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	<title>selbstkritisch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/selbstkritisch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "selbstkritisch"</description>
	<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 14:01:09 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Gerechtigkeitsfanatiker]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2008/06/19/gerechtigkeitsfanatiker/</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 08:01:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2008/06/19/gerechtigkeitsfanatiker/</guid>
<description><![CDATA[Viele von uns Betroffenen, haben manchmal ein extremes Gerechtigkeitsgefühl. Dies kommt aber von den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Viele von uns Betroffenen, haben manchmal ein extremes Gerechtigkeitsgefühl. Dies kommt aber von den persönlichen Erfahrungen im Leben eines Legasthenikers. Besonders wenn es darum geht, dass man Menschen benachteiligt und ausgrenzt, dann ist mit diesen Menschen nicht zu spaßen.<br />
Gerade durch Ihr hohe Einfühlsamkeit die sie besitzen, kann es sein das Sie für Gerechtigkeit einstehen, und dies auch auf das äußerste verteidigen. Diese Menschen die in der Regel, schnell versöhnlich sind, aber wenn es um bestimmte Dinge geht, die sie selber erlebt haben, und diese wieder bei anderen Menschen sehen, ist mit Ihnen nicht zu spaßen.</p>
<blockquote><p><strong>Mir geht es immer nicht gut, wenn ich die Ungerechtigkeit im Bildungssystemen sehe, oder wenn man sich die berufliche Ausbildung, die Arbeitsförderung, oder die berufliche Rehabilitation sehe.</strong> Wo Menschen nicht selten Ausgrenzung erleben, nur weil sie nicht in, dass Bildungsraster passen etc. Da man von Anfang durch das Raster fiel,später auch in den Maßnahmen der öffentlichen  Hand , ob es nun Berufsgrundbildungsjahre, Ausbildung, oder berufliche Rehabilitation war. Man wurde da zwar durch Maßnahmen geschleust, die aber einen individuell kaum etwas brachten. Denn sogar der Bundespräsident Horst Köhler machte eine bemerkenswerte Ausage in seiner letzten Rede vom 17.06. 2008, wo auch er auf das Thema: Bildung einig:</p>
<p><strong>Im Mittelpunkt des Bemühens um Bildung stehen nicht die Bedürfnisse von Wirtschaft und Arbeitsmarkt, sondern der einzelne Mensch.</strong> <span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:underline;"><em>Wer sich bildet, will nicht nur etwas können, sondern etwas werden:</em></span></span> orientierungssicher und selbstkritisch, aufgeschlossen für neue Ideen und unbestechlich bei ihrer Prüfung, der eigenen Wurzeln bewusst und weltoffen, selbstbestimmt und verantwortungsbereit. <strong>So zu werden, das soll jeder und jedem von uns offen stehen. Darauf ist auch unser Land angewiesen, weil gute Bildung sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Kraft stiftet.</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>Deutschland braucht ein Klima der Begeisterung und der Anerkennung für Bildung. Es soll ein Land werden, in dem alle Lernen lernen, neugierig bleiben und sich ein Leben lang weiterbilden. <strong>Es soll ein Land werden, in dem Bildung auf Respekt stößt, und das Bemühen um Bildung auf Anerkennung und Hilfe.Deutschland muss endlich gute Bildungschancen für alle bieten. Es ist beschämend, wie oft in unserem Bildungswesen die Herkunft eines Menschen seine Zukunft belastet.</strong></p></blockquote>
<p>Genau dies ist mein Reden, unser Bundespräsident Horst Köhler bringt es auf den Punkt für das ich schon seit 1994 als Legastheniker in dieser Gesellschaft kämpfe. Leider ist eben aus meinen eigenen Erfahrungen die Realität eine völlig andere. Besonders wenn es um uns legasthene und dyskalkule Menschen geht, dies benötigen dringend ein Bildungssystem was sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert, dies geht auch weiter dann in der Berufsausbildung oder dem Studium, sowie natürlich auch in der beruflichen Rehabilitation. Es wird Zeit für eine Moderne und demokratische Gesellschaft dies dem Bürger, gänzlich zu gewähren. Dann kommt es auch nicht mehr zu Belastung, der Sozialsysteme. Außerdem müsste man auch einen genaueren Augenmerk darauf haben, für was „öffentliche Geldermittel“ genauer in diesen Bereichen der Bildung investiert werden. Ebenfalls muss man genauer hinsehen, was bei herauskommt, man muss die Rechnung eben mit dem Menschen machen, und dies auch seinen Bedürfnissen anpassen, denn sonst ist eben die Rechnung ohne den Menschen gemacht, zum Nachteil für die ganze „soziale Geschellschaft“, in den auch die Grundrechte auf frei Bildung und Entfaltung als ein allgemeines Recht gelten. Es darf eben nicht der Fall sein, wenn man noch heute Menschenrechte verletzt. Da unsere Lage im Land noch nicht die beste ist, war ich auch in dieser Angelegenheit sehr auf Gerechtigkeit bedacht, weil ich eben diese Ausgrenzungen in dieser Gesellschaft erlebte. Dies muss sich Ändern,wir werden mit unserer unabhängigen Facheinrichtung „<a title="Legasthenie Coaching" href="http://www.legasthenie-coaching.de" target="_blank">Legasthenie Coaching</a>“ mit daran arbeiten, und uns natürlich auch für die Rechte der legasthenen und dyskalkulen Menschen einsetzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitsanweisung verfehlt]]></title>
<link>http://keinvegetarier.wordpress.com/2008/04/07/arbeitanweisung-verfehlt/</link>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:15:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ulf</dc:creator>
<guid>http://keinvegetarier.wordpress.com/2008/04/07/arbeitanweisung-verfehlt/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe ja mittlerweile aufgehört, bei jeder Gelegenheit auf Blogs zu kommentieren und auf dieser W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Ich habe ja mittlerweile aufgehört, bei jeder Gelegenheit auf Blogs zu kommentieren und auf dieser Weise der Blogosphäre unterschwellig mitzuteilen, dass es mich im Internet auch gibt und man sich doch auch mal meinen Blog anschauen könnte. Was natürlich nicht heißt, dass ich jetzt nicht mehr kommentiere, weil ich mich mittlerweile für zu gut dafür halte und von den gigantischen Besucherzahlen meines Weblogs so verklärt bin, dass ich mich für eine Art Ober-Macker halte, der es nicht für nötig hält, anderen zu zeigen, dass er ihre Beiträge im Web 2.0 zu schätzen weiß.</p>
<p style="text-align:justify;">Viel mehr geht es mir darum, keinen unwichtigen und dämlichen Kommentar zu schreiben, für den ich mich später schämen werde, weil ich das doch nur zum Besucher angeln gemacht habe. Auch im Laufe seines Blogger-Lebens ist das Erwachsenwerden nicht auszuschließen. Ein von mir geschriebenes &#8220;lol&#8221; auf einen Post treibt mir schon beinahe die Schamesröte ins Gesicht und lässt mich denken, was ich doch für ein kleines, dummes Kind war &#8211; völlig außer Acht lassend, dass ich damals nur ein Jahr jünger war als heute.<br />
Der Sinn der hinter so einer Möglichkeit liegt, kommt mir langsam wieder in den Sinn. Es geht doch in einem Kommentar, um die Mitteilung seiner Meinung, oder? Nicht um den (übrigens ziemlich nutzlosen) Versuch, sich zu präsentieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Das bringt mich auf meinen eigenen Blog und die Frage, warum sollte man einen Blog betreiben. Jeden Tag seine Zeit auf das Verfassen eines Posts zu verwenden? Dann auf die Statistiken zu schauen und sich darüber freuen, dass so viele Menschen auf seine Seite gehen? Oder eben zu sehen, dass es keine Besucher gibt.</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich will man Besucher haben. Denn wenn niemand liest, was man schreibt, was hat es dann für einen  Sinn? Ein Blog hat nicht die Absicht eines normalen Tagebuchs und sollte auch nicht als solches benutzt werden. Also begibt man sich auf Safari, in die Weiten des Internets, um die begehrten Visits und Pageviews zu bekommen, die niemand außer man selbst sehen kann. Man macht auf anderen Ausgeburten des Webs Werbung für seine eigene, postet Besucheranziehendes. Als bestes Beispiel kann ich hier meinen Dumbledore-<a href="http://keinvegetarier.wordpress.com/2007/10/20/homo-zauberer/" target="_blank">Post</a> anführen, den ich damals so schön reißerisch &#8220;Homo-Zauberer&#8221; taufte. Absicht war, mit einem einfach geschriebenen Post möglichst viele Besucher anzulocken. Was mir auch gelungen ist. Bis  heute wurde dieser Post 960 Mal angeklickt, angelockt wurden aber wohl beträchtlich mehr. Der Oktober (mein erster Monat bei WordPress) war mein besucherstärkster Monat mit mehr als 2200 Visits und wohlgemerkt, es war eigentlich nur ein halber Monat. Mein Versuch war gelungen, hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen und &#8230; nun ja, ich war glücklich über die vielen Besucher und die Kommentare, die sie hinterlassen hatten. In diesem Endorphin-Rausch habe ich zuerst den noch reißerischen Post über den verreckten Hund als Kunstobjekt geschrieben und begeistert meinen Dumbledore-Post mit dem mir heute auch sehr peinlichen Zusatz versehen, dass die Kommentare mittlerweile doch sehr viel interessanter seien als das was ich geschrieben habe. Klar, im ersten Moment absolut richtig, ist der Post doch großer Müll gewesen. Da kann es in den Kommentaren ja nur besser sein. Eigentlich schon, denn es kamen die unterschiedlichen Meinungen der Harry Potter Fans, die sich die Mühe machen, bei Google &#8220;dumbledore schwul&#8221; einzutippen, zu Tage. Eine echte Diskussion, die den von mir gegebenen Verweis verdient hätte, kam aber nicht zustande und ehrlich gesagt, ich hab die Kommentare ungefähr ab der Hälfte nur noch überflogen, da sowieso immer dasselbe gesagt wurde. Langweilig.<br />
Also warum habe ich trotzdem auf die ach so tolle &#8220;Diskussion&#8221; verwiesen? Denkbar einfach, gebe ich die Antwort auf diese Frage doch schon in meinem Text. &#8220;Ich wollte es immer schon mal schreiben&#8221; steht da. Es ist der Stolz, einen Post geschrieben zu haben auf den es so viele Antworten gibt. Die pure Illusion, das ich etwas Besonderes geschafft habe. Heute kann ich mich nur fragen, wie ich auf diese Idee gekommen bin. Ich habe nichts anderes gemacht als eine Meldung des Spiegels wiederzugeben und sporadisch meine Meinung abzugeben ohne mich in möglich falsch zu verstehende Aussagen zu verwickeln. Nicht einmal das ist mir damals gelungen. Also es gab keinen Grund auf diesen Post stolz zu sein.<br />
Dass ich nach dem Hunde-Beitrag diese Art von Reißer-Posts gelassen habe, lag nicht daran, dass ich damit aufhören wollte. Mir kam nur alles so uninteressant vor. An bedeutsame Meldung aus Politik und Weltgeschehen habe ich mich erst gar nicht getraut, denn da wäre es bedeutend stärker aufgefallen, dass ich mich mit meiner eigenen Meinung zurückhalte und nur eine schon geschriebene Nachricht in andere Worte fasse. Ein bisschen Privatsender-Niveau.<br />
Noch bevor ich mit diesem Text hier angefangen habe, musste Focus und Spiegel als Quelle für ein interessantes Thema herhalten. Da ist mir die Unnützigkeit dieses Durchforstens und Wiedergeben klar geworden. Was ist der Sinn des Bloggens?</p>
<p style="text-align:justify;">Das muss selbstverständlich jeder für sich selbst beantworten, aber für mich ist es der kleine Ort, an dem man seine eigene Meinung der großen, weiten Welt mitteilen kann. Die erreiche ich mit meinen Posts nicht im Geringsten. Ich habe stattdessen meine Stammleser, über die ich sehr froh bin und die mir vollkommen reichen. Dabei ist dieser Post auch eine tolle Möglichkeit zu testen, wie viel meine Meinung den Stammlesern wert ist.<br />
Und schon denke ich daran, diesem Post eine möglichst auffällige Überschrift zu geben, die zum Lesen animiert. Ich bin mir bewusst, wie abschreckend die Länge wirken muss, immerhin sitze ich jetzt schon geraume Zeit am Schreiben. Umso trauriger wäre es, wenn es niemand lesen würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt übrigens auch Posts auf die ich wirklich stolz bin. In erster Linie über meine &#8220;Personeller Erzähler&#8221;-Posts, besonders auf den <a href="http://keinvegetarier.wordpress.com/2008/01/07/literarische-revolution/" target="_blank">ersten</a>. Die Symbolik, die wohl nur ich darin erkenne, hat sich auch bei  mir erst einen Tag nach dem Veröffentlichen eingestellt. Das hat mich sehr stolz gemacht, dass ich mit einem spontanen Posting eine so ausdrucksstarke Metapher zwischen den Menschen in meinem Bauch und meiner Leserschaft aufgebaut habe. Aber wie gesagt, das hat wohl niemand so richtig verstanden. Das Ergebnis war wieder so überraschend gut, dass ich das Format weitergeführt habe. Beim zweiten hat&#8217;s noch funktioniert, danach wurde es ziemlich auswechselbar. Schade eigentlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Mal schauen, wie lange ich diese Art von sehr langem Posting durchhalte. Die Zukunft wird&#8217;s zeigen.</p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
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