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	<title>seelenklempnerei-auf-der-imaginaren-couch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/seelenklempnerei-auf-der-imaginaren-couch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "seelenklempnerei-auf-der-imaginaren-couch"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 21:27:18 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Eintauchen.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/05/26/3045/</link>
<pubDate>Tue, 26 May 2009 06:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das kalte Wasser legt sich um seine Haut. Er spürt den Schmerz. Und folgt ihm. Hinein in das eiskalt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3387/3563422997_9801739169.jpg?v=0" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p style="text-align:left;">Das kalte Wasser legt sich um seine Haut.<br />
Er spürt den Schmerz.<br />
Und folgt ihm.<br />
Hinein in das eiskalte Nass.<br />
Eintauchen.</p>
<p><em>Wahrscheinlich muss ich meist hineingestoßen werden. So wundervoll einfach ich selbst gerne in unbekannte Gewässer springe, so scheint die Metapher nur unter Mithilfe eines anderen Menschen zu funktionieren. Ein Stoß reicht meist aus, und ich gelange an den Punkt, an dem sich keine Rückkehr mehr auszahlt. </em></p>
<p><em>Dann heißt es: nach vorne sehen. Nicht in der Vergangenheit schwelgen. Sich den neuen Aufgaben stellen. Und immer und immer (und noch so viele verdammte Male) über den eigenen Schatten springen. Selbst wenn die Glieder nach jedem Sprung schmerzen. Sie bringen einen nach vorne. Weiter. Weiter hinauf auf den Berg, den man zu besteigen zuvor nicht bereit war. </em></p>
<p><em>Das wahre Leben beginnt wahrscheinlich erst, wenn man bereit ist, sich hinzugeben. Und einzutauchen.</em></p>
<h4 style="text-align:left;"><a href="http://www.flickr.com/photos/bourdrez/3563422997/"><em>Bild</em></a><em> von </em><a title="Link to bourdrez's photostream" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/bourdrez/"><em>bourdrez</em></a></h4></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Stein und das Herz.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/05/01/der-stein-und-das-herz/</link>
<pubDate>Fri, 01 May 2009 15:21:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/05/01/der-stein-und-das-herz/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal geht es um einiges schneller als man glaubt. Und von einem Moment auf den anderen entschlie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal geht es um einiges schneller als man glaubt. Und von einem Moment auf den anderen entschließt man sich zu etwas, und verändert damit so gut wie alles, was in den letzten Jahren Bestand hatte, was sich nie veränderte. Aus kleinen Holpersteinen wurden schlussendlich Brocken, aus kleinen Gefühlsungereimtheiten ein Stein auf dem Herzen. Manchmal packt man den Mut und tut es.</p>
<p>Auch wenn es weh tut.<br />
Auch wenn es sich möglicherweise falsch anfühlt.<br />
Auch wenn man es in zehn Minuten wieder zurücknehmen würde.</p>
<p>Ich melde mich ab. Versuche zu helfen, wo es etwas zu helfen gibt. [Es geht nicht um mich.]</p>
<p>Genießt die nächsten Tage, ich werde es schlussendlich wohl auch tun.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[[...] was wir im Grunde für das Richtige halten.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/04/28/was-wir-im-grunde-fur-das-richtige-halten/</link>
<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 07:00:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/04/28/was-wir-im-grunde-fur-das-richtige-halten/</guid>
<description><![CDATA[Plötzlich dreht er sich um und sagt, ganz so als würden wir ein Gespräch führen, zu mir: “Aber was m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3278/2914043751_71c2d14d18.jpg?v=0" alt="" width="400" height="267" /></p>
<blockquote><p>Plötzlich dreht er sich um und sagt, ganz so als würden wir ein Gespräch führen, zu mir: “Aber was mich wirklich beeindruckt ist, dass wir eigentlich die größte Angst vor genau dem haben, was wir im Grunde für das Richtige halten.” [<a href="http://nach21.wordpress.com/2009/04/25/4404/">4404</a> &#124; <a href="http://nach21.wordpress.com">Alternativen</a>]</p></blockquote>
<p>Nachdem der Wind meine sowieso schon störrischen Haare ein weiteres Mal durchfährt und ein Chaos zurücklässt, bleibe ich stehen und sehe mich um. Die Sonne scheint, zwischen den Häuserschluchten ist immer noch der blaue Himmel zu sehen. Doch für den kurzen Moment scheint gerade wieder einmal nichts wirklich zu passen. Überlegungen müssen angestrengt werden, um am Ende nicht vollkommen überrumpelt dazustehen. Doch schon der nächste Schritt ist gezeichnet von Zuversicht. Blinder, naiver Zuversicht. Wie ein kleines Kind, welches stolpert, sich erschreckt, die Kieselsteine aber sofort wieder sorgfältig aus den zarten Kniescheiben herauspuhlt um unbesorgt den Weg fortzusetzen. </p>
<p>Es ist nicht schwer, sich glücklich zu fühlen. Man kann sich vieles einreden, kann vom unendlichen Glücksgefühl sprechen, sich hineinsteigern und plötzlich ist es ein Muss. Ich weiß nicht, ob es das ist, was mich seit Wochen und Monaten so schweben lässt, ganz sanft. Aber es ist doch immer unsere Aufgabe, einfach mal aufzustehen. Genau das ist es doch, wofür wir leben. Würden wir bei jedem kleinen Hindernis liegen bleiben, wäre die Welt gesäumt von liegengebliebenen Gestalten. Man muss noch vorne blicken. Und voller Angst in die ungewisse Zeit hineinleben.</p>
<p>Ich erinnere mich noch an die Magenkrämpfe, die mich vor und während meiner ersten Wochen in Wien begleiteten. Der Neuanfang, den ich mir so lange wünschte wurde zu einem schmerzhaften Pfad, der erst nach und nach durch Bekanntschaften und Begegnungen aufgelockert wurde. Was für mich noch ein viel größeres Problem als die Angst selbst darstellt, ist die ständige Frage, ob es das Richtige ist, was ich hier tue. Ob ich nicht für etwas anderes bestimmt bin. Der eingeschlagene Weg ist die Notlösung bis ich endlich dazu im Stande bin, meinen großen Traum zu verwirklichen. So denke ich zumindest. Wie lange es noch dauern wird, und wie ich mich dann schließlich verhalten werde, weiß ich nicht.</p>
<p><em>[...] was wir im Grunde für das Richtige halten. </em>Was ist richtig und was falsch? Ich entscheide dabei immer aus dem Bauch heraus. Und nach der einfachen Grundregel: Richtig ist, was mich glücklich macht. Bis jetzt bin ich immer gut damit durch die Welt spaziert. Dass sich in diesem Jahr sowieso wieder alles zum Guten, zum Besten und womöglich gar zum Großartigsten wenden wird, davon bin und bleibe ich überzeugt. So ganz naiv und blind. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/samjolly/2914043751/">Bild</a> von <a title="Link to Sam Jolly's photostream" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/samjolly/"><strong>Sam Jolly</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nein. Es wird nie wieder so sein. Es wird anders. Anders schön.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/04/23/anders-schoen/</link>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/04/23/anders-schoen/</guid>
<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob sich jeder in meine Situation und in meine Gedanken hineinversetzen kann. Wer von]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich weiß nicht, ob sich jeder in meine Situation und in meine Gedanken hineinversetzen kann. Wer von euch hat schon einmal etwas so sehr liebgewonnen und &#8211; innerhalb eines kurzen Tages, eigentlich innerhalb weniger Sekunden, innerhalb eines Moments &#8211; ist alles so, wie es nie hätte sein sollen. Am Schrecklichsten ist es, wenn es sich dabei um einen Menschen, ein Kind handelt. Hätte ich vor einigen Jahren darüber nachgedacht, dass all das passieren würde, ich hätte mich selbst ausgelacht. So unrealistisch, so unwirklich mutet all das an.</p>
<p>Nicht verstehen, sondern akzeptieren. Warum all das passiert ist, ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass es passiert ist. So schmerzhaft allein dieser Gedanke ist, so soll er mich doch nicht davon abhalten, nach vorne zu blicken. Ich weiß: Damals, und es war zu diesem Zeitpunkt nicht nur das, versank ich in ein Loch, in eine Höhle, verlor den Kontakt zur Außenwelt und orienterte mich vollkommen neu. Über diese Neuorentierung freue ich mich nun im Nachhinein, muss ich  zugeben. Vieles hat sich zum Besseren gewandt. Aber es hat lange gedauert, bis ich die Tatsache akzeptieren konnte, dass es nie wieder so sein würde. Dass nie wieder <em>sein </em>Lächeln mich aufmuntern kann.</p>
<p>Ein Gespräch mit meiner Mutter, eines unserer täglichen Telefonate, brachte mich zurück zu diesem Thema. Der Wunsch meiner Schwester, ein Kind zu kriegen, wächst von Tag zu Tag. Und jeder von uns kann verstehen, warum. Niemand von uns kann fühlen, wie es innen drin in ihr aussieht. Aber ich wünsche es ihr. Ich wünsche mir, dass ihr Wunsch bald in Erfüllung geht.</p>
<p>&#8220;Aber es wird nie wieder so sein.&#8221;<br />
&#8220;Nein. Ich weiß.&#8221;<br />
&#8220;&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Es  wird anders schön.&#8221;</p>
<p>Wir dürfen nicht den Fehler machen, und all unser Leben nach der Vorstellung konzipieren, wie es war, als es war. Es ist nicht mehr, und selbst wenn es heute noch so oft schmerzt, so bin ich mir vollkommen sicher, dass alles gut wird. Anders gut, wahrscheinlich. Aber gut.</p>
<p>[Und Menschen nach Maßstaben zu messen ist niemals okay.]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vor dem Ertrinken.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/03/26/vor-dem-ertrinken/</link>
<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 20:41:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/03/26/vor-dem-ertrinken/</guid>
<description><![CDATA[Eiskaltes Wasser.  Langsam füllen sich die Nasenflügel. Die Augen, fest zugepresst. Die Stirn beinah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2713" title="260309nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/03/260309nw.jpg" alt="260309nw" width="400" height="100" /></p>
<p>Eiskaltes Wasser. <br />
Langsam füllen sich die Nasenflügel. Die Augen, fest zugepresst. Die Stirn beinahe in Windeseile erfroren. Nur noch Sekunden. Und. </p>
<p>Er taucht wieder auf. Das Waschbecken ist bis zum Rand gefüllt, nur der kleine Abfluss am oberen Ende hindert es daran, den ganzen Raum unter Wasser zu setzen. Und immer noch läuft der Wasserhahn und pumpt mehr und mehr Wasser hinzu. Die Sinne scheinen versagen zu wollen, und der Kopf nickt. Sollen sie doch. Einfach fallen lassen. In dieses dunkle Loch aus eiskaltem Wasser. Es tötet ab und zerstört. Zerstört mit einem Mal so vieles.</p>
<p>Und. Die Luft ist angehalten. Er taucht wieder ein, in dieses kleine Becken. Die Eiseskälte läuft von seinem Hinterkopf hinab. Die Augen schmerzen. Doch er muss immer stärker versuchen, ruhig zu bleiben. Es sind Schmerzen. Und.</p>
<p>Ein letztes Mal taucht er auf. Mit nassen Haaren erinnert er sich an die letzten Tage zurück. So vieles hat er erledigt, hat Dinge geschafft, die er sich schon seit Tagen, seit Wochen, seit Monaten. Ja, sogar seit einem Jahr vorgenommen hat. Er scheint alles zustande zu bringen und trotzdem braucht er gerade dieses Gefühl. Diesen Schmerz. Steine sind von seinem Herzen gefallen, sein Kopf wird immer leerer. Immer leerer und seine Angst immer größer. </p>
<p>Diese eisige Wärme legt sich um seinen Kopf. Und er setzt zum alles entscheidenden Punkt an. </p>
<p>Er brüllt all&#8217; seine Wut, seine Angst, seine Ungewissheit hinein in dieses stille Wasser. Niemand hört ihn dabei. Und doch. Seine weit aufgerissenen Augen zeigen ihm. Er hat sich gerade selbst vor dem Ertrinken gerettet.</p>
<h5>Foto: Ein Ausschnitt dieses <a href="http://www.flickr.com/photos/coyotejack/2593939977/"><span style="text-decoration:none;">Bildes</span></a> von <a title="Link to Martin Kingsley's photostream" href="http://www.flickr.com/photos/coyotejack/"><strong><span style="text-decoration:none;">Martin Kingsley</span></strong></a></h5>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Manchmal. [Gedankenverloren]]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/25/manchmal-gedankenverloren/</link>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 15:58:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Garden State gehört ja bekanntlich zu einem meiner liebsten Filme und ist wahrscheinlich der schönst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2588" title="The Last Kiss" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/02/lastkiss.jpg" alt="The Last Kiss" width="400" height="266" /></p>
<p><em>Garden State</em> gehört ja bekanntlich zu einem meiner liebsten Filme und ist wahrscheinlich der schönste Film aller Zeiten. Zach Braff und Natalie Portman verzaubern mich jedes Mal wieder und rühren mich gegen Schluss hin zu Tränen. <em>Der letzte Kuss, </em>in welchem Zach Braff wieder die Hauptrolle spielt, zeigt &#8211; obwohl Braff diesmal nur den schauspielerischen Part übernimmt (bei <em>Garden State</em> war er nebenbei auch noch Regisseur und Drehbuchautor) &#8211; wieder diese wunderschöne Bildsprache, befasst sich aber mit einem ganz anderen Thema. <em>Ein Film übers Erwachsenwerden.</em> So beschreibt man ihn gerne. Und zeigt beinahe Dreißigjährige, die die Angst haben, sich der Verantwortung zu stellen. Es geht ums Kinderkriegen, um Affären, um Bindungsängste und so weiter. Und der ganze Film dreht sich ums Verzeihen. Um den schweren Akt der Vergebung. Und gerade damit kann ich nur wenig anfangen. </p>
<p>Und obwohl ich mich immer noch in dieser Phase des ungefragten Glücklichsseins befinde, erfahre ich jetzt gerade wieder einen kleinen Gedankenflashback. Ich mache mir Gedanken, rund um Freundschaft, Beziehung, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und vielleicht ist es auch einfach nur so, dass mir diese Ferientage mit all den wundervollen Begegnungen mit meinen Freunde so gut getan haben. Ich habe wieder neue Zugänge gefunden zu meinen besten Freunden, habe wieder bemerkt, welche Personen nur eine Bekanntschaft mit mir verdient haben (vor allem in all den Tagen des Faschings, wo mich scheinbar jeder zu kennen scheint; und ich selbst habe wieder bemerkt, dass diese 4 Tage übertriebene Glücklichkeit mit ebenso übertriebenem Alkoholkonsum nichts für mich sind).</p>
<p>Manchmal frage ich mich auch einfach nur, warum es gerade mir so schwer fällt, jemanden kennenzulernen. Vielleicht ist es, da ich selbst kaum übermäßig Alkohol konsumiere (und das auch nur an ganz seltenen Tagen im Jahr). Für andere befähigt der Alkohol die Senkung der Hemmschwelle. Andererseits bin ich auch kein Typ <em>für eine Nacht.</em> <span style="text-decoration:line-through;">Leider</span> müssen bei mir immer Gefühle im Spiel sein. Ich bin ein Herzmensch und ein Kopfmensch. Und beides wahrscheinlich zu übermäßig. Und ich bin wählerisch. Das ist vielleicht auch das größte Problem. Ich kann nicht von Schmetterlingen reden, wenn kein Funke übergesprungen ist. Dieses <em>Wusch</em> und alles was nachfolgt. Genau so etwas muss es sein. Das werden wohl die Gründe sein. Ich will nicht weiter darüber nachdenken. Und trotzdem soll eine neue Kategorie hier gemacht werden: <em>Some ways to find back into trouble</em>. Einfach mal Tipps, die für mich hilfreich waren oder sein werden. Vielleicht macht es Spaß und ist möglicherweise auch lustig zu lesen.</p>
<p>Jetzt genieße ich noch einmal die letzten Tage meiner Ferien. Schicke endlich die Bewerbungen ab, die ich nun schon seit Tagen vor mir herschiebe. Lese mein aktuelles Buch fertig, werde Wahlberichterstattung auf POLILOG erledigen, und noch so viele schöne Momente mit meinen Freunden verbringen. Ich bin froh darüber. Und außerdem freue ich mich auf <em>Open Hearts</em>, der nächste Film, bei dem Zach Braff Regisseur und Drehbuchautor ist, und nebenbei eine Rolle übernehen wird. Doch das wird wohl erst 2010 soweit sein.</p>
<p>Und ein ganz persönlicher Nachtrag hier nun (und diesen meine ich ehrlich so):</p>
<blockquote><p>Ich denke, die Erwartungshaltung in mich ist viel zu groß.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Träumelein.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/17/traumelein/</link>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 08:00:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Manchmal träumt man eben nicht nur, wenn man die Augen geschlossen hat, und in seinem Bettchen (oder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal träumt man eben nicht nur, wenn man die Augen geschlossen hat, und in seinem Bettchen (oder irgendeiner anderen Schlafstätte) die Tiefschlafphase erreicht. Manchmal träumt man auch einfach nur so. Wenn man sternenhimmelschaut, oder schneegestöberbetrachtet. Irgendsowas in der Art ist immer gut. Und noch viel schöner ist es, wenn man die Träume mit einem liebgewonnenen Menschen teilen kann. So wie heute Abend. Einem weiteren Part meiner absoluten Lebensgenusstage.</p>
<p>Es ist interessant, wenn plötzlich bekannte Träume auch bei anderen Menschen auftauchen. Wie oft schon wünschte ich mir ein Jahr, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Ein Jahr Auszeit, irgendwo, an irgendeinen anderen Punkt der Welt. Weg aus dem Leben, wie man es bisher gewohnt ist. Vielleicht einmal weg aus dem bisher gekannten &#8220;Luxus&#8221;, aus dem normalen Leben mit all den Dingen, die man als selbstverständlich ansieht. Ein Stückchen Einsiedlertum, ein Stückchen Weltenneugier. Alles mögliche. Nur um einfach mal ohne irgendeine Verpflichtung, ohne irgendeine Art von Stress (der zurzeit vor allem psychisch auftritt). Wie oft habe ich dies schon geträumt. </p>
<p>Heute habe ich auch erfahren, warum denn nun dieser Freund gerade diesen Traum zu träumen begann. Alles geht eben doch zu schnell. Man kann nicht verharren, nicht stehen bleiben und von einem etwas distanzierteren Standpunkt das ganze Leben etwas besser betrachten zu können. Wie bekannt mir all das nur vorkam. Wie oft schon wünschte auch ich mir das. Damals, in der Zeit der akuten Trauer, kurz nach dem Tod. Oder auch knapp vor dem Studium, als mir all die Dinge, die sich von da an veränderten, viel zu rasch erschienen.</p>
<p>Oder man träumt auch von neuen Urlauben. Stockholm, im letzten Jahr, war lustig und ist nun eine wundervolle Erinnerung. Die Reisen nach Kroatien und in die Toscana konnte ich ja aufgrund der übertrieben langen Ferialarbeit nicht in Anspruch nehmen. Aber für dieses Jahr planen wir auch jetzt schon wieder. Ibiza soll es sein. Nicht der bekannte Teil, sondern eher etwas abgelegen. Ungefähr zehn Leute, in einem gemieteten Haus, nahe dem Strand, mit Pool und allem möglichen. Eine Woche chillen mit wundervollen Menschen. Was wünscht man sich mehr. Oder eben auch mal ein Haus mieten. Für ein Wochenende, oder eine Woche. Und Tage, an denen es einfach um gar nichts geht. Einfach mal feiern.</p>
<p>Und obwohl wir jetzt gerade in einem Berg aus Schnee sitzen, &#8211; alles um uns herum ist weiß -, wünschen wir uns auch schon wieder den Sommer herbei. Den Sommer am Traunsee. Chillen am See, Grillen in den verschiedensten Gärten und sinnloses Reisen mit dem Maxi-Moped. Er wird kommen und wir werden ihn genießen. So wie wir es jetzt schaffen: mit Schlittenfahrten, die uns die Nasen einfrieren lassen, mit unzähligen Kaffees in unzähligen Cafés. Alles ist schön. Und da träumt es sich eben auch besser.</p>
<p><em>Und ich wurde heute Ansprechpartner in zwei verschiedenen Problemen. Ich konnte nur wenige hilfreiche Tipps geben, könnte eher nur zuhören und meine Hilfe anbieten. Ich hoffe, all das renkt sich wieder ein. Soll doch bitteschön jeder so glücklich sein wie ich. </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf der Butterbrotseite. [Ein Toast]]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/15/auf-der-butterbrotseite-ein-toast/</link>
<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 02:00:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/15/auf-der-butterbrotseite-ein-toast/</guid>
<description><![CDATA[Bei einem Butterbrot verhält es sich ja ungefähr so wie bei einer Katze. Egal wie man es/sie fallen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei einem Butterbrot verhält es sich ja ungefähr so wie bei einer Katze. Egal wie man es/sie fallen lässt, es landet immer nur auf der einen Seite. Für die Katze ist das Landen auf den Beinen ein genial natürlicher Reflex (oder Instinkt, vielleicht auch nur ein Irrsinn der kätzischen Aerodynamik), aber die Landung des Brotes auf der Butterbrotseite wird die meiste Zeit mit der Erfüllung mundhappengerechten Pechs in Verbindung gebracht. </p>
<p>Aber nachdem ich schon seit langem nur mehr ganz selten auf den Minimalismus eines Butterbrotes anspreche, betrifft es mich auch nicht wirklich. Doch ist die ganze Geschichte für mich eine (sich glücklicherweise spontan entwickelnde) Metapher für diese Geschichte, die ohne wirklichen Anspruch begonnen wurde. Worauf ich hinaus will: Diese mundhappengerechten Portionen Pech. Man stolpert immer wieder so darüber. Wenn man als Brillenträger von -4 Grad Außentemperatur in ein viel zu überfülltes (und von Rauch und Schweiß getränktes, und dadurch nicht minder heißes) Lokal geht, und man die ersten fünf Minuten rein gar nichts sieht. Das könnte man Pech nennen. Oder wenn man sich mit dem Fahrrad ein Ziel gesteckt hat, und es kurz vor dem Erreichen zu regnen beginnt. Und man zuallererst einmal das Ziel und dann wieder das eigene Zuhause erreichen will, dann vollkommen durchnässt ankommt und die nächsten Tage mit Fieber und Erkältung im Bett liegt. Oder auch, wenn der Schlitten in einer Schlittenfahrtnacht im flachsten Stück der ganzen Piste in zwei Teile zerbricht. Bei all den drei Dingen hat man möglicherweise die Butterbrotseite erwischt und ist unglücklicherweise nicht auf den Beinen gelandet. </p>
<p>Doch &#8211; und das verwundert mich &#8211; mein anhaltendes Glück (beziehungsweise das darin inbegriffene <em>Glücklichsein</em>) befähigt mich, über diese butterbrotseitigen Pechabschnitte hinwegzusehen. Man kann natürlich nicht immer alles zum Glücklichen wenden. Das weiß selbst ich. In diesem Lokal nimmt man dann einfach die Brille ab und ist eben für die nächsten fünf Minuten <span style="text-decoration:line-through;">blind</span> halbblind, und möglicherweise ist das flacheste Stück (jenes Stück, in denen der Schlitten zerberstet) der letzte kurze Abschnitt am Ende eines Schlittenfahrttages. Für das Beispiel mit dem Fahrrad kann ich aber leider nichts sagen. Da wäre es einfach nur dumm, die Erkältung  in  Kauf zu nehmen, nur um das Ziel und das Zuhause zu erreichen. Aber das sollte wohl auch jeder für sich selbst herausfinden. [Wobei natürlich auch die Geschichte mit dem Fahrrad eine wunderschöne Metapher hergeben würde; doch mir fällt aktuell rein gar nichts dafür ein].</p>
<p>Worauf ich hinaus will: Gestern war Valentinstag, ein &#8211; und ja, ich stimme in den Tenor ein: kommerzielles &#8211; Unding. Verliebte Paare im Radio und im Fernsehen. Und auf den Straßen und sowieso überall. Und trotzdem macht es mir nichts aus, dass ich <em>alleine </em>bin. Nicht verliebt und nicht vergeben (und ja, ich kenne Menschen, für welche Letzteres auch ohne Ersteres funktioniert). Es stört mich kein bisschen, dass ich seit 2 Jahren keinen Sex mehr hatte. Und auch die Tatsache, dass meine Exfreundin in ein paar Monaten für ein Jahr ins ferne Südamerika fliegt, jagt mir nur eine &#8211; ehrlich gemeinte &#8211; Freude [für sie] ins Herz. Genau so etwas hat sie sich immer gewünscht und so interessant und wundervoll soll es auch werden. Ich bin einfach nur glücklich und kenne den Grund dafür nicht. Ich blicke zurzeit manchmal sogar mehr nach vorne als zurück. Schmerzhafte Erinnerungen entwickeln sich zu viel besseren. Über die man reden, lachen und sinnieren kann. </p>
<p>Ich spreche gerade seit mehr als 550 Wörten über alles Mögliche. Vielleicht sollte ich einfach nur enden mit der Empfehlung, die Welt von der Butterbrotseite zu sehen. Denn bevor sie zu Boden fällt, ist sie die leckere Hälfte des Brotes, und selbst danach verunreinigen nur wenige Krümel (hoffentlich, sofern die Hygiene des Bodens mithält) die hellgelbe Oberfläche. Es ist nicht alles so schlimm wie es scheint, und mit einem Häufchen Naivität und einer Portion unnachahmlichen Glücklichseins lässt es sich wunderbar leben. Einen Toast darauf: Auf dieses unverfängliche Leben, auf diese eisig-wohlige Luft zum Atmen. Und ein Valentinstag mit Familie (anfangs) und Freunde (gegen Ende hin) ist teilweise doch auch viel schöner. Und um diese zwei Dinge zu erreichen [eben Naivität und Glücklichsein], empfehle ich, einfach mal hinauszugehen, und das Schneegestöber zu beobachten. Oder den Sternenhimmel. Oder ein Gewitter mit plötzlich aufkeimenden Blitzen. Und irgendwann fühlt man sich genau so, wie es sein soll: Wie ein Kind.</p>
<p>Und als Kind schmeckte es mir auch noch. Das Butterbrot.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angst vor. [Ein Epilog]]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/09/angst-vor-ein-epilog/</link>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:30:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/09/angst-vor-ein-epilog/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal, wenn wirklich beinahe alles irgendwie gut aussieht. Dann hat man plötzlich Ängste. Vor gan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal, wenn wirklich beinahe alles irgendwie gut aussieht. Dann hat man plötzlich Ängste. Vor ganz banalen Dingen.</p>
<p>Eine Angst, die mir zurzeit sehr oft unterkommt, ist die Angst, beim Auswahlverfahren für das Publizistikstudium zu scheitern. Dieses Semester dürfen &#8220;nur&#8221; 962 Studenten ins zweite Semester aufsteigen und so die Studieneingangsphase womöglich schon im zweiten Semester abschließen. Und eigentlich sieht es ja beinahe schon so aus, als müsste man nicht wirklich viel können, um da hinein zu kommen. Drei Prüfungen entscheiden über das Weiterkommen. Und die Prüfung mit den meisten Anmeldungen umfasst gerade mal 1015 Studenten. Wenn man die Tatsache, dass vielleicht 10 Leute nicht antraten und weitere 5 oder so schon zum dritten Mal antreten (und so nicht in unser Auswahlverfahren fallen), müssten gerade einmal 35 Menschen es nicht schaffen. Das heißt: 35 Menschen müssten schlechter sein als ich. Warum ich denn nun Bedenken habe?</p>
<p>Ich bin vielleicht einer, der für das Publizistikstudium, allein vom Interesse her, sehr gut geeignet ist. Ein Wissenstest (30 Fragen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen) endete mit rund 700 Studenten, die zwischen 0 und 10 Fragen wussten, 300 die zwischen 11 und 20 Fragen richtig beantworten konnten. Und genau 11 [in Worten: elf] die 21 bis 30 Fragen wussten. Laut meiner eigenen Einschätzung war ich einer der 11. Ich könnte auch die Aufnahme in die Journalistenschule in Wien schaffen, und ich bin auch einer der wenigen Erstsemestrigen, die von den Medien 2.0 und auch all dem Papierkram 1.0 schon zu einem großen Teil Bescheid wussten. Ich wäre also perfekt für das Publizistikstudium (und natürlich auch für das vorzeitig abgebrochene Politikwissenschaftsstudium, welches ich im 2. Semester wieder aufnehme). Und trotzdem die Angst vor dem Scheitern?</p>
<p>Das erste Semester in Publizistik (und scheinbar auch in allen anderen Studienrichtungen) ist voll mit unumgehbarer Theorie: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Einführung in das wissenschaftliche Schreiben, das wissenschaftliche Denken, das wissenschaftliche Lesen. [Horror!]. Und die Prüfungen waren zum Teil zwar logisch, aber das dumpfe Erlernen der Statistik-Theorie stößt mir selbst jetzt noch ungut auf. Und so habe ich Angst: Angst, dass Leute, die ihre ganze Schulzeit auf purem Auswendiglernen aufbauten und das nun auch bei ihrem Studium fortsetzen, ihren Platz im Auswahlverfahren bekommen, obwohl sie vielleicht überhaupt keine Ahnung vom aktuellen Weltgeschehen und von den Medien haben, in denen sie irgendwann einmal arbeiten wollen. </p>
<p>Es wäre peinlich. Ich würde mich schämen, wenn ich einer der 35 oder der 50 Leute wäre, die es nicht schaffen würden. Die Prüfungen waren schwer und ich habe vielleicht auch etwas zu spät angefangen, zu lernen. Und es ist sehr wahrscheinlich dass ich es ja nun auch wirklich geschafft habe. Aber die Angst bleibt eben da. Und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden. (der 15. Februar gilt als <em>das </em>Datum der nächsten Woche). </p>
<p>Und das hier war jetzt ein Epilog. Ein Nachwort. Nach all den ersten Wochen und Monaten meines ersten Semester. Es war aufregend, erdrückend, langweilig, spannend, interessant. Es war so vieles. Und deswegen freue ich mich auch schon auf das zweite Semester, welches im März schon wieder losgeht. Und habe nun jetzt noch einige Aufgaben in den Ferien: das Schreiben einer Bewerbung für die Fachhochschule in St. Pölte, das Schreiben einer Bewerbung für ein Volontariat beim Standard. Und irgendwas wird dann eben so passieren. Das Gefühl, dieses &#8220;Es geht mir gut&#8221;-Ding, ist immer noch da. Und das ist auch gut so.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Müllsack. [Ein Abschiedsbrief]]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/06/im-mullsack-ein-abschiedsbrief/</link>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 18:00:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und dann. Ich muss zugeben, ich musste erst unter all dem Müll suchen, bis ich den dafür vorgesehene]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und dann.</p>
<p>Ich muss zugeben, ich musste erst unter all dem Müll suchen, bis ich den dafür vorgesehenen Sack fand. Schon vor Wochen hatte ich ihn mir bereitgelegt, um endlich ein bisschen auszumisten. Oder besser gesagt: Um den Boden wieder begehbar zu machen. Aber die Motivationskrise, wahrscheinlich resultierend aus dem stupid-einfärbigen Anblick des verschneiten Winters und dem Zustand der Weltwirtschaft an sich, ließ ihn beinahe schon mit dem eigenen Verfallsprozess beginnen. Aber heute habe ich ihn gefunden, herausgekramt und fühle mich nun dazu im Stande, mit diesem Chaos Schluss zu machen. Vor allem, um auch den immer stärker werdenden Geruch zu bekämpfen.</p>
<p>Ich will jetzt nicht wie dieser Typ klingen, der mit 30 Jahren, in Jogging-Hose, Brille und zerwuschelten Kurzhaar zuhause wohnt, [wobei Brille und zerwuscheltes Haar eindeutig hinkommen würden], aber meine Mutti sagt immer, das Aufräumen hier in meinem Zimmer ist der erste Schritt, um den Chaos in meinem Leben entgültig zu bekämpfen. Meine Mutti glaubt nämlich, mein Leben sei chaotisch. Nur weil ich eben nicht dieser Typ bin, der mit dem Terminkalender in der Hosentasche durch das Leben rennt, auf der Suche nach Terminen, die meinen Alltag beeinflussen. Und ich bin eben auch nicht der Typ, der &#8216;ne Stunde vorher losfährt, um ja überpünktlichst eben einen solchen Termin einzuhalten. Bei mir muss man immer die geplante Ankunftszeit plus der durchschnittlichen Fahrzeit einplanen. Und dass ich nicht der Typ bin, der sich schnell entscheidet und sich an Stimmungsschwankungen manchmal fast zu sehr verschluckt, haben wohl auch schon so einige erkannt. Aber ich würde nicht sagen, dass mein Leben chaotisch ist. Und dass mein Zimmer, diese (geräumigen, aber unglaublich schlecht genutzten) dreißig Quadratmeter, irgendetwas mit meinem innersten Ich zu tun haben, habe ich meiner Mutter sowieso schon mal nicht abgenommen.</p>
<p>Nach einigem Stöbern finde ich ihn wieder. Diesen einen Pullover, im Übrigen mein Lieblingspullover. Stimmt. Ich hatte ihn nach diesem einen Mal in diesem verrauchten Lokal spät nachts einfach ausgezogen und habe ihn auf den Boden geworfen. Der Rest hier im Zimmer war wohl schon zu voll mit all der Schmutzwäsche. Und so krame ich ihn heraus und erfreue mich auf absolut kindliche Weise über diese wohlwollende Entdeckung zu Beginn meiner Expedition. Und während ich all die Wäsche schnell in meine ausgebreiteten Arme stopfe, und sie hinübertrage in die Waschküche (zwischen ihr und mir liegen tatsächlich nur wenige Meter und zwei Türen), erkenne ich zum ersten Mal seit Langem diesen einen tollen Teppich wieder. Er, mit seinem rot-schwarz-gekringelten Etwas, welches ihn auf irgendeine Art und Weise wundervoll psychedelisch wirken lässt. Und mit einer umgreifenden Armbewegung schiebe ich all den Mist auf diesem Boden (neben Zeitschriften, und verschiedenen Discs auch mal das ein oder andere Teller und Besteck) immer weiter vom Teppich weg. Das würde es also sein. Meine ersten Quadratmeter dieser neuen Welt. Und wie auch schon bei der Entdeckung des Pullovers, fühlte ich mich jetzt wie Kolumbus 1492, als er Indien zu entdecken glaubte. </p>
<p>Um mein Land zu verteidigen, lasse ich mich auf meinem Teppich nieder, den Müllsack nur knapp neben mir platziert. Und beginne, all den Kram am verschobenen Boden zu Sortieren. Neben dem einen Stoß namens &#8220;Vielleicht noch nützlich&#8221; befindet sich auch noch ein &#8220;Du Vollidiot. Das sind Akten!&#8221;-Stoß. Und eben der Müllsack. Der das entgültige Ende bedeuten solle. Und so greife ich jeden einzelnen Zettel auf, beginne manchmal zu lesen, blättere in Zeitschriften und bohre auch mal aus purer Laszivität in meiner Nase. Die Zeit hier auf meiner rot-schwarz-gekringelten Insel scheint stillzustehen. Und von Fortschritt kann man deshalb auch nichts sehen. Denn irgendwann verliert der Sack immer mehr seine Daseinsberechtigung und man sieht in jedem Müll-Utensil irgendeine Bedeutung für die nähere Zukunft. Und schließlich packe ich all das zusammen und schiebe es in ein freies Fach in diesem einen riesigen Raumteiler vom schwedischen Möbelhaus. </p>
<p>Mein Raumteiler ist ja eine Besonderheit. Denn leider kann er seine Profession nicht direkt ausleben, da er aufgrund komplett falscher Architektur meines im Gedanken aufgebauten Zimmers nicht wirklich Platz hat, um den Raum zu teilen. Und so nimmt er einen beträchtlichen Teil der länglichen Teilseite ein. Und je nach Motivation sieht man die Wichtigkeit der Dinge. Auf nichts in den ersten drei Reihen würde ich verzichten wollen. Und die Reihen vier bis fünf sind meine Fächer für den Müll. Wenn eben der erste Enthusiasmus nachgelassen hat. Durch das Ausnützen aller bisher ungenützten Stauräume in meinem Zimmer wird der Boden immer leerer. Das Parkett wirkt matt, und die durch Fingerabdrücke verschmutzten Fenster lassen natürlich nicht das richtige Licht herein. Irgendwann beginne ich, mit einem Mop zu wischen, und anschließend den restlichen Staub zu saugen. </p>
<p>Das wars. Eigentlich. Doch es ist immer so. Nachdem ich die für andere völlig unverständliche Unordnung am Boden meines Zimmers in Ordnung gebracht habe, nehme ich mir stets meine Bücher, CDs, Filme und Spiele vor, um sie in ihrer Ordnung (natürlich auch für alle vollkommen unverständlich) neu zu ordnen. Dafür nehme ich mir meistens die längste Zeit. Um den Soundtrack meiner letzten Jahre zu betrachten. Die Bücher, die mich verfolgten, oder zum Teil auch immer noch begleiten (auf so manche Zugreise oder auf die Toilette). Und daneben auch noch Bilder. Von meinem Neffen. Meiner besten Freundin. Für diese Arbeit brauche ich keinen Müllsack. Das sind Bestandteile meiner letzten 20 Jahre. Dinge, die wohl auch noch länger hier so bleiben sollen. Und hinter diesem einen Buch sehe ich auch diese Schneekugel. </p>
<p>Ich nehme sie in die Hand. Und was mich beunruhigt: Ich werde immer noch ganz still, wenn ich sie in der Hand halte und schüttle. Die Flocken steigen auf und gleiten anschließend langsam wieder zu Boden. Und dahinter sind wir zu sehen. Sie, mit ihren wundervollen Augen und ich mit meinen langen , blonden Haaren. Seit eineinhalb Jahren steht sie schon hier in diesem Zimmer. Ich habe sie am Tag unserer Trennung bekommen, und verspüre selbst jetzt noch ein mulmiges Gefühl, wenn ich daran denke. Wo ist der Müllsack? Oder meine Box der Erinnerungen? Soll ich sie wegwerfen, oder in eine Schachtel verschwinden lassen. Und nachdem der Schnee wieder nach unten gesunken ist, stelle ich sie wieder auf ihren Platz zurück. Und schlucke erst Mal.</p>
<p>Das hier soll ein Abschied sein. Aber kann man sich von Erinnerungen verabschieden? Kann man Geschenke einer liebgewonnenen Person überhaupt wegwerfen? <em>Es soll ein Abschied sein.</em> Und ich bin nicht bereit, es endgültig zu tun. Ich möchte mich nicht von meinem Chaos verabschieden, der eine Charaktereigenschaft von mir geworden ist. Und ich weiß auch, dass in wenigen Tagen oder Wochen mein Zimmer wieder den beinahen Mülltod sterben würde. Außer Gefühle war bei mir noch nie etwas von Dauer. Sollte ich es beklagen? Was ich für diese Person empfinde, die mit mir in dieser Schneekugel die Flocken fängt? Ich empfinde wundervolle Erinnerungen. Diese Schneekugel ist ein Teil aus der Vergangenheit, welches mich hier und auch in Zukunft begleiten soll. Als Erinnerung. </p>
<p>Das hier &#8230; ist ein Abschiedsbrief.</p>
<p><em>Finished: 23:10 Uhr, 31. Jänner 2009</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frische Luft.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/29/frische-luft-2/</link>
<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 00:04:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Für einen kurzen Moment die Luft anhalten. Ohne zuvor so viel Luft wie möglich einzuatmen. Einfach m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2466" title="290109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/290109nw.jpg" alt="290109nw" width="400" height="100" /></p>
<p>Für einen kurzen Moment die Luft anhalten. Ohne zuvor so viel Luft wie möglich einzuatmen. Einfach mal für einen kurzen Zeitraum zu atmen aufhören. Und sofort beginnt es zu Kribbeln. Im Brustbereich. Und manchmal wird auch das Herzklopfen lauter. Und auch langsamer. Aber nur minimal. Kaum spürbar. Und irgendwann atmet man wieder. Und während die Luft in die Lunge hineingesogen wird, erfreut sich der Körper an der neu gewonnenen Energie.</p>
<p>Manche Tage fühlen sich an, als würde man nicht atmen. Man spürt die Aufbruchstimmung. Wusch. Alles um einen herum verändert sich und mit der Zeit geht man unter. Weil man all die Veränderung nicht zu ertragen bereit ist. Man wurde überrascht, und man hasst Überraschungen. Zumindest unerwartete. Das Kribbeln im Brustbereich entwickelt sich zu einem Druck und man möchte endlich wieder einen langen, tiefen Zug des Stickstoff-Sauerstoff-Gemisches in sich aufsaugen. Die Welt scheint &#8211; wie in einem 4fach-Vorlauf einer Bausimulation &#8211; neu aufzuerstehen. Und man fühlt sich wie ein Nichts. Teilnahmslos nimmt man die Veränderung hin und wartet. Wartet bis man sich wieder zurechtfindet, hier, auf dieser Welt. Manchmal, wenn das Herzklopfen schon viel zu laut und viel zu selten ist, setzt man sich selbst viel zu sehr unter Druck. Man sieht kein Ende und man glaubt nicht an sich. Wie könnte man auch. Mit diesem Druck auf dem Herzen und diesen unrythmischen Schlägen.</p>
<p>Und dann gibt es eben wieder diese Tage, an denen man endlich wieder einatmen kann. Und man ist froh, dass man die Zeit des Nichtatmens überwunden hat. Man kann kaum glauben, dass mit diesem einen Atemzug nun alles besser sein soll. Doch man fühlt es. Noch ein Atemzug. Noch einer. Die Energie, die im Körper entsteht, überrascht einen und auf einmal ist man bereit, bei der Auferstehung der Welt mitzuhelfen. Ein Teil zu sein. Man ist sich keiner Schwäche mehr bewusst &#8211; zumindest glaubt man es. Auf einmal ist die ganze Welt so wundervoll klischeehaft. Man könnte &#8216;Bäume ausreißen&#8217;. Und endlich sieht man Abschiede als ein funktionierendes Mittel für einen Neubeginn an. Man scheint innerlich um Jahre gealtert zu sein, man wirkt reifer und überlegter. Und natürlich belächelt man sich, im Rückblick auf die Zeit, in der man auf das Atmen verzichtete. Wie konnte man nur. Aber irgendwie weiß man auch, dass irgendwann auch mal wieder die Zeit kommen wird, in der man zu Atmen aufhört. Manchmal passiert das einfach so. Manchmal aber lässt man sich auch mutwillig darauf ein. Aber umso mehr erkennt man jetzt, wie sehr man doch diese Zeit des Atmens genießen muss. Man kann sie nicht halten, aber man kann in ihr leben.</p>
<p>Bildauschnitt &#62; <a href="http://flickr.com/photos/michaelnyc/402968768/">Bild</a> &#62; <a href="http://flickr.com/photos/michaelnyc/">Fotograf</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[This is the life.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/21/this-is-the-life/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 11:02:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er lächelt. So gut hatte er sich seit Jahren nicht mehr gefühlt. Oder seit Wochen. Sagen wir. Seit T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2418" title="210109nw1" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/210109nw1.jpg" alt="210109nw1" width="480" height="200" /></p>
<p>Er lächelt.<br />
So gut hatte er sich seit Jahren nicht mehr gefühlt. Oder seit Wochen. Sagen wir.<br />
Seit Tagen. </p>
<p>Hier, in dieser mickrigen Großstadt. Auf der Suche nach dem Himmel, zwischen all den riesigen Bauten. Alles scheint zu laufen, so wie er es nicht erwartet, sich aber insgeheim gewünscht hatte. Alles würde sich zum Besseren umkehren. Vielleicht nicht alles. Vielleicht nur ein ganz kleines Bisschen. Aber darauf hatte er ja gewartet. Auf die Fügung des Schicksals. Auf das Aufeinandertreffen von Glück und ihm. Es brauchte nicht viel, um ihm wieder einmal ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.</p>
<p>Wenn erst der erste heftige Druck abgefallen ist, und man erkennt, dass alles schließlich doch so durch und durch einfach ist, geht es wieder. Man erkennt die Fehler, die man in den letzten Tagen. Oder Wochen. Sagen wir: In den letzten Jahren begangen hat. Und plötzlich wird man einsichtig und bereut keinen Einzigen davon. Nein. Vielleicht bereut man einen Fehler, aber in derselben Situation, zum selben Zeitpunkt würde man sich genau so wieder entscheiden.</p>
<p>Und jetzt macht er sich auf den Weg. Auf der Suche nach dem Himmel, im Versuch, das Glück festzuhalten. Es ist ein widerspenstiges Ding, kämpft gegen Nähe an. Aber er will es nicht so schnell wieder gehen lassen. Diese Woche läuft ausgezeichnet, und er hofft auch noch unzählige weitere Wochen dieser Art. Aber das wird es wohl nicht sein. Es kann nicht immer alles 100% laufen. Einen Durchhänger hat man immer mal. Wenn man Coldplay hört, und sich plötzlich mit einem riesigen Batzen <span style="text-decoration:line-through;">Selbstmitleid</span> Einsamkeit wiederfindet. Oder wenn man ein Abkommen mit sich selbst bricht. Das nervt jedes einzelne Mal und haut einen um Lichtjahre zurück. Damit muss man leben. <em>This is the life.</em></p>
<h5><em>[Bildauschnitt / <a href="http://flickr.com/photos/marymerry/3215097090/">Bild</a> / flickr-User: <strong><a title="Link to Mary- you had to be there's photostream" href="http://flickr.com/photos/marymerry/">Mary- you had to be there</a><span style="font-weight:normal;"><span style="font-style:normal;">]</span></span></strong></em></h5>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Life in Technicolor. Oder so.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/18/we-never-change-do-we-no-no/</link>
<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 19:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/18/we-never-change-do-we-no-no/</guid>
<description><![CDATA[Ich fühle mich heute schon wieder etwas besser.3:02 PM Jan 16th Depressive Stimmung fast wieder weg.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2406" title="180109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/180109nw.jpg" alt="180109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Ich fühle mich heute schon wieder etwas besser.<a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1123703044">3:02 PM Jan 16th</a> Depressive Stimmung fast wieder weg. Ein leichtes Hoch spürbar. Das gefällt mir. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1123857926">4:10 PM Jan 16th</a> Mir geht es, soweit ich es sehe, gut. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1124209656">6:31 PM Jan 16th</a> Und an alle, denen es in letzter Zeit so ging wie mir, ein kurzer Hinweis: Es wird wieder. Irgendwann. Unerwartet. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1124263287">6:54 PM Jan 16th</a> Verdammte Uni. Am Liebsten würde ich alles hinschmeißen. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1126737479">ungefähr 22 Stunden ago</a> So. Sorry. Die letzten Tage vor den Ferien nerven. Auf ein geiles Hoch kommt ein schnelles Tief und so. Immer und immer wieder. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1127237537">ungefähr 18 Stunden ago</a> Status: Tief. Aber wenn Obama am Dienstag wieder von Hoffnung redet, stimme ich einfach mit ein. Yes, we can! <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1128543892">22 Minuten ago</a> [powered by: Twitter und mir.]</p>
<p>Zwischen meinem letzten Eintrag über mein Leben [mit diesem schwungvollen und leicht zu merkenden Titel <em>Ein Toast, auf das Leben. Seine Lügen. Und wie wir uns zeitlebens abmühen. Für nichts, und gar nichts. </em>(<a title="Permanenter Link zu &#34;Ein Toast, auf das Leben. Seine Lügen. Und wie wir uns zeitlebens abmühen. Für nichts, und gar nichts.&#34;" rel="bookmark" href="http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/">Link</a>)] und diesem hier liegen gerade einmal geschätzte drei Tage. Einen Tag nach diesem <em>Scheißleben</em>-Gefühl ging es aufwärts. Ich war wieder fit [vor allem gesundheitlich]. Ich erlebte zwei tolle Abende mit Freunden. Ich war wieder hoffnungsvoll. Gestern dann der Rückfall. Streit mit den Eltern und Unistress. Und jetzt bin ich zwar in einem Tief aber hoffnungsvoll. [Danke, Obama]</p>
<p>Aber zuallererst möchte ich bei den Schreiberlingen der Kommentare bedanken. Sie haben mich wieder zum Nachdenken angeregt und mir Anstöße gegeben. Vielen Dank fj, <a href="http://lexxa.wordpress.com">lexxa</a>, <a href="http://looka.at">Luca</a>, <a href="http://www.schaezle.de">schaezle</a>, félix, <a href="http://ichbloque.wordpress.com">Jü</a> und <a href="http://cc.tshalina.de/">tshalina</a>! Was habe ich denn nun vor? Wie soll mein Leben weiterlaufen? Zumindest die nächsten 8 Monate [Argh. Das ist schon arg lange.] Ich werde hier jetzt wieder unzählige Dinge aufzählen, und wie ich mich kenne, wird nur ganz Weniges umgesetzt.</p>
<p>In Sachen Liebe werde ich warten. Wobei ja <em>warten</em> auch irgendwie komisch klingt. Wenn es kommt, dann kommt es eben. Diese Schmetterlinge und so. Und ich würde nicht nein sagen, wenn sie plötzlich wieder in meinem Bauch auftauchen würden. Aber dazu müsste ich jemand komplett Neuen kennenlernen. Mal sehen. Aber ich denke, erst wenn ich wieder in der Lage bin, mich selbst zu akzeptieren [und diese Fähigkeit fehlt mir gerade absolut, wenn mich ein Tag nervt, bin vor allem ich es, der mich selbst nervt] muss ich meine Vorhaben erfüllen [beschrieben im Text <em>Haarsträubend. (<a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/05/haarstraubend/">Link</a>)</em>]. Erstens wäre ich um Einiges selbstbewusster, und zweitens wäre es um Einiges einfacher, jemanden kennenzulernen. Wetten? [Sollte ich meine Ziele erreichen, werde ich es ausprobieren. Einträge werden folgen.]</p>
<p>Nun zum Thema Uni. Ich würde am Liebsten keinen einzigen Tag mehr dorthin gehen und gleich morgen mit der Fachhochschule in St. Pölten beginnen [Zugegeben: Ich bin noch nicht einmal angenommen, aber hier stirbt die Hoffnung scheinbar überhaupt nicht. Und die Liebe zur FH hat nichts mit ihren genial-langen Semesterferien zu tun. Ehrlich] Aber da die FH erst ab September, oder Oktober [was weiß ich] startet, werde ich auch noch im zweiten Semester zur Uni gehen. Und im Februar werde ich alle drei Prüfungen der ersten Studieneingangsphase ablegen. Und das eine negative Tutorium, welches ich dieses Semester verbockte, werde ich im nächsten Semester nachholen. Warum ich das mache? Wegen der Familienbeihilfe, die auf das Ablegen und Bestehen von Prüfungen angelegt ist. Das alles klingt nicht wirklich motiviert, aber vielleicht werde ich irgendwelche anderen Vorlesungen aus komplett anderen Bereichen besuchen. So wie Philosophie, Theater-, Film- und Medienwissenschaften oder so etwas.</p>
<p>Und dann noch dieses Jobtechnische: Auch wenn ich im zweiten Semester wirklich mehr machen würde, so in Sachen Uni. Ein Job würde sich schon noch ausgehen. So denke ich das zumindest. Luca hat mir in seinem Kommentar [<a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/#comment-6657">Link</a>] Anstöße gegeben. Ja, ich möchte professionell schreiben. Für eine Onlinezeitung oder Print. Irgendwas. Möchte, wenn nötig, auch einfach nur der Praktikant in einer Redaktion sein. Oder der Typ vom Kopierer. Ich möchte einfach mal hineinschnuppern. Und wenn möglich mit Bezahlung, und wenn nicht, auch egal.</p>
<p>Tja. Und sonst? Ich nehme mir, und des sowieso schon seit Längerem, wieder mehr Zeit für meine Freunde. Möchte so viel wie möglich unternehmen. Im Sommer &#8211; so wurde schon beschlossen &#8211; soll es nicht sehr weit weg gehen. Irgendwo an einen von Österreichs zahlreichen Seen oder in Norditalien. Vielleicht auch doch irgendwo am Meer. Aber nicht wieder Stockholm, wo man die Sonne schon mal suchen musste. Und nach Amsterdam soll es unbedingt dieses Jahr auch mal gehen. Und außerdem. Hm. Werde ich irgendwann einen Rythmus für meine Blogprojekte finden, an meinem Buchprojekt weiterschreiben. Und &#8230; [HAHA. Da ist es wieder. Das Hoffnungsvolle] irgendwann kommt alles ins Laufen. Ehrlich. Daran glaube ich jetzt. 2009 wird schon. [Aber das vielelicht auch nur, weil ich der Größte bin.] <em>//Irgendwie verwunderlich. Kein Selbstwertgefühl und doch so selbstüberzeugt. Schizophrenie. Eindeutig.</em> Und zum Abschluss verabschiede ich mich mal wieder für ein paar Tage. Unistress, wie man so schön sagt. [Hmpf³] Und vom <em>Scheißleben </em>will ich mich irgendwie gerade auch nicht lossagen. Irgendwie finde ich es schön. Scheißleben. Scheißleben. Scheißleben. [Und um hoch21 noch einmal zu Zitieren: Jetzt fällts mir wieder ein: Toilettenpapier!<a href="http://twitter.com/hoch21/status/1118710085">6:05 PM Jan 14th</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Toast, auf das Leben. Seine Lügen. Und wie wir uns zeitlebens abmühen. Für nichts, und gar nichts.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/</link>
<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:27:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/</guid>
<description><![CDATA[Es ist nichts. Ich fühle mich nur eben gerade nicht gut. Ich bin genervt, von allem, und wieder einm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2396" title="scheisleben" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/scheisleben.jpg" alt="scheisleben" width="480" height="168" /></p>
<p><em>Es ist nichts.</em></p>
<p>Ich fühle mich nur eben gerade nicht gut. Ich bin genervt, von allem, und wieder einmal von mir. Mich nervt meine Gesundheit, die seit wenigen Tagen nun schon meinen Kopf wie ein dummes, dumpfes Etwas erscheinen lässt. Mich nervt gerade alles: Die Frage, ob ich denn nun im Februar zu allen drei Prüfungen antreten kann, nachdem ich wieder einmal mitbekommen habe, dass man ohne bestandenem Tutorium die Prüfung vergessen könne. Ich frage mich, was ich denn nun im zweiten Semester machen werde. Ich möchte arbeiten, möchte noch in einige Vorlesungen hineinschnuppern. Und was wahrscheinlich am Perfektesten für mich wäre, wäre wohl das Ausreißen. Irgendwo hin. Auf eine Insel. Ganz einsam.</p>
<p><em>Aber es fühlt sich eben so an. Scheißleben.</em></p>
<p>Und so sitze ich hier am Boden, in eine Decke eingewickelt, mein Notebook auf meinen Beinen. Den ganzen Tag schon pumpe ich mich mit Medikamenten zu, und hoffe, dass diese leichte Verkühlung schon bald wieder Geschichte ist. Aber das ist es nicht. Es ist nicht meine Gesundheit. </p>
<p>Ich weiß nicht.</p>
<p>Als würde es gerade nicht sogar einige Höhepunkte geben. Ende der Woche werde ich für die österreichische Zeitung &#8220;Economy&#8221; zum Themas &#8220;Blogs und Demokratie&#8221; [aufgrund von POLILOG] interviewt. Und in der aktuellen NEON, noch gültig bis zum 19. Jänner, wird ein Text von mir als einer der besten Geschwistertexte auf NEON.de genannt. Alles in allem so viel unglaubliche Ehre, die mir hier zuteil wird. Ich bin stolz, aber trotzdem bin ich nicht zufrieden.</p>
<p>Und ich befürchte, das all das etwas mit mir zu tun hat. Und ich habe jetzt gerade ehrlich keine Ahnung, wie es wieder besser werden könnte. <span style="text-decoration:line-through;">Doch. Eine Sache gäbe es da. Aber nein. Mein darf nicht suchen oder so. Man soll ja nur warten. Also warte ich. Und warte. Und warte</span>. Und auch das persönliche Bloggen nervt gerade. Aber das kennt man ja.</p>
<p>[<strong>Bildquelle: </strong>Snapshot von dieser <a href="http://twitter.com/hoch21/statuses/1119073453">Seite</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Altlast.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/09/altlast/</link>
<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 07:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/09/altlast/</guid>
<description><![CDATA[Ein Eintrag. Work in progress. Bis jetzt 180 Wörter wieder gelöscht. Das Thema nervt zurzeit. Es han]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2380" title="080109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/080109nw.jpg" alt="080109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Ein Eintrag.<br />
Work in progress.</p>
<p>Bis jetzt 180 Wörter wieder gelöscht.<br />
Das Thema nervt zurzeit.</p>
<p>Es handelt von dem immer wieder aufflammenden Bedürfnis, <em>sie</em> wieder einmal zu treffen. Bei einem Kaffee. Um zu reden. Um etwas über ihr Leben in den letzten 15 Monaten zu erfahren.</p>
<p>Immer wenn es mir schlecht geht. [Seelisch.] In letzter Zeit häufig. [Zwei Mal]. Schicke ich unnötige SMS.</p>
<p>Es tut mir Leid. Ich will nicht darüber sprechen. [Bzw. schreiben.]</p>
<p>Ich weiß nicht. Vielleicht sollten wir uns wirklich noch länger nicht sehen. Aber ich würde mich freuen. Auf ein Gespräch mit <em>ihr</em>, nach so langer Zeit. 2009 soll anders werden, als es 2008 war. Es muss sich also etwas ändern.</p>
<p>Und eine Angst habe ich auch noch. <a href="lexxa.wordpress.com/2009/01/04/cause-id-miss-you-babe/">lexxa</a> fand wundervolle Worte.</p>
<blockquote><p><em>In genau diesem Moment weiß ich:<br />
Ja, auch ich würde dich gerne wieder sehen.<br />
Dennoch:<br />
Nein.<br />
Denn ich würde dich wieder vermissen.</em></p></blockquote>
<p>Das macht mir Angst. Irgendwie. </p>
<p>Es soll alles rein platonisch sein. [Gefühle sind unberechenbar. Aber ich würde sie unterdrücken. Für <em>sie</em>.]</p>
<p><em>Ein Bildausschnitt aus dem </em><a href="http://flickr.com/photos/vincepal/2947807822/"><em>Bild</em></a><em> von </em><a title="Link to Vincepal -away-'s photostream" href="http://flickr.com/photos/vincepal/"><em>Vincepal -away-</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haarsträubend.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/05/haarstraubend/</link>
<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 17:52:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/05/haarstraubend/</guid>
<description><![CDATA[Habe ich euch schon mal dieses Foto gezeigt? Ich wurde vor einigen Monaten darauf verlinkt, auf dies]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2366" title="Frisur" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/frisur.jpg" alt="Frisur" width="480" height="360" /></p>
<p>Habe ich euch schon mal dieses Foto gezeigt? Ich wurde vor einigen Monaten darauf verlinkt, auf dieser Plattform für Studenten. Und eigentlich hätte ich überhaupt nicht mehr daran gedacht, dass an diesem Abend, in dieser Nacht, Fotos geschossen wurden. Ungefähr 3 Jahre ist das aus. Besser zweieinhalb. Denn das müsste hier eigentlich, laut meiner Erinnerung, der Sommer 2005 sein. Mein bisher bester Sommer. Hier sieht man mich mit meiner besten Freundin (mein Polster) und vier weiteren mir im Nachhinein unbekannten Beinen. </p>
<p>Aber worauf ich eigentlich hinaus will: Da will ich hin. Zu diesen Dominik von vor zweieinhalb Jahren. Den habe ich gemocht, schon damals. Und jetzt, Jahre danach, ist er mein Ideal. Das möchte ich in diesem Jahr erreichen. Dass ich mich endlich wieder einmal mag. So wie ich bin. Aber dafür muss ich mich erst einmal verändern. </p>
<p><em>Pläne fürs erste Halbjahr 2009:</em></p>
<ul>
<li>neue Brille</li>
<li>neue Kontaktlinsen</li>
<li>10-15 Kilogramm Abnahme [<em>und daraus resultierend: coole neue und passende Kleidung</em>]</li>
<li>und eine neue Frisur</li>
</ul>
<p>Jene von damals würde mir passen. Irgendwie. Ich finde sie großartig. Immer noch lockig, aber nicht zu zerstruppt. Hehe. Nächste Woche werde ich mir meine Haare mal wieder schneiden lassen. Ich bin schon gespannt, ob es wieder so aussieht, wie auf dem Foto. Mal sehen, wohin mich meine Veränderung trägt. Ich brauch&#8217; sie. Damit 2009 wirklich so großartig ist, wie schon Gerda Rogers am 1. Jänner in den Sternen sah. Denn Stiere sollten in diesem Jahr keine Minute verlieren und ihr großartigstes Jahr seit langem erleben. Okay. Nun gut. Dann machen wir das also.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schmetterlingssex]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/04/schmetterlingssex/</link>
<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 22:46:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/04/schmetterlingssex/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich mich vor lauter Feiertagen zwischen den Wochenenden nicht mehr wirklich datumstechnisch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://burningphotographs.files.wordpress.com/2009/01/tag-4.jpg?w=480&#038;h=360#38;h=360" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Nachdem ich mich vor lauter Feiertagen zwischen den Wochenenden nicht mehr wirklich datumstechnisch auskenne, war ich heute mehr als überrascht, dass keine zusammengerollte Zeitung vor der Tür lag. Es war also Sonntag. Und nachdem ich mich stundenlang nicht aus dem Haus traute, vor lauter Faulheit, schaffte ich es irgendwann, in Richtung Abend. Einerseits für das Projekt 52 &#8211; Bild. Aber auch noch, um meine Omama zu besuchen und mir anschließend eine der großartigen Sonntagszeitungen zu besorgen. Irgendwann fand ich dann auch, zwischen den unzähligen ÖSTERREICH- und Krone-Säckchen auch eines, welche eine halbwegs annehmbare Zeitung enthielt. Den Kurier.</p>
<p>Und der verrät für die kommende Woche etwas ganz Besonderes. Denn nicht nur Gregor Bloeb ist nicht mehr zu bremsen, nein. Auch die Stiere sollen den ersten Aufschwung ihres für dieses Jahr besonders großartige Horoskop erleben. Denn sie werden sich verlieben. &#8220;Hals über Kopf&#8221; steht da. Wortwörtlich.</p>
<p>Schön ist das. Sich Hals über Kopf zu verlieben macht immer ein so schönes Kribbeln im Bauch. Schmetterlingssex nenne ich das gerne. Aber was mir dieses Wochenhoroskop jedoch nicht verriet, ist, ob auch die <em>Geliebte</em>, oder sagen wir, die von mir plötzlich ab morgen Hals über Kopf &#8211; Geliebte, sich in mich verlieben wird. Oder ob doch nur alles wieder einseitig sein würde. Oder wäre hier schließlich das absolute NoNo angesagt? Stier liebt Stier? Man weiß es nicht, und diese Antwort liegt, viel mehr als all die anderen, in den Sternen. Und die sind für mich sowieso unergründlich.</p>
<p>[Das musste jetzt einfach mal gesagt werden. Und das Bild ist übrigens mein Bild zum Tag 4 des <a href="http://burningphotographs.wordpress.com/">Projektes 365</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A wish for something more.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/03/a-wish-for-something-more/</link>
<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 18:54:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/03/a-wish-for-something-more/</guid>
<description><![CDATA[Normalerweise finde ich Neujahrsvorsätze ja mal sowas von Mainstream. Jeder spricht davon, dass er m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2342" title="030109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/030109nw.jpg" alt="030109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Normalerweise finde ich Neujahrsvorsätze ja mal sowas von Mainstream. Jeder spricht davon, dass er mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport betreiben und Abnehmen möchte. Oder dass er dieses Jahr eben mal nicht seine Frau betrügt. Und normalerweise bricht man spätestens am 1. Jänner diese Vorsätze, und hasst sich erstmal regelrecht dafür. Wie einfach gestrickt man doch sei, wie unwillig, sich zu verändern. Doch der Veränderungswille ist da. In jedem von uns. Es kann doch niemand wirklich von sich behaupten, dass er für immer und in alle Ewigkeit diese eine Person sein möchte. Gibt es überhaupt jemanden, der sich seit mehr als 365 Tagen wohl in seiner Haut fühlt? Der nicht einfach mal ausreißen möchte? Der die Welt auf den Kopf stellen möchte und selbst dabei zum Wannabe-Menschen wird? <em><span style="color:#999999;">Sollte es so einen Menschen dennoch geben, möge er sich bitte bei mir melden.</span></em></p>
<p>Ich hasse sie also, die Neujahrsvorsätze. Aber irgendwie ist es auch doof, dass eben gerade erst dieser Jahreswechsel war. Wäre jetzt Sommer, und die Sonne würde jedem nur so anlächeln und ich würde damit anfangen, dann wäre das natürlich etwas ganz anderes. Aber es ist eben erst der dritte Tag [+- einer Schaltsekunde] und ich bin soweit, dass ich mir etwas auferlege. Wieder einmal. Wenn Leute wirklich schon seit 3 Jahren diesen Blog lesen [davon gibt es soweit ich weiß niemanden], könnten sie einige solcher Texte finden. Ich werde mich verändern und innerhalb weniger Tage, Wochen [+- eines Schaltjahres] würde ich auftauchen wie ein heller Stern auf dem Horizont. Never ever hat je irgendetwas funktioniert. Aber nachdem ich nun schon den dritte Tag alleine zuhause bin, immer mal wieder unterwegs, mit Freunden, bei Verwandten, und mich gerade Amy MacDonald &#8211; übrigens eine meiner Meinung nach wundervolle Musikern und eine bemerkenswert hübsche Frau &#8211; in die Nacht hinein begleitet, bin ich eben mal wieder soweit.</p>
<p>Wohlfühlgewicht 2.0, es wurde heute mehr oder weniger reaktiviert [zumindest der einige Zeit brachliegende Blog], war der erste Versuch von mir, mich in eine positive Richtung zu verändern, die ansatzweise funktionierte. Die Ratschläge mancher Möchtegernphilosophinnen und schlussendlich doch nur Wannabe-Besserwisserinnen, die Veränderung komme von selbst, ich sollte mich nicht in der Anstrengung mich zu verändern, verstricken, überhörte ich damals einfach. Und es hat funktioniert. Mehr als 11 Kilogramm habe ich bisher abgenommen. Seit einem halben Jahr. Und ich dachte, das wars. So würde es auf ewig weitergehen und eines der größten Probleme, die mich daran hinderten, mich durch und durch zu mögen, wäre also bald Geschichte. Die letzten Tage haben mir gezeigt, wie trivial diese 11 Kilogramm waren. Das Gewicht nimmt wieder zu [seit einem Monat ungefähr 3 Kilo zugenommen, mal sehen, was morgen die Waage sagt]. Und ich fühle mich unwohl und schrecklich. Mal wieder.</p>
<p>Und so setze ich mir einfach mal eine Frist. Es soll ja mein Sommer werden, dieser Sommer hier, in diesem 2009. Und deswegen gebe ich mir bis Mitte Juni Zeit. Bis dahin soll ich dann zwei wichtige Hürden geschafft haben. Die nächste volle Zehn [also die 90 Kilogramm] &#8230; und schließlich die 85 [was dann natürlich die Einlösung des Wetteinsatzes meiner Mutter wär, die mich dann bei H&#38;M vollkommen neu einkleidet #cooler Ansporn]. Und wenns noch weiter ginge, dann 80. Und neben Gewichtsabnahme möchte ich auch meine Muskeln aufbauen. Damit ich mich auch wirklich wohlfühle. [Es wäre vielleicht nicht auf Anhieb gesund, aber mit Bewegung und Ernährungsumstellung würde das schon funktionieren]</p>
<p>Ich wollte nie jemand sein, der sich darum kümmert, was andere sagen. Doch ich tat es die ganze Zeit. Nein, nein. Ich wurde nie blöd angemacht, wegen meinem Gewicht [viel eher wegen meiner Frisur, aber in dieser Sache besitze ich schon so viel Selbstbewusstsein, dass ich nicht mehr weiß wohin damit]. Aber wenn man sich selbst nicht wohlfühlt, wie kann man denn dann selbstbewusst gegenüber anderen auftreten. Das ist es: Ich möchte selbstbewusster werden. In allen Beziehungen. Worauf ich eigentlich hinaus will? </p>
<p>Keine Ahnung. Vielleicht wollte ich hier alles nur noch einmal öffentlich machen, um unter Druck zu stehen. Ich liebe es, wenn Druck auf mir lastet. Erst da kann ich wirklich gut arbeiten. Merkt euch das! Ach ja. Und nachdem ja das Neujahr schon vor 3 Tagen angebrochen ist, wäre das ja jetzt nun eigentlich kein Vorsatz mehr, oder? Viel eher ein gut durchdachter Plan. Jep. Genau, das ist es.</p>
<p><span style="color:#808080;">Der kleine Bildbanner stammt aus diesem </span><a href="http://flickr.com/photos/oddsock/288681694/"><span style="color:#808080;">Bild</span></a><span style="color:#808080;"> von </span><a title="Link zum Fotostream von oddsock" href="http://flickr.com/photos/oddsock/"><strong><span style="color:#808080;">oddsock</span></strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1643]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/21/1643/</link>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:15:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und wie es nervt. Diese Zeit, die hier. Eben gerade. Das Jetzt, also. Alles so stinklangweilig und s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="text-decoration:underline;"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3165/3109825635_e8bf76ca52.jpg?v=0" alt="" width="480" height="385" /></span></p>
<p>Und wie es nervt. Diese Zeit, die hier. Eben gerade. Das Jetzt, also. Alles so stinklangweilig und stressig, so laut, so niederstreckend unnötig. In der Zeit der Stille kann von Stille wohl keine Rede sein. Viel eher befindet sich mein Leben in genau diesem einen Monat im Ausnahmezustand. Schon klar. Man muss ja nicht. </p>
<p>Nichts muss man. Ist ja selbstbestimmend und schon groß. Schon gut. Lassen wir das.</p>
<p>Weihnachten nervt solange bis Weihnachten da ist. [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/statuses/1070984277">Twitter, 20:58</a>] Eine, meine Weisheit. Weihnachtsfeiern mit Freunden sind großartig, aber wer hat diesen Arsch von Kater eingeladen, der immer am Tag danach auftaucht? [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/statuses/1070987724">Twitter, 21:01</a>] Und jetzt nur noch schnell morgen zertreten werden von hysterischen Menschenmassen, dann heim, packen, und Weihnachten kann kommen. [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1070990614">Twitter, 21:03</a>] Und womöglich noch einmal Skifahren. Mit Freunden. Am Weihnachtsvortag. Um dann physisch tot noch einmal mit Freunden zu feiern. [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1070993351">Twitter, 21:05</a>] That&#8217;s it. Nicht mehr und nicht weniger. </p>
<p>Ich möchte in diesen Wochen einmal aufwachen, ohne dass mir irgendjemand meiner Elternriege es mir an den Kopf wirft, dass kein normaler, gesunder Mensch in meinem Alter so viel Schlaf nötig hat. Wären sie in meinem Körper, würden sie mich wohl verstehen. Denn wenn der Winterschlaf für Tiere wunderbar ist, warum sollte dann ich als Mensch denn darauf verzichten.</p>
<p>Okay, zugegeben. Ich weigere mich weitesgehensd diesem Eintrag irgendeine Art von Sinnhaftigkeit zu verleihen. Ich bin nur gerade so müde, so matt, so zermürbt und so schrecklich overdressed [und bin verwundert, dass die Abschlussalben des Jahres 2008 so furchtbar einfallslos sind, dazu aber vielleicht später mehr]. Ich wollte eigentlich nur noch einmal zeigen, dass es mich noch gibt. Und das ich im innersten Inneren meines Inneren weder traurig noch glücklich bin. Entscheidungsfreudig war ich noch nie, und so stehe ich einfach dazwischen. Mal sehen, was dabei rauskommt. Und vor dem Jahreswechsel kommt hier noch was. Das war ja klar.</p>
<p>Bild von <a title="Link to +Maco+'s photostream" href="http://flickr.com/photos/macomaco/"><strong>+Maco+</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[All Alright.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/08/all-alright/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 01:55:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/08/all-alright/</guid>
<description><![CDATA[Es ist schon die zweite Nacht, in der ich nicht einschlafen kann. Obwohl ein anstrengender und zeitr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3291/2722616406_b68e65c404.jpg?v=0" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Es ist schon die zweite Nacht, in der ich nicht einschlafen kann. Obwohl ein anstrengender und zeitraubender Tag voranging. Und so liege ich hier im Bett. Es wird beinahe schon drei Uhr. Morgen soll ich früh raus, ein Projekt abschließen, packen und rechtzeitig wieder nach Wien fahren. Weil ein ganz spezielles Highlight auf mich zu warten scheint. Mein Konzert, nach mehr als einem Jahr Ruhe mein großes Comeback als Statist in einem schwitzenden und schunkelnden Publikums. Und dann es ist auch noch Pete Murray, ein wundervoller australischer Gitarrenpop-Sänger. </p>
<p>Die zweite Nacht also. Von Freitag auf Samstag. Und von heute auf morgen. Oder von gestern auf heute. Wie man es gerne sehen möchte. Am Freitag war ich mir ja noch bewusst, warum ich die Augen nicht lange wirksam zudrücken konnte. Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich bekam einfach keinen klaren Kopf hin, alles wurde mit allem verbunden, ich dachte an den Tod und was wäre wenn. Und kam einfach nicht zur Ruhe. Bis ich irgendwann, ebenfalls einige Zeit nach Mitternacht endlich die Möglichkeit hatte &#8211; in einem kurzen Moment Gedankenpause &#8211; die Augen ganz fest zuzudrücken und so dem Schlaf die Vorfahrt gewährte.</p>
<p><span style="text-decoration:line-through;">Heute</span> Gestern bin ich verkatert und nach ebenso wenig Schlaf aufgewacht und habe sogleich mit der Arbeit an einem Projekt, welches <span style="text-decoration:line-through;">morgen</span> heute fertig sein muss. Es ist nicht mehr viel zu tun, eigentlich handelt es sich nur um die Aufgabe, Texte in ein vorgefertigtes Layout einzufügen und druckbereit zu machen. Aber es ist nicht immer so alles, wie es sich vielleicht anfänglich anhört. Vor allem, wenn man mit einem veralteten und komplizierten Programm arbeitet. Aber egal. Mit meinem Kater saß ich so stundenlang vor dem Computer und probierte und arbeitete. Ich könnte eigentlich müde sein. Aber.</p>
<p>Die Augen wollen eigentlich schon. Doch irgendwie habe ich wieder Angst vor meinen Gedanken. Sie würden mich heute erdrücken. Ich hasse es, wenn sie erst so spät (und in geballter Ladung) kommen. Entschuldigung, hallo? Ihr hattet doch den ganzen Tag Zeit, um auf mich einzuprasseln. Aber Gedanken sind scheinbar Nerds. Sehr nachtaktiv.</p>
<p>Und mit<em> Sigur Ró</em><em>s</em> in der Playlist, ein bisschen <strong><span style="text-decoration:none;"><span style="font-weight:normal;"><em>með suð í eyrum við spilum endalaust</em></span></span></strong><em> </em>und plötzlich auch noch das Lied<em> All Alright </em>völlig jungfräulich in meinen Gehörgängen. Wundervoll. Dazu fällt mir jetzt nur The Killers &#8216;Everything will be alright&#8217; ein. Ja. Hoffen wir es. Denn zurzeit fühle ich mich gerade wieder an dem Punkt, wie wirklich gar nichts zu nothing passt. Alles komisch und schräg und alles kaputt was irgendwann einmal auch noch funktionierte. Es nervt gerade. Alles, ehrlich. Die Welt ist doof und mit ihr alle Menschen. Und Houellebecq hat also doch Recht. (Und obwohl er zu meinen Lieblingsautoren zählt, stimme ich nur selten mit ihm überein; außer eben, ich fühle mich so wie eben gerade). Und nach dieser einen Zigarette, welche ich gleich im Anschluss rauchen werde, versuche ich es noch einmal. Ein letztes Mal. Die Augen ganz fest zuzudrücken um auf einen besseren Tag zu hoffen. Manchmal funktioniert das. Wirklich.</p>
<p>Foto von <a title="Link to kevindooley's photostream" href="http://flickr.com/photos/pagedooley/"><strong>kevindooley</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So why does the wind go howling her name?]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/07/so-why-does-the-wind-go-howling-her-name/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 01:21:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/07/so-why-does-the-wind-go-howling-her-name/</guid>
<description><![CDATA[Er atmet tief ein. Und so sehr er es sich auch wünscht, die Stimme in seinem Kopf gestattet ihm kein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3113/2588686667_ea6f09df9f.jpg?v=0" alt="" width="500" height="331" /></p>
<p>Er atmet tief ein. Und so sehr er es sich auch wünscht, die Stimme in seinem Kopf gestattet ihm keine Sekunde der Stille. Es ist kalt hier, draußen, an der frischen Luft. Der Himmel, so blau. Und immer. Ja, immer denkt er nur an sie und vergisst zu vergessen. Er hat das Vergessen nie erlernt. Alles Geschehene bleibt in ihm. Und an manchen Momenten scheint ihm die Vergangenheit den letzten Schlag versetzen zu wollen. Es ist unerbitterlich und auch der Wind setzt seinen Weg fort, staubt die Kristalle von den Schneedecken und wirbelt sie mutlos in die Luft.</p>
<p>Es ist doch schon so lange aus. Er versteht einfach nicht. Er versteht sich selbst nicht und zweifelt &#8211; wieder einmal &#8211; an sich selbst. Er dachte, er könnte nun endlich an jemand anders denken. Doch trotzdem taucht sie noch immer jeden Tag auf. In seinen Gedanken, und manchmal auch in seinen Worten. Als könne er mit ihr einfach nicht den Frieden finden. Eigentlich kommen ihm immer nur die wunderschönen Tage mit ihr unter. Die sonnigen Tage am See, die Spaziergänge rund um den Sumpf. Die Abende, als sie gemeinsam einschliefen und am nächsten Tag gemeinsam aufwachten. Seither hatte er nie wieder so etwas erlebt, so etwas gespürt. Vielleicht mag es auch daran liegen. </p>
<p>Er lehnt sich ans Brückengeländer. Vom Frost etwas kalt geworden, hält es ihn immer noch davon ab, sich in den reißenden, und zu dieser Jahreszeit wahrscheinlich umso kälteren Bach zu fallen. Hier sind sie einmal gelegen. Auf einer Decke, mitten in der Nacht. Und haben die Sterne gezählt. Ein Stern trägt immer noch ihren Namen. Ein Stern. Und er blickt auch heute noch oft, egal wo er sich gerade befindet, hinauf. Zu den Sternen. Welche ein ganz besonderes Gefühl in ihm entwickeln. Jeder Mensch, welchen er auf (manchmal auch unergründliche Weise) liebt, befindet sich dort oben. Warum er auch für sie noch so viel empfindet, versteht er nicht. Aber es soll wohl so sein. Vielleicht findet sich ja wieder die Zeit und Gespräche brechen den Bann und irgendwann können sie auch wundervoll ihr Leben teilen. Als Freunde womöglich. Er würde es sich wünschen. Wahrhaftig. Selbst wenn es noch lange dauern wird. Er würde erst aufgeben, wenn sie ihm die Möglichkeit eines langen Gespräches geben würde. Denn dann würden wohl auch die Gedanken einmal ruhen und die Stille in seinen Kopf einkehren. Zumindest, was diese Sache betrifft. </p>
<p>Foto von <a title="Link to Misserion's photostream" href="http://flickr.com/photos/misserion/"><strong>Misserion</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[You're at home, baby.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/03/youre-at-home-baby/</link>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 22:12:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/03/youre-at-home-baby/</guid>
<description><![CDATA[Everybody&#8217;s changing. Ihr hättet mich wirklich hören müssen. Als ich all die Jahre, schon währ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3198/3055439347_4709abcf89.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><em>Everybody&#8217;s changing. </em>Ihr hättet mich wirklich hören müssen. Als ich all die Jahre, schon während der Schulzeit, Jahre vor meinem Abschluss, ganz genau wusste, wo ich hin wollte. Und nachdem sich alles in meinem Leben verändert hat, musste eben auch all das ein Ende nehmen. <em>That&#8217;s it.</em></p>
<p>Dieser eine Satz aus dem wundervollen (und auch nach dem zehnten Mal beeindruckend herzstreichelnde) Film &#8220;Garden State&#8221;. <em>Safe. When I&#8217;m with you. I feel so safe. Like I&#8217;m home. </em>Home. Das Zuhause. Ich war lange auf der Suche danach. Es gab eine Zeit, als ich mich nirgendwo zuhause fühlte. Nicht im Haus meiner Eltern, nicht bei meinen Freunden, nicht in der Fremde, in die es mich doch dann und wann immer hinzog. Heimatlos war ich &#8230; bis zu diesem einen Tag. Der alles so unbegreiflich anders hat werden lassen. Und als ein Familienmitglied für immer verschwunden war, begann ich erst, dieses abgelutschte Ding, Familie, zum ersten Mal vollkommen zu spüren. Das ist es also. Mit dem richtigen Abstand und der perfekten Herangehensweise (und auch einigen Tipps während meiner Therapie) schaffte ich es, Freundschaften zu meinen Eltern aufzubauen und auch zu meiner Schwester baute sich so etwas wie eine erwachsene Geschwisterschaft auf. Wir haben uns verändert, wir alle.</p>
<p>Ich vermisse das Vergangene. Ich bin immer jemand, der viel zu lange dem Gestern nachtrauert. Die Schulzeit, das Leben mit meinen Freunden. Das Grün, der See und die Natur. All das fehlt mir hier. Ich habe den Anschluss spät aber doch erwischt. Habe neue Freunde gefunden. Und ich weiß, dass, sollte ich denn nun wirklich auf die Fachhochschule nach St. Pölten wechseln, auch nur wenige Kilometer näher an meinem Zuhause ist. Und trotzdem sind die Freunde immer noch quer über den mitteleuropäischen Alpenvorlandglobus verteilt. Und die Familie wird wohl auch auf ewig in diesem kleinen Provinzkaff bleiben, welches ich erst jetzt wirklich zu lieben lerne. Habe ich Heimweh? Ich weiß nicht. Nicht wirklich. </p>
<p>Das &#8220;Weihnachtsfest&#8221; letztes Jahr, ein Fest der Tränen, hat mir gezeigt, dass ich nicht nur sehr an der engsten Familie hänge, sondern auch an meiner Tante, meinem Onkel, meiner Oma, meinem Cousin, seiner Frau und ihrem Kind, meiner Cousine, ihrem Mann und nun auch an ihrer kleinen Tochter. Das ist die Familie, in der ich lebe, die ich liebe. Hört hier gerade jemand eine misslungenen Abnabelungsversuch heraus? Ich meine nicht. Ich möchte schon mein eigenes Leben leben, möchte hinaus in die große Welt, aber ich werde wohl nie meine Familie vergessen. Ich werde auch noch in unzähligen Jahren regelmäßig bei meiner Mama und meinem Papa anrufen. Vielleicht nicht mehr täglich, aber mir würde einfach etwas fehlen. Und irgendwann, wenn ich nicht mehr auf der Suche nach Liebe bin, werde ich sicherlich auch mal jemanden treffen, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Und das wäre dann mein eigenes Leben, meine eigene Existenz. Meine Familie, wie man so schön sagt. Aber kann man sich jemals von seiner eigenen Familie lossagen? Will ich das überhaupt? Eindeutig nicht.</p>
<p>Es ist einfach schön, in meinen Eltern Freunde gefunden zu haben, von denen ich zwar finanziell abhängig bin, welche mir aber vertrauen. Dass ich schon den richtigen Weg gehen werde. Freunde, mit denen ich über alles sprechen kann. Und ja, Freunde von mir sind immer beeindruckt, wie offenherzig wir miteinander sprechen können. Das baut eben doch alles auf Vertrauen auf. Und das schenken sie mir und ich ihnen. </p>
<p>Ja, ich will mein Leben verändern. Schon wieder. Und ich bin eben anders, als so viele andere. Die sich freuen, dass sie niemand in der großen Stadt beobachtet. Ich wurde nie beobachtet, konnte immer tun, was ich wollte. Und habe mich nur selten falsch entschieden. Und so werde ich wohl nach diesem Jahr in Wien, welches mir noch definitiv viele schöne, hässliche, berührende Momente schenken wird, einen neuen Platz zum Wohnen und einen neuen Ort zum Lernen finden. Vielleicht fühle ich mich dort irgendwie wohler. Ich bin, und das überrascht mich selbst, kein Mensch für eine Großstadt. </p>
<p>Was mir ein neues Gefühl von Zuhause geben könnte, wäre die Liebe. Die mir die Perspektive einer neuen Welt geben könnte. Ich bin nicht anspruchsvoll. Nicht wirklich. Die Liebe soll mir nur einmal zeigen, wie hoch der Himmel ist, und wie warm die Sonne wärmen kann. Soll mir ein neues Gefühl für den Regen geben und mir einfach mal alle Last von meinen Schultern nehmen. Das hat sie schon einmal geschafft. Sie ist da gut darin. Wirklich.</p>
<p>Und so lange werde ich wohl noch, wenn ich aus dem Zug am Bahnhof in Pinsdorf aussteige, ganz, ganz leise zu mir sagen: <em>You&#8217;re at home, baby.</em></p>
<p>Bild von <a title="Link to ClickFlashPhotos' photostream" href="http://flickr.com/photos/clickflashphotos/"><strong>ClickFlashPhotos</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Falling or flying. Something like this.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/11/23/falling-or-flying-something-like-this/</link>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 22:58:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Momenten wie diesen passt nichts besser. Einfach mal nur die Soundtracks von Grey&#8217;s Anatomy]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2008/11/dust.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2247" title="dust" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2008/11/dust.jpg" alt="dust" width="478" height="270" /></a></p>
<p>In Momenten wie diesen passt nichts besser. Einfach mal nur die Soundtracks von Grey&#8217;s Anatomy auf Dauerrotation schmeißen und warten bis alles irgendwie wieder besser wird. Es ist vielleicht auch gar nicht so schlimm. Es tut nur auf irgendeine vollkommen beschissene Art und Weise doch etwas weh. </p>
<p>Man hat es vielleicht bemerkt, an den letzten Texten, die doch schon so einige Zeit zurückliegen. Ich fühlte mich plötzlich wohl, in meiner neuen Heimat, an meinem neuen Platz. Und es stimmt auch. Ich habe jetzt schon so viele neue tolle Menschen kennengelernt, Menschen, die ich sehr, sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Menschen, die ich schon jetzt als gute und wichtige Freunde bezeichnen würde. Und in eine junge Frau habe ich mich eben verkuckt. Komisch, so ein Gefühl, nach so vielen Monaten. Mal einige kurze Zwischenverliebungen (ein oder zwei werden es wohl schon gewesen sein). Aber irgendwie schien hier einfach alles wieder zu passen. Eine SMS, aus purer Feigheit und dem Wunsch, endlich Gewissheit zu haben, nahm mir dann die Illusionen und trotzdem freut es mich, dass sich nun doch alles so wunderbar weiterentwickelt. Kein gewünschter Abstand, kein Übelnehmen, wenn man das überhaupt kann und darf. Aber das war es eben. Und das Entlieben, so glaube ich, ging schnell. Ich lebe gerade in einer viel zu schnelllebigen Zeit. Nicht allgemein, nein. Mein Leben ist so.</p>
<p>Ich verbringe nun auch mein erstes Wochenende in Wien. Und freue mich, erst wieder kommenden Samstag nach Hause zu kommen. Mir fehlte letzte Woche, als ich auf der Heimreise war, das Studentenheim und all die Leute. Zugegeben, am Wochenende ist es nicht wirklich belebt. Aber es hat schon was. Und so werde ich eben erst am Samstag die heimatlich-verschneite Luft riechen (nachdem ich am Freitag einer Party beiwohne). Ich werde erwachsen. Irgendwie. Irgendwie aber auch nicht. Ich bin immer noch. Noch. Auf der Suche.</p>
<p><em>Auf der Suche nach mir selbst.</em> Ein Bild von mir hat die Selbstliebe und gleichzeitig auch den Selbsthass in mir entfacht. Dieses Bild <a href="http://just4ikarus.files.wordpress.com/2008/11/ich2006.jpg">hier</a>. [Bild funktioniert endlich] Es zeigt mich, 2006. In einem großartigen Sommer. Als ich vielleicht zum ersten und einzigen Mal halbwegs mit mir zufrieden war. Da möchte ich wieder hin. Mit dieser kindlichen Leichtigkeit. Alles hat sich verändert und auch meine Freunde. Wenn wir von Studium und Job sprechen, es geht mir alles einfach zu schnell. Vielleicht hätte ich einfach abhauen sollen, in den Sommerferien. Einfach mal weg, für ein Jahr. Vorher noch eine Bank ausrauben und dann nach Kanada trampen, mir eine Hütte an einem einsamen See &#8211; umzingelt von Wald und Grizzlys &#8211; zu kaufen. Und um dort einfach mal allein zu sein. Ohne Stress, ohne Freunde, Familie. Alleine. Um endlich einmal zu mir selbst zu finden. Um zu schreiben. Um nachzudenken. Um keine Aufgaben zu haben. Um durchatmen zu können. Ich werde mich nicht finden, und niemand wird mich je so kennenlernen, wie ich wirklich bin. Ich bin ein viel zu gespaltetes Ich. Es ist schwer. Aber ich werde euch Bescheid geben, wenn ich mich endlich gefunden habe. </p>
<p>Und so fühle ich mich. Am Boden und vor kurzem noch vollkommen hoch oben. Und irgendwie fühle ich mich auch jetzt nicht schlecht. Es geht mir gut und trotzdem ist es scheiße und trotzdem doch so gut. Ich fühle mich auf dem besten Weg zu meinem <span style="text-decoration:line-through;">neuen</span> alten Ich. Ich will nicht der großartige Journalist sein, der super Schriftsteller, womöglich auch ein Schauspieler (die täglichen Rollen spiele ich noch nicht mal richtig gut). Ich möchte zuerst einmal ich sein. Da hilft kein Druck. Ich weiß, was ich geben kann, ich weiß, dass ich schreiben kann, Menschen mit meinen Texten auch berühren kann. Und allein das zeigt mir, zu was ich fähig bin. Ich habe Träume. Und in diese Träume passt eben gerade überhaupt nicht dieses Studium.</p>
<p><em>Ich werde es abbrechen.</em></p>
<p>Ja. Nach 7 Jahren Träumen vom Publizistikstudium in Wien nun das. Ich werde, womöglich, relativ unsicher, auch Wien den Rücken kehren. Mal sehen, was die Zukunft, der Selbstfindungstrip bis zum Sommer und auch anschließend, bringen wird. Aber ich lasse mich einfach mal durch nichts mehr aus der Ruhe bringen. Für den nächsten September werde ich mich an einer Fachhochschule für Journalismus bewerben. Jährlich werden nur 36 Menschen genommen. Man muss also gut sein, und ich weiß, dass ich es bin. Ich kann es schaffen. Als einer von 1700 Publizistikstudenten oder als einer von 36 professioneller und spezifischer Ausgebildeter einer FH &#8230; natürlich werde ich es schaffen.</p>
<p>NaNoWriMo fiel flach. Ich hatte zu viel zu tun und nicht die Zeit. Aber ich werde mir von nun an wieder überall hin den Block mitnehmen und an der Geschichte kritzeln. Ich werde sie formen und vielleicht gibt es schon bis Ende des Jahres ein kleines Erfolgserlebnis. Und das gibt es auch schon, für alle, die Wohlfühlgewicht 2.0 nicht mehr mitverfolgen für mich. Letzte Woche stand ich kurz vor meinen ersten 10 Kilogramm, die ich abgenommen habe. Diese Woche kann ich, dank fehlender Waage, nicht mitwiegen, aber vielleicht trink ich nächste Woche schon einen Prosecco zur Feier des Tages. Man wird sehen. </p>
<p>Und was man abschließend schon sagen kann: Ein Besuch von Freunden im neuen Heim ist wundervoll, ich hasse &#8220;Religionsgemeinschaften&#8221;, die nichts anderes sind als blinder Gehorsam, und sich in der Küche unseres Heims für diesen Abend eingenistet haben, ich muss mir endlich mal die Namen der bisher wenig Bekannten im Heim merken, Schnee ist weiß und auch relativ kalt, wenn man nur mit Sommerschuhen unterwegs ist. Und was ich schon immer mal sagen wollte: Es gibt Männer, für welche man gerne schwul wäre.</p>
<p>Und somit befinde ich mich irgendwo zwischen Falling und Flying. Somewhere between waking and sleeping. Irgendwie am falschen Ende des Regenbogens und es ist doch ein Kobold da. Irgendwie alles gerade sehr verwirrt. Aber das ist es. Eindeutig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Running to stand still.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/11/06/running-to-stand-still/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 01:49:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nicht schon wieder das Liebestheme. Hier in meinem Leben. Hier in dieser Gedankenansammlung. Hat man]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm1.static.flickr.com/52/126614731_e5e5153976.jpg?v=0" alt="" width="480" height="315" /></p>
<p>Nicht schon wieder das Liebestheme. Hier in meinem Leben. Hier in dieser Gedankenansammlung. Hat man denn niemals seine Ruhe. Wohl kaum, vor allem wenn es um dieses Thema geht. Alles hat sich verändert und doch werde ich immer noch enttäuschen. Ich bin mit mir noch lange nicht im Reinen, fühle mich aber wohl than ever before. Ich lerne kennen und lerne lieben. Auf irgendeine Art und Weise. Aber &#8230; es tut mir Leid. Ich weiß nicht.</p>
<p>Ich war noch nie in dieser Lage. Never ever. Really. Zu viel zu wissen. Zu viel über Liebe. Über Liebe und Gegenseitigkeit und über Einseitigkeit und ein richtig beschissenes Gefühl. Ich lebe dieses neue Leben hier in Wien und fühle mich von Tag zu Tag wohler, liebe den Tag, jeden, egal welchen. Liebe das Wetter und den Tee, den ich gerade zur Genüge runterschlürfe. Das Leben ist schon und ich fühle mich wunderbar. Ich liebe diese Hochs, die manchmal über mich kommen. Vielleicht dauert dieses ja etwas länger an. Maybe.</p>
<p>Eigentlich habe ich beinahe keine freie Zeit mehr. Oder verbringe die Zeit vor allem mit neuen Freunden und auch alten. Im Studentenheim habe ich mir schon einen Namen mit der neu eingeführten donnerstäglichen Teerunde gemacht. Und überhaupt fühle ich mich gerade wie <span style="text-decoration:line-through;">Gott</span> <span style="text-decoration:line-through;">Ronaldinho</span> <span style="text-decoration:line-through;">Peter Jackson</span> das beste Ich. Das beste Ich seit langem. </p>
<p>Das so lange so sehr verhasste Wien wird zu dem, was ich mir immer wünschte. Ein lebenswerter Lebensraum. Eine Aufgabe für all die kommenden Wochen und Monate und Jahre und maybe. Okay, und ich gebs auch zu. Von der anfänglichen Befürchtung über das Thema Liebe schon wieder zu schreiben. Liebe umfasst ein weites Spektrum. Die Stadt, den Tag, die Welt. Alles ist gerade schön.</p>
<p>Und wenn ich dann heute zu Mittag bekocht werde (Jamjam, Kaiserschmarrn &#124; <a title="Kaiserschmarrn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserschmarrn">Link</a>) und man dann in die Bibliothek um eine Arbeit für Publizistik zu machen, dann freue ich mich einfach schon wieder auf den Tag nach der Nacht. Es wird schön. Es wird großartig. Und ich &#8230; will gar nicht erst an das möglicherweise kommende Tief kommen. Das wird jetzt mein Hoch. Bis &#8230; 2012. Mindestens, okay?</p>
<p>Der Titel gefällt mir deswegen so gut, weil es wieder einmal so perfekt auf mich zutrifft. Ich laufe, bin ständig unterwegs, mein Leben ist vollkommen und sinnvoll und großartig. Und erst jetzt kann ich mal still stehen. Und dann geht es mir einfach nur gut. Also &#8230; einfach mal einen Daumen hoch. Mit Obama kam also wirklich der so erhoffte Change. Dankeschön, und Gratulation natürlich noch einmal, Barack &#8230;</p>
<p><strong>Foto </strong>by <a title="Link to extranoise's photostream" href="http://flickr.com/photos/extranoise/"><strong>extranoise</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Walk away.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/29/walk-away/</link>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 13:27:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/29/walk-away/</guid>
<description><![CDATA[  Timi 4. Juni 2006 &#8211; 29. Oktober 2007   Oh no &#8211; here comes that sun again.  And means a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><em><span style="font-style:normal;"><img class="aligncenter" src="http://lh5.ggpht.com/just4ikarus/SQhX2OUUIFI/AAAAAAAABdU/K7DFBgxHDx8/s576/HPIM0166-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></span></em></p>
<p style="text-align:right;"> </p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">Timi</span></h2>
<h3 style="text-align:center;">4. Juni 2006 &#8211; 29. Oktober 2007</h3>
<p> </p>
<p style="text-align:center;"><em>Oh no &#8211; here comes that sun again. <br />
And means another day without you my friend. <br />
And it hurts me to look into the mirror at myself. <br />
And it hurts even more to have to be with somebody else. </em>
</p>
<p style="text-align:right;"><em> </em></p>
<p style="text-align:center;"><em>And it&#8217;s so hard to do and so easy to say. <br />
But sometimes &#8211; sometimes, <br />
you just have to walk away &#8211; walk away. </em></p>
<p>Ein Jahr ist es schon her. Heute vor einem Jahr bekam ich die Nachricht. Du seist gestorben, plötzlich. Ich kann mich noch genau an jede Minute erinnern. Als ich angerufen wurde, als ich diese eine Stunde mit dem Auto nach Hause fuhr, und hoffte, dass das alles nur ein Scherz, ein sehr, sehr geschmackloser Scherz sei. Doch insgeheim wusste ich, dass es stimmen musste. Ich zitterte, die ganze Zeit. Zitterte und konnte nicht weinen. Konnte erst weinen, als mein Vater aus Amerika zurückgekommen war und wir endlich wieder als eine Familie am Tisch saßen. Nur du. Du fehltest.
</p>
<p style="text-align:center;"><em>With so many people to love in my life, why do I worry about one? </em><br />
<em>But you put the happy in my ness, you put the good times into my fun. </em>
</p>
<p style="text-align:center;"><em> </em></p>
<p style="text-align:center;"><em>And it&#8217;s so hard to do and so easy to say. <br />
But sometimes &#8211; sometimes, <br />
you just have to walk away &#8211; walk away and head for the door. </em></p>
<p>Es hat seit diesem 29. Oktober 2007 keinen Tag gegeben, an dem ich nicht an dich dachte. Diese Momente begann ich mit der Zeit zu hassen. Sie machten mich fertig, ich konnte in diesen Momenten einfach nichts anderes tun. Als nachdenken. Und die Erinnerungen in meinem Kopf spulten sich immer und immer wieder ab. Ich habe eine Therapie wegen dir gemacht, und ich kann selbst heute noch nicht verstehen, wie ein Leben ohne dir nun schlussendlich aussehen könnte. Dein Tod hat mir die Familie wieder näher gebracht, du hast uns alle verändert. In der Art, wie du zu uns kamst, und in der Art, wie du auch wieder weg warst. Du warst ein Zauberwesen, wie ich zuvor noch keines geliebt habe. 
</p>
<p style="text-align:center;"><em>We&#8217;ve tried the goodbye so many days. <br />
We walk in the same direction so that we could never stray. <br />
They say if you love somebody than you have got to set them free, <br />
but I would rather be locked to you than live in this pain and misery. <br />
</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>They say time will make all this go away, <br />
but it&#8217;s time that has taken my tomorrows and turned them into yesterdays. <br />
And once again that rising sun is droppin&#8217; on down <br />
And once again, you my friend, are nowhere to be found. </em></p>
<p>Ich habe nur noch ganz selten geweint. Erst kürzlich, vor deinem Grab, alleine. Als ich eineinhalb Stunden davor stand und dir erzählte, von all dem, was gerade in meinem Leben abläuft. Und als ich dir sagte, wie sehr ich dich vermisste. Jeden Tag, aufs Neue. </p>
<p>Ein Jahr soll das schon wieder her sein? Es hätte auch letzte Woche sein können, so haben sich diese Erinnerungen eingeschweißt. Die Nachricht vom Tod, das erste Mal auf meine Mama und deine Mama zu treffen. Den harten Mann zu spielen, der selbst in dieser Lage alles im Griff hat. Und irgendwann unter all diesem Druck zusammenzubrechen. Die Vorbereitung auf das Begräbnis. Und meine Rede. Über dich und mich. Über uns und das vor 250 Menschen, die gekommen sind, um von dir Abschied zu nehmen. Ich weiß alles noch, und würde es doch so gerne vergessen. Würde gerne am Wochenende aus Wien nach Hause kommen um dich endlich wieder in die Arme zu schließen. Um deine Nähe zu spüren, deine Nähe, deine Wärme und deine Liebe. Die so einzigartig, so wundervoll war. Und dein Lachen. Das selbst mein Herz, so finster es auch war in meinem Leben, immer wieder zum Lachen brachte.</p>
<p>Wie du vielleicht merkst. Du fehlst mir. 
</p>
<p style="text-align:center;"><em>And it&#8217;s so hard to do and so easy to say. <br />
But sometimes, sometimes you just have to walk away,<br />
walk away and head for the door. <br />
You just walk away &#8211; walk away &#8211; walk away. <br />
You just walk away, walk on, turn and head for the door.</em></p>
<p>Und während deine Familie zur dir ans Grab geht, werde ich, so weit weg von daheim, einen anderen Platz besuchen, um eine Kerze für dich anzuzünden. Ich habe mich für den <em>Friedhof der Namenlosen</em> entschieden, welchen ich seit &#8220;Before Sunrise&#8221; besuchen wollte. Dort zünde ich eine Kerze für dich an und für all die Menschen, die dort ihre letzte Ruhestätte fanden. Dieser Eintrag wurde mit den Worten von Ben Harpers &#8220;Walk Away&#8221; unterstützt. Mein Song, der mich jedes Mal, wenn ich ihn höre, an dich erinnert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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