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	<title>steinlausforschnung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/steinlausforschnung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "steinlausforschnung"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:56:54 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Die Steinlaus als Medizin ]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/15/die-steinlaus-als-medizin/</link>
<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 10:11:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/15/die-steinlaus-als-medizin/</guid>
<description><![CDATA[Von Marret Marx, Hamburg Jung-Steinläuse als „Entkalker“ im menschlichen Hirn Die Erforschung der Fo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Marret Marx, Hamburg</strong></p>
<h3>Jung-Steinläuse als „Entkalker“ im menschlichen Hirn</h3>
<p>Die Erforschung der Fortpflanzung der Steinläuse und die Beobachtung ihrer Jungtiere hat die Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen und medizinischen Anwendungsmöglichkeiten geführt.</p>
<p>Wie auch beim Menschen und bei Säugetieren im Allgemeinen sind die Jung-Exemplare zunächst darauf angewiesen, weichere Materialien als Nahrung zu sich zu nehmen: Kalk und Kalkstein – da sie Granit und Gneis und ähnliche Materialien noch nicht beißen und verdauen können, wie Petrologen richtig erkannt haben.</p>
<p>Wo aber finden wir im medizinischen Sinne solch weiches Kalkgestein?<br />
Im Hirn alter „Verkalkter“!</p>
<p>In ausgesuchten Altenpflegeheimen laufen bereits vielversprechende Versuche: Wer von den Probanden soweit ist, dass er sich beispielsweise auf Namen nicht mehr recht besinnen kann und sich nur an einen Anfangsbuchstaben zu erinnern meint, der die Denkrichtung vorgeben soll&#8230;, der erhält an geeigneter Stelle mit Zugang zum Großhirn verkalkungsreduzierende Infusionen, angereichert mit Jung-Steinläusen.</p>
<p>Geschmeidig, wie sie noch sind, tummeln sich diese zwischen den Hirnwindungen und beseitigen die dort angesiedelten Verkalkungen.<br />
Dabei wurden schon günstige Ergebnisse erzielt, die große Hoffnungen bei künftigen Serienbehandlungen erwarten lassen.</p>
<p>Ob die dann erwachsen gewordenen Steinläuse im „Oberstübchen“ zu Folgeschäden führen, wird allerdings derzeit noch untersucht&#8230;</p>
<p><em>Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag erreichte uns nach dem Einsendeschluss, soll Ihnen aber dennoch nicht vorenthalten werden. Dafür handelt es sich um neueste Forschungsergebnisse. Der Beitrag ist als Nachtrag zu folgendem Text gedacht: <a href="http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/de-steenluus-as-medizin-plattdeutsche-erstfassung-des-textes/" target="_blank">De Steenluus as Medizin (Plattdeutsche Erstfassung des Textes).</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Steinläuse revolutionieren die Stammzellenforschung]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/13/steinlause-revolutionieren-die-stammzellenforschung/</link>
<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 07:11:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/13/steinlause-revolutionieren-die-stammzellenforschung/</guid>
<description><![CDATA[Von Simone Edelberg, München Japanische Wissenschaftler haben durch die Einschleusung von Steinläuse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Simone Edelberg, München</strong></p>
<p>Japanische Wissenschaftler haben durch die Einschleusung von Steinläusen der Gattung Petrophaga lorioti minor menschliches Knochenmark dazu gebracht, pluripotente Extra-Stammzellen zu entwickeln. Sie hoffen, diese Technik eines Tages in der Behandlung von Herzschäden und Knochenbrüchen einsetzen zu können. Stammzellen werden unter anderem gebraucht, wenn im Körper bei Krankheiten oder Verletzungen Reparaturen nötig sind. Bei erwachsenen Menschen sind rund 20 verschiedene Stammzelltypen bekannt. </p>
<p>Umstritten ist ihre Gewinnung aus Embryonen. Diesen ethisch fragwürdigen Weg konnten die Forscher der medizinischen Fakultät Tokio jetzt umgehen, indem sie menschlichen Probanden lebende Steinläuse injizierten. Die Steinläuse wanderten über den Blutstrom der Patienten ins Rückenmark, ernährten sich auf ihrem Weg von den kalkhaltigen Plaques der mesenchymalen Zellen der Intima sowie der inneren Schichten der Media und provozierten das Rückenmark durch noch unbekannte Stoffe in ihren Ausscheidungen dazu, Extra-Stammzellen zu bilden. Damit ist ein revolutionärer Durchbruch in der Stammzellenforschung gelungen. </p>
<p>Anders als in früheren medizinischen Studien werden die durch die Faeces der Steinläuse ins Leben gerufenen Extra-Stammzellen nicht vom Patienten abgestoßen, da sie vom eigenen Körper gebildet werden. Darüber hinaus weisen sie ein unbegrenztes Potenzial auf, neues Gewebe zu entwickeln. Da die Steinläuse nach spätestens 36 Stunden den menschlichen Organismus wieder aus eigenem Antrieb über den Canalicus lacrimalis verlassen, sind auch die Tierschützer von dem neuen Verfahren begeistert: &#8220;Grausige Tierversuche mit Mäusen und anderen Spezies gehören in der Stammzellenforschung ab sofort der Vergangenheit an&#8221;, sagt PETA-Sprecherin Ana Rodriguez. Die Forscher hoffen nun, dass Verfahren weiter verbessern zu können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Außerirdische eher gesehen als die Steinlaus]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/13/auserirdische-eher-gesehen-als-die-steinlaus/</link>
<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 07:08:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Steffen Braun, Dammbach Das wie gemalt wirkende Kleinstlebewesen Steinlaus oder wissenschaftlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Steffen Braun, Dammbach</strong></p>
<p>Das wie gemalt wirkende Kleinstlebewesen Steinlaus oder wissenschaftlich genannt Petrophaga lorioti mampft eifrig Steinkrümel in sich hinein. Dadurch vermehrt sich das Tier verstärkt.</p>
<p>Nach neusten empirischen Studien, verteilt sich die Spezies in Deutschland immer stärker. Während die Population im Jahre 10.000 vor Christus lediglich ca. 10 Millionen Stück aufwies, sind es im Jahre 2000 schon 6,2 Billionen. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahre 2050 ca. 9.2 Billionen Steinläuse die Erde bevölkern und diese damit zur beherrschenden Art des Planeten Erde werden. (Braun, 2008, S. 484) </p>
<p>Diese starke Ausbreitung des Tieres ermöglicht es, dieses als Nutztier zu verwenden.</p>
<p>Hier steht man mit den Forschungen aber noch am Beginn. Versuche die Nierensteinlaus gegen Nierensteine einzusetzen sind bisher nicht so recht vom Erfolg beschieden worden. Setzt man die Nierensteinlaus dem natürlichen Weg aus, kann es passieren, dass sie nicht in der Niere landet sondern sich in der Blase austobt. Daher versucht man nun die Nierensteinlaus mit einer Kanüle auf direktem Weg in die befallen Nierengegend zu schaffen, was aber sicher nicht so ganz ohne Risiko ist. In einer Veröffentlichung der „John Hopkins University“ war zu lesen, dass der Patient hierbei keiner Narkose ausgesetzt werden darf. Was dementsprechend starke Schmerzen für den Patienten bedeutet. (Pumudu, 2008, S. 534)</p>
<p>Jedoch gibt es bei der Anwendung des Tieres noch erhebliche Probleme. Denn laut einer aktuellen Studie der Universtität Roswell zufolge, ist die Möglichkeit eine lebendige Steinlaus einzufangen um 20 % geringer, als das Risiko, einem Außerirdischen zu begegnen (vgl. Mulder, Fox et. al., Area 51 &#8211; oder die Nierensteinlaus ist irgendwo da draußen, Seiten 55ff.). Diese mit zahlreichen (pseudo-)wissenschaftlichen Nachweisen belegte These wird allerdings nicht von der ganzen Nierensteinlauswissenschaft geteilt. So hat die renommierte Professorin Diana Scully vom Federal Bureau of Interterestrials (F.B.IT.) nachgewiesen, dass die Grundannahme der Studie falsch ist. In ihrem bahnbrechenden Werk “Es gibt keine Area 51″ belegt die Ärztin eindrucksvoll, dass es gar keine Außerirdischen gibt (Seiten 42ff m.w.N). Aus diesem Grund könne auch keine seriöse Wahrscheinlichkeitsprognose abgegeben werden. (RevengeofPKV, 2008, S.12)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die kranke Steinlaus]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/12/die-kranke-steinlaus/</link>
<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 20:40:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/12/die-kranke-steinlaus/</guid>
<description><![CDATA[the ill stone louse, petrophaga aegra lorioti Von Felix Bremmer, Göttingen Schwer kranke Steinlaus m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><em>the ill stone louse, petrophaga aegra  lorioti</em></h3>
<p><strong>Von Felix Bremmer, Göttingen</strong></p>
<div id="attachment_584" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-584" title="steinlaus-end" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2009/01/steinlaus-end.jpg" alt="Schwer kranke Steinlaus mit dem klinischen Bild einer Koprostase" width="300" height="177" /><p class="wp-caption-text">Schwer kranke Steinlaus mit dem klinischen Bild einer Koprostase</p></div>
<p>Der  sensible Magen-Darm-Trakt, jahrtausendelang der evolution. Vorteil des kleinen Nagers, stösst jetzt an seine physiologischen Grenzen. So musste die Steinlaus im Rahmen der Finanzkrise und reduzierter finanzieller Möglichkeiten immer häufiger ihren Hunger mit minderwertige Steinprodukten stillen, die im Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung zu einem fatalen pathophys. Kreislauf führen. Stetig steigende Temperaturen verursachen eine Austrocknung der minderqualitativen Steine (dry stones). Diese „dry stones“ führen in einem noch nicht restlos geklärten Vorgang zu einer schweren <span style="color:#99cc00;">Koprostase</span>. (Prof. Kalkstein et. al.2008). Die klassische klinische Symptomtrias mit quälenden Obstipationen , verzweifelten Pressversuchen (Bild) und folgender starker intracerebraler Druckerhöhung, führt bei den kleinen Individuen zu letalen Steinhirnblutungen (stonebrain bleeding DD: Kleinhirnblutung). Die fast aussichtslose Situation treibt die Steinlaus vermehrt in Gallenblasen und Nieren, wo sie mit soliden <span style="color:#99cc00;">Gallen-</span> bzw. <span style="color:#99cc00;">Nierensteinen</span> ihr Überleben zu sichern versucht. Hier ist das tapfere kleine Tierchen der nächsten grossen Existenzgefährdung ausgesetzt, die in Gestalt seltsam steril-grün gekleideter Menschen die wohl letzte Zufluchtsstätte der Steinlaus rücksichtslos herausschneiden (vgl. <span style="color:#99cc00;">Cholecystektom</span>., <span style="color:#99cc00;">Nephrektom</span>.). So wären Folgen einer aussterbenden Steinlauspopulation für die psychische Gefühlslage des Menschen katastophal und lässt sich in vollem Umfang nur erahnen. Demnach wurde der Niko-<strong>laus</strong> im letzten Jahr angeblich nur einmal gesehen, manch führender Wissenschaftler bezweifelt sogar jegliche Exsitenz. Der Name K-<strong>laus</strong> spielte 2008 in der Namensgebung Neugeborener nur noch eine untergeordnete Rolle. Vom App-<strong>laus</strong> fehlt weiterhin jede Spur und im Sommerdomizil der Steilaus, der <strong>Laus</strong>-itz, sind Besucherzahlen und Buchungen rückläufig, seit vom Steinkohlebergbau auf Braunkohlebergbau umgestellt wurde.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Humanpathologie und Nebenwirkungen von Petrophaga lorioti]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/11/humanpathologie-und-nebenwirkungen-von-petrophaga-lorioti/</link>
<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 22:05:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Felix Wicke, Gießen Wie Untersuchungen seit der Erstbeschreibung 1983 aufgezeigt haben, ist P. l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Felix Wicke, Gießen</strong></p>
<p>Wie Untersuchungen seit der Erstbeschreibung 1983 aufgezeigt haben, ist <em>P. lorioti</em> ein weit verbreiteter Organismus mit immenser ökol. (Erosion), wirtschaftl. (bis ca. 1975 Steinlaus-Gebäude-Epidemie SGE, Gebäudelithotripsie) und med. Bedeutung.<br />
V.a. die therap. Anw. von <em>P. lorioti</em> zur Litholyse path. Mineralisationsprodukte hat sich in der Urologie und Kardiologie durchgesetzt. Die path. Folgen bei <em>P. lorioti</em>-Befall (meist als Nebenw. bei therap. Einsatz) werden aber nach wie vor unterschätzt. Die bekannten Pathologien werden hier beschrieben.</p>
<p>Besonders problematisch ist eine bei <em>P. lorioti nephrotica</em> auftretende Mutation des Calciumoxalat-Digestase Enzyms zu Hydroxylapetitase, welche zu ausgeprägter Osteoporose führt. Eine solche Mutation bei <em>P. lorioti communis</em> könnte zu einem Übergreifen der SGE auf den Menschen führen. Euphorie bei <em>P. lorioti</em>-Infektionen Patienten durch Stimulation der Endorphin-Sekretion ist lange bekannt, unerklärt ist jedoch die meist noch ausgeprägtere Euphorie unter Ärtzen die solche Patienten behandeln. Die dadurch verursachte Verunsicherung und Stigmatisierung der Patienten ist bisher kaum beachtet worden, obwohl die psych. Belastung immens ist und bereits Bipolare-Störungen ausgelöst wurden. Suchtfälle beim Einsatz als Antidepressivum sind mehrfach aufgetreten.<br />
In der Tropenmed. ist kürzlich ein nur auf Tahiti vorkommender Steinlaus-Stamm (<em>P. lorioti tahitii</em> TA988 ) bekannt geworden, welcher Zehennägel angreift. Starker Befall führt zu akutem Nagelschwund (extrem selten); eine ethnomed. Studie berichtet von kosmet. Anwendung unter Eingeborenen. Neurol. Studien zeigen, dass Lausotoxin nicht nur zur Lachfaltenbildung, sondern auch zur Hirnverfaltung führt. Die therap. Erfolge durch <em>P. lorioti</em> haben die Risiken in den Hintergrund gedrängt, allerdings sollte das klin. Potential der Art weiter erforscht werden. Bei angemessener Patientenaufklärung und Beachtung von Kontraindikatoren (z.B. steinernes Herz) können bedeutende Erfolge erzielt werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Erkenntnisse stellen lieb gewonnene Thesen in Frage]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/neue-erkenntnisse-stellen-lieb-gewonnene-thesen-in-frage/</link>
<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 11:38:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/neue-erkenntnisse-stellen-lieb-gewonnene-thesen-in-frage/</guid>
<description><![CDATA[Von Siegfried Schröder, Paderborn Die von der Petrophaga lorioti (deutsch: &#8220;Steinlaus&#8221;) ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Siegfried Schröder, Paderborn</strong></p>
<p>Die von der Petrophaga lorioti (deutsch: &#8220;Steinlaus&#8221;) in regelmäßigen Abständen hervorgebellten und nur als Ultraschall überhaupt wahrnehmbaren &#8220;Öh-öh-Laute&#8221; dienen nun doch nicht, wie zunächst angenommen, ihrer Orientierung (Echolot) oder ihrer innerartlichen Kommunikation bei der Partnersuche. &#8211; Es handelt sich eben nicht um ein planvolles Such- oder Balzhüsteln, sondern schlicht um einen ernährungsbedingten Reizhusten aufgrund von Staub-Belägen (vgl. Berufskrankheit bei Pfefferpustern!).</p>
<p>Medizinstatistische Untersuchungen haben ergeben, dass Steinlaus-Befall vermehrt bei den Berufsgruppen auftritt, die häufig an Silikose (deutsch: &#8220;Staublunge&#8221;) erkranken: Porzellan- und Glasarbeiter, Sandstrahler, Marmorkuchen-Bäcker, Steinpilz-Sammler, Steinhäger-Trinker, Steinmetze und Bergleute. Es liegt die Vermutung nahe, dass Steinläuse die von Silikose befallenen Organe ihrer Wirtsleute regelrecht &#8220;abweiden&#8221;. Therapeutische Verwendungen von Tieren in der Humanmedizin haben eine lange Tradition: Blutegel, Bienengift, Schuppen fressende Fische bei Neurodermitis, Bandwürmer bei Adipositas, tierische Nahrung bei menschlichen Hungergefühlen u.s.w…</p>
<p>Die Knappschaftskassen der Bergleute interessieren sich in zwischen verstärkt für diese Art des Steinstaub-Abbaus in parasitärer Form, ihre Erfolgsversprechenden therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten bei der Silikose-Bekämpfung, bzw. deren serienmäßigen Nachzuchten und epidemischen Einsatzmöglichkeiten.</p>
<p>Doch über eine solch einfache symbiotische Zweckgemeinschaft hinaus könnte man im Bereich der Bionik bei der Steinlaus womöglich sogar diejenigen Enzyme extrahieren und herausmendeln, die mittels chemischer Stoffwechselprozesse in der Steinlaus selbst die eigentlich naheliegende persönliche Silikose-Anfälligkeit und -Gefährdung offensichtlich neutralisieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Steinlaus]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/die-steinlaus/</link>
<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 11:30:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/die-steinlaus/</guid>
<description><![CDATA[Von Dr. Werner Kurze, Neuhofen Steinlaus hin, Steinlaus her, wir vermissen Dich so sehr. Jeder Dokto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><strong>Von <a href="http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/11/17/prahistorischer-steinlausfund-in-stonehenge/" target="_blank">Dr. Werner Kurze</a>, Neuhofen<br />
</strong><br />
Steinlaus hin, Steinlaus her,<br />
wir vermissen Dich so sehr.<br />
Jeder Doktor kennt Dich gut<br />
und auch Grzimek machte Mut.</p>
<p style="text-align:center;">Doch der Duden kennt Dich nicht,<br />
obgleich Du so’n süßer Wicht.<br />
Die Pschyrembels helfen Dir,<br />
gut zu leb’n wie’n Krabbeltier.</p>
<p style="text-align:center;">Doctor humoris causas Werk<br />
soll gut leben <strong>mit</strong> Läuse-Zwerg!<br />
Hoch soll sie leben, die kleine Laus!<br />
Und damit ist die Laudatio aus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[De Steenluus as Medizin    (Plattdeutsche Erstfassung des Textes)]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/de-steenluus-as-medizin-plattdeutsche-erstfassung-des-textes/</link>
<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 10:37:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/de-steenluus-as-medizin-plattdeutsche-erstfassung-des-textes/</guid>
<description><![CDATA[Von Carl Groth, Hamburg Possierlich antokieken ünner’t Mikroskop sünd se, de Steenlüüs, sä Professer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Carl Groth, Hamburg</strong></p>
<p>Possierlich antokieken ünner’t Mikroskop sünd se, de Steenlüüs, sä Professer Grzimek; düsse lütten Düvels, de hele Hüüs to&#8217;n Instörten bringt, un de Brüchen ut Betong wegmuffelt as de Worms den Kees.</p>
<p>Bitto weer all&#8217;ns, wat wi vun de lütten Beesters höört hebbt, ja blots mit Angst un Argernis un Destruktschoon verbunnen. Man nu, wo de Wetenschop sik de lütten Deerten to Deensten maakt, süht dat heel anners ut&#8230; Nee, nich dat se ole Bunkers ut&#8217;n lesden Krieg tweikriegen un verspiesen mööt. Dat duert veel to lang. Un dennso warrt ja ok de arbeitslos, de sik mit dat Afrieten, dat Sprengen un Tweihauen utkennt. Nee, dor sünd de Gewerkschaften vör, dor laat se de nich ran!<br />
– Neenee&#8230;<br />
De Mediziners hebbt ehr nu as Hölper funnen, de dor lütten Steenbieters:<br />
Un twaars gegens Nierensteen as niegest Therapie mit Steenlüüs&#8230;.!<br />
De dor Krabauters – sünd ja meist so lütt as Bakterien –, de warrt in Ampullen nu in de Aftheken verköfft. Un wat in de dor Ampullen in is, ward in Mineralwater oplööst, wat een denn drinken schall&#8230; Un den Rest mutt ik meist gor nich vertellen: Wenn de lütten Steenlüüs in de Nieren de Steene finndt, denn delekteert se sik an dat, wat se dor söcht un funnen hebbt. Un wenn dor nix mehr to fuddern is, denn kaamt se wedder rut as sik dat höört mit dat Rutkamen. Un sodennich freet se noch den Kalksteen in&#8217;t Klobecken af. Dor freit sik denn de Huusfru över.<br />
Nu probeert se, wat dat mit Gallensteen ok geiht, heff ik höört. De Gall is ja för&#8217;t Verdauen vun Fett tostännig. Un dennso mutt’n de Dinger woll in Lebbertraan oder Olivenööl rinmengeleer&#8217;n. Un denn wüllt wi mal sehen: Dat ward al wat warrn mit de dor lütten Steenbieters&#8230;<br />
Tjaa, un de Krankenkass ward jümmer billiger op düsse Oort.</p>
<h3><strong>Die Steinlaus als Medizin    (Hochdeutsche Fassung für Quiddjes)</strong></h3>
<p>Possierlich anzuschauen unter dem Mikroskop sind sie ja, die Steinläuse, sagte Professor Grzimek; diese kleinen Teufel, die ganze Häuser zum Einstürzen bringen können, und die Brücken aus Beton wegfuttern wie die Würmer den Käse.<br />
Bislang war alles, was wir von den kleinen Biestern gehört haben mit Angst, Ärger und Destruktion verbunden. Nun aber, wo sich die Wissenschaft die kleinen Viecher dienstbar macht, sieht es ganz anders aus&#8230; Nein, nicht dass sie alte Bunker aus dem letzten Krieg zerstören und auffressen sollen. Das dauert viel zu lange. Und dann würden auch diejenigen arbeitslos, die sich mit dem Abreißen, dem Sprengen und dem Zertrümmern auskennen. Nein, das verhindern schon die Gewerkschaften.<br />
Neinnein!<br />
Die Mediziner haben sie als Helfer nun entdeckt, die kleinen Steinbeißer: Und zwar als neueste Therapie gegen Nierensteine mit Steinläusen&#8230;! Diese kleinen Krabbler – sind ja winzig wie Bakterien – werden in Ampullen jetzt in Apotheken verkauft. Und der Inhalt dieser Ampullen wird dann in Mineralwasser aufgelöst, das man dann trinken muss&#8230; Und das Weitere versteht sich von selbst: Wenn die kleinen Steinläuse in den Nieren die Steine gesucht und gefunden haben, delektieren sie sich daran. Und finden sie dort nichts mehr zu futtern, dann kommen sie wieder heraus, wie es sich üblicherweise gehört. Und dann fressen sie im Klobecken noch den Kalkstein ab, worüber sich die Hausfrau freut.</p>
<p>Jetzt laufen Untersuchungen, es mit Gallensteinen ebenso zu machen. Die Galle ist ja für die Fettverdauung zuständig. Dazu wird man die Steinläuse wohl in Lebertran oder Olivenöl hineingeben müssen. Und dann werden wir mal abwarten: Die kleinen Steinbeißer werden es schon schaffen&#8230; Tjaa, und die Krankenkasse wird immer billiger auf diese Art.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Mutationen der Steinlaus Petrophaga lorioti für therapeutische Zwecke entdeckt: Petrophaga cervans und Petrophaga nasus foratrex]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/07/neue-mutationen-der-steinlaus-petrophaga-lorioti-fur-therapeutische-zwecke-entdeckt-petrophaga-cervans-und-petrophaga-nasus-foratrex/</link>
<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 18:15:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/07/neue-mutationen-der-steinlaus-petrophaga-lorioti-fur-therapeutische-zwecke-entdeckt-petrophaga-cervans-und-petrophaga-nasus-foratrex/</guid>
<description><![CDATA[Von Peter A. Brauch, Laufenburg Der bahnbrechende Fund eines süd-badischen Steinlausforschers im Nov]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Peter A. Brauch, Laufenburg</strong></p>
<p>Der bahnbrechende Fund eines süd-badischen Steinlausforschers im November 2008 erregt die Fachwelt: An den Gestaden des Hochrheins unweit des Atomkraftwerks Leibstadt an der deutsch-schweizerischen Grenze entdeckte der findige Forscher hoch entwickelte Mutationen der gemeinen Steinlaus.</p>
<div id="attachment_538" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-538" title="abb1" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2009/01/abb1.jpg" alt="(Abb. 1)" width="200" height="134" /><p class="wp-caption-text">(Abb. 1)</p></div>
<p>Ein weißer, ungewöhnlich mit Löchern übersäter Stein (Abb. 1) erwies sich als Lagerstätte der bislang unbekannten <em>Petrophaga cervans</em> mit auffälligem Gehörn, Keilerzähnen und einem korkenzieherförmigen Schwanz.</p>
<div id="attachment_539" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-539" title="abb2_petrophaga_cervans1" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2009/01/abb2_petrophaga_cervans1.jpg" alt="(Abb. 2) Petrophaga cervans" width="200" height="132" /><p class="wp-caption-text">(Abb. 2) Petrophaga cervans</p></div>
<p>Demselben Stein entschlüpft und noch interessanter für den künftigen, bislang umstrittenen therapeutischen Einsatz (vgl. Pschyrembel, Aufl. 255) dürfte jedoch die Mutation sein, die von ihrem Entdecker als Petrophaga nasus foratrex benannt worden ist: <em>Petrophaga nasus foratrex</em>.</p>
<div id="attachment_540" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-540" title="abb3_petrophaga_nasus_foratrex" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2009/01/abb3_petrophaga_nasus_foratrex.jpg" alt="(Abb. 3) Petrophaga nasus foratrex" width="200" height="118" /><p class="wp-caption-text">(Abb. 3) Petrophaga nasus foratrex</p></div>
<p>Der stabile Nasenbohrer und sechs scharfe Sägezähne auf dem Rücken, die diese Spezies auszeichnen, versetzt die Herzforschung in Aufruhr.<br />
Ein internationales Team von Spezialisten auf dem Gebiet der perkutanen transluminalen coronaren Angioplastie (PTCA) arbeitet in einem Projekt an der Universität Basel daran, diese Mutation bei verengten Herzkranzgefäßen einzusetzen.<br />
Erste Testreihen haben gezeigt, dass der Nasenbohrer in Kombination mit den stets leicht vibrierenden Sägezähnen präzise Arbeit leistet, wird die Steinlaus dynamisch mit dem standardmäßig eingesetzten Ballonkatheter verbunden. Problematisch erscheint bislang allerdings die posttherapeutische Entfernung der Steinlaus, die in den Gefäßen ein optimales Klima vorfindet, das sie nur ungern verlässt. Die Züchtung einer nativen, koronaren Mutation würde einerseits dieses Problem lösen und könnte langfristig sogar den Einsatz von Stents ersetzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dentaler Steinlaus-Notfall]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/06/dentaler-steinlaus-notfall/</link>
<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 19:21:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/06/dentaler-steinlaus-notfall/</guid>
<description><![CDATA[Von Dr. Kostka von Liebinsfeld, Waldesch Dieser Notdienst verlief anders als üblich. Der Anruf eines]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Dr. Kostka von Liebinsfeld, Waldesch</strong></p>
<p>Dieser Notdienst verlief anders als üblich. Der Anruf eines Mitarbeiters des städtischen Amtes für Natur- und Tierschutz kündigte mir einen Schmerzpatienten an, der, wie sich bald herausstellte, das gesamte Praxiskonzept auf den Kopf stellen sollte.</p>
<div id="attachment_530" class="wp-caption alignleft" style="width: 341px"><img class="size-full wp-image-530" title="prae" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2009/01/prae.jpg" alt="Dokumentation prae operationem" width="331" height="311" /><p class="wp-caption-text">Dokumentation prae operationem</p></div>
<p>Kurz darauf klingelte es. Der Anrufer trat ein und legte eine Streichholzschachtel auf den Behandlungstisch mit dem Hinweis ab, dass sich darin der Patient befinde. Ungläubig öffnete ich die Schachtel und erkannte unter der Lupenbrille das ausgewachsene Exemplar einer Steinlaus.</p>
<p>Zur Anamnese gab der Überbringer an, dass er im Rahmen seiner Tätigkeit als Fledermausbeauftragter mit seinem BAT-Detektor untypische Ultraschallsignale mit einer Frequenz von 20 kHz aufgefangen hat. Die Ortung führte zu einem Mauersegment der Berliner Mauer, das als Mahnmahl aufgestellt war (siehe: &#8220;<a href="http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/11/09/mauerfall-verbreitete-steinlaus/" target="_blank">Mauerfall verbreitete Steinlaus</a>&#8220;). In einem Riss entdeckte er die Steinlaus als Schallquelle. Ursache dieser Signale, vermutlich Schmerzlaute, war ein frakturierter Nagezahn.</p>
<p>Ich erstarrte und erinnerte mich mit Schrecken.<br />
Folgendes gehört nicht in eine Krankengeschichte, aber da es für die Steinlausforschung von Bedeutung sein kann, will ich in einem separaten Absatz davon berichten:</p>
<p>Auf einem Medizinerball machte ich meinen Freund S.M. auf eine attraktive vermutliche Kommilitonin aufmerksam, für die ich mangelns Kennenlernen schwärmte. Auch diesmal hatte ich kein Glück. Sie verschwand so schnell wie sie kam.<br />
Ohne Argwohn nahm ich zur Kenntnis, dass sich S. M. in der Zoologie erfolgreich um eine Dissertation bewarb, obwohl ihn dieses Fach nie interessierte. Eines Tages erschien er mit einem Kopfverband wie jemand, der bei der Mensur mehrere Kopftreffer erhalten hat. Vor anderen bestätigte er diesen Eindruck, aber mir erzählte er das wahre Geschehen:</p>
<p>Hinter meinem Rücken hatte er herausgefunden, dass die von mir favorisierte Dame als Assistentin in der Zoologie arbeitet. Da sie auch ihm gefiel, nahm er die Mühen einer experimentellen Arbeit an, um ihr nicht nur nahe zu sein. Das Thema lautete: &#8220;Das Kletterverhalten der Kopflaus (Pediculus humanis capitis) in Abhängigkeit von alkoholischen Haartinkturen&#8221;.</p>
<p>Das Schicksal fügte es, dass trotz strenger hygienischer Standards bei Abrissarbeiten einige Exemplare der Steinlaus über die Klimaanlage in die Kulturen der Kopflaus gelangten. Die Eigenschaften der Kreuzung Stein-Kopflaus waren sehr problematisch: Die Schutzhandschuhe waren schnell perforiert und eine Infektion breitete sich über das gesamte Haarkleid von S.M. aus. Die Haare wurden einschließlich der Follikel radikal abgefressen. Der Anblick war so grauenhaft, dass S. M. nur noch mit dem Turban herumlief, aus Respekt vor den &#8220;possierlichen Tierchen&#8221; die Zoologie für immer verlies und ihn die Assistentin.<br />
Kurz danach kam es zu einem Brand im Labor. Nach Angaben des Brandsachverständigen hatten die Stein-Kopfläuse in ihrer Fressgier einen Kurzschluss verursacht. Übrigens: S. M. gab der Stein-Kopflaus-Kreuzung nach der Genesung den Namen:</p>
<p style="text-align:center;">&#8220;Petrophaga lorioti rabiata omnivoris.&#8221;</p>
<div id="attachment_531" class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><img class="size-full wp-image-531" title="post" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2009/01/post.jpg" alt="Dokumentation post operationem" width="315" height="291" /><p class="wp-caption-text">Dokumentation post operationem</p></div>
<p>Soweit die Schilderung des Vorfalls aus der Studienzeit. Um sicherzugehen, nicht auch Opfer der Stein-Kopflaus zu werden, wurde mir im Pschyrembel bestätigt, dass es sich bei meinem Patienten um eine reinrassige Petrophaga lorioti handelt.<br />
Erleichtert betrachtete ich die Steinlaus zur besseren Diagnostik unter dem Operationsmikroskop. Plötzliche rhythmische akustische Signale aus dem BAT-Detektor überraschten uns. Sie erinnerten mit ihren kurzen und langen Phasen an das Morsealphabet. Tatsächlich ließen sich über den angeschlossenen Computer Morsesignale graphisch aufzeichnen. 1. entschlüsselte Mitteilung: &#8220;Das Licht ist zu hell!&#8221; Kleinste Abdeckungen aus Pauspapier legte ich der Steinlaus auf die Augen und konnte daraufhin uneingeschränkt die Untersuchung vornehmen.</p>
<p>Sie ergab einen tief frakturierten linken oberen Nagezahn mit freiliegender Pulpa. Therapeutisch ergab sich eine Vitalextirpation, Wurzelfüllung mit intraradikulärem Retentionsstift. Die aufgebaute Schmelz-Dentin adhäsive Füllung überstand den ersten Probebiss in einen Schleifstein nicht. Alternativ wurde aus einem Diamantschleifkörper ein zahnförmiges Kristall herausgebrochen, in Kronenform geschliffen und auf dem Zahnstumpf zementiert. Das Ergebnis war optisch überzeugend und auch funktionell nach einem Biss in die Pinzette. 2. Morsesignal: &#8220;Finde Versorgung brillant. Empfehle Sie weiter!&#8221;</p>
<p>Da ich mir nicht sicher war, ob ich nicht auch die gefürchteten &#8220;Petrophaga lorioti rabiata omnivoris&#8221; als Patienten zu erwarten hatte, habe ich mich, ebenfalls wie Prof Dr. S. M., ins Privatleben zurückgezogen. Ein Blick in den Spiegel lässt einen Verdacht aufkommen: Übrig blieb vom Haarschopf nur der Kopf!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Petrophaga lorioti – eine neue Option in der Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/17/petrophaga-lorioti-%e2%80%93-eine-neue-option-in-der-therapie-kardiovaskularer-erkrankungen/</link>
<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 08:37:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/17/petrophaga-lorioti-%e2%80%93-eine-neue-option-in-der-therapie-kardiovaskularer-erkrankungen/</guid>
<description><![CDATA[Von Michael R. Preusch (1, 2) und Jerry Ricks (2) 1 Universitätsklinik Heidelberg, Innere Medizin II]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Michael R. Preusch (1, 2) und Jerry Ricks (2)<br />
1 Universitätsklinik Heidelberg, Innere Medizin III, 2 University of Washington,  Dept. of Pathology, Seattle, USA</strong></p>
<p>Ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam konnte nun erstmalig den Effekt von Petrophaga lorioti auf Calciumablagerungen in atherosklerotisch veränderten Gefäßen untersuchen.</p>
<p>Die ApoE Knockout Maus stellt ein gängiges Tiermodell in der Atheroskleroseforschung dar. Diese Säuger weisen auf Grund eines Gendefektes bereits im Alter von wenigen Wochen massive atherosklerotische und calcifizierte Plaque im Gefäßsystem auf. In einem gemeinsamen Projekt der Universitäten Heidelberg und  Washington State, Seattle, USA konnte nun erstmalig in-vivo der Erfolg einer Steinlaustherapie dargestellt werden.</p>
<p>ApoE Knockout Mäuse wurden hierzu mit Petrophaga lorioti infiziert. 10 Wochen nach Therapiebeginn wurden Gefäßproben aus dem Truncus brachiocephalicus entnommen und zur morphologischen Beurteilung histochemisch gefärbt. Die Entdeckung kann als kleine Sensation gewertet werden: In den calcifizierten Arealen der Plaque waren eindeutig Fraßspuren der Steinlaus nachzuweisen, in einigen Gewebeschnitten kam das Tierchen gar selbst zur Darstellung. Interessanterweise konnte Petrophaga loriotii ausschliesslich im Bereich massiv verkalkter Areale entdeckt werden, welches durch die calciumspezifische von Kossa Färbung bestätigt wurde. Petrophaga lorioti mag daher für späte Stadien der Atherosklerose eine therapeutische Option darstellen, ersetzt aber in keinem Fall eine ausgewogene Ernährung, sportliche Aktivität und den regelmäßigen Arztbesuch. Diese neuen, bahnbrechenden Erkenntnisse unterstützen die Theorie einer therapeutischen Option von Petrophaga lorioti bei kardiovaskulären Erkrankungen wie calcifizierte atherosklerotische Plaque oder die Aortenklappenstenose. Weitere Forschungsbemühungen sowohl hinsichtlich des therapeutischen Nutzens, als auch zum Schutz dieser nützlichen Spezies werden dringend benötigt.</p>
<div id="attachment_486" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-486" title="steinlaus" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2008/12/steinlaus.jpg" alt="steinlaus" width="500" height="268" /><p class="wp-caption-text">Abbildungslegende: A Querschnitt des Truncus brachiocephalicus einer ApoE-Knockout Maus, 10 Wochen nach Infektion mit Petrophaga lorioti. Deutlich zu erkennen ist die massive atherosklerotische Plaque. Der calcifizierte, nekrotische Kern weist Fraßspuren der Steinlaus auf (Pfeil), welche im Zentrum eindeutig nachzuweisen ist.  B von Kossa Färbung zum Calciumnachweis innerhalb einer atherosklerotischen Plaque (Pfeil). Die Fraßaktivitäten der Steinlaus beschränken sich ausschließlich auf die verkalkten Areale innerhalb der Plaque. </p></div>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erste Erkenntnisse zur Mieseeisenverwertungskrankheit (MEVK)]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/14/erste-erkenntnisse-zur-mieseeisenverwertungskrankheit-mevk/</link>
<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 09:47:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/14/erste-erkenntnisse-zur-mieseeisenverwertungskrankheit-mevk/</guid>
<description><![CDATA[Von Dr. Wolf-Rüdiger Jonas, Lübeck Lange Zeit ist ein unerklärliches Phänomen an Steinläusen beobach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Dr. Wolf-Rüdiger Jonas, Lübeck</strong></p>
<p>Lange Zeit ist ein unerklärliches Phänomen an Steinläusen beobachtet worden, nämlich eine unnatürliche braunschmutzige Verfärbung der Haut sowie braunrötliche, teils wie rostig gesprenkelte ringförmige Verfärbungen einer oder beider Augen. Hinzu traten Lustlosigkeit, übermäßiges Schlafbedürfnis und Verdauungsstörungen. Verhaltensauffälligkeiten wie eine Furcht vor Gleisanlagen, trotz äußerst appetitlicher Betonschwellen im Schotterbett (sonst eine Leckerei!) beeindrucken den Kenner besonders.</p>
<p>Durch gezielte Untersuchungen ist es nun gelungen, eine tückische Erkrankung zu identifizieren, die sog. Mieseeisenverwertungskrankheit, im Volksmund &#8220;Schieteisenmalesse&#8221;, oder medizinisch Petrophagales Ferromalabsorptionssyndrom genannt.</p>
<p>So lang der Name, so einfach die Erklärung. Einer Unterform von Petrophaga lorioti, nämlich Petrophaga lorioti sine ferrophagii, fehlt das so wichtige Enzym Ferromamph.  Ferromamph in seinen Unterformen Typ A (Aufnahme) und Typ U (Umwandlung) ist zu über 90% für die Aufnahme aus dem Magen-Darmtrakt und zu 100% für den vollständigen Abbau des beim Verzehr von Stahlbeton als Nebenprodukt aufgenommenen Eisens verantwortlich. Fehlt das Enzym, so werden die Eisenteile beim Fressen zwar zerkleinert und heruntergeschluckt, jedoch nicht verdaut. Typischer weise findet man im Kot dieser Tiere neben dem Steinmehl auch Eisenspäne, die z.B. leicht mit Hilfe eines Magneten nachgewesen werden können. Im Kot gesunder Steinläuse gelingt dies nie, da alles Eisen aufgenommen (resorbiert), dann im Organismus durch noch ungeklärte Prozesse zur Energiegewinnung verwertet, umgewandelt und schließlich als Eisenchlorid ausgeschieden wird. Gesunde Tiere sind ca. 12 Stunden nach einer Mahlzeit von kleinen Eisenchloridwolken umgeben! Ein Phänomen welches lange bekannt, aber bisher nicht verstehbar war. Für diese Umwandlung im Körper der Steinlaus wird Ferromampf  Typ U benötigt.</p>
<p>Bei übermäßigem und fortgesetztem Konsum von Stahlbeton durch Steinläuse mit fehlendem Ferromampf  gelangen dennoch geringe Mengen von Eisen in den Organismus, da zwischen 5 und 10% des Eisens auf bisher unbekanntem Wege aufgenommen werden. Dieses Eisen, welches auf Grund des Enzymmangels nicht abgebaut werden kann,  wird bevorzugt in der Haut und den Augen, aber auch im Gehirn der Steinläuse abgelagert, wo es über die Zeit zu einer erheblichen Anreicherung und schließlich zu den oben genannten Krankheitszeichen kommt.</p>
<p>Eine sichere Therapie ist zur Zeit noch nicht bekannt. Dennoch lohnt es auf alle Fälle, die betroffenen Steinläuse möglichst früh zu identifizieren und einen Versuch mit einer strickt eisenfreien Diät aus Waschbeton zu unternehmen. Fallberichte und eigene Untersuchungen hierzu sind ermutigend.</p>
<p>Die erkrankten &#8220;possierlichen kleinen Racker&#8221; zu identifizieren ist im übrigen einfach, reicht hierzu doch ein milder Magnet an dem sie schonend anhaften, um sodann vorsichtig abgesammelt und in ihr neues gesundes Zuhause überführt werden zu können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Steinlaus im Dienst der Medizin]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/13/die-steinlaus-im-dienst-der-medizin/</link>
<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 14:53:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/13/die-steinlaus-im-dienst-der-medizin/</guid>
<description><![CDATA[Untersuchungen zur Ernährung von Petrophaga loriotii Von Dr. Friedrich Kögel, München Bereits der En]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Untersuchungen zur Ernährung von <em>Petrophaga loriotii</em></strong></p>
<p><strong>Von Dr. Friedrich Kögel, München</strong></p>
<p>Bereits der Entdecker der Steinlaus, Herr Vicco von Bülow, berichtet in seiner bahnbrechenden Arbeit vom unermesslichen Hunger der Steinlaus: 28 kg Beton und Ziegelsteine benötigt ein geschlechtsreifes Tier zur täglichen Sättigung. Bisher war völlig unklar, wie solche Mengen verdaut werden können.</p>
<p>Der Heidelberger Biologe Prof. Volker Rabe konnte nun zeigen, dass es endosymbiontische Einzeller (Flagellaten) sind, die eine Steinlaus dazu befähigen. Ähnlich wie es Termiten dadurch möglich ist, Holz zu verwerten (und erhebliche wirtschaftliche Schäden anzurichten), gelingt es der Steinlaus auf diese Weise, Energie aus Steinen und Beton zu gewinnen. Die enorm hohe Stoffwechselrate hat freilich zur Folge, dass die Lebenserwartung mit 2-3 Jahren nicht allzu hoch ist.</p>
<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Unterart, die in renommierten medizinischen Nachschlagewerken bereits beschriebene Nieren-Steinlaus. Sie nutzt zur Ernährung ausschließlich Calciumoxalat, den Hauptbestandteil der Nierensteine. Medizinern am Klinikum der Universität München-Großhadern ist es nun gelungen, diese Ernährungsweise zum schonenden Entfernen der Nierensteine zu nutzen.</p>
<p>Die nur 0,1 mm großen Nieren-Steinläuse werden dazu mit einer Spritze intravenös in den Körper injiziert. Auf chemotaktischem Weg, immer dem Calciumoxalat-Gradienten folgend, finden sie rasch die Nierensteine. Mit dem von Steinläusen bekanntem Heißhunger machen sie sich über die Konkremente her und können innerhalb weniger Stunden selbst einen 20 mm großen Stein abbauen – bei größeren Objekten dauert es entsprechend länger.</p>
<p>Das Besondere an dieser Methode: Die Behandlung ist praktisch frei von Nebenwirkungen. Geht den Nieren-Steinläusen die Nahrung aus, d.h. sind alle Steine abgebaut, verhungern die Tiere und werden vom Körper resorbiert. Zurzeit laufen Untersuchungen, in ähnlicher Weise auch Gallen- und Blasen-Steinläuse zu nutzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stimmfühlungslaute der Petrophaga lorioti]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/13/hingehort/</link>
<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 14:45:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/13/hingehort/</guid>
<description><![CDATA[Von Barbara Stahl-Mosch, Mahlow Unter Einsatz des neu entwickelten microphonum saxatile ist es Prof.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Barbara Stahl-Mosch, Mahlow<br />
</strong></p>
<p>Unter Einsatz des neu entwickelten <em>microphonum saxatile</em> ist es Prof. B. Chalybs gelungen, verschiedene Lautäußerungen der Steinlaus aufzunehmen.</p>
<p>Kurz nach der Geburt geben die Jungen trillernde und quiekende Laute von sich, um so ihre Eltern auf sich aufmerksam zu machen. Diese antworten, wenn sie nicht durch Nahrungsaufnahme abgelenkt sind, mit ächzenden und stöhnenden Lauten. In der späteren Entwicklung hört man die Kleinen je nach Temperament und Futterstatus jauchzen oder schnattern, ja, in alten Bahnhofsgebäuden ahmen sie sogar pfeifende und ratternde Zuggeräusche nach, solange auch nur kleinste Fragmente des Gebäudes erhalten sind. So zeigt sich wieder, dass die Steinlaus sich hervorragend ihrer Umgebung anpasst.</p>
<p>Schwerhörige Steinläuse lernen früh, sich an den Vibrationen zu orientieren, die ihre Artgenossen beim Futtererwerb erzeugen. So ist auf den Tonaufnahmen, die anlässlich des Zusammenbruchs des Castaway-Hotels (Miami) gemacht wurden, zu hören, dass es sich bei den verzögerten fragenden und zirpenden Tönen sowie spät einsetzenden Fressgeräuschen um Lautäußerungen dieser benachteiligten Steinläuse handelt.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Forschung hat Prof. Chalybs vor, nach Irland und England zu reisen, um dort der Feuersteinlaus und der Steingutlaus auf die Spur zu kommen, und ein längeres Projekt wird sie nach Japan führen, wo sie die Steingartenlaus belauschen will.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Entwicklungsgeschichte der Steinlaus]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/11/entwicklungsgeschichte-der-steinlaus/</link>
<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 09:53:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/11/entwicklungsgeschichte-der-steinlaus/</guid>
<description><![CDATA[Von Andreas Dombek, Konstanz Seit 1860 kursieren Gerüchte, bereits gotische Steinmetze hätten eine Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von Andreas Dombek, Konstanz<br />
</strong><br />
Seit 1860 kursieren Gerüchte, bereits gotische Steinmetze hätten eine Zahnsteinbehandlung gekannt, da an ihren bei Ausgrabungen gefundenen Zähnen kein Zahnstein nachweisbar ist.</p>
<p>In einer Forschungsgruppe um Prof. Klaus Zahn-Lauser von der Universität Lausitz wird dies nun untersucht, nachdem in Lausa bei Dresden hinter einer Steinfassade eine Kolonie Steinläuse Petrophaga entdeckt wurde.</p>
<p>Die Steinmetze hatten aus der Steinlaus Petrophaga romanici als Urinsteinfresser die steinfressende P. gotici und folgend die P. dentali für den Zahnsteinabtrag gezüchtet. Danach wurden Untergruppen selektiert, die in der Lage waren, sogar Abtrag an Stein-Skulpturen durchzuführen.<br />
So wurde am Kopf die Kopflaus, am Körper die Körperlaus, an Kleidung die Kleiderlaus und an Barthaaren die Filzlaus eingesetzt.</p>
<p>Da aber während der Renaissance dieses Wissen verloren ging, haben sich die Läuse durch natürliche Kreuzung zu der gemeinen Steinlaus Petrophaga minerali entwickelt.<br />
Aus der Kolonie in Lausa ist ein Pärchen geflüchtet und hat bei Prof. Grzimek-Loriot Asyl erhalten. Diese historische Tat würdigend, wird jetzt diese Steinlaus P. lorioti genannt.</p>
<p>Die Aussagen von Prof. Grzimek-Loriot bezüglich der Steinlaus wurden zunächst als kryptozoologisches Hirngespinst abgetan, wobei selbst Beweisführungen im Pschyrembel und in Filmbeiträgen keinen Erfolg hatten.</p>
<p>Die heutige Fressrate der Laus von 28 kg Mineral pro Tag ist als real anzusehen, zumal in alten Schriften ein Steinabtrag von 55 deutschen Pfund beschrieben wird. Da die mittelalterlichen Pfunde gewichtsdifferent waren, wird als Durchschnittswert das Pfund aus Nürnberg mit 510 Gramm angesetzt und somit 28,05 kg errechnet.<br />
Die Kongruenz der Fressraten ist ein Beweis, dass es sich hier um keinen lausigen Steinabtrag handelt.</p>
<p>Das bisherige Kryptid Steinlaus Petrophaga lorioti ist nun als ein existierendes Tier anzuerkennen. Ein möglicher Einsatz in der Zahnmedizin und Urologie wird derzeit untersucht.</p>
<div id="attachment_469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-469" title="entwicklung" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2008/12/entwicklung.jpg" alt="Entwicklungsdarstellung (vereinfacht) der Augen und Nase " width="500" height="381" /><p class="wp-caption-text">Entwicklungsdarstellung (vereinfacht) der Augen und Nase </p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über Metabolismus und Energiebilanz der Steinlaus]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/09/uber-metabolismus-und-energiebilanz-der-steinlaus/</link>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 18:09:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/09/uber-metabolismus-und-energiebilanz-der-steinlaus/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Beitrag befasst sich mit den Verdauungsvorgängen sowie der Energiebilanz der S. Von Jiri Svej]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dieser Beitrag befasst sich mit den Verdauungsvorgängen sowie der Energiebilanz der S.</p>
<p><strong>Von Jiri Svejda, Killwangen (Schweiz)</strong></p>
<p>Folgende Erkenntnis dürfte in der wissenschaftlichen Welt, wenn nicht wie eine Bombe einschlagen, so doch mindestens wie eine Handgranate: Die quantitative Untersuchung der Menge der durch eine S. eingenommener Steine entspricht genau der Menge Ihrer Ausscheidungen! Und weil sich auch die chemische Zusammensetzung der Exkremente von der ihrer Nahrung nicht unterscheidet, stellt sich die Frage, woher die großen Energiemengen kommen, die eine S. benötigt. Ihre Ausscheidungen sind nämlich als Partikel bis ins Subnanobereich vermahlen, mit z.T. sehr interessanten Eigenschaften.</p>
<p>Als Erklärung bieten sich drei Hypothesen an:</p>
<ul>
<li>Die S. kann durch die extreme Feinvermahlung der Nahrung aus dieser den “Äther”, “Vis vitalis” oder das “feinstoffliche Fluidum” extrahieren und als Energie nutzen, die früher in der naturwissenschaftlichen Literatur vorkamen.</li>
<li>Die S. arbeitet nach dem Prinzip des Perpetuum mobile, wobei noch zu klären wäre, woher der Urimpuls bei ihrer Geburt kommt.</li>
<li>Bei Annahme minimaler Wägefehler bei Auswertung der Fäcesmengen könnte die S. winzige Teile ihrer Nahrung anihilieren, d.h. nach der Einsteins’chen Formel E=m.c2 verstrahlen. Bekanntlich entstehen so aus kleinsten Mengen an Materie riesige Mengen Energie. Der Prozess verläuft bei Kernprozessen in der Sonne und beim Zünden einer A-Bombe, seine technische Nutzung wäre äußerst interessant.</li>
</ul>
<p>Eine interessante Anomalie zeigt die S. beim Verdauen von Diamanten. Sie scheidet danach nämlich normales Grafit aus, chemisch ebenfalls reines Kohlenstoff, doch mit veränderter Kristallstruktur. Ob sie aus dieser Änderung thermodynamische Energie schöpfen kann, oder sogar dadurch eine Entropieumkehr erreicht ist nicht bekannt. Jedenfalls wären Versuche zur Reversierung dieses Prozesses, nämlich die Fütterung der S. mit Graphit ins Anus sicher eine lohnender Forschungsziel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragen zur Ernährung der Steinlaus]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/09/fragen-zur-ernahrung-der-steinlaus/</link>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 17:54:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/09/fragen-zur-ernahrung-der-steinlaus/</guid>
<description><![CDATA[Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Zusammensetzung der Nahrung bei der Steinlaus untersucht. Von Jiri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Zusammensetzung der Nahrung bei der Steinlaus untersucht.</p>
<p><strong>Von Jiri Svejda, Killwangen (Schweiz)</strong></p>
<p>Schon früher wurde darauf hingewiesen, dass gemahlene Bestandteile im Beton und in Baustoffen für die S. eine Art Fastfood bedeuten. Analog zu dem Menschen meidet sie diese künstlichen Happen aber und frisst sie nur bei größtem Hunger oder psychischer Deviation.</p>
<p>Auch bei natürlichen Steinen zeigt sie gewisse Vorlieben. So werden weichere Minerale wie Kreide, Steinsalz oder Speckstein selten aufgenommen, härtere Gesteine überwiegen in ihrer natürlichen Diät und Granit ist ihre beliebteste Speise überhaupt.</p>
<p>Allgemein kann gesagt werden, dass die Beliebtheit sich an der Position der Nahrung an der Mohs’schen Härteskala ablesen lässt. Dies hängt mit ihrem Zahnapparat zusammen, wobei die Bezeichnung „Zahn” bei der S. zu kurz greift. Auf den Abbildungen ist ihr Gebiss nur ungenügend sichtbar, ist doch die Vorderseite der Zähne mit mikroskopisch kleinen Schlagbohrern ausgestattet, die schnell nachwachsen. Ihre natürliche Abnutzung ist für die S. lebenswichtig, denn sollten diese Werkzeuge zu viel hervorstehen, würde die S. zwar in der Ferne bohren, könnte aber die vermahlene Nahrung nicht mehr ins Maul befördern und würde verhungern.</p>
<p>Auf Bestellung und Rechnung der Minister Stein-Mauer und Stein-Brück wurden auch Fütterungsversuche mit Edelsteinen durchgeführt, dies in Analogie zu beliebter Mästung der Schweine durch Perlen. Eine verblüffende Erkenntnis wurde dabei erzielt: die Beliebtheit der Steine bei der S. steigt direkt proportional zum Wert des Steines. Dies deutet darauf hin, dass alle S. weiblich sind. Und da eine Tagesportion Diamanten auf eine Milliarde Euro kommt, könnte dies Erklärung sein für den Zustand der Staatskasse.</p>
<p>Trotz Bedenken bezüglich des Tierschutzes wurden auch Versuche mit anderen Futterarten durchgeführt. Ihrem Namen zum Trotz mag die S. die Steinkohle nur sehr mäßig und bei Petroleum verweigert sie die Einnahme ganz.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geheimnis der Knollennase gelüftet]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/05/geheimnis-der-knollennase-geluftet/</link>
<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 07:38:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
<guid>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/12/05/geheimnis-der-knollennase-geluftet/</guid>
<description><![CDATA[Zur systematischen Stellung der Steinlaus Von Dr. Friedrich Kögel, München Wissenschaftliche Erkennt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Zur systematischen Stellung der Steinlaus</strong></p>
<p><strong>Von Dr. Friedrich Kögel</strong><strong>, München<br />
</strong></p>
<p>Wissenschaftliche Erkenntnisse werden fleißig weitergegeben. Das ist gut so, wird aber dann fatal, wenn ohne Prüfung falsche Angaben übernommen werden. Ein solcher Fall liegt – wie aufwendige Untersuchungen ergaben – wohl bei der Steinlaus (Petrophaga loriotii) vor. Der Entdecker, Herr Vicco von Bülow, zählt das possierliche Tierchen zu den Nagetieren. Neueste Forschungen belegen jedoch, dass es sich hier um ein Insekt handelt.</p>
<p>Wenn man den Körperbau einer Steinlaus genau betrachtet, fallen folgende Eigentümlichkeiten auf:</p>
<p>- Gegliederte Antennen: Ein Merkmal, das typisch für die Gliederfüßer und damit auch die Insekten ist.<br />
- Unterteilung des Körpers in Tergite und Sternite: Diese Rücken- und Bauchschilde kennzeichnen die Gliederfüßer, insbesondere die Insekten.<br />
- 6 Beine: Innerhalb der Gliederfüßer haben nur die Insekten oder Hexapoda, wie sie früher treffend genannt wurden, 6 Beine. Dass sie bei der Steinlaus auch am Hinterkörper sitzen muss als ursprüngliches Merkmal gedeutet werden.</p>
<p>Die Kombination dieser Eigenheiten lässt nur den Schluss zu, dass es sich bei der Steinlaus um ein Insekt handelt. Bei Nagern und allen anderen Säugetieren gibt es derlei nicht.</p>
<p>Den unermüdlichen, einfallsreichen Untersuchungen der Fliegenforscherin und Nobelpreisträgerin Prof. Buddhane Küsslein-Knallhart haben wir bahnbrechende Erkenntnisse über die Genese der Knollennase zu verdanken. Es ist bekannt, dass Fliegen beim Schlüpfen ein Organ benutzen, das als Kopfblase oder Ptilinum bezeichnet wird und an eine Knollennase erinnert. Frau Küsslein-Knallhart konnte nun zeigen, dass bei der Steinlaus dieses Organ nicht rückgebildet wird, sondern zeitlebens erhalten bleibt. Das zeigt uns zweierlei: Zum einen muss die Steinlaus in die engere Verwandtschaft der (sekundär flügellosen) Fliegen gestellt werden. Zum anderen ist anzunehmen, dass wir mit der Steinlaus die Stammform aller Knollennasen gefunden haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Prähistorischer Steinlausfund in Stonehenge]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/11/17/prahistorischer-steinlausfund-in-stonehenge/</link>
<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:25:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Dr. Werner Kurze, Neuhofen In Stonehenge, Südengland, ungefähr 12 km nördlich von Salisbury, wur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Von <a href="http://diesteinlaus.wordpress.com/2009/01/10/die-steinlaus/" target="_blank">Dr. Werner Kurze</a>, Neuhofen</strong></p>
<p>In Stonehenge, Südengland, ungefähr 12 km nördlich von Salisbury, wurde ein sensationeller,  prähistorischer Steinlausfund nahe der bekannten Megalithanlage gemacht.</p>
<p>In einer schieferähnlichen Platte fanden Forscher beim Spalten zunächst eine, spätere mehrere gut erhaltene, platt gedrückte Steinläuse, siehe Abbildung:</p>
<div id="attachment_398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-398" title="stonehenge" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2008/11/stonehenge.jpg" alt="Platte Steinlaus" width="500" height="237" /><p class="wp-caption-text">Platte Steinlaus</p></div>
<p>Nach Überprüfung des Fundes in drei unabhängigen Instituten für prähistorische Zoologie in London, Paris und Peking steht fest:</p>
<p>1. Es handelt sich um die Steinlaus Petrophaga lorioti.<br />
2. Es handelt sich um die Art Petrophaga punctella lorioti, weil sie einen Wangenpunkt links (und vermutlich auch rechts) hat. Ob sie auch auf der rechten Seite diesen Punkt hat, wird gerade noch elektronenmikroskopisch untersucht.<br />
3. Es ist die älteste bisher gefundene Steinlaus; sie wird vorläufig auf das 3.-2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung datiert.</p>
<p>Folgende Forschungsarbeiten sind angelaufen:<br />
1. Massenspektroskopische Materialuntersuchungen<br />
2. Altersbestimmung nach der Methode des radioaktiven Kohlenstoffs</p>
<p>Die possierlichen, zarten Tiere sind vermutlich in kleine Felsspalten während einer Gesteinsverschiebung vor 4-5000 Jahren tödlich fest eingeklemmt worden und blieben uns so wie gepresste Blätter im Herbarium erhalten.<br />
<strong><br />
Anmerkung zum Namen Stonehenge:</strong></p>
<p>Außer Prähistorikern und Zoologen haben unmittelbar nach diesem sensationellen Fund die Linguisten unter den Prähistorikern noch eine ganz neue Forschungsrichtung entdeckt. Der Wortteil henge könnte gemäß neuerdings vermuteter Sprachverschiebungen im Altenglischen von hen, zu deutsche von der  Henne, abstammen. Danach würde Stonehenge Steinhenne bedeuten.</p>
<p>Vielleicht waren früher Hennen, die im steinigen Gelände grasten, Wirtstiere der Steinläuse? Es ist klar, dass nun die Forscher in Stonehenge intensiv nach prähistorischen Resten von Hennen suchen. Die zuständige Grabungsbehörde bittet daher um Verständnis wegen der dortigen weiträumigen Absperrungen für die hochinteressanten Grabungen.</p>
<p>Es könnte doch immerhin so gewesen sein, dass Stonehenge früher ein überdachter Hühner- und Hennenstall war, dessen Mauerwerk von Steinläusen z.T. aufgefressen wurde. Sensationell!</p>
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<title><![CDATA[So läuft der Wettbewerb]]></title>
<link>http://diesteinlaus.wordpress.com/2008/10/22/so-lauft-der-wettbewerb/</link>
<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 07:04:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>pschyrembel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Uns hat eine erste Einsendung für unseren Wettbewerb erreicht – und das obwohl er ja noch gar nicht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Uns hat eine erste Einsendung für unseren Wettbewerb erreicht – und das obwohl er ja noch gar nicht gestartet ist. Das freut uns einerseits sehr, andererseits nehmen wir es zum Anlass, um noch einmal verkürzt <a href="http://diesteinlaus.wordpress.com/spielregeln/" target="_blank">auf die Spielregeln</a> hinzuweisen.</p>
<p><strong>Der Wettbewerb startet am 17. November 2008.</strong> Ab diesem Tag nehmen wir Ihre Forschungsarbeiten entgegen und veröffentlichen sie hier.</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist am 12. Januar 2009.</strong></p>
<p>Und: <strong>es gibt zwei parallele Wettbewerbe</strong>. Sie können uns neue Texte mit medizinischem Hintergrund rund um die Steinlaus einreichen. <strong>Zweitens suchen wir neue Erkenntnisse zu ganz neuen Arte</strong>n, Krankheit, Viren und allem, was Ihnen so einfällt – dokumentiert in Textform, mit Bildern oder Filmen. Kurz bevor es losgeht, erklären wir das aber gern nochmal. Bis dahin finden Sie <a href="http://diesteinlaus.wordpress.com/spielregeln/" target="_blank">alle Infos hier.</a></p>
<p>Zur Inspiration gibt es nun aber doch schon den ersten – sehr schönen – Beitrag von Steinlaus-Expertin <strong>Marlene Geselle</strong>. Danke dafür und Ihnen viel Spaß beim Lesen!</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p><em><strong>Kumulation biogener Sedimentpartikel im Verdauungstrakt der Steinlaus bei der Todeszeitermittlung</strong></em></p>
<div id="attachment_278" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-278" title="verdauung" src="http://diesteinlaus.wordpress.com/files/2008/10/verdauung.jpeg" alt="de Gruyter, 2003" width="300" height="273" /><p class="wp-caption-text">Der Verdauungstrakt, die Sammelbezeichnung für die anatomischen Strukturen zwischen Mundhöhle und After. Quelle: nach Waldeyer, A.; Mayet, A.: Anatomie des Menschen. 17. Aufl. Berlin: de Gruyter, 2003</p></div>
<p><em>Die Vorliebe der Steinlaus für biogene Sedimente wie z. B. Stein- oder Braunkohle gegenüber Eruptivgestein erlaubt es unter günstigen Umständen, vom Mageninhalt einer Steinlaus auf den Todeszeitpunkt bei Gewaltverbrechen zu schließen.</em></p>
<p><em>Prof. Dr. Steini Lausanus vom Statistischen Institut für Brikettforschung gelang der Nachweis, dass Braunkohlepartikel nur dann von der Steinlaus verzehrt werden, wenn zwischen dem Tod des Opfers und dem Eintreffen der Steinlaus nicht mehr als 15 Minuten vergangen sind.</em></p>
<p><em>Steinläuse meiden Kohlepartikel auf Menschenhaut, wenn diese mit mehr als 15 Minuten alten Schweißpartikeln kontaminiert sind. Ältere Schweißpartikel in Verbindung mit ganz frischem Menschenschweiß stören die Steinlaus nicht, jedoch führen ausschließlich ältere Schweißabsonderungen zum Missbehagen und zur Weigerung, Kohlepartikel zu verzehren.</em></p>
<p><em>Im Verdauungstrakt der Steinlaus sammeln sich Braunkohlepartikel über einen Zeitraum von zwölf Stunden an, um nach Ablauf dieser Frist komplett ausgeschieden zu werden. Aus der Länge des Verdauungstrakts, der Füllmenge und dem individuellen Appetit der Steinlaus (hier empfiehlt sich ein Beobachtungszeitraum von ca. 7 bis 12 Stunden) kann nicht nur auf die Verweildauer der Steinlaus auf dem menschlichen Körper, sondern auch auf den Todeszeitpunkt geschlossen werden.</em></p>
<p><em>Steinlausbefall ist bei Menschen aller Berufsgruppen und Wohnorte zu beobachten. Hier ist auf die Unterarten steinlausis holzii und steinlausis forellii zu achten, die ihre angestammten Lebensräume nur verlassen, um sich untereinander oder mit der gemeinen Steinlaus zu paaren. Bei Mischformen muss mit einer Beobachtungszeit von bis zu 17 Stunden gerechnet werden, um verlässliches Datenmaterial zu erhalten.</em></p>
<p>(Von Marlene Geselle, 21.10.08)</p>
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