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	<title>selbstbestimmung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/selbstbestimmung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "selbstbestimmung"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 21:44:08 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Schönheitsfehler in Südtirols Autonomie]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/30/schonheitsfehler-in-sudtirols-autonomie/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:46:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Dynamische Autonomie der SVP&#8230; und ihre Folgen&#8230;. Mit dem Verhandlungsmandat von Lande]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/dynamische-autonomie-mazinga.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4160" title="Dynamische Autonomie-Mazinga" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/dynamische-autonomie-mazinga.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p><strong>Die Dynamische Autonomie der SVP&#8230; und ihre Folgen&#8230;.</strong></p>
<p>Mit dem Verhandlungsmandat von Landes- und Regionalregierung in der Tasche ist der Süd-Tiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder heute Mittag nach Mailand gereist, um die Verhandlungen über eine neue Finanzregelung der Südtiroler Autonomie mit Minister Giulio Tremonti abzuschließen. &#8220;Wir rechnen heute mit einem Abschluss, auch weil die Regelung noch ins staatliche Finanzgesetz aufgenommen werden muss, für dessen Änderung heute die Frist abläuft&#8221;, so der Landeshauptmann.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Luis&#8230;. hier unser Tipp:</p>
<p><strong>&#8220;Weder Sklave von Rom noch Diener von Mailand!&#8221;</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Überwachungsstaat: Wer streikt, wird erfasst]]></title>
<link>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/30/uberwachungsstaat-wer-streikt-wird-erfasst/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 08:39:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>syndikalismus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Weiterer Baustein des Überwachungsstaates: ELENA erfasst die Beteiligung an (wilden) Streiks, Abmahn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Weiterer Baustein des Überwachungsstaates: ELENA erfasst die Beteiligung an (wilden) Streiks, Abmahn]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heimat unter fremden Fahnen - Flandern]]></title>
<link>http://hochtirol.wordpress.com/2009/11/29/heimat-unter-fremden-fahnen-flandern/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:02:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>hochtirol</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heimat unter fremden Fahnen Heimat unter fremden Fahnen &#8211; Baskenland &#8211; Flandern &#8211; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/heimat-unter-fremden-fahnen_1.jpg"><img class="size-full wp-image-305" title="Heimat unter fremden Fahnen" src="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/heimat-unter-fremden-fahnen_1.jpg" alt="Heimat unter fremden Fahnen" width="450" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Heimat unter fremden Fahnen</p></div>
<p>Heimat unter fremden Fahnen &#8211; Baskenland &#8211; Flandern &#8211; Südtirol</p>
<p><strong>Flandern: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Flandern erstreckt sich von der Nordseeküste (Dünkirchen) bis Limburg. Es liegt also genauso wie Südtirol am Rande eines Sprachgebietes. Flandern war und ist wirtschaftlich sehr bedeutend, deshalb wurde es seit jeher immer wieder von fremden Mächten besetzt (Spanien, Österreich, Frankreich). Dies führte zur Loslösung von den Niederlanden zu dem Flandern sprachlich und kulturell gehört. Während der Reformationszeit setzte die Protestantenverfolgung ein, wodurch sehr viele Flamen nach Holland flüchteten. 1648 wurde der südliche Teil Flanderns von den Franzosen annektiert, daraus entstand Französisch-Flandern. Nach dem Wiener Kongress wurde Flandern in einem Kunststaat mit den wallonischen Franzosen vereint. Im 1. Weltkrieg kämpften die Flamen als Belgische Soldaten auf Seiten der Entenete. Viele fielen im Krieg, auch weil die Offiziere meist Wallonen waren, und ihre Untergebenen Französisch nicht verstanden. In der Zwischenkriegszeit erlebte das Flamentum eine große Renaissance. In dieser Zeit begann auch die offene Ablehnung gegenüber dem Belgischen Staat. Heute ist Flandern der Wirtschaftsmotor Belgiens.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zuwanderung kann Süd-Tirol stark verändern]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/29/zuwanderung-kann-sud-tirol-stark-verandern/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:41:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
<guid>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/29/zuwanderung-kann-sud-tirol-stark-verandern/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Man zerstöre einen gewachsenen Volksstamm durch zwangsweise Assimilierung und Unterwanderung,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/weingartner_480-jgp.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4141" title="weingartner_480.jgp" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/weingartner_480-jgp.jpg" alt="" width="274" height="480" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Man zerstöre einen gewachsenen Volksstamm durch zwangsweise Assimilierung und Unterwanderung, gewähre dann diesem künstlich geschaffenen Volkskörper eine Autonomie und gebe diese Autonomie als europäischen Modell eines Minderheitenschutz aus!&#8221;</strong> (Zett 29.11.2009)<strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendelin_Weingartner">Dr. Wendelin Weingartner</a></p>
<p>Geb.: 07.02.1937, Innsbruck<br />
<a href="http://tirol.orf.at/stories/210739/">Landeshauptmann von Tirol a.D.</a></p>
<div id="hide4">
<p>Volksschule, Realgymnasium, Matura, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck (Dr. iur. 1961); Präsenzdienst.</p>
</div>
<div id="hide3">
<p>Tätigkeit bei der Tiroler Landesregierung 1963, beim Verwaltungsgerichtshof in Wien tätig 1964–1966, Rückkehr zur Tiroler Landesregierung, Vorstandsvorsitzender der Landes-Hypothekenbank 1984; Hofrat.</p>
</div>
<div id="hide5">
<p><a href="http://www.parlament.gv.at/WW/DE/PAD_02885/pad_02885.shtml">Obmann der ÖVP Tirol 16.3.1991–1.7.2000, Landeshauptmann von Tirol 24.9.1993–26.10.2002.</a></p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen was Sie wollen]]></title>
<link>http://erfolgreichesleben.wordpress.com/2009/11/29/wissen-was-sie-wollen/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 06:39:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>erfolgreichesleben</dc:creator>
<guid>http://erfolgreichesleben.wordpress.com/2009/11/29/wissen-was-sie-wollen/</guid>
<description><![CDATA[Wer nicht weiß, was er in seinem Leben erreichen möchte, wird sehr leicht zum Erfüllungsgehilfen and]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer nicht weiß, was er in seinem Leben erreichen möchte, wird sehr leicht zum Erfüllungsgehilfen anderer, die es für sich genau wissen. Andere bestimmen die Geschicke Ihres Lebens.</p>
<h2><span style="color:#0000ff;">Gestalter der eigenen Lebensweise werden</span></h2>
<p><a href="http://erfolgreichesleben.wordpress.com/files/2009/11/adler.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-143" title="Adler" src="http://erfolgreichesleben.wordpress.com/files/2009/11/adler.jpg?w=244" alt="erfolg-reiches-leben Adler" width="163" height="199" /></a>Jeder, auch Sie, kann bzw. können der Gestalter Ihres Lebens sein. Wer jedoch von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch macht, wird zum Spielball der anderen Macher. Dieser Tatsache sind sich viele bewusst, jedoch sie wissen nicht, wie sie es anstellen sollen, ihre Lebensweise zu verändern.</p>
<p>Wer sein Leben nicht selbst gestaltet, befindet sich immer in einer Abhängigkeitsrolle. Das ist einerseits sicherlich recht bequem, da man selbst keine Entscheidungen zu treffen braucht und für die Verantwortung ist auch Jemand anderes zuständig. Dieser „komfortable“ Zustand wird noch dadurch gefördert, dass man sich niemals mit den Fragen um die eigenen Ziele auseinandersetzen muss.</p>
<h2><span style="color:#0000ff;">Führen Sie eine selbstbestimmtes Leben</span></h2>
<p>In Grunde ihres Selbstverständnisses wollen allerdings die meisten Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen, in dem sie selbst die Kapitäne auf der Kommandobrücke ihres Lebens sind. Seine Komfortzone muss man schon verlassen, wenn man sein Leben in die eigenen Hände nehmen möchte.</p>
<p>Selbstbestimmtes Leben, muss man lernen. Es ist mit einer Umstellung des eigenen Denkens verbunden. Und das funktioniert wie Fremdsprachentraining.<br />
Niemand käme auf die Idee, zu sagen, dass er oder sie nach wenigen Stunden oder Tagen eine fremde Sprache beherrschen kann. So ist auch die Umstellung der eigenen Denkweise ein längerfristiger Prozess. Es ist ja inneres Sprechen, auf eine, bisher, andere Art.</p>
<h2><span style="color:#0000ff;">Selbstbestimmung lernen</span></h2>
<p>Selbstbestimmung lernt man daher am besten, wenn man sich einem mehrmonatigen Training unterzieht,  und in kleinen Schritten, step by step, das eigene Denken auf Erfolg umprogrammiert.</p>
<p>Die <a href="http://www.erfolg-reiches-leben.de">„erfolg-reiches-Leben Coachingbriefe</a> sind so konzipiert, dass sie über einen Zeitraum von acht  Monaten dieses neue Denken verinnerlichen können.<br />
Durch 50 Coachingbriefe werden Sie systematisch Ihre Denkgewohnheiten auf Erfolg umstellen. Testen Sie das kostenlose <a href="http://www.erfolg-reiches-leben.de">Probeabonnement</a>. Hier.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Uni brennt! Vom Bildungsstreik in Europa! Solidarität mit den Studenten!]]></title>
<link>http://selbstbestimmung09.wordpress.com/2009/11/28/die-uni-brennt-vom-bildungsstreik-in-europa-solidaritat-mit-den-studenten/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 10:12:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>selbstbestimmung09</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Unis brennen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien, Ungarn, Großbritannie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/4039403939_bc01ebe514_b.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-554" title="4039403939_bc01ebe514_b" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/4039403939_bc01ebe514_b.jpg" alt="" width="450" height="390" /></a>Die Unis brennen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien, Ungarn, Großbritannien und nun breitet sich der Bildungstreik, sogar in die USA aus!</p>
<p>In den Südtiroler Medien, wird das Thema natürlich wieder mal als Randerscheinung behandelt, denn wichtiger ist ja die neue Miss Braunvieh mit dazugehöriger Braunvieh Königin, welche in der größten &#8220;Tageszeitung&#8221; des Landes erst jüngst vorgestellt wurde!<!--more--></p>
<p>Jedoch der Protest lebt und ist seit mehr als fünf Wochen sehr vital!<br />
Die Besetzer organisieren sich auf basisdemokratischer, partizipativer Art und Weise! Es gibt bei den Besetzern in Österreich keine politische oder sonstige Organisation, welche hinter ihnen steht und sie leitet!<br />
Alles was beschlossen, alles was unternommen wird, kommt von den Studenten selbst und wird im sog. Plenum erst diskutiert und dann von allen Betroffenen gemeinsam entschieden!<br />
<strong>So sieht wirkliche Demokratie aus!</strong></p>
<p><a href="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/streikddp400-1245158240.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-555" title="{D5FC3DDE-9E42-4F15-9D7D-C65C50E0438C}" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/streikddp400-1245158240.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a>Jedoch worum geht es den Studenten eigentlich!</p>
<p>Da der Sachverhalt sehr komplex und umfangreich ist, beschränke ich mich hier auf ein paar kurze Erläuterungen und passende Links, in welchen die Studenten selbst ihre Anliegen erklären!</p>
<p><a title="Unsere Uni" href="http://unsereuni.at/" target="_blank">http://unsereuni.at/</a></p>
<p><a title="Unsre Uni brennt" href="http://www.unsereunibrennt.de/" target="_blank">http://www.unsereunibrennt.de</a></p>
<p>Die Forderungen der Studierenden sind jedoch deutlich: Stress- und Workload des Bolognastudiums müssen deutlich runter gefahren werden, freier Hochschulzugang, Demokratisierung der Universitäten, eine sehr viel bessere Ausfinanzierung der Universitäten, das Behindertengleichstellungsgesetz muss an allen österreichischen Hochschulen umgesetzt werden, die Beendigung der prekären Dienstverhältnisse an den Hochschulen und die 50% Frauenquote in allen Bereichen des universitären Personals.</p>
<p>Es geht den Studenten also um eine freie Bildung, die Möglichkeit allen, welche studieren wollen dies auch zu ermöglichen und um ihre partizipative und demokratische Mitbestimmung an den Universitäten!  Auch sozial relevante Themen, wie die prekären Arbeitsverhätlnisse Lehrender und Arbeiter an den Unis werden von den Studenten behandelt! Damit zeigen sie schon, dass es sich um ein gesellschaftliches Problem handelt!</p>
<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise, welche die ohnehin schon miserable Situation an den Hochschulen, nicht nur in Österreich, noch verschärft hat, hat natürlich zum jetzt so massiven Protest beigetragen. Die Situation an den Universitäten wäre nie so prekär geworden, wenn sich nicht unsere Gesellschaft immer weiter in eine neoliberale, von der Wirtschaft total dominierte, entwickelt hätte!<br />
Außerdem ist in einer Gesellschaft, die auf enormen Unterschieden zwischen Arm und Reich basiert, das Bildungssystem nie dazu da, diese Unterschiede aufzuheben. Vielmehr wird es sie  reproduzieren.<br />
Höherer Leistungsdruck  und mehr Konkurrenz, Gebühren wie Büchergeld oder Studiengebühren und ein mehrgliedriges Schulsystem führen zu sozialer Selektion. Ökonomisierung und Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt bringen billige Arbeitskräfte.<br />
Das hat System. Und das System heißt Kapitalismus.</p>
<p><a href="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/unibrennt1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-556" title="unibrennt1" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/unibrennt1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a>Für ein freies, selbstbestimmtes, demokratisches und gerechtes Bildungssystem brauchen wir auch eine freiee, selbstbestimmte, demokratische und gerechte Gesellschaft. Und daher finde ich, wollen die Studenten erfolgreich sein, müssen sie die Vernetzung mit anderen Gruppen welche eine bessere, eine gerechtere Gesellschaft wollen, betreiben! Der Bildungsstreik, sofern er erfolgreich sein will, muss sich gesamtgesellschaftlich auswirken! Nur wenn wir eine allgemein gerechte, basisdemokratische und partizipative Gesellschaft erschaffen, wird auch die Bildung für alle möglich sein!</p>
<p>Darum gemeinsam voran, Arbeiter und Angestellte, Rentner und Jugendliche, Hausfrauen (- Männer) und Arbeitslose, solidarisiert euch mit den Studenten!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Freiheitliche werden vor Italien nicht in die Knie gehen!" ]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/26/freiheitliche-werden-vor-italien-nicht-in-die-knie-gehen/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:52:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
<guid>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/26/freiheitliche-werden-vor-italien-nicht-in-die-knie-gehen/</guid>
<description><![CDATA[Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung ist Gebot der Stunde Antragst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung ist Gebot der Stunde</strong></p>
<p><strong><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/66e3b103a1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4128" title="66e3b103a1" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/66e3b103a1.jpg" alt="" width="432" height="399" /></a></strong></p>
<p><strong><em>Antragstellerin NAbg. Carmen Gartelgruber</em></strong></p>
<p>Wien (OTS) &#8211; &#8220;Seit 90 Jahren besteht das Unrecht der Abtrennung des südlichen Tirols. Italien sollte nun die Zeichen der Zeit erkennen und dem Willen der Tiroler nach Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes Rechnung tragen. Dieses Recht, das Italien selbst für Triest eingefordert hat, muss nun auch der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Süd-Tirol eingeräumt werden&#8221;, stellte heute der freiheitliche Süd-Tirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer<br />
fest. Neubauer bedankte sich auch bei den Tiroler Freiheitlichen, die unter der Antragstellerin NAbg. Carmen Gartelgruber folgende Resolution am Landesparteitag einstimmig verabschiedet haben:</p>
<p><!--more--><strong>&#8220;Die Freiheitlichen Tirols begrüßen abermals die im österreichischen Nationalrat geäußerte Absicht, nun endlich die österreichische Schutzstaatsfunktion in der österreichischen Bundesverfassung zu verankern. Wirksam könne das nur in der Form geschehen, dass in den Text des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes folgende Bestimmung aufgenommen wird: &#8216;Die Republik Österreich bekennt sich zur Wahrung und Entfaltung der Selbstbestimmung des vom Land Tirol abgetrennten Süd-Tiroler Volkes deutscher und ladinischer Sprache.&#8217;&#8221;</strong></p>
<p>Nach dem Beschluss durch die &#8220;Süd-Tiroler Freiheit&#8221; vom vergangenen Samstag in St. Michael/Eppan ist die FPÖ somit die erste Partei in Österreich, die ein eindeutiges Bekenntnis zu den Landsleuten südlich des Brenners mit dieser Erklärung abgibt. Neubauer bedankte sich beim ehemaligen Bundesminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Klecatsky">Univ. Prof. Dr. Hans Klecatsky</a>, der bei der<br />
Formulierung Pate stand, und betonte, dass es in dieser schicksalsschweren Stunde für Süd-Tirol kein Abweichen von diesen Positionen geben könne. &#8220;Wir werden vor Italien nicht in die Knie gehen. Die deutsche und ladinische Volksgruppe in Süd-Tirol hat in der FPÖ jedenfalls einen verlässlichen Partner&#8221;, so Neubauer abschließend.</p>
<p>Rückfragehinweis:</p>
<p>~<br />
Freiheitlicher Parlamentsklub<br />
Tel.: 01/ 40 110 &#8211; 7012<br />
<a href="mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at">presse-parlamentsklub@fpoe.at</a></p>
<p><a href="http://www.fpoe-parlamentsklub.at/" target="_blank">www.fpoe-parlamentsklub.at</a><br />
<a href="http://www.fpoe.at/" target="_blank">www.fpoe.at</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Wir brauchen eine Landespolizei"]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/26/wir-brauchen-eine-landespolizei/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:21:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
<guid>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/26/wir-brauchen-eine-landespolizei/</guid>
<description><![CDATA[Südtirols Sicherheitskräfte werden immer italienischer. Mit ein Grund, weshalb die SVP eine Landespo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.stol.it/Artikel/Politik/Lokal/Wir-brauchen-eine-Landespolizei"><strong>Südtirols Sicherheitskräfte werden immer italienischer. Mit ein Grund,  weshalb die SVP eine Landespolizei fordert. </strong></a></p>
<p><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/landeswappen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4111" title="Landeswappen" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/landeswappen.jpg" alt="" width="328" height="400" /></a></p>
<h2><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/2009/05/21/die-sud-tiroler-polizei-ist-immer-fur-sie-da/">Die Süd-Tiroler Polizei ist immer für Sie da.</a></h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Comics vom Verfassungsschutz für brave und angepasste Untertanen]]></title>
<link>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/25/comics-vom-verfassungsschutz-fur-brave-und-angepasste-untertanen/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:39:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>syndikalismus</dc:creator>
<guid>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/25/comics-vom-verfassungsschutz-fur-brave-und-angepasste-untertanen/</guid>
<description><![CDATA[Mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden versuchen die Innenministerien der Länder und das des Bun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden versuchen die Innenministerien der Länder und das des Bun]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sorge um Süd-Tirols Zukunft hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun ]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/24/sorge-um-sud-tirols-zukunft-hat-nichts-mit-auslanderfeindlichkeit-zu-tun/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:33:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, weist die Vorwürfe der Grünen entschie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/sven_knoll4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4085" title="sven_knoll4" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/sven_knoll4.jpg" alt="" width="450" height="474" /></a></p>
<p><strong>Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, weist die Vorwürfe der Grünen entschieden zurück, wonach die Sorge um die Zukunft Süd-Tirols, aufgrund der unkontrollierten Zuwanderung, auf fremdenfeindliche Ansichten zurückzuführen ist.<br />
Es geht in dieser Diskussion nicht um eine billige </strong><strong>Ausländer-Polemik</strong><strong>, sondern schlicht und ergreifend um die Überlebensfrage Süd-Tirols.</strong><br />
<!--more--></p>
<p>Wenn bis zum Jahr 2020 mehr als 75.000 Ausländer nach Süd-Tirol ziehen und von diesen nur 4% eine deutsche Schule besuchen, wird das gravierende Auswirkungen auf Süd-Tirol haben. Aus den Ausländern von heute werden somit nämlich langfristig Italiener.</p>
<p>Diesen Umstand einfach zu ignorieren und all jene als fremdenfeindlich abzustempeln, die sich aufgrund dieser Entwicklung berechtigte Sorgen um die Zukunft Süd-Tirols machen, ist nicht nur realitätsfremd, sondern verantwortungslos.</p>
<p>Von der Verschiebung der Sprachgruppenzusammensetzung und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf den Proporz einmal abgesehen, muss man sich die Frage stellen, was diese Entwicklung auch politisch für Süd-Tirol bedeutet.</p>
<p>Als 1957 Wohnungen für 4.000 Italiener in Bozen gebaut werden sollten, sprach die SVP vom „Todesmarsch der Süd-Tiroler“ und rief zur Großkundgebung nach Schloss Sigmundskron. Wenn nun aber bis 2020 an die 75.000 „neue Italiener“ nach Süd-Tirol ziehen, sagt niemand etwas.</p>
<p>Die Daten des Statistikamtes sprechen eine klare Sprache.</p>
<p>Man darf die Menschen daher nicht länger belügen:</p>
<p>Für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes hat Süd-Tirol noch maximal 10 bis 15 Jahre Zeit. Danach wird es allein schon rein rechnerisch keine Mehrheiten mehr für ein Abspaltung von Italien geben. Wenn Italien dann die Kompetenzen der Autonomie einfach nimmt, bedeutet dies, dass Süd-Tirol Italien hilflos ausgeliefert ist.</p>
<p>Das ist die Realität, der sich die Politik stellen muss.<br />
<a href="http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/1672/1/"><br />
L.-Abg. Sven Knoll<br />
SÜD-TIROLER FREIHEIT</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tiroler Staatsbügerschaftsdebatte wird  begrüßt!]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/24/tiroler-staatsbugerschaftsdebatte-wird-begrust/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:25:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
<guid>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/24/tiroler-staatsbugerschaftsdebatte-wird-begrust/</guid>
<description><![CDATA[FPÖ übernimmt Positionen aus dem Programm der LISTE TIROL Bozen, Innsbruck: In der Tirol-Frage  komm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>FPÖ übernimmt Positionen aus dem Programm der LISTE TIROL </strong></p>
<p><strong><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/reisepass-i-a.png"><img class="alignnone size-full wp-image-4078" title="Reisepass-I-A" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/reisepass-i-a.png" alt="" width="449" height="342" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong>Bozen, Innsbruck:</strong> In der Tirol-Frage  kommt zunehmend mehr Bewegung ins Spiel. Der erneute Vorstoß von <a href="http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=16903025&#38;sid=57&#38;fid=21">FPÖ-Nationalrat Neubauer</a> betreffend der Einführung einer <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090312_OTS0062">Doppelstaatsbürgerschaft für Altösterreicher</a> und deren<br />
Nachkommen,   die in Süd- und Welschtirol und um das Gebiet von Hayden [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cortina_d%E2%80%99Ampezzo">Anpëz/Hayden/Cortina d´Ampezzo</a>; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Livinallongo_del_Col_di_Lana">Col/Verseil/Colle Santa Lucia</a>;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colle_Santa_Lucia"> Buchenstein/Fodom/Livinallongo</a>] leben, wird begrüßt. Die<a href="http://www.fpoe.at/news/"> FPÖ</a> übernimmt erfreulicherweise in der Tirol-Frage zunehmend Positionen der LISTE TIROL,  Wechselberger verweist zu diesem Thema dabei auf das Programm der<a href="http://listetirol.wordpress.com/2009/11/24/staatsbugerschaftsdebatte-wird-begrust/"> LISTE TIROL</a> und zahlreichen Presse- aussendungen der letzten 2 Jahre.</p>
<p>Es gibt keinen einzigen Grund, unseren Landsleuten die österreichische Staatsbürgerschaft zu verweigern. Was für Bundesdeutsche und Türken möglich ist, muss auch für die Tiroler südlich des Brenners ermöglicht werden<br />
Gerade diese Frage wird zeigen, wo die beiden Großparteien und die Grünen stehen, entweder im Lager der Tiroler oder in jenem der italienischen Besatzer? Sollte die österreichischen Parteien sich negativ zur Doppelstaatsbürgerschaft aussprechen, so muss der Verbleib von Nord- und Osttirol bei Österreich zur Diskussion gestellt werden, legt der LISTE TIROL- Vorsitzende nach.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Staatsgewerkschaft ver.di]]></title>
<link>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/22/staatsgewerkschaft-ver-di/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 19:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>syndikalismus</dc:creator>
<guid>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/22/staatsgewerkschaft-ver-di/</guid>
<description><![CDATA[Ver.di-Chef Bsirske weiß das sicherlich auch: Die einzige akzeptierte Gewerkschaft in einem Staatsbe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ver.di-Chef Bsirske weiß das sicherlich auch: Die einzige akzeptierte Gewerkschaft in einem Staatsbe]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Welt als Resultat unserer psychologischen Struktur]]></title>
<link>http://longtide.wordpress.com/2009/11/21/wellen/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 22:00:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Longtide</dc:creator>
<guid>http://longtide.wordpress.com/2009/11/21/wellen/</guid>
<description><![CDATA[Realität ist eine individuelle und wandelbare Angelegenheit.  „Eure eigene physische Welt erscheint ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Realität ist eine individuelle und wandelbare Angelegenheit.</p>
<p> <em>„Eure eigene physische Welt erscheint euch so, wie sie es tut, aufgrund eurer psychologischen Struktur. Würdet ihr euer persönliches Kontinuitätsgefühl vorwiegend aus dem Assoziationsprozess, statt aus dem Vertrautheitserlebnis des sich durch die Zeit bewegenden Selbst schöpfen, dann würdet ihr die physische Realität vollkommen anders erleben. Gegenwärtiges und Vergangenes könnten dann gleichzeitig erfasst, und ihre Gegenwärtigkeit könnte durch assoziative Verknüpfungen gerechtfertigt werden.</em></p>
<p style="text-align:left;"><em>Nehmen wir an, euer Vater hätte in seinem Leben acht Lieblingsstühle besessen. Wären nun eure Wahrnehmungsmechanismen vorwiegend auf intuitive Assoziation und nicht auf Zeitablauf begründet, so würdet ihr diese acht Stühle alle gleichzeitig sehen; oder wenn ihr einen sehen würdet, so würden die anderen auch dabei gegenwärtig sein. Somit ist die Umwelt kein separates Ding an sich, sondern sie ist das Resultat von Wahrnehmungsmustern, die ihrerseits durch die psychologische Struktur bestimmt sind.“ <br />
<span style="font-style:normal;">Jane Roberts,<em> </em>Gespräche mit Seth</span></em></p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="font-style:normal;"><sub>Wissenschaftler kommen mittlerweile auf vergleichbare Ideen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lvWFuDZANfY">Dieses</a> Video mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung z.B. ist interessant.</sub></span></em></p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="font-style:normal;">Die eigene Realität ist in ständigem Fluss. Die Wohnung, in der wir uns befinden verändert sich jeden Tag, alleine durch das Ausrichten unserer Aufmerksamkeit. Ein Großteil des Mobiliars ist in den Hintergrund gerückt und wird nur am Rande wahrgenommen, oder gar ganz ausgeblendet – bis etwas benötigt und ins Bewusste gebracht wird. Tausend und mehr Dinge werden im täglichen Tagesablauf durch das Bewusstsein gesiebt, so dass nur jene Erfahrungen gemacht werden, die dem Selbst in seiner Struktur entsprechen.<br />
Wir sortieren, um gezielt Einsichten zu erlangen. Das betrifft auch zwischenmenschliche Beziehungen: ein Großteil der Botschaften, die ein jeder aussendet, sei es verbal, oder emotional werden nicht von dem jeweiligen Gegenüber erkannt – sie werden sehr wohl erfahren, doch nicht zugeordnet, bzw. nicht als für das eigene Selbst passend eingestuft und somit adaptiert.<br />
Deine Welt bist Du. </span></em></p>
<p>Wenn das also bedeutet, dass alles, was unser Bewusstsein durchlebt dem inneren Selbst in seiner Art entspricht, quasi Ergebnis eines aktiven, schöpferischen Aktes ist, so wirft dies ein neues Bild auf die Geschehnisse der Welt, denn was im Kleinen wirkt, wirkt ebenfalls im Großen<span style="color:#339966;">. </span><span style="color:#3366ff;">Nur jene Energien sind in der Lage zu einer kollektiven Erfahrung zu werden, welche vom Kollektiv angenommen, bzw. unterstützt, bzw. erschaffen werden, denn was unserem System fremd ist, kommt <em>in der Rege</em>l überhaupt nicht zu uns hindurch/aus uns heraus.</span><em><span style="color:#3366ff;"> </span></em>Hierdurch verändert sich sogleich das teilweise beliebte Thema der Verschwörungstheoretiker, sowie das in letzter Zeit gehäufte Wettern gegen die Medien und deren eigenartige Art und Weise Themen bis zum Erbrechen durchzukauen. Wir wären dann demzufolge nicht mehr der Außenwelt ausgeliefert und als kleines Dingelchen umzingelt von Doofheit, oder Macht, oder mächtiger Doofheit (oderoderoder), sondern diese Dinge wären selbst erschaffen.</p>
<p>Solche Erfahrungen, wie also z.B. der Tod von M. Jackson, die Angst vor dem Jahr 2000 (Computer-Mega-Crash, wir erinnern uns), böses Amerika, Schweinegrippe Wahn, oder Enkes Bahngleiskonfrontation und der darauf folgenden kollektiven Gefühlsexplosion sind wie Bewusstseins<em>wellen*</em>, die über die Erde wandern, Massenerfahrungen, wobei jedes Individuum die Energie der Welle spezifisch in sein System einfließen lässt und seinem Zustand entsprechend in Schwingung gerät; oder aber andersherum: Die große, kollektive Welle wird durch die vielen kleinen, einzelnen Wellen-Impulse geformt, die ein jeder von uns als Teil der Gruppe zu dem Ganzen beisteuert. In beiden Möglichkeiten geht es um Energie, die sich entwickelt. </p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-1152 aligncenter" title="Standing_wave_2" src="http://longtide.wordpress.com/files/2009/11/standing_wave_2.gif" alt="" width="385" height="100" /></p>
<p><!--more-->Dies ist ein interessanter Ansatz, da er uns weg von dem hilflosen, im System untergehenden Individuum und hin zu einem Selbstbestimmendem, eigenverantwortlichen Schöpfer bringt. </p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<hr /><sub>*Das Bild der Welle wird glaube ich überall verwendet, wo es um Energie geht &#8211; Physik, Hirnströme, Quantenmechanik, etc.</sub></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbstbestimmung für Südtirol - Denk- und Sprechverbote]]></title>
<link>http://hochtirol.wordpress.com/2009/11/21/selbstbestimmung-fur-sudtirol-denk-und-sprechverbote/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 20:36:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>hochtirol</dc:creator>
<guid>http://hochtirol.wordpress.com/2009/11/21/selbstbestimmung-fur-sudtirol-denk-und-sprechverbote/</guid>
<description><![CDATA[Dem Land Tirol die Treue Selbstbestimmung:  Denk- und Sprechverbote Seltsames Zusammenspiel Rom-Boze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/dem-land-tirol-die-treue.jpg"><img class="size-full wp-image-289" title="Dem Land Tirol die Treue" src="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/dem-land-tirol-die-treue.jpg" alt="Dem Land Tirol die Treue" width="450" height="572" /></a><p class="wp-caption-text">Dem Land Tirol die Treue</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Selbstbestimmung:  Denk- und Sprechverbote</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Seltsames Zusammenspiel Rom-Bozen-Wien-Innsbruck</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Ein Landeshauptmann rastet aus</span></strong></p>
<p>So laut hatten die Mitarbeiter die Stimme ihres Landeshauptmannes nur selten aus seinen Amtsräumen schallen gehört. Am 17. Oktober 2009 flatterte eine Broschüre mit dem Titel <strong>„Süd-Tirol &#8211; Die gestohlene Zukunft“</strong> der Südtiroler <strong>„Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung</strong>“ als Beilage der Tageszeitung „Dolomiten“ in einer Auflage von 85 000 Stück den Südtirolern in die Haushalte. In dieser Broschüre wurde die Loslösung Südtirols im Wege der Selbstbestimmung von dem maroden italienischen Staat propagiert.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Als auch dem <strong>Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder</strong> diese Broschüre aus der Zeitung auf den Schreibtisch fiel, rastete dieser buchstäblich aus. Noch über das Vorzimmer hinaus dröhnte die erboste Stimme des Landeshauptmannes in den Ohren.</p>
<p>Was Durnwalder wohl besonders erregt hatte, war die Tatsache, daß prominente SVP-Politiker wie der Bozner Vizebürgermeister Oswald Ellecosta und der ehemalige Landesrat Sepp Mayr zu den Herausgebern der Selbstbestimmungs-Broschüre gehörten.</p>
<p>&#160;</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">SVP-Parteiobmann: Wer die Selbstbestimmung fordert, sät „Haß und Zwietracht“</span></strong></p>
<p>Der <strong>SVP-Parteiobmann<em> </em>Richard Theiner </strong>beeilte sich, seinem Landeshauptmann beizustehen und erklärte in einem Fernseh- Interview des <em>Rai- Senders Bozen wörtlich: „ Die Verfasser dieser Broschüre schreien, machen Stimmung, machen Polemiken. Wir müssen der Bevölkerung die Wahrheit sagen, nicht Illusionen wecken und Hass und Zwietracht säen!“</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Die Antwort der Angegriffenen</span></strong></p>
<p>Am 13. November 2009 wurde Theiner die Antwort der von ihm derart Angegifteten zuteil, als diese in einem „Offenen Brief“ erklärten:</p>
<p><em>„Mit dieser Aussage stempeln Sie uns öffentlich als Hetzer und Unfriedenstifter ab, erklären uns zu Schreiern und Aufwieglern, und die Broschüre zum Hetzblatt. Wir weisen das entschieden zurück: Nicht Hass und Niedertracht sind die Triebfedern unseres Einsatzes, sondern die ehrliche Sorge um den langfristigen Bestand all dessen, was unsere Heimat ausmacht!</em></p>
<p><em>Wir brauchen Sie nicht an Ihre Aussagen über Selbstbestimmung zu erinnern, die Sie im Frühjahr dieses Jahres getätigt haben, als Sie noch nicht Parteiobmann waren. Wir haben keinerlei Verständnis für diese Wende in Ihren Aussagen und in Ihrer Haltung zum Selbstbestimmungseinsatz und weisen Sie darauf hin, dass Sie sich damit in direkten Widerspruch zu den im Programm Ihrer Partei verankerten Zielsetzungen und offiziellen Festschreibungen stellen!“</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Durnwalder: Sprechverbot über Selbstbestimmung</span></strong></p>
<p>Währenddessen bemühte sich Durnwalder, den Südtirolern ein Sprechverbot zu dem Thema Selbstbestimmung aufzuerlegen.</p>
<p>Am 28. Oktober 2009 fand sich Durnwalder im Österreichischen Nationalrat zu einer Festveranstaltung zum Tiroler Gedenkjahr 2009 ein.</p>
<p>Der <strong>Nordtiroler Landeshauptmann Günther Platter</strong>, ein guter Freund des italienischen Außenministers Franco Frattini, wie dieser selbst gerne betont, hielt eine schöne Rede, in welcher er die nebulose, phantomartige „Europaregion“ als die Zukunft Tirols bezeichnete.</p>
<p><strong>Durnwalder schlug in seiner Ansprache in die gleiche Kerbe und erklärte dazu noch beschwörend, die Südtirolautonomie <em>„dürfe nicht durch unbedachte Äußerungen zur Selbstbestimmung aufs Spiel gesetzt werden. Mit diesen Äußerungen stellen wir selbst den Pariser Vertrag in Frage, auf den wir uns doch immer beziehen“. </em></strong>(„Neue Südtiroler Tageszeitung“, 29. 10. 2009)</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Vorher hatte alles anders geklungen: Südtiroler Landtag lehnt Bekenntnis zur Zugehörigkeit zu Italien ab</span></strong></p>
<p>Am 7. Februar 2007 hatte das alles noch anders geklungen. Da kam es im Südtiroler Landtag zu einer denkwürdigen Abstimmung. Der <strong>italienische Landtagsabgeordnete Alberto Pasquali</strong> von der Berlusconi-Partei “Forza Italia” hatte einen Beschlußantrag eingebracht, wonach der Landtag die Zugehörigkeit Südtirols zu Italien für <em>„definitiv und unwiderruflich“</em> erklären sollte.</p>
<p>Des weiteren hätte der Landtag diesem Antrag zufolge erklären sollen, dass <em>„die Garantie der Südtirolautonomie ausschließlich in den Grundsätzen und in der Rechtsordnung der Republik Italien begründet ist“</em>, weshalb kein anderer Staat als Garant für diese Autonomie auftreten dürfe.</p>
<p>Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) erklärte dazu: Südtirol habe nie den Verbleib bei Italien angestrebt. Die Autonomie sei nur ein Kompromiß, auch wenn man damit für alle Volksgruppen schöne Resultate habe erreichen können. Auf das Selbstbestimmungsrecht habe man aber nie verzichtet, denn es bleibe ein Grundrecht eines jeden Volkes. <strong>Endgültig, so der Landeshauptmann, sei nur der Tod.</strong> <strong>In Europa könne sich noch einiges entwickeln</strong></p>
<p><strong>Der Antrag wurde schließlich mit vier Stimmen dafür und 31 Stimmen dagegen abgelehnt. </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Das Liebäugeln der SVP mit der Selbstbestimmung</span></strong></p>
<p>Am 25. März 2009 brachte „Südtirol Online“ („Dolomiten“) folgendes Interview mit dem späteren <strong>SVP-Obmann Richard Theiner</strong>:</p>
<p>Südtirol Online:<em> Sie haben in den letzten Tagen mit ihrem <strong>Bekenntnis zur Selbstbestimmung</strong> für Südtirol aufhorchen lassen. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Richard Theiner:<em> Das ist nichts wirklich Neues. Ich habe schon vor mehreren Monaten darauf hingewiesen, <strong>dass die SVP dieses wichtige Thema angehen muss und es nicht anderen Parteien überlassen kann</strong> &#8230; Die Südtiroler Volkspartei muss sich mit diesem Thema auseinandersetzen, ohne dabei zu vergessen, was die Autonomie uns alles gebracht hat. Das Autonomiestatut hat den Südtirolern den Wohlstand gebracht, und die SVP hat die Autonomie mit Leben erfüllt. Meine Aussage sollen nicht als Ablehnung der Autonomie verstanden werden. Vielmehr vertrete ich den Standpunkt, <strong>dass diese Autonomie nicht den Endpunkt in der Entwicklung des Landes darstellen muss &#8230; </strong></em></p>
<p><em> </em></p>
<p>STOL:<em> Wie genau stellen Sie sich den Weg zu Selbstbestimmung vor? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Theiner:<em> Zunächst ist es wichtig, dass man der Bevölkerung nichts vormacht. Ich halte nichts davon den Südtirolern vorzugaukeln, dass die Selbstbestimmung in den nächsten ein, zwei Jahren erreicht werden könnte. Das wäre verantwortungslos. Wir brauchen uns aber nicht auf dem bisher Erreichtem, der Autonomie, wie wir sie zurzeit haben, ausruhen. Ich sehe es als eine der wichtigsten Aufgaben der Volkspartei, alles für die Stärkung und den Ausbau der Autonomie zu tun und <strong>dabei das Ziel der Selbstbestimmung nicht aus den Augen zu verlieren</strong>. </em></p>
<p>Der Autonomiefachmann und <strong>SVP-Abgeordnete zur römischen Abgeordnetenkammer Dr. Karl Zeller </strong>drückte sich am 1. April 2009 in einem Interview mit  „Südtirol Online“ („Dolomiten“) etwas vorsichtiger, jedoch auch sehr eindeutig aus:</p>
<p><em>„STOL: Sie haben kürzlich erklärt, <strong>das Kapitel Autonomie sei praktisch abgeschlossen. Die SVP brauche ein neues Ziel</strong>. Was schlagen Sie vor? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Zeller: Die SVP hat durch die Autonomie Großes für Südtirol geleistet. Allerdings brauchen wir jetzt eine neue Perspektive. Ich schlage vor, dass sich alle drei Sprachgruppen zusammensetzen und über die Zukunft des Landes sprechen. Das bedeutet nicht, dass sich die SVP den Italienern öffnen soll. &#8230; Ich will allerdings mit den autonomiefreundlichen italienischen Parteien in den Dialog treten, um zu sehen, ob es für ein neues Zukunftsmodell Südtirol eine breite Basis gibt. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>STOL: Ihre Vision? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Zeller: Ich bin dagegen, morgen die Selbstbestimmung auszurufen. Zuerst muss man versuchen, einen breiten Konsens für etwas Neues zu finden, auf das wir alle hinarbeiten können. <strong>Derzeit taumeln wir dahin. Wir sind ein Spielball der Ereignisse und nicht Akteure, die das Spiel selbst bestimmen.</strong> Das ist einer Partei wie der SVP unwürdig. Wir müssen einen <strong>neuen Status für Südtirol</strong> finden und dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich stelle mir vor, dass wir viel mehr Eigenständigkeiten anstreben als wir heute haben. <strong>Es kann ein Modell Liechtenstein sein, bei dem man sagt: Wir stehen zwischen zwei Staaten, lehnen uns aber z.B. bei der Gerichtsbarkeit der Einfachheit halber an Italien an. Bei der Außenpolitik lassen wir unsere Interessen hingegen von Wien vertreten, so wie Liechtenstein dies der Schweiz überlässt. Oder es gibt das Modell der Doppel-Staatsbürgerschaft, bei dem die Südtiroler auch die österreichische Staatsbürgerschaft bekämen. Möglichkeiten gibt es faszinierend viele, sie müssen aber immer innerhalb der EU umgesetzt werden.</strong> Sehr wichtig ist auch, dass die Italiener in Südtirol mit einbezogen werden. Die Zukunft des Landes soll nicht gegen sie gerichtet sein, sie muss mit ihnen entwickelt werden. Dann hat ein neues politisches Konzept sicher Erfolgsaussichten.“ </em></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Die römische Erpressung &#8211; „knüppeldick für Südtirol“ </span></strong></p>
<p>Bereits im April 2008 begann ein kalter Wind für Südtirol aus Rom herauf zu blasen. Der neofaschistische <strong>„Alleanza Nazionale“ (AN)-Abgeordnete Giorgio Holzmann</strong>, heute nach der Parteienfusion Mitglied der Berlusconi-Regierungspartei PDL, sorgte für die erste frostige Überraschung: Südtirols Autonomie sei nicht international verankert, und die Forderungen nach neuen Zuständigkeiten würden in Rom sofort eingefroren.</p>
<p>Der Lega-Senator Sergio Divina spielte den zweiten „Eisheiligen“ und kündigte den Aufstand der Nachbarregionen gegen die <em>„Privilegien“</em> Südtirols an.</p>
<p><em>„Wir müssen uns daher in den nächsten Jahren auf einen Abwehrkampf einstellen</em>“, sagte dazu der SVP-Parlamentsabgeordnete Brugger. (Südtirol Online, 18. April 2008)</p>
<p>Am 15. Juni 2008 erklärte der <strong>Minister für die öffentliche Verwaltung, Renato Brunetta</strong>, in der Zeitung „Gazzettino“: <em>„In drei bis fünf Jahren wird alles anders sein. Regionen, die bis dato Privilegien genießen, darf es bis dahin nicht mehr geben.“</em><strong> </strong></p>
<p>Der EU-Kommissar und designierte italienischen <strong>Außenminister Franco Frattini</strong> erklärte in einem Interview in einem italienischen Wirtschaftsblatt: <em>„Man muss und kann das Südtiroler Statut im europäischen Sinne revidieren. Die EU sieht keine auf ethnischer Basis gegründeten regionalen Gebiete vor. Ich bin daher auch gegen eine Euregio Tirol.“</em> (Tiroler Tageszeitung, 25.4.2008)</p>
<p>Im Februar 2009 bekräftigte Frattini als nunmehriger italienischer Außenminister erneut diesen Standpunkt und erklärte in einem Interview: <strong><em>Die Volkspartei fordere zu viel, der Wind in Rom habe sich für das Edelweiß gedreht. </em></strong><em> </em></p>
<p>Was die faschistischen Monumente, die Selbstbestimmung oder die Ansässigkeitsklausel für das aktive Wahlrecht betreffe, vertrete die SVP anachronistische Haltungen, <em>„die fern jeder Realität sind“</em>, so der Außenminister.</p>
<p>Er sehe die Ansässigkeitsklausel von vier Jahren als Voraussetzung für das lokale aktive Wahlrecht als <em>„eine Ungerechtigkeit, die unverzüglich beseitigt werden muss</em>. <em>Die Privilegien für Südtirol müssen der Vergangenheit angehören“</em>, betonte der Außenminister.</p>
<p>Der <strong>SVP-Parlamentsabgeordnete und Autonomiefachmann Karl Zeller</strong> war besorgt. Derlei Angriffe auf den Autonomiebestand  dürften seiner Meinung nach im Zuge der bevorstehenden italienischen Verfassungsreform aufs Tapet gebracht werden. <strong><em>„Und da wird es dann sicher generell knüppeldick für Südtirol kommen“</em></strong>, zeigte sich Zeller überzeugt. (Südtirol Online, 16. Februar 2009)</p>
<p>Nordtirols Landeshauptmann Platter (links) und Italiens Außenminister Frattini (rechts) &#8211; nach Aussage Frattinis gute persönliche Freunde!</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Der Kurswechsel der SVP – gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange</span></strong></p>
<p>Hinter den politischen Kulissen werden die Drohungen aus Rom noch viel unverblümter gelautet haben, als auf offener Bühne vor der Presse.</p>
<p>Wien hat zweifelsfrei signalisiert, daß man den Teufel daran denke, sich wegen Südtiroler Unabhängigkeitsbestrebungen europaweit und speziell gegenüber Rom in die Nesseln zu setzen.</p>
<p>Nun ruderte auch die SVP-Spitzenmannschaft mit aller Kraft zurück.</p>
<p>Durch starke Sprüche gegenüber den eigenen Wählern (Selbstbestimmung, wenn Rom die Autonomie angreift!) versuchte man zu verdecken, daß man in Wahrheit wie das Kaninchen gelähmt vor der Schlange Frattini saß und um jeden Preis vermeiden wollte, die Schlange zu reizen! In Bozen regierte die Angst und in Wien und Innsbruck wollte man um keinen Preis in die Verlegenheit kommen, den Offenbarungseid ablegen und öffentlich zugeben zu müssen, daß Bozen in Österreich keinen Rückhalt besaß.</p>
<p>Im Vorfeld des Tiroler Landesfestzuges brach dann in Bozen und Innsbruck Hysterie aus. Die Befürworter der Tiroler Landeseinheit, deren Kundgebungen und den darauf folgenden Zorn Roms man fürchtete, wurden als <strong><em>„Scharfmacher“</em></strong> (Landtagspräsident Dieter Steger, SVP), <strong><em>„Zündler“</em></strong> (Landtagspräsident Dieter Steger, SVP), <strong><em>„Provokateure“</em></strong> (SVP-Parteiobmann Richard Theiner, LH Durnwalder, SVP) und <strong><em>„Ewiggestrige“</em></strong> (LH Günther Platter, ÖVP) beschimpft.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Verdächtiges Schweigen</span></strong></p>
<p>Als allen Befürchtungen der SVP- und ÖVP-Spitzenpolitiker durchaus entsprechend der Tiroler Landesfestzug zu einer gewaltigen Manifestation der Landeseinheit wurde und die Selbstbestimmungstransparente unter dem Jubel von mehr als 70.000 Zusehern durch Innsbruck zogen, trat Erstaunliches ein: <strong>Es geschah nämlich nichts!</strong></p>
<p>Die vorher von Außenminister Frattini angekündigten Proteste blieben aus, es gab trotz ausführlicher RAI-Fernsehberichterstattung nicht einmal Presseerklärungen oder Interviews von italienischer Regierungsseite.</p>
<p>Im Hintergrund wird es Absprachen gegeben haben und Bozen mag Rom wohl im Wort sein, diese Feuerchen der Freiheit auszutreten und dazu nicht noch Öl in das Feuer zu gießen.</p>
<p>Vielleicht werden noch zwischen Rom, Wien, Innsbruck und Bozen ausverhandelte Gangarten an das Tageslicht kommen, die man bisher nicht der offenen demokratischen Diskussion ausgesetzt hat. Man darf gespannt sein. Denn: „Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch noch an die Sonnen!“</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Die SVP besitzt keinen Katastrophenplan</span></strong></p>
<p>Die unbequeme und durch gelegentliche verbale Kraftmeierei verschleierte Wahrheit dürfte sein, daß die SVP über keinen Katastrophenplan und über kein Ausstiegsszenario aus der Anpassungspolitik  gegenüber Rom verfügt.</p>
<p>Auch aus diesem Grund ist sie in den letzten Jahren beharrlich kritischen Fragen wie zum Beispiel der überfälligen landesgesetzlichen Regelung der Orts- und Flurnamensfrage aus dem Weg gegangen.</p>
<p>Wenn die ständige Anpassungspolitik  scheitern sollte – und das kann passieren, wenn Rom den Bogen überspannt – sieht sich die SVP ohne Generalplan den ausbrechenden Flügelkämpfen und dem Chaos in den eigenen Reihen gegenüber.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Die SVP muß Alternativen vorbereiten</span></strong></p>
<p>Für Oppositionsparteien mag solch ein Szenario zwar taktische Perspektiven eröffnen, es ist in Wahrheit aber alles andere als lustig.</p>
<p>In grundsätzlichen Fragen sollten alle deutschen Parteien eine gemeinsame Basis haben, um Druck aus Rom widerstehen zu können.</p>
<p>Man wird daher wünschen müssen, daß die SVP endlich einmal in aller Offenheit die Grundsatzfragen anpackt und sich auch Gedanken über eine von Rom und römischen Wünschen losgekoppelte alternative Politik macht, die europäisch orientiert ist und vom römischen Staat wegführt.</p>
<p>Die Selbstbestimmung kann man nämlich nicht auf Vorstandsbeschluß und auf Knopfdruck hin  herbeiführen. So etwas funktioniert nicht über Nacht in einer Krise. Es gibt dazu einen langen Weg der Vorbereitung.</p>
<p>Für das Konzept einer eigenen selbständigen politischen und verwaltungsmäßigen Einheit in Europa muß man nicht nur die Zustimmung der deutschen und ladinischen Landsleute erlangen, sondern man soll dafür auch zahlreiche italienische Mitbürger gewinnen.</p>
<p>Dann wird man Rom nicht mehr wehrlos ausgeliefert sein. Dann wird man es in der Hand haben, zu bestimmen, wie eng oder wie lose ein selbständiges Südtirol in der EU in Zukunft mit Rom zusammen arbeiten wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wem nützen die ethnischen Spannungen in Südtirol?]]></title>
<link>http://selbstbestimmung09.wordpress.com/2009/11/21/wem-nutzen-die-ethnischen-spannungen-in-sudtirol/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 10:57:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>selbstbestimmung09</dc:creator>
<guid>http://selbstbestimmung09.wordpress.com/2009/11/21/wem-nutzen-die-ethnischen-spannungen-in-sudtirol/</guid>
<description><![CDATA[Kaum eine Woche, kaum ein Monat vergehen in Südtirol, in welchen nicht in dicken Lettern in den  Zei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NuzY0XdwTrM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/NuzY0XdwTrM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span>Kaum eine Woche, kaum ein Monat vergehen in Südtirol, in welchen nicht in dicken Lettern in den  Zeitungen des Landes über Themen wie Ortsnamen, Wanderschilder(!), faschistische Relikte usw. zum Teil heftig diskutiert wird!</p>
<p>Eine Volksgruppe gibt der anderen die Schuld am Dilemma, natürlich schön sauber in den Zeitungen und im Web aufbereitet. Und der ethnische Konflikt lodert weiter und weiter und dieser Konflikt beherrscht die öffentliche Wahrnehmung in Südtirol wie kaum ein anderes Thema!<!--more--></p>
<p>An den Stammtischen und öffentliche Diskussionen wird wohl über kaum ein Thema so viel und heftig diskutiert wie über dieses.  Alle diese Problematiken wie Ortsnamen, faschistische Relikte usw. ließen sich mit ein wenig guten Willen beider Seiten, im gegenseitigen Respekt und im Sinne der Sache für Südtirol lösen. Jedoch drängt sich mir -und nicht nur mir- die Frage auf warum dies nicht endlich geschieht, warum man immer nur auf die lange Bank schiebt und sich nur gegenseitig bekriegt, anstatt Lösungen zu suchen und somit den Konflikt zu beenden!?</p>
<p>Offenbar muss also für irgendjemanden ein Nutzen im Konflikt und dessen Beherrschung der öffentlichen Wahrnehmung bestehen! Natürlich, allzu offensichtlich leben ja einige Politiker und Zeitungsschreiberlinge davon und sichern sich so Wählerpotenzial und Leserschaft, aber meiner Meinung nach profitieren noch andere Gruppen von der dauerhaften Präsenz dieses Konfliktes in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion!</p>
<p>Wirtschaftskrise, Sozialabbau, Bildungsnotstand, drohende Privatisierung, himmelschreiende Löhne, Arbeitslosigkeit, wären auch heute in Südtirol zu diskutierende reale, die Menschen wirklich betreffende Themen, aber bis auf ein paar Nebenartikel wird kaum darüber geschrieben, in der Diskussion ist für manche die Wirtschaftskrise sowiso schon beendet und Arbeitslosigkeit für Südtirol eh kein Thema! Und hier kommt die Verbindung mit dem ethnischen Konflikt zum Vorschein, nicht nur dass dieser die öffentliche Wahrnehmung (neben Schweinegrippe und sonstigen Nichtigkeiten) beherrscht, verhindert dieser immer wieder angefeuerte Konflikt den ethnienübergreifenden Dialog der Arbeiter, Bauern und Werktätigen, also derjenigen gesellschaftlich-wirtschaftlichen Klasse, welche von Wirtschaftskrise, Sozialabbau, Bildungsnotstand, niedrigen Löhnen und Privatisierung am meisten betroffen ist!</p>
<p>Die Arbeiterschicht in Südtirol ist auch leider heute noch getrennt und kämpft einzeln auf verlorenem Posten, anstatt gemeinsam stark mit erhobener Stimme für die GEMEINSAMEN Rechte einzutreten!</p>
<p>Viele deutsche Südtiroler sagen sich, was geht mich denn der Streik der italienischen Gewerkschaft an, was interessiert mich der Arbeitsunfall z.B. bei Thyssen Krupp in Turin! Der Chauvinismus, welcher durch den ethnischen Konflikt natürlich gefördert wird, fördert auch eine abweisende Haltung Menschen gegenüber, welche eigentlich die gleichen Interessen haben wie man selbst!</p>
<p>Anstatt zu erkennen, dass der italienische oder auf der anderen Seite der deutsche Arbeiter eigenlich der Verbündete im sozialen Kampf ist, wird die ethnische Feindschaft geschürt um Schwäche, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit zu erzeugen! Die Gewerkschaften streiten sich immer noch untereinander, anstatt für die Arbeiter gemeinsam zu kämpfen!</p>
<p>Und die Bosse reiben sich auf unsere Kosten die Hände!</p>
<p>Natürlich wird durch das Schüren des ethnischen Konfliktes, auch eine zukunftsorientierte Diskussion über die Selbstbestimmung Südtirols, eines unabhängigen und freien, für alle drei Volksgruppen offenen Staates Südtirol behindert!</p>
<p>Deshalb gilt es den ethnischen Konflikt zu überwinden, die Arbeiterschaft zu einen und gemeinsam für unsere Rechte zu kämpfen!</p>
<p>Für ein freies und selbstbestimmtes Südtirol! &#8211; Für freie und selbstbestimmte Menschen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchveröffentlichung: ArbeitsUnrecht. Anklage und Alternativen]]></title>
<link>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/18/buchveroffentlichung-arbeitsunrecht-anklage-und-alternativen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:58:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>syndikalismus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Sammelband “ArbeitsUnrecht. Anklage und Alternativen” erkundet erstmals ein weitgehend unbekannt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Sammelband “ArbeitsUnrecht. Anklage und Alternativen” erkundet erstmals ein weitgehend unbekannt]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israel will keinen Frieden ]]></title>
<link>http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2009/11/17/israel-will-keinen-frieden/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 17:04:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>islamicrevolutionservice</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Sprecher der palästinensischen Autonomiebehörde hat unter Hinweis auf die Äußerungen zionistisch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Sprecher der palästinensischen Autonomiebehörde hat unter Hinweis auf die Äußerungen zionistisch]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum die Politisierung der Bildung in die Irre führt]]></title>
<link>http://kifaschule.wordpress.com/2009/11/16/warum-die-politisierung-der-bildung-in-die-irre-fuhrt/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:30:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>KiFaSchuLe</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; Was sich aus diesem Vorfall erkennen lässt, ist, dass der Staat bestimmt, was gewusst werden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>&#8230; Was sich aus diesem Vorfall erkennen lässt, ist, dass der Staat bestimmt, was gewusst werden muss und in Deutschland bestimmt er darüber hinaus auch noch, wie dieses Wissen angeeignet wird. Ob dieses Wissen auf das Leben vorbereitet, ob es „nützlich“, „gut“ oder „wertvoll“ ist, bestimmt der Staat. Dass die Frage, was überhaupt nützlich, gut und wertvoll, auf das spätere Leben vorbereitend ist, sich nicht allgemein- verbindlich beantworten lässt, interessiert den Gesetzgeber nicht. Er normiert das Leben seiner Bürger fortwährend und beginnt mit der ersten drastischen Normierung im (Vor-) Schulalter, indem er Eltern zwingt, ihm seine Kinder anzuvertrauen. „Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare“, heißt ein altes Sprichwort; doch diese Formulare sind Ausdruck von mehr, sie sind Ausdruck von massivem Zwang, Auflagen und drastischen Freiheitsbeschränkungen. &#8230;</p></blockquote>
<p><a href="http://ef-magazin.de/2009/11/16/1647-bildung-totale-beschulung" target="_blank">Link zum vollständigen Artikel auf ef-online</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Tag von Sigmundskron - Geschichte Südtirols]]></title>
<link>http://hochtirol.wordpress.com/2009/11/15/der-tag-von-sigmundskron-geschichte-sudtirols/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:26:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>hochtirol</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sigmundskron Kundgebung 1957 Transparent 17. November 1957: Der Tag von Sigmundskron – politischer W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-278" title="Sigmundskron Kundgebung 1957 Transparent" src="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/sigmundskron-kundgebung-1957-transparent.jpg" alt="Sigmundskron Kundgebung 1957 Transparent" width="450" height="336" /><p class="wp-caption-text">Sigmundskron Kundgebung 1957 Transparent</p></div>
<p><strong>17. November 1957:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Tag von Sigmundskron – politischer Wendepunkt für Südtirol</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Südtirol nach 1945 – Fortsetzung der faschistischen Entnationalisierungspolitik</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auch nach dem Zweiten Weltkrieg führte das nunmehr „demokratische“ Italien die faschistische Zuwanderungspolitik unbefangen weiter.</p>
<p>Mit dem „Pariser Vertrag“ von 1946 hatte sich Rom verpflichtet gehabt, der Provinz Bozen und den „benachbarten zweisprachigen Gemeinden der Provinz Trient“ eine autonome Gesetzgebung und Verwaltung zu gewähren.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Gewährt wurde diese Autonomie schließlich der Großregion „Trentino-Alto Adige“, in deren Regionalparlament 15 Südtiroler Abgeordnete von einer 33köpfigen italienischen Mehrheit dominiert waren. Damit wurde der Sinn der Autonomie in sein Gegenteil verkehrt. Die Südtiroler erhielten lediglich eine Subautonomie. Diese „Provinzialautonomie“ war jedoch nur eine Augenauswischerei, denn den Südtirolern wurden lediglich 17 Sachgebiete der allgemeinen Verwaltung zugebilligt. Die Übertragung dieser Kompetenzen sollte laut Gesetz erfolgen, nachdem die italienische Regierung dafür Durchführungsbestimmungen erlassen habe.</p>
<p>Diese Durchführungsbestimmungen wurden jedoch in der Folge lediglich für drei vollkommen bedeutungslose Sachgebiete erlassen. Vom Südtiroler Landtag beschlossene Provinzialgesetze wurden der Reihe nach von der italienischen Regierung annulliert.</p>
<p>Die Provinz Bozen besaß darüber hinaus keine Finanzhoheit und kein Landeseigentum.</p>
<p>Vor allem aber blieben die verwaltungsmäßigen Instrumente der staatlich geförderten Zuwanderung von Italienern in italienischer Hand. Dies betraf die Gebiete Schulwesens, des sozialen Wohnbaues, der Stellen im öffentlichen Dienst und der Arbeitsmarktverwaltung.</p>
<p>In den Arbeitsämtern saßen Italiener und wiesen die offenen Arbeitsstellen wiederum Italienern zu.</p>
<p>Nach 1945 wurden in Bozen mehr Sozialwohnungen gebaut, als unter den Faschisten. Fast alle wurden Italienern zugeteilt.</p>
<p>Tausende junge Südtiroler, unter ihnen viele nicht erbberechtigte jüngere Bauernsöhne, mußten auf der Suche nach Arbeit und Wohnung ins Ausland abwandern, während sich aus dem Süden Scharen von Einwanderern in das Land ergossen.</p>
<p>Rom betrieb die Politik der 51 Prozent. Man strebte eine italienische Mehrheit im Lande an, um das Land endgültig zu italianisieren und die Südtiroler wirtschaftlich, kulturell und sozial an die Wand zu drücken.</p>
<p>Die im „Pariser Vertrag“ von 1946 vorgesehene Rückführung der Deutschlandoptanten von 1939 (damals waren die Südtiroler vor die brutale Wahl zwischen Heimat und Volkstum gestellt worden), wurde von den italienischen Stellen nach Kräften sabotiert, von etwa 70.000 Optanten konnten nur an die 15.000 wieder in ihre Heimat zurückkehren.</p>
<p><strong>Der Corrias-Plan: Die Politik der 51 Prozent</strong></p>
<p>Es war ausgerechnet der italienische Botschafter in Wien, Angelo Corrias, der einen Plan zur noch rascheren Herbeiführung einer italienischen Mehrheit in Südtirol entwickelte. Einer Mehrheit, welche die Südtiroler zur rechtlosen und rasch zu assimilierenden Minderheit machen sollte.</p>
<p>Der faschistische Karrierediplomat Corrias hatte den Umbruch zu Kriegsende unbeschadet überstanden und war vor seiner Botschaftertätigkeit in Wien bis zum Jahre 1955 Generaldirektor der Wirtschaftsabteilung im Außenministerium gewesen. Aus dieser Zeit rührten seine ausgezeichneten Beziehungen zur italienischen Großindustrie her.</p>
<p>Als Botschafter in Wien war es vor allem seine Aufgabe, die österreichische Bundesregierung hinsichtlich der italienischen Absichten in der Südtirolfrage nach Möglichkeit einzulullen. Hierbei wurde er nicht müde, seine persönliche Freundschaft mit österreichischen Politikern zu betonen.</p>
<p>Hinter den Kulissen entwickelte er jedoch einen Plan, wie durch einen stufenweisen Ausbau der von den Faschisten errichteten Industriezone in Bozen und die darauf folgende Errichtung einer Mittel- und Kleinindustrie noch mehr Arbeitskräfte aus dem Süden in das Land gezogen werden könnten, um die Majorisierung der Südtiroler zu vollenden.</p>
<p>Am 25. Jänner 1956 besprach Corrias diesen Plan mit dem italienischen Generalkonsul in Innsbruck, Mario Paulucci, bei einem Treffen in Wien.</p>
<p>Corrias führte aus, daß er italienische Industriekreise für sein Vorhaben gewinnen wolle und zu diesem Zweck demnächst eine Besprechung mit Industriellenkreisen führen werde. Er wolle auch seine gute Freundschaft zu Verteidigungsminister Paolo Emilio Taviani ausnutzen, um mithilfe von NATO-Aufträgen die Lancia-Automobilfabrik in Bozen auszubauen. Man müsse aber behutsam und schrittweise vorgehen, um die Südtiroler Volkspartei nicht all zu sehr zu reizen.</p>
<p>Paulucci faßte den Gesprächsinhalt in einer Denkschrift an das 1. Büro der Politischen Abteilung des italienischen Außenministeriums zusammen und nannte den Plan begeistert <em>„la politica del 51 percento“.</em> (Siehe dazu: Rolf Steininger: „Südtirol zwischen Diplomatie und Terror 1947 &#8211; 1969“, Bd. 1, Bozen 1999, S. 234)</p>
<p>Es war in der Folge der Aufmerksamkeit und Sensibilität der Südtiroler Volkspartei und der Loyalität Österreichs gegenüber den Südtirolern zu verdanken, daß die politische Entwicklung einen anderen als den von Corrias gewünschten Verlauf nahm.</p>
<p><strong>Ein aufrüttelnder „Spiegel“-Artikel</strong></p>
<p>Auch ohne Umsetzung des „Corrias“-Plans hatte sich die Situation in Südtirol dramatisch entwickelt. Am 5. Oktober 1955 veröffentlichte das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ einen alarmierenden Bericht unter dem Titel „König Laurins Rückkehr“ über die Zustände in Südtirol. Darin hieß es:</p>
<p><em>„Seit Frühjahr dieses Jahres aber kommt aus dem ehemals fast rein deutschsprachigen Südtirol immer dringlicher der Ruf, das Deutschtum jenseits des bis zu 3000 Meter sich erhebenden Alpenkamms könne nicht viel länger mehr ‚aushalten‘. </em></p>
<p><em>Mitte Juli sagte der Tiroler Abgeordnete im italienischen Parlament, Dr. Karl Tinzl, daß seine Volksgruppe vom ‚Frieden des Todes‘ bedroht sei. </em></p>
<p><em>Auf Tinzls Klage hin machte sich der römische Korrespondent der schwedischen Tageszeitung ‚Dagens Nyheter‘, Dr. Agne Hamrin, nach Bozen auf. Was er dabei entdeckte, war dies: ‚In zwanzig Jahren dürfte die alteingesessene Bevölkerung (Südtirols) verdrängt sein.‘ </em></p>
<p><em>Italiens Entnationalisierungs-Politik in Südtirol ist seit 1945 behutsamer geworden, keineswegs aber &#8211; wie Dr. Hamrin beobachtete &#8211; weniger entschlossen und weniger wirksam. ‚In Südtirol, der früheren österreichischen Provinz, die seit 1919 zu Italien gehört‘, schrieb Hamrin, ‚geht eine Umwandlung vor sich, die die deutschsprachige Minderheit des Landes und deren kulturelle Überlieferung langsam abzuwürgen droht.‘“</em></p>
<p><em>Wie sich diese „Umwandlung“ zahlenmäßig auswirkte, beschrieb „Der Spiegel“ wie folgt:</em></p>
<p><em>„Bei der letzten Volkszählung unter österreichischer Ägide im Jahre 1910 lebten in Südtirol 224.000 Deutschsprachige, 17.000 Ladiner und 6.000 Italiener. Daß diese Zählung korrekt war, bestätigte die erste italienische Personenstands-Aufnahme im Jahre 1921.·Sie registrierte 192.000 Deutsprachige, 17.000 Ladiner·und 27.000 Italiener. </em></p>
<p><em>Heute gibt es rund 216.000 Deutschsprachige in Südtirol, also trotz des hohen Geburtenzuwachses der vorwiegend bäuerlichen Volksgruppe etwa 8.000 weniger als im Jahre 1910. Die italienische Bevölkerung dagegen ist seit dem Ende des ersten Weltkrieges um das rund 17fache gewachsen, nämlich von 6.000 auf 120.000. </em></p>
<p><em>Daß dieser langsame Überwanderungs-Feldzug der Italiener sich keineswegs auf die faschistische Zeit (1922 bis 1943) beschränkt, geht daraus hervor, daß sich von den heute in Südtirol ansässigen Italienern etwa 50 Prozent &#8211; nämlich 50.000 bis 60.000 &#8211; erst nach 1945 niedergelassen haben. </em></p>
<p><em>Das Ringen, das sich in diesen Ziffern abzeichnet, ist ein ergreifender und zugleich völlig unzeitgemäßer Vorgang, zu dem es in der westeuropäischen Geschichte der letzten Jahrzehnte keine Parallele gibt. Hineinreichend in eine Epoche, in der eine übernationale Ordnung Europas immer mehr zu einer zwingenden Notwendigkeit wird, konfrontiert dieses Ringen die Südtiroler mit der schier krankhaften, nach dem Wort eines- österreichischen Politikers ‚letztlich nur mit dem romanischen Hahnenstolz‘ zu erklärenden Begierde der Italiener, die deutsche Volksgruppe biologisch und kulturell zu assimilieren.“ </em></p>
<p>Einen „<em>geräuschlos arbeitenden Volksmord-Mechanismus“ </em>nannte „Der Spiegel“ die italienische Entdeutschungspolitik, welche mittels einer <em>„künstlichen Industrialisierung Südtirols &#8230; dafür sorgt, daß immer neue Massen italienischer Arbeiter in Südtirol Fuß fassen können. Diese ständige Zuwanderung wird auch von den Arbeitsämtern gedeckt.“</em></p>
<p><em>„Das deutschsprachige Element“,</em> berichtete „Der Spiegel“ weiter, <em>„wird von der Industrie langsam in die Seitentäler und Berge abgedrängt.“</em></p>
<p>Zu diesem Zwecke werde in Fortführung von Mussolinis Entnationalisierungspolitik das fruchtbare Bauernland in den Tallagen mittels eines immer noch in Kraft befindlichen faschistischen Gesetzes systematisch enteignet, wobei die Entschädigungen willkürlich festgesetzt würden.</p>
<p>Die Südtiroler waren sich zu diesem Zeitpunkt ihrer existenziellen Bedrohung durchaus bewußt. Am 3. März 1956 erklärte der Südtiroler Parlamentsabgeordnete Dr. Karl Tinzl auf der Landesversammlung der Südtiroler Volkspartei (SVP):</p>
<p><em>„Der Pariser Vertrag kann seinem Sinn und Zweck nach erst als erfüllt angesehen werden, wenn die Bedrohung unseres Lebens durch Zuwanderung aufgehört hat.“</em></p>
<p>Die Landesversammlung stellte dazu in einer Resolution fest<em>, „daß infolge Zuwanderung die Überfremdung im eigenen Land ein Ausmaß angenommen hat, das den Zweck, für den der Pariser Vertrag abgeschlossen wurde, zu vereiteln droht.“</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erster Protest Österreichs</strong></p>
<p>Diese Politik führte zu einem ersten österreichischen Protest. Ein Memorandum der österreichischen Bundesregierung vom 8. Oktober 1956 betonte, daß der Zusammenschluß Südtirols (Provinz Bozen) mit dem Trentino zu einer gemeinsamen autonomen Region Trentino-Alto Adige Inhalt und Geist des Pariser Vertrages widerspreche, welcher eine Autonomie für Südtirol allein vorgesehen habe. Durch die Subautonomie für die Provinz Bozen habe diese nämlich nur Gesetzgebungsbefugnisse auf 17 minder wichtigen Sachgebieten erhalten und auch dort würden die Landesgesetze von Rom meistens zur Abänderung zurückverwiesen, bevor sie endlich genehmigt würden. Auf anderen Sachgebieten würde die Gesetzgebungsbefugnis der Provinz durch Nichterlaß staatlicher Durchführungsbestimmungen gezielt lahmgelegt.</p>
<p>Auf die autonome Regionalgesetzgebung hingegen hätten die Südtiroler angesichts ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit so gut wie keinen Einfluß.</p>
<p>Das Memorandum zeigte auch das Ausmaß der staatlich gesteuerten Zuwanderung auf und wies darauf hin, dass der Anteil der Italiener in Südtirol von 3 Prozent im Jahre 1910 bereits auf 34 Prozent im Jahre 1951 gestiegen war.</p>
<p>Von einer Gleichberechtigung der einheimischen Bevölkerung mit den italienischen Zuwanderern bei der Einstellung in öffentliche Ämter sei keine Rede.</p>
<p>In der staatlichen Verwaltung der Provinz Bozen waren damals, wie das Memorandum nachwies, je nach Sachgebiet zwischen 78,9 und 93,5 Prozent der Beamten Italiener.</p>
<p>Es ging aber nicht nur um die Besetzung öffentlicher Stellen, sondern auch um die Vergabe von geförderten Sozialwohnungen und um die Vergabe von Arbeitsplätzen durch das Arbeitsamt. Während immer mehr Italiener in Südtirol Wohnung und Arbeit erhielten, mußten immer mehr junge Südtiroler Arbeit und Brot im Ausland suchen.</p>
<p>Das österreichische Memorandum verlangte in mehr als maßvoller Weise nun keineswegs die Unterbindung weiterer Zuwanderung, sondern lediglich <em>„die Unterlassung von Maßnahmen, die eine Zuwanderung künstlich fördern.“</em></p>
<p>Von der im Pariser Vertrag festgelegten Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache, so das Memorandum, könne nicht gesprochen werden. Auch die Gerichtssprache sei ausschließlich italienisch.</p>
<p>Die italienische Seite wies in einem mit 13. Jänner 1957 datierten eigenen Memorandum alle österreichischen Vorwürfe als völlig unbegründet zurück.</p>
<p><strong>Flammenschrift an der Wand</strong></p>
<p>Das Ergebnis der Südtiroler Landtagswahlen von 1956 war ebenfalls alarmierend. Die Südtiroler Volkspartei hatte als deutsch-ladinische Sammelpartei 64,4 Prozent Stimmen erhalten und die Zahl der italienischen Stimmen war auf 35,5 Prozent angewachsen. Es war den Südtirolern nunmehr klar, dass die ,,demokratische“ Republik Italien gnadenlos das Entnationalisierungsprogramm der Faschisten zu vollenden gedachte. Zum zweiten Mal waren die Südtiroler nun nach der Faschistenzeit Opfer eines gigantischen staatlichen Anschlages auf Leben und Bestand ihrer Volksgruppe.</p>
<p>Eine Gruppe junger Männer rund um den Druckereiangestellten Hans Stieler verübte darauf hin erste Demonstrationsanschläge, um die europäische Öffentlichkeit auf das aufmerksam zu machen, was in Südtirol vor sich ging.</p>
<p>Hier wurde die alte faschistische Politik der Landnahme für italienische Neusiedler und der Verdrängung der Einheimischen, wie sie bereits während des Weltkrieges in Nordafrika, Slowenien, Kroatien und auf griechischen Inseln praktiziert worden war, ungeniert fortgesetzt. Und Europa schwieg dazu, denn Italien gehörte seit seinem Bündnisverrat von 1943 zu den „Siegermächten“ des Weltkrieges und war den Westalliierten als Nato-Verbündeter unentbehrlich.</p>
<p>Hans Stieler und seine Mitstreiter wurden verhaftet und teilweise schwer gefoltert. Sie gingen in den Kerker.</p>
<p><strong>Der „Befreiungsausschuß Südtirol“ (BAS) entsteht</strong></p>
<p>Mit den Aktionen der Stieler-Gruppe hatten sich späteren dramatischen Ereignisse bereits als Flammenschrift an der Wand angekündigt.</p>
<p>Die Anfänge der Südtiroler Widerstandsbewegung BAS reichen bis in diese Zeit zurück. Hans Stieler und seine Freunde hatten geplant gehabt, die Widerstandsbewegung über das ganze Land auszubreiten.</p>
<p>Nun mußten andere an ihre Stelle treten. Um den Frangarter Kaufmann Sepp Kerschbaumer, der in seinem Heimatort die verbotene rot-weisse Tiroler Fanhne hißte und dafür 10 Tage Gefängnis ausfaßte, entstand eine weit über das Land verzweigte Untergrundstruktur, die auf ersten Flugblättern als „Befreiungsausschuß Südtirol“ (BAS) firmierte, zunächst aber nur Flugblattpropaganda betrieb.</p>
<p><strong>Neue Massenzuwanderung angekündigt &#8211; das Faß läuft über</strong></p>
<p>Die italienische Südtirol-Politik verfolgte unbeirrt weiter ihre Politik der 51 Prozent. Am 1. Oktober 1957 schickte der italienische Arbeitsminister Togni ein Telegramm an den italienischen Bürgermeister von Bozen und teilt ihm mit, dass die Regierung die Gelder für den Bau von 5.000 neuen Wohneinheiten &#8211; eines ganzen Stadtviertels in Bozen &#8211; zur Ansiedlung neuer italienischer Zuwanderer genehmigt habe.</p>
<p>Das Ausmaß der Bedrohung war in Südtirol den Politikern schnell klar. Bis zum Jahre 1957 waren in ganz Südtirol 4.100 staatlich geförderte Volkswohnungen gebaut worden, von denen nur 216 an deutsche und ladinische Südtiroler vergeben worden waren. Das Gros der Wohnungen war als Instrument der Unterwanderung eingesetzt worden. Und nun sollen es 5.000 neue geförderte Wohnungen allein in der Stadt Bozen sein.</p>
<p>In Südtirol kam es nun zur Eskalation. Die „Dolomiten“ veröffentlichten am 16. Oktober 1957 einen flammenden Protest auf dem Titelblatt unter der Schlagzeile: <em>„Das Deutschtum in Bozen völlig abgewürgt – Rom scheut keine Gelder, um neue Italiener anzusiedeln.“</em></p>
<p><strong>Beschluß zur Abhaltung einer Volkskundgebung</strong></p>
<p>Am 26. Oktober faßte die Landesleitung der SVP den Beschluß zur Abhaltung einer Volksversammlung, deren Zweck die Landesleitung wie folgt bekannt gab:</p>
<p><em>„Der Parteiausschuß hat die Zuweisung von 2,5 Milliarden Lire für die Schaffung eines neuen Wohnviertels in Bozen zum Anlaß genommen, die gesamte volkstumspolitische Lage der Südtiroler Volksgruppe zu überprüfen. </em></p>
<p><em>Er hat beschlossen, das Südtiroler Volk zu einer allgemeinen Stellungnahme über die Grundfragen seines Daseins auf dem angestammten Heimatboden, insbesondere im Zusammenhang mit der Durchführung des Pariser Vertrages aufzurufen.“</em></p>
<p>Am 27. Oktober beschloß der Parteiausschuß, diese Kundgebung gegen die <em>„Überfremdung des Heimatbodens und die Nichterfüllung des Pariser Vertrages“</em> am 17. November auf dem Platz vor dem Landhaus in Bozen abzuhalten. Die Kundgebung wurde ordnungsgemäß bei der Polizeidirektion – der Quästur – angemeldet.</p>
<p><strong>„Wogegen wir uns wehren müssen &#8230;“</strong></p>
<p>Am 28. Oktober 1957 veröffentlichte die Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ einen Leitartikel, in welchem unter dem Titel Ein Notruf“ dargelegt wurde, worum es ging:</p>
<p><em>„Wogegen wir uns wehren und wehren müssen im Interesse unseres Volkes, das ist die Tatsache, daß auf Grund der heutigen gesetzlichen Bestimmungen der Zuteilung dieser Wohnungen die Südtiroler nie in den Genuß einer solchen ‚sozialpolitischen Maßnahme‘ kommen können. </em></p>
<p><em>Das heutige Zuteilungssystem schließt nicht nur die Südtiroler infolge ihrer verschiedenen sozialen Struktur von der Wohnungszuteilung vollkommen aus &#8230; Die neuen Wohnungen kommen einzig und allein den Letztzugewanderten zugute und lenken einen neuen Strom von Zuwanderern in die Stadt.“</em></p>
<p>Am 9. November 1957 schilderten die „Dolomiten“ die herrschende Stimmung im Volk:</p>
<p><em>„Das Deutschtum wird sozial erdrosselt. &#8230; Wir haben es nun einmal satt, daß in Bozen dauernd Hunderte von Wohnungen für Rovigoten, Lombarden, Trentiner, Neapolitaner und Calabresen geschaffen werden und unsere Leute wie Bettler vor den Toren der Stadt bleiben müssen. Wir sind es satt, daß man Industrien aufbaut, die keinem der Landeskinder Brot geben, sondern nur solchen, die aus allen Teilen Italiens zuwandern. Baut Industrien und Wohnungen für die Rovigoten in Rovigo, sie schreien dort danach und werden euch dankbar sein. In Südtirol aber baut solche Industrien und solche Wohnungen, die den Südtirolern zugute kommen. Das wollen wir.“ </em></p>
<p><strong>Kundgebung in Bozen verboten</strong></p>
<p>Das Vorhaben der SVP-Parteileitung löste in Rom Alarm aus. Bislang hatte man alle Südtiroler Beschwerden als das Werk einiger unverantwortlicher Scharfmacher hingestellt. Und nun sollte eine Großkundgebung der versammelten internationalen Presse zeigen, daß das Volk hinter diesen Forderungen stand?</p>
<p>Das durfte nicht sein.</p>
<p>Am 12. November 1957 verboten die Quästur und das Regierungskommissariat – eine Art römische Statthalterei in Bozen – <em>„aus Gründen der öffentlichen Sicherheit</em>“ die Abhaltung der Kundgebung auf dem Landhausplatz in Bozen. Darauf hin schlug die Südtiroler Volkspartei den weitab vom Stadtzentrum gelegenen Sportplatz vor. Auch für diesen Standort wurde umgehend das Verbot ausgesprochen. Wie der Regierungskommissär Dr. Sandrelli gegenüber dem SVP-Obmann Dr. Magnago das Verbot begründete, schilderten die „Dolomiten“ am 13. November 1957 ihren Lesern so:</p>
<p><em>„Er habe vorhin mit den Vertretern der italienischen Parteien in Bozen eine Aussprache gehabt und diese hätten ihm keine befriedigenden Zusicherungen gegeben, daß die Kundgebung auf dem Sportplatz nicht gestört würde.“</em></p>
<p>Tatsächlich hatten die Neofaschisten angekündigt gehabt, sie würden am <em>„selben Tag, zur selben Stunde und am selben Orte“</em> eine Gegenkundgebung abhalten.</p>
<p>Nun sah sich die Südtiroler Volkspartei gezwungen, die Kundgebung außerhalb der Stadt Bozen abzuhalten. Man wählte das auf einer Anhöhe über der Etsch aufragende Schloß Sigmundskron.</p>
<p>Damit die Veranstaltung nicht auch dort verboten werde, gab Dr. Silvius Magnago dem Regierungskommissär sein Wort, daß die Kundgebungsteilnehmer nicht nach Bozen marschieren würden.</p>
<p><strong>In der eigenen Landeshauptstadt zu Rechtlosen geworden</strong></p>
<p>Die „Dolomiten kommentierten“ am 13. November 1957 in einem Leitartikel unter dem Titel <em>„Faschistenbeil über Südtirol“</em> die Willfährigkeit des Regierungskommissariates gegenüber den Neofaschisten. Darin hieß es:</p>
<p><em>„Im stillen Kämmerlein waren sich Neufaschisten und Democrazia Cristiana völlig einig darüber, daß man die Südtiroler nicht nach Bozen kommen lassen dürfe; daß die heutige ‚Italianita‘ der vor 30 Jahren noch rein deutschen Stadt Bozen durch eine Protestkundgebung der Südtiroler gegen diese Überfremdung Schaden leiden könnte. </em></p>
<p><em>Wir wußten immer schon und wurden nicht müde, es immer und immer wieder aufzuzeigen, daß trotz aller Abschwörungen an den Faschismus die Demokratie in Südtirol eine Fassade ist. Vielleicht glauben viele, wir übertreiben. Aber selbst der größte Optimist wird sich überzeugen müssen, daß in Südtirol die demokratischen Spieleregeln – reiner Schein sind. &#8230; Wir Südtiroler müssen zur Kenntnis nehmen, daß wir in der Landeshauptstadt schon zu Rechtlosen geworden sind, die sich nicht mehr mucken dürfen. </em></p>
<p><em>Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß man durch eine sozial getarnte Wohnbaupolitik und durch Vorenthaltung der Arbeitsmöglichkeiten uns im ganzen Land zu Rechtlosen machen will.</em></p>
<p><em>Bozen, das alte deutsche Bozen, wird für die Südtiroler verriegelt. &#8230;</em></p>
<p><em>Wir wissen &#8230; seit heute, daß der italienische Staat vor den faschistischen Kräften in Südtirol kapituliert hat, vor den offenen und versteckten Kräften eines überholten Nationalismus. &#8230;</em></p>
<p><em>Um des Wohles unseres Volkes willen müssen wir auf der Kundgebung in Schloß Sigmundskron so laut und deutlich reden, daß Italien gezwungen wird, das Faschistenbeil, das seit heute ganz offiziell wieder über Südtirol regiert, endgültig herunterzuholen.“</em></p>
<p><strong>Verbot des Volksgruppenkongresses – Verbot der SVP-Parteifahne</strong></p>
<p>Am 14. November 1957 gab das Kopenhagener Generalsekretariat der „Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen“ über die Deutsche Presse-Agentur (DPA) bekannt:</p>
<p><em>„Die italienische Regierung hat der ‚Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen‘ mitgeteilt, sie könne nicht genehmigen, daß der für Bozen geplante achte europäische Volksgruppenkongreß auf italienischem Boden veranstaltet werde. </em></p>
<p>Dazu vermerkten die „Dolomiten“, daß die <em>„Europäische Maske“</em> Italiens nun gefallen sei.</p>
<p>Am gleichen Tag teilte der Regierungskommissär Dr. Sandrelli dem Obmann der SVP, Dr. Silvius Magnago das Verbot der Parteifahne der Südtiroler Volkspartei mit, welche in den Tiroler Farben Weiß-Rot gehalten war und ein Edelweiß in der Mitte zeigte.</p>
<p>Weil diese Farben auch <em>„die Fahne des österreichischen Landes Tirol darstellen“,</em> hieß es in dem Dekret des Regierungskommissariats, <em>„hält der Regierungskommissär dafür, daß deshalb einer italienischen Vereinigung, die nicht einen öffentlichen Rechtscharakter hat, der Gebrauch dieser Fahne zu verbieten sei, der eine nicht ganz klare symbolische Bedeutung anhaftet, so daß sie geeignet ist, schwere Störungen der öffentlichen Ordnung hervorzurufen. </em></p>
<p><em>Da anläßlich der bevorstehenden öffentlichen Kundgebungen der genannten Partei die Ergreifung von Maßnahmen dringlich ist, verfügt der Regierungskommissär &#8230; daß der Südtiroler Volkspartei jeder Gebrauch der oben beschriebenen Fahne in der Öffentlichkeit verboten ist.“ </em></p>
<p><strong>Der Aufbruch des Volkes</strong></p>
<p>Der 17. November 1957 brach an. Wie die „Dolomiten“ einen Tag später berichteten, hatte der Massenzustrom zur Kundgebung alles bisher <em>„in Südtirol Dagewesene verblassen“</em> lassen.</p>
<p><em>„Wer von 9 bis 10 Uhr an den Straßenkreuzungen um Bozen stand, der konnte sehen, daß an diesem Sonntag ein ganzes Volk aufgebrochen war, um seine natürlichen und verbrieften Rechte zu fordern. </em></p>
<p><em>Kolonne um Kolonne der Fahrzeuge rollte ohne Unterbrechung heran. Heran aus allen Richtungen und aus allen Tälern. Sie kamen in Omnibussen, sie kamen in Privatautos, sie kamen mit ihren Motorrädern und Rollern, sie kamen auf Fahrrädern und sie kamen – zu Fuß. </em></p>
<p><em>Jedes Bergdorf hatte genau so seine Vertreter entsandt wie die Marktflecken und die Städte in den Talebenen. </em></p>
<p><em>Sie kamen aus allen Ständen und Berufsschichten: Bauern, Arbeiter, Handwerker, Kaufleute, Akademiker und vor allem kam die Jugend, die Zukunft unseres Volkes. </em></p>
<p><em>Die Jugend, die die Fahne für Gerechtigkeit und Freiheit mit neuer Kraft aufgenommen hat und weitertragen wird. </em></p>
<p><em>Sie kamen ohne viel Aufhebens mit der selbstverständlichen Gelassenheit jener, die wissen, daß sie das Recht auf ihrer Seite haben, daß die Heimat aber verlange, daß man den Ruf nach dem Recht laut und deutlich aller Welt künden müsse.“</em></p>
<p><strong>Der Tag von Sigmundskron</strong></p>
<p>Unter dieser Überschrift berichteten die „Dolomiten“ über den Ablauf der Volkskundgebung des 17. November 1957:</p>
<p><em>„Südtirol! Der strahlende Glanz dieses Wortes spiegelte sich tausendfach in einem unvergeßlichen Tag. </em></p>
<p><em>Was der Himmel uns geschenkt hat, das Heimatland, lag ausgebreitet im milden Licht eines wundervollen Herbstmorgens, auf daß wir uns seiner Schönheit freuten, seines Besitzes voll und innig bewußt wurden, in diesem Bewußtsein uns selbst erkannten und mit der Würde uns der Kraft,die das natürliche Recht verleiht, den Willen zur Verteidigung des ererbten Bodens kundgeben, den Protest gegen seine Überfremdung zum Ausdruck bringen konnten. </em></p>
<p><em>35.000 Südtiroler versammelten sich auf dem etschumschlungenen Felsen von Sigmundskron im Herzen des Landes, vor den Toren der Stadt Bozen, aus der man sie verwiesen hatte, und die Erinnerung an die mächtige Kundgebung von 1946 (Anm.: Kundgebung für den Anschluß an Österreich) verblaßte vor dieser noch größeren, noch stärkeren Demonstration der Einigkeit und der Entschlossenheit unseres Volkes. </em></p>
<p><em>Sie versammelten sich – nein, sie strömten zusammen: dies ist das einzig treffende Wort für das, was man gestern in Sigmundskron gesehen hat &#8230; </em></p>
<p><em>Alle Mauern, Türme und Zinnen des Schlosses waren von der Jugend bereits besetzt worden. </em></p>
<p><em>Sie hatte die (verbotenen) Tiroler Landesfarben gehißt und aus dem Burghof, wo die Grieser Musikkapelle spielte, klangen den Neuankommenden die vertrauten Heimatlieder entgegen:</em></p>
<p><em>Von Sigmundskron der Etsch entlang bis zur Salurner Klaus &#8230;</em></p>
<p><em>Wer im Schloßhof nicht mehr Platz fand, stieg auf die Mauern, auf die Türme, die Dächer, die Felsen, wo schließlich bis zum äußersten Rand heraus jeder Zoll besetzt war. </em></p>
<p><em>In der Mitte des Hofes stand das Rednerpult, von einem aus Blüten zusammengesetzten Tiroler Adler geschmückt. </em></p>
<p><em>Davor hatten sich die vielen Vertreter österreichischer, deutscher und italienischer Zeitungen niedergelassen. Tafeln und Spruchbänder sagten ihnen, was die Teilnehmer an dieser Kundgebung bewegte. Hier einige der Aufschriften: </em></p>
<p><em>‚Quo vadis? Südtirol ad victoriam!‘; ‚Los von Trient‘; ‚Aus mit der Zuwanderung‘; ‚Wohnungen den Südtirolern‘; ‚Landesautonomie für Südtirol‘; ‚Südtirol vor die Uno!‘; ‚Schutz vor 48 Millionen‘; ‚Drohungen sind nutzlos‘; ‚Selbstbestimmung oder Selbstregierung‘; ‚Schluß mit der Scheinautonomie‘; ‚SOS – Volk in Not‘; ‚Die Kolonie Südtirol ruft nach dem Selbstbestimmungsrecht!‘;“,Mander, es ist Zeit‘; ‚Tirol den Tireolern – weniger Worte, mehr Taten‘; „Brüder im Norden, helft!‘; ‚Hier ist Südtirol‘. </em></p>
<p><em>Als einige der Jungen neben den vielen Fahnen, die im Schloß bereits hingen (zwei schwebten sogar an Ballonen über den Himmel) noch eine auf ein Türmchen hißten, gab es den ersten Applaus.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Der Leidensweg eines Volkes</strong></p>
<p><em> </em></p>
<p>Als erster Redner sprach Georg Pircher, der Hofmann-Bauer aus Lana, dessen Sohn vier Jahre später als Südtiroler Freiheitskämpfer verhaftet, schwer gefoltert und dann zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt werden sollte. Er sagte:</p>
<p><em>„Liebe Landsleute! Ich tue sonst nicht oft den Hut ab, aber vor euch tu ich’s. Ich tu‘ es mit Stolz und Freude. </em></p>
<p><em>Wir sind aufgerufen zu einer Volkskundgebung, ihr habt zahlreich mit Begeisterung dem Ruf Folge geleistet. Eine Volkskundgebung findet erst statt, wenn der Mensch fast nimmer weiß, wo ein und wo aus, und deshalb sind wir heute hier zusammengekommen. Wir werden unseren Bedrückern offen und feierlich sagen, was unsere Wünsche und unsere Forderungen sind.“</em></p>
<p>Und dann sprach der Hofmann-Bauer die Jugend an und rief ihr zu:</p>
<p>„<em>Wir wollen ja nichts als unsere Heimat und unsere Arbeit.Wir wollen dies mit der Staqdt Bozen. Wir wollen frei sein, aber wir fürchten auch niemand &#8230; Wir werden am Ende der Kundgebung offen und feierlich vor aller Welt bekennen und fordern, was wir brauchen und wollen: Freiheit für Südtirol!“</em></p>
<p>Dann sprach ein junger Arbeiter aus Algund. Er wies darauf hin, daß vor allem die Südtiroler Arbeiter durch die staatliche Politik an die Wand gedrückt wurden. <em>„Unsere Existenzfragen sind brennend geworden. Es geht um vieles. Um die Arbeitsbeschaffung so vieler Kameraden, die als weichende Erben eine Existenz gründen müssen. Es geht um die Frage der Arbeiterwohnungen, der Wohnungen für die Arbeiterfamilien, die Wohnbaufürsorge in Stadt und Land.“</em></p>
<p>Die Hauptrede hielt der SVP-Parteiobmann Silvius Magnago. Er breitete – in dem Bewußtsein, daß durch die Präsenz der Medienvertreter erstmals eine große internationale Öffentlichkeit mithörte – das Nachkriegsschicksal Südtirols in allen Details aus. Er schilderte die Verlogenheit der römischen Politik, die gebrochenen Versprechungen, die Mißachtung des Pariser Autonomievertrages, die Kniffe und Winkelzüge der römischen Politik.</p>
<p>93 Prozent aller gebauten Wohnungen gingen an Italiener. Erst vor einigen Monaten habe der italienische Innenminister Tambroni erklärt: <em>„Bozen wird eine große Stadt werden.“</em> Natürlich eine italienische Stadt. Genau dasselbe habe vor Tambroni bereits Mussolini geäußert gehabt.</p>
<p>Schlimm stehe es um die bürgerlichen Rechte. Die im Pariser Vertrag verbriefte Gleichberechtigung der deutschen Sprache sei nicht durchgeführt und bei der Besetzung der Stellen würden ausnahmslos Italiener bevorzugt. Das funktioniere bis auf die unterste Ebene so:</p>
<p><em>„Selbst wenn im Gsieser Tal ein Briefträgerposten ausgeschrieben wird, richtet sich der</em> <em>Wettbewerb nicht an die einheimische Bevölkerung, sondern an alle Bewerber bis hinunter nach Palermo.“</em></p>
<p><em>„Wir müssen lauter werden!“, </em>rief Magnago<em>. „Deswegen sind wir heute zusammen gekommen, und wir können nur versichern, daß wir in Zukunft noch lauter werden, wenn man weiter schwerhörig bleibt.“</em></p>
<p>Es gelte, die im Pariser Vertrag für Südtirol verbriefte Autonomie einzufordern. Das bedeute <em>„Los von Trient“,</em> denn: <em>„Uns steht aufgrund des Pariser Vertrages eine Autonomie für Südtirol allein zu.“ </em></p>
<p>Dann appellierte Magnago an Österreich: <em>„Die italienische Taktik gegenüber Südtirol ist die Verschleppungstaktik &#8230; Wenn Italien aber glaubt, daß man damit unser Nationalgefühl einschläfern wird, dann werden sie sich täuschen &#8230; Bei dieser Gelegenheit darf ich die österreichische Regierung auffordern, noch energischer als bisher sich für die Durchführung des Pariser Vertrages einzusetzen und nicht alles auf die lange Bank schieben zu lassen. Sie muß die Verhandlungen zu einem Ergebnis führen oder andere Wege gehen. Die Österreicher dürfen nicht dem Charme der italienischen Politiker verfallen und sich nicht beschwichtigen lassen.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Die Resolution von Sigmundskron – Magnagos deutsches Ehrenwort</strong></p>
<p>Dann verlas Magnago eine Entschließung, in welcher alle Beschwerden und Forderungen nochmals knapp zusammen gefaßt waren.</p>
<p>Wörtlich hieß es darin, daß „Sinn und Zweck“ des Pariser Vertrages darin bestehe, <em>„Südtirol als deutsches Land seiner angestammten Bevölkerung in ihrer geschichtlich gewordenen Einheit zu erhalten. Das Südtiroler Volk stellt fest, daß dieser Sinn und Zweck bis heute nicht erfüllt, sondern eher in sein Gegenteil verkehrt worden ist &#8230;Das Südtiroler Volk sieht sich so, 11 Jahre nach Abschluß des Pariser Vertrages in seiner Existenz immer mehr bedroht.“</em></p>
<p>Die Entschließung forderte <em>„die Gewährung einer echten Autonomie für Südtirol als eigene Region mit der Sicherung des unbedingten Vorrechtes auf Arbeit und Wohnung für die einheimische Bevölkerung“</em>, die Gleichberechtigung der deutschen Sprache im öffentlichen Leben und Zugang zu den öffentlichen Stellen für die Südtiroler.</p>
<p>Abschließend hieß es in der Resolution: <em>„Sollten unmittelbare Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, so fordern wir Österreich schon heute auf, vor den geeigneten internationalen Instanzen Recht und Gerechtigkeit für Südtirol zu verlangen.“</em></p>
<p>Die Versammlung stimmte mit lautem Zuruf zu. Dann erklang das Andreas Hofer-Lied, ergriffen nahmen die Kundgebungsteilnehmer ihre Kopfbedeckungen ab.</p>
<p>Der Heimweg der 35.000 vollzog sich in Ruhe und Ordnung. Es kam zu keinen Übergriffen, zu keinen Pöbeleien gegen Italiener.</p>
<p>Als zahlreiche Teilnehmer riefen, nun müsse man nach Bozen marschieren, rief Magnago in die Menge zurück, er habe den Behörden sein <em>„deutsches Wort</em>“ gegeben, daß es zu einer solchen Konfrontation nicht kommen werde. <em>„Ich bitte euch, dieses mein deutsches Wort einzuhalten, denn das deutsche Wort hat bei uns immer noch Gültigkeit gehabt.“</em></p>
<p>Der Marsch auf Bozen unterblieb. Wer weiß, was geschehen wäre, hätte sich die Menge in Richtung Talferstadt in Bewegung gesetzt.</p>
<p>In Rom waren 4.000 Carabinieri, ausgerüstet mit Stahlhelmen und Maschinenpistolen, aufmarschiert. Wasserwerfer standen in Bereitschaft. In den Kasernen waren die Armeeeinheiten alarmiert, Panzerfahrzeuge waren fahrbereit.</p>
<p>Ein Zug der 35.000 nach Bozen hätte den massierten Einsatz dieser Mittel nach sich gezogen. Die Folgen wären unabsehbar gewesen.</p>
<p><strong>Der BAS tritt erstmals auf &#8211; </strong></p>
<p>Von den auf der Kundgebung angesprochenen Taten war Südtirol nicht mehr weit entfernt und auch die zur Hilfe aufgeforderten Brüder im Norden sollten dabei ihre Rolle spielen. Der Frangarter Kaufmann Sepp Kerschbaumer sammelte bereits verschworene Mitkämpfer für den im Entstehen befindlichen „Befreiungsausschuß Südtirol“ (BAS), der aus Österreich und später auch aus der Bundesrepublik Deutschland Unterstützung durch hochgesinnte Idealisten erhalten sollte.</p>
<p>Unter der Menge wurden von Sepp Kerschbaumer verfasste BAS-Flugblätter verteilt, in denen es hieß: <em>„Landsleute! Noch nie in den fast 40Jahren italienischer Herrschaft hat sich unser Volk in einer so gefährlichen Lange befunden wie heute. Was dem Faschismus in nahezu 20 Jahren mit gewaltsamen Unterdrückungsmethoden nicht gelungen ist, hat das demokratische Italien in nahezu 10 Jahren beinahe erreicht. </em></p>
<p><em>Trotz des Pariser Vertrages! </em></p>
<p><em>Noch 10 Jahre‘christlich-demokratische‘ Herrschaft in Südtirol und sie haben es erreicht, was sie sich von Anfang an zum Ziele gesetzt haben: Die Südtiroler im eigenen Lande in die Minderheit zu drängen &#8230;</em></p>
<p><em>Landsleute ! Es ist fünf vor zwölf &#8230;</em></p>
<p><em>Südtirol erwache! Rüstet euch zum Kampf! Zum Kampf um unsere Existenz“ Es geht um Sein oder Nichtsein unseres Volkes! Es geht um den Bestand unserer Kinder, unserer Kindeskinder!</em></p>
<p><em>Frei wollen wir wieder werden in unserem Landes, frei wie unsere Vorväter es gewesen über 1000 Jahre im deutschen Südtirol!“</em></p>
<p>Luis Amplatz,. ein Mitverschworener Kerschbaumers, hatte unter dem Jubel der Menge die verbotene Tiroler Fahne entrollt. Andere Aktivisten des BAS hatten dies ebenfalls getan. Ganz Sigmundskron war mit den verbotenen Tiroler Fahnen beflaggt worden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sigmundskron war die Wende gewesen</strong></p>
<p>Die gewaltige Volkskundgebung von Sigmundskron brachte die entscheidende Wende für Südtirol. Die erste Auswirkung war ein wieder erstarktes Selbstbewußtsein der deutschen und ladinischen Volksgruppe. Der Tag von Sigmundskron hatte den Südtirolern das stolze Gefühl gegeben, daß sie nicht untergehen würden, wenn sie zusammenhielten.</p>
<p>Daß die österreichische Regierung zu einer klareren und entschiedeneren Haltung in der Südtirolfrage gelangte, war eine Folge der ausführlichen Berichterstattung der österreichischen Zeitungen über die Volkskundgebung. Erstmals wurden die Beschwerden der Südtiroler einer breiten österreichischen Öffentlichkeit in allen Einzelheiten berichtet und eine Welle der Solidarität und der Empörung, welche die Bundesregierung nicht ignorieren konnte, ging durch ganz Österreich.</p>
<p>Seitenlange Berichte erschienen auch in deutschen, englischen, französischen und sogar amerikanischen Zeitungen, ganz zu schweigen von den beleidigten Berichten in den italienischen Medien.</p>
<p><strong>Der Geist von Sigmundskron stärkte den Widerstand – am Ende stand das Autonomiepaket</strong></p>
<p>Entscheidend für das künftige Geschehen war jedoch der Geist, der die Männer der Untergrundbewegung beseelte und der auf Sigmundskron bekräftigt worden war. Die Verschworenen begannen sich auf den Tag vorzubereiten, an dem alle österreichisch-italienischen Verhandlungen vorhersehbar gescheitert sein würden und an dem man ein flammendes Fanal zu setzen gedachte, welches ganz Europa aufrütteln sollte.</p>
<p>Die Befreiungsbewegung formierte sich, die nach dem Scheitern der Verhandlungen von 1959 und 1960 dann mit dem Paukenschlag der Feuernacht im Jahre 1961 die Aufmerksamkeit der Welt auf Südtirol lenken sollte.</p>
<p>Zahlreiche Aktivisten von Sigmundskron sollten an den Anschlägen der Sechzigerjahre beteiligt sein und damit eine Entwicklung einleiten, welche zusammen mit den Anstrengungen der Politik zu einem Stopp der Unterwanderung und zu dem Autonomiepaket von 1969 führen sollte.<strong> </strong></p>
<p>Bei diesem Geschehen sollten österreichische und Südtiroler Politiker hinter den Kulissen mit den Freiheitskämpfern zusammen arbeiten. Die Last des Leides, der Folter und des Todes freilich mußten die Freiheitskämpfer selbst auf sich nehmen. Einige von ihnen, die auf Sigmundskron dabei gewesen waren, wie Sepp Kerschbaumer und Luis Amplatz, sollten dabei ihr Leben lassen.</p>
<p>Doch dies ist eine andere Geschichte, wenngleich sie die Fortsetzung des Tages von Sigmundskron ist.</p>
<p>Mit dem Widerstand der Südtiroler das eingetreten, was Magnago einen Tag nach der Kundgebung  auf Schloß Sigmundskron in einem Pressedienst – an die Adresse Roms gerichtet &#8211; vorausgesagt hatte:</p>
<p><em>„Wer aber immer nicht verstehen will, darf sich nicht wundern, wenn die Geduld eines Volkes zu Ende geht!“</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Landesfestumzug Innsbruck - Das war TIROL]]></title>
<link>http://hochtirol.wordpress.com/2009/11/13/landesfestumzug-innsbruck-das-war-tirol/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:48:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>hochtirol</dc:creator>
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<description><![CDATA[Landesfestumzug Innsbruck &#8211; Das war TIROL! Mehr als ein Monat ist seitdem vergangen. Es war ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Landesfestumzug Innsbruck &#8211; Das war TIROL! Mehr als ein Monat ist seitdem vergangen. Es war einfach beeindruckend wie 100.000 Menschen den Teilnehmern begeistert zugejubelt haben. Am lautesten war der Applaus beim Goldenen Dachl, als die Südtiroler Schützen mit ihren Transparenten kamen. Es war noch besser als wie in einem Fußballstadion!</p>
<div id="attachment_249" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-249" title="Landesfestumzug Innsbruck" src="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/landesfestumzug-innsbruck.jpg" alt="Landesfestumzug Innsbruck" width="450" height="318" /><p class="wp-caption-text">Landesfestumzug Innsbruck</p></div>
<div id="attachment_250" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-250" title="Landesfestumzug Innsbruck - Ein Tirol" src="http://hochtirol.wordpress.com/files/2009/11/landesfestumzug-innsbruck-02.jpg" alt="Landesfestumzug Innsbruck - Ein Tirol" width="450" height="636" /><p class="wp-caption-text">Landesfestumzug Innsbruck - Ein Tirol</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[20 Jahre Mauerfall - Deutschland wiedervereinigt! - Tirol ist noch geteilt! ]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/2009/11/12/20-jahre-mauerfall-deutschland-wiedervereinigt-tirol-ist-noch-geteilt/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:07:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit großer Freude hat der Südtiroler Heimatbund die Feierlichkeiten zum 20. Jahrtag des Mauerfalles ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-4023" title="logo_shb_350" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2009/11/logo_shb_350.jpg" alt="logo_shb_350" width="350" height="350" /></p>
<p><strong>Mit großer Freude hat der Südtiroler Heimatbund die Feierlichkeiten zum 20. Jahrtag des Mauerfalles verfolgt. Es bleibt für uns Tiroler aber bittere Realität: Wir sind noch geteilt. Mit welchen Gefühlen und Rechtsverständnis feierten unsere Politiker, besonders jene unseres Vaterlandes Österreich, die deutsche Wiedervereinigung, wenn sie die Tiroler Wiedervereinigung immer wieder bekämpfen, so Obmannstellvertreter Roland Lang des Südtiroler Heimatbundes! </strong><br />
<!--more--></p>
<p>Das Volk hat in Deutschland den Mauerfall und die Wiedervereinigung erreicht, nicht die Politiker, hat doch etwa der SPD- Politiker Egon Bahr noch 1989 erklärt: „Lasst uns um alles in der Welt aufhören, von der Einheit zu träumen oder zu schwätzen“.</p>
<p>Das Volk hat die Politiker vor sich hergetrieben, sie haben sich aber danach alle der Situation meisterhaft angepasst.</p>
<p>Auch der höchste Vertreter unseres Vaterlandes Österreich, Bundeskanzler Werner Faymann nahm zur Wiedervereinigung Deutschlands mit den Worten Stellung: „Jetzt wächst wieder zusammen, was zusammengehört“ (Diese Worte stammen ursprünglich von Willy Brandt).</p>
<p>Der Bundeskanzler sei daran erinnert, dass auch die Wiedervereinigung Tirols ein Zusammenwachsen eines Volkes wäre, das zusammengehört. Seine Aussagen vor dem Landesfestumzug in Innsbruck wiesen aber in eine ganz andere Richtung!</p>
<p>Roland Lang<br />
Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schweinegrippe]]></title>
<link>http://commondestiny.wordpress.com/2009/11/11/schweinegrippe/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:06:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>commondestiny</dc:creator>
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<description><![CDATA[In diesen Tagen wird man mit mails vollgemüllt, in denen vor den Nebenwirkungen der Schweinegrippe-I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In diesen Tagen wird man mit mails vollgemüllt, in denen vor den Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impung gewarnt wird. Da gibt es offenbar einige Ärzte, die sich für so wichtig erachten, daß sie an ihre Kundschaft Aufklärungsmails versenden mit der Aufforderung, diese an jeden weiterzuleiten, den man kennt.</p>
<p style="text-align:justify;">Was tut sich da? Die Menschheit wurde hinreichend über die Medien aufgeklärt, was sogar ich mitgekriegt habe, obwohl ich keinen Fernseher habe. Es wurde Impfstoff hergestellt, der jetzt unters Volk gebracht werden muß, damit die Hersteller verdienen. Was da für ein Schlamassel im Hintergrund abläuft, kann uns egal sein. Jeder ist in der Lage, die überdeutlichen Hinweise in den Medien zu begreifen. Und wer sich jetzt noch impfen läßt, der will das eben so.<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Wir haben den Willen anderer Menschen zu respektieren, egal, ob uns das gefällt, wir das für richtig oder falsch erachten oder ob wir glauben, die Menschheit vor sich selber retten zu müssen. Wenn ich jemand retten will, der nicht gerade in einen akuten Notfall verwickelt ist, dann greife ich unzulässig in sein Recht auf Selbstbestimmung ein. Das ist nicht Achtung vor dem anderen, das ist auch nicht Respekt oder Toleranz, das ist schlicht und einfach ein sich wichtig Machen, sich selber für großartiger halten als andere.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wenn die Medien es nicht vermocht haben, den einzelnen hinreichend über die Unsinnigkeit einer solchen Impfung aufzuklären, dann werden es solche panischen mails bestimmt auch nicht tun.</p>
<p style="text-align:justify;">Was passiert da wirklich?</p>
<p style="text-align:justify;">Es ist Drama! Die Menschen lieben Drama in allen Schattierungen. Es peppt das Leben ein wenig auf, wo sonst nur Langeweile herrscht, es unterbricht die tägliche Routine, es ist einfach Abwechslung im Alltag, weiter nichts. Actionfilme sind auf diesem Schema aufgebaut, Horrorfilme ebenso. Die Menschen lieben Drama, solange sie nicht drin verwickelt sind. Aber als Zuschauer ist ihnen Drama willkommen und prickelt wie ein Glas Sekt.</p>
<p style="text-align:justify;">Brauchen wir das wirklich, immer in anderer Leute Leben herumzumischen? Ich respektiere jeden, der sich impfen läßt und jeden, der genug Verstand hat, zu erkennen, wem damit die Taschen gefüllt werden. Ob einer mitmacht oder nicht, das muß man ihm selber überlassen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[11. November 2009 - Das Land Tirol in Trauer]]></title>
<link>http://selbstbestimmung09.wordpress.com/2009/11/11/11-november-2009-das-land-tirol-in-trauer/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 10:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>selbstbestimmung09</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jedes Jahr am 11. November rufen der Südtiroler Schützenbund und mehrere politsche Parteien zum Akti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-501" title="trauer2" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/trauer2.jpg" alt="trauer2" width="150" height="350" />Jedes Jahr am 11. November rufen der Südtiroler Schützenbund und mehrere politsche Parteien zum Aktionstag &#8220;Das Land Tirol in Trauer&#8221; auf! Dies, da genau am 11. November 1918 italienische Truppen den Brenner besetzten und somit die Teilung Tirols vollzogen.</p>
<p>Auch heuer, wurde wieder der Aufruf an alle Landsleute gerichtet, Tiroler Fahnen mit Trauerflor auszuhängen und somit unseren Schmerz über die verlorene Freiheit kundzutun!</p>
<p>Der Südtiroler Schützenbund und seine Kompanien, hängen zusätzlich an markanten Plätzen in unseren Dörfen Fahnen mit Trauerflor und einer erklärenden Tafel auf, um die Menschen über diesen Sachverhalt aufzuklären.</p>
<p>&#160;</p>
<p>FÜR EIN FREIES SELBSTBESTIMMTES SÜDTIROL!</p>
<p>- SELBSTBESTIMMUNG FÜR ALLE MENSCHEN UND VÖLKER! -</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[91 Jahre Unrechtsgrenze - Kundgebung am Brenner]]></title>
<link>http://selbstbestimmung09.wordpress.com/2009/11/11/91-jahre-unrechtsgrenze-kundgebung-am-brenner/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 09:42:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>selbstbestimmung09</dc:creator>
<guid>http://selbstbestimmung09.wordpress.com/2009/11/11/91-jahre-unrechtsgrenze-kundgebung-am-brenner/</guid>
<description><![CDATA[Am Sonntag den 8. November 2009, fanden sich um die 150 Menschen am Grenzstein am Brenner ein, um ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-492" title="IMG_1691" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/img_1691.jpg" alt="IMG_1691" width="450" height="337" />Am Sonntag den 8. November 2009, fanden sich um die 150 Menschen am Grenzstein am Brenner ein, um gegen die Unrechtsgrenze, welche vor 91 Jahren durch die Besetzung des Brenners durch italienische Truppen gezogen wurde zu demonstrieren.</p>
<p>Dabei waren auch Mitglieder der Arbeitsgruppe &#8220;Freie Heimat&#8221; der Union für Südtirol, im Anschluss nun einige Impressionen von der Kundgebung.<!--more--></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-493" title="IMG_1687" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/img_1687.jpg?w=300" alt="IMG_1687" width="300" height="225" /><img class="alignright size-medium wp-image-494" title="IMG_1692" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/img_1692.jpg?w=300" alt="IMG_1692" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-495" title="IMG_1694" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/img_1694.jpg?w=300" alt="IMG_1694" width="300" height="225" /><img class="alignright size-medium wp-image-496" title="IMG_1685" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/img_1685.jpg?w=225" alt="IMG_1685" width="225" height="300" /><img class="alignleft size-medium wp-image-497" title="IMG_1678" src="http://selbstbestimmung09.wordpress.com/files/2009/11/img_1678.jpg?w=300" alt="IMG_1678" width="300" height="225" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum revolutionären Umbruch in der DDR 1986 bis 1990. Interview mit Wolfgang Rüddenklau]]></title>
<link>http://syndikalismus.wordpress.com/2009/11/11/zum-revolutionaren-umbruch-in-der-ddr-1986-bis-1990-interview-mit-wolfgang-ruddenklau/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 08:02:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>syndikalismus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein sehr interessantes und aufschlussreiches Interview mit dem Anarchisten Wolfgang Rüddenklau über ]]></description>
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