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	<title>synasthesie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/synasthesie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "synasthesie"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:49:40 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Synästhesie]]></title>
<link>http://gedichteforentheorie.wordpress.com/2009/11/05/synasthesie/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 16:00:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichteforentheo</dc:creator>
<guid>http://gedichteforentheorie.wordpress.com/2009/11/05/synasthesie/</guid>
<description><![CDATA[Wörter aus mehreren Sinnesbereichen werden miteinander verbunden; es kommt zu einer Verschmelzung vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wörter aus mehreren Sinnesbereichen werden miteinander verbunden; es kommt zu einer Verschmelzung von Bildelementen aus unterschiedlichen sinnlichen Wahrnehmungsbereichen.</p>
<ul>
<li>&#8220;der helle Klang der Glocken&#8221;</li>
<li>&#8220;Die Farbe klingt, die Form ertönt&#8230;&#8221; (Ludwig Tieck, <em>Prinz Zerbino, oder die Reise nach dem guten Geschmack</em>)</li>
<li>&#8220;heiße Rhythmen&#8221;, &#8220;schreiendes Rot&#8221;, &#8220;kreischende Farben&#8221;</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wusstet ihr schon, dass...]]></title>
<link>http://yaaamii.wordpress.com/2009/11/02/wusstet-ihr-schon-dass/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:37:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>yaaamii</dc:creator>
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<description><![CDATA[Elf freundlich und Fünf laut ist? Nein, ihr habt euch nicht verlesen. Es geht um Zahlen. Daniel Tamm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Elf freundlich und Fünf laut ist?</strong></p>
<p><span style="color:#800080;">Nein, ihr habt euch nicht verlesen. Es geht um Zahlen. Daniel Tammet beschreibt in seinem Buch &#8220;Elf ist freundlich und Fünf ist laut&#8221; <strong>seine </strong>Wahrnehmung der Welt. Der geniale Autist erklärt uns seine Welt, denn der Engländer sieht die Welt mit anderen Augen.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">In dem Buch erklärt uns Daniel &#8220;seine&#8221; Welt und gibt einen einzigartigen Einblick in die Welt des Autismus. Er ist fähig in einer Woche eine neue Sprache zu lernen (in dem Fall Isländisch), er kann sich die Zahl Pi bis auf die 22.517. Stelle bildlich vorstellen und rechnet schneller und präziser als jeder Computer. Seine besonderen Fähigkeiten sind auf das Savant- Syndrom und eine gemäßigte Form des Autismus zurückzuführen.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">Durch seine synästhetische Wahrnehmung sieht er Zahlen in verschiedenen Größen und Formen. Als er in New York in der Show von David Letterman war, sagte er diesem, dass er wie eine 117 aussehe. Groß und schlaksig. Primzahlen sind seine Lieblingszahlen, wenn er sich diese vorstellt, dann findet er innere Ruhe und Frieden.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">In dem Buch sind auch einige Zeichnungen, wie er Zahlen sieht und teilweise sogar seine &#8220;Zahlenlandschaften&#8221;, aufgemalt. Ich musste oft lächeln, als ich das Buch gelesen habe und kann es nur jedem empfehlen.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">Übrigens hat Daniel eine eigene Website, auf der er Sprachkurse und anderes anbietet.</span></p>
<p>http://www.optimnem.co.uk/</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glubschohr]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/03/glubschohr/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 03:36:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/03/glubschohr/</guid>
<description><![CDATA[Ich wusste, dass ich alt geworden war, als mich vor einigen Monaten das erste Mal ein deutlich jünge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich wusste, dass ich <em>alt</em> geworden war, als mich vor einigen Monaten das erste Mal ein deutlich jüngerer und offenbar mit MTV aufgewachsener Mensch fragte, ob ich ein bestimmtes, neues Musikstück schon <em>gesehen</em> hätte. Und. Als dieser deutlich jüngere Mensch mich völlig verständnislos anschaute, als ich ihm daraufhin sagte, dass ich schon lange kein <em>acid</em> mehr nähme.</p>
<p>In jeder Zeit nehmen die Heranwachsenden in ihrer zum Körper gewordenen Verzweiflung die jeweils modernen Mittel, um die Wahrnehmung zu füttern und erträglicher zu halten. Zu meiner Zeit nahm man Drogen, um seine eigenen Trugbilder zu sehen und seine ganz persönliche Geisteskrankheit zu entwickeln. (Was mich. Hervorbrachte.) Und. In der heutigen Zeit nehmen sie Medien, um die kollektiven Trugbilder zu sehen und die kollektive Geisteskrankheit zu übernehmen. (Was <em>das</em> hervorbringt. Was mich jedenall und übertag ergibt und umstickt.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Maria Lettberg: Das Solo-Klavierwerk von Skrjabin]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/08/20/maria-lettberg-das-solo-klavierwerk-von-alexander-skrjabin_capriccio/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 14:30:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/08/20/maria-lettberg-das-solo-klavierwerk-von-alexander-skrjabin_capriccio/</guid>
<description><![CDATA[. Der ganze Kosmos des Alexander Skrjabin Walter Eigenmann . Wer war Alexander Skrjabin &#8211; was ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">Der ganze Kosmos des Alexander Skrjabin</span></h2>
<p style="text-align:center;"><em>Walter Eigenmann</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.capriccio.at/alexander-scriabin" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-8652" title="Skrjabin_Klavierwerk_Lettberg_Capriccio_Cover" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/08/skrjabin_klavierwerk_lettberg_capriccio_cover1.jpg" alt="Skrjabin_Klavierwerk_Lettberg_Capriccio_Cover" width="250" height="255" /></a>Wer war Alexander Skrjabin &#8211; <em>was</em> war er? Komponist? Symbolist? Mystiker? Revolutionär? Priester? Synästhetiker? Romantiker? Orgiastiker? Theosoph? Spinner?<br />
Über <a href="http://books.google.ch/books?id=j1sqSqbMMCkC&#38;pg=PA315&#38;lpg=PA315&#38;dq=Skrjabin&#38;source=bl&#38;ots=P8yj3PM32f&#38;sig=S3B9hituDpj3q9oOdlpitk2zmQU&#38;hl=de&#38;ei=siyNSrTIO8eK-QbS8LjyDQ&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=9#v=onepage&#38;q=&#38;f=false" target="_blank">Skrjabin</a> zu schreiben heißt über einen ganzen Kosmos zu schreiben: Die Entwicklung dieses genialen Ton-Exzentrikers vom hypersensiblen Chopin-Eklektiker (vor 1900) bis zum atonal entrückten Farb-Ekstatiker (ca. 10 Jahre später) ist beispiellos in der Musikgeschichte. Und der irdische Spiegel, eigentlich die zentrifugale Kraft dieses Kosmos&#8217; des A. Skrjabin ist sein Klavierwerk.<br />
Die gleichzeitigen Verehrer (oder Adepten?)  sowohl dieses Komponisten als auch der schwedischen Skrjabin-Expertin <a href="http://www.lettberg.com/de/skrjabin.htm" target="_blank">Maria Lettberg</a> mussten &#8211; nach deren insgesamt dreijähriger Gesamteinspielung von Skrjabins Solo-Klavierwerk, abgeschlossen im Juni 2007 &#8211; lange warten, bis die zwischenzeitlich vergriffene Gesamtaufnahme nun kürzlich von dem Wiener Klassik-Label «<a href="http://www.capriccioklassik.de/" target="_blank">Capriccio</a>» neu aufgelegt und in einer schlicht editierten 8-teiligen CD-Box präsentiert wurde. Der instruktiv abrundende Bonus dieser (mit dem Deutschlandradio co-produzierten) Ausgabe: Eine DVD mit Interviews der (blitzgescheiten und sehr belesenen) Pianistin sowie dem Multimedia-Projekt «<a href="http://www.3hochx.de/mysterium/" target="_blank">Mysterium</a>» der Computer-Farb-Designerin Andrea Schmidt.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Noten- &#38; Hörbeispiel</strong></p>
<div id="attachment_8673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 653px"><a href="http://glareanverlag.files.wordpress.com/2009/08/skrjabin_klaviersonate-nr-9_capriccio_lettberg.wmv" target="_blank"><img class="size-full wp-image-8673  " title="Skrjabin_Klavier-Sonate Nr.9 op 68" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/08/skrjabin_klavier-sonate-nr-9-op-68.jpg" alt="Skrjabin_Klavier-Sonate Nr.9 op 68" width="643" height="567" /></a><p class="wp-caption-text">Große emotionale Spannweite auf kleinstem Raum: Beginn von Skrjabins 9. Klaviersonate op.68 («Die Schwarze Messe»)</p></div>
<div id="attachment_8664" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a href="http://www.clavio.de/Skrjabin-Biographie.163.0.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-8664 " title="Alexander Skrjabin" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/08/alexander-skrjabin1.jpg" alt="Alexander Skrjabin" width="140" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Skrjabin (1871-1915)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Bald nach Erscheinen dieser Gesamtaufnahme im Herbst vor zwei Jahren stieß diese Lettberg-Einspielung auf größtes Interesse in der Fachwelt: Einmal der Tatsache wegen, dass hier neben allen großen Piano-Werken Skrjabins auch alle seine kaum gespielten Petitessen (frühe «Morceaux», «Nocturnes», u.a.) präsentiert wurden, und zum anderen, weil eine sowohl technisch exzellente, emotional ausgereifte und dabei auch theoretisch hervorragend dokumentierte Musikerin am Werk war.</p>
<div id="attachment_8665" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mystischer_Akkord" target="_blank"><img class="size-full wp-image-8665" title="Skrjabin_Mystischer Akkord" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/08/skrjabin_mystischer-akkord.jpg" alt="Skrjabin_Mystischer Akkord" width="141" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Skrjabins «Mystischer Akkord»</p></div>
<p style="text-align:justify;">Die in Riga geborene, in Petersburg ausgebildete, über Skrjabin promovierte und längst mit einer fulminanten internationalen Karriere beeindruckenden Pianistin gilt inzwischen als eigentliche Skrjabin-Anwältin, welche diesem Komponisten in ihren Schallplatten- und Konzert-Aktivitäten eine zentrale Rolle einräumt. Markenzeichen Lettbergscher Pianistik ist dabei neben diffizilster Anschlagstechnik, enormem Dynamikspektrum und poetischer Ausdruckskraft vor allem eine untrügliche Notennähe, aus der präziseste Phrasierung resultiert. Hört man sich diesbezüglich beispielsweise die letzten vier Sonaten an mit der Partitur vor sich, ist die exakte Realisierung des Notentextes verblüffend. Ob das diesem poetischen Phantasten mit dem teils schier improvisatorischen Duktus im Spätwerk immer gerecht wird, ist auch eine Frage des ästhetischen Standpunktes, und es mag sein, dass vorgängige Aufnahmen eines Horowitz, Hamelin oder Sokolow die eine oder andere Stelle packender, expressiver, ja explosiver, kurz: spannender nahmen.</p>
<div id="attachment_8666" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://p54163.typo3server.info/304.0.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-8666" title="Skrjabin_Farbenklavier" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/08/skrjabin_farbenklavier.jpg" alt="Skrjabin_Farbenklavier" width="200" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Musikalische Synästhesie: Die Skrjabin-Klaviatur mit Ton-Farbe-Zuordnung</p></div>
<p style="text-align:justify;">Gleichwohl legt Maria Lettberg hier eine übers Ganze gesehen schlicht referentielle Arbeit vor, die uns diesen pianistisch wie musikhistorisch wohl nie ganz auszuschöpfenden, äußersten widersprüchlichen, eine extreme stilistische Spannweite aufweisenden Russen sehr authentisch nahelegt. Denn bei aller intellektuell-analytischen Durchdringung der teils an neuzeitlichste Modernität des Klaviersatzes erinnernden Linien- und harmonischen Strukturen ist Lettberg eine doch auch wirkliche «Nachdichterin», deren pianistische Imagination teils betörend wirken kann (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/SESSIONID/4676394d354f21f766e901ea8c809a49/classic/detail/-/art/Alexander-Scriabin-Das-Solo-Klavierwerk/hnum/7186327" target="_blank">Hörproben</a>). Kurzum: Die gültige «Bewältigung» eines Klavierwerkes, das endlich &#8211; trotz seiner teils erheblichen klaviertechnischen Hürden und v.a. seiner ständigen Forderung der «Hingabe» an die emotionale Zerrissenheit des Komponisten &#8211; unbedingt häufigerer Gast in den Klavier-Recital-Säälen der großen Musikhäuser sein müsste. Eine derartige Promotion wie Maria Lettbergs jahrelanges pianistisches Bekenntnis zu Skrjabin ist dabei ein überzeugendes Mittel.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><a href="http://www.phoenixedition.com/schnittke-klavierkonzerte" target="_blank">Maria Lettberg</a>, Alexander Scriabin &#8211; Das Solo-Klavierwerk, Complete Recording, 8-CD-Box (inkl. 1 DVD), Capriccio Digital / DeltaMusic, ASIN B000W4E3OS</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fingerübung]]></title>
<link>http://richtersblog.wordpress.com/2009/08/11/fingerubung/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 20:18:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jo Richter</dc:creator>
<guid>http://richtersblog.wordpress.com/2009/08/11/fingerubung/</guid>
<description><![CDATA[Dieses Gedicht ist eine kleine Fingerübung, entstanden aus einem unbedeutenden Anlass. Als ich vor e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/08/saitenspiel.jpg"><img src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/08/saitenspiel.jpg" alt="saitenspiel" title="saitenspiel" width="510" height="653" class="aligncenter size-full wp-image-1653" /></a></p>
<p>Dieses Gedicht ist eine kleine Fingerübung, entstanden aus einem unbedeutenden Anlass. Als ich vor einigen Tagen die Zoom-Funktion meiner Kamera einsetzte um eine Detailaufnahme einer Verzierung des Pfullendorfer Kirchtums zu machen, bemerkte ich diese Drähte, die der Abwehr von Vögeln und der Vermeidung von Unreinheiten zu dienen schienen. Sofort dachte ich an eine <a href="http://www.sim.spk-berlin.de/Aeolsharfe_789.html">Äolsharfe</a>. Dieser Gedanke setzte sich in mir fest. </p>
<p>Dieser massive, wenn auch gotisch-aufstrebende Kirchbau trug an einer seiner höchsten Stellen das zarteste und feinste aller Instrumente, das zudem eines der wenigen ist, die nicht von Menschenwillen gespielt werden. Der Kontrast zwischen der feinstofflichen Eleganz des Numinosen und der funktionalen, menschlichen Rationalität des Handelns schien mir eklatant. </p>
<p>Mir gingen Beispiele der <a href="http://www.ewigkite.de/content/angedacht/WindGeist.php">biblischen Wind-Symbolik</a> durchs Gemüt, worüber ich erstaunt war, denn üblicherweise bildet das christliche Glaubensbuch keinen wichtigen Bezugspunkt in meinem auf buddhistische Erkenntnisformen ausgerichteten Alltag. Ich habe beispielsweise nie verstanden, warum die Christen das biblische <a href="http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/zeichen/b/referenz/15357///cache/d75c47a5f5/#h19">Bilderverbot</a> so freizügig interpretieren. Nun, Menschen brauchen Bilder &#8211; und wir Buddhisten sollten in dieser Hinsicht nun wirklich nicht zu vorschnell auf die andern zeigen, nicht wahr? </p>
<p>So fanden sich die Worte zu dieser Fingerübung zusammen, wobei die letzten beiden Zeilen einen vielleicht zu erwartbaren Perspektivenwechsel anbieten (Du hörst! Ich höre!) und mich somit etwas unbefriedigt lassen. Denn ich habe akustisch &#8211; mit den Ohren &#8211; nichts gehört, obwohl es in dem Städtchen sonntags recht still ist. Auch mein Luftschwingungshören blieb virtuell &#8211; ein Hinhören auf das zu, was ich gesehen habe. Dem Leser oder der Leserin wird es nicht anders ergehen. Die Grundforderung des Gedichtes &#8211; die Sinne über das Artifizielle hinaus zu weiten &#8211; ist also ergänzt durch einen Aufruf zur <a href="http://www.synaesthesie.net/">Synästhesie</a>. Damit aber dürfte der Durchschnittsrezepient hilflos überfordert sein, vermute ich. </p>
<p>Warum nun &#8220;traurig&#8221;, das zudem nur einen unreinen Reim zu &#8220;fahrig&#8221; bildet? Hat sich hier mein buddhistischer Hintergrund (<a href="http://www.ringdesbuddha.de/buch/buddhismus/buddhismus_03.htm">die vier edlen Wahrheiten</a>) über das christliche Außengebilde geprägt? Oder ist es die Trauer über die sinnliche Entrücktheit des Äolsklanges, da diese Taubendrähte wohl nie für menschliche Ohren vernehmbar klingen werden? Die Trauer über die anscheinende Entferntheit des Numinosen, das wir mittels Anbetungsbauten wohl eher von uns entrücken? Die Trauer darüber, dass ich selbst in mir und aus mir so viel spreche, dass ich kaum hören kann? Vielleicht. All das mag anteilig vorhanden sein. Im Vordergrund aber steht etwas viel Schlichteres: Es ist die Trauer des Windes selbst: des Geistes, der schafft, ohne gehört zu werden, der mainfestiert, ohne selbst greifbar zu werden, der da ist ohne wahrgenommen zu werden. In und an Sakralbauten wird diese Trauer besonders spürbar.</p>
<p><a href="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/08/harfeii.jpg"><img src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/08/harfeii.jpg" alt="harfeii" title="harfeii" width="510" height="323" class="aligncenter size-full wp-image-1676" /></a></p>
<p>Nun ja, es ist nichts als eine kleine Fingerübung über ein Thema, das bedeutend erfahrenere Tonkünstler verlangt. Manchmal wünsche ich mir die Klangkunst eines <a href="http://rainer-maria-rilke.de/12a012dasxiisonett.html">Rilke</a> in die Taster!  </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Synesthesia | Short Film]]></title>
<link>http://bamazing.wordpress.com/2009/07/03/61/</link>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 10:42:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>bamazing</dc:creator>
<guid>http://bamazing.wordpress.com/2009/07/03/61/</guid>
<description><![CDATA[Ein sehr schöner Kurzfilm von dem Kreativ-Duo Terri Timely, der ein Portrait von zwei Brüdern und de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein sehr schöner Kurzfilm von dem Kreativ-Duo <a href="http://www.territimely.com">Terri Timely</a>, der ein Portrait von zwei Brüdern und deren surrealen Erfahrungen darstellt während sie ihre Synästhesie erforschen.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synästhesie">SYNÄSTHESIE</a>: kurz -&#62;  ist die Fähigkeit Geräusche mit Geschmäcken, Farben, Buchstaben oder sogar Menschen zu assoziieren.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Aufs Bild klicken um sich den Streifen anzuschaun!</strong></p>
<p><a href="http://www.territimely.com/_/v/2-short-films?video_id=34"><img class="alignnone size-full wp-image-63" title="Synestesia" src="http://bamazing.wordpress.com/files/2009/07/bild-14.png" alt="Synestesia" width="500" height="281" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn sie Sigur Rós und Amiina hört, ...]]></title>
<link>http://twentythousandtinyjars.wordpress.com/2009/04/10/wenn-sie-sigur-ros-und-amiina-hort/</link>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 14:04:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>mademoisellerougegorge</dc:creator>
<guid>http://twentythousandtinyjars.wordpress.com/2009/04/10/wenn-sie-sigur-ros-und-amiina-hort/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; dann sieht das für sie so aus: Die wunderbarsten aller Grüntöne vermischt zu einem Strudel a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; dann sieht das für sie so aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-170" title="sigurrósamiina" src="http://twentythousandtinyjars.wordpress.com/files/2009/04/bild.jpg" alt="sigurrósamiina" width="497" height="461" /></p>
<p>Die wunderbarsten aller Grüntöne vermischt zu einem Strudel aus Schimmer. Eigentlich fehlt auf dem Bild ein bisschen Blau. Denn es ist <em>Grünblauwasserschimmer</em>, die Farbe während der 12 unbestimmten Uhrschläge zwischen Donnerstag und Freitag. Die Musiker selbst haben diesen Farbton am besten eingefangen, nämlich auf der <em>Heima</em>-DVD von <strong>Sigur Rós</strong>: die Farben des Lichtspiels während <em>Glósóli</em> definieren die Musik. Grünblau mit innerem Leuchten. Musik mit innerem Leuchten. Man mag fast die Perfektion dahinter vermuten. Sie traut sich nur nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lauscher]]></title>
<link>http://richtersblog.wordpress.com/2009/03/30/lauscher/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 15:37:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jo Richter</dc:creator>
<guid>http://richtersblog.wordpress.com/2009/03/30/lauscher/</guid>
<description><![CDATA[Seit er klein ist, ist es so. Nie hat er ein Buch aufgeschlagen, kein Bilderbuch und kein Kinderbuch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> <img src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/03/booksri.jpg" alt="booksri" title="booksri" width="510" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-129" /></p>
<p>Seit er klein ist, ist es so. Nie hat er ein Buch aufgeschlagen, kein Bilderbuch und kein Kinderbuch, doch hat er sie alle gesehen und gelesen. Sogar die analogen Medien der damaligen Zeit: Schallplatten, Magnetbänder, Filmspulen. Später auch Digitales: Disketten, CDs, DVDs, Festplatten. Alles, was er tun musste, anfangs, war einen körperlichen Kontakt herzustellen. Später war auch das nicht mehr nötig.</p>
<p>Der Blick auf ein Filmplakat versetzte einen Teil seines Bewusstseins an den Ort der Handlung, in seinen Ohren breiteten sich die Wellen des Soundtracks aus. Das Vorhandensein eines Buchrückens genügte, ihn der Handlung bewusst werden zu lassen, der Charaktere und ihrer Eigenheiten, der Erzählstränge. Der achtlos im Gespräch genannte Schauspielername vernetzte seine Wahrnehmung mit dem filmischen und theatralischen Schaffen jener Berühmtheit. Der Klang eines musikalischen Motivs versetzte ihn in die Welt dieses einen Komponisten und seines gesamten Werkes.</p>
<p><img src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/03/cdri.jpg" alt="cdri" title="cdri" width="510" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-128" /></p>
<p>Manchmal treffen in seinem abseits gelegenen Unterschlupf &#8211; seine Schwester benötigt dreieinhalb Stunden um zu ihm zu gelangen &#8211; kleine Zettel ein, die mit der Registriernummer eines Datenträgers versehen sind. Dann notiert er, mit markenlosem Füller auf neugeschöpftem Papier, was diese Disketten und Bänder, die kein modernes Lesegerät mehr zu dechiffrieren vermag, ihm erzählen. Dafür bekommt er das Geld, von dem seine Schwester lebt und ihm Lebensmittel kauft. Alle Kartonagen und Schilder hat sie von ihnen entfernt und sie mit fast kindlicher Schrift versehen. Einfache Worte wie: Reis, Bohnen, Salz.</p>
<p>Seine Schwester ist älter als er. Irgendwann wird sie nicht mehr kommen. Dann wird er nur noch den Bäumen lauschen, dem Wasser, der Erde, dem Wind.</p>
<p><img src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/03/rootri.jpg" alt="rootri" title="rootri" width="510" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-132" /></p>
<p><a href="http://www.asperger-online.de/asperger.html">Information zum Asperger-Syndrom</a><br />
<a href="http://www.synaesthesie.net/displayPublicPage.php?page_ID=8">Information zur Synästhesie</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verwirrte Sinne: Synästhesie]]></title>
<link>http://fuenfsinne.wordpress.com/2009/03/27/verwirrte-sinne-synasthesie/</link>
<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 15:46:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carmen</dc:creator>
<guid>http://fuenfsinne.wordpress.com/2009/03/27/verwirrte-sinne-synasthesie/</guid>
<description><![CDATA[Das Wort Synästhesie selbst lässt schon auf die Gabe schließen: Synästhesie wird aus den griechische]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-93" title="Colours" src="http://fuenfsinne.wordpress.com/files/2009/03/colours.jpg?w=150" alt="Colours" width="150" height="99" /></p>
<p>Das Wort Synästhesie selbst lässt schon auf die Gabe schließen: Synästhesie wird aus den griechischen Wörtern &#8220;syn&#8221; (zusammen) und &#8220;aisthanesthai&#8221; (wahrnehmen) hergeleitet und beschreibt das Phänomen, dass Eindrücke von einer Sinnesmodalität auf eine andere überspringen und somit ein Reiz zwei oder mehr Empfindungen auslösen kann.</p>
<p>Etwas weniger wissenschaftlich: Synästhetiker koppeln zum Beispiel automatisch Töne mit Farben (Farbenhören). So assoziiert ein Betroffener etwa einen Trompetenton mit der Farbe Rot. Ein anderer berichtet, er können ein durchgegartes Hähnchen in seinem Backofen daran erkennen, dass es für ihn dann quadratisch wirkt.</p>
<p>Viele Synästhetiker empfinden ihre Fähigkeit nicht etwa als Krankheit, sondern als Bereicherung. Oft fällt ihn erst nach vielen Jahren auf, dass sie eine andere Wahrnehmung als der normale Mensch haben. <span class="boldtext">80 % aller Synästhetiker sind Frauen, die meisten Linkshänder. Synästhesie ist angeboren, ihre Ursache liegt bisher aber noch im Dunkeln.</span></p>
<p><span class="boldtext">Auf der Website von 3sat daVinci gibt es einen ausführlichen Beitrag zum Thema Synästhesie:</span></p>
<p><span class="boldtext"><a class="aligncenter" title="Synästhesie auf 3sat" href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/davinci/118598/index.html" target="_blank">Beitrag anschauen</a><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lernstrategie: »Was zum Teufel ist Synästhesie?«]]></title>
<link>http://bwlbote.wordpress.com/2009/03/09/lernstrategie-%c2%bbwas-zum-teufel-ist-synasthesie%c2%ab/</link>
<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 18:50:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Harry Zingel</dc:creator>
<guid>http://bwlbote.wordpress.com/2009/03/09/lernstrategie-%c2%bbwas-zum-teufel-ist-synasthesie%c2%ab/</guid>
<description><![CDATA[Vor Jahren stand ein kleiner Artikel über Synästhesie im BWL-Boten. Synästhesie ist Kopplung von Sin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor Jahren stand ein kleiner <a href="http://www.bwl-bote.de/20050306.htm" target="_blank">Artikel über Synästhesie</a> im BWL-Boten. Synästhesie ist Kopplung von Sinneswahrnehmungen in der Weise, daß eine Wahrnehmung auch zu anderen Sinnesreizen führt. Ich bin davon in der Weise betroffen, daß ich Buchstaben und Zahlen intensiv farbig (und mit einern Zahl anderer Wahrnehmungen kombiniert) wahrnehme. Dies wurde früher für eine Krankheit gehalten, ist inzwischen aber Forschungsgegenstand. Da (zumindestens bei mir) die synästhetische Wahrnehmung eine beträchtliche Lernerleichterung darstellt, ist die Sache möglicherweise auch für Aus- und Fortbildungsteilnehmer, und für Lehrer und Dozenten, von Interesse. Inzwischen ist ein Artikel zu diesem Thema von mir in einem Sammelwerk publiziert worden. Dieser Beitrag wird hier zur Diskussion gestellt. Bibliographische Angaben folgen am Schluß.</p>
<p><a href="http://www.bwl-bote.de/20090310.htm" target="_blank">Mehr&#8230;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reise ins Hirn]]></title>
<link>http://adhsinfo.wordpress.com/2008/12/16/reise-ins-hirn/</link>
<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 01:07:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Achter</dc:creator>
<guid>http://adhsinfo.wordpress.com/2008/12/16/reise-ins-hirn/</guid>
<description><![CDATA[Ein gutaufgelegter Vilayanur Ramachandran erklärt im März 2007 auf einer TED-Veranstaltung drei unte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Ein gutaufgelegter <a href="http://www.ted.com/index.php/speakers/vilayanur_ramachandran.html" target="_blank">Vilayanur Ramachandran</a> erklärt im März 2007 auf einer <a href="http://adhsinfo.wordpress.com/category/ted/" target="_blank">TED</a>-Veranstaltung drei unterschiedliche neurologische Phänomene: das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Capgras-Syndrom" target="_blank">Capgras-Syndrom</a>, den Phantomschmerz und die Synästhesie.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe selten einen so vergnüglichen wissenschaftlichen Vortrag gehört:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Rl2LwnaUA-k&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Rl2LwnaUA-k&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Perfekte Gedächtniss]]></title>
<link>http://psychonews.wordpress.com/2008/11/20/das-perfekte-gedechnis/</link>
<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 08:03:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
<guid>http://psychonews.wordpress.com/2008/11/20/das-perfekte-gedechnis/</guid>
<description><![CDATA[Wissen ihr noch was ihr am 21. März 1997 getan habt? Nein? Ich auch nicht, aber Jill Price erinnert ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 10]&#62;--></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://psychonews.files.wordpress.com/2008/11/mirror_camera_olympus_237864_l.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1480" title="mirror_camera_olympus_237864_l" src="http://psychonews.wordpress.com/files/2008/11/mirror_camera_olympus_237864_l.jpg" alt="mirror_camera_olympus_237864_l" width="310" height="234" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Wissen ihr noch was ihr am 21. März 1997 getan habt? Nein? Ich auch nicht, aber Jill Price erinnert sich noch an absolut alles was ihr seit dem 5. Februar 1980 passiert ist, und das bis in das genauste Detail. Das ist ein Sensationsfall, der die Psychologen und Neurologen schon länger befasst. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach untersuchungen haben sie festgestellt, dass ihr Gehirn tatsächlich anders funktioniert als das normaler Menschen. Eigentlich ist es nicht so schlimm für Price, aber oft findet sie es ermüdent und belastentd. Denn sie kann nichts vergessen, also hat sie ihre Vergangeheit immer mit sich. Sie hat eine <a href="http://www.imedo.de/practice/conditions/show/940-angststoerung">Vogelfobie</a> seit dem 16. Juli 1988 als sie von einer Taube angegriffen wurden. Allgemein ist es schwer für sie ihre erinnerungen zu ignorieren wenn sie einen Menschen trifft mit dem sie Streit hatte. Jedoch versucht sie ihre Erinnerungen davon abzuhalten anderen zu schaden. Price hat auch alle Fehler die sie je gemacht hat mit sich. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Einen ähnlichen Fall gab es in Russland, ein Pazient von Prof. Luria konnte absolut alles im Sinn halten. Aber im gegensatz von Jill, war nicht nur sein Eriegnissgedächtniss entwickelt sondern sein ganzes Gedächtniss. Dies bedeutet er konnte alles im Sinn halten was er wollte und irgendwann hat er auch als Mnemonist gearbeitet. Er konnte Wortlisten von über 500 Würtern auswendig lernen, selbst wenn diese Wörter keinen Sinn hatten. Nach 20 Jahren kannte er sie immernoch. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Der Pazient von Luria hatte aber eine sehr akute Synästhesie. Dies bedeutet er konnte Farben schmecken, Töne riechen, Gerüche sehen usw. Seine Sinne gingen übereinander und seine Welt sah ganz anders aus als unsere. Für ihn war jedes eriegniss eine einzigartige kobination von allen Sinnen die zusammen fliessen. Nach dem er eine Weile als Mnemonsit gearbeitet hatte, war er zu belastet von den ganzen Informationen und er hat sie alle aufgeschrieben und verbrannt, damit er sie wenigstens als schwarze Felder in seinem Gedächniss hat. Ein anderes Beispiel: einmal wollte er ein Eis kaufen, aber als ihm die Verkäuverin antwortet sie hätte „Frucht Eis“ tat sie das mit so einer grellen Stimme, dass ihm schlecht wurde und dass er nur noch haufen von schwarzer Kohle sehen konnte. Lange Zeit konnte er nicht mehr essen. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Synästhesie verbreiteter als bisher angenommen]]></title>
<link>http://11k2.wordpress.com/2008/10/05/synasthesie-verbreiteter-als-bisher-angenommen/</link>
<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 10:06:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
<guid>http://11k2.wordpress.com/2008/10/05/synasthesie-verbreiteter-als-bisher-angenommen/</guid>
<description><![CDATA[Ferrinne Spector und Daphne Maurer von der McMaster University in Hamilton, Canada, zeigten in einem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://11k2.wordpress.com/files/2008/10/081005syn_fractal.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-904" title="081005syn_fractal" src="http://11k2.wordpress.com/files/2008/10/081005syn_fractal.gif" alt="" width="460" height="150" /></a>Ferrinne Spector und Daphne Maurer von der McMaster University in Hamilton, Canada, zeigten in einem Experiment, dass Synästhesie, also die Verknüpfung oder Assoziierung von Sinneseindrücken<!--more-->, verbreiteter ist als wir das bisher angenommen hatten. Das wurde von Ursina Teuscher von der University of California, San Diego, bestätigt. Auffallend viele Menschen verbinden etwa mit einem Geruch, Geräusch oder einem Buchstaben eine bestimmte Farbe. In der klassischen Psychologie galt Synästhesie als milde Form von Halluzinationen, kaum jemand möchte also zugeben, solche Eindrücke zu kennen. Hier muss die Forschung im Licht der aktuellen Erkenntnisse neue Wege suchen, <a href="http://www.newscientist.com/article/dn14841-do-we-all-have-some-synaesthetic-ability.html?DCMP=ILC-hmts&#38;nsref=news4_head_dn14841" target="_blank">fordern die beteiligten</a> Wissenschaftlerinnen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Synästhesie]]></title>
<link>http://dg0lt.wordpress.com/2008/09/17/synasthesie/</link>
<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 06:35:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>dg0lt</dc:creator>
<guid>http://dg0lt.wordpress.com/2008/09/17/synasthesie/</guid>
<description><![CDATA[Die Synästhesie ist keine Erkrankung, sondern eine psychologisch-neurologische Besonderheit, die vor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="EINLEITUNG">Die Synästhesie ist keine Erkrankung, sondern eine psychologisch-neurologische Besonderheit, die vorwiegend bei Frauen auftritt.</p>
<p>Bei einer Synästhesie löst ein Sinnesreiz neben der normalen Wahrnehmung zusätzliche Sinnesempfindungen aus. So können zum Beispiel etwa zwei Drittel der Synästhetiker schwarz-weiße Texte und Zahlen in Farbe sehen oder Buchstaben fühlen. Eine weitere Variante der Synästhesie ist das so genannte <em>Coloured Hearing</em>. Hierbei werden Töne, Musik oder Sprache zusammen mit Farben erlebt.</p>
<p>Synästhesien können darüber hinaus auch vorübergehend im Rahmen von Halluzinationen bei psychischen Erkrankungen oder nach der Einnahme von Halluzinogenen wie LSD sowie bei epileptischen Anfällen als trughafte Wahrnehmung auftreten.</p>
<p><a name="definition"></a></p>
<h2>Synästhesie: Definition</h2>
<p>Der Begriff <em>Synästhesie</em> setzt sich aus den Wörtern <em>syn</em> (griech. = zusammen) und <em>aisthesis</em> (griech. = Empfindung) zusammen. Synästhesie bedeutet in etwa Sinnesverschmelzung. Bei der häufigsten Form der Synästhesie wird Gehörtes – wie Sprache, Musik oder Geräusche – unwillkürlich zusammen mit Sekundärempfindungen, so genannten Photismen, wahrgenommen. Bei diesen Photismen kann es sich um Farben, geometrische Formen oder Farbmuster handeln. Der primäre Auslöser, also der über das Ohr wahrgenommene Reiz, und die optischen Sekundärempfindungen werden als Einheit erlebt. Synästhesien sind individuell einzigartig: Jede Person erlebt sie anders.</p>
<p>Menschen, bei denen diese Art der erweiterten Wahrnehmung auftritt, werden als Synästhetiker oder Synästheten bezeichnet.</p>
<p><a name="haeufigkeit"></a></p>
<h3>Häufigkeit</h3>
<p>Eine Synästhesie liegt schätzungsweise bei bis zu einem von 300 Menschen vor. Dabei ist das Phänomen bei Frauen häufiger als bei Männern anzutreffen: Über 75 Prozent der Synästhetiker sind weiblich. In etwa 40 Prozent der Fälle treten verschiedene Varianten der Synästhesie bei einem Betroffenen auf, manche Varianten jedoch nur einmal unter 200 Betroffenen.</p>
<p><a name="historisches"></a></p>
<h3>Historisches</h3>
<p>Farb-Wort-Synästhesien werden in der wissenschaftlichen Literatur seit etwa 300 Jahren beschrieben. So wurde bereits im Jahr 1690 von einem wissbegierigen Blinden erzählt, der eines Tages frohlockte: Nun habe er begriffen, was Scharlach bedeute – es sei gleich dem Klang einer Trompete. Eine ähnliche Beschreibung einer Synästhesie stammt aus dem Jahr 1710: Darin wurde über eine blinde Person berichtet, die durch Klang ausgelöste Farberlebnisse hatte.</p>
<p>Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurden keine systematischen Studien zur Synästhesie beschrieben. Erst im Jahr 1880 wurde ein Bericht über visualisierte Zahlen veröffentlicht, in dem die Synästhesie als ernst zu nehmendes wissenschaftliches Phänomen betrachtet wird.</p>
<p>In den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts wurde Synästhesie zeitweise als Form der Geistesstörung eingestuft und entsprechend behandelt. Erst im Jahr 1996 wurde das Thema Synästhesie wieder ernsthaft aufgegriffen.</p>
<p><a name="ursachen"></a></p>
<h2>Synästhesie: Ursachen</h2>
<p>Die Ursachen der Synästhesie sind bis heute nicht hinreichend geklärt. Synästhetiker berichten, dass sie die zusätzlichen Wahrnehmungen schon immer hatten. Dies deutet darauf hin, dass Synästhesie angeboren ist, was durch Genanalysen bestätigt wurde. Die systematische Analyse der Stammbäume von Synästhetikern ergab, dass Synästhesien familiär deutlich gehäuft auftreten (bei 25 Prozent der Angehörigen ersten Grads) und dass weibliche Synästhetiker mit einem Verhältnis von sechs zu eins überwiegen, was einen an das X-Chromosom gekoppelten Erbgang vermuten lässt.</p>
<p>Die Gehirne von Synästhetikern sind anders verschaltet als die von Nichtsynästhetikern. Wenn Synästhetiker Musik oder Sprache hören, dann ist in ihrem Gehirn nicht nur das Hörzentrum aktiv, sondern gleichzeitig auch das Sehzentrum, das eigentlich nur Gesehenes verarbeitet. Dies ist ein Beleg dafür, dass Synästhesien eine hirnphysiologische Grundlage haben und sich Synästhetiker die wahrgenommenen Farben nicht bloß einbilden.</p>
<p><a name="drogeninduziert"></a></p>
<h3>Drogeninduzierte Synästhesie</h3>
<p>Synästhetiker erfahren ihre Sinneswahrnehmungen ohne Einfluss von Drogen. Dennoch können Synästhesien auch im Rahmen von Halluzinationen auftreten.</p>
<p>Es ist beispielsweise möglich, mit LSD eine Synästhesie bei Menschen zu induzieren, die diese Eigenschaft sonst nicht besitzen. Auch andere Drogen können sich auf die Synästhesie auswirken. Unter anderem lässt sich feststellen:</p>
<ul>
<li>Amphetamine blockieren synästhetische Eindrücke.</li>
<li>Alkohol verstärkt sie.</li>
</ul>
<p><a name="symptome"></a></p>
<h2>Synästhesie: Symptome</h2>
<p>Für Synästhesien gelten die folgenden Merkmale:</p>
<ul>
<li>Sie sind schwer lokalisierbar, das heißt der Synästhetiker kann sie in seinem Kopf oder außerhalb seines Körpers wahrnehmen.</li>
<li>Sie werden als reale Erscheinungen erlebt.</li>
<li>Sie sind individuell einzigartig und lebenslang konstant.</li>
<li>Sie sind meistens nicht umkehrbar (One-Way-Effekt) – so ist zum Beispiel eine Fünf jedes Mal mit einem bestimmten Blau verknüpft, aber nicht jedes Blau mit der Fünf.</li>
<li>Die Synästhesien prägen sich dem Gedächtnis ein; so können Synästhetiker sich zum Beispiel an Farben beim Hören besser erinnern als an den auslösenden Reiz (Geräusche oder Töne).</li>
<li>Sie geschehen unwillkürlich und sind nicht unterdrückbar.</li>
<li>Sie treten gehäuft in Familien und besonders bei Frauen und Linkshändern auf.</li>
<li>Häufig sind Gedächtnisleistungen und Kreativität bei Synästhetikern besonders gut ausgebildet.</li>
<li>Sie gleichen eher Empfindungen als einem Gedanken.</li>
<li>Sie waren schon immer vorhanden. Synästhetiker erinnern sich an diese Wahrnehmungen, soweit ihre Erinnerung reicht.</li>
</ul>
<p><a name="varianten"></a></p>
<h3>Synästhesie-Varianten</h3>
<p>Es gibt verschiedene bekannte Varianten der Synästhesie, die sich auf unterschiedlichen Primär- und Sekundärempfindungen gründen, wobei das so genannte <em>Coloured Hearing</em>, also durch Geräusche ausgelöste Farbwahrnehmung, die häufigste Art der Synästhesie ist.</p>
<div class="art_table_box">
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<th class="TABELLEN_KOPF" colspan="5">Synästhesie-Varianten</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sekundärempfindung</strong> </p>
<p><strong>Primärempfindung</strong></td>
<td>visuell (Zahlen, Farben, &#8230;)</td>
<td>akustisch (Geräusche, Töne, &#8230;)</td>
<td>olfaktorisch (Gerüche)</td>
<td>taktil (Gefühltes)</td>
</tr>
<tr>
<td>visuell (Zahlen, Farben, &#8230;)</td>
<td> </td>
<td>X</td>
<td>X</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>akustisch (Geräusche, Töne, &#8230;)</td>
<td>XX</td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>olfaktorisch (Gerüche)</td>
<td> </td>
<td>X</td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>taktil (Gefühltes)</td>
<td>X</td>
<td>X</td>
<td>X</td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p><a name="korrelierende_eigenschaften"></a></p>
<h3>Korrelierende Eigenschaften</h3>
<p>Wie die synästhetische Mitempfindung konkret ausgeprägt ist und was sie für das alltägliche Denken und Fühlen der Synästhetiker bedeutet, scheint individuell unterschiedlich zu sein. Es zeichnen sich folgende Besonderheiten des Phänomens bei Synästhetikern ab:</p>
<ul>
<li>Linkshändigkeit</li>
<li>Hypermnesie (übersteigertes Erinnerungsvermögen): überdurchschnittliche bis außergewöhnliche Gedächtnisleistungen wie das Sich-Merken von Zahlenkombinationen (Telefonnummern oder Ähnliches) über Farbkombinationen</li>
<li>Hypersensitivität (verstärkte Reaktionsbereitschaft auf Reize): intensives Erleben, sensibles Gleichgewicht aufgrund des intensiven Erlebens; somit besteht bereits in alltäglichen Situationen die Gefahr einer Reizüberflutung</li>
</ul>
<p><a name="Ähnliche_wahrnehmungen_bei_nichtsynaesthetikern"></a></p>
<h3>Ähnliche Wahrnehmungen bei Nichtsynästhetikern</h3>
<p>Im Gegensatz zu den relativ weit verbreiteten zusätzlichen Wahrnehmungen, wie zum Beispiel aufsteigenden Erinnerungs- oder Phantasiebildern beim Musikhören, erleben Synästhetiker Mehrfachwahrnehmungen unwillkürlich, permanent in allen Situationen und mit größerer Intensität. Nichtsynästhetiker ordnen Töne und Farben entsprechend bestimmten Zuordnungsgesetzen so zu, dass sie den gängigen kulturellen Analogien (zum Beispiel heller Ton – helle Farbe) entsprechen. Bei Synästhetikern sind derartige Zuordnungen stark individuell und nicht in gleicher Weise strukturierbar; sie folgen eigenen, individuellen Gesetzen.</p>
<div class="art_table_box">
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<th class="TABELLEN_KOPF">Synästhetiker</th>
<th class="TABELLEN_KOPF">Nichtsynästhetiker</th>
</tr>
<tr>
<td>unfreiwillig und passiv</td>
<td>freiwillig und aktiv</td>
</tr>
<tr>
<td>große Varianz innerhalb der Person</td>
<td>geringe Varianz innerhalb der Person</td>
</tr>
<tr>
<td>häufig absolute Zuordnungen</td>
<td>meist relative Zuordnungen</td>
</tr>
<tr>
<td>nicht kontextabhängig</td>
<td>kontextabhängig, fragebedingt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p><a name="halluzinationen"></a></p>
<h3>Halluzinationen</h3>
<p>Synästhesien sind keine Halluzinationen. Synästhetiker erleben die Sinneswahrnehmungen mit offenen Augen im normalen Tagesbewusstsein. Synästhetisches Erleben beruht darauf, dass durch eine Primärwahrnehmung (wie das Hören von Tönen) eine Sekundärwahrnehmung (wie das Sehen von Farben) ausgelöst wird. Bei Halluzinationen hingegen ist die Wahrnehmung gestört, das heißt hier ist schon die Primärwahrnehmung krankhaft verändert. Halluzinationen können im Gegensatz zu Synästhesien Symptome für Krankheiten sein.</p>
<p><a name="diagnose"></a></p>
<h2>Synästhesie: Diagnose</h2>
<p>Die Diagnose der Synästhesie kann mithilfe von Verhaltenstests und Hirnscans gestellt werden.</p>
<p>In einfachen Zuordnungstests werden Versuchspersonen beispielsweise Töne mit unterschiedlicher Grundtonfrequenz vorgespielt, denen eine von mehreren Farbtafeln zugeordnet werden soll. In solchen Tests neigen Nichtsynästhetiker dazu, hellen Tönen helle Farben zuzuordnen, während Synästhetiker Töne abweichend von diesen typischen Zuordnungsgesetzen visualisieren.</p>
<p>Da die Gehirne von Synästhetikern anders verschaltet sind als die von Nichtsynästhetikern, ist, wenn ein Synästhetiker beispielsweise Musik oder Sprache hört, nicht nur das Hörzentrum des Gehirns aktiv, sondern gleichzeitig auch das Sehzentrum. Diese Querverschaltung im Gehirn ist mit bildgebenden Verfahren (zum Beispiel mithilfe der funktionellen <a href="http://dg0lt.wordpress.com/behandlung/untersuchungen/magnetresonanztomographie.html"><span style="color:#000000;">Magnetresonanztomographie</span></a> oder einer <a href="http://dg0lt.wordpress.com/behandlung/untersuchungen/positronen_emissions_tomographie.html"><span style="color:#000000;">Positronen-Emissions-Tomographie</span></a>) darstellbar.</p>
<p><a name="therapie"></a></p>
<h2>Synästhesie: Therapie</h2>
<p>Da es sich bei der Synästhesie nicht um eine Krankheit, sondern lediglich um eine erweiterte Form der Wahrnehmung handelt, besteht keine Notwendigkeit einer Therapie.</p>
<p><a name="verlauf"></a></p>
<h2>Synästhesie: Verlauf</h2>
<p>Eine Synästhesie entwickelt sich häufig fortschreitend: Viele Synästhetiker berichten, dass ihre synästhetischen Wahrnehmungen zunehmen, je älter sie werden.</p>
<p><a name="vorbeugen"></a></p>
<h2>Synästhesie: Vorbeugen</h2>
<p>Bei der Synästhesie ist die Wahrnehmung der Betroffenen erweitert – es handelt sich nicht um eine Erkrankung, sondern um eine wahrscheinlich angeborene Fähigkeit. Demnach ist es nicht möglich, einer Synästesie vorzubeugen.</p>
<p><a name="weitere_informationen"></a></p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<h3 class="ARTIKEL_LINKTIPPS_EXTERN">Linktipps:</h3>
<div class="ARTIKEL_LINKTIPPS_EXTERN">
<p><a href="http://www.synaesthesieforum.de/" target="_blank"><span style="color:#000000;">www.synaesthesieforum.de</span></a><br />
Infos und Chat für Synästheten und Interessierte</p>
<p><a href="http://www.synaesthesie.ch/" target="_blank"><span style="color:#000000;">www.synaesthesie.ch</span></a><br />
Forum und Selbsttest zur Synästhesie</div>
<h3 class="ARTIKEL_BUCHTIPP">Buchtipps:</h3>
<div class="ARTIKEL_BUCHTIPP">
<h4>Vernetzte Sinne</h4>
<p><span class="AUTOR">Eckhard Freuwört</span> <a title="Direkt bestellen bei Amazon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/383341474X?ie=UTF8&#38;tag=onmeda-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=383341474X" target="_blank"><img src="http://i.onmeda.de/buch_freuwoert_synaesthesie.jpg" border="0" alt="buch_freuwoert_synaesthesie.jpg" /></a><img class="AMAZON_PIXEL" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=onmeda-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3874764303" border="0" alt="" width="1" height="1" /><span class="BUCH_DETAILS">136 Seiten, BoD GmbH, Norderstedt, 2004</span> Synästhesie ist eine besondere Wahrnehmungform: das gleichzeitige Ansprechen mehrerer Sinne durch einen einzelnen Reiz. Schwarzweisse Buchstaben farbig wahrnehmen, Geräusche als farbige Form sehen, Geruch als Farbe und Geschmack als Struktur. Synästhetiker nehmen ihre Umwelt anders wahr, werten anders und reagieren auch anders. Wie sich das äussert, welche Vor- und Nachteile das hat und wie die Nichtsynästhetiker darauf reagieren, dass zeigt dieses Sachbuch in Form eines Erfahrungsberichts.</p>
<p class="BUCH_BESTELLEN"><a class="BUCH_BESTELLEN" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/383341474X?ie=UTF8&#38;tag=onmeda-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=383341474X" target="_blank"><strong><span style="color:#000000;">Direkt bestellen bei Amazon</span></strong></a></p>
</div>
<div class="ARTIKEL_BUCHTIPP">
<h4>Synästhesie</h4>
<p><span class="AUTOR">Hans Adler</span> <a title="Direkt bestellen bei Amazon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3826022440?ie=UTF8&#38;tag=onmeda-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3826022440" target="_blank"><img src="http://i.onmeda.de/buch_adler_synaesthesie.jpg" border="0" alt="buch_adler_synaesthesie.jpg" /></a><img class="AMAZON_PIXEL" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=onmeda-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3874764303" border="0" alt="" width="1" height="1" /><span class="BUCH_DETAILS">274 Seiten, Königshausen amp; Neumann, 2002</span> Die Synästhesie hat jahrhundertelang ein Leben am Rande der Aufmerksamkeit der Wissenschaften gefristet. Der vorliegende Band versucht zum einen, die Tradition der Synästhesie im Ansatz zu restituieren. Zum anderen soll die Breite des synästhetischen Feldes sichtbar gemacht werden. Schließlich wird den Facetten der Synästhesie die gehörige Aufmerksamkeit gewidmet, wie sie in Kunst, Literatur und Erkenntnistheorie eine Rolle gespielt haben und immer noch spielen.</p>
<p class="BUCH_BESTELLEN"><a class="BUCH_BESTELLEN" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3826022440?ie=UTF8&#38;tag=onmeda-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3826022440" target="_blank"><strong><span style="color:#000000;">Direkt bestellen bei Amazon</span></strong></a></p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedanken zur Ausstellung Licht, Farbe, Klang (2008) ]]></title>
<link>http://pawlo.wordpress.com/2008/04/01/check-out-my-slide-show/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 15:08:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>ppawlo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Licht, Farbe, Klang, wen faszinieren diese drei Phänomene nicht? Mit ihnen werden Schwingungen, Well]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong> Licht, Farbe, Klang,</strong></p>
<p>wen faszinieren diese drei Phänomene nicht? Mit ihnen werden Schwingungen, Wellen, vielleicht auch Stimmungen assoziiert, aber in all ihrer geheimnisvollen Immaterialität sind sie schwer zu fassen.</p>
<p>In unserer Alltagssprache mischen wir sie oft in Wörtern wie &#8220;knallrot, knallig bunt&#8221;, &#8220;schrille, schreiende Farben&#8221; … In der Malerei begegnen uns &#8220;Farbtöne &#8221; und &#8220;Farbsymphonien&#8221;. Wenn Klang zu Musik wird &#8211; und das ist in dieser Ausstellung vor allem mit Klang gemeint &#8211; können wiederum &#8220;Klangfarben&#8221; und &#8220;helle oder dunkle Klangbilder&#8221; entstehen.</p>
<p>Bekanntlich gibt es Menschen, für die  die Verbindung von Klang und Farbe, Musik und Bild so stark ist, dass sie bei einem Ton eine Farbe sehen oder bei einer Farbe gleichzeitig einen Ton hören (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie">Synästhesie</a>)<strong>,</strong> wobei man heute  von einer Bereicherung und nicht mehr von einer Verwirrung der Sinne  spricht. Dies betrifft nur wenige Menschen. Schon häufiger tritt das Phänomen auf, dass Menschen bei bestimmten Klängen oder Musikpassagen Licht wahrnehmen. Und ganz oft wollen wir Menschen etwas nicht nur für&#8217;s Ohr sondern auch für&#8217;s Auge haben.</p>
<p>Auch deswegen werden Bildsequenzen in Filmen, Werbung und in der Computertechnik mit Musik &#8220;untermalt&#8221; oder in Klang umgesetzt. Außerdem  beschäftigen sich immer wieder Wissenschaftler wie Künstler, oft getrennt, manchmal in Zusammenarbeit, mit den Schnittstellen von Licht, Farbe, Klang.  Musiker komponieren Musikstücke zu Bildern (z.B. Mussorgskis Bilder einer Ausstellung). Umgekehrt wurde auch immer wieder versucht, Klang allgemein und eben auch musikalische Komposition in Bilder umzusetzen  (Kandinsky, Klee, Kupka …) bis hin zu Mischformen  (Yves Klein, John Cage …)</p>
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<p style="text-align:center;">!!!<!--Slide.com error: provide id, w, h--></p>
<p style="text-align:center;">(&#8220;Farbsymphonie&#8221;)</p>
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<p>Heutzutage probiert man zwar eher eine Visualisierung von Klang mit Experimenten, Installationen, happenings, Videoclips, Computertechnik … ,aber ich möchte bei meinen Bildern bleiben.</p>
<p>Folgende Fragestellungen beschäftigen mich schon seit langem:</p>
<p>Wie kann ich Musik in einem Bild wiedergeben? Wie weit geht das überhaupt? Wo finde ich Parallelen und Berührungspunkte zwischen der dynamischen Musik und der eigentlich statischen Malerei?  Wo aber hören die Gemeinsamkeiten auf?</p>
<p>Die Antwort auf diese &#8220;alten&#8221; Fragen fällt immer wieder anders und neu aus; denn die künstlerische Umsetzung ist so individuell und subjektiv wie die persönliche Wahr-Nehmung und bleibt  ein Versuch wie die Antwort auf die Fragen: Was ist Kunst? Was ist Liebe?  Was ist Leben?  Und auch der Besucher wird seine eigenen Antworten finden …</p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Licht, Farbe, Klang&#8221; versucht also eine Annäherung an das Thema aus meinem Blickwinkel und &#8220;Hörwinkel&#8221; zu geben. Sie lässt aber auch diesem Impuls in mir, Musik zu malen , freien Lauf … Dabei rückt auch die Rolle der Musik in unserem alltäglichen Leben  ins Bild.</p>
<p>Immer wieder treffe ich auch in diesem immateriellen Bereich bei all den Kontrasten und  Dissonanzen der Phänomene auf Verbindung, Verwandtschaft, Harmonie und Schönheit.  Lichtstrahlen, Farben wie Klänge können einzeln voll verschieden sein und sich nicht miteinander vertragen, aber gemeinsam mit anderen doch zu einer zauberhaften, symphonischen Einheit zusammenfließen.</p>
<p>Licht, Farbe, Klang … ich hoffe den Besucher dieser Ausstellung für dieses Thema und diese drei Phänomene einzunehmen, zu faszinieren und vielleicht sogar zu berühren.</p>
<p>p.s. Haben Sie&#8217;s gemerkt?   Mit der Maus können Sie sich Ihre eigene &#8220;Farbmelodie&#8221; in der obigen  Bilderreihe &#8220;Farbsymphonie&#8221; schaffen …</p>
<p style="text-align:center;">*</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Scholarpedia]]></title>
<link>http://blog.thebrights.de/2007/12/14/scholarpedia/</link>
<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 12:00:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Falk</dc:creator>
<guid>http://blog.thebrights.de/2007/12/14/scholarpedia/</guid>
<description><![CDATA[Wo die Wikipedia nur meist sehr kurze, nicht zitierfähige Artikel bietet, schafft die Scholarpedia j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wo die Wikipedia nur meist sehr kurze, nicht zitierfähige Artikel bietet, schafft die Scholarpedia j]]></content:encoded>
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