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	<title>soziale-schere &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/soziale-schere/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "soziale-schere"</description>
	<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 22:01:36 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Schlossallee]]></title>
<link>http://zynaesthesie.wordpress.de/2009/10/08/schlossallee/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 22:00:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>bee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich fand Siebels hinten im Transporter, den man zu einem Regiewagen umgebaut hatte. Er reichte mir e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich fand Siebels hinten im Transporter, den man zu einem Regiewagen umgebaut hatte. Er reichte mir einen Kopfhörer und einen Becher Kaffee. Ich zog den Kopf ein und krabbelte auf den Sitz neben ihm. „Unsere Begleiterin, Frau Bornekamp-Wienstroth, Sie haben sich sicher bei der Vorbesprechung kennen gelernt.“ Auf dem Monitor verfolgte ich, wie die junge Sozialpädagogin durch die Gänge einer Einkaufspassage irrte. Ein Kamerateam begleitete sie und ihren Schützling unauffällig.</p>
<p>„Und jetzt Halbtotale“, befahl der TV-Macher. Die Kamera zoomte heran und ich sah, wie ein junger Mann in abgetragener Jeansjacke aus dem Geschäft kam. Was Marcel Möhrlich – die eingesuperte Bauchbinde teilte mir nicht nur seinen Namen mit, sondern auch die Tatsache, dass er Investmentbanker war – nicht bemerkte, waren die Verkäuferinnen, die ihn argwöhnisch, aber sehr dezent bis knapp vor die Ladentür begleitet hatten. Bornekamp-Wienstroth nahm ihn in Empfang. „Was meinen Sie“, schnöselte der Kohlearbeiter, „kleines Schampüsschen? Ich lade Sie ein. Sollen ja auch nicht leben wie eine Beamtin.“ „Ich dachte, Sie setzen hier Manager und Anwälte und Bänker auf Hartz IV?“ „Genau das“, bestätigte Siebels, „sie bekommen den Regelsatz und sollen sehen, wie sie fertig werden.“ Möhrlich ließ an der Fressgasse die Korken knallen. Die Bedienung blickte etwas pikiert, servierte aber anstandslos zwei Gläser Schaumwein. Nur das übrige Publikum, Anzüge in der Mittagspause, drehte sich angewidert um. „Und wie bezahlt dieser Schmierlappen Champagner von seinem Regelsatz?“ „Das ist nicht mein Problem“, kicherte der Regisseur, „er hätte eben besser aufpassen müssen. Wir haben ihm gesagt, dass er mit dem Geld einen ganzen Monat lang überleben soll. Wenn er es in einer Stunde verprasst, hat er halt Pech gehabt.“</p>
<p>Das zweite Team fing eben den CEO eines Großhandelskonzerns ein, der sich der nächsten Pflichtaufgabe stellen musste. Er sollte den Wocheneinkauf für eine dreiköpfige Familie erledigen. Geduldig nahm ihm der Coach Pfifferlinge und tiefgekühlte Wachtelbrüstchen wieder aus dem Wagen. „Und das soll zeigen, dass diese Großverdiener kein Verhältnis mehr zum Preisgefüge haben?“ „Das soll zeigen, dass sie die Bodenhaftung verloren haben“, replizierte Siebels trocken. „Ein Kilo Pfifferlinge für drei Personen – er wird die Hälfte wegwerfen müssen, und diese Standpauke wird ihm die Hauswirtschaftslehrerin am Ausgang halten.“</p>
<p>Inzwischen hatte Möhrlich die Blicke um ihn und auf ihn bemerkt. Er wollte den letzten Rest des Regelsatzes in ein italienisches Edeljackett anlegen. Bornekamp-Wienstroth seufzte. Sie erklärte ihm nochmals die Spielregeln, aber der Geldverbrater hörte ihr einfach nicht zu. „Sie meinen also, das sei besonders einfallsreich?“ Siebels stutzte. „Warum denn nicht? Wir haben selten ein derart simples Format produziert. Es ist derart durchsichtig, dass man sich schon fast schämen muss. Jeder kapiert es. Nun ja, fast jeder. Die Hauptdarsteller nicht.“ „Sie schleppen Banker und Manager“, sagte ich, „die sich sonst mit einem 500-Euro Schein den Hintern abwischen, für einen Tag lang in die Welt eines sozial Benachteiligten, und machen ihn damit zum Gespött, weil solche Leute die Bodenhaftung verloren haben. Was, Siebels, ist daran neu?“ „Dass diese Typen das Geld ausgeben, als wenn es nachwüchse, das erwartet der Zuschauer ohnehin“, antwortete er, „das haben wir noch nicht einmal berücksichtigt. Es trägt die Storyline ein bisschen weiter, aber erheblich ist es nicht. Viel wichtiger ist der Umstand, wie sie es tun. Sie bekommen das Geld anderer Menschen in die Finger und verjuxen es sofort. Sie schmeißen es einfach weg. Es ist ein Spiel, verstehen Sie?“ Ich sah ihn bitter an. „Um das herauszufinden, müssen Sie diese Sendung produzieren? Das hätte ich Ihnen vorher sagen können.“ „Schauen Sie, es geht auf.“</p>
<p>In der Tat hatte Möhrlich einfach weiter in der Luxusboutique herumgesucht und allerlei an die Kasse mitgenommen, Schuhe, eine Seidenkrawatte, einen Schlangenledergürtel, Manschettenknöpfe, einen Mantel, einen sandfarbenen Kaschmirschal. Er ließ die irritierte Verkäuferin alles abziehen und verwies dann auf die Sozialkindergärtnerin. Doch die weigerte sich einfach. „Sehen Sie genau zu. Er wird aggressiv. Es ist ein Spiel, aber er hat die Regeln nicht begriffen. Und jetzt will er sie nach seinen Vorstellungen ändern.“ „Siebels, Sie wissen so gut wie ich, dass das ganze Experiment in ein paar Minuten vorbei ist. Er hat die Kohle verprasst und sich ein bisschen blamiert, aber das wär’s für ihn dann auch gewesen. Wo bleibt die Moral?“</p>
<p>Er lehnte sich zurück und betrachtete ganz genüsslich, wie Bornekamp-Wienstroth den sauren Geldhai aus dem Laden führte. „Der pädagogische Effekt setzt ein, wenn man die Geschichte vom Ende her betrachtet.“ „Sie meinen, der Zuschauer würde erst jetzt…“ „Ach was“, unterbrach er mich, „was hat denn der Zuschauer damit zu tun?“ Die Sozialnanny zog ein Papier aus der Tasche und gab es Möhrlich. Der lachte und versuchte einen Witz. Dann erstarb sein schmieriges Grinsen. Er zitterte. Schließlich brach er in Tränen aus. „Was hat das zu bedeuten?“ „Der pädagogische Effekt, wie ich Ihnen bereits sagte. Hier sehen Sie ihn.“ „Das war nicht das Ende?“ „Wie man’s nimmt“, lächelte Siebels und gab dem Kameramann ein Zeichen, „wie man’s nimmt. Er hat soeben seine fristlose Kündigung bekommen.“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gernulf Olzheimer kommentiert (XXIV): Krawalltalkshows]]></title>
<link>http://zynaesthesie.wordpress.de/2009/09/11/gernulf-olzheimer-kommentiert-xxiv-krawalltalkshows/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 22:00:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>bee</dc:creator>
<guid>http://zynaesthesie.wordpress.de/2009/09/11/gernulf-olzheimer-kommentiert-xxiv-krawalltalkshows/</guid>
<description><![CDATA[Gernulf Olzheimer Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_551" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><img src="http://zynaesthesie.wordpress.com/files/2009/04/go.jpg" alt="Gernulf Olzheimer" title="Gernulf Olzheimer, Ihr freundlicher Gastkommentator" width="125" height="125" /><p class="wp-caption-text">Gernulf Olzheimer</p></div>
<p>Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.</p>
<p>Tatort: eine beliebige Kneipe nach Einbruch der Dunkelheit, randvoll mit Randvollen. Angeheizt vom Doppelkorn lallen sich die Angehörigen des Bildungs- und Geschmacksprekariats die Reste ihres verkorksten Lebens zwischen Arge und Abtreibungsberatung in die blutenden Ohren, bis das letzte Sprachzentrum unter dem Druck des Dummfugs implodiert und Platz schafft für noch mehr Stroh unter der Fontanelle. Szenenwechsel. In der Selbsthilfegruppe bekennt der Bodensatz der von Hirnzellenatrophie befallenen Patienten, dass nach der jahrelang betriebenen Schädelentkernung alles im Arsch ist. Schemenhaft schwiemelt sich die Erinnerung an bessere Tage durch die Dachkammer, der Neuroblaster will zu gerne in die Welt aus Bier, Stütze und Barbara Salesch zurück, die ihm schon Minuten nach dem Tagesanbruch um die späte Mittagszeit ein strukturiertes Taumeln in den Abgrund ermöglichte.</p>
<p>Beides zu finden, die tägliche Scheiße zu leben und sie in einem immerwährenden Sprechdurchfall auf die anderen Behämmerten loszulassen, dieser sadomasochistische Seligkeitszustand gelang dem gemeinen Torfschädel in der kongenialen Synthese des Daily Talk, wo sich die Unterschicht wie im Schminkspiegel beim Verblöden zusah und nicht bemerken musste, dass sie selbst den letzten Anflug von Einsicht für kurzfristige Gesichtsprominenz hingab. Als hätte sich Rilke eine Klappstulle aus Welt und Gegenbild geschmiert, so molekular verzahnt pappte beides aufeinander und gab dem Bekloppten das gnädige Gefühl von Sicherheit.</p>
<p>Das Dysfunktionale, hier wird’s Ereignis. Wusste der durchschnittliche Vollspaten bisher noch nicht, dass die Mehrheit der Bundesbürger den optischen Körpergeruch zur Kunstform erhebt, hier erfährt’s der arbeitslose Unterstützer der Brauerei- und Zigarettenbranche dinglich, <em>BILD</em>-haft gar. Als litte der Schwachmat mit den IQ knapp unterhalb dem einer ausgestopften Bartagame unter einer schweren Vernunftallergie, so wird er von den Medizinmännern desensibilisiert: wenn die 20-jährige Mandy aus Kötzschenbroda nach fünf erfolgreich absolvierten Schwangerschaften endlich in der Lage ist, den sechsten Stecher per DNA-Test dingfest zu machen, beim Lügendetektortest aber weinend zusammenklappt, weil der Samenspender sich als Angehöriger eines feindlichen Volksstamms herausstellt – er geht bereits seit Jahren einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit nach – dann hat sich der Empfang der Flachmannwellen gelohnt. Tränen lügen nicht, Rotz, Eiter und Blut werden rausgewienert vom zwischengeschalteten Waschmittel-Commercial, und das nächste Blödmanns-Quiz folgt auf dem Fuße: 500 Euro für die Frage, ob ein Jahr zwölf oder vierzehn Monate hat. Da könnte man schon mal ans Denken kommen, wären die letzten Synapsen nicht frisch verlötet.</p>
<p>Die Zementierung der Klassengesellschaft in Treue fest wird von den Blödblunzen bezahlt, als gäb’s einen Hauptschulabschluss zum Ausmalen in der ersten Gewinnklasse. In der Unterbrechung der Werbepausen verfolgt das Unbildungsbürgertum das große Andere beim Ausleiern der Reizspirale, stellvertretend repräsentiert von bunt angemalten Blondgeschossen. Bad Britt löst unter eleganten Titeln wie <em>Fettmagnet – An dir bleibt jede Pommes kleben</em> oder <em>90–60–90 – Wozu brauche ich Abitur?</em> die letzten Geheimnisse der aussterbenden Menschheit und klärt letzthinnig auf, warum man im Postkapitalismus als Teil der Ausschussware besser poppt und die Wurfprämie für die anwachsende Mobilfunkrechnung einsetzt. Dergestalt instruiert lehnt sich der Sedierte im Müll zurück und genießt die Selbstbespiegelung des Asozialen wie einen Themenwanderweg durch den Modder seines beschissenen Daseins: die Pappnase vor der Mattscheibe wird Konsument des eigenen Lebens und darf sich, als Ressourcen schonendes Recycling, von dem Brei ernähren, den sie auskotzt.</p>
<p>Doch damit ist Schluss. Die Sender säubern ihre Müllschlucker und sortieren das Trashangebot neu. Ab jetzt wird nur noch Qualitätsabfall in den Äther gehauen. Die Bescheuerten müssen ab sofort ohne Sozialporno als Masturbationshilfe für Eunuchen ihre Desolationshaft erdulden. Vorbei die Zeiten, in denen Andreas Türck, Arabella Kiesbauer, Bärbel Schäfer und Hans Meiser in die Verwahrlosung gekrochen kamen und Lebenshilfe bis zum Suizid gaben. Das Affektfernsehen hat ausgedient, nicht einmal Oliver Geissen hält es in den Tiefen des Triviallala, und hoffen wir, dass die Freakshows besser zwischengelagert werden als in der Asse, bevor 9Live den Dreck aufs Neue hochspült.</p>
<p>Allein der Brittstift klebt als letzte Bastion der geistigen Verelendung an der Restquote. Bald ist auch sie vom Radar verschwunden, sie werden ihre Visage entsorgen wie ein benutztes Kranichtütchen, und das Format aus Bescheuerten für Bekloppte wird vergessen. Was bleibt, wird der dauerblaue Couchhocker sein, festgewachsen im fleckigen Feinripp, urteilsfähig wie ein Reststoffsack und mit den Körperformen von Vera Int-Veen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Foot Washing against social injustice?]]></title>
<link>http://prenzlauerberger.wordpress.com/2008/04/27/foot-washing-against-social-injustice/</link>
<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 12:21:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcburth</dc:creator>
<guid>http://prenzlauerberger.wordpress.com/2008/04/27/foot-washing-against-social-injustice/</guid>
<description><![CDATA[The photo was taken at U-Bahnhof Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg It&#8217;s a fact: Our society]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://prenzlauerberger.wordpress.com/files/2008/04/dsc005861.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-82" src="http://prenzlauerberger.wordpress.com/files/2008/04/dsc005861.jpg?w=500" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p style="text-align:center;">The photo was taken at U-Bahnhof Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg</p>
<p>It&#8217;s a fact: Our society is drifting apart, and nowhere else this phenomenon ist to be watched better than here in Berlin (see what the Prenzlauer Berger is ABOUT). &#8220;Auch ohne Mauer bleibt Berlin eine geteilte Stadt. Arm und Reich driften immer weiter auseinander.&#8221;  (Even without the wall Berlin still is a divided city. The poor and the rich are drifting apart more and more. DIE ZEIT April 24) Henning Sußebach in his &#8220;Bionade Biedermeier&#8221; article (DIE ZEIT, November 8th 2007 <a href="http://www.zeit.de/2007/46/D18-PrenzlauerBerg-46">here in German</a> and <a href="http://www.signandsight.com/features/1644.html">here in English</a>) described the Prenzlauer Berg as a sort of <a href="http://www.usatoday.com/news/nation/2002-12-15-gated-usat_x.htm">gated community</a> of the rich and beautiful.  In the recent edition of DIE ZEIT (April 24), Jeanette Otto writes about Brunnenviertel in Wedding, the former West area  next to Prenzlauer Berg: &#8220;Genau dort, wo die Ostberliner früher den verheißungsvollen Westen vermuten, beginnt das Brunnenviertel. Gleich hinter dem Mauerstreifen, der noch immer wie eine aufgeplatzte Narbe zwischen Wedding und Prenzlauer Berg liegt und die beiden Stadtteile voneinander fernhält. Verheißungsvoll ist im Brunnenviertel nichts mehr. Leere, verwahrloste Geschäfte neben Billigramsch und Secondhand. Dazwischen viel Nichts, Armut und Depression. Segregation nennen die Soziologen und Stadtplaner das, was dem Brunnenviertel in den vergangenen Jahren passiert ist. Das Gebiet entmischt sich. Die bürgerliche Mitte ist ausgezogen. Was zurückbleibt, sind Hartz-IV-Empgänger, die Schwächsten der Schwachen&#8230;&#8221; (Exactly where East Berlin Citizens used to presume promising WEST, starts the BRUNNENVIERTEL. Behind the &#8220;Mauerstreifen&#8221; (the deserted line where once stood the wall) which still seems to be a bursted scarf, deviding Wedding and Prenzlauer Berg. In BRUNNENVIERTEL nothing is promising any more. Emptiness, neglected shops, poverty and depression. Sociologists and urban planners call it segregation what happened to the BRUNNENVIERTEL during the last years. The area is unmixing. Middle class left. Who stays, is on benefits, the weakest of the weak.) Read whole article <a href="http://www.zeit.de/2008/18/C-Brunnenviertel">here in German</a>. Sometimes I think that Germany after almost 50 years of incredible wealth (West) and the  illusion of  equality of all men (East) after the reunification has now arrived in reality. And nobody knows how to deal with it because there is no binding value system  as religion (West) or communism (East) any more. But our job is not only to state the facts but also to find solutions. So let&#8217;s for a moment pretend such a value system would still be on. What would for example religion have to offer for our  society?  Let&#8217;s talk about foot washing.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/1JwK3e0USEE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/1JwK3e0USEE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>When he had finished washing their feet, he put on his clothes and returned to his place. &#8220;Do you understand what I have done for you?&#8221; he asked them. &#8220;You call me &#8216;Teacher&#8217; and &#8216;Lord,&#8217; and rightly so, for that is what I am. Now that I, your Lord and Teacher, have washed your feet, you also should wash one another&#8217;s feet. I have set you an example that you should do as I have done for you. I tell you the truth, no servant is greater than his master, nor is a messenger greater than the one who sent him. Now that you know these things, you will be blessed if you do them. (John  13, Jesus washes his Disciples feet)<strong></strong></p>
<p>Foot washing as the biblical model of what servant leadership  is. See also post &#8220;<a href="http://prenzlauerberger.wordpress.com/2008/03/28/the-jackermann-problem/">The J. Ackermann Problem&#8221;</a> of March 28,  and the washington post article <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/04/01/AR2006040100617.html">here</a></p>
<p>For practical instruction click <a href="http://www.kencollins.com/how-06.htm">here</a>.</p>
<p>The foot washing ritual had it&#8217;s ups and downs throughout history. See what Bertha von Suttner tells about a <a href="http://www.zintzen.org/2008/03/20/grundonnerstag-zitiert-perverse-fusswaschung/">foot washing ceremony at the court in Vienna</a>. Even if the ritual here turns up in a bizarre and perverted way  &#8211; the idea behind it was present at these times. That&#8217;s probably the big difference to German society at the moment.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitat des Tages]]></title>
<link>http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/11/12/zitat-des-tages-27/</link>
<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 20:15:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>insmwatchblog</dc:creator>
<guid>http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/11/12/zitat-des-tages-27/</guid>
<description><![CDATA[Man kann nicht über Armut reden, ohne auch über Reichtum zu sprechen. Prof. Dr. Christoph Butterwegg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Man kann nicht über <strong>Armut</strong> reden, ohne auch über <strong>Reichtum</strong> zu sprechen.</em></p>
<p><a href="http://politblog.net/sozialstaat/die-neue-armutsstudie-deutschlands-zwei-klassen-gesellschaft.htm" title="Die neue Armutsstudie - Deutschlands Zwei-Klassen-Gesellschaft" target="_blank">Prof. Dr. Christoph Butterwegge</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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