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	<title>sundenfall &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/sundenfall/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sundenfall"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 23:47:45 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Deutscher Geist]]></title>
<link>http://horstnaegele.wordpress.com/2009/08/16/deutscher-geist/</link>
<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>horstnaegele</dc:creator>
<guid>http://horstnaegele.wordpress.com/2009/08/16/deutscher-geist/</guid>
<description><![CDATA[deutsche größe (nach den Eingangsversen im Siebenten Buch des in deutscher Sprache in der Tradition ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>deutsche größe</strong></p>
<p>(nach den Eingangsversen im Siebenten Buch des in deutscher Sprache in der Tradition des literarischen Rokkoko geschriebenen Epos Adam und Eva, oder Die Geschichte des Sündenfalls des deutsch-dänischen Dichterphilosophen JENS BAGGESEN [1764 – 1826]; kommentiert und diskutiertiert in Horst Nägele, Der deutsche Idealismus in der existentiellen Kategorie des Humors. Eine Studie zu Jens Baggesens ideolinguistisch orientiertem Epos ›Adam und Eva‹, Neumünster: Wachholtz 1971 [SKANDINAVISTISCHE STUDIEN, Band 1, S. 100 f.])</p>
<p>tiefgründig zu erkennen<br />
des deutschen los<br />
was andre tun<br />
genügt ihm zu benennen<br />
über den anfang zu spekulieren<br />
sich im was war<br />
nicht ganz so war zu verlieren<br />
ist in deutschland groß<br />
der geist des geistes<br />
wie können’s andre erkennen<br />
was tiefgründig zu benennen</p>
<p>(In: Horst Nägele, <strong><em>ZEITLOS ZEIT</em></strong>, Verlag Turnshare, 2009)</p>
<p>LINK ZUM VERLAG: <a href="http://turnshare.com/book/naegele_9781847900104.html?category_id=48"> <strong><em>ZEITLOS ZEIT</em></strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anmerkungen zu Matthäus 27, 51 - 54]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2009/05/13/matthaus-27-51-54/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 13:20:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2009/05/13/matthaus-27-51-54/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Text als PDF zum downloaden Ein Evangeliumstext, der in engem Zusammenhang mit der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.<br />
<a href="http://mt1820today.wordpress.com/files/2009/05/anmerkungen-zu-matth_344us-27-51-54.pdf">Text als PDF zum downloaden</a></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
Ein Evangeliumstext, der in engem Zusammenhang mit der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi steht, hat schon bei vielen Bibellesern für Verwunderung und Fragen gesorgt:</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Und siehe, der Vorhang im Tempel riß entzwei von oben bis unten, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern hervor nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!&#8221;</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51-54" target="_blank"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">(Matthäus 27, 51 &#8211; 54)</span></span></a></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Folgende Fragen stellen sich:</span></span></p>
<ul>
<p style="text-align:justify;">
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Welche Bedeutung hat das Zerreißen des Vorhangs im Tempel?</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Welche Bedeutung hat das erwähnte Erdbeben?</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Wer sind die erwähnten Heiligen und wie ist ihre Auferstehung zu verstehen?</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Warum werden gewisse, hier erwähnte Geschehnisse so nur im Matthäusevangelium und nicht in den anderen Evangelien (Markus, Lukas und Johannes) beschrieben?</span></span></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000080;">Persönlich habe ich in keinem Einzelkommentar, Lexikon etc. eine vollumfängliche Antwort auf diese Fragen gefunden. Jedoch lässt sich aus verschiedenen Quellen,  gleich einem Mosaik, ein vollständiges Bild erkennen:</span></span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:10pt;">[Weiterlesen auf  <a title="&#34;Anmerkungen zu Matth. 27, 51 - 54&#34; - Seite 2" href="http://mt1820today.wordpress.com/2009/05/13/matthaus-27-51-54/2/" target="_blank">Seite 2</a>]</span></span></p>
<p><!--nextpage--></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><span style="font-size:13pt;">1) Matthäus &#8211; das Evangelium für die Juden</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Um die in <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51-54" target="_self">Matthäus 27, 51 &#8211; 54</a> berichteten Geschehnisse besser verstehen zu können, ist es sinnvoll, wenn wir uns vor Augen führen, in welchem Evangelium sie uns begegnen. Der Text findet sich so <em>ausschließlich </em> im Matthäusevangelium. In den anderen drei Evangelien wird von diesen Geschehnissen, insbesondere von der Auferstehung der entschlafenen Heiligen,  nichts berichtet. (Markus berichtet das Zerreißen des Vorhangs im Tempel, Lukas berichtet ebenfalls, dass der Vorhang im Tempel zerriss und er erwähnt zusätzlich eine Sonnenfinsternis. Im Bericht des Johannes finden wir keines dieser Geschehnisse). Wie jeder der vier Evangelisten, so schrieb auch Matthäus (1, 1a) sein Evangelium für eine ganz bestimmte Zielgruppe (2), nämlich für <em>jüdische</em> Leser.  Dies wird an vielen Stellen des Matthäusevangeliums deutlich:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Schon die Verse mit denen Matthäus sein Evangelium einleitet: &#8220;Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams&#8221; <a title="&#34;Matthäus 1, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/1.html#1,1" target="_blank">(Matthäus 1, 1)</a>, mussten den jüdischen Leser an die ihm bekannten Aufzählungen der Stammbäume aus dem 1. Buch Mose erinnern. Dort finden sich in <a title="&#34;1. Mose 2, 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/2.html#2,4" target="_blank">1. Mose 2, 4</a>; <a title="&#34;1. Mose 5, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/5.html#5,1" target="_blank">5, 1</a> und <a title="&#34;1. Mose 6, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/6.html#6,9" target="_blank">1. Mose 6, 9</a> ähnliche Aufzählungen, die  mit den Worten: &#8220;Dies ist die Geschichte (eig.  sind die Geschlechter o. Erzeugungen)  &#8230; Dies ist das Buch von Adams Geschlechtern &#8230; Dies ist die Geschichte (eig. sind die Geschlechter o. Erzeugungen) Noahs &#8230;.&#8221; beginnen. Weder diese sprachliche Ähnlichkeit, noch die explizite Erwähnung der Abstammung des Messias von David und Abraham wären für Römer oder Griechen von Bedeutung gewesen, für Juden hingegen waren dies wichtige und bedeutsame Hinweise.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Hinzu kommt, dass Matthäus wie kein anderer Evangelist immer wieder die Erfüllung alttestamentarischer Prophezeiungen im Leben, Wirken und Sterben Jesu Christi verdeutlicht:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<ul>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Matthäus 1, 22&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/1.html#1,22" target="_blank">Matthäus 1, 22</a>: &#8220;Das ist aber geschehen, auf dass erfüllt wurde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht &#8230;.&#8221;,</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Matthäus 2, 17&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/2.html#2,17" target="_blank">Matthäus 2, 17</a>: &#8220;Da ist erfüllt, was gesagt ist von dem Propheten Jeremia, der da spricht: &#8230;&#8221;, </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Matthäus 8, 17&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/8.html#8,17" target="_blank">Matthäus 8, 17</a>: &#8220;&#8230; auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesajas, der da spricht: &#8216;Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen  und unsere Krankheiten hat er getragen&#8217;&#8221;, </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Matthäus 13, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/13.html#13,14" target="_blank">Matthäus 13, 14</a>: &#8220;Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja&#8217;s erfüllt, die da sagt: &#8216;Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen.&#8221; </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Matthäus 21, 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/21.html#21,4" target="_blank">Matthäus 21, 4</a>: &#8220;Das geschah aber alles, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: &#8230;.&#8221; und </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Matthäus 27, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,9" target="_blank">Matthäus 27, 9</a>: &#8220;Da ist erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, da er spricht: &#8216;Sie haben genommen dreißig Silberlinge , damit bezahlt war der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel &#8230;&#8221;(3). </span></span></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
Jeder jüdische Leser des Matthäusevangeliums war mit den Schriften der alttestamentarischen Propheten von früher Kindheit- und Jugend an vertraut. Bei römischen oder griechischen Lesern konnte dieses Wissen hingegen nicht vorausgesetzt werden. Mit dem Verweis auf die Erfüllung messianischer Prophetien durch Jesus Christus verdeutlichte Matthäus dem jüdischen Leser zudem, dass der &#8220;Sohn des Zimmermanns&#8221; nicht nur ein  charismatischer Prediger war, der die Massen anzog, sondern der von den Propheten angekündigte und von Israel über die Jahrhunderte ersehnte Messias, der verheißene König der Juden (vgl. <a title="&#34;Matthäus 21, 4 - 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/21.html#21,4-7" target="_blank">Matthäus 21, 4 &#8211; 7;</a> <a title="&#34;Matthäus 21, 42&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/21.html#21,42" target="_blank">21, 42</a>; <a href="Matthäus 25, 31&#34;">25, 31</a> [vgl. <a title="&#34;Sacharja 14, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/38.sacharja/14.html#14,5" target="_blank">Sacharja 14, 5</a>;   <a title="&#34;Daniel 7, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/7.html#7,13" target="_blank">Daniel 7, 13</a>]; <a title="&#34;Matthäus 27, 38&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,38" target="_blank">27, 38</a> [<a title="&#34;Jesaja 53, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/53.html#53,12" target="_blank">Jesaja 53, 12</a>]).</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Auf diesem &#8211; jüdischen bzw. alttestamentarischen &#8211; Hintergrund sind die in <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51-54" target="_blank">Matthäus 27, 51 &#8211; 54 </a>berichteten Ereignisse gut zu verstehen:<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
<span style="color:#0000ff;">2) </span></span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#0000ff;">Das Zerreißen des Vorhangs im Tempel:</span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Bei dem in <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51-54" target="_blank">Matthäus 26, 51 &#8211; 54</a> erwähnten Vorhang im Tempel handelt es sich nicht um irgendeinen Vorhang,  sondern um den  so genannten &#8220;Scheidevorhang&#8221;, der den als &#8220;das Heilige&#8221; bezeichneten Raum von dem als  &#8220;das Allerheiligste&#8221;  bezeichneten Raum  im jüdischen Tempel zu Jerusalem trennte.  Eine graphische Darstellung, die dies verdeutlicht, finden Sie <a title="&#34;Graph. Darst. Herod's Temple/ESV/Behold the Temple&#34;" href="http://www.boundless.org/2005/images/articles/1863_herod.jpg" target="_blank">hier</a>. Roger Liebi schreibt bzgl. dieses &#8220;Scheidevorhangs&#8221;:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Das Allerheiligste wurde durch den Scheidevorhang vom Heiligen abgetrennt <a title="&#34;Hebräer 9, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/9.html#9,3" target="_blank">(Hebräer 9, 3)</a>. Seine Höhe betrug 40 Ellen bei einer Breite von 20 Ellen (21 m x 10,5 m). Jedes Jahr fertigte man zwei neue Exemplare an. Der Scheidevorhang war &#8211; wie der Teppich vor dem Heiligen &#8211; aus den folgenden vier Farben gefertigt [<a title="&#34;Flavius Josephus, Antiquities of the Jews, XV&#34;" href="http://sacred-texts.com/jud/josephus/ant-15.htm" target="_blank">Flavius Josephus, Jüdische Altertümer XV</a>, 11.3 (4a); vgl. <a title="&#34;2. Mose 26, 31&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/02.2-mose/26.html#26,31" target="_blank">2. Mose 26, 31</a>; <a title="&#34;2. Chronika 3, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/14.2-chronik/3.html#3,14" target="_blank">2. Chronika 3, 14</a>]:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Karmesin (leuchtend rot, wie arterielles Blut)</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Weiß</span></span></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">roter Purpur</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">blauer Purpur.&#8221; (4)</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">
</blockquote>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;The International Standart Bible Encyclopedia&#34;" href="http://books.google.com/books?id=MHbhdA9U5EwC&#38;pg=PA774&#38;lpg=PA774&#38;dq=Josephus+thickness+veil+of+the+temple&#38;source=bl&#38;ots=QVEOX4OzNo&#38;sig=TIAGJEAz4BAQAsVb1cs6FcYpYTU&#38;hl=en&#38;ei=133nScC4DoyDsAaLnuSGBw&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=9#PPA774,M1" target="_blank">&#8220;The International Standart Encyclopedia&#8221; (Vol. Q to Z)</a> </span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">verweist darauf (5), dass gemäß der Mischna (6)  (Mischna [Traktat, JNj.] Shekalim VIII.5)  (7) der Scheidevorhang &#8220;eine Handbreit&#8221; dick war. Roger Liebi  gibt das Maß von  &#8220;eine Handbreit&#8221; mit 7,5 cm  an (8). Schon diese Maße machen deutlich, dass das Zerreißen des Vorhangs unmöglich auf menschliche Art und Weise zustande gebracht wurde, insbesondere nicht, wie im Matthäusevangelium berichtet, &#8220;von  oben nach unten&#8221;.  Liebi erläutert die Bedeutung des Scheidevorhangs und seine Zerreißung im Zusammenhang mit dem Kreuzestod Jesu Christi wie folgt:</span></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Alle diese Farben kann man symbolisch auf den Messias deuten:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das blutrote Karmesin wies auf den leidenden Messias hin, der bereit sein würde, sein Leben als Opfer für andere dahinzugeben. <a title="&#34;Markus 10, 45&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/10.html#10,45" target="_blank">[Markus 10, 45]</a> Das leuchtende Weiß bezeugte: Der Messias ist der Gerechte [Im Neuen Testament wird Christus 7-mal der "Gerechte" genannt: <a title="&#34;Matthäus 27, 19&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,19" target="_blank">Matthäus 27, 19</a>; <a title="&#34;Matthäus 27, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,24" target="_blank">Matthäus 27, 24</a>; <a title="&#34;Apostelgeschichte 3, 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/3.html#3,4" target="_blank">Apostelgeschichte 3, 14</a>; <a title="&#34;Apostelgeschichte 7, 52&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/7.html#7,52" target="_blank">Apostelgeschichte 7, 52</a>; <a title="&#34;Apostelgeschichte 22, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/22.html#22,14" target="_blank">Apostelgeschichte 22, 14</a>; <a title="&#34;1. Petrus 3, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/60.1-petrus/3.html#3,18" target="_blank">1. Petrus 3, 18</a>; <a title="&#34;1. Johannes 2, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/62.1-johannes/2.html#2,1" target="_blank">1. Johannes 2, 1</a>]. Der rote Purpur symbolisierte die königliche Hoheit des Verheißenen [vgl. <a title="&#34;Offenbarung 17, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/17.html#17,14" target="_blank">Offenbarung 17, 14</a>]. Der blaue Purpur erinnerte an die Farbe des Himmels: Der Messias sollte aus dem Himmel hernieder kommen, um uns Heil und Erlösung zu bringen <a title="&#34;1. Korinther 15, 58&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/15.html#15,58" target="_blank">[1. Korinther 15, 58]</a>. (&#8230;)<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">In das kunstvolle Gewebe des Scheidevorhangs waren Abbilder von Cheruben eingearbeitet [vgl. <a title="&#34;2. Mose 26, 31&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/02.2-mose/26.html#26,31" target="_blank">2. Mose 26, 31</a>; <a title="&#34;2. Chronika 3, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/14.2-chronik/3.html#3,14" target="_blank">2. Chronika 3, 14</a>]. Die Cherube finden in <a title="&#34;1. Mose 3, 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/3.html#3,23" target="_blank">1. Mose 3</a> zum ersten Mal Erwähnung: Nach dem Sündenfall versperrten solche mächtigen Engelfürsten mit einem kreisenden Flammen-Schwert den Ost-Eingang des Paradieses. Niemand durfte nach dem Bruch zwischen Gott und Mensch auf dem Gartenweg zum Baum des Lebens hingelangen<a title="&#34;1. Mose 3, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/3.html#3,24" target="_blank"><br />
(1. Mose 3, 24)</a>. Dementsprechend vermittelten die künstlerisch verfertigten Cherubim-Gestalten auf dem Scheidevorhang die feierliche Botschaft: Der Zugang zu Gott ist verschlossen! [Dass die Sünde eine Scheidung (Trennung) zwischen Gott und dem Menschen herbeigeführt hatte, war den Juden auch durch die Aussage des Propheten Jesaja in <a title="&#34;Jesaja 59, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/59.html#59,2" target="_blank">Jesaja 59, 2</a> bekannt: "... sondern eure Schulden (Sünden) sind zu Scheidewänden geworden zwischen euch und eurem Gott,  und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch dass er euch nicht erhöhrt!", JNj.]<br />
In gewissen historischen Quellen wird von zwei Vorhängen am Eingang des Allerheiligsten gesprochen, in anderen dagegen nur von einem. Diese unterschiedlichen Informationen brauchen nicht als Widerspruch aufgefasst zu werden. Dieser Gegensatz lässt sich &#8211; wie so oft in ähnlichen Fällen &#8211; ganz einfach auflösen: Wir müssen offensichtlich verschiedene Perioden innerhalb der Zeit des Zweiten Tempels unterscheiden. Es gab demzufolge Zeiten, in denen es vor dem hintersten Raum des Tempelhauses einen doppelten Scheidevorhang gab, und Zeiten, in denen nur ein einziger Kunstteppich das Allerheiligste abtrennte. Um die Zeit des Sterbens des Herrn Jesus am Kreuz gab es dem einhelligen Zeugnis der Evangelien zufolge nur einen einzigen Scheidevorhang [<a title="&#34;Matthäus 27, 51&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51" target="_blank">Matthäus 27, 51</a>; <a title="&#34;Markus 15, 38&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,38" target="_blank">Markus 15, 38;</a> <a title="&#34;Lukas 23, 45&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/23.html#23,45" target="_blank">Lukas 23, 45</a>; vgl. ferner <a title="&#34;Hebräer 6, 19&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/6.html#6,19" target="_blank">Hebräer 6, 19</a>; <a title="&#34;Hebräer 9, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/9.html#9,3" target="_blank">9, 3</a>; <a title="&#34;Hebräer 10, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,20" target="_blank">10, 20</a> (…)] </span><span style="font-size:13pt;">Gott war im Judentum der verborgene Gott hinter dem Scheidevorhang. Doch mit dem Sterben des Messias sollte alles ganz anders werden. Im Augenblick des Todes des Herrn Jesus am Kreuz (vgl. <a title="&#34;Matthäus 27, 45 - 51&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,45-51" target="_blank">Matthäus 27, 45 &#8211; 51</a>) zerriss der Scheidevorhang von oben nach unten mitten entzwei (…). Dieses gewaltige und dramatische Geschehen ereignete sich um 15.00 Uhr <a title="&#34;Matthäus 27, 46&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,46" target="_blank">(Matthäus 27, 46)</a>, zur Zeit des Abend-Brandopfers. Die Botschaft, die in diesem heilsgeschichtlichen Ereignis enthalten liegt, kann nicht überhört werden: Der Zugang in die Gegenwart Gottes steht jetzt offen! Was die Millionen von Tieropfern des Alten Testaments nicht schafften, ist durch das Opfer des Messias Wirklichkeit geworden: Gott ist nicht mehr der verborgene Gott, der hinter dem Scheidevorhang im Dunkeln wohnen will [<a title="&#34;1. König 8, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/11.1-koenige/8.html#8,12" target="_blank">1. Könige 8, 12</a>; <a title="&#34;2. Chronika 6, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/14.2-chronik/6.html#6,1" target="_blank">2. Chronika 6, 1</a>]. Das Ereignis der Öffnung des Allerheiligsten war die Umkehrung dessen, was in <a title="&#34;1. Mose 3, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/3.html#3,24" target="_blank">1. Mose 3, 24</a> nach dem Sündenfall stattgefunden hatte. Damals wurde das Paradies und der Weg zum Baum des Lebens verschlossen. Jetzt aber steht der Weg des Lebens wieder offen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Mit feierlichen Worten ermutigt der Hebräerbrief die Erlösten, in die unmittelbare Gegenwart Gottes im Aller­heiligsten zu treten <a title="&#34;Hebräer 10, 19 - 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,19-23" target="_blank">(Hebräer 10, 19 &#8211; 23)</a>. Diese Nähe und heilige Intimität, um die es in diesen Versen geht, war etwas völlig Neues. Darum wird der Weg ins Allerheiligste »der neue und lebendige Weg« genannt. Das Wort für »neu« ist weder kainos (= neu) noch neos (= neu), sondern eine Vokabel, die im ganzen NT nur hier vorkommt: prosphatos. Dieser Begriff bedeutete im klassischen Griechisch »frisch geschlachtet«. Später bekam er die allgemeine Be­deutung von »neu«. Offensichtlich spielt <a title="&#34;Hebräer 10, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,20" target="_blank">Hebräer 10, 20</a> noch auf die ur­sprüngliche Bedeutung an: Dadurch, dass der Messias am Kreuz geschlachtet worden war, ging der neue Weg ins Allerheiligste auf.<br />
Der neue Weg führt durch den zerrissenen Teppich hindurch <a title="&#34;Hebräer 10, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,20" target="_blank">(Hebräer 10, 20)</a>. Der Scheidevorhang ist gemäß <a title="&#34;Hebräer 10, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,20" target="_blank">Hebräer 10, 20</a> ein Bild für das »Fleisch«, d.h. für den menschlichen Körper des Messias (vgl. <a title="&#34;Johannes 1, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/1.html#1,14" target="_blank">Johannes 1, 14</a>). (&#8230;) Wie kann ein Vorhangsteppich ein Bild für den menschlichen Körper sein? Bei einem Teppich handelt es sich um ein Gewebe. Auch das menschliche Fleisch ist medizinisch gesehen ein »Gewebe«.<br />
David verglich die Bildung seines Körpers in der Verborgenheit des Mutterleibes mit dem Weben eines Kunstwerks in einem unterirdischen Atelier <a title="&#34;Psalm 139, 15&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/139.html#139,15" target="_blank">(Psalm 139, 15)</a>:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">&#8216;Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde.&#8217;</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Auch der leidende Hiob beschrieb seine vorgeburtliche Entwicklung ganz ähnlich <a title="&#34;Hiob 10, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/18.hiob/10.html#10,11" target="_blank">(Hiob 10,11)</a>:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#993300;">&#8216;Mit Haut und Fleisch hast du mich bekleidet, und mit Knochen und Sehnen mich durchflochten.&#8217;</span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Der Scheidevorhang stellte den Menschen Jesus dar. Solange er auf Erden lebte, war der Zugang zu Gott noch verschlossen. Das vollkommene Leben Jesu beseitigte keine einzige unserer Sünden, die uns von Gott trennten. Seine in vollendeter Weise ausgelebte Gerechtigkeit zeigte vielmehr auf, wie verdorben wir Menschen von Natur aus sind. Solange sich Sünder mit Sündern vergleichen, hat manch einer scheinbar noch etwas zu rühmen. Wenn wir uns mit dem Leben des Herrn Jesus Christus messen, wird uns die eigene Sünde und Schande erst recht schmerzlich bewusst. Das Leben Jesu auf Erden wirkte wie ein Scheidevorhang und betonte so richtig unsere Entfernung von Gott.<br />
Doch das Sterben des Menschen Jesus öffnete den Gläubigen den Zugang zum Herzen des Ewigen. Die Intimität und Nähe zu Gott, die man im Christentum kennt &#8211; da, wo man sich auf die Grundlage des vollendeten Opfers Christi stellt &#8211; ist im traditionellen Judentum nicht bekannt. Erlöste haben das Vorrecht, als Kinder Gottes, [vgl. <a title="&#34;Johannes 1, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/1.html#1,12" target="_blank">Johannes 1, 12</a>], als Söhne und Töchter des Allmächtigen [vgl. <a title="&#34;2. Korinther 6, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/47.2-korinther/6.html#6,18" target="_blank">2. Korinther 6, 18</a>; <a title="&#34;Römer 8, 14 - 15&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/8.html#8,14-15" target="_blank">Römer 8, 14 - 15</a>; <a title="&#34;Galater 4, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/48.galater/4.html#4,5" target="_blank">Galater 4, 5</a>; <a title="&#34;Epheser 1, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/1.html#1,5" target="_blank">Epheser 1, 5</a>], den ewigen Vater mit &#8216;abba (Papa) anzusprechen (<a title="&#34;Römer 8, 16&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/8.html#8,16" target="_blank">Römer 8, 16</a>; <a title="&#34;Römer 4, 6&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/4.html#4,6" target="_blank">4, 6</a>), genauso wie der ewige Sohn Gottes dies zu tun pflegte (vgl. <a title="&#34;Markus 14, 36&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/14.html#14,36" target="_blank">Markus 14, 36</a>). So etwas ist im Judentum nicht heimisch. Man kann die jüdischen Gebetsbücher dahingehend durchforsten. Nie wird in ihnen Gott mit dem zärtlichen hebräisch-aramäischen Wort &#8216;abba angeredet. Die Wendung &#8216;avinu (unser Vater) ist in den Gebetsbüchern des Juden­tums verbreitet. Man findet sogar die Anrede &#8216;avinu schebaschamajim (»Unser Vater, der du bist in den Himmeln«).  Die Anrede im Vater unser <a title="&#34;Matthäus 6, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/6.html#6,9" target="_blank">(Matthäus 6, 9)</a> ist von daher gesehen vollends »jüdisch«. Mit der Anrede »Vater« wird Gott im Judentum als »Schöpfer-Gott« angerufen (vgl. <a title="&#34;Jesaja 64, 8&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/64.html#64,8" target="_blank">Jesaja 64, 8</a>; <a title="&#34;Maleachi 2, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/39.maleachi/2.html#2,10" target="_blank">Maleachi 2, 10</a>). Doch der Herr Jesus nannte Gott &#8216;abba, weil er von Ewigkeit her als Sohn Gottes in einer Beziehung der Liebe zum Vater stand (vgl. <a title="&#34;Johannes 1, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/1.html#1,18" target="_blank">Johannes 1, 18</a>; <a title="&#34;Johannes 17, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/17.html#17,5" target="_blank">17, 5</a>; <a title="&#34;Johannes 17, 23 - 26&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/17.html#17,23-26" target="_blank">17, 23 &#8211; 26</a>). Und nun stehen heute Menschen, die durch die Neugeburt göttliches Leben haben dürfen, als »Kinder« vor Gott und dürfen die gleiche Intimität der Beziehung und der Gemeinschaft, die der ewige Sohn von jeher gekannt hat, genießen. Wer das wirklich erfasst hat und in seinem Herzen genießt, der weiß konkret davon zu erzählen, was es bedeutet, Gott schon heute gemäß <a title="&#34;Hebräer 10, 19&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,19" target="_blank">Hebräer 10, 19ff</a>. im Allerheiligsten zu nahen.<br />
Auch in <a title="&#34;Hebräer 4, 14 - 16&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/4.html#4,14-16" target="_blank">Hebräer 4, (14 &#8211; 16)</a> werden die Gläubigen aufgerufen, ins Allerheiligste zu treten, und zwar um bei der blutbesprengten Bundeslade Gottes gnädige Unterstützung für den weiteren Weg durch das den Glauben in vielerlei Hinsichten gefährdende Leben zu empfangen:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">&#8216;Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten; denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde. Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.&#8217;</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Der Thron Gottes ist ein Richterthron (vgl. <a title="&#34;Psalm 89, 15a&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/89.html#89,15" target="_blank">Psalm 89, 15a)</a>. Durch das vergossene Blut des Erlösers, das in Gottes Gegenwart zu Gunsten der Gläubigen spricht (vgl. <a title="&#34;Hebräer 9, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/9.html#9,12" target="_blank">Hebräer 9, 12</a>; <a title="&#34;Hebräer 9, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/9.html#9,24" target="_blank">9, 24</a>), ist er aber ein »Thron der Gnade« geworden. Das Allerheiligste ist nicht nur der Ort der Anbetung Gottes (<a title="&#34;Offenbarung 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/4.html#4,1" target="_blank">Offenbarung 4</a> + <a title="&#34;Offenbarung 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/5.html" target="_blank">5</a>), sondern gemäß dieser Stelle auch der Ort, wo man seine Nöte und Probleme vor dem Gott, der über allen Schwierigkeiten hoch erhaben thront, los wird.<br />
Im Judentum war das Allerheiligste verschlossen <a title="&#34;Hebräer 9, 6 - 8&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/9.html#9,6-8" target="_blank">(Hebräer  9, 6 &#8211; 8).</a> Allein am Jom Kippur ging der Hohepriester mit Furcht und Zittern in den innersten Raum des Tempels hinein. Dies tat er stets in der Furcht, dort tot umzufallen, falls er die Heiligkeit Gottes irgendwie verletzen sollte (vgl. <a title="&#34;3. Mose 10, 1 - 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/03.3-mose/10.html#10,1-3" target="_blank">3. Mose 10, 1 &#8211; 3</a>; <a title="&#34;3. Mose 16, 1 - 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/03.3-mose/16.html#16,1-2" target="_blank">16, 1 &#8211; 2</a>) . Diese beständige Angst hat dazu geführt, dass man dem Hohenpriester ein Seil um den Fuß band, damit man ihn im Todesfall aus dem Allerheiligsten hätte evakuieren können.<br />
Im Hebräerbrief wird offensichtlich auf diesen Brauch angespielt. Allerdings wird dort das ganze in einer wunderbaren Art und Weise völlig auf den Kopf gestellt <a title="&#34;Hebräer 6, 18 - 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/6.html#6,18-20" target="_blank">(Hebräer 6, 18 &#8211; 20)</a>:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8216;<span style="color:#993300;">&#8230; die wir Zuflucht genommen haben zum Ergreifen der vor uns liegenden Hoffnung, die wir als einen sicheren und festen Anker der Seele haben, der auch in das Innere des Vorhangs hineingeht, wohin Jesus als Vorläufer [prodromos] für uns eingegangen ist, der Hoherpriester geworden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.&#8221;</span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Es ist höchst erstaunlich, wie in dieser Stelle Bilder aus völlig verschiedenen Bereichen zusammengeführt werden. Es wird hier sowohl auf die antike Schifffahrt [Im Hebräerbrief wird wiederholt auf die Schiffahrt angespielt, indem darin Begriffe, die in der Nautik von Bedeutung sind, Verwendung finden, vgl. <a title="&#34;Hebräer 2, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/2.html#2,1" target="_blank">Hebräer 2, 1</a>; <a title="&#34;Hebräer 6, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/6.html#6,1" target="_blank">6, 1</a>; <a title="&#34;Hebräer 6, 19 - 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/6.html#6,19-20" target="_blank">6, 19 - 20</a>; <a title="&#34;Hebräer 13, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/13.html#13,9" target="_blank">13, 9</a>] als auch auf den jüdischen Gottesdienst im Zweiten Tempel angespielt. Diese Kombination ist geradezu sensationell. Wenn im Altertum ein großes Schiff in einen durch Klippen und seichte Stellen gefährdeten Hafen hineingeführt werden sollte, gab es die Möglichkeit, dass ihm ein »Prodromos-Schiffchen« entgegenkam, welches dessen an ein langes Tau befestigten Anker aufnahm und so das große Schiff auf einer sicheren Wasserstraße heil an das ersehnte Ziel leitete.<br />
Der Herr Jesus ist als der große Hohepriester vor Gott erschienen <a title="&#34;Hebräer 9, 24 - 28&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/9.html#9,24-28" target="_blank">(Hebräer 9, 24 &#8211; 28)</a>:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#993300;">&#8216;Denn der Messias ist nicht eingegangen in das mit Händen gemachte Heiligtum, ein Gegenbild des wahrhaftigen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen; auch nicht, damit er sich selbst oftmals opferte, wie der Hohepriester alljährlich in das Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut; sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter geoffenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch sein Opfer. Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, also wird auch der Messias, nachdem er einmal geopfert worden ist, um Vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal denen, die ihn erwarten, ohne Sünde erscheinen zur Seligkeit.&#8217;</span><br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Der Herr Jesus braucht kein Sicherheitstau, um von uns aus dem Allerheiligsten des Himmels evakuiert zu werden, entsprechend der Sicherheitsvorkehrung für Hohepriester der Zweiten Tempel-Zeit. Im Gegenteil, die mit ihm Verbundenen dürfen aufgrund von <a title="&#34;Hebräer 6, 18 - 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/6.html#6,18-20" target="_blank">Hebräer 6, 18 &#8211; 20</a> mit Bestimmtheit wissen: Unser großer Hohepriester, dessen Opfer von Gott vollkommen angenommen worden ist, leitet uns durch alle Gefahren und Klippen des Lebens hindurch und wird uns in den sicheren himmlischen Hafen, in »die vor uns liegende Hoffnung«, einführen. Die Gegenwart Jesu im Allerheiligsten ist somit die Garantie dafür, dass die Erlösten dereinst auch selbst tatsächlich dahin gelangen werden.&#8221; (9)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#0000ff;"><br />
<span style="color:#000080;">Man mag sich fragen, wie das Zerreißen des Scheidevorhangs, der ja im Inneren des Tempels vor den Augen des Volkes Israel verborgen war (er wurde ja nur von den diensttuenden Priestern gesehen und nur vom Hohepriester einmal im Jahr  durchquert, vgl.  2. Mose 26, 31; 3. Mose 16, 1 &#8211; 30) öffentlich bekannt wurde. Cor Bruins schreibt diesbezüglich:</span></span></span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Die Antwort ist, daß sich später viele dieser Priester bekehrten <a title="&#34;Apostelgeschichte 6, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/6.html#6,7">(Apostelgeschichte 6, 7)</a> und diese Tatsache bezeugen konnten.&#8221; (10)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><span style="font-size:13pt;"><br />
2) Das erwähnte Erdbeben:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Fritz Rienecker erläutert in dem bekannten &#8220;Lexikon zur Bibel&#8221; zum Stichwort &#8220;Erdbeben&#8221;:</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Große Offenbarungen der Heiligkeit und Majestät Gottes waren von Erdbeben begleitet: Die Gesetzgebung auf dem Sinai <a title="&#34;2. Mose 20, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/02.2-mose/20.html#20,18" target="_blank">(2. Mose 20, 18),</a> was auch die Psalmen wiederholt erwähnen (<a title="&#34;Psalm 68, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/68.html#68,9" target="_blank">Psalm 68, 9</a>, <a title="&#34;Psalm 77, 19&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/77.html#77,19" target="_blank">Psalm 77, 19</a>, <a title="&#34;Psalm 114, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/114.html#114,7" target="_blank">Psalm  114, 7</a>). Erbeben zeigen die Macht des Schöpfers <a href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/29.html#29,6" target="_blank">(Jesaja 29, 6)</a> im Gegensatz zur Ohnmacht der toten Götzen <a title="&#34;Jeremia 10, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/10.html#10,10" target="_blank">(Jeremia 10, 10)</a>.  Erdbeben gehören mit zum Gericht über Juda (<a title="&#34;Jesaja 5, 25&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/5.html#5,25" target="_blank">Jesaja 5, 25;</a> <a title="&#34;Jesaja 24, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/24.html#24,18" target="_blank">Jesaja 24, 18</a>; <a title="&#34;Jesaja 29, 6&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/29.html#29,6" target="_blank">Jesaja 29, 6</a>)  über Babel (<a title="&#34;Jesaja 13, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/13.html#13,13" target="_blank">Jesaja 13, 13</a>; <a title="&#34;Jeremia 50, 46&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/50.html#50,46" target="_blank">Jeremia 50, 46</a>) und Ninive <a title="&#34;Nahum 1, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/34.nahum/1.html#1,5" target="_blank">(Nahum 1, 5)</a>.&#8221; (11)<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Wir können also davon ausgehen, dass den jüdischen Lesern an der Stelle, an der Matthäus dieses Erdbeben erwähnt, klar war, das alles, was  in diesem Bericht nun folgen wird,  ein Akt göttlicher Macht, Herrlichkeit und des Gerichts war. Und, wie wir sehen, offenbart sich Gott in diesem Geschehen auf genau diese dreifache Weise:  als der Allmächtige (in der Auferstehung Jesu und der entschlafenen Heiligen als Herr über Leben und Tod), in Seiner Herrlichkeit  (indem Er Selbst den Weg in Seine Gegenwart wieder öffnet) und im Gericht (über die Sünde am Kreuz). Griechische oder römische Leser hätten diese Bezüge nicht herstellen können. Auch Römer und Griechen sahen in Erdbeben und anderen Naturereignissen Zeichen ihrer Götter, hauptsächlich wurden solche Ereignisse jedoch als &#8220;Zorn der Götter&#8221; und nicht auf so differenzierte Art und Weise wie im Judentum wahrgenommen.<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
<span style="color:#0000ff;">3) </span></span></span><span style="color:#0000ff;"><span style="font-size:13pt;">Wer sind die in <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51%20-%2054" target="_blank">Matthäus 27, 51 &#8211; 54</a> erwähnten Heiligen und wie ist ihre Auferstehung zu verstehen?</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Der Begriff &#8220;Heilige&#8221; als Bezeichnung für die Glieder der christlichen Gemeinde (= Versammlung/Kirche)  ist uns aus dem Neuen Testament bekannt (<a title="&#34;Römer 8, 27&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/8.html#8,27" target="_blank">Römer 8, 27</a>; <a title="&#34;Kolosser 3, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/3.html#3,12" target="_blank">Kolosser 3, 12</a>; <a title="&#34;Hebräer 3, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/3.html#3,1" target="_blank">Hebräer 3, 1</a>; weitere Belegstellen siehe Fußnote 12).<br />
Dabei verbindet das Neue Testament mit diesem Begriff <span style="text-decoration:underline;"><em>nicht</em></span> die Vorstellung, dass es sich bei diesen Menschen um ganz besonders hingegebene, &#8220;vollkommene&#8221; Menschen handelt, die auf Grund ihrer &#8220;Vollkommenheit&#8221; eine Mittlerposition zwischen Gott und den Menschen einnehmen könnten. Das Neue Testament ist hier ganz eindeutig:  Es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen: Jesus Christus (vgl. <a title="&#34;1. Timotheus 2, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/54.1-timotheus/2.html#2,5" target="_blank">1. Timotheus 2, 5</a>). <a title="&#34;Wikipedia: Heiligsprechung&#34;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heiligsprechung" target="_blank">Die Vorstellung und der Brauch, bestimmte Christen aufgrund ihrer Werke &#8220;selig&#8221; oder &#8220;heilig&#8221; zu sprechen   entstand erst viele Jahrhunderte später</a> und ist ganz offensichtlich nicht biblischen Ursprungs.<br />
Eine gute, kurze Definition des Wortes &#8220;Heiliger&#8221; im Neuen Testament findet sich in der Scofield-Bibel als Anmerkung zu <a title="&#34;Römer 1, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/1.html#1,7" target="_blank">Römer 1, 7</a>:</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;In dem NT bezieht sich das Wort &#62;&#62;Heiliger&#60;&#60; immer auf eine geheiligte Person, also jemanden, der für Gott abgesondert wurde, allein zu Seinem Besitz und zu Seinem Dienst. (Vergleiche die entsprechenden griechischen Worte &#62;&#62;hagios&#60;&#60; und &#62;&#62;hagizo&#60;&#60;, die wiedergegeben werden mit &#62;&#62;heilig&#60;&#60; resp. &#62;&#62;heiligen&#60;&#60;.) Es handelt sich hier um die Heiligung des Gläubigen der Stellung nach , die sich auf das vergossene Blut Christi gründet (<a title="&#34;Hebräer 13, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/13.html#13,12" target="_blank">Hebräer 13, 12</a>; vgl. <a title="&#34;Hebräer 10, 10 - 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/10.html#10,10-14" target="_blank">Hebräer 10, 10 &#8211; 14</a>). In diesem Sinne sind alle Gläubigen Heilige, unabhängig von ihren Fortschritten in der Erfahrung und im Wachstum. Nach <a title="&#34;Römer 1, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/1.html#1,7" target="_blank">Römer 1, 7</a> werden also die Gläubigen nicht aufgefordert, Heilige zu werden. Sie sind Heilige, und zwar durch göttliche Berufung, genau wie Paulus ein Apostel durch göttliche Berufung war (Römer 1, 1).&#8221; (13)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
Aus dem Alten Testament ist uns der Begriff &#8220;Heilige&#8221; bzw. &#8220;Heiliger&#8221; in Verbindung mit einer bestimmten Gruppe von Menschen weniger geläufig und doch wird dieser Begriff gebraucht, z.B. in <a title="&#34;Daniel 7, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/7.html#7,18" target="_blank">Daniel 7, 18</a>:</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich einnehmen und werden&#8217;s immer und ewiglich besitzen.&#8221;</span></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">oder <a title="&#34;Daniel 7, 22&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/7.html#7,22" target="_blank">Daniel 7, 22</a>:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;&#8230; bis der Alte kam und Gericht hielt für die Heiligen des Höchsten, und die Zeit kam, daß die Heiligen das Reich einnahmen.&#8221;</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Viele Ausleger kommentieren diese Stellen dahingehend, dass es sich bei den hier genannten &#8220;Heiligen&#8221; um die Gemeinde (= Versammlung/Kirche) handelt. M. E. ist diese Auslegung nicht schlüssig, denn  erstens bezeichnet der Apostel Paulus  die Gemeinde (= Versammlung/Kirche),  d.h. die Vereinigung aller an den Messias Jesus  glaubenden Juden und Heiden in dem einen Leib Christi, als ein Geheimnis (13a) , das im Alten Testament noch nicht bekannt war und erst den neutestamentarischen Aposteln und Propheten geoffenbart wurde (vgl. <a title="&#34;Epheser 3, 1 - 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/3.html#3,1-7" target="_blank">Epheser 3, 1 &#8211; 7</a>).<br />
Bedenken wir zweitens auch, dass der Herr Selbst (&#8220;erst&#8221;) in <a title="&#34;Matthäus 16, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/16.html#16,18" target="_blank">Matthäus 16, 18</a> ankündigte, dass Er Seine Gemeinde (= Versammlung/Kirche) bauen werde. Eine Ankündigung, die sich dann am Tag der Pfingsten erfüllte (vgl. <a title="&#34;Apostelgeschichte 2, 1 - 47&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/2.html#2,1-47" target="_blank">Apostelgeschichte 2, 1 &#8211; 47</a>; <a title="&#34;1. Korinther 12, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/12.html#12,13" target="_blank">1. Korinther 12, 13</a>). Dementsprechend kann es sich bei den &#8220;Heiligen&#8221;, die z. B. in <a title="&#34;Daniel 7, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/7.html#7,18" target="_blank">Daniel 7, 18 </a> + <a title="&#34;Daniel 7, 22&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/7.html#7,22" target="_blank">22 </a>genannt werden, nicht um neutestamentarische Heilige handeln. Das gilt auch für die in <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51%20-%2054" target="_blank">Matthäus 27, 51 &#8211; 54</a> genannten &#8220;Heiligen&#8221;, denn auch zum Zeitpunkt ihrer Auferstehung (vor Pfingsten!) existiert die Gemeinde (= Versammlung/Kirche) noch nicht! Es kann sich m. E. hier nur um Gläubige des Alten Bundes handeln. H. Seebaß weist unter dem Begriff &#8220;Heilig&#8221; [αγιος] darauf hin, dass die Angehörigen des heiligen Volkes [im AT Israel, JNj.] äußerst selten <em>Heilige</em> genannt werden und dass  dieser Begriff  parallel zum Begriff des &#8220;Gottesfürchtigen&#8221; verstanden werden kann. (14)<br />
Wenn wir davon ausgehen, dass es sich bei den in <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51%20-%2054" target="_blank">Matthäus 27, 51 &#8211; 54</a> genannten Heiligen um Gläubige aus der Zeit des Alten Bundes handelt, so wird auch verständlich, warum Matthäus ihre Auferstehung erwähnt, Markus, Lukas und Johannes jedoch auf diesen Hinweis verzichten:  das Judentum kannte &#8211; im Gegensatz zu den Griechen (also der Zielgruppe des Lukasevangeliums) und den Römern (also der Zielgruppe des Markusevangeliums) eine Auferstehungs<em>verheißung</em>, verfügte dementsprechend auch über eine Auferstehungs<em>hoffnung</em>. Es ist interessant, dass sich diese Auferstehungsverheißung u.a. im Buch Daniel findet, dem Buch also, in dem die Gläubigen des Alten Bundes auch als &#8220;Heilige&#8221; bezeichnet werden. In <a title="&#34;Daniel 12, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/12.html#12,2" target="_blank">Daniel 12, 2</a> heißt es:<br />
</span></span></p>
<ol>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Und viele von denen, die im Erdenstaube schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.&#8221;</span></span></p>
</ol>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
Auch Folgendes ist zu beachten: In <a title="&#34;Matthäuzs 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51%20-%2054" target="_blank">Matthäus 27, 51 &#8211; 54</a> ist die Rede davon, dass &#8220;<em>viele</em> Leiber der entschlafenen Heiligen &#8221; auferweckt wurden. Viele &#8211; nicht alle! Die Auferstehung, die in <a title="&#34;Daniel 12, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/12.html#12,2" target="_blank">Daniel 12, 2</a> erwähnt wird, liegt zeitlich <em>nach</em> der großen  Trübsal und zu Beginn des Milleniums. Dieser Zeitpunkt war jedoch in   <a title="&#34;Matthäus 27, 51 - 54&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/27.html#27,51%20-%2054" target="_blank">Matthäus 27, 51 &#8211; 54</a> noch nicht gekommen. Warum aber wurden denn dann &#8220;viele&#8221;, d.h. eine gewisse Anzahl von entschlafenen Heiligen, auferweckt? Im Judentum wurde, gemäß der Anordnung Gottes in <a title="&#34;3. Mose 23, 9 - 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/03.3-mose/23.html#23,9-11" target="_blank">3. Mose 23, 9 &#8211; 11</a>, das &#8220;Fest der Erstlingsfrüchte&#8221; gefeiert. Werner Mücher schreibt bzgl. dieses Festes:</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Bevor irgend etwas von der neuen Ernte vom Feld geholt werden durfte, müsste also eine Erstlingsgarbe  von Gerste Gott dargebracht werden. (&#8230;) Die Erstlingsgarbe wurde &#8211; je nach Wetter und Datum dieses Festes waren die Ähren noch grün &#8211; ohne jede Zubereitung zu dem Priester gebracht. Der Priester brachte sie dann dem HERRN dar, indem er sie vor Ihm webte (d.h., hin- und herbewegte, JNj.). Bevor wir jedoch auf die Frage eingehen, an welchem Tag genau diese Garbe dargebracht werden musste, wollen wir über die vorbildliche Bedeutung der Erstlingsgarbe nachdenken. Weißt du, in welchem Zusammenhang im Neuen Testament von dem <em>Erstling</em> oder von den <em>Erstlingen</em> die Rede ist? Der Erstling ist meistens eine Bezeichnung für Christus selbst und Erstlinge für eine bestimmte Gruppe von Gläubigen. Erstlinge sind die ersten Früchte einer neuen Ernte. Die Stelle in <a title="&#34;1. Korinther 15, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/15.html#15,20" target="_blank">1. Korinther 15, 20</a> hilft uns hier weiter: Die Erstlingsgarbe ist ein Bild von Christus als dem Erstling der Entschlafenen, nämlich dem Auferstandenen. Gerade das neue Korn ist ein Bild der Auferstehung (vgl. <a title="&#34;1. Korinther 15, 35 - 37&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/15.html#15,35-37" target="_blank">1. Korinther 15, 35 &#8211; 37</a>; <a title="&#34;Johannes 12, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/12.html#12,24" target="_blank">Johannes 12, 24</a>). (&#8230;) Welch ein Triumph über die Sünde und den Tod ist die Auferstehung Jesu. Zugleich ist der auferstandene Herr als Erstling einer neuen Ernte eine Garantie dafür, daß viele an seiner Auferstehung teilhaben werden. Kurz vor seinem Tod sagte Er im Blick auf Sein Sterben: &#8216;Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht&#8217; <a title="&#34;Johannes 12, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/12.html#12,24" target="_blank">(Johannes 12, 24)</a>.&#8221; (15)</span></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Die Scofield-Bibel merkt in diesem Zusammenhang an:</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Wenn auch die Gräber zu der Zeit des Todes Christi geöffnet wurden (Matthäus 27, 50 &#8211; 51), so standen die Leiber nicht auf bis &#8220;nach seiner Auferstehung&#8221; (Matthäus 27, 53). Christus ist der Erstgeborene aus den Toten (Kolosser 1, 18; Offenbarung 1, 5) und &#8220;der Erstling der Entschlafenen&#8221; (1. Korinther 15, 20). Es wird nicht gesagt, dass die Leiber (der entschlafenen Heiligen, JNj.) in ihre Gräber zurückkehrten. Die Garbe (3. Mose 23, 10 &#8211; 12) ist ein Typus für die Auferstehung Christi, <strong>aber es geht aus dem Symbol hervor, dass die Mehrzahl gemeint ist. Ein einzelnes &#8220;Weizenkorn&#8221; fiel in die Erde bei der Kreuzigung und dem Begräbnis Christi (Johannes 12, 24), und eine Garbe kam bei der Auferstehung hervor. Die Folgerung daraus ist, dass diese Heiligen mit dem auferstandenen Christus in den Himmel gingen.</strong>&#8221; (16)</span></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Welch&#8217; einen Eindruck muss die Schilderung der Auferstehung Christi, des Erstlings, und der darauffolgenden Auferstehung einer Anzahl der entschlafenen (jüdischen) Heiligen auf den jüdischen Leser gemacht haben? Ihm muss klar gewesen sein, dass sich hier nicht nur ein Teil der alttestamentlichen Auferstehungsverheißung erfüllte, sondern dass dieses Geschehen zugleich auch das Versprechen Gottes in sich barg, dass alle anderen, an den Messias Jesus Glaubenden, diese Auferstehung zum ewigen Leben erwarten durften, ja, dass diese Auferstehung ihnen &#8220;sicher&#8221; war, denn der Erstlingsfrucht folgte &#8211; das war die Lehre des Festes der Erstlingsfrüchte &#8211; immer eine ganze Ernte! Weder Griechen noch Römer hätten diese Zusammenhänge erkennen können, nur dem jüdischen Leser war dies möglich. Daher ist es logisch, dass dieses Ereignis nur im Matthäusevangelium, dem Evangelium dessen Zielgruppe jüdische Leser waren, erwähnt wird, nicht jedoch im Markus- oder Lukasevangelium, welche sich an Römer und Griechen wandten.</span></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"><span style="font-size:13pt;">4) </span><span style="color:#0000ff;"><span style="font-size:13pt;">Warum werden gewisse, hier erwähnte Geschehnisse so nur im Matthäusevangelium und nicht in den anderen Evangelien (Markus, Lukas und Johannes) beschrieben?</span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Nach den vorausgegangenen Ausführungen dürfte die Antwort klar sein: Matthäus berichtet bestimmte Geschehnisse, die im jüdischen Kontext verständlich und nachvollziehbar waren, mit denen aber Griechen und Römer, insbesondere wenn sie zum ersten mal mit dem Evangelium in Kontakt kamen, nichts hätten anfangen können. Im Gegensatz dazu berichten  die anderen Evangelisten die Geschehnisse, die für ihre jeweilige Zielgruppe von Bedeutung waren. Allen vier Evangelien gleich ist jedoch die frohe Botschaft, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, in die Welt gekommen is, um Sünder zu erlösen und mit Gott zu versöhnen. Haben Sie diese Versöhnung mit Gott schon erlebt?</span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;">
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">Fußnoten:</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(1) = Zur Verfasserschaft des Matthäus vgl. Eusebius, Historia Ecclesiae II, XXXIX, 16 (Herausgegeben und eingeleitet von Heinrich Kraft, Übersetzung von Philipp Haeuser, durchgesehen von Hans Armin Gärtner, 3. unveränderte Auflage 1989, Kösel-Verlag München) und Irenaeus, Against Heresies III, i1 zitiert nach Merill C. Tenney in: &#8220;New Testament Survey&#8221;, W. B. Eerdmans Publishing Co., Grand Rapids, Michigan, Revised Edition, 14th Printing, 1976.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(1a) = Zur zeitlichen Einordnung des Matthäusevangeliums siehe z.B. Prof. Carsten P. Thiede/Matthew d&#8217;Ancona: <a title="&#34;Deutsches Fachbuch: Der Jesus-Papyrus&#34;" href="http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3937872590" target="_blank">&#8220;Der Jesus-Papyrus &#8211; Die Entdeckung einer Evangelienhandschrift aus der Zeit der Augenzeugen&#8221;</a>, 1. gebundene Auflage bei Luchterhand-Literaturverlag München, 1996; 2003 und 2007 jeweils neue Taschenbuchausgaben in anderen Verlagen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(2) = Die <strong>Zielgruppe des Markusevangeliums</strong> waren römische Leser. Dies wird u.a. daran deutlich, dass Markus die jüdischen Sitten, die er erwähnt, auch erklärt (vgl.  <a title="&#34;Markus 7, 3 - 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/7.html#7,3-4" target="_blank">Markus 7, 3 &#8211; 4;</a> <a title="&#34;Markus 14, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/14.html#14,12" target="_blank">14, 12</a>; <a title="&#34;Markus 15, 42&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,42" target="_blank">15, 42</a>). Außerdem übersetzte der Evangelist die aramäischen Begriffe des Judentums für seine  Leser (vgl. <a title="&#34;Markus 3, 17&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/3.html#3,17" target="_blank">Markus 3, 17</a>; <a title="&#34;Markus 5, 41&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/5.html#5,41" target="_blank">5, 41</a>; <a title="&#34;Markus 7, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/7.html#7,11" target="_blank">7, 11</a>; <a title="&#34;Markus 7, 34&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/7.html#7,34" target="_blank">7, 34</a>; <a title="&#34;Markus 10, 46&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/10.html#10,46" target="_blank">10, 46</a>; <a title="&#34;Markus 14, 36&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/14.html#14,36" target="_blank">14, 36</a>; <a title="&#34;Markus 15, 22&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,22" target="_blank">15, 22</a>; <a title="&#34;Markus 15, 34&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,34" target="_blank">15, 34</a>) und benutzt an anderen Stellen lateinische Worte (so z.B. &#8220;modius&#8221; für &#8220;Scheffel&#8221; <a title="&#34;Markus 4, 21&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/4.html#4,21" target="_blank">[Markus 4, 21]</a>, &#8220;census&#8221; für &#8220;Steuer&#8221; <a title="&#34;Markus 12, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/12.html#12,14" target="_blank">[Markus 12, 14]</a>, &#8220;speculator&#8221; für &#8220;Henker&#8221; <a title="&#34;Markus 6, 27&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/6.html#6,27" target="_blank">[Markus 6, 27]</a>, &#8220;centurio&#8221; für &#8220;Hauptmann&#8221; <a title="Markus 15, 39&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,39" target="_blank">[Markus 15, 39</a>; <a title="&#34;Markus 15, 44 - 45&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,44%20-%2045" target="_blank">15, 44 - 45]</a> und andere. Für die meisten dieser Begriffe gab es griechische Entsprechungen/Übersetzungen. Doch scheint Markus die lateinische Form zu benutzen, weil sie seinen Lesern gebräuchlicher bzw. vertrauter ware  Für eine römische Leserschaft spricht auch, dass der Evangelist die römische Zeiteinteilung (vgl. <a title="&#34;Markus 6, 48&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/6.html#6,48" target="_blank">Markus 6, 48</a> und <a title="&#34;Markus 13, 35&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/13.html#13,35" target="_blank">Markus 13, 35</a>) benutzt. Im Gegensatz zu den Griechen befassten sich die Römer weniger mit Philosophie, sie waren auch nicht an Theologie interessiert, wie die Juden, sondern mehr an Fakten. Diesem Interesse kam Markus mit seinem Evangelium entgegen. Es ist das kürzeste bzw. komprimierteste Evangelium und lässt alle Dinge, die für einen römischen Leser uninteressant sein könnten aus. <strong>Das Lukasevangelium </strong>richtet sich, das wird schon aus der Einleitung <a title="&#34;Lukas 1, 1 - 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/1.html#1,1%20-%204" target="_blank">(Lukas 1, 1 &#8211; 4)</a> deutlich, <strong>an griechische Leser als Zielgruppe,</strong> ja es ist explizit für einen Griechen namens Theophilus geschrieben worden, wobei es sich bei dem Namen &#8220;Theophilus&#8221; (griech. &#8220;von Gott geliebt&#8221;) um den Taufnamen dieses Gläubigen handeln kann. Auch die Sprache, die wir im Lukasevangelium wie in der Apostelgeschichte (der Fortsetzung  des Lukasevangeliums) finden, zeigt eine eindeutig griechische Geisteshaltung. Mit seinem Bericht verfolgte der Evangelist die Absicht,  der ganzen griechisch sprechenden Welt das Evangelium Jesu Christi nahe zu bringen. Im Gegensatz zu Matthäus führt Lukas die Abstammung Jesu nicht auf Abraham und David  <a title="&#34;Matthäus 1, 1 - 17&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/1.html#1,1%20-%2017" target="_blank">(Matthäus 1, 1- 17)</a> zurück, sondern geht im Stammbaum des Erlösers bis Adam zurück <a title="&#34;Lukas 3, 23 - 38&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/3.html#3,23%20-%2038">(Lukas 3, 23 &#8211; 38)</a> und macht so deutlich, dass der Sohn Gottes nicht nur der  Befreier des jüdischen Volkes, sondern der Erlöser  der gesamten Menschheit ist. Die universelle Bedeutung der Evangeliumsbotschaft durchzieht das Buch vom Lobpreis des Simeon, der Jesus  als das &#8220;Licht der Nationen&#8221; preist <a title="&#34;Lukas 2, 32&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/2.html#2,32" target="_blank">(Lukas 2, 32)</a> bis zum Missionsauftrag, den der Auferstandene seinen Jüngern gibt und in dem er sie auffordert, dass Evangelium &#8220;allen Nationen&#8221; zu predigen <a title="&#34;Lukas 24, 47&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/24.html#24,47" target="_blank">(Lukas 24, 47)</a>. Aus diesem Grund finden sich auch viele explizit mit dem Judentum zusammenhängende Geschehnisse nicht im Lukasevangelium (z.B. <a title="&#34;Matthäus 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/23.html#23,1" target="_blank">Matthäus 23</a>; <a title="&#34;Matthäus 10, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/10.html#10,5" target="_blank">Matthäus 10, 5</a>; <a title="&#34;Matthäus 15, 1 - 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/15.html#15,1%20-%2020" target="_blank">Matthäus 15, 1 &#8211; 20</a>; M<a title="&#34;Matthäus 7, 1 - 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/7.html#7,1%20-%2023" target="_blank">atthäus 7, 1 &#8211; 23</a>).  Andererseits berichtet Lukas viele  Geschehnisse, die den universalen Charakter des Kommens Jesu verdeutlichen (seine Geburt in einem römischen Kontext [<a title="&#34;Lukas 2, 1 - 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/2.html#2,1%20-%202" target="_blank">Lukas 2, 1 - 2</a>; <a title="&#34;Lukas 3, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/3.html#3,1" target="_blank">3, 1</a>]). Kernaussage seines Evangeliums ist <a title="&#34;Lukas 19, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/19.html#19,10" target="_blank">Lukas 19, 10:</a> &#8220;&#8230; denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist&#8221;  und dementsprechend präsentiert Lukas Jesus Christus als den Erlöser aller Menschen (der in Sünde gefallenen Frau <a title="&#34;Lukas 7, 36 - 50&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/7.html#7,36%20-%2050" target="_blank">[Lukas 7, 36 - 50]</a>, des Pharisäers und des Zöllners <a title="&#34;Lukas 18, 9 - 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/18.html#18,9%20-%2014" target="_blank">[Lukas 18, 9 - 14]</a>,  des Zachäus <a title="&#34;Lukas 19, 1 - 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/19.html#19,1%20-%2010" target="_blank">[Lukas 19, 1 - 10]</a> und des Diebes am Kreuz <a title="&#34;Lukas 23, 39 - 43&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/23.html#23,39%20-%2043" target="_blank">[Lukas 23, 39 - 43]</a>). Lukas beschreibt den Herrn Jesus als den vollkommenen Menschen, den vollkommenen Erlöser einer unvollkommenen, erlösungsbedürftigen Menschheit. Der Titel &#8220;des Menschen Sohn&#8221;, der die vollkommene Menschheit des Gottessohnes hervorhebt, wird im Lukasevangelium an 26 Stellen gebraucht wird, offenbart ihn dabei als den vollkommenen, wahren Repräsentanten der gesamten Menschheit. Indem Lukas an vielen Stellen den Umgang Jesu mit  Kindern, Alten, Ausgestoßenen, Samaritern, Römern, Zöllnern und Sündern, Pharisäern, Armen, Reichen, Prostituierten, angesehenen Männern und Frauen, beschreibt, macht er deutlich, dass das Evangelium keinen Menschen ausschließt. Der Apostel <strong>Johannes</strong> wiederum richtet sich mit seinem Evangelium an eine <strong>vierte Zielgruppe: die Gemeinde der Gläubigen. </strong>Dafür sprechen verschiedene Gründe: Zum einen werden in diesem Evangelium Personen erwähnt, die nicht weiter vorgestellt werden (Maria, Martha und Lazarus).  Den Gläubigen der Gemeinde (= Versammlung/Kirche) sind diese Personen sicher aus Predigten und/oder persönlichen Berichten bekannt gewesen.  Daher war e sunnötig, auf diese Personen und ihre Beziehung, die sie zum herrn Jesus oder zum Kreis der Jünger hatten, näher einzugehen. Ein weitere Punkt ist, dass Johannes in großem Maße Reden Belehrungen des Herrn Jesus zu verschiedenen Themen wiedergibt, mit denen Menschen, die nicht gläubig waren, gar nichts hätten anfangen können, z.B. die ausführliche Belehrung zu Kommen des Heiligen Geistes, Seinem Wesen und Wirken in Johannes 14 &#8211; 16. Weiter fällt auf, das Johannes ausführlich persönliche Gespräche des Herrn mit seelsorgerischem Charakter mitteilt (das Gespräch mit dem Pharisäer Nikodemus, das gespräch mit der Frau am Jakobsbrunnen, das Gespräch mit dem bußfertigen Petrus nach der Verleugnung). Die Wiedergabe dieser persönlichen Gespräche ist nicht nur eine gute Belehrung für die Gemeinde (= Versammlung/Kirche), wie sie mit seelsorgerischen Problemen umgehen kann, sondern auch ein Hinweis darauf, dass Johannes Augen- und Ohrenzeuge dieser Gespräche war. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass dieses Evangelium in ganz besonderer Weise die Gottessohnschaft Christi  betont und lehrmäßig untermauert. Damit begegnete das Evangelium genau den lehrmäßigen Auseinandersetzungen mit dem <a title="&#34;Wikipedia: Gnosis&#34;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gnosis" target="_blank">Gnostizismus</a>, die in den letzten Jahrzenten des ersten christlichen Jahrhunderts in der noch jungen christlichen Gemeinde (= Versammlung/Kirche)  um sich griff und eine Gefahr für die Evangeliumsverkündigung darstellte.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(3) = Zur Thematik erfüllter messianischer Prophetie vgl. Roger Liebi: &#8220;Der verheißene Erlöser &#8211; Messianische Prophetie &#8211; ihre Erfüllung und historische Echtheit&#8221;, CLV Bielefeld, überarbeitete Neuauflage 2007.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(4) = Auszugsweise zitiert aus: Roger Liebi: &#8220;Der Messias im Tempel- Symbolik und Bedeutung des Zweiten Tempels im Licht des Neuen Testaments&#8221;, CLV Bielefeld, 1. Auflage 2003, Seite 630;</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(4a) = Flavius Josephus: &#8220;Jüdische Altertümer&#8221;, Übersetzt und mit Einleitung und Amerkungen versehen von Dr. Heinrich Clementz, Fourir Verlag, Wiesbaden 12. Auflage 1904,</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(5) = Zur Beschreibung des Scheidevorhangs: &#8220;The International Standart Encyclopedia&#8221; (Vol. Q to Z) by Geoffrey W. Bromley, Wm. B. Eerdmans Publishing Co., Grand Rapids, Michigan, reprint, revised Edition 1995, page 774</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span><span style="font-size:13pt;">(6)  = Das hebräische Wort &#8220;Mischna&#8221;  bedeutet &#8220;Wiederholung&#8221;. Fritz Rienecker erklärt zu dem Begriff &#8216;Mischna&#8221;: &#8220;&#8216;Wiederholen&#8217; bekam bei den Juden die Bedeutung &#8216;lehren, studieren&#8217;, weiter &#8216;mündliche Unterweisung&#8217;. Diese Unterweisung der jüdischen Gesetzeslehrer, vor allem seit der babylonischen Gefangenschaft wurde zunächst nicht niedergeschrieben. Erst in der 1. Hälfte des<br />
2. Jahrhunderts nach Christus wurde das umfangreiche Material schriftlich festgehalten. So entstand mit der Zeit das Werk, das wir unter dem namen Mischna kennen. Die Mischna besteht aus 63 Traktaten. Sie wurde später durch die Gemara, eine Sammlung von Lehrgesprächen über die Mischna, ergänzt [Man könnte die Gemara auch als "Kommentar zur Mischna" bezeichnen, JNj.]. Mischna und Gemara bilden zusammen den Talmud = &#8220;Lehre, Unterweisung&#8221; und zwar über das richtige Verständnis des Gesetzes und das entsprechende Verhalten.&#8221; (vgl. Lexikon zur Bibel herausgegebene von Fritz Rienecker in Verbindung mit Gerd Seewald und Lothar Coenen, 1. Jubiläumsausgabe 1988, 19. Gesamtauflage, Brockhaus Verlag Wuppertal, Spalte 926)<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(7) = vgl. The Project Gutenberg eBook; Hebraic Literature, Translation from Talmud, Midrashim and Kabbala, by  Various et al. Edited by Maurice Henry Harris, Abschnitt (196) <a title="&#34;TPG: Translation from Talmud ...&#34;" href="http://www.gutenberg.org/files/14368/14368-h/14368-h.htm" target="_blank">http://www.gutenberg.org/files/14368/14368-h/14368-h.htm</a></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(8) = vgl.<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> Roger Liebi: &#8220;Der Messias im Tempel- Symbolik und Bedeutung des Zweiten Tempels im Licht des Neuen Testaments&#8221;, CLV Bielefeld, 1. Auflage 2003, Seite 169;</span></span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(9) = <span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> vgl.<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> Roger Liebi: &#8220;Der Messias im Tempel- Symbolik und Bedeutung des Zweiten Tempels im Licht des Neuen Testaments&#8221;, CLV Bielefeld, 1. Auflage 2003, auszugsweise zitiert (ohne Fußnoten und Abschnittsüberschriften) aus den Seiten 630 &#8211; 636.</span></span></span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> </span></span></span></span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(10) = Cor Bruins: &#8220;Er wohnte unter uns &#8211; Die göttliche Absicht in den Unterschieden der vier Evangelien&#8221;, Ernst-Paulus-Verlag, Neustadt/Weinstraße, 1. Auflage 1992, Seite 285.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(11) = auszugsweise zitiert nach: &#8220;Lexikon zur Bibel&#8221; herausgegeben von Fritz Rienecker in Verbindung mit Gerd Seewald und Lothar Coenen, 1. Jubiläumsausgabe 1988, 19. Gesamtauflage, R. Brockhaus Verlag Wuppertal, Spalte 353</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(12) = <a title="&#34;1. Petrus 2, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/60.1-petrus/2.html#2,5" target="_blank">1. Petrus 2, 5</a> + <a title="&#34;1, Petrus 2, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/60.1-petrus/2.html#2,9" target="_blank">9</a>; <a title="&#34;Römer 1, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/1.html#1,7" target="_blank">Römer 1, 7</a>; <a title="&#34;Römer 12, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/12.html#12,13" target="_blank">Römer 12, 13</a>; <a title="&#34;Römer 12, 25 - 26&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/15.html#15,25-26" target="_blank">Römer 15, 25 &#8211; 26</a>; <a title="&#34;Römer 15, 31&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/15.html#15,31" target="_blank">Römer 15, 31</a>; <a title="&#34;Römer 16, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/16.html#16,2" target="_blank">Römer 16, 2 </a>+ <a title="&#34;Römer 16, 15&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/16.html#16,15" target="_blank">15</a>;  <a title="&#34;1. Korinther 1, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/1.html#1,2" target="_blank">1. Korinther 1, 2</a>; <a title="&#34;1. Korinther 6, 1 - 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/6.html#6,1%20-%202" target="_blank">1. Korinther 6, 1 &#8211; 2</a>; <a title="&#34;1. Korinther 14, 34&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/14.html#14,34" target="_blank">1. Korinther 14, 34</a>; <a title="&#34;1. Korinther 16, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/16.html#16,1" target="_blank">1. Korinther 16, 1</a> + <a title="&#34;1. Korinther 16, 15&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/16.html#16,15" target="_blank">15</a>; <a title="&#34;2. Korinther 1, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/47.2-korinther/1.html#1,1" target="_blank">2. Korinther 1, 1</a>; <a title="&#34;2. Korinther 8, 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/47.2-korinther/8.html#8,4" target="_blank">2. Korinther 8, 4</a>; <a title="&#34;2. Korinther 9, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/47.2-korinther/9.html#9,1" target="_blank">2. Korinther 9, 1</a> + <a title="&#34;2. Korinther 9, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/47.2-korinther/9.html#9,12" target="_blank">12</a>; <a title="&#34;Epheser 1, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/1.html#1,1" target="_blank">Epheser 1, 1 </a>+ <a title="&#34;Epheser 1, 15&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/1.html#1,15" target="_blank">15</a>; <a title="&#34;Epheser 1, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/1.html#1,18" target="_blank">Epheser 1, 18</a>; <a title="&#34;Epheser 2, 19&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/2.html#2,19" target="_blank">Epheser 2, 19</a>; <a title="&#34;Epheser 3, 8&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/3.html#3,8" target="_blank">Epheser 3, 8</a> + <a title="&#34;Epheser 3, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/3.html#3,18" target="_blank">18</a>; <a title="&#34;Epheser 4, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/4.html#4,12" target="_blank">Epheser 4, 12</a>; <a title="&#34;Epheser 5, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/5.html#5,3" target="_blank">Epheser 5, 3</a>; <a title="&#34;Epheser 6, 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/6.html#6,18" target="_blank">Epheser 6, 18</a>; <a title="&#34;Philipper 1, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/1.html#1,1" target="_blank">Philipper 1, 1</a>; <a title="&#34;Philipper 4, 21 - 22&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/4.html#4,21%20-%2022" target="_blank">Philipper 4, 21 + 22</a>; <a title="&#34;Kolosser 1, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/1.html#1,2" target="_blank">Kolosser 1, 2</a>; <a title="&#34;Kolosser 1, 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/1.html#1,4" target="_blank">1, 4</a>; <a title="&#34;Kolosser 1, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/1.html#1,12" target="_blank">1, 12</a>; <a title="&#34;Kolosser 1, 26&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/1.html#1,26" target="_blank">1, 26</a>; <a title="&#34;1. Thessalonicher 3, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/52.1-thessalonicher/3.html#3,13" target="_blank">1. Thessalonicher 3, 13</a>; <a title="&#34;1. Thessalonicher 5, 27&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/52.1-thessalonicher/5.html#5,27" target="_blank">1. Thessalonicher 5, 27</a>; <a title="&#34;2. Thessalonicher 1, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/53.2-thessalonicher/1.html#1,10" target="_blank">2. Thessalonicher 1, 10</a>; <a title="&#34;1. Timotheus 5, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/54.1-timotheus/5.html#5,10" target="_blank">1. Timotheus 5, 10</a>; <a title="&#34;Titus 2, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/56.titus/2.html#2,3" target="_blank">Titus 2, 3</a>; <a title="&#34;Philemon 1, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/57.philemon/1.html#1,5" target="_blank">Philemon 1, 5</a> + <a title="&#34;Philemon 1, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/57.philemon/1.html#1,7" target="_blank">7</a>; <a title="&#34;Hebräer 6, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/6.html#6,10" target="_blank">Hebräer 6, 10</a>; <a title="&#34;Hebräer 13, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/58.hebraeer/13.html#13,24" target="_blank">Hebräer 13, 24</a>; <a title="&#34;Judas 1, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/65.judas/1.html#1,3" target="_blank">Judas 1, 3</a>; <a title="&#34;Offenbarung 5, 8" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/5.html#5,8" target="_blank">Offenbarung 5, 8</a>; <a title="&#34;Offenbarung 8, 3 - 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/8.html#8,3%20-%204" target="_blank">Offenbarung 8, 3 + 4 </a>u.a.m.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
(13) = Scofield-Bibel, Revidierte Elberfelder Übersetzung, mit Einleitungen, Erklärungen und Ketten-Angaben, 6. Auflage 2001, R. Brockhaus-Verlag Wuppertal, Anmerkung zu <a title="&#34;Römer 1, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/1.html#1,7" target="_blank">Römer 1, 7</a>, Neues Testament, Seite 226 (siehe hierzu auch Fußnote 14).<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span><span style="font-size:13pt;">(13a) = Unter einem Geheimnis Gottes versteht die Heilige Schrift etwas, das nur Gott bekannt ist und dass uns als Menschen nur dadurch zugänglich gemacht werden kann,  indem Gott  sie offenbart. (<a title="&#34;Amos 3, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/30.amos/3.html#3,7" target="_blank">Amos 3, 7</a>; <a title="&#34;Epheser 3, 3 - 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/3.html#3,3-4" target="_blank">Epheser 3, 3 &#8211; 4</a>; <a title="&#34;1. Korinther 2, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/2.html#2,7" target="_blank">1. Korinther 2, 7</a>; <a title="1. Korinther 4, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/4.html#4,1" target="_blank">1. Korinther 4, 1</a>). Acht Geheimnisse werden im Neuen Testament ausdrücklich erwähnt, die Gott offenbart gemacht hat:</span></span></p>
<ol> <span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"></p>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis der Verhärtung Israels (vgl. <a title="&#34;Römer 11, 25&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/11.html#11,25" target="_blank">Römer 11, 25</a>) </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis des Reiches Gottes (vgl. <a title="&#34;Matthäus 13, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/13.html#13,11" target="_blank">Matthäus 13, 11</a>; <a title="&#34;Markus 4, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/4.html#4,11" target="_blank">Markus 4, 11</a>) </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis des Kommens des Herrn Jesus für die Gläubigen (die Entrückung, vgl.<a title="&#34;1. Korinther 15, 51&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/15.html#15,51" target="_blank"> 1. Korinther 15, 51</a>; <a title="&#34;1. Thessalonicher 4, 16&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/52.1-thessalonicher/4.html#4,16" target="_blank">1. Thessalonicher 4, 16</a>); </span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit (vgl. <a title="&#34;2. Thessalonicher 2, 6 - 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/53.2-thessalonicher/2.html#2,6-7" target="_blank">2. Thessalonicher 2, 6 &#8211; 7</a>), zu dem auch das Geheimnis Babylon gehört (vgl. <a title="&#34;Offenbarung 17, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/17.html#17,5" target="_blank">Offenbarung 17,5</a> + <a title="&#34;Offenbarung 17, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/17.html#17,7" target="_blank">7</a>)<br />
</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis des Christus (bzw. das Geheimnis der Gemeinde [= Versammlung/Kirche], vgl. <a title="&#34;Epheser 3, 1 - 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/3.html#3,1-10" target="_blank">Epheser 3, 1 &#8211; 10</a>; <a title="&#34;Römer 16, 25&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/16.html#16,25" target="_blank">Römer 16, 25</a>; <a title="&#34;Kolosser 1, 26&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/1.html#1,26" target="_blank">Kolosser 1, 26</a>; <a title="&#34;Kolosser 4, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/51.kolosser/4.html#4,3" target="_blank">Kolosser 4, 3</a>; <a title="&#34;Epheser 5, 32&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/5.html#5,32" target="_blank">Epheser 5, 32</a>; <a title="&#34;Offenbarung 1, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/1.html#1,20" target="_blank">Offenbarung 1, 20</a>)<br />
</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis des Glaubens (vgl. <a title="&#34;1. Timotheus 3, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/54.1-timotheus/3.html#3,9" target="_blank">1. Timotheus 3, 9</a>) und </span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">der Gottseligkeit (vgl. <a title="&#34;1. Timotheus 3, 16&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/54.1-timotheus/3.html#3,16" target="_blank">1. Timotheus 3, 16</a>)</span></span></span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis des Evangeliums (vgl. <a title="&#34;Epheser 6, 19&#34;" href="//www.bibel-online.net/buch/49.epheser/6.html#6,19" target="_blank">Epheser 6, 19</a>; <a title="&#34;Offenbarung 10, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/10.html#10,7" target="_blank">Offenbarung 10, 7</a>)<br />
</span></span></li>
<li><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Das Geheimnis des Willens Gottes (vgl. <a title="&#34;Epheser 1, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/1.html#1,9" target="_blank">Epheser 1, 9</a>) </span></span></li>
<p></span></span></ol>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(14) = Theologisches Begriffslexikon zum Neuen Testament, herausgegeben von Lothar Coenen, Erich Beyreuther und Hans Bietenhard, 1. Sonderausgabe 1993, 9. Auflage der Gesamtausgabe, R. Brockhaus-Verlag Wuppertal, vgl. Begriff <span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> &#8220;Heilig&#8221; [αγιος], Abschnitt II β)  bearbeitet von H. Seebaß, Seite 648</span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">. </span></span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(15) = Werner Mücher: &#8220;Meine Feste &#8211; Eine Auslegung zu 3. Mose 23&#8243;, CSV Hückeswagen 1999,  Seite 29 &#8211; 32.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">(16) = Scofield-Bibel, Revidierte Elberfelder Übersetzung, mit Einleitungen, Erklärungen und Ketten-Angaben, 6. Auflage 2001, R. Brockhaus-Verlag Wuppertal, Anmerkung zu Matthäus 27, 53, Neues Testament, Seite 61; Fettdruck von mir, JNj.<br />
</span></span></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom Sündenfall zu einem umfassenderen Verständnis von Energie]]></title>
<link>http://commondestiny.wordpress.com/2009/03/19/vom-suendenfall/</link>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 09:30:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>commondestiny</dc:creator>
<guid>http://commondestiny.wordpress.com/2009/03/19/vom-suendenfall/</guid>
<description><![CDATA[Als die Engelwesen begannen, sich in menschlichen Körpern aufzuhalten und dadurch ihre Trennung vom ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Als die Engelwesen begannen, sich in menschlichen Körpern aufzuhalten und dadurch ihre Trennung vom Geistigen fühlen konnten, überwältigte sie das Gefühl eines riesigen Verlustes und der Scham. Sie hatten das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, Spirit enttäuscht zu haben. Und dieses Gefühl des sogenannten Ersten Sündenfalls hat seither jeden einzelnen von uns begleitet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--more--><span style="font-size:11pt;">Das war bei der Fertigstellung der Energieschablonen der Erde, die die Existenz des Schleiers und der Dualität ermöglichen sollten, nicht abzusehen. Es war überraschend, welch ernsthafte Probleme daraus entstanden. Die Kirchen nutzten diese Gefühle aus, um die Menschen zu entmachten und kleinzuhalten. Sie mißbrauchten sie für ihre eigenen Zwecke „Macht“ und „Geld“. Uns wurde von unseren sogenannten Seelsorgern erzählt, daß wir auf Händen und Knien zur Geistigen Welt zurückzukriechen hätten. Das ist einfach nicht wahr!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Es gab keinen Sündenfall, es war nur das überwältigende Gefühl, durch die Verkörperung und das Vergessen von seinem eigenen Spirit getrennt zu sein, was diese Leere in unseren Herzen hinterließ. Da der Verstand für alles nach einem logisch-schlüssigen Grund sucht, konnten wir uns das nur damit erklären, daß wir etwas falsch gemacht haben mußten. Und dafür schämten wir uns, auch wenn nicht ganz klar war, was es gewesen sein könnte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Das Element der Schuld und Scham ist seitdem ein grundlegendes Energiemuster der Erde. Und es ist eines der schwierigsten, wenn es darum geht, es loszulassen. Wir sollten fühlen können, daß wir von der Geistigen Welt geliebt werden und immer nur geliebt wurden. Wir Engelswesen kamen hierher, um etwas sehr Wichtiges für die gesamte Schöpfung zu tun. Wir kamen freiwillig, um in diese tiefen Erfahrungen des Getrenntseins einzutauchen und durch den Ablauf der Zeit, also gewissermaßen in einem „verlangsamten Modus“, mehr von den Geschehnissen verstehen zu lernen, die auf der Höheren Ebene abgelaufen waren. Dort waren nämlich die Energien zum Stillstand gekommen. Was war passiert?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Wir haben, als wir durch die Feuerwand kamen, also die Trennung aus der Einheit erlebten, nichts als Energien mitgebracht in diese Leere, die wir hier vorfanden, und in der rein gar nichts war. Und mit diesen Energien spielten wir herum. Wir wollten wieder zurück und glaubten, daß wir nur genug Energien sammeln müßten, um in die Einheit zurückkehren zu können. Also begann Energieklau mit allen Mitteln. Jeder nahm vom anderen Energie, und das führte irgendwann zu einem fast vollständigen Stillstand aller Energien. Die Schöpfung befand sich in einer Art Sackgasse. Um nun verstehen zu können, was dort oben „in einem Augenblick“ passiert war, erschufen wir die materielle Erde, um durch die lineare Wahrnehmung des menschlichen Gehirns Zeit zu erleben, damit wir den Energieraub hier noch einmal nachspielen konnten, um nun vielleicht besser zu verstehen, wie wir die Energien wieder in Bewegung bringen können.Wir haben uns etwas sehr Machtvolles namens Dualität ausgesucht, um damit der Schöpfung über die uns bekannte Grenze hinaus zu helfen. Die Arbeit der sogenannten Lichtarbeiter mit ihrem weit erhöhten Bewußtsein befreien den gesamten Rest der Schöpfung, damit sie sich weiter ausdehnen kann, wie es ihr zuvor nicht möglich war.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Energieraub findet auch heute noch auf Erden statt. Jeder gegen jeden, wo immer sich die Gelegenheit bietet, klauen wir unserem Nächsten und jedem, der sich nicht dagegen wehrt, die Energien – und lassen sie uns auch gleich wieder abnehmen. Wir merken nicht, was geschieht, denn das, was stattfindet, halten wir alle für völlig normal, das war doch immer so!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Wir haben jetzt zum ersten Mal in der Geschichte seit der Feuerwand NEUE ENERGIE erschaffen! Zum ersten Mal ist es aufgrund eines so hohen Bewußtseinsstandes (und der damit einhergehenden hohen Energieschwingung) möglich, unseren Spirit hier auf die Erde herunterzuholen und in die Körperlichkeit zu integrieren, wodurch diese Neue Energie erzeugt wird. Sie ist nicht mehr dual, also hin und her schwingend zwischen zwei Polen, sie ist multidimensional und strahlt in alle Richtungen aus. Was genau das bedeutet, und wie man damit umgeht, das erforschen einige hundertausend Menschen zu dieser Zeit auf der Erde. Sie sind die Pioniere in der Neuen Zeit oder auch in der Neuen Energie, was fast gleichbedeutend ist. Ihr werdet hier an dieser Stelle fortlaufend mehr darüber erfahren. <span> </span><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Walter Egon Glöckel bläst Red Bull den Marsch]]></title>
<link>http://diegalerie.wordpress.com/2008/12/30/walter-egon-gloeckel-blaest-red-bull-den-marsch/</link>
<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 13:36:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcusjoswald</dc:creator>
<guid>http://diegalerie.wordpress.com/2008/12/30/walter-egon-gloeckel-blaest-red-bull-den-marsch/</guid>
<description><![CDATA[Aufdecker Walter Egon Glöckel zeigt Red Bull an. (Foto: Marcus J. Oswald) Wenig Freude werden der Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Aufdecker Walter Egon Glöckel zeigt Red Bull an. (Foto: Marcus J. Oswald) Wenig Freude werden der Ge]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[*  Himmlische Ehen: Adam und Eva - das sind auch wir!]]></title>
<link>http://johannesklinkmueller.wordpress.com/2008/11/04/himmlische-ehen-adam-und-eva-das-sind-auch-wir/</link>
<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 12:41:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johannes Klinkmüller</dc:creator>
<guid>http://johannesklinkmueller.wordpress.com/2008/11/04/himmlische-ehen-adam-und-eva-das-sind-auch-wir/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Artikel kann selbständig oder auch als Fortsetzung von Das männlich-weibliche Urwesen des Men]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dieser Artikel kann selbständig oder auch als Fortsetzung von Das männlich-weibliche Urwesen des Men]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #128]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2008/09/26/aphorismus-128/</link>
<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 22:02:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.wordpress.com/2008/09/26/aphorismus-128/</guid>
<description><![CDATA[Es ist, als hätte die Schlange, die den ersten Menschen sagte: ihr werdet sein wie Gott, im Paranoik]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist, als hätte die Schlange, die den ersten Menschen sagte: ihr werdet sein wie Gott, im Paranoik]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[3 Engel]]></title>
<link>http://shambala25.wordpress.com/2008/08/22/3-engel/</link>
<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 23:12:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Barbara</dc:creator>
<guid>http://shambala25.wordpress.com/2008/08/22/3-engel/</guid>
<description><![CDATA[Otto Kobel 3 Engel (Bühnenbildentwurf: 1.Teil spielt vom Sündenfall. Eröffnet wird das Spiel von 3 E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://shambala25.wordpress.com/files/2008/08/buhnenbildentwurf-acryl-auf-holzfaserplatte-otto-kobel-2000.jpg" alt="" width="444" height="293" class="alignnone size-full wp-image-1130" /><br />
Otto Kobel<br />
<strong>3 Engel</strong><br />
(Bühnenbildentwurf: 1.Teil spielt vom Sündenfall. Eröffnet wird das Spiel von 3 Engeln mit einem Hymnus auf Gott, dem Schöpfer aller Welt)<br />
Acryl auf Holzfaserplatte, 2000</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #87]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2008/08/16/aphorismus-87/</link>
<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 22:01:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.wordpress.com/2008/08/16/aphorismus-87/</guid>
<description><![CDATA[Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam? Um der Theologie einen Gefallen zu tun. De]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam? Um der Theologie einen Gefallen zu tun. De]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gebet (2): Sünde - eine Erfindung der Kirche?]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/26/gebet-2-sunde-eine-erfindung-der-kirche/</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 19:21:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/26/gebet-2-sunde-eine-erfindung-der-kirche/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Sünde? Das ist doch eine Erfindung der Kirche! Am Beispiel Moses wird deutlich, da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;">Sünde? Das ist doch eine Erfindung der Kirche!</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Am Beispiel Moses wird deutlich, dass die Bibel das Gebet als eine innige, vertrauensvolle Kommunikation des Menschen mit seinem Schöpfer im Sinne einer Freundschaft versteht (vgl. z.B. </span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><a title="&#34;4. Mose 7, 89&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/04.4-mose/7.html#7,89" target="_blank">4. Mose 7, 89</a>, </span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><a title="&#34;2. Mose 33, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/02.2-mose/33.html#33,11" target="_blank">2. Mose 33, 11</a>)</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">. Wenn  dem so ist, dann stellt sich doch die Frage: Warum leben nicht alle Menschen in einer solchen Freundschaftsbeziehung zu Gott? Wie ich in dem <a title="Kommunikation mit Gott&#34;" href="http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/25/gebet-1-kommunikation-mit-gott/" target="_blank">ersten Artikel</a> dieser Themenreihe aufgezeigt habe, ist es die Sünde, die uns Menschen von Gott trennt. Kein Mensch wird als ein Freund Gottes bzw. mit einer Beziehung zu Gott geboren. Seit der ersten Sünde Adams und der dadurch entstandenen Trennung des Menschen von Gott, wird jeder Mensch losgelöst von Gott geboren. Es ist die Sünde, die den  Menschen von Gott trennt.<br />
Wenn  ich über dieses Thema spreche, so weiß ich aus Erfahrung, dass ich mich damit unbeliebt mache. Wer lässt sich schon gern sagen, dass er oder sie ein Sünder sei? Und aus Erfahrung weiß ich auch, welche Argumente gegen diese Aussage &#8220;ins Feld geführt&#8221; werden. Da höre ich dann z.B. folgende Aussage:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#339966;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;">&#8220;Aber ich bitte Sie! Wir sind doch aufgeklärte Menschen und wir wissen doch, dass die Kirche die Sünde erfunden hat, um Menschen klein und von ihr abhängig zu halten! Das ist doch alles nur Angst- und Geschäftemacherei!&#8221;</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1196" title="kirchtum" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/kirchtum.jpg?w=225" alt="kirchtum" width="225" height="300" /></p>
<h4 style="text-align:center;"><strong>&#8220;Kirchturm&#8221;<br />
Foto: Jana Krupik/<a title="Kirchtum/Jana Krupik/Pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=321038&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a> </strong></h4>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Aha, die Kirche hat also die Sünde erfunden &#8230; Nun, wenn dem so wäre, ich hätte kein Problem damit, dies zuzugeben. Dann müsste ich über dieses Thema nicht mehr sprechen und würde mich nicht mehr unbeliebt machen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Aber prüfen wir dieses Argument einmal auf seine Richtigkeit:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Wenn wir die fünf großen Weltreligionen betrachten:<br />
</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">das Judentum</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">den Hinduismus</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">den Buddhismus</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">das Christentum</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">den Islam</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><br />
dann stellen wir fest, dass das Christentum &#8211; und damit auch &#8220;</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><em>die</em></span></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"> Kirche&#8221; (wenn man diesen Begriff einmal so pauschal gebrauchen will) &#8211; zu den &#8220;jüngeren&#8221; Weltreligionen gehört. Das Christentum bzw. &#8220;die Kirche&#8221; besteht seit rund 2000 Jahren.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1197" title="klagemauer" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/klagemauer.jpg?w=300" alt="klagemauer" width="300" height="199" /><br />
<strong>&#8220;Die Klagemauer in Jerusalem&#8221;</strong><br />
<strong>Foto: I. Friedrich/<a title="Die Klagemauer in Jerusalem/I. Friedrich/pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=140908&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Das Judentum (1) berechnet seine Geschichte &#8220;ab Adam&#8221; und befindet sich damit im Jahr 2008 n. Chr. im jüdischen Jahr 5768 n. Adam. Aber das Judentum ist damit nicht nur fast 3000 Jahre älter als das Christentum bzw. &#8220;die Kirche&#8221;. Seine Heiligen Schriften machen auch deutlich, dass das Judentum seit seiner frühesten Zeit ein Konzept von &#8220;Sünde&#8221; und dadurch ausgelöster Trennung des Menschen von Gott kennt. Das Alte Testament (der Tanach) bestehend aus der Thora (d.h., den fünf Büchern Mose), den Neviim (d.h., den Büchern der Propheten) und Ketubim (den &#8220;anderen Schriften&#8221;) beginnt sogar mit dem uns bekannten Bericht über den so genannten &#8220;Sündenfall&#8221; (vgl. </span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><a title="&#34;1. Mose 3, 1 - 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/3.html#3,1-24" target="_blank">1. Mose 3, 1 &#8211; 24</a></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">).<br />
<strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Setzt man die Geschichte und damit auch den Beginn der Religion Israels erst mit der Landnahme um 1.500 v. Chr. an, dann wäre der Hinduismus (2), dessen Anfänge auf die Zeit um 2000 v. Chr. zurückgeführt werden, die älteste der Weltreligionen. Auch der Hinduismus kennt ein Konzept von Sünde. Im Hinduismus und anderen vedischen Religionen werden unter Sünde Handlungen verstanden, die Karma verursachen. Der Begriff &#8220;Karma&#8221; bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. Die Qualität der Wiedergeburt oder Seelenwanderung ist abhängig von den in der/den Vorexistenz/en gewirkten Taten (d.h. dem Karma). &#8220;Wie einer handelt, wie einer wandelt, ein solcher wird er. Aus guter Handlung entsteht Gutes, aus schlechter Handlung entsteht Schlechtes“, lehren die hinduistischen Schriften, die so &#8220;Upanishaden&#8221;. Nach einiger Zeit kehrt das Individuum auf die Erde zurück, um wieder und wieder geboren zu werden – bis zur endgültigen Erlösung, Moksha. Dieser Kreislauf der Wiedergeburten gilt als Naturgesetz.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1198" title="a0_rotes_fort" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/a0_rotes_fort.jpg?w=300" alt="a0_rotes_fort" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align:center;"><strong>&#8220;Das Rote Fort in New-Dehli (Indien)&#8221;</strong><br />
<strong>Foto: Jerzy/<a title="Das Rote Fort in New-Dehli (Indien)/Jerzy/Pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=300211&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></strong></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Der Buddhismus (3), der dem Hinduismus in einigen Bereichen ähnelt, wird in seinen Anfängen auf das 563 v. Chr, dem Geburtsjahr Buddhas, datiert. Buddhismus und Hinduismus unterscheiden sich zwar im Punkt der Reinkarnation und Wiedergeburt, die unterschiedlich gesehen werden, gemeinsam sind beiden jedoch das Konzept des Karma: Gutes wie schlechtes Karma (gute wie schlechte Taten) erzeugt die Folge der Wiedergeburten, das Samsara. Höchstes Ziel des Buddhismus ist es, diesem Kreislauf zu entkommen, indem kein Karma mehr erzeugt wird – Handlungen hinterlassen dann keine Spuren mehr in der Welt. Im Buddhismus wird dies als Eingang ins Nirvana bezeichnet. Damit können wir festhalten, dass auch dem Buddhismus ein Wissen über Gutes und Böses und die Trennung des Menschen vom Göttlichen innewohnt.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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<p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1202" title="evangelien1" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/evangelien1.jpg?w=300" alt="evangelien1" width="300" height="225" /></p>
<h4 style="text-align:center;"><strong>&#8220;Die Bibel &#8211; Die vier Evangelisten&#8221;<br />
Foto: </strong>Elisabeth Patzal/<a title="Die vier Evangelisten/Elisabeth Patzal/pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=96922&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></h4>
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<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Dass das Christentum den Begriff der Sünde kennt, muss nicht extra erwähnt werden. Das Neue Testament stellt unzweideutig fest, dass Sünde, d.h. Unglaube und daraus folgend Ungehorsam gegen Gottes Gebot zur Trennung des Menschen von Gott führte. Die Überwindung der Sünde und ihres Fluches durch den Erlöser Jesus Christus ist die zentrale Aussage des Christentums. Das Evangelium, d.h., die &#8220;gute Nachricht&#8221; oder &#8220;frohe Botschaft&#8221; lautet: Jeder Mensch kann durch das Erlösungswerk Jesu Christi von der Sünde frei werden und wieder in eine vertrauensvolle Lebensbeziehung zu Gott eintreten, die, geht sie der Mensch einmal ein, von ewiger Dauer is<span style="color:#993300;"><span style="color:#000080;">t</span>:</span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><span style="color:#993300;">&#8220;Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.&#8221;</span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Johannes 3, 16&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/3.html#3,16" target="_blank">(Johannesevangelium 3, 16)</a></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;">
<h4 style="text-align:center;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1203" title="istanbul_025" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/istanbul_025.jpg?w=300" alt="istanbul_025" width="300" height="225" /><strong><br />
&#8220;Der Koran in einer Moschee in Istanbul&#8221;<br />
Foto: Achim Lueckemeyer/<a title="Koran in einer Moschee in Istanbul/Achim Lueckemeyer/pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=246443&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></strong></strong></h4>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Die zeitlich gesehen jüngste Weltreligion ist der Islam (4), dessen Beginn mit der Hidschra, d.h. der Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina zusammengelegt und auf das Jahr 622 n. Chr. datiert wird. In den Suren 7: 19 – 25; 2: 35 – 39; 20: 117 – 124 erinnert der Koran an den Sündenfall und die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies. Der Islam versteht Sünde als Ungehorsam gegen Gott, seinen Auftrag oder sein Gesetz. Sünde ist die „absichtliche Übertretung der göttlichen Norm“ (S. Balic) in Gedanken, Worten und Taten. Der Koran beschreibt die erste Sünde der ersten Menschen (Adam und Eva) als Folge der Irreleitung des Satans (Sure 2: 36 – 38). Er lehnt aber den Gedanken ab, dass die Sünde Adams und Evas auf ihre Nachkommen vererbt wurde. Alle Sünden werden vom Menschen selbst auf Erden angesammelt. Aus dieser Selbstverschuldung erwächst auch die Selbstverantwortung für das jeweilige Tun und Lassen des einzelnen Menschen. Es ist also festzuhalten, dass auch der Islam den Begriff der &#8220;Sünde&#8221; kennt und diese als Grund der Trennung zwischen dem Menschen und Gott ansieht.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Dieser kurze und sicherlich unvollständige Überblick über die fünf Weltreligionen macht eines deutlich: Sie alle haben ein Wissen darum, dass der Mensch, bedingt durch sein Verhalten, sich in einem Zustand befindet, der in von Gott (oder &#8220;dem Göttlichen&#8221;) trennt. Der Begriff der Sünde kann daher nicht als eine Erfindung &#8220;der Kirche&#8221; betrachtet werden. Die Geschichte der (zum Teil sehr viel älteren) anderen Weltreligionen widerspricht einer solchen Annahme.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Quellenverweise/Zitate nach:</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>(1) = http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCnde, http://de.wikipedia.org/wiki/Judentum, http://de.wikipedia.org/wiki/Tanach, http://de.wikipedia.org/wiki/Tora<br />
(2) = http://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus#Vedische_Zeit, http://de.wikipedia.org/wiki/Karma<br />
(3) = http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus, http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus#Ursache_und_Wirkung:_Karma<br />
(4) = http://de.wikipedia.org/wiki/Islam, http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCnde#Islamische_Sichtweise</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genie und Begabung]]></title>
<link>http://cherti.wordpress.com/2008/05/01/genie-und-begabung/</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 22:58:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>cherti</dc:creator>
<guid>http://cherti.wordpress.com/2008/05/01/genie-und-begabung/</guid>
<description><![CDATA[Ich frage mich, was aus mir hätte werden können, wenn mich meine Eltern gefördert hätten. Begabt war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich frage mich, was aus mir hätte werden können, wenn mich meine Eltern gefördert hätten. Begabt war ich früher schon, Mathematik und so war wohl einfach für mich. Dann auf dem Gymnasium nicht mehr, das war dann ein Jahr nach dem Umzug nach Minden, wo ich nie hätte hin ziehen sollen.</p>
<p>Mein ganzen Freunde wahren sind in Schwalmstadt geblieben, doch in Detmold habe ich dank Janine wieder Freunde finden können. Sie hat mir sehr viel gegeben. Wahrscheinlich würde sie heute nicht mehr mit mir reden.</p>
<p>Heute kann ich zwar immer noch von meiner guten systemischen Gabe zur Analyse profitieren und logisches Denkvermögen hilft dabei, doch die frage was währe wenn meine Eltern mich mehr gefördert hätten, was währe wenn sie sich mit mir beschäftigt hätten, was währe wenn ich nicht in dieser Familie aufgewachsen währe.</p>
<p>Heute ist es so, wie es ist. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, dafür müßte ich an die Wurzeln der Menschheit zurück, zum Sündenfall zu Adam und Eva, doch das ist Schwachsinn.</p>
<p>Was ich tun kann ist gegen die Dämonen kämpfen, jeden Tag aufs neue, ich werde mal gewinnen und mal verlieren, aber hauptsächlich gewinnen und ich werde es meinen Kindern nicht weiter geben. Ich denke auf dem Weg, meine Dämonen kennen zu lernen und zu lernen sie zu bekämpfen, bin ich schon sehr weit gekommen, weiter als mancher sonst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sündenfall oder Gesundheitsvorsorge?]]></title>
<link>http://schneiderin.wordpress.com/2008/03/14/sundenfall-oder-gesundheitsvorsorge/</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 07:16:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>schneiderin</dc:creator>
<guid>http://schneiderin.wordpress.com/2008/03/14/sundenfall-oder-gesundheitsvorsorge/</guid>
<description><![CDATA[War der Sündenfall wirklich ein Sündenfall? Oder hat nicht vielmehr Eva in weiser Voraussicht dafür ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[War der Sündenfall wirklich ein Sündenfall? Oder hat nicht vielmehr Eva in weiser Voraussicht dafür ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gebet (1): Kommunikation mit Gott ]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/25/gebet-1-kommunikation-mit-gott/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:27:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/25/gebet-1-kommunikation-mit-gott/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Jemand lädt mich zu einer &#8220;F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.</span></span></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Jemand lädt mich zu einer &#8220;Fahrt ins Grüne&#8221; ein und auf dieser Fahrt machen meine Begleitung und ich Rast in einem schönen Landgasthof. Natürlich kommt bald eine Bedienung, reicht uns die Karte und fragt kurze Zeit später nach, was wir zu essen wünschen. Meine Begleitung hat die Antwort schnell parat: &#8220;Bitte einmal Russische Eier und ein Pils.&#8221; Die Bedienung wendet sich mir zu und ich sage:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">&#8220;Holde Frau,</span><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><br />
ich weiß genau,<br />
</span><span style="font-size:13pt;color:#000080;">was ich will,</span><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><br />
den Teller füll&#8217;<br />
</span><span style="font-size:13pt;color:#000080;">mit Braten hier,<br />
das wünsch ich mir.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">So sei es!&#8221;</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Die erstaunten Gesichter der Bedienung und meiner Begleitung wären mir sicher. Und wenn die Bedienung dann gegangen wäre, würde meine  Begleitung auf unnachahmliche Weise ihre Stirn runzeln, die Brille etwas nach unten ziehen, mich über den Brillenrand anschauen (wie nur sie es kann) und sagen: &#8220;Geht&#8217;s noch?!&#8221;.<br />
Nehmen wir weiter an, die Bedienung würde mir nun den gewünschten Braten bringen und ich würde daraufhin sagen:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">&#8220;Dir Frau, sei Dank vieltausendmal<br />
für dieses gute, frische Mahl!<br />
</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">So sei es!&#8221;</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Spätestens jetzt würden die anderen Beteiligten wohl denken, dass mit mir irgendetwas nicht in Ordnung ist, oder?</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Vielleicht sprechen wir unter Freunden einmal so in Reimen, wenn wir einen Witz machen wollen. Aber normaler Weise kommunizieren wir nicht so mit anderen Menschen. Täten wir es, so würde dieses &#8220;Kommunikationsverhalten&#8221; sicherlich als respektlos und unvernünftig abgelehnt werden und das ganz zu Recht. Darum würden wir auch mit anderen Menschen auf gar keinen Fall so sprechen, wenn wir ein ernstes Anliegen, eine d</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">ringende Bitte vorbringen wollten, weil wir ihre Hilfe nötig haben.<br />
</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1166" title="senden" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/senden.jpg?w=300" alt="senden" width="300" height="240" /></p>
<h4 style="text-align:center;"><strong><strong>&#8220;Senden und empfangen&#8221;<br />
Foto: Gerd Altmann/<a title="Senden und Empfangen/Gerd Altmann/pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=324019&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></strong></strong></h4>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><br />
Ja, mit Menschen würden wir nicht so sprechen, aber viele Menschen sprechen so oder auf ähnliche Weise mit Gott. Sie nennen das &#8220;Gebet&#8221;. Nun möchte ich die Ernsthaftigkeit der so Betenden überhaupt nicht in Frage stellen. Darüber möchte ich nicht urteilen. Denn meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass viele Menschen diese Art des Betens einfach so übernommen haben. Vielleicht wurde ihnen das so von ihren Eltern oder Großeltern gelehrt. Vor dem zu Bett gehen wurden dann die Hände gefaltet und &#8220;das Sprüchlein&#8221;, wie es einmal jemand nannte, &#8220;aufgesagt&#8221;. Es wurde ein &#8220;Ritual&#8221; eingeübt, schnell wurde daraus Routine und am Ende, so meine eigene Kindheitserfahrung, wurden diese auswendig gelernten Sprüche dann nur noch &#8220;heruntergeleiert&#8221;. Man war froh, wenn man &#8220;es&#8221; hinter sich hatte. Denn dann ging die Mama und man konnte heimlich unter der Decke noch ein wenig lesen &#8230;<br />
Viele Menschen, die eigentlich gern beten würden, hören damit nach ihrer Jugendzeit auf, weil diese &#8220;Gebete&#8221; ihnen so &#8220;hohl&#8221; vorkommen und &#8220;ja doch nichts passiert&#8221;.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"> <span style="font-size:13pt;color:#000080;">Auswendig gelernte Gebete, so genannte Gebetbuch-Gebete, Gebete in Reimform &#8211; diese Art des Betens zeigt nach meiner Erfahrung, dass zwischen dem so Betenden und Demjenigen, der gebeten werden soll, eigentlich gar keine Beziehung, kein wirklicher Kontakt besteht. Wo aber keine Beziehung, kein wirklicher Kontakt besteht, kann es auch nicht zu einer wirklichen Kommunikation kommen. Der Gebetene &#8220;ist irgendwo da oben&#8221; oder &#8220;weit weg&#8221; und bei den meisten Menschen, die so beten, besteht keinerlei Gewissheit, ob ihre Gebete überhaupt irgendwie Erhörung finden. Gebet ist für viele ein &#8220;beruhigendes Ritual&#8221;, mehr nicht.</span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Wie viel mehr Gebet sein kann, zeigt uns die Bibel, Gottes Wort, an vielen Stellen. Betrachten wir einmal kurz Mose, den Mann, den Gott dazu benutzte, Sein Volk Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten zu befreien. Von Mose heißt es in <a title="&#34;4. Mose 7, 89&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/04.4-mose/7.html#7,89" target="_blank">4. Mose 7, 89</a>:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><span style="color:#993300;">&#8220;Und wenn Mose in das Zelt der Zusammenkunft hineinging, um mit ihm zu reden, so hörte er die Stimme zu ihm reden von dem Deckel herab, der auf der Lade des Zeugnisses war, zwischen den beiden Cherubim hervor; und er redete zu ihm.&#8221;</span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Das <a title="Zelt der Zusammenkunft&#34;" href="http://koti.phnet.fi/petripaavola/tabernaclekit4.jpg" target="_blank">&#8220;Zelt der Zusammenkunft&#8221;</a>, auch als <a title="Stiftshütte&#34;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftsh%C3%BCtte" target="_blank">&#8220;Stiftshütte&#8221;</a> bekannt, war das transportable Heiligtum, dessen Bau Gott dem Mose geboten hatte und das die Israeliten während ihrer Wanderschaft von Ägypten ins verheißene Land mit sich führten. Der Begriff &#8220;Zelt der Zusammenkunft&#8221;, wie ihn  z.B. die Elberfelder Bibel übersetzt, macht deutlich, wozu dieses Zeltheiligtum dienen sollte: Es war ein Ort der Begegnung zwischen Gott und dem Menschen. In <a title="&#34;4. Mose 7, 89&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/04.4-mose/7.html#7,89" target="_blank">4. Mose 7, 89</a> wird uns gesagt, dass Mose in dieses Zelt ging. Dort sprach Gott zu ihm und er antwortete Gott. Gebet ist also kein Monolog, kein &#8220;Herunterleiern&#8221; einer kurzen oder langen Liste von Bitten bzw. anderer Anliegen. Gebet ist ein Dialog, eine wirkliche Kommunikation. Das wird auch in <a title="&#34;2. Mose 33, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/02.2-mose/33.html#33,11" target="_blank">2. Mose 33, 11</a> deutlich, wo es heißt:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><span style="color:#993300;">&#8220;Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet (&#8230;)&#8221;</span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<h4 style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1167" title="pray" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/11/pray.jpg?w=300" alt="pray" width="300" height="225" /><strong><br />
&#8220;Pray&#8221;<br />
Foto: Viktor Schwabenland/<a title="Pray/Viktor Schwalbenland/Pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=188068&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></strong></h4>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Wenn die Bibel also vom Gebet spricht, so ist damit immer eine  Kommunikation auf der Basis einer engen Lebens- und Vertrauensbeziehung (hier bei Mose als &#8220;Freundschaft&#8221; bezeichnet), gemeint.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><br />
<strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Das wird auch deutlich, wenn wir ganz an den Anfang der Menschheitsgeschichte, in den Garten Eden, zurückgehen.  Über das Verhältnis Gottes zu den ersten Menschen heißt es u.a.:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><span style="color:#993300;">&#8220;Und Gott der HERR bildete aus Erde alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gäbe. Da gab der Mensch einem jeglichen Vieh und Vogel und allen Tieren des Feldes Namen (&#8230;)&#8221; </span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;1. Mose 2, 1 9 - 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/2.html#2,19-20" target="_blank">(1. Mose 2, 19 &#8211; 20)</a></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Es bestand also eine enge, vertrauensvolle Beziehung zwischen Gott und dem Menschen. Man könnte hier fast von einer Art &#8220;Teamarbeit&#8221; sprechen. Auch <a title="&#34;1. Mosae 1, 26 - 31&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/1.html#1,26-31" target="_blank">1. Mose 1, 26 &#8211; 31</a> macht deutlich, dass Gott  seinen Menschen an der Bewahrung Seiner Schöpfung mit beteiligen wollte. Was für ein einzigartiger Ausdruck von Vertrauen.<br />
Aber schon wenige Kapitel später berichtet die Bibel von dem Zerbruch  dieser engen Beziehung des Menschen zu Gott <a title="&#34;1. Mose 3, 1 - 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/3.html#3,1-24" target="_blank">(1. Mose 3, 1 &#8211; 24)</a>: Weil der Mensch der Stimme des Verführers mehr Glauben schenkte als der Liebe Gottes, die  Dieser dem Menschen gegenüber bereits vielfach unter Beweis gestellt hatte, weil der Mensch Gottes Gebot übertrat, darum zerbrach diese wundervolle Lebensbeziehung zwischen Gott und dem Menschen. In <a title="&#34;1. Mose 4, 26&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/4.html#4,26" target="_blank">1. Mose 4, 26</a> heißt es dann:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;"><span style="color:#993300;">&#8220;Und auch dem Seth ward ein Sohn geboren, den hieß er Enosch. Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.&#8221;</span></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Hier ist nicht mehr die Rede von  einem engen, vertrauensvollen Umgang miteinander. Nein, hier muss der Name des Herrn &#8220;angerufen&#8221; werden. &#8220;Rufen&#8221;, das tut man doch nur, wenn der Angesprochene sich in einiger Entfernung befindet. Und genau das war das Ergebnis des Sündenfalls: die Trennung und Entfernung des Menschen von Gott. Hier liegt auch der Grund dafür, dass die meisten Menschen ihre Gebete als schwierig oder ineffektiv empfinden. Denn die entscheidende Grundlage für jede wirkliche Kommunikation mit Gott fehlt ihnen: eine enge, ungetrübte Lebensbeziehung mit ihrem Schöpfer. Aber Gott, der den Menschen liebt, hat für jeden, der Ihn mit aufrichtigem Herzen sucht, einen Weg zurück in diese enge Gemeinschaft geschaffen.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Fortsetzung hier</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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