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	<title>sensibilitat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/sensibilitat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sensibilitat"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 03:22:41 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Haariges oder Zurück zu den Wurzeln]]></title>
<link>http://cj290364.wordpress.com/2009/11/24/641/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:39:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Über sich hinauswachsen/ Nicole Heißner     Genetisch bin ich, was meine Haarpracht angeht, leider n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_649" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://cj290364.wordpress.com/files/2009/11/uber-sich-hinauswachsen-sinn.jpg"><img class="size-medium wp-image-649 " title="über sich hinauswachsen (Sinn)" src="http://cj290364.wordpress.com/files/2009/11/uber-sich-hinauswachsen-sinn.jpg?w=300" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Über sich hinauswachsen/ Nicole Heißner</p></div>
<p style="text-align:right;"> </p>
<p style="text-align:right;"> </p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Genetisch bin ich, was meine Haarpracht angeht, leider nicht besonders verwöhnt worden. Dünnes, feines, seidiges Haar, das nur deshalb merkwürdige Wellen schlägt und &#8221;Antennen&#8221; ausfährt, weil etliche Wirbel dafür sorgen. Als ob das nicht schon genügen würde, verwandelt sich das einstmals glänzende Brünett nach und nach und immer schneller in eine silbrige Pracht. Bis vor Kurzem ließ ich nichts unversucht, meine Haare voller wirken zu lassen: Dauerwellen, Strähnen und die unterschiedlichsten Farben (nein, blond ließ ich aus!) malträtierten meinen zarten Schopf! Bis ich am Tag X, es ist jetzt ein paar Wochen her, die waghalsige Entscheidung traf, jedes neue Haar freudig zu begrüßen, denn schließlich verfügen diese leuchtenden, silbrigen Keratinfäden über eine mir bis dato unbekannte &#8221;Dicke&#8221;.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">In aller Konsequenz und nach dem Motto &#8220;zurück zur Natur&#8221;, suchte ich vor einigen Tagen eine Naturfrisörin auf. Ich fuhr extra bis nach Köln! Und, ja, das gleich vorweg: Es hat sich gelohnt und ich kann es jeder Frau und jedem Mann empfehlen. Ich bin jedenfalls für jeden konventionellen Frisör bis auf Weiteres verloren.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Hier traf ich auf eine Fachfrau, die zuhörte, die Fragen stellte, nach Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, die einen feinen Sinn dafür entwickelte, wo Empfindsamkeiten sein könnten und die sich mit voller Hingabe und fast schon Liebe um mich und meine Haare kümmerte.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Ich verlor meine Angst vor dem Friseur! Denn von einem laut durch den Salon gebrüllten &#8221;Mein Gott, sind Ihre Haare dünn&#8221; oder einem sorgenvollen &#8221;Sind Sie krank, weil, Ihre Haare sind ja sooooo dünn&#8221;, fühlte ich mich Lichtjahre entfernt.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Zugegeben. Nicht alle Empfehlungen kann ich für mich annehmen und umsetzen. Doch sind mir die Zusammenhänge zwischen &#8221;Haut und Haar&#8221;, zwischen &#8221;Seele und Haar&#8221; durchaus bewusster geworden.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Wusch ich meine Haare bisher täglich und mit der vollen Portion Shampoo, so übe ich mich darin, diesen Rhythmus zu reduzieren. &#8220;Ihre Haarwurzeln laufen einen Marathon nach dem anderen, wenn Sie sie so fordern. Die können einfach nicht mehr.&#8221;</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Ich könnte noch ganz viel über die Stunden in der </span><a href="http://www.biofriseurin.de/index.php"><span style="color:#800000;">Haarpraxis Theissen in Köln </span></a><span style="color:#800000;">berichten. Wer sich dafür interessiert, kann sich gerne bei mir melden.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">Zum Schluss noch eine kleine &#8221;Warnung&#8221;: Die Umstellung von dem, was wir im Umgang mit unseren Haaren gewohnt sind, auf das, was Naturfrisöre empfehlen, ist &#8220;nicht ohne&#8221; und erfordert ein bisschen Mut. Mein &#8220;Prozess&#8221; ist noch nicht abgeschlossen doch ich bin mir sicher, dass alles richtig ist, logisch irgendwie.</span></p>
<p style="text-align:right;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Du bist so unsensibel! – Wie Gefühle täuschen können.]]></title>
<link>http://stephandreytza.wordpress.com/2009/11/12/du-bist-so-unsensibel-%e2%80%93-wie-gefuhle-tauschen-konnen/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:44:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>stephandreytza</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Ach, das ist ja interessant!“ Wer so reagiert, ist immer gern gesehen. Er bekundet positives Intere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>„Ach, das ist ja interessant!“ Wer so reagiert, ist immer gern gesehen. Er bekundet positives Interesse. Denn er ist ja offen. Wer hingegen mal sagt: „Das interessiert mich nicht!“ oder: „Das ist falsch / schlecht / Blödsinn!“wird distanziert und skeptisch betrachtet und nervt. Denn wie kann man es wagen, eine feste Meinung zu haben? Ist es nicht anmaßend zu behaupten, etwas anderes ist minderwertig und abzulehnen, weil es theologisch, politisch oder sozial falsch ist?</p>
<p>Wir sind so elendig auf die Beziehungs- und Gefühlsebene getrimmt und gefallen uns dabei. Nichts darf die Harmonie stören. Ja, jedes zu deutliche Widerwort könnte Menschen verschrecken und dann ist der radikale Mensch, der widersprochen hat, schuld. Wir ertragen es einfach nicht mehr, ehrlich miteinander zu reden. Die Verletzung des Gegenübers wird deshalb dem provokanten Redner angekreidet. Um diesem Dilemma zu entgehen, verlieren wir uns in bedeutungslosen Floskeln und geheuchelten Euphemismen („Interessant!“ für: „Du langweilst mich.“). Faktisch lügen wir aber. Nur wollen wir das nicht so benennen.</p>
<p>Mich stört das. Warum kann man nicht radikal ehrlich sein ohne dass das Gegenüber gleich emotional zusammenklappt wie ein wackeliges Kartenhaus? Klar, manchmal sollte man sich aus Gründen der Nächstenliebe mit der unverblümten Offenheit zurückhalten, keine Frage. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass viele Zeitgenossen so sehr auf die emotionale Schiene geimpft sind, dass sie sich darin eingerichtet haben und ihre kleinen Wunden mit deutscher Gründlichkeit lecken <em>wollen</em>.</p>
<p>Bloß nicht den Gedanken an sich heran lassen und in Erwägung ziehen, man könnte völlig übersensibel und damit zentraler Bestandteil des Dilemmas sein. Nein, viel lieber schiebt man die Verantwortung auf das unsensible Gegenüber, das einzig und allein die Verantwortung dafür trägt, dass ich jetzt verletzt bin. Bei mir ist doch alles in Ordnung. Ein Schuft, wer es wagt, anders zu denken und das noch laut zu sagen! Dass der provokante Redner vielleicht sensibel für die Ehrlichkeit und Wahrheit ist und nur eine Sachinformation kommuniziert hat, die gerade keine Beziehungsnegation, sondern eine Bejahung zum Gegenüber ausdrückt, wird nicht erkannt.</p>
<p>Auch wenn ich die 68er nicht live miterlebt habe – die Diskussionskultur war aber radikaler und ehrlicher. Was heißt das? Sicher nicht, dass wir aus Prinzip wieder eine Bulldozer-Rhetorik ohne Respekt vor dem Gegenüber etablieren. Aber dass wir uns von dieser Generation, die heute zum Glück nach und nach ihre Posten räumt, merken: Die haben wenigstens gestritten und Sachen klar auf den Punkt gebracht. Wir hingegen entschuldigen uns heute für jeden Buchstaben, der irgendwen irgendwo für 3 Minuten im Wohlbefinden verstört hat. Im Jahr 2008 habe ich gerne gesagt: Ich lebe in der 08-15 Generation. Keine besonderen Vorkommnisse, bloß kein Streit. Bei den Theologen merkt man es daran, dass sich Liberale und Konservative in den Seminaren fast zuvorkommen möchten, bloß keinen handfesten Streit vom Zaun zu brechen. Es lebe die Göttin Harmonie! Das ist schade. Ein guter Streit ist doch ein Zeichen von Leben und Wertschätzung!</p>
<p>Gott sei Dank, dass die Bibel den gesunden Mix zwischen schonungsloser Konfrontation und seelsorgerlichem Zuspruch kennt und dabei den Menschen als ganzen und nicht nur als immanentes Gefühlswesen im Blick hat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hochsensibilität einmal mehr ]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/10/25/hochsensibilitat-einmal-mehr/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:56:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese Woche war sehr anstrengend und (Gefühls-)aufreibend, wie man ja schon in vorherigen Posts lese]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Woche war sehr anstrengend und (Gefühls-)aufreibend, wie man ja schon in vorherigen Posts lesen konnte. Am Wochenende war ich dann so übermüdet, dass ich es nicht schaffte, bei unserem Fasnachts-Planungs-Weiberabend gute Laune zu haben. Da half auch kein Weisswein, kein Rotwein und auch kein Schnaps. Dem Singstar verweigerte ich mich. Ich kann nicht singen und hatte keine Lust, mich zum Deppen zu machen. Ich hätte heulen können und musste mich arg zusammenreissen. Später gab es dann noch ein Musik-Quiz auf der Playstation. Ich kenne mich in diesem Gebiet nicht aus. Man kann nicht jahrelang kotzen und gleichzeitig Musikexperte sein. Jedenfalls fühlte ich mich an diesem Abend elend und einzig das Wissen um meine Übermüdung half, dass ich nicht völlig in meinen Depressionen wand. </p>
<p>Ich kam dann doch erst um 2 Uhr morgens ins Bett und war um 9 wieder hellwach. Gleichzeitig war ich todmüde, ich konnte kaum den Kopf gerade halten. Nach dem Mittagessen mit meiner Mutter legte ich mich im elterlichen Hause auf das Sofa. Ich dachte, ich könne nicht schlafen. Am Ende schlief ich ganze 4 Stunden, während mein Vater daneben herumschrie (nicht weil er böse war, er schreit halt einfach manchmal, anstatt dass er spricht) und meine Mutter Staub saugte. Kurz vor 6 wachte ich auf und fühlte mich einigermassen erholt. Ich fuhr dann nach Bern, legte mich wieder schlafen und beschloss, an diesem Wochenende nichts mehr zu machen ausser auszuruhen. Ich hatte es bitter nötig. </p>
<p>Die notwendige Ruhe kann ich mir umso mehr gönnen, je mehr ich meine ganz eigene Art und meine Wesenszüge verstehe.  Durch das Buch, das ich zurzeit lese (&#8216;Sind Sie hochsensibel?&#8217;) fühlte ich mich endlich verstanden und in meiner Art bestärkt. Ich weiss zwar nun schon seit längerem, dass ich nicht einfach verrückt oder schwach bin, sondern viel mehr Feinheiten um mich herum wahrnehme und  somit auch früher als andere erschöpft bin. Ausserdem brauche ich aus diesem Grund immer wieder Gelegenheiten, um mich zurückzuziehen, das ist dringend notwendig, damit ich wieder in meine Mitte finde. Früher hatte ich deswegen immer gedacht, ich sei schwach. Heute weiss ich, es ist meine Art. Ich nehme Gefühle viel stärker wahr und auf. Das erschöpft. Aber es hat auch Vorteile, die ich hoffentlich immer klarer erkennen werde. </p>
<p>In dem Buch steht auch viel über meine Antidepressiva geschrieben. Es tat gut zu wissen, dass enorm viele hochsensible Menschen genau die gleichen Medikamente nehmen, um mit dem Leben besser klarzukommen. Natürlich ist es nicht die optimale Lösung. Aber ich verstehe langsam, dass ich mich nicht zu sehr mit den anderen Menschen verlgeichen sollte, die offenbar eine ganz andere Ausgangslage haben als ich. Und dass es &#8211; ganz offensichtlich &#8211; Menschen wie ich in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Leben schwerer haben als andere. </p>
<p>Ich will mich überhaupt nicht in die Opferrolle drängen. Es hilft einfach, die gegebenen Tatsachen besser zu akzeptieren. Es wir mir auch immer bewusster, dass sich die meisten Menschen wohl nicht halb so viele Gedanken uns Sorgen machen wie ich. Deshalb haben sie auch mehr Zeit für ihre Hobbies oder andere Dinge. Es soll ja sogar solche geben, die machen sich überhaupt keine Gedanken. Für mich ungewöhnlich, aber es hilft, mir darüber klar zu werden. So kann ich versuchen, auch mal etwas weniger zu grübeln und nicht alles, was um mich herum geschieht gleich auf die Goldwaage zu legen. Die anderen machen das auch nicht. </p>
<p>Trotzdem ist will ich natürlich so viel wie es geht am ganz normalen Leben teilnehmen, das ist auch sehr wichtig für mich. Ich will mich nicht mehr so abkapseln, das tut nicht gut. Leider fehlt mir oft das Interesse, mich in gesellschaftliche Themen wirklich reinzudenken, aber ich werde mir Mühe geben. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hündchen]]></title>
<link>http://meinemischpoke.wordpress.com/2009/10/22/hundchen/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 20:14:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mama Mischpoke</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wäre Oma Mü ein Hündchen, so hätte sie hechelnd und Schwanz wedelnd Sitz gemacht, als Frauchen Mama ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wäre Oma Mü ein Hündchen, so hätte sie hechelnd und Schwanz wedelnd Sitz gemacht, als Frauchen Mama Mischpoke heimkam, und eifrig auf Getätschel gewartet, weil sie so brav Mama Mischpokes Wäsche aus dem Trockner genommen und gefaltet hat. Ungefragt natürlich.</p>
<p>Natürlich kam ihr keinesfalls die Idee, daß es Mama Mischpoke nicht angenehm sein könnte, daß jemand Fremdes in ihrer Unterwäsche wühlt. Schließlich hat sie es ausschließlich gut gemeint.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hochsensibel oder AD(H)S?]]></title>
<link>http://emj57.wordpress.com/2009/10/16/hochsensibel-oder-adhs/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 11:20:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eva</dc:creator>
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<description><![CDATA[ADS, ADHS und Hochsensibilität lassen sich für mich nicht trennen. Die Unterscheidung erscheint mir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ADS, ADHS und Hochsensibilität lassen sich für mich nicht trennen. Die Unterscheidung erscheint mir ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie real ist für euch virtuell?]]></title>
<link>http://findevogel.wordpress.com/2009/10/10/wie-real-ist-fur-euch-virtuell/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:27:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>findevogel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Virtuell ist für mich sehr real, nicht zuletzt deshalb, weil ich viele Personen, die ich virtuell ke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Virtuell ist für mich sehr real, nicht zuletzt deshalb, weil ich viele Personen, die ich virtuell kennen gelernt habe, inzwischen real erleben durfte. Ich konnte Erfahrungen sammeln.<br />
Überrascht bei mir selbst bin ich über die Tatsache, dass es für mich &#8211; wenn man mal von äußeren Dingen wie Aussehen und Kleidung absieht &#8211; keinen Unterschied gibt zwischen virtueller und realer Ausstrahlung. Rein virtuelle Begegnungen können ebenso intensiv sein wie reale. Ich wähle ja virtuell schon aus, richte den Fokus auf Texte und was darin verschnürt ist, die mich ansprechen und bin wie im Realleben im Netz nicht mit jedem Mensch gleichermaßen Freund. Es gibt unmittelbare Sympathien ebenso wie spontane Abneigungen.<br />
Ich denke, wir dürfen unsere Wahrnehmung auf allen Ebenen nicht unterschätzen. Unsere geistigen Fähigkeiten sind enorm und sehr zu sensibilisieren und zu verfeinern.</p>
<p>Einige Jahre arbeitete ich bei einem Krisentelefon. Die anonymen Anrufer mit ihren Sorgen und Nöten vermitteln sich nur über das Ohr. Und schon damals war ich von der Tatsache verblüffelt, wieviel Informationen ich mit wachsender Erfahrung allein über die Stimme der Person am anderen Ende des Drahtes erfahren konnte.</p>
<p>Weil es Hypothesen gibt, die besagen, dass wir mit unseren Gedanken und Gefühlen unsere Welt immer wieder neu erschaffen, ist das nicht mal ein Widerspruch in sich.<br />
Ob es immer sinnvoll und fruchtbar ist, virtuelle Beziehungen in die Realität zu transportieren, ist eine ganz andere Frage.<br />
Das hat für mich aber eher mit der Frage zu tun: Was tut mir gut&#8221;<br />
Zu manchen Menschen ist freundschaftliche Distanz gesünder. <img title="L&#38;auml;cheln" src="http://www.empfindsam.de/images/smilies/smile.gif" border="0" alt="" /> Auch im Realleben!<br />
Ich bin sehr glücklich darüber, dass es den virtuellen Raum gibt, ohne den ich eine Menge Menschen gar nicht hätte kennenlernen können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein guter Platz]]></title>
<link>http://cj290364.wordpress.com/2009/10/09/ein-guter-platz/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:35:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei einer meiner Lesungen lernte ich Anfang des Jahres Michael Mechow von &#8220;Omas Küche&#8221; i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-532" title="75926_profile_thumb" src="http://cj290364.wordpress.com/files/2009/10/75926_profile_thumb.jpg" alt="75926_profile_thumb" width="103" height="99" />Bei einer meiner Lesungen lernte ich Anfang des Jahres Michael Mechow von &#8220;Omas Küche&#8221; in Schöningen kennen. Übrigens ist Schöningen meine Heimatstadt und Omas Küche war früher so etwas wie ein Tante-Emma-Laden. Michael Mechow ist einer von denen, die sich engagieren und etwas bewegen. Er sorgt dafür, dass Grundschulkinder ein vitaminreiches Frühstück bekommen.</p>
<p>Der Besuch auf der Internetseite <a href="http://de.betterplace.org/projects/2134-vitaminstoss-for-kids/invitation/new">http://de.betterplace.org/projects/2134-vitaminstoss-for-kids/invitation/new</a> zeigt, dass es ihn tatsächlich gibt, denn better place. Einfach schön! Und deshalb weise ich hier mit Freude darauf hin.</p>
<p>Mehr <a href="http://www.guterzweck.com">www.guterzweck.com</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erdlinge]]></title>
<link>http://cj290364.wordpress.com/2009/10/07/erdlinge/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 09:31:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christine</dc:creator>
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<description><![CDATA[http://veg-tv.info/Earthlings]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://veg-tv.info/Earthlings">http://veg-tv.info/Earthlings</a></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-528" title="Earthlings_DVD" src="http://cj290364.wordpress.com/files/2009/10/earthlings_dvd.jpg" alt="Earthlings_DVD" width="220" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer hat den Schwarzen Peter?]]></title>
<link>http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/10/02/wer-hat-den-schwarzer-peter/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 10:09:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
<guid>http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/10/02/wer-hat-den-schwarzer-peter/</guid>
<description><![CDATA[Seltsame Signale erreichen uns aus Wiesbaden: Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Seltsame Signale erreichen uns aus Wiesbaden: Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürg]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Video: Was Bürger unserem Datensammler alles verraten - c't-TV]]></title>
<link>http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/09/28/video-was-burger-unserem-datensammler-alles-verraten-ct-tv/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 15:44:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, gelegentlich wird man im Datenschutzalltag unsanft aus seinen Träumen gerissen. Wer glaubt, daß ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ja, gelegentlich wird man im Datenschutzalltag unsanft aus seinen Träumen gerissen. Wer glaubt, daß ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Kuh in die Augen geschaut]]></title>
<link>http://cj290364.wordpress.com/2009/09/24/der-kuh-in-die-augen-geschaut/</link>
<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:47:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als Landbewohnerin komme ich auf meinen Trainingsläufen an vielen Wiesen und Feldern vorbei. Pferde,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-485" title="v42_de_ORG_img_h12526_28_thumb" src="http://cj290364.wordpress.com/files/2009/09/v42_de_org_img_h12526_28_thumb.jpg" alt="v42_de_ORG_img_h12526_28_thumb" width="140" height="200" />Als Landbewohnerin komme ich auf meinen Trainingsläufen an vielen Wiesen und Feldern vorbei. Pferde, Schafe, Gänse und Kühe schauen meinem läuferischen Treiben interessiert zu. Jedenfalls bilde ich mir das ein.</p>
<p>Immer dann, wenn ich mich unbeobachtet wähne, nehme ich Kontakt auf. Der Stute sage ich, wie gut mir ihr Fohlen gefällt, den Gänsen wünsche ich ein Leben nach der Weihnachtszeit und die Schafe blöke ich einfach mal an. Es mag an meinem Sternzeichen (Widder) liegen, dass ich mich befugt fühle, die vermeintlich gleiche Sprache zu wählen bzw. Laute, von denen ich meine, dass sie die Sprache der Schafe seien.</p>
<p>Die Rinder und Kühe aber sind es, die mich am meisten faszinieren. Wiederkäuend und gelassen stehen sie da. Ihr ruhiger Blick aus großen Augen gibt mir auf seltsame Weise Kraft. Kühe sind Nährende und Gebende. Und als solche scheinen sie dafür prädestiniert zu sein, sich ausbeuten zu lassen. Was sollen sie auch anderes tun? Als Milch- und Fleischlieferant sind sie dem konsumierenden Menschen ausgeliefert.</p>
<p>Nein. Ich bin nicht so extrem, dass ich mich dauernd bei den Tieren und Pflanzen für ihre lebenserhaltenden Gaben bedanke. Und trotzdem finde ich es angebracht, das menschliche  Bewusstsein für die Umstände, unter denen Tiere uns ihre Erzeugnisse und ihr Leben schenken zu schärfen.</p>
<p>In Berlin fiel mir ein Plakat zu einer Kampagene von <a href="http://www.animals-angels.de">www.animals-angels.de</a> auf, das mich sehr berührte. Der Kuh ins Auge geschaut!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Persönliche Frage]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/09/14/personliche-frage/</link>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 20:27:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
<guid>http://francy11.wordpress.com/2009/09/14/personliche-frage/</guid>
<description><![CDATA[Seit Beginn meines aktuellen Jobs gehe ich regelmässig in die Massage. Während der strengsten Arbeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit Beginn meines aktuellen Jobs gehe ich regelmässig in die Massage. Während der strengsten Arbeits-Phase gehe ich wöchentlich hin. Meine Masseurin schafft es immer, dass ich mich anschliessend wie neu geboren fühle. Ich verstehe mich sehr gut mit ihr. Es ist immer ein angenehmer Schwatz, freundlich aber trotzdem genügend distanziert. Heute hat sie mir eine persönliche Frage gestellt, ich war nicht überrascht und auch nicht unangenehm berührt, es war für mich okay, dass sie die Frage stellte, weil man es Menschen wie ihr nicht übel nimmt. </p>
<p>Nach der Massage geht sie mir immer ein Glas Wasser holen. Als sie mit dem Wasser wieder hereinkam und ich bereits wieder angezogen war, fragte sie ganz nebenbei, während sie die Massagebank wieder herrichtete, ob ich einmal was Schlimmes erlebt hätte. Um mir etwas Zeit und Raum zu schaffen und das Ganze richtig einordnen zu können, fragte ich freundlich und gelassen &#8220;warum meinen Sie?&#8221;. Sie meinte, es sei einfach so ein Gefühl gewesen. Ich hätte auf der Stelle losheulen können. Es hat mich sehr berührt und ich fühlte mich verstanden und ernst genommen. Menschen, die mich etwa so oft sehen bzw. so gut kennen wie meine Masseurin halten mich einfach für ein wenig seltsam, vielleicht ein bisschen still, aber sonst sorglos und ganz durchschnittlich, ohne besondere Vergangenheit. Es käme ihnen &#8211; und das kann man auch niemandem übel nehmen &#8211; gar nicht in den Sinn, etwas tiefer zu schauen und hinter meinen manchmal etwas ernsten Blick mehr als eine Chraraktereigenschaft zu vermuten. Meine Vergangenheit hat Spuren hinterlassen, auch solche, die andere Menschen bemerken. Für mich ist es neu und angenehm, wenn man gewisse Verhaltensweisen von mir nicht einfach unter dem die-ist-halt-einfach-etwas-seltsam-Label abstempelt, sondern auch mal vermutet, dass es mit bestimmten Erlebnissen aus der Vergangenheit zu tun hat und ich sonst eigentlich &#8211; hah!!! &#8211; ein ganz normaler Mensch wäre, ohne allzu ernsten und traurigen Blick und ohne diese grosse Unsicherheit.  </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sensible Helden des Alltags. Narren der Moderne? Zeigt Euch!]]></title>
<link>http://cj290364.wordpress.com/2009/09/03/sensible-helden-des-alltags-narren-der-moderne/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:52:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Help! Manche Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche nach der Antwort auf die  Fragen: Warum? und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_400" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-400" title="help" src="http://cj290364.wordpress.com/files/2009/09/help1.jpg?w=300" alt="Help!" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Help!</p></div>
<p>Manche Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche nach der Antwort auf die  Fragen: Warum? und Warum nicht? Ständig hinterfragen sie alles und jeden. Sie beobachten andere Menschen, Situationen und Verhaltensweisen und ziehen ihre Schlüsse. </p>
<p>Lärm ertragen sie nicht. Reizüberflutung macht sie hysterisch. und anfällig für Migräneattacken.</p>
<p>Oft werden sie nicht verstanden oder denken zumindest, dass sie niemand versteht, und dass sie so, wie sie sind irgendwie nicht der Norm entsprechen.  (Nun ja, vernehmen Sie mein Räuspern? Sie entsprechen wahrscheinlich auch nicht der Norm. Wer tut das schon. Aliens?)</p>
<p>Sie hassen Kleinkariertes in Mode und Verhalten und sind allergisch gegen jede Art von Oberflächlichkeit, Unzuverlässigkeit und Schwindeleien.  Sie wissen immer ganz genau, was sie nicht wollen. Gefühle machen ihnen Angst.  Sie denken kritisch, nörgeln und philosophieren &#8211; am meisten an sich selbst und mit sich selbst.</p>
<p>Verstrickte Perfektionisten mit überdurchschnittlicher Sensibilität und oft einem hohen IQ, die manchmal am liebsten ihren Kopf abschrauben würden (vgl. Peter Fox), Idealisten mit Schwere, eigensinnig und mit schwarzem Humor gesegnet.</p>
<p>Neidhammel und Romantiker, Ritter und herzliche Rebellen,  denen die Worte Leichtigkeit, Spaß und Heiterkeit zynische Tränen in die Augen jagen und die sich durch Ausdauer und Kampfgeist auszeichnen.  Geber und Pedanten, die zwischen den Zeilen mehr lesen, als in den Zeilen stehen kann. Passionierte Zuhörer mit einem überdurchschnittlichen Gehör: Jedenfalls wenn es darum geht, das Gras wachsen zu hören.</p>
<p>Sie kämpfen übrigens auch dann noch, wenn entweder gar kein Grund zum Kämpfen besteht oder es überhaupt keinen Kampf gibt.  Eine Zumutung für den Rest der Welt. Ohne Achtung vor Hierarchien und Titeln, arrogant und auf eigentümliche Art dunkel.</p>
<p>Sie erkennen sich wieder? Bitte, rufen Sie mich sofort an, schreiben Sie mir eine Email, lassen Sie uns ein Treffen in einem stilvollen Lokal vereinbaren. Ich möchte Sie kennen lernen. Wie ich das meine? Ernst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Stärken und Schwächen und noch viel mehr]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/09/01/starken-und-schwachen-und-noch-viel-mehr/</link>
<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 19:05:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Tage meines Urlaubs vergehen wie im Flug. Für die erste Zeit habe ich mir vorgenommen, einfach n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Tage meines Urlaubs vergehen wie im Flug. Für die erste Zeit habe ich mir vorgenommen, einfach nur zu geniessen und mich nicht zu stressen. Das einzige Credo ist, mich nicht hängen zu lassen und morgens frühzeitig aufzustehen. Das hat schon mal gut geklappt. Doch irgendwie habe ich das Gefühl, nichts Rechtes zu tun. Ich war viel draussen, ich liebe es, einfach in einem Gartenrestaurant Kaffee zu trinken und Zeitung zu lesen. Heute war ich ausserdem im Freibad und verbrachte dort die meiste Zeit zwar mit lesen und schlafen, aber es tat gut. Doch wie gesagt, eigentlich tue ich &#8216;nichts Rechtes&#8217;. Und nichts Rechtes zu tun, stresst mich, weil das für mich gleichbedeutend ist mit gar nichts zu tun. Andererseits: was wäre dann &#8216;etwas Rechtes&#8217;? Dazu habe ich keine passable Antwort, jedenfalls nicht für Ferien zu Hause. Richtig Ferien verbringen wäre für mich, Reisen zu gehen. Ein paar Wochen nach Asien oder Kanada oder was auch immer. Doch dies steht ausser Frage, weil mir das Geld fehlt und weil ich mein Leben wieder in bessere Bahnen bringen sollte. </p>
<p>Wenn ich so schreibe, fällt mir auf, dass es wahrscheinlich niemals einfach ist, seine Ferien zu Hause zu verbringen und nicht mit dem Alltag zu vermischen. Zu Hause Ferien zu machen ist immer Alltag, ob man will oder nicht. Was mich freut ist, dass ich innerlich nicht mehr gestresst bin, wenn ich z.B. einkaufen gehe, weil es egal ist, ob ich eine halbe Stunde früher oder später zu Hause bin. Und ich muss abends nicht auf die Uhr schauen und um 10 Uhr schon mal auf stand by schalten, damit ich einigermassen passabel schlafen kann. </p>
<p>Zwar &#8211; geschlafen hatte ich anfangs gut, die letzte und vorletzte Nacht war jedoch wieder der übliche Kampf. Ich konnte weder gut ein- noch durchschlafen. Ich bin dann jeweils halb im Delirium und schnalle erst sehr spät, dass ich eigentlich wach bin und an irgendwelchen Problemen herumstudiere. Vielleicht kommt das jetzt alles hoch, weil ich jetzt die Zeit dafür habe. Jedenfalls ist es erschreckend, welche Themen ich nachts halb-bewusst durcharbeite. Es sind Themen, von denen ich dachte, ich hätte sie schon längst durch und überwunden. Erst jetzt merke ich, wie sehr sie für mich noch von Bedeutung sind. Das Perfide ist, das ich nichts dagegen machen kann, dass diese Gedanken kommen. Ich kann noch so versuchen, an etwas anderes zu denken&#8230;kaum habe ich die Augen geschlossen, kommen wieder die Schattenmännchen und machen mir das Leben bzw. das Schlafen schwer. Das bringt mich richtig zur Verzweiflung. Gerade in der freien Zeit möchte man es doch schön und unbeschwert haben. </p>
<p>Sowieso fällt mir auf, wie sehr ich mich in letzter Zeit wieder sorge. Ich sorge mich um alles und jedes, um mein ganzes Leben und habe Angst. Angst, den Alltag nicht zu packen, Angst vor Ablehnung, Angst, zu schlecht  zu sein, um auf dieser Welt bestehen zu können. Ich gehe mit ernster Miene umher und eigentlich macht mir nichts so wirklich Freude. Doch wer Angst hat, lebt in der Zukunft, in einer Zukunft, die vielleicht &#8211; oder sogar ziemlich sicher &#8211; niemals eintreffen wird. Wer Angst hat, lebt also in einer Dauer-Illusion und verpasst dabei das augenblickliche Leben. Nur leider bringt einen diese Einsicht offenbar nicht so weit, dass man die Angst aus dem Leben verbannen kann. </p>
<p>Was ist es eigentlich für eine Angst, die mir da hinterher jagt? Wie schon erwähnt, sicher mal die Angst, das Leben nicht zu packen. Ausserdem habe ich auch immer eine latente Angst, zu sterben, obwohl ich ja eigentlich nicht mal so viel dagegen hätte. Was aber, wenn meine grösste Angst tatsächlich diejenige ist, nicht das zu erreichen, was ich mir eigentlich <strong>vermeintlich </strong>wünschte? Ein Beispiel: Ich fühle mich oft einsam. Vielleicht fühle ich mich aber einfach deshalb so, weil die Realität nicht mit dem Pseudo-Wunsch übereinstimmt, viel mehr Kontakt zu haben zu Menschen, engere Beziehungen, mehr Bekanntschaften. Ich sage dem Pseudo-Wunsch, weil ich mir das natürlich schon wünschen würde, aber nicht mit den Voraussetzungen, die ich momentan habe. Vielleicht würde diese Einsamkeit sogleich weniger gewichtig werden, wenn ich mir eingestehen würde, dass ich das Alleinsein und die Zurückgezogeneheit sogar wünsche, und somit selbst erschaffe. So weit wage ich fast nicht zu denken, denn dann würde ich ja erkennen, dass ich für meine Einsamkeit selbst verantwortlich bin. Und wer will das schon?</p>
<p>So gibt es noch viele Pseudo-Wünsche in meinem Leben. Und die meisten kenne ich gar nicht. Ich ahne sie nur. Vielleicht habe ich mir auch einfach angewöhnt, mir <strong>all das</strong> zu &#8216;pseudowünschen&#8217;, was ich nicht habe. Das ist wirklich der beste Weg, sich selbst ins Unglück zu stürzen. Das Mittel dazu heisst &#8216;vergleichen&#8217;. Dann bin ich also daheim und habe es mühevoll geschafft, mich und mein Leben einigermassen zu akzeptieren, ein wenig später, wenn ich eine Freundin treffe und höre, wie es ihr so (gut) geht und was sie alles erreicht und erlebt hat, ist mein Stimmung wieder im Keller. Aufgrund des direkten Vergleichs ist die Chance sehr hoch, dass ich nicht das gleiche erlebt und erreicht habe. Das was ich bin und habe hat in dem Moment jedoch keine Bedeutung. Ich fühle mich dann einfach als Versager. Wertlos. So ist das. Langsam beginne ich aber, das Spiel, das ich da mir mir selbst spiele zu begreifen. Ziemlich gut ausgetrickst habe ich mich. Und dazu noch auf eine ganz dumme, bescheuerte Art und Weise. </p>
<p>Es käme mir zum Beispiel auch niemals in den Sinn, dass sich vielleicht auch mal jemand mit <em>mir</em> vergleicht. Und dass jemand mal denkt: das was die erlebt/erreicht hat oder einfach &#8216;hat&#8217;, möchte ich auch. Dieser Gedanke existiert nicht in meiner Welt &#8211; jedenfalls nicht bis vor etwa 10 Sekunden. Ich ging immer davon aus, dass es selbstverständlich ist, dass <em>ich </em>mich mit den anderen vergleichen und dann alles daran setzen muss, dass ich das gleiche bekomme.</p>
<p>Doch es fällt mir schwer, dem was ich habe einen Wert und eine sinnvolle Bedeutung zu geben. Ich kann das nicht genau erklären. Es ist, also ob es für einen selbst klar ist, dass man uninteressant, hässlich und immer ein bisschen dümmer ist als die anderen. Die anderen sind ja dann tatsächlich nicht ganz blöde. Sie merken das und nutzen dies, um sich selbst besser und überlegener zu fühlen &#8211; und versuchen auch gar nicht erst, die sich minderwertig fühlende Person aufzumuntern. Das würde auch nichts bringen, weil eine Person, die sich Minderwertig fühlt, eine Aufmunterung sowieso nur als Mitleid deutet. Sie sieht sich dadurch in ihrer Minderwertigkeit nur noch bestätigt.  Natürlich würde sie das nicht zugeben. Sie spielt mit und fühlt sich dann erst zu Hause im stillen Kämmerlein wieder so richtig minderwertig. Genau dieses Muster, das ich in diesem Abschnitt beschreibe, versuche ich jetzt abzulegen. Das ist nicht einfach, denn die Versuchung, sich zu vergleichen und gleichzeitig, seine eigene Welt nicht zu akzeptieren ist einfach zu gross. </p>
<p>Ich möchte jetzt zuletzt noch einen direkten Bezug zu meiner ganz persönlichen Erfahrung aufzeigen: Meine ganz eigene Art, wie ich bin und was mich ausmacht ist ja nicht gerade das, was dem Durchschnitt entspricht. Zum Beispiel bin ich sehr sensibel und nehme viele Dinge und Aussagen viel zu persönlich. Für mich war von Kindesbeinen an klar, dass dies eine Schwäche ist. Warum kann es nicht auch eine Stärke sein? Sensibilität ist auch immer die Fähigkeit, sich <em>wirklich </em> mit dem was man erlebt auseinander zu setzen und es wirklich anzuschauen, anstatt arrogant alles abzuweisen. Sensibilutät bedeutet auch, dass man die Fähigkeit hat, wirklich zu spüren, was da alles abgeht in einer Situation und genau hinzuschauen. Was gibt es noch da bei mir? Beispielsweise habe ich ein scharfes Auge für Details. Ich kann nichts einfach schlampig machen und entdecke meist auch sehr kleine Fehler. Für mich war klar, dass dies einfach kleinkariert ist, und dass ich unfähig bin, schnell und zügig zu arbeiten. Warum kann ich das nicht einfach als die Fähigkeit betrachten, etwas wirklich gründlich zu tun. In vielen Situationen und Arbeitsprozessen sind auch noch so kleine Fehler nicht erwünscht oder hätten sogar schlimme Konsequenzen. Vielleicht sind gerade die beiden angesprochenen Dinge Fähigkeiten von mir, Fähigkeiten, die mich im Leben weiterbringen. Das Traurige ist: wenn die Leute in meinem Umfeld auch diese Fähgikeiten hätten, hätte ich sie von Anfang als als Stärken betrachtet und wäre stolz darauf. Nur weil ich sonst niemanden kenne, der ähnlich funktioniert, stempelte ich sie als Schwächen ab. So kanns gehen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[... unterirdisch!]]></title>
<link>http://duisburgruen2009.wordpress.com/2009/08/13/unterirdisch/</link>
<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 21:04:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>leon</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Kaarster Grünen haben ein Plakat mit der Aufschrift &#8220;Der einzige Grund schwarz zu wählen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Kaarster Grünen haben ein Plakat mit der Aufschrift &#8220;Der einzige Grund schwarz zu wählen&#8221; aufgestellt. <a title="NPD Blog" href="http://npd-blog.info/2009/08/11/der-grund-nicht-grun-zu-wahlen/" target="_blank">Seht</a> selbst.</p>
<p>Oh Mensch! Wie kann mensch denn nur so scheiße sein? Der KV Kaarst (einem Kaff am linken Niederrhein) hat es doch tatsächlich geschafft Sexismus und Rassismus auf einem grünen Plakat zu verbinden und leugnet dies auch noch. Ich hoffe mal, dass es nicht Motivation dieser Leute war sowas zu machen, aber nach mehrfachen Hinweisen könnte man das zumindest einsehen. Mittlerweile ist das wohl auch geschehen, zumindest meldet der Landesvorstand, dass die Dinger abgenommen werden. Nichtsdestotrotz hätte ich ein bisschen mehr Sensibilität und Einsicht für eigene Rassismen und Sexismen erwartet&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der sensible Mensch - Teil 2]]></title>
<link>http://emj57.wordpress.com/2009/08/10/der-sensible-mensch-teil-2/</link>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 20:15:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eva</dc:creator>
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<description><![CDATA[3. Kapitel – Der Sensible gewinnt seine Lebenseinstellung Es gibt zwei Begriffe, die für den sensibl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[3. Kapitel – Der Sensible gewinnt seine Lebenseinstellung Es gibt zwei Begriffe, die für den sensibl]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der sensible Mensch - Teil 1]]></title>
<link>http://emj57.wordpress.com/2009/08/09/der-sensible-mensch-teil-1/</link>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 20:56:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eva</dc:creator>
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<description><![CDATA[Selbstverständlich verfügt jeder seelisch gesunde Mensch über ein gewisses Maß an Sensibilität, das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Selbstverständlich verfügt jeder seelisch gesunde Mensch über ein gewisses Maß an Sensibilität, das ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verloren: Das dicke Fell]]></title>
<link>http://federwelt.wordpress.com/2009/06/29/verloren-das-dicke-fell/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:59:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Federwelt</dc:creator>
<guid>http://federwelt.wordpress.com/2009/06/29/verloren-das-dicke-fell/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Du musst dir ein dickeres Fell zulegen&#8221;, sagte die etwas füllige Dame mit dem pinkfarbe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Du musst dir ein dickeres Fell zulegen&#8221;, sagte die etwas füllige Dame mit dem pinkfarbenen Hut im Kaffeehaus zu ihrer SchlagsahneButtercremeTortenOrgien-Begleiterin.</p>
<p>&#8220;Hach nein&#8221;, entsetzte sich letztere mit einem leicht hysterischen Tonfall. &#8220;Dick? Du weißt doch, wie schwer ich mich mit meiner Gurkenchilieierwasserbrötchenkohldiät tue.&#8221;</p>
<p>&#8220;Eben.&#8221; Die Pinkhutige stippte mit ihrem Zeigefinger, der einer dicken Weißwurst ähnelte, in das Mokkassahne-Deko-Röschen der Torte und malte damit einen Schmollmundsmiley auf die Wange ihrer Freundin. &#8220;Nur die Stärkere gewinnt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oder die Dickleibigere&#8221;, maulte die Freundin und wischte sich mit dem Handrücken über den Smiley. Ihre Augen funkelten. &#8220;Verzeih, ich meinte natürlich: Die Dickfelligere &#8230; Amelia! Halt! Wohin gehst du? Du hast noch nicht mal deine Torte zu Ende gegessen und dein Kaffee ist auch noch &#8230; -  Hach ja &#8230; Ich mache immer alles falsch&#8230;&#8221;</p>
<p>Ihre Worte hallten ins Leere. Ihre Freundin, die Dame mit dem pinkfarbenen Hut und dem dicken Fell, war verschwunden. Das dicke Fell, das hatte sie mitgenommen.</p>
<p>Oder haben Sie es etwa in letzter Zeit gesehen? Wenn ja, ein Stückchen davon, ja, das würde ich mir gerne für eine Weile ausleihen. Besonders eben gerade &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die harmonistische Idee von Paul Schurr]]></title>
<link>http://harmonismus.wordpress.com/2009/06/03/die-harmonistische-idee/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:34:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>harmonismus</dc:creator>
<guid>http://harmonismus.wordpress.com/2009/06/03/die-harmonistische-idee/</guid>
<description><![CDATA[Weil alles zusammengehört: &#8220;Am Anfang war die Harmonie&#8230;&#8221;, ein inneres und äußeres ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Weil alles zusammengehört:</p>
<p>&#8220;Am Anfang war die Harmonie&#8230;&#8221;, ein inneres und äußeres Gleichgewicht zwischen allem Leben, allen (Natur-) Dingen der Erde. Und das verlangen danach war mit der Seele verwurzelt, weil erst eine Harmonie zwischen den Dingen letztendlich eine persönliche Harmonie mit sich selbst ermöglicht. Im Weiteren wird in diesem Zusammenhang auch von einem Universellen Frieden die Rede sein, der aus dem Frieden mit der Umwelt und dem eigenen Ich resultiert.</p>
<p>Die Harmonie war. Sie war Garantie für die Funktion des Makrokosmos, der sich zusammensetzt aus einer unglaublichen Vielzahl einzelner Bestandteile. Und weil sich jeder Mikrokosmus der Ganzheit unterordnete, blieb dieses Gleichgewicht bestehen. Das komplizierte und empfindliche System steuerte sich selbst von innen heraus. Durch Anpassen, Aussterben und Hervorbringen neuer Lebensformen und &#8211; gemeinschaften wurden unvermeidliche Störungen früher oder später ausgeglichen. Die Evolution ist im Grunde nichts anderes als Ausdruck dieses, aufgrund seiner empfindlichen Komplexität immer wieder notwendigen Heilungsprozesses zum Erhalt des Gleichgewichtes zwischen den Dingen. Alles ist ständig in Bewegung.</p>
<p>Darin liegt vielleicht das wirklich &#8220;göttliche&#8221; der Schöpfung, dass dieses Zusammenspiel bislang funktionierte &#8211; trotz, oder gerade wegen der Vielzahl der einzelnen und in sich einzigartigen Bestandteile, die diese Schöpfung bilden. Es handelt sich um ein Gleichgewicht zwischen den organischen und sogar den elementären Kräften der Erde (z.B. die bewiesene Notwendigkeit von Buschfeuern zum Erhalt bestimmter Pflanzenarten usw.), zwischen dem einzelnen Lebewesen und seiner Umgebung; ein Miteinander der Natur, obwohl es auf dem Prinzip von &#8220;Fressen und Gefressen werden&#8221; basiert. Doch umschreibt diese Formel &#8211; so brutal sie auch anmuten mag &#8211; lediglich die garantie des Fortbestandes des Einzelnen und somit des Ganzen. &#8220;Fressen&#8221; steht für den legitimen, natürlichen Egoismus des Einzelnen, der dessen notwendigen Selbsterhalt sichert. &#8220;Gefressen werden&#8221; aber ist das Symbol für die ständige Unterordnung des Einzelnen gegenüber dem Ganzen.</p>
<p>Das Einzelne ist wichtig für die anderen, nicht für sich selbst. Dies gilt auch für den Menschen. Wir sind wichtig, weil wir gebraucht werden, weil wir für die anderen, für das Ganze unseren Teil beizutragen haben. Die Wichtigkeit für sich selbst stößt dort an ihre Grenze, wo sie nicht mehr ihre Pflicht der Wichtigkeit für das Ganze erfüllt bzw. sie beschneidet. Das Einzelne kann ohne das Ganze nicht existieren &#8211; das Ganze nicht ohne das Einzelne. Deswegen zog die Freiheit des Mikrokosmos sich ihre eigenen Grenzen zugunsten des Erhaltes der Ganzheit, deswegen ließ die Schöpfung (der Makrokosmos) stets Raum für neue Lebensformen, mögen sie noch so unscheinbar sein, noch so kurzlebig und beschränkt in ihrem Wirken.</p>
<p>Auch der Mensch war ursprünglich ein Teil dieser großen Symbiose, denn auch er war (und ist noch immer) in erster Linie ein Naturding &#8211; nicht mehr und nicht weniger. Er diente und wurde bedient von der Vielfalt des Ganzen, er nahm Anteil am Prinzip von &#8220;Geben und Nehmen&#8221;, von &#8220;Fressen und Gefressen werden&#8221;. Doch als er im Zuge seiner persönlichen Evolution die eigenen Möglichkeiten und seine (scheinbare) &#8220;Größe&#8221; erkannte, hat er sich der Gemeinschaft nicht mehr länger untergeordnet. Der Begriff &#8220;Überlegenheit&#8221; betrat die Bühne der Welt. Weil der Mensch von allen Freiheiten die weiträumigste besitzt (die, die ihn über die Stufe des reinen Sinnwesens erhebt), konnte er sich plötzlich über die anderen Dinge stellen, denen er vorher nur Teil war.   </p>
<p>Vielleicht beantwortet das Bemühen nach Rückkehr in das Gleichgewicht der Dinge und zu dem damit verbundenen Universellen Frieden jede Sinnfrage des Lebens. Zumindest aber öffnet der harmonistische Weg viele Türen zu Werten, welche (selbst nach traditionellen Moralverständnissen) sehr hoch angesehen sind: Gewaltlosigkeit, Toleranz, Ehrlichkeit, Friedfertigkeit usw. Die harmonistische Idee muss nicht, doch vermag auch den Glauben an ein Göttlichkeit &#8211; wie auch immer man sie nennt &#8211; über und am Ende des Ganzen zu bestärken; sie verlangt Sensibilität für unsere Umwelt und läßt uns weniger egozentrisch denken, sie befriedet und gibt dem Einzelnen hoffentlich jene Zufriedenheit, ohne die im Weiteren &#8220;Glück&#8221; nicht empfunden werden kann. Sie verlangt Wachsamkeit und Gefühl, doch keine aufgezwungenen Regeln und Pflichten von außen; sie darf in uns sein, nicht umgekehrt.</p>
<p>Allein über die Nützlichkeit der Dinge und die damit verbundene Notwendigkeit ihres Erhalts ist die Rückkehr in die Harmonie nicht möglich. Die Geschichte beweist es. Vernunft und Verstand weisen uns zwar auf jene Notwendigkeit hin und je weiter der Mensch die rein funktionale Welt des Makrokosmos mit Hilfe seiner Wissenschaften ergründet, desto offensichtlicher wird sie ihm. Und er ignoriert das Wissen um die Nützlichkeit/Notwendigkeit der Dinge keineswegs. Auf nationalen wie auch internationalen Ebenen bemüht man sich um Frieden zwischen den Völkern, um Umweltschutz und ein Miteinander. Doch der Mensch tut es nicht in dem Maße, das nötig ist, um erfolgreich zu sein.</p>
<p>Umso dringlicher ist ein zweiter Weg, um eine Wiederherstellung der Harmonie zwischen den Dingen zu erreichen. Ihn beschwören Philosophen bereits seit dem Altertum &#8211; es ist der ästhetische Weg, der über das Reich der Schönheit führt. So schrieb Friedrich Schiller:</p>
<p>&#8220;Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Kultur, den Menschen auch schon in seinem bloß physischen Leben der Form zu unterwerfen und ihn, soweit das Reich der Schönheit nur immer reichen kann, ästhetisch zu machen, weil nur aus dem ästhetischen, nicht aber aus dem physischen Zustand der moralische sich entwisckeln kann.&#8221;</p>
<p>Das Erkennen, Begreifen und Würdigen (Erhalten)  des  Schönen  vermag dazu führen, daß der Menschen ein ästhetisch begründetes Moralverständnis entwickelt, welches das Bemühen um Erhalt der Dinge allein schon ob ihrer Schönheit zur Folge hat. Dieses Moralverständnis ist aber nicht von außen aufgezwungen sondern wächst von innen heraus. Daher wird es tief mit der Seele des Einzelnen verwurzelt bleiben und standhaft gegenüber gesellschaftlichen,  politischen oder auch religiösen Ideologien. Der englische Philosoph Herbert Read betonte 1942 gerade diesen Aspekt der ästhetischen Erziehung in seinem Aufsatz &#8220;Erziehung zur Kunst ist Erziehung zum Frieden&#8221;. Im Angesicht der Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges sah er alle herkömmlichen Moralvorstellungen und Erzeihungsmodelle als gescheitert, dass er den völligen Verzicht auf herkömmliche Erziehungsmethoden forderte.</p>
<p>Zum Autor Paul Schurr:</p>
<p>Paul Schurr wurde am 13.3.1965 in Augsburg, Bayern, geboren. Schon als Kind liebte er es zu malen und zeichnen, später begann er die Abenteuerromane von Jules Verne zu verschlingen. Dieser Lektüre ist wohl seine große Reiselust zu verdanken, die er mit 18 endlich verwirklichen konnte und in den Jahren danach, wann immer es möglich war, auslebte. Neuseeland, Kanada und Afrika hat er inzwischen schon öfter besucht, aber auch Australien, die USA und natürlich Europa immer wieder bereist. (Nach Abitur und Kunststudium in seiner Heimatstadt &#8211; trotz des Fernwehs hat es Schurr nie danach verlangt woanders zu leben &#8211; begann er außerdem mit einer Teilzeitbeschäftigung im Reisegewerbe. Die eröffnete ihm einerseits mehr Reisemöglichkeiten und sichert ihm andererseits bis heute ein geregeltes Einkommen, das ihm nur als freischaffender Künstler und Philosoph wohl nicht garantiert wäre.)</p>
<p>1993 brach Schurr sein Kunststudium ab und arbeitet seither   leidenschaftlich als Maler (<a href="http://www.pauldermaler.de.vu">www.pauldermaler.de.vu</a>) und Autor (<a href="http://www.paulderdichter.de.vu">www.paulderdichter.de.vu</a>).</p>
<p>Die harmonistische Idee formulierte sich wohl unterbewusst in seinen Jugendjahren und fand 1991 während einer fast dreimonatigen Reise nach Neuseeland, Australien und in die USA zur abschließenden Formulierung. Sowohl in seinen Reisenotizen als auch in den Gesprächen mit seinem Begleiter Bernhard Liebl fügten sich all die Wichtigkeiten und Überlegungen des damals 26jährigen zu einem philosophischen Gesamtbild zusammen.</p>
<p>1992 referierte Paul erstmals an der Universität Augsburg über den Harmonismus, es folgte 1998 die schrifliche Zusammenfassung in dem autobiographischen Roman &#8220;Waitomo&#8221;, der sich jene Reise zum Rahmen nimmt für die philosophischen Gedankengänge. Vor allem aber versucht Paul sein Leben im harmonistischen Sinn zu führen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hochsensitivität]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/05/16/hochsensitivitat/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 20:28:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
<guid>http://francy11.wordpress.com/2009/05/16/hochsensitivitat/</guid>
<description><![CDATA[Immer wieder finden Menschen meinen Blog durch das Stichwort Hochsensitivität. Dies hat mich dazu be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Immer wieder finden Menschen meinen Blog durch das Stichwort Hochsensitivität. Dies hat mich dazu bewogen, noch etwas mehr zu diesem Thema zu schreiben. </p>
<p>Auf diesen Ausdruck bin ich dadurch gestossen, dass ich im Internet in der Suchmaschine meine Symptome eingegeben habe und auf die Internetseite der Highly Sensitive Persons gekommen bin. Später habe ich mir die entsprechenden Bücher bestellt in der Erwartung, mit meiner Gabe oder meinem Problem (je nach Blickwinkel) besser umgehen zu können. Nach dem Lesen war ich jedoch mehr deprimiert als ermutigt. Augrund dessen, was mir in dem Buch geraten wurde, fühlte ich mich, als könne man an der Situation überhaupt nichts ändern und müsse sich möglichst viel zurückziehen und Kontakte und Partys möglichst vermeiden. Es kam mir vor, als wollten sie mich dazu anweisen, mich bis ans Ende meines Lebens in einer Art Schutzglocke zu verkriechen und mir ja alle unsensiblen Menschen (also 85 Prozent der Menschheit) weit vom Leibe zu halten. Ausserdem, so hiess es, müsse ich dann gar nicht meinen, dass ich jemals &#8216;normal&#8217; leben könnte. Das könne ich mir sofort abschminken. </p>
<p>Na toll, danke für die Aufmunterung. Das ist für eine zwar schüchterne, aber doch sehr kontaktfreudige Person wie mich, die das ganze Leben auskosten möchte ein Gräuel. Die Bücher liegen inzwischen verstaubt in der hintersten Ecke des Bücherregals. Ich habe für mich beschlossen, dass es auch für mich möglich ist, normal zu leben. Jetzt erst recht. Die Bücher waren insofern eine Hilfe, als sie mir bewusst machten, <em>dass</em> ich anders funktioniere als andere, das stimmt ja. Und es ist gut zu wissen, dass ich in gewissen Situationen anders reagiert habe, weil ich sensitiver bin. Und dass ich viel mehr Informationen auf einmal aufnehme und <em>deswegen </em>manchmal überfordert bin, nicht weil ich etwa schwach wäre. Die Bücher hatten also ihren Beitrag geliefert, doch bezüglich dem Umgang mit der ganzen Thematik gehe ich meinen eigenen Weg.</p>
<p>Meine Bulimie ist sicher unter anderem in der Hochsensitivität begründet und es ist gut, dies zu wissen. Ich war und bin täglich mit Unmengen von Stimmungen und Gefühlen konfrontiert, die ich nicht wie die meisten anderen Menschen filtern kann. Bei mir vermischten sich über lange Zeit die Gefühle anderer mit den eigenen, ich sah keine Grenzen mehr und fand mich im emotionalen Wirrwarr nicht mehr zurecht. Seit ich weiss, dass ich anders funktioniere und seit ich auch energetisch arbeite, kann ich dem jedoch ganz gut entgegensteuern. Natürlich erfordert es meinerseits Arbeit. Auf viele Situationen muss ich mich energetisch und/oder mental  vorbereiten. Aber das geht immer schneller und immer besser. Ich bin überzeugt, dass es mir gelingen wird, trotz meiner Ausgangssituation ein normales Leben zu führen und auch mit Menschen aus den 85 Prozent der Normal-Sensitiven einen guten Kontakt zu pflegen.</p>
<p>Hochsensitivität hat zudem so viele positive Seiten. Diese möchte ich, wenn ich ehrlich bin, niemals mehr missen. Und deshalb freue ich mich jeden Tag ein bisschen mehr darüber, auch wenn es immer wieder harte Momente gibt. </p>
<p>Dieser Blog hier ist durchtränkt von meiner Hochsensitivität. Deshalb geht es eigentlich auch nicht darum, noch lange direkt über das Thema zu schreiben. Es widerspiegelt sich vielmehr und viel besser und deutlicher in jedem einzelnen meiner Einträge.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Intel·ligibles]]></title>
<link>http://enricgil.wordpress.com/2009/04/11/intel%c2%b7ligibles/</link>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 22:54:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Enric Gil</dc:creator>
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<description><![CDATA[L&#8217;intel·lecte contempla el món i l&#8217;adapta a les seves idees, fragments d&#8217;eternitat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://www.pensament.com/filoxarxa/filoxarxa/mundointeligiblesensible.htm" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1130 alignright" title="escher_encounter" src="http://enricgil.wordpress.com/files/2009/04/escher_encounter.jpg" alt="escher_encounter" width="272" height="204" />L&#8217;intel·lecte contempla el món i l&#8217;adapta a les seves idees, fragments d&#8217;eternitat que viatgen pels nodes mentals i s&#8217;abraonen a l&#8217;estabilitat de les figures immutables</a>. Volen recollir l&#8217;essència en <a href="http://www.biocosmedellin.es/PARMENIDES.doc" target="_blank">la pristina claredat de l&#8217;esfera</a> i oferir-la com a triomf a l&#8217;humà receptor. Les idees ballen la dansa platònica en <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orgie" target="_blank">una orgia de paradigmes que s&#8217;interpenetren sense compassió</a>, bastint la casa sòlida del sistema metafísic. Mentrestant, a l&#8217;altra banda, l<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinnlichkeit" target="_blank">a sensibilitat observa l&#8217;escena sense ulleres</a>, tan sols amb les qualitats secundàries com a aliades de confiança, colors i sons que no saben on situar-se i que lluiten per trobar un lloc en l&#8217;escenari de la pluralitat. Vénen i van sensacions efímeres carregades de nostàlgia, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pleasure_principle_(psychology)" target="_blank">el record d&#8217;aquella breu fiblada que prometia un món i que s&#8217;ha negat sortint fora de si i menystenint el plaer resultant</a>. <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/El_sue%C3%B1o_de_la_raz%C3%B3n_produce_monstruos" target="_blank">La ment antropoide inventa monstres per fugir de l&#8217;avorriment de tanta sensació periclitada</a> i somia que existeix un viarany intel·ligible, un camí amb un final definit on llueixen el bé, la veritat, la bellesa i la justícia, un repòs per a tanta guerra conceptual. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Prinzip_Hoffnung" target="_blank">La pàtria de la identitat és la nova Ítaca, la llar que ens espera per apaivagar el dolor de la trista causalitat</a>, <a href="http://www.axiomaticeconomics.com/socrates.php" target="_blank">les topades entre boles de billar que no saben on van i que sospiten que hi ha una substància única que les fa moure sense solta ni volta</a>, <a href="http://lacomunidad.elpais.com/criverca/2008/1/16/-deus-sive-natura--2" target="_blank">un Déu-Natura que ha begut massa i que és a punt de vomitar en la seva immanència</a>. Netejaran les restes del naufragi noètic <a href="http://metaforarevistadeliteratura.blogspot.com/2009/01/blog-post_26.html" target="_blank">els encarregats de construir el nou escenari postmodern, joves despreocupats que lloaran el plaer fàcil i enfonsaran els metarelats en una peixera d&#8217;àcid contingent</a>. Un nou món haurà nascut i els filòsofs beuran el seu verí al costat d&#8217;un bust de Sòcrates ofegat en el sanglot de la ignomínia.</p>
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