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	<title>selbstverstandnis &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/selbstverstandnis/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "selbstverstandnis"</description>
	<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:23:02 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Alles wird gut im Kapitalismus - Nur das Klima nicht]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/23/alles-wird-gut-im-kapitalismus-nur-das-klima-nicht/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 07:10:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Selbst in der übertechnisierten Informations-, Kommunikations- und Wissengesellschaft bleibt der Men]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2o8ZQ2DbCc4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/2o8ZQ2DbCc4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Selbst in der übertechnisierten Informations-, Kommunikations- und Wissengesellschaft bleibt der Mensch was er war. Seine genetischen Verhaltensanlagen blockieren ihn im Handeln für ihn selbst, für eine langlebigere Zukunft auch der Menschen, die nicht direkt in seinem Umfeld leben und auch für die nächsten Generationen seiner Art. Es stimmt, die vorherrschende Form der verschleierten Kommunikation und das Unvermögen der Medienanstalten die Stimmen der Bürger einzufangen und den politisch Verantwortlichen zu präsentieren, lassen eine Evolution des menschlichen Sozialwesens derzeit nicht zu. Die Kommunikation mit den Bürger, also den gesetzlichen Auftraggebern der Politiker, die sich tatsächlich eine selbsterschaffene Berechtigung und Moral gegeben konnten, findet nur noch über Erhebungen von Fakten aus der Vergangenheit statt &#8211; Statistiken. Aus den zählbar und darstellbar gemachten Fakten, meinen die Institutionen der Politik, also damals die Ministerien und Behörden, heute die Thinktanks der Wirtschaft und Politik, Parameter erstellen zu können, die ihnen das Verhalten und die Akzeptanz der Bürger zu ihren Interessen anzeigen.</p>
<p>Das Bauchgefühl, das selbstwahrnehmende und deutende Unterbewusstsein (die Deutung der Informationen u. Neuentwicklung von Erkenntnissen durch Verknüpfung mit vergangen Eindrücken vollzieht sich während des Schlafes), dass mit dem Nervensystem und dem genetischen System enger verflochten ist, als unser vergleichbar beschränktes Bewusstsein, das übertönt wird durch die lauteren und grelleren Realeindrücke. Ein organisiertes bewusstes Handeln aufgrund der Erkenntnisse aus dem Unterbewusstsein, wird nicht möglich gemacht. Der &#8220;Bewusstseinsspeicherplatz&#8221; ist von Werbeeindrücken um Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft voll belegt (Musik, Geräusch-Logos der werbenden Firmen, Sexanreize die sich den Trieb zu Nutze machen, Konsum-Werbebotschaften&#8230;) &#8211; die totale Beschäftigung des Gehirns durch Sinneseindrücken (es bedarf nur zweier Eindrücke audio- und visuell). Im Zwiespalt zwischen den Bewusstseinströmungen werden wir orientierungslos, verhaltensgestört und handlungsunfähig &#8211; zurückgelassen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbstverständnis der Protestierenden der FHP]]></title>
<link>http://fhpbrennt.wordpress.com/2009/11/20/selbstverstandnis-der-protestierenden-der-fhp/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:03:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>dieter.meer</dc:creator>
<guid>http://fhpbrennt.wordpress.com/2009/11/20/selbstverstandnis-der-protestierenden-der-fhp/</guid>
<description><![CDATA[Die Protestierenden und BesetzerInnen in der FHP sind eine offene und vielfältige Gruppe von verschi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Protestierenden und BesetzerInnen in der FHP sind eine offene und<br />
vielfältige Gruppe von verschiedenen Studierenden sowie Menschen, die mit den Zuständen im Bildungssystem unzufriedenen sind. Zusammen sind wir unabhängig von politischen Organisationen und den Gremien der hochschulinternen  Selbstverwaltung.</p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Wir wollen uns gemeinsam einsetzen für:</span></p>
<ul>
<li><span style="background-color:#ffffff;"> Freie Bildung, eine Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen,<br />
Qualität der Lehre in Hochschulen, Schulen und anderen<br />
Bildungseinrichtungen</span></li>
<li><span style="background-color:#ffffff;">sowie für stärkere Mitbestimmungsrechte der Lernenden</span></li>
</ul>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Unsere Forderungen sind in einem offenen Forderungskatalog aufgelistet und sollen mit möglichst vielen Studierenden – auch speziell auf die Forderungen der einzelnen Fachbereiche abgestimmt – ergänzt werden ( siehe Aushänge im Hörsaal 1 ).</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Für die Durchsetzung unserer Forderungen nutzen wir alle Formen des öffentlichen und <strong>friedlichen</strong> Protestes. Hiermit <strong>distanzieren </strong>wir uns von allen Arten des <strong>nicht friedlichen </strong>Protestes!</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">In unserem Plenum sowie durch Alternativveranstaltungen schaffen wir den Raum für selbstorganisierte Bildungsangebote und Diskussionsplattformen. Wir wollen Bildung nicht verhindern oder boykottieren, sondern vielmehr erweitern, ergänzen, verbessern und verändern.</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Wir Protestierenden sind solidarisch mit allen Aktiven, national und international, die sich mit friedlichen Protesten für bessere Bildung einsetzen.</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Dieses Selbstverständnis, wann wir unsere Ziele als erreicht betrachten und welche Formen des friedlichen Protests wir dazu wählen, sind Themen, die sich in einer ständigen und offenen Diskussion befinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran mitzuwirken und Anregungen einzubringen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></title>
<link>http://wir-sprechen-online.com/2009/11/08/qualitatsjournalismus-2/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:07:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gerrit Eicker</dc:creator>
<guid>http://wir-sprechen-online.com/2009/11/08/qualitatsjournalismus-2/</guid>
<description><![CDATA[Mediendisput-Analyse [PDF]: 10 Faktoren, die Qualitätsjournalismus beeinflussen; http://j.mp/4kSjnE]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Mediendisput-Analyse [<a href="http://www.mediendisput.de/downloads/Begrenzter%20Journalismus.pdf">PDF</a>]</strong>: <em>10 Faktoren, die <a href="http://wir-sprechen-online.com/tag/journalismus/">Qualitätsjournalismus</a> beeinflussen</em>; <a href="http://blog.kooptech.de/2009/11/10-faktoren-fuer-den-qualitaetsjournalismus/">http://j.mp/4kSjnE</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heute ist ein guter Tag!]]></title>
<link>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/11/06/heute-ist-ein-guter-tag/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:54:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>humpaaa</dc:creator>
<guid>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/11/06/heute-ist-ein-guter-tag/</guid>
<description><![CDATA[Der Komputerator zieht aus! Ab sofort bin ich beruflicher Natur im weXelwirken in Paderborn anzutref]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der <a href="http://www.komputerator.de/">Komputerator</a> zieht aus!</p>
<p>Ab sofort bin ich beruflicher Natur im <a href="http://www.wexelwirken.net/">weXelwirken</a> in <a href="http://www.paderborn.de/">Paderborn</a> anzutreffen.</p>
<p>Und heute Abend ist Einweihung unseres neuen Co-Working-Spaces.</p>
<p>Inspiriert vom <a href="http://hallenprojekt.de/">Hallenprojekt</a>, den <a href="http://hackerspaces.org/wiki/Design_Patterns">Hacker-Space-Design-Patterns</a> und &#8220;<a href="http://wirnennenesarbeit.de/">Berlin</a>&#8220;…</p>
<p>Wer vorbeikommen mag: </p>
<p>ab 15 Uhr: Bürobesichtigung bei Kaffee &#38; Kuchen<br />
ab 18 Uhr: Der (vielleicht) letzte Grillabend der Saison mit Würstchen und Glühwein<br />
ab 23 Uhr: Tanzen bis in den Morgen im CUBE ()</p>
<p>Es freuen Sich:</p>
<ul>
<li>Branko Čanak</li>
<li>Aljoscha Marcel Everding</li>
<li>Anja Flüge</li>
<li>Lisa Jacob</li>
<li>Tim Schmidt</li>
<li>Daniel Schweighöfer</li>
</ul>
<p>Freundliche Grüße aus Paderborn,</p>
<p>Aljoscha Marcel Everding<br />
c/o weXelwirken<br />
Mühlenstraße 20<br />
33098 Paderborn</p>
<p><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;source=s_q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;q=Paderborn,+M%C3%BChlenstra%C3%9Fe+20&#38;sll=40.967885,14.005162&#38;sspn=13.995028,19.621582&#38;ie=UTF8&#38;hq=&#38;hnear=M%C3%BChlenstra%C3%9Fe+20,+33098+Paderborn,+Nordrhein-Westfalen,+Deutschland&#38;t=h&#38;z=16">Google Maps</a></p>
<p>Bei Fragen: 0171 &#8211; 3128299</p>
<p>Das weXelwirken bei Tag:</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://einheitzbrei.wordpress.com/files/2009/11/dsc00013.jpeg?w=300" alt="Das weXelwirken bei Tag" title="Das weXelwirken bei Tag" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-329" /><p class="wp-caption-text">Das weXelwirken bei Tag</p></div>
<div id="attachment_328" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://einheitzbrei.wordpress.com/files/2009/11/img_04251.jpg?w=300" alt="Das weXelwirken bei Nacht" title="Das weXelwirken bei Nacht" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-328" /><p class="wp-caption-text">Das weXelwirken bei Nacht</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeugnis geben.]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/10/15/zeugnis-geben/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:02:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/10/15/zeugnis-geben/</guid>
<description><![CDATA[Vor einigen Wochen berichtete ich von einem unschönen Zwischenfall bei einem Freizeit-Fußballturnier]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einigen Wochen berichtete ich von einem <a href="http://angedacht.wordpress.com/2009/06/29/sommerliche-substitutionsstrategien/">unschönen Zwischenfall bei einem Freizeit-Fußballturnier</a>, in dessen Rahmen aggressive junge Männer gegen betrunkene nicht mehr ganz so junge Männer spielten und sich schwer taten, deren Überlegenheit sportlich zu nehmen. Das damalige Interesse der Polizei an der Angelegenheit und ganz konkret an meiner Zeugenaussage hatte Bestand (was wohl auch daran liegt, dass außerhalb meines Sichtfelds noch etwas mehr vorgefallen sei), sodass ich meine Sicht der Dinge einige Wochen später in einem nicht mehr ganz taufrischen Polizeigebäude nochmals formal zu Protokoll geben durfte. Mittlerweile ist die nächste Stufe erreicht: ich soll vor Gericht aussagen.</p>
<p>Meine Frau macht sich Sorgen. Sie fürchtet, und wer will es ihr verdenken, dass die der Körperverletzung beschuldigten jungen Männer Gefallen an diesem Vergehen gefunden haben könnten und irgendwann diejenigen attackieren, die gegen sie ausgesagt haben. Ich selbst glaube zwar nicht daran und ließ mir auch von einem befreundeten Anwalt versichern, dass Vergeltungsaktionen gegen Zeugen äußerst selten vorkämen, zumal bei vergleichsweise &#8220;harmlosen&#8221; Vergehen (wie dem vorliegenden); eine gewisse Unruhe kann ich gleichwohl nicht leugnen, die vermutlich in den Wochen bis zur Verhandlung nicht unbedingt abnehmen wird.</p>
<p>Natürlich ist Kneifen keine Lösung (ungeachtet der Frage, ob das überhaupt möglich wäre), natürlich finde ich es wichtig, dass die Sache verfolgt und sanktioniert wird, natürlich werde ich nach bestem Wissen aussagen. Dass es mir dennoch sympathischer wäre, im Verborgenen zu bleiben, mich den Angeklagten nicht zu präsentieren und jedes noch so kleine damit verbundene Risiko auszuschließen, gebe ich unumwunden zu. Mein Respekt vor Menschen, die bei ungleich schwereren Vergehen als Zeugen auftreten, hat schon jetzt noch einmal deutlich zugenommen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erzählt Geschichten!]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/10/09/erzahlt-geschichten/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:52:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/10/09/erzahlt-geschichten/</guid>
<description><![CDATA[Gestern habe ich hier einen Schwank aus meiner Jugend (naja, Jugend) zum Besten gegeben und mich seh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern habe ich hier einen <a href="http://angedacht.wordpress.com/2009/10/08/fussballwetten/">Schwank aus meiner Jugend</a> (naja, Jugend) zum Besten gegeben und mich sehr über die Reaktionen gefreut, die in mehreren Fällen so aussahen, dass Kommentatoren eigene Geschichten zum Thema (bzw. ihr eigenes Polk High)  in den Kommentaren versenkten.</p>
<p>Ganz sicher stellen diese paar Reaktionen keine gute Basis für allgemeingültige Schlussfolgerungen dar, und doch stärken sie meine Überzeugung, dass in unserer Blogwelt recht viele Leute einfach gerne Geschichten lesen. Oder sie aufschreiben. Aus dem Stegreif fallen mir ein paar großartige Blogbeiträge der letzten Monate ein, die &#8211; um beim fußballnahen Teil meines Feedreaders zu bleiben &#8211; nicht in erster Linie Tabellenbilder interpretieren, Nationalmannschaftsnominierungen hinterfragen oder Begleiterscheinungen &#8220;unseres&#8221; Sports kommentieren, sondern die in erster Linie Geschichten erzählen. So wie nolookpass in seiner als Glückwunsch daher kommenden <a href="http://www.dugehstniemalsallein.de/?p=1265">Hommage an Kutte</a>, wie Sebastian in einer Schilderung der <a href="http://catenaccio.de/?p=2363">legendären Nacht in Chisinau</a>, der Trainer in der <a href="http://www.trainer-baade.de/?p=4544">Ode an den Hagebuttentee</a>, bunki in seiner <a href="http://wandererzwischendenwelten.blog.de/2009/10/01/szenen-lebens-vi-zwingend-chronologischer-riehenfolge-7076295/">Liebesgeschichte</a> oder Jannik mit einer als Spielbericht getarnten Chronik einer <a href="http://www.entscheidend-is-aufm-platz.de/?p=1224">Familienreise nach Cottbus</a>. Oder viele andere, die ich jetzt grade nicht vor Augen habe.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen: ich will auch die Kommentare zum aktuellen sportlichen Geschehen lesen und die Texte, in denen gesellschaftsrelevante Komponenten des Fußballs erörtert werden, unbedingt. Und wenn dann gelegentlich eine persönliche sportliche Heldensage dabei ist, oder auch eine Chronik des eigenen Scheiterns, nostalgisches Zeug, irgendsowas, dann habt Ihr mich.</p>
<p>Bitte, erzählt (weiterhin) Geschichten!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Krisenmanagement, extern]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/09/27/krisenmanagement-extern/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 21:43:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/09/27/krisenmanagement-extern/</guid>
<description><![CDATA[Die eine oder der andere hat mitbekommen, dass ich vor ein paar Tagen einen Text veröffentlicht habe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die eine oder der andere hat mitbekommen, dass ich vor ein paar Tagen <a href="http://angedacht.wordpress.com/2009/09/25/1-aus-8-aus-18">einen Text veröffentlicht</a> habe, der sich mit einem Thema befasste, dem sich Philipp in seinem Blog &#8220;Niveau ist keine Creme&#8221; bereits <a href="http://www.niveau-ist-keine-creme.de/?p=802">tags zuvor in ähnlicher Weise gewidmet</a> hatte. Das ist grundsätzlich nicht weiter der Rede wert und ganz gewiss nicht schlimm; vielmehr wäre es sehr ungewöhnlich, wenn derlei Überschneidungen nicht recht häufig vorkämen, sei es zufällig oder gewollt, weiterentwickelnd oder gelegentlich auch mal plagiierend.</p>
<p>Was mich allerdings stutzig machte, war die Einsicht, dass es nicht unerwartet kam. Unter normalen Umständen, so glaube ich zumindest, hätte ich Philipps einen Tag alten Beitrag bereits gelesen gehabt und hätte mir meinen Beitrag entweder verkniffen oder, wenn ich tatsächlich einen anderen Schwerpunkt hätte setzen wollen, auf Basis von Philipps Daten eine Kettenstatistik (© <a href="http://twitter.com/nolookpass/status/4368975338">@nolookpass</a>) erstellt. Zumindest aber hätte ich sicherlich nicht die gesamten Daten selbst erhoben. Dass besagte normale Umstände derzeit nur bedingt gegeben sind, deutete ich kürzlich per Twitter an:</p>
<p><a href="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/09/tweet_web2_ueberforderung_20090923.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1721" title="Tweet_Web2_Ueberforderung_20090923" src="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/09/tweet_web2_ueberforderung_20090923.jpg" alt="Tweet_Web2_Ueberforderung_20090923" width="400" height="193" /></a></p>
<p>Irgendwie verlangt das andere Leben gerade sehr viel Aufmerksamkeit. Keine Klage (ganz im Gegenteil, eigentlich), nur eine Feststellung. Und das führt dann dazu, dass der Feedreader wieder einmal weit über 1000 ungelesene Elemente zählt, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, mir die jüngsten Podcasts aus dem Sportblogger-Umfeld ausführlich <a href="http://www.textilvergehen.de/2009/09/21/notaufnahme/">anzuhören</a>, <a href="http://www.probek.net/2009/09/22/ballpod-muenchen-ausgabe-4-21-september-2009/">anzuhören</a> (und das, obwohl der geschätzte Kollege hirngabel vom <a href="http://brustring.wordpress.com">Brustring</a> die Situation des VfB analysierte) und <a href="http://american-arena.blogspot.com/2009/09/podcast-premiere-baseball-zieht-in-den.html">anzuhören und -sehen</a>, dass ich noch nicht auf die jüngste Ausgabe des <a href="http://www.probek.net/2009/09/21/europaeisches-fussballradar-ausgabe-5-september-2009/">Europäischen Fußballradars</a> hingewiesen und viele andere Texte noch nicht einmal angelesen habe. Gar nicht zu reden von Printprodukten, wie den mittlerweile drei 11Freunde-Ausgaben (inklusive Sonderheft), die noch nicht einmal als überflogen gelten können.</p>
<p>Wie gesagt: nur eine Feststellung. Aber ein wenig auch der Anlass, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen. Und dann kristallisiert sich immer deutlicher ein Gedanke heraus:</p>
<blockquote><p>Vielleicht einfach mal ein, zwei Gänge zurückschalten im Social Web. Feedreader ausdünnen, Twitter ausmisten, insgesamt einfach weniger Informationen sammeln, öfter mal offline sein, sich nicht selbst unter Druck setzen, endlich mal wieder was zu bloggen, und so weiter und so weiter.</p></blockquote>
<p>Und gerade, wenn man den Gedanken sacken lässt, ihm immer mehr gute Seiten abgewinnen kann und sich zu seiner vernünftigen Haltung beglückwünschen will, erhält man eine E-mail von einem unbekannten jungen Mann, der sich als treuer Blogleser zu erkennen gibt und eben dieses Blog in den höchsten Tönen lobt. Darüber hinaus hat sich der besagte Leser von jenem &#8220;Déjà vu&#8221;-Artikel animieren lassen, die oben angesprochene Kettenstatistik noch ein wenig weiter zu spinnen und hat weiter gehende Überlegungen inklusive <a href="http://spreadsheets.google.com/pub?key=tvVbWTIM0GuUTpQdNP87mlA&#38;oid=1&#38;output=image">Grafischer Aufbereitung</a> erstellt.</p>
<p>Ich freue mich, denke, dass das irgendwie ganz gut zur Funktionsweise des eben noch beklagten Zeitkillers Social Web passt und komme zu dem Schluss, unbedingt darüber bloggen zu <span style="text-decoration:line-through;">müssen</span> wollen. Und dass es ein Jammer wäre, Feeds und Twitter auszumisten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Test]]></title>
<link>http://ckm2010.wordpress.com/2009/09/12/test/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 14:51:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>ckm2010</dc:creator>
<guid>http://ckm2010.wordpress.com/2009/09/12/test/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'></div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gefunden, gegessen, geleckert]]></title>
<link>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/09/05/gefunden-gegessen-geleckert/</link>
<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 18:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>humpaaa</dc:creator>
<guid>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/09/05/gefunden-gegessen-geleckert/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://einheitzbrei.files.wordpress.com/2009/09/p_2048_1536_f1032210-5aca-43f7-aa42-cdfee85d53ba.jpeg"><img src="http://einheitzbrei.files.wordpress.com/2009/09/p_2048_1536_f1032210-5aca-43f7-aa42-cdfee85d53ba.jpeg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Listenpanik.]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/08/10/listenpanik/</link>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 21:38:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/08/10/listenpanik/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwann Anfang der 90er war ein Freund bei der LokalRegionalzeitung für die Berichterstattung übe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwann Anfang der 90er war ein Freund bei der <span style="text-decoration:line-through;">Loka</span>lRegionalzeitung für die Berichterstattung über die dortige Bezirksliga verantwortlich. Die Tatsache, dass er selbst in besagter Liga spielte, focht niemanden an und tat seiner Objektivität tatsächlich keinen Abbruch. Er koordinierte die Spielberichte, besser: Stenogramme, die von den gastgebenden Vereinen telefonisch durchgegeben wurden, verfasste die Spieltagsvorschau sowie, wenn mich die Erinnerung nicht trügt, einen wöchentlichen Hintergrundbericht, und nicht zuletzt war er der Herr der Torjägerliste.</p>
<p>So begab es sich eines Montags, als besagte Liste aktualisiert wurde, dass der in der Dienstagsausgabe zur Verfügung stehende Platz unglücklich bemessen war: alle sechsfachen Torschützen fanden Platz, doch für diejenigen, die fünf Treffer erzielt hatten, war nur noch eine Zeile übrig. Also überlegte der Freund, nennen wir ihn Hänschen Ritter (tatsächlich war er in der Liga, die älteren werden den Grund erahnen, eher als &#8220;Gentile&#8221; bekannt), ob er die Zeile an den ersten (gemäß Alphabet) Fünfer vergeben sollte, oder vielleicht, wider die Objektivität, an einen Spieler aus der eigenen Mannschaft, die ansonsten nicht allzu üppig in der Liste vertreten war. Letztlich <span style="text-decoration:line-through;">verfiel er in Listenpanik</span> entschied er sich für eine etwas ungewöhnliche Variante:</p>
<p>18 Krause (BSV 92)<br />
16 Hoffmann ( Olympia 07)<br />
16 Klappstein (Charlottenburg)<br />
&#8230;<br />
&#8230;<br />
6 &#8230;<br />
6 Schwandt (Preußen)<br />
6 Mond (Wilmersdorf)<br />
6 Wallner (Pankow)<br />
<strong>0 Ritter (Wilmersdorf)</strong></p>
<p>Man sagt, der Chef sei nicht so richtig glücklich gewesen.</p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Einem ähnlichen Problem sah sich vermutlich in den letzten Tagen der für das Ranking der Sportblogs bei <a href="http://www.wikio.de/blogs">wikio</a> Verantwortliche gegenüber. Nachdem er auf den oberen Plätzen die wichtigsten, bekanntesten, einflussreichsten,&#8230; Sportblogs gelistet hatte, muss er irgendwie nach Platz 9 <span style="text-decoration:line-through;">in Listenpanik verfallen sein</span> ein Platzproblem bekommen und ein Blog gesucht haben, das sich, was weiß ich, optisch möglichst harmonisch in <a href="http://www.wikio.de/blogs/top/sport">die Liste</a> einfügen möge, und kam zu diesem Ergebnis:</span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/08/wikio_200908.jpg"><img class="size-full wp-image-1500 aligncenter" title="wikio_200908" src="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/08/wikio_200908.jpg" alt="wikio_200908" width="400" height="216" /></a></p>
<p>Ganz ehrlich: es ist mir ein Rätsel, wie das passieren konnte. Ich verfolge solche Rankings nicht (wurde durch einige Referrer darauf aufmerksam), kenne auch deren Logik nicht, aber was zum Teufel soll mein Blog auf Platz 10 im &#8220;Blog-Ranking der einflussreichsten [Sport-]Blogs&#8221;?</p>
<p>Keine Sorge, ich will diese Frage hier nicht ernsthaft diskutieren, und ich will erst recht nicht nach Komplimenten fischen, ich bin nur&#8230; erstaunt, verleihe diesem Erstaunen hier Ausdruck und denke mir meinen Teil.</p>
<p><em>Den Titel Listenpanik habe ich natürlich geklaut. Es gibt wohl viele Quellen, meine ist Lukas von </em><a href="http://www.coffeeandtv.de/tag/listenpanik"><em><span style="text-decoration:none;">Coffee and TV</span></em></a><em>, der übrigens am Wochenende zum Saisonauftakt auch </em><a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/08/09/it-aint-over-til-its-over/"><em><span style="text-decoration:none;">im Stadion war</span></em></a><em>.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mal wieder Bodo Wartke]]></title>
<link>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/08/03/mal-wieder-bodo-wartke/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:54:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>humpaaa</dc:creator>
<guid>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/08/03/mal-wieder-bodo-wartke/</guid>
<description><![CDATA[Herrn Wartke habe ich ja bereits vor gut zwei Jahren bereits empfohlen.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Herrn <a href="http://www.bodowartke.de/">Wartke</a> habe ich ja bereits vor gut zwei Jahren bereits <a href="http://einheitzbrei.wordpress.com/2007/10/07/ein-liebeslied-der-etwas-anderen-art/">empfohlen</a>. </p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hNEYaqPoxgc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hNEYaqPoxgc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BuKo 2009: Zwischen Vision und Wirklichkeit]]></title>
<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/06/22/buko-2009-zwischen-vision-und-wirklichkeit/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 13:43:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Igor</dc:creator>
<guid>http://rotstehtunsgut.de/2009/06/22/buko-2009-zwischen-vision-und-wirklichkeit/</guid>
<description><![CDATA[Auf dem diesjährigen Bundeskongress der Jusos wurde &#8211; eingeleitet von Karsten D. Voigt &#8211;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf dem diesjährigen Bundeskongress der Jusos wurde &#8211; eingeleitet von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Voigt_(Politiker)">Karsten D. Voigt</a> &#8211; über die Linkswende der Jusos diskutiert. Jenes Ereignis, vor gut 40 Jahren, an dem die Jusos ihren politischen Kurs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jusos#Linkswende_im_Jahr_1969">nach links korrigiert </a>haben. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion bleibt zu fragen ob die Jusos denn nun ein Verband sind, der Visionen oder konkrete Politik formuliert.</p>
<p>In einer sehr guten Rede hat es sich der frühere Juso-Bundesvorsitzende Karsten D. Voigt an einer Stelle jedoch etwas einfach gemacht. So formulierte er, dass Parteien ja täglich mit Kompromissen beschäftigt seien und ihre Jugendorganisationen deswegen die Ziele formulieren müssen. Und auch wenn diese Aussage manches Richtige enthält, so ist sie vor allem eines: bevormundend.<!--more--></p>
<p>Die von Voigt unterstellte Arbeitsteilung sieht die Tagespolitik auf Seiten der Parteien und die Werteorientierung auf der Seite ihrer Jugendorganisationen. Doch wie können Parteien Tagespolitik betreiben ohne eine Auseinandersetzung mit den Werten? Und wie können Jugendorganisationen Wertaussagen formulieren ohne einen Realitätsbezug? Vielmehr handelt es sich um zwei Seiten derselben Medaille.</p>
<p>Auch unter dieser Prämisse wäre die beschriebene Arbeitsteilung zwischen Parteien und Jugendorganisationen noch möglich. Die Arbeit der Jugendorganisationen wäre dann immerhin noch eine Bewertung der Tagespolitik aus einem reinen Grundwerte-Blickwinkel. Doch auch dies ist immernoch bevormundend, weil jeglicher Gestaltungsanspruch dadurch relativiert wird &#8211; vereinfacht gesprochen: die Jusos als Stiftung Warentest für sozialdemokratische Politik.</p>
<p>Und in der Tat scheint in der SPD dieses bevormundende Bild noch zu bestehen. Wenn Jusos tagespolitische Forderungen (wie die Rücknahme der Schuldenbremse oder Kritik an Militäreinsätzen) erheben, hört man oft von älteren WürdenträgerInnen, dass diese ja in ihrer Juso-Zeit viel extremer gewesen seien.</p>
<p>Es mag manche stören, dass die Jusos nicht mehr nur über Fragen diskutieren, wie die Rolle des Staates als Ideeller Gesamtkapitalist. Das Ganze hat jedoch einen wesentlichen Vorteil: Es bringt diejenigen, die die Kompromisse schließen, auch in sachlichen Erklärungszwang und verhindert ein reines &#8220;Im grunde habt ihr recht, aber wir müssen Kompromisse schließen&#8221;-Denken.</p>
<p>Wer Visionen für eine bessere Welt hat, wird auch an die schlechtere Forderungen stellen dürfen. Deswegen wird das bei manchen Amts- und Mandatsträgern vorherrschende Bild der Jusos, als das gute Gewissen der SPD, ihrem Gestaltungsanspruch nicht gerecht. Und auch eine Partei muss mehr leisten als sich einfach nur auf die Suche nach Kompromissen zu begeben. Für Herbert Wehner war deswegen klar: &#8220;Politik ist die Kunst das Notwendige möglich zu machen.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Online-RedakteurInnen vertraglich nicht anerkannt!]]></title>
<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/27/online-redakteurinnen-vertraglich-nicht-anerkannt/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 13:56:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>eminenz</dc:creator>
<guid>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/27/online-redakteurinnen-vertraglich-nicht-anerkannt/</guid>
<description><![CDATA[Online-Journalismus in Österreich: Umfrage der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und der Medie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Online-Journalismus in Österreich: Umfrage der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und der Mediengruppe Online</strong></p>
<p>Die erste Umfrage, die die Arbeits- und Vertragssituation der Online-JournalistInnen in Österreich untersucht hat, zeigt: Obwohl eine große Mehrheit redaktionell tätig ist und eigene Geschichten produziert, werden sie vertraglich nicht als RedakteurInnen anerkannt. Betroffen davon sind sowohl Angestellte als auch freie MitarbeiterInnen.<br />
Die Medienhäuser haben ihre Online-Abteilungen in den vergangenen Jahren zum größten Teil ausgegliedert und betreiben dadurch »Kollektivvertragsfl ucht«. Die Online-JournalistInnen unterliegen so mehrheitlich nichtjournalistischen Kollektivverträgen wie IT oder Werbung, zudem fehlen in ihren Dienstverträgen überwiegend Hinweise auf<br />
das Journalistengesetz.</p>
<p>&#8220;Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, wie wichtig es ist, dass sich die Gewerkschaft diesem Bereich künftig verstärkt widmet&#8221;, kommentiert Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft/Wirtschaftsbereich 25 (Medien) in der GPA-djp die Ergebnisse der Studie. „Die unfaire und inadäquate Behandlung der Kolleginnen und Kollegen<br />
in den Online-Redaktionen greift nicht nur deren wirtschaftliche Basis an, sondern stellt auch eine ernste Bedrohung für die Meinungsfreiheit in Österreich dar“, so Bauer weiter. Im Online-Bereich herrsche derzeit noch »Wildwest-Mentalität«. Nur eine starke Gewerkschaft könne hier für entsprechende kollektivertragliche Rahmenbedingungen<br />
sorgen.</p>
<p><strong>80 Prozent schreiben eigene Geschichten</strong></p>
<p>Dass die Online-RedakteurInnen tatsächlich JournalistInnen sind, geht aus den Ergebnissen der Umfrage eindeutig hervor. Mehr als 90 Prozent arbeiten überwiegend an den redaktionellen Inhalten ihrer Website, knapp 80 Prozent davon schreiben eigene Geschichten. 60 Prozent führen eigene Interviews, rund 30 Prozent besuchen regelmäßig Pressekonferenzen und drehen eigene Videos für die Website. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen Angestellten und »Freien«.</p>
<p><strong>Nur Minderheit im richtigen Kollektivvertrag</strong></p>
<p>Von den 132 TeilnehmerInnen der Studie sind 65 angestellt, 61 freie DienstnehmerInnen und sechs arbeiten auf Werkvertrag. Bei 80 Prozent der Angestellten wird laut Angaben ein Kollektivvertrag angewandt, aber nur bei 13,5 Prozent von ihnen ist es der »richtige«, der Journalisten-KV und Redakteurs-KV Tageszeitung. Durch die Ausgliederungen<br />
der Online-Redaktionen von den großen Medienhäusern werden andere KVs angewendet als bei den KollegInnen aus z.B. Printredaktionen, obwohl in beiden Fällen journalistisch gearbeitet wird. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Angestellten Online-Journalisten sind daher mit einem KV von IT und Datenverarbeitung bzw.<br />
Werbung und Marktkommunikation angestellt.</p>
<p>Von den freien Dienstnehmern und WerkvertragsnehmerInnen haben 73 Prozent einen Vertrag mit dem Unternehmen, 24 Prozent keinen, drei Prozent machten keine Angabe.<br />
Bei den Angestellten fi ndet sich nur bei elf Prozent ein Hinweis auf das Journalistengesetz in den Arbeitsverträgen, bei den freien MitarbeiterInnen mit Verträgen ist nur bei acht Prozent ein Hinweis darauf enthalten.</p>
<p><strong>»Ich bin Redakteurin, Online-Redakteurin«</strong></p>
<p>Sind die KollegInnen aus dem Online-Bereich nun JournalistInnen oder nicht? Ein Blick auf die Visitenkarte (80 Prozent aller Angestellten wird eine solche von ihrem Unternehmen zur Verfügung gestellt, bei »Freien« ist das nur zu einem Viertel der Fall), zeigt, dass bei beiden Gruppen als Profession mehrheitlich »RedakteurIn oder Online-RedakteurIn« zu lesen ist. Gar nicht selten sind die Fälle, in denen auf der Visitenkarte gar kein Beruf steht: »Mit dem Zusatz ‚Redakteurin‘ würde man ja zugeben, dass ich Journalistin bin, was nicht mit dem IT-Kollektivvertrag zusammen passt«, hat eine Studienteilnehmerin dazu angemerkt.<br />
Um mehr über das Selbstverständnis der KollegInnen zu erfahren, wurden sie auch gefragt, mit welcher Berufsbezeichnung sie sich selbst auf einer Party vorstellen würden: »JournalistInnen« und »Online-RedakteurInnen« haben sie dabei am öftesten genannt. Einige Antworten spiegelten das nach wie vor bestehende Wertigkeitsgefälle im Journalismus: »Ich arbeite beim Kurier (andere: ohhh, ahhhh), beim Onlinekurier (asoooo)« und frei nach James Bond: »Ich bin Redakteurin, Online- Redakteurin.«</p>
<p><strong><br />
Elf Euro in der Stunde</strong><br />
Die Umfrage hat auch die wirtschaftliche Situation der Online-JournalistInnen untersucht. Rund die Hälfte der Angestellten verdient zwischen 1.500 und 2.500 Euro Brutto, wobei drei Viertel davon Vollzeit (ab 38 Stunden) beschäftigt sind. Bei den »Freien« (43 Prozent Vollzeit) verdient über die Hälfte zwischen 1.000 und 2.000 Euro, 25 Prozent bis zu 1.000 Euro, 15 Prozent zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Da viele »Freie« teilzeitbeschäftigt sind, ist ihr Verdienst aber relativ zu sehen. Der meist genannte Stundensatz für »Freie« liegt zwischen 11 und 12 Euro.</p>
<p>Die offi zielle Arbeitszeit laut Vertrag beträgt bei der Mehrheit aller Befragten 40 Stunden, die tatsächliche Arbeitszeit ist allerdings deutlich höher: Ein Drittel arbeitet zwischen 40 und 45 Stunden, 20 Prozent zwischen 45 und 50 Stunden.</p>
<p><strong><br />
Statistisches zur Umfrage</strong></p>
<p>Die Online-Umfrage wurde von der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp in Zusammenarbeit mit der Mediengruppe Online erstellt und von Dezember 2008 bis Anfang Februar 2009 durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind nicht repräsentativ, wir halten sie aber für signifi kant, da den Fragebogen insgesamt 132 Personen ausgefüllt haben. Die meisten stammen aus den großen Medienhäusern wie kurier.at, DiePresse.com, kleine.at, ORF.at und derStandard. at. Wichtig waren aber auch Beiträge aus anderen Online-Redaktionen (u.a. volvoclub.at, sportnet und Wirtschaftskammer).</p>
<p>Die Geschlechterverteilung liegt bei genau 50:50. Über die Hälfte aller Befragten ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, ein knappes Drittel zwischen 31 und 40, die »Freien« sind tendenziell jünger als die Angestellten. Die überwiegende Mehrheit der Befragten gibt als Dienstort Wien an, gefolgt von der Steiermark und Niederösterreich. 62 Prozent der Angestellten und 54 Prozent der Freien haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium, fünf bzw. neun Prozent einen FH-Abschluss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der unabhängige Journalismus in Österreich ist ernsthaft und akut bedroht]]></title>
<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/13/der-unabhangige-journalismus-in-osterreich-ist-ernsthaft-und-akut-bedroht/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:11:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>eminenz</dc:creator>
<guid>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/13/der-unabhangige-journalismus-in-osterreich-ist-ernsthaft-und-akut-bedroht/</guid>
<description><![CDATA[Betriebsrätekonferenz der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp beschließt Forderungspaket Kollekt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Betriebsrätekonferenz der Journalistengewerkschaft in der<a href="http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&#38;n=GPA_0" target="_blank"> GPA-djp</a> beschließt Forderungspaket</strong></p>
<p>Kollektivvertragsflucht und Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht zerstören die wirtschaftliche Basis der Medienschaffenden. Der unabhängige Journalismus in Österreich ist ernsthaft und akut bedroht. Zu diesem Schluss kam die von der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp einberufene Medien-Betriebsrätekonferenz am 12. Mai 2009 in Wien.</p>
<p>Die journalistischen Vertreterinnen und Vertreter von Tages-, Wochen-, Monats- und Gratiszeitungen, Fachzeitschriften, Agenturen ebenso wie aus Privat-Radio- und -TV-Unternehmen, Online-Anbietern sowie des ORF beschlossen einstimmig folgende Resolution:</p>
<p>Die Betriebsrätinnen und Betriebsräte der Medienbranche verurteilen alle Versuche, die Wirtschaftskrise als Vorwand für arbeitsrechtliche Verschlechterungen zu benutzen, auf das Schärfste. Ausgliederungen und Umgehungshandlungen wie die Gründung von Gesellschaften, in denen bestehende Kollektivverträge ausgehebelt werden, führen zu einer dramatischen Verschlechterung  der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für zahlreiche Medienschaffende und bedrohen dadurch den unabhängigen Journalismus in Österreich.</p>
<p>Wenn Unternehmer einen neuen Kollektivvertrag verhandeln wollen, gleichzeitig aber bestehende Verträge brechen, dann dokumentiert das eine Missachtung des Verhandlungspartners und zeigt außerdem, dass die Unternehmer selbst die Verhandlungen nicht ernst nehmen. Die Betriebsrätekonferenz fordert die Medienunternehmen daher auf, geltendes journalistisches Arbeitsrecht und Kollektivverträge einzuhalten und die Versuche der Kollektivvertragsflucht zu beenden und erfolgte Umgehungstatbestände rückgängig zu machen.</p>
<p>Vom Gesetzgeber fordert die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp:</p>
<p>* Die klare Präzisierung des Begriffs „abhängige Arbeit“, um zu verhindern, dass immer mehr Menschen in Österreich aus dem Arbeitsrecht in vorgeblich „freie“ Beschäftigungsverhältnisse gedrängt werden, ohne die Chance zu haben, sich dagegen zu wehren. Medienförderung hat auf die Einhaltung arbeits- und sozialrechtlicher Bestimmungen für Journalistinnen und Journalisten Rücksicht zu nehmen.</p>
<p>* Medienförderungsauszahlung und Privatrundfunklizenzen sind an die Existenz von Redaktionsstatuten und an die Einhaltung journalistischer Tätigkeit adäquater arbeitsrechtlicher Mindeststandards zu koppeln.</p>
<p>* Das Journalistengesetz ist an die Entwicklung der journalistischen Produktionsbedingungen insbesondere im Online-Bereich anzupassen.</p>
<p>* Bei der „Medienbehörde neu“ ist soweit wie möglich auf Selbstkontrollmechanismen zu setzen, also hat die Mediengewerkschaft GPA-djp für alle wesentlichen Gremien 50% der Mitglieder zu nominieren.</p>
<p>* Eine wirtschaftlich gesicherte Grundlage des ORF als österreichisches Leitmedium ist zu gewährleisten. Eine der Grundvoraussetzungen eines wirklich unabhängigen ORF ist eine völlig neue Konstruktion von dessen Aufsichtsgremien. Der Aufsichtsrat ist (analog zu Aufsichtsräten anderer Großunternehmen) zu konstruieren, d.h. 12 – 15 Mitglieder, ein Drittel der Mitglieder Belegschaftsvertreter.</p>
<p>* Wer als „Eigentümervertreter“ in Aufsichtsgremien entsandt wird, muss öffentlich kontrollierbar und nachvollziehbar gemacht werden. Jedenfalls sind beim Auswahlmodus Voraussetzungen zu schaffen, die sicherstellen, dass den ORF-Aufsichtsgremien nur Mitglieder angehören, die persönliche Reputation zu verlieren haben und diese nicht leichtfertig Fraktionsvorgaben unterordnen.</p>
<p>Die österreichweite Betriebsrätekonferenz der Journalistengewerkschaft erklärt sich überdies solidarisch mit dem Kampf der Drucker um faire Kollektivverträge.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuro-Logische Ebenen]]></title>
<link>http://systemischesnlp.wordpress.com/2009/05/04/neuro-logische-ebenen/</link>
<pubDate>Mon, 04 May 2009 13:19:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://systemischesnlp.wordpress.com/2009/05/04/neuro-logische-ebenen/</guid>
<description><![CDATA[Aufbauend auf den Erkenntnissen von Gregory Bateson wurde dessen Konzept von Robert Dilts für das NL]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aufbauend auf den Erkenntnissen von Gregory Bateson wurde dessen Konzept von Robert Dilts für das NLP adaptiert, von Roman Braun noch um die systemische Ebene und den Sinn und die Spiritualität erweitert:</p>
<p align="center">Dabei geht es darum, dass wir in unterschiedlichen Ebenen *zu Hause* sind &#8211; und je nachdem wir in welcher Ebene etwas ver-ändern, ändern sich auch andere Ebenen mit.<!--more--></p>
<p align="center">Ich stelle sie so rein, wie sie &#8211; von oben nach unten &#8211; weiter wirken &#8211; also je *höher oben* eine Ver-Änderung initiiert wird, desto durchgreifender geht sie bis zu den Basics.</p>
<p align="center">Identität und Selbstverständnis<br />
Werte und Einstellungen<br />
Fähigkeiten und Ressourcen<br />
Verhalten und Handlungen<br />
Kontext und Umgebung</p>
<p align="center">Wenn wir jetzt also an unserem Umfeld etwas ver-ändern, z.B. indem wir den Wohnort oder den Partner wechseln, be-trifft dies eben diese eine Ebene, in welcher wir die Ver-Änderung durchführen.</p>
<p align="center">Wenn wir allerdings unsere Handlungen ver-ändern, beeinflusst dies die Ebene Verhalten/Handlungen &#8211; aber auch gleichzeitig die Ebene Kontext/Umgebung.</p>
<p align="center">Je *höher oben* wir also mit unserer persönlichen Ver-Änderung ansetzen können, desto wirkungsvoller kann Ver-Änderung *greifen* &#8211; weil wenn wir unser Selbstverständnis ver-ändern, ver-ändern sich automatisch auch alle *darunter liegenden* Ebenen automatisch mit.</p>
<p align="center">Mein Lehrer, bei dem ich diese Ebeneneinteilung gelernt habe, hat eben noch um Spiritualität und System und Sinn ergänzt &#8211; und geht davon aus, dass, sobald sich ein Mensch mit dreien der vier Ebenen auseinander setzt, der vierte Bereich automatisch auch „mit geliefert“ wird und ich muss zugeben, dass meine eigene Erfahrung diese Aussage bestätigt.</p>
<p align="center">Und es ist gleich-gültig, welche der drei Bereiche es sind, mit denen man sich auseinander setzt, der vierte Bereich wird automatisch mit geliefert.</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2" width="493">
<p align="center">Spiritualität</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="247">
<p align="center">System</p>
</td>
<td width="247">
<p align="center">Sinn</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="493">
<p align="center">Neuro-Logische         Ebenen</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="center">Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass die Hierarchie innerhalb der Ebenen nicht wertend gemeint, in dem Sinne, dass eine Ebene „besser“ ist, als eine andere. Sehr wohl sind es aber Entwicklungsschritte, wo meist eine Stufe nach der anderen durchlaufen wird und eine Ebene die darüber liegende unterstützt, bzw. darunter liegende von einer Veränderung einer „oberen“ mit beeinflusst wird.</p>
<p style="text-align:right;">Mehr dazu in meinem <a title="ChrisTina Maywald - Weltbilder bilden Welten - von don Quijote bis Pippi Langstrumpf - Verlag Edition Zaunreiter" href="http://www.weltbilder.ceteem.at/" target="_blank">Buch </a><br />
&#8220;Weltbilder bilden Welten,<br />
Von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf&#8221;,<br />
erschienen 2007 im Verlag Edition Zaunreiter</p>
<p style="text-align:right;">Dieser Artikel ist auch zu finden im gleichnamigen  <a title="ChrisTina Maywald, Weltbilder bilden Welten, von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf, Verlag Edition Zaunreite" href="http://weltbilder.wordpress.com/2008/06/15/meta-programme/" target="_blank">Blog</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das andere UnReal Life]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/04/16/das-andere-unreal-life/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:16:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/04/16/das-andere-unreal-life/</guid>
<description><![CDATA[Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: ich habe oft Lindenstraße geschaut, recht regelmäßig M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: ich habe oft Lindenstraße geschaut, recht regelmäßig Marienhof, manchmal Unter Uns und gelegentlich auch GZSZ. Und noch einiges mehr.</p>
<p>Phasenweise bin ich recht tief eingestiegen, habe mich für den Fortgang der Geschichte interessiert, und wenn es ganz schlimm kam, musste ich kurz nachdenken, ob ich eine Geschichte aus dem echten Leben kannte oder nur aus einer Serie: &#8220;Ja, mir hat neulich auch jemand von einem gekauften Doktortitel erzählt &#8211; ach nee, das war ja Carsten Flöter.&#8221;</p>
<p>Genug der Übertreibungen. Heute kann es zwar noch immer vorkommen, dass ich mich kurzzeitig (zu) tief in eine Serie versenke; viel mehr als das Übernehmen gewisser Zitate resultiert daraus aber nicht. Copy that?</p>
<p>Ich stehe also mit beiden Füßen auf der Erde, im Real Life sozusagen. Oder auch nicht: an die Stelle von Fernsehserien ist ein anderes UnReal Life getreten. Das aus Blogs, Twitter und dem anderen Kram: als ich neulich von den gesundheitlichen Problemen eines Bekannten erfuhr, war mir sogleich klar, dass ich kurz zuvor etwas Ähnliches  gehört und Anteil genommen hatte, und zwar bei, äh, <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/03/31/meldung-aus-dem-krankenlager/">dogfood</a>.</p>
<p>Mir ist schon klar, dass seine Erkrankung sehr real war und in ihrem Konsequenzen noch immer ist, dennoch: zu meinem Real Life zählt dogfood im engeren Sinne (d.h. wenn man seinen Einfluss auf meine Seh- und Lesegewohnheiten außer acht lässt) nicht. Gleichwohl ist mein Interesse deutlich größer und die Informationen weitaus umfangreicher als zum Teil bei Menschen, die ich gelegentlich persönlich treffe.</p>
<p>Muss mich das beunruhigen? Ich denke nicht &#8211; insbesondere nicht in einem solchen Fall, in dem es um Anteilnahme und, ein großes Wort, Mitgefühl geht. Aber es gibt ja auch noch die anderen Fälle, die belanglosen, wenn man fast unterbewusst feststellt, dass sich da wohl etwas aus dem Netz ins Real Life hinübergeschummelt hat:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-988" title="tweet_finger_auge_trainer" src="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/04/tweet_finger_auge_trainer.jpg" alt="tweet_finger_auge_trainer" width="400" height="165" /></p>
<p>Falls jemand nicht weiß, wovon damals die Rede war:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.trainer-baade.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-990" style="margin-bottom:40px;" title="trainer_header" src="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/04/trainer_header.jpg" alt="trainer_header" width="400" height="83" /></a></p>
<p>Überhaupt, Bilder. Beziehungsweise Avatare:</p>
<p>Wenn ein Mitmensch die Unterarme zum Schattenspiel kreuzt (was in der Form eher selten geschieht), denke ich an <a href="http://twitter.com/oliverg">@oliverg</a>, die Legomännchen meines Sohnes erinnern mich an <a href="http://twitter.com/probek">@probek</a>, und so weiter und so weiter. Und wenn jemand <a href="http://twitter.com/rudelbildung/status/1336155530">seinen eigenen Avatar nicht zu kennen scheint</a>, muss er bzw. sie halt daran erinnert werden:</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://twitter.com/account/profile_image/rudelbildung"><img class="aligncenter size-full wp-image-992" style="margin-bottom:40px;" title="tweet_rudelbildung" src="http://angedacht.wordpress.com/files/2009/04/tweet_rudelbildung.jpg" alt="tweet_rudelbildung" width="400" height="131" /></a>Womit wir bei Twitter wären, das &#8211; allein schon der Frequenz wegen &#8211; in punkto UnReal Life deutlich penetranter wirkt als Blogs und diese irgendwie überlagert. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: fallen beispielsweise die Begriffe &#8220;Union&#8221; und &#8220;Steffi&#8221;, lautet mein erster Gedanke &#8220;@rudelbildung&#8221;. Dabei betreibt die selbe Person doch ein großartiges Blog mit dem noch großartigeren Namen &#8220;<a href="http://www.textilvergehen.de/">Textilvergehen</a>&#8220;, der bei mir aus den genannten Gründen etwas in den Hintergrund gerückt ist.</p>
<p style="text-align:left;">So ist es halt, dieses Twitter. Es ist schneller, kommunikativer, kurzlebiger, es frisst Zeit, und es bereichert mein Real Life. Genau wie das andere Social Zeug. Anders als Marienhof. Weil&#8217;s einfach realer ist, denke ich.</p>
<p style="text-align:left;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In eigener Sache...]]></title>
<link>http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/04/14/in-eigener-sache/</link>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 09:00:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>diegoerelebt</dc:creator>
<guid>http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/04/14/in-eigener-sache/</guid>
<description><![CDATA[Es ist soweit. Seit ich Ende 2008 Twitter für mich entdeckt habe, merke ich, dass die virtuelle Vern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist soweit.</p>
<p><!--more--> Seit ich Ende 2008 <a href="http://www.twitter.com/diegoerelebt">Twitter</a> für mich entdeckt habe, merke ich, dass die virtuelle Vernetzung einen besonderen Effekt für meine Arbeitsweise hat. Ich stehe mit Menschen im regen Austausch und habe einige von ihnen auch bereits persönlich kennen gelernt, denen ich auf anderem Wege wahrscheinlich nie begegnet wäre. Ich habe wertvolle Unterstützung für verschiedene Projekte erhalten. Ich habe anregende Diskussionen mitverfolgt &#8211; und mitgeführt &#8211; und konnte so meinen Horizont erweitern.</p>
<p>Weil 140 Zeichen spürbare Grenzen setzen, habe ich nun umgesetzt, was mir schon lange vorschwebt: einen eigenen Bog, in dem ich all das bündeln kann, was mir in <a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/doertegiebel/">verschiedenen beruflichen und persönlichen Bereichen</a> bedenkenswert und diskussionswürdig erscheint.</p>
<p><strong>Mein Vorbild für diesen Blog</strong> ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Pol_Martin">Jean Pol Martin</a>, emeritierter Französischdidaktiker an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, der mit seinem <a href="http://www.jeanpol.wordpress.com">Weblog</a> eine öffentliche Schnittstelle für seine wissenschaftlichen Ideen und seine Projekte schafft &#8211; immer &#8220;gut geerdet&#8221; durch die Anbindung alles Virtuellen an <em><a href="http://jeanpol.wordpress.com/die-4-projekte/">Handlungen in real life</a></em>.</p>
<p><strong>In diesem Sinne möchte ich mit meinem Blog</strong> die auf Twitter begonnene Vernetzung fortsetzen und intensivieren &#8211; und dies nicht festgelegt auf eine einzige Rolle (bzw. berufliche Funktion), sondern als &#8220;ganzer Mensch&#8221;. Mein Ziel ist die möglichst authentische Kommunikation über Themen, die mich &#8211; und eventuell auch noch ein paar andere da draußen &#8211; bewegen.<br />
<strong><br />
Ich verstehe mich dabei übrigens als Pre-Expertin</strong> &#8211; wie es <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2009/03/11/ldl-im-matheunterricht/#comment-8488">Lutz Berger in einem Kommentar</a> im <a href="http://cspannagel.wordpress.com/">Blog von Christian Spannagel</a> so treffend formuliert hat -, die gern genau so behandelt werden möchte&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich freue mich auf das, was hier entsteht!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die schwedischen Klickhuren]]></title>
<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/03/19/die-schwedischen-klickhuren/</link>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 10:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>eminenz</dc:creator>
<guid>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/03/19/die-schwedischen-klickhuren/</guid>
<description><![CDATA[Eine ganz neue Lohnpolitik bei einem Online-Portal in Schweden: Bei der schwedischen Internetzeitung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine ganz neue Lohnpolitik bei einem Online-Portal in Schweden: Bei der schwedischen Internetzeitung &#8220;Nyheter24&#8243; entscheidet die Zahl der Leser darüber, wie viel der Autor an einem Artikel verdient.<br />
<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/klicks-als-kick/" target="_blank"><br />
Ganzer Artikel auf taz.de</a></p>
<blockquote><p>
&#8220;Unser Lohnsystem soll widerspiegeln, wie tüchtig jemand ist. Wie viele tatsächlich an dem interessiert sind, was der Mitarbeiter produziert.&#8221; So verteidigt Patrik Sandberg, verantwortlicher Herausgeber der Internetzeitung Nyheter24, gegenüber der Zeitung des schwedischen Journalistenverbands, sein neues Entlohnungssystem. Das gründet einfach auf der Zahl der User, die auf die Texte der einzelnen JournalistInnen klicken.</p>
<p>Letztendlich entscheiden also die Leser, wie viel ein Mitarbeiter bei Nyheter24 verdient. Neben einem Grundlohn, der &#8211; was man offiziell nicht bestätigen will &#8211; bei umgerechnet etwa 1.500 Euro liegen soll, ist dieser &#8220;erfolgsabhängige&#8221; Lohnanteil für die MitarbeiterInnen als Anreiz gedacht, darüber zu berichten, &#8220;was die Leute interessiert&#8221;, so Sandberg: &#8220;Das ist ein einfaches Lohnsystem und wir sind ein kommerzielles Produkt.&#8221;</p></blockquote>
<p>In Österreich läuft die Entwicklung hoffentlich in die andere Richtung: Hier will die GPA-djp die Online-Journalisten sobald wie möglich in den Journalistenkollektiv holen. Und bei den ersten Sitzungen zu den Kollektivvertrags-Verhandlungen sind erstmals drei Online-Journalisten im beratenden Gremium der GPA.</p>
<p>Solche Bezahlmodelle höhlen nicht nur die Kollektivvertragsrechte der Online-Journalisten aus, sondern führen auch dazu, dass nur mehr die Reichweite zählt und die journalistische Qualität absolut flöten geht.</p>
<p>Das muss man wohl im Auge behalten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Online-Umfrage: Überblick über Österreichs Onlinebranche]]></title>
<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/03/11/online-umfrage-uberblick-uber-osterreichs-onlinebranche/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 18:22:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>eminenz</dc:creator>
<guid>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/03/11/online-umfrage-uberblick-uber-osterreichs-onlinebranche/</guid>
<description><![CDATA[Ausgangsposition der Online-Umfrage Das Wort &#8220;Online&#8221; löst in Teilen des Journalismus na]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Ausgangsposition der Online-Umfrage</strong></p>
<p>Das Wort &#8220;Online&#8221; löst in Teilen des Journalismus nach wie vor ambivalente Gefühle aus, Ängste wie auch Hoffnungen. Das Internet bedrohe auf der einen Seite die &#8220;alten&#8221; Medien, weil es deren News-Kompetenz übernommen hat, das Inseratengeschäft vereinnahmt und journalistische Kriterien angeblich unterwandert. Auf der anderen Seite befinde sich hier der einzige Wachstumsbereich für Anzeigen, ermögliche Online unmittelbare Interaktion mit den Usern, liege hier die Zukunft.</p>
<p>Für die Gegenwart ist eines mit Sicherheit zu konstatieren: Den meisten, die in Österreich journalistisch im Internet tätig sind, geht es verglichen mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den &#8220;alten&#8221; Medienhäusern schlechter. Häufig wurden die Online-Redaktionen aus den Stammhäusern ausgegliedert. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten &#8211; soweit sie überhaupt angestellt sind &#8211; vielfach mit Kollektivverträgen der Werbung und Marktkommunikation oder IT. Unter das Journalistengesetz fallen nur die wenigsten. Das sind zumindest die häufigsten Antworten, die man zu hören bekommt, wenn man heute Kollegen und Kolleginnen aus den Onlinebereichen zu ihrem Status Quo befragt. Wie sich deren Situation in Österreich tatsächlich gestaltet, ist unklar.</p>
<p>Für einen Teil der &#8220;Onliner&#8221; hat das Medienhaus Wien 2007 eine Umfrage durchgeführt: 250 von 7.000 Journalistinnen und Journalisten des Landes arbeiten ihr zufolge ausschließlich fürs Internet. Statistisch betrachtet sind sie zwar jünger, besser ausgebildet und es finden sich mehr Frauen unter ihnen. Aber sie sind weniger sicher beschäftigt und verdienen weniger als ihre Kollegen in anderen Medien. So verdienstvoll die Studie des Medienhauses Wien war, so hat sie doch nur jene &#8220;Onliner&#8221; berücksichtigt, die eine Anbindung an etablierte Medienunternehmen haben und auf die der kollektivvertraglich und gesetzlich festgelegte Begriff &#8220;Journalist/Journalistin&#8221; zutrifft. Nicht erreicht wurde die große Gruppe von Personen, die ähnliche Tätigkeiten für Nicht-Medienunternehmen verrichten und dabei nicht selten Presseausweise nutzen. Auch blieben Fragen zu Arbeitszeit, redaktionellen Aufgaben, Fort- und Weiterbildung unberücksichtigt.</p>
<p>Aus diesem Grund haben die Initiative &#8220;Mediengruppe Online&#8221; und die GPA-Journalistengewerkschaft Anfang des Jahres eine Online-Umfrage durchgeführt, mit der diese Leerstellen gefüllt werden sollen. Ziel war es, einen Überblick über die österreichische Onlinebranche zu erhalten und die arbeits- und gehaltsrechtliche Situation der &#8220;Onliner&#8221; zu dokumentieren. Mit diesem gesicherten und völlig neuen Datenmaterial sollen nun Strategien für künftige KV-Verhandlungen entwickelt werden.</p>
<blockquote><p>Leider verzögert sich die Auswertung der Umfrageergebnisse zum Thema Online-Journalismus bis Ende Mai. Grund dafür sind derzeit laufende Mobilisierungsmaßnahmen der Belegschaften im Medienbereich (JournalistInnen und ArbeiterInnen in Druckereien), um bestehende arbeitsrechtliche Standards abzusichern.</p>
<p>Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp bittet um Verständnis und bedankt sich gemeinsam mit der Mediengruppe Online für Eure Mithilfe.</p></blockquote>
<p>Mediengruppe Online</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit Gewalt geht alles besser. ]]></title>
<link>http://einheitzbrei.wordpress.com/2009/04/11/mit-gewalt-geht-alles-besser/</link>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 10:42:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>humpaaa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist immer faszinierend, mit welcher Kraft der Frühling kommt. Heute Morgen war der Kelch noch ges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist immer faszinierend, mit welcher Kraft der Frühling kommt. Heute Morgen war der Kelch noch geschlossen. </p>
<p>Früher habe ich solche Bilder übrigens per MMS verschickt&#8230; </p>
<p><a href="http://einheitzbrei.files.wordpress.com/2009/04/p-1600-1200-653589a2-c142-46a3-8ab8-dcbe1a4cd47e.jpeg"><img src="http://einheitzbrei.files.wordpress.com/2009/04/p-1600-1200-653589a2-c142-46a3-8ab8-dcbe1a4cd47e.jpeg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p><a href="http://einheitzbrei.files.wordpress.com/2009/04/p-1600-1200-5f6e603d-f431-44b9-9eef-a0d5a5515e2c.jpeg"><img src="http://einheitzbrei.files.wordpress.com/2009/04/p-1600-1200-5f6e603d-f431-44b9-9eef-a0d5a5515e2c.jpeg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blogger-Interessen]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/04/06/blogger-interessen/</link>
<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 16:52:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/04/06/blogger-interessen/</guid>
<description><![CDATA[Der gemeine Blogger schreibt, genau wie sein weibliches Pendant, in aller Regel über seine Interesse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der gemeine Blogger schreibt, genau wie sein weibliches Pendant, in aller Regel über seine Interessen. Also über Dinge, die ihn interessieren.</p>
<p>Manchmal schreibt er auch über andere Interessen. <em>Seine</em> anderen Interessen. Dinge, die ihn zwar auch interessieren, die aber darüber hinaus von grundsätzlicherem Interesse sind. Die vielleicht sogar einer Interessenvertretung bedürfen.</p>
<p>Der Herr <a href="http://probek.net/">probek</a> hat vor ein paar Tagen genau das getan: er hat seine Gedanken zu einer Interessenvertretung für Blogger aufgeschrieben. Zugegeben, das Thema ist nicht neu, und die letzte mir bekannte ausführlichere Diskussion liegt <a href="http://wordcamp.de/2009/01/31/diskussion-zur-gruendung-eines-bundesverbandes-deutschsprachiger-blogger/">noch gar nicht lange zurück</a>.</p>
<p>Bis vor kurzem hielt ich den Gedanken einer Interessenvertretung für Blogger für ziemlich abwegig, weil ich weder den Bedarf sah noch die Realisierbarkeit für gegeben hielt. Nun ist es nicht so, dass ich meine Meinung komplett geändert habe; zumindest bin ich aber mittlerweile bereit, die Diskussion deutlich offener zu verfolgen und gegebenenfalls zu führen. Der konkrete Anlass für diesen Sinneswandel ist die auch von probek als Aufhänger gewählte <a href="http://koenigsblog.net/2009/03/29/e-mail-vom-anwalt/">Erfahrung von Herrn Wieland</a>, die mich doch ein wenig aufgeschreckt hat.</p>
<p>Es hat mich naiven Blogschreiber tatsächlich überrscht, dass ein Blog, das zwar überaus lesenswert und zweifellos gut vernetzt ist, dessen Breitenwirkung sich aber -Herr Wieland <span style="text-decoration:line-through;">wird</span> möge es mir verzeihen- nicht in entscheidendem Maße von der zahlreicher sogenannter Feierabendblogs unterscheidet, wegen eines Zitats aus einem klassischen Medium mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert wird.</p>
<p>Nun will ich allen anderen nicht meine Naivität unterstellen; gleichwohl habe ich den Eindruck, dass der besagte Fall für eine erhöhte Sensibilität gesorgt hat und letztlich auch die von Tag zu Tag spannendere Diskussion bei probek befördert hat.</p>
<p>Eine abschließende Meinung habe ich mir auch auf dieser Grundlage noch nicht gebildet. Zwar bin ich mir nach wie vor gänzlich unsicher, wo der Grundkonsens liegen bzw. wie detailliert er formuliert werden kann oder muss, und über die Realisierbarkeit nachzudenken kann in diesem Stadium nur kontraproduktiv sein; der Bedarf an einer gewissen -wie auch immer ausgestalteten- Solidarität und gegenseitiger Unterstützung ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zur <a href="http://www.probek.net/2009/04/04/warum-blogger-eine-interessenvertretung-brauchen/">Diskussion bei probek</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Marktkonsolidierung.]]></title>
<link>http://angedacht.wordpress.com/2009/04/02/marktkonsolidierung/</link>
<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 15:26:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
<guid>http://angedacht.wordpress.com/2009/04/02/marktkonsolidierung/</guid>
<description><![CDATA[Die Goldgräberstimmung bei den Fußballbloggern ist vorüber. Konsolidierung ist angesagt. Jens kann n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Goldgräberstimmung bei den Fußballbloggern ist vorüber.<br />
Konsolidierung ist angesagt.</p>
<ul>
<li>Jens kann nicht mehr von <a href="http://catenaccio.de/">Catenaccio</a> allein leben<br />
und verdingt sich als Art Director beim <a href="http://www.abenteuer-fussball.de/?p=682">Spielmacher</a>.</li>
<li>Der <a href="http://www.trainer-baade.de/">Trainer</a> verdient sich allem Anschein nach<br />
<a href="http://www.indirekter-freistoss.de/2009/04/01/deutschland-wales-schwalben-spanien-ballack-hitzlsperger-gomez/">beim indirekten Freistoß was dazu</a>.</li>
<li><a href="http://www.welt-hertha-linke.de/hertha-bsc-blogs-sind-schon-meisterlich.html">Enno sondiert schon mal den Markt</a>.<br />
Nach Übernahmekandidaten?</li>
</ul>
<p>Ich frage mich, wann mich die <a href="http://hirngabel.de/">Hirngabel</a> schluckt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
