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	<title>sepulkralkultur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sepulkralkultur"</description>
	<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 23:34:17 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Adel, Burgen &amp; Friedhöfe: Repräsentation nach dem Tod]]></title>
<link>http://burgerbe.wordpress.com/2008/10/19/adel-burgen-friedhofe-reprasentation-nach-dem-tod/</link>
<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 23:40:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kapelle auf Burg Hohenzollern - vorübergehender Standort der Särge Friedrichs des Großen und seines ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1203" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/hohenzollern_kapelle1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1203" title="hohenzollern_kapelle1" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/hohenzollern_kapelle1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kapelle auf Burg Hohenzollern - vorübergehender Standort der Särge Friedrichs des Großen und seines Vaters</p></div>
<p>Herrscher sind immer ein Politikum, auch nach ihrem Tod. Da die Zeit der Pyramiden zuende gegangen ist, stellt sich in hochadligen Kreisen seit jeher die Frage nach dem &#8220;Wohin mit dem Sarg?&#8221; Man wollte ja noch ein gutes Stück der Ewigkeit in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Da mittelalterliche Herrschaften sowieso einen Großteil ihrer Zeit auf Burgen verbrachten, lag es nahe, die sterblichen Überreste der geweihten Erde der Burgkapelle zu übergeben. Ein solcher Verteidigungsbau ohne Kapelle &#8211; und sei es auch nur eine Gebetsnische &#8211; war im Mittelalter schlicht undenkbar. Genutzt wurden meist Nebengebäude oder Erker, denn über dem Altar durften keine weiteren Räume liegen. Das wäre Frevel gewesen.</p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/hohenzollern-grab.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1204" style="border:0 none;margin:2px 5px;" title="hohenzollern-grab" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/hohenzollern-grab.jpg?w=300" alt="" width="216" height="162" /></a>Aus Platz- und Repräsentationsgründen bevorzugten die Mächtigen jedoch häufig eigene Gruften in örtlichen Kirchen mit entsprechend prunkvollen Grabmälern. Ein markantes Beispiel ist die Wiener Kaisergruft.</p>
<p>Einige Herrscherhäuser gingen in der Romantik dann zu eigenen Mausoleen über. Die Änderungen im Zeitgeschmack führten zu einem ziemlichen Durcheinander, so dass die verstorbenen Damen und Herren  oftmals recht weit vertreut die letzte Ruhe fanden.</p>
<p>Ein prominentes Beispiel gibt die Hohenzollern-Dynastie ab. Die ersten Herrscher fanden zunächst in einer Gruft am Stadtschloss eine Ruhestätte. Wie es sich für Kurfürsten gehört, richteten sie im 16. Jahrhundert in ihrer Residenzstadt Berlin eine repräsentative Gruft ein, die heutige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Dom#Hohenzollerngruft">Hohenzollerngruft im Berliner Dom</a>.</p>
<p>Beim Transport zwischen beiden Gruften gingen im 18. Jahrhundert übrigens <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Berliner-Dom-Hohenzollern;art270,2464272">vier Kurfürsten verloren</a>, so dass sich von den rund 100 dort bestatteten Hohenzollern nur noch 94 identifitizieren lassen. In der Gruft liegt unter anderem Große Kurfürst Friedrich Wilhelm. In der aufkommenden Romantik empfand man dieses riesige Familiengrab wohl als zu trist und unmodern.</p>
<div id="attachment_1205" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/800px-dom_berlin_kurfurst_johann_cicero.jpg"><img class="size-medium wp-image-1205" title="800px-dom_berlin_kurfurst_johann_cicero" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/800px-dom_berlin_kurfurst_johann_cicero.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Grabmal von Kurfürst Johann Cicero unter dem Berliner Dom. Foto: Wikipedia</p></div>
<p>Für die 1810 früh verstorbene Königin Luise ließ Friedich Wilhelm III. im Charlottenburger Schlosspark eine neue <a href="http://www.spsg.de/index_5230_de.html">Hohenzollerngruft</a> errichten. Da der Architekt der Einfachheit halber Material recycelte, dass beim Bau anderer Preußen-Schlösser übriggeblieben war (Säulen von Schloss Oranienburg, Stufen von Sanssouci), war das Bauwerk in fünf Monaten fertig. Hier liegt auch Kaiser Wilhelm I. nebst Gattin. Das Mausoleum hat stark unter Vandlismus gelitten und <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0209/berlin/0051/index.html">wird zurzeit saniert</a>.</p>
<p>Richtig kompliziert ist bekanntlich die Geschichte des Sargs von Friedrich dem Großen. Er hatte es so einfach gewollt: Nur im Schein einer Laterne neben seinen Windspielen auf der Terrasse von Schloss Sanssouci beerdigt werden. Aber nein, sein Neffe verfrachtete ihn zum ungeliebten Vater hinter den Altar der Potsdamer Garnisonskirche.</p>
<div id="attachment_1208" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/hohenzollern1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1208" title="hohenzollern1" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/hohenzollern1.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Burg Hohenzollern</p></div>
<p>Als 1944 abzusehen war, dass die alliierten Bomber die Kunstdenkmäler von Berlin und Potsdam zu Feinstaub zermalmen würden, kamen die Särgen ins sicherere Marburg. 1952 holte Louis Ferdinand von Preußen sie auf den Stammsitz der Familie, in die mit Preußenfahnen dekorierte Kapelle von Burg Hohenzollern bei Hechingen in Baden-Württemberg. Da blieben sie während des Kalten Krieges. Auch der 1951 verstorbene preußische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Preu%C3%9Fen_(1882%E2%80%931951)">Kronprinz Wilhelm</a>, der bei Fortbestand der Monarchie &#8220;Kaiser Wilhelm III.&#8221; geworden wäre, liegt auf Burg Hohenzollern begraben.</p>
<p>Die Särge der beiden Preußen-Könige sollten noch eine Reise tun: Am 17. August 1991 fuhren sie, begleitet von ihren Nachfahren, in einem Sonderzug quer durchs wenige Monate zuvor wiedervereingte Deutschland nach Potsdam. Friedrich bekam seinen Willen.</p>
<p>Er ruht jetzt allein, ohne Vater in Gesellschaft seiner Hunde. Vater Friedrich-Wilhelm wurde erneut in der Potsdamer Friedenskirche beerdigt, was prompt zu der Forderung führte, ihn doch bitte zu seinen Verwandten <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/1116/none/0093/index.html">in die Gruft unter dem Berliner Dom zu verlegen</a>. Friedrichs Bruder Prinz Heinrich liegt übrigens im Park von Schloss Rheinberg. In einer <a href="http://www.diegeschichteberlins.de/printable/geschichteberlins/persoenlichkeiten/persoenlichkeitenhn/sarkophagheinrichvonpreuen.html">Pyramide</a>&#8230; Ist schon kompliziert, diese Herumschieberei der edlen Verblichenen&#8230;</p>
<div id="attachment_1209" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/sepiacarc1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1209" title="sepiacarc1" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/sepiacarc1.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Friedhof an der Festungsmauer von Alt-Carcassonne</p></div>
<p>Und fürs gemeine Volk? In vielen Städten mit Burgen existieren auch malerische Burgfriedhöfe (Bad Godesberg). Das schöne an diesen uralten Begräbnisplätzen ist neben ihrem morbiden Charme ihre Lage, oft mit Blick auf Türme und Zinnen.</p>
<p>Den eindrucksvollsten Friedhof dieser Art habe ich auf einer <a href="http://burgerbe.wordpress.com/2008/10/10/pyrenaen-tour-auf-den-spuren-der-katharer-die-starken-sohne-von-carcassonne/">Pyrenäen-Tour</a> in Carcassonne gesehen. Er liegt direkt am Haupteingang zur Altstadt (<em></em>Porte Narbonnaise) des Weltkulturerbes. Der Friedhof grenzt an die im 19. Jahrhundert wiederaufgebaute äußere Festungsmauer, von dieser durch einen breiten Graben getrennt. Er wird von mehreren gemauerten Festungstürmen überragt, und an vielen Stellen sieht man sowohl die alten Grabkreuze und Engel als auch die dahinter liegenden Mauern und Türme.</p>
<p>Hier mal ein paar Fotos (Anklicken zum Vergrößern):</p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/carcgrab1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1210" style="border:0 none;margin:2px;" title="carcgrab1" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/carcgrab1.jpg?w=127" alt="" width="127" height="96" /></a><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/carcgrab2.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1211" style="border:0 none;margin:2px;" title="carcgrab2" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/carcgrab2.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/carcgrab3.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1212" style="border:0 none;margin:2px;" title="carcgrab3" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/carcgrab3.jpg?w=127" alt="" width="127" height="96" /></a><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/10/carcgrab4.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1213" style="border:0 none;margin:2px;" title="carcgrab4" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/10/carcgrab4.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></p>
<p><strong>Fotos</strong><strong>:</strong> Meine (falls nichts anderes dabeisteht)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Knochenkunst - Mitten im Leben sind wir des Todes]]></title>
<link>http://phrixuscoyote.wordpress.com/2008/04/29/knochenkunst-mitten-im-leben-sind-wir-des-todes/</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 23:23:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>phrixuscoyote</dc:creator>
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<description><![CDATA[Media vita in morte sumus. Das fing ja ganz harmlos an. Eine Freundin studiert Kunstgeschichte und m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4><em>Media vita in morte sumus.</em></h4>
<p>Das fing ja ganz harmlos an. Eine Freundin studiert Kunstgeschichte und muss ein Referat über das Fresco &#8216;Die Dreifaltigkeit&#8217; von Masaccio halten. Im unteren Teil des Frescos sieht man ein anatomisch korrektes Skelett und sie fragte sich, woher der maler das nötige anatomische Wissen hätte haben können. Aus Büchern? Aus eigener Anschauung? Hat er selbst eine Leiche seziert oder war er bei einer (eventuell heimlichen) Sektion anwesend? Hat die Kirche zum betreffenden zeitpunkt in der Geschichte solches Wissen toleriert, gefördert oder verdammt? Alles interessante Fragen, die ich als in Kunstgeschichte nicht allzu bewandertes Wesen nicht spontan beantworten kann. Ein Diskussionsteilnehmer von der Medizinerfront beharrte darauf, dass der Maler das Wissen nur aus Büchern gehabt haben kann, denn niemand habe zu der Zeit Leute seziert (oder so). Und das DaVinci ein paar Jahre später ebenfalls anatomisch korrekt Menschen, Leichen und Skelette zeichnete, ist ja was völlig anderes, weil der immerhin ein Genie war. Ähm. Wie schon erwähnt, kann ich das nicht endgültig beantworten, ich kann aber sagen, dass Leonordo DaVinci auch nur zu Fuß aufs Klo ging. Und Möglichkeiten, die DaVinci offenstanden (Leichen angucken), standen theoretisch damit auch anderen Künstlern offen, schließlich war Leonardo kein Hellseher und hatte auch keinen Röntgenblick. Unser guter Leo war sicher weit überdurchschnittlich intelligent, aber er hatte nicht mehr oder weniger Möglichkeiten als andere Menschen zu seiner Zeit.</p>
<p>Jedenfalls haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wo jemand zu dieser Zeit ein anatomisch korrektes Skelett gesehen haben könnte. In Museen oder Universitäten wurde sowas ja eher nicht ausgestellt. Aber &#8211; was mir meine Freundin kaum glauben wollte &#8211; es gab natürlich jede Menge Beinhäuser. Schließlich mussten die Reste irgendwo hin, um die wieder Platz auf den Friedhöfen zu schaffen. Religiöse Gründe spielten auch eine große Rolle. Somit wurden jede Menge Knochen gesäubert und in unterirdischen Hallen gestapelt. Und ausgestellt. Und wieder zusammengebastelt. Anatomisch korrekt natürlich. Masaccio musste also nicht unbedingt selbst jemanden sezieren, um mal ein Skelett gesehen zu haben. In früheren Zeiten war der Tod sehr viel selbstverständlicher und gegenwärtiger als heute. Und dass man respektvoll, aber nicht gerade zimperlich mit dem Tod und den Toten umging, beweisen die vielen kleinen und großen Kunstwerke, die in solchen Beinhäusern aus den eingelagerten sterblichen Überresten gebastelt wurden.</p>
<p>Die schönsten und morbidesten Bilder, die ich gefunden habe, möchte ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten. Nach dem ersten, ungläubigen Schock üben sie auf mich eine angenehme Anziehungskraft aus und ich finde die Ideen dahinter sehr charmant. Aber möge der Leser selbst urteilen!</p>
<p>(Klick macht groß)</p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sedletz-Ossarium">Kostnice Sedlec</a> &#8211; Das Sedletz-Ossarium in Kutná Hora</strong></p>
<p><a href="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/sedlec-ossuary.jpg"></p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-621 aligncenter" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/sedlec-ossuary.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p></a></p>
<p style="text-align:center;">(Der Achtarmige Lüster)</p>
<p><a href="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/ossuaire_2.jpg">
<p style="text-align:center;"></p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-620" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/ossuaire_2.jpg?w=193" alt="" width="193" height="300" /></p>
<p></a></p>
<p style="text-align:center;">(Das Wappen der Familie Schwarzenberg)</p>
<p style="text-align:center;">~~~~~</p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_della_Concezione_dei_Cappuccini">Santa Maria Immacolata a Via Veneto</a> in Rom</strong></p>
<p><a href="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/capuchinos_2.jpg">
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-623" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/capuchinos_2.jpg?w=224" alt="" width="224" height="300" /></p>
<p></a><br />
<a href="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/cripta_cappuccini.jpg">
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-622 aligncenter" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/cripta_cappuccini.jpg?w=300" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p></a></p>
<p style="text-align:center;">~~~~~</p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Capela_dos_Ossos">Capela dos Ossos</a> in Évora, Portugal</strong></p>
<p><a href="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/capela_dos_ossos_parede.jpg">
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-624" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/capela_dos_ossos_parede.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p></a><br />
<a href="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/capela_dos_ossos.jpg">
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-625" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/capela_dos_ossos.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p></a></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">~~~~~</p>
<p style="text-align:center;">Vita brevis breviter in brevi finietur,<br />
Mors venit velociter quae neminem veretur,<br />
Omnia mors perimit et nulli miseretur.<br />
Ad mortem festinamus peccare desistamus.</p>
<p style="text-align:center;"><em>Life is short, and shortly it will end;<br />
Death comes quickly and respects no one,<br />
It destroys everything and takes pity on no one.<br />
To death we are hastening, let us refrain from sinning.</em></p>
<p style="text-align:center;">Ni conversus fueris et sicut puer factus<br />
Et vitam mutaveris in meliores actus,<br />
Intrare non poteris regnum Dei beatus.<br />
Ad mortem festinamus peccare desistamus.</p>
<p style="text-align:center;"><em>If you don&#8217;t turn back and become like a child,<br />
And change your life for the better,<br />
You will not be able to enter, blessed, the Kingdom of God.<br />
To death we are hastening, let us refrain from sinning.</em></p>
<p style="text-align:center;">~~~~~</p>
<p style="text-align:center;">(Ad mortem festinamus - Llibre Vermell de Montserrat, 1399.  Quelle aller Bilder: wikipedia. Lizenz: creative commons)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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