<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>spiegelbild &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/spiegelbild/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "spiegelbild"</description>
	<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 17:47:57 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Der halbmondförmige Spiegel]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/28/der-halbmondformige-spiegel/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 17:26:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/28/der-halbmondformige-spiegel/</guid>
<description><![CDATA[Im ehemals christlichen Westen folgten nach der Aufklärung Kommunismus, Nationalsozialismus und Sozi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Im ehemals christlichen Westen folgten nach der Aufklärung Kommunismus, Nationalsozialismus und Sozialdemokratismus – und in der Folge dieser Ideologien das inflationäre Papiergeldsystem sowie Abermillionen Ermordete und Beraubte. Wo finden wir mit dem Gulag, dem großen Sprung nach vorn und dem Holocaust auch nur entfernt Vergleichbares im „unaufgeklärten moslemischen Kulturraum“? Die schlimmsten Verbrechen, die gegen die Armenier, fanden auch dort ausgerechnet durch die „aufgeklärten“ Jungtürken statt, die sich an westlichen Modernisierern orientierten.</p>
<p>Und was den aggressiven, kriegerischen und terroristischen Islam betrifft: Wessen Armeen stehen seit mehr als 100 Jahren in wessen Kulturraum? Wer finanzierte jahrzehntelang die fundamentalistischen Strömungen in Saudi-Arabien und in Afghanistan? Waren es Muslime oder Amerikaner? Die Machtergreifung der ebenso fundamentalistischen wie US-ergebenen Saudis kostete etwa 400.000 Muslime das Leben. Die wenigen Terroristen unter mehr als einer Milliarde Muslimen haben finanziell, bildungsspezifisch und kulturell weit überdurchschnittlich häufigen Kontakt zu westlichen Gesellschaften im Allgemeinen, zu deren Ideologien im Besonderen und zu ihren Geheimdiensten im Speziellen.</p></blockquote>
<p>Wer mag: Weiterlesen bei <a href="http://ef-magazin.de/2009/11/28/1695-feindbild-muslim-tatsaechlich-ist-es-ein-unschoenes-spiegelbild">eigentümlich frei</a>&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pädophilie]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/26/padophilie/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:26:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/26/padophilie/</guid>
<description><![CDATA[Die besondere, fast die gesamte Gesellschaft erfassende und immer noch breit politisch instrumentali]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die besondere, fast die gesamte Gesellschaft erfassende und immer noch breit politisch instrumentalisierte Ächtung, mit der alle Verbrechen auf dem Hintergrund der sexuellen Neigung zur Pädophilie belegt sind, sie ist ein Spiegelbild der allgemeinen Verdrängung der kindlichen Sexualität.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbsterkenntnis mit Ringelschwänzchen - Schweine verstehen das Prinzip eines Spiegels]]></title>
<link>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/16/selbsterkenntnis-mit-ringelschwanzchen-schweine-verstehen-das-prinzip-eines-spiegels/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:26:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>oka</dc:creator>
<guid>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/16/selbsterkenntnis-mit-ringelschwanzchen-schweine-verstehen-das-prinzip-eines-spiegels/</guid>
<description><![CDATA[Schweine haben möglicherweise ein Selbstbewusstsein, haben britische Forscher entdeckt: Die Tiere sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2149" title="0001" src="http://houseofchi.wordpress.com/files/2009/11/000156.jpg?w=150" alt="0001" width="150" height="93" />Schweine haben möglicherweise ein Selbstbewusstsein, haben britische Forscher entdeckt: Die Tiere scheinen sich selbst im Spiegel zu erkennen und verstehen auch, dass ein Spiegel ihre direkte Umgebung reflektiert. Damit gehören sie wie Elefanten, einige Primaten und Papageien zu der sehr exklusiven Gruppe von Tieren, die mit einem Spiegel überhaupt etwas anfangen kann und nicht glaubt, in ihrem Spiegelbild einen Artgenossen vor sich zu haben.</p>
<p>Acht Schweine nahmen an der Studie teil. Im ersten Teil, sozusagen der Gewöhnungsphase, kamen sie für fünf Stunden immer zu zweit in eine Box, in der sich auch ein Spiegel befand. Die Tiere studierten ihre Reflexion, die ihres Artgenossen und das Bild ihrer Umgebung sehr sorgfältig und reagierten zumindest am Anfang ganz unterschiedlich darauf: Einige grunzten ihr Spiegelbild an, und ein Schwein schubste den Spiegel sogar so fest mit der Nase an, dass er zerbrach. &#8220;Zuerst interpretieren sie das Bild als ein weiteres Schwein&#8221;, erläutert Studienleiter Donald Broom – ein klassischer Fehler, den viele Tierarten machen und über den die meisten nicht hinauskommen.</p>
<p>Die Schweine hingegen zeigten den Forschern, dass mehr in ihnen steckte: Augenscheinlich lernten sie innerhalb der fünf Stunden, was der Spiegel tatsächlich zeigte und wie ihre eigenen Bewegungen mit denen im Spiegel zusammenhingen. Sie konnten dieses Wissen sogar umsetzen, offenbarte der zweite Teil der Studie. In diesem Abschnitt wurde jedes Schwein einzeln in eine Box gesetzt, die wiederum einen Spiegel enthielt. Zusätzlich gab es dort auch noch einen Futternapf, den die Tiere aber ausschließlich im Spiegel sehen konnten. Davon ließen sich sieben der acht getesteten Schweine jedoch nicht beirren: Sie brauchten nicht einmal 25 Sekunden, um sich vom Spiegel abzuwenden und auf den echten Futternapf zuzulaufen.</p>
<p><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308310.html" target="_blank">Zum vollständigen Artikel =&#62;</a></p>
<p>Quelle: wissenschaft.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die deutschsprachige Wikipedia]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/14/die-deutschsprachige-wikipedia/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 03:20:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/14/die-deutschsprachige-wikipedia/</guid>
<description><![CDATA[Mit unabweislicher Macht drängt sich Ihnen auf, durch welche Entwicklungen, Verdrängungen, Sublimier]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Mit unabweislicher Macht drängt sich Ihnen auf, durch welche Entwicklungen, Verdrängungen, Sublimierungen und Reaktionsbildungen aus dem ganz anders beanlagten Kind der sogenannt normale Mensch, der Träger und zum Teil das Opfer der mühsam errungenen Kultur, hervorgeht.</p>
<p><em>Sigmund Freud, Fünf Vorlesungen</em></p></blockquote>
<p><strong>Sinnlosigkeit</strong> &#8212; Ich habe länger darüber nachgedacht, ob ich zum jetzt &#8212; dank <a href="http://blog.fefe.de">Fefe</a> &#8212; erstmals in ein breiteres Bewusstsein gelangten <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2640-Wikipedia-Loeschwahn.html">Löschwahnsinn</a> in der deutschsprachigen Wikipedia* noch einen <em>vernünftigen</em> Text schreiben will. Der selbstbezügliche Irrsinn, der sich in der deutschsprachigen Wikipedia breit gemacht hat, lässt die Vernunft als <em>Verschwendung</em> erscheinen und macht für den, der nicht schweigen will, die ätzende Ironie zum angemessenen und einzig ökonomisch vertretbaren Mittel der Mitteilung. Für die gegenwärtig tonangebenden Kräfte in der deutschsprachigen Wikipedia brauche ich nichts zu schreiben, diese haben an sich selbst offenbar genug und sind längst schon bereit, ohne die völlig irrelevante Außenwelt weiterzumachen. Irgendeine Stellungnahme zum Gegeneinander so genannter &#8220;Exklusionisten&#8221; und so genannter &#8220;Inklusionisten&#8221; und ihrer Argumentationen, zum Sinn und Unsinn der so genannten &#8220;Relevanzkriterien&#8221; oder zum gleichermaßen elitären wie prolligen Umgangston einiger engagierter Wikipedianer betritt eine geistige und geistlose Parallelwelt, die den meisten Menschen <em>zumglück</em> ferner liegt als die erdabgewandte Seite des Mondes &#8212; einzig die verursachten Tiden dieses steinkalten Fernkörpers, die hinweggespülten und vernichteten Inhalte, sie werden schmerzlich bemerkt. Wie es sich für eine richtige <em>Parallelgesellschaft</em> gehört, wird innerhalb der deutschsprachigen Wikipedia auch nicht für gültig befunden, was außerhalb ihrer Kreise einen festen Platz im Wertekanon vieler Menschen hat; wem etwas nicht passt, der soll sich gefälligst zur Mitteilung seines Missmutes <a href="http://www.nachgehakt.org/index.php?url=archives/214-Wikipedia-Debatte-Warum-konstruktiv,-wenn-Grabenkaempfe-soviel-Spass-machen.html"><em>ausgerechnet</em> in jenes <em>intellektuelle Ghetto</em> begeben</a>, in dem das Ärgernis seinen Ausgang nimmt; ganz so, als ob Menschen gern in eine schlagene Faust rennten. Der Zustand lässt sich zwar noch mit Worten beschreiben, aber die darin <em>verfangenen</em> Menschen lassen sich nicht mehr durch Worte erreichen. Dieser ganze Text ist sinnlos und nur meinem Bedürfnis nach seelischer Hygiene geschuldet, und <em>eben darin</em> ist dieser Text auch ein Spiegelbild der deutschsprachigen Wikipedia. Wo der alltägliche Wahnsinn nicht mehr als pathologisch und als etwas zu Überwindendes erachtet wird, sondern längst ein Halt des Lebens geworden ist &#8212; und auch gemäßigtere Menschen in der deutschsprachigen Wikipedia erwecken durchaus diesen Eindruck &#8212; da findet die Kommunikation und das Miteinander ein graues, gruftkaltes, ein <em>gruseliges</em> Ende. Was verbleibt. Ist der seelengrimme Frost.</p>
<p><strong>Index</strong> &#8212; Was vielen Beteiligten gar nicht recht klar zu sein scheint, ist die Tatsache, dass Menschen der Hilfsmittel bedürfen, um in der Vielfalt des Wissens, der Einfalt des Halbwissens und im psychologischen Treibsand des Unfugs im Internet und in den etablierten, zentral organisierten Medien eine Möglichkeit zur eigenen, hoffentlich vernünftig erworbenen Orientierung zu finden. Unter unzähligen Millionen Websites von sehr schwankender Qualität ist es <em>hoffnungslos schwierig</em>, ohne Hilfsmittel fündig zu werden. Ein frühes derartiges Hilfsmittel sind die diversen Suchmaschinen gewesen, deren Schwächen wohl jeder kennt, der einmal mit ihrer Hilfe nach Informationen (und nicht nach dem massenhaft hervorgespülten Halbwissen, der Werbung oder dem ganz wirrem Zeug) gesucht hat. Mittlerweile hat Google eine gewisse Monopolstellung unter den Anbietern einer Internet-Suche, die nicht darin begründet ist, dass Google diese Aufgabe besonders <em>gut</em> löst, sondern darin, dass Google zu einer gewissen, sehr entscheidenen Zeit diese Aufgabe <em>weniger schlecht</em> als die anderen damals verfügbaren Angebote gelöst hat. (Das lag übrigens auch an der vorbildlichen, selbst für Laien sofort durchschaubaren Benutzerschnittstelle und keineswegs nur an der hohen Qualität der Sortierung der Suchergebnisse. Die Benutzerschnittstelle ist <em>auch</em> ein Wikipedia-Thema, und die gegenwärtige Gestaltung derselben ein <em>technisches Spiegelbild der elitären Abschottung</em> ihrer Macher.) Als Monopolist ist Google so etwas wie ein Index für das Internet geworden, die Anlaufstelle, bei welcher die Menschen etwas nachzuschlagen suchen und zu finden hoffen. Wer oder was in Google nicht existiert, hat keine wirkmächtige Existenz im Internet, entschwindet in die völlige Unbeachtlichkeit. Diese Indexfunktion der Google-Suche für das Internet weckt allerlei Begehrlichkeiten nach Manipulation und Zensur und damit nach Kontrolle über das für Menschen zugreifbare Wissen, und leider erweist sich Google gegenüber staatlichen Zensurbestrebungen als nicht besonders widerstandswillig. (Wenigstens geht Google ein wenig gegen jene Form der Manipulation vor, die sich hinter dem Kürzel <acronym title="Eine so genannte Suchmaschinenoptimierung">SEO</acronym> versteckt, aber in Wirklichkeit <em>eine zunächst auf Suchmaschinen gerichtete Form der Spamseuche</em> ist, die ihre Wirkung bei den Menschen auf diesem Wege mittelbar zu erreichen trachtet.) In etwas schwächerer, aber immer noch sehr bedeutsamer Weise dient auch die Wikipedia vielen Menschen als ein Index für das Internet, da sich zu jedem Thema Quellen und auch weiter führende Links finden &#8212; und was in der Wikipedia nicht existiert, verliert auch an Existenz im Internet. Auf diesem Hintergrund sind Löschungen eine Form der Gewalt, die zwar durchaus angemessen sein kann, aber <em>vernünftig</em> und <em>weise</em> begründet sein will, zumal, wenn dabei wie im Falle des MOGIS ein deutlicher und kaum abzustreifender Eindruck entsteht, dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/8.%3Cu%3EOktober_2009#MissbrauchsOpfer_Gegen_InternetSperren%3C/u%3E.28gel.C3.B6scht.29">in der Löschdiskussion vorgeschobenen &#8220;Argumente&#8221;</a> nur eine politische Absicht verbergen sollten.</p>
<p><strong>Internet (Eins)</strong> &#8212; Wenn ein Internet-Angebot aufgebaut wird, das von einer Gemeinschaft im Internet über eine Internet-Schnittstelle gepflegt und durchdiskutiert wird und innerhalb der &#8220;Relevanzkriterien&#8221; dieses Angebotes so getan wird, als handele es sich beim Internet um ein größtenteils unbeachtliches, für jede Informationsgewinnung unbrauchbares Etwas, denn ist dies ein unfreiwilliger Witz, der eines dadaistischen, an den Zen-Buddhismus gemahnenden Humores nicht entbehrt &#8212; und dass dieser Witz sich selbst dermaßen ernst nimmt, verstärkt noch seine komische Wirkung. Es ist doch recht schade, dass die Witzfiguren so wenig über sich selbst lachen können.</p>
<p><strong>Internet (Zwei)</strong> &#8212; Was das Internet trotz seiner vielen rauen Kanten zum medialen Erfolgsmodell gemacht hat, ist seine technische Struktur, die in besonderer Weise geeignet ist, den Menschen und Nutzern des Internet zu dienen. Es ist ein dezentrales Netzwerk prinzipiell gleich berechtigter Computer, das gut geeignet ist, den Menschen zu dienen. Diese technische Struktur ist <em>an sich revolutionär</em>, sie ist das <em>völlig Neue</em>, bislang nicht Dagewesene &#8212; und es liegt in der Verantwortung der Menschen, von diesen neuen Möglichkeiten <em>weisen</em> Gebrauch zu machen, um sich aus ihrer <em>Ohnmacht</em> zu befreien. Der Mangel an zentralen Strukturen macht es schwierig, das Internet als ganzes zu manipulieren, um staatliche, religiös begründete oder wirtschaftlich motivierte Zensurwünsche durchzusetzen. In der Berichterstattung der etablierten Medien über das Internet wird dieser eine Aspekt regelmäßig gar nicht beachtet; er wird wohl auch gern von dieser Seite verdrängt, weil er die historisch gewachsene Relevanz der Meinungs- und Deutungshoheit eines Oligopols im Besitze einer Kopierinfrastruktur für Information anknabbert und damit eine Gefährdung für das <em>Geschäft</em> dieses Oligopoles ist. Bisherige Zensurversuche setzen dort an, wo der Zugang zur Information im Internet noch an relativ zentrale und damit durch Macht kontrollierbare Institutionen gebunden ist; sei es bei den Zugangs- und Hostingprovidern, beim <abbr title="Domain Name System - die Zuordnung der Domainnamen im Internet zu den IP-Adressen der Rechner">DNS</abbr> oder bei jenen Strukturen, die dem Nutznießer des Internet einen Index des Wissens zur Verfügung stellen, also die Suchmaschinen und. Auch Wikipedia als ein hinzugewachsener Index zum Internet. Übrigens sind alle Versuche, im Internet ein Geschäft zu errichten, Versuche, viele Menschen im Internet an kontrollierbare, zentral organisierte Dienste zu binden und das ganze so genannte &#8220;Web Zwo Null&#8221; als Versuch des Marketings mit seinen <em>bunten Müllhalden für die Analphabeten des Internet</em> zeigt sich dem Betrachter als ein solches Unterfangen, und bei solcher Betrachtung zeigt sich auch das kommende Scheitern dieser am Wesen des Netzes vorbeigehenden Ideen. Jede zentrale Struktur ist für das <em>eigentliche Internet als dezentrale Kopiermaschine für Information</em> prinzipiell entbehrlich, und dort, wo die Menschen dies bemerken und <em>nutzen</em>, etwa beim Filesharing, erleidet die bisherige Content- und Kopierindustrie ihre gefürchtesten Kontrollverluste und demaskiert sich in ihrer &#8212; technisch idiotischen, aber psychologisch verständlichen &#8212; Abwehrhaltung gegen diese Kontrollverluste als restriktiv und gemeinfeindlich. Tatsächlich ist auch Wikipedia eine zentrale Struktur, an der sich scheinbare Macht bindet, die manchen Beteiligten nicht gut zu bekommen scheint, wie man an ihrem politbürohaften Gehabe sehen kann, in dem sie ideologisch motivierte Zensur mit fadenscheinigen Begründungen durchsetzen. Viele der jüngeren Entgleisungen in der deutschsprachigen Wikipedia legen davon ein deutliches Zeugnis ab, und der <em>arrogante Unwille</em> der Gestalter der deutschsprachigen Wikipedia, die äußeren Reaktionen im Internet auch nur wahr- und ernstzunehmen, macht deutlich, dass man sich die eigenen Platz an einer unnatürlich zentralen Struktur schon sehr verinnerlicht hat, dass man bereits ein Parallelnetz zum Internet geworden ist. Für ein Printmedium oder eine Rundfunkanstalt mit einer starken Wirksamkeit außerhalb des Netzes wäre eine solche Haltung noch verständlich, für eine Struktur, die <em>keine Existenz außerhalb des Internet</em> hat, ist diese Haltung unfassbar <em>dumm</em>. Sie ist ein Sägen am Aste, auf dem man sitzt.</p>
<p><strong>Internet (Drei)</strong> &#8212; Wenn es jemals ein Internet jenseits der Wüsten des &#8220;Web Zwo Null&#8221; und irgendwelcher virtueller Versandhauskataloge geben wird, wenn es ein technisches Netzwerk bleiben soll, das über das Potenzial verfügt, Menschen zusammenzubringen, denn wird dieses Internet frei von zentralen und allzu leicht manipulierbaren Strukturen sein, und es wird durch starke Verschlüsselung und auf der Basis realen, menschlichen Vertrauens gegen manipulative Begehrlichkeiten und die alles erstickende <em>Seuche der Spam</em> geschützt werden. Die technischen Grundlagen für einen solchen Aufbau sind längst vorhanden, sie könnten mit einem wenig Mühe für ein alternatives, dezentrales System der Namensauflösung, der Suche oder &#8212; deutlich schwieriger in der technischen Umsetzung, aber nicht unmöglich &#8212; einer verteilten, kollektiv erstellten Datenbank des Weltwissens verwendet werden. Es ist schon jetzt so gut wie sicher, dass ein derartiger, von zentralen Strukturen befreiter Aufbau des Internet unterdrückt und kriminalisiert werden würde, da er wirtschaftliche und politische Kontrolle erschwerte &#8212; einen Vorgeschmack der kommenden gesellschaftlichen Kämpfe haben wir bereits jetzt, er zergeht auch dort bitter auf der Zunge, wo gesellschaftlich durchaus bedeutsame Lemmata wie &#8220;<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b429aadf">MOGIS</a>&#8221; und &#8220;Schäublone&#8221; aus der deutschsprachigen Wikipedia gelöscht werden, während die Vertreter jener Wikipedia gern öffentlich und in der Geste des selbstlosen Wohltäters davon sprechen, dass sie das große Werk doch nur von Schmiereien wie &#8220;Karl ist schwul&#8221; befreiten. (Das sie solch geistlose Dinge regelmäßig tun müssen, glaube ich ihnen unbenommen; die Dummheit der Canaille Mensch scheint unendlich.) Der Kindergarten der Parallelwelt Wikipedia spiegelt hier bereits die zukünftige Parallelwelt der <em>classe politique</em> wider.</p>
<p><strong>Benutzerschnittstelle</strong> &#8212; Der Technik hat die Aufgabe beschieden zu sein, den Menschen zu dienen; und. Es sollte niemals umgekehrt sein! Wer die Benutzerschnittstelle einer Software so gestaltet, dass sie den Menschen nicht durchlässt, der setzt darin einen Schwerpunkt, der zu denken geben sollte. Auch. Über die Frage, was es wohl für ein Schlag von Menschen sein wird, der mit einer solchen Zumutung zu arbeiten und zu leben bereit ist und welche Menschen wohl aus welchen Gründen von einer solchen Zumutung abgeschreckt werden, obwohl ihnen ein &#8220;Sei mutig&#8221; zugerufen wird, damit sie schon vorher eine Ahnung von den erforderlichen <em>Kämpfen</em> bekommen. Wenn eine derartige Software sogar zur wichtigsten Grundlage einer Gemeinschaft von Menschen wird, die mittels dieser Software an einem großen, gemeinsamen Projekt zu arbeiten gedenken, denn stellt sich die nächste Frage, welche Strukturen des menschlichen Miteinanders durch diese Software <em>gefördert</em> werden, und welche Strukturen des menschlichen Miteinanders von dieser Software <em>unterbunden</em> werden &#8212; vieles von der apparathaften Kälte in der deutschsprachigen Wikipedia erklärt sich <em>auch</em> aus der verwendeten Software. Das Mit-Ein-Ander der Menschen ist schwierig genug, es sollte nicht unnötig technisch erschwert werden. Wo dies dennoch geschieht, erweckt die verwendete Technik den Eindruck der Absicht.</p>
<p><strong>S/M</strong> &#8212; Wer einmal am eigenen Leibe erfahren möchte, wie geisteskrank die deutschsprachige Wikipedia wirklich geworden ist, braucht hierzu nur eines zu probieren: Als Neuling der Wikipedia etwas zu einem Thema schreiben, in dem er wirkliche Kenntnisse hat. Die <em>kalte</em>, technokratisch aus Textbausteinen zusammengesetzte Form, in der anschließend von einem meist fachfremden Menschen &#8220;begründet&#8221; wird, warum dieser Beitrag wieder aus der deutschsprachigen Wikipedia entfernt und die mit dem Schreiben verbundene Mühe <em>entwertet</em> wird, sie ist bestenfalls für Masochisten ein Ansporn, weiter zur Wikipedia beizutragen; ein Mensch ohne derartige Neigungen, aber mit einem Einblick in die Beschränktheit seiner Lebenszeit und Kraft wird auf diesen idiotischen virtuellen Ringkampf mit <em>aufgeblähten Giganten</em> gern verzichten. Jene &#8220;Giganten&#8221; aber, sie sind ja selbst einmal durch diese <em>intellektuell phrenophile Schule der Disziplinierung und Demütigung gegangen</em>, sie leiten aus dem einst Erlittenen den Anspruch ab, sich ihrerseits als geistige Zuchtmeister aufführen zu können. <em>Die Parallelgesellschaft der deutschsprachigen Wikipedia hat als <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2675-Communitygift.html">überpersonaler Prozess</a> ein sadomasochistisches Gepräge</em>, das mit einer starken psychischen Kraft zum Selbsterhalt ausgestattet ist. So lange dieser Prozess nicht bewusst wird &#8212; und jedes Bewusstsein wird mit zurzeit aller Kraft abgewehrt &#8212; wird sich an dieser <em>Krankheit namens Wikipedia</em> nichts verändern, bestenfalls werden die augenfälligsten und grellsten Symptome der kollektiven Krankheit mit einigen neuen Formalien verziert und damit wieder der <em>Verdrängung durch Rationalisierung</em> zugänglich gemacht. Wer nicht gerade den Namen Sisyphos trägt oder mit einer besonderen Leidenslust ausgestattet ist, wird seine begrenzte Energie in sinnvolleren Kämpfen als im internen Theater der deutschsprachigen Wikipedia zu verwenden wissen.</p>
<p><strong>Plonk</strong> &#8212; Erfreulich ists, dass es ein großes und buntes Internet jenseits der Wikipedia gibt und dass niemand gezwungen ist, seinem Dasein diese Krankheit hinzuzufügen oder ihre Ausbreitung sogar noch zu <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2670-Der-alljaehrliche-Wikimedia-Spendenaufruf.html">fördern</a>. Auch Geld ist eine beschränkte Resource, und <a href="http://www.fixmbr.de/ein-euro-fuer-die-wikipedia/">selbst ein Euro</a> ist zu viel für die <a href="http://proll.wordpress.com/2009/11/08/wischopedia-das-neue-logo/">Wischopedia</a>.</p>
<p>* <em>Ich schreibe etwas umständlich &#8220;deutschsprachige Wikipedia&#8221;, weil ich nicht der Meinung bin, dass die Menschen deutscher Zunge in Östereich, der Schweiz, Norditalien, Belgien und im südlichen Dänemark als Deutsche betrachtet werden wollen oder sollten &#8212; vor allem auf dem Hintergrund der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts wäre das ein Problem. Der deutsche Sprach- und Kulturraum ist nun einmal nicht an nationale Grenzen gebunden, und dass es an einem griffigen, von nationalen Grenzen befreiten Adjektiv zur Beschreibung dieser Tatsache fehlt, spiegelt wider, dass es viel zu wenig allgemeines Bewusstsein für diesen Sachverhalt gibt. Der vereinsmeierische Unfug, der zurzeit die deutschsprachige Wikipedia zu ersticken droht, ist allerdings typisch deutsch und trägt leider auch außerhalb der Wikipedia seine Blüten.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Perspektive - Blickwinkel - Blickrichtung.  Tagesfoto: Die „1000 Seen-Platte“. (Vogesen)]]></title>
<link>http://kailalama.wordpress.com/2009/11/10/perspektive-blickwinkel-blickrichtung-tagesfoto-die-%e2%80%9e1000-seen-platte%e2%80%9c-vogesen/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 14:09:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kai Peter Jasny</dc:creator>
<guid>http://kailalama.wordpress.com/2009/11/10/perspektive-blickwinkel-blickrichtung-tagesfoto-die-%e2%80%9e1000-seen-platte%e2%80%9c-vogesen/</guid>
<description><![CDATA[Das Foto entstand im November des Jahres  2005 in den Südvogesen &#8211; „Plateau des 1000 étangs“. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>D</strong>as Foto entstand im November des Jahres  2005 in den Südvogesen &#8211; <a href="http://www.adler-hochstetten.de/fmh/suedvogesen_1000seen.pdf"><strong>„Plateau des 1000 étangs“</strong></a>. Dort oben auf der Hochebene hat jedes Haus seinen kleinen See vor der Tür. Meist mit Bootsplatz versehen und sie ist  Landschaftlich wirklich kostbar, diese Gegend im nahen Elsass.</p>
<h2>Warum diese Überschrift?</h2>
<p><em><strong>Perspektive &#8211; Blickwinkel &#8211; Blickrichtung. </strong>(seht selbst und  vergleicht die 2 Fotos &#8230;)</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-2710" title="Spiegelsee" src="http://kailalama.wordpress.com/files/2009/11/spiegelsee.jpg" alt="Spiegelsee" width="600" height="450" /></em></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:line-through;"><em><strong>UND </strong></em></span><em><strong>Oder</strong></em><span style="text-decoration:line-through;"><em><strong><br />
</strong></em></span></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong><img class="alignnone size-full wp-image-2711" title="Spiegelsee (1)" src="http://kailalama.wordpress.com/files/2009/11/spiegelsee-1.jpg" alt="Spiegelsee (1)" width="600" height="450" /></strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em>(Kai Peter Jasny)<strong><br />
</strong></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von der Kernkraft]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/09/von-der-kernkraft/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/09/von-der-kernkraft/</guid>
<description><![CDATA[Es ist den heiteren Vorübergehenden gar nicht überraschend, sondern psychologisch logisch, dass die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist den heiteren Vorübergehenden gar nicht überraschend, sondern <em>psychologisch logisch</em>, dass die Menschheit zwar die Energieerzeugung durch Kernspaltung als technisches Verfahren beherrscht, nicht aber die ebenfalls mögliche Energieerzeugung durch Kernfusion. Denn auch in sonstigen Belangen. Gelingt es den Menschen sehr viel eher, aus der kontrollierten Spaltung und dem Zerfall Energie zu gewinnen denn aus einem Zusammenschlusse&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bei der Durchsicht der Spam]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/05/bei-der-durchsicht-der-spam/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 02:04:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/11/05/bei-der-durchsicht-der-spam/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich die angesammelte Spam durchgehe und mir anschaue, welches Menschenbild sich darin manifesti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich die angesammelte <a href="http://spam.tamagothi.de/">Spam</a> durchgehe und mir anschaue, welches Menschenbild sich darin manifestiert, denn sehe ich vor mir jemanden, der allerlei Medikamente braucht, um sich zu sedieren, um trotz enormer Anforderungen durchzuhalten oder um überhaupt noch koitieren zu können, jemanden, der kein Empfinden für seinen eigenen Wert als Mensch hat und sich deshalb mit allerlei billig gemachten Produkten behängt, deren Marken sein Leben mit Wert ausstatten und jemanden, dessen Leben so maßlos öde ist, dass er sein trotz dieser idiotischen Tätigkeiten verbliebenes Geld in diversen &#8220;aufregenden Spielen&#8221; verschleudern muss, damit nicht die übermächtige Langeweile in sein Herzfleisch beißt. Und wenn ich mir die gewöhnliche, legale, allgegenwärtige Werbung anschaue und mir anschaue, welches Menschenbild sich darin manifestiert, kann ich <em>kaum einen Unterschied erblicken</em>. Wie trefflich sich doch das beschädigte Dasein in der Reklame spiegelt!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bibliothekarin im Spiegelbild]]></title>
<link>http://quietschholz.wordpress.com/2009/11/03/141/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 10:58:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>quietschholz</dc:creator>
<guid>http://quietschholz.wordpress.com/2009/11/03/141/</guid>
<description><![CDATA[Hallo, liebe Kollegen! Dieses Motiv kann man &#8220;Bibliothekarin im Spiegelbild&#8221; nennen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><em><strong>Hallo, liebe Kollegen! Dieses Motiv kann man &#8220;Bibliothekarin im Spiegelbild&#8221; nennen &#8211; es wurde während meines Spanien- (besser: Katalonien-)Urlaubs geschossen! FG von Quietschholz</strong></em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-140" title="Bibliothekarin im Spiegelbild" src="http://quietschholz.wordpress.com/files/2009/11/bibliothekarin-im-spiegelbild1.jpg" alt="Bibliothekarin im Spiegelbild" width="240" height="320" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Photoimpact-Schule: Spiegelbild - Klasse 9 Aufgabe 4]]></title>
<link>http://keepcoolbaby.wordpress.com/2009/11/01/photoimpact-schule-spiegelbild-klasse-9-aufgabe-4/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 12:50:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>keepcoolbaby</dc:creator>
<guid>http://keepcoolbaby.wordpress.com/2009/11/01/photoimpact-schule-spiegelbild-klasse-9-aufgabe-4/</guid>
<description><![CDATA[Hier ist meines: Copyright der Tube liegt bei www.creddy.at Gruß KeepCoolBaby]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hier ist meines: Copyright der Tube liegt bei www.creddy.at Gruß KeepCoolBaby]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ehrenWORT]]></title>
<link>http://moschnik.wordpress.com/2009/10/30/ehrenwort/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>moschnik</dc:creator>
<guid>http://moschnik.wordpress.com/2009/10/30/ehrenwort/</guid>
<description><![CDATA[Das ehrenWORT Bild zum Thema: Spiegelbild! Musste heute schnell gehen, daher was aus der Reserve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das <a href="http://ehrenwort-blog.blogspot.com" target="_blank">ehrenWORT</a> Bild zum Thema: Spiegelbild!</p>
<p>Musste heute schnell gehen, daher was aus der Reserve <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://moschnik.wordpress.com/files/2009/10/spiegelbild.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-634" title="Spiegelbild" src="http://moschnik.wordpress.com/files/2009/10/spiegelbild.jpg?w=300" alt="Spiegelbild" width="240" height="157" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über der Übersetzungen Zungen]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/24/uber-der-ubersetzungen-zungen/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 20:46:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/24/uber-der-ubersetzungen-zungen/</guid>
<description><![CDATA[[...] nicht seriös, nicht brauchbar und nicht empfehlenswert. Axel Freiherr von Campenhausen, ev.-lu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>[...] nicht seriös, nicht brauchbar und nicht empfehlenswert.</p>
<p><em>Axel Freiherr von Campenhausen, ev.-luth. Kirchenrechtler, über die &#8220;Bibel in gerechter Sprache&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die Unermüdlichkeit christlicher Gelehrsam- und Lehrhaftigkeit hat eine große Menge Übersetzungen der biblischen Texte in die deutsche Sprache hervorgebracht, mit denen Menschen an besser diesen schwierigen Stoff herangeführt werden sollen. Neben den beiden verbreiteten Werken &#8212; der jüngsten Revision des Luther-Textes durch die ev.-luth. Kirche, der so manche Wuchtigkeit genommen wurde und der röm.-kath. Einheitsübersetzung, die sich wie eine Flasche pastellrosa Weichspüler liest &#8212; gibt es mittlerweile auch eine Handvoll Übersetzungen, die sich mehr an jene viel gewordenen Menschen richten, in deren Sprache es keine Schnittmenge mehr zum Sprachgebrauch in der Parallelwelt der großen kirchlichen Institutionen gibt. Interessant ist dabei, wie diese im gewöhnlichen &#8220;Gottesdienst&#8221; nicht verwendeten Übersetzungen angeboten werden. Die populäre &#8220;Gute Nachricht&#8221; wird angepriesen als eine &#8220;Bibel in modernem Deutsch&#8221; und ist allein im Spiegel dieser Benennung ein Zeuge der Modernitätsfeindlichkeit der christlichen Religion, und die innerhalb des Rates der Evangelische Kirche in Deutschland sehr kritisch betrachtete und von der röm.-kath. Kirche völlig verworfene &#8220;Bibel in gerechter Sprache&#8221; (die mir allein dafür gefällt, dass sie die in der Bibel so oft beschriebene Sklaverei eben als Sklaverei benennt und nicht hinter Schönsprech wie &#8220;Magd&#8221; oder &#8220;Knecht&#8221; zu verstecken trachtet) spiegelt in ihrer Benennung die nach wie vor bestehende Liebe zur Ungerechtigkeit innerhalb der Institutionen des Christentums wider.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der dritte Oktober]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/03/der-dritte-oktober/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:45:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/03/der-dritte-oktober/</guid>
<description><![CDATA[Was meint ihr wohl, warum die classe politique der BR Deutschland das Datum für den Nationalfeiertag]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was meint ihr wohl, warum die <em>classe politique</em> der BR Deutschland das Datum für den Nationalfeiertag so ausgewählt hat, wie sie es eben ausgewählt hat. Gefeiert werden soll an dem Tag, an dem einige Menschen aus der <em>classe politique</em> einen Vertrag unterschrieben haben, als ob es sich bei diesem Ereignis um <em>das Wichtigste</em> am historischen Vorgang gehandelt habe? Nicht eines Gedenktages würdig ist es, dass Menschen aus der damaligen DDR für ihre Rechte als Menschen einstanden und diese unter teils erheblichen persönlichen Risiken einforderten. In der Wahl des Datums spiegelt sich wider, wie missachtenswert die Menschen für jene sind, die sich zu Herrschern über diese Menschen gemacht haben, ja, es spiegelt sich sogar trübe im Kalender wider, dass Menschen, die für ihre Rechte als Menschen eintreten, diesem Pack gar nichts bedeuten. Insofern ist es ein sehr passender Feiertag für die BR Deutschland. Es ist ein Tag, an dem sich das lichtscheue Gesindel aus der <em>classe politique</em> selbst feiern kann, gar nicht so sehr anders als auf einem Parteitag der SED.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Farbspielereien für Spiegel]]></title>
<link>http://recyclingkunst.wordpress.com/2009/09/27/farbspielereien-fur-spiegel/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 19:08:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>astridmanfred</dc:creator>
<guid>http://recyclingkunst.wordpress.com/2009/09/27/farbspielereien-fur-spiegel/</guid>
<description><![CDATA[Wandpanell wird mit Farben gestaltet In einem Perlengeschäft habe ich schöne farbige Bilder entdeckt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wandpanell wird mit Farben gestaltet In einem Perlengeschäft habe ich schöne farbige Bilder entdeckt]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Ehering]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/23/der-ehering/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:59:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/23/der-ehering/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man es mit der rechten Heiterkeit betrachtet, ist jeder Ehering ein mehr psychisch vergoldeter ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn man es mit der rechten Heiterkeit betrachtet, ist jeder Ehering ein mehr psychisch vergoldeter Abglanz des gleichen Prinzips, das in der Kette und in der Handschelle physisch wirksam realisiert wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Museum]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/12/museum/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 22:27:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/12/museum/</guid>
<description><![CDATA[Das Museum ist ein humanistisches Bastardkind der Kirche, und es transportiert auch die gleiche Vera]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Museum ist ein <em>humanistisches Bastardkind der Kirche</em>, und es transportiert auch die gleiche Verachtung der Möglichkeiten des Lebens in sich. Die in jedem Museum sichtbare Geste des Götzendienstes, mit welcher die Leistungen der Elite einer vergangenen Zeit zur andächtigen Schau und zur Verehrung an die Wand gestellt werden, teils <em>nur</em> aus dem einen Grunde, weil sie eben <em>alt</em> sind, sie ist ein Spiegelbild der Angst vor der Zukunft und der Missachtung der gegenwärtigen Möglichkeiten. Und. Während sich in dieser gesellschaftlich angesehenen Haltung der Blick nach rückwärts windet, hat sich längst die <em>Angst vor der Zukunft</em>, die übrigens immer auch eine Angst vor der Gegenwart und der mit ihr verbundenen Verantwortung ist, in die Seelen der ach so andächtig Blickenden mit ihrem eingeübten Kulturwürdigungsgesicht gesenkt. Jene zweifellos lebenden Genies der Gegenwart, deren feines Fühlen ihnen verbietet, ihren Drang zum Schaffen in der Werbebranche oder einem anderen Zweig der Industriekultur vermarktbar zu machen, fallen unterdessen in das persönliche Elend und die gesellschaftliche Verachtung. <em>Das Museum ist ein Friedhof der Kultur</em>, und die in seinen scheinheiligen Hallen von den Anwesenden abverlangte Geste der Andächtigkeit entspricht der aufgesetzten Würde einer Bestattung. Sie ist auch oft. Genau so. Schamlos verlogen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von der Arbeit]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/10/von-der-arbeit/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 14:31:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/10/von-der-arbeit/</guid>
<description><![CDATA[Wer meint, dass Arbeit ein Selbstzweck sei, dass man um der Arbeit willen arbeiten solle, der dokume]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer meint, dass Arbeit ein Selbstzweck sei, dass man um der Arbeit willen arbeiten solle, der dokumentiert damit, dass ihm die Fähigkeit zum Glück längst abhanden gekommen ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Des Verkäufers Selbstherrlichkeit]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/05/des-verkaufers-selbstherrlichkeit/</link>
<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 01:50:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/05/des-verkaufers-selbstherrlichkeit/</guid>
<description><![CDATA[Kaum etwas könnte die grenzenlose Selbstüberschätzung der Kaufleute besser dokumentieren, als ihre N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kaum etwas könnte die grenzenlose Selbstüberschätzung der Kaufleute besser dokumentieren, als ihre Neigung, so eine Verkaufsstätte für irgendwelchen Ramsch in ihrer Reklame&#8230;</p>
<p><img class="size-full wp-image-2112 alignnone" title="Futter für Ihren Drucker: Cartridge World" src="http://tamagothi.wordpress.com/files/2009/09/cartrigde-world-450.jpg" alt="Futter für Ihren Drucker: Cartridge World" width="450" height="600" /></p>
<p>&#8230;gleich als eine ganze &#8220;Welt&#8221; zu bezeichnen. Und kaum etwas anderes dokumentiert auch besser, wie begrenzt das Weltbild dieser Kaufleute <em>wirklich</em> ist.</p>
<p><em>Und nein, das ist nicht das einzige Beispiel für diesen Dummsprech; wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht ganz viele derartige &#8220;Welten&#8221;&#8230;</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaltes Metall]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/04/kaltes-metall/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:37:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/09/04/kaltes-metall/</guid>
<description><![CDATA[Auch im Kaltglanz eines vergoldeten Bronzesarges, der an einer schwer bewachten Stelle vergraben wir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auch im Kaltglanz eines vergoldeten Bronzesarges, der an einer schwer bewachten Stelle vergraben wird, befindet sich nichts weiter als Zerfall und Tod. Aber. Wie sehr dieses Detail der Beisetzung noch belegt, dass sich der einst Lebende (bis hin zum mehrmaligen Durchoperieren) gegen jede Natürlichkeit in seinem Dasein gesträubt hat &#8212; selbst nach seinem Leben wird dem Gewürm die Atzung verweigert. Ein trefflicher Spiegel dafür, wie wenig das <em>show business</em> &#8212; und dieses nimmt einen immer größer werdenden Raum im Leben der Menschen ein &#8212; dem Leben Achtung erweist.</p>
<p>Du hast es hinter dir, Michael!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der (momentan) beste Song auf der Welt – Vol. 21 - Unheilig - "Spiegelbild"]]></title>
<link>http://paladinfenris.wordpress.com/2009/08/28/der-momentan-beste-song-auf-der-welt-vol-21/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 15:18:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paladin Fenris</dc:creator>
<guid>http://paladinfenris.wordpress.com/2009/08/28/der-momentan-beste-song-auf-der-welt-vol-21/</guid>
<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass hier eines meiner neuen Lieblingslieder. Einfach nur genial. Was ich mit dem So]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Aus aktuellem Anlass hier eines meiner neuen Lieblingslieder. Einfach nur genial. Was ich mit dem So]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hansen Band - Alles Teilen (Cover)]]></title>
<link>http://mymoodmusic.wordpress.com/2009/08/21/hansen-band-alles-teilen/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 04:02:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>dzys</dc:creator>
<guid>http://mymoodmusic.wordpress.com/2009/08/21/hansen-band-alles-teilen/</guid>
<description><![CDATA[Nur ein Blick durch die Tür In den Raum einer anderen Welt Reiß mich raus aus der Nacht Und wir fahr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Abn-jYSM_j4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Abn-jYSM_j4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<div style="font-size:1.1em;background-color:#fafbfa;height:275px;overflow:auto;border:1px solid #d8d9c8;">
<blockquote><p><i><br />
Nur ein Blick durch die Tür<br />
In den Raum einer anderen Welt<br />
Reiß mich raus aus der Nacht<br />
Und wir fahren durch die Straßen der Stadt<br />
Wo die Nachttankstelle hat<br />
Was man braucht um alleine zu sein<br />
Niemand fragt wo du her kommst<br />
Niemand fragt wo du hin willst<br />
Und hier in der Küche es riecht noch nach Farbe<br />
Nach trostlosen Jobs, endlosen Tagen</p>
<p>Ding Dong und ich<br />
Warten in den Räumen<br />
Und hinter der Tür die Chance die mehr verspricht<br />
Zwischen Rauhfaser und Wand<br />
Klebt die Hoffnung fremder Leben<br />
Klebt die Sehnsucht nach was neuem<br />
Kleben Bahnen von Tapeten<br />
An den Kaffeeautomaten stehen wir und warten<br />
Und wir geben unserer Zukunft ein Zuhaus&#8217;</p>
<p>Nur ein Blick durch den Spalt<br />
Der den Himmel zeigt wie blaue Milch<br />
Dann allein wie bisher<br />
Doch im Spiegelbild sieht man noch nichts<br />
Und hier in der Wohnung es riecht noch nach Farbe<br />
Nach trostlosen Leben, endlosen Tagen</p>
<p>Ding Dong und ich<br />
Warten in den Räumen<br />
Und hinter der Tür die Chance die mehr verspricht<br />
Zwischen Rauhfaser und Wand<br />
Klebt die Hoffnung fremder Leben<br />
Klebt die Sehnsucht nach was neuem<br />
Kleben Bahnen von Tapeten<br />
An den Kaffeeautomaten stehen wir und warten<br />
Und wir geben unserer Zukunft ein Zuhaus&#8217;<br />
&#160;<br />
</i></p></blockquote>
</div>
<div style="font-size:1.1em;">
<p>Hansen Band Links: <a href="http://www.hansen-band.de/">Webseite</a> &#124; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hansen_Band">Wikipedia</a> &#124; <a href="http://www.lastfm.de/music/Hansen+Band">Last.fm</a> &#124; <a href="http://www.youtube.com/watch?gl=DE&#38;hl=de&#38;v=Abn-jYSM_j4">Youtube</a></p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der verzweifelte Pionier]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/08/16/der-verzweifelte-pionier/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 23:22:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/08/16/der-verzweifelte-pionier/</guid>
<description><![CDATA[Die Raumsonden Pioneer 10 und Pioneer 11 sind die ersten von Menschen angefertigten Objekte, die das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Raumsonden Pioneer 10 und Pioneer 11 sind die ersten von Menschen angefertigten Objekte, die das Sonnensystem verlassen. Deshalb wurde von den Konstrukteuren an die recht geringe Wahrscheinlichkeit gedacht, dass eine außerirdische Zivilisation in vielen Jahrmillionen einmal dieses technische Artefakt unserer Kultur finden könnte, wenn sich unterdessen die Menschheit schon längst in Wohlgefallen, Sternenstaub und Vergessen aufgelöst hat. Auf den Sonden ist eine außerordentlich haltbare, vergoldete Plakette aus Aluminium angebracht, die mit einer eingravierten Zeichnung von unserer Existenz berichten soll.</p>
<p><img alt="Die Pioneer-Plakette" height="353" hspace="4" src="http://tamagothi.files.wordpress.com/2009/08/pioneer-plakette.gif?w=450&#038;h=353" vspace="4" width="450" /></p>
<p>Vor einer schematischen Darstellung der Sonde &#8212; diese hat der &#8220;Empfänger&#8221; ja vor sich &#8212; ist ein nackter Mann und eine nackte Frau dargestellt. Unter dieser Darstellung befindet sich eine stark schematisierte Darstellung unseres Sonnensystemes und links von dieser Zeichnung eine Positionsangabe unserer Sonne, die mithilfe der Positionen von 14 Pulsaren und dem Abstand vom Zentrum der Galaxie mitgeteilt wird. Der dritte Planet im schematischen Sonnensystem ist hervorgehoben, von ihm aus geht die Sonde auf Reisen. Da zu den Pulsaren auch ihre gegenwärtige Frequenz angegeben wird und sich diese Frequenzen im Laufe der Zeit reduzieren, ist auch der ungefähre Zeitpunkt des Sondenstartes ermittelbar, wenn dieses Objekt einmal gefunden und die Botschaft verstanden wird. Die numerischen Angaben sind im Binärsystem gegeben, als Bezugsgröße dient der ebenfalls in Form einer Zeichnung dargestellte Hyperfeinstruktur-Übergang eines Wasserstoffatomes.</p>
<p>Es ist ein in seiner Verzweiflung und Hilflosigkeit geradezu rührender Versuch, etwas von der vergänglichen menschlichen Zivilisation in den kalten Kosmos hinein mitzuteilen. Dieser Versuch zeigt vor allem, <em>dass die Menschen sich keine andere Lebensform als Menschen vorstellen können</em>, deshalb wird in dieser Zweckgrafik eine Form der Wahrnehmung vorausgesetzt, die spezifisch menschlich ist. Ich würde keine hohe Wette darauf halten, dass eine gänzlich unirdische Intelligenz diese Zeichnung überhaupt als eine Form der Mitteilung <em>erkennen</em> kann, und ob die zweidimensionale Projektion der Wirklichkeit in Form einer Zeichnung <em>verständlich</em> ist, darf ebenfalls bezweifelt werden. (Schon die grundlegende Annahme, dass völlig anders entstandene Wesen in ihrer Wahrnehmung ähnlich stark visuell wie Menschen geprägt sein sollten, ist fragwürdig.) Wenn dieser Teil des Kommunikationskanales aber wider meiner Erwartung gut gewählt sein sollte, denn dürfte die im Menschenpaar dargestellte Zweigeschlechtlichkeit der Menschheit für einiges Rätselraten sorgen, und die erhobene Hand des Mannes wird gewiss nicht als ein Gruß erkannt werden, sondern eher Spekulationen um künstliche Gliedmaßen nähren. Die für uns so leicht verständliche Darstellung des Sonnensystemes wird ebenfalls ihre Rätsel aufgeben, vor allem werden sich die Empfänger fragen, wieso eigentlich alle dargestellten Objekte den gleichen Abstand voneinander haben und wieso eines dieser Objekte &#8212; es soll der Saturn mit seinem wunderschönen Ringsystem sein &#8212; in deutlicher Weise durchgestrichen ist, und ob das wohl darauf hindeute, dass wir dieses Objekt abgebaut oder vernichtet hätten. Und. Die verwendete Metapher des Pfeiles, um die Richtung der Sonde anzudeuten, ist ebenfalls ein Kandidat für schwere Missverständnisse. Was immer eine außerirdische Intelligenz in diese Grafik hineindeuten wird &#8212; das Objekt wird ja wenigstens sicher als künstlich erkannt, wenn es überhaupt im weiten Nichts gefunden wird, und es wird deshalb wohl auch untersucht werden und zu allerlei Spekulationen Anlass geben &#8212; es wird beinahe nichts mit dem zu tun haben, was wir damit sagen wollten. Die warme Hirnsucht der Wissenschaftler, die mit den Pioneer-Sonden das erste Mal <em>richtige Raumfahrt</em> betrieben haben, über diesen Kanal ein Zeichen für die Existenz der Menschheit zu setzen, läuft ins Leere. Die Menschheit wird unerkannt aussterben. Zum Glück wird das Aussterben auf diese Weise nicht noch schmerzlicher.</p>
<p>Wenn diese Platte überhaupt an jemanden etwas mitteilen kann, denn an die Menschen, die diese Platte in den Weltraum geschossen haben. Und. Das ist die Mitteilung, wie <em>fremd</em> wir <em>wirklich</em> im Raume sind, wie sehr wir <em>nur</em> zur vertrauten Erde gehören. Es wäre viel gewonnen, wenn dieser Teil der Botschaft bei allen Menschen ankäme und sie dazu brächte, ihre planetare Heimat nicht länger unter der hirntoten Ideologie eines unbegrenzten Wachstums bis zur Vernichtung auszubeuten. Aber. Auch diese Kommunikation scheint hoffnungslos. Allein schon deshalb. Hoffnungslos, weil die einzige und sehr hitzig geführte Diskussion, die damals in den USA am Thema dieser Platte entbrannte. <em>Nur</em>. Das eine Thema kannte, ob man die menschlichen Geschlechtsteile denn so unverhüllt den Außerirdischen zeigen könnte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neith]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/08/15/neith/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 02:48:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/08/15/neith/</guid>
<description><![CDATA[Giovanno Domenico Cassini, Professor der Astronomie und Mathematik an der Universität zu Bologna und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Giovanno Domenico Cassini, Professor der Astronomie und Mathematik an der Universität zu Bologna und ab dem Jahre 1669, in Anerkennung seiner Leistungen, auch Direktor der königlichen Sternwarte zu Paris, war zu seiner Zeit einer der großen Astronomen, obwohl er sich in seinem Weltbild den Vorgaben des Vatikans beugte und sich aus diesem Grund wohl um einigen Ruhm gebracht hat. Er war dennoch ein ausdauernder und sorgfältiger Beobachter des Firmamentes und hatte hervorragende Teleskope zur Verfügung. 1665 bestimmte er die Rotationsperiode des Jupiter anhand von Beobachtungen des Großen Roten Fleckes, er berechnete die Rotationsdauer der Venus und des Mars und fand 1668 eine praktikable Methode zur Zeitbestimmung und damit zur Navigation auf hoher See, indem die Position des Jupitermondes Io als astronomische Uhr genutzt wird. 1675 entdeckte und beschrieb er jene Lücke im Saturnring, die heute noch die Cassinische Teilung genannt wird.</p>
<p>Cassini veröffentlichte nicht jede seiner Beobachtungen. Manche hielt er zurück, weil sie seinem Weltbild widersprach, und manche andere hielt er einfach deswegen zurück, weil er nicht zum vorschnellen Veröffentlichen neigte. Ersteres ist leider heute noch in der Forschung üblich, und letzteres ist leider heute nicht mehr in der Forschung üblich, da sich das Ranking eines Wissenschaftlers stark an der Quantität seiner Veröffentlichungen misst.</p>
<p>Im Jahre 1672 sah Cassini durch sein Teleskop zum ersten Male neben dem Planeten Venus ein kleines Objekt, welches er spontan für einen Mond hielt. Er benannte dieses Objekt nach einer ägyptischen Göttin als Neith.</p>
<p>Er mag diesen Namen gewählt haben, weil das Objekt so schwierig zu beobachten war, denn der griechische Schriftsteller Plutarch berichtete von einem verhüllten Bildnis der Göttin Neith, das mit dem Spruch &#8220;<em>Ich bin alles was war, was ist und was sein wird, keinem Sterblichen wird es jemals möglich sein, meinen Schleier von mir zu nehmen</em>&#8221; geschützt wurde. Diese Annahme ist allerdings spekulativ.</p>
<p>Sicher ist hingegen, dass der Venusmond nach dieser ersten Beobachtung für 14 Jahre nicht mehr in den Aufzeichnungen Cassinis auftauchte. Ob Cassini wohl das eine ums andere Mal sein Teleskop nächtens zur Venus gerichtet hat und versucht hat, seine Beobachtung zu wiederholen, wissen wir nicht. Im Jahre 1688 konnte Cassini <em>sein Objekt</em> zum zweiten Male beobachten, und dieses Mal nahm er es auch in sein <em>offizielles</em> Journal auf, so dass der mutmaßliche Venusmond unter Astronomen bekannt wurde.</p>
<p>Aufgrund der Leuchtkraft wurde das Objekt auf ein Viertel der Venusmasse geschätzt, und es zeigte genau wie die Venus Phasen, die den Phasen des Erdmondes vergleichbar waren.</p>
<p>Getragen von der Autorität Cassinis wurde dieser Mond für eine reale Möglichkeit gehalten. Und obwohl er schwierig zu beobachten war, wurde er in den folgenden Jahrzehnten immer wieder beobachtet: im Jahre 1740 von James Short, im Jahre 1759 von Andreas Meyer, und im Jahre 1761 sogar vom berühmten Mathematiker und Astronomen Joseph-Louis Lagrange. (Ja, das ist <em>der</em> mit dem Restglied der Taylor-Formel.) Insgesamt wurde Neith im Jahre 1761 von fünf verschiedenen Beobachtern achtzehn Mal gesichtet; im Jahre 1764 gab es acht weitere Sichtungen durch zwei Beobachter. Das war Grund genug, die Sache ernst zu nehmen, so schwierig das Objekt auch zu beobachten sein mochte.</p>
<p>Und deshalb haben viele andere Astronomen in dieser Zeit ebenfalls versucht, Neith zu beobachten und genügend Daten für die Berechnung einer Umlaufbahn zu sammeln &#8212; und haben es nicht geschafft. Hier lag ein <em>seltsames</em> Phänomen vor. Es gab namhafte Beobachter, die durch die Veröffentlichung falscher Daten nichts mehr gewinnen konnten, und es gab viele, die diese Beobachtung nicht reproduzieren konnten. Doch die Vorstellung, dass die berichteten Beobachtungen vorsätzliche Lüge sein könnten, war schlechterdings absurd.</p>
<p>Die erste skeptische Stimme wurde im Jahre 1766 laut, als der Direktor der Wiener Sternwarte seine Auffassung publizierte, dass es sich um eine optische Täuschung handeln müsse, die dadurch entstehe, dass die sehr helle Venus vom Hintergrund des Auges zurück in das Teleskop reflektiert werde und so das beobachtete Doppelbild erzeuge. Andere hingegen hielten die Beobachtungen für ein reales astronomisches Objekt und ließen sich auch nicht dadurch beirren, dass die mittlerweile etwas reichlicher dokumentierten Beobachtungsdaten zu keiner Mondbahn um die Venus passen wollten.</p>
<p>Als es im Jahre 1768 eine weitere Beobachtung durch den dänischen Astronomen Christian Horrebow gab, kam es zu drei systematischen Suchaktionen; eine davon geleitet von William Herschel, dem Entdecker des Planeten Uranus. Alle drei mit hohem Aufwand durchgeführten Durchsuchungen des venusnahen Raumes schlugen darin fehl, <em>irgendeinen</em> Venusmond aufzuspüren. Neith schien nicht zu existieren.</p>
<p>Und dennoch wurde weiter versucht, hinter diesem Schleier zu blicken. Im Jahre 1884 beschäftigte sich der Direktor der königlichen Sternwarte zu Brüssel mit den dokumentierten Beobachtungen und schloss aus diesem Datenmaterial, dass sich der &#8220;Venusmond&#8221; alle 1080 Tage in der Nähe der Venus beobachten ließ. Daraus zog er den Schluss, dass es sich gar nicht um einen Mond handele, sondern um einen bislang unbekannten Planeten, der die Sonne in 283 Tagen umkreise und deshalb in der beobachten Periode in Venusnähe gesehen werden könne.</p>
<p>Dies wurde zum Anlass, das ganze Datenmaterial noch einmal kritisch zu würdigen. 1887 veröffentlichte die belgische Akademie der Wissenschaften eine ausführliche Analyse der dokumentierten Beobachtungen und konnte in dem sehr umfangreichen Papier für jede mitgeteilte Position Neiths nachweisen, dass es sich <em>in jedem einzelnen Fall</em> um eine <em>Verwechslung mit einem Fixstern</em> gehandelt hatte.</p>
<p>Und. Alle Beobachter haben nur das gesehen &#8212; oder besser: in den gestirnten Himmel <em>projiziert</em> &#8212; was sie <em>zu sehen erwarteten</em>. Es handelte sich nicht einmal um die schon vermutete optische Täuschung, es war schlicht eine <em>psychische Täuschung</em>.</p>
<p>In einer <em>richtigen</em> Naturwissenschaft lässt sich eine solche psychische Täuschung im Nachhinein erkennen, da sämtliche mitgeteilten Daten überprüfbar sind. In so vielem anderen, was sich &#8220;Wissenschaft&#8221; nennt, ist eine derartige Überprüfung niemals möglich &#8212; und es ist die so genannte &#8220;Wirtschaftswissenschaft&#8221;, nach deren &#8220;Erkenntnissen&#8221; zurzeit ganze Gesellschaften umgebaut werden. Die Möglichkeit, dass auch hier nur die Erwartungen bestimmter Individuen in komplexe und letztlich unverstandene gesellschaftliche Prozesse projiziert werden, ist für mich angesichts des völligen Scheiterns sämtlicher Absichten eines solchen gesellschaftlichen Umbaues sehr wahrscheinlich. Angesichts des manifesten Unglücks, dass auf diese Weise in das Leben so vieler Menschen gedrungen ist, ist es jetzt höchste Zeit, die Behauptungen anhand von Fakten zu überprüfen und den als Wissenschaft getarnten Wahnsinn zu stoppen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kinderspiegel]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/08/06/kinderspiegel/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 23:54:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/08/06/kinderspiegel/</guid>
<description><![CDATA[Die außerordentliche und mit großer emotionaler Intensität begleitete Ächtung, die Menschen mit pädo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die außerordentliche und mit großer emotionaler Intensität begleitete Ächtung, die Menschen mit pädophilen Neigungen entgegengebracht wird und die in jüngster Zeit von der <em>classe politique</em> unter dem boulevardträchtigen Schlagwort von der &#8220;Kinderpornografie&#8221; sogar als Vehikel zur Abschaffung von Bürgerrechten <em>ausgebeutet</em> wird, sie ist nur ein verzerrtes Spiegelbild der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entsexualisierung der Kindheit, der mit aller Energie und gegen allen Augenschein aufrecht erhaltenen, kollektiven Verdrängung der kindlichen Sexualität. Wie sehr die eine Perversion die andere hervorbringt, verbleibt als eine Frage, deren Antwort erst kommende Generationen geben können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Existenz]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/30/existenz/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 02:18:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/30/existenz/</guid>
<description><![CDATA[Unter den vielen Bullshit-Wörtern des gegenwärtigen Neusprechs spiegelt wohl kein anderes so sehr di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img alt="Existenz - Die Fachhochschule Hannover bietet in Kooperation mit hannoverimpuls Workshops zum Thema Existenzgrünung in den kommenden zwei Monaten vom..." height="398" hspace="4" src="http://tamagothi.files.wordpress.com/2009/07/existenz.jpg?w=450&#038;h=398" vspace="4" width="450" /></p>
<p>Unter den vielen Bullshit-Wörtern des gegenwärtigen Neusprechs spiegelt wohl kein anderes so sehr die Tatsache wider, dass dem nicht völlig verwirtschafteten Leben eines Menschen jeglicher Anspruch auf ein Sein abgesprochen wird, wie <em>dieses eine Wort</em> &#8220;Existenzgründung&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
