau, die dir gefällt, lässt dich wieder an die Droge denken. Drei Monate kellnern genügen und Du bist wieder in Thailand, Indien oder Guatemala und sie können dich alle mal kreuzweise. Du bekommst keinen Fuß mehr auf den Boden. Immer wieder fährst du weg. Deine Freunde haben längst alle einen Job und leben in festen Beziehungen. Du wirst einsam. Du beginnst zu hassen. Aber nicht mehr, weil du ein besseres Leben kennst, sondern nur noch, weil sie etwas haben, das du nicht hast. Alles was du besitzt, sind Erinnerungen und die Stempel in deinem Pass. Sie sind deine Orden. Du wirst unglücklich. Lonely Planet hat dein Leben zerstört.</p>
<p>von Orang</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Charaktere, Charaktere und kein Ende]]></title>
<link>http://wiccanways.wordpress.com/2009/11/26/charaktere-charaktere-und-kein-ende/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:50:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>jack1603</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wiccan Ways quillt geradezu über mit Charakteren, die eine mehr oder weniger große Bedeutung haben, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wiccan Ways quillt geradezu über mit Charakteren, die eine mehr oder weniger große Bedeutung haben, ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwindelgefühle]]></title>
<link>http://nussundpoint.wordpress.com/2009/11/26/schwindelgefuhle/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 17:03:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>nussundpoint</dc:creator>
<guid>http://nussundpoint.wordpress.com/2009/11/26/schwindelgefuhle/</guid>
<description><![CDATA[Ein weiterer kreativer Dialog von mir uns meinem Schatz &#8211; und wieder wussten wir jeweils nur d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein weiterer kreativer Dialog von mir uns meinem Schatz &#8211; und wieder wussten wir jeweils nur das letzte Wort und Satzzeichen vom anderen:</p>
<p>&#160;</p>
<blockquote><p>Die Nuss: „Mir ist so schwindlig, hilfst du mir?“<br />
Der Point: „Ich weiß nicht, ob ich das kann, Kathrin.“<br />
Die Nuss: „Nein, diese Frau ist mir suspekt&#8230;wobei eigentlich ist sie doch ziemlich hübsch anzusehen!“<br />
Der Point: „So etwas Hässliches möchte ich nur äußerst ungern angucken.“<br />
Die Nuss: „Meinst du?“<br />
Der Point: „Nein, wohl eher du!“<br />
Die Nuss: „Ach komm mal von deinem hohen Ross runter, das ist doch unfassbar!“<br />
Der Point: „Das finde ich auch!“<br />
Die Nuss: „Wirklich?“<br />
Der Point: „Aber sicher doch.“<br />
Die Nuss: „Nein, das bezweifle ich, zumal ihre Rundungen für jeden Mann eine gewisse Magie enthalten.“<br />
Der Point: „Ich brauch jetzt erstmal eine Tasse Tee.“<br />
Die Nuss: „Danke, aber ich nehme lieber den Kaffee.“<br />
Der Point: „Nein danke, Kaffee ist mir zuwider.“<br />
Die Nuss: „Komm schon, der Zucker ist doch eine pure Pracht!“<br />
Der Point: „Ja, so prachtvoll wie die fette Kuh auf der Straße vorhin.“<br />
Die Nuss: „Lassen wir das jetzt, mir ist wieder schwindlig geworden!“<br />
Der Point: „Hoffentlich, seh ich nicht auch irgendwann so aus.“<br />
Die Nuss: „Mir ist aber schwindlig!“<br />
Der Point: „Oh Gott, Kathrin, setz dich lieber!“<br />
Die Nuss: „Stimmt, dann setze ich mich am Besten einmal hier auf den Boden.“<br />
Der Point: „Ich kann dir eine Decke bringen, dann ist es nicht so kalt.“<br />
Die Nuss: „Ahh, widerlich, du hast Recht, verdammter Winter!“<br />
Der Point: „Das dürfte deine geringste Sorge sein, schließlich hast du ja John.“<br />
Die Nuss: „Er ist so ein widerlicher Mistkerl!“<br />
Der Point: „Ich dachte ihr wolltet heiraten?“<br />
Die Nuss: „Ich sage es einfach wie mein Vater: Lass die Finger von den Männern oder sie werden dir noch einmal das Herz zerbrechen!“</p></blockquote>
<p><em>Nuss &#38; Point</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tag 25]]></title>
<link>http://biancaplate.wordpress.com/2009/11/26/tag-25/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:30:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bianca Plate</dc:creator>
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<description><![CDATA[&nbsp; 129806 Wörter So, ich habe mir jetzt meinen lila Winner-Balken abgeholt und zähle somit zu de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#160;</p>
<p><strong>129806 Wörter</strong></p>
<p>So, ich habe mir jetzt meinen lila Winner-Balken abgeholt und zähle somit zu den offiziellen Gewinnern. Außerdem bin ich jetzt stolzes Mitlgied im <em>Trebuchet Club</em>. Ein Professor hat solch ein Katapult zu Demonstrationszwecken gebaut. Das hat sich richtig gut in den Roman eingefügt.</p>
<p>Außerdem wird es jetzt irgendwie ziemlich romantisch. Meine Atheistin wird auf einmal richtig zutraulich. Und eine andere muss einen Mann davon abhalten, zu viele Fragen zu stellen, was am besten funktioniert, wenn sich das Blut woanders sammelt und nicht mehr genug im Gehirn ankommt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NaNo Tag 26, mittags]]></title>
<link>http://schreibflut.wordpress.com/2009/11/26/nano-tag-26-mittags/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:09:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>schreibflut</dc:creator>
<guid>http://schreibflut.wordpress.com/2009/11/26/nano-tag-26-mittags/</guid>
<description><![CDATA[Unglaublich, wie viel man schaffen kann, wenn man will. Es sind noch 2197 Worte bis zum Ziel. Die we]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unglaublich, wie viel man schaffen kann, wenn man will. Es sind noch 2197 Worte bis zum Ziel. Die werde ich aber heute nicht mehr schreiben, ich denke, für diesen Tag habe ich genug getan. Dafür kann ich dann morgen die letzten Szenen so richtig schön auskosten&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[John Irving: "Arbeiten. Sonst brauche nichts."]]></title>
<link>http://teplanmedia.wordpress.com/2009/11/26/john-irving-arbeiten-sonst-brauche-nichts/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:21:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan Teplan</dc:creator>
<guid>http://teplanmedia.wordpress.com/2009/11/26/john-irving-arbeiten-sonst-brauche-nichts/</guid>
<description><![CDATA[John Irving sprach mit Stefan Teplan über sein größtes Laster: die Schreibsucht   (Erstveröffentlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div style="text-align:center;"><strong>John Irving sprach mit Stefan Teplan über sein größtes Laster: die Schreibsucht</strong><em>   (Erstveröffentlichung im Magazin WELTBILD Nr. 10, 1999)</em></div>
<div style="text-align:center;"><em> </em></div>
<p style="text-align:left;">&#8220;Ich schreibe das an die Jünglinge, die noch nicht verdorben sind wie ich, der ich morgen wieder schreibe, weil ich diesem Laster verfallen bin, das abgefeimter und blutsaugerischer ist als der Morphinismus&#8230;&#8221;  <em> (Bertolt Brecht in einem Aufsatz 1920)</em></p>
<p style="text-align:left;">&#8220;Schreiben macht besessen&#8221; <em>  (Leena Lander in einem Interview mit Stefan Teplan 1998)</em></p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://teplanmedia.wordpress.com/files/2009/11/erstveroffentlichung-ausriss-aus-weltbild-nr-10-1999.jpg"><img class="size-medium wp-image-232" title="Erstveröffentlichung  - Ausriss aus WELTBILD Nr. 10, 1999" src="http://teplanmedia.wordpress.com/files/2009/11/erstveroffentlichung-ausriss-aus-weltbild-nr-10-1999.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ausriss aus der Erstveröffentlichung im Magazin WELTBILD Nr. 10, 1999</p></div>
<p>Reich und berühmt. Gutaussehend. Auflagenkönig: Erfolgreichster US-Schriftsteller. Zigfacher Millionär. Was will man mehr? John Irving ist ein, ist <em>das</em> gefundene Fressen nicht nur für Literaturkritiker, die in seltener Einmütigkeit sein sprachliches Genie in die höchsten Höhen des literarischen Himmels heben. Mehr noch vielleicht für Klatschreporter und Biographen, die so gerne eindeutig zweideutig schreiben, wenn sie in die tiefsten Niederungen des Privatlebens von Prominenten hinabstoßen. Wer es sich dann noch angetan hat, seine auch sprichwörtlich großen Romane – unter acht- bis neunhundert Seiten tu’s Irving meist nicht – zu lesen, dem ist wohl endgültig klar: Bei Irving muss man fündig werden. Wimmelt es doch in seinen Büchern von Exzessen und Exzentrikern, Irrungen und Wirrungen, erotischen Eskapaden und exotischen Welten, virtuos in Szene gesetzt innerhalb eines labyrinthartigen Handlungsgeflechts, so prall, so bunt, so komisch, so traurig wie das Leben selbst. Und weiß man doch, dass bei guten Schriftstellern fast alles autobiographisch ist.</p>
<p>Aber da befindet man sich bei John Irving schon auf dem Holzweg. Literaturkritiker stößt er vor den Kopf, weil er offen bekennt, dass er auf das Geschwätz von „Rezensenten, die sich anmaßen, Autoren unqualifiziert abzukanzeln“, nichts gibt. Da bezeichnet er schon einmal ganz eindeutig Marcel Reich-Ranicki als „kulturloses Arschloch“. Bei Reportern und Biographen, die gierig die Feder spitzen, um in glühenden Farben das aufregende Leben des Multimillionärs zu schildern, macht er’s kurz: „Mein Leben ist langweilig“. Arroganz? Understatement? Koketterie? Nichts von alledem: die nackte Wahrheit, sieht man seinen Tagesablauf an. Frank und frei enthüllt er sein aufregendes Privatleben: „Ich schreibe sieben Tage die Woche sieben Stunden pro Tag. Wenn Sie das tun, wie interessant kann dann noch der Rest Ihres Lebens sein? Nicht besonders. Wenn ich anschließend zwei Stunden in meinen Fitnessraum gehe, ist der Tag vorbei. Viel kann nicht mehr passieren; ich gehe dann ins Bett. Das tue ich gewöhnlich sehr früh.“ Sehr früh, das heißt: neun Uhr abends. Gewöhnlich, das heißt: immer wenn er nicht auf Lese- oder Promotiontouren ist, wo er häufig auch abends zur Verfügung stehen muss, „Das“, klagt er, „ist das eigentlich Schwere an dieser Arbeit, weil ich normalerweise so früh ins Bett gehe.“ Da schreibt er schon lieber Romane. „Ich habe das große Glück, eine Arbeit zu haben, die ich genieße. Ich liebe meine Arbeit. Ich brauche sonst nichts.“ Kein Wunder, dass ein US-Journalist, der eine Biographie über Irving schreiben wollte, verzweifelt aufgab: „Alle erzählen das gleiche: John Irving steht morgens auf, schreibt, treibt Sport und geht wieder schlafen. Ich habe meinem Verleger den Vorschuss zurückgegeben. Es tut mir leid, Mr. Irving, aber Ihr Leben ist mir zu langweilig.“</p>
<div id="attachment_236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://teplanmedia.wordpress.com/files/2009/11/ausriss-aus-dem-magazin-weltbild-nr-10-1991.jpg"><img class="size-medium wp-image-236" title="Ausriss aus dem Magazin WELTBILD Nr. 10, 199" src="http://teplanmedia.wordpress.com/files/2009/11/ausriss-aus-dem-magazin-weltbild-nr-10-1991.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Teplan über John Iriving - Ausriss aus WELTBILD Nr. 10, 1999</p></div>
<p>Gönnt Irving sich überhaupt Urlaub? Oder wenigstens seiner Frau Janet und ihrem siebenjährigen Sohn Everett (Irving hat noch einen 30- und einen 34jährigen Sohn aus erster Ehe). As, gesteht er, tut er schon. „Aber ich muss Ihnen sagen: Ich hasse es. Wir gehen einmal im Jahr zum Skifahren nach Colorado. Gut, ich genieße es dabei zwar, mit meinen Kindern zusammen zu sein. Aber ich würde lieber zu Hause sitzen und schreiben und mich abends mit den Kindern abgeben und morgens mit ihnen frühstücken.“ Eigentlich lebt er nur noch für zwei Dinge: Familie und Literatur. Das Ringen, das er einst – als Aktivkämpfer, später als Trainer und Schiedsrichter – betrieb, hat er vor zehn Jahren aufgegeben. Jetzt ringt er nur noch mit Worten.</p>
<p>Jeden Morgen sitzt er – in seinem Landhaus in Vermont oder seiner Stadtwohnung in Toronto – Punkt halb acht diszipliniert an seinem Schreibtisch, schreibt mit der Hand und tippt seine Texte später auf einer elektrischen Schreibmaschine. Beim Schreiben gilt für ihn dasselbe wie beim Ringen: „Ein Achtel ist Talent und sieben Achtel sind Disziplin“</p>
<p><strong>Langweiliges Leben? Die größten Abenteuer finden im Kopf statt</strong></p>
<p>Und mit beiden Leidenschaften hat er als Teenager angefangen, weil „meine Kindheit sehr langweilig war. Ich hatte eine glückliche Kindheit, aber das kann auch sehr langweilig sein. Deswegen ging ich nach der Schule heim und schrieb Geschichten in mein Notizheft.“ John Irving war als Kind und Jugendlicher introvertiert, der ewig Unterlegene, ein schlechter Schüler. So selbstkritisch beurteilt er sich selbst in seiner Autobiographie „Die imaginäre Freundin“ – die manche als langweilig empfinden, weil es darin fast nur um Ringen und Schreiben geht. Der spätere Star-Autor war Legastheniker. „Als sich herausstellte, dass mir die wiederholten Sprachtherapie-Kurse auch nicht halfen, den Unterschied zwischen ,Allegorie‘ und ,Allergie‘ zu erkennen, wurde ich dem Schulpsychiater übergeben“ der konnte ihm nur wenig helfen. Irving kämpfte sich, mit sieben Achtel eiserner Disziplin, allein nach oben – zum gefürchteten Turnier-Ringer und geachteten Romanautor. Zwischen 1968 und 1974 erschienen seine ersten drei Romane, doch erst mit dem vierten, „Garp und wie er die Welt sah“, gelang ihm 1978 der Durchbruch. Von da an wurde jeder seiner folgenden Romane (unter anderem „Das Hotel New Hampshire“, „Owen Meany“, „Zirkuskind“) ein Welterfolg.</p>
<p>Und dem schreiben verschrieben hat er sich mit Haut und Haar, seit er davon leben kann. Jetzt schreibt er sogar über das schreiben: „Witwe für ein Jahr“ ist ein mit zahllosen komplizierten Handlungs- und Nebenhandlungssträngen durchsetzter Roman über Schriftsteller, über Literatur, über die Wirklichkeit und die Verwicklungen, die sich ergeben, wenn sie miteinander vermischt werden. Natürlich redet Irving am liebsten auch über das schreiben. „Am glücklichsten bin ich, wenn ich gerade wieder ein Buch entwerfe“, erzählt er. Eineinhalb bis zwei Jahre arbeitet er allein an der Planung eines Buches, entwirft akribisch die „Architektur eines Romans wie die Architektur eines großen Hauses“, mit allen Handlungsfäden und detailliert ausgearbeiteten Psychogrammen der Romanfiguren und ihrer Beziehungen zueinander. „Erst wenn ich alles im Kopf habe, beginne ich zu schreiben, und zwar zuerst den Schluss. Das dauert mindestens ein Jahr. Dann schreibe ich alles nochmal ein Jahr lang um.“ Schreiben ist für ihn das größte Abenteuer. Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt.</p>
<p style="text-align:right;"><em>© Stefan Teplan</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NaNo Tag 26, morgens]]></title>
<link>http://schreibflut.wordpress.com/2009/11/26/nano-tag-26-morgens/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:17:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>schreibflut</dc:creator>
<guid>http://schreibflut.wordpress.com/2009/11/26/nano-tag-26-morgens/</guid>
<description><![CDATA[Nicht mal mehr 5000 Worte. Und ich kann mich heute einfach nicht zum schreiben bewegen, gnaaahh. Dab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nicht mal mehr 5000 Worte. Und ich kann mich heute einfach nicht zum schreiben bewegen, gnaaahh. Dabei weiss ich doch schon, was ich heute alles schaffen will. Schöne Szenen sind das. Im Kopf sind sie fertig. Nur geschrieben werden muss das Zeug noch.</p>
<p>Hach, also dann mal ran an die Tasten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zarthimmelblauschwebeleicht]]></title>
<link>http://verschenkbuecher.wordpress.com/2009/11/26/zarthimmelblauschwebeleicht/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 07:19:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Du schreibst so zarthimmelblauschwebeleicht&#8221; schrieb mir eine Leserin. Dieses Komplimen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Du schreibst so zarthimmelblauschwebeleicht&#8221; schrieb mir eine Leserin. Dieses Kompliment freut mich sehr, weil es so schön und bildhaft ist und weil genau das ist, was ich erreichen wollte. Dass hinter dieser Leichtigkeit zwanzig Jahre Arbeit stecken, weiß der Leser nicht, soll er ja auch nicht, es soll ja eben leicht wirken. Wenn ich an die Bandwurmsätze, die vielen Adjektive und Fremdworte, ja eben die &#8220;Schwere&#8221; meines Schreibens vor zwanzig Jahren denke, freue ich mich, dass das Lernen und Üben sich gelohnt hat.<br />
Die Leser kaufen dennoch nur die Autoren, die sie kennen &#8211; ist ja irgendwie verständlich.<br />
So laufe ich nun schon als lebende Litfaßsäule herum, damit jemand erfährt, dass es den Ronald-Henss-Verlag und mich überhaupt gibt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939937010/ron0c"><img src="http://verschenkbuecher.wordpress.com/files/2009/11/shirt1.jpg" alt="" title="shirt" width="500" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1837" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Warum ich nicht "gendere"]]></title>
<link>http://negotiable.wordpress.com/2009/11/25/warum-ich-nicht-gendere/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:51:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>negotiableme</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wer sich jetzt im ersten Moment fragt was genau ich denn nicht tue muss nicht unbedingt gleich verzw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wer sich jetzt im ersten Moment fragt was genau ich denn nicht tue muss nicht unbedingt gleich verzw]]></content:encoded>
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