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	<title>selbstbewusstsein &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/selbstbewusstsein/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "selbstbewusstsein"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 01:06:21 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der Wert des Geldes und die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens]]></title>
<link>http://astromedik.wordpress.com/2009/11/26/der-wert-des-geldes-und-die-idee-des-bedingungslosen-grundeinkommens/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:41:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>astromedik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Wert des Geldes In unsere Gesellschaft wird dem Geld ein sehr hoher Wert beigemessen, man könnte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Der Wert des Geldes</strong></p>
<p>In unsere Gesellschaft wird dem Geld ein sehr hoher Wert beigemessen, man könnte fast vermuten den größten Wert den es zur Zeit gibt. Ein Produkt ist soviel Wert, wie es kostet, eine Arbeit wird meist danach bewertet wie viel Lohn man dafür bekommt. Unter Wertschöpfung wird in der Politik verstanden, wie viel Steuern erwirtschaftet werden und in der Wirtschaft wie viel Rendite etwas bringt. Gemessen an einem Panzer ist ein Brot sehr wenig wert. Einige Billionen Euro die in einem Safe liegen ist sehr viel Wert, wesentlich mehr als all die Arbeit die jemand leistet, der unseren Müll wegräumt? Oder die Gedanken eines Elternpaares, das über eine förderliche Kindeserziehung nachdenkt?</p>
<p>Wieso messen wir dem Geld eigentlich einen so großen Wert zu? So viel, dass sich viele Menschen minderwertig fühlen, weil sie wenig Geld haben und tatsächlich auch sehr oft danach bewertet werden wie viel Sie besitzen oder verdienen. Natürlich ist es so, dass jeder in unserer Gesellschaft lebende Geld benötigt, damit er leben kann und teilnehmen kann an der Gemeinschaft, denn es ist das gängige Tauschmittel, dass ich als symbolischen Wert gegen benötigte Waren oder Leistungen tauschen kann. Wahrscheinlich ist es in unserer globalisierten Welt auch praktisch ein solches symbolisches Tauschmittel zu benutzen, denn es ist wohl kaum denkbar, dass z.B. ein Friseur nach Taiwan fliegt, um dort seine Dienstleistung für ein Handy einzutauschen.<br />
Geld ist also ein ganz praktisches Tauschmittel. Darüber hinaus hat es nur den Wert, den wir Ihm geben, beziehungsweise welche Gedanken und Absichten wir damit transportieren. Zur Zeit ist es bedauerlicherweise so, dass es hauptsächlich dazu benutzt wird um Macht, Abhängigkeit und die Aufwertung des eigenen Status zu transportieren. Wäre es nicht ein wunderbarer Gedanke, den Menschen als Mensch und seine Arbeit als selbst bestimmten Beitrag zur Gemeinschaft wert zu schätzen, statt dem Geld soviel Wert zu zumessen? Zu Fragen wozu jemand sein Vermögen einsetzt, statt wie viel er hat? Voraussetzung dafür wäre natürlich eine Gesellschaft, in der jeder genug Geld zur menschenwürdigen Teilnahme und Existenzsicherung in der Gemeinschaft hat, denn sonst ist er Abhängig und leichter zu erpressen, zu manipulieren und nicht frei darin, seine Arbeit so zu geben, wie er es für sinnvoll und aus freiwilliger Entscheidung, Einsicht und Berufung tut. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ ist ein Paragraph der Menschenrechte. Eine konsequente Folgerung daraus wäre, dem Menschen eine würdige materielle Existenz zu geben, ohne Bedingungen, einfach als Würdigung, dass er ein Mensch ist.</p>
<p>Ist es einer Gesellschaft würdig die sich etwas auf Ihre freiheitliche, demokratische, Menschenrechte bewahrende Ordnung Einbildet. Die im Überfluss lebt, im Alltag dem Geld und Besitz mehr Wertschätzung entgegenbringt als dem Menschen und es zulässt, dass viele von der Teilnahme an Ihr ausgegrenzt sind?</p>
<p>Es stellt sich doch die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.</p>
<p>Für mich persönlich und mit Sicherheit für die meisten Menschen ist die Frage nach dem Sinn Ihrer Arbeit und ihres Handelns sehr wichtig und es ist eine der stärksten Krankheitsursachen, wenn der Mensch keinen wirklichen Sinn und Wert in seiner Existenz sieht.</p>
<p>Was macht es mit den Seelen unserer Kinder, wenn sie in der Schule lernen, das es das Wichtigste ist einen gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz zu finden und immer offensichtlicher wird, dass es diese Arbeitsplätze nur für wenige gibt? Die Angst wenn man es nicht schafft, plätschert das Leben sinnlos am Rande des Existenzminimums dahin?</p>
<p><strong>Der Wert des Geldes Teil 2</strong></p>
<p>Wie schon im ersten Teil angesprochen, bemessen wir den Wert einer Sache oder Arbeit oft daran, wie viel es kostet, dass heißt auch nach seinem materiellen Wert und auch mit dem Begriff Wertschöpfung verbinden wir die Menge an Geld, das dabei erwirtschaftet wird. Dieser Blick rein auf das Materielle hat dazu geführt, dem Geld an für sich einen Wert beizumessen, unabhängig davon was mit dem Geld geschieht. Ob es im Tresor lagert, damit Lebensmittel gekauft werden oder in ein Unternehmen investiert wird. Dabei dreht sich die Wertschätzung einer Sache, Arbeit oder Leistung völlig um und es wird nicht mehr darüber nachgedacht, wie Sinnvoll oder Wertvoll eine Handlung oder Arbeit für die Gemeinschaft und das Leben ist, und auch nicht mehr welche Folgen und Konsequenzen für die Zukunft daraus entstehen. So wird zum Beispiel in der momentanen Wirtschaftskrise sehr viel Geld investiert um die maroden Banken zu retten, damit diese wieder Kredite in eine Wirtschaft geben können, die nach altem Muster ganz auf Gewinnoptimierung und Wertschöpfung im Sinne von Geldwert ausgerichtet sind. In Bildung, Erziehung und Löhne für Krankenschwestern, überhaupt für menschliches Personal im Gesundheitswesen wird dagegen sehr wenig investiert, denn es wird nicht als Wertschöpfung angesehen, es springt dabei auf den ersten Blick kein Geldgewinn raus, kein Wert.</p>
<p>Vorausgesetzt wir stellen fest, dass wir mit einer Situation nicht zufrieden sind, zum Beispiel damit, wie zur Zeit mit dem Thema Geld und Wertschöpfung umgegangen wird, so stellt sich die Frage, wie es verändert werden könnte. Der erste Schritt wäre dann, uns Vorstellungen und Gedanken zu bilden, wie es günstiger aussehen könnte. Bei diesem ersten Schritt der Vorstellungsbildung sollten wir darauf achten, dass wir von einem Ideal ausgehen, dass zunächst vollkommen die Frage nach der Machbarkeit ausklammert und auch die bestehenden Bedingungen und was es bisher aus unserer Erfahrung gab, denn sonst blockiert man sich den Weg zu einem wirklichen Fortschritt. Flugzeuge zum Beispiel könnte es nicht geben, wenn nicht einige mutige Menschen die Vorstellung gehabt hätten fliegen zu wollen und sich dabei nur auf die ihnen bisher bekannten Erfahrungen und ihr Wissen gestützt hätten. Sofort wäre die Vorstellung zusammengebrochen, denn die bisherige Erfahrung zeigte ihnen ja, es ist unmöglich. Aller Fortschritt beruht auf dem Mut, sich zunächst Gedanken und Ideen zu entwickeln, unabhängig von den bestehenden und alten Erfahrungen. Erst in einem nächsten Schritt kommt dann die Frage wie kann es umgesetzt werden und die Suche nach neuen Möglichkeiten zur Realisation des Zieles. Zunächst muss ein möglichst klares Ziel vorhanden sein.</p>
<p>Wir können zum Beispiel von dem Ideal ausgehen, dass jeder Mensch in sich die Anlage eines freien, schöpferischen Ich, einen göttlichen Funken trägt und damit einen Wert, einen Selbstwert hat, der unabhängig von seinem äußeren Stand, Hautfarbe, Religion oder Besitz hat. Unser Grundgesetz zeigt ja, dass wir uns eine Ordnung wünschen, die diesem Menschenrechtsideal entspricht. Wir können uns zum Ziel setzen, dieses geistige Ideal so Lebendig in uns zu gründen, dass wir in der Begegnung mit anderen Menschen, ob mit Nachbar, Familienmitglied, Chef, Angestellter, Kollege oder wer auch immer, in dem Bewusstsein leben, dass wir Selbst im Innersten den gleichen Wert haben wie unser Gegenüber, unabhängig von unseren Fähigkeiten oder sozialem Stand, Charaktereigenschaften, Weltanschauung oder sonstiges. Wir sind ein König, unser Gegenüber ist ein König, im Innersten sind wir auf gleicher Augenhöhe und wir Wertschätzen uns und den Mitmenschen als mit einem göttlichen Funken begabtes Wesen, auf dem Weg zu einer einer immer größer werdenden seelischen Freiheit und Vollkommenheit. Gleichzeitig sind wir uns Bewusst, dass wir in der äußeren, materiellen Welt doch sehr verschieden in unseren Anlagen Fähigkeiten, Aufgaben, unserer Erscheinung, sozialen Stellung und Besitzverhältnissen sind. Es ist eine Tatsache, dass der Filialleiter andere Aufgaben und damit auch Entscheidungskompetenzen hat, als der Lehrling, der Personalchef oder der Lagerarbeiter, trotzdem ist niemand mehr oder weniger Wert im Sinne des Mensch Seins und es wäre ein lohnenswertes Ziel, sich in diesem Bewusstsein zu begegnen. Dieses Ideal benötigt natürlich auch ein äußeres, sichtbares Ausdrucksmittel auf den menschlichen Begegnungsebenen. Wenn ich ein Haus nur denke und vorstelle, aber nicht baue, bleibt es nur ein Luftschloss und sei es noch so schön.</p>
<p>Eine Möglichkeit, wie wir ein solches Ideal zum Ausdruck bringen könnten, wäre der Umgang mit Geld. Wie wäre es, wenn jeder ein Grundeinkommen bekäme, einfach weil er Mensch ist und wir Ihm deshalb die Wertschätzung und dass Recht zu einem angemessenen Leben entgegenbringen. Das Grundeinkommen wäre einfach eine Geste der Wertschätzung, unabhängig davon, ob jemand bedürftig ist oder nicht, es wäre kein Lohn und auch kein Almosen, es wäre ein wertfreies Ausdrucksmittel mit der Botschaft: „Du bist ein Mensch und damit Wert zu leben“. Es macht keinen Unterschied, ob Du in armen oder reichen Verhältnissen geboren bist.</p>
<p>Darüber hinaus könnten wir uns vorstellen, ein Wertebewusstsein zu entwickeln, das eine Tat, Arbeit oder Leistung nach Kriterien bemisst, die sich daran orientieren, welche Auswirkungen sie auf die Mitmenschen in der Gegenwart und überschaubarer Zukunft hat, sowohl auf seelischer, sozialer und materieller Ebene, nicht bemessen an Masse und Geldvermehrung, sondern Qualität.</p>
<p>Es würde sich nicht widersprechen, eine Arbeit oder Leistung dadurch zu würdigen, indem als Ausdruck der Wertschätzung ein Geldlohn dafür bezahlt würde, aber die Richtung der Wertschätzung würde sich ändern. Es würde nicht mehr bedeuten, Du und Deine Arbeit sind soviel Wert, weil Du viel Geld dafür bekommst, sondern: „Ich schätze Deine Leistung und als Ausdruck dafür gebe ich Dir Geld.“ Mich persönlich berührt es zum Beispiel immer sehr unangenehm, die Verknüpfung zu sehen, jemand der eine anstrengende, für alle sehr wichtige Arbeit verrichtet, z.B. Kranke pflegt, bekommt dafür verhältnismäßig geringe Anerkennung in Form von Lohn und darüber hinaus auch keine besondere gesellschaftliche Wertschätzung. Waffenhändler dagegen bekommen meist auf beiden Ebenen sehr viel.</p>
<p>So wie jemand der ein Haus nach seinen idealen Wünschen bauen möchte, nach der Vorstellung und Planung im sich im nächsten Schritt Gedanken machen muss, welche statischen Berechnungen, Material und Arbeitsgänge notwendig sind, um das Projekt zu realisieren, müssen sich natürlich auch nach der Vorstellung von einem anderen Umgang mit Geld und Wertebewusstsein Gedanken anschließen, wie die Idee auch in die bestehende Wirklichkeit integriert werden kann.</p>
<p>Es existieren schon einige Denkmodelle und Vorstellungen, wie eine solche Idee im konkreten umgesetzt werden könnte. Wer sich für das Thema Interessiert kann unter der Folgenden Webseite Informationen finden: <a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/">www.unternimm-die -Zukunft.de.</a></p>
<p>„Wer Freiheit erlangen will, gewähre Freiheit“ Edward Bach</p>
<p><strong>Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens</strong></p>
<p>Vom 14. &#8211; 20.9.2009 fand in Deutschland die Woche des Grundeinkommens. Das heißt in vielen Städten der Bundesrepublik  fanden Veranstaltungen wie Theater, Vorträge, Kinderveranstaltungen, Informationsstände und andere Aktivitäten statt, die auf die Idee des Grundeinkommens aufmerksam machten und informierten . Diskutiert wird die Idee des Grundeinkommens in fast allen Parteien, mit verschiedenen Modellen der Umsetzung, aber bei allen besteht die Problematik, dass Sie nicht wirklich den Mut haben, alte Denkstrukturen und Machtinteressen zu überwinden und greifen nicht wirklich die Bedingungslosigkeit auf.  Nähere Informationen dazu findet man im Internet auf verschiedenen Seiten unter dem Suchbegriff Grundeinkommen.<br />
Viele, für die diese Idee neu ist, tun sie aber gleich als Spinnerei ab, oder zumindest als Illusion angesichts der bestehenden Finanzkriese und dem Gejammmer der Politiker, das es ja schon nicht zu bezahlen ist, wenn jetzt zum Beispiel nach den Tarifverhandlungen mit den Kindertagesmüttern diese etwas mehr Lohn bekommen. In der Tat muss natürlich gefragt werden, wie denn ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu finanzieren wäre. Interessant ist, dass bedeutende Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler  und Führungskräfte der Finanzmärkte eindeutig zu dem Ergebnis kommen, dass es kein Problem der Finanzierung gebe, sondern das Problem eher im Umgang mit der neu entstandenen Freiheit und größeren Verantwortungsübernahme  liegt, die entsteht, sollte die Idee des  bedingungslosen Grundeinkommens verwirklicht werden.<br />
Ein Modell der Finanzierung über eine neue Steuerpolitik zur Finanzierung, die meines erachtens auch ein sehr gesundender Beitrag zur Beendigung der Finanzkriese wäre (im Zusammenhang mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens) wird in dem <a href="http://astromedik.wordpress.com/bucher-und-videos/" target="_blank">Film über das Grundeinkommen</a> ( er kann auf der 2.Seite dieses Blogs angeschaut werden) dargestellt. An dieser Stelle möchte ich es aber in den Grundzügen Beispielhaft noch einmal darstellen.<br />
Die Idee ist die Einführung einer Konsumsteuer, die wir ja alle schon in Form der Mehrwertsteuer kennen, und die Abschaffung aller anderen Steuern. An dieser Stelle erheben gleich viele, vor allem linksorientierte Politiker, Protest mit dem Argument, die Konsumsteuer bzw. Mehrwertsteuer belaste vor allem Niedrigverdiener und Arbeitnehmer mit geringem Einkommen, denn die Steuer wird ja immer dann fällig, wenn Ware oder Dienstleistung gekauft wird und es wäre ungerecht, wenn die Konsumenten mit einer hohen Steuer belegt würden. Stimmt das aber, wenn davon ausgegangen wird, dass alle anderen Steuern wegfallen`? Wird dann auch alles noch viel teurer ? Man sieht ja auf den Rechnungen, wie durch die ausgewiesene Mehrwertsteuer  der Endpreis erheblich steigt.<br />
Die Realität ist aber, dass  im Preis einer Ware oder Dienstleistung wesentlich mehr Steuern  stecken, nur dass der Konsument es nicht realisiert, denn auf der Rechnung erscheint nur die Mehrwertsteuer. Angenommen Sie kaufen ein Hemd im Supermarkt, so setzt sich der Preis zusammen, aus den Ausgaben, die der Supermarktinhaber selbst für den Wareneikauf hatte (darinnen  stecken ja schon ein Teil Steuern, denn der Hersteller legt natürlich seine Ausgaben, die Löhne (Lohnsteuer und sozialausgeben, stecken da schon drin) die er für seine Arbeiter zahlt, auf den Preis um. Dann anteilig was der Supermarktinhaber an Kosten für Gebäude, Logistik und Einrichtung hat, die Löhne und Lohnnebenkosten (wiederum sind darin Steuern und Sozialabgaben), seine Umsatzsteuern ( falls  er sich nicht wie viele Großunternehmer geschickt um diese Steuern drückt),  die Mehrwertsteuer und natürlich möchte er ja auch noch etwas verdienen. Kurz gesagt, sind im Preis den der Endverbraucher zahlt, eine Menge versteckte Steuern enthalten. Ein Teil der Steuern, die der Staat einnimmt, wird in dem bestehenden Steuersystem, das Arbeit und Leistung besteuert, von der Verkäuferin bezahlt, die Ihnen das Hemd an der Kasse einpackt.  Falls Sie als Verbraucher in Lohnabhängiger Arbeit stehen, haben Sie darüberhinaus schon vorher für Ihr verdientes Geld, mit dem Sie das Hemd kaufen, anteilig Lohnsteuer an den Staat gezahlt.<br />
Würden aber alle Steuern bis auf die Konsumsteuer wegfallen, so könnte diese Konsum oder Mehrwertsteuer um soviel erhöht werden, dass der Endpreis gleich bliebe. Dann würde der Staat für das Hemd die gleichen Steuereinnahmen haben wie vorher. In diesem Fall würden Sie als Konsument den ganzen Steueranteil zahlen, hätten aber den genauen Überblick, wie viel Sie tatsächlich an den Staat abführen. Die Verkäuferin zum Beispiel müsste dann nicht mehr auch noch für Ihre Arbeit einen Teil der Steuerlast tragen. Sie wird aber sicher auch etwas kaufen müssen und dann, wenn Sie etwas nimmt dafür einen Teil an die Gemeinschaft der Steuerzahler in Form der Konsumsteuer abgeben.<br />
Jemand der zum Beispiel viel Geld hat, ein sogenannter Reicher, müsste dann auch viel Steuern zahlen, wenn er sich einen Luxus gönnt. Denn wenn er sich zum Beispiel einen Privatjet anschafft, würde er dann mit der Konsumsteuer einen ordentlichen Teil Steuern zahlen, um den man sich nicht geschickt rummogeln kann, wie um die Einkommenssteuer. Ein Unternehmer der Menschen als Arbeitskraft einstellt, würde auch nicht mehr steuerlich dafür benachteiligt werden, weil er Lohnsteuer und Sozialabgaben dafür zahlen muss. Vor allem kleinere Betriebe würden durch den Wegfall der Lohnsteuer und Sozialabgaben sehr entlastet. Die momentane Realität sieht in etwa so aus, dass ein Kleinunternehmer für einen Arbeiter mit 10,00 € Stundenlohn in Wirklichkeit etwa 20,00 €  Ausgaben hat, da muss er sich 3mal überlegen, ob er dass leisten kann. Dem Arbeiter selbst bleiben von den 10,00 € auch höchstens 7,00 € (wenn überhaupt).  Wer von den beiden soll denn dann noch genug haben, um den subventionierten Opel zu kaufen und vor allem, wer soll denn die Steuergelder  aufbringen durch Lohnsteuer, wenn es immer weniger von dieser Arbeit gibt?<br />
Weg von der Einkommenssteuer zu einer effektiven  Konsumsteuer, würde sehr viel Geld in der Verwaltung sparen,  wäre viel übersichtlicher und auch einfacher zu überschauen, Schwarzarbeit  gäbe es nicht mehr und jeder müsste Steuern zahlen, denn Konsumenten und Verbraucher sind alle.<br />
Ich bin kein Finanz- oder Steuerexperte, aber die Idee als solche leuchtet mir ein und ich finde es reichlich ungerecht, wenn die große Steuerlast ausgerechnet von denen getragen werden soll, die eine Arbeit für die Gemeinschaft leisten. Wer sich näher damit befassen möchte und auch Ausführungen von Fachleuten zu dem Thema der Finanzierbarkeit hören möchte, findet entsprechende Informationen unter www.unternimm-die-zukunft.de / , www.unternimm-die-zukunft.de/,  www.unternimm-die-zukunft.de /.</p>
<p>© Gerhard Himmel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[unverhofft]]></title>
<link>http://federgeist.wordpress.com/2009/11/26/unverhofft/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:36:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>buchclub</dc:creator>
<guid>http://federgeist.wordpress.com/2009/11/26/unverhofft/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Danke für&#8217;s herfahren! Und schönen Feierabend!&#8221; &#8220;Ja, dir auch!&#8221; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Danke für&#8217;s herfahren! Und schönen Feierabend!&#8221;<br />
&#8220;Ja, dir auch!&#8221;<br />
&#8220;Und grüß schön zu Hause!&#8221;<br />
Sie stieg aus dem Auto und machte sich auf den Weg Richtung Bahnhof .<br />
Wie immer war sie froh und glücklich, dass Alexander sie wieder einmal rum<br />
gefahren hat.<br />
Sie durchquerte die Unterführung zu den Gleisen. Auf dem Bahnsteig erkannte sie<br />
viele bekannte Gesichter, die sie von ihren täglichen Fahrten mit der<br />
Bahn kannte, die andere Leseratte, der verwahrloste Typ, die blonde<br />
Barbie.</p>
<p>Sie beobachtete die Menschen, die ihren Weg kreuzten. Sie sah in zwei<br />
blaue Augen und konnte ihren Blick nicht abwenden. Auch die blauen<br />
Augen liessen nicht von ihren ab. Sie waren zusammengeklebt. Auf<br />
einmal spürte sie ein Kribbeln in ihrem Bauch, dass sie seit einer<br />
Ewigkeit nicht mehr gefühlt hatte.<br />
Wer war dieser Typ? Sie sah sein weiches Gesicht, die kurzen Haare,<br />
wieder die blauen Augen.<br />
Vor lauter Scham senkte sie ihren Blick und ging einige Meter weiter.<br />
Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Er sah gut aus und zeigte<br />
Interesse. Was sollte sie jetzt tun? Sie sah wieder zu ihm hinüber.<br />
Ihre Blicke trafen sich erneut. Seine weichen Lippen zogen sich zu<br />
einem breiten Lächeln. Ihre Lippen verselbständigten sich und<br />
antworteten ebenfalls mit einem Lächeln.<br />
&#8220;In wenigen Minuten erhält der Metronom Richtung Hamburg, Abfahrt um 17.28 Uhr, Einfahrt auf Gleis 3. Bitte Vorsicht bei der Einfahrt!&#8221;<br />
Ein letzter Blick und der Zug fuhr wie versprochen ein. Kleine<br />
Grüppchen sammelten sich jeweils vor den Türen. Nachdem die Türen<br />
sich geöffnet hatten und die Passagiere ausgestiegen waren, drängten<br />
sich die Menschen in den Zug. Sie nahm den oberen Weg und schaute<br />
verstohlen zur Seite. Er folgte ihr.<br />
Statt wie üblich einen Zweier-Sitzplatz zu besetzen, nahm sie an einem freien<br />
Vierer Platz und wartete ab. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, bevor<br />
sie ihn endlich entdeckte.<br />
Er wirkte unentschlossen, sollte, durfte er sich setzen oder sollte er<br />
lieber weiter gehen? Er blickte sie hoffnungsvoll an. Sie fand sein Zögern<br />
anziehend und deutete ihm, dass er sich doch setzen solle.<br />
Wieder schauten sie sich tief und lange in die Augen.<br />
Sie hatten ihr Sprachrohr gefunden.</p>
<p>Kino, Freizeit, Arbeit, Freunde &#8230; Sie redeten über alles, was ein<br />
erstes Treffen zu bieten hatte. Er lebte im Süden von Deutschland und<br />
kam eben auf einer Geschäftsreise vorbei. Seine Attraktivität verlor<br />
sich im Gespräch nicht, aber wohl ihr Interesse.<br />
Von Zeit zu Zeit verlor sie sich immer wieder in seinen Augen, seinen<br />
Lippen. Während sie redeten, sich auf und ab bewegten, wuchs der Wunsch in ihr, sie zu küssen, herauszufinden, wie es sich anfühlte. Sie fuhren gerade aus Harburg<br />
heraus Richtung Hamburg, da konnte sie an nichts anderes mehr denken,<br />
als ihn zu küssen.<br />
Als sie ausstiegen, hatte sie ihren Entschluss gefasst.</p>
<p>Sie würde etwas tun, dass ihr allen Mut kostete, den sie aufbringen<br />
konnte und was sie sonst nie tun würde. Sie beugte sich nach vorne,<br />
näherte sich den blauen Augen, den weichen Lippen. Sie hatten die<br />
gesamte Fahrt über danach gebettelt. Sie gab nur nach. Sie schloss<br />
ihre Augen und ihre beiden Lippen berührten sich.<br />
Er wehrte sich nicht und lies es geschehen. Er erwiderte ihren Kuss.<br />
Kurz bevor sie sich in dem Kuss verlor, trennte sie sich von ihm und<br />
sah in sein erstauntes Gesicht.<br />
&#8220;Danke schön!&#8221;, laechelte sie ihn an und ging.<br />
Sie drehte sich um und lies ihn in dem vollen völlig femden Bahnhof<br />
stehen. Sie hatte bekommen, was sie wollte. Sie hatte es sich einfach genommen.<br />
Mit einem Grinsen im Gesicht fuhr sie die Rolltreppe hinauf und<br />
schaute ihrer Zukunft entgegen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Volkstrauertag]]></title>
<link>http://johnnyfinkle.wordpress.com/2009/11/16/volkstrauertag/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 06:37:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnnyfinkle</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Fußballspieler ist gestorben. Gut, es war der Nationaltorhüter, also sehr bekannt. Aber das ganz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Fußballspieler ist gestorben. Gut, es war der Nationaltorhüter, also sehr bekannt. Aber das ganze mediale Klimbim erinnert mich an Lady Diana 1997 oder Michael Jackson diesen Sommer. Über jeden Mensch soll getrauert werden und ich maße mir nicht an, dies den Leuten zu verwehren, ABER:</p>
<p>Auf der ganzen Welt verrecken den ganzen Tag Menschen an Hunger, Vergewaltigung, Konflikt und Krankheit. Und sie verrecken wirklich, Sterben wäre ein geschönter Ausdruck. In Deutschland, der Insel des Wohlstands, wirft sich ein Millionär vor einen Zug, weil ihm alles zu viel war. Er hinterlässt Frau und Kind, die jetzt ohne Vater/Mann dastehen. Versteht mich nicht falsch: Mir ist schon klar, dass der Tod eines bekannten Menschen viele Menschen berührt und Depressionen etwas Schlimmes sind. Trotzdem ist jemand, der aufgibt, kein Vorbild, zu dem er gerade hochstilisiert wird.</p>
<p>Also bitte spart euch den Medienfasching und den Heldenepos. Weil wir Deutschen kein Selbstbewusstsein und keine Eier haben, brauchen wir jetzt schon depressive Fußballspieler als Vorbilder&#8230;  Hoffentlich werd ich da nicht bald depressiv.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[die Freiheit in mir...]]></title>
<link>http://johannatindomerel.wordpress.com/2009/11/15/die-freiheit-in-mir/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:46:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>johannatindomerel</dc:creator>
<guid>http://johannatindomerel.wordpress.com/2009/11/15/die-freiheit-in-mir/</guid>
<description><![CDATA[Ich  verbarg mein Federkleid unter einer Schicht aus Staub, damit sie den Glanz nicht erkennen konnt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich  verbarg mein Federkleid unter einer Schicht aus Staub, damit sie den Glanz nicht erkennen konnten, der unter dem schützenden Mantel lag….</p>
<p>Sie lachten über meinen Gesang, neideten die sanfte Kraft meiner klaren Stimme, also schwieg ich und krächzte verhalten, wenn man mich dazu aufforderte…</p>
<p>Sie banden mir die Flügel und lehrten mich das Laufen, denn sie wussten, dass meine Kraft mich bis zu den Sternen tragen würde…</p>
<p>…Doch keine Ketten der Welt können die Flügel des Herzens an den Boden binden. Also schüttelte ich den Staub ab, breitete meine Flügel und sang das ewige Lied des Lebens, während ich mich in die Lüfte erhob und in die Ferne zog…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unvorbereitete Blamage]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/11/11/unvorbereitete-blamage/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:20:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/11/11/unvorbereitete-blamage/</guid>
<description><![CDATA[Müde. Das beschreibt meine gegenwärtige Lage wohl am besten. In der neuen Wohnung regiert das Chaos.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Müde. Das beschreibt meine gegenwärtige Lage wohl am besten. In der neuen Wohnung regiert das Chaos. Wir leben jetzt schon über zwei Wochen zwischen Umzugskartons, verstreuten Möbelteilen und Kleidersäcken. Man kommt zu nichts. Nur das Bett und die Rechner stehen schon so ungefähr da, wo sie später auch bleiben sollen. Alles geht nur schleppend voran, die meiste Zeit bin ich nicht zuhause. Aber Arbeit muss nunmal sein, auch wenn mir 1000 bessere Dinge einfallen würden. Und wenn man dann spät am Abend endlich im Zug richtung Heimat sitzt, denkt man an alles, nur nicht daran, Kartons auszupacken  oder ein Regal aufzubauen. Wenn das so weitergeht (und das wird es), sind wir in zehn Jahren noch nicht fertig. Demotivierend. Aber es gibt Schlimmeres.</p>
<p>Mit der Arbeit ist das sowieso so eine Sache. Vormittags und Nachmittags ist es körperlich anstrengend, abends dann wird es dann geistig höchst anspruchsvoll. So auch am Montag. Normalerweise ca. 30 Kollegen, waren wir an diesem Abend  nur 9. In vier Gruppen unterteilt, befanden sich in meiner gerade mal 2. Inklusive mir. Großartig. Ich hatte es im Vorfeld schon geahnt und meine schlimmsten Befürchtungen sollten sich bewahrheiten. <img class="alignright size-medium wp-image-92" title="der" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/11/der.jpg?w=211" alt="der" width="211" height="300" />Meine Kollegin war leicht angeschlagen und konnte somit keine Höchstleistung erbringen. Da saß ich nun, hatte mich nicht, bzw. nicht gut genug, vorbereitet und musste etwas tun, was ich noch nie zuvor gemacht hatte. Ja, es war eine Blamage. Und mein Chef war &#8211; nun, ich nenne es mal &#8211; leicht gereizt. Er schüttelte wieder und wieder den Kopf und murmelte Sätze wie &#8220;So geht das nicht&#8221; oder &#8220;Wenn Ihr das schaffen wollt, müsst Ihr lernen&#8221; vor sich hin. Leider hat er recht. Ich war mir meiner Schuld durchaus bewusst, trotzdem saß ich da, wie ein Häufchen Elend, mit hochrotem Kopf.</p>
<p>Aber dann habe ich es einfach getan. Motiviert durch unseren (also Francis&#8217; und meinen) besten Freund, der in diesem Moment in ähnlicher Situation steckte, nahm ich all meinen Mut zusammen und kämpfte. Verstecken geht bei zwei Leuten sowieso schlecht, also versuchte ich, durch Lernwillen, Konzentration und Mut (zu Fehlern) zu überzeugen. Und es hat funktioniert. Nicht perfekt, aber ich konnte den drohenden Super-GAU gerade noch abwenden. Am Ende hat es sogar Spaß gemacht. Und ich war stolz. Stolz, es überlebt und einigermaßen gemeistert zu haben. Schönes Gefühl. Wirklich.</p>
<p>Was sagt uns das? Gehe nie unvorbereitet irgendwo hin. Es kann klappen, muss aber nicht. Ich werde mich jetzt mal auf die Suche nach meinem inneren Schweinehund machen und ihm mit Disziplin ein wenig Angst einjagen. Damit so etwas nie wieder vorkommt.</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[alles relatief]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2009/11/08/alles-relatief/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:32:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2009/11/08/alles-relatief/</guid>
<description><![CDATA[Als ich im Sommer beim Gender Happening an einem Schreib-Workshop teilgenommen habe, kreisten meine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als ich im Sommer beim Gender Happening an einem Schreib-Workshop teilgenommen habe, kreisten meine Gedanken anfangs fast ausschließlich darum, was die anderen von mir denken. Und das in einem Umfeld, in dem eine Offenheit zu erwarten war, weil sich da Menschen bewegten, die Geschlechtergrenzen bereits hinterfragen. Trotzdem fühlte ich mich als bunter Hund. Da schwirrten Gedanken in meinem Kopf herum, ob ich es erkläre, warum ich einen Bart habe, ob ich das Thema bei den Schreibübungen aufgreife oder nicht, ob ich zu penetrant bin, wenn ich über den Bart schreibe, ob ich Unbehagen schüre, wenn ich gar nichts dazu sage.</p>
<p>Heute hat ein neuer Workshop begonnen, und ich habe erst auf dem Heimweg bemerkt, dass ich heute ganz anders gedacht habe. Meine Gedanken konnten bei den Schreibaufgaben frei fließen. Ich habe mich überhaupt nicht mehr um die Reaktionen gesorgt, sondern einfach meiner Kreativität freien Lauf gelassen. Genauso, wie ich beim Schreiben mal an meinen linken kleinen Finger denke, oder an meine Nase, und diese Körperteile doch jederzeit akzeptiere und liebe, wie sie sind, werde ich hoffentlich in Zukunft manchmal an meinen Bart denken können und ihn jederzeit akzeptieren und lieben. Das wünsche ich mir <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Creativity Worldforum]]></title>
<link>http://omomomblog.wordpress.com/2009/11/07/creativity-worldforum/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 07:44:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzscheel</dc:creator>
<guid>http://omomomblog.wordpress.com/2009/11/07/creativity-worldforum/</guid>
<description><![CDATA[Kreativität Bild: www.omomom.com „Kreativität durch Meditation – geht das?“ „Meditation ist kein Rez]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_3851" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><a href="http://omomomblog.files.wordpress.com/2009/11/blatter_038.pdf" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3851" title="Kreativität Bild: www.omomom.com" src="http://omomomblog.wordpress.com/files/2009/11/kreativitat.jpg" alt="Kreativität Bild: www.omomom.com" width="263" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Kreativität Bild: www.omomom.com</p></div>
<p>„Kreativität durch Meditation – geht das?“</p>
<p>„Meditation ist kein Rezept sondern ein Experiment. Meditation führt ins Licht, mitten in die Leichtigkeit, in das Zentrum der Inspiration, in die Reflexion des Lebens. Jedenfalls die <strong><a href="http://omomomblog.wordpress.com/seminare/" target="_blank">hier</a> </strong>angebotene Praxis. Und sie befreit von Ballast und Unwesentlichem. Sie schafft Freiräume und Freizeit im Kopf. Erfolgreiches Handeln wurzelt in innerer Ruhe und Klarheit. Anders formuliert: Mutige Manager meditieren!“</p>
<p>„Das heißt in der Meditation kann sich Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein im Team für jegliches Miteinander entwickeln?“</p>
<p>„ Ja. Besonders  zielgerichteter Karriereerfolg lebt vom  inneren <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kunst/Im-Dialog-mit-dem-Teufel/story/24288342" target="_blank"><strong>Dialog</strong></a> und frischen Impulsen mit anderen.“</p>
<p>„Und wir brauchen gar nichts leisten?“ „Nein. In der Meditation, können und müssen wir rein gar nichts leisten. Jegliches Gemusse und Gekönne und die vielen wenn und aber – sie verstummen in der Meditation. Kreativität erwacht in Freiräumen, in Freizeit nicht im Leistungsdruck.“</p>
<p>„Ob diese Botschaft auch im <a href="http://www.creativityworldforum.de/index.php?id=3348" target="_blank"><strong>Creativity Worldforum</strong></a> Zugang findet?“</p>
<p>„Wer weiß? Zugang. Gehen. Keine Vergleiche. Beim aufrechten Gang nach innen gehen, in sich gehen.“</p>
<p>„Warum gehen?“</p>
<p>„Auf dem Highway rasender Beschleunigung mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Navigationssystem" target="_blank"><strong>Navi</strong></a> unterwegs zu sein – das ist wahrlich keine Hexerei. Vielmehr liegen ein tiefer Zauber, seelenvolle Magie und ein stilles Mysterium darin, auf der Erde in achtsamer Zufriedenheit zu gehen, zu schreiten, zu wandeln.</p>
<p>&#8220;Unterwegs sein.  Im Fluss sein.  Im Wandel  wandeln.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das Leben genießen!!!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja. Wir bekommen kein anderes und können es auch nicht umtauschen.&#8221;</p>
<p>Und hier geht es zu Blätter aufgelesen <a href="http://omomomblog.files.wordpress.com/2009/11/blatter_038.pdf" target="_blank"><strong>Nr. 038</strong></a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Frau mit dem Palituch]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/11/04/die-frau-mit-dem-palituch/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:46:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/11/04/die-frau-mit-dem-palituch/</guid>
<description><![CDATA[Heute lernen Sie mich einmal von meiner &#8216;dunklen&#8217; Seite kennen. Schließlich habe ich mir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute lernen Sie mich einmal von meiner &#8216;dunklen&#8217; Seite kennen. Schließlich habe ich mir zu Beginn dieses Blogs vorgenommen, nicht mehr lieb zu sein. Ich muss jetzt mal Dampf ablassen. Weil es hier besser ist, als sonstwo.</p>
<p>Ja, ich bin wütend. Auf ein Frau. Eine Kollegin, um genau zu sein. Folgende Szene passierte vor einiger Zeit:</p>
<p>Ich kam zur Arbeit, es war recht kühl, und ich hatte mein schwarz-weißes Palästinensertuch fest um meinen Hals geschlungen (ist so eine Marotte, wenn ich nur einen leichten Windhauch spüre, greife ich zum nächstbesten Tuch, Schal o.ä., der Stimme wegen). Frau &#8216;Carogna&#8217; (sie heißt natürlich nicht wirklich so, aber ich finde das jetzt irgendwie passend&#8230;) blickte mich schon an der Tür missbilligend an und zog ihre eh schon hängenden Mundwinkel förmlich bis zu den Knien. Sie rollte furchterregend mit den Augen, bevor sie ein abfälliges &#8220;Also ICH würde das ja nicht anziehen!&#8221; hervorstieß. Aha. Was würdest DU nicht anziehen, hm? Ich muss sie ziemlich ratlos angesehen haben, denn sie kam gleich ein paar Schritte näher, um mir ihr Entsetzen zu erklären: &#8220;Ich habe meinen Kindern verboten, solche Tücher zu tragen.&#8221; Schön für Deine Kinder. &#8220;Die Nazis tragen sowas.&#8221;  Aha.<img class="alignleft size-medium wp-image-87" title="pa" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/11/pa.jpg?w=300" alt="pa" width="300" height="219" /></p>
<p>Nun, ich habe zwar noch keinen glatzköpfigen Deppen mit Springerstiefeln, Bomberjacke und eben diesem Tuch gesehen, aber laut Wikipedia hat Frau C. da durchaus recht. Scheinbar ist das Palästinensertuch nicht nur ein Modeaccessoire und ein Symbol der linken Szene, nein, auch den Rechten gefällt&#8217;s. Sei&#8217;s drum. Ich war jetzt eben die Dumme. Weil ich es gewagt hatte, mir in völliger Unwissenheit so ein Tuch umzubinden. Nun bin ich schlauer.</p>
<p>Natürlich müsste ich ihr dankbar sein. Sie will ja nur mein Bestes. Könnte ja sein, dass mich Jemand, aufgrund meiner &#8220;Halsbekleidung&#8221; als Nazi abstempelt. Und das würde sie ja sicher nicht wollen. Sie doch nicht. Nein. In Wahrheit wünscht sie mir die Pest an den Hals. Jede Möglichkeit, mich zu maßregeln, zu bevormunden und mich vor anderen Menschen bloßzustellen, nimmt sie wahr und man kann richtig fühlen, wie sie es genießt. Und was tue ich? Ich denke, Sie wissen was kommt: NICHTS!</p>
<p>Ich verrate Ihnen auch gern, warum: weil sie mir irgendwie leid tut. Sie ist mitte 40, hat einen Pantoffelhelden als Ehemann, der immer nur stumm hinter ihr herdackelt, bemalt ihre Jeans mit bunten Streifen, um  aufzufallen und flirtet mit allem, was irgendwie südländisch aussieht. Dabei tut sie so, als wüsste sie alles, könnte alles und hätte eine Ausstrahlung, die Männer magisch anzieht. In Wirklichkeit scheint sie unglücklich zu sein, mit ihrem Leben, ihrem Job und mit sich selbst. Positive Aussagen hört man von ihr nur höchst selten. Es sei denn, es geht um sie selbst. Dann erstrahlt sie in vollem Selbstbewusstsein und lächelt milde für ihre Untertanen.</p>
<p>Da ich aber nun, wie schon erwähnt, beschlossen habe, nicht mehr lieb zu sein, werde ich genau jetzt das Wort &#8216;Mitleid&#8217; in diesem Zusammenhang aus meinem Wortschatz streichen. Frau C. ist und bleibt eine dumme, arrogante Pute, die verdammt noch mal für ihr Leben selbst verantwortlich ist, wie jeder andere Mensch auch und nicht ständig versuchen muss, sich durch dämliche Klugscheißerei besser zu fühlen. Ich für meinen Teil werde weiterhin mein schönes, warmes Palästinensertuch tragen (welches übrigens aus Israel stammt)  und mich dabei keineswegs, nur, weil es ein paar dumme Menschen für sich entdeckt haben, der rechten Szene zugehörig fühlen. Denn dann wären viele Punks, Emos, Türken, Italiener, Deutsche&#8230;die halbe Welt ja rechtsradikal. Und das nur, weil sie ein kariertes Tuch tragen. Is klar, ne?</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[obamas selbstbewusstsein]]></title>
<link>http://whatwemakeit.wordpress.com/2009/11/01/obamas-selbstbewusstsein/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 17:19:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Felix Reimer</dc:creator>
<guid>http://whatwemakeit.wordpress.com/2009/11/01/obamas-selbstbewusstsein/</guid>
<description><![CDATA[(Bild: White House) Was mir an Barack Obama immer wieder auffällt, ist sein Selbstbewusstsein. Von d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_350" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse/4033367080/"><img class="size-full wp-image-350" title="barack obama" src="http://whatwemakeit.wordpress.com/files/2009/11/barack-obama.jpg" alt="barack obama" width="600" /></a><p class="wp-caption-text">(Bild: White House)</p></div>
<p>Was mir an Barack Obama immer wieder auffällt, ist sein Selbstbewusstsein. Von dem jungen Studenten, Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, der im Schreiben seine Identität fand, ist nicht viel übrig. Diesen Eindruck unterstreich ein <a href="http://www.time.com/time/politics/article/0,8599,1932963-1,00.html">Auszug</a> aus David Plouffes <em>The Audacity To Win</em>, in dem es um den Wahlkampf 2008 geht:</p>
<blockquote><p>The [Rev. Jeremiah] Wright story broke on a Wednesday and exploded across the media landscape the next day. [...]</p>
<p>[Obama] was already scheduled to do editorial boards that Friday afternoon with both Chicago papers about [real estate developer and political fundraiser] Tony Rezko, two hours each, no holds barred. Given no choice but to address Wright as soon as possible, we decided we would do a round of TV interviews on him directly after the Rezko boards. It shaped into quite a day, like having your legs amputated in the morning and your arms at night. The question was whether we would still have a heartbeat at the end of the day.</p>
<p>It was chaos and, quite frankly, frightening. I felt as if the wheels could easily spin off our whole venture. Still, Obama was the pillar of reassurance. &#8220;Don&#8217;t worry, guys,&#8221; he told us while making some notes on a stack of pages. &#8220;<strong>I can do more than one thing at a time.</strong> We are taking the trash out today. It won&#8217;t be fun, but we&#8217;ll be stronger for it.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Unwille, sich thematisch zu verengen (andere würden wahrscheinlich &#8220;konzentieren&#8221; sagen), ist kennzeichnend für Obama. Während John McCain seinen Wahlkampf unterbrach, um an Verhandlungen über ein Bankenrettungspaket teilzunehmen, warb Obama weiter um Stimmen und <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/26872907/">lehnte</a> es ab, eine TV-Debatte zu verschieben:</p>
<blockquote><p>It’s going to be part of the president’s job to be able to deal with more than one thing at once.</p></blockquote>
<p>Als er dann Präsident war und ihm vorgeworfen wurde, zu viele Herausforderungen &#8211;Afghanistan, Autobranche, Klimaschutz, Gesundheitsreform &#8212; gleichzeitig anzupacken, wies er auch das <a href="http://politicalticker.blogs.cnn.com/2009/03/18/poll-obamas-taken-on-too-much-say-americans/">zurück</a>:</p>
<blockquote><p>What I say is that the challenges we face are too large to ignore.</p></blockquote>
<p>Diese Haltung lädt natürlich zu Kritik ein. Er birgt auch die Gefahr, dass Obama einen der Bälle (oder mehrere) fallen lässt, mit denen er jongliert. Aber die  Grundhaltung &#8212; dass es zu viel zu tun gibt, um zu warten &#8212; unterscheidet sich sehr vom Geist der deutschen Koalitionsverhandlungen oder der europäischen Suche nach einem Ratspräsidenten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Immer diese Unsicherheit]]></title>
<link>http://fernstudentenschicksal.wordpress.com/2009/10/28/immer-diese-unsicherheit/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 08:42:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>studentin</dc:creator>
<guid>http://fernstudentenschicksal.wordpress.com/2009/10/28/immer-diese-unsicherheit/</guid>
<description><![CDATA[Ich mache mir bestimmt 1/3 meiner Zeit, die ich eigentlich zum Lernen reserviert habe, Gedanken darü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich mache mir bestimmt 1/3 meiner Zeit, die ich eigentlich zum Lernen reserviert habe, Gedanken darüber, ob meine Herangehensweise ans Thema wohl richtig bzw. optimal ist, ob ich genug mache, ob ich genau das Falsche lerne, ob ich auf dem falschen Weg lerne, ob ich die Matheklausur nicht doch lieber ins nächste Semester schieben sollte usw&#8230;</p>
<p>Das ist nicht alleine eine Form der Ablenkung, wie sie uns ja ohnehin schon das Fernstudentenleben schwer macht, sondern außerdem wirkt diese Unsicherheit auf mich auch oft sehr leistungshemmend. Ich fange an, an banalen Dingen zu zweifeln, wie z. B. ob ich mir wohl 10 Formeln merken kann oder ob mir in der Klausur denn wirklich noch der Zusammenhang zwischen Preis eines Gutes und Nachfrage nach diesem Gut einfallen wird. Das bedeutet diese Zweifel vernebeln mir meinen gesunden Menschenverstand. Mal ehrlich: Viele Dinge lassen sich doch aus dem normalen Leben ableiten und durch die Frage beantworten: Wie würde ich das jetzt entscheiden, wäre ich der Käufer/Unternehmer/&#8230; Diese Antworten haben dann nicht zwingend das Zeug zur 1,0 &#8211; aber sie würden uns wahrscheinlich sogar bestehen lassen oder wenigstens einen Einstieg in die Beantwortung der Aufgaben geben und während man dann so am Schreiben ist, fällt einem doch bestimmt wieder etwas von dem stundenlang Gelernten ein, mit dem man sich in den letzten Monaten mehr beschäftigt hat, als mit der eigenen Familie.</p>
<p>Und das ist doch auch schon der springende Punkt: Warum zweifeln wir so sehr an uns, wenn´s ums Studium geht?! Wir wenden verhältnismäßig viel Zeit auf um uns den Stoff anzueignen. Wir lesen, unterstreichen, schreiben ab, ergänzen, malen aus, umranden, streichen durch, kreisen ein, setzen Klammern,&#8230; und das über Wochen und Monate. Selbst im Urlaub schleppt man noch des Gewissens wegen Bücher mit sich rum, in die man ohnehin nicht reinschaut, aber allein ihre Anwesenheit beruhigt uns.</p>
<p>Wohin geht dann unser Sebstvertrauen, wenn es zur Abfrage dieses Wissens kommt, das doch mittlerweile zu uns gehört wie der linke Schuh zum rechten?!</p>
<p>Ein Beispiel: Ich wohne so an einem Ort, der eigenartigerweise von allen Familienmitgliedern 3-4 Autostunden entfernt liegt, obwohl meine Familie deutschlandweit ziemlich verstreut wohnt. Nicht, dass jetzt jemand denkt, den Wohnort hätten wir mit Absicht so gewählt&#8230; Und wenn ich nun meine Tante 1 Jahr nicht sehe, weiß ich doch trotzdem noch, wer sie ist, was sie macht, wie sie aussieht und worüber wir uns die letzten Male unterhalten haben&#8230; Oder denkt ihr vor einem Familientreffen: Oh, hoffentlich weiß ich noch, wer mein Opa ist. Was hat er früher nochmal gemacht? Wo war nochmal unser gemeinsamer Urlaub?! Mist, ich weiß nix mehr. Hilfe!!! Ich kann da nicht hin! &#8212; Zugegeben: &#8220;Ich kann/will da nicht hin&#8221; denkt vielleicht der ein oder andere. Aber doch nicht, weil er Angst hat nichts mehr zu wissen und sich unter Fremden vorzufinden, sobald er da ist.</p>
<p>Aber kaum wird aus der Tante oder dem Opa das 2. Gossen´sche Gesetz macht mein Kopf dicht. Dann bin ich einsam unter Fremden. Unter fremden Begriffen, fremden Formeln, Fremdwörtern&#8230; Obwohl ich mich damit in den letzten Monaten doch so viel intensiver beschäftigt habe, als ich es je mit meiner Tante getan habe. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass alle meine Tanten toll sind und wenn es möglich wäre, kämt ihr auf meiner Rangliste vor dem 2. Gossen´schen Gesetz!)</p>
<p>Warum ist das so?!</p>
<p>Anwtort: Es gibt keinen rationalen Grund. Allein die Tatsache, dass eine Wissensabfrage via Klausur erfolgt, macht uns solchen Kummer. Mal ehrlich: Müsste ich am Anfang eines Familientreffens einen Test schreiben über die Lieblingsfarben und Lieblingsspeisen meiner Verwandten, hätte ich auch Bammel. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber wieso machen wir uns den Stress?! Gerade als Fernstudent hat man doch i. d. R. schon eine Berufsausbildung, sogar einen Job und muss das Studium nebenbei auch noch mit seinem Privatleben in Einklang bringen (auch wenn es manchmal eher in einen 6-stimmigen Kanon ausartet). Müssen wir uns denn vor uns selbst noch mit einer 1,0 in einer Klausur beweisen?! Und müssen wir anderen unbedingt von der Klausur erzählen?! Also ich muss meine Klausuren nicht mehr von den Eltern unterschrieben zugeben.</p>
<p>KEEP COOL lautet also die Devise. Es ziehen sowieso schon alle den Hut vor uns, weil wir uns das Fernstudium zutrauen. Und bei jedem Familientreffen mal einen schlauen, unglaublich akademischen Satz in die Runde geworfen reicht der Meute um ihre Bewunderung aufrecht zu erhalten. Und sooo ehrlich müssen wir ja nun wirklich nicht sein, dass wir unbedingt unsere Klausurtermine und die Noten rumerzählen müssen. Also kein Stress. Auf Nachfragen reicht doch den meisten, dass man gut vorankommt, Mathe ist eh immer das Arschloch und fertig. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also immer locker durch die Hose atmen und ran an den Speck!</p>
<p>Es ist weder Raum noch Zeit für Selbstzweifel! Denn wir sind FERNSTUDENTEN!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über nackte Tiere und deren Selbstbewusstsein]]></title>
<link>http://shorwath.wordpress.com/2009/10/24/uber-nackte-tiere-und-deren-selbstbewusstsein/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 11:50:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>A. Kelius Horwath</dc:creator>
<guid>http://shorwath.wordpress.com/2009/10/24/uber-nackte-tiere-und-deren-selbstbewusstsein/</guid>
<description><![CDATA[Ich könnte natürlich jeden neuen Absatz mit einer neuen Frage beginnen. Das wäre wohl die einfachste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich könnte natürlich jeden neuen Absatz mit einer neuen Frage beginnen.<br />
Das wäre wohl die einfachste Art klug zu wirken. Ich habe nämlich das Gefühl, mit jeder Frage, die ich dem Leser stelle, mich selbst aus der Verantwortung zu entziehen, sie beantworten zu müssen. Es ähnelt dem &#8220;Schuld-in-andere-Schuhe&#8221; stecken.</p>
<p>Wenn ich mir selbst Fragen stelle, geschiet es meistens, dass ich von dem Versuch eine Antwort darauf zu finden, in eine weitere Frage hineinrutsche. Man könnte mir vorwerfen, ich würde ständig Fragen stellen und sie jedoch niemals beantworten.<br />
Das trifft allerdings nicht zu. Ich beantworte sehr wohl meine Fragen, wenn auch auf eine andere Art, die nicht jeder gewohnt ist.<br />
Ich bin beispielsweise allein schon zufrieden wenn ich von einer Frage zur nächsten komme. Ich sehe es nicht als Sinnlos, da die gestellte Frage doch zu einem Ergebnis führte, wenn auch nicht zu einer Antwort.</p>
<p>Es stellt sich auch die Frage, ob man das &#8220;Fragen-stellen&#8221; als Beweis der Dummheit liefern könnte.<br />
Mit diesem Gedanken beschuldigte ich mich selbst, stempelte mich als Versager ab und geriet so in ein tiefes Loch der Verzweiflung. Ich scheiterte unaufhörlich in allen Situationen und sah mich an der untersten Stufe einer Leiter der Gesellschaft.<br />
Die Depression vertiefte sich innerhalb 5 Jahren bis zu Suizid-Gedanken, die mich nicht mehr losliesen und ich somit (freiwillig) in der Psychatrie landete.<br />
Ich war schon soweit, dass ich die Tat von Amokläufern zutiefst verstand. Mein Hass richtete sich gegen die Gesellschaft, welche mich zu einem Versager abstempelte. Mein Selbstbewusstsein war bis auf die Knochen abgefressen, wie ein nacktes Tier, dessen schützendes Fell von seinem Körper gezogen wurde. Ich erkannte das Hauptproblem der Amoktäter, denn ich verglich meinen Gedanken und Zustand mit deren. Das Selbstbewusstsein ist schuld an allem, mal davon abgesehen wer an dessen Fehlen Schuld hat.</p>
<p>Hiermit spreche ich natürlich mein herzlichstes Beileid für all die Betroffenen der Amokläufe aus.</p>
<p>Es grüßt euch herzlichst,</p>
<p>Horwath</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die andere Seite]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/21/die-andere-seite/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 22:14:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/21/die-andere-seite/</guid>
<description><![CDATA[Im Grunde bin ich ein trauriger Mensch. Irgendwie. Ein bißchen. Melancholisch bin ich auch, aber tra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Grunde bin ich ein trauriger Mensch. Irgendwie. Ein bißchen. Melancholisch bin ich auch, aber traurig eben noch ein wenig mehr. Nicht immer. Aber oft. Nicht leicht für mich und auch nicht für Andere.</p>
<p>Es gibt Tage, da sitze ich einfach nur da. Gedankenversunken nehme ich kaum wahr, wenn Jemand mit mir spricht. Momente, in denen mich die Vergangenheit einholt, mich wieder und wieder mit den verschiedensten Lebenssituationen konfrontiert. Dann werde ich traurig. Einfach so. Weil es eben so war bzw. ist. In diesen Augenblicken frage ich mich weder, wie es überhaupt so weit kommen konnte, noch warum ich nichts daran geändert habe. Die Erinnerungen kommen, und sie gehen auch wieder. Sie gehören zu mir. Wie eine zweite Haut, die auf ewig mit dem Körper verbunden zu sein scheint.<img class="alignleft size-medium wp-image-79" title="augen" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/10/augen.jpg?w=300" alt="augen" width="300" height="158" /></p>
<p>Dabei habe ich nicht nur negative Gedanken. Viele sind inzwischen neutral, zumindest fühlt es sich so an. Und doch bergen alle Situationen, die mir in einem stillen Moment durch den Kopf gehen, Tragik, Schmerz, Verlust, Enttäuschung und Scham. Das einzig Gute ist, dass sie im Laufe der Jahre verblasst sind, ich ihnen kaum noch Tränen schenke. Indem ich darüber nachdenke, habe ich begonnen, all das Vergangene zu verarbeiten. Ein gutes Gefühl. Aber manchmal braucht es, auch heute, nur einen kleinen Windhauch, ein kurzes Geräusch, was bewirkt, dass ich wieder traurig bin. So, wie damals. Vor einem Jahr. Vor fünf Jahren. Oder vor zehn. Sie werden nie verschwinden, und genau daran muss ich mich gewöhnen. Stück für Stück. Aufgeben gilt nicht.</p>
<p>Bei all der Traurigkeit, die mich ab und zu umgibt, kann ich auch sehr glücklich sein. Es sind die kleinen Dinge, die mich berühren und ein Gefühl der Zufriedenheit, ja, sogar des Glücks auslösen können:</p>
<p>Vor ein paar Wochen waren Francis und ich auf dem Land. Blumen pflücken. Dort, am Rand des Feldes, standen Kühe auf einer Obstwiese. Eine braun-weiße und viele schwarz-weiße Kühe. Manche lagen faul im Gras, andere versuchten, die Äpfel von den Bäumen zu pflücken, wieder andere kamen neugierig, wie diese Tiere nunmal sind, zu uns an den Zaun. Ich war lange nicht mehr auf dem Land. Als ich die Kuh streichelte, kamen sie zurück: Erinnerungen an meine Kindheit, den Bauernhof, die wundervolle Zeit, die ich zwischen Pferdemist und Heuernte verbrachte. In diesem Moment verspürte ich tiefes, echtes Glück.</p>
<p>Und wenn ich jetzt an diese Situation denke, an die großen, braunen Augen der Kuh und wie ihr Fell sich unter meinen Händen anfühlte &#8211; dann, ja, dann bin ich wieder glücklich. Ich lächle. Weil solche Momente einfach schön sind. Und davon habe ich gottseidank eine ganze Menge.</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur so ein Gefühl...]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/19/nur-so-ein-gefuhl/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 22:46:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/19/nur-so-ein-gefuhl/</guid>
<description><![CDATA[Da sind wir. In unserer neuen &#8220;Wohnung&#8221;. Zusammen mit einer Matratze, 2 Rechnern, ein pa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da sind wir. In unserer neuen &#8220;Wohnung&#8221;. Zusammen mit einer Matratze, 2 Rechnern, ein paar Kleidungsstücken und Vinzenz, meiner riesigen Stoffrobbe. Morgen kommen die Tiere nach und am kommenden Samstag gefühlte 2 Millionen Umzugskartons und natürlich die Möbel. Es soll ein Neuanfang werden. Wir tauschen 36 qm voller Dachschrägen gegen 90 qm mit Garten. Eigentlich sollte ich mich freuen. Eigentlich.</p>
<p>Im Grunde bin ich auch froh. Zum Beispiel darüber, endlich einmal wieder einen Kleiderschrank aufstellen zu können. Oder eine große Küche zu haben, in der man mit Freunden zusammen sitzen, gemeinsam kochen und stundenlang reden kann. Alles in Allem eine tolle Sache. Ein Wörtchen fehlt dabei allerdings noch. 4 Buchstaben, die meistens so etwas wie einen Haken versinnbildlichen. Wissen Sie, worauf ich hinaus will? Richtig, es ist das kleine, aber feine Wörtchen &#8220;ABER&#8221;.<img class="size-medium wp-image-76 alignright" title="Haus2" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/10/haus2.jpg?w=300" alt="Haus2" width="300" height="225" /></p>
<p>Ich bin froh, hier zu sein, ABER es ist das Haus meiner Eltern. Getrennt nur durch eine Wand, leben wir nun Tür an Tür miteinander. In einem Haus, das eigentlich nicht für zwei Familien konzipiert ist. Wenn ich darüber nachdenke, empfinde ich so etwas wie Heimweh nach unserer kleinen, schäbigen Wohnung im Herzen der Stadt. Dort konnte ich sein, wie ich bin, meine Mutter kam nicht mal eben auf ein Käffchen vorbei und somit interessierte es auch niemanden, wenn mal wieder das Chaos gesiegt hatte. Es war unsere Höhle (im wahrsten Sinne, da dunkel und schrecklich eng), wir mussten auf Niemanden Rücksicht nehmen, wenn Sie wissen, was ich meine&#8230;</p>
<p>Das wird sich nun alles ein wenig ändern. Wir werden nicht mehr ganz so frei sein, müssen gewisse Regeln einhalten und uns daran gewöhnen, dass wir nicht mehr &#8220;nur für uns&#8221; leben. Für Francis ist es nicht so schwer, er sieht in erster Linie die positiven Dinge. Nur ich kann mich an den Gedanken nicht gewöhnen, nach Jahren des Umherziehens, wieder nach Hause zurückgekehrt zu sein. Es wird eine Weile brauchen, bis ich mich mit der neuen Situation arrangiert habe. Aber tief im Inneren bin ich mir sicher, dass ich das schaffen werde. Weil ich das Haus liebe, meine Eltern weiß Gott nicht die schlechtesten sind und weil es am Ende die Hauptsache ist, dass Francis und ich ein, lassen sie es mich einmal kitschig ausdrücken, Nest haben. Also alles halb so schlimm.</p>
<p>Aber komisch ist es doch&#8230;</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ängste]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2009/10/18/angste/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 23:08:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2009/10/18/angste/</guid>
<description><![CDATA[Manchen Menschen möchte ich mich jetzt gerade nicht zeigen. Wenn wir uns &#8220;zufällig&#8221; irge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchen Menschen möchte ich mich jetzt gerade nicht zeigen. Wenn wir uns &#8220;zufällig&#8221; irgendwo begegnen würden, wäre ich dankbar. Es wäre eine sehr aufregende Situation. Alles wäre neu und ungewohnt, ich wüsste so gar nicht wie sie (re)agieren und wie ich (re)agiere.<br />
Trotzdem möchte ich nicht die Initiative ergreifen, und sie besuchen oder einladen. Ich bin in den letzten Monaten auch sehr &#8220;telefonfaul&#8221; geworden und immer steht die Frage in meinem Hinterkopf: erzähle ich ihnen jetzt vom Bart oder später? Will ich das überhaupt erzählen? Ist es wichtig für unsere Beziehung? Wie wichtig ist mir die Beziehung überhaupt?</p>
<p>Heute habe ich einen spannenden Denkanstoß bekommen: bei welchen Beziehungen/Situationen merke ich jetzt, dass sie nicht tragbar sind? Und von welchen Beziehungen/Situationen sage ich, dass sie mir nicht wichtig sind oder mir nicht gut tun, weil ich die Konfrontation scheue?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Depressives Auf und Ab]]></title>
<link>http://offenherzig.wordpress.com/2009/10/18/depressives-auf-und-ab/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:17:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>offenherzig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der letzte Eintrag ist Tag her. Tage in denen es viel bergauf, aber öfter bergab ging. Stress mit de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der letzte Eintrag ist Tag her. Tage in denen es viel bergauf, aber öfter bergab ging. Stress mit dem Partner. Diskussionen und Streit. Nächte auf dem Gästesofa, Annäherungsgespräche, Streitgespräche. </p>
<p>Ein Sog, der meinen Geist und das was ich einmal Selbstbewusstsein nannte, bleiern nach unten zieht. Unten, wo doch gerade der Pixar-Film Oben läuft. </p>
<p>Durch viele Gespräche und einige Gefühle, Kränklichkeiten und Gehirnverdrehungen später dämmert es mir: Ich habe eine Depression. </p>
<p>Erst wäre mein Vater fast gestorben, danach lief auf der Arbeit alles schief. Meine Welt verblasste, langsam, unmerklich. Irgendwann ging mir diese Farblosigkeit auf den Nerv; aber ich suchte die Schuld bei anderen. </p>
<p>Es tut weh, wenn man durch äußere Ereignisse so aus gebremst wird. Ich habe mich eigentlich immer für krisensicher gehalten, weil ich schon einige durchgestanden habe. Aber das hier ist anders. Mein Körper spielt mir streiche und fühlt sich nicht mehr an wie sonst. Ich bin krank, mein Rücken macht alle Nase lang Probleme. Es ist zum Kotzen. </p>
<p>Für den Arbeitskram habe ich nun Beratung gefunden. Mein Kopf und mein Geist brauchen aber wahrscheinlich andere Hilfe. Die Namen von vier Psychologen stehen auf einem Zettel, den ich vorgestern von einer Freundin bekam. Bis jetzt ist er immer noch in meiner Weste und wartet darauf, dass ich mich aufraffe. </p>
<p>Tschakkra</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kein Schwiegermonster]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/14/kein-schwiegermonster/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:29:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kommen wir doch zur Abwechslung einmal auf die Familie zu sprechen. Mitunter ein heikles Thema. So a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kommen wir doch zur Abwechslung einmal auf die Familie zu sprechen. Mitunter ein heikles Thema. So auch bei uns.</p>
<p>Seit unserer Hochzeit hat mein lieber Francis kein Wort mehr von seinen Eltern gehört. Dem ganzen Schlamassel waren wochenlange Diskussionen vorausgegangen, ob und wer denn letztendlich zu dem Fest eingeladen werden solle. Die Eltern hatten da etwas andere Vorstellungen als mein Mann, man konnte sich nicht einigen und so kam es dann zu dem Zerwürfnis. Keine schöne Sache, wenn man bedenkt, dass Francis am schönsten Tag in seinem Leben so ziemlich alleine war. <img class="alignleft size-medium wp-image-73" title="mama" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/10/mama.gif?w=300" alt="mama" width="300" height="285" /></p>
<p>Aber jetzt hat er ja eine neue Mutter. Nämlich meine. Wer dahinter jetzt ein &#8220;Schwiegermonster&#8221; vermutet, der irrt. Meine Mum liebt Francis. Sie legt sehr großen Wert auf seine Meinung, wenn ich allein nach Hause fahre, wird zuallererst nach ihm gefragt und ständig wird mir mitgeteilt, was ich doch für einen tollen Mann habe, als ob ich das nicht selbst schon längst wüsste. Ich glaube, sie versucht für ihn die Mutter zu sein, die er niemals hatte. Liebevoll, aufmerksam und voll des Lobes. Das war allerdings nicht immer so. Während mein Vater recht schnell mit Francis warm wurde, musste meine Mum erst einmal überzeugt werden. Sie ist da schon sehr konservativ, möchte, wie alle Eltern, nur das beste für ihre Tochter. Und Francis hat sich nicht immer mit Ruhm bekleckert, was diese Herausforderung nicht leichter machte. Aber er hat es, mit hohem Einsatz, geschafft, sie für sich zu gewinnen und jetzt sind die beiden ein Herz und eine Seele.</p>
<p>Ich freue mich. Sehr. Denn ein einigermaßen harmonisches Familienverhältnis ist mir schon sehr wichtig. Aber manchmal, ja, manchmal nervt das Ganze auch ein wenig. Francis hier, Francis da, Hauptsache Francis. Zoey ist erstmal nicht so wichtig. Das ärgert mich schon. Ab und zu. Denn meine Mutter sollte sich über Eines im Klaren sein:</p>
<p>Ohne mich gäb es  Francis für sie gar nicht. Und dass sie einen so tollen Schwiegersohn hat, ist und bleibt nunmal allein mein Verdienst. Das musste mal gesagt werden!  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbstmarketing leicht gemacht (1): Selbstbewusstsein steigern!]]></title>
<link>http://neuromarket.wordpress.com/2009/10/13/selbstmarketing-einfach-gemacht-1-wie-wir-uns-von-uns-selbst-uberzeugen/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:28:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander Grosch</dc:creator>
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<description><![CDATA[  Die Tatsache, dass bewusstes Lachen unsere Stimmung verbessert ist mittlerweile in vielen Studien ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p>Die Tatsache, dass bewusstes Lachen unsere Stimmung verbessert ist mittlerweile in vielen Studien gezeigt worden und zeigt, dass unsere Stimmung nicht nur Auswirkungen auf unser Verhalten hat, sondern umgekehrt auch sich unser Verhalten auf die Stimmung auswirken kann.</p>
<p>Diese Erkenntnis beschränkt sich nach neuesten Erkenntnissen allerdings nicht auf die Stimmung, die verändert werden kann. Wie Forscher an der Ohio University zeigen konnten, hat auch die Haltung, die wir im Sitzen einnehmen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss.</p>
<p>Die <a title="Body Posture - Ohio University" href="http://esciencenews.com/articles/2009/10/05/study.body.posture.affects.confidence.your.own.thoughts" target="_blank">Studien</a> konnten zeigen, dass unser Selbstbewusstsein durch die Haltung beeinflusst wird. Dazu wurden einige Probanden gebeten sich aufrecht auf einen Stuhl zu setzen und ihre Qualifikation für einen anstehenden Job einzuschätzen. Die aufrecht sitzenden Probanden sahen sich selbst qualifizierter als die Probanden, die zusammengesackt in einem Stuhl saßen.</p>
<p>Dabei war es den Probanden nicht bewusst, dass sich ihr Selbstbewusstsein geändert hatte. Diese Erkenntnis ist interessant für jeden Bewerber, der mit großer Nervosität in einem Vorstellungsgespräch sitzt. Zumindest kann sich jeder Bewerber sicher sein, dass er in aufrechter Haltung selbstbewusster erscheint und einen ersten richtigen Schritt zu einem gesunden Selbstbewusstsein ganz automatisch geht.</p>
<p>So einfach kann der Beginn erfolgreichen Selbstmarketings sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ABC-Projekt (41. KW): Urinstinkte]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2009/10/11/abc-projekt-41-kw-urinstinkte/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:00:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/2009/10/11/abc-projekt-41-kw-urinstinkte/</guid>
<description><![CDATA[Oftmals ist es ja so, dass man &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur gewinnen kann, wenn man einem absc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Oftmals ist es ja so, dass man &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur gewinnen kann, wenn man einem abschätzenden, bedrohlichen oder in sonstiger Weise tendenziell eher negativ geprägten Blick nicht ausweicht. Zwischen Tier und Mensch gibt es da kaum Unterschiede: Wer weg guckt oder die Flucht ergreift, ist erledigt.</p>
<p>Manchmal kann eine solche Standhaftigkeit allerdings durchaus eine ganz besondere Form der Herausforderung darstellen. Guckst Du:</p>
<p><img alt="" src="http://galerie.marmonemi.de/albums/userpics/normal_Gepard2-700.jpg" class="alignnone" width="400" height="400" /></p>
<p>Spätestens dies ist der Moment, in dem man gaaaaanz ruhig bleiben sollte. Mit festem Blick und dem Rücken an der Wand (damit es niemand sieht, falls sich dat Hösken füllt, nöch?!). Aber &#8230;</p>
<p><img alt="" src="http://galerie.marmonemi.de/albums/userpics/normal_Gepard4-700.jpg" class="alignnone" width="400" height="400" /></p>
<p>&#8230; auch wenn es manchmal zunächst nicht ganz danach aussieht, etwas zu überstehen, kann es mit Standfestigkeit und Selbstbewusstsein (mitunter vielleicht auch einer Prise Lebensmüdigkeit) durchaus funktionieren:</p>
<p><img alt="" src="http://galerie.marmonemi.de/albums/userpics/normal_Gepard1-700.jpg" class="alignnone" width="400" height="400" /></p>
<p>Der zieht &#8216;n ganz schönen Flunsch, hm? ;o)</p>
<p>Übrigens ist er inzwischen Zwillings-Papa geworden. Da Leoparden aber dazu neigen, ihre Lütten zum Fressen gern zu haben, muss er gerade im Exil verweilen. Aber er wird&#8217;s überstehen; ganz sicher! </p>
<p>© skriptum</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich gehe! Oder?!]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/09/ich-gehe-oder/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 20:28:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/09/ich-gehe-oder/</guid>
<description><![CDATA[Wissen Sie, manchmal kommt man an den Punkt, an dem man etwas Anderes machen muss. Nicht, weil man e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wissen Sie, manchmal kommt man an den Punkt, an dem man etwas Anderes machen muss. Nicht, weil man es so gern möchte, sondern weil einfach die Zeit dafür gekommen ist. So geht es mir. Eigentlich schon länger, aber wenn es um lebensverändernde Entscheidungen geht, schiebe ich sie nur allzu gern Ewigkeiten vor mir her.</p>
<p>Ich liebe meinen Job. Und wenn ich sage &#8220;liebe&#8221; dann meine ich das genau so. Es ist mehr Leidenschaft als Arbeit und trotzem ist es augenblicklich nicht gut für mich. Meine Motivation strebt, entgegen meiner sonstigen Einstellung, gegen null und wenn ich nach Feierabend nach Hause komme, bin ich froh, dass es vorbei ist. Was nicht daran liegt, dass ich den Job an sich nicht mag, sondern dass sich mein Arbeitsumfeld in den letzten Jahren drastisch verändert hat. <img class="alignleft size-medium wp-image-65" title="xk" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/10/xk.jpg?w=300" alt="xk" width="300" height="225" /></p>
<p>Mein bester Freund sagte gestern zu mir: wenn Du weiterkommen willst, musst Du gehen. Leider hat er recht. Ich habe in den vier Jahren, die ich nun dort bin, alles mitgemacht: ich war fast nie krank, stets zuverlässig und pünktlich und habe mir eine Menge Beine ausgerissen, um zu zeigen, dass ich mit Ehrgeiz und Liebe meine Arbeit erfülle. Allerdings bin ich in der Hierarchie so weit unten angesiedelt, dass das niemand merkt. Somit wird es auch nicht wirklich jemanden dort interessieren, wenn ich unglücklich bin. Dass ich mehr leisten kann, weiß niemand. Interne Bewerbungen landen im Müll, noch bevor sie überhaupt gelesen werden. So ist das.</p>
<p>Also muss ich, zumindest für eine Weile, diesen Ort verlassen. Schweren Herzens. Denn dort sind meine Wurzeln, ich habe Erfahrungen sammeln und Freunde finden können. Ich lasse nicht nur sie, sondern auch einen Teil meines Herzens dort zurück. Ich werde auch nicht ganz gehen, nur ein bisschen. Aber ich brauche jetzt ein wenig Abstand. Um mich selbst beruflich wieder zu finden und um vielleicht an einem anderen Ort mehr leisten zu dürfen. Dann werde ich, gestärkt durch neue Erfahrungen und Fähigkeiten, vielleicht wieder ganz zurück kehren. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich das zwar nicht, aber man weiß ja nie.</p>
<p>Eine liebe Freundin und ehemalige Kollegin von mir ist diesen Schritt vor Kurzem bereits gegangen. Mit allen Konsequenzen. Und sie hat es bis heute nicht bereut. Ich werde es nicht nur einmal bereuen, soviel ist sicher. Aber wenn ich es jetzt nicht schaffe, dann schaffe ich es nie.</p>
<p>Drücken Sie mir die Daumen, ich muss jetzt ganz stark sein!</p>
<p>Deine//Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebeserklärung]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/07/liebeserklarung/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 22:25:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/07/liebeserklarung/</guid>
<description><![CDATA[23:42 Uhr. Zeit der Melancholie. Immer. Naja, sagen wir, oft. Deshalb verzeihen Sie mir, wenn ich je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>23:42 Uhr. Zeit der Melancholie. Immer. Naja, sagen wir, oft. Deshalb verzeihen Sie mir, wenn ich jetzt einmal etwas gefühlsdusselig werde.</p>
<p>Inspiriert durch ein wunderbares Blog von Frau <a href="http://liesvonlott.wordpress.com/">Lies von Lott</a>, das ich hier nur wärmstens meinen Lesern empfehlen kann, habe ich mir meine Gedanken über die Liebe gemacht. Was ist das eigentlich? Und was bedeutet sie speziell für mich?</p>
<p>Francis ist meine erste große Liebe. Alles, was ich zuvor für irgendwelche Männer empfunden habe, glich nicht annähernd dem Gefühl, das ich heute in mir trage. Verliebtsein, schön und gut, auch das Nicht-Allein-Sein war ein entscheidender Faktor. Aber echte Liebe, mit allen Höhen und Tiefen, nein, das war es nie. Bis zu dem Tag, als ich meinen Mann kennenlernte. <img class="alignright size-medium wp-image-60" title="lilie" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/10/lilie.jpg?w=300" alt="lilie" width="300" height="208" /></p>
<p>Meine Eltern waren damals im Urlaub. In Italien. Und trotz der hohen Telefongebüren kam ich nicht umhin, meine Mutter anzurufen und ihr mitzuteilen, den Mann meines Lebens gefunden zu haben. Was damals wohl in erster Linie aus der Verliebtheit heraus und nicht ganz ernst gemeint war, ist heute die Wahrheit. Francis hat mich zu einer liebenden Frau gemacht, die sich mit ganzem Herzen und vollem Bewusstsein auf das Abenteuer Beziehung, bzw. Ehe eingelassen hat.</p>
<p>Während der Verliebtheits-Phase ist man ja sooooo stolz. Man stellt seinen Freund in der Clique vor und beobachtet heimlich die neidischen Blicke der anderen Frauen. Man zeigt, dass man zusammen gehört und strahlt Selbstbewusstsein und Glück aus. Danach folgt die Phase des Alltags. Die berühmten Schmetterlinge machen längere Pausen, man gewöhnt sich aneinander, lernt die Eigenheiten des Gegenüber kennen und schlägt sich mit Rechnungen und müffelnden Socken herum. Und dann, ja, dann, verehrte Leser, dann kommt SIE! Die Liebe. Schleichend. Ohne sich groß anzukündigen. Sie ist einfach da. Ganz heimlich. Aber mit unglaublicher Macht.</p>
<p>Manchmal, wenn er am Rechner sitzt, schaue ich Francis an und empfinde ein tiefes Gefühl der Geborgenheit, Zuneigung und Dankbarkeit. (Ich muss zugeben, jetzt wird es arg schnulzig&#8230;) Ich mag es, wenn seine Haare nach dem Duschen in alle Richtungen stehen, ich mag seinen Gesichtsausdruck, wenn er sich auf irgendetwas konzentriert und ich mag es, wenn er im Supermarkt nicht an dem Regal mit der Müllermilch vorbei gehen kann. Ich liebe es, wenn er lächelt, wenn er mich vom Bahnhof abholt oder wenn er mit dem Hund im Garten spielt. Alltagserlebnisse. Nichts besonderes eigentlich. Aber genau DAS ist Liebe. Für mich.</p>
<p>Ein warmes, weiches Gefühl des Zuhause-Seins, des gegenseitigen Vetrauens und der gegenseitigen Anziehung. Unsere Liebe ist nicht perfekt. Aber genau das macht sie aus. Und ich möchte sie niemals wieder eintauschen.</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Premiere]]></title>
<link>http://regentanz.wordpress.com/2009/10/06/premiere/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 17:20:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frau Regentanz</dc:creator>
<guid>http://regentanz.wordpress.com/2009/10/06/premiere/</guid>
<description><![CDATA[Ich wurde heute das allererste Mal in Wien leicht angebaggert. Ich muss schon sagen&#8230; der Herr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div align="justify">Ich wurde heute das allererste Mal in Wien leicht angebaggert. Ich muss schon sagen&#8230; der Herr sah <span style="text-decoration:line-through;">wirklich gut</span> gar nicht so übel aus. Tat meinem Selbstbewusstsein (sofern das überhaupt existiert) mal ganz gut. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hach&#8230; ich geh mich dann mal im Spiegel angucken.</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meinungsfreiheit, eine vornehme Umschreibung zum rumpöbeln]]></title>
<link>http://sandrabloggt.wordpress.com/2009/10/03/meinungsfreiheit-eine-vornehme-umschreibung-zum-rumpobeln/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 18:35:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>sandra</dc:creator>
<guid>http://sandrabloggt.wordpress.com/2009/10/03/meinungsfreiheit-eine-vornehme-umschreibung-zum-rumpobeln/</guid>
<description><![CDATA[Es hat nicht unbedingt viel mit Meinungsfreiheit zu tun , wenn man sich einen Blog bastelt oder sich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#888888;">Es hat nicht unbedingt viel mit Meinungsfreiheit zu tun , wenn man sich einen Blog bastelt oder sich einen Twitteraccount zu legt , um sich dann Menschen auszusuchen , die man als vermeintlich Schwächere, zu bepöbeln. Dass dann als Meinungsfreiheit im Internet anzupreisen ist schon wirklich dreist. </span></p>
<p><span style="color:#888888;">Mit meinen 2 Semestern Psychologie im Nebenfach kann ich zumindestens behaupten , dass so ein Verhalten furchtbar asozial ist! Es zeigt , was eigentlich wirklich für ein Charakter hinter solchen Menschen steht! Vorallem weil sich Menschen als Opfer ausgesucht werden, welche diese Schreiber (ich nenne sie nicht Autoren weil es meiner Meinung nach nicht zutrifft) noch nicht einmal kennen. Sie lesen ein paar Sätze im Blog oder bei Twitter und irgendwas können die dann nicht verarbeiten und fangen an Stress zu machen !!! </span></p>
<p><span style="color:#888888;">Dabei ist es fast unmöglich Menschen nur an ein paar Sätzen komplett einschätzen zu können oder gar deren Lebensumstände zu beleuchten ! Wenn ich das bei nur 100 meiner Follower machen würde, müssten mindestens 90 % von denen in die Klapse <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> zumindestens wenn ich nur nach dem Geschriebenen gehen würde !!!</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Meinungsfreiheit im Internet wird hier als vornehmere Umschreibung zum rumpöbeln genutzt und sich damit fürs eigene Verhalten als Ausrede genommen! Was wirklich dahinter steckt kann man nur mutmaßen ( zuviel zeit, keine Freunde, keine Hobbies , geringes Selbstbewusstsein o. ä. )!!!</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Helfen tut bei so Menschen nur eins : sie mit Ignoranz strafen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  denn genau da packt man sie am meisten , beim lieben Selbstbewusstsein !!!!<br />
</span></p>
<p><span style="color:#888888;"><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie muss er sein, der perfekte Mann?!]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/02/wie-muss-er-sein-der-perfekte-mann/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 10:36:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/10/02/wie-muss-er-sein-der-perfekte-mann/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe vor kurzem berichtet, wie sie sein muss &#8211; die perfekte Ehefrau. Kümmern wir uns heute]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe vor kurzem berichtet, wie sie sein muss &#8211; die perfekte Ehefrau. Kümmern wir uns heute doch einmal um den perfekten Mann. An sich. Meinetwegen auch ohne Ehe-.</p>
<p>Gestern zeigte Galileo einen Bericht darüber, was Frauen an Männern attraktiv finden und ob es so ein 90-60-90-Schema auch für die männlichen Wesen gibt. Aha. Nun, angeblich gibt es sowas tatsächlich. Der Mann schlechthin sollte nicht mehr als 10 cm größer sein als man selbst, einen flachen Bauch haben und am besten ein feminines Gesicht, da dies für Treue und Verständnis steht. Soso. Es ist doch immer wieder spannend, was man so herausfindet. Mit Realität hat das allerdings wenig zu tun&#8230;<img class="alignright size-medium wp-image-53" title="Mann" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/10/mann1.jpg?w=212" alt="Mann" width="212" height="300" /></p>
<p>Mein Francis ist der perfekte Mann. Er ist 22 cm größer als ich, hat ein kleines Bäuchlein und nach weiblichen Gesichtszügen sucht man bei ihm vergebens. Für seine Größe hat er relativ kleine Füße, was wahrscheinlich auch wieder irgendwas bedeutet, und die Ohren sind auch nicht sonderlich groß. Forscher oder Psychologen würden wahrscheinlich sonstwas da hinein interpretieren. Nur was frau wirklich will, das taucht komischerweise in keiner dieser Studien auf&#8230;</p>
<p>Wenn Sie jetzt allerdings glauben, ich wäre die perfekte Frau, hach ja, das wäre schön. Nur leider nicht ganz richtig. Ich habe lange Haare. Große Augen. Große &#8211; Sie wissen schon. Aber damit hat sich&#8217;s auch. Meine Kilos unterstreichen meine Weiblichkeit nicht etwa mit einem Kugelschreiber, sondern eher mit einem breiten Marker. Ich bin nicht sonderlich groß und wenn ich müde bin, gleicht mein Gang eher eine Ente, als dem einer Gazelle. Blond bin ich auch nicht, für manche Männer ja schon ein Manko. Und ich habe verhältnismäßig große Füße. Des weiteren nagt der Zahn der Zeit gewaltig an meinem Äusseren, die Falten bahnen sich ihren Weg kontinuierlich durch Gesicht und Dekolleté. Ach ja, meine Nase, nun, sie ist etwas zu spitz geraten und ich muss immer aufpassen, dass ich Francis beim Küssen nicht aus Versehen mal ein Auge aussteche. Aber sonst &#8211; bin ich schön. Sagt Francis.</p>
<p>Was lernen wir also daraus? Ob wir jemanden attraktiv finden, ist die eine Sache, ob und warum wir jemanden lieben, eine ganz andere. Ich liebe Francis&#8217; Bauch, ich liebe seine kleinen Füße und ich liebe die unzähligen Haare auf seiner Brust. Für mich ist er wirklich perfekt. Auch wenn ich länger darüber nachdenke, ich finde nichts, was ich nicht irgendwie süß finde. Das muss wohl Liebe sein, schätze ich.</p>
<p>Öffnen Sie also Ihre Augen und schauen sie vorbei an dem, was uns die Medien als wahre Schönheit verkaufen wollen. Wie schrieb schließlich einst Antoine de Saint-Exupéry: &#8220;Man sieht nur mit dem herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.&#8221;  Auch wenn dieses Zitat in jedem Poesiealbum mindestens einmal auftaucht, so hat es doch bis heute nicht an Wahrheit verloren.</p>
<p>Deine/Ihre/Eure</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir haben uns getrennt]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/09/29/wir-haben-uns-getrennt/</link>
<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 17:05:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/09/29/wir-haben-uns-getrennt/</guid>
<description><![CDATA[Ja, Sie haben richtig gelesen. Und ich bin wirklich stolz. Man soll sich ja nicht selbst loben und n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja, Sie haben richtig gelesen. Und ich bin wirklich stolz. Man soll sich ja nicht selbst loben und nichts läge mir ferner, aber ich habe heute etwas getan, das ich Jedem nur empfehlen kann: ich habe ausgemistet. Nicht ein, nicht zwei, nein, 14 blaue Säcke voller Shirts, Jeans, Pullis, Schals und Hemden haben soeben ihr neues Zuhause im Altkleider-Container gefunden. Ein befreiendes Gefühl. Fast wie eine Therapie. Großartig.</p>
<p>Früher habe ich stundenlang überlegt, ob ich den beigefarbenen Pullover von Tante XY nicht doch noch einmal irgendwann anziehe (obwohl er kratzt und ich damit aussehe, wie eine hanf-züchtende Hausbesetzerin) und ob ich in die Bluse Größe 38 eines Tages, mit Hilfe von Weight Watchers, vielleicht doch wieder hinein passe. Weggeworfen habe ich schlußendlich nichts. Kann man ja schließlich alles noch einmal gebrauchen, und sei es als Putzlappen. Als ich gestern aber meinen Blick über die Berge von Kleidung in Schubladen, Kisten, Säcken und Schränken schweifen lies, machte es plötzlich &#8216;Klick&#8217;. Ich war bereit. Bereit für die Trennung, ohne Schmerz, ohne Gefühl, rational und vorallem ohne lange darüber nachzudenken. Also wanderte ein Shirt nach dem anderen in die Mülltüte. Mit jedem neuen Sack wurde meine Laune besser und besser.<img class="alignright size-full wp-image-44" title="altkleider" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/09/altkleider.jpg" alt="altkleider" width="123" height="158" /></p>
<p>Der Container hat alles gefressen. Mit seinem großen, stählernen Maul verschlang er rücksichtslos zerschlissene Hosen, abgetragene Winterjacken und sogar ein Paar pinke Pumps, die ich mir einmal in geistiger Umnachtung zugelegt hatte. Ob&#8217;s ihm geschmeckt hat, kann ich schlecht sagen, so ein Sammelbehälter ist ja meistens recht wortkarg. Aber zumindest hat er sich nicht beschwert.</p>
<p>Als nächstes ist der Sperrmüll dran. Dann werden wir uns von unserer unzuverlässigen Waschmaschnine trennen, die, begleitet von alten Regalen und Küchenschränken, die Reise in die ewigen Jagdgründe antritt. Francis und ich werden dann am Straßenrand stehen und ihnen allen noch einmal nachwinken, bevor sie in der erbarmungslosen Möbelpresse verschwinden. Hach ja. Sie haben alle treue Dienste geleistet, so manchen Umzug überstanden und Büchern, Tellern und Wäsche ein Zuhause gegeben. Aber wer weiß &#8211; vielleicht werden sie ja eines Tages in Form von teuren Designermöbeln wieder zum Leben erweckt. Man kann nie wissen.</p>
<p>Bevor Sie jetzt denken, dass ich, wie Francis jetzt sagen würde, nicht mehr alle Latten am Zaun habe (womit Sie sogar Recht haben könnten), sei gesagt, dass wir nicht ohne Grund dem Wegwerf-Wahnsinn verfallen sind. Wir ziehen um. In ein neues, aber auch altes Leben. Ein Neuanfang auf alten Wurzeln sozusagen.Dazu an dieser Stelle morgen mehr.</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
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