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	<title>schuchternheit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/schuchternheit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schuchternheit"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 03:28:45 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Warum ist Selbstvertrauen so wichtig? Und wie überwinde ich Schüchterheit?]]></title>
<link>http://markusdan.wordpress.com/2009/11/21/warum-ist-selbstvertrauen-so-wichtig/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:47:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>markusdan</dc:creator>
<guid>http://markusdan.wordpress.com/2009/11/21/warum-ist-selbstvertrauen-so-wichtig/</guid>
<description><![CDATA[Sie können der tollste, schönste, beste Hecht im Karpfenteich sein, aber wenn Sie nicht die Eier hab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sie können der tollste, schönste, beste Hecht im Karpfenteich sein, aber wenn Sie nicht die Eier habe, jene Frauen anzusprechen, von denen Sie WIRKLICH etwas wollen – nämlich sie ins Bett zu bekommen – tja mein Freund, dann nützen Ihnen alle Techniken, Tricks und Routinen dieses Planeten nichts.</p>
<p>Selbst meine nicht.</p>
<p>Die meisten Männer haben ein riesiges Problem: Sie bekommen nicht die Frauen ab, die sie sich WIRKLICH wünschen.</p>
<p>Warum? Weil sie zu hässlich sind, zu dumm oder zu langweilig. Nein, sie <em>trauen sich einfach nicht, </em>attraktive Frauen <strong>anzusprechen</strong>!</p>
<p>(Und wenn sie irgendwie mit ihnen in Kontakt kommen verbocken sie es aus lauter Angst, es zu verbocken.)</p>
<p>Egal, wer Sie sind, egal, was Sie tun oder wie fett Ihr Auto ist… die Frauen die Sie haben wollen werden nicht zu Ihnen kommen.</p>
<p>Da rackert man sich nun ab, scheffelt Kohle für ein großes Haus, einen fetten Wagen, schicke Klamotten… aber die Frauen kommen und kommen einfach nicht! Scheiße, was?</p>
<p>Selbstvertrauen ist stark verbunden mit der sexuellen Identität.</p>
<p>Und wenn Sie Selbstvertrauen und Mut in einem Gebiet haben bedeutet das noch lange nicht, dass Sie es bei Frauen ebenso haben!</p>
<p>Aber wenn Sie Selbstvertrauen mit Frauen haben, sind die Chancen viel größer, dass Sie dieses Selbstvertrauen auch auf andere Gebiete übertragen können.</p>
<p>Wie bekommt man nun Selbstvertrauen beim Ansprechen von Frauen?</p>
<p>Ich wünschte, ich könnte es Ihnen einfach so sagen: Machen Sie 20 Liegestütze, essen keine Pommes mehr und waschen sich das Gesicht. Danach können Sie jede Frau ansprechen.</p>
<p>Shit, wenn es so einfach wäre, hätte ich schon längst meine Insel mit lauter nackten Frauen drauf.</p>
<p>In Wirklichkeit IST es einfach, aber nur dann, wenn ich die Möglichkeit hätte, mit Ihnen 1:1 zu arbeiten. Also ungestört und von Angesicht zu Angesicht. Denn dann kann ich direkt Ihre Glaubenssätze verändern.</p>
<p>Ihre Glaubenssätze sind der Schlüssel!</p>
<p>Ich habe es am Anfang bereits gesagt, <strong>Selbstvertrauen ist ein Gebilde bestehend aus Ihren Glaubenssätzen.</strong> (Und Erfahrungen, aber das kann man leicht ändern.)</p>
<p>Wenn Sie Selbstvertrauen bekommen wollen müssen Sie sich selbst ändern. (Wie zeige ich gleich.)</p>
<p>Sie müssen erkennen, wer Sie selbst sind.</p>
<p>Sie sind das Gebilde Ihrer Glaubenssätze.</p>
<p>Das „ungute Gefühl“, die Angst oder die Ausreden vor dem Ansprechen sind die Ergebnisse von Ihren Glaubenssätzen.</p>
<p>Diese müssen Sie ändern!</p>
<p>Es gibt meines Wissens nur eine einzige, wirklich dauerhafte Lösung, die Glaubenssätze für immer zu verändern: Sie müssen ein neuer Mensch werden.</p>
<p>Und wie geht das?</p>
<p>Indem Sie Ihre bestehenden Glaubenssätze erkennen und durch neue, bessere austauschen.</p>
<p>Der Vorgang geht folgendermaßen:</p>
<p>1.) Bestehende Glaubenssätze bzgl. Frauen aufschreiben.</p>
<p>2.) Gemeinsamkeiten finden, Glaubenssätze in Gruppen teilen.</p>
<p>3.) Übergeordnete Glaubenssätze dieser Gruppen finden.</p>
<p>4.) Ausnahmen für diese übergeordneten Glaubenssätze finden.</p>
<p>5.) Neue Glaubenssätze anhand der Ausnahmen erstellen.</p>
<p>6.) Spezielle Affirmationen für diese neuen Glaubenssätze erstellen.</p>
<p>7.) Neue Glaubenssätze durch Taten implementieren.</p>
<p>Dieser Prozess ist die einzig meiner Erfahrung nach funktionierende Methode, Glaubenssätze ohne Hypnose dauerhaft zu ändern.  Der wichtigste Punkt dabei ist Punkt 7.</p>
<p>Diese Methode, die ich die <strong>7-Punkte-Reprogrammierung</strong> nenne, macht aus Ihnen einen vollkommen neuen Menschen und lässt Sie vergessen, wer Sie waren! Und ist so ziemlich das stärkste, was es an dauerhafter Verhaltensänderung gibt.</p>
<p>Und das ist eines der stärksten Geheimnisse, auf die ich in den letzten knapp 20 Jahren gekommen bin, in denen ich mich mit Themen wie Hypnose, Konditionierung, Mentalismus, Schamanismus und anderem beschäftige.</p>
<p>Diese Methode ist ein wesentlicher Bestandteil meines CD-Sets &#8220;<a title="Maximales Selbstvertrauen" href="http://www.maximales-selbstvertrauen.de/angebot1.html" target="_blank">Maximales Selbstvertrauen</a>&#8220;.</p>
<p>Leider kann ich die Frage nur mit dem Verweis auf meine Produkte beantworten. Warum? Weil es ein zu großes und zu individuelles Thema ist.</p>
<p>Es gibt unzählige Situationen, in die Sie kommen, und aus der Sie eine Frau ansprechen können.</p>
<p>Und die Basis dessen sind Ihre Glaubenssätze und Erfahrungen, die ich nicht kenne.</p>
<p>Es gibt keine für alle Männer geltenden, universellen Lösungen.<br />
Wer das behauptet ist ein Scharlatan. Oder ein Idiot.</p>
<p>Wenn ich 2002, als ich mich intensiv mit dem Thema Frauen zu beschäftigen begonnen habe, einen solchen Kurs gehabt hätte, ich hätte mir 4-5 Jahre gespart!</p>
<p>Dieser Kurs ist eine „Abkürzung“, kostet zwar etwas, ABER Sie lösen das Problem dafür <strong>ein für alle Mal. </strong>Und Sie sparen sich enorm viel Zeit, Mühen und Schmerzen.</p>
<p>OK, das wars. Wurde länger als erwartet…</p>
<p>Lieben Gruß</p>
<p><a href="http://markusdan.wordpress.com/files/2009/11/unterschrift_markus_dan.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12" title="unterschrift_markus_dan" src="http://markusdan.wordpress.com/files/2009/11/unterschrift_markus_dan.jpg?w=150" alt="" width="150" height="60" /></a></p>
<p><a href="http://www.markusdan.com" target="_blank">www.markusdan.com</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werden wir wirklich immer gestörter? Der Autor Christopher Lane im Interview]]></title>
<link>http://jessicabraun.wordpress.com/2009/10/20/werden-wir-wirklich-immer-gestorter-der-autor-christopher-lane-im-interview/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:51:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>jessicabraun</dc:creator>
<guid>http://jessicabraun.wordpress.com/2009/10/20/werden-wir-wirklich-immer-gestorter-der-autor-christopher-lane-im-interview/</guid>
<description><![CDATA[„Jeder fünfte Deutsche ist psychisch krank“, lautete das Ergebnis einer Auswertung von ärztlichen Di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>„Jeder fünfte Deutsche ist psychisch krank“, lautete das Ergebnis einer Auswertung von ärztlichen Diagnosen im letzten Jahr. „Falsch“, meint Christopher Lane (42). Lane ist Historiker und Professor für Englische Literatur an der Northwestern Universität, Chicago. In seinem Buch „Shyness – How a normal Behaviour became a Sickness“ erklärt er, wie eine amerikanische Expertenkommission die Diagnosekriterien für psychische Störungen veränderte – und damit unser Bild von dem, was normal ist und was krank.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><!--more--><img class="alignnone size-medium wp-image-874" title="Christopher Lane" src="http://jessicabraun.wordpress.com/files/2009/10/lane-author-shot.jpg?w=214" alt="Christopher Lane" width="214" height="300" /></strong></p>
<p><strong>Herr Lane, viele Prominente, darunter die Schauspielerinnen Jessica Alba und Julia Roberts, der Schauspieler Robert DeNiro und der Sänger David Bowie haben sich selbst in Interviews einmal als schüchtern geoutet. Sind diese Menschen krank? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Sicher nicht. Schüchternheit ist ein ganz normales Gefühl.</p>
<p><strong>Diese Einstellung vertreten Sie auch in Ihrem Buch. Woher kommt  Schüchternheit und ist sie heutzutage überhaupt noch zeitgemäß?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Vor hunderten von Jahren, lange bevor es die Psychiatrie gab, bezeichnete man Gesellschaften oder Nationen als „schüchtern“, wenn diese sich nach innen richteten – als Schutz gegen Fremde oder Eindringlinge. Möglicherweise war dieses Verhalten aus evolutionärer Sicht auch für Individuen hilfreich, eine Art Selbstschutz, der zu einem Charaktermerkmal wurde. Heutzutage ist der Begriff gleichbedeutend mit Introversion, einem Persönlichkeitsmerkmal, das auf fast die Hälfte aller Menschen zutrifft.</p>
<p><strong>Trotzdem wird introvertiertes Verhalten immer mehr als Mangel gesehen. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dabei können die Gründe dafür sehr, sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen sind einfach gerne alleine. Andere finden es anstrengend, ständig erreichbar sein zu müssen. Teenager sind generell eher schüchtern. Aber in unserem Kulturkreis werden andere Anforderungen gestellt: Wir sollen gesellig und extrovertiert sein. Hier in den USA hat man dafür sogar einen eigenen Ausdruck geprägt &#8211; „being a people-person“. Ich frage mich, warum ausgerechnet das unser gesellschaftlicher Anspruch sein muss. Ob Geselligkeit nicht fälschlicherweise idealisiert wird.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Und ob man Menschen, die diesem Ideal nicht entsprechen, als Kranke bezeichnen darf?</strong></p>
<p>Genau. In meinem Buch gebe ich einen historischen Überblick darüber, wie aus Schüchternheit eine Krankheit – Soziale Phobie – gemacht wurde. Es gibt diese Krankheit nämlich erst seit 1980. In dem Jahr wurde sie formell in die dritte Auflage der DSM, dem Diagnostischen und Statistischen Handbuch Psychischer Störungen aufgenommen.</p>
<p><strong>Einer Art Bibel für Psychiater weltweit&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8230;die von der Amerikanischen Psychiater Vereinigung herausgegeben wird. Diese hatte bei der dritten Überarbeitung des Handbuchs beschlossen, 112 neue Krankheiten aufzunehmen. Man könnte auch sagen: zu kreieren.</p>
<p><strong>Die Soziale Phobie war wohl eine der erfolgreicheren neuen Krankheiten?</strong></p>
<p>Daran sind die fast 100 Millionen Dollar schuld, die seitens der amerikanischen Pharmaindustrie in Werbung gesteckt wurden, um Aufmerksamkeit dafür zu generieren. Bis 1993 wurde aus Sozialer Phobie so die „Störung des Jahrzehnts“, wie es in vielen Magazinen zu lesen war. Angeblich betrifft sie ein Fünftel aller Menschen in den USA. Mittlerweile haben schon über 18,5 Millionen Amerikaner Psychopharmaka dagegen eingenommen und auch in Europa beläuft sich die Zahl der Patienten, die mit Medikamenten dagegen therapiert werden, auf mehrere Millionen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das sind beeindruckende Zahlen.</strong></p>
<p>Deswegen habe ich in meinem Buch auch die Frage aufgeworfen, ob diese Millionen von Menschen nicht schlicht überdiagnostiziert wurden. Denn das, was als Soziale Phobie bezeichnet wird, deckt sich fast vollkommen mit ganz normaler Schüchternheit. Einem Charakterzug, den viele Menschen haben.</p>
<p><strong>Könnte man auch sagen: überdosiert?</strong></p>
<p>Genau. Immerhin werden bei der Therapie hochkomplexe Medikamente eingesetzt, die jede Menge Nebenwirkungen haben – und das bei Verhaltensweisen, die eigentlich gar keine medikamentöse Behandlung erfordern.</p>
<p><strong>Sie unterrichten als Professor. Angenommen, einer Ihrer Studenten ist sehr schüchtern – was raten Sie?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Erstmal probiere ich es natürlich mit den klassischen Mitteln eines Lehrers: Ich versuche in der Klasse eine gute Atmosphäre zu schaffen, in der jeder sich wohlfühlt und weiß, dass er sich äußern kann und darf. Auf zurückhaltende Studenten gehe ich direkt zu, binde sie in Gespräche ein. Aber wenn jemand zu mir kommt und mich um Rat fragt empfehle ich ihm, sich an die Toastmasters zu wenden.</p>
<p><strong>Eine Art Verein für freies Sprechen. Es gibt sie auch hier in Deutschland.</strong></p>
<p>Wirklich? Ich finde die großartig. Die amerikanischen Toastmasters sind eine Organisation, die Menschen kostenlos dabei hilft, ihre Angst vor öffentlichen Reden zu überwinden. Menschen, die zum Beispiel Trauzeuge sind und befürchten, ihre Rede bei der Hochzeit könnte daneben gehen. Oder solchen, die sich nur schwer überwinden können, in Meetings auch mal etwas zu sagen. Bei den Toastmasters hat jeder die Möglichkeit, diese Fertigkeiten zu üben. Immerhin sind das Fertigkeiten, die jeder irgendwann im Leben einmal braucht. Sie sind ein wichtiger Aspekt unserer Gesellschaft.</p>
<p><strong>Sagen wir, ich esse nicht gern alleine im Restaurant, mag es nicht, wenn jemand mich kritisiert und spreche auch nicht gerne vor großen Gruppen – reicht das, um mir eine Soziale Phobie zu diagnostizieren?</strong></p>
<p>Technisch gesehen fehlt Ihnen noch ein weiteres Symptom. Sagen wir, Sie werden nervös wenn Sie auf eine Party gehen oder es mit Autoritätspersonen zu tun haben. Dann ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die meisten Psychiater hierzulande die Diagnose „leichte bis schwere Soziale Phobie“ stellen würden. Und vermutlich bekämen Sie auch ein Antidepressivum.</p>
<p><strong>Diese Diagnose basiert dann auf Kriterien der DSM III. Warum ist dieses Handbuch so einflussreich? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mittlerweile gehen die Verkäufe in die Millionenhöhe. Hier in den USA ist die DSM im Schulsystem verankert, in Gefängnissen, Gerichten und dem gesamten Gesundheitswesen. Wegen des immensen Geldes hinter dem amerikanischen Gesundheitssystem hat sich der Konsens gebildet, die DSM sei die erste Wahl. Besser noch als die ICD, die Internationale Klassifikation der Krankheiten, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Ziemlich traurig. Denn obwohl auch die ICD weit davon entfernt ist, perfekt zu sein, halte ich sie trotzdem für besser. Jedenfalls wird alles, was in der DSM steht, über die Maßen hochgehalten und das obwohl mittlerweile bekannt ist, wie die Wissenschaftler, die an früheren Versionen arbeiteten zu ihren Ergebnissen kamen: Raterei und Übertreibungen.</p>
<p><strong>Reicht der Einfluss der DSM tatsächlich auch bis nach Europa?</strong></p>
<p>Ja, mehr und mehr. Und auch in andere Teile der Welt: Südamerika, Asien und der Mittleren Osten. Selbst in Ländern wie Argentinien, die eigentlich auf eine lange Tradition der Psychoanalyse zurückblicken, verlässt man sich in den Krankenhäusern jetzt mehr auf die DSM.</p>
<p><strong>Sie haben mit Ihrem Buch ein ziemlich heißes Eisen angefasst. Hätte ein Psychiater dieses Buch überhaupt schreiben können?</strong></p>
<p>Kein amerikanischer Psychiater, der in der Forschung arbeitet, hätte das Buch veröffentlichen können. Die Wissenschaftler dürfen ihre Beziehungen zu den Pharmaherstellern nicht belasten, weil sie von diesen ihre Forschungsgelder erhalten. Die meisten der Akademiker auf diesem Gebiet arbeiten als Berater für bis zu zwei Dutzend Unternehmen gleichzeitig. Karrieretechnisch wäre ein Buch wie dieses für einen Forscher Selbstmord. Ich konnte das Risiko nur deswegen eingehen, weil ich in keiner Weise von der Pharmaindustrie abhängig bin und deswegen praktisch nichts zu verlieren hatte. Aber nachdem es sich herumgesprochen hatte, woran ich arbeitete, ließen mir immer mehr Experten ihre vertraulichen Unterlagen zukommen. Tatsächlich musste ich diese Informationen von drei verschiedenen Anwälten überprüfen lassen, bevor ich sie veröffentlichen konnte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Einfluss der Pharmaindustrie ist in den USA deutlich höher als hier in Europa. Eine kürzlich veröffentlichte Studie besagt, dass amerikanische Kinder und Jugendliche dreimal mehr Antidepressiva schlucken, als europäische Teenager. Ist daran tatsächlich die Werbung schuld?</strong></p>
<p>Ja. Hier in den USA dürfen Pharmaunternehmen ihre Produkte viel offener bewerben. Die Anzeigen richten sich direkt an die Konsumenten. Da werden Millionen von Dollar für sogenannte „Verbraucherbewußtseins-Kampagnen“ ausgegeben: für Fernsehspots, für Anzeigen in Zeitungen und Magazinen und ganz besonders für Werbung in Frauenmagazinen. Die Botschaft lautet: „Haben Sie schon von dieser kürzlich entdeckten Störung gehört?“</p>
<p><strong>Beworben werden damit aber neue Medikamente?</strong></p>
<p>Ja. Am stärksten werden gerade Psychopharmaka und Neuroleptika &#8211; also Medikamente zur Behandlung von Psychosen &#8211; beworben, die gegen Bipolare Störungen und ADHD helfen sollen. Es sollen Ängste geschürt werden. Die Firmen versuchen die Konsumenten auf diesem Weg dazu zu bewegen, dass sie ihren Arzt von sich aus auf diese neuen Krankheiten ansprechen – es könnte ja sein, dass sie selbst oder ihre Kinder daran leiden.</p>
<p><strong>Also an manisch-depressiven Erkrankungen und Hyperaktivität? Sind das denn die vorherrschenden Probleme?</strong></p>
<p>Das nicht, aber diese Medikamente sind noch patentiert und deswegen die größte Einnahmequelle der Industrie. Es ist geradezu zynisch, dass es hier in den USA keine Werbung für Medikamente gegen Depression mehr gibt. Die klassischen Medikamente gegen Depression, die Serotoninaufnahmehemmer sind aber nun mal patentfrei und deswegen lässt sich damit kein Geld mehr machen. Es ist frappierend, wie sehr der Profit, der sich mit einem Medikament machen lässt hier in den USA die Werbung, die Nachrichten und damit die öffentliche Wahrnehmung für Krankheiten beeinflusst.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Würden Sie so weit gehen zu sagen, dass man sich selbst schadet, wenn man Psychopharmaka einnimmt?</strong></p>
<p>Bis zu einem gewissen Punkt, ja. Ich wurde kürzlich gefragt ob ich glaube, dass Psychopharmaka schuld an der Immobilienpleite in den USA sind. Meine erste Reaktion war: Nein, das ist zu weit hergeholt. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto plausibler scheint mir, dass viele Menschen durch die Medikamente, die sie einnehmen, eingelullt wurden. Sie fühlten sich zu sicher und haben sich auf völlig überteuerte Hypotheken eingelassen. Es ging um die vermutlich wichtigste Anschaffung in ihrem Leben, aber sie gingen damit um, als würden sie nur einen Hamburger kaufen. Sie konnten die damit verbundenen Risiken einfach nicht mehr einschätzen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Aber belegen lässt sich das nicht.</strong></p>
<p>Nein, das ist natürlich nur Spekulation. Aber ich finde es wichtig, diesen Gedanken in Betracht zu ziehen. Ich möchte die anderen Einflüsse nicht herunterspielen: die Deregulierung der Banken und die Hypothekenfirmen sind das eigentliche Problem. Trotzdem muss man auch die Reaktionen der Menschen darauf in Betracht ziehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nun sind Sie kein Psychiater, aber es gab 2008 in Deutschland zwei Familientragödien mit tödlichem Ausgang, die von manchen Stellen auf die Nebenwirkungen von Psychopharmaka zurückgeführt werden, die die Täter einnahmen. Ist das aus Ihrer Sicht zu weit hergeholt?</strong></p>
<p>Nein, gar nicht. Ich weiß nicht, ob das auch in der deutschen Presse stand, aber wir hatten letztes Jahr wieder einen Amoklauf, an der Universität in Illinois, die nicht weit von hier ist. Die Ermittlungen ergaben, dass der Attentäter auf einen ganzen Cocktail an Psychopharmaka gesetzt war: Prozac, Xanax und Ambien. Er hatte die Medikamente ein paar Tage vor dem Amoklauf abgesetzt. Meine Recherchen ergaben ähnliches: einige andere Massaker sind ebenfalls auf den Einfluss von Psychopharmaka zurück zu führen. Columbine zum Beispiel, die Morde an der Virginia Technical Universität, aber auch der Amoklauf an einer Schule im finnischen Tuusula oder der von Jeff Weise in Minnesota. Sogar der Mörder, der 2006 fünf Amish-Mädchen in einer Schule hinrichtete, hatte Psychopharmaka eingenommen.</p>
<p><strong>Aber könnte man nicht einwenden, dass diese Menschen psychisch krank waren und deswegen zu Recht Antidepressiva bekamen?</strong></p>
<p>Natürlich. Und wenn die Morde passierten, nachdem die Täter die Medikamente abgesetzt hatten heißt es: Es lag daran. Was man aber nicht vergessen darf ist, dass manche Psychopharmaka Aggressionen auch erst hervorrufen können – als Nebenwirkung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Eine letztes Jahr veröffentlichte Studie besagte, dass 2006 für ein Drittel aller Arbeitnehmer in Berlin eine Diagnose auf psychische Krankheiten erstellt wurde. Das ist eine ganze Menge. Liegt es daran, dass die Diagnostik sich verbessert hat und solche Krankheiten besser erkannt werden oder sind eher die Ärzte mit solchen Diagnosen zu schnell bei der Hand?</strong></p>
<p>Beides. Mit jeder neuen Auflage der DSM werden neue Krankheiten eingeführt und die Kriterien für die Diagnosen gelockert. Deswegen passen immer mehr Menschen in diese Kategorien. Allerdings machen es sich viele Ärzte auch zu leicht.</p>
<p><strong>Könnte es nicht auch einfach sein, dass unsere Art zu leben psychische Krankheiten hervorruft?</strong></p>
<p>Unser modernes Leben ist eine große Herausforderung. Und es wird auf keinen Fall leichter. Viele Menschen haben Ängste – vor Wirtschaftskrisen, globalen Konflikten, Terrorismus. Das sind alles gute Gründe sich zu fürchten. Nur besteht bei vielen Menschen eine Neigung zu glauben, dass ihre eigenen Ängste viel ausgeprägter sind, als die anderer.</p>
<p><strong>Sie würden also sagen, dass ein gewisses Maß an Angst heutzutage völlig normal ist?</strong></p>
<p>Wir selbst tragen dazu bei. Damit, wie wir leben. Tag für Tag werden wir mit einem Ideal konfrontiert, das schwer zu erfüllen ist: Wir sollen produktiv sein, wir sollen glücklich sein, nie traurig, wir sollen funktionieren und das auch noch genießen. Und all die Menschen, denen das aber nicht gelingt – die Mehrheit -, die immer wieder auch schlechte Tage haben, traurige Tage oder welche, an denen nichts zu funktionieren scheint, fühlen sich, als hätten sie dieses Ideal verraten. Die Erwartungen sind so hoch, dass nahezu jeder das Gefühl haben muss, dass er nicht heranreicht. Wir wären deutlich besser dran, wenn wir uns von diesem Druck einfach lossagen.</p>
<p><strong>Ein Blick in die Zukunft, bitte: Welche neuen Krankheiten kommen auf uns zu?</strong></p>
<p>Zur Debatte stehen Apathie Störung, Elterliches Entfremdungs Syndrom&#8230;</p>
<p><strong>Was ist das denn?</strong></p>
<p>Das Elterliches Entfremdungs Syndrom, auch PAS, beschreibt das Verhalten eines Kindes, das nach der Scheidung oft plötzlich und ohne nachvollziehbare Gründe nur noch mit dem sorgeberechtigten Elternteil zu tun haben will. Wenn PAS zu einer Krankheit erklärt wird, wird damit ein Minenfeld eröffnet. Sorgerechtsstreits könnten völlig außer Kontrolle geraten – wegen der „Krankheit“ des Kindes. Ich hoffe sehr, dass sich die Amerikanische Psychiater Vereinigung da heraushält.</p>
<p><strong>Über Internetsucht, die auch ein Kandidat für die nächste DSM-Auflage ist, haben Sie gerade einen kritischen Artikel veröffentlicht. Sehen Sie darin kein Problem?</strong></p>
<p>Ich glaube sehr wohl, dass übermäßige Internetnutzung ein weit verbreitetes Problem ist. Trotzdem widerstrebt mir der Gedanke, diese als eigenständige psychische Krankheit zu betrachten. Letztes Jahr wurde hierzulande ein Schriftstück veröffentlicht, das nahelegte, dass „80 Prozent aller Menschen mit Behandlungsbedarf wegen Internetsucht wahrscheinlich mit Psychopharmaka therapiert werden müssen und zwischen 20 und 24 Prozent einer stationären Behandlung bedürfen.“ Ich finde diese Art von Spekulationen absurd. Natürlich ermöglicht das Internet Dinge wie Online-Wetten oder –Poker und eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten, aber wenn die Nutzung überhand nimmt ist das erstmal ein Anzeichen für eine Verhaltensstörung – also etwas, das man auf sehr viele andere Arten behandeln kann. Zusätzlich muss man sich die Frage stellen, anhand welcher Kriterien eine „übermäßige Nutzung“ festgestellt werden soll. Immer mehr Menschen sind in beruflicher Hinsicht abhängig vom Internet. Sei es nun, weil sie Emails schreiben müssen oder weil sie bis spät in die Nacht am Rechner sitzen und arbeiten. Wer will da beurteilen, welche Zeitspanne, die man im Internet verbringt, noch gesund ist und welche „krankhaft“?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wie steht es mit Verkehrsrüpelei?</strong></p>
<p>Die ist schon seit 1980 als Störung aufgeführt. Als Intermittent Explosive Disorder.</p>
<p><strong>Also impulsive Aggressionsausbrüche.</strong></p>
<p>Diese Störung wurde gerade viel diskutiert, weil es eine neue Studie gibt, die besagt, dass sehr viele Menschen darunter leiden. Und ganz besonders Autofahrer.</p>
<p><strong>Es hätte mich gewundert, wenn dem nicht so wäre&#8230;</strong></p>
<p>Natürlich wurde dabei aber nicht in Betracht gezogen, dass es Gründe für dieses Verhalten geben könnte: Stress, Pendeln und immer mehr Verkehr.</p>
<p><strong>Die Pharmaindustrie wird mit Sicherheit auf die DSM-Neuauflage reagieren?</strong></p>
<p>Sicher. Ein schönes Beispiel dafür, was passieren wird, ist die Reaktion der Industrie auf eine Störung, die im Anhang der DSM im Jahr 2000 genannt wurde: Die prämenstruelle dysphorische Störung.</p>
<p><strong>Also Reizbarkeit und Unwohlsein vor der Periode?</strong></p>
<p>Genau. Eli Lilly, dem Hersteller von Prozac, gelang es sein Patent auf Prozac zu erweitern, in dem er einfach die Farbe der Tabletten von Grün und Gelb in Lila änderte und ihm einen neuen Namen verpasste: Sarafem. Dann bewarben sie diese Tabletten mit schönen Frauen und Sonnenblumen als Medikament gegen prämenstruelle dysphorische Störung. Aber es ist immer noch das gleiche Prozac, ein Antidepressivum.</p>
<p><strong>Angenommen, ich sitze beim Arzt und noch während ich die Symptome beschreibe greift er in seinen Schrank und legt mir eine kostenlose Probepackung eines Medikaments hin. Sollte ich besser die Beine in die Hand nehmen?</strong></p>
<p>Sie sollten auf jeden Fall genau nachfragen, was er Ihnen da gibt und warum. Und bevor Sie es einnehmen machen Sie sich bitte schlau: Informieren Sie sich anhand verschiedener Quellen im Internet darüber, was Sie da nehmen sollen und ob es überhaupt notwendig ist. Vielleicht konsultieren Sie auch noch einen zweiten Arzt. Und überlegen Sie sich, ob es nicht besser wäre, eine Therapie zu machen, anstatt ein Antidepressivum zu nehmen. Es ist ihre Gesundheit und eine zweite oder dritte Meinung kann Ihnen nicht schaden. Das Medikament vielleicht schon.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Jessica Braun für <a href="http://www.psychologie-heute.de/inhaltsverzeichnisse/heft0911.html">Psychologie Heute</a> November 2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich und meine Schüchternheit - Teil 5]]></title>
<link>http://tobbelmoppel.wordpress.com/2009/09/19/ich-und-meine-schuchternheit-teil-5/</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 12:43:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>tobbelmoppel</dc:creator>
<guid>http://tobbelmoppel.wordpress.com/2009/09/19/ich-und-meine-schuchternheit-teil-5/</guid>
<description><![CDATA[So, heute will ich jetzt über meine praktischen Übungen berichten. Da mir Telefonieren immer sehr sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, heute will ich jetzt über meine praktischen Übungen berichten.</p>
<p>Da mir Telefonieren immer sehr schwer gefallen ist und auch noch schwer fällt, musste ich als Hausaufgabe Telefongespräche führen. Ich musste im Therapiezentrum anrufen  und meinen ersten Kochkurs habe ich auch so gebucht.</p>
<p>Das war ja noch eine relativ leichte Übung, die nächste Übung war dann schon sehr viel schwerer für mich. Es war eine „Außerhaus“ -Übung. Das Institut befindet sich in der Nähe der Stuttgarter Königstraße, eine Einkaufstraße in Stuttgart, also immer  viele  Menschen an zu treffen. Es fing mit der Übung  an nach der Uhrzeit zu fragen, dann musste ich mich nach dem Weg zum Fernsehturm erkundigen, dann als nächstes musste ich  nach einen Taschentuch fragen. Dann sollte ich mich in Die Königstraße stellen wo die die Königstraße ist, was mir aber irgendwie nicht alle sagen konnten, dann sollte ich mich vor einem Bäcker stellen und fragen wo der nächste Bäcker sei. So was fällt mir sehr schwer, weil ich ja dann denke die anderen können denken ich bin total doof und die würden mich total doof angucken. Aber es war nicht der Fall, ich bin nicht doof angeschaut worden. Und dem Bäcker vor dem ich Stand hat mir keiner empfohlen. Der Abschluss war eine sehr, sehr schwere Übung. In einer kleinen Seitenstraße befinden sich McDonalds und PizzaHut. Ich sollte nun in Pizza Hut gehen und mich nach dem nächsten Mc erkundigen. Und Dann sollte ich in den Mc gehen und nach PizzaHut fragen. Ich war dabei sehr aufgeregt  und nervös, aber ich habe es geschafft und bin jedes Mal  fragen gewesen.</p>
<p>Dann hatte ich immer wieder kleiner schriftliche Übungen zu machen, ein „Positiv –Tagebuch“ zuführen, darin sollte ich jedes positives Erlebnis aufschreiben, Gedanken auf schreiben, diverse Fragebögen ausfüllen. Dann sollte ich mir eine schlimme Situation vorstellen, meine Ängste und Befürchtungen aufschreiben und dann versuchen rational die Situation zu beurteilen, wie realistisch ist denn das. Was auch sehr schwer für mich ist, weil sich doch immer wieder die automatischen Gedanken einschieben.</p>
<p>Dann kam mein Therapeutinenwechsel. Mit der neuen Therapeutin habe ich auch erstmal Gespräche geführt, damit wir uns besser kennen lernen. Mit ihr habe ich viele Meditationsübungen gegen meine Prüfungsangst gemacht. Und da ich  erzählt habe ich habe immer Angst, ich könnte nix erzählen, habe ich dazu auch eine Übung machen müssen. Sie sagte zu mir,  beim Nächstenmahl  holen wir die Videokamera und ich gebe dann ein Thema vor, und sie reden darüber mindestens 10 min. Ich so na ja ok, können wir machen.</p>
<p>Das war für mich eine doppelte Herausforderung: erstmal das freie Reden und dann gefilmt werden. Ich mag das überhaupt nicht und dann noch meine Stimme hören. *grausig für mich.</p>
<p>Aber ich habe es trotzdem gemacht.</p>
<p>Bevor ich das Thema wusste, sollte ich beschreiben wie ich mir jetzt die Übung vorstelle, Ich sagte ich würde bestimmt stottern, nicht viel sagen, nicht in die Kamera blicken, rot werden.</p>
<p>Dann erfuhr ich das Thema: Kochen. Darüber konnte ich dann doch gut erzählen und ich habe die 10 min geschafft. Dann sollte ich mich direkt nach der Übung beurteilen, ohne das Video gesehen zu haben. Ich habe mich dann besser eingeschätzt als beim Anfang, aber auch nicht richtig positiv. Dann habe ich mir das Video angesehen, und ich habe gesehen, dass keine meiner Befürchtungen eingetreten ist.</p>
<p>Natürlich gab es hier auch eine „Außerhaus“ – Übung. Wir sind 2 Stunden durch Geschäfte gegangen und ich mußte mich beraten lassen ohne was zu kaufen. Was ich auch ohne  Probleme geschafft habe. Diese Übung musste ich auch als Hausaufgabe machen, da habe ich mir aber eine Kleinigkeit gegönnt. Ich habe mir in einem Teegeschäft Weißen Tee gekauft.</p>
<p>Mehr Praktische Übungen fallen mir nicht ein gerade. Hier gab es auch wieder viele Schriftliche Übungen zu machen.</p>
<p>Durch meine 2 Therapeutinnen bin ich auch zur Gruppentherapie gekommen, über die ich beim 6. Teil berichte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich und meine Schüchternheit - Teil 2]]></title>
<link>http://tobbelmoppel.wordpress.com/2009/08/15/ich-und-meine-schuchternheit-teil-2/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 16:00:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>tobbelmoppel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf meinen 1 Teil meines Berichtes, habe ich sehr positive Reaktionen bekommen. Das hat mich bestärk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf meinen 1 Teil meines Berichtes, habe ich sehr positive Reaktionen bekommen. Das hat mich bestärkt weiter zu schreiben, denn es war nicht einfach für mich diesen Schritt zu tun. Ich hatte schon immer mit diesen  Gedanken gespielt, aber es dann doch immer verschoben, weil ich Angst vor den Reaktion der Leute hatte und mir das auch peinlich war, ich habe mich geschämt zu sagen ich habe Angst davor mit Leuten zu reden.</p>
<p>Durch diese Angst und Schüchternheit, habe ich mit schon vieles im Leben verbaut oder erschwert. Ich habe den Kontakt zu einigen Freunden schleifen lassen, oder bin dann nicht mit auf Partys gegen, weil ich davor Angst hatte, ich mich nicht „cool“ genug dafür gefühlt habe, oder auch beim Ansprechen von Frauen bin ich sehr gehemmt. Und die Konsequenz ist, man wird einsam. Ich habe zwar auch Freunde, aber nicht viele. Diese Einsamkeit ist für mich eins der größten Probleme. Sie macht mich auch manchmal depressiv. Besonders dann, wenn ich jemand kennen gelernt habe, der mir sehr viel bedeutet und dessen Gefühle, dann auf Grund meiner Schüchternheit erkalten. Das tut mir sehr weh und hält mich nachts vom Schlafen ab. Ich  ärgere mich immer sehr darüber, aber das zu ändern ist nicht leicht, das es bei mir was ganz normales, eine unbewusste Reaktion ist, wie das Atmen. Im Oktober 2006 habe ich eine Verhaltenstherapie begonnen, und ich hoffe ich bekomme es blad besser hin. Aber darüber erzähle ich im nächsten Teil. Meine Therapie habe ich bei der <a href="http://www.alber-stiftung.de/typo3/index.php?id=2" target="_self"> Gerhard-Alber Stiftung</a> gemacht.</p>
<p>Aber auch in der Uni habe/hatte ich durch meine Schüchternheit viele Probleme. Ich musste dort auch Vorträge halten. Ich habe mich auf die Vorträge auch gut Vorbereitet und bin dafür von meinen Betreuern immer gelobt worden, weil die Vorträge gut gemacht waren und ich das Thema verstanden hatte. Aber ich habe mir immer gesagt, ich fange an zu stottern, spreche undeutlich, kann ne Frage nicht beantworten, werde rot im Gesicht. Weil ich immer mit diesem Gefühl rein gegangen bin in den Vortrag habe ich mir die Vorträge immer versaut: Ich habe die Vorträge runtergerasselt, habe gestottert und die Hälfte vergessen. Es gab für die Vorträge keine Noten, aber ich habe mich jedes Mal sehr darüber geärgert.</p>
<p>Ein weiteres Problem sind Prüfungen für mich, fast alle Prüfungen waren mündliche Prüfungen. Vor diesen Prüfungen bin ich immer extrem aufgeregt, ich bin da dann sehr oft blockiert. Und wenn ich mal was nicht weiß und solche eine Frage am Anfang gestellt wird, zieht sich dann eine Unsicherheit durch die ganze Prüfung durch. Dementsprechend vielen meine Noten aus. Hinter her war ich dann auch oft enttäuscht, obwohl ich die Prüfung bestanden habe.</p>
<p>Da sieht man auch ein weiters Problem bei mir: Auf sich selbst Stolz sein, sich mal loben können.</p>
<p>Ich könnte ja zu mir nach der Prüfung sagen: Toll, du bist da hingegangen, obwohl du davor große Angst hast und du hast auch die Prüfung bestanden! Sei Stolz auf dich. Aber so was kann ich nicht, ich sehe nur, was hätte besser sein können, also immer nur das negative und nie das positive.</p>
<p>Fortsetzung folgt….</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich und meine Schüchternheit - Teil 1]]></title>
<link>http://tobbelmoppel.wordpress.com/2009/08/11/ich-und-meine-schuchternheit-teil-1/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 12:56:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>tobbelmoppel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Durch meine schüchtern, stille  und ruhige Art habe ich mir mal wieder alles verbaut….. Die Menschen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Durch meine schüchtern, stille  und ruhige Art habe ich mir mal wieder alles verbaut…..</p>
<p>Die Menschen, die mich auch persönlich kennen, wissen dass ich ein extrem ruhiger Mensch bin. Ich bin immer wieder gefragt worden, warum sagst durch nix, oder erzähle doch mal was, oder ich will gerne wissen, was du gerade denkst….und ich gebe dann immer nur kurze Antworte, wie ich habe nix zu erzählen, oder ich denke gerade nix….naja das stimmt aber nicht…ich denke viel und würde auch gerne viel erzählen, aber ich kann es nicht. Jetzt denkt ihr bestimmt, was ist daran so schwer, für mich ich das alles sehr schwer. Warum? Weil ich vor Menschen, sozialen Situation große Angst habe. Man nennt es<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Phobie"> soziale Phobie</a>. Ich habe Angst auf Menschen zuzugehen, Telefongespräche zuführen, in Gruppen fühle ich mich unwohl, mag keine Discos, Smalltalk zu führen geht kaum, über Gefühle reden, meine Meinung sagen, besonders in einer Beziehung. “nein“ sagen kann ich auch nicht.</p>
<p>Ich habe immer Angst, was Falsches zusagen, mich lächerlich zu machen, mein Gegenüber zu langweilen, zu verletzen, was zu persönliches zu fragen. Also sage ich lieber nix, bin ruhig…und dann trifft genau das  ein, was ich befürchte, mein Gegenüber fängt sich an zu langweilen. Jetzt würde jeder normale Mensch sein Verhalten ändern, ich verstärke es noch mehr….</p>
<p>Wird fortgesetzt</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schüchtern?]]></title>
<link>http://emiliawald.wordpress.com/2009/08/03/schuchtern/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 19:17:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Emilia Wald</dc:creator>
<guid>http://emiliawald.wordpress.com/2009/08/03/schuchtern/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;sich kein Wort unter begeistert zuhörenden Menschen sagen trauen, nicht auffallen wollen, stä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://emiliawald.wordpress.com/files/2009/08/dont-be-shy1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44" title="Don`t be shy" src="http://emiliawald.wordpress.com/files/2009/08/dont-be-shy1.jpg" alt="Don`t be shy" width="211" height="299" /></a>&#8230;sich kein Wort unter begeistert zuhörenden Menschen sagen trauen, nicht auffallen wollen, ständig zu denken beobachtet und verglichen zu werden &#8230;um Niemanden die Gelegenheit zu bieten von ihnen beurteilt zu werden. Warum? Aus Angst beim Vergleich immer negativ auszusteigen und sich zu blamieren. So wird jedes Wort, das man sagen will, jeder Schritt, den man machen möcht, jedes Räuspern, das reizt, jede Bewegung, die man ansetzen will, jeder Blick, den man wagt, ein Kampf mit sich selbst, der sich &#8220;ums Trauen und um die Angst&#8221; dreht &#8211; ein hartnäckiger Kampf um die eingefleischte soziale Norm, die oberste Regel, ständig einzuhalten und nie bröckeln zu lassen &#8211; obwohl das der Schlüssel zum persönlichen Sieg wäre.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mündlich gut vs Performance-Hype]]></title>
<link>http://learningrosegarden.com/2009/07/22/schuchtern-oder-mundlich-gut/</link>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 20:15:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>learningrosegarden</dc:creator>
<guid>http://learningrosegarden.com/2009/07/22/schuchtern-oder-mundlich-gut/</guid>
<description><![CDATA[Wer in der Schule Erfolg haben will, muss auch reden können. You Be the President Ein Nebeneffekt de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><strong>Wer in der Schule Erfolg haben will, muss auch reden können.</strong></p>
<div id="attachment_1726" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/washington-museum-of-national-history1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1726" title="Washington - National History Museum" src="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/washington-museum-of-national-history1.jpg?w=300" alt="Washington - Museum of National History" width="400" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">You Be the President</p></div>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/washington-museum-of-national-history.jpg"></a><br />
</strong>
</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">Ein Nebeneffekt der von den Rahmenplänen geforderten Kompetenzorientierung an den Schulen ist die zunehmende <strong>Präsentationskonkurrenz</strong> (Performance-Hype) in den Schulen, die vornehmlich die lauten, forschen, selbstbewussten Lerner begünstigt. Wenn es allerdings zutrifft, dass sich<strong> 48 Prozent der Menschen in Europa </strong>als <strong>schüchtern </strong>einschätzen und ihr Denken und Handeln so<strong> </strong>von <strong>Angst- und Versagenssymptomen</strong> beherrscht wird, dass sie ihre tatsächlichen Fähigkeiten nicht zeigen können bzw. ganz verstummen (<a title="Selektiver Mutismus, Schüchternheit, stille Schüler" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=4945138/cj0e21/index.html" target="_blank">Selektiver Mutismus</a>)<strong>,</strong> dann ist es an der Zeit, die sogenannten <strong>stillen Schülerinnen und Schüler</strong> genauer unter die Lupe  zu nehmen.<!--more--></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/dscn3725-kind-samos.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1682" title="Schüchternes Kind - Archäologisches Museum Vathi/Samos" src="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/dscn3725-kind-samos.jpg?w=767" alt="DSCN3725.JPG Kind Samos" width="299" height="400" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Gut gemeinte Formeln wie -<em> &#8220;Du musst dich einfach mehr melden&#8221; </em>- oder &#8211; <em>&#8220;Du musst dir einfach mehr zutrauen&#8221;</em> &#8211; werden jedoch erwiesenermaßen wenig fruchten. Lob und Ermunterung sind zwar ein Anfang, reichen aber nicht aus, schüchterne Kinder und Jugendliche aus der Reserve zu locken. Vielmehr brauchen sie<strong> positive Zuversicht und Beharrlichkeit,</strong> vor allem jedoch <strong><a title="Aufgaben im Offenen Unterricht" href="http://learningrosegarden.wordpress.com/2009/09/14/mundlich-gut-talk-about-your-favourite-song/" target="_blank">Aufgaben</a>, die ihnen helfen</strong>, ihre Angst <strong>ohne Druck</strong> zu überwinden und Raum für Lösungen bieten, bei denen ihre <strong>Stärken</strong> gefordert sind: <strong>Beobachtungsfähigkeit, Nachdenklichkeit, Hingabe, Empathie.</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/avg-11-e2-2007.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1733" title="AVG 11 E2 2007" src="http://learningrosegarden.wordpress.com/files/2009/07/avg-11-e2-2007.jpg?w=300" alt="AVG 11 E2 2007" width="400" height="269" /></a><br />
</strong>
</p>
<p style="text-align:center;">Einen umfassenden Einblick in die Befindlichkeit zurückhaltender  Schülerinnen und Schüler und zahlreiche <strong>Übungen und Tipps</strong> zur <strong>Entwicklung der mündlichen Fertigkeiten</strong> <strong>im Regelunterricht</strong> bietet der Lerntrainer<a title="Mündlich gut Lerntrainer für Schüler und Lehrer" href="http://www.beltz.de/de/paedagogik/fachbuch/titel/muendlich-gut.html" target="_blank"> „<em><strong>Mündlich : gut&#8221;</strong></em> </a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BBC Doku: Wie verrückt sind wir eigentlich?]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/04/10/bbc-doku-wie-verruckt-sind-wir-eigentlich/</link>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 17:17:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
<guid>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/04/10/bbc-doku-wie-verruckt-sind-wir-eigentlich/</guid>
<description><![CDATA[Die Antwort soll ein originelles Experiment bringen, das in ähnlicher Weise vor über 30 Jahren für A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Antwort soll ein originelles Experiment bringen, das in ähnlicher Weise vor über 30 Jahren für Aufregung sorgte und die Zuverlässigkeit psychiatrischer Diagnosen in Frage stellte.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/zqd-ifzCYJo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/zqd-ifzCYJo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Klaus Kinski war berüchtigt für seine unvorhersehbaren Wutausbrüche, und Michael Jackson lebte jahrelang zusammen mit Affen auf einem privaten Rummelplatz. Die beiden gelten als Exzentriker. Aber sind sie auch verrückt? Die Frage, was eigentlich verrückt und was noch normal ist, beschäftigt die Psychologie seit ihren Anfängen. Und immer wieder verblüffen Experimente, die zeigen, dass die Trennlinie zwischen Normalität und Verrücktheit extrem dünn ist. Die bei vox ausgestrahlte &#8220;BBC-Exklusiv&#8221;-Reihe stellt daher die zentrale Frage &#8220;Wie verrückt sind wir?&#8221;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/eldx7stUvGQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/eldx7stUvGQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>1972 bat der Wissenschaftler David Rosenhan acht &#8220;geistig gesunde&#8221; Testpersonen, sich in Nervenkliniken einweisen zu lassen &#8211; mit der Begründung, Stimmen zu hören. In der Psychiatrie sollten sich die Probanden wieder völlig normal verhalten. Nach einigen Tagen wurden sie aus der Klinik entlassen, galten aber nicht als &#8220;geheilt&#8221;, sondern als &#8220;symptomfrei&#8221;. In einem zweiten Versuch teilte Rosenhan einem Institut mit, innerhalb von drei Monaten erneut Pseudopatienten zu schicken. Die Klinik stufte in diesem Zeitraum einige Patienten als Testpersonen ein, andere als &#8220;verdächtig&#8221;. Tatsächlich kam aber gar kein Proband in die Heilanstalt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/3gP2Ike4gAA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/3gP2Ike4gAA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Nach Vorbild dieses als &#8220;Rosenhan-Experiment&#8221; bekannten Versuchs stellte nun die &#8220;BBC-Exklusiv&#8221;-Reihe die Diagnosefähigkeit von Psychologen erneut auf die Probe. Zehn Freiwillige ziehen für zwei Wochen in ein Schloss im britischen Kent ein. Fünf von ihnen gelten als &#8220;normal&#8221;, während den anderen eine psychische Störung bescheinigt wurde, zum Beispiel Magersucht, Depression oder Schizophrenie. Anhand von Aufgaben und Tests wollen drei renommierte Wissenschaftler herausfinden, wer welche Krankheit besitzt. Sie beobachten jede Bewegung und jedes Verhaltensmuster. Ein Foto-Shooting soll Aufschluss geben, wer unter Anorexie leidet, und schon das Ausmisten eines Stalls kann für einen Menschen mit einer Zwangsstörung zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Am Ende der ersten Woche fällen die Psychologen ein erstes Urteil über die geistige Gesundheit der Probanden. Ohne zu viel zu verraten: Die Ergebnisse überraschen!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/V-JXOifFbY0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/V-JXOifFbY0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Dokumentation gelingt es, nicht in einen oberflächlichen Voyeurismus abzugleiten, sondern allen Personen mit dem nötigen Respekt zu begegnen. Am Ende geht es nämlich gar nicht mehr darum, wer unter einer psychischen Störung leidet und wer nicht. Vielmehr wird deutlich, dass &#8220;normale&#8221; Menschen sich in einigen Situationen &#8220;unnormal&#8221; verhalten und Personen mit einer psychischen Störung erstaunlich selbstbewusst auftreten. &#8220;Wie verrückt sind wir?&#8221;, diese Fragestellung ist gut gewählt. Denn ein bisschen verrückt sind wir wohl alle.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qk_7Xm-2BQs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qk_7Xm-2BQs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu nah]]></title>
<link>http://goldenesonne.wordpress.com/2009/03/17/zu-nah/</link>
<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 14:23:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sunny</dc:creator>
<guid>http://goldenesonne.wordpress.com/2009/03/17/zu-nah/</guid>
<description><![CDATA[Ich war erschrocken, als ich es sah, wiedermal kamen mir Menschen zu nah. Der allererste Gedanke war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich war erschrocken, als ich es sah,<br />
wiedermal kamen mir Menschen zu nah.</p>
<p>Der allererste Gedanke war wie immer Ausflucht,<br />
wollte sein wie jemand, der nur das Weite sucht.</p>
<p>Dachte wiedermal ans Brücken abreißen,<br />
und alles Aufgebaute niederschmeißen.</p>
<p>Doch hier und jetzt sag ich ganz laut &#8220;Stopp!&#8221;,<br />
ich will nicht weg hier, brauch kein Pferd mit schnellem Galopp.</p>
<p>Ich will nicht feige sein, will nicht wieder fliehen,<br />
ich will stark sein, will es durchziehen.</p>
<div id="attachment_785" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px"><img src="http://goldenesonne.wordpress.com/files/2009/03/fels_in_der_brandung.jpg" alt="Fels in der Brandung" title="Fels in der Brandung" width="290" height="170" class="size-full wp-image-785" /><p class="wp-caption-text">Fels in der Brandung</p></div>
<p>Huch! Jetzt ist es vorbei, ich hab es geschafft,<br />
ich muss zugeben, es kostete mich viel Kraft.</p>
<p>Einerseits Erleichterung, Stolz, Aufatmen, als fiel ein Stein vom Herzen,<br />
anderseits ist mir zum heulen, hab einen Kloß im Hals und brennende Schmerzen.</p>
<p>Vielleicht war ich nicht stark wie ein großer Fels in der Brandung,<br />
aber wie ein kleiner, ich bin nicht geflohen, es war keine komplette Bruchlandung.</p>
<p>Ich bin nicht geflohen, aber ich wich ein paar Schritte zurück,<br />
vielleicht bin ich eines Tages ein großer Fels, besiege die Angst Stück für Stück.</p>
<p>Ja, irgendwie ärgert es mich schon noch, dass mir die Angst im Wege steht,<br />
aber ich bin nicht geflohen, es wird langsam besser, wie ihr seht.</p>
<p>Ich hoffe, die Leute nehmen sie mir nicht böse, meine Angst vor Nähe,<br />
vielleicht kann ich sie eines Tages zulassen, wenn ich einen lieben Menschen sehe.</p>
<p>Ich hoffe, die Leute nehmen sie mir nicht böse, meine Menschenscheu,<br />
vielleicht bin ich irgendwann sogar so, dass ich mich über Nähe freu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schüchtern, also blöd ]]></title>
<link>http://midlifelover.wordpress.com/2008/11/06/schuchtern-also-blod/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 06:12:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>midlifelover</dc:creator>
<guid>http://midlifelover.wordpress.com/2008/11/06/schuchtern-also-blod/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt sehr viele Situationen in denen ich schüchtern reagiere. Also extrem schüchtern. Im Grunde g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es gibt sehr viele Situationen in denen ich schüchtern reagiere. Also extrem schüchtern. Im Grunde g]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alice No. 2 ]]></title>
<link>http://midlifelover.wordpress.com/2008/10/01/alice-no-2/</link>
<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 22:26:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>midlifelover</dc:creator>
<guid>http://midlifelover.wordpress.com/2008/10/01/alice-no-2/</guid>
<description><![CDATA[Hmm, wie ging es also mit Alice weiter &#8230; nach meinem Wutausbruch &#8230;gegen die Wand boxen (]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hmm, wie ging es also mit Alice weiter &#8230; nach meinem Wutausbruch &#8230;gegen die Wand boxen (]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Also....]]></title>
<link>http://howtosurviveyourlife.wordpress.com/2008/09/24/also/</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 20:15:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elly</dc:creator>
<guid>http://howtosurviveyourlife.wordpress.com/2008/09/24/also/</guid>
<description><![CDATA[Ich hab eine Weile nicht geschrieben. (So fingen meine Tagebucheinträge übrigens relativ oft an.) Ir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich hab eine Weile nicht geschrieben. (So fingen meine Tagebucheinträge übrigens relativ oft an.) Ir]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lieber zu laut als zu leise - Oder das Problem der Schüchternheit]]></title>
<link>http://youngpotentials.wordpress.com/2008/08/17/lieber-zu-laut-als-zu-leise-oder-das-problem-der-schuchternheit/</link>
<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 22:08:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>thilop</dc:creator>
<guid>http://youngpotentials.wordpress.com/2008/08/17/lieber-zu-laut-als-zu-leise-oder-das-problem-der-schuchternheit/</guid>
<description><![CDATA[Wir kennen sie, aber bemerken sie selten. Überall in unserem Leben begegnen wir schüchternen Leuten.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wir kennen sie, aber bemerken sie selten. Überall in unserem Leben begegnen wir schüchternen Leuten.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was?]]></title>
<link>http://carpehoram.wordpress.com/2008/05/18/was/</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 18:55:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>carpehoram</dc:creator>
<guid>http://carpehoram.wordpress.com/2008/05/18/was/</guid>
<description><![CDATA[Was soll ich tun? Wo soll ich hin? Was mach ich hier? Dies sind fragen, die ich mich häufig stelle. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was soll ich tun? Wo soll ich hin? Was mach ich hier?</p>
<p>Dies sind fragen, die ich mich häufig stelle. Ich lebe seit einem halben Jahr hier und so langsam gefällt es mir hier. Ich habe nette Leute kennen gelernt und ich freue mich, wenn ich etwas mit ihnen unternehme oder wenn ich sie sehe. Aber irgendwie fühle ich mir einfach nicht heimisch, was ist es für ein Gefühl zu Hause zu sein? Gibt es so etwas wie ein zuhause, wenn ja wie ist es und kann man an mehreren Orten zuhause sein? Gegen abend, wenn ich den langen Flur entlang in mein Zimmer gehe, spüre ich etwas, das mich hier wegwill, etwas, das ganz genau weiss, dass mein ZuHause nicht hier ist, auch wenn meine Familie hier ist, Vater, Mutter, Tante und Onkel, Cousin und Cousine, Oma und Opa und seit neuestem auch ein paar Freunde.</p>
<p>Es ist nicht leicht umzuziehen, auch wenn man nicht wirklich enge Freunde hatte, aber man hat sich dort wohl gefühlt, man war zufrieden so wie es war, man hatte Sachen, die man lieb gewonnen hatte und auch Personen, man hatte seine Rituale und einen bestimmten Alltag. Diesen gibt es jetzt nicht mehr und auch daran zu denken oder ihn nachzumachen ist schwer, denn man bekommt ihn nie wieder, was auch positiv sein kann.</p>
<p>Aber diese Phase hier ist nur eine Übergangsphase, ich habe Ziele und werde alles dafür tun um sie zu erreichen, aber so langsam muss ich auch was dafür tun. Es fehlen 48 Tage bis zum wichtigsten und entscheidensten Tag in meinem Leben und ich bin noch nicht einmal zu 50% bereit dafür, also tu was.</p>
<p>Auch das Thema mit den Mädchen ist ein ganz spezielles, man hat KOntakte zu netten, auch hübschen Mädchen, die aber jedoch nicht wirklich viel mit einem zu tun haben wollen. Man spricht ab und zu miteinander und gut ist, aber da muss mehr kommen. Man muss seine Schüchternheit überwinden, welche z.T. auch aus Scheu vor den anderen vorhanden ist und man muss etwas tun, sonst bleibt man immer alleine.</p>
<p>Du bist der Mann, du bist der, der agieren und reagieren muss. Komm Carpe, du schaffst es.</p>
<p>Denkt dran und bis bald Carpe <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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