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	<title>stoffwechselendprodukt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "stoffwechselendprodukt"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:48:15 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Musik als Konsumprodukt oder Musik als Kunst?]]></title>
<link>http://gedankenstrom.wordpress.com/2008/02/29/musik-als-konsumprodukt-oder-musik-als-kunst/</link>
<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 21:17:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>dontcallmekaiserin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem gestern meine noch gar nicht so alte Gitarre ihren Dienst als Waffe verweigert hat ohne eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem gestern meine noch gar nicht so alte Gitarre ihren Dienst als Waffe verweigert hat ohne einen schriftlichen Antrag zu stellen, konnte ich mir etwas Zeit zum Nachdenken gönnen. Durch das vorher Erlebte geprägt, hat sich bei mir eine Art Kultur- bzw. Musikpessimismus eingestellt, den ich so noch nicht erlebt hatte.<br />
Die Frage nach Ausweichmöglichkeiten stellte sich unweigerlich. Die Baumarktgitarre, die eigentlich nur zu Dekozwecken an meiner Wand hängt und das Geräusch eines explodierenden Dieselaggregates in dem sich ein Marderbaby befindet täuschend echt immiteren kann, kommt nicht in Frage. Akustisch spielen scheidet auch wegen dem zu geringen Elternnervfaktor aus. Bleibt also noch der Synthesizer. Mein Versuch den „braunen Ton“ damit zu erzeugen scheiterte aber kläglich. Zum Glück übrigens.</p>
<p>Was ich allerdings mit dem entstandenen Stoffwechselendprodukt angestellt hätte, wüsste ich &#8211; Guy Hands bewerfen. Hands – seines Zeichens Chef des Majorlabels EMI – lässt sich auf Betriebsversammlungen nur noch von Bodyguards (mit Regenschirmen) begleiten, nachdem er ankündigte 2000 Stellen zu Streichen und viele der über 14.000 Künstler vor die Tür setzen zu wollen. Natürlich sind davon nur die „kleinen“ Bands und Künstler betroffen, die eben nicht Hunderttausende Platten (, CDs, Downloads, Bettwäschen und Klingeltöne) verkaufen, weil ihre Musik eben keine am Computer zusammengebastelte Kacke ist, von der man das Gefühl zu haben scheint sie schon 1000 mal gehört zu haben.</p>
<p>Was mich zum nächsten Punkt bringt – der Qualität von Musik. Leider kommt es oft vor, dass Musik, die sich – im Jahr 2008 – noch gut verkauft, nur deshalb gekauft wird, weil die Plattenfirma Unsummen in die Vermarktung des jeweiligen „Künstlers“ investiert. Die Qualität ist dabei nebensächlich. Natürlich spielt eine eingängige Hookline keine unwichtige Rolle. Doch in erster Linie ist es das Marketing. Wie ist es sonst zu erklären, dass sämtliche Casting-Acts an der Spitze der Charts landen? Konkrete Namen und Beispiele verkneife ich mir. Musik als Konsumprodukt oder Musik als Kunst? Leider viel zu oft Ersteres.</p>
<p>Manchmal auch Musik als Kunst als Werbung für ein Konsumprodukt, was mir der Besuch der Jägermeister Rockliga verdeutlichte. Die Intention dieser Veranstaltung zeigt schon der Name. Bestell zwei Jägermeister und du bekommst ein Jägermeister-Schweißband gratis dazu. (Kennt noch Jemand die Werbung mit dem „gratis Handyfeuerzeug“?)<br />
Natürlich ist es toll schwedische und schottische Indie Bands in der Magdeburger Factory zu sehen, die sich sonst nie nach Sachsen-Anhalt verirrt hätten. Deswegen fand ich die 12€ Eintritt auch gut angelegtes Geld. Nichts desto trotz dient das ganze Spektakel der Werbung für ein alkoholisches Getränk, das versucht sich in die Gehirne (und Münder) der Musikliebhaber zu schleichen, indem es sich mit guter Musik schmückt, da der Geschmack allein offensichtlich nicht überzeugen kann.<br />
Höhepunkt des Abends war die Abstimmung per „Applausometer“ durch das Publikum. Dieser Hansel da auf der Bühne (war das eigentlich Bosse???) hätte sonst was von seinem Gerät ablesen können und keiner hättes es bemerkt. Außerdem hat er nie den gleichen Abstand zum Publikum, was ja auch Schwankungen in der Lautstärke ergibt. Wahrscheinlich war das Gerät noch nicht mal eingeschaltet.<br />
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich habe nichts gegen die Veranstaltung an sich. Der Abend war auch echt schön, allerdings hinterlässt diese nahezu aufgezwungene Werbung einen bitteren Nachgeschmack.</p>
<p>Meinungen, Kommentare eurerseits?</p>
<p>Ich versuche dann mal meine Gitarre zu reparieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
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