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	<title>spendenverhalten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/spendenverhalten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "spendenverhalten"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:54:27 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Der Spendenkomplex, 2. Teil]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/11/08/der-spendenkomplex-2-teil/</link>
<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 12:06:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>joanab</dc:creator>
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<description><![CDATA[Verkaufsschlager Patenschaften Dem Verkaufsschlager „Patenschaften“ widmet Alexander Glücks Der Spen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Verkaufsschlager Patenschaften</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-weight:normal;">Dem Verkaufsschlager „Patenschaften“ widmet Alexander Glücks <a href="http://www.transit-verlag.de/buecher/978-3-88747-234-4/index.html" target="_blank">Der Spendenkomplex. Das kalte Geschäft mit den heißen Gefühlen</a> gleich mehrere Kapitel. Einerseits sind Patenschaften eine Gelddruckmaschine für die Organisationen, denn einmal eingegangen, trauen sich die wenigsten Spender „ihrem“ Patenkind zu kündigen, selbst wenn sie wissen, dass die monatliche Spende gar nicht dem Kind als solchem zu Gute kommt, sondern in einen großen Topf fließen, aus dem heraus das Gesamtprojekt mitsamt seinen vielfältigen Nebenkosten für Personal, Mieten, Logistik etc. finanziert wird.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Problematisch ist nicht nur, dass über diese Schiene Pädophile gerne Kontakt zu Kindern aufnehmen, sondern auch, die vermeintlich benevolente Motivation solcher Eltern, die Patenschaften in erster Linie als Anschauungsobjekt für die eigenen Wohlstandskinder übernehmen. Glück zitiert Eltern mit den Worten, sie wollten „unseren beiden Mädchen vor Augen führen, was für ein angenehmes Leben ihnen der geographische Vorteil beschert hat.“ Hier werden wieder völlig stereotype Bilder vom Leben in Entwicklungsländern zementiert, die nur das Überlegenheitsgefühl des Westens und damit die indirekte Verachtung des Fremden stärken.</p>
<p class="MsoNormal">Glück berichtet von Organisationen, die Spender voneinander abschirmen um Patenkinder mehrfach zu vermitteln. Andere meinen ihre lokalen Partnerorganisationen besonders kontrollieren und erziehen zu müssen, z.B. indem sie darauf drängen, lokale kulturelle Praktiken, die mit ihrem christlich geprägten Wertekanon nicht übereinstimmen, zu verbieten.</p>
<p class="MsoNormal">Nun können Patenschaftsorganisationen ebenso wenig wie andere Hilfsorganisationen auch, über einen Kamm geschoren werden. Ohne die Effektivität der Arbeit von Plan International beurteilen zu können, empfinde ich beispielsweise die Informationen, die ich über die Lebensverhältnisse und die Kultur meiner bislang zwei Patenkinder erhalte, als differenziert und respektvoll. Ebenso habe ich – z.B. in Äthiopien &#8211; Paten erlebt, die ihre Patenkindern jedes Jahr besuchten und zu ihnen nachhaltige Beziehungen auf Augenhöhe aufgebaut hatten.</p>
<p class="MsoNormal">Was hingegen auch mir verallgemeinerbar erscheint, ist Glücks Vorwurf, dass alle Hilfsorganisationen die „Unordnung des realen Lebens“ in ihren Darstellungen ausblenden und die ihrer Arbeit innewohnenden Widersprüche, Rückschläge und Dilemmata verstecken.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Patenbriefe in Serienproduktion<br />
<span style="font-weight:normal;">Kleines Beispiel: die Dankesbriefe der Patenkinder an ihre Paten.</span></strong>
</p>
<p class="MsoNormal">Jeder Pate erhält von seinem Patenkind in der Regel mehrmals jährlich einen handgeschriebenen und von einem Plan Mitarbeiter übersetzten Dankesbrief. Die Briefe bilden die Nabelschnur zwischen Paten und Kind und sorgen beim Spender für den Wohlfühleffekt, der dazu führt, die Patenschaft auch im nächsten Jahr fortzusetzen.</p>
<p class="MsoNormal">Nun gibt es aber in vielen Gesellschaften außerhalb EuroAmerikas keine Kultur des expliziten Bedankens, so wie sie sich in Westeuropa herausgebildet hat. Also werden Patenbriefe meist in mechanischer Fließbandarbeit erstellt und „die Blümchen am Bildrand von einer Betreuerin dazu gemalt wurden, die vorher in einer Porzellanfabrik Geschirrteile dekoriert hat.“</p>
<p class="MsoNormal">Patenschaftsorganisationen schreiben es sich auf die Fahne, gegenseitigen Austausch zu ermöglichen. Ist es da zuviel verlangt, dass auch die Paten etwas über die kulturellen Standards der Beschenkten lernen, statt mit potemkinschen Dörfern konfrontiert zu werden? Aber wie man spätestens nach der Lektüre von Glücks Buch weiß, dreht sich die Arbeit vieler Organisationen sowieso mindestens ebenso um den Selbsterhalt, wie um die Beförderung effektiven sozialen Fortschritts.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Spendenkomplex, 1. Teil]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/11/08/der-spendenkomplex-1-teil/</link>
<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 22:19:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>joanab</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/2008/11/08/der-spendenkomplex-1-teil/</guid>
<description><![CDATA[Der Spendenkomplex &#8211; Das kalte Geschäft mit den heißen Gefühlen – so der Titel des Buches von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://betterplacede.files.wordpress.com/2008/11/spendenkomplex.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-469" title="spendenkomplex" src="http://betterplacede.wordpress.com/files/2008/11/spendenkomplex.jpg?w=169" alt="spendenkomplex" width="169" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><em><a href="http://www.transit-verlag.de/buecher/978-3-88747-234-4/index.html" target="_blank">Der Spendenkomplex &#8211; Das kalte Geschäft mit den heißen Gefühlen </a><span style="font-style:normal;">– so der Titel des Buches von Alexander Glück, in dem er seine Erfahrungen im dritten Sektor kritisch zusammenfasst.</span></em></p>
<p class="MsoNormal">Mehr Selbstreflektion – bitte! Und zwar bei Spendern ebenso wie bei großen und kleinen Hilfsorganisationen. So könnte die das Buch durchziehende Grundthese lauten.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Für das Gros der Spender zählt nur das gute Gefühl beim Spendenvorgang, der ihre Selbstachtung erhöht. Wirkung und Effekt der Spende werden selten kritisch hinterfragt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Spenden an sich ist nicht unweigerlich gut<br />
<span style="font-weight:normal;">Dabei hätten Spender, so Glück, dazu einigen Anlass. Spenden an sich, so ein leicht nachzuvollziehendes Fazit der Studie, ist an sich nicht per se gut. Viel zu viel Geld geht in ineffektive Organisationen, die ihren Satzungszielen nicht gerecht werden. Oftmals verhindern Spendengelder auch den eigentlich nötigen strukturellen Wandel, da sie wie ein Heftpflaster wirken, anstatt die darunter liegende Wunde nachhaltig zu heilen (so z.B. indem sie kurzfristig die negativen Effekte des massiv ungleichgewichtigen Welthandelssystems lindern, statt an seiner Umstrukturierung zu arbeiten).</span></strong>
</p>
<p class="MsoNormal">Den Hilfsorganisationen steht viel Geld zur Verfügung: Glück geht von 2,5 Milliarden Privatspenden in Deutschland aus. Dazu kommt noch mal der Etat des BMBZ (Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit), der 2007 bei 4,5 Millionen lag und zu 1/3 in Großorganisationen wie UNICEF, zu 1/8 in kleinere NGOs floß. </p>
<p class="MsoNormal">Ein erheblicher Anteil dieser Gelder wird für „Werbung und Verwaltung,“ verwendet; für Büromieten und Honorare von Werbefirmen, für Druckaufträge, Portokosten und die Gehälter der Fundraiser und Mitarbeiter.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die Kluft zwischen öffentlicher Wahrnehmung und Realität<br />
<span style="font-weight:normal;">Natürlich müssen NGOs genauso professionell arbeiten und marktadäquate Gehälter zahlen können, wie profitorientierte Unternehmen. Ein Problem liegt jedoch in der oft großen Diskrepanz von öffentlicher Wahrnehmung und realen Verhältnissen.</span></strong>
</p>
<p class="MsoNormal">Die meisten Spender nehmen an, dass ein Großteil ihrer Spende beim Nutznießer ankommt und nicht von Verwaltungsgebühren aufgefressen wird. Gerade in Deutschland gehen viele davon aus, dass im non-profit Sektor lauter ehrenamtlich arbeitende Gutmenschen arbeiten. Doch dem ist nicht (nur) so.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Wer weiß, dass man in Deutschland schon dann als gemeinnützig gilt, wenn 50% der Gelder in gemeinnützige Zwecke fließen? Und das alle die Organisationen das Spendensiegel des DZI erhalten, die bis zu 35% ihrer Einnahmen für Werbung und Verwaltung ausgeben?</p>
<p class="MsoNormal">Wieviele Spender würden wohl noch der Mitgliedschaft bei einer Organisation zustimmen, wenn sie wüssten, dass nicht selten der gesamte erste Jahresbetrag an die Werber geht? </p>
<p class="MsoNormal"><strong>Konkurrenzkampf unter den Organisationen<br />
<span style="font-weight:normal;">Den Vorwurf, den Glück vielen Organisationen macht, ist, dass sie ihre:</span></strong></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"> „Hauptenergien nicht auf die Straffung des Verwaltungsapparats, die künftige Entbehrlichkeit der Hilfsarbeit oder andere Möglichkeiten zur Kostendämpfung legt &#8230;, sondern ganz überwiegend auf die Erschließung neuer und immer neuer Geldströme und die Pflege der bereits vorhandenen.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Die Hilfsindustrie wächst schneller als das Spendenaufkommen und folglich führt der Konkurrenzkampf um Spender und Gelder dazu, dass immer mehr Geld für Fundraising verwendet wird: Gaben im Jahre 2000 die vom DZI zertifizierten Organisationen im Durchschnitt nur 9,1% für Fundraising aus, so sind es mittlerweile 16%.</p>
<p class="MsoNormal">Mit Slogans wie „Jeder Euro hilft“ kaschieren viele Organisationen diese Kosten. Nur wenige legen, wie z.B. die Welthungerhilfe, ihre Geschäfts- und Finanzberichte im Netz offen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Weinende Kinder. Misshandelte Tiere<br />
<span style="font-weight:normal;"><em>Der Spendenkomplex </em><span>prangert aber auch an, dass viele soziale Initiativen ihre Spender massiv manipulieren. Werbebriefe – das erfolgreichste Spendeneintreib-Mittel – sprechen die Gefühle des Spenders mit gefühlsduseligen Bildern &#8211; weinende Kinderaugen und misshandelte Tieren &#8211; an. Die Darstellung fremder Lebenswelten verkommt zum Klischee. „An die Stelle des Mitgefühls tritt ein Surrogat aus Fakten, Propaganda und Gefühlsansprache.“ Daraus resultiert zum einen, dass die eigentlichen Ursachen der Lebensverhältnisse – die wir vielleicht ändern können – verschleiert werden. Diese Darstellung zementiert das stereotype Bild einer zweigeteilten Welt: Da ist auf der einen Seite der Westen – wohlhabend, aktiv, zupackend &#8211; und da ist der bemittleidenswerte Rest der Welt – passiv und arm.</span></span></strong>
</p>
<p class="MsoNormal">Doch diese Sicht ist nicht nur grundlegend falsch – zahlreiche Grassroots Initiativen weltweit bezeugen, wie viele Menschen in ihren eigenen Gesellschaften versuchen Armut und soziale Missstände zu bekämpfen und dabei oft wesentlich effektiver sind als die fremden Helfer von außen. Sie führt auch oft dazu, dass weiße Helfer in Ländern des Südens als unerträgliche Bevormunder auftreten, die meinen, afrikanische Partnerorganisationen mit ihren eigenen Kommunikations- und Arbeitsmaßstäben belehren und disziplinieren zu müssen. </p>
<p class="MsoNormal">Wir im Westen nehmen uns das Recht heraus die Schicksalsgeschichten anderer Menschen, die nicht die gleiche Möglichkeit haben, sich darzustellen, weltweit zu präsentieren. Rumänische Heimkinder, in deren Namen Gelder gesammelt werden, haben keine Stimme. „Die Initiativen besitzen die von ihnen versorgten Schicksale und vermieten die an Paten,“ so die pointierte Aussage des Autors.</p>
<p class="MsoNormal">Das Engagement vieler kleiner Vereine betrachtet Glück differenziert. Einige von ihnen engagieren sich auf bewundernswert patente und transparente Weise. Ein Positivbeipiel, welches der Autor anführt, ist das auch auf betterplace erfolgreich Spenden einsammelnde <a href="http://www.betterplace.org/projects/512" target="_blank">Emukhunzulu Education Centre</a>, das konkrete Antworten darauf liefert, was passiert, wenn die Spende das Portemonnaie verlassen hat.</p>
<p class="MsoNormal">Bei vielen anderen jedoch meint Glück eine stattliche Anzahl psychisch schwerkranker, vereinsamter Menschen entdeckt zu haben, die durch ihre aufopfernde Hilfe für andere versuchen ihr eigenes Leben aufzuwerten und deren Arbeit in den seltensten Fällen effektiv ist. Mit dieser speziellen, im not for profit Sektor durchaus verbreiteten Persönlichkeitsstruktur hängt es wohl auch zusammen, dass wenige Branchen so untereinander verstritten sind wie die der vermeintlichen Gutmenschen.</p>
<p class="MsoNormal">Teil 2 folgt.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbsttest: Welcher Spendentyp bin ich?]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/09/01/selbsttest-welcher-spendentyp-bin-ich/</link>
<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 09:32:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>maraascher</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/2008/09/01/selbsttest-welcher-spendentyp-bin-ich/</guid>
<description><![CDATA[Vielen Dank für die Einladung zum bloggen. Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema Motive des Spe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vielen Dank für die Einladung zum bloggen. Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema <em>Motive des Spendens</em> stoße ich laufend auf interessante Studien und Thesen und freue mich, die mit den Lesern des betterplace blogs zu teilen.</p>
<p>Vielleicht fange ich mit einer leichten Kost an:</p>
<p><span style="color:#0000ee;text-decoration:underline;"><a href="http://betterplacede.files.wordpress.com/2008/09/spendentest2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-343" src="http://betterplacede.wordpress.com/files/2008/09/spendentest2.jpg" alt="" width="454" height="87" /></a></span></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Auf der <a href="http://www.besser-spenden.de/">Internetseite für nachhaltiges Engagement</a> von Ise Bosch können Sie mehr über Ihr <a href="http://www.besser-spenden.de/spendentest/indextest.html">Spendenverhalten erfahren</a>. Nach der Beantwortung von sieben Fragen erfahren Sie welcher Spendentyp Sie sind und erhalten zusätzlich nützliche Tipps. Ziel ist es, die eigenen Motive beim Spenden besser zu verstehen und Denkanstöße für das zukünftige Spenden zu erhalten.</p>
<p><strong>&#8220;Ich spende, um einem oder mehreren Menschen direkt zu helfen.&#8221;</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">So lautet mein Testergebnis, das mich zum <em>Spendentyp a</em> macht. Die ersten Tipps lauten: &#8220;Persönliche Kontakte sind eine hervorragende Basis für Spenden. Nutzen Sie Ihre bestehenden sozialen Netze!&#8221; In meinem Testergebnis finde ich mich selbst wieder und die ersten Tipps habe ich auch schon verwirklicht: Denn für mich ist betterplace das soziale Netz, dass ich nutzen möchten, um Menschen zu helfen.</span></strong></p>
<p>Mara Ascher</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum spenden wir?]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/03/30/warum-spenden-wir/</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 13:29:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>joanab</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/2008/03/30/warum-spenden-wir/</guid>
<description><![CDATA[  (Zu Weihnachten bekam ich von meinen Kindern ein betterplace-Buch &#8220;Charity goes personal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://betterplacede.wordpress.com/files/2008/03/image_klitschko1.jpg" title="image_klitschko1.jpg"><img src="http://betterplacede.wordpress.com/files/2008/03/image_klitschko1.jpg" alt="image_klitschko1.jpg" /></a> </p>
<p><em>(Zu Weihnachten bekam ich von meinen Kindern ein betterplace-Buch &#8220;Charity goes personal&#8221;, in dem sich u.a. diese Collage fand: &#8220;Ah, SPENDEN ist mal was anderes als Milchschnitte&#8221;)</em> </p>
<p>Auf <span> </span><a target="_blank" href="http://www.nonprofitmarketingblog.com/">Katya’s Non-Profit Marketing blog</a>, in dem ich von Zeit zu Zeit interessante Blogposts finde, ist gerade eine <a target="_blank" href="http://www.nonprofitmarketingblog.com/comments/why_people_give/">Liste</a> mit Motiven erschienen, wieso Menschen spenden: die meisten Motive sind sehr persönlich und emotional, ob wir nun von einer Schicksalsgeschichte berührt wurden oder uns engagieren, weil wir die soziale Verantwortung spüren etwas der Gesellschaft, die es gut mit uns gemeint hat, zurückzugeben. Natürlich gibt es aber auch andere Motive: Leute die spenden, weil sie Steuern sparen, oder ihr Image aufpolieren wollen.  </p>
<p>Hier ist die Liste:</p>
<p>1. Jemand hat mich dazu aufgefordert</p>
<p>2. Eine Geschichte hat mich bewegt </p>
<p>3. Ich will nicht passiv zusehen, wie andere leiden</p>
<p>4. Ich möchte im Leben eines Menschen einen Unterschied machen 5. Ich fühle mich einer Gruppe oder einer Organisation verbunden</p>
<p>6. Ich muss Steuern sparen</p>
<p>7. Ich möchte das Andenken an jemanden bewahren (z.B. jemand, der mit einer Krankheit kämpft oder an ihr gestorben ist) </p>
<p>8. Ich wurde so erzogen – Spenden ist Teil meiner Familientradition</p>
<p>9. Ich möchte hip sein und diese Organisation (und das Armband) sind gerade angesagt 10. Ich möchte mit anderen Menschen durch eine gute Sache verbunden sein und mein soziales Netzwerk ausbauen</p>
<p>11. Ich möchte mein Image, oder das meines Unternehmens, verbessern 12. Ich möchte etwas etablieren, was über meinen Tod hinaus Bestand hat</p>
<p>13. Ich fühle mich privilegiert und möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben 14. Ich gebe aus religiösen Gründen – Gott möchte, dass ich meinen Wohlstand teile</p>
<p>15. Ich möchte als Rollenvorbild angesehen werden. </p>
<p>Für viele von uns ist es wahrscheinlich eine Mischung aus diversen Motiven. Weshalb gebe ich? Weil in meinem Bild einer Idealgesellschaft Menschen sich für einander einsetzen und sie die bestehenden Klüfte zwischen arm und reich als unerträglich empfinden. Weil ich von einzelnen Geschichten berührt werde, aber auch weil ich manche Initiativen &#8211; wie die <a target="_blank" href="http://www.betterplace.org/projects/197">WTO auf betterplace</a> &#8211; neben aller Sinnhaftigkeit, auch einfach nur &#8220;cool&#8221; finde. </p>
<p>Wer sich intensiver für das Thema interessiert, der sollte sich diese beiden Studien ansehen: <span><a target="_blank" href="http://www.philanthropyuk.org/Resources/WhyRichPeopleGive">Why rich people give</a></span><span> und der </span><span><a target="_blank" href="http://www.philanthropyuk.org/puk_images/GuideToGiving.pdf">Guide to giving</a></span><span> </span><span>beide herausgegeben von Philanthropy UK.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So spenden die Deutschen]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/2007/12/13/so-spenden-die-deutschen/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 09:02:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>annikapoloczek</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/2007/12/13/so-spenden-die-deutschen/</guid>
<description><![CDATA[Beim deutschen Fundraising Verband lassen sich interessante Statistiken über das Spendenverhalten un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:'Calibri','sans-serif';">Beim <a href="http://www.fundraisingverband.de">deutschen Fundraising Verband</a> lassen sich interessante Statistiken über das Spendenverhalten und die Einstellungen der Deutschen zum Spenden finden (<a href="http://fundraisingverband.de/Statistiken/">http://fundraisingverband.de/Statistiken/</a>). Hier eine kurze Zusammenfassung der interessantesten Aspekte:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:'Calibri','sans-serif';">Im Zeitraum Juli 2004 bis Juni 2005 spendeten die Deutschen 2,6 Mrd. Euro. Dabei wurden aber bestimmte Posten wie z.B. Firmenspenden nicht mit einberechnet. Diese hinzuaddiert, rangiert die Spendensumme schätzungsweise 5 Mrd. Euro. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich im Mittelfeld. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:'Calibri','sans-serif';">Die höchsten Spenden werden über Onlinespenden generiert – durchschnittlich 60 Euro. Im Vergleich: die geringsten Spenden werden an der Haustür gegeben mit nur durchschnittlich 10 Euro.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:'Calibri','sans-serif';">Dabei ist den Deutschen insbesondere daran gelegen, das das Geld, dass sie spenden, auch wirklich bei den Hilfebedürftigen ankommt. 65% wünschen sich mehr Transparenz bei Spendenorganisationen. 72% finden, dass zu viele der Spendengelder für die Verwaltung in den Organisationen verloren geht. Und immerhin 25% können sich vorstellen, mehr zu spenden, wenn sie für ganz konkrete Projekte spenden können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:'Calibri','sans-serif';"><a href="http://www.betterplace.org">betterplace</a> liegt damit voll auf der Linie der spendenwilligen Deutschen: Transparenz, kein Abzug von den Spenden für die Verwaltung und konkrete Projekte, bei denen jeder Spender verfolgen kann, was mit seinem Geld geschieht.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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