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	<title>stromausfall &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/stromausfall/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "stromausfall"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:18:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Stromausfall in Brasilien zeigt Schwachstellen des Energiesystems]]></title>
<link>http://brasilienaktuell.wordpress.com/2009/11/11/stromausfall-in-brasilien-zeigt-schwachstellen-des-energiesystems/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:14:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>martinajordan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Brasilien hat in der letzten Nacht einen der größten Stromausfälle der letzten Jahre erlebt. In 18 d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Brasilien hat in der letzten Nacht einen der größten Stromausfälle der letzten Jahre erlebt. In 18 der 26 brasilianischen Bundesstaaten und auch im Nachbarland Paraguay fehlte plötzlich der Strom. Die Großstädte Rio de Janeiro und São Paulo lagen stundenlang völlig im Dunkeln. Ampeln und Straßenbeleuchtung fielen aus, U-Bahnen blieben stehen. In Rio de Janeiro brach auch das Mobilfunknetz wegen Überlastung zusammen.</p>
<p>Zwar kehrte die Energie in den Morgenstunden zurück. Die Frage, wie es zu einem derart großen Ausfall kommen konnte, beschäftigt jedoch das Land. <!--more-->Noch vor zwei Wochen hatte die brasilianische Ministerin Dilma Roussef, die im nächsten Jahr als Nachfolgerin des Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva<strong><strong></strong></strong> kanditiert, verkündet, die Regierung habe die Planung der Stromversorgung verbessert. Mit Stromausfällen sei deshalb in Zukunft nicht mehr zu rechnen. Man habe den zukünftigen höheren Energiebedarf bestimmt und alle notwendigen Investitionen in die Wege geleitet, um diesen auch zu decken.</p>
<p>Doch wie sich in der vergangenen Nacht zeigt, heißt viel Strom nicht, dass dieser auch automatisch bei den Verbrauchern ankommt. „Widrige Witterungsbedingungen“ hätten zu einer Unterbrechung von drei Hochspannungsleitungen, die Strom von dem Wasserkraftwerk Itaipu in die Zentren des Hauptverbrauchs transportieren, geführt. Daraufhin seien in dem Kraftwerk, das ins Leere produzierte, die Turbinen ausgeschlatet worden. Diese Erklärung  gab heute der Exektutivsekretär des Energie-Ministeriums, Marcio Zimmermann.</p>
<p>Das allerdings Unwetter in einem Landesteil  Stromausfälle in 18 Bundesstaaten auslösen können, zeigt eine  Schwachstelle des integrierten, brasilianischen Energiesystems.  Eigentlich soll die hohe Integration des Systems eine Stärke des Systems sein, denn es ermöglicht, dass Energiemangel einerorts durch Energieüberschüsse anderorts ausgegleichen werden. Tritt ein jedoch Problem auf, kann es jedoch zu einer Kettenreaktion kommen, die  Stromausfällen in weit entfernten Landesteilen verursacht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Sache mit dem Strom]]></title>
<link>http://mauriziomolinari.wordpress.com/2009/10/22/die-sache-mit-dem-strom/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 09:23:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>mauriziomolinari</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin froh, dass es jetzt wieder einigermaßen stabil funktioniert, aber in den letzten drei Tagen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich bin froh, dass es jetzt wieder einigermaßen stabil funktioniert, aber in den letzten drei Tagen ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spotlight: Strom]]></title>
<link>http://jansania.wordpress.com/2009/09/26/spotlight-strom/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 06:54:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>dar2009</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ist es glaube ich mal Zeit, dass ich ein bisschen mehr zu einem bestimmten Thema schreibe, so ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ist es glaube ich mal Zeit, dass ich ein bisschen mehr zu einem bestimmten Thema schreibe, so wie vor einigen Wochen zur Stadt und dem Verkehr. Aus gegebenem Anlass möchte ich das Thema Strom nehmen, obwohl ihr, da ihr dies ja gerade lest, wahrscheinlich schon mit Recht vermutet habt, dass das Thema doch nicht mehr ganz so aktuell ist. Was ja nicht heißen soll, dass es das nicht wieder werden könnte.</p>
<p>So, und für alle, die das jetzt noch nicht aus dem Konzept gebracht hat, möchte ich feststellen: Es ist klasse, in Dar es Salaam zu sein. Doch zunächst einmal ein paar Fakten:</p>
<p>-         Nur 10% der Bevölkerung in Tansania haben Anschluss ans Stromnetz des nationalen Versorgers TANESCO.</p>
<p>-         Von diesen 10% leben nur 2% außerhalb der Städte.</p>
<p>-         Die Energie wird hauptsächlich durch Wasserkraft und Dieselgeneratoren gewonnen.</p>
<p>-         Es gibt nicht nur ein Stromnetz, sondern mehrere: Das Hauptnetz versorgt Dar es Salaam, außerdem gibt es kleinere Netze in Arusha, Bukoba, Mwanza, Iringa. Und auf Zanzibar.</p>
<p>Die Versorgungssicherheit ist sehr wechselhaft, das hängt auch mit den Wasserständen zusammen. Und im Moment ist ja Trockenzeit… Ich kann aber zumindest aus Arusha sagen, dass es da öfter mal Blackouts gibt.</p>
<p>In Dar es Salaam ist das Netz am Besten ausgebaut. Trotzdem können nicht alle Anschlüsse ständig versorgt werden, deswegen gibt es die „Turnaround“-Blackouts, wie sie manchmal genannt werden: Heute wird Bezirk A für zwei Stunden der Strom abgedreht, morgen Bezirk B. Einer meiner Vorgänger hat 2007 rausgefunden, dass es in Kariakoo in den Jahren 05/06 durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag keinen Strom gab.</p>
<p>Das bedeutet dann aber in der Regel nicht, dass dann das Leben still steht. Viele kleine Läden überbrücken die Zeit mit eigenen Generatoren (da setzt ja Generator Zero an), viele größere Firmen haben Backup-Systeme, die Strom speichern, solange das Netz liefert (oder bis die Batterien voll sind) und die dann, wenn das Netz ausfällt, ohne Unterbrechung noch länger Strom liefern. Wie lange, das hängt dann auch ein bisschen davon ab, wie viel man für Batterien ausgibt.</p>
<p>Trotzdem kann es leicht zu totalen Stromausfällen kommen, zumindest in einigen Fällen, zu denen unser Haus und, wie ich seit Mittwoch weiß, auch das Ofisi gehören.</p>
<p>Natürlich kann man in Tansania immer, wenn das Netz liefert, Strom benutzen. Am Ende des Monats (oder wann immer die Post sich bequemt was zu liefern) kommt dann die Rechnung. Oder aber, man kauft Prepaid-Strom. Ich weiß nicht, ob es das in Deutschland auch gibt? Man kauft sich also eine Karte, ganz wie beim Handy. Nur ist die mit Kilowattstunden aufgeladen. Und wenn die Kilowattstunden aufgebraucht sind, wird’s dunkel.</p>
<p>Das Bürogebäude, in dem das Ofisi liegt, nutzt auf jeden Fall auch dieses Prepaid-System. Und am Dienstag morgen um neun war dann der Strom weg. Das hat uns erstmal nicht viel ausgemacht: Das Backup-System hat ja die Lücke überbrückt. Das Arbeitsleben ging also ganz normal weiter, während der Gebäudebesitzer, der im Erdgeschoss selber ein Büro hat, in aller Ruhe Strom kaufen gehen konnte. Dummerweise hat sein Büro aber direkten Stromanschluss… Das heißt, erst als die ersten Backups aufgegeben haben, hat der überhaupt erfahren, dass kein Strom mehr kam. Und, ganz tansanisch, hat er nicht weiter reagiert – bei ihm liefen die Klimaanlagen munter weiter. Mittwoch morgen fiel dann auch bei uns der Strom aus, und daran änderte sich auch bis Donnerstag Nachmittag nichts. Ich muss sagen, das war schon <em>ziemlich</em> langweilig. Dafür konnten wir dann, als der Strom wieder da war, schön lange Überstunden machen. Na klasse.</p>
<p>Gestern Abend um neun wars dann auch bei uns zuhause soweit, dass wir plötzlich im Dunkeln saßen. Ezekiel und ich sind dann noch los, um neuen Strom zu besorgen. War ganz schön unheimlich, so spät noch draußen zu sein… Uns ist aber nichts passiert (falls es jemanden interessiert).</p>
<p>Da fällt mir ein – eigentlich könnte ich bei der Gelegenheit auch noch was über das Internet und seine Tücken hier sagen, aber das muss jetzt warten, denn Suzy hat gerade mal wieder was von ihrem leckeren Essen gemacht… Ach, übers Essen kann ich auch bald nochmal schreiben. Und wenn es sonst noch Themen gibt, die euch interessieren – noch sind es ja elf Monate, also immer her damit. Damit es auch immer was interessantes zu lesen gibt, und ihr mir als Leserschaft treu bleibt. Da will ich euch ja nicht immer nur mit Alltagsgeschichten langweilen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Echt schräg....]]></title>
<link>http://mareilu.wordpress.com/2009/09/23/echt-schrag/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 09:12:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>mareilu</dc:creator>
<guid>http://mareilu.wordpress.com/2009/09/23/echt-schrag/</guid>
<description><![CDATA[Heute Nacht ist echt was komisches passiert&#8230;ich kann das immer noch nicht ganz einordnen. Ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute Nacht ist echt was komisches passiert&#8230;ich kann das immer noch nicht ganz einordnen.</p>
<p>Ich wurde um 3h wach und wollte zum WC, doch als ich dort das Licht einschalte, passiert nichts. Hm, da es am Abend noch ging und ich grad erst die Birne ausgewechselt hatte konnte es ja nur die Sicherung sein &#8211; dachte ich. Doch als ich diese checkte, war alles ok. Ich ging ins Büro, auch dort kein Licht, Küche: kein Licht, kein Kühlschrank, Wohnzimmer: kein Licht&#8230;. In der gesamten Wohnung kein Strom mehr.Häää? Was ist hier denn los??</p>
<p>Da ich so überhaupt nicht begabt bin bei allem was technisches Können angeht dachte ich mir: gut, gehst du wieder schlafen. Was soll ich auch sonst tun um diese Zeit? Hauswart anrufen &#8211; ach ne, Telefon ging auch nicht mehr  &#8211; hatte ich schon gecheckt. Nachbarn wachklingeln? (Ja, vielleicht meine &#8220;Lieblingsnachbarin, aber dann nur im &#8220;Klingelstreich, mit ganz schnell wieder weglaufen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Nein, das war auch keine Idee, dafür war mir aufgefallen, dass auch im Hausflur kein Licht brannte&#8230;. hm, dann liegt es wohl nicht an meiner Wohnung, dachte ich mir und ging tatsächlich wieder ruhig schlafen.</p>
<p>Als ich jetzt vorhin aufwachte, fiel mir das alles gleich wieder ei, aber ich war mir absolut nicht mehr sicher, ob das nun alles ein Traum oder Realität war&#8230; Kennt ihr sicher auch, oder?</p>
<p>Also ging ich durch die Wohnung: überall Licht, Telefon geht, TV geht, Kühlschrank läuft und alles ist gut gekühlt&#8230;hm, das konnte ich mir jetzt nicht erklären. Es schien alles so real zu sein heute Nacht, aber nun geht alles wieder problemlos, also hatte ich wohl doch nur geträumt&#8230;</p>
<p>Doch als ich danach wieder ins Schlafzimmer gehe, liegt da das eindeutige Zeichen dafür, dass es doch alles echt war: Um letzte Nacht die Sicherungen ansehen zu können, hatte ich mir eine Taschenlampe geholt (da ja überall kein Licht war) ja, und diese Taschenlampe lag noch immer neben meinem Bett&#8230;.</p>
<p>Es gab also letzte Nacht keinen Strom im Haus, jetzt ist er wieder da&#8230;. ich find das irgendwie schräg, aber was soll&#8217;s. Vielleicht wird ja irgendwann nochmal die Lösung des Rätsels bekannt &#8211; oder vielleicht wißt ihr mehr??? Dann laßt es mich wissen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stromausfall]]></title>
<link>http://valentiner.wordpress.com/2009/09/11/stromausfall/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 05:47:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>valentiner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Foto: zsirosistvan Manchmal geht hier das Licht aus. Doch nie stehe ich völlig im Dunkel, denn da br]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://valentiner.wordpress.com/files/2009/09/stromausfall_zsirosistvan.jpg"><img class="size-full wp-image-544" title="Stromausfall_zsirosistvan" src="http://valentiner.wordpress.com/files/2009/09/stromausfall_zsirosistvan.jpg" alt="Foto: zsirosistvan" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: zsirosistvan</p></div>
<p style="text-align:justify;">Manchmal geht hier das Licht aus. Doch nie stehe ich völlig im Dunkel, denn da brennt eine Kerze in Chemnitz, die mir die Nacht erhellt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Junior in der Familienhausmeisterei Nüßle]]></title>
<link>http://manfrednuessle.wordpress.com/2009/09/05/das-ist-unser-junior/</link>
<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 18:47:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>manfrednuessle</dc:creator>
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<description><![CDATA[er ist die Feuerwehr! er ist wirklich sehr oft  DIE Rettung. wen er nicht gerade  &#8220;ganz dringe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="font-size:large;">er ist die Feuerwehr!</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:large;">er ist wirklich sehr oft  DIE Rettung.<br />
</span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-size:medium;"> </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-size:x-small;"> </span></p>
<p><strong><span style="font-size:x-small;">wen er nicht gerade  <em>&#8220;ganz dringend&#8221;</em> im Büro gebraucht wird, weil sich einer der PCs aufgehängt hat, oder die e-mails einfach nicht raus gehen &#8211; oder die gemachten Anlagenfotos nicht auf den PC zu laden sind, oder weil &#8230;. oder&#8230; </span></strong></p>
<p><strong>&#8230;   <span style="font-size:small;">dann wird er  ganz dringend in irgend  einer Anlage gebraucht, weil dort vielleicht gerade&#8230; </span></strong></p>
<ul>
<li><strong><span style="font-size:x-small;">- das Garagentor nicht mehr schließt&#8230;</span><span style="font-size:x-small;"> </span><span style="font-size:x-small;">-</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;">ein Stromausfall in einer Wohnung ist&#8230; </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;">ein Heizkörper tropft&#8230; </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> die Lüftungsanlage den Alarm auslöst&#8230;<br />
</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> die Fahrstuhlkabine steht&#8230;<br />
</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> die Müllhaustüre nicht mehr schließt&#8230;<br />
</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> der Duplexparker keinen Muks mehr macht</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> der WC-Kasten durchläuft&#8230;<br />
</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> das Licht im Keller nicht mehr ausgeht&#8230;<br />
</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size:x-small;"> aus einem Kellerabteil es seltsam riecht&#8230;</span></strong></li>
</ul>
<p><strong><span style="font-size:x-small;">- und vieles, vieles andere mehr, das</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:x-small;"> </span></strong><span style="font-size:small;"><strong>sofort erledigt werden muss!<br />
</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Regen, Regen, Regen]]></title>
<link>http://derkleinehoelzernebauer.wordpress.com/2009/08/11/regen-regen-regen/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 17:06:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>derkleinehoelzernebauer</dc:creator>
<guid>http://derkleinehoelzernebauer.wordpress.com/2009/08/11/regen-regen-regen/</guid>
<description><![CDATA[Seit Tagen herrscht hier ein fast ständiger Regen. Ein Wechsel zwischen anhaltendem Nieseslregen und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit Tagen herrscht hier ein fast ständiger Regen. Ein Wechsel zwischen anhaltendem Nieseslregen und Wolkenbrüchen, wird nur relativ kurzzeitig von pseudotrockenen Phasen abgelöst, denn trocken ist es dann ganz bestimmt nicht. Der Boden, welcher das viele Wasser nicht mehr fassen kann, verwandelt sich langsam in eine beständig wachsende Matschschicht und wenn es so weiter geht, wird das Leben hier oben im wortwörtlichen Sinne zu einer reinen Schlammschlacht. Die Wäsche wird nicht mehr trocken und langsam aber sicher stellt sich die Frage wie wir die Situation mit den Welpendecken am besten händeln sollen, denn feuchte Decken kann man ihnen ja nun auch nicht hinlegen&#8230; Das bedeutet wohl in nächster Zeit ein Haus voller feuchter, schlecht trocknender Wäsche.</p>
<p>Die Hunde haben sich in ihre mit Stroh ausgelegten Hütten verzogen und gar keine Lust in den Freiläufen miteinander zu spielen. &#8211; Und den ersten Stromausfall hatten wir vor wenigen Tagen auch schon. Nach Aussage, der hier lebenden Menschen alles ganz normal! =)</p>
<p>Die Wettervorhersage verspricht auf ihre stets freundliche Art für die nächsten Tage jede Menge Regen&#8230;</p>
<p>   <a href="http://www.blogoscoop.net/blog/6795"><br />
      <img src="http://stats.blogoscoop.net/6795/4.gif" alt="blogoscoop" border="0" width="1" height="1" /><br />
    </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Och nee]]></title>
<link>http://edge0815.wordpress.com/2009/07/14/och-nee/</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 20:16:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>edge0815</dc:creator>
<guid>http://edge0815.wordpress.com/2009/07/14/och-nee/</guid>
<description><![CDATA[Ich hab ja wirklich nie dran geglaubt, aber es gibt sie wirklich: Intelligenz resistente Menschen! M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hab ja wirklich nie dran geglaubt, aber es gibt sie wirklich: Intelligenz resistente Menschen!</p>
<p>Mal wieder keine Rufbereitschaft, aber es war Sonntag Nachmittag, und ein Kollege ruft mich an, auf der Suche nach Hilfe. Kein Problem, habs ja selbst erlaubt (solange die Sonne am Himmel steht!).</p>
<p>Kollege: &#8220;Also der Herr Dr. Dr. Müller sitzt in seinem Büro und wollte arbeiten. Erst ging der Monitor nicht, dann hat er halt am Notebook gearbeitet, da ging aber das Netz nicht und sein Notebook hat sich auch nach einer halben Stunde ausgeschaltet.&#8221;</p>
<p>ich: &#8220;Sitzt der zufällig im Blubber-Gebäude?&#8221;</p>
<p>Kollege: &#8220;Glaub schon, warum?&#8221;</p>
<p>ich: &#8220;Dann frag ihn mal, ob er sich nen Kaffee gemacht hat, oder ob er sich nicht wundert, warum die Gang- und Raumbeleuchtungen nicht angehen wollen. Da hängen seit über einer Woche große rote Schilder an den Türen, das an diesem WE die Elektriker eine größere Wartung durchführen und deswegen erst Montag 5 Uhr der Strom wieder da ist&#8230;&#8221;</p>
<p>Kollege: &#8220;Oh.. äh, ja, glaub du hast recht&#8230;&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Dunkeln ist gut Munkeln]]></title>
<link>http://walkabout2009.wordpress.com/2009/07/14/im-dunkeln-ist-gut-munkeln/</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 00:24:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>walkabout2009</dc:creator>
<guid>http://walkabout2009.wordpress.com/2009/07/14/im-dunkeln-ist-gut-munkeln/</guid>
<description><![CDATA[Einen kleinen Nachtrag möchten wir noch zum Sonntag geben. Außer des Royal Runs gab´s nämlich noch e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Einen kleinen Nachtrag möchten wir noch zum Sonntag geben. Außer des Royal Runs gab´s nämlich noch e]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Severn Lodge im Dunkeln]]></title>
<link>http://kanadafrau.wordpress.com/2009/07/12/severn-lodge-im-dunkeln/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 17:33:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>kanadafrau</dc:creator>
<guid>http://kanadafrau.wordpress.com/2009/07/12/severn-lodge-im-dunkeln/</guid>
<description><![CDATA[Vom Büro aus kann man ja den Gloucester Pool recht gut überblicken. Daher konnten wir gestern Abend ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vom Büro aus kann man ja den Gloucester Pool recht gut überblicken. Daher konnten wir gestern Abend auch das Gewitter beobachten, das sich am anderen Ufer zusammenbraute. Als wir schon dachten, es würde an uns vorüberziehen, machte es plötzlich laut rums und weg war der Strom. Das Rums kam laut mittlerem Oberboss von einem explodierten Transformator (väterlicher Reparaturgott, können diese Dinger tatsächlich explodieren?). Jedenfalls saßen wir etwas über eine Stunde ohne Strom da. Erst zuckte er fünf Mal und dann blieb er ganz weg. Das war dann genau der Moment, in dem man <span style="text-decoration:line-through;">laut &#8220;Oh Gott, oh Gott&#8221; rufend im Kreis laufen</span> das Notfallprotokoll in die Tat umsetzen sollte: Also erstmal alle Computer runtergefahren, USVs ausgeschaltet (an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an den väterlichen Reparaturgott, der seiner Zeit mein Studierzimmer mit einer besseren USV ausgestattet hat, als es hier für das ganze Büro gibt), das Nottelefon angeklemmt (das nur die Reservierungshotline abdeckt &#8211; janz wichtich. Wir hätten zwar den Energieversorger anrufen müssen, aber dis jeht nicht per Nottelefon. Dafür können wir weiterhin Reservierungen entgegennehmen.) und durchatmen, den Gästen, die natürlich unbedingt _jetzt_ im stockfinsteren gift shop ein Sweatshirt kaufen müssen, mit einer Taschenlampe <span style="text-decoration:line-through;">heim</span>leuchten und ihnen verklickern, dass weder Bar- noch Kreditkartenzahlungen jetzt möglich sind, aber die wollten eh ans Zimmer schreiben lassen. Eine gute Stunde später kam der Strom wieder und das ganze Notfallprotokoll wurde rückwärts aufgedröselt: USVs und PCs wieder hochfahren, Nottelefon abklemmen, Lichter wieder an&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was geschah am 8. Juli in Borschmannseck?]]></title>
<link>http://ringelnitz.wordpress.com/2009/07/07/was-geschah-am-8-juli-in-borschmannseck/</link>
<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 21:20:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>ringelnitz</dc:creator>
<guid>http://ringelnitz.wordpress.com/2009/07/07/was-geschah-am-8-juli-in-borschmannseck/</guid>
<description><![CDATA[1099: Während des Ersten Kreuzzugs ziehen hungernde Andernacher Kreuzfahrerritter zur Hebung ihrer M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>1099: </strong>Während des Ersten Kreuzzugs ziehen hungernde Andernacher Kreuzfahrerritter zur Hebung ihrer Moral barfuß dreimal um die belagerte Stadt Dorschborn. Als sie zwei als Bäckerjong verkleidete Gestalten vor der Stadt erblicken (siehe auch &#8220;Dorschborner List&#8221;), verfallen sie in religiöse Extase und ziehen in weniger als 20 Tagen barfuß gen Jerusalem.</p>
<p><strong>1889: </strong>Die Erstausgabe des &#8220;Wall Street Journal Borschmannseck&#8221; wird veröffentlicht. </p>
<p><strong>1956:</strong> Stan-Fridolin März-April-April, ein Onkel von Stan-Friedrich März-April-April, erfindet in einem stillen Kämmerlein die Pornographie.</p>
<p><strong>1990:</strong> In Rom wird Deutschland durch einen 1:0 Erfolg über Argentinien im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zum dritten Mal Weltmeister. Weil Stan-Friedrich März-April-April beim erneuten Gartenteichbodenausheben zwecks Erweiterung für seine Arche Benno das Hauptstromkabel zerfetzt und damit den zweitgrößten Stromausfall in der Geschichte von Borschmannseck verursacht, können fast 99,8% der Ekmannsdorfer Bevölkerung diese Ereignis nicht miterleben. Viele dieser Geschädigten verüben Selbstmord, indem sie von der Dorschkante, einer 66m hohen Klippe, in den Langen See springen.</p>
<p><strong>2005:</strong> Peter Harry setzt seinen Ziehmutter, Königin Heide Simone I. während ihrer Abwesenheit ab und besteigt als König Peter Harry I. selbst den Thron Schleswig-Holsteins. Seine Untertanen lachen sich (noch) ins Fäustchen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stromausfall in Hamburg ]]></title>
<link>http://weblogyhamburg.wordpress.com/2009/07/04/stromausfall-in-hamburg/</link>
<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 11:53:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kay</dc:creator>
<guid>http://weblogyhamburg.wordpress.com/2009/07/04/stromausfall-in-hamburg/</guid>
<description><![CDATA[Ich saß gerade an meinem Schreibtisch und beobachtete die Twitter-Meldungen. Stromausfall in weiten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich saß gerade an meinem Schreibtisch und beobachtete die Twitter-Meldungen. Stromausfall in weiten Teilen Hamburgs. Nach einander kamen die Meldungen rein.</p>
<p>Was war passiert? Ein Terroranschlag, ein Zwischenfall im AKW?</p>
<p>Ratschläge kamen rüber, wie ladet noch schnell eure Akkus auf. Meldungen wie, die Ladengeschäfte sind dunkel, die Ampeln sind ausgefallen, das Internet funktioniert nicht mehr, es riecht stark nach Chlor, die Feuerwehr und Polizei ist unterwegs, die Transportbänder am Flughafen stehen still, das Fernsehen funktioniert nicht mehr.</p>
<p>So stelle ich mir den Beginn einer Katastrophe vor. Ob die jetzt noch kommt, weiß ich nicht. Abwarten! Handy schnell angeschlossen um den Akku aufzuladen. Ich habe noch Strom.</p>
<p>Schlimm!</p>
<p><a href="http://weblogyhamburg.wordpress.com/files/2009/07/stromausfall1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1846" title="Meldungen Twitter" src="http://weblogyhamburg.wordpress.com/files/2009/07/stromausfall1.jpg" alt="Meldungen Twitter" width="500" height="625" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stromausfall]]></title>
<link>http://blogmattern.wordpress.com/2009/06/03/stromausfall/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 17:35:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogmattern</dc:creator>
<guid>http://blogmattern.wordpress.com/2009/06/03/stromausfall/</guid>
<description><![CDATA[Und plötzlich ging gar nichts mehr. Heute Mittag, peng, alles aus. Es hätte zu keinem besseren Zeitp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und plötzlich ging gar nichts mehr. Heute Mittag, peng, alles aus. Es hätte zu keinem besseren Zeitpunkt passieren können *grummel*. Anna konnte nicht mit den Hausaufgaben beginnen da Computerausfall, Waschmaschiene u. Spülmaschiene stoppten mitten im Programm. Und dunkel war es und stürmisch und kein Licht. Aber irgendwie auch heimelig. Das ganze dauerte zum Glück nur eine halbe Stunde. Da merkt man erst wie <span style="text-decoration:line-through;">abhängig</span> angewiesen man auf den Strom ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was tun, wenn ´s Licht ausfällt... oder bürokratisieren wir uns zu Tode ]]></title>
<link>http://wurzelspitze.wordpress.com/2009/05/18/was-tun-wenn-%c2%b4s-licht-ausfallt-oder-burokratisieren-wir-uns-zu-tode/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 23:01:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hans - Willi Herrmann</dc:creator>
<guid>http://wurzelspitze.wordpress.com/2009/05/18/was-tun-wenn-%c2%b4s-licht-ausfallt-oder-burokratisieren-wir-uns-zu-tode/</guid>
<description><![CDATA[von Hans &#8211; Willi Herrmann Eine Frage: Können Arbeitnehmer(innen) bei Ausfall der allgemeinen B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>von Hans &#8211; Willi Herrmann</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Eine Frage:<br />
Können Arbeitnehmer(</span><span style="font-weight:normal;">innen)</span></strong> bei Ausfall der allgemeinen Beleuchtung die Arbeitsplätze gefahrlos verlassen bzw. führt dies zur Unfallgefahr ?</p>
<p>Mögliche Antworten:</p>
<p>a) Ja<br />
b) ?<br />
c) Nein</p>
<p>Eine einfache Frage.</p>
<p>Aus einem QM &#8211; Fragebogen für die Zahnarztpraxis.</p>
<p>Eine von 240 Fragen, die wiederum nur die Spitze des Eisbergs markieren, von Fragen die aufgeworfen werden, wenn es um die Umsetzung eines Qualitätsmanagements in der Zahnarztpraxis geht.</p>
<p>Und &#8211; mit Verlaub gesagt- definitiv keine Frage, die ich jemals in diesem Zusammenhang gestellt hätte, aber sie steht nun mal im Raum und so hat sich unser Team in der gestrigen Mittagspause mit diesem Problemkreis auseinandergesetzt.</p>
<p>Zunächst einmal ist anzumerken, dass diese Frage überhaupt nicht mit &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; beantwortet werden kann.</p>
<p>Rein formal, weil die Frage 2 Fragen enthält, wobei die jeweilige Antwort konträr zu Antwort der zweiten Frage steht. Ein klassisches Paradoxon, dass jedem im Team sofort offensichtlich wurde.<br />
Wie konnte dies nur der Ausmerksamkeit des Fragestellers entgehen ? Aber lassen wir das.</p>
<p>Fakt ist: Es kommt der Moment und das Licht geht unvermittelt aus.<br />
Und zumindest an Winterabenden stehen wir dann im Dunkeln in der Praxis. Denn es ist gegebenenfalls davon auszugehen, dass die Strassenbeleuchtung, die durch die Fenster scheint, durch den Stromausfall ebenfalls betroffen ist und sich das Ganze gegebenenfalls an einem regnerischen Neumondabend ereignet.</p>
<p>Ausserdem gibt es Räume in der Praxis, die fensterlos sind, zum Beispiel der Röntgenraum, der Umkleideraum oder die Patiententoilette.</p>
<p>Was tun also, wenn´s Licht ausfällt ?</p>
<p>&#8220;Taschenlampen !&#8221;, fällt Einem spontan ein.</p>
<p>Löst das Problem aber nur unvollkommen, da im Dunkeln erst einmal auch die Taschenlampe gefunden werden muss. Vermutlich müsste in jedem Raum mindestens eine solche deponiert werden, was zumindest auf der Patiententoilette ein wenig bizarr wirkt.</p>
<p>Aber selbst auf dem Weg zur Taschenlampe könnte sich ja noch ein schwerwiegender Unfall ereignen, er wäre  zumindest nicht auszuschliessen.</p>
<p>Dies ginge nur, wenn <strong>jeder </strong>Mitarbeiter von nun an eine Taschenlampe <strong>jeder Zeit </strong>mit sich trüge.</p>
<p>Der spassige Kommentar meiner Mitarbeiter, von nun an Kopfleuchten zu tragen, wie Jogger in der Nacht oder Bergarbeiter, erscheint absurd, würde das Problem aber lösen.<br />
Wäre aber unbequem und sieht ziemlich behämmert aus.</p>
<p>Alternative ?<br />
Die Taschenlampe an einem Band um den Hals tragen.<br />
Dem kann aus hygienischen Gründen nicht entsprochen werden.<br />
Also in die Hosentasche damit.</p>
<p>Setzt eine weitere neue Arbeitsanweisung voraus: Von nun an hat  jeder Mitarbeiter Arbeitshosen oder Kittel mit Taschen zu tragen, die Taschenlampen problemlos aufnehmen können.</p>
<p>Wäre nur noch ein Problem zu lösen.<br />
Taschenlampen gehen meistens nicht, wenn man sie braucht, die Batterie ist leer.<br />
Wir entschließen uns deshalb für  Taschenlampen von <a href="http://www.muji.de/">Muji</a>, die per Handdynamo und damit batterieunabhängig betrieben werden können.</p>
<p>Nächste Arbeitsanweisung: Jeder Mitarbeiter hat sich vor Arbeitsbeginn von der ordnungsgemäßen Taschenlampenfunktion zu überzeugen.</p>
<p>Und was ist zu tun, wenn wider Erwarten die Taschenlampe nicht funktionieren sollte im Ernstfall oder nicht verfügbar ist ?</p>
<p>Schon folgt die nächste Arbeitsanweisung:  Bewegungslos stehen bleiben, bis das Licht wieder angeht. Oder jemand mit einer Taschenlampe herbeigeeilt ist.<br />
Um sich kenntlich zu machen, sollte der/die Arbeitnehmer(in), dessen/deren Taschenlampe nicht funktioniert, laut &#8220;Hilfe Hilfe, Taschenlampe !&#8221;rufen.</p>
<p>Oder zumindest &#8220;Kleine Taschenlampe brenn&#8221; (von &#8220;Ich will Spass&#8221; Markus aus den 80ern)  singen.</p>
<p>Sollte das Licht längere Zeit ausbleiben, so kann, aber nur sofern die Beine anfangen weh zutun und die Kräfte schwinden, gegebenenfalls sich vorsichtig auf den Boden gesetzt werden.<br />
Allerdings nur unter  langsamen Bewegungen und erst nachdem der Boden mit den Füssen vorsichtig dahin untersucht worden ist, dass keinerlei Gegenstände dort herumliegen, die eine Verletzung hervorrufen könnten.</p>
<p>Von Patienten, die sich beim Stromausfall in der Praxis aufhalten können, war im Übrigen nie die Rede. Rein gefühlsmäßig stufe ich bei diesen die Unfallgefahr wesentlich höher ein als beim Praxispersonal, dass ja wenigstens seine Taschenlampen immer bei sich trägt.</p>
<p>Sollten wir also von nun an jeden Patienten, sobald er die Praxis betritt eine Taschenlampe aushändigen ?<br />
Oder nur, sobald er die Patiententoilette betreten möchte, weil dies der einzige für ihn zugängliche fensterlose Raum der Praxis ist.</p>
<p>Es ist an der Zeit für eine weitere Arbeitsanweisung: Beim erstmaligen Betreten der Praxis ist darauf hinzuweisen, dass der Patient vor Betreten der Toiletten eine im Wartezimmerbereich ausliegende Taschenlampe an sich zu nehmen hat.<br />
Und wäre es nicht sinnvoll, mir vom Patienten schriftlich bestätigen zu lassen, dass er über diese Vorgehensweise informiert wurde ?</p>
<p>Fragen über Fragen.</p>
<p>Letztendlich wird es aber auf etwas ganz anderes hinauslaufen: Per gesetzlicher Bestimmung werden zukünftig Zahnarztpraxen dazu verpflichtet werden, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen.<br />
Das bedeutet Akkumulatoren, Schwungscheibendynamos im Keller, die permanent laufen und für längere Ausfallzeiten ein Diesel &#8211; Notstrom  -Aggregat als Back Up.<br />
Reichen 20.000 Euro  pro Praxis ? Vermutlich nicht. Aber die Sicherheit muss uns schon Einiges wert sein, oder ?</p>
<p>Falls Sie dies alles jetzt als maßlos übertrieben und unrealistisch halten.<br />
Genau das ist es.</p>
<p>Aber die QM -Checkliste existiert und diese Frage <strong>ist</strong> Realität.<br />
Und mit ihr noch 239 weitere Fragen, die uns nur zu einem geringen Teil wirklich weiterbringen, uns aber maßgeblich davon abhalten, unserer eigentlichen Arbeit, dem Behandeln kranker Menschen, nachzukommen.</p>
<p>Damit wir uns nicht missverstehen.<br />
Ich bin ein absoluter QM &#8211; Fan.</p>
<p>Aber das hier hat nichts mit QM zu tun, sondern nur damit, dass an entscheidender Stelle eine Reihe von Leuten offensichtlich jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren haben.</p>
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<title><![CDATA[Fremdwort Umweltschutz]]></title>
<link>http://adiaserbien.wordpress.com/2009/05/03/fremdwort-umweltschutz/</link>
<pubDate>Sun, 03 May 2009 13:17:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>adiaserbien</dc:creator>
<guid>http://adiaserbien.wordpress.com/2009/05/03/fremdwort-umweltschutz/</guid>
<description><![CDATA[Umweltschutz war in Serbien lange Zeit kein großes Thema. In letzter Zeit beginnt sich in den Einste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Umweltschutz war in Serbien lange Zeit kein großes Thema. In letzter Zeit beginnt sich in den Einstellungen ein kleiner Wandel abzuzeichnen, da ich, wenn ich mit Leuten spreche, immer wieder höre, dass sie unzufrieden damit sind, wie die Umwelt in Serbien behandelt wird. Diese Unzufriedenheit lässt sich aber noch kaum in der Realität erkennen. An sehr vielen Stellen in Valjevo und Kragujevac, aber vermutlich auch in anderen Städten, findet man wilde Müllablagerungen. Diese befinden sich sowohl in den Städten als auch in Dörfern oder in Waldstücken. Auch Mülltrennung und Recycling haben sich noch nicht durchgesetzt. Die einzige Art von Recycling findet im eigenen Haushalt statt, wo man viele Sachen nicht so schnell wegschmeißt wie in Deutschland.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Trotz dieser offensichtlichen Mängel kann man das Wasser des Flusses Gradac in Valjevo trinken ohne es vorher abzukochen. Die Qualität ist angeblich sogar noch besser als die des Wassers, das man in Flaschen kaufen kann. Warum dies möglich ist, konnte mir bis jetzt aber auch noch keiner erklären. Auch sonst kann man das Leitungswasser trotz anderer Angaben einiger Reiseführer überall trinken. Es schmeckt nur nicht so gut wie in Valjevo. Deswegen nehme ich mir immer etwas Wasser mit, wenn ich in Valjevo zu Besuch bin. In Belgrad zum Beispiel schmeckt das Wasser laut den Serben am schlechtesten, sodass die Menschen dort eher Wasser aus Flaschen trinken.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Das CO<sub>2</sub> Einsparungspotenzial schätze ich in Serbien sehr hoch ein. Dies liegt zum einen daran, dass Energie sehr ineffektiv eingesetzt wird, da es nur wenige Zentralheizungen gibt, sondern häufig nur Elektroöfen oder Öfen, die mit Holz oder Kohle befeuert werden. Auch gekocht wird oft mit Holz- oder Kohleherden. Würde man hier auf eine Gasversorgung und auf Zentralheizungen umstellen, ließe sich schon viel Energie einsparen. Leider fehlt dazu entweder den privaten Nutzern oder der Stadt das Geld, sodass in Valjevo viele Stadtteile erst jetzt oder in der weiteren Zukunft mit Gas versorgt werden können. Nur in den Großwohnsiedlungen findet man fast überall Elektroherde und Zentralheizungen, die meistens mit Gas betrieben werden. Allerdings besitzen auch diese Heizungen keine Regulierungsventile, sodass die Regulation nur über das Öffnen und Schließen der Fenster erfolgt. Heizungsventile sind etwas so besonderes, dass das örtliche Krankenhaus in Valjevo deren Einbau sogar auf seiner Homepage erwähnt, als eine von mehreren Modernisierungsmaßnahmen in den letzten Jahren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Außerdem ließe sich durch Wärmedämmung viel Energie einsparen, da beim Bau der Häuser vor allem auf niedrige Kosten wert gelegt wurde, sodass diese nicht gut gedämmt sind. Davon betroffen war leider auch mein Zimmer in Valjevo. Dadurch war es, wenn ich tagsüber nicht geheizt habe, weil ich unterwegs war, abends immer sehr kalt und ich musste stärker heizen als es bei einem Raum dieser Größe eigentlich sein müsste. Leider fehlt es den meisten Haushalten an Geld, um ihre Häuser zu dämmen und der Regierung, um die entsprechenden Anreize zu setzen. Auch Sonnenenergie könnte sowohl in Valjevo als auch in Kragujevac gute Erträge liefern, da die Täler zumindest im Sommer sehr viel Sonnen bieten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Dies ist besonders schade, weil die Menschen in Serbien eigentlich sehr viel stärker auf ihren Stromverbrauch achten (mit Ausnahme vielleicht der Fernsehgeräte) als die meisten Menschen in Mitteleuropa, was vor allem an den wirtschaftlichen Zwängen liegen dürfte und nicht an einem übermäßigen Umweltgefühl, da sie dieses in anderen Bereichen wie berichtet auch nicht zeigen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Somit glaube ich, dass sich viel CO<sub>2</sub> einsparen ließe, wenn die entsprechenden wirtschaftlichen Anreize geschaffen würden. Da die serbische Regierung aber auch kein Geld dafür bereit stellt bzw. bereitstellen kann, könnten wohl nur die EU oder andere internationale Organisationen wie die Weltbank oder der IWF diese Anreize schaffen, aber deren Kredite werden im Moment zur Sicherung des Bankensystems, zur Herstellung von Währungsstabilität, zum Haushaltsausgleich und zur Erhaltung des Wirtschaftswachstums gebraucht. Bis jetzt ist auch noch niemand auf die Idee gekommen, dass damit in Zukunft viel Geld gespart werden könnte. Stattdessen fordert der IWF die Gehälter der Staatsangestellten und die Renten, die nach meinen Erfahrungen bei ungefähr 100€ im Monat liegen, zu kürzen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Diese Einsparung an CO<sub>2</sub>, Feinstaub-Partikeln und anderen Schadstoffen würde auch der Luft insbesondere in Valjevo gut tun. Da die Stadt von Bergen umgeben ist, ist die Frischluftzufuhr nicht besonders gut. Dies, im Zusammenhang mit dem ineffektiven Energieverbrauch, führt dazu, dass man besonders im Winter die Luftverschmutzung und den Smog nicht nur sehen sondern auch riechen kann. Die Smogglocke wurde mir auch von einer Deutschlehrerin, die auf einem Berg oberhalb der Innenstadt wohnt, bestätigt. Für die Luftverschmutzung dürften auch die Autos relativ stark mitverantwortlich sein, da diese häufig schon mindestens 15 Jahre alt sind und dementsprechend nur schlechte Abgaswerte haben dürften.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Eine weitere Folge der vielen Elektroöfen sind auch häufige <a title="Bericht über die Stromausfälle zu Beginn meiner Zeit in Valjevo" href="http://adiaserbien.wordpress.com/2008/10/20/verschiedene-episoden/" target="_blank">Stromausfälle</a>. In meinen ersten drei Wochen habe ich alleine drei Stromausfälle bemerkt, danach habe ich aufgehört zu zählen. Der erste Stromausfall dauerte dabei einen ganzen Vormittag und wurde mir mit den Worten „Das ist Serbien“ erklärt, wobei die Serben selber nicht wissen, wieso der Strom ausfällt und dies glaube ich auch im Nachhinein nicht erfahren. Die beiden anderen Stromausfälle waren am selben Vormittag kurz hintereinander und jeweils nur sehr kurz.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Man kann nur hoffen, dass sich der langsame Mentalitätswandel irgendwann auch in konkreten Taten auswirkt, sodass die Umwelt sauberer gehalten werden kann und der Staat die entsprechenden Hilfen bekommt um Energieeffizienzprogramme anbieten zu können. Davon würde auch der Tourismus profitieren, da Serbien eigentlich sehr schöne Landschaften und Städte hat, die aber durch den fehlenden Umweltschutz einem Teil ihrer Schönheit beraubt werden.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Q]]></title>
<link>http://spreetexter.wordpress.com/2009/04/18/q/</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 20:25:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>spreetexter</dc:creator>
<guid>http://spreetexter.wordpress.com/2009/04/18/q/</guid>
<description><![CDATA[- Do you go to Dharamsala? fragt die Frau Frau Q, welche sie offenbar für eine buddhistische Pilgeri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>- Do you go to Dharamsala? fragt die Frau Frau Q, welche sie offenbar für eine buddhistische Pilgerin zu halten scheint. Frau Q sieht das schöne, wettergegerbte Gesicht der Frau.<br />
- Ja, ich habe vor, Dharamsala zu besuchen“, antwortet sie und bemerkt in der Nähe des Lamas einen strengen Geruch. Der Lama hört ihre Gedanken, er sieht sie kritisch von oben nach unten an. Frau Q spürt, wie seine dunklen kleinen Augen einen Moment lang sie musternd abtasten und der dazugehörige Verstand sie einzuordnen versucht.<br />
- Was will diese Frau? liest Frau Q den Blick des Lama.<br />
- Er riecht wie ein spuckendes Andenlama, kommentiert Frau Q in Gedanken.<br />
Der Lama verzieht unmutig sein Gesicht,  versetzt ihr einen leichten Schlag auf die linke Schulter und zeigt auf einen der Touristenschalter, welche die Eingangshalle des Flughafens säumen, um Taxifahrten und organisierte Touren anzubieten. Frau Q zeigt sich nicht bereit zu verstehen, dass der Lama sie zum Organisieren des Taxis zum Schalter nach vorne an der Eingangstür schicken will. Sie zurrt das Befestigungsband für ihr Gepäck noch fester, als es ohnehin bereits ist und vermeidet es, in seine Richtung zu sehen. Die tibetische Frau, die dies bemerkt, klopft ihm auf die Schulter und weist mit dem Finger in Richtung Touristenschalter, ein paar unverständliche Sätze murmelnd. Der Lama bewegt sich brummend auf einen der Touristenschalter zu.<br />
Frau Q möge bitte auf die Koffer achten, bittet die Frau und folgt dem Lama. Es dauert nicht lange, bis beide zurückkommen.<br />
- Do you go to Dharamsala?<br />
fragt Frau Q jetzt die tibetische Frau.<br />
-<br />
Diese gestikuliert mit beiden Händen, dabei freundlich mit dem Kopf nickend. Frau Q deutet ihre Geste als Ja.<br />
- Fahren Sie direkt dorthin? Können Sie mich mitnehmen, wir teilen uns die Kosten für das Taxi? fragt Frau Q.<br />
Die Frau nickt erneut und wackelt mit dem Kopf.<br />
Der am Touristenschalter angefragte Taxifahrer kommt auf sie zu, schmal, indisch dunkel, bethelkauend. Sie folgen ihm nach draussen zum Taxistand. Der Fahrer spuckt auf den Boden, ein roter Platsch, der unmittelbar neben Qs linkem Fuß auf dem Boden landet. Frau Q geht schnell einen Schritt zur Seite.<br />
Sie verstauen ihr Gepäck im Kofferraum des Taxis. Der Fahrer hält nach einer viertelstündigen Fahrt vor einer kleinen Pension an. Der tibetische Pensionswirt eilt zum Auto und begrüßt die beiden Tibeter freundlich. Frau Q teilt er mit, die Pension sei leider voll, die Frau des Lamas gestikuliert wild mit den Händen und Frau Q bemerkt ihr blauäugiges Misverstehen. Sie verhandelt mit dem Wirt, ihr ein Zimmer für die Nacht zur Verfügung zu stellen. Morgen ein Zimmer zu bekommen, sei kein Problem, aber diese Nacht &#8211; es war immerhin schon etwa ein Uhr, sei dies nicht möglich und er könne sie nicht beherbergen, weil er sie nicht kenne und nicht darauf vorbereitet sei, in dieser Nacht noch einen zusätzlichen Gast aufzunehmen, sagt der Wirt.<br />
Frau Q verabschiedet sich von dem tibetischen Paar, viel eher, als sie gedacht hatte, &#8211; die Frau winkt zum Abschied und lächelt gute Wünsche, Frau Q fährt mit dem Taxifahrer in Richtung Connaught Place, zurück durch die Nacht, in ein Hotel, welches der Taxifahrer ihr empfiehlt, weil er an der Vermittlung gut verdienen wird, vermutet Frau Q, die Miete für das winzige Zimmer beträgt tatsächlich das doppelte des normalen und die Gebühr für das ist doppelt so hoch wie sonst üblich und der Preis stellt sich als nicht verhandelbar heraus.<br />
-Bedenke Ost und West. Die Mitte hat immer zwei Seiten, sagt eine Stimme von hinten.<br />
- Wer sie sei, fragt Frau Q. Die Stimme antwortet nicht. Frau Q dreht sich um. Sie kann niemanden sehen.<br />
- Sei im Fluß, hört sie wieder die Stimme von hinten.</p>
<p>Frau Q dreht sich nicht um und fragt nicht.  Die Stimme schweigt.<br />
Morgens ist es heiss. Frau Q wäscht sich im kleinen, weissen Hotelzimmer mit summendem, &#8211; kolonialbraunen, schweren Deckenventilator, geht dann die Treppe hinunter in das kleine Hotelfoyer.<br />
- Good morning, Ma´m, begrüßt sie der lange dünne Portier, der die Nacht schon Dienst getan hatte und ihr viel vor wenigen Stunden viel zu viel Geld abknöpfte für die zu kurze Nacht.<br />
- Wünschen Sie etwas?<br />
- One coffee please, antwortet Frau Q, setzt sich in die kleine braunplüschige Sitzecke im Foyer mit plärrendem Fernseher, indischen Schlagern, liebestrunken tanzenden Menschen auf dem Bildschirm, und wartet. Der Portier bringt den Kaffee, Frau Q trinkt ihn schnell, so heiß es geht, und liest mit einem Auge in der Tagesausgabe der Times of India in der Rubrik Sacred Space über die Gefahr der Abhängigkeit von materiellen Dingen Acharya Mahaprajna: &#8211; freedom cannot be associated with material objects. Where material development is achieved, man becomes dependent. First, material objects becomes dependent on man and then, in the process, man becomes the slave of material objects.<br />
Frau Q schaut nach, ob sich ihre wichtigsten Besitztümer und Reisedokumente, die sie sicher mitsamt dem mit ihr reisenden Laptop in ihrem grünen Armeerucksack verstaut hat, diebstahlsicher in ihrer Nähe befinden, schultert ihr kleines Gepäck und verläßt die vorübergehende teure Bleibe, in das aufgeregte, frühfarbige Morgengewimmel hinein.<br />
- Sieh die Farbe, hört sie erneut die Stimme vom Vortag hinter sich.<br />
Frau Q  dreht sich nicht um und schlendert über eine belebte enge Strasse in Hotelnähe, nahe der New Delhi Railway Station. Trommelnde tanzende junge Männer ziehen in einer orangefarben bekränzten Prozession an ihr vorbei und rufen, sie möge sich Ihnen anschliessen:<br />
- &#8211; COME WITH US! COME WITH US! COME WITH US! Das Dröhnen der Trommeln ist laut und scheppernd. Frau Q sieht ihnen staunend hinterher. Im selben Moment ergreifen von links zehnjährige braunhäutige Jungen in blauer Schuluniform ihre Hand Sie erheben ein Geschrei, als hätten sie so etwas wie sie zum ersten mal in ihrem Leben gesehen.<br />
- YOU ARE VERY WHITE! Rufen die Jungen mit durchdringenden, hellen Stimmen, bis eine scharfe Stimme ihnen in Hindi Einhalt gebietet, ein älterer weissgekleideter Inder, wahrscheinlich der Vater, denkt Frau Q und nickt ihm dankbar zu.<br />
Frau Q ist leicht übel. Sie fühlt sich erschrocken, in ihrer weissen europäischen Haut, die ihr jetzt bewusst wird, unbedacht sonst im Gesicht getragen, sie hatte nicht an ihre helle Farbe gedacht.<br />
- YOU ARE VERY WHITE! YOU ARE VERY WHITE! klingt das Geschrei noch eine Weile in ihren Ohren nach.<br />
- -<br />
Sie wandert weiter durch staubige, enge Straßen zur Railway-Station. Sie geht durch den Bahnhof, an bärtigen Sadhus und wartenden Reisenden vorbei. Weisse, gebügelte, gut gekleidete Brahmanen, bunte Saris und Punjabis. Verinnerlichte, unbeteiligte und interessierte, neugierig blickende und nichts um sich herum registrierede, in sich versunkene Gesichter in allen Farben säumen die Bahnsteige. Ein Geruchsgemisch aus Kardamon, Reisteig, Hamburgern und Urin bereitet Frau Qs empfindsamen Geruchsnerven ungewohnte Eindrücke. Die Geräuschkulisse bildet sich aus einem dichten Gewebe aus den hohen Tönen der Marktschreier, die den Reisenden Samosas und andere indische Schnellgerichte anbieten, knatternden, lärmenden Vrikschams, ein- und abfahrenden Zügen.<br />
Frau Q hat sich entschieden, anstatt nach Himachal Pradesh und Dharamsala zu fahren, wie sie es in ihrer Planung zunächst vorgesehen hatte, zuerst Almora zu besuchen, eine Bergstation im westlichen Uttarkanth. Sie steht am Bahnhof vor einem grossen unübersichtlichen Schild auf der Suche nach einem Zug von New Delhi  dorthin. Ein Mann, etwa Mitte Vierzig, mit grosser goldener Uhr am linken Handgelenk, spricht Frau Q an und fragt nach ihrem Reiseziel. Frau Q fragt ihn:<br />
- Kennen Sie Almora?.<br />
Der Mann sagt, er warte auf Reisende, die von Varanasi nach Delhi kämen, er wolle sie hier am Bahnhof in Empfang nehmen. Sein Haus befinde sich in Varanasi und er würde Frau Q, falls sie ihre Reise dorthin führen sollte, einladen, dort zu wohnen. Frau Q dankt ihm für die Einladung und fragt ihn, wo sie nun ein Ticket nach Almora bekommen könne.<br />
- Ich führe Sie hin, zum richtigen Ort, erwidert der Mann mit der goldenen Uhr. Frau Q ist sich nicht sicher, was er meint und wo er sie hinführen möchte, sie wird selbst, allein nicht klarkommen mit dem Zugfahrplan, weiss sie und folgt dem Mann zögernd. Sie gehen hinaus auf den Bahnhofsvorplatz, überqueren eine vielbelebte Strasse mit Fahrradrikschas, laut  hupenden Taxis, entspannten, knochenrippigen Kühen und gelassen das Chaos übersehenden Fussgängern.<br />
- Ob sich das für die Fahrkarten zuständige Büro nicht direkt im Bahnhof befinde, fragt Frau Q den Mann aus Varanasi.<br />
- Dort bekäme Frau Q nur den Indrail-Pass  und der sei viel zu teuer, suggeriert ihr der Mann.<br />
- Ihr Weg führt sie in eine schmale Seitenstrasse hinein. Sie betreten ein Büro mit der Aufschrift &#8220;Tourist Office&#8221;. Frau Q wird dort eine Treppe hinaufgeführt in einen Raum, in dem sich ein Schreibtisch, drei Stühle und ein weiterer Mann befinden. Ihr Guide setzte sich auf einen der Stühle hinter dem Schreibtisch, woraus Frau Q entnimmt, dass er an dem eingefädelten Geschäft mit der Fahrkarte gut verdienen will. Dieses Büro sei vom Government, der Indischen Regierung, Frau Q solle sich keine Sorgen machen, versucht der Mann Frau Q´s Bedenken zu zerstreuen. Er könne ihr eine günstige Fahrmöglichkeit verschaffen. Was er dann auch tut. Frau Q zahlt, wie sie später erfährt, dem Mann seine goldene Uhr für die Fahrt. Zum Abschied schaut er ihr mit einem durchdringenden, dunkelbraunäugigen Blick in ihre hellblaugrauen Augen,<br />
- YOU ARE VERY, VERY WHITE, sagt er,<br />
- LOOK AT MY PARTNER HERE AT THE OFFICE: HE IS LESS WHITE THAN ME, AND WE ARE WORKING TOGETHER.<br />
- Sei im Fluß, sagt die Stimme wieder hinter ihr, stimmlos hörbar, die Männer im Tourist Office hören sie nicht, bemerkt Frau Q.<br />
- Bedenke Nord-Süd, die Mitte hat immer zwei Seiten, sagt die Stimme,- sei einfach wie Du bist, ob weiß oder anders, denk dir nichts dabei.<br />
- Was meinst du? Fragt Frau Q.<br />
- Nicht denken, sagt die Stimme. -<br />
 <br />
Es ist heiss und schwül. Der Monsun wird sich erst in zwei Wochen seinem Ende zuneigen. Der kleine Suzuki schlängelt sich geschickt im ständigen Wechsel von links nach rechts, von rechts nach links durch ein chaotisches Durcheinander an Verkehr. Frau Q kommt der Bitte des Fahrers nach, vorne zu sitzen, sie könne dort mehr sehen, versichert der Fahrer. Eine ganze Weile fährt ein Lastwagen mit frisch bemaltem elefantenköpfigen Gott Ganesh lächelnd vor ihnen her, umringt und begleitet von fünf jungen Männern auf der Ladefläche, die Frau Q und dem Fahrer lachend zuwinken. Nach etwa sechstündiger Fahrt beginnt der Motor des Suzuki, untypische Geräusche von sich zu geben. Der Fahrer hält am Strassenrand vor einer kleinen Autowerkstatt. Er bittet Frau Q, auszusteigen. Sofort eilen mehrere Männer mit grossen Schraubenschlüsseln herbei. Der Fahrersitz wird ausgebaut und neben dem Wagen auf den Boden gestellt. Der Fahrer bittet Frau Q, auf dem ausgebauten Sitz am Boden Platz zu nehmen.<br />
- Nur fünf Minuten,  er schaut sie durchdringend an.<br />
-  Er besorgt zwei Cola. Frau Q möge sich nicht beunruhigen, sagt er, es dauere nun doch fünf Minuten bis zur Abfahrt, da erst ein Ersatzteil aus einer benachbarten Werkstatt besorgt werden müsse. Frau Q sieht einem Tauschhandel zu. Ein halbnackter Mann vor einer obstschüsselgrossen blechernen Waage handelt mit Schrott. Ein Kunde kommt und  eine alte Puppe, alte Schuhe und altes Kinderspielzeug aus Plastik werden auf die Waagschale gelegt. Auf die zweite Waagschale legt der Händler eiserne Gewichte. Solange, bis das Gewicht errechnet ist und die Waagschalen sich auf gleicher Höhe befinden. Der halbnackte Händler drückt dem Kunden klingende Münzen in die Hand, und dieser zieht zufrieden lächelnd barfuss von dannen.<br />
Auf der anderen Strassenseite beobachtet Frau Q, wie sich auf einem Stück Feld Menschen hinhocken und ihr Geschäft verrichten. Frauen in bunten Saris sieht sie dort ebenso wie halbnackte Männer. Andere, vorbeiziehende Menschen beäugen Frau Q mit teils versteckter, teils offener Neugierde. Manche der Passanten schauen in das Auto hinein, als erwarteten sie, dort Unbekanntes zu entdecken.<br />
- Der Wert des Gepäcks ist nicht ohne Interesse für manche, denkt Frau Q und setzt den oberen Rand der roten Coladose an die Lippen, um einen Schluck daraus zu nehmen.<br />
In der Zwischenzeit hat der Fahrer alle Türen verschlossen. Er frag sie, ob sie zum Markt des Dorfes gehen wolle. Es interessiere sie nicht, etwas zu kaufen, erwidert sie ihm. Ein Ochse zog einen Karren an ihr vorbei, auf dem sich ein orangegefärbter Berg von Seide befindet, Frauen tragen Körbe mit Gras auf den Köpfen, Futter für die Tiere. Nachdem Frau Q eine Weile betrachtend dasitzt, fragt der Fahrer, was sie denken würde. Frau Q ignoriert ihn und beginnt zu schreiben.<br />
- Was sie für das Hotel in Delhi bezahlt habe, fragt der Fahrer sie.<br />
- 200 Rupies, entegnet sie.<br />
- Das sei nicht viel und okay, sagte der Fahrer. Er werde auf sie und ihr Gepäck aufpassen.<br />
Eine Ameise kriecht auf Qs Hose herum. Gegenüber am Strassenrand pinkeln ein Mensch und ein Hund. Nach ein oder zwei Stunden ist das passende Ersatzteil in den Wagen eingebaut. Die Fahrt geht weiter.<br />
 <br />
Vor ihnen fährt ein Lastwagen. HAVE A NICE DAY lautet die Aufschrift. Der Fahrer wird allmählich aufdringlich. Als Frau Q einen Moment einnicken möchte, fasst er über sie hinweg, will ihr angeblich das Sitzen bequem machen, und berührt sie dabei absichtvoll an der Brust. Frau Q stellt sich schlafend.<br />
- You want to sleep? bemerkt er,<br />
- good, so you get a little bit more generous. Und stellt die Musik laut &#8211; englischsprachige Schlager. Um Frau Q ein wenig mehr Grosszügigkeit aufzuzwingen. Nachdem Frau Q ihm zuvor erzählt hat, wie sehr sie indische Musik liebe und dass die Pflanzen während eines Experimentes über die Wirksamkeit einzelner Musiken in Bezug auf das Pflanzenwachstum bei der Beschallung mit indischen Ragas im Vergeich zu westlichen Musiken am schnellsten und am gesundesten gewachsen seien.<br />
Frau Q sagt dem Fahrer, es sei seine Art von Vergewaltigung, das mit der lauten Musik jetzt. Er glaube wohl, Frau Q sei eine dumme Westlerin mit viel Geld, die sich lediglich ziere mit der Bitte, die Musik auszustellen. Der Fahrer dreht die Musik noch ein wenig lauter.<br />
USE DIPPER AT NIGHT sagt der nächste LKW vor ihr. Dipper heisst Schöpfkelle und dippy soviel wie verrückt. ALL I NEED IS A RHYTHM DIVINE ALL I NEED IS A LOOK IN YOUR EYES schallt es aus dem scheppernden Lautsprecher des Wagens. NEED klingt langgezogen wie ein amerikanisches Kaugummi. Der Fahrer stoppt den Wagen. Ein Zug wird erwartet, der ihnen den Weg versperrt. Kinder reichen gebratenen Mais in das geöffnete Fenster. Die Luft ist staubig. Frau Q entnimmt der vor der Frontscheibe befindlichen Schachtel ein All-Day-Tissue. Es nimmt mit Staub angereicherten Schweiss auf. In einer Yogaschule, wo gerade ein Yogaseminar stattfand, hatte Frau Q einmal an einer Verbindungtür zur Lehrertoilette und den Verwaltungsräumen gelesen: &#8220;Hier dürfen nur Brahmanen scheissen&#8221;. Nachdem diese Erinnerung in ihrem Gedächtnis aufgestiegen ist, hält Frau Q es von nun an für klug, dem Fahrer Kopfschmerzen vorzutäuschen &#8211; dies ist emotional unbelastet für das Gegenüber und wirkungsvoll zum Verhindern des Ignorierens von Autorität, welche Frau Q sich zu ihrem Unbehagen gezwungen fühlt, unter Beweis zu stellen, da sie es vorzieht, nicht belästigt zu werden.<br />
Es wird kühl. Kali-Yuga,<br />
- alles ist von leicher Bedeutung, ganz gleich ob Gold oder Scheisse, denkt Frau Q.<br />
Hupend überholen sie einen Motorradfahrer im indischgelben Ostfriesennerz. Der Monsun ist noch nicht vorrüber, es giesst in Strömen. Der Fahrer fährt sicher im Zickzack, von links nach rechts, von rechts nach links. Links befinden sich Reisfelder, rechts Zuckerrohrplantagen. Der Fahrer fragt Frau Q, ob sie verheiratet sei und wieviele Kinder sie habe. Frau Q sieht grosse Wasserlaachen links und rechts der Strasse.<br />
- Eine Tochter, lügt Frau Q den Fahrer an. Frau Q sei 37 und die Tochter 17. YOU DRIVE ME CRAZY schallt es aus dem Lautsprecher. Wie alt ihr Mann sei, fragt der Fahrer.<br />
- Vierzig, erfindet Frau Q.<br />
- Ob sie glücklich sei jetzt, fragt der Fahrer.<br />
- Diese dumme Gefühlsquase, denkt Frau Q unfreundlich und entgegnet dem Fahrer, sie sei noch gar nicht ganz angekommen, ihre Seele sei langsamer als das Flugzeug, mit dem sie gekommen sei.<br />
Sie denkt daran, einen Beschwerdebrief über aufdringliches Verhalten von indischen Guides zu verfassen, dies in ein Verhältnis zu ahimsa, dem Gebot der Gewaltlosigkeit, welches durch Gandhi weltweit bekannt wurde, zu setzen, und diesen Artikel dann an die Indian Times zu schicken.<br />
ABER GANDHI SCHLUG SEINE GEHORSAME HINDU FRAU UND ZWISCHEN INDIEN UND PAKISTAN HERRSCHT KRIEG, denkt Frau Q, und verwirft die Idee sofort wieder.<br />
 <br />
Frau Q fährt ihren Wünschen hinterher. Sobald sie sie erreicht hat und manchmal schon vorher, lösen diese sich auf. JAI MATA DI an der Windschutzscheibe, Lobpreis der Göttin, dreimal Sanskrit-OM in Devanagri und elefantenköpfiger Gott Ganesh, ganz neu, angeseilt auf einem Lastwagen voraus, glücksbringend groß elefantengrau mit bunten Blumengirlanden geschmückt.<br />
- It is no come up, sagt der Fahrer, die Strasse nach Almora den Berg hinauf ist weggebrochen vom starken Regen, und sie müssen umkehren. Der Fahrer fragte Frau Q zuvor, ob sie etwas essen wolle. Frau Q erwiderte, sie habe keinen Hunger, aber der Fahrer könne gerne eine Rast einlegen und etwas essen, wenn er dies wünsche.<br />
- Nicht von dieser Seite, antwortet der Fahrer, und zieht es vor, nicht anzuhalten, um zu rasten. Er wendet, fährt zurück und nimmt die nächstmögliche Strasse nach Almora.<br />
Frau Q bemerkt jetzt, es sei doch wohl besser, wenn sie ein wenig zusammen essen würden. Der Fahrer lächelt Frau Q dankbar an und bringt Durga, Shiva und Affengott Hanuman in Acryl, die sich neben dem Lenkrad des Fahrzeugs befestigt finden, per Knopfdruck zum leuchten.<br />
- Nur für kurze Zeit ist jetzt der Fahrer hoffentlich mein Guru, denkt Frau Q und liest vom Strassenrand BE SLOWLY &#8211; REACH SAFETY, BE SOFT ON CURVES, HORN PLEASE. Die Fahrt ist anstrengend.<br />
Sie gibt dem Fahrer abends in Almora noch ein Essen aus, in einem Restaurant, in dem sich ausser ihr nur indische Männer befinden. Anschliessend ist sie dankbar, die Fahrt unausgeraubt überlebt zu haben und den Fahrer endlich los zu sein.<br />
Sie übernachtet in einem kleinen Hotel mitten an der Hauptverkehrsstrasse Almoras in einem winzigem Zimmer, das direkt zur Strasse herausführt, mit grüngestrichenen gelbfleckigen Wänden, einer weich durchhängenden schmalen Liegestätte direkt am Fenster, einem kleinen Nachttisch links daneben und einer papiernen, auf  Holz aufgezogenen Ikone mit Gott Shiva mit Dreizack und Halbmond, auf dem Kailash sitzend, dem heiligen Berg, in kräftigfarbig blaugrün und rot orange. Auf dem Nachttisch ist ein dreifingerbreiter Kerzenstummel aufgeklebt, heruntergelaufenes Wachs am Kerzenschaft und auf dem Holz des Nachttisches drumherum. Frau Q fühlt ihre Glieder bleiern müde und schwer nach der langen Fahrt. Es klopft an der ihrer Tür, sie öffnet dem Hausboy.<br />
- Wünschen Sie noch etwas, Ma´m?, fragt der,<br />
- Bringen Sie mir noch eine Flasche Wasser und morgen früh um sieben einen Eimer heisses Wasser zum Waschen, sagt Frau Q, nickt dem Boy zu und schliesst die Tür, nimmt ein dünnes baumwollenes Tuch aus ihrer Tasche, legt es auf das zu weiche Bett, um sich darauf niederzulassen, ein gelbes Reclamheftchen, Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, in der Hand,<br />
- Unter friedlichen Umständen fällt der kriegerische Mensch über sich selber her, liest sie. Draußen ist es dunkel, plötzlich geht das Licht aus, im Zimmer, überall draußen, nichts mehr ist erleuchtet, Frau Q steht auf, ertastet ihre Reisetasche am Boden, suchend nach einem Päckchen Streichhölzern, welches sie dann in der Hand spürt, sie tastet sich mit der anderen Hand zum kleinen Abstelltischchen mit dem Kerzenstummel darauf, den sie erinnert, findet ihn und macht wieder Licht im Zimmer. Sie schiebt den dünnen Baumwollappen zur Seite, der als Ersatz für eine Gardine vor dem Fenster hängt, sieht draussen vorbeihuschende Gestalten, ein paar Autoscheinwerfer verleihen für kurze Momente den Schemen klar umgrenzte Formen, die dann schnell wieder im Dunkel verschwinden.<br />
- Jetzt ist es dunkel, erinnert die stimmlose Stimme Frau Q von hinten an das, was ist,<br />
- Weiß ich, antwortet Frau Q mürrisch, &#8211; was willst du?<br />
- bedenke hell und dunkel, die Mitte hat immer zwei Seiten, sagt die stimme<br />
- Du nervst, sagt Frau Q, &#8211; Stromausfall, denkt sie nach einem Moment der Irritation, liest nah an das Kerzenlicht gebeugt noch eine  Zeile,  bläst die Kerze aus, legt den Nietzsche auf dem Nachttisch neben die erloschene Kerze, legt sich wieder hin, in das viel zu weiche Bett, und schläft erschöpft sofort ein.</p>
<p>© 1999 M Koehne<br />
all rights reserved / alle Rechte vorbehalten</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>
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<title><![CDATA[Marktlücke]]></title>
<link>http://suedost.wordpress.com/2009/03/30/marktlucke/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 07:41:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>suedost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit einigen Wochen haben wir fast jeden zweiten Tag Stromausfall. Der beginnt dann meist so um die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Seit einigen Wochen haben wir fast jeden zweiten Tag Stromausfall. Der beginnt dann meist so um die ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Earth Hour - unsinnig und gefährlich]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/03/28/earth-hour-unsinnig-und-gefahrlich-2/</link>
<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 20:07:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute sollte es wieder so weit seit: 5 Minuten oder auch 1 Stunde, egal wie lange, aber es sollte ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute sollte es wieder so weit seit: 5 Minuten oder auch 1 Stunde, egal wie lange, aber es sollte ma]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ein Vorab-Halloween im Dunkeln]]></title>
<link>http://lastgunman.wordpress.com/2009/02/27/ein-vorab-halloween-im-dunkeln/</link>
<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 17:50:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>LastGunman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hab&#8217;s ja versprochen, nicht wahr, „The-Guy-Formerly-Known-As-Megarat&#8221;? Damit landet ]]></description>
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<title><![CDATA[schreibaufgabe (23)]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/02/20/schreibaufgabe-23/</link>
<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 18:30:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
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<description><![CDATA[diese aufgabe kommt ganz schlicht daher. es gibt einen textanfang, der der auslöser für eine geschic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[diese aufgabe kommt ganz schlicht daher. es gibt einen textanfang, der der auslöser für eine geschic]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Grey socks and candles]]></title>
<link>http://onebbo.wordpress.com/2009/02/20/grey-socks-and-candles/</link>
<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 06:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>onebbo</dc:creator>
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<description><![CDATA[In ihrem fortwährenden Bestreben, OneBBO runter zu machen, lassen die Little Ones nichts aus. Und so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In ihrem fortwährenden Bestreben, OneBBO runter zu machen, lassen die Little Ones nichts aus. Und so stellen sie sie auch gerne wie ein Altertümchen dar, ein Mütterchen, das sich kaum noch im Alltag zurechtfindet. Besonders gefällt ihnen die Vorstellung, dass OneBBO, im Nachthemd, mit einer Kerze in der Hand, graue Socken an den Füßen, die in karierten Pantoffeln stecken, die grauen Haare wirr in die Gegend stehend, nachts durchs Haus schleicht, weil sie nicht schlafen kannoder &#8220;evil deeds&#8221; vorbereitet.</p>
<div><strong></strong><strong><em> Good Morning Bee,</em></strong></div>
<div><strong><em> </em></strong></div>
<div><strong><em>well, that was quite an adventure last night, everything being pitchblack.  Although it was not really pitch black because the Freiheitsstraße and the  Alleestraße were lit and so there was a bit of light. But exciting nevertheless.  Time for grey socks and candles waaaaaaaaaaah</em></strong></div>
<div><strong><em> </em></strong></div>
<div><strong><em>But thanks to my calmness everything was done without panic. I even  remembered to change the clock of the heating system, because it was 45 minutes  late. </em></strong></div>
<div><strong><em> </em></strong></div>
<div><strong><em>I sometimes really feel sorry for OneBBO. Poor old thing. Doesn&#8217;t grasp  things like blackouts&#8230; she thought the world was coming to an end. </em></strong></div>
<div><strong><em> </em></strong></div>
<div><strong><em>I&#8217;m looking forward to our pizza dripping with forbidden cheese  waaaaaaaaaaah</em></strong></div>
<div><strong><em> </em></strong></div>
<div><strong><em>Yours </em></strong></div>
<div><strong><em>Sophie</em></strong></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[schon wieder Sturm in der Normandie (nicht auf die) ;)]]></title>
<link>http://stanzebla.wordpress.com/2009/02/10/schon-wieder-sturm/</link>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:16:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>stanzebla</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diesmal hat es aber keine Stromleitungen von den Masten gerissen. Genau kann ich es noch nicht sagen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Diesmal hat es aber keine Stromleitungen von den Masten gerissen. Genau kann ich es noch nicht sagen]]></content:encoded>
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