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	<title>soziale-benachteiligung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/soziale-benachteiligung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "soziale-benachteiligung"</description>
	<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:31:25 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Uni-Hamburg vs. Uni-Gießen - Hochschulrat vs. erweiterter Senat]]></title>
<link>http://evolusin.wordpress.com/2009/07/12/uni-hamburg-vs-uni-giesen-hochschulrat-vs-erweiterter-senat/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 08:43:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>evolusin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Uni-Gießen hat einen neuen Präsidenten. Prof. Dr. Joybrato Mukherjee ist mit 35 Jahren recht jun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die <a href="http://www.uni-giessen.de/cms/zielgruppen/herzlich-willkommen/view?set_language=de" target="_blank">Uni-Gießen</a> hat einen neuen Präsidenten. Prof. Dr. Joybrato Mukherjee ist mit 35 Jahren recht jung für ein solches Amt. Sein wissenschaftlicher Hintergrund befindet sich in Anglistik, Biologie und Erziehungswissenschaft (!).</p>
<p>Austausch mit und Nähe zu Studierenden scheinen ihm wichtig zu sein. So &#8220;<em>Er verspricht ein Büro der offenen Tür</em> [...] &#8221; und &#8220;<em>kündigt an, auch als Präsident zu forschen und zu lehren.</em>&#8221; (<a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E078D65458055499EB807AE5FDFCB228B~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_gesellschaft" target="_blank">Quelle</a>) Dies sehe er zentral für sein Amtsverständnis.</p>
<p>Im <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,635336,00.html#ref=rss" target="_blank">Interview mit SPON</a> hält er zwar Managementqualitäten für wichtig, aber, so Mukherjee &#8220;<em>die Universität ist ein eigenes Soziotop und man kann sie nicht wie ein Unternehmen führen.</em>&#8221; Deshalb meint er auch, dass man eine Universität nicht top-down, sondern gemeinsam entwickeln müsse.</p>
<p>Angesprochen auf den jüngst auch in Gießen praktizierten Bildungsstreik räumt er ein: &#8220;<em>Da haben wir es an einigen Stellen mit der Regulierung übertrieben. Die Prüfungslast für die Studenten ist viel zu hoch. Wir haben viel zu wenig Freiheit im Bachelorstudium vorgesehen. Diese Freiheit wollen wir aber wieder schaffen.</em>&#8221; Schaffen möchte er dies gemeinsam mit Fachschaften und Fachbereichen.</p>
<p>Auch zum Thema Studiengebühren hat er eine Position, die aus hamburger Sicht schier unglaublich scheint.</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Ich denke, in unserem Land sollte ein Hochschulstudium entgeltfrei sein. Weil Bildung unser wichtigster Rohstoff ist, müssen wir ein Studium ohne Gebühren anbieten und über Steuern finanzieren. Übrigens auch, weil ich glaube, dass Studiengebühren, wenn auch ungewollt, zu einer sozialen Auslese führen.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Als Sohn indischer Einwanderer weiß er wahrscheinlich, was <a href="http://www.sofi-goettingen.de/?id=730" target="_blank">Dr. Heike Solga</a>, Forschungsdirektorin am Wissenschaftszentrum Berlin, meinte, als sie bei den jährlichen <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/veranstaltungen/reckahner-bildungsgespraeche/" target="_blank">Reckahner Bildungsgesprächen</a> darauf verwies, dass im &#8220;<em>deutschen Bildungssystem wie in kaum einem anderen entwickelten Land der Welt die soziale Herkunft darüber entscheide, welche Bildungschancen Kinder in der Schule und in ihrem weiteren Lebensverlauf haben.</em>&#8221; (<a href="http://bildungsklick.de/a/68855/koennen-und-wollen-staat-und-schule-ungleiche-startchancen-kompensieren/" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p>Als Student der Uni-Hamburg, die bis vor kurzem noch von der untragbaren (und deshalb auch abgesetzten) Auweter-Kurtz geleitet wurde, muss ich einen gewissen Neid einräumen. Wie aber kommt man nun zu so einem Präsidenten? Warum hatten wir nicht diese Option?</p>
<p>Während an der Uni-Gießen der Präsident vom erweiterten akademischen Senat besetzt, der sich aus Mitgliedern der Uni-Gießen rekrutiert wird, und der Hochschulrat lediglich beratende Funktion hat, ist die Sachlage in Hamburg umgekehrt. An der Uni-Hamburg wird die Präsidentschaft vom wirtschaftsaffinen Hochschulrat bestimmt. Eines der führenden Argumente in einer <a href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=482" target="_blank">Presseerklärung des Fachschaftsrats Erziehungswissenschaft</a>, in der die Abschaffung des Hochschulrates gefordert wird. Das Ausscheiden Auweter-Kurtz kann nur dann ein Neuanfang für die Uni-Hamburg sein, &#8220;<em>wenn man einen unbeliebten Tyrannen</em> [nicht] <em>durch einen sympathischeren Diktator</em>&#8221; ersetzt. (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30669/1.html" target="_blank">Quelle</a>) In dem grad zitiertem Artikel auf heise.de werden die Hochschulräte dann auch als Wissenschaft blockierende Kuckuckseier in der deutschen Hochschullandschaft bezeichnet.</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Nimmt das Singvogelpaar aber das Ei an, hat der eigene Nachwuchs keine Chance mehr. Sofort nach dem Schlüpfen des Jungkuckucks entfernt dieser die anderen Jungen oder aber die Eier. So schaltet der junge Kuckuck massiv Nahrungskonkurrenten aus.</em>&#8220;(<a href="http://www.natur-lexikon.com/Texte/SM/001/00043-Kuckuck/SM00043-kuckuck.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Was in Hamburg verloren geht sind weniger Singvögel, sondern:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Was auf der Strecke bleibt, sind die konkreten Wissenschaften mit ihren legitimen Eigeninteressen.Was darüber hinaus vernichtet wird, ist die Universität als Ort der gesellschaftlichen Reflexion und Kritik, die frei wäre in diesem Sinne, nämlich autonom im Sinne des Grundgesetzes. Die Reformhochschule von heute ist eine sinnfreie, gesellschaftlicher Aufgaben entbundene Uni-AG.</em>&#8221; (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30669/1.html" target="_blank">heise.de</a>)</p></blockquote>
<p>Hamburgs Hochschulkuckucks sind seit 2003 aktiv, nachdem der damalige Wissenschaftssenator Jörg Dräger sie, im Rahmen des damaligen Hochschulmodernisierungsgesetzes, das erste mal Schlüpfen ließ. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,539257,00.html" target="_blank">Anschließend wechselte Dräger in die Geschäftsführung des CHE</a> (Centrum für Hochschulentwicklung), die `Wissenschaftsabteilung´der Bertelsmann-Stiftung. [Die Bertelsmann-Stiftung und ihre Bedeutung in der bundesweiten Hochschullandschaft werde ich mal in einem seperaten Artikel beschreiben.]</p>
<p>Vor diesem Hintergrund begrüße ich jedenfalls die Vorderung des FSR-Erziehungswissenschaft der Uni-Hamburg, das Kuckucksei aus dem Nest zu stoßen, das bestehende Hochschulgesetz zu evaluieren und einer &#8220;<em>kritischen Revision</em>&#8220;  zu unterziehen. Das die Konsequenz dann sein müsste, &#8220;<em>den Hochschulrat aufzulösen und die Entscheidungen über die Hochschule ihren Mitgliedern und den demokratisch gewählten Gremien zu übertragen</em>&#8221; (<a href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=482" target="_self">Quelle</a>) bleibt wünschenswert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verletzungen vermeiden]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2008/05/16/verletzungen-vermeiden/</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 15:00:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2008/05/16/verletzungen-vermeiden/</guid>
<description><![CDATA[Sehr viele Betroffene legasthene und dyskalkule Menschen sind in unserer Gesellschaft aufgrund ihrer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2008/05/379295075_dd8166fd9c.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-421" src="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2008/05/379295075_dd8166fd9c.jpg" alt="" width="500" height="350" /></a></p>
<p>Sehr viele Betroffene legasthene und dyskalkule Menschen sind in unserer Gesellschaft aufgrund ihrer Erfahrungen und Erlebnisse in unserer Gesellschaft verletzt. Wenn man Kinder und Jugendliche schon beizeiten im Bildungssystem ausgrenzt, sowie an den elementaren Chancen der Bildung hindert, in denen kaum eine Chance im künftigen Arbeitsleben gewährt, entsprechend ihrer individuellen Begabungen, produziert man natürlich massenhaft verletzte Menschen. Diese Verletzungen wirken sich natürlich sehr individuell bei diesen Menschen aus, weil wir Menschen ja sehr individuell sind wie reagieren wir auf Verletzungen auch sehr unterschiedlich, viele von uns tragen sehr tiefe Narbe, über die oft sehr schmerzhafte Peinigung im Bildungssystem, in den Familien, die schon sehr oft in der Schulpsychologie beginnen.</p>
<p>Man muss sich dessen bewusst sein, dass diese Menschen sowieso schon sehr viel sensibler sind als so manch ein anderer. Sehr oft nehmen wir Angriffe gegen unsere Person sehr persönlich, bearbeiten diese auch sehr viel langsamer, weil wir uns natürlich auch Gedanken machen warum wir so verspottet werden. Andere Menschen ist vielleicht nicht so tiefgründig denken können, wie wir, diese hinterfragen natürlich auch nicht diese Angriffe, und hacken sie ab. Bei uns Legasthenikern oder Menschen mit einer Dyskalkulie, verlaufen auch die Gefühle in unseren Seelen sehr viel anders ab. Denn wir sind zu zusätzlich, sehr oft um einiges viel sensibler, lassen viel zu oft bestimmte Dinge viel zu nahe heran, darum haben auch bestimmte Verletzungen die wir im Bildungssystem erlebt, nicht selten auch fatale Auswirkungen. Andere Menschen die nicht so sensibel sind und die diese Dinge nicht so heran lassen, können natürlich anders damit umgehen. Ein sehr großer Teil kann dies nicht von uns, darum bürgen ausgrenzen der Erlebnisse sehr lange nach. Diese werden natürlich noch viel anders empfunden, als die vielleicht gemeint sind. Das macht natürlich auch die Aufarbeitung dieser Erlebnisse viel schwerer. Nicht wenige von uns sind auch von den Erlebnis der frühen Schuljahre traumatisiert, haben Ängste und Süchte entwickelt, die sie ohne Hilfe ein Leben lang begleiten werden. Man kann davon ausgehen, dass es sehr vielen Menschen so geht. Dies entspricht auf jeden Fall meinen Erfahrungen, Ausgrenzung bringt natürlich arge Verletzungen hervor, in denen diese Menschen nicht mehr herauskommen, ohne Hilfe von außen zumindest.</p>
<p>Genau aus diesem Grund bei mir manchmal sehr verletzlich auf diese Ausgrenzung reagieren, könnte die Außenwelt denken dass wir psychisch krank sind, die Medizin und die Psychologie sowieso &#8211; diese fühlen sich dann im Nachhinein eher noch bestätigt das wir zu den psychisch Kranken zählen. Man muss eben klar herausstellen: das uns nicht die Legasthenie schließlich krank gemacht hat, sondern die Ausgrenzung in unserer Gesellschaft hat nicht weniger von uns zu psychischen Fragts gemacht. Der Anschein das legasthene Menschen irgendwie psychisch krank sind, ist natürlich falsch, wenn diese Menschen werden erst durch Ausgrenzung in einer Gesellschaft krank. Von Natur aus ist der legasthene oder dyskalkule Mensch völlig normal intelligent und gesund. Darum müssen wir schon in der frühkindlichen Bildung, sowie die im allgemeinen Bildungssystemen Ausgrenzung vermeiden. Wird uns das gelingen, vermeiden wir natürlich auch psychische Erkrankungen bei legasthene und dyskalkule Menschen sowie bei hochbegabten. Die sind einfach Fakten immer nicht von der Hand weisen kann. Da man dies in den letzten Jahrzehnten in unseren Bildungssystem aber überhaupt nicht hingekommen hat Menschen nicht auszugrenzen, hatte man natürlich sehr viele verletzte Menschen im Bildungssystem auf Kosten unserer gesamten Gesellschaft produziert &#8211; viele von ihnen leben heute am Rande unserer Gesellschaft, sie fühlen sich sehr wohl nicht ohne Grund ausgegrenzt, und als letztes Rad am Wagen.</p>
<p>Gott sei Dank habe ich Glück gehabt, auch wenn meine eigene Lebensbiografie natürlich auch so einige tiefe Verletzungen aufzeigt, konnte ich diese sehr gut bearbeiten. Für diese Probleme brauchen natürlich auch diese Menschen professionelle Hilfe, genau in dieser Phase muss man dann natürlich auch von einer Sekundärlegasthenie sprechen. Selber konnte ich diese Verletzten in Erfahrungen mit meinem Glauben und Seelsorge sehr gut bearbeiten. Natürlich kommen immer wieder verschiedene Erlebnisse hoch, selber habe ich es sehr gut gelernt darüber offen und deutlich zu sprechen, denn an der Kommunikation dürfte es bei uns eigentlich nicht scheitern, wir benötigen einfach nur Menschen die uns zuhören, aber natürlich auch eine Gesellschaft die mit uns in den Dialog tritt.</p>
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