<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>streifzug &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/streifzug/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "streifzug"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 05:52:55 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Primeras impresiónes - am ersten Tag...]]></title>
<link>http://elmejicano.wordpress.com/2008/07/17/primeras-impresiones-am-ersten-tag/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 02:27:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>jamue</dc:creator>
<guid>http://elmejicano.wordpress.com/2008/07/17/primeras-impresiones-am-ersten-tag/</guid>
<description><![CDATA[@Papa: Aqui estámos con las primeras impresiónes. @Jule: Merci für die Grüße, auch an Luzie! Der Him]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>@Papa: Aqui estámos con las primeras impresiónes.</p>
<p>@Jule: Merci für die Grüße, auch an Luzie!</p>
<p>Der Himmel ist dunkel eingefärbt, Wolken jagen über die Stadt, und Wind fegt böenartig durch die Strassen. Immer wieder wirbelt er Schmutz, Staub und Müll auf. Und dann setzt der Regen ein. Kein normaler Regen. Dicke, fette Tropfen. Aquacero würde man in Ecuador sagen. Und dann folgen Donner, Grollen und Blitze. Lautes Knallen, unbeschreiblich nah, irgendein Turm hier in der Nähe scheint ein mehrfaches Opfer dieses Gewitters zu sein. Aber ich, sitz im Trockenen, habe meinen ersten Tag in D.F. absolviert und bin voller neuer Eindrücke. Das Wetter war den ganzen Tag wunderbar, über der Stadt hängt nun mal ein Dunstglocke, daran muss man sich gewöhnen und die Lutf ist dick und schwer. Aber dennoch schaut immer wieder die Sonne durch und sorgt für angenehm warme Temperaturen. Um die 25 Grad sind es am Tage, bis der abendliche Aquacero hereinbricht. Dann kühlt auch die Luft ab. Es herrscht Regenzeit in Mexico, und so lang sich das Wetter an den Ablauf tagsüber Sonne, Abends Gewitter und Regen hält, soll mich das nicht stören.</p>
<p>Gegen Mittag hatte ich mich mit der Metro auf ins Centro gemacht. 2 Peso kostet das Boleto für den Trip, keine 40 Eurocent. Das Sistema del Transporte Público de D.F. ist okay, die Bahnen fahren häufig, die Stationen sind sauber, es herrscht Gedrängel. Das erwarte ich aber auch nicht anders, in einer Stadt, in der mehr als 10 Millionen Menschen leben.</p>
<p>Am Zócalo, das ist die Plaza de Armas, also der Hauptplatz im Centro erblickte ich das Licht nach einer halbstündigen U-Bahn-Fahrt und stand direkt vor der Cathedral und zu meiner Rechten der Palacio Nacional. Ich hatte nichts vor. Wollte heute nichts besuchen. Nur laufen. Immer der Nase nach. Schauen, wohin mich meine Füße tragen, einfach erstmal nur die Stadt in mich aufnehmen. Gucken, staunen, genießen, wundern, riechen, Nase rümpfen, lächeln und wieder: Gucken. Museums- und Kirchenbesuche können noch ein wenig warten, denn zunächst eimal möchte ich ein wenig Orientierung bekommen. Auf jeden Fall schlich ich so bis sechs durch das Zentrum, bestieg den Torre Latino, um einen Eindruck von der Größe dieser Stadt zu bekommen und fuhr am Abend wieder in mein Viertel &#8211; die Barranca del Muerto &#8211; die Todesschlucht.</p>
<p>!!!<!--Slide.com error: provide id, w, h--></p>
<p><strong>Schlaglichter des Tages:</strong></p>
<p>Das <strong>U-Bahn-System</strong> ist durchsichtig. Der Weg von Bernhards Wohnung zur nächsten Metro einfach zu finden. Ein Boleto schnell gekauft. 2 Peso &#8211; wer fährt da noch Taxi. Drinnen verkaufen Kinder Kaugummi, und junge Männer mit umgehängten Juke-Boxen CDs. Zu meinem Erstaunen kauft sogar eine Passagierin eine CD für 10 Peso.</p>
<p><strong>Zócalo</strong> ist beeindruckend. Die Kathedrale gigantisch. Ein wunderbarer kolonialer Stil prägt die Gebäude rund um den Platz. Eine Mexiko-Flagge weht in der Mitte. So groß, wie die Grundfläche meiner Wohnung in Bonn.</p>
<p>Es gibt ein Viertel, in dem ist ein <strong>Hochzeitsausstatter</strong> neben dem Anderen. Hier wird scheinbar noch viel geheiratet. Oder die Leute tragen auch so mal gern ein Hochzeitskleid.</p>
<p><strong>Konfusion</strong>. Ein etwas heruntergekommen aussehender Mann wältzt sich neben einem Truck in einer Seitenstrasse. Bei näherem Hinsehen sehe ich, dass er im Liegen uriniert.</p>
<p>Ein anderes Viertel bietet <strong>massenweise Möbel</strong> an. Ein Geschäft neben dem anderen. Strassenzügeweise. Schöne, hölzerne Möbel, rustikal. IKEA? No nesecitamos!</p>
<p>Der <strong>Verkehr</strong> schiebt und wälzt sich Lawinenartig durch die engen Strassen. Scheinbar ohne Regeln. Immer wieder ein Schlupfloch, dass man mutig nutzen muss, möchte man die Strasse queren. Und schon hat man den nächsten Käfer am Schienbein. Nix wie weiter.</p>
<p>Als ich <strong>Tacos</strong> esse, werde ich von der Familie der Besitzer des &#8220;Restaurants&#8221; interessiert beäugt. Wie isst so ein Ausländer unsere Tacos? Sie sind lecker. Rindfleisch, Bohnen, eine Art Guacamole und Aji gekrönt mit einem Spritzer Limone. Ich roll sie zusammen, schau zu ihnen, sie lächeln. Mach ich was falsch? Wohl nicht, mein Bernhard später.</p>
<p>Vom <strong>Torre Latino </strong>wird mir das gesamte Ausmaß dieser Metropole bewusst. Bis zum Horizont &#8211; Stadt. Gebäude. Strassen. Am Ende versinkt alles im Nebeldunst. Ahh &#8211; es gibt auch Berge. Ein Ende ist in eine Richtung also auch in Sicht.</p>
<p><strong>Alameda</strong> ist ein entspannter Park. Hier flätzt man auf der Wiese. Ruht, genießt, küsst, trinkt und isst Mais. Immer wieder Mais. Gegrillt. An einem Stand klatscht ein kleiner Junge voller Vorfreude in die Hände, als ihm der Verkäufer seinen Maiskolben präpariert. Als Papa ihn endlich in die Hand bekommt, ist das Glück für den Kleinen kaum mehr zu fassen.</p>
<p>Ich möchte eine <strong>Sonnenbrille</strong> kaufen. UV 400 &#8211; 15 Peso (kein Euro). Ähm. Haha. Keine passt. Ich verschiebe den Plan.</p>
<p>Beim Optiker kosten <strong>Kontaktlinsen</strong> so viel, wie in Deutschland. Und sie müssten meine auch bestellen. Werd ich wohl in Puebla machen.</p>
<p>In der U-Bahn sitzen mir zwei <strong>alte Mexicanerinnen</strong> gegenüber. Die eine häkelt mit beeindruckendes Präzision an einem weißem Kinderkleid. Das Kleid hängt aus einem schwarzen Plastikbeutel. Der Faden kommt ebenso aus der Tüte. Sie hat Ruhe, trotz Gedrängel. An ihrer Seite sitzt ein kleines Mädchen. Indigener Typ, die Augen müde. Sie trägt schwarze Lederschühchen und darin blaue Socken. Immer wieder schläft sie an der Schulter der alten ein. Neben mir wird ein Mann nervös. Erschlägt mit der Faust mehrfach gegen die Haltestange. Kurz darauf beruhigt er sich wieder.</p>
<p>Wieder in <strong>Barranca del Muerto </strong>verlaufe ich mich ein bißchen. Habe die falsche Richtung eingeschlagen. Nach einem halben Kilometer bemerke ich mein Mißgeschick. Zurück an der Metro kommt die Orientierung wieder. Auf dem Weg nach Hause kaufe ich eine <strong>Cerveza Indio</strong> und ein paar Chips.</p>
<p>Beides genieße ich, während ich den Tag hier für&#8217;s Blog und für mich selbst passieren lasse.</p>
<p>Bernhard und Paola sind Klettern. Sie kommen später wieder. Und morgen &#8211; ja was wird morgen? Es wird viel passieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein nächtlicher Streifzug]]></title>
<link>http://pfotenhieb.wordpress.com/2008/03/28/ein-nachtlicher-streifzug/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 08:54:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lena</dc:creator>
<guid>http://pfotenhieb.wordpress.com/2008/03/28/ein-nachtlicher-streifzug/</guid>
<description><![CDATA[Liliane Taubhorn hat uns wieder eine schöne Lesergeschichte aus Sicht einer Katze geschickt. Viel Sp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="font-weight:bold;" class="MsoNormal"><a href="http://pfotenhieb.wordpress.com/2008/03/12/alltag-zweier-hauskatzen/" target="_blank">Liliane Taubhorn</a> hat uns wieder eine schöne Lesergeschichte aus Sicht einer Katze geschickt. Viel Spaß beim Lesen! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.pixelio.de/data/media/25/helga7-cindy.jpg" align="left" height="150" width="200" />Auch an diesem warmen Abend werde ich meine gewohnte Runde zurücklegen. Wie üblich beginne ich den nächtlichen Streifzug am Teich. Dann geht es, wie immer, in den Park.</p>
<p class="MsoNormal">Eigentlich könnte ich den Park auch mal auslassen und stattdessen am Fluss entlang laufen, aber nein! Am Fluss streife ich mittags vorbei. Es ist besser, meiner Gewohnheit treu zu bleiben und mich bei meiner nächtlichen Futtersuche erst durch den Park und im Anschluss in die Kolonie führen zu lassen. Diese drei verschiedenen Gegenden bieten genügend Abwechslung für mich. Nein, was hätte ich für Aufregungen, wenn ich die vertrauten Zeiten und Plätze ändern würde?!<!--more--></p>
<p class="MsoNormal">Aber Aufregung muss nicht sein. Da gelobe ich mir doch das Altbewährte! OH! Was raschelt denn da hinten so verdächtig? Na? &#8211; Anschleichen um nachzusehen kann ich mich ja. Aber möchte ich etwas fangen? Nein, ich schaue mal was es heute in der Kolonie schönes gibt! Meistens steht dort<span>  </span>eine kleine Köstlichkeit für mich bereit! Dann muss ich einfach zugreifen und kann nicht wiedersehen! Dagegen ist das Jagen doch immer so zeitaufwendig. Wenn ich mich nicht genügend konzentriere, gehe ich sogar leer aus! Aber für Jagdpech gibt es in der Kolonie ein abwechslungsreiches Futterangebot! Wieso hört das Rascheln beim näher kommen auf? Da dachte die Graue wohl, ich hätte sie nicht bemerkt ! Unter dem Busch sitzt sie immer noch. Sie riecht sehr gut, jetzt brauchte ich nur noch hinspringen! Aber warum sollte ich? Einfach zuschnappen ist doch sehr langweilig. Ein kleines Spielchen wäre nicht schlecht, dann könnte ich meine Jagdkünste mal wieder unter Beweis stellen. Aber daraus wird bei dieser Grauen wohl nichts. Obwohl ich so dicht davor sitze, tut sie so, als könnte sie mich nicht sehen! So jetzt bekommst du einen kleinen Stupser mit meiner Pfote!</p>
<p class="MsoNormal">Vielleicht bewegst du dich jetzt mal! Nein, nichts zu wollen. Dann bleib eben sitzen, du langweilige Graue! Noch ein Stück durch den Park und schon schließt sich die Kolonie an. Wie ich mich darauf freue, dafür könnte ich sogar einen kleinen Spurt einlegen. Oh, ich komme ja außer Puste, den Spurt hebe ich mir für einen Notfall auf. Bevor ich die Straße überquere, betrachte ich die Umgebung noch von oben. Man weiß ja nie&#8230; Unerwartete Überraschungen liebe ich gar nicht und in den letzten Monaten ist häufig etwas Überraschendes passiert. Also gehe ich auf Nummer Sicher, hier ist auch schon mein Baum. So, jetzt habe ich gleich einen perfekten Überblick!</p>
<p class="MsoNormal">Aber was poltert denn da hinten im Gebüsch? Die Grauen können das nicht sein, diese lärmen kaum. Leider stören jetzt die Geräusche aus der Kolonie meine Konzentration. Huch, habe ich mich erschrocken! Wie viele kommen denn da aus dem Gebüsch gesprungen? Nur zwei- ah ha! Ach der Gestreifte wieder! Na dann bin ich mir gar nicht sicher, ob ich es schaffe, in die Kolonie zu gelangen. Seit der Gestreifte hier aufgetaucht ist, beansprucht er den Park und die Kolonie für sich.</p>
<p class="MsoNormal">Bis lang hatte ich es meiner Schnelligkeit zu verdanken, dass ich es in die Kolonie hinein geschafft habe. Gestern stand der Graue aber schon an der Straße, um mich abzupassen! Geschickt wie ich bin, konnte ich ihm durch einen Umweg entkommen! Aber hat er vorhin nicht schon wieder jemanden verfolgt? Der Gestreifte versucht nicht nur die ganze Gegend zu vereinnahmen, nein, seit einer Woche hat er schon so manchen von uns vertrieben! Aber das soll er sich bei mir mal wagen! Ich lebe seit einem Jahr hier und bin bislang mit jedem ausgekommen! Daran wird sich auch nichts ändern. Meine Gewohnheiten und meine Wege behalte ich bei. So, das nehme ich mir jetzt fest vor! Wieso habe ich mich gestern auch verjagen lassen? Ich bin nicht feige, nein, so kann man das nicht ausdrücken! Vorsichtig bin ich und sehr friedliebend. Die Klügere gibt erst einmal nach. Wie diplomatisch ich bin! Mit Überlegung werde ich mein künftiges Vorgehen planen! Ein Ausrücken vor dem Gestreiften gibt es nicht mehr- soviel steht fest, aber angegriffen werden möchte ich auch nicht! Leider habe ich nicht beobachtet, wie der kleine Streit von heute ausgegangen ist. Möchte der Gestreifte nur akzeptiert werden oder sollen wir anderen uns ein neues Revier suchen? Ich weiß es nicht. Doch eins ist sicher, es siegt nicht unbedingt der Stärkere! Bislang habe ich mich mit meiner Strategie durchsetzten können, nicht durch Stärke. Dabei heißt es Augen auf und aufgepasst, die Nacht ist noch jung. So, da bin ich auch schon vor meinem köstlichen Futternapf. Wie gefüllt der wieder ist- herrlich! Es duftet nach frischem Geflügel- eine Delikatesse ist das heute für mich! Bevor ich zu speisen beginne, überzeuge ich mich erstmal davon, ob ich hier wirklich alleine bin. Zuerst laufe ich zur Kontrolle um die Hecke. Gut, alles in Ordnung! Am Blumenbeet ist auch nichts verdächtiges auszumachen. Versteckt sich da vielleicht jemand im Erdbeerbeet? Schwer zu erkennen. Beim näheren Hinsehen ist, außer den Pflanzen aber nichts, was hier nicht hingehört. Im Garten ist also alles wie gewohnt. Guten Appetit mir selbst. Meiner Mahlzeit steht jetzt nichts mehr im Wege! Jetzt kann ich in Ruhe essen. Tagsüber muss ich immer auf dem Sprung sein, so viele sind dann unterwegs. Nach dem Essen streife ich dann durch die Kolonie! Ob ich dem Gestreiften wohl über dem Weg laufe? Na wenn schon. Irgendetwas wird mir dann einfallen! Erst einmal darf ich mich satt essen. Gut, Dass ich die Graue vorhin nicht gefangen habe, denn jetzt schmeckt mir das Geflügel hier gleich nochmal so gut. Wer weiß, was mich nachher noch auf meinem Streifzug erwartet, dafür möchte ich gestärkt sein. So, erst einmal eine Pause. Mal sehen, ob während ich mich putze etwas zu sehen oder zu hören ist? Ich bin schon etwas nervös. Aber später mache ich- wie gewöhnlich- meine Runde durch die Kolonie wobei ich<span>  </span>mir meine Unruhe nicht anmerken lasse! Schön, dass noch etwas im Napf ist, den Rest esse ich nun doch noch auf. Dann begebe ich mich jetzt mal auf meine weitere nächtliche Entdeckungsreise!</p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal">Text: Liliane Taubhorn</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-style:italic;">Foto:  pixelio.de, Helga Gross</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Storch am Wegerand]]></title>
<link>http://nurso.wordpress.com/2006/08/19/der-storch-am-wegerand/</link>
<pubDate>Sat, 19 Aug 2006 11:53:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>nurso</dc:creator>
<guid>http://nurso.wordpress.com/2006/08/19/der-storch-am-wegerand/</guid>
<description><![CDATA[Einige Kilometer nach der Ausfahrt aus Sibiu, an der Gabelung nach Sibiel, wohnt ein Storch mit sein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einige Kilometer nach der Ausfahrt aus Sibiu, an der Gabelung nach Sibiel, wohnt ein Storch mit seiner Familie. Die Hauptstrasse soll irgendwann einmal zu einer Autobahn werden, hauptsächlich finanziert durch die EU, versteht sich. Die neue &#8220;Lebensader&#8221; soll Wohlstand bringen &#8211; hofft man. Das alles, scheint aber dem Storch egal zu sein: er füttert seine Jungen durch, same procedure as every year. Er hat alles im Blick und er scheint weise zu sein, denn er hat vorsichtshalber sein Nest auf einem Strommast gebaut, wahrscheinlich hat er sich dabei erhofft, dieser würde im Falle anstehender Veränderungen nicht so schnell abgerissen wie ein Schornstein samt dem darunter liegenden Haus.</p>
<p><img border="0" vspace="5" align="middle" width="300" src="http://nurso.wordpress.com/files/2006/08/storch_nest.jpg" alt="Nest" height="230" /></p>
<p>Einig hundert Meter weiter befindet sich ein kleiner See, rund herum Moor und Schilf; das scheint dem Storch zu gefallen. Vielleicht weiss er nicht, dass wenn die Autobahn gebaut wird, der See dem Wohlstandsbringer weichen muss, vielleicht weiss er das auch, aber es ist ihm egal. Es gibt rund herum genug Lebensraum, als moderner Storch ist man ja flexibel. In zwanzig Meter Entfernung gibt es noch einen Licht- und Strommast, da residiert das Oberhaupt der Familie und blickt in die Ferne &#8211; seine Brut immer im Blick:</p>
<p><img border="0" vspace="5" align="middle" width="300" src="http://nurso.wordpress.com/files/2006/08/storch_auf_mast.jpg" alt="Storch auf Mast" height="235" /></p>
<p>Soweit ich es überblicken kann, hat der Storch 3 Nachkommen, leider konnte ich sie &#8211; obwohl einige Male daran vorbeigefahren &#8211; nicht fotografieren.<br />
Dieser Vogel vermittelt eine unwahrscheinliche Souveränität: er scheint, durch nichts aus der Ruhe gebracht werden zu können&#8230;sein Weg scheint vorgegeben, seine Zukunft wird vom biologischen Überleben geprägt, Sorgen kennt er keine; ein beneidenswertes Wesen, dieser Storch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
