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	<title>staatsphilosophie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/staatsphilosophie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "staatsphilosophie"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 23:41:00 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Das Zitat der Woche]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/10/19/zitat-der-woche-bachofen-glarean-magazin/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 08:23:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[. Über den Menschen als staatliches Wesen Johann J. Bachofen . Aristoteles hat es schon gesagt: «Der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">Über den Menschen als staatliches Wesen</span></h2>
<p style="text-align:center;"><em><strong>Johann J. Bachofen</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Aristoteles hat es schon gesagt: «Der Mensch ist ein staatliches Wesen», und es werden wohl noch zweitausend Jahre vergehen, ehe man dieselbe Idee kürzer und besser ausdrückt. Der Staat ist der innersten Natur des Menschen selbst entnommen. Er ist nicht Erfindung eines verdorbenen Geschlechts, nicht der Deckmantel unserer Schadhaftigkeit; er ist vielmehr die Verkörperung der besseren Menschennatur; nicht ein Damm gegen größeren Verfall, sondern die Verbrüderung zur Erreichung der höchsten Zwecke, eine Vereinigung aller besseren Kräfte in jeder Wissenschaft, jeder Kunst, jeder Tugend, jeder Vollendung.</p>
<div id="attachment_9764" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Bachofen" target="_blank"><img class="size-full wp-image-9764" title="Johann Jakob Bachofen" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/johann-jakob-bachofen.jpg" alt="Johann Jakob Bachofen" width="170" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Johann J. Bachofen (1815-1887)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Da aber das Ziel einer solchen Verbrüderung nicht in einer Generation, nicht in vielen erreicht werden kann, so ist der Staat nicht bloß die Verbrüderung der lebenden Menschen, sondern der Lebenden und der Toten und derer, die noch geboren werden!<br />
Jeder einzelne Staat ist ferner bloß eine teilweise Verbrüderung in der großen und allgemeinen Verbrüderung der ganzen Menschheit, ein Glied zur Bildung der großen Kette, welche die niederen mit den höheren Naturen, die sichtbare mit der unsichtbaren Welt verbindet. Das ist der Zweck, das die Bestimmung des Staates; fürwahr eine Bestimmung, die in sich selbst die höchste Seite der menschlichen Natur offenbart!<br />
Beneiden wir also die Anhänger jenes naturrechtlichen Systems nicht um die zerstörte Vollkommenheit ihres ersten Zustandes, noch um ihr verlorenes Paradies. Denn für uns besteht nun die Geschichte, zumal die des Rechts, nicht in der traurigen Entfaltung eines immer tieferen Verfalls, sondern in dem steten Fortgang der Entwicklung zu größerer Vollkommenheit. ■</p>
<p style="text-align:justify;">Aus <a href="http://www.myrine.at/Bachofen/bachofen.html" target="_blank">Johann Jakob Bachofen</a>, Basler Antrittsrede zur Rechts-Professur 1841</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Philosophie GK Klausur: Staatsphilosophie]]></title>
<link>http://hoellenkuehlschrank.wordpress.com/2008/05/19/philosophie-gk-klausur-staatsphilosophie/</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 20:25:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoellenkuehlschrank</dc:creator>
<guid>http://hoellenkuehlschrank.wordpress.com/2008/05/19/philosophie-gk-klausur-staatsphilosophie/</guid>
<description><![CDATA[Morgen schreibe ich eine zweistündige Philosophieklausur zum Thema Staatsphilosophie und diesen Beit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Morgen schreibe ich eine zweistündige <strong>Philosophieklausur</strong> zum Thema Staatsphilosophie und diesen Beitrag möchte ich dazu nutzen, den Stoff zu ordnen, um ihn besser verinnerlichen zu können. Und falls sich irgendwo da draußen mal ein fremder Philo GKler hierhin verirrt, und hilfreich findet, was er dann sehen wird, wäre das doch ein ganz netter Nebeneffekt.</p>
<p>Bei der Klausur werde ich (so prophezeite es die Lehrkraft) die Wahl zwischen zwei Texten haben. Einen von beiden werde ich behandeln müssen, der andere möge in der Hölle schmoren.</p>
<p><strong>Text a)</strong> wird von der Staatsphilosophie Hegels handeln<br />
<strong>Text b)</strong> wird sich mit den Präliminarartikeln Kants aus &#8220;Zum ewigen Frieden&#8221; befassen</p>
<p>Dann schauen wir mal, was alles für die Klausur wichtig ist:</p>
<p><strong>Georg Wilhelm Friedrich Hegel &#8211; Der Staat aks Verkörperung der Vernunft</strong></p>
<p>(aus: Zugänge zur Philosophie: Grundband für die Oberstufe; S. 340-347)</p>
<ul>
<li> Vertreter eines <strong>Geistmonismus</strong>:</li>
</ul>
<ol>
<li>subjektiver Geist &#8211; Geist eines Einzelnen; individueller Wille</li>
<li>objektiver Geist &#8211; Geist/Wille der Allgemeinheit</li>
<li>absoluter Geist &#8211; der richtige Wille; das Absolute</li>
</ol>
<ul>
<li>Vertreter der <strong>konstitutionellen Monarchie</strong></li>
<li>Staat als Ort der Freiheit und des objektiven Geistes</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Erkenntnis dessen, was im bestehenden Staat das Vernünftige und damit das eigentlich Wirkliche ist; will kein abstraktes Ideal entwickeln, sondern aufzeigen, was möglich ist</li>
<li>Rechtsphilosophie in drei Schritten:</li>
</ul>
<ol>
<li><strong>Abstraktes Recht</strong> = Verträge und Gestze; äußere Freiheit; Absichten und Motive spielen keine Rolle</li>
<li><strong>Moralität</strong> = innere Freiheit des Subjekts; Willensfreiheit, die sich an der selbst gesetzten Moral orientiert, dem Gewissen; subjektive Absicht ist entscheidend; Allerdings: Das Gewissen kann in seiner ursprünglichen Form vom Staat nicht anerkannt werden; es muss erst durch Gesetze und Grundsätze die Erkenntnis dessen erlangen, was gut und recht ist (-&#62; wahrhaftiges Gewissen)</li>
<li><strong> Sittlichkeit</strong> = Einheit aus subjektiv Gutem (Gewissen) und objektiv Gutem (Recht); der subjektive Wille bindet sich aus freier Einsicht an die vernünftige Ordnung der Gemeinschaft</li>
</ol>
<ul>
<li>wirkliche Freiheit ist für Hegel also kein Individualismus des Privatmenschen, sondern in der bewussten Mitarbeiten der Individuen an einer vernünftigen Gemeinschaft</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Idee der Sittlichkeit wird wiederum in drei Schritten entwickelt:</li>
</ul>
<ol>
<li><strong>Das Prinzip der Familie</strong> = eine Gesellschaft, deren Glieder durch Liebe, Vertrauen und natürlichen Gehorsam (Pietät) verbunden sind; man gehört nicht durch den WIllen sondern von Natur aus einer Familie an; ein organisches Ganzes; der Willen der Glieder kommt dem Ganzen zu Gute; der Gehorsam wird dem Oberhaupt entgegengebracht, das den Willen der Familie ausmacht</li>
<li><strong>Das Prinzip der bürgerlichen Gesellschaft</strong> = jeder ist sich selbst der Zweck; Masse selbstsüchtiger Zwecke steht dem allgemeinen Zweck entgegen; die Einheit der Familie ist in eine Vielheit zerfallen; Besonderheit steht entgegen der Allgemeinheit; fördert die Bildung von Klassen (Bürger und Pöbel)</li>
<li><strong>Der Staat</strong> = &#8220;Die Wirklichkeit der sittlichen Idee&#8221;;  Vereinigung des Prinzips der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft; Zweck der Individuen ist es, ein allgemeines Leben zu führen; die Interessen der Individuen gehen in die Interessen der Allgemeinheit über, gleichzeitig muss das Individuum den substantiellen Geist der Allgemeinheit anerkennen; wechselseitige Beziehung; die Allgemeinheit des Zwecks kann nicht ohne das eigene Wissen und Wollen der Besonderheit fortschreiten;</li>
</ol>
<p>Soviel zu Hegel.. über Kant schreibe ich jetzt nichts mehr, weil es spät ist und mein Bruder mir die Zeit stahl. Ich denke das wird morgen schon schief gehen und wie immer in Philosophie eine zwei werden.</p>
<p>Schönen guten Abend noch</p>
</div>]]></content:encoded>
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