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	<title>schuld &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/schuld/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schuld"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 16:28:02 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Audimax – Wessen Schuld?]]></title>
<link>http://jaae.wordpress.com/2009/12/23/audimax-%e2%80%93-wessen-schuld/</link>
<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:24:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>jaae</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach meinem gestrigen Artikel über die Räumung haben viele, die mich persönlich kennen, gefragt, war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Nach meinem gestrigen Artikel über die Räumung haben viele, die mich persönlich kennen, gefragt, warum ich die Schuld für die Räumung nur beim Rektorat suche. Deshalb muss ich eins klarstellen: Das Rektorat hat sich nicht konstruktiv verhalten. Viele von uns aber auch nicht.</p>
<p>Den Zeitpunkt der Räumung finde ich immer noch katastrophal, das Obdachlosenproblem wäre einen Tag später gelöst worden und im Plenum hätten Bedingungen für die Rückkehr der „offiziellen“ Lehrveranstaltungen beschlossen werden sollen. Wäre es in diesem Plenum aber wieder nicht zu einem Beschluss über ein Angebot an das Rektorat gekommen, hätte ich eine anschließende Räumung wohl anders bewertet.</p>
<p>Die Ereignisse rund um die Besetzung der Büros in Hof 5 waren Ausdruck eines Konflikts innerhalb der Audimax-Bewegung. Zwei Tage vorher hatte das Plenum beschlossen, dass einer Öffnung für „offizielle“ Lehrveranstaltungen nichts im Wege stehe. Einen Tag vorher hatte eine Arbeitsgruppe Diskussionsgrundlagen für Bedingungen dieser Öffnung erarbeitet. Am Mittwoch hätten diese Bedingungen vom Plenum diskutiert werden sollen. Manche Menschen in der Bewegung waren damit nicht einverstanden und besetzten die Räume, die das Rektorat uns angeboten hatte.</p>
<p><strong>Eine Besetzung und ein Mob</strong></p>
<p>Ich fand und finde diese Besetzung falsch. Niemand der Beteiligten konnte mich bis heute davon überzeugen, dass sie keine direkte Reaktion auf den Plenumsbeschluss war. Damit ging es hier nicht mehr um „gewünschte individuelle Autonomie“, sondern um einen mutwilligen Angriff auf die gemeinsame Basis der Bewegung. Den Plenumsbeschluss abzulehnen ist zulässig und am Mittwoch hätte ein entsprechender Antrag eingebracht werden können. Mit der Besetzung wurden aber Tatsachen geschaffen um dem Plenum die Entscheidung abzunehmen. Einer der Hof 5-BesetzerInnen brachte es im Interview mit dem ORF auf den Punkt: „<a href="http://wien.orf.at/stories/410201/">die Aktion sei &#8216;Ausdruck unserer Abwehrhaltung gegen Verhandlungen mit dem Rektorat&#8217;. Diese seien eine &#8216;Farce&#8217;, mit der der Rektor versuche, &#8216;die breite Basis zu spalten&#8217;.</a>“</p>
<p>Die „Spontandemo“ gegen die Räumung der Büros verwandelte die Bewegung für ein paar Stunden in einen Mob. Studierende, die wegen Josef Hader ins Audimax gekommen waren und keine Ahnung von den Hintergründen der Vorfälle hatten, ließen sich bereitwillig aufstacheln. Erst wurde an die Tür des leeren Rektorats getrommelt, dann der Festsaal belagert. Die Stimmung war aufgeheizt und aggressiv, nach sechs Wochen Arbeit in der Presse AG habe ich in diesem Moment beschlossen auszusteigen. Die „AnführerInnen“ der „Demo“ hatten bis zuletzt keine Ahnung, wen sie da eigentlich im Festsaal stürmen wollten. Angeblich fand gerade eine Weihnachtsfeier von SekretärInnen statt. Schließlich zog die Gruppe weiter zum ebenfalls leeren Parlament.</p>
<p>An diesem Abend war die Bewegung gespalten. Die Presse AG legte geschlossen ihre Arbeit nieder, viele BesetzerInnen sahen sich nicht mehr in der Lage die Vorgangsweise der anderen mitzutragen.  Zeit, über die Bedingungen für einen Schritt zu einer gemeinsamen Lösung mit dem Rektorat zu diskutieren, blieb im Plenum keine. Trotzdem zeigte sich, dass die Mehrheit der Anwesenden eine gemeinsame Lösung wollte und mit den Aktionen der Hof 5-BesetzerInnen nicht einverstanden war. Das Rektorat hat mit der Räumung am Montag aber denen, die Gespräche und Kompromisse ablehnen, ordentlich unter die Arme gegriffen.</p>
<p><strong>Wessen Schuld?</strong></p>
<p>Doch nicht alle Schuld liegt beim Rektorat. Auch wir tragen Schuld an der Eskalation. Die BesetzerInnen von Hof 5, aber auch wir anderen, die wir viel zu spät und wenig energisch einen konstruktiven Kurs vertreten haben. Und nicht nicht zuletzt jene Menschen, die frustriert nach Hause gegangen sind, anstatt in der Bewegung konstruktiv mitzuarbeiten. Wir alle haben gemeinsam etwas Großes begonnen, doch im Moment sieht es so aus, als hätten wir es alle gemeinsam gegen die Wand gefahren. Vielleicht schaffen wir es aber nach Weihnachten doch noch einmal, mich eines Besseren zu belehren, denn gebraucht wird diese Bewegung noch immer&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Weltfinanzkrise - Tiefere Ursachen und notwendige Veränderungen - Bernd Senf]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/27/die-weltfinanzkrise-tiefere-ursachen-und-notwendige-veranderungen-bernd-senf/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:41:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/GnEqS4TwCfE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/GnEqS4TwCfE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig.</p>
<p><a title="Monetative" href="http://www.monetative.org" target="_blank">http://www.monetative.org</a><br />
<a title="Infokrieger News" href="http://www.infokriegernews.de" target="_blank">http://www.infokriegernews.de</a><br />
<a title="NuoViso" href="http://www.nuoviso.tv" target="_blank">http://www.nuoviso.tv</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Du Vertrauen übst – Im Gespräch mit Erzengel Michael (Teil 3)]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/27/wie-du-vertrauen-ubst-%e2%80%93-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-3/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:07:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was Vertrauen schaffen kann, siehst Du zum Beispiel an Deinem Schlaf. Sicher kennst Du das &#8211; D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Was Vertrauen schaffen kann, siehst Du zum Beispiel an Deinem Schlaf. Sicher kennst Du das &#8211; D]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Du Vertrauen übst – Im Gespräch mit Erzengel Michael (Teil 2)]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/26/wie-du-vertrauen-ubst-%e2%80%93-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-2/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 23:04:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist was es ist, sagt die Liebe Der Blick aufs Ganze schafft Vertrauen. Natürlich sehen wir das Ga]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist was es ist, sagt die Liebe Der Blick aufs Ganze schafft Vertrauen. Natürlich sehen wir das Ga]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Du Vertrauen übst - Im Gespräch mit Erzengel Michael (Teil 1)]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/25/wie-du-vertrauen-ubst-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-1/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist eine Weile her, da sprach ich mit Erzengel Michael über das Vertrauen. Oder genauer gesagt: i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist eine Weile her, da sprach ich mit Erzengel Michael über das Vertrauen. Oder genauer gesagt: i]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltherrschaft des Managements - Der Anfang des "gerechten" Wirtschaftskrieges ]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/24/weltherrschaft-des-managements-der-anfang-des-gerechten-wirtschaftskrieges/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:09:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über die Welt verbreitet. Management ist zu einem weltumspannenden Schlagwort geworden und bestimmt die Handlungsweise von Amerika bis Asien.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Organisieren, koordinieren, kommandieren, kontrollieren &#8211; die hölzerne, inzwischen weit verbreitete Sprache der Wirtschaftstechnokraten kündet von unfehlbarer Verwaltungseffizienz. Allerorten macht sich der neue Glaubenssatz von Industrialisierung und Verwestlichung breit. Von Stanford bis Tokio, von Madrid bis Dakar, von Athen bis zu den Pariser Vorstädten &#8211; überall befindet man sich im &#8220;Reich, in dem die Sonne nie untergeht&#8221;, im allmächtigen Managementimperium.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>„Management“ heißt der kommunikationswirksame Verkaufsschlager der westlichen Industrieländer. Hinter dem Zeitgeist-Konzept verbirgt sich ein uralter, der westlichen Tradition entsprungener Begriff, der sich ursprünglich auf Haus, Familie, Gerätschaften und Haushaltsführung bezog.<br />
Von Ökonomen aufbereitet und mit einer wissenschaftlich-technischen Aura versehen, wurde „Management“ zur Wirtschaftsdoktrin, zu einem Propagandainstrument der neuen Globalisierung eines Marktes ohne Grenzen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Genau wie die großen religiösen und politischen Imperien ist auch das weltweite Management ein Teil der Geschichte. Wer den Versuch wagt, die Entwicklung der Gesellschaft über einen sehr langen Zeitraum nach dem Muster der Erdgeschichte zu analysieren, wird auf die „geologischen“ Schichten einer Zeitarchitektur stoßen, die den Ist-Zustand der Zivilisationen in sich tragen. Traditionen überlagern sich wie Sedimente, auf deren Oberfläche jeweils eine neue Epoche entsteht, die dessen harrt, was unausweichlich auf den Menschen zukommt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Jede Form von Modernität ruht daher gewissermaßen auf einer verschütteten Vergangenheit, die sich der Mensch in Mythen oder wissenschaftlichen Deutungen zu erklären versucht. Doch um sich mit der Endlichkeit abzufinden, sie gewissermaßen zu bezähmen, bedarf eine menschliche Gesellschaft der Fähigkeit, die Schattenlinie zu erkennen, die jene Momente markiert, an denen Unumkehrbares geschieht. So gesehen, ist die lange Geschichte einer Zivilisation ein einziges, aus Schriftsedimenten bestehendes Textkompositum, durchzogen von eben dieser Schattenlinie, die eine nie endende Inszenierung der Zeit gestattet, eine Untiefe der Erinnerung, die ihr Spiel mit der Wirklichkeit treibt und dem Unsagbaren huldigt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Film versteht sich als eine Reflexion über den globalisierenden Westen. Er will an der Oberfläche der Sedimentschicht unserer Epoche den Moment entschlüsseln, der eine neue Qualität gegenüber den Brüchen und Übergängen der Vergangenheit darstellt: Wir leben heute in einer Ideenwüste leben, die aus dem Irrglauben geboren wurde, dass die Menschheit &#8211; unter der Wirkung der wissenschaftlich-technischen Wirtschaftsallmacht &#8211; zu einer dem Glück geweihten und von allen Zwängen befreiten „Post-Menschheit“ mutiert.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Laut diesem neuen Glauben befinden sich die desaktivierten, zu bloßer Folklore verkommenden Zivilisationen auf dem Wege der Selbstvernichtung. Damit erübrigen sich die Analyse des Textkompositums der Gesellschaft und die Suche nach der Schattenlinie, auch ist es nicht mehr nötig, eine Gesellschaft mit ihren unfassbaren Geheimnissen, ihrer Verletzlichkeit begreifen und ihr schöpferisches Potenzial und ihren Umgang mit den ihr eigenen Todestrieben erkennen zu wollen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die Arbeitsthese dieses filmischen Essays ist ein Satz, den Jean Paulhan in einer Abhandlung über die kubistische Malerei verwendete: „Entfernt die Bäume, die mir den Blick auf den Wald verstellen.“ Diese Metapher aus dem Pflanzenreich habe ich mir zum Grundsatz gemacht, denn unserer Zeit fehlt es an Erklärungen; ein Defizit, das durch die Fragmentierung und Abschottung des Wissens weiter akzentuiert wird. Doch genau diese Erstarrung hindert uns daran, eine Welt zu begreifen, die aus den Fugen gerät, aber nach wie vor in tief wurzelnden, noch immer wirksamen Traditionen verankert ist. Manche dieser Traditionen sind im Untergang begriffen, andere aber trotzen der Gleichschaltung durch die westlichen Systeme.<br />
In dieser Partie mit unsicherem Ausgang ist das weltweite Management &#8211; vom Westen als reines Instrument der Vereinheitlichung mittels wissenschaftlich begründeten Verwaltens konzipiert &#8211; ein neuer Einsatz/Trumpf.</p>
<p>Wie bereits frühere Filme des Autors stellt auch „Dominium Mundi – Die Weltherrschaft des Managements“ von Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftlern, Biologen und anderen zementierte Gewissheiten infrage. Die Methode des Films besteht nicht darin, sein Sujet – die Funktionsweise einer Zivilisation – zu zerpflücken und zu zerstückeln. Vielmehr seziert er es in der Manier des Kubismus: aus allen Perspektiven, von innen und von außen.</p>
<p>Grundansatz und Anliegen des Films ist es, die Fähigkeit zum Widerstand und die Fortdauer des „Materials Mensch“ sowie die immer währenden Widersprüche, die gewaltigen industriellen Umbrüche und die poetischen Rückzugsmöglichkeiten aufzuzeigen, die ein Film greifbar machen kann, wenn er mit der Gründlichkeit einer literarischen Erzählung vorgeht. Formal handelt es sich bei dem Film also nicht um ein Lehrstück, sondern um die Enthüllung miteinander verquickter Fragestellungen, die aus einem ganz einfachen Grunde undurchsichtig und schwer zu umreißen sind: Denn was der Westen vom Westen nicht wahrnimmt, kann auch in unsere Analysen nicht einfließen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[du lähmst mich]]></title>
<link>http://gedankentheater.wordpress.com/2009/11/24/du-lahmst-mich/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:26:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>sunny11178</dc:creator>
<guid>http://gedankentheater.wordpress.com/2009/11/24/du-lahmst-mich/</guid>
<description><![CDATA[du lähmst mich mit all deinen vorwürfen deinem besserwissen deinem selbstmitleid wie ein schlangenbi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">du lähmst mich<br />
mit all deinen<br />
vorwürfen<br />
deinem<br />
besserwissen<br />
deinem<br />
selbstmitleid</p>
<p style="text-align:center;">wie ein<br />
schlangenbiss<br />
ist das<br />
nicht tödlich<br />
nein<br />
doch genug<br />
um<br />
bewegungsunfähig<br />
zu machen</p>
<p style="text-align:center;">es ist ein<br />
langsames<br />
dahinsiechen<br />
und tötet<br />
jeden<br />
hoffnungskeim<br />
nimmt<br />
alles<br />
vertrauen</p>
<p style="text-align:center;">nie<br />
war ich<br />
gut genug<br />
immer<br />
musstest du<br />
recht haben<br />
bis heute<br />
und für alles<br />
trug ich<br />
die schuld</p>
<p style="text-align:center;">ich<br />
muss mich<br />
befreien<br />
von diesem<br />
biss<br />
sonst<br />
geh ich<br />
zugrunde</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von heilsamen Tränen, die geweint werden wollen]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/18/von-heilsamen-tranen-die-geweint-werden-wollen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 02:08:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
<guid>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/18/von-heilsamen-tranen-die-geweint-werden-wollen/</guid>
<description><![CDATA[Heute möchte ich mit Euch über heilsame Tränen sprechen. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute möchte ich mit Euch über heilsame Tränen sprechen. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die v]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Het betere ruzie maken]]></title>
<link>http://leukerleven.wordpress.com/2009/11/17/beter-ruziemaken/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:19:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>cintekst</dc:creator>
<guid>http://leukerleven.wordpress.com/2009/11/17/beter-ruziemaken/</guid>
<description><![CDATA[Ruzie komt in de beste relaties voor. Ruzie met een collega, met een vriend of vriendin, je moeder o]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Ruzie</strong> komt in de beste relaties voor. Ruzie met een collega, met een vriend of vriendin, je moeder of je partner. En hoewel ruzie maken nooit echt leuk zal worden, is het af en toe wel nodig om <strong>de lucht te klaren</strong>, je frustratie kwijt te raken of de ander iets aan het verstand te brengen. Een fikse ruzie hoeft dus ook niet het einde van de goede verstandhouding te betekenen, mits je het goed aanpakt.</p>
<p>Volgens <a href="http://www.hoedoe.nl/familie-relaties/hoe-maak-ik-ruzie-met-mijn-partner" target="_blank">Hoedoe.nl</a> is de gouden regel bij het ruzie maken: blijf altijd <strong>communiceren.</strong> Klinkt misschien raar, want zonder communicatie kun je toch geen ruzie maken? Klopt, maar de communicatie die hier bedoeld wordt gaat iets verder dan alleen <strong>schreeuwen en met deuren slaan</strong>. Duidelijk zeggen wat je bedoelt en ook de ander de ruimte geven om dat te doen, goed naar elkaar luisteren en de ander steeds laten merken dat je <strong>er samen uit wilt komen</strong> zijn veel constructievere communicatie-elementen tijdens een ruzie.</p>
<p>Nog een goede tip: hoe verleidelijk (en misschien terecht) het ook is om steeds naar (het gedrag van) de ander te kijken als je op zoek bent naar de reden van je frustratie, <strong>waar er twee ruzie maken hebben er twee schuld</strong>. Kijk dus ook eens naar jezelf en probeer te bedenken wat jij zou kunnen doen om deze situatie op te lossen. Ligt de &#8220;schuld&#8221; echt meer bij de ander dan bij jou, formuleer je verwijten en beschuldigingen dan als een <strong>&#8220;ik-boodschap&#8221;:</strong> geef aan wat het gedrag van de ander met jou doet. Dat maakt het voor hem of haar veel gemakkelijker om te begrijpen waarom je nu zo boos bent.</p>
<p>En dan het enige leuke element aan ruziën: <strong>het weer goedmaken</strong>. Is alles eenmaal uitgepraat en hebben jullie beiden je hart gelucht, zijn jullie samen tot een oplossing gekomen en hebben jullie nu meer begrip voor elkaar? Toon dat dan door een positief vervolg aan de strijd te geven. Met je partner zou je natuurlijk lekker tussen de lakens kunnen duiken om het goed te maken, met een collega of je moeder gaat dat niet. Maar je kunt wel een <strong>lief kaartje</strong> sturen, een klein cadeautje kopen of de ander trakteren op een drankje of etentje. Mogelijkheden te over, en voor jezelf ook heel leuk, want je krijgt er een <strong>ontzettend goed gevoel</strong> van!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Het meisje dat zich schuldig voelde]]></title>
<link>http://dicktimmer.wordpress.com/2009/11/08/het-meisje-dat-zich-schuldig-voelde/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:43:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dick Timmer</dc:creator>
<guid>http://dicktimmer.wordpress.com/2009/11/08/het-meisje-dat-zich-schuldig-voelde/</guid>
<description><![CDATA[Vanochtend werd ze wakker, ze was huilend in slaap gevallen en zag nu de gescheurde bladzijden van h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vanochtend werd ze wakker, ze was huilend in slaap gevallen en zag nu de gescheurde bladzijden van haar Bijbeltje op de grond liggen. Ze durfde niet in de spiegel te kijken, te bang haar gezicht niet meer te herinneren. Ze was teleurgesteld, ze voelde zich schuldig en schaamde zich voor de fouten die ze had gemaakt. Ze was gebroken van binnen en ze wist dat haar glimlach haar verdriet niet zou kunnen verbergen. Ergens voelde ze dat ze terug moest gaan naar God, maar hoe kon Hij haar nog willen zien na al haar fouten? Toen ze de gordijnen opendeed voelde ze het zonlicht op haar gezicht, maar het licht kon het duister in haar hart niet verbergen. Ze probeerde te leven alsof er niets gebeurt was, maar het schuldgevoel ging niet weg. Als ze over straat liep leek het wel alsof iedereen wist dat zij het gedaan had, alsof iedereen wist hoe slecht ze was. Het leek wel alsof iedereen haar gedachten kon lezen en iedere fout die ze gemaakt had wist. Het meisje wist wel dat ze door Jezus’ dood vergeven was, maar haar hart begreep dat niet. God moest wel teleurgesteld in haar zijn, ze voelde dat ze God verdriet deed. Zondag in de kerk kon ze niet meezingen, ze voelde zich nep en merkte dat ze niet meende wat ze zei. Na de dienst liep ze stilletjes weg, en begin ze wanhopig te bidden: “Heer, breng mij terug naar het kruis en laat me zien dat mijn zonden vergeven zijn.”</p>
<p>Diep van binnen voelde ze dat de duivel haar bespotte: “God houdt niet meer van je! Je hebt teveel fouten gemaakt, God is je vergeten. Je bent niet goed genoeg, echt niet. Dus probeer maar niet tegen te stribbelen, je bent van mij meid. Je bent van mij!” “Jezus help me snel, ik weet wat ik fout heb gedaan. Ik weet dat iedereen zondigt, maar ik voel me alleen. Ik weet dat ik straf verdien, Heer, maar moet ik mijzelf pijnigen? Ik weet wel dat dat niet is wat U wilt, ze zeggen dat de duivel al is verslagen. Maar Heer, ik kan het niet. Ik kan niet leven zoals U dat wilt, Vader, dat kan ik niet!” Ze opende haar Bijbel, begon zijn woorden te lezen. Ze wist dat ze God nodig had, maar haar schuldgevoel had al haar geloof doen weggaan. “Heer, wilt U me laten zien dat genade is? Vader, laat me zien waar het allemaal om gaat, alstublieft. Leer mij om vrijheid te zoeken in U, en niet in mensen of plaatsen. Mijn zonde is als een muur om me heen, ik heb U mijn rug toegekeerd. Vader, breek me af en bouw me opnieuw op. Breng me terug bij U!”</p>
<p>“Heb genade met mij Heer, leer mij luisteren naar uw liefde. Doe mijn zonden weg, vergeef mijn fouten. Vader, geef me een nieuw hart, geef me een nieuwe geest.” Ze viel op haar knieën, terwijl ze de gescheurde pagina’s bij elkaar probeerde te rapen. “Vader, verstop U niet voor mij, verberg U niet voor mij Heer. Ik heb U nodig, ik weet dat U mijn huilen kunt horen. Ik zal op U wachten, zolang als het moet! Laat me opnieuw vreugde kennen in U, of ik nu leef of sterf. Ik wil U danken, want U vraagt geen offer van mij. U ziet mij gebroken en schuldig, alleen op Jezus vertrouwend. Ik beken mijn fouten, ik weet dat U genadig zult zijn. Ik wil leven zoals U dat van me vraagt, ik wil laten zien dat U groot bent. U bent sterker dan lust, dan trots, dan iedere andere zonde. Vader, ik smeek u!” Ze stond op, liep naar de deur en herinnerde zich de woorden die haar oma vroeger tegen haar gezegd had. “Ik was verloren, nu ben ik gevonden. Ik was geketend, nu ben ik vrij. Zo zeker als dat Jezus de Koning is, zo zeker weet ik dat genade mij zal redden. Zelfs als ik verloren ben Heer, dan ben ik geborgen bij U.&#8221;</p>
<p>Ze lachte, ze was gelukkig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abbo Falle durch Briefkasten-Firmen!!!]]></title>
<link>http://undergroundfox.wordpress.com/2009/11/05/abbo-falle-durch-briefkasten-firmen/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:38:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>undergroundfox</dc:creator>
<guid>http://undergroundfox.wordpress.com/2009/11/05/abbo-falle-durch-briefkasten-firmen/</guid>
<description><![CDATA[Wer kennt das nicht, man meldet sich bei einer sympatischen Seite an, die mit kostenlosen “Informati]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer kennt das nicht, man meldet sich bei einer sympatischen Seite an, die mit kostenlosen “Informationen” wirbt und zwei Wochen später bekommt man Post vom Inkasso Anwalt und eine dicke Rechnung. Die Drahtzieher dieser Seiten sind oft nicht zu fassen, sie verschwinden im Untergrund und hinterlassen Briefkasten-Firmen weltweit. Verfolgt man die Aktivitäten dieser “Briefkasten-Firmen” bleibt man früher oder später im Ausland hängen. Die einzigen, die über diese Drahtzieher bescheid wissen, sind die Inkasso Anwälte, wie z.B. “Frau Katja Günther” oder “Herr Sven Rechts”, die häufig namentlich im Inkassoschreiben erwähnt werden. F. Katja G. wurde bereits vor Gericht schuldig gesprochen illegale Aktivitäten begangen zu haben. Ihre Strafe lief auf eine Geldbuße aus, obwohl sie mit dieser Abbo-Falle Millionen machte und diese “Geldbuße” leicht verschmerzen kann, landete sie wegen Betrug nicht im Knast.</p>
<p>Der Regierung scheint es egal zu sein, vielleicht kassiert diese ja kräftig mit bei den Einnahmen. Wäre sicherlich nicht das erste Mal, dass Vater Staat die Hand aufhält und seinen Teil des Kuchens kriegt.</p>
<p>Leider können wir nichts genaueres dagegen tun, außer unseren Lesern die Information zur Verfügung zu stellen, welche Seiten betroffen sind. Wir sprechen hier nicht von irgendwelchen Geeks, die mal nebenbei ein paar Milliarden machen wollen, sondern von professionellen Hackern, die wissen was sie tun. Natürlich haben wir auch diesbezüglich unsere Quellen, sind jedoch dennoch nicht in der Lage denen das Handwerk zu legen. Hier ist die Liste der bekannten Seiten, wir bedanken uns bei unserer Quelle für die Kooperation</p>
<p>1a-downloaden.de<br />
10000heisse-rezepte.com<br />
1001namen.com<br />
123haustiereundmehr.com<br />
123simsen.com<br />
125sms.co.uk<br />
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150freesms.de<br />
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321-gratis -sms.com<br />
6000vornamen.de<br />
66sms.de<br />
7zip-download.de<br />
88sms.ch<br />
99downloads.de<br />
abcload.de<br />
abnehmkoenig.com<br />
affair24.net<br />
ahnen-portal.de<br />
alkoholberatung.cc<br />
alter.fragschnell.de<br />
anfahrtsplaene.de<br />
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antivirus-security.net<br />
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ausland-jobs.biz<br />
auswander-tipps.net<br />
bareback-land.com<br />
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basteln.de<br />
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berufe-welt.de<br />
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[nouvelle ledigkeit]]></title>
<link>http://kellion.wordpress.com/2009/11/04/nouvelle-ledigkeit/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:44:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>beisasse</dc:creator>
<guid>http://kellion.wordpress.com/2009/11/04/nouvelle-ledigkeit/</guid>
<description><![CDATA[notiz vom oktober 2009: &#8220;keine bestimmung, kein plan, keine wiederkehr, keine strafe, nur ledi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>notiz vom oktober 2009: <strong>&#8220;keine bestimmung, kein plan, keine wiederkehr, keine strafe, nur ledigkeit, durchlässig.&#8221;</strong></p>
<p>notiz von gestern: <strong>&#8220;niemand ist schuld, weder die eltern, noch die anderen, noch gott, noch das schicksal. wir sind im frieden, denn dass die dinge so sind wie sie sind, war niemandes absicht, weder das, was wir gut nennen, noch das, was wir schlecht nennen. wir schulden niemandem dank, aber auch verdient keiner unseren tadel. dieses auszuhalten ist die grosse versöhnung.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>&#8212;</p>
<p>Ich frage mich, woher ich das  <em>weiss</em>. Habe ich das irgendwo gelesen? Hat es mir jemand gesagt? Oder erweisen sich diese Notizen einfach nur als pragmatische Ansichten, mit der ein gewisser Grad von Ataraxie erreicht wird, eine <em>Nouvelle Ledigkeit?</em> Mich würde interessieren, wo ich das einordnen könnte, in welche Tradition ich mich damit einreihe.<em><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[sinnloser post.]]></title>
<link>http://purplepens.wordpress.com/2009/11/03/sinnloser-post/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:53:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jana</dc:creator>
<guid>http://purplepens.wordpress.com/2009/11/03/sinnloser-post/</guid>
<description><![CDATA[ich muss nur grad was für mich loswerden&#8230; also heute war konfa und ich bin doch schon ziemlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ich muss nur grad was für mich loswerden&#8230;</p>
<p>also heute war konfa und ich bin doch schon ziemlich frustriert über die aussagen einiger konfis heute. nachdem ich vor einigen wochen das gefühl hatte, es kommt eine message bei denen an, sei diese auch noch so klein, so habe ich heute das gefühl gehabt, dass da nichts mehr ist.</p>
<p>das thema ging mir heute auch sehr nahe. wir haben aus meinem lieblings-jesus-film (eig sogar der einzige den ich kenne, aber in diesem ist der schauspieler des jesus so unheimlich gut) die szene mit dem letzten abendmahl geschaut. der blick, der gesichtsausdruck des jesus als er mit judas über den bevorstehenden verrat spricht, hat mir die tränen in die augen schießen lassen. ich hab den film schon 2x ganz gesehen und da war das nicht so.</p>
<p>ansonsten haben wir in der kleingruppe die geschichte von elvis und seinem schwarzen fleck gelesen (war online nicht zu finden) und haben danach über schuld gesprochen. es sollten beispiele genannt werden, wann man heutzutage schuldig wird und wie leicht/schwer das wieder gut zu machen ist. als beispiel wurde dann mobbing angeführt und als das von einigen nicht so ernst genommen wurde, habe ich denen mal was erzählt. ich war plötzlich gedanklich wieder in der 11. klasse und habe vor diesen 10 konfis (ja war heute ne etwas dezimierte runde) nur schwer die tränen zurück halten können.</p>
<p>aber <strong>themenwechsel</strong>&#8230; heute ist meine amazon-bestellung angekommen, die mich doch ein winziges bisschen glücklicher machte als ich vorher war.</p>
<ul>
<li>Theory of a Deadman &#8211; Scars &#38; Souvenirs (Album)</li>
<li>Shinedown &#8211; The Sound of Madness (Album)</li>
<li>Simon Beckett &#8211; Die Chemie des Todes (Buch)</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Straft God kinderen voor schuld van ouders?]]></title>
<link>http://refoweb.wordpress.com/2009/11/02/straft-god-kinderen-voor-schuld-van-ouders/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:39:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
<guid>http://refoweb.wordpress.com/2009/11/02/straft-god-kinderen-voor-schuld-van-ouders/</guid>
<description><![CDATA[In Exodus 20 vers 4-6 zegt God het volgende: 4 Maak geen godenbeelden, geen enkele afbeelding van ie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Exodus 20 vers 4-6 zegt God het volgende:</p>
<p>4 Maak geen godenbeelden, geen enkele afbeelding van iets dat in de hemel hier boven is of van iets beneden op de aarde of in het water onder de aarde. 5 Kniel voor zulke beelden niet neer, vereer ze niet, want ik, de HEER, uw God, duld geen andere goden naast mij. <strong>Voor de schuld van de ouders laat ik de kinderen boeten</strong>, en ook het derde geslacht en het vierde, wanneer ze mij haten; 6 maar als ze mij liefhebben en doen wat ik gebied, bewijs ik hun mijn liefde tot in het duizendste geslacht.</p>
<p>Je zou hierbij kunnen denken dat God kinderen straft voor de schuld van hun ouders. Maar is dat ook zo? Stel: vader en moeder besluiten hun boerderij in Nederland op te geven en een winkel te beginnen in, zeg Parijs. Natuurlijk gaan de kinderen ook mee, ze zijn nog veel te jong om alleen in Nederland achter te blijven. Zo&#8217;n keuze van vader en moeder hebben een grote invloed op het leven van hun kinderen. Hun vrienden waar ze dagelijks mee speelden zien ze praktisch niet meer. De boerderij waar ze zo fijn konden spelen is vervangen door een klein winkeltje in een drukke straat in Parijs. Ze verstaan ineens niemand meer, en ga zo maar door. De keus van vader en moeder hebben een grote invloed op het leven van de kinderen. En als een kind door de ouders kwaad wordt aangedaan, dan blijven de gevolgen ook niet beperkt tot het kind zelf. Ook de generatie daarna gaat vaak gebukt onder de gevolgen van wat er met hun vader of moeder is gebeurd. </p>
<p>God wijst in Exodus 20 op de gevolgen van een verkeerde keuze voor een leven zonder God. Hij waarschuwt: doe het nu niet, je keuzes hebben ook gevolgen voor je kinderen en zelfs verder. Maar God voegt daar iets aan toe! God laat de geslachten boeten&#8230;. <strong>wanneer ze hem haten</strong>! Ze worden niet gestraft voor de schuld van hun ouders. Maar als ze hem liefhebben en doen wat hij gebied, bewijst hij hun zijn liefde tot in het duizendste geslacht.</p>
<p>Toch hielden de Israelieten er nog andere gedachten op na. Daarom is God in Ezechiël 18 vers 2 tot en met 4 heel duidelijk als hij zegt:</p>
<p><strong>2 ‘Waarom gebruiken jullie in Israël toch het spreekwoord: Als de ouders onrijpe druiven eten, krijgen de kinderen stroeve tanden? 3 Zo waar ik leef – spreekt God, de HEER –, nooit meer mag iemand bij jullie in Israël dit spreekwoord in de mond nemen! 4 Weet dat alle mensenlevens mij toebehoren: zowel het leven van de ouders als dat van hun kinderen ligt in mijn hand, en alleen wie zondigt zal sterven.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[War wohl nichts mit Party :-(]]></title>
<link>http://purplepens.wordpress.com/2009/10/31/war-wohl-nichts-mit-party/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 19:18:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jana</dc:creator>
<guid>http://purplepens.wordpress.com/2009/10/31/war-wohl-nichts-mit-party/</guid>
<description><![CDATA[Tja ich bin selbst Schuld, ich weiß. Ich mecker auch gar nicht. Also was ist passiert: Ich wollte sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tja ich bin selbst Schuld, ich weiß. Ich mecker auch gar nicht.</p>
<p>Also was ist passiert: Ich wollte schnell zum Rewe, um dort ein paar Getränke und was zu essen für das morgige Frühstück bei meiner Freundin (wo ich übernachten wollte nach der Party) zu besorgen. Dafür braucht man aber Geld. Da ich nicht ständig mit Karte zahlen will und ja schließlich auch den Zug am Montag mit Bargeld bezahlen muss, wollte ich ganz kurz an der Sparkasse anhalten.</p>
<p>Normalerweise parke ich immer auf der gegenüberliegenden Straßenseite, weil ich da wunderbar auf den parkstreifen fahren kann. Dort wurde aber Laub zusammen gefegt. Daher entschied ich mich, ein Stück weiter zu fahren, zu wenden und auf der Straßenseite der Sparkasse zu parken. Dort sind die Parkbuchten so angeschrägt, dass man von der Straßenseite besser reinfahren kann.</p>
<p>Ich fahr also vorwärts auf den ehemaligen Parkplatz einer Bäckerei, will rückwärts auf die Straße zurück setzen und donnerte undgebremst in einen dort parkenden Bagger.</p>
<p>Und jaaaahaaa, natürlich hab ich den gesehen. Ich hab zurück geschaut und gesehen, dass da erstens kein auto kommt und zweitens dieser Bagger steht. Und trotzdem habe ich aus irgendeinem Grund, den ich bis jetzt einfach nicht verstehe, nicht gebremst. Ich weiß einfach nciht, was in dem Moment mit mir passiert ist.</p>
<p>Tjoa, die hintere Stoßstange ist kaputt und die Karosse ist ein wenig eingedellt. Das muss jetzt erstmal heile gemacht werden. Ich seh ja auch ein, dass ich das bezahlen muss und stehe dazu, dass es meine Unaufmerksamkeit war. Aber ärgerlich ist es ja schon, denn ich muss das ganze jetzt von dem Geld bezahlen, das ich für die Mietsicherheit meiner zukünftigen Wohnung gespart hatte. Mal abgesehen davon, dass heute wieder keine Wohnung in der Zeitung war und das Interne auch nicht viel hergibt und eine eigene Wohnung daher eh noch in den Sternen steht.</p>
<p>Aaaaaaah ich könnt mich so über mich selbst aufregen! Deswegen kann ich heute nicht zur Halloween-Party. Dad hätt mich zwar auch hingefahren, aber morgen nicht abgeholt und meine Freundin wäre nicht zuhause gewesen, sodass ich geplant hatte, meinen Kram im Auto vor ihrer Tür stehen zu lassen &#8211; Denn Schlafsachen und so wollt ich nicht alles mit auf die Party schleppen und danach noch auf dem 45min Fußweg von der Party zu ihr nach Hause tragen müssen. Und sowieso bin ich grad nicht in Feier-Laune. Also sowas von gar nicht!</p>
<p>Und jetzt bitte keine Kommentare von wegen Frauen könnten nicht parken oder kein Auto fahren. Ich kann es. Wirklich. Aber ich hab keine Ahnung was da in dem Moment mit mir gewesen ist. Ich wünschte, ich würde morgen aufwachen und es wäre alles nur ein schlechter Traum gewesen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[3.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/3/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:51:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
<guid>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/3/</guid>
<description><![CDATA[An diesem Freitag fuhren die anderen Jungen, als die Sonne hinter den Bäumen verschwand, zur Feuerst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>An diesem Freitag fuhren die anderen Jungen, als die Sonne hinter den Bäumen verschwand, zur Feuerstelle des Postsees am anderen Ende der Stadt, und Jona fuhr mit Jojo durch den Park zum Dönerladen. Bei Erkans Dönertreff konnten sie in diesem Zustand relativ sorglos essen ohne überrascht zu werden, da Jojo außerhalb wohnte und Jonas Mutter nie einen Fuß in einen Imbiss wie diesen setzen würde. Sie verabscheute Fastfood zutiefst und ließ sich auch dann nie dazu überreden, Döner als Mittagessen zuzulassen, wenn die Migräne sie mal wieder entmenschlichte. Sie verbot Jona, sich auswärtig Essen zu holen und stellte sich lieber blass und schaukelig an den Herd, um etwas Gesünderes zu kochen. Jona lernte später, dass Döner für sechs Kinder auch viel zu teuer gewesen wäre, um oft darauf auszuweichen, doch damals hatten ihn diese Mittagessen im Sanatorium indirekt mit Schuld beladen. Er hätte viel dafür gegeben, wenn seine Mutter sich nicht so demonstrativ für ihre Kinder aufgeopfert hätte, um ihm hinterher dann vorwerfen zu können, wie schlecht und gleichgültig er seine Rolle als Sohn ausfüllte.</p>
<p>Zu Erkan kamen die anderen Eltern. Dicke Frauen und Männer in Trainingshosen warteten regungslos am Tresen und trugen dann ihr Essen in großen Plastiktüten nach Hause zu ihren beleibten Kindern; in Häuser, hinter deren schweren Jalousien wohl nie eine Mutter sich so bis zur Selbstzerﬂeischung aufopfern würde, wie die seine es manchmal auf so bewundernswerte und doch bedrückende Art und Weise tat.</p>
<p>„Irgendwie liebt sie uns zu Tode,“ dachte Jona und erinnerte sich an den Satz über Eltern aus Freuds Abhandlung über Träume:</p>
<p>„Ihr führt ins Leben uns hinein. Ihr lasst den Armen schuldig werden.“</p>
<p>Schuld tränkte Jonas Schweigen an all den namenlos traurigen Tagen, die vergeblichen Versuche seiner Mutter, zu den Gründen vorzudringen und die vor Wut zugeknallten Türen vor den Toren seiner leisen Welt. Jona blieb verschlossen und sie aß weiter die verbrannten Kanten der Pizzas, damit sie anstelle ihrer Kinder Krebs bekam, unterbrach ihr Kochen an Migränetagen, um hastig und weiß wie die Wand zur Toilette zu rennen, und schleppte sich weiter vom Reformhaus zu Coop und dann noch zu drei weiteren billigeren Läden, um schweigsamen Kindern pünktlich das servieren zu können, was diese doch nicht würdigen konnten.</p>
<p>All diese Bilder vergingen an diesen betrunkenen Nachmittagen. Schuld zeitigte sich, verwob sich mit dem Bierdunst zu einer Szenerie, in der alles ein wenig unbedeutender wurde. Die Welt reduzierte sich, schwankte in sanfter Gleichgültigkeit, holte den Himmel näher zu ihnen heran und zeichnete ihn trotzdem so geräumig, dass alle Träume wieder Platz fanden. Alkohol begoss all die Hypothesen mit der Blindheit der Hoffnung, erweckte den Glauben daran, dass vielleicht doch alles anders sein könnte oder zumindest, dass die eigene Welt in Zukunft nicht zwingend so unzureichend sein musste, wie sie zu wirken drohte. Die Wut auf die Schule verhallte und Jona gewöhnte sich daran, all die ungelösten Fragen, die verblassten Formelpapiere und bunten Karussellwelten zu betäuben und die Dinge auf andere Weise zu Ende zu denken, als es der Wunsch nach Vollständigkeit einst gefordert hatte. Wenn er dann ganz viel trank, dann begann Jona meistens daran zu glauben, dass die Welt vielleicht wirklich schon in diesen Momenten gar nicht so verwirrend und beengt war und dass man sich nur bemühen müsste, alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. All die unerreichbar entrückten Mädchen reihten sich vor den verwässerten Augen auf als Symbol einer besseren Welt, deren Nähe Jona wieder zu spüren begann, obwohl er insgeheim wusste, dass sie vielleicht niemals ferner war, als in diesen Momenten. Denn während der Himmel sich immer weiter mit Nebel verhängte und die Euphorie eine andere Weite schuf, lief das Leben draußen weiter, tanzten die begehrenswerten Mädchen Ballett oder machten Hausaufgaben, gingen mit echten Freunden ins Kino oder träumten sich in bessere Zeiten, ohne jemals Drogen dazu zu benötigen, während sich die Wahrheit in Form von unerbittlicher Einsamkeit über das zerbrechliche Glück hängte, das den Jungen ihre Trunkenheit schuf.</p>
<p>In dieser Stimmung, in der die Weite des Himmels sich wieder mit Träumen füllte, die seidenen Haarbänder im illusorischen Wind wehten und alles Licht sich mit dem Mut der Verzweiﬂung dagegen wehrte, trügerisch zu wirken, wartete Jona mit Jojo im Dönerladen auf das Essen und betrachtete den Mann am Spielautomaten. Er war wohl ungefähr so alt wie sein eigener Vater und warf mit völlig gleichgültiger und ausdrucksloser Miene eine Münze nach der anderen in das scheußlich dudelnde Ding. Die albern blinkenden Lichter spiegelten sich in seinem halbvollen Bierglas und die Finger seiner linken Hand tippten nervös auf die Kante des fettbeschmierten Tisches. Wie jedes Mal würde der Mann wohl auch an diesem Tag nicht mit dem Spiel aufhören, wenn der Stapel Münzen vor ihm aufgebraucht war, sondern er würde stattdessen mit immer noch ausdrucksloser Miene zum Tresen gehen, um sich neue Münzen zu wechseln.</p>
<p>Irgendwie hatte sich Jona an diesem Nachmittag auf den Dönerladen gefreut, da er ein bisschen wie ein fremder, verruchter Ort wirkte, doch nun frustrierte ihn diese Imbiss-Welt so sehr mit grauer endgültiger Trostlosigkeit, dass sie sich entschieden draußen zu essen. Als sie draußen aßen, hielt vor dem Laden ein schwarzer Mercedes mit getönten Scheiben, aus dem vier Türken in Zuhälterkleidung stiegen. Während sie sich dem Eingang näherten, eilte Erkan hastig in das Hinterzimmer neben den Spielautomaten und sein Angestellter ﬁng auf einmal an, wie verrückt den Tresen zu putzen. Als die vier dann auch noch wort- und grußlos wie Schutzgeldabgesandte durch den Laden gingen und wie selbstverständlich im Hinterzimmer verschwanden, erinnerte die Szene vollends an ein Klischee aus einem dieser Maﬁaﬁlme. Für den Eindruck des Zwielichtigen sprach auch die Tatsache, dass des Öfteren junge Türken auf ähnliche Weise im Hinterzimmer verschwanden und dabei von Tüchern verhüllte Körbe mit sich führten, aus denen manchmal abgekniffene Kabel heraushingen.</p>
<p>„Man kann über Klischees sagen, was man will, es gibt Orte auf Mutter Erde, da stimmen sie alle“, dachte Jona und schmiss die Alufolie, auf der sich noch ein paar verlorene Brotkrumen mit den zurückgebliebenen Fettspuren vereinigten, in den Mülleimer am Ende der Mauer.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lieblingslied]]></title>
<link>http://stadtastronaut.wordpress.com/2009/10/27/lieblingslied/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 18:40:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Matt</dc:creator>
<guid>http://stadtastronaut.wordpress.com/2009/10/27/lieblingslied/</guid>
<description><![CDATA[Zwar schon etwas älter, aber dennoch ist es gerade mein absolutes Lieblingslied. Könnte es von morge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zwar schon etwas älter, aber dennoch ist es gerade mein absolutes Lieblingslied. Könnte es von morgens bis abends hören&#8230;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/nW4r8Ik-vkM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/nW4r8Ik-vkM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="text-decoration:line-through;">Ich mach mir erstmal eine Käsestulle.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Geburtstag]]></title>
<link>http://traumakinder.wordpress.com/2009/10/26/der-geburtstag/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 18:24:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>lehrergehrke</dc:creator>
<guid>http://traumakinder.wordpress.com/2009/10/26/der-geburtstag/</guid>
<description><![CDATA[Nach der Supervision fahren Ruth und ich zur Krisengruppe. Es ist ihr Geburtstag, und wir haben ihr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach der Supervision fahren Ruth und ich zur Krisengruppe. Es ist ihr Geburtstag, und wir haben ihr versprochen, sie zu besuchen. Jeannett bleibt mit unserer Einzelfallhelferin zu Hause. Sie würde eine Wiederbegegnung mit ihrer Schwester noch nicht durchstehen, wohl, weil sie mit der Situation erst einmal selbst zurecht kommen muss.</p>
<p>Susann freut sich verhalten über die mitgebrachten Geschenke: einige neue Kleidungsstücke und ein tragbarer Radio-CD-Player. Sie hat uns schon erwartet und uns herzlich begrüßt. Wir verbringen etwa zwanzig Minuten in ihrem Zimmer. Mit uns die Gruppe verlassen will sie nicht. Sie scheint hier ihren Schutz gefunden zu haben. Vielleicht ist ihr die ganze Situation auch nur peinlich und die fühlt sich schuldig, obwohl wir ihr uns bemühen, diesen Eindruck nicht aufkommen zu lassen. Das Gespräch verläuft oberflächlich. Wie geht es Dir, hast Du schon Freunde gefunden, wie läuft´s in der Schule. Was können wir wohl auch sonst noch sagen, ohne dass es Wunden aufreißt. Susann zeigt keine Anzeichen von Enttäuschung, dass Jeannett sie heute nicht besucht. Wir erklären ihr nur, dass es Jeannett nicht gut geht.</p>
<p>Susann erzählt uns, dass ihre Zimmermitbewohnerin bis spät in die Nacht Jungenbesuch hat und im Zimmer raucht. Die Erzieherin hat das bemerkt und dem Treiben ein Ende gesetzt.</p>
<p>Bei einem Gespräch mit ihrer Bezugserzieherin stellt sich heraus, dass Susann in der Schule von einem Jungen geschlagen und leicht verletzt worden ist. Sie sei aber unauffällig und ruhig und füge sich gut in die Gruppe ein.</p>
<p>Auf der Heimfahrt versuchen wir, die Situation für uns klar zu kriegen. Das, was wir uns nicht gewünscht haben, ist nun eingetreten. Susann ist in der Gesellschaft von Jugendlichen, die aus unterschiedlichsten Gründen in Obhut genommen wurden, zum Teil nur wenige Tage in der Krisengruppe verbringen. Läuft da in der Schule etwas verkehrt? Geht es ihr gut? Was denkt und fühlt sie? Wir merken zum ersten Mal, dass wir nicht mehr verantwortlich sind, nicht mehr eingreifen können. Bei uns zuhause wäre ich sofort zur Schule gegangen und hätte alles geklärt. Wir sind jetzt machtlos und nicht mehr Teil der Entwicklung. Wir sind nur froh darüber, dass Susanns Bezugserzieherin sehr professionell, aber auch sensibel reagiert, auch uns gegenüber.</p>
<p>Was bleibt, ist ein schales Gefühl und die Gewissheit, nichts mehr tun zu können und zu dürfen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[off topic werb werb]]></title>
<link>http://bambelaststube.wordpress.com/2009/10/26/off-topic-werb-werb/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 06:39:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>bambelaststube</dc:creator>
<guid>http://bambelaststube.wordpress.com/2009/10/26/off-topic-werb-werb/</guid>
<description><![CDATA[ein kleinbuchstabiger, ohneumlauteseiender textauszug mit dem arbeitstitel schuld, literatur und kis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ein kleinbuchstabiger, ohneumlauteseiender textauszug mit dem arbeitstitel <em>schuld, literatur und kissen</em> aus meinem laengeren, mehrstoeckigen woerterhaus mit grundstueck <em>mathilde in fetzen</em> hat nun gefunden: den weg in die <em>wienzeile &#8211; supranationales magazin für literatur, kunst und politik, ausgabe nr. 55, thema: macht wahn sinn?</em> wien. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über nackte Tiere und deren Selbstbewusstsein]]></title>
<link>http://shorwath.wordpress.com/2009/10/24/uber-nackte-tiere-und-deren-selbstbewusstsein/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 11:50:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>A. Kelius Horwath</dc:creator>
<guid>http://shorwath.wordpress.com/2009/10/24/uber-nackte-tiere-und-deren-selbstbewusstsein/</guid>
<description><![CDATA[Ich könnte natürlich jeden neuen Absatz mit einer neuen Frage beginnen. Das wäre wohl die einfachste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich könnte natürlich jeden neuen Absatz mit einer neuen Frage beginnen.<br />
Das wäre wohl die einfachste Art klug zu wirken. Ich habe nämlich das Gefühl, mit jeder Frage, die ich dem Leser stelle, mich selbst aus der Verantwortung zu entziehen, sie beantworten zu müssen. Es ähnelt dem &#8220;Schuld-in-andere-Schuhe&#8221; stecken.</p>
<p>Wenn ich mir selbst Fragen stelle, geschiet es meistens, dass ich von dem Versuch eine Antwort darauf zu finden, in eine weitere Frage hineinrutsche. Man könnte mir vorwerfen, ich würde ständig Fragen stellen und sie jedoch niemals beantworten.<br />
Das trifft allerdings nicht zu. Ich beantworte sehr wohl meine Fragen, wenn auch auf eine andere Art, die nicht jeder gewohnt ist.<br />
Ich bin beispielsweise allein schon zufrieden wenn ich von einer Frage zur nächsten komme. Ich sehe es nicht als Sinnlos, da die gestellte Frage doch zu einem Ergebnis führte, wenn auch nicht zu einer Antwort.</p>
<p>Es stellt sich auch die Frage, ob man das &#8220;Fragen-stellen&#8221; als Beweis der Dummheit liefern könnte.<br />
Mit diesem Gedanken beschuldigte ich mich selbst, stempelte mich als Versager ab und geriet so in ein tiefes Loch der Verzweiflung. Ich scheiterte unaufhörlich in allen Situationen und sah mich an der untersten Stufe einer Leiter der Gesellschaft.<br />
Die Depression vertiefte sich innerhalb 5 Jahren bis zu Suizid-Gedanken, die mich nicht mehr losliesen und ich somit (freiwillig) in der Psychatrie landete.<br />
Ich war schon soweit, dass ich die Tat von Amokläufern zutiefst verstand. Mein Hass richtete sich gegen die Gesellschaft, welche mich zu einem Versager abstempelte. Mein Selbstbewusstsein war bis auf die Knochen abgefressen, wie ein nacktes Tier, dessen schützendes Fell von seinem Körper gezogen wurde. Ich erkannte das Hauptproblem der Amoktäter, denn ich verglich meinen Gedanken und Zustand mit deren. Das Selbstbewusstsein ist schuld an allem, mal davon abgesehen wer an dessen Fehlen Schuld hat.</p>
<p>Hiermit spreche ich natürlich mein herzlichstes Beileid für all die Betroffenen der Amokläufe aus.</p>
<p>Es grüßt euch herzlichst,</p>
<p>Horwath</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Eigen schuld, dikke bult?]]></title>
<link>http://kattekliek.wordpress.com/2009/10/23/eigen-schuld-dikke-bult/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:21:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>kattekliek</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tussen het &#8216;gewone&#8217; nieuws over aanslagen, oorlogen en natuurrampen valt het eigenlijk n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Tussen het &#8216;gewone&#8217; nieuws over aanslagen, oorlogen en natuurrampen valt het eigenlijk n]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[«Dallas» und Haferflocken]]></title>
<link>http://orangenfalter.wordpress.com/2009/10/23/%c2%abdallas%c2%bb-und-haferflocken/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 04:00:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Böse Schlange]]></title>
<link>http://jannessworld.wordpress.com/2009/10/21/bose-schlange/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 15:01:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Janness</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es war einmal ein Knabe, der hatte eine Gabe: Herzen brechen, Seelen blenden. Doch gab es niemand, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es war einmal ein Knabe,<br />
der hatte eine Gabe:<br />
Herzen brechen, Seelen blenden.<br />
Doch gab es niemand, der konnt’ beenden<br />
dies böse Treiben.</p>
<p>Dann kam da diese Schlange,<br />
die wartete schon lange<br />
auf solch Gelegenheit zum Biss –<br />
schnappte, würgte ihn und riss<br />
das Herz ihm aus dem Leib.</p>
<p>Jetzt irrt der Junge ohne Leben,<br />
kann niemals wieder Liebe geben,<br />
kann nur noch taumeln – leer und taub,<br />
wie herbstlich-öde welkend Laub.<br />
Selbst Schuld!</p>
<p><em>&#8230; oder doch noch heilbar?</em></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[«Dallas» und Haferflocken]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/21/%c2%abdallas%c2%bb-und-haferflocken/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 04:00:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
<guid>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/21/%c2%abdallas%c2%bb-und-haferflocken/</guid>
<description><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></content:encoded>
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