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	<title>stefan-niggemeier &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/stefan-niggemeier/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "stefan-niggemeier"</description>
	<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 21:32:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Die Akte Niggemeier!]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/30/die-akte-niggemeier/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:24:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, ich weiß, schon wieder was über den Niggemeiers Stefan. Das ist der, der unter anderem den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ja, ich weiß, schon wieder was über den Niggemeiers Stefan. Das ist der, der unter anderem den ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die deutsche Blogosphäre verstehen]]></title>
<link>http://fuckinghotstuff.wordpress.com/2009/11/29/die-deutsche-blogosphare-verstehen/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 00:30:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>FalkEbert</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Blogosphäre&#8221; nennt man übrigens die Gesamtheit der Blogs. Diese  Dunstwolke aus million]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://fuckinghotstuff.wordpress.com/files/2009/11/aktion4.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-622" title="Drei Schritte" src="http://fuckinghotstuff.wordpress.com/files/2009/11/aktion4.jpg" alt="" width="80" height="240" /></a>&#8220;Blogosphäre&#8221; nennt man übrigens die Gesamtheit der Blogs. Diese  Dunstwolke aus millionen Blogeinträgen, die hoch aktuell und stark verlinkt sind. Wer besser verstehen will, wie und warum das alles funktioniert, der sollte drei Dinge tun:</p>
<ol>
<li>Blogs lesen. Viele Blogs lesen. Oft Blogs lesen. Das geht am besten über RSS-Feeds. <a title="RSS bei Common Craft erklärt" href="http://www.youtube.com/watch?v=0klgLsSxGsU">Hier</a> übrigens vorzüglich erklärt.</li>
<li>Selbst einen Blog starten, so wie wir das getan haben. Das geht am einfachsten mit den zwei großen Anbietern <a title="WordPress.com" href="http://wordpress.com/">wordpress.com</a> und <a title="Blooger (von Google)" href="https://www.blogger.com/start">blogger</a>.</li>
<li>Die großen deutschen Blogs kennen. Dazu hab ich auch einen Tipp im Gepäck:</li>
</ol>
<p><!--more--><strong>Interviews mit den wichtigsten deutschen Bloggern</strong></p>
<p>Der Journalist Philip Banse hat sich für dctp.tv angeschickt, die großen Blogger aus Deutschland einzuladen und sie ein wenig zu ihrer Arbeit für die Blogs zu interviewen.</p>
<ul>
<li><em>Markus Beckedahl</em> beschäftigt sich nicht nur mit seinem Blog <a title="Netzpolitik" href="http://www.netzpolitik.org/">netzpolitik</a> mit den Themen Politik und Internet. Entsprechend erzählt er ein wenig dazu, wie Blogs Einfluss auf die Politik nehmen können und wie das Internet es viel leichter macht oder machen könnte, politisch vorzugehen. Markus Beckedahl besteht darauf, nicht als Journalist bezeichnet zu werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Autor des <a title="Der Bildblog" href="http://www.bildblog.de">bildblog</a>, <em>Stefan Niggemeier</em>, dagegen, ist ein Journalist im klassischen Sinne. Er erzählt, wie er anfänglich nur zum Spaß und ganz nebenbei einen Blog über die Fehler der Bild-Zeitung gestartet hat und wie sich so etwas entwickeln kann. Das Interview dreht sich hauptsächlich darum, wie man als bekannter Blog unglaublich schnell eine unglaubliche Manpower aktivieren kann. Auch die Zukunft des Journalismus (ihr erinnert euch: Murdoch und so&#8230;) wird kurz angesprochen.</li>
<li>Einer der ersten Blogs, die ich persönlich regelmäßig verfolgt habe, ist <a title="Spreeblick-Blog" href="http://spreeblick.de/">spreeblick</a>. <em>Johnny Haeusler</em> erklärt: Keiner ist wirklich objektiv. Blogger sind bewusst subjektiv. Übrigens: Wer wissen möchte, was der Begriff &#8220;Astroturfing&#8221; bedeutet, der sollte gut zuhören, wenn im Interview das Thema Jamba zur Sprache kommt. Wer ein nicht ganz so übler Nerd wie ich ist, der bekommt auch noch erklärt, was sich hinter &#8220;I can haz a cheeseburger&#8221;, &#8220;All your base are belong to us&#8221;, und dem Rickrolling verbirgt. Ich glaube, zu diesen Thema Netzkultur/Situationskomik, muss ich in naher Zukunft auch noch einen Artikel verfassen.</li>
<li>Wohl am ehesten bekannt von den vieren ist <em>Sasha Lobo</em>. Wer ihm mal länger zuhört, der merkt, dass er durchaus noch mehr zu bieten hat als eine lustige Frisur. Leider dreht sich das halbe Interview trotzdem um seine Mähne. Er ist Werber und erklärt, was für Vorteile es hat, sich selbst als Marke zu inszenieren und wie man gute Werbung im Internet machen kann. Er bloggt unter <a title="Die Page von Sasha Lobo" href="http://saschalobo.com/">saschalobo.com</a>.</li>
</ul>
<p>&#160;</p>
<p><a title="Die Interviews mit den Bloggern" href="http://philipbanse.de/wp/blogger-interviews-fur-dctp-tv-1/">Hier geht es zu den Interviews</a></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Niggemeier rächt sich selbst?]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/27/niggemeier-racht-sich-selbst/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:40:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich mache da überhaupt kein TamTam drumherum: Früher einmal, da habe ich die Auswürfe eines Herrn Ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich mache da überhaupt kein TamTam drumherum: Früher einmal, da habe ich die Auswürfe eines Herrn Ni]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werther]]></title>
<link>http://allzutaegliches.wordpress.com/2009/11/17/werther/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 18:48:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>ace386</dc:creator>
<guid>http://allzutaegliches.wordpress.com/2009/11/17/werther/</guid>
<description><![CDATA[Mit aktuellem Anlass: Stefan Niggemeier vs. Frédéric Valin (Spreeblick) Ich habe wenig Lust meine Au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit aktuellem Anlass: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ueber-enke-und-werther/">Stefan Niggemeier</a> vs. <a href="http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/">Frédéric Valin (Spreeblick)</a></p>
<p>Ich habe wenig Lust meine Auffassung zu Formulieren und mit Studien zu belegen, wie es hier beide Seiten tun.¹</p>
<p>Ein Aspekt sei dem kritischen Leser hervorgehoben:</p>
<p>Niggemeier empfiehlt:</p>
<blockquote><p><em>Beschreibe den Suizidenten, die Methode, den Ort, die Lebensverhältnisse und die Gründe so abstrakt, dass sie kein Anschauungsmaterial mehr enthalten, das einer möglichen Identifikation und Enthemmung Vorschub leisten könnte (nach W. Ziegler und U. Hegerl, 2002).</em></p></blockquote>
<p>Ich möchte den Versuch nicht wagen, eine Adäquate Schlagzeile, geschweige denn einen Artikel zum aktuellen Fall zu entwerfen. Alternativ auf eine Berichterstattung zu verzichten bietet sich nicht an. Der Verzicht auf detaillierte Darstellungen und Analysen hat zwangsläufig den Verzicht auf Informationsfreiheit zur Folge.<br />
Gedanke: Was passiert in Zeiten des Internets und der Blogsphäre, wenn Medien über ein Ereignis nicht oder in ungenügender Form berichten? (Die Bild-Zeitung hat <a href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/home/leserreporter.html">die Zeichen der Zeit in diesem Zsh</a>. m.W. als erstes Printmedium erkannt.)<br />
Weiter zu überlegende Aspekte sind klar: Kriminalisierung unangemessener² Berichterstattung, Aufgabe der Informationsfreiheit,</p>
<p>Anderer Aspekt: Was zählen &#8220;ungezählte wissenschaftliche Studien&#8221; [<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ueber-enke-und-werther/#comment-116330">Zitat S. Niggemeier</a>] in einer Diskussion, wenn ebensolche auch von der Gegenseite ins Feld geführt werden können und geführt werden? Ist eine weitere Iteration durch (qualifizierte) Analyse und Überprüfung der Quellen nötig und/oder realisierbar?</p>
<p>Kommentare erbeten.</p>
<p>______________</p>
<p>¹ Ein Vergleich des Qualitätsstandards von Blogs und Printmedien bietet sich an.<br />
² Quis custodiet ipsos custodes?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eilmeldung: Selbstmordinflueanza im Anflug!]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/17/eilmeldung-selbstmordinflueanza-im-anflug/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:13:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Bundesgesundheitsministerium warnt: (Deutschland): Auf Anraten der Weltgesundheitsorganisation w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Bundesgesundheitsministerium warnt: (Deutschland): Auf Anraten der Weltgesundheitsorganisation w]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über Enke und Werther]]></title>
<link>http://angelegenheiten.wordpress.com/2009/11/17/uber-enke-und-werther/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:54:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>drikkes</dc:creator>
<guid>http://angelegenheiten.wordpress.com/2009/11/17/uber-enke-und-werther/</guid>
<description><![CDATA[Wahrscheinlich gäbe es auch viel weniger Penner, wenn wir sie komplett aus dem Blickfeld der Innenst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wahrscheinlich gäbe es auch viel weniger Penner, wenn wir sie komplett aus dem Blickfeld der Innenstädte verbannten. Und wenn man dann noch Berichte über andere Aussteiger unterbände, dann funktionierte unsere Gesellschaft bestimmt reibungsloser.<br />
Was kommt danach? Sender wie Kabel1 für ihre Auswandershows rügen, weil durch diese Beispielabgeberei dem deutschen Staate ein gesamtwirtschaftlicher Schaden entsteht? (Stimmt wahrscheinlich noch nicht einmal, sind ja nur die Loser, die ihr Glück in der Fremde suchen…)</p>
<p>(kommentiert bei <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ueber-enke-und-werther/#comment-116513">stefan-niggemeier.de/</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über Werther und Niggemeier.]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/17/uber-werther-und-niggemeier/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 07:33:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das sich Stefan Niggemeier als selbsternannt &#8220;kritischer Medienjournalist&#8221; in letzter Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das sich Stefan Niggemeier als selbsternannt &#8220;kritischer Medienjournalist&#8221; in letzter Ze]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fussballfans trauern besser?]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/15/fussballfans-trauern-besser/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 07:48:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
<guid>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/15/fussballfans-trauern-besser/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwie scheine auch ich inzwischen in den Bann gezogen. In den Bann des medialen Hypes um Robert ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Irgendwie scheine auch ich inzwischen in den Bann gezogen. In den Bann des medialen Hypes um Robert ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eigentor?]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/11/11/eigentor/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:49:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich verstehe den momentanen medialen Hype um den Tod des Robert Enke einfach nicht. Zugegeben: Von F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich verstehe den momentanen medialen Hype um den Tod des Robert Enke einfach nicht. Zugegeben: Von F]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht arbeiten - abmahnen!]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/10/30/nicht-arbeiten-abmahnen/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:46:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Journalistengilde sieht sich in Gefahr: Immer mehr Privatpersonen ergießen sich täglich in eigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Journalistengilde sieht sich in Gefahr: Immer mehr Privatpersonen ergießen sich täglich in eigen]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wundersalbenmassaker]]></title>
<link>http://fareus.wordpress.com/2009/10/26/das-wundersalbenmassaker/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 21:25:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>fareus</dc:creator>
<guid>http://fareus.wordpress.com/2009/10/26/das-wundersalbenmassaker/</guid>
<description><![CDATA[Nach einer Woche, in der der ARD eine Dokumentation über ein angebliches Wundermittel gegen Neuroder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Nach einer Woche, in der der ARD eine Dokumentation über ein angebliches Wundermittel gegen Neurodermitis und Schuppenflechte um die Ohren geflogen ist, lohnt es sich, noch einmal zu nachzuschlagen, was die „Süddeutsche Zeitung” am Anfang jener Woche, am Tag der Ausstrahlung, über diesen Film geschrieben hatte:</p>
<p>[...]</p>
<p>Nun gehört zum Repertoire richtiger Journalisten, wenn sie ihr verlorenes publizistisches Monopol beklagen, der beliebte Schlager „Journalisten recherchieren, Blogger schreiben nur ab”. Doch während die professionellen Journalisten noch am Abschreiben waren, hatte der anonyme Pharma-Blogger „Hockeystick” in der „<a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/" target="_blank">Stationären Aufnahme</a>” zwar noch nicht selbst recherchiert, aber etwas anderes, was eigentlich gute journalistische Tradition ist: Zweifel. Nach und nach trugen er und andere Indizien und Belege dafür zusammen, dass die Geschichte nicht ganz so eindeutig war, wie der Film und die auf ihm beruhenden Artikel glauben machen wollten, und die Markteinführung von „Regividerm” keine Reaktion auf die Zuschauerresonanz nach dem Film gewesen sein kann.</p>
<p>Die ARD aber sah entweder nicht, was sich da zusammenbraute, oder entschloss sich zu einer verheerend falschen Trotzreaktion: In der Sendung „Hart aber fair” sprach Frank Plasberg unbeirrt von den „besten klinischen Studien”, die die Wunderwirkung des Mittels bestätigten — Studien, deren überaus begrenzte Aussagekraft im Internet bereits gemeinschaftlich analysiert worden war.</p>
<p>Einer, der das getan hatte, heißt David Beck­wer­mert. Von ihm hatte ich zuvor genau so wenig gehört wie von dem Blog „Principien”, auf dem er schrieb. Ich habe am Donnerstagabend, als ich die verunglückte „Hart aber fair”-Sendung im Fernsehblog auf FAZ.net kritisierte, lange überlegt, ob das unter diesen Voraussetzungen eine Quelle für mich sein kann — schließlich bin ich Laie, was die Analyse medizinischer Studien angeht. Ob Beckwermert mit jedem seiner Urteile Recht hat, weiß ich bis heute nicht, aber ich weiß, warum ich ihn für glaubwürdig gehalten habe und halte: Weil er klar argumentiert und weil er mir mit vielen Links zu Quellen und Fachbegriffen Gelegenheit gibt, seine Argumentation nachzuvollziehen.</p>
<p>[...]</p></blockquote>
<p>weiterlesen bei <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-wundersalbenmassaker/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a></p>
<p>Siehe auch hier :</p>
<p><a href="http://fareus.wordpress.com/2009/10/25/heilung-unerwunscht/" target="_blank">http://fareus.wordpress.com/2009/10/25/heilung-unerwunscht/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Der wahre BILDblog" - Kai Diekmann bloggt jetzt selbst + Reaktionen]]></title>
<link>http://privatmeinung.wordpress.com/2009/10/26/der-wahre-bildblog-kai-diekmann-bloggt-jetzt-selbst/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 21:14:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>privatmeinung</dc:creator>
<guid>http://privatmeinung.wordpress.com/2009/10/26/der-wahre-bildblog-kai-diekmann-bloggt-jetzt-selbst/</guid>
<description><![CDATA[Kai Diekmanns Blog Damit hätte vermutlich niemand gerechnet: Der BILD-Chefredakteur Kai Diekmann ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_55" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-55" title="Kai Diekmanns Blog" src="http://privatmeinung.wordpress.com/files/2009/10/diekmann1.jpg?w=300" alt="Kai Diekmanns Blog" width="300" height="240" /><p class="wp-caption-text">Kai Diekmanns Blog</p></div>
<p>Damit hätte vermutlich niemand gerechnet: Der <a title="BILD.de" href="http://www.bild.de/" target="_blank">BILD</a>-Chefredakteur <a title="Kai Diekmanns Blog" href="http://www.kaidiekmann.de/" target="_blank">Kai Diekmann</a> ist unter die Blogger gegangen. Kai Diekmann neben <a title="Netzpolitik.org" href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">Markus Beckedahl</a> und <a title="Stefan Niggemeiers Blog" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> &#8211; eine tolle Vorstellung. Endlich kommt mal Schwung in die elitäre <a title="Blogosphäre" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blogosph%C3%A4re" target="_blank">Blogosphäre ,</a>die sich selbst viel zu wichtig nimmt. Schaut man sich die <a title="Kai Diekmanns Blog" href="http://www.kaidiekmann.de/" target="_blank">Seiten</a> von Diekmann an, dann hat man leicht das Gefühl,</p>
<p><!--more--></p>
<p>da hat einer eine Menge Dampf unter dem Kessel der endlich mal raus muss. Vielleicht ist das Projekt Blog deshalb fürs erste auf 100 Tage beschränkt. Wer jetzt dachte, Diekmann sitzt selbst am Laptop und opfert seine kostbare Zeit, der irrt. Ich kann an dieser Stelle die <a title="taz" href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/absolut-nicht-ausgelastet/" target="_blank">taz </a>beruhigen, Kai Diekmann lässt bloggen. Dafür hat er seine Sekretärinnen. Der Chef diktiert und die &#8220;Tippsen&#8221; tippen. Am besten finde ich die Rubrik &#8220;<a title="Kai Diekmanns Blog" href="http://www.kaidiekmann.de/category/mein-fanclub/" target="_blank">Mein Fanclub</a>&#8221; unter der Diekmann seine schärfsten Kritiker in Bild, Video und Text zu Wort kommen lässt. Eins kann man dem BILD-Chef nicht vorwerfen: Zu ernst nimmt er sich nicht.</p>
<p>Für die Sendung<a title="SPUTNIK Update um Sechs" href="http://www.sputnik.de/programm/sendungen/update/update-13-00-und-18-00-cet" target="_blank"> SPUTNIK Update um Sechs</a> habe ich mit Kai Diekmann telefoniert und ihn zum Blog befragt. Die erste Hälfte des ungeschnittenen Interviews gibt es hier:</p>
<p><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fprivatmeinung.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F10%2Fdiekmann_01.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p><strong>Nachtrag am 28.10.2009</strong></p>
<p>Der Diekmann-Blog hat zu heftigen <a title="Reaktionen zum Diekmann-Blog" href="http://www.kaidiekmann.de/idiot-groskotz-nicht-der-aller-klugste/2009/10/27/" target="_blank">Reaktionen</a> in der Internetgemeinde geführt.</p>
<p>&#160;</p>
<div id="attachment_69" class="wp-caption alignleft" style="width: 88px"><img class="size-thumbnail wp-image-69 " title="BILDblog-Betreiber Stefan Niggemeier (Quelle:WDR)" src="http://privatmeinung.wordpress.com/files/2009/10/niggemeier_stefan_400h3.jpg?w=112" alt="BILDblog-Betreiber Stefan Niggemeier (Quelle:WDR)" width="78" height="105" /><p class="wp-caption-text">BILDblog-Betreiber Stefan Niggemeier (Quelle:WDR)</p></div>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>Besonders Diekmanns Aussage, den wahren <a title="BILDblog" href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">BILDblog zu</a> betreiben, hat beim <a title="BILDblog" href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblog</a>-Betreiber <a title="Stefan Niggemeier" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> für Gelächter gesorgt. Ich habe mit Niggemeier gesprochen, das Interview gibt es <a title="Stefan Niggemeier zu Diekmanns Blog" href="http://www.sputnik.de/multiplayer?a76371" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<div id="attachment_67" class="wp-caption alignleft" style="width: 88px"><img class="size-thumbnail wp-image-67 " title="taz-Chefin Ines Pohl" src="http://privatmeinung.wordpress.com/files/2009/10/ines_pohl_400h1.jpg?w=112" alt="taz-Chefin Ines Pohl" width="78" height="105" /><p class="wp-caption-text">taz-Chefin Ines Pohl (Quelle:WDR)</p></div>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>Aber auch Diekmanns Kollegen nehmen seine  Netzaktivitäten nicht ernst. Die Chefredakteurin der <a title="taz" href="http://taz.de/" target="_blank">taz,</a> <a title="Ines Pohl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ines_Pohl" target="_blank">Ines Pohl</a>, freut sich eher über Werbung in eigener Sache. Das Interview mit Ines Pohl gibt es <a title="taz-Chefin Ines Pohl zu Diekmanns Blog" href="http://www.sputnik.de/multiplayer?a76373" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>&#160;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Nachtrag vom 31.10.2009</strong></p>
<p>Ein paar Tage hat es schon gedauert, bis Kai Diekmann auf das Interview mit Frau Pohl <a title="Diekmann reagiert auf Radio-Interview" href="http://www.kaidiekmann.de/zu-markte-getragen/2009/10/30/" target="_blank">reagiert</a> hat. Gegenargumente zu recherchieren dauert ja auch eine Weile.</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SWR-Medienpreis für Stefan Niggemeier]]></title>
<link>http://samstagisteingutertag.wordpress.com/2009/10/18/swr-medienpreis-fur-stefan-niggemeier/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 17:57:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>samstagisteingutertag</dc:creator>
<guid>http://samstagisteingutertag.wordpress.com/2009/10/18/swr-medienpreis-fur-stefan-niggemeier/</guid>
<description><![CDATA[Also wenn das so weitergeht, wird dieses Blog zum Preise-Verkündungs-Blog &#8230; da habe ich gerade]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Also wenn das so weitergeht, wird dieses Blog zum Preise-Verkündungs-Blog &#8230; da habe ich gerade]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[RP-PO]]></title>
<link>http://lektoratsfreiezone.wordpress.com/2009/10/18/rp-po/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 08:55:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>lektoratsfreiezone</dc:creator>
<guid>http://lektoratsfreiezone.wordpress.com/2009/10/18/rp-po/</guid>
<description><![CDATA[Welcher Hintern gehört zu welcher Sportart? So geschmackvoll übertitelt RP-Online eine geschmackvoll]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Welcher Hintern gehört zu welcher Sportart? So geschmackvoll übertitelt RP-Online eine geschmackvoll]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Business Honk]]></title>
<link>http://wortpong.wordpress.com/2009/10/16/business-honk/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>AndreasU</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist ja immer so eine Sache, wenn die Realität eine Satire auf eben diese Realität überholt. Was s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist ja immer so eine Sache, wenn die Realität eine Satire auf eben diese Realität überholt. Was soll man dazu noch sagen? Man steht mit offenem Mund davor, staunt, dass es so was wirklich gibt &#8211; aber eigentlich hat sich jeder weitere Kommentar von nun an erledigt: Witze zu machen über offensichtliche Witzfiguren ist einfach nicht witzig und zeugt zudem von Publikumsverachtung – man kann das jeden Donnerstag in der „Harald Schmidt Show“ besichtigen.</p>
<p>Insofern hat die TITANIC mal alles richtig gemacht, indem sie in ihrer September-Ausgabe der Realität zuvor kam und einen überaus lustigen Beitrag über das von einem gewissen Nikolaus Röttger für einen Ideen-Wettbewerb des G+J Verlags entwickelte Zeitschriften-Konzept „Business Punk“ veröffentlichte. Der Artikel zog derart gnadenlos über Röttgers Irrsinns-Idee eines Zentralorgans für die ominöse „Leistungselite der Generation Xing“ her, machte ihn persönlich dermaßen lächerlich, dass der Mann einem schon fast leid tat: Meine Güte, dachte man so bei sich, wenn der Kerl nur ein Fünkchen Selbstachtung hat, traut er sich nach dieser Hinrichtung die nächsten sechs Monate nicht mehr auf die Straße. Und vielleicht hat er das Konzept ja auch nur über Nacht zusammen geschustert und überhaupt lediglich versucht, irgendwie den Geschmack der G+J-Verantwortlichen zu treffen. Wen juckt’s – er hat damit ja nur den dritten Platz gemacht?!</p>
<p>Schnitt – sechs Wochen später. Der Autor dieser Zeilen Schrägstrich Titanic-Leser steht in der Zeitschriften-Abteilung seines Supermarkts, überfliegt arglos die Auslage und sein Blick bleibt am epileptisch verzerrten Gesicht eines weißhaarigen Mannes hängen, der als „Virgin Herrscher Richard Branson“ mit dem Ausspruch vorgestellt wird: „Ich breche Regeln!“ Der Blick wandert nach links oben und entziffert schreckgeweiteten Auges den Titel der Publikation:</p>
<h2 style="text-align:center;">BUSINESS PUNK</h2>
<p>Die nächsten 30 Sekunden lang erlebt der Autor sehr intensiv den eingangs beschriebenen Kann-nicht-sein-is-nich-wahr-gibt’s-doch-nicht-Moment&#8230; Kann es wahr sein? Hat die TITANIC nach dem Scheitern der PARTEI bei der Bundestagswahl schon wieder ein neues Guerilla-Projekt aus dem Boden gestampft? Und wer bezahlt diesen Wahnsinn? Einatmen. Ausatmen. Zeitschrift zurück ins Regal werfen. Irgendwann ist es vorbei&#8230;</p>
<p>Alles Weitere ist schnell erzählt: Gruner und Jahr hat sich aus wohl niemandem außerhalb der dortigen Entscheidungs-Gremien plausibel erklärbaren Gründen tatsächlich dazu entschlossen, nicht nur den Sieger, sondern auch noch Platz zwei und drei der „besten“ Zeitschriften-Konzepte aus dem Ideen-Wettbewerb zu realisieren – und wirft in dieser Woche deshalb neben „Business Punk“, auch noch „GALA Men“ (<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/maenner-wie-wir/">hier</a> kurz und bündig von Stefan Niggemeier gewürdigt) und ein Männer-Koch-Heftchen namens „Beef“ auf den Markt. Näheres nachzulesen <a href="http://blog.dummy-magazin.de/237/where-ist-the-beef-neues-aus-dem-journalistischen-neandertal/">hier</a>, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,655022,00.html">hier</a> und <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2234">hier</a>.</p>
<p>Man könnte, man möchte dazu so vieles sagen oder schreiben – doch perfiderweise macht der ebenfalls zu Anfang beschriebene Mechanismus jeden Kommentar von vornherein überflüssig.</p>
<p>Weil es aber so schön ist, wenn mehrere Menschen im selben Moment das Gleiche denken, zum Abschluss wenigstens noch ein paar Auszüge aus der von besagtem Nikolaus Röttger zusammen mit einem Horst von Buttlar für die fulminante Erstausgabe verbrochenen Extrem-Reportage „One Night Stunt“ &#8211; mit deren Veröffentlichung Ersterer mal eben jedes Recht auf Mitgefühl verspielt. Angeteasert wird sie wie folgt:</p>
<p style="padding-left:30px;">„Sie sind eine Legende der Arbeitswelt: Allnighter. Wer eine Nacht durcharbeitet, gilt als Held. Unsere Autoren begeben sich auf die Spur dieses Mythos. Sie haben für die Recherche nur 24 Stunden Zeit.“</p>
<p>Na? Da beißen sich schon die Ersten die Unterlippe blutig? Trotzdem bitte keine blöden Witze – das überlassen wir schön den Investigativ-Journalisten selbst:</p>
<p style="padding-left:30px;">„Ab und zu kommt ein Krankenwagen. Er fährt zu einem der Paläste in Canary Wharf, Londons Finanz-Distrikt, hält vor der Bank und holt einen von ihnen ab. Irgendjemand hat mal wieder drei Tage durchgearbeitet und ist zusammen geklappt&#8230;“</p>
<p>Und so geht’s dann weiter, Schlag auf Schlag:</p>
<p style="padding-left:30px;">„&#8230; Und dennoch sind es Geschichten, die immer wieder elektrisieren. Denn sind es nicht trotz allem Heldengeschichten? Wir wollen diese Geschichten suchen. Wir sind einer Legende auf der Spur: dem Allnighter oder dem großen Bruder, dem Double24. Wie ist es, eine Nacht oder zweimal 24 Stunden durchzuarbeiten? Wie hält man das durch, wie sich wach? Und: Warum machen junge Menschen so etwas?“</p>
<p>Tja, Letzteres jedenfalls ist eine gute Frage.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Pipimachern und anderen (Über)flüssigkeiten!]]></title>
<link>http://johnrest.wordpress.com/2009/10/01/von-pipimachern-und-anderen-uberflussigkeiten/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 20:28:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnrest</dc:creator>
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<description><![CDATA[Haben Sie schon mal den Blog von Stefan Niggemeier gelesen? Sollten Sie mal. Aber weniger die Artike]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Haben Sie schon mal den Blog von Stefan Niggemeier gelesen? Sollten Sie mal. Aber weniger die Artike]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Politiker und ihre Gestik - Angela Merkel]]></title>
<link>http://duisburglife.wordpress.com/2009/09/27/die-politiker-und-ihre-gestik-angela-merkel/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 19:21:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>duisburglife</dc:creator>
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<description><![CDATA[via &#8220;Herm&#8221; (Markus Herrmann) im Stefan Niggemeier-Blog (Bild von ‘Merkelizer‘ unter eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://duisburglife.wordpress.com/files/2009/09/angela-merkel-hande-cc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-224" title="angela-merkel-hände-cc" src="http://duisburglife.wordpress.com/files/2009/09/angela-merkel-hande-cc.jpg" alt="angela-merkel-hände-cc" width="500" height="497" /></a></p>
<p><em>via <a href="http://www.hermsfarm.de/blog/" target="_blank">&#8220;Herm&#8221; (Markus Herrmann)</a> im <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/weiter-gehts/" target="_blank">Stefan Niggemeier-Blog</a></em></p>
<p>(<a href="http://www.flickr.com/photos/merkelizer/3949865963/" target="_blank">Bild</a> von ‘<a href="http://www.flickr.com/photos/merkelizer/" target="_blank">Merkelizer</a>‘ unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en" target="_blank">Creative Commons License</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Internet-Manifest - die Rechtfertigung]]></title>
<link>http://realvirtuality.wordpress.com/2009/09/11/internet-manifest-die-rechtfertigung/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:17:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alex</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin zeitlich nicht dazu gekommen, das Internet-Manifest zu kommentieren. Ich stimme mit vielen P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin zeitlich nicht dazu gekommen, das Internet-Manifest zu kommentieren. Ich stimme mit vielen Punkten <a href="http://realvirtuality.wordpress.com/2009/05/13/die-zukunft/">überein</a>, würde aber jederzeit auch zugeben, dass sie mir teilweise dennoch Angst einjagen. </p>
<p>Denn wie man an diesem (nicht oft genug Neues entwickelnden) Blog sieht: Ich übe das (nicht private) Bloggen noch (<a href="http://www.neilgaiman.com/blog">Neil Gaiman</a> sagt übers Schreiben, dass man seine Stimme finden muss. Im Print habe ich sie gefunden, im Blog noch nicht). Obwohl ich jung an Jahren bin, das Internet toll finde und mich geschätzte 80 Prozent meines wachen Lebens dort aufhalte, habe ich manchmal das Gefühl, dass mir die etablierten, &#8220;sicheren&#8221; Institutionen des Printjournalismus mehr liegen als die Hauruck-Welt des Netzes bzw. des Netzjournalismus. Vielleicht hat es auch andere Gründe, aber das ist auch egal.</p>
<p>Das Internet-Manifest ist tatsächlich ein bisschen großspurig und ein bisschen banal und ein bisschen &#8220;State the Obvious&#8221;. Ich würde es trotzdem unterschreiben, weil ich jemand bin der an Fortschritt und an Neues glaubt &#8211; auch im Journalismus &#8211; und weil ich jemand bin, der glaubt, dass revolutionäre Entwicklungen nicht aufgehalten werden können und nicht aufgehalten werden sollten. (Früher oder später werde ich mich auch Twitter beugen müssen, auch wenn ich zurzeit noch ein bisschen anstänkere &#8211; aber fröhlich Facebook-Updates benutze).</p>
<p>Noch viel schneller allerdings würde ich <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-manifest-das-wozu-und-das-danach/">Stefan Niggemeiers überlange Rechtfertigung und Erklärung des Manifests unterschreiben</a>. Darin stehen so viele kluge und gleichzeitig sympathische Gedanken, die wieder einmal beweisen, dass Niggemeier einer der klügsten Kommentatoren der deutschen Medienlandschaft ist &#8211; auch wenn er manchmal über die Stränge schlägt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Internet-Manifest - was für ein fades Fest...]]></title>
<link>http://keulenkalle.wordpress.com/2009/09/09/das-internet-manifest-was-fur-ein-fades-fest/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:05:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>keulenkalle</dc:creator>
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<description><![CDATA[Liebe manifestierte hausmeisterliche Internetgemeinde, zuerst dachte ich ja, ich hätte den Hinweis a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Liebe manifestierte hausmeisterliche Internetgemeinde, zuerst dachte ich ja, ich hätte den Hinweis a]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ob mit oder ohne Manifest: Bei vielen Massenmedien werden die Lichter ausgehen]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/08/ob-mit-oder-ohne-manifest-bei-vielen-massenmedien-werden-die-lichter-ausgehen/</link>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 21:59:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es gibt das Kommunistische Manifest, das Manifest des Surrealismus, das konsumistische Manifest, das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/09/manifest.jpg" alt="Manifest" title="Manifest" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-1779" />Es gibt das Kommunistische Manifest, das Manifest des Surrealismus, das konsumistische Manifest, das Cluetrain-Manifest und nun das <a href="http://internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a>. Nach dpa-Meinung soll es ein Beben ausgelöst haben &#8211; aber wer spürt denn da wirklich die Schwingungen unter seinen Füßen? Die Autoren haben ihre 17 Behauptungen. als Gegenentwurf zur &#8220;Hamburger Erklärung&#8221; formuliert, in der über 160 Verleger Ende Juni einen besseren Schutz des geistigen Eigentums im Internet verlangt hatten. Man kann viele Positionen unterschreiben. Etwa: &#8220;Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche. Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.&#8221; Oder: &#8220;Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.&#8221; Richtig ist auch: &#8220;Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.&#8221; Auch die anderen Punkte beschreiben die Realität einer neuen Medienwelt, die von den Großverlagen einfach nicht akzeptiert wird. Pech gehabt. An den System-Defiziten werden die meisten Medienmacher scheitern und das kann uns doch ziemlich Wurscht sein. </p>
<p>Das ist eine Chance für all jene, die ohne große Overhead-Kosten spannende Projekte auf den Markt bringen &#8211; und das sogar in Printform, wie beispielsweise Dummy. <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/?s=Dummy&#38;searchbutton=Go!">Das hat Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs hervorragend analysiert:</a> „Die großen Verlage sind nur auf ihre Rendite erpicht. Sie wollen keine Innovationen machen. Sie haben alle journalistischen Spielwiesen, die wirklich Spaß machen, gestrichen, weil sie nicht den Renditezielen entsprachen. Ich habe eine denkbar schlechte Meinung von dieser Medienlandschaft, vor allem im Printbereich“, sagte Gehrs beim Medienforum Mittweida schon vor zwei Jahren! Verlage hätten es verschlafen, wirkliche Marken im Internet zu etablieren. Die Online-Auftritte seien lange Zeit nur Abflussrohre der Printausgaben gewesen.</p>
<p>Die Massenblätter seien dazu verdammt, immer den kleinsten Nenner zu finden. Sie müssten an den Studienrat in Heidelberg und an die 25-Jährige in Berlin-Mitte denken. Dieser Spagat würde nicht mehr funktionieren. „Wenn man den Stern oder den Spiegel liest, kriegt man ständig gesellschaftliche Zustände beschrieben, die es so gar nicht gibt. Zumindest nicht in diesen großen gesellschaftlichen Clustern. Diese Gesellschaft, die da abgebildet wird, ist so nicht mehr existent. Etwa die Neue Bürgerlichkeit. Die kann man finden, aber auch genau das Gegenteil. Oder die Neue Gemütlichkeit in Berliner Kneipen (Stern-Bericht). Auch das kann man antreffen. Man könnte aber schreiben, die Neue Kühle in Berliner Kneipen. Es gibt mittlerweile so viele Lebensstile, die nebeneinander existieren. Die Welt wird immer dialektischer“, erklärte Gehrs. </p>
<p>Massenmedien würden noch immer dem großen gesellschaftlichen Kanon hinterherlaufen. Die Zeit für hohe Printauflagen mit einer Million Auflage sei endgültig vorbei. <strong>Die großen Tanker mit ihrem Themen-Mainstream ohne Trennschärfe könnten die reale Welt immer weniger abbilden.</strong> Daran werden auch die krampfhaften Abwehrschlachten der Verleger nichts ändern. In Zukunft werde es immer mehr Publikationen geben, die vielleicht 80.000 Leser erreichen. Das sei das Dilemma der großen Verlage, die nur in Dimensionen von 250.000 aufwärts rechnen. Ein Heft wie Dummy werde es bei Gruner &#38; Jahr, Burda oder Bauer nie geben. Diese Konzerne könnten nicht in kreativen Einheiten denken. Da müsse jeder als Profit Center dazu beitragen, dass die Verlagsbosse auch schön in ihren Dienstwagen fahren können. Die Verlagskonzerne seien nicht in der Lage, gesellschaftliche Veränderungen zu spüren und publizistisch abzubilden.</p>
<p>Der Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl sieht es ähnlich: „Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der ‘guten, alten’ Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen“, so Ruß-Mohl. Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. Sie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. </p>
<p>Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!<br />
Offensichtlich fehlt vor allen Dingen den Medienmachern in Deutschland eine klare Strategie. Zu lange haben sie das Thema heruntergespielt. Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt, kritisiert Ruß-Mohl.</p>
<p>Das Internet hat die Autorität der Massenmedien untergraben und sie vom Nachrichtenthron gestoßen. Psychologisch ist das wohl schwer zu verkraften. Braucht uns nicht zu interessieren. Es gibt keine Selektionsmacht mehr, die früher den Nachrichtenstrom in ein Rinnsal verwandelt hat. Auch die Urheberschlachten, Abmahnsysteme der Nachrichtenagenturen und sonstige neuen Strafmaßnahmen gegen die Internetwelt ändern nichts an den technologisch bedingten Änderungen der Geschäftsgrundlage, die Professor Ruß-Mohl dargelegt hat. Die Kohle für Werbung, Immobilien-, Klein- und Kontaktanzeigen wandert immer mehr ins Web ab. Dafür braucht man keine klassischen Verlage mehr. Und auch der mediale Einheitsbrei der Tageszeitungen kann uns gestohlen bleiben. Sehr hübsch übrigens in der September-Ausgabe des DJV-Verbandsmagazins &#8220;journalist&#8221; unter die Lupe genommen. &#8220;Crossmedial total&#8221; war beispielsweise eine Artikel-Verzahnung des Iran-Korrespondenten Martin Gehlen. &#8220;Sein Beitrag über den Schauprozess gegen Clotilde Reiss stand weitgehend identisch nicht nur in der Frankfurter Rundschau und im Kölner Stadtanzeiger, sondern auch in der WAZ, der Westfälischen Rundschau und der Neuen Ruhr Zeitung.&#8221; Identitäten stellte der journalist-Autor sogar bei Zeichensetzungsfehlern fest. </p>
<p>Und wenn man sich die Politik- und Wirtschaftsberichte in Regionalzeitungen anschaut, bekommt man angesichts der Flut von Meldungen der einschlägig bekannten Nachrichtenagenturen das Grausen. Die Gesternzeitungen konkurrieren halt mit der Tagesschau von gestern. Mit oder ohne Manifest. Bei vielen Massenmedien werden die Lichter ausgehen. Gute Nacht!</p>
<p><strong>Ziel sei es nach Angaben von Manifest-Co-Autor Stefan Niggemeier übrigens gewesen, eine Debatte zu entzünden. Dies sei zweifelsohne gelungen, auch wenn sich bislang kaum Verleger zu Wort gemeldet hätten. Er geht aber schon davon aus, dass dies in den Verlagen aufmerksam zur Kenntnis genommen wird. Jo, zur Kenntnis nehmen kann man viel. Passieren wird in den Verlagen wenig. </strong></p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://meedia.de/nc/details/article/web-verrei-t-das-internet-manifest_100023104.html">Web verreißt das Internet-Manifest.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Horst Schlämmer als Spiegel der deutschen Politik]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2009/08/22/horst-schlammer-als-spiegel-der-deutschen-politik/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 20:15:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2009/08/22/horst-schlammer-als-spiegel-der-deutschen-politik/</guid>
<description><![CDATA[Der Film von Hape Kerkeling über seine langjährige Kunstfigur Horst Schlämmer ist ein Ereignis. Küns]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Film von Hape Kerkeling über seine langjährige Kunstfigur Horst Schlämmer ist ein Ereignis. Künstlerich amateurhaft konzipiert und geschnitten, mit meist schwachen (oder gar keinen) Schauspielern besetzt, reißt er kaum Masken von den großen politischen Tieren nieder. Es sind sehr wenige gelungene Verballhornungen, die im Gedächtnis bleiben wie beispielhaft blöde Manifeste von gewissen realen Parteivertretern (&#8220;bedingungsloses Grundeinkommen&#8221;), die unendliche sinnlose Begeisterungsfähigkeit von Bushido, die Pofalla-Parodie, die Merkel-Parodie, die Ulla-Schmidt-Parodie. Ansonsten ist es sehr schade, dass die effektvolle Pressekonferenz Horst Schlämmers nicht einmontiert wurde (obwohl das doch deren Sinn war!). Auch klar ist es, dass die lebendigen Improvisationen Kerkelings immer kunstreicher und wirkungsvoller als der gestellte Film sind, und Horst Schlämmers Fernsehauftritte der letzten Jahre im Film nicht übertroffen werden. Kerkeling erreicht die Höhe des großen Provokateurs Sasha Baron nicht, so schafft er nicht, Rüttgers vorzuführen. Bei Özdemir gibt es nichts vorzuführen, der macht einfach mit, weil er doch so nett ist.</p>
<p>Was der Film klar macht, das ist die allgemeine politische Misere Deutschlands. Schlämmer entspricht der Trostlosigkeit des realen politischen Lebens, er spiegelt sie. Damit ist schon alles gesagt. Am Rande will ich eins noch nicht vergessen: Dass die festangestellten Moderatoren der Fernsehnachrichten im Film mitmachen, ist aus meiner Sicht die Verletzung der ethischen Vorschriften, was aber auch nur auf dasselbe hinaus läuft. <a href="http://blog.zdf.de/wahlimweb/2009/08/mehr-schlammer-ein-pladoyer-vo.html">Bettina Schausten</a> vergisst das, wenn sie den anderen Spiegel vorhält.<br />
Ich verlinke hier noch lesenswerte Kritiken von <a href="http://www.artechock.de/film/text/kritik/h/hoscis.htm">Rüdiger Suchsland</a>, <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1153561/Kanzlerkandidat_Horst_Schlaemmer_hat_Schwaechen.html">Peter Zander</a>, <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EB54B8C208D834426969E51B2DAC57AE8~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Oliver Jungen</a>:</p>
<blockquote><p>Horst Schlämmer heißt nicht nur fast genauso wie der jetzige Kölner Oberbürgermeister, Fritz Schramma, er sieht auch fast genauso aus und redet fast genauso. Aber blitzgescheit ist er, so gescheit wie sein Hochleistungsdarsteller Hape Kerkeling eben. Und nach dieser Intelligenz, mag sie hier auch weggegrunzt werden, dürstet es das ausgetrocknete Land. Denn es ist nicht der Egoismus der Politik und nicht der Zynismus des Showgeschäfts, der in Kerkelings grundsolidarischem Humor seinen Ausdruck findet, sondern das zutiefst Menschliche, das man ansonsten zu verstecken gelernt hat in der Schamgesellschaft. Denn was macht Horst Schlämmer, dieses schnaufende Lamm Gottes? Er sieht Marotten und nimmt sie an, damit man mit Schlämmer über Schlämmer lacht, nie über die anderen. Horst Schlämmer, zur Schande für alle anderen Mitglieder der Kaste sei es gesagt, wäre der Politiker, dem man sich anvertraut. Denn Horst Schlämmer, das sind wir.</p></blockquote>
<p>Einen direkten Vergleich zwischen der Kunstfigur Schlämmer und den realen Politikern zieht der Politikberater <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1886754_Michael-Spreng-im-Interview-Schlaemmer-ist-authentisch.html">Michael Spreng</a> durch. Es gibt auch Zeitungen, die bei der Berichterstattung zu dem Thema Fehler machen. Zum Beispiel Jörg Schindler im <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1246883788046.shtml">Kölner Stadt-Anzeiger</a> und genauso in der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1887321_Kerkeling-alias-Schlaemmer-Horsts-willige-Vollstrecker.html?">Frankfurter Rundschau</a>, der Ursula Kwasny zur &#8220;immerhin CDU-Bürgermeisterin von Grevenbroich&#8221; leichter Hand kürt. In derselben Zeitung kann <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1864841_Kerkeling-alias-Schlaemmer-Durschfummeln.html?">Ute Diefenbach</a> den Regisseur des Films Angelo Colagrossi bei der Pressekonferenz nicht identifizieren (&#8220;ein Italiener, den niemand verstehen kann&#8221;).</p>
<p>Extra sei hier noch erwähnt, dass sich offensichtlich auch solche Leute finden, die mit der Spiegel-Bedeutung der Kunstfiguren Kerkelings nicht viel anfangen können. Es gibt darunter hochgebildete Snobs, die auch &#8220;Hurz&#8221; für gute Musik halten und sich wundern, dass diese von Kerkeling selbst runtergemacht wird (<a href="http://carloihde.wordpress.com/2009/08/19/horst-schlammer-ist-doof-und-stinkt/">Link</a>). Es gibt auch Politiker (Ramsauer), die schon im &#8220;Zirkus&#8221; das eigentliche Problem der Politik entdecken. Ich glaube, davon wird im Laufe der Tage noch mehr kommen. Das ist einerseits amüsant, andererseits bestätigt noch einmal mehr die triste Atmosphäre im Lande, in dem eine satirische Darstellung der Misstände für schlimmer gehalten wird als diese Misstände selbst. Exemplarisch dafür ist insbesondere der neidische <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1153339/Warum_Horst_Schlaemmer_ueberhaupt_nichts_bewegt.html">Hajo Schumacher</a>, der sich im Offenen Brief direkt an Horst Schlämmer wendet:</p>
<blockquote><p>Sie sind nicht relevant. Sie saugen sich einfach nur fest an diesem Land, Sie sind eine Zecke am Allerwertesten der Demokratie. Sie nutzen deren Freiheiten, um sie lächerlich zu machen. Das ist nicht komisch, sondern schwach. </p></blockquote>
<p>Auf eine verrückte Weise bestätigen solche Invektiven nur, dass der Schlag ins Gesicht die Richtigen trifft. Wie das auch immer mit der Satire ist. Die Folgen werden von Stefan Niggemeier (<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/an-hajo-schumacher-waffelkoenig/">hier</a> und <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/18-prozent/">hier</a>, das Meiste wird wie oft bei ihm in den Kommentaren ausformuliert) besprochen, wobei Hajo Schumacher da erstaunlicherweise mitmacht und sich vorführen lässt. Kerkeling (als Schlämmer)  erscheint da auch und macht den Klamauk komplett:</p>
<blockquote><p>also liebe freunde<br />
isch existieren wirklich – da muss ich dem hajo recht geben!<br />
achim steht auch voll auf hasenpauer als dauerläufer, weiste.<br />
und immer schön wähln gehn oder laufn …<br />
euer horst</p>
<p>und bitte: Streit euch nich meinetwegen, weiste.<br />
Lohnt doch nich, Schätzeleyen</p></blockquote>
<p>Zum Schluss verlinke ich noch YouTube-Clips, die zu diesem Posting passen. Zuerst die Pressekonferenz zum Film:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/sLif0_S3Epc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/sLif0_S3Epc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/HjG-1NGyZO4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/HjG-1NGyZO4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KYmTidFbluU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KYmTidFbluU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_5MS5Pis5g4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_5MS5Pis5g4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-Aywy1U6T6U&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/-Aywy1U6T6U&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Und weil die schönsten Auftritte Schlämmers dazu auch gehören, noch drei davon. Das sind die Preisverleihung 2006 (mit Anke Engelke als Ricky):<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KlKWtHNFr8I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KlKWtHNFr8I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/FMRbZK1Rr0E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/FMRbZK1Rr0E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die Begegnung mit Claudia Schiffer und Thomas Gottschalk:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/45Ql8IU5wHo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/45Ql8IU5wHo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>und zuletzt den Klamauk mit Damen Herman und Tietjen:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/GwErgRZOhAQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/GwErgRZOhAQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeitungskrise]]></title>
<link>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/08/22/zeitungkrise/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 13:26:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marc</dc:creator>
<guid>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/08/22/zeitungkrise/</guid>
<description><![CDATA[Sicher, wenn man für Texte, wie Ursula von der Leyen 45 Minuten lang das Mehrgenerationenhaus Neu-Wu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sicher, wenn man für Texte, wie Ursula von der Leyen 45 Minuten lang das Mehrgenerationenhaus Neu-Wulmstorf besucht, das knappe Papier verschwendet.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.abendblatt.de/region/harburg/article1150643/Ein-Besuch-unter-Zeitdruck.html"><strong>Hamburger Abendblatt, 22.8.2209</strong></a> &#8211; Welch eine Aufregung: Im Mehrgenerationenhaus wurde Kuchen im Akkord gebacken, literweise Kaffee gekocht und die Kinder sind fein rausgeputzt. Schließlich hat sich hoher Besuch angekündigt. [...] Schließlich erscheint Ursula von der Leyen um 16.15 Uhr. [...] Bei der anschließenden Führung, die eigentlich schon für 16.14 Uhr geplant war, nimmt sie sich dennoch jeweils ein paar Minuten, um mit den Besuchern des Hauses ins Gespräch zu kommen.[...] Es ist kurz vor fünf. Da drängt schon der nächste Termin.</p></blockquote>
<p>Wie sagte Stefan Niggemeyer so schön? &#8220;<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/demagogie-und-journalismus/">Das, was <del>man</del> sich Journalismus nennt.</a>&#8220;</p>
<p>(Disclaimer: Nein, ich kann nicht garantieren, dass mir so was nicht auch passiert.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wo Männer noch Männer sind und Frauen auch]]></title>
<link>http://elbnymphe.wordpress.com/2009/08/16/wo-manner-noch-manner-sind-und-frauen-auch/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 23:33:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elbnymphe</dc:creator>
<guid>http://elbnymphe.wordpress.com/2009/08/16/wo-manner-noch-manner-sind-und-frauen-auch/</guid>
<description><![CDATA[[via] Es gibt Texte, die sind so gut und dennoch so einfach, daß man sich ärgert, darauf nicht selbs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1434" src="http://elbnymphe.wordpress.com/files/2009/08/bueno.jpg" alt="" width="500" height="400" /></p>
<p style="text-align:right;">[<a title="The Internet Cartoon" href="http://echochamber.me/viewtopic.php?f=7&#38;t=23932&#38;start=40" target="_blank">via</a>]</p>
<p>Es gibt Texte, die sind so gut und dennoch so einfach, daß man sich ärgert, darauf nicht selbst gekommen zu sein.</p>
<p>Anhand der aktuellen SPIEGEL-Titelgeschichte „Netz ohne Gesetz&#8221; entlarvt der Journalist Stefan Niggemeier die Mär vom Internet als rechtsfreiem Raum als Nonsense, indem er nämlich im SPIEGEL-Artikel die Worte „digital” durch „analog” und „Netz” durch „Welt” ersetzt. Heraus kommt dabei Folgendes:</p>
<blockquote><p><span style="text-decoration:line-through;">Im Netz</span> In der Welt tost nicht nur Karneval, es herrscht auch Krieg. <span style="text-decoration:line-through;">Der Cyberspace</span> Die Welt des 21. Jahrhunderts ist in der Hand von globalen Playern des Kommerzes, Finanzjongleuren, wirtschaftlichen und politischen Tyrannen. Die Grauzonen dieser neuen Weltordnung werden vom organisierten Verbrechen genutzt. Während an der Oberfläche des <span style="text-decoration:line-through;">digitalen</span> analogen Reichs tausend bunte Blumen blühen, Shopping, Chats, Schöngeistiges, wuchert im Wurzelwerk darunter ein Pilzgeflecht aus Intrigen, Täuschung und Terror.</p></blockquote>
<p>Niggemeiers Fazit: <strong>„Was der „Spiegel” als bemerkenswerte Eigenart des Internet beschwört, ist also nur eine allgemeine Zustandsbeschreibung unserer Welt.“</strong></p>
<p>Den Rest des blitzgescheiten Artikels findet man <a title="„Diebe, Rufmörder, Kinderschänder&#34; (stefan-niggemeier.de)" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/diebe-rufmoerder-kinderschaender/" target="_blank">hier</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Niggemeiers Spiegelprobe]]></title>
<link>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/08/14/niggemeiers-spiegelprobe/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 12:28:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marc</dc:creator>
<guid>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/08/14/niggemeiers-spiegelprobe/</guid>
<description><![CDATA[Stefan Niggemeier hat einen schönen Schnelltest beschrieben, den man anwenden kann, wenn das Interne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/diebe-rufmoerder-kinderschaender">Stefan Niggemeier hat einen schönen Schnelltest beschrieben</a>, den man anwenden kann, wenn das Internet als Reich des Bösen und Wurzel allen Übels dargestellt wird:</p>
<blockquote><p>Es gibt eine ganz einfache Methode, aus Texten über das schlimme Internet die Luft herauszulassen. Man ersetze in ihnen einfach „digital” durch „analog” und „Netz” durch „Welt” und schaue, ob die Aussagen trotzdem stimmen.</p></blockquote>
<p>Anlass war der dieswöchige Spiegel-Titel, aber der Test (&#8220;Niggemeiers Spiegelprobe&#8221; klingt so schön nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tollensprobe">Chemie</a>) funktioniert auch mit <a href="http://www.welt.de/webwelt/article4319561/Polizei-fordert-2000-Cyber-Cops-fuer-das-Internet.html">Polizei fordert 2000 &#8220;Cyber-Cops&#8221; für das Internet</a>.</p>
<p>Nebenbei: Die Wurzel allen Übels ist natürlich was ganz <a href="http://www.plaudercouch.de/2008/04/11/die-wurzel-allen-ubels/">anderes</a>. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
