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	<title>stockstadt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/stockstadt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "stockstadt"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 05:16:14 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Die Stat-Verteidigungslinie]]></title>
<link>http://renegadenation.wordpress.com/2009/11/23/die-stat-verteidigungslinie/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 18:43:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörg Heléne</dc:creator>
<guid>http://renegadenation.wordpress.com/2009/11/23/die-stat-verteidigungslinie/</guid>
<description><![CDATA[Orte, deren Name wie Darmstadt ursprünglich auf die Silbe -stat endeten, sind relativ selten, zumind]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Orte, deren Name wie Darmstadt ursprünglich auf die Silbe <em>-stat</em> endeten, sind relativ selten, zumindest verglichen mit Orten, die auf <em>-heim</em> oder<em> -hausen</em> enden.</p>
<p>Auffällig ist, dass nördlich einer gedachten Linie <em>Königstädten &#8211; Stockstadt </em>bis zum <em>Main</em> kein einziger Stat-Ort zu finden ist, sich südlich davon aber ein Stat-Ort an den nächsten reiht.</p>
<p>Zur Verdeutlichung hier mal eine Skizze:<a href="http://renegadenation.wordpress.com/files/2009/11/statneu1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-81" title="Stat-Orte in Südhessen" src="http://renegadenation.wordpress.com/files/2009/11/statneu1.jpg" alt="" width="600" height="705" /></a><br />
<em>(Anmerkung: die Skizze beinhaltet Orte, die heute nicht mehr existieren und nur aus Dokumenten bekannt sind, nicht jedoch aus archäologischen Funden, weshalb ihr genauer Standort nicht zu ermitteln ist und nur vermutet werden kann. Ober-Ramstadt und Klein-Umstadt sind &#8211; obwohl Stat-Orte &#8211; nicht in der Skizze verzeichnet, da sie wahrscheinlich erst später in Anlehnung an Nieder-Ramstadt bzw. Groß-Umstadt entstanden sind.)</em></p>
<p>Diese auffällige Häufung wird üblicherweise auf zwei Arten erklärt:</p>
<p>Entweder, so die eine These, handelt es sich um eine sogenannte Nestbildung, d.h. ein Ort beeinflusst den Namen des Nachbarorts. Wenn also ein Ort Eberstadt heißt, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nachbarort ebenfalls auf -stadt endet.</p>
<p>Oder man versucht einen Zusammenhang mit dem <em>Wildbann Dreieich</em> herzustellen, entlang dessen Südgrenze sich etwa die Hälfte aller hessischen Stat-Orte südlich des Mains entlangziehen, eine Kette von Stat-Orten, die von<em> Stockstadt am Rhein</em> bis <em>Stockstadt am Main</em> reicht.</p>
<p>Es ist aber fraglich, ob die Zugehörigkeit zum <em>Wildbann Dreieich</em> die Namensgebung beeinflusst hat, zum einen, weil der Wildbann aus weit mehr Orten bestand, deren Namensgebung keinerlei signifikante Struktur aufweisen, zum anderen existierten die Stat-Orte schon bevor der <em>Wildbann Dreieich</em> eingerichtet wurde.</p>
<p>Die Theorie der Nestbildung wird aber eben durch die wie an einer Perlenschnur angereihten Stat-Orte zwischen <em>Stockstadt am Rhein</em> und<em> Stockstadt am Main</em> widerlegt.</p>
<p>Ich hätte eine andere Idee:</p>
<p>Sieht man sich die Stat-Orte genauer auf der Karte an, fällt auf, dass sie bis auf wenige Ausnahmen eine Struktur haben.</p>
<p>Da sind zum einen die vier Orte Königstädten, Wallerstädten, Otterestat und Weiterstadt. Sie ziehen sich im Halbkreis um Groß-Gerau, einem ehemaligen Römerkastell, das sicher auch unter den Franken noch große Bedeutung hatte. Die Stat-Orte kreisen Groß-Gerau regelrecht ein mit einer &#8220;offenen Flanke&#8221; in Richtung Frankfurt (und einem großen, absolut &#8220;Stat-freiem&#8221; Gebiet). Waren diese vier Orte also vielleicht Vorposten von Groß-Gerau während des Vorstoßes der Franken nach Südhessen?</p>
<p>Eine ähnliche Struktur ist bei Bürstadt, Bobstadt und dem nur zu vermutenden Hochstätten zu erkennen, die dann als Vorposten von Worms zu erklären wären. Umstadt, Kleestadt und Langstadt könnten diese Funktion für Dieburg erfüllt haben. Darmstadt, Mix-/Moxstadt und Hochstädten liegen entlang der Bergstraße und dienten eventuell deren Schutz.</p>
<p>Am auffälligsten ist aber die Linie Stockstadt am Main &#8211; Nieder-Ramstadt, fünf (rechnet man das nur zu vermutende Engelstat hinzu sogar sechs) Stat-Orte riegeln dort den Zugang zu Südhessen regelrecht ab. Es ist kaum zu bezweifeln, dass diese Orte nach strategischen Gesichtspunkten angelegt wurden und nicht etwa an solchen Dingen wie die Fruchtbarkeit des Bodens oder politischen Verwaltungsstrukturen ausgerichtet sind. Das spricht doch sehr für eine militärische Bedeutung.</p>
<p>Wenn die Stat-Orte militärische Bedeutung hatten, dann stammen sie alle aus der Zeit des Fränkisch-Alamannischen-Konflikts, vielleicht noch aus Chlodwigs Zeiten (gest. 511).</p>
<p>Einzig die auffällige Lücke zwischen Stätter-/Staderstat und Groß-Umstadt wäre dann noch rätselhaft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verirrt auf dem Kühkopf (12,2 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2009/09/19/verirrt-auf-dem-kuhkopf-122-km/</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 21:03:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2009/09/19/verirrt-auf-dem-kuhkopf-122-km/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwie ist im Moment so ein bisschen der Wurm drin&#8230; Auch zwei Tage nach der bisher ersten u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwie ist im Moment so ein bisschen der Wurm drin&#8230;<br />
Auch zwei Tage nach der bisher ersten und einzigen Tour der Woche hatte ich wenig Drang, loszulaufen, war desinteressiert, gleichgültig, irgendwie mit anderen Dingen beschäftigt.<br />
Pfff, laufen&#8230;</p>
<p>In so einer Situation kommt dann aber immerhin die Routine durch: Ich mach´ das jetzt schon so lange, dass ich auch trotz Motivationsloch starte.<br />
Hat nichts mit Spaß an der Sache oder irgendsonem blödsinnigen &#8220;Laufen ist Lebensqualität, das brauch ich&#8221;-Gewäsch zu tun, sondern ist ganz einfach Gewohnheit.<br />
Dienst nach Vorschrift, auch wenn man einem gerade nicht wirklich danach ist und man sich nichts davon verspricht&#8230;</p>
<p>So ist es dann auch heute.<br />
Laufen?<br />
Hmphfffjoaa, ach, was soll´s, ok. </p>
<p>Von Zuhause?<br />
Nö, kein´ Bock.</p>
<p>So´n bisschen Anderswo?<br />
Ja, ok, aber zum Planen bin ich zu desinteressiert.<br />
Also such´ ich mir schnell was raus, wo ich nicht planen muss und entscheide mich spontan für den <a href="http://www.kuehkopf.de/">Kühkopf</a> &#8211; ist ´ne Insel, ich kenn´ mich ganz gut aus, wenn ich da einmal rundrum renne sind das vielleicht 16 km und ich kann nix falsch machen.<br />
Vielleicht wird´s ja sogar noch ganz hübsch&#8230;</p>
<p><!--more--><br />
Ich komme spät los (wenn man sich nicht besonders drauf freut, ist es relativ leicht, sich zu vertrödeln), muss unterwegs wegen einen ordentlich Umweg in Kauf nehmen weil die B426 vollgespert ist (naaaa suuuper, das geht ja ganz doll los&#8230;), und komme deshalb viel zu spät beim Start auf dem Parkplatz an der Stockstädter Altrheinbrücke an.<br />
18:40 Uhr, weniger als eine Stunde bis Sonnenuntergang &#8211; da kann das Licht eigentlich nicht mehr für 16 km reichen, aber mir ist ja alles so ein bisschen egal.<br />
Also lauf ich halt einfach los, hoch auf die Brücke über den brackigen Altrhein, dann halblinks zum Hof Guntershausen.<br />
Wird schon irgendwie klappen, und wenn nicht wird´s halt unterwegs dunkel.<br />
Pfft.</p>
<p>Relativ hohes Tempo, also wollte ich´s schnell hinter mich bringen.<br />
So schnell wie letztes Jahr bin ich lange nicht, aber es tut trotzdem (oder gerade deshalb) ein bisschen weh, über die alten, unebenen Asphaltwege des Naturschutzgebiets zu hetzen.</p>
<p>Zwischen den alten Hofgebäuden von Guntershausen hindurch in die riesenhaften Brachwiesen, die das Innere der Insel dominieren (Radweg 24).<br />
Extrem diesig, prächtig untergehende Sonne von links, deren Strahlen sich um Dunst und den Gräserspitzen fangen, Weite, links und rechts des Weges die Apfelbaumallee, alle paar Meter ein altes, knorriges Apfelbäumchen mit Infotafel, auf der zu lesen ist, welche alte Apfelart hier wächst.<br />
Es gäbe Tage, da würd´ ich mich drüber freuen, wie schön das hier gerade ist.<br />
Heute nicht.<br />
Heute renne ich einfach, und meine Beine tun ein bisschen weh, und ich mach´ Dienst nach Vorschrift. </p>
<p>Ein halber Kilometer durch die Wiesen, dann erreiche ich die erste Abzweigung, biege spontan links ab.<br />
Verkürzt die Strecke (wegen dem schwindenden Tageslicht und so) und ich bin hier noch nie gelaufen, also warum nicht? </p>
<p>Mehr untergehende Sonne, mehr Brachwiese, mehr Apfelbäumchen, mehr hohes Tempo, mehr muckende Beine und kurzer Atem.<br />
Anderthalb Kilometer, dann kommt ein Waldstreifen samt Kreuzung.<br />
Ich biege rechts auf den Nachtigallenweg ab.<br />
Bin mir ziemlich sicher, dass der nordwärts geht, um einen See rum und dann irgendwie auf den Haubentaucherweg, der einmal ganz um die Insel führt, da will ich hin. </p>
<p>Hier ist Schluss mit Asphalt, stattdessen ein Pfädchen auf einem uralten Deich durch den dichten Urwald des Naturschutzgebiets.<br />
Nach ein paar Minuten kommt tatsächlich ein See in Sicht, oder besser ein großer, brackiger Sumpftümpel, bedeckt von Entengrütze und umrahmt von wildwucherndem Auwalddschungel.<br />
Der Weg führt links dran vorbei, dann weiter nordwärts.</p>
<p>Aber nicht direkt auf den Haubentaucherweg, wie ich es in Erinnerung habe.<br />
Stattdessen biegt und windet er sich ein bisschen.<br />
Das macht´s kompliziert, denn das hier ist wirklich urwald &#8211; alles sieht ein bisschen gleich aus, und wenn die Sonne so tief steht wie heute abend, dann kann man einfach keine Himmelsrichtungen mehr bestimmen.<br />
Und wenn man dann auch noch nicht so wirklich an der Richtung interessiert ist und außerdem nach Nordosten läuft, anstatt nach Nordwesten, wie man glaubt&#8230;.</p>
<p>Mein Richtungssinn versagt vollends, ich ignoriere die richtige Abzweigung nach links, weil ich mir todsicher bin, dass es da nach Süden geht, wo ich doch eigentlich nach Nordwesten will und folge stattdessen dem Weg.<br />
Der geht übrigens nach Nordosten.<br />
In genau die entgegengesetzte Richtung, die ich will&#8230;</p>
<p>Aber wie gesagt, das merkt man hier drin nicht so leicht, also renne ich einfach immer weiter geradeaus, den schmalen Pfad auf dem kleinen Deich entlang, durch den undurchdringlichen Urwald. Hin und wieder passiere ich mal ein uraltes Stauwehr oder einen weiteren Sumpftümpel, aber ansonsten gibt´s keine Anhaltspunkte. </p>
<p>Natürlich wird mir irgendwann klar, dass ich offensichtlich nicht da bin, wo ich eigentlich hin will. Rechts sollte irgendwann mal der Altrhein auftauchen, vielleicht sogar die Schwedensäule auf der Knoblochsaue, und ein paar Wiesenpassagen hatte ich eigentlich auch erwartet.<br />
Stattdessen: Urwald, Urwald, Urwald. </p>
<p>Na gut, renn´ ich halt weiter, ohne die geringste Ahnung, wo das hier hinführt.<br />
Wird schon irgendwo rauskommen. </p>
<p>Tut´s auch.<br />
Fast 2 km nach dem größeren Tümpelteich erreiche ich eine Kreuzung an einem Asphaltweg.<br />
Kommt mir vage bekannt vor, aber ich kann sie einfach nicht einordnen.<br />
Selbst der Wegweiser hilft mir nicht viel, links geht´s zu einer Einkehrmöglichkeit, rechts zu einem Infopunkt.<br />
Aber die die einzige Stelle, wo so ein Wegweiser stehen könnte, ist im eigentlich Ostteil der Insel, und ich bin mir immer noch ziemlich sicher, dass ich die ganze Zeit nach Westen gelaufen bin.<br />
Hmmm. Seltsam&#8230;</p>
<p>Rechts ist in vielleicht 200 m. der Waldrand zu erkennen, dahinter Wiesen. Ich lauf´ mal hin, dort im Offenen werde ich mich besser orientieren können.</p>
<p>Das klappt, als ich aus dem Wald raus bin, erkenne ich links vorne jenseits der Wiesen Guntershausen. </p>
<p>&#8220;Vollkommen unmöglich&#8221;, denke ich mir, &#8220;ich bin doch im Westteil der Insel, da vorne muss eigentlich das Rheinufer sein&#8221;.<br />
Ist es aber nicht.<br />
Ich bin im Ostteil des Kühkopfes, und damit die letzten Kilometer in genau die falsche Richtung gelaufen.<br />
Na prima!<br />
Aber wenigstens bin ich wieder orientiert.</p>
<p>Die Runde um die Insel ist damit gestorben, das wären von hier immer noch 12 oder 13 km, und die Sonne geht in ein paar Minuten unter.<br />
Deshalb entschließe ich mich, von hier aus die Insel zu verlassen und nach Erfelden zu laufen, um von dort aus dann dem Altrheinufer zurück nach Stockstadt zu folgen. Nicht unbedingt die schönstmögliche Strecke, aber unkompliziert.<br />
Das reicht für heute. </p>
<p>Zurück in den Wald, zur Kreuzung an der ich eben rausgekommen bin, dort biege ich rechts ab. Schmaler Pfad, auf dem Deich durch den Urwald, alles wie gehabt.<br />
Aber dieses Mal unmarkiert.<br />
Nicht dass das noch einen Unterschied macht. </p>
<p>Nach ein, zwei Minuten weiss ich schon wieder nicht genau, wo ich hinlaufe. Ist aber egal, Abzweigungen gibt´s keine, also folge ich dem Weg so lange, bis er an einer Hütte auf einen Querweg stösst.<br />
Auch die kommt mir vage bekannt vor, und mit Hilfe zweier Spaziergänger mit Hund, gelingt es mir, die Stelle zu identifizieren:<br />
Rhein-Neckar-Weg bzw. Riedlinie am Ostrand der Insel, war ich schon mal.<br />
Rechts geht´s nach Guntershausen, links zum Forsthaus.<br />
Ich laufe links.<br />
Weg auf Deich durch den Urwald, inzwischen allerdings schon ziemlich finster.<br />
An der Abzweigung zum Forsthaus vorbei, dann die nächste rechts, durch die Wiesen im Nordosten der Insel bis zur Erfelder Fußgängerbrücke, auf der ich den Altrhein überquere. </p>
<p>Inzwischen tut mir alles ordentlich weh, bin das Tempo einfach nicht gewöhnt. Ist mir aber egal, ich lauf´ trotzdem nicht langsamer weiter. </p>
<p>Von der Brücke runter ans Erfelder Altrheinufer, dort rechts auf den Fußweg neben dem Altrhein nach Osten.<br />
Links Erfelden, rechts der Althrein, geradeaus Asphalt.<br />
Unkompliziert. </p>
<p>Mehr als ein Kilometer, am Althrein aus Erfelden raus, bis kurz vor die große Strassenkreuzung, an der die B44 durchführt.<br />
Eigentlich müsste ich da geradaus auf den Weg neben der 155, der nach Stockstadt führt.<br />
Aber kurz vorher geht rechts ein schmaler Weg in die Wildnis ab, der weiter dem Altrheinufer folgt.<br />
&#8220;Hm,&#8221; denk ich mir, &#8220;viellicht komme ich auf dem ja schneller nach Stockstadt ohne an der Strasse laufen zu müssen&#8221;. </p>
<p>Also probier´ ich ihn aus.<br />
Vielversprechend, zumindest auf den ersten paar hundert Metern.<br />
Dann erreiche ich die Stelle, wo der Schwarzbach in den Altrhein mündet.<br />
Da ist Sense, denn Stockstadt liegt hinter dem Bach, und der ist zu breit um rüberzuspringen. </p>
<p>Pfff, dann eben nicht.<br />
Genervt folge ich dem Weg weiter, der nun nicht mehr dem Altrhein sondern dem Schwarzbach folgt, unter zwei Brücken durchführt, und schließlich nach einem ordentlichen Bogen im Erfelder Gewerbegebiet rauskommt, genau dirt wo ich ursprünglich sowieso vorbeigekommen wäre (bloss eben ohne den doofen Umweg).<br />
Das nervt mich. </p>
<p>Von hier aus ist´s dann wirklich ganz einfach: Radweg am Rand der K155, nicht hübsch aber einfach und eben, angesichts der Tatsache, dass es gerade Nacht wird und keine Lust mehr habe, ist das gar nicht so übel.</p>
<p>1,5 km, bis nach Stockstadt rein, dann rechts über den Winterdeich an den Sportplätzen zurück zum Parkplatz an der Altrheinbrücke und fertig. </p>
<p>Hrm.<br />
Hat nicht so richtig gut getan.<br />
Zuwenig Spaß, zuviel verirrt, zuviel Tempo, das bin ich nicht gewöhnt.<br />
Kopf ist deswegen nicht freier geworden, und ehrlich gesagt ärgert´s mich im Nachhinein sogar noch ein bisschen, dass ich so eine schöne Umgebung wie den Kühkopf an so einen Lauf verschwendet habe.<br />
Hmpf.</p>
<p>Strecke: 12,2 km<br />
Zeit: 1:06 h (11,09 km/h bzw. 5:25 min/km)<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 38,28% (4,67 km von 12,2 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/09/verirrt-auf-dem-kuhkopf.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/09/verirrt-auf-dem-kuhkopf.jpg?w=150" alt="Verirrt auf dem Kühkopf" title="Verirrt auf dem Kühkopf" width="150" height="109" class="alignnone size-thumbnail wp-image-6367" /></a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[HEUTE ABEND:]]></title>
<link>http://crookedshoes.wordpress.com/2009/03/07/heute-abend/</link>
<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 01:32:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>crookedshoes</dc:creator>
<guid>http://crookedshoes.wordpress.com/2009/03/07/heute-abend/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-449" title="l_cf61096544b040fc90f610e58808f816" src="http://crookedshoes.wordpress.com/files/2009/03/l_cf61096544b040fc90f610e58808f816.jpg" alt="l_cf61096544b040fc90f610e58808f816" width="400" height="566" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meditatour zwischen Crumstadt und Stockstadt (13,4 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2008/11/06/niemandsland-zwischen-crumstadt-und-stockstadt-134-km/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 20:29:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2008/11/06/niemandsland-zwischen-crumstadt-und-stockstadt-134-km/</guid>
<description><![CDATA[Heute war wieder einer von diesen deprimierend drögen Herbsttagen, die ich so richtig hasse: Dichte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute war wieder einer von diesen deprimierend drögen Herbsttagen, die ich so richtig hasse:<br />
Dichte Bewölkung/Hochnebel, durch die nicht der Hauch eines Sonnenstrahls drang, deshalb war´s selbst um die Mittagszeit so trüb und dunkel, dass die Autos mit Licht unterwegs waren. Alles grau in grau, furchtbar demotivierend. Dazu regte sich kein Lüftchen, es war kalt aber auch irgendwie dumpf -Un après-midi de plomb (um mal den Titel eines <a href="http://www.bedetheque.com/fiche-9289-BD-Colere-noire-Un-apres-midi-de-plomb.html">obskuren frankobelgischen Comics</a> zu plagiarisieren. Die Deutsche Übersetzung lautet übrigens &#8220;Ein Nachmittag wie Blei&#8221;&#8230;).<br />
Schönes Laufwetter sieht anders aus. </p>
<p>Aber drücken wollte ich mich auch nicht, schließlich war schon Donnerstag und ich hatte erst eine Tour diese Woche. Also beschloss ich stattdessen, es mir heute so richtig dreckig zu geben. </p>
<p>Und zwar so:<br />
In meinem Laufnetz klaffte seit Monaten eine etwas größere Lücke mitten im plattesten Ried, zwischen Crumstadt, Stockstadt, Biebesheim und Allmendfeld. Bisher hatte ich mich nie so richtig motivieren können, die mal zu schliessen, denn da unten gibt es fast nichts: Flach wie ein Bügelbrett, ein paar einsame Landstrassen und einsamere Aussiedlerhöfe, dazwischen nur Rübenäcker:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/11/die-lucke-im-ried.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/11/die-lucke-im-ried.jpg" alt="die-lucke-im-ried" title="die-lucke-im-ried" width="400" height="290" class="alignnone size-full wp-image-2201" /></a><br />
<em>Ganz recht, werte Leser &#8211; das Spannendste, was Google Earth im fraglichen Gebiet anzuzeigen hat, ist eine Verdichterstation&#8230;</em></p>
<p>Das mag an einem freundlichen Sommertag noch ganz hübsch sein (wenn auch nicht so richtig doll spannend), aber an einem halblichtigen, dunstigen, kalten, bleigrauen Depri-Novembernachmittag wie heute ist es da draussen ungefähr genauso heiter und erbaulich wie auf einem Begräbnis.<br />
Brrrr.</p>
<p>Aber andererseits: An so einem furchtbaren Tag bewusst durch die graue Einöde zu laufen, das klang irgendwie auch wieder ganz faszinierend. Vielleicht ja mal eine interessante, ja vielleicht sogar eine läuternde, Erfahrung&#8230;<br />
(Ausserdem fiel mir eh nix Besseres ein <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). </p>
<p><!--more--><br />
Folgerichtig: Am mittleren Nachmittag gut einmummelt, rein ins Auto, und westwärts ins Ried getuckert, bis ins neblig-graue Crumstadt, das bereits in angemessener Tristesse unter dem gewaltigen, finster bleifarbenen Himmel kauerte.  </p>
<p>Start in der Rathausstr. Von hier aus ein bisschen durch den Ort, erst südwärts die Rathausstr., dann rechts in die Karlsbader Str.<br />
Wohngebiet, rechts etwas älter, links etwas neuer, sah ungefähr <a href="http://www.panoramio.com/photos/original/8591304.jpg">so</a> aus, nur nicht so freundlich.<br />
Nach etwas über 300 m., an der Strasse &#8220;Am Lohrrain&#8221; dann rechts und aus Crumstadt hinaus in die Felder. </p>
<p>Wow. Das war wirklich trostlos heute, fast so trostlos, wie ich es erwartet hatte.<br />
Ein Welt aus leeren, wuchtigen, menschenfeindlichen Flächen: Oben ein gewaltiger, tiefhängender grauer Himmel, der einen regelrecht niederdrückte, ja beinahe erschlug. Links und rechts braune Stoppeläcker im fahlen Halblicht, scheinbar bis in die Unendlichkeit (die liess aber auch nicht lange auf sich Warten, denn aufgrund der Wetterlage verlor sich die Fernsicht nach ein, zwei Kilometern im milchig-finsteren Dunst).<br />
Kurz hinter Crumstadt, wahrscheinlich auf dem Verlauf einer alten Neckarschleife, gab´s noch ein paar Bäume, an denen sich das imgrauen Nichts herumirrende Auge noch ein bisschen festhalten konnte, doch die waren bald passiert &#8211; und dahinter wurde es leer.</p>
<p>Hier war´s kalt und deprimierend und einsam &#8211; aber irgendwie gefiel´s mir.<br />
Wenn man sich darauf einlässt, einsam und verloren in die graue Leere zwischen den Orten zu laufen, ist es eigentlich sogar recht befreiend. Normalerweise versuche ich ja immer ganz bewusst zu laufen, mit allen Sinnen zu Erleben, Augen und Ohren offen zu halten.<br />
Heute war das genaue Gegenteil angesagt: Ohne äußere Stimuli versank ich schnell in mir selbst, liess das Bewusstsein nach innen gleiten, während mein Körper und das Unterbewusstsein sich ohne Aufsicht ums Laufen kümmerten.<br />
Vorteil: Ein bisschen wie Meditation<br />
Nachteil: Man erlebt nicht viel von der Umgebung. Aber da gab´s ja eh nichts zu erleben, zumal ausser mir hier draussen offensichtlich keine Menschenseele unterwegs war. </p>
<p>So ging´s erstmal 2,5 km über holprige, verschlammte Landwirtschaftswege, bis an die K154 vom Philippshospital. Dort links, an einer Ampel über die B44 und weiter in Richtung Stockstadt, vor dem Ortseingang jedoch links, und auf weiteren holprigen verschlammten Landwirtschaftswegen zwischen Äckern und der Rückseite eines grauen, tristen Gewerbegebiets nach Süden, und schließlich auf dem Odenwaldring außerhalb des Ortes (kein Seitenstreifen, kein Radweg) bis an die quer verlaufende K153 (von Stockstadt nach ääääh, offensichtlich nach nirgendwohin, die endet irgendwo weiter westlich einfach in der K151). </p>
<p>Kurz rechts, dann wieder links, weiter nach Süden. Offiziell auf der Riedlinie (blauer Kreis), aber viele Markierungen waren nicht zu sehen &#8211; hier draussen gibt´s einfach wenige Bäume, Zäune oder Pfosten, an denen man Marker anbringen könnte. Ansonsten alles beim Alten: Links Äcker (und die B44), rechts Äcker (und das geduckte, graue Stockstadt &#8211; heute war aber irgendwie auch alles grau&#8230;), im Kopf Zen. </p>
<p>An der Waldmühle (die bei schönerem Wetter und größerer Aufmerksamkeit möglicherweise ein hübsches, altes, freistehendes historisches Gebäude ist) über die graubraune Modau, direkt danach links und auf einem Feldweg am schilfigen Ufer des Fanggraben ein Stück nach Osten (weiterhin Riedlinie, glaube ich &#8211; Marker waren keine da). Nach 600 m. wieder rechts, wieder mal rein in die Äcker, auf denen hier bräunliche Spargelbüsche standen und es nach Maggi roch (Liebstöckel-Plantage?). </p>
<p>Laaaange Gerade nach Süden, geradewegs auf ein riesiges Hochregallager am Nordostrand des Biebesheimer Industriegebietes zu, das von geradezu exquisit monströser Hässlichkeit war &#8211; ein gewaltiger, disharmonischer Block, gestrichen in vier verschiedenen Grautönen, die das bisschen Tageslicht regelrecht aufzufressen schienen.<br />
Wer das geplant und gebaut hat muss ein wahrer Meister des Grässlichen sein&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach 800 m. erreichte ich den Brunnenweg, bog links ab, überquerte die B44 auf einer Brücke, und lief dann ein paar hundert Jahre geradeaus, ostwärts durch die Äcker. Das Halblicht hatte sich inzwischen erst in Drittellicht, dann in Viertellicht gewandelt, denn aufgrund der undurchdringlichen tiefen Wolkendecke setzte die Dämmerung schon lange vor Sonnenuntergang ein &#8211; es wurde allmählich dunkel.<br />
Machte mir aber nicht viel aus, schließlich änderte sich kaum was (lediglich die unansehnlichen Biebesheimer Industrieanlagen weit rechts wurden hübscher, weil diverse helle Flutlichter angingen und alles stimmungsvoll ausleuchteten). </p>
<p>Ich passierte ein oder zwei einsame Bauernhöfe im Nichts (Karlshof?), die bis auf einen hysterisch keifenden Zwingerhund verlassen wirkten, wandte mich nach insgesamt fast 1,7 km schnurgeradeaus schließlich nach links, und lief bis zum Modauufer an der Hahnlachmühle (keine Ahnung, ob die auch hübsch ist, war schon zu dunkel und ich war zu sehr im Tran). Rechts, am Flussufer entlang weiter nach Osten, nach 300 m. über die K151, dann nach weiteren, vollkommen ereignislosen 700 m. auf einer kleinen Fugängerbrücke beim Birkenhof über die Modau, und von nun an nach Norden. </p>
<p>Inzwischen fast schon Nacht, links des hellgrau schimmernden Betonwegs ein kleines Gehölz mit diversen Tiefbrunnen, rechts weitere nach Maggi riechende Äcker. Nach 750 m. noch ein Schlenker nach rechts, dann wieder links, nun Radweg 25 nach Norden, bis zur Abzweigung vor dem Hof Wasserbiblos, dort links und auf einem asphaltierten Weg unter einer Oberlandleitung in Richtung Crumstadt. Möglicherweise war´s so kurz wieder etwas abwechslungsreicher, mit Hecken, Schrebergärten und einem weiteren Aussiedlerhof (&#8220;Landhof&#8221;), aber so richtig kriegte ich das nicht mit, denn inzwischen war es Rabennacht. </p>
<p>Aber ich hatte es ja auch fast geschafft: Kurz nach dem Landhof eine Linkskurve, dann ziemlich bald rechts und auf der Poppenheimer Str. ins abendlich beleuchtete Crumstadt hinein, geradeaus bis zur Dorfkirche und dem hübschen alten Rathaus, dort wieder links in die Rathausstr. zum Auto.<br />
Und Ende. </p>
<p>Na sowas!<br />
Das war doch tatsächlich eine interessante Erfahrung heute. Wenn man sich drauf einlässt, kann man auch einem abgrundtief drögen Tag im unspektakulärsten Teil des Rieds Einiges abgewinnen &#8211; der Trick besteht einfach darin, sich nicht ständig darüber zu ärgern, dass es nicht wie ein himmelhoch herrlicher Tag im spetkakulärsten Teil der Bergstrasse ist, sondern das Ganze einfach unvoreingenommen mitzunehmen, und sich ggf. in der Leere und Weite treiben zu lassen.<br />
Geht sicher nicht immer, und muss auch nicht immer sein, aber heute war´s eigentlich ganz angenehm.  </p>
<p>Strecke: 13,4 km<br />
Zeit: 1:15 h (10,72 km/h bzw. 5:36 min/km)<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 94,25% (12,63 km von 13,4 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/11/crumstadt-stockstadt1.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/11/crumstadt-stockstadt1.jpg?w=128" alt="crumstadt-stockstadt1" title="crumstadt-stockstadt1" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2208" /></a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stockstadt - Biebesheim (12,7 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2008/01/17/stockstadt-biebesheim-127-km/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 17:38:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2008/01/17/stockstadt-biebesheim-127-km/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es eine gute Idee war, Nemo in letzter Zeit verstärkt mit zum L]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es eine gute Idee war, Nemo in letzter Zeit verstärkt mit zum Laufen zu nehmen. Seitdem er wieder ein paarmal dabeisein durfte, ist er nämlich kaum noch zu bremsen: Sobald ich jetzt in meine Sportklamotten schlüpfe, steht er schon schwanzwedelnd an der Tür, ist ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung und glotzt mich mit seinem erwartungsvoll-durchdringenden &#8220;Hey super, jetzt gehen wir gassijoggen&#8221;-Gesichtsausdruck an.<br />
Egal ob Gassijoggen geplant ist oder nicht&#8230;</p>
<p>Heute war´s zum Beispiel eher nicht geplant: Eigentlich wollte ich die geplanten 12-13 Flachland-Kilometer zwischen Stockstadt und Biebesheim alleine runterreissen. Nemo war schließlich erst vorgestern mitgelaufen, und überanstrengen will ich den kleinen Kerl ja auch nicht.<br />
Also versuchte ich mich unauffällig aus dem Haus zu schleichen, ohne falsche Hoffnungen zu wecken.<br />
Natürlich ohne Erfolg.<br />
Für jemanden, der routinemäßig aus nächster Nähe gebrüllte Kommandos &#8220;überhören&#8221; kann, hat Nemo ein verdammt gutes Gehör &#8211; kaum war ich an der Treppe, stand er auch schon hinter mir, wedelte enthusiastisch und schenkte mir seinen treudoofsten Nimm-Mich-Bitte-Bitte-Mit-Hundeblick.</p>
<p>Soooo lieb.</p>
<p>Und soooo niedlich.</p>
<p>Widerstand zwecklos&#8230;<br />
Deswegen auch heute wieder mit von der Partie: <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2007/09/nemobild-3.JPG">Nemo der Hund</a>.</p>
<p>Heutige Strecke, wie bereits erwähnt, die Felder, Wiesen und Deiche zwischen Stockstadt und Biebesheim, etwas über 12 km, flach, ideale Strecke zum Laufen mit Hund.<br />
Wetter regnerisch, windig, zu warm (Um die 10 Grad).<br />
<!--more--></p>
<p>Start im Westen von <a href="http://www.stockstadt.de">Stockstadt</a>, auf dem Parkplatz an der Altrhein-Halle. Leichter Nieselregen, in der Luft der charakteristische &#8220;Kühkopf/Altrhein-Geruch&#8221; &#8211; leicht modrig, aber nicht wirklich unangenehm.<br />
Wir starteten nach Südosten in die Insel-Kühkopf-Str., bogen jedoch bereits nach wenigen Metern rechts ab, auf dem namenlosen (?) Weg zwischen <a href="http://www.stockstadt.de/freischwimmbad.htm">Freibad</a> und Althreinhalle aus dem Ort hinaus.<br />
Nach 180 m. über den Deich, dahinter Obstwiese (links) und ein Fußballplatz (rechts), nach weiteren 100 m. eine alte Steinbrücke über die Modau, dahinter knickte die Strecke halblinks ab und führte als bequemer Asphaltweg direkt westwärts, vorbei an einer Schrebergartenkolonie in die Felder hinein (mal wieder eine nicht ganz unbekannte Strecke, hier <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/06/gernsheim-kuhkopf-am-rheinufer-163-km/">war ich schon mal im September gelaufen</a>, damals allerdings in entgegengesetzter Richtung). Laut Wanderkarte ist die Strecke mit der gelben 5 markiert, die konnte ich aber nirgendwo entdecken, also orientierte ich mich bis auf Weiteres am roten F des Fasanenwegs, einem der lokalen Kühkopfwanderwege.</p>
<p>Tempo bisher sehr zügig, ich hatte Nemo an der Modaubrücke abgeleint, seitdem stürmte er begeistert vorneweg, ich hielt mit, so gut es ging (ein Unterfangen, das dadurch erleichtert wurde, das ich nicht alle 20 &#8211; 50 m. stehenbleiben und das Bein heben musste). Wetter weiterhin durchwachsen (Nieselregen hatte aufgehört, dafür merklicher Gegenwind), Umgebung ganz nett (rechts die Feuchtwiesen und Auwälder der Königsinsel, links Äcker, Äcker, Äcker), wenig los (ein junger Dalmatiner mit Frauchen, eine Gruppe laut vor sich hinbalzenden Wassergeflügels in 150 m. Entfernung [Gänse? Enten? Ich weiss es nicht).</p>
<p>Etwa 1 km. weiter links ein paar zugewucherte Teiche, dann das Naherholungsgebiet am &#8220;<a href="http://www.stockstadt.de/grillhuette.htm">Rodelberg</a>&#8220;, Parkplatz, Grillhütte und die namensgebende Erhebung, die eigentlich nur ein kleiner, unspektakulärer Hügel ist (aber wo will man hier im Flachland sonst rodeln?). Dahinter war der Asphaltweg zu Ende, stattdessen nun grasiger Feldweg, der aber trotz Schlamms überraschend gut laufbar war, und zwischen Königsinsel und Ackerland unbeirrt nach Südwesten führte (Markierung wie gehabt: Rotes F).</p>
<p>Dem folgten wir dann eine ganze Weile. Nach 600 m. machte er einen kleinen Knick von der Königsinsel weg nach Südosten, bog jedoch gleich darauf wieder nach rechts in die ursprüngliche Richtung. Weg nun noch etwas provisorischer, schlammiger, grasiger, aber immer noch gut laufbar, zudem weiterhin mit dem roten F markiert, war also richtig.</p>
<p>Immer weiter nach Südwesten. Links weiterhin Äcker und Wiesen, dahinter in der Ferne Biebesheim, rechts nun direkt der Deich vor der Königsinsel. Alles wie ausgestorben, bis auf einen einzelnen Feldhasen (dessen Verfolgung Nemo nach wenigen Schritten aufgrund mangelnder Geschwindigkeit und meiner Ermahnung zu gutem Benehmen aufgab) rührte sich hier nix, also liefen wir zügig und konzentriert durch.<br />
Nach 1,3 km. ging es schließlich erst ein paar Meter nach rechts auf die Dammkrone hoch, die dann noch 200 m. geradeaus bis auf den gut gepflegten Fuß/Radweg auf dem Königsamm. Hier links, nun direkt nach Süden, an einem kleinen Wäldchen und dem <a href="http://www.meinestadt.de/biebesheim-am-rhein/tourismus/pix?id=154647">Auwörth-Haus</a> vorbei bis zur Wegkreuzung am Ende des Wäldchens, an der Jost und ich vor knapp zwei Wochen <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/01/05/biebesheim-west-122-km/">aus südlicher Richtung kommend</a> schon mal vorbeigelaufen waren. Wie damals ging´s hier auch heute nach Osten, vom Deich runter auf den matschigen, mit tiefen Pfützen übersäten Wirtschaftsweg, der mit der gelben 3 markiert ist.</p>
<p>Kurze Pause, um Nemo ein bisschen was aus einer Schlammpfütze trinken zu lassen, dann ging´s weiter, 250 m. ostwärts, dann 400 m. nach Süden, schließlich am Ende einer Baumreihe wieder links nach Nordosten, vorbei an der bewaldeten Seengruppe der &#8220;großen Bütt&#8221;.</p>
<p>Auch hier waren Jost neulich entlanggelaufen, und nach ein 600 Metern nach rechts in Richtung einer frei stehenden Scheune abgebogen.<br />
Heute liefen Nemo und ich stattdessen geradeaus weiter. Nach weiteren 400 m. eine von alten Bäumen gesäumte Brücke über einen ausgetrockneten Kanal (wohl die &#8220;<a href="http://www.meinestadt.de/biebesheim-am-rhein/tourismus/pix?id=154651">Lusthäuser Brücke</a>&#8220;), gleich dahinter der Anfang des langgezogenen, halbmondförmigen Naturschutzgebietes &#8220;Schmalwert&#8221; rechts des Weges, dem wir einfach immer weiter folgten.<br />
Sah eigentlich nicht besonders spektakulär aus, offen Feuchtwiese mit ein paar windschiefen knorrigen Bäumen, dazwischen hin und wieder ein dürres Maisfeld &#8211; aber hey, besser als noch mehr Stoppeläcker war´s allemal.</p>
<p>350 m. hinter der Brücke teilten sich der asphaltierte Wirtschaftsweg und die Strecke der gelben 3, wir hielten uns natürlich an die Markierung und liefen deshalb halbrechts auf einen weiteren grasigen Trampelpfad, der mehr als 1,5 km am Nordrand des NSG nach Osten/Süden führte, und schließlich wieder in einen asphaltierten Wirtschaftsweg mündete, über den wir erst ein Reitgelände, wenig später dann die <a href="http://www.biebesheim.de/hallen.htm">Rheinhalle</a> am Nordrand von <a href="http://www.biebesheim.de/">Biebesheim</a> erreichten (auch hier waren Jost und ich neulich vorbeibekommen, wenn auch etwas weiter westlich).</p>
<p>Ab hier musste Nemo dann an die Leine, denn es ging auf der Fahrstrasse weiter, genauer gesagt auf dem Neuen Weg, dem wir nach links folgten und über einen 900 m. langen Bogen schließlich die Landstrassenkreuzung am nördlichen Biebesheimer Ortsausgang erreichten.</p>
<p>Ursprünglich hatte ich vorgesehen, hier geradeaus weiterzulaufen, auf der &#8220;Brücke Nord&#8221; die Bahntrasse zu überqueren und dann der Riedlinie nordwärts zurück Stockstadt zu folgen.<br />
Dummerweise stellte sich vor Ort heraus, dass das kaum gehen würde, denn die &#8220;Brücke Nord&#8221; ist eine reine Autobrücke. Statt Seitenstreifen oder Fußgänger-/Fahrradweg gibt´s hier nur Leitplanke &#8211; Fahrbahn &#8211; Gegenfahrbahn &#8211; Leitplanke, das war mir zu riskant, gerade mit dem Hund an der Leine.</p>
<p>Dann eben anders. Kurz zurück, dann gleich rechts, auf einen unmarkierten (und ungepflegten Feldweg), der parallel zur Landstrasse von Stockstadt nach Biebesheim (K163) nach Norden führt. 700 m. durch den Schlamm, dann endete der Feldweg, also mussten wir nach rechts und direkt an der Strasse weiter &#8211; nicht wirklich angenehm, aber immerhin gab´s <em>hier</em> einen Seitenstreifen, auf dem genug Platz für einen Mann mit Hund ist, außerdem war´s nicht mehr weit: Nach 200 m. überquerten wir ein zweites Mal die Modau, 100 m. weiter erreichten wir bereits den südlichen Anfang von Stockstadt.</p>
<p>Durch den Ort wollte ich nicht unbedingt, deshalb ging´s hier spontan nach links, auf &#8220;Nußwiesendamm&#8221; am Ortsrand entlang nach Nordosten. Bequemer Weg mit nettem Blick auf die Modau und das dahinterliegende Flachland, im Gegensatz zu bisherigen Strecke sehr belebt, vornehmlich andere Hundebesitzer beim Ausführen ihrer Wauwaus und eine erstaunliche Menge anderer Jogger (seltsamerweise war ich der einzige davon, der auf dem Deich lief, alle anderen Jogger waren auf der Strasse daneben unterwegs &#8211; allerdings sahen die meisten von denen ziemlich unfit aus, vielleicht war ihnen der Anstieg auf die Deichkrone hoch zu anstrengend gewesen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Nach mehr als 1,3 km (puh, das zog sich nochmal ganz schön&#8230;) knickten Deich, Modau und Ortsrand auf der Höhe mehrerer Vereinsheime (Vogelfreunde, Kleintierzüchter) nach Nordosten ab, wir folgten.<br />
Noch mal 800 m. (links u.a. eine idyllische alte Steinbrücke über die Modaum rechts ein kleiner Park) geradeaus und wir hatten wieder die Stelle erreicht, wo wir vor einer guten Stunde den erstmalig den Deich in Richtung Königsinsel überquert hatten. Rechts runter, wieder den namenlosen (?) Weg zwischen Altrheinhalle und Schwimmbad entlang, und wir waren wieder beim Auto.</p>
<p>Guter Lauf, trotz Hund ein ordentliches Durchschnittstempo. Landschaft in Ordnung, abwechslungsreicher als erwartet (wenn auch nicht so hübsch wie Wege direkt am Rhein/Altrhein). Wetter ebenfalls tolerabel, teilweise fast schon zu warm (hatte mich relativ dick eingepackt, das war zwischendrin arg stickig), etwas zu feucht (wir waren beide furchtbar eingeschlämmt). Ansonsten alles im grünen Bereich, Verfassung ok, Motivation ok, und der Hund hat wieder mal bestens mitgemacht, was will man mehr?</p>
<p>Strecke: 12,7 km<br />
Zeit: 1:15 h (= 10,16 km/h bzw. 5:54 min/km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/01/stockstadt-biebesheim.jpg" title="stockstadt-biebesheim.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/01/stockstadt-biebesheim.thumbnail.jpg" alt="stockstadt-biebesheim.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/21467">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gernsheim - Kühkopf am Rheinufer (16,4 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/06/gernsheim-kuhkopf-am-rheinufer-163-km/</link>
<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 15:30:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/06/gernsheim-kuhkopf-am-rheinufer-163-km/</guid>
<description><![CDATA[Ein Blick auf die bisher hier gebloggten Läufe ins nördlich-zentrale Ried zeigt, dass sie praktisch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Blick auf die bisher hier gebloggten Läufe ins nördlich-zentrale Ried zeigt, dass sie praktisch zwei &#8220;Arme&#8221; bilden (einen auf der Achse Pfungstadt-Kühkopf, einen auf der Achse Alsbach/Bickenbach-Gernsheim), die unabhängig voneinander westwärts führen, und zwischen denen jenseits der Bergstrasse eine große Lücke klafft:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/westwartsbisher.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/westwartsbisher.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-194" /></a><br />
Ja wie sieht denn das aus?<br />
Zeit, daran was zu ändern!<br />
Deshalb heute im Programm: Die Schließung der Lücke, oder auch: Von Gernsheim rheinabwärts bis auf den Kühkopf, immer am Ufer entlang.<br />
Los geht´s!</p>
<p><!--more-->Startpunkt wieder mal bei der Fähranlegestelle am Gernsheimer Hafen, bekannt und beliebt aus Läufen wie <a title="Gernsheim - Klein-Rohrheim - Gross-Rohrheim (13,3 km)" rel="bookmark" href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/02/lauf-am-rhein-gernsheim-klein-rohrheim-gross-rohrheim-133-km/">Lauf am Rhein: Gernsheim &#8211; Klein-Rohrheim &#8211; Gross-Rohrheim </a>und <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/09/30/bickenbach-allmendfeld-gernsheim-135-km/"><span style="color:#0066cc;">Bickenbach &#8211; Allmendfeld &#8211; Gernsheim </span></a>.<br />
Wunderschöner Samstagvormittag: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, durchbrochen von ein paar Schäfchenwolken, eine frische, angenehme Brise &#8211; kurzum: Perfektes Laufwetter.</p>
<p>Start gegen 11:30 Uhr. Den baumbewachsenen Boulevard-de-Bar-sur-Aube entlang nach Osten, vorbei am Hafenbecken 1, der Einfahrt zum Industriehafen, und dem alten Aalkutter, der hier als so eine Art Standbild aufgestellt ist, dann links durch den kleinen Europagarten und die Hafenstrasse auf die Mainzer Str. (die zugleich der Rhein-Neckar-Weg ist, Markierung rotes R).<br />
Hier ein ganzes Stück die Strasse entlang nach Norden, durch die gernsheimer Hafen- und Industrieanlage. Links meist ummauertes <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Gernsheim_Hafen_03.jpg">Gelände mit diversen Kränen</a>, Containern, ziemlich vielen Kieshaufen (scheint so, als wäre das eines der Hauptgüter, die hier verschifft werden), und vielen seltsamen siloartigen Trichter-Konstruktion (zum Verladen von Kies auf Lastwagen?), dahinter immer mal wieder der Rhein, breit und dunkelblau. Rechts die vielbefahrene Strasse, dahinter wuchtige <a href="http://www.durstmalz.com/70.html">Industrieanlagen</a>.<br />
Bei schlechtem Wetter wäre das sicher kein besonders schönes Stück gewesen, aber in der milden Herbstsonne wirkte es durchaus interessant, mit einem eigenen, postindustriell-sperrigen Charme.</p>
<p>Nach knapp 2 km hatte ich aber dann doch genug vom Abgase Schlucken direkt an der Strasse, deswegen bog ich auf Höhe des <a href="http://www.gernsheim.merck.de/servlet/PB/menu/1003329/index.html">Merck-Werkes</a> links auf einen großen Parkplatz ein, von dem aus ein Pfad direkt ans Flußufer führte (roch etwas seltsam &#8211; ob das wohl was mit der Chemiefabrik nebenan zu tun hatte?).<br />
Hier weiter, nordwärts, ein ziemlich unspektakuläres Stück Weg, das wohl kaum benutzt wird: Schmal und überwuchert, mit viel ein unkrautigem, niedrigen Bewuchs und nicht so richtig gut in Schuss. Rechts die steile Uferböschung, die zu hoch ist, um darüberzuschauen, links der Rhein und der rheinhessische Uferstreifen mit ein bisschen Landschaft (flach, kiesstrände, dahinter hohe gerade Bäume [Pappeln??]). Markiert ist der Weg nicht, allerdings ist das auch nicht wirklich nötig &#8211; der 200 m breite Fluß, der zufällig direkt daneben fliesst, ist ein recht zuverlässiges Orientierungsmerkmal.</p>
<p>Auf diesem Weg westwärts, der Rheinschleife folgend, vorbei an Biebesheim (von dem man praktisch nichts sehen konnte), bis der Pfad sich nach ca. 1,5 km mit einem breiteren, asphaltierten Weg vereinigte &#8211; ich war wieder zurück auf dem Rhein-Neckarweg (Markierung rotes R).<br />
Auch hier wenig Neues, immer weiter den Rhein entlang. Immerhin war die Landschaft deutlich hübscher geworden, der spärlich-unkrautige Uferbewuchs war saftigen Auwiesen mit schönen, hohen Bäumen gewichen, auf dem anderen Rheinufer zog eine kleine Häusergruppe vorbei (wohl die Siedlung am <a href="http://www.urlaub-in-rheinland-pfalz.de/urlaub-13540-Altrheinsee%20Eich.htm">Eicher See</a>), und rechterhand schimmerten immer mal wieder ein paar Teiche durchs Gestrüpp, die jedoch allesamt mit Schildern zugepflastert waren, die darauf hinwiesen, dass es Pachtgewässer seien, und sich Unbefugte überhaupt ja auf gar keinen Fall auch nur ansatzweise nähern dürfen (hat so ein bisschen was von Goldgräberstimmung: Jeder miefig-piefig Provinzangelverein in der Gegend steckt sich seinen eigenen Claim ab, der daraufhin mittels der großzügigen Verwendung privater Verbotsschielder verzweifelt gegen das Eindringen Fremder gesichert wird. Der Territorialinstinkt des deutschen Spiessbürgers in Reinkultur&#8230;).</p>
<p>Bei Rheinkilometer 466 wurden die Teiche kurz durch einen großen Campingplatz voller Dauercamper ersetzt, die sich hier augenscheinlich häußlich niedergelassen haben, mit allem was so zu einer guten Camper-Idylle dazugehört: Adretten Zäunchen, kleine Vorgärtchen vor den Wohnwagen, aufgezogene Fahnen (Schwarz-Rot-Gold, Star-Spangled-Banner oder auch die Südstaatenflagge, je nach Gusto des Fahnenmastbesitzers), und selbstgemachten Strassenschildern für die Wege zwischen den Wohnwagen, damit auch ja alles seine Ordnung hat.<br />
Ok. Wer´s mag.</p>
<p>Für mich ging es auf jeden Fall weiter den Rhein entlang, der sich inzwischen wieder mehr nordwärts orientierte, vorbei an einem arg großen Containerschiff namens <a href="http://www.binnenschiffe-rheinruhr.de/cms/modules/xcgal/displayimage.php?pid=3670&#38;album=133&#38;pos=7&#38;PHPSESSID=74747927f273935a9da250dcb13b134f">Acropolis</a>, das sich langsam flußaufwärts schob.<br />
Ansonsten wenig Neues: Landschaft weiterhin ein hübscher Mix aus Auwiese und hohen, alten Pappeln, aber sonst wenig Erwähnenswertes.</p>
<p>Na ja, zumindest nicht extern.</p>
<p>Intern sah´s allerdings etwas anders aus: Seit ein paar Tagen hatte ich ja wieder extra Magnesium geschluckt, in der Hoffnung, damit mein angeschlagenes Bein zu stärken.<br />
Tja, war wohl etwas zuviel Magnesium, das meldete sich nun, und wollte raus.<br />
Dazu heute morgen ein großer Becher Kaffee, ein ebenso großer Becher Tee, und jetzt das rhytmische Innereiendurchschütteln vom Joggen, das war dann einfach zu viel, und begann nun, so ca., bei Rheinkilometer 467, sich bemerkbar zu machen: Verdauungsprobleme beim Laufen (oder auch: Durchfall auf der Piste. Yayy!) &#8211; zyklisches Bauchreissen, dazu ein insgesamt sehr ungutes Gefühl, plötzlich wurde der bisher so entspannte Lauf ziemlich unangenehm.<br />
Meine rebellierende Darmflora einfach am Wegesrand abladen war keine Option (sowas mache ich als verweichlichtes Kind der Zivilisation nicht, ich brauch´ da schon eine saubere, bequeme Porzellanschüssel. Ausserdem hatte ich kein Klopapier dabei, und bevor ich mir einen Ausschlag am Hintern hole, weil ich die falschen Blätter zum abwi&#8230; ach, ist ja auch egal), also musste ich wohl oder übel weiter.<br />
Allerdings mit deutlich weniger Spass an der Sache.</p>
<p>Bei Rheinkilometer 468 erreichte ich das Ende des Rheinuferweges am Parkplatz Steinwegsee. Hier ging´s erst kurz rechts ins Landesinnere, dann hinter dem ersten Deich links auf einen kleinen Feldweg (Markierung gelbe 2), der bald darauf etwas abknickte und als kaum noch sichtbarer Trampelpfad ca. 1,5 km über schöne Streuobstwiesen führte (die waren übrigens auch verpachtet und entsprechend beschildert. Kernaussage: &#8220;Finger Weg von unserem Streuobst, du Penner&#8221;).<br />
Schließlich verlor sich der Pfad gänzlich im Gras, aber über die Wiese gelangte ich problemlos zu einer Keuzung auf dem Deich, an der eine Infotafel stand, die verkündete, dass ich nun den Anfang des Naturschutzgebietes <a href="http://www.rp-da.de/nsg/dasnsg.htm">Kühkopf-Knoblochsaue</a> erreicht hatte.<br />
Was gut war, denn genau hier wollte ich ja hin. Weiter nach links in Richtung Althrein, auf dem &#8220;Fasanenweg&#8221; (Markierung F, ausserdem weiterhin gelbe 2). Hier sah´s nun wirklich schon sehr nach Naturschutzgebiet aus, die Auwiesen waren ziemlich naturbelassen, der Bewuchs noch dichter, die Bäume noch höher, und der Weg ziemlich uneben. Nach ein paar hundert Metern wurde er sogar unvermittelt vollkommen von einer riesigen Pfütze versperrt, die eigentlich fast schon ein kleiner Teich war (komplett mit darin lebenden Fröschen) &#8211; hier musste ich kurz durch die Brennesseln am Wegesrand (der dadurch entstandene Schmerz lenkte mich immerhin kurz von meinen weiterhin akuten Verdauungsproblemen ab), dann konnte ich weiter.<br />
Die nächsten km boten viel Natur, die Auwiesen wichen langsam dichten Auwäldern, dazu viele Vögel, allerdings konnte ich nicht so richtig drauf achten, weil ich vor allem damit beschäftigt war, das rumorende Inferno in meinem Unterleib (klingt nach einem schlechten Liebesroman, oder?) unter Kontrolle zu halten, was den größten Teil meiner Willenskraft forderte.</p>
<p>Irgendwann erreichte ich dann endlich die stockstädter Brücke auf den Kühkopf. Rüber, gleich links durch das idyllische <a href="http://www.hofgut-guntershausen.de/">Hofgut Guntershausen</a> (&#8220;Muss. Durchhalten. Nur. Noch. Ein. Kilometer.) mit seinen hübschen alten Häusern, dann auf die lange gerade im Herzen des Kühkopfs (interessant: Da gibt´s einen <a href="http://www.rp-da.de/nsg/apfelsorten/apfelsorten.htm">Apfellehrpfad</a>, ebenfalls sehr hübsch, aber ich hatte keine Zeit für sowas), an der Kreuzung halbrechts bis zum Waldrand, über den letzten Damm, bis zum <a href="http://www.forsthaus-kuehkopf.com/">Forsthaus Kühkopf</a> (auch schön gelegen auf einer Lichtung mitten im Wald), wo die rettende Toilette auf mich wartete.<br />
Aaaah. Geschafft!</p>
<p>Fazit: Die Strecke an sich ist eigentlich recht hübsch, vor allem wenn man erstmal die Industrieanlangen bei Gernsheim hinter sich gelassen hat. Gerade bei Sonnenschein und blauem Himmel macht es schon Spass, am Rhein entlang zu joggen. Insgesamt viel Natur, wenig spektakuläre Sehenswürdigkeiten.<br />
Die Wege sind teilweise nicht ganz ideal zum Laufen weil geschottert oder in nicht ganz so gutem Zustand, aber nichts, was sich nicht bewältigen liesse.</p>
<p>Eigentlich ein lockerer, angenehmer Lauf, dessen zweite Hälfte jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich verkniffen war, was den Gesamtspass deutlich trübte.<br />
Merke: Magnesium in Maßen ist unser Freund, denn es verhindert Krämpfe. Zuviel davon ist aber keine gute Idee, und kann gerade beim Laufen zu unerfreulichen Konsequenzen führen.<br />
Immerhin: Die Lücke zwischen Kühkopf und Gernsheim ist damit geschlossen:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/westwarts2.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/westwarts2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-198" /></a></p>
<p>Strecke: 16,4 km<br />
Zeit: 1:45 h (= 9,37 km/h bzw. ca. 6:24 min/km).<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/gernsheim-nord.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/gernsheim-nord.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-197" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/19917">Interaktive Streckenkarte</a><br />
M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sololauf: Philippshospital - Kühkopf und zurück (13,5 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/09/22/solotour-crumstadt-kuhkopf-und-zuruck-135-km/</link>
<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 16:05:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/09/22/solotour-crumstadt-kuhkopf-und-zuruck-135-km/</guid>
<description><![CDATA[Vorgestern steil in den Odenwald, heute als Kontrastprogramm wieder mal flach durch´s Ried. Genauer ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vorgestern steil in den Odenwald, heute als Kontrastprogramm wieder mal flach durch´s Ried.<br />
Genauer gesagt: Das letzte unerlaufene Stück zwischen unserer <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/07/09/kuhkopf/">Kühkopftour</a> von vor zweieinhalb Monaten und meinem <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/09/18/sololauf-durchs-ried-eschollbrucken-crumstadt-und-zuruck-131-km/">Lauf bis Crumstadt</a> von letztem Dienstag.</p>
<p>Schon wieder alleine unterwegs, Wetter schön (aber fast schon wieder zu warm, dazu sehr diesig), Startzeit gegen 11:50 Uhr vormittags, Startpunkt am <a href="http://www.zsp-riedstadt.de/index2.html">Philippshospital</a>.<br />
<!--more--></p>
<p>Start nordwärts entlang der Strasse in Richtung Goddelau, erst durch die schattige, waldartige Siedlung des Philippshospitals, dann durch offenes Gelände, wo die pralle Mittagssonne ziemlich brannte. Auch heute war das Anlaufen wieder ziemlich zäh, was möglicherweise aber auch daran lag, dass ich schlecht geschlafen und nicht richtig gefrühstückt hatte, und entsprechend nicht so richtig auf Touren kam.</p>
<p>Nach ein paar hundert Metern bereits die ersten Häuser von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goddelau">Goddelau</a> (von Einheimischen auch liebevoll &#8220;Golle&#8221; genannt, ersichtlich an den liberal im Ort verteilten Werbeschildern für die &#8220;Goller Kerb&#8221; &#8211; weckte in mir übrigens unwillkürlich gewisse <a href="http://www.herr-der-ringe-film.de/v2/de/darsteller/gegner/gollum/gollum-2.php">Tolkien-Assoziationen</a>. Aber hey, Ortsnamen auf Südhessisch klingen ja meistens etwas seltsam, des is´ bei uns in Jurem joa oa net annerster&#8230;).<br />
Anyhow, geradeaus weiter auf dem kastaniengesäumten Fahrradweg, links eine Art Lärmschutzhecke, hinter der wohl mehr &#8220;Golle&#8221; lag, rechts jenseits der Strasse ein frisches Neubaugebiet (ist noch nicht mal auf der Google Earth-Karte drauf) voller zutiefst unansehnlich-blockiger Vielfamilienhäuser, wirkte ein klein bisschen trostlos.</p>
<p>Voll im Ort angekommen links die Hospitalstrasse entlang, dann gleich die nächste rechts in den Weidweg &#8211; eigentlich ein Umweg, aber wo ich schon mal da war (zum ersten Mal, vorher hat´s mich noch nie nach Goddelau verschlagen), wollte ich mir auch gleich noch das Geburtshaus des von mir sehr geschätzten Schriftstellers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_B%C3%BCchner">Georg Büchner</a> ansehen.<br />
Das war allerdings gar nicht so einfach zu finden, und so eierte ich ein bisschen durch die Nebenstrassen, bevor ich auf die entsprechende Beschilderung stiess und nach einer kleinen Ehrenrunde durchs Dorf fündig wurde: Das <a href="http://www.gg-online.de/html/buechnerhaus.htm">Büchnerhaus</a> stellte sich als hübsches, kleines Fachwerkhaus in einer ruhigen Seitenstrasse heraus, nicht wirklich spektakulär aber auf jeden Fall nett (da das Tor zu war, konnte ich nicht näher ran und mich genauer umsehen).</p>
<p>Wieder zurück auf die geplante Route: Auf der Ludwigsstrasse nach Westen, vorbei am überaus unansehnlichen und klotzigen Rathaus der Gemeinde Riedstadt, dann halblinks die Bahnofstrasse entlang, unter den Gleisen durch, und schließlich über die Römerstrasse aus Goddelau raus.</p>
<p>Ein kurzes Stück durch die Felder, über die B44, und schon war ich in <a href="http://www.riedstadt.de/site/daten/erfelden.php">Erfelden</a>. Geradaus durch die Bahnstrasse, im Ortskern dann erst halblinks, dann gleich noch mal ganz links, und die Rheinstrasse runter bis zur Uferpromenade am Altrhein. Dort dann über die sanft geschwungene <a href="http://fischerhp.de/pageID_467844.html">Fußgängerbrücke</a> auf den <a href="http://www.kuehkopf.de/">Kühkopf</a>, der nach den wenig spektakulären Kilometern durch Felder und eher schlichte Dörfchen auf Anhieb einen wohltuenden Kontrast bot: Sattgrüne Wiesen, urwüchsige Auwälder, ganz viel Natur, einfach immer wieder schön!</p>
<p>Von der Brücke aus lief ich kurz geradaus, bog aber noch vor dem <a href="http://www.forsthaus-kuehkopf.com/">Forsthaus </a>links ab auf den Haubentaucherweg (Markierung: H/der blaue Kreis der Riedlinie), der hier an dem/der Kisselwörth (was immer das ist&#8230;) nach Süden führt. Angenehm schattig, rechts wild wuchernder, praktisch unberührter Urwald, linkerhand zwischen den Bäumen eine Niederung voller Schilf.<br />
Wirklich schön, zumindest solange man in Bewegung ist &#8211; wer hier stehen bleibt, macht sich allerdings instant zum Ziel gewaltiger Schnakenhorden, wie ich bei einer (deswegen überhastet beendeten) Pinkelpause feststellen musste, also bei aller Schönheit kein idealer Ort zum Verweilen&#8230;;)</p>
<p>Nach etwas über einem km knickte der Weg dann leicht rechts ab und verwandelte sich in eine Art schnurgerade, beidseitig von imposanten, uralten Kastanien flankiert Waldweg/Allee-Kombo, die bis nach <a href="http://www.hofgut-guntershausen.de/geschichte.htm">Gunterhausen</a> an der südlichen Kühkopfbrücke führte.<br />
Hier angekommen stach mir rechts eine von diesen <a href="http://www.fa-navigator.de/deutschland/rhein/gernsheim/slide1_12.php">alten hammerförmigen Ölpumpen</a> ins Auge, die es früher immer mal wieder in im Ried zu sehen gab &#8211; und weil die mich schon als Kind immer irgendwie fasziniert hatten (&#8220;Die südhessischen Ölfelder&#8221; &#8211; klingt schon irgendwie komisch, oder?), machte ich spontan einen kleinen Schlenker, um sie mir genauer anzusehen: Zwar war sie nicht in Betrieb (die Zeiten der Ölförderung sind wohl vorbei), aber dafür gab´s eine interessante Infotafel, die man auch noch ungestört lesen konnte, da sie in der Sonne stand und das die Schnaken fernhielt.</p>
<p>Vorbei an den etwas verloren wirkenden Häusern von Guntershausen und der kleinen Gaststätte auf die Brücke nach Stockstadt, wieder runter vom Kühkopf (immer noch blauer Kreis, ausserdem das rote R des Rhein-Neckar-Weges). Direkt hinter der Brücke lief ich allerdings nicht geradeaus weiter, sondern bog rechts auf einen Weg ein, der auf die sogenannte Königsinsel führt &#8211; schließlich sollten es heute mindesten 13 km werden, deswegen musste ich da noch einen kleinen Umweg laufen (Markierung gelbe 5).<br />
Also einen weiteren alleeartigen Weg (grob geschottert, deshalb ziemlich unangenehm zu joggen) entlang ca. 1 km nach Westen, auch hier noch viel Natur, aber nicht so wild wie auf dem Kühkopf, dann schließlich halblinks hoch auf einen einen asphaltierten Feldweg, den noch etwas geradeaus (um einen möglichen Verbindungspunkt zu einem irgendwann später mal geplanten 20-km Lauf am Rhein entlang zu schaffen), dann eine Kehrtwende und auf dem Feldweg durchs offene Gelände (puuh, heiß!) wieder zurück nach <a href="http://www.stockstadt.de/">Stockstadt</a>.</p>
<p>Kurz vor dem Ortseingang überquerte ich ein kleines Flüßchen, das hier in den Althrein fliesst und sich im Nachhinein als die Modau herausstellte &#8211; irgendwie faszinierend, besonders nachdem ich vorgestern ja ein paar Meter von der Modauquelle auf der Neunkircher Höhe vorbeigelaufen war. Weiter zu einem Sportgelände voller kickender Kinder und gröhlender Soccer-Dads (&#8220;Ei dann lauf doch auchemol raus, Noel-Marvin!!!&#8221;), hier links auf den Deich am Ortsrand entlang.<br />
Dabei kurz haltgemacht, um eine alten Gedenkstein zu entziffern (&#8220;Hier ist 1740 mal irgend ein Landgraf über den Rhein gewechselt&#8221;. Ok. Interessant war dabei vor allem, dass selbst der Alt-Rhein fast zweihundert Meter entfernt war &#8211; da sieht man mal, wie sehr sich der Flusslauf in den letzten Jahrhunderten verändert hat).</p>
<p>Dem Deichverlauf weiter gefolgt (links ein Reitgelände), dann schließlich rechts in den Ort rein, auf die Vorderstrasse. Hier gab´s auch mal wieder eine Wegmarkierung (weisser Kreis), von der ich wusste, dass sie bis zum Philippshospital führte, also alles bestens.<br />
Ein Stück geradaus, dann rechts in die Friedrich-Ludwig-Jahn-Strasse in Richtung Crumstadt, durch eine wuchtige und etwas komplizierte Bahnunterführung und schließlich durch ein weiteres Industriegebiet am Ortsrand aus Stockstadt raus, praktisch auf die Zielgrade.</p>
<p>Noch ein kurzer Ampelstopp an der B44, dann ewig lang geradaus unter sengender Sonne (ok, sie war nicht wirklich sengend, aber ein bisschen kühler hätte es ruhig noch sein dürfen) durch die Äcker zum Philippshospital und dem wartenden Auto, finito.</p>
<p>Kein ganz perfekter Lauf. Alleine ist fällt es mir gerade in der Ebene irgendwie immer etwas schwerer, dazu war´s zeitweilig etwas zäh, zu warm, und Schlafmangel und fehlendes Frühstück machten´s auch nicht unbedingt angenehmer. Dazu ist die Strecke nur in Teilen (nämlich am und um den Kühkopf) so richtig schön, der Rest ist eher unspektakulär (und das auch nur, weil freundliches Wetter war &#8211; bei Nieselregen hätte es mir vermutlich überhaupt nicht gefallen).<br />
Aber immerhin: Nun ist die Strecke zwischen Bergstrasse und Rhein zumindest in diesem Teil des Rieds endgültig erschlossen, das ist auch was wert.</p>
<p>Strecke: 13,5 km<br />
Zeit: 1:27 h (ca 9,3 km/h bzw. ca. 6:25 min/km).<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/09/kuhkopf2-135.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/09/kuhkopf2-135.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-136" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/19647">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kühkopf (25,4 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/07/09/kuhkopf/</link>
<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 16:54:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/07/09/kuhkopf/</guid>
<description><![CDATA[Heute haben wir eine Langstrecke über den Kühkopf gemacht. Ursprünglich war eine Route von 22 km gep]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute haben wir eine Langstrecke über den <a title="Kühkopf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChkopf-Knoblochsaue" target="_blank">Kühkopf</a> gemacht.</p>
<p>Ursprünglich war eine Route von 22 km geplant, aber weil wir falsch abgebogen sind, wurden es dann 25,4 km.</p>
<p>Es ist eine wunderschöne Strecke durch Wald und Wiesen, sowie an Rhein und Altrhein entlang.</p>
<p><!--more--><br />
Am Anfang waren wir noch guter Dinge, als wir wieder am Auto anlangten, waren wir mit unseren Kräfte aber ziemlich am Ende.</p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/19352">Interaktive Streckenkarte </a></p>
<p><a href="http://www.forsthaus-kuehkopf.com/images/fotos/karte_gross.jpg">Wanderkarte des Kühkopf</a></p>
<p>[i]</p>
<p><em><strong>Edit 23.02.08:</strong> Habe die alte Karte gerade durch eine bessere neue ersetzt, die auch die Wegmarkierungen der Laufstrecke enthält (sofern ich sie heute, mehr als ein halbes Jahr später, noch nachvollziehen konnte). Konkret sind wir von Erfelden bis zur Kreuzung hinter dem Forsthaus dem Nachtigallenweg (N) gefolgt, dann westwärts auf einen kleinen Deich und den Haubentaucherweg (H) gewechselt, dem wir viele Kilometer um das gesamte Westende der Insel gefolgt sind. Schließlich über einen unmarkierten Trampelpfad ins Inselinnere auf den Reiherweg (R), den nordwärts bis wir wieder am Haubentaucherweg waren, den dann ostwärts. Schließlich nach Süden, über den unmarkierten Betonweg durch die zentrale Wiese der Insel, dann südwärts auf der gelben 4/dem Rhein-Neckarweg (rotes R) bis Guntershausen und zur Stockstädter Brücke.<br />
Normalerweise sind alle hier veröffentlichten Karten entweder nach Norden oder nach Osten ausgerichtet, hier habe ich aber mal eine Ausnahme gemacht und die Karte nach Nordosten ausgerichtet, da die seltsam geformte Strecke sonst nicht draufgepasst hätte.</p>
<p>Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/02/kuhkopf.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/02/kuhkopf.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-408" /></a></p>
<p>M.<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
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