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	<title>tannenberg &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/tannenberg/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "tannenberg"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 22:02:46 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Biggest medieval battle reconstruction - Grunwald 1410]]></title>
<link>http://microentrys.wordpress.com/2009/08/25/medieval-battle-reconstruction-grunwald-1410/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 19:01:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>plrang</dc:creator>
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<description><![CDATA[That event was second i&#8217;ve had pleasure to watch in July. About 1400 knights, 100 thousands vi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[That event was second i&#8217;ve had pleasure to watch in July. About 1400 knights, 100 thousands vi]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Best of Seeheim-Jugenheim - mit Hund und Foto (8,5 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2009/01/20/best-of-seeheim-jugenheim-mit-hund-und-foto-85-km/</link>
<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 20:15:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2009/01/20/best-of-seeheim-jugenheim-mit-hund-und-foto-85-km/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal geht´s ganz schnell. Noch vor ein paar Tagen: Tiefster Winter. Schnee, Eis, sibirische Kält]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal geht´s ganz schnell.<br />
Noch vor ein paar Tagen: Tiefster Winter.<br />
Schnee, Eis, sibirische Kälte, das volle Paket.<br />
Heute: Sowas wie ein Frühlingstag (oder zumindest ein Vorfrühlingstag, ist ja immer noch Mitte Januar)!<br />
Und dazu noch ein total hübscher, mit relativ warmen Temperaturen (whoa, 7°, da wird´s so langsam Zeit, die Hawaiihemden rauszupacken&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), singenden Vögeln, wohlriechender milder Lenzluft und &#8211; das Beste überhaupt &#8211; viel freundlichem Sonnenschein, der sich durch die vereinzelten dünnen Schleierwolken überhaupt nicht aufhalten liess. </p>
<p>Sowas bringt die Lauflaune in Wallung, da muss man einfach raus und was Schönes joggen, selbst wenn´s von wegen &#8220;Zeit &#38; Muße, Mangel von&#8221; nicht besonders weit werden kann.<br />
Aber hey, gibt ja auch in de Nähe genug Interessantes. </p>
<p><!--more--><br />
Zum Beispiel &#8220;Die Lufthansa&#8221; (oder korrekter: Das <a href="http://www.lh-seeheim.de/">Lufthansa Training and Conference Center Seeheim</a>).<br />
Große, etwas klotzige Anlage im Wald am Hang über Seeheim, wo ein international agierenden Großkonzern (hmm, welcher könnte das bloss sein&#8230;? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) seit den Siebzigern seine Mitarbeiter ausbildet.<br />
Lag früher mitten auf einer meiner Hauptstrecken, bis der Träger vor zwei Jahren alles hat abreissen lassen, um ein größeres, besseres, neueres Trainingszentrum hinzustellen.<br />
Seitdem war da oben <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schilder.jpg">gesperrt</a>. Großbaustelle, kein Weg durch, auch wenn ich´s immer <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/08/05/burg-tannenberg-und-stettbacher-tal-ein-laufbericht-mit-fotos-131-km/">mal wieder versucht hab&#8230;</a></p>
<p>Aaaaaber: Seit kurzem ist das Gröbste anscheinend erledigt und die neue, größere Lufthansa ist auch wieder für Durchschnittspassantenjoggerzivilisten geöffnet.<br />
Höchste Zeit, sich das mal aus der Nähe anzusehen. </p>
<p>Und weil so schönes Wetter war, hab´ ich spontan den Foto eingepackt.</p>
<p>Und weil ich den Foto eingepackt hatte, hab´ ich spontan beschlossen, auch gleich ein paar der anderen schönen Sehenswürdigkeiten in der Nähe mitzunehmen: Schloss Heiligenberg samt goldenem Kreuz/Alexanermausoleum/Zentlinde/Klosterruine/Schlossteich, die Ruine der Burg Tannenberg, und den netten Goldschmidt-Park in Seeheim.<br />
Mannomann, wir ham´ aber auch einen Haufen cooles Zeugs hier in der Gegend rumstehen&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und weil´s ja keine große Tour war, hab´ ich dann auch noch den Nemo mitgenommen.<br />
Der rennt nämlich auch gerne bei schönem Wetter. </p>
<p>Bloß die Stoppuhr musste daheim bleiben.<br />
Mit Hund UND Kamera sind eh keine Bestzeiten drin &#8211; da kann man auch einfach mal die Zeitnahme vergessen und die Tour schön entspannt zum Seele Baumeln Lassen nutzen.</p>
<p>Also: Kurze Runde zu einigen der hübschesten Orte von Seeheim-Jugenheim, im Gepäck total viele Dinge, die das Laufen bereichern und mit &#8220;O&#8221; aufhören &#8211; z.B. Gusto, Foto und Nemo (Wobei Nemo eigentlich kein Ding ist), aber ohne Tempo.<br />
Prima Sache! </p>
<p>Na dann &#8211; los:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0494.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0494.jpg" alt="img_0494" title="img_0494" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2843" /></a></p>
<p>Zuerst mal nordwärts nach Jugenheim rein, durch den parkartigen mittleren Pauerweg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0495.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0495.jpg" alt="img_0495" title="img_0495" width="400" height="299" class="alignnone size-full wp-image-2845" /></a></p>
<p>&#8230;am Anfang des Balkhäuser Tals vorbei und auf dem Fußweg neben der Hauptstrasse aufwärts in Richtung des alten Dorfkerns und dem Eingang zum Heiligenberg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0496.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0496.jpg" alt="img_0496" title="img_0496" width="400" height="299" class="alignnone size-full wp-image-2846" /></a></p>
<p>&#8230;dort ganz scharf rechts (ui, die Sonne blendet)&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0497.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0497.jpg" alt="img_0497" title="img_0497" width="400" height="299" class="alignnone size-full wp-image-2848" /></a></p>
<p>&#8230;dann auf der steilen, serpentinigen Schlosstrasse aufwärts durch die Parkterrassen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0499.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0499.jpg" alt="img_0499" title="img_0499" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2849" /></a></p>
<p>&#8230;und hoch über den Dächern von Jugenheim&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0502.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0502.jpg" alt="img_0502" title="img_0502" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2850" /></a></p>
<p>&#8230;bis zur Abzweigung des Burgenwegs oberhalb der Jugenheimer Bergkirche:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0503.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0503.jpg" alt="img_0503" title="img_0503" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2851" /></a>.</p>
<p>Dort dann rechts ab und auf dem Burgenweg am Hang (weiterhin toller Blick auf Jugenheim, dank der wintrigkahlen Bäume am Wegesrand) in Richtung Kreuzwiese. </p>
<p>Normalerweise läuft man auf diesem Weg halb um die weiter oben liegende Wiese herum bevor man sie betritt, aber wir nahmen heute mal die Abkürzung, eine steile und dank des Tauwetters unglaublich rutschige Kletterpartie geradwegs die Böschung zur Kreuzwiese hoch:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0515.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0515.jpg" alt="img_0515" title="img_0515" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2854" /></a><br />
<em>Vierbeinantrieb trumpft Zweibeinantrieb&#8230;</em></p>
<p>Der Grund: Auf diese Weise betraten wir die Kreuzwiese von unten, und hatten somit den ganzen Panoramablick bis hoch zum goldenen Kreuz &#8211; und der ist wunderschön:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0517.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0517.jpg" alt="img_0517" title="img_0517" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2855" /></a><br />
Cool, wa?</p>
<p><em>Kurzinfo: Die Kreuzwiese gehört zur Parkanlage des Schlosses Heiligenberg und liegt an der Westseite einer kleinen, vorgelagerten Kuppe, von der aus man einen herrlichen Blick in die Rheinebene hat. Über ihr erhebt sich das goldene Kreuz, das 1866 von  im Andenken an die verstorbene Großherzogin Wilhelmine von Hessen-Darmstadt errichtet wurde. Das Kreuz ist überraschend groß (vielleicht 3 oder 4 m. hoch?), mit Blattgold beschlagen und bereits von weit aus der Rheinebene sichtbar (besonders im Sommer, wenn die Abendsonne schräg von Westen auf die Bergstrasse scheint und es strahlt und glitzert). Direkt daneben steht das Mausoleum des Hauses Battenberg (einer Nebenlinie von Hessen-Darmstadt, zu deren direkten Nachkommen u.a. der britische Thronfolger Prinz Charles gehört).</em></p>
<p>Immer wieder schön hier oben!<br />
Wir liefen geradewegs die steile Wiese hoch bis zum Zaun vor dem Kreuz&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0529.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0529.jpg" alt="img_0529" title="img_0529" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2857" /></a><br />
<em>Rechts das goldene Kreuz, links das Alexandermausoleum</em></p>
<p><a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0528.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0528.jpg" alt="img_0528" title="img_0528" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2856" /></a><br />
<em>Und noch mal in groß</em></p>
<p>&#8230;wo wir uns eine kleine Aussichtspause gönnten, um den herrlichen Panoramablick über die Kreuzwiese ins weite Rund der Rheinebene zu geniessen (also zumindest ich, Nemo war zu beschäftigt damit, an alle Bäume, Sträucher und Zaunpfähle zu pinkeln, derer er habhaft werden konnte):<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0537pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0537pano.jpg" alt="img_0537pano" title="img_0537pano" width="400" height="157" class="alignnone size-full wp-image-2858" /></a><br />
<em>Zwei Leiders:<br />
1) Das Gegenlicht beim Fotografieren war zu intensiv, deswegen wirkt das Ganze auf dem Bild zu trüb und blass. In Wirklichkeit war´s so richtig herrlich schön sonnig da oben, und der Himmel war eigentlich mehr blau als milchig weiß.<br />
2) Leider war´s mal wieder diesig, so dass keine perfekte Fernsicht herrschte. Der Ort im Vordergrund ist natürlich Jugenheim, direkt dahinter Bickenbach, dahinter dann schemenhaft das Industriegebiet am Gernsheimer Rheinufer in ca. 13 km Entfernung. Wenn´s richtig klar wäre, würde man am rechten Horizont den Rheingau in über 50 km Entfernung sehen, geradeaus und links das Rheinhessische Hügelland zwischen Mainz und Worms. </em></p>
<p>Dann links, auf dem schmalen Trampelpfad am Zaun entlang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0538.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0538.jpg" alt="img_0538" title="img_0538" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2860" /></a></p>
<p>&#8230;vorbei am Mausoleum&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0539.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0539.jpg" alt="img_0539" title="img_0539" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2861" /></a></p>
<p>&#8230;und der uralten Zentlinde, unter der im Mittelalter Gericht gehalten wurde&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0540.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0540.jpg" alt="img_0540" title="img_0540" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2862" /></a></p>
<p>&#8230;bis zur Klosterruine am Ende des kleinen Bergrückens:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0542.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0542.jpg" alt="img_0542" title="img_0542" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2863" /></a></p>
<p><a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0543.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0543.jpg" alt="img_0543" title="img_0543" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2864" /></a></p>
<p><a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0545.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0545.jpg" alt="img_0545" title="img_0545" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2865" /></a></p>
<p>Direkt hinter der Klosterruine dann kurz abwärts, runter in die kleine Senke unterhalb vom Schloss, in der der Schlossteich liegt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0546.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0546.jpg" alt="img_0546" title="img_0546" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2866" /></a></p>
<p>&#8230;und dort wieder auf die Schlosstrasse, der wir durch die Allee aus alten, knorrigen Bäumen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0549.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0549.jpg" alt="img_0549" title="img_0549" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2867" /></a></p>
<p>&#8230;und vorbei am Schlossgarten mit dem großen Mammutbaum&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0553-0558pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0553-0558pano.jpg" alt="img_0553-0558pano" title="img_0553-0558pano" width="400" height="148" class="alignnone size-full wp-image-2868" /></a></p>
<p>&#8230;bis hinauf zum Schloss folgten:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_05501.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_05501.jpg" alt="img_05501" title="img_05501" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2870" /></a></p>
<p><em>Kurzinfo (wirklich nur sehr kurz, hier gäbe es soviel zu erzählen, dass passt einfach nicht&#8230;): Schloss Heiligenberg, entstanden im 19. Jahrhundert aus einem Landgut. Traditioneller Stammsitz des Adelshauses Battenberg (wie gesagt: Nebenlinie von Hessen-Darmstadt). Hatte seine Hochphase in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es zu einer regelmäßigen Urlaubsresidenz für den russischen Zaren Alexander II. und seine Gattin Maria Alexandrowna (die als Prinzessin Marie von Hessen Darmstadt geboren worden war und ihre Jugend hier verbracht hatte) wurde, die oftmals mit dem gesamten Hofstaat anreisten, der dann im Dorf untergebracht werden musste (der Lokalhistoriker Hans Buchmann schreibt sogar, dass das russische Imperium zu diesen Zeiten von Jugenheim aus regiert wurde &#8211; welches andere 4000-Einwohner-Dorf in Deutschland kann das von sich behaupten? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ).<br />
Heute im Besitz des Landes Hessen, das hier Lehrer fortbilden lässt und sich lange nicht so gut um die wunderschöne und geschichtsträchtige Anlage kümmert, wie sie es eigentlich verdient hätte. </em></p>
<p>Noch mal in Extrabreit:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0563-0565pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0563-0565pano.jpg" alt="img_0563-0565pano" title="img_0563-0565pano" width="400" height="154" class="alignnone size-full wp-image-2871" /></a></p>
<p>Das Haupttor war offen, also liefen wir geradwegs durch den schattigen Innenhof&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0567.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0567.jpg" alt="img_0567" title="img_0567" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2872" /></a></p>
<p>&#8230;und auf der anderen Seite wieder raus, dann am Parkplatz vorbei (der Parkplatz hinterm Schloss war bis vor wenigen Jahren noch eine wunderschöne Streuobstwiese. Dann hat das Land Hessen entschieden, dass es den fortzubildenden Lehrern nicht zugemutet werden kann, die paar hundert Meter vom Dorf hochzulaufen, und es hat den Parkplatz mitten in das liebliche kleine Tal planieren lassen&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  ), auf den Weg SJ1, der am Waldrand entlang um das kleine Tal hinter dem Schloss (das mit dem Parkplatz) führt:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0568.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0568.jpg" alt="img_0568" title="img_0568" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2873" /></a><br />
<em>Nochmal das Schloss von hinten, leider arg gegenlichtig&#8230;</em></p>
<p>Nach ca. 300  m. war dann erstmal Schluss mit Sehenswürdigkeit: Wie verliessen das Schloss und liefen im Wald oberhalb des Stettbacher Tals&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0569.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0569.jpg" alt="img_0569" title="img_0569" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2875" /></a><br />
<em>Nordflanke des Berges, deshalb schattig und frisch</em></p>
<p>&#8230;ostwärts bis zum Brandhof&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0570.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0570.jpg" alt="img_0570" title="img_0570" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2876" /></a><br />
<em>Hotel-Restaurant im Stettbacher Tal. An der Bergflanke an der anderen Talseite kann man schön sehen, wie abrupt der Wechsel zwischen Licht und Schatten heute war</em></p>
<p>&#8230;hinter dem wir eigentlich runter in den Talgrund auf die Fahrstrasse nach Stettbach wechseln wollten.<br />
Uneigentlich war der Weg zur Strasse dummerweise von denen hier versperrt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0572.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0572.jpg" alt="img_0572" title="img_0572" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2877" /></a></p>
<p>&#8230;so dass wir erst noch eine kleine, schlammig-unebene Expedition durchs Gestrüpp neben dem Weg machen mussten, bevor wir endlich die Strasse erreichten und ihr rechts aufwärts durchs mittlere Stettbacher Tal folgen konnten&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0574.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0574.jpg" alt="img_0574" title="img_0574" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2878" /></a></p>
<p>&#8230;das dank Sonnenschein, blauem Himmel und seinen sanft gerundeten Wiesenlandschaft einen herrlich idyllischen Anblick bot:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0577-0579pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0577-0579pano.jpg" alt="img_0577-0579pano" title="img_0577-0579pano" width="400" height="112" class="alignnone size-full wp-image-2879" /></a></p>
<p>Nach einem halben Kilometer ging´s links von der Strasse ab, in den Wald rein und über den Naturparkplatz Tannenberg:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0580.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0580.jpg" alt="img_0580" title="img_0580" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2880" /></a></p>
<p>Jetzt kam der etwas anstrengendere Teil.<br />
Weil:<br />
Parkplatz Tannenberg im Stettbacher Tal (unser momentaner Standort): Ca. 200 m. ü. NN<br />
Burgruine Tannenberg auf dem Gipfel des Tannenbergs (unser nächstes Ziel): Ca. 340 m. ü. NN.<br />
Höhenunterschied: 140 m.<br />
Strecke zwischen beiden Punkten: Knapp 1 km.<br />
Durchschnittlich 14% Steigung, das ist schon ganz ordentlich. </p>
<p>Wobei der erste Teil noch relativ gemäßigt war. Am Parkplatz links auf den Weg SJ1 und moderat bergauf durch den hell erleuchteten Bergwald (Südflanke + Kein Laub = Viel schöne Wntersonne)&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0582.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0582.jpg" alt="img_0582" title="img_0582" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2881" /></a></p>
<p>&#8230;dann am Ende des nächsten schluchtartigen Seitentals rechts und weiter bergauf&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0583.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0583.jpg" alt="img_0583" title="img_0583" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2882" /></a></p>
<p>&#8230;bis zur Kreuzung auf dem Bergsattel zwischen Kniebrecht und Tannenberg:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0584.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0584.jpg" alt="img_0584" title="img_0584" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2883" /></a><br />
<em>Oh Mann, warum ist der Köter eigentlich immer nur am Pissen wenn ich ihn fotografiere?</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Soweit so gut. Bisher kein Problem, netter Anstieg, leicht schweisstreibend aber voll im grünen Bereich. </p>
<p>Aber wir waren auch erst auf halber Höhe.<br />
Noch 70 HM bis ganz oben, und dieses letzte Stück ist wirklich sacksteil:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0585.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0585.jpg" alt="img_0585" title="img_0585" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2885" /></a><br />
Auf dem Foto kommt das natürlich wieder mal nicht so raus, aber wenn man davor steht, ist das wie ´ne Wand.<br />
Endlich was zum Reinhängen! So mag ich das! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wie man auf dem Bild erkennen kann, teilt sich der Weg an dieser Stelle:<br />
Da gibt´s den rechten Pfad, der von allen Wegmarkern favoritisiert wird. Der windet sich mit einer langen Serpentine etwas gemächlicher aufwärts, ist aber immer noch ziemlich fordernd.<br />
Und dann gibt´s noch den linken Pfad. Der hat keine Serpentine.<br />
Der läuft schnurgerade den Hang hoch, und ist eigentlich so steil, dass er nur von völlig durchgeknallten Hardcore-Offroad-Biker-Deppen mit Todeswunsch benutzt wird (und selbst das nur bergab&#8230;).</p>
<p>Wir nahmen den linken. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Frühling, gute Laune, bisher alles super, da hatte ich Lust auf ´ne Herausforderung.<br />
Die kriegten wir auch:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0586.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0586.jpg" alt="img_0586" title="img_0586" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2888" /></a></p>
<p>Uijuijui.<br />
Irgendwas so um die 20% oder 30% Steigung, dazu noch leicht glitschiger Untergrund, das zog richtig gut rein.<br />
Schon faszinierend, wie schnell man vollkommen ausser Atem kommen kann, wenn man´s wirklich drauf anlegt&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p> Aber es war ja nicht weit: 150 oder 200 m. steil aufwärts durch den Bergwald&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0590.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0590.jpg" alt="img_0590" title="img_0590" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2889" /></a></p>
<p>&#8230;dann war das schlimmste Stück geschafft, und ich gönnte uns (na ja, mir zumindest. Nemo hatte das alles eher kalt gelassen, der war mit Pinkeln beschgäftigt&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ) eine kurze aber intensive Japs-Pause&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0587.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0587.jpg" alt="img_0587" title="img_0587" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2890" /></a><br />
<em>Puhaaaa. Ein&#8230; aus&#8230; ein&#8230; aus&#8230;<br />
Aber ein Riesenspass war´s trotzdem!</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8230;bevor wir dann die paar letzten, angenehm unaufgeregten Höhenmeter zurücklegten und auf der pittoresken Burgruine Tannenberg einliefen und uns ein bisschen zwischen den Mauerresten und Trümmern umtaten.<br />
Impressionen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0592.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0592.jpg" alt="img_0592" title="img_0592" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2892" /></a><br />
<em>Burganlage von Südosten</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0593.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0593.jpg" alt="img_0593" title="img_0593" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2893" /></a><br />
<em>War gar nicht so einfach, ihn lange genug zum Stillhalten zu bewegen. Gottseidank gibt´s Bestechungsleckerlis&#8230;</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0595.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0595.jpg" alt="img_0595" title="img_0595" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2894" /></a><br />
<em>Ehemaliger Zugang zum ehemaligen Bergfried und eine der Kanonenkugeln, die aus der Burg eine Ruine gemacht haben.</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0596.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0596.jpg" alt="img_0596" title="img_0596" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2897" /></a><br />
<em>Zentraler Teil der Ruine, mittig die alte Zisterne, links der ansatzweise wiederaufgebaute Bergfried</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0611.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0611.jpg" alt="img_0611" title="img_0611" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2898" /></a><br />
<em>Bick vom Plateau mit der Ruine drauf direkt nach Süden, über den (nicht sichtbaren) Heiligenberg hinweg bis zum Gipfel des ca. 4 km Luftlinie entfernten <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/10/12/kommt-wir-laufen-auf-den-melibokus-101-km/">Melibokus</a>. </em></p>
<p>Und das Beste zum Schluss:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0603-0609pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0603-0609pano.jpg" alt="img_0603-0609pano" title="img_0603-0609pano" width="400" height="135" class="alignnone size-full wp-image-2899" /></a><br />
<em>Panoramablick von der Burg Tannenberg nach Nordwesten. Direkt unterhalb das neue Lufthansa-Gebäude (da wollten wir ja noch hin), darunter Seeheim, dann Pfungstadt (hinter dem Wald). Noch weiter hinten das nördliche Ried bei Griesheim, wenn´s klar wäre könnte man auch den Taunus sehen.</em></p>
<p><em>Kurzinfo zur Burg Tannenberg gibt´s keine, obwohl sie Schauplatz eines wichtigen historischen Ereignisses war &#8211; aber <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/08/05/burg-tannenberg-und-stettbacher-tal-ein-laufbericht-mit-fotos-131-km/">das hab´ ich an anderer Stelle schon mal alles geschrieben, also schaut einfach dort nach</a> (auch da gibt´s übrigens Fotos</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <em>)</em></p>
<p>Nachdem wir uns ein bisschen umgesehen (ich) und alle relevanten Ecken liberal mit Duftmarken versehen (Nemo) hatten, ging´s weiter, und zwar auf dem alten Burgweg runter zur Lufthansa.<br />
War gar nicht so einfach, denn erst war die Brücke über den Burggraben nicht begehbar&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0612.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0612.jpg" alt="img_0612" title="img_0612" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2900" /></a><br />
<em>Nicht so richtig im Bild: Der Burggraben, über den diese Brücke führt. Der ist ca. 3 oder 4 m. tief, steil, rutschig, und liegt voller alter Baumstämme und abgebrochener Riesenäste.<br />
Ebenfalls nicht im Bild: Der Matthias, wie er durch diesen Burggraben durchklettern muss und dabei mehrmals fast auf die Schnauze fällt, weil die §#%@$ Brücke außer Betrieb ist.<br />
Weiterhin ebenfalls nicht im Bild: Der Nemo, der feixend zusieht (der Philister!)<br />
</em></p>
<p>&#8230;und danach mussten wir den alten Burgweg runter (Markierung: Das gelbe Plus des Saar-Rhein-Main-Wegs), der nicht nur ebenfalls furchtbar steil ist, sondern dank des Tauwetters auch die generelle Konsistenz von Schmierseife hatte und hin und wieder mal von einem umgefallenen Baum versperrt wurde:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0613.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0613.jpg" alt="img_0613" title="img_0613" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2901" /></a><br />
<em>Feuchtes Herbstlauf auf dünnflüssigem Schlick am Steilhang &#8211; das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht&#8230;</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wohlbehalten unten angekommen dann kurz links und gleich wieder rechts, runter zur Lufthansa.<br />
Da, wo in den letzten zwei Jahren immer ein tückisch postierter Bauzaun den Weg versperrt hat.<br />
Stunde der Wahrheit&#8230;</p>
<p>[Trommelwirbel]</p>
<p>Und der Zugang zur Lufthansa waaaaar&#8230;.</p>
<p>[mehr Trommelwirbel]</p>
<p>&#8230;FREI!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0614.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0614.jpg" alt="img_0614" title="img_0614" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2902" /></a></p>
<p>Prima! Da liefen wir doch gleich mal die Strasse runter (wobei wir zwischen Horden von Elektrikern, Gartenbauern und Sanitärarbeitern durchlavieren mussten &#8211; die große Bauerei ist anscheinend zu Ende, der Kleinkram allerdings wohl noch nicht) und sahen uns das neue <del datetime="00">Schulungszentrum</del> Training &#38; Conference Center an. </p>
<p>Hmmnaja. Bisher hab´ ich ja immer nur aus der Ferne gemosert, weil es ein klotziger Kasten ist, der nicht so recht in den Wald oberhalb von Seeheim passen will.<br />
Aber so aus der Nähe muss ich dann doch zugeben, dass es für einen klotzigen Kasten, der nicht so recht in den Wald oberhalb von Seeheim passen will, eigentlich ganz spiffy aussieht. Vielleicht noch ein bisschen aseptisch und unfertig, und vielleicht keine architektonische Meisterleistung (obwohl mir da wohl der Sachverstand fehlt, um das kompetent beurteilen zu können [nicht das mich das jemals davon abgehalten hätte, meinen Senf zu irgendwas dazuzugeben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ] &#8211; vielleicht übernimmt das ja der Gerd für uns?) aber insgesamt eigentlich gar nicht so übel.<br />
Dazu dann noch die Traumlage hoch oben am Hang und die Tatsache, dass es aus der offensichtlich bereits in Betrieb genommen Küche des Komplexes verführersich nach gutem Essen duftete, da musste ich mein vorheriges Genörgele doch ein bisschen revidieren. </p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_06150616pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_06150616pano.jpg" alt="img_06150616pano" title="img_06150616pano" width="400" height="152" class="alignnone size-full wp-image-2903" /></a></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0621-0622.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0621-0622.jpg" alt="img_0621-0622" title="img_0621-0622" width="400" height="174" class="alignnone size-full wp-image-2904" /></a></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0623.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0623.jpg" alt="img_0623" title="img_0623" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2905" /></a></p>
<p>Wir sahen uns alles ein bisschen an, verewigten uns an den markantesten Ecken (also jetzt wieder nur der Nemo, ich konnt´s noch einhalten&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  ), verirrten uns ein wenig zwischen noch unfertigen Wegen, vestigialen Bauzäunen und fleissigen Landschaftsgärtnern, und schlugen uns schließlich über die Hauptzugangsstrasse runter ins enge Seitental unterhalb der Lufthansa durch, wo wir auf einem ziemlich beschissenen Trampelpfädchen talwärts bis zum Seeheimer Ortsanfang in der Villastr. schlidderten/stolperten:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0624.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0624.jpg" alt="img_0624" title="img_0624" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2908" /></a></p>
<p>Dort gleich noch mal links und durch den kleinen aber feinen Goldschmidtpark, ganz oben am Hang über Seeheim,&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0630-0633pano.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0630-0633pano.jpg" alt="img_0630-0633pano" title="img_0630-0633pano" width="399" height="119" class="alignnone size-full wp-image-2909" /></a></p>
<p>&#8230;den wir auf dem Weg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0634.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0634.jpg" alt="img_0634" title="img_0634" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2910" /></a></p>
<p>&#8230;unterhalb der Villa Goldschmidt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0635.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0635.jpg" alt="img_0635" title="img_0635" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2911" /></a></p>
<p>&#8230;in südlicher Richtung&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0636.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0636.jpg" alt="img_0636" title="img_0636" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2912" /></a></p>
<p>&#8230;durchquerten&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0644.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0644.jpg" alt="img_0644" title="img_0644" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2914" /></a></p>
<p>&#8230;und auf der anderen Seite am oberen Ende der Kranichstr. auf den Panoramaweg SJ3 wechselten, der am Waldrand oberhalb der letzten Seeheimer Häuser bis zurück nach Jugenheim rüber führt. </p>
<p>Laufrichtung: Südwest. Von vorne teils blendendes Gegenlicht durch die schräg stehende Sonne&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0645.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0645.jpg" alt="img_0645" title="img_0645" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2916" /></a></p>
<p>&#8230;das die Umgebung zugleich jedoch in wunderbar warme, rötliche Erdtöne einfärbte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0646.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0646.jpg" alt="img_0646" title="img_0646" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2917" /></a></p>
<p>Und damit hatten wir´s auch schon fast geschaft. Noch schnell um/durch das schmale Wiesental zwischen Jugenheim und Seeheim&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_6470648.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_6470648.jpg" alt="img_6470648" title="img_6470648" width="399" height="305" class="alignnone size-full wp-image-2918" /></a></p>
<p>&#8230;dann noch ein Stückchen weiter den Weg über dem Waldrand entlang (zum Marker SJ3 gesellten sich gegen Ende auch noch das blaue B des Burgen- und das rote S des Alemannenwegs), und schließlich über von Jugenheim rechts ab und auf der steilen Treppe oberhalb der Strasse &#8220;Am Tannenberg&#8221; runter ins Dorf:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0650.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0650.jpg" alt="img_0650" title="img_0650" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2919" /></a>.</p>
<p>Direkt am Fuß der Treppe noch mal kurz Adrenalin: Ortsansässiger Riesenhund kommt aus seinem offenen Hoftor und will Nemo auffressen, Nemo hält dagegen und will ortsansässigen Riesenhund auffressen (Chancen stehen 15:1 für Riesenhund, aber Nemo hat sich noch nie um sowas geschert&#8230;), mittendrin ein schreiender Matthias, der versucht, den keifenden Nemo vor den Fängen seines geifernden Widersachers zu bewahren, bis der von der inzwischen dazugekommenen ortsansässigen Riesenhundbesitzerin zurück in seinen Garten geschleift werden kann.<br />
Und hinterher dann auch noch ein vorwurfsvoller Blick von Nemo:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0651.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0651.jpg" alt="img_0651" title="img_0651" width="400" height="404" class="alignnone size-full wp-image-2920" /></a><br />
<em>&#8220;Warum hast du mich denn festgehalten? Den Fettsack hätt´ ich fertig gemacht&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Dogs &#8211; sometimes they´re dumb as shit&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danach durch Jugenheim zurück: Seeheimer Str., Hauptstr., nochmal durch den schattig-hübschen Pauerweg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/img_0652.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/img_0652.jpg" alt="img_0652" title="img_0652" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2921" /></a></p>
<p>&#8230;und schließlich wieder nach Hause.</p>
<p>FIN</p>
<p>Wunderschöne Tour. Irgendwie vergisst ja gerne mal, wie schön es eigentlich im eigenen Hinterhof ist, um so mehr Spass macht es dann, sich das wieder ins Gedächtnis zu rufen.<br />
Läuferisch wunderbar angenehm und entspannt, auch wenn der Spagat zwischen Joggen UND Hund UND Foto doch schon eine gewisse Konzentration erfordert.<br />
Dazu dann noch der erste gebloggte Lauf über die Lufthansa &#8211; fast perfekt.<br />
Lediglich mit den Fotos bin ich nicht ganz zufrieden, weil sie aufgrund der Lichtverhältnisse einfach nicht ganz akkurat wiedergeben, wie schön das heute tatsächlich war.<br />
Aber hey &#8211; ich hab´s ja live miterlebt und weiss, wie es war &#8211; und ihr müsst euch die Farben halt einfach noch etwas intensiver und den Himmel noch etwas blauer vorstellen, dann passt das schon&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 8,5 km<br />
Zeit: Was weiss ich? Wir sind ständig rumgestanden und haben Fotos geschossen oder das Beingehoben, so schnell kann´s also nicht gewesen sein&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 14,17% (1,25 km von 8,5 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/01/heiligenberg-tannenberg-lufthansa.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/01/heiligenberg-tannenberg-lufthansa.jpg?w=128" alt="heiligenberg-tannenberg-lufthansa" title="heiligenberg-tannenberg-lufthansa" width="128" height="93" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2838" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Desarrollo del conflicto]]></title>
<link>http://historiaencomentarios.wordpress.com/2008/12/03/desarrollo-del-conflicto/</link>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 09:02:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carlos</dc:creator>
<guid>http://historiaencomentarios.wordpress.com/2008/12/03/desarrollo-del-conflicto/</guid>
<description><![CDATA[1914: la guerra de movimientos. - Frente occidental: se fueron desarrollando los planes elaborados p]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://historiaencomentarios.files.wordpress.com/2008/12/gran_guerra1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1136" title="Gran_Guerra" src="http://historiaencomentarios.wordpress.com/files/2008/12/gran_guerra1.jpg" alt="Gran_Guerra" width="498" height="340" /></a><strong>1914: la guerra de movimientos.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">- Frente occidental: se fueron desarrollando los planes elaborados por los Estados Mayores franceses y alemanes; es decir, el Plan Schlieffen y el Plan XVII. Además, como último acontecimiento relevante de esta guerra de movimientos en la frontera franco-germana, cabe destacar la batalla del Marne.</p>
<p style="text-align:justify;">- Frente oriental: la victoria germana en Tannenberg marcó lo que iba a ser la tónica general de la guerra en el este, el avance alemán y la desorganización rusa.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>1915-1916: la guerra de posiciones.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">- Frente occidental: se paso, desde el mar del Norte hasta Suiza, a una guerra de trincheras, desarrollándose algunas batallas relevantes como las de Verdún o el Somme. Otros dos hechos importantes fueron la entrada de Italia en la guerra en favor de los aliados, la utilización por primera vez de los gases tóxicos por parte de los alemanes (abril), y la batalla naval de Jutlandia.</p>
<p style="text-align:justify;">- Frente oriental: los alemanes prosiguieron su avance sobre Polonia y Lituania, mientras que los franceses desembarcaron en Grecia. Además, Bulgaria ingresó en la Triple Alianza.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>1918-1919: el desenlace de la guerra</strong></p>
<p style="text-align:justify;">1917 fue un año clave para la Gran Guerra y su posterior desenlace por tres hechos: la Revolución rusa, la entrada de los EE.UU. en la guerra , y la reanudación de la guerra submarina.</p>
<p style="text-align:justify;">1918 fue el año del desenlace de la Gran Guerra: el tres de marzo, mediante el Tratado de Brest-Litovsk, la Unión Soviética abandonó el conflicto. El once de noviembre, tras el fracaso de la ofensiva alemana y el desembarco de los ejércitos americanos en Europa, la paz también llegó al frente occidental. Así pues, la derrota de Alemania se gestó desde dos frentes: el de batalla y la retaguardia. En lo relativo al primero, el fracaso se debió, como ya indicamos anteriormente, a la ineficacia de la ofensiva alemana y a la enorme superioridad de sus enemigos tras el desembarco norteamericano en el continente. De esa impotencia germana nos habla E. M. Remarque en <em>Sin novedad en el frente</em>:</p>
<p style="text-align:justify;">“No se habla mucho de ello. Retrocedemos; después de esta gran ofensiva, no podremos volver a atacar; no tenemos gente ni municiones. Pero la campaña continúa… La muerte continúa… Por cada avión alemán, hay como mínimo cinco ingleses o americanos. Por cada soldado alemán hambriento y extenuado en la trinchera, hay cinco hombres vigorosos y fuertes al otro lado. Por cada pan de munición hay cincuenta latas de carne en conserva enfrente. No nos han vencido, ya que, como soldados, somos mejores y más expertos que ellos; simplemente nos han aplastado, machacado con su enorme superioridad numérica…”</p>
<p style="text-align:justify;">De la desesperada situación que E. M. Remarque nos describe en el anterior fragmento eran muy conscientes los mandos militares alemanes. De esta manera, con el fin de buscar una paz honrosa y no demasiado dura en sus condiciones para con Alemania, algunos de ellos propusieron a Guillermo II que pusiera fin a las hostilidades:</p>
<p style="text-align:justify;">“…el mariscal Hindenburg y el general Ludendorff han decidido proponer a S. M. el emperador que intente acabar la lucha, para ahorrar al pueblo alemán y a sus aliados mayores sacrificios (…) cada día que pasa el enemigo se acerca más a sus objetivos y se muestra menos dispuesto a firmar una paz honorable con nosotros. Por lo tanto no hay que perder ni un momento”.</p>
<p style="text-align:justify;">Sin embargo, en el otro frente, la retaguardia, se gestó otro de los factores fundamentales de la derrota alemana, la revolución de noviembre:</p>
<p style="text-align:justify;">(Stefan Haffner, <em>Historia de un alemán</em>) “Entretanto estaba pendiente el final de la guerra. Tanto yo como cualquiera teníamos claro que la revolución equivalía al término de la guerra, y era evidente que se trataba de un desenlace sin victoria final (…) cuando me presenté en la comisaría de mi distrito a la hora habitual ya no había ningún parte de guerra (…) Pude ver lo que todos leían malhumorados y silenciosos. Lo que estaba expuesto era un periódico de edición temprana con el siguiente titular: Firmado el alto al fuego. Debajo figuraban las condiciones, una larga lista”.</p>
<p style="text-align:justify;">Finalmente, la huída de los dirigentes alemanes, tras su fracaso en ambos frentes, supuso el final de la Gran Guerra:</p>
<p style="text-align:justify;">(Stefan Zweig, <em>El mundo de ayer</em>) “…cuando el emperador alemán anunció de repente que a partir de entonces quería gobernar democráticamente, nosotros ya sabíamos lo que iba a pasar (…) y el día en que el emperador Guillermo, que había jurado luchar hasta el último aliento de hombres y caballos, huyó a través de la frontera y Ludendorff, que había sacrificado millones de hombres a su paz por la victoria, escapó a Suecia con sus gafas azules, aquel día fue un gran consuelo para nosotros, porque creímos –y el mundo entero también- que con aquella se había acabado la guerra para siempre…”<br />
<strong><br />
Bibliografía:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">[1] <em>Historia Universal Contemporánea II</em>; Javier Paredes (Coord.) &#8211; Barcelona &#8211; Ariel &#8211; 2004.</p>
<p style="text-align:justify;">[2] <em>Los siete pecados capitales del Imperio Alemán en la Primera Guerra Mundial</em>; Sebastian Haffner &#8211; Barcelona &#8211; Destino &#8211; 2006.</p>
<p style="text-align:justify;">[3] <em>La Primera Guerra Mundial</em>; Hew Strachan &#8211; Barcelona &#8211; Crítica &#8211; 2004.</p>
<p style="text-align:justify;">[4] <em>La guerra del mundo: los conflictos del siglo XX y el declive de occidente (1904-1953)</em>; Niall Ferguson &#8211; Barcelona &#8211; Debate &#8211; 2007.</p>
<p style="text-align:justify;">[5] <em>El mundo de ayer. Memorias de un europeo</em>; Stefan Zweig &#8211; Barcelona &#8211; El Acantilado &#8211; 2002.</p>
<p style="text-align:justify;">[6] <em>Historia de un alemán</em>; Sebastian Haffner &#8211; Barcelona &#8211; Destino &#8211; 2006.</p>
<p style="text-align:justify;">[7] <em>Sin novedad en el frente</em>; Erich Maria Remarque &#8211; Barcelona &#8211; Edhasa &#8211; 2007.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hoch in die Berge: Jugenheim - Neutsch (11,5 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2008/10/25/hoch-in-die-berge-jugenheim-neutsch-115-km/</link>
<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 20:40:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2008/10/25/hoch-in-die-berge-jugenheim-neutsch-115-km/</guid>
<description><![CDATA[Samstag. Schöner Herbsttag, mit viel Sonne und frischer Luft und blauem Himmel und so. (wenn auch mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Samstag.</p>
<p>Schöner Herbsttag, mit viel Sonne und frischer Luft und blauem Himmel und so.<br />
(wenn auch mit ohne Fernsicht, weil so diesig &#8211; man kann halt nicht immer alles haben&#8230;)</p>
<p>Und auch noch der letzte Tag vor der Umstellung auf die nervige Winterzeit, die das Joggen zu normalen Tageszeiten unmöglich macht, weil´s plötzlich schon kurz nach dem Mittagessen dunkel wird.</p>
<p>Da muss man ja einfach laufen gehen, oder?</p>
<p>Und am Besten was Schönes &#8211; nicht wieder irgendwo in den ollen Hügeln hinterm Haus rumeiern oder aus Verlegenheit irgendeine schon X-mal absolvierte Rübenäckerroute runterreissen, nee, nee, nee.<br />
An so einem Tag läuft man in den Odenwald!<br />
(zumindest wenn man in der Nähe wohnt. Läufern in Rostock, Dubrovnik oder Kuala Lumpur sei es hiermit verziehen, falls sie´s heute nicht in den Odenwald geschafft haben&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Da traf sich´s gut, dass sich für heute Abend die Gelegenheit zu einer One-Way-Tour nach dem klassischen Erfolgsmodell &#8220;Loslaufen &#8211; Anderswo Ankommen &#8211; Sich Dort Zum Abendessen Einladen Lassen &#8211; Danach Heimgefahren Werden&#8221; bot, die nahm ich natürlich sofort wahr.</p>
<p>Entsprechend sah der Plan für heute wie folgt aus: Von Jugenheim starten, bis Seeheim Laufen, dann ostwärts in die Berge abknicken, am nordende des Frankenstein-Massivs entlang, durchs idyllische Beerbachtal, hoch auf die herrliche Neutscher Höhe und schließlich ins pittoresk-abgelegene Höhendörfchen Neutsch. Nicht zu weit, aber anspruchsvoll, weil´s tendenziell nur berghoch geht &#8211; so wie ich´s mag! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><!--more--><br />
So gegen 17:00 aufgebrochen, raus in den wunderbar rotgoldenen Herbstabend. Noch relativ mild draussen, aber ich hatte mich vorsorglich etwas wärmer angezogen, denn in den Tälern und am Osthang des Bergstrassenkamms wird´s früh dunkel und schattig und kalt, und ich schwitze lieber ein bisschen anstatt zu frieren. Beinahe hätte ich auch noch den Foto eingepackt, aber im letzten Moment liess ich ihn doch noch zurück &#8211; war schon spät, da wollte ich keine Zeit mit ständigen Fotopausen verschwenden, außerdem würde das schöne Licht nicht so lange halten, und Herbstwaldbilder hab´ ich letzter Zeit ja eh schon genug gepostet. Deshalb kein Foto, sorry&#8230;</p>
<p>Zuerst mal nordwärts durch Jugenheim. Die übliche Route auf dem Blütenweg: Pauerweg (wunderschön der Mittelteil, wo der Pauerweg nur für Fußgänger zugelassen ist und zwischen parkartigen Villengärten hindurch führt, deren imposanter alter Baumbestand im Abendlicht erstrahlte), durchs Balkhäuser Tal, die Hauptstrasse hoch, vorbei am alten Rathaus, dem Roseneck und dem Eingang zum Heiligenberg, geradeaus in die Seeheimer Str., dann rechts ab und auf der Strasse &#8220;Am Tannenberg&#8221; hoch in den Wald unterhalb der Alexanderhöhe (wer sehen will, wie das so aussieht, kann ja <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/08/05/burg-tannenberg-und-stettbacher-tal-ein-laufbericht-mit-fotos-131-km/">mal hier schauen</a>).</p>
<p>Ack! Erste richtige Steigung für heute! Und gleich richtig steil &#8211; oftmals gehe ich das Stück &#8220;Am Tannenberg&#8221; ja einfach hoch, weil´s so fies ist. Heute aber nicht, da heute kämpfte ich mich japsend/joggend hoch, und hielt dabei nicht mal für die ehemalige Mitschülerin an, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte und die völlig unerwartet mit ´nem Kinderwagen aus der Seitenstrasse &#8220;Hinter der Schule&#8221; rausgejuckelt kam &#8211; brachte gerade mal ein atemlos-überraschtes &#8220;Hi&#8221; raus, dann war ich vorbei und hab´ jetzt ein ziemlich schlechtes Gewissen, weil ich nicht mal richtig &#8220;Hallo&#8221; gesagt habe. Mist.<br />
Na ja, beim Nächstenmal, wahrscheinlich so gegen 2013, wenn sie dann noch mit mir reden will&#8230;</p>
<p>Am Ende der Strasse die kleine, steile Treppe hoch in den Wald, die ging ich dann doch (ich bin schließlich nicht Rocky), und bog oben links auf den Weg SJ3 (ausserdem kurz Burgenweg/blaues B, aber der geht bereits nach 100 m. halbrechts ab, während SJ3 geradeaus führt) ein.<br />
Wunderbares Stück, am Westhang direkt oberhalb der letzten Jugenheimer Häuser durch den Wald nach Norden, voll im herrlichen Licht der Abendsonne, die durch die lichten Wipfel strahlte und den Wald in einen rotorangebraungelbe Lichtschleier tauchte (und es gut warm machte, da bereute ich ein bisschen, die Jacke über das Laufshirt gezogen zu haben).</p>
<p>Insgesamt knapp einen Kilometer über Norden, meist eben, erst über dem Waldrand, zwischendurch kurz durch die Schneise unterhalb der Lufthansa, dann wieder durch den Wald oberhalb von Seeheim, mit schönem Blick auf den Ort runter, bis ich schließlich am Kranichweg, direkt vor dem südlichen Eingang zum Goldschmidt-Park, ankam.<br />
Kreuzung.<br />
Links geht´s runter ins Dorf.<br />
Geradeaus in den hübschen Goldschmidt-Park über dem Dorf.<br />
Und rechts auf dem sacksteilen Kranichweg Kranichweg ein kleines Seitental hoch zum Lufthansa-Schulungszentrum<br />
Hmm. Eigentlich hatte ich geradeaus gewollt. Aber andererseits war da der Lockruf der Lufthansa &#8211; Hmmm&#8230;</p>
<p>Um das mal kurz für den auswärtigen Leser zu erklären: Anfang der Siebziger hat die Lufthansa ihr internationales Schul- und Fortbildungszentrum in den Wald oberhalb von Seeheim gebaut, einen Komplex aus mehreren eher unansehnlichen Großgebäuden, die seitdem charakteristisch und weithin sichtbar über dem Ort thronten und Seeheim in der weiten Welt der Luftfahrt bekannt machten.<br />
Na ja, zumindest bis 2006, da hat die Lufthansa nämlich beschlossen, dass das alte Schulungszentrum nicht ausreicht, alles <a href="http://images.google.com/imgres?imgurl=http://farm1.static.flickr.com/95/403240008_22f6a0b0bc.jpg%3Fv%3D0&#38;imgrefurl=http://flickr.com/photos/plaugg/403240008/&#38;h=375&#38;w=500&#38;sz=133&#38;hl=de&#38;start=6&#38;um=1&#38;usg=__25_vvQE1Xh-_BWsCILdLIjJK_ns=&#38;tbnid=1XeyCFNLLj0bGM:&#38;tbnh=98&#38;tbnw=130&#38;prev=/images%3Fq%3Dlufthansa%2Bschulungszentrum%26um%3D1%26hl%3Dde%26rls%3Dcom.microsoft:de:IE-SearchBox%26rlz%3D1I7SUNA%26sa%3DN">abgerissen</a>, und <a href="http://www.lh-seeheim.de/baustellen-impressionen/">baut</a> seitdem ein neues Schulungszentrum da oben, <a href="http://www.lh-seeheim.de/myPic.php?pic=uploads/tx_templavoila/im_002_2.jpg">das zwar auch nicht hübscher ist</a> (zumindest nach der laienhaften Meinung des Autors), aber dafür noch mal ein ganzes Stück größer sein wird.<br />
Und seitdem ist da oben gesperrt.<br />
Riesenbaustelle, Bagger, Krähne, Laster, Bauschutt, alles hinter <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schilder.jpg">Zäunen voller Verbotsschilder</a>, darf man als Passant nicht durch. Was bedeutet, dass ich seit Blogbeginn nicht mehr an der Lufthansa vorbeijoggen konnte, und da entsprechend ein Loch in meinem Laufnetz klafft.<br />
Das ist unschön, und ich würde es gerne schließen.<br />
Das Problem: Keine Ahnung, wann man da oben wieder durch darf.<br />
Die entsprechende LH-Website ist zwar voll mit dem üblichen und irgendwie etwas peinlichen &#8220;feel the spirit/yours is the future/wir sind ja so´n schweinegeiler Superhaufen&#8221;-PR-Geschwafel, aber ob und wann genau das Gelände wieder für Jogger geöffnet ist, das steht da natürlich nirgendwo.<br />
Und von unten sieht man´s auch nicht.<br />
Also muss man halt immer mal wieder vorbeilaufen und schauen, ob´s man nicht vielleicht wieder durch kann.</p>
<p>Tja, und da stand ich heute eben mal wieder, direkt unterhalb der Baustelöle und ich dachte mir: &#8220;guckste halt mal&#8221;.<br />
Also nicht wie geplant geradeaus, sondern rechts. Den Kranichweg hoch.<br />
Der ist nicht lang. Vielleicht 200 oder 250 m.<br />
Aber er ist S-T-E-I-L !!!!!! 40+ Höhenmeter auf dem kurzen Stück, das zieht fies rein!<br />
Ich kämpfte mich hoch.<br />
60 m.: Keine Absperrung, kein Verbotsschild, vielleicht war ja wieder offen.<br />
120 m.: Links tauchte der untere Teil des Komplexes hinter den Bäumen auf. Machte schon einen recht fertigen Eindruck.<br />
Ich übrigens auch. Puuuuuuuhhhh!!! Weiterhin kein Zaun, keine Verbotsschilder.<br />
180 m.: Der Parkplatz am oberen Ende des Kranichwegs kam in Sicht. Voller Baucontainer und Bagger und so´n Zeug. Immer noch nicht abgesperrt. Meine Beine taten weh. Auasteilauaaaa!<br />
230 m.: Argl. Oben. Atempause. Vor mir fuhr ein Bagger, rüber zur Baustelle. Die sah von hier aus allerdings noch ziemlich unfertig aus, es wurde gearbeitet, alles schlammig, voller Baustoffe, wirkte nicht richtig begehbar. Ich überlegte kurz, ob ich nicht trotzdem drüber laufen und so tun sollte, als würde ich hierher gehören (wieviel rotgesichtige Jogger mit hässlichen Lycraleggins aber ohne Schutzhelm gehören wohl zum Team?).<br />
Aber dann liess ich´s lieber doch bleiben und kraxelte stattdessen einen winzigen Trampelfpad am Hang hoch, von dem ich wusste, dass er mich auf den Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) oberhalb der Lufthansa bringen würde, auf dem ich den Baustelle umgehen konnte.<br />
Mist. Extra-Höhenmeter, und die ganze Plackerei umsonst.<br />
Doofe Lufthansa&#8230;.</p>
<p>Der Aufstieg bis zum Saar-Rhein-Main weg war noch mal ziemlich anstrengend, selbst gehend (unjoggbarer Pseudo-Trampelfpad durch den Wald, um den Bauzaun rum, dann noch kurz durch die Wiese). Aber dann ging´s erstmal ein Stück eben/bergab weiter, über der Lufthansa durch den Wald, dann runter auf den Lufthansa-Ring unterhalb des Komplexes, den ich dann weiter bergab (aaah, bergab) bis an die K143 im Ober-Beerbacher Tal oberhalb von Seeheim lief.</p>
<p>Uijui, noch nicht mal richtig in den Bergen, und ich war schon ein bisschen angestrengt. Anscheinend war ich heute nicht ganz so fit, wie ich gedacht hatte.</p>
<p>Und es wurde erstmal nicht besser. Über die Landstrasse und auf der anderen Seite wieder in den Wald hoch, auf dem Burgenweg (blaues B) in Richtung Karlshöhe/Zehn-Wege-Platz.<br />
Gleich noch so´n steiles Stück. Nicht ganz so fies wie &#8220;Am Tannenberg&#8221; oder der Kranichweg, aber doch schon sehr ordentlich. Und lang.<br />
Aaanstrengend.</p>
<p>Halber Kilometer Anstieg (keuch!!), dann rechts ab, auf einen unmarkierten Waldweg, den ich noch nie genommen hatte, der aber auch zum 10-Wege-Platz führt (merke: Wenn ein Ort schon so heisst, führen ziemlich viele Wege dahin). Hübsch, weil voller scharlachrotem Laub in der Abendsonne. Und Anstrengend, weil auf einen Höhenrücken führend und entsprechend weiterhin steil, zumindest auf die ersten paar hundert Meter.<br />
Ack! Da musste ich zwischendurch ´ne kleine Gehpause einlegen.<br />
Wirklich nicht mein Tag&#8230;</p>
<p>Immerhin, als ich erstmal auf dem Höhenrücken war ging´s, und nach knapp 600 m. kam auch schon (schon?) der 10-Wege-Platz, bei dem es sich um eine kleine Lichtung mit Hütte handelt, von der &#8211; wer hätte das Gedacht &#8211; total viele Wege in Richtung Frankenstein, Seeheim und Ober-Beerbach abgehen (keine Ahnung, ob´s wirklich zehn sind, jedesmal wenn ich zähle, krieg ich was Anderes raus. Aber grob kommt´s hin&#8230;).</p>
<p>Hier bog ich dann endlich Richtung Odenwald ab, hinter der Hütte halbrechts, auf einen angenehm wenig steilen Waldweg, der oberhalb des Ober-Beerbacher Tals nach Nordosten führt (Markierung: Gelbes V). Osthang, entsprechend war´s ab hier schattig und frisch, weil die tief stehende Sonne vom Höhenkamm an der Bergstrasse weggeblockt wurde. Plötzlich war ich froh, ´ne Jacke drübergezogen zu haben&#8230;</p>
<p>800 m. sanft bergauf durch den hübschen Wald, bis zum Schweizerloch, einer langgezogen Lichtung in einem Seitental über dem Ober-Beerbacher Tal. Hier geradeaus, über die Wiese rüber, dann am Waldrand auf der anderen Seite links auf den Galgenweg (gelbe 6) hoch.<br />
Wieder mal bergauf, 600 m. auf serpentinigen Kurven durch den Wald hinter dem Dammrücksbühl.<br />
Oh mann, fiel das schwer. Heute war ich wirklich nicht besonders bergfest, da kostete jeder Schritt richtig kraft, und das, obwohl die Steigung mit ca. 10% eigentlich noch ganz manierlich war.<br />
Ächz!</p>
<p>Irgendwann eine Lichtung mitten im Wald, mit einer Trauerweide drauf, sowas sieht man hier oben nicht allzuoft. Hier rechts, auf einen mit dem gelben V markierten Querweg (&#8220;V&#8221; steht bei den Geopark- und Lokalmarkern im Odenwald übrigens immer für &#8220;Verbindungsweg&#8221;), auf dem ich nach einem halben Kilometer (mit einer Steigung, die dankenswerterweise nur im mittleren einstelligen Prozentbereich lag) die Fahrstrasse erreichte, die vom Beerbachtal hoch auf den Frankenstein führt.</p>
<p>Puuh!<br />
Kurze Bestandaufnahme:<br />
- Umgebung dämmrig und kalt, aber trotzdem hübsch.<br />
- Zeitlich ordentlich im Verzug, wegen dem Umweg an der Lufthansa und weil ich beim Bergauflaufen heute etwas langsamer als erwartet war &#8211; würde mich ranhalten müssen, falls ich noch vor Einbruch der Dunkelheit in Neutsch sein wollte (ursprünglich hatte ich ja gehofft, pünktlich zum Sonnenuntergang auf der Neutscher Höhe zu sein, aber das stand inzwischen ausser Frage).<br />
- Form: Mäßig. War zwar eigentlich weiterhin guter Dinge, aber die Steigungen machten mir einfach unheimlich zu schaffen, und bis Neutsch lagen noch einige vor mir.<br />
Na ja&#8230;</p>
<p>Zuerst mal ging´s aber bergab, auf der kurvigen Frankensteinerstrasse runter ins Beerbachtal bis an die L3098 zwischen Ober- und Nieder-Beerbach. Eigentlich ja angenehm, aber eben auch verlorene Höhenmeter &#8211; alles was ich jetzt runterlief, würde ich auf der anderen Talseite wieder hochschnaufen müssen&#8230;</p>
<p>Dort dann links, kurz auf der Landstrasse talabwärts in Richtung Nieder-Beerbach. Wie üblich kein Randstreifen oder Radweg, aber heute war´s nicht schlimm, denn auf der in blaue Abendschatten gehüllten Strecke herrschte tote Hose. Kein Verkehr, da konnte man auch gut auf der Fahrbahn laufen. Nach knapp 200 m. rechts ab, auf den unmarkierten Weg am Gelände des Reit- und Fahrvereins Nieder-Beerbach runter in den Talgrund südlich vom alten Schloss.<br />
Kurz zwischen ein paar Pferden auf dem Weg vom Reitplatz zu den Ställen durchlaviert, um eine Linkskurve und dann&#8230;</p>
<p>aaaaaargll!</p>
<p>&#8230;die östliche Talwand hoch.</p>
<p>Oh je.<br />
Eigentlich ist das Beerbachtal ja total idyllisch, mit seinen hübschen, steilen Hangwiesen, die wunderbar von den umliegenden Höhenzügen umschlossen werden.<br />
Aber genau da liegt dann auch das Problem: Höhenzüge und steile Hangwiesen.<br />
Wer hier raus will, der muss klettern (ausser der nimmt den bequemen unteren Talausgang ganz im Norden, aber das will ja niemand).<br />
Und das ist fast überall superanstrengend.</p>
<p>So auch hier: Direkt hinter der Kurve ein fieser Hohlweg (das sind ja immer die schlimmsten), der bis auf die Anhöhe zwischen altem Schloss und Adlerhöhe führt, und dabei knapp 15% Steigung hat.<br />
Da war nach der Hälfte Schluss, weitere kleine Gehpause.<br />
Heidenei.</p>
<p>Oben auf der Anhöhe stösst der Weg dann auf den Alemannenweg (rotes S), dem ich nach rechts folgte. Schönes Stück, am oberen Rand eines schmalen Wiesentals mit Weiden und vielen Obstbäumen, auf der gegenüberliegenden Talseite der dunkle Hangwald des Bieberwoogs. Und ganz wenig Steigung, das war gut.<br />
Besonders überrascht war ich allerdings vom Zustand des Weges &#8211; als ich hier <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/04/20/beerbachtal-144-km/">vor einem halben Jahr das letze Mal vorbeigekommen war</a>, hatte sich der Alemannenweg in einem erbärmlichen Zustand befunden: Umgestürzte Bäume allenthalben, dazwischen<br />
eine glibbrige, unebene Kraterlandschaft aus Schlammbergen und knietief eingefrästen Furchen, die offensichtlich von irgendwelchen Forstarbeiterbaggern hinterlassen worden waren. Damals konnte man hier nicht mal richtig gehen, geschweige denn joggen.<br />
Heute war davon nichts mehr zu sehen: Der Alemannenweg befand sich in einem exzellenten Zustand, mit einer breiten, gepflegten Oberfäche aus feinem Kies, der angenehm festgestampft war und sich prima laufen liess.<br />
Großartig! Wer auch immer für die Instandsetzung der hiesigen Wanderwege verantwortlich ist &#8211; Hut ab, und vielen Dank, das ist richtig gut geworden!</p>
<p>Der Alemannenweg führt ca. 700 m. an der Talwand nach Südosten bis in den Wald am Bieberwoog (bzw. teilweise den Ex-Wald am Bieberwoog, denn zumindest der Hang rechts des Weges ist von Orkan Kyrill [?] fast vollends abgeholzt worden). Dort schlängelt er sich dann auf einem winzigen Waldpfädchen runter in den Talgrund, überquert den Bach auf einer uralten Steinplatte, und führt dann auf der anderen Talseite bergauf durch den Wald zur Neutscher Höhe. Bis hinter den Bach machte ich alles mit, dann bog ich allerdings links ab, anstatt dem Alemannenweg nach rechts zu folgen (denn das Stück rechts kannte ich schon).</p>
<p>200 m. nordwärts auf gleichbleibender Höhe durch den inzwischen schon sehr düsteren und sehr kalten Bieberwoogswald, dann um ein sumpfiges Tal herum, schließlich noch mal klettern (ächz!), in einer langen Kurve die Talwand hoch und schließlich oben (endlich!) raus aus dem Wäldchen und geradeaus durch die dämmrigen Wiesen bis zur Hutzelstrasse mitten auf der Neutscher Höhe.</p>
<p>Puuuh!</p>
<p>Kurze Pause. Nicht mal primär zum Verschnaufen, sondern vor allem zum Geniessen.</p>
<p>Abendstimmung auf der Neutscher Höhe.<br />
Um mich herum das große, wunderschöne Hochplateau mit seinen sanften Rundungen, geschwungenen Kuppen und kleinen Hügeln, die ganz anders aussehen als der Rest des vorderen Odenwalds, der ja vor allem steil, schroff und bewaldet ist. Hier dagegen: Weite, offene Landschaft aus Feldern, Wiesen und kleinen dunklen Hainen, rundum eingerahmt von den größeren Höhenzügen der Umgebung, deren charakteristische Kuppen im dunstig-mystischen Licht der Abenddämmerung klar erkennbar waren: Melibokus, Steigerts, Felsberg, Neunkircher Höhe, Frankenstein, alle da, in perfekten scherenschnittartigen Silhouetten. Im Westen glüht der Himmel noch im feurigen Orangerot des verpassten Sonnenuntergangs, im Osten, hoch über dem schläfrigen Neutsch in seiner kleinen Talmulde, wird er bereits samtig purpurfarben und die ersten Sterne zwinkern durch.</p>
<p>Aaaah, schön hier oben (wie immer eigentlich&#8230;)<br />
Das war die Anstrengung allemal wert!</p>
<p>Und ich war ja auch schon fast da: Schnell noch links die Hutzelstr. in Richtung Frankenhausen (Markierung: Das Weisse Andreaskreuz des europäischen Fernwanderwegs 1), nach 300 m. rechts ab, auf dem Weg OB1 durch ein Stoppelfeld auf eine kleine Kuppe, dort links, am Waldrand des Hundsrück (nicht zu verwechseln mit dem Hunsrück &#8211; mit &#8220;D&#8221; ist es ein kleiner Berg an der Neutscher Höhe, ohne &#8220;D&#8221; ein grosses Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz) entlang bis auf den HW 12 (weisser Doppelbalken), und den dann rechts runter, unter den konsternierten Blicken einer zottigen Hochlandrinderherde ins pittoresk-schläfrige Neutsch, wo ich mit dem allerletzten Abendlicht das Ziel der heutigen Tour beim Gasthaus Lautenschläger erreichte (das ich ja gerne verlinkt hätte, aber die haben keine Website &#8211; das obligatorische Nach-dem-Lauf-Kochkässchnitzel war aber trotzdem exzellent, wenn auch sehr reichlich&#8230;).</p>
<p>Schöner Lauf, wenn auch sehr anstrengend: Wenn man von der Bergstrasse in den Odenwald läuft, geht´s nunmal hauptsächlich bergauf, und das oft ziemlich steil &#8211; das kostet selbst an einem guten Tag viel Kraft, und ich war heute irgendwie nicht ganz so fit, ich ich gedacht hatte. Trotzdem hat sich´s gelohnt, denn landschaftlich ist die Strecke einfach herrlich, und das gilt nicht nur für die grandiose Neutscher Höhe (deren Loblied ich ja wirklich jedesmal singe, wenn ich dort oben unterwegs bin), sondern auch für die wunderschönen Berg/Talwälder- und Wiesen davor. Ausserdem sind gerade solche Touren immer mal wieder ganz nützlich, denn sie erinnern einen daran, was einen wirklich anstrengenden Berglauf ausmacht: Die richtig harten Strecken sind die, wo´s wiederholt und steil auf und ab geht, das braucht viel mehr Power als der gleichmässige, moderate Anstieg auf irgendeinen hohen Gipfel.<br />
Melibokus? Pillepalle!<br />
Tälertour dahinter? Heidenei!</p>
<p>Strecke: 11,5 km<br />
Zeit: 1:10 h (= 9,86 km/h bzw. 6:05 min/km)<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 56,26% (6,47 km von 11,5 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/10/jugenheim-neutsch.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/10/jugenheim-neutsch.jpg?w=128" alt="" title="jugenheim-neutsch" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2138" /></a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Burg Tannenberg und Stettbacher Tal - Ein Laufbericht mit Fotos (13,1 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2008/08/05/burg-tannenberg-und-stettbacher-tal-ein-laufbericht-mit-fotos-131-km/</link>
<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 20:25:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2008/08/05/burg-tannenberg-und-stettbacher-tal-ein-laufbericht-mit-fotos-131-km/</guid>
<description><![CDATA[Der heutige Tag fing als einer der schönste des Jahres an! Azurblauer, wolkenloser Himmel, strahlend]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der heutige Tag fing als einer der schönste des Jahres an! Azurblauer, wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein, eine wunderbar angenem Brise, frische, wohlschmeckende Luft, Temperaturen knapp über 20 Grad, alles strahlte wie in Technicolor. Und es war richtig klar, so klar, wie man es hier an der dampfig-diesigen Bergstrasse nur ein paar mal im Jahr erlebt: Perfekte Fernsicht in alle Richtungen, nicht nur die Silhouetten der entfernten Höhenzüge, sondern jedes kleine Detail an ihren Hängen war zu erkennen &#8211; die weiten Felder am Donnersberg, die schimmernden Windräder bei Framersheim, oder die weissen Häuser von Eltville, alles gestochen scharf und glasklar!<br />
Herr-lich!!!!</p>
<p>Eigentlich hatte ich ja heute nicht laufen wollen (3 Tage hintereinander? Eher nicht&#8230;), aber an so einem Tag?<br />
Musste sein!<br />
Und weil´s so wunderbar war, beschloss ich sogar, mal wieder die (inzwischen wieder geflickte) Digitalkamera mitzunehmen! Da braucht´s dann natürlich auch motive, deswegen heute eine wunderschöne Bergroute mit Lufthansa, Burg Tannenberg, Stettbacher Tal, Hainzenklingen, Heiligenberg.</p>
<p>Leider hatte ich morgens keine Zeit, deshalb vertagte ich den Lauf bis zum Abend, und da war der Tag dann leider nicht mehr einer der schönsten des Jahres, sondern &#8220;nur noch&#8221; ganz ok &#8211; im Lauf des Nachmittags hatte sich der Himmel zugezogen und war nun mit einer dünnen aber durchgängigen Wolkenschicht bedeckt &#8211; anstatt azurblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein herrschte nun so ein leicht gedämpftes Halblicht, das diffus vom milchig-weissen Himmel schimmerte und alles leicht trüb wirken liess. Nicht wirklich ideal für schöne Fotos (zumindest nicht, wenn ich hinter dem Sucher stehe), aber was willste machen?</p>
<p>Eben. Nix!<br />
Hatte mir vorgenommen mit Foto zu laufen, also zog ich das auch durch!</p>
<p><!--more--></p>
<p>Start um kurz nach sieben. Zuerst mal in nördlicher Richtung durch Jugenheim, natürlich auf dem Blütenweg (gelbes B). Also erstmal die Jossastr. hoch&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/jossastr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1009" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/jossastr.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 1: Jossastr. in Jugenheim. Übrigens die Route, die ich normalerweise in den Wald nehme, wenn ich zum Melibkous will</em></p>
<p>&#8230;dann links durch den Pauerweg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/pauerweg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1010" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/pauerweg.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 2: Eingang zum Fußweg durch den parkartigen Mittelteil des Pauerwegs</em></p>
<p>&#8230;und schließlich nach dem Balkhäuser Tal die Hauptstr. hoch in Richtung Försterei/Altes Rathaus:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/hauptstr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1011" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hauptstr.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 3: Obere Hauptstr. in Jugenheim. Rechts das Haus Krone, weiter oben der Anfang vom Heiligenberg</em>.</p>
<p>Oben angekommen kurze Fotopause im alten Herzen Jugenheims&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/jugenheim.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1012" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/jugenheim.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 4: Kreuzung Haupt- und Alexanderstr. Links das Forsthaus, rechts vorne das alte Rathaus, dahinter das Gasthaus Tannenberg</em></p>
<p>&#8230;mit dem Eingang zum Heiligenberg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/eingang-heiligenberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1013" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/eingang-heiligenberg.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 5: Eingang zum Heiligenberg. In der Bildmitte das Gedenkmal für die Jugenheimer Weltkriegstoten</em></p>
<p>&#8230;dem Siegfriedbrunnen am alten Rathaus&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/brunnen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1014" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/brunnen.jpg?w=309" alt="" width="309" height="480" /></a><br />
<em>Bild 6</em></p>
<p>&#8230;und dem hübsch bepflanzen Roseneck:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/roseneck.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1015" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/roseneck.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 7</em>.</p>
<p>Dann weiter geradeaus nach Norden, die Seeheimer Str. hoch und schließlich rechts über den steile Fußweg am Ende der Strasse &#8220;Am Tannenberg&#8221;&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/am-tannenberg-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1017" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/am-tannenberg-2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 8</em></p>
<p>&#8230;und die kleine Treppe&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/treppe.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1018" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/treppe.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 9</em></p>
<p>&#8230;hoch in den Wald, dort dann nach links auf den Burgen- bzw. Alemannenweg:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/burgenweg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1019" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/burgenweg.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 10: Rotes S = Alemannenweg, Blaues B = Burgenweg</em></p>
<p>Und aufwärts. Erst kurz den Burgenweg, dann dort wo er nach ein paar hundert Metern rechts auf einen Trampelpfad in Richtung Alexanderhöhe abknickt geradeaus auf dem unmarkierten (und ordentlich steilen) Wag durch den dichten Wald zur Lufthansa hoch.<br />
Nach 700 m. streift der Weg den Waldrand an der schnurgeraden, mit Wildblumen und -kräutern bewachsenen Schneise, die den Hang hoch bis hinter die Lufthansa führt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schneise.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1021" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/schneise.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 11</em></p>
<p>&#8230;auf die ich kurz rauslief, um die schöne Aussicht runter in die Ebene zu geniessen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schneisenblick.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1022" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/schneisenblick.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 12: Blick von Hang vor der Lufthansa nach Südosten. Direkt unten Jugenheim, dahinter Bickenbach, rechts dahinter Gernsheim, schemenhaft am Horizont das rheinhessische Hügelland</em></p>
<p>Dann wieder zurück an den Weg und weiter bergauf, an der nächsten Wegscheide links, dann noch mal links abwärts in Richtung Lufthansa. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Bauarbeiten dort inzwischen schon soweit gediehen wären, dass man wieder mal durchlaufen könnte.<br />
Tja, Pustekuchen, am Waldrand erwartete mich das hier:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schilder.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1023" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/schilder.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 13</em></p>
<p>Kein Durchkommen, musste umdrehen, wieder hoch zur letzten Wegscheide, und dort links, um die Baustelle auf dem weiter oben entlangführenden Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) zu umgehen.<br />
Blöde Lufthansa-Baustelle! Nicht nur, dass der Neubau ein <a href="http://www.lh-seeheim.de/baustellen-impressionen/">noch hässlicherer und charmeloserer Klotz</a> wird als der alte, nein, die nervigen Bauarbeiten versperren mir jetzt schon seit Monaten meine üblichen Laufwege. Hrggllllmrrrrbldlfthansa&#8230;</p>
<p>Aber gut, dann eben weiter oben durch den lichten Wald&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/waldweg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1024" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/waldweg.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 14</em></p>
<p>&#8230;wobei sich zwischen den Wipfeln hin und wieder sehr ansprechende Ausblicke auftaten:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/donnersberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1025" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/donnersberg.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 15: Der langezogene Bergrücken ist der über 50 km entfernte <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/06/18/projekt-westwarts-ende-donnersberg-193-km/">Donnersberg in der Pfalz</a>, die Dampfsäule davor steigt von einem der Kühltürme des <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/14/an-den-rhein-und-um-den-meiler-akw-biblis-und-umgebung-15-km/">AKW Biblis</a> auf (Zweifellos absolut harmlos, aber als mittelbarer Anrainer hat man doch immer ein leicht mulmiges Gefühl, wenn man Biblis rauchen sieht&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). </em></p>
<p>Nach ein paar hundert Metern erreichte ich eine weitere grasbedeckte Schneise (die geht runter ins Ober-Beerbacher-Tal), auf der ich rechts auf den Höhenkamm lief, und mich dann gleich nochal rechts runter auf den obersten Waldweg in Richtung Tannenburg.</p>
<p>Der Tannenberg, auf dem die Tannenburg (oder richtiger: Die Burg Tannenberg. Aber ich bin ja von hier, also darf ich sie Tannenburg nennen) liegt, ist eigentlich nicht besonders hoch &#8211; 340 m.ü.NN und damit ca. 240 m. über der Ebene, das ist im Vergleich zum Melibokus (517 m.ü.NN) oder dem Frankenstein/Ilbeskopf (422 m.ü.NN) nicht besonders viel. Aber er ist verflixt steil &#8211; ein überraschend spitzer Kegel, der relativ anstrengend zu erlaufen ist, egal aus welcher Richtung man kommt.<br />
Entsprechend kam ich beim Aufstieg über den Nord- und den Osthang ganz schön ins Keuchen (auch wenn er nicht so schlimm ist wie der von Westen), und war schließlich ziemlich froh, als ich nach fast einem Kilometer auf dem schmalen, gut ansteigenden Pfad im finsteren Wald (deswegen auch keine Fotos &#8211; keine Motive, und es war zappenduster) endlich mein erstes Etappenziel erreicht hatte: Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Tannenberg">Burg Tannenberg,</a> hoch über Seeheim.</p>
<p>Bevor wir zu den Bildern kommen, vielleicht erst mal ein kleiner geschichtlicher Diskurs:<br />
Die Burg Tannenberg ist ein historischer Ort: Die erste Festungsanlage in Europa (vielleicht sogar der Welt), die mit Hilfe von Belagerungswaffen auf Schwarzpulverbasis eingenommen wurde &#8211; und damit einer der Orte, an dem der Anfang von Ende des Mittelalters begann.</p>
<p>Und das war so:<br />
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts war die Burg Tannenberg durch jahrhundertelanges wildes Vererben im Besitz von insgesamt 18 verschiedenen Parteien, den sogenannten Ganerben. Keiner von denen wohnte auf der Burg, die meisten davon nicht mal in der Nähe, entsprechend fühlte sich niemand so richtig für sie verantwortlich.<br />
Das nutzte die Burgbesatzung aus, und begann damit, die reich beladenen Handelskarawanen zu überfallen, die am Fuß der Bergstrasse entlangzogen.<br />
Auf Dauer kein erträglicher Zustand für die umliegenden Städte (u.a. Frankfurt, Mainz, Speyer, Friedberg, Gelnhausen, Worms und Wetzlar) und Fürstentümer (Kurpfalz, Nassau) die sich deshalb 1399 zusammenschlossen, um dem Treiben ein Ende zu setzen, und mit einem gemeinsamen Landfriedensheer vor die Burg zogen (natürlich erst, nachdem sie diese Absicht netterweise mit Fehdebriefen an die Raubritter angekündigt hatten ["Lieber Hartmut von Kronberg. Hiermit möchten wir Dir mitteilen, dass wir beabsichtigen, Deine Burg zu schleifen und Dich aufzuhängen. Hoffen, das ist ok. Mit lieben Grüßen - Dein Landfriedensheer" <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' />  ].<br />
Muss ja schließlich alles seine Ordnung haben).<br />
Dummerweise war das aber gar nicht so einfach &#8211; die Burg Tannenberg verfügte über starke Mauern und stand auf einem steilen, von allen Seiten schwer erreichbaren Bergkegel, so dass sich die kleine Besatzung von ca. 60 Mann problemlos der ersten Angriffe erwehren konnte (zumal sie über ein paar <a href="http://www.historiavivens1300.at/realien/tb-buechse.htm"> fiese frühe Handfeuerwaffen</a> verfügten).<br />
In dieser Situation hatte die mächtige Reichsstadt Frankfurt dann irgendwann die Faxen dicke und entsandte Anfang Juli 1399 die modernste Waffe der damaligen Zeit (vielleicht ja auch, um dem Rest der Welt zu zeigen, dass man sich mit Frankfurt besser nicht anlegt) &#8211; die &#8220;Große Frankfurter Büchse&#8221;, eine 70 Zentner schwere Kanone, die in der Lage war, 50 cm durchmessende Steinkugeln mit gewaltiger Wucht zu verschießen. Das Geschütz wurde auf einen Kahn verladen, mit starkem Geleitschutz (die Tannenberger Raubritter hatten Verwandschaft im Vordertaununs, da musste man aufpassen) den Main hinuntergeschifft, dann den Rhein hinaufgetreidelt, und schließlich von Gernsheim aus von mehreren Dutzend Pferden bis nach Seeheim geschleppt, wo man es unter gewaltigen Anstrengungen die steilen Hänge hinaufschleifte und in einer eigens dafür vorbereiteten Geschützstellung installierte.<br />
Loslegen konnte man allerdings immer noch nicht, denn wie sich herausstellte, waren die mitgebrachten Kanonenkugeln (die natürlich alle handgearbeitet waren) zu groß und passten deshalb nicht in den Lauf. Also musste man erst neue Kugeln hauen und heranschaffen lassen, was ebenfalls wieder ein paar Tage kostete, bis man schließlich am 14.7.1399 endlich mit dem Beschuss beginnen konnte.<br />
Der dauerte eine Woche, richtete schreckliche Schäden an, und führte schließlich dazu, dass die zermürbte und erschöpfte Burgbesatzung am 21.7. kapitulierte. Die Raubritter bekamen einen Klaps auf die Finger, weil sie unartig gewesen waren, einen auf den Rücken, weil sie so tapfer gekämpft hatten (gehängt wurde niemand, die Meisten wurden kurz eingekerkert und dann schnell wieder freigelassen), die Tannenburg wurde gesprengt, und das Zeitalter der Burgen begann, sich  seinem Ende zuzuneigen<br />
Ja ja.<br />
So war das damals.</p>
<p>Heute ist dann auch nicht mehr allzuviel übrig &#8211; Im Gegensatz zu Frankenstein und Alsbacher und Auerbacher Schloss wurde die Tannenburg nicht wieder zu Beginn der Neuzeit aufgebaut. Entsprechend sind heute vor allem Fundamente und Mauerreste erhalten, dazu gibt´s einen ansaztweise wiederaufgebauten Bergfried von 1987 und eine grandiose Aussicht über Seeheim und die Rheinebene nach Nordwesten. Alles in allem ein schöner, spannender Platz mit ganz viel Geschichte, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist:</p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1026" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 16: Ruine Tannenberg von Osten kommend. Alte Mauerreste, in der rechten oberen Bildmitte das neu gemauerte Fundament des alten Bergfrieds</em></p>
<p><a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1027" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 17: Am Nordrand der alten Kernburg führt der Weg bis zum steil abfallenden Westhang des Tannenbergs&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1028" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-3.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 18: &#8230;von wo aus sich ein grandioser Blick nach Nordwesten bietet&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1029" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-4.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 19: &#8230;über Seeheim und Pfungstadt hinweg bis zum fast 60 km entfernten Rheingau&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1030" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-5.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 20: &#8230;nach Norden bis zum Taunus (die höchste Erhebung halbrechts mittig ist der große Feldberg. Unten Seeheim, rechts davon die Alte Bergstrasse Richtung Malchen, etwas darüber die Hochhäuser von Eberstadt Süd 3)&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-6.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1031" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-6.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 21: &#8230;und noch mal direkt von oben auf den blockigen Lufthansa-Neubau</em></p>
<p>Dann wieder zurück, durch die alte Kernburg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-7.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1032" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-7.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 22</em></p>
<p>&#8230;vorbei am relativ neuen Gedenkstein&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1033" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-8.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 23</em></p>
<p>&#8230;und einem sichtbaren Überbleibsel der finalen Burgbelagerung&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tannenburg-9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1034" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tannenburg-9.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 24: Kanonenkugel</em></p>
<p>&#8230;wieder zurück zum Ostende der Burg und auf einem extrem steilen unmarkierten Trampelfpad hinunter in den Wald am Höhenrücken des Kniebrecht hinter dem Tannenberg. Ab hier auf dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus)&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/saar-rhein-main.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1038" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/saar-rhein-main.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 25</em></p>
<p>&#8230;bei leichter Steigung durch den ebenfalls wieder recht düsteren Wald&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/wald2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1041" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/wald2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 26</em></p>
<p>&#8230;vorbei an der Hütte kurz hinter dem Tannenberg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/hutte.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1040" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hutte.jpg?w=400" alt="" width="400" height="293" /></a><br />
<em>Bild 27</em></p>
<p>&#8230;dem Bannwald, der völlig sich selbst überlassen wird&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/bannwald.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1042" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/bannwald.jpg?w=284" alt="" width="284" height="533" /></a><br />
<em>Bild 28</em></p>
<p>&#8230;und ein paar netten Felsformationen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/felsen1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1084" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/felsen1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="281" /></a><br />
<em>Bild 29</em></p>
<p>&#8230;bis ich schließlich nach ca. 1,5 km den Waldrand oberhalb von Wallhausen erreichte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/wallhauser-waldrand.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1045" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/wallhauser-waldrand.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 30: In der Bildmitte eines der wenigen Dächer von Wallhausen</em></p>
<p>Hier links und nochmal relativ steil hoch, zwischen dichtem Wald und satten Bergweiden aufwärts, dabei den herrlichen Blick über das weite, hügelige Stettbacher Tal genossen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tal2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1046" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tal2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 31: Blick übers obere Stettbacher Tal von Norden aus</em></p>
<p>Nach gut 200 m. eine Abzweigung. Kurz angehalten um sich mit dein Eingeborenen zu unterhalten. Die erwachsenen zeigten allerdings wenig Interesse an einer gepflegten Konversation&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schaf1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1047" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/schaf1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="275" /></a><br />
<em>Bild 32</em></p>
<p>&#8230;doch immerhin war zumindest einer der Jüngeren bereit, ein paar freundliche Worte mit mir zu wechseln:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schaf2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1048" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/schaf2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 33: Unsere Konversation im Wortlaut:<br />
M.: &#8220;Hi Schaf!&#8221;<br />
S.: &#8220;Määäääh!&#8221;<br />
M.: &#8220;Danke gut. Und selbst?&#8221;<br />
S.: &#8220;Määääh!&#8221;<br />
M.: &#8220;Echt? Hämorrhoiden? In Deinem Alter? Das klingt aber unangenehm.&#8221;<br />
S.: &#8220;Määääh. Määäh! Määähähäää.&#8221;<br />
M.: &#8220;Tja, was will man da machen? Aber das wird schon wieder! So, jetzt muss ich aber auch schon wieder weiter, mach´s gut Schaf.&#8221;<br />
S.: &#8220;Määäääh!&#8221;<br />
Ich find´s ja faszinierend, dass Schafe richtig reden können.<br />
Die meisten anderen Tiere machen normalerweise Geräusche, die ganz anders klingen, als das, was Menschen von sich geben. Aber ein mähendes Schaf klingt wirklich genauso wie jemand, der gerade einen halben Liter Helium inhaliert hat und &#8220;Määäh!&#8221; sagt.<br />
Schafe sind cool! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
</em></p>
<p>Und weiter. An der Abzweigung rechts, auf einen unmarkierten, wucherigen Feldweg, der leicht abfallend am Talrand nach Süden führte, erst durch die wunderbaren Obstwiesen, dann durch ein hübsches Hangwäldchen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hangwaldchen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1049" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hangwaldchen.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 34</em></p>
<p>&#8230;dann wieder durch mehr herrliche Hangwiesen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/wiesen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1050" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/wiesen.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 35</em></p>
<p>&#8230;von denen aus man einen schönen Blick auf das abendliche Wallhausen tief unten im versteckten Seitental hatte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/wallhausen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1051" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/wallhausen.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 36</em></p>
<p>350 m. nach dem Ende des Wäldchens ein Zusammentreffen mit einer Herde Jungkühe, die erst panisch davonstoben, als sie mich kommen sahen (irgendwie ein gutes Gefühl, so ehrfurchtgebietend zu sein, dass man 3 Tonnen Fleisch und Muskeln in die Flucht schlagen kann), mich dann erst mißtrauisch aus der Entfernung beglotzten&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/kuhe1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1052" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/kuhe1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 37: Wer errät, welche von denen Elsie heisst, darf einen Gasteintrag auf diesem Blog machen&#8230;</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8230;um sich dann doch noch ein Herz zu fassen, um dann doch unisono (und &#8211; im Fall von einer der hinteren Kühe &#8211; unablässig kackend) näher zu kommen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/kuhe-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1053" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/kuhe-2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 38</em></p>
<p>&#8230;und Hallo zu sagen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/kuh3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1054" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/kuh3.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 39 &#8220;Haaaal-looooo!&#8221;</em></p>
<p>Danach dem Feldweg noch ein Stück weiter bergauf gefolgt, bis er schließlich in die schmale Fahrstrasse am obersten Talrand mündete (Die von Stettbach nach Ober-Beerbach):<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/strasse.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1055" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/strasse.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 40</em></p>
<p>Hier rechts, vorsichtig (wie gesagt: Schmal, gewunden, kein Randstreifen) am Strassenrand abwärts in Richtung Stettbach.<br />
Einen langsameren Verkehrsteilnehmer überholt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/schnecke.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1056" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/schnecke.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 41: &#8220;Aus dem Weg, du Schnecke!&#8221;</em></p>
<p>&#8230;das seltsame Licht der zeitweilig durch die Wolken linsenden Sonne zur Kenntnis genommen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/gegenlicht.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1057" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/gegenlicht.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 42: Ich mag Gegenlichtaufnahmen&#8230;</em></p>
<p>..und einmal mehr den unvergleichlichen Blick von oben über das bestürzend schöne Stettbacher Tal genossen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbacher-tal1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1058" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbacher-tal1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 43 Oh mann, wenn da doch nur noch der strahlende Sonnenschein von heute morgen geherrscht hätte&#8230;</em></p>
<p>Schließlich dann Einlauf ins idyllische Bergdörfchen Stettbach (oder, wie der Einheimische sagt, &#8220;Stiwwisch&#8221;):<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbach1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1059" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbach1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 44: Man beachte die Feuerwehr, die eifrig den linken Bildrand bevölkerte, mit sich selbst palaverte, und fleissig blaulichtete.</em></p>
<p>Geraderwegs durchs Dorf durch, erst geradeaus durch die steil abfallende Strasse &#8220;Am Berg&#8221;, vorbei an der hübsch gelegenen Kneipe &#8220;<a href="http://www.schoene-aussicht-stettbach.de/">Zur schönen Aussicht</a>&#8220;&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbach2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1060" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbach2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 45</em></p>
<p>&#8230;an der Kehre im Ortskern runter auf die Talstr&#8230;.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbach3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1061" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbach3.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 46: Links geht´s hier hoch zum Salon Forthuber, wo sich die Dame und der Herr mit Geschmack die Haare schneiden lassen&#8230;</em></p>
<p>&#8230;die dann neben dem offen dahinplätschernden Stettbach bis zum unteren Dorfausgang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbach4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1062" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbach4.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 47</em></p>
<p>&#8230;wo ich den Ort halblinks auf dem steilen Asphaltweg (&#8220;Hainzenklingen&#8221;) verliess, der um eine Kuppe herum ins Seitental mit dem versteckten Weiler Hainzenklingen führt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbach5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1063" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbach5.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 48</em></p>
<p>Ordentlich anstrengender Aufstieg, der nach den bereits gestemmten mehreren hundert Höhenmetern schon so ein bisschen an die Substanz ging. Da ich den Asphaltweg nicht ganz durchlaufen wollte (kenne ihn schon), bog ich nach ca. 250 m. am Anfang des Wäldchens links auf einen Waldweg ab, der noch steiler und anstrengender war, im Gegenzug aber noch mal einen wunderbaren Ausblick aufs abendliche Stettbach bot:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/stettbach-von-obe.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1064" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/stettbach-von-obe.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 49</em></p>
<p>Nach dem Wäldchen war der Pfad arg zugewuchert&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/wucherweg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1065" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/wucherweg.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 50: Weg? Wo ist denn hier bitte ein Weg?</em></p>
<p>&#8230;und mündete dann schließlich auf den gekiesten Weg, der vom Vogelherd in Stettbach nach Hainzenklingen führt. Noch eine letzte Anstrengung bis zur Kuppe&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/fast-oben.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1066" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/fast-oben.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 51: &#8220;Fast&#8230; oben&#8230;!&#8221;</em></p>
<p>&#8230;und ich erreichte die wunderbare, herrliche, einsame Anhöhe oberhalb von Hainzenklingen, von der aus man einen unglaublich grandiosen Blick in die Weite der Rheinebene hat:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/hainzenklinger-anhohe1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1067" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hainzenklinger-anhohe1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 52: Man beachte die schöne Abendstimmung</em></p>
<p>Überwältigend! Wirklich einer der schönsten Plätze im Gemeindegebiet von Seeheim-Jugenheim! Ein, zwei Minuten stehen und geniessen, dann noch ein paar Fotoexperimente mit der herrlichen Wildhaferwiese:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/hafer1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1068" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hafer1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 53: Naher Hafer vor ferner Ebene</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/hafer2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1069" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hafer2.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 54: &#8230;und nochmal Hafer</em></p>
<p><a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/haferfeld.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1070" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/haferfeld.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 55: Das Bild gefällt mir, tolle Stimmung. Die Bergkette im Hintergrund ist einmal mehr der Taunus um den Feldberg.</em></p>
<p>Dann weiter, runter in den dämmrigen Weiler Hainzenklingen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/hainzenklingen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1071" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/hainzenklingen.jpg?w=400" alt="" width="400" height="359" /></a><br />
<em>Bild 56: Der Berg im Hintergrund ist der Melibokus, erkennbar am charakteristischen Turm</em></p>
<p>Geradeaus an den paar Häusern vorbei und runter ins düstere Tal, in den Wald und weiter bis auf den alten Asphaltweg zwischen dem Stettbacher und dem Balkhäuser Tal&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/asphaltstr-zw-talern.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1072" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/asphaltstr-zw-talern.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 57</em></p>
<p>&#8230;über den Bergrücken am Goschenrod und runter auf die Freifläche oberen Ende des Hechlersgrundes im Balkhäuser Tal&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/balkhauser-tal.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1074" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/balkhauser-tal.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 58: Unten im Tal ein paar Häuser von Balkhausen, dahinter die steile Bergwand des Melibokusmassivs</em></p>
<p>&#8230;vorbei am toten, traurig zugewachsenen Stumpf der ehemals so stolzen Kaiserbuche&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/kaiserbuche.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1075" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/kaiserbuche.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 59</em></p>
<p>&#8230;und schließlich auf die Kreuzung im Wald auf der Rückseite des Marienbergs, von wo aus man in mehreren Richtungen zum Heiligenberg oder in die Täler laufen kann:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/kreuzung.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1076" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/kreuzung.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
<em>Bild 60</em></p>
<p>Inzwischen hab´ ich schon fast alle Wege am Marien- und Heiligenberg abgelaufen, es fehlte mir eigentlich nur noch einer: Ein schmaler, unsäglich schlechter Trampelfpad der vom unwegsamen Gipfel des Marienbergs geradewegs bis runter an den Heiligenberg führt. Also nahm ich den in Angriff: Geradeaus auf der SJ2 den Berg hoch in den Wald rein, an der zweiten Wegscheide links (unmarkiert), nach 100 m. gleich wieder rechts, auf das unsäglich miese und steile Pseudopfädchen, das direkt auf den Gipfel des Marienbergs führt. Hier war´s inzwischen Stockfinster (dichter Wald, Osthang), entsprechend schleppte ich mich fast blind den elend langen Anstieg hoch, stolperte über Stöcke und Steine, verfing mich in Dornen, und scheuchte eine regelrechte Legion von Rehen auf, die raschelnd in die Dunkelheit flohen (ein Rehbock bellte dabei empört vor sich hin &#8211; ganz ehrlich, dieses schallende, rülpsende Bellgeräusch kann schon etwas beunruhigend klingen, wenn man mutterseelenallein durch den einsamen, finsteren Wald stolpert).<br />
Übrigens keine Fotos, keine Motive, zu dunkel, und die Kamera meldete inzwischen bei jedem Einschalten, dass die Batterie praktisch leer sei, und sie nicht mehr wolle (bis zu diesem Zeitpunkt eine leere Drohung, aber nicht mehr lange&#8230;)</p>
<p>Nach einer kleinen Ewigkeit hatte ich endlich den Gipfel erreicht (der so unspektakulär ist, dass es eigentlich keinen Grund gibt, sich den Aufstieg anzutun), und lief geradewegs darüber hinweg, auf den winzigen Hangpfad, der mir noch gefehlt hatte.<br />
Den war ich bisher nur ein einziges Mal gelaufen, vor Jahren, und da war er mir extrem schlecht vorgekommen. Und das war am hellichten Tag und im Winter.<br />
Heute, in der Dämmerung und im August, war er ungleich schlechter: Steil, nicht trittsicher, und über und über mit Dornenranken und Brennesseln überwuchert, da war jeder Schritt eine Qual.<br />
Auf dem Weg nach unten erhaschte ich noch ein letztes Bild der untergehenden Sonne zwischen den Bäumen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/untergang.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1077" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/untergang.jpg?w=383" alt="" width="383" height="480" /></a><br />
<em>Bild 61</em></p>
<p>&#8230;und dann war auf einmal der Pfad zu Ende.<br />
Na ja, stimmte nicht ganz, er verwandelte sich eigentlich nur in ein undurchdringliches Dornen- und Brennesselfeld:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/nesseln.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1078" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/nesseln.jpg?w=400" alt="" width="400" height="533" /></a><br />
<em>Bild 62: &#8220;Ach du Kacke?!? Da soll ich durch!?&#8221;</em></p>
<p>Da stand ich nun. Mitten im Nichts. Fast im Dunkeln. Zurück konnte und wollte ich nicht, für einen Umweg hätte das Licht nicht mehr gereicht. Also schnappte ich mir einen Prügel, und schlug mir so gut es ging einen Pfad durch das fast 50 m. lange Todesdickicht. Ging übrigens unentschieden aus: Ich räumte Unmengen von Brennesseln und Dornen aus dem Weg, dafür stachen und verbrannten sie mich nach Strich und Faden.<br />
Aber am Ende war ich durch, und konnte den Pfad bis unten hinters Schloss durchlaufen.</p>
<p>Fotografieren war allerdings nicht mehr: Einerseits zu dunkel, andereseits hatte auch die Fotobatterie nach dem letzten schlechten Bild des Brennesseldickichts endgültig den Geist aufgegeben.<br />
Sorry Freunde: Heute keine Bilder vom Heiligenberg mehr, mit seinem herrschaftlichen Schloss, dem gepflegten Schlosspark, dem romantischen Teich, der idyllischen Klosterruine, der uralten Zentlinde, dem würdevollen Alexandermausoleum, dem prächtigen goldenen Kreuz oder der wunderbaren Kreuzwiese. Einfach selber mal hinfahren, oder hoffen, dass ich noch mal mit dem Foto vorbeikomme&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich passierte jedenfalls das Schloss, rannte runter zum Teich, bog links ab, lief unterhalb der Klosterruine bis zur Kreuzung über dem Nonnenbrünnchen, bog rechts auf die Kreuzwiese ab, bahnte mir meinen Weg durch die wachsenden Wildblumen, kletterte am Ende auf den Fußweg unterhalb der Wiese, hielt mich rechts bis zur Fahrstrasse, und folgte dann den Serpentinen runter ins dämmrige Jugenheim, wo ich über den Pauerweg wieder zurück nach Hause lief.<br />
Ende.</p>
<p>Fazit: Ok, das mit dem Foto klappt schon etwas besser. Er nervt zwar immer noch total und stört meinen Rhythmus, aber immerhin verwackele ich weniger Bilder. Problematisch ist allerdings weiterhin die Extrazeit, die das Fotografieren kostet, die berechne ich immer noch nicht richtig ein &#8211; bei Abendläufen führt das dann so wie heute dazu, dass ich zu spät starte, in die Dämmerung komme, und am Ende nicht mehr genug Licht da ist.<br />
Muss ich dran arbeiten.<br />
Schade war auch, dass der Abend nicht das hielt, was der morgen versprochen hatte &#8211; das diffuse, milchig-trübe Licht eignet sich einfach nicht so gut zum Schiessen schöner Fotos wie strahlender, klarer Sonnenschein mit viel Licht und Schatten, entsprechend sind gerade die Bilder der herrlichen Landschaft nicht so gut, wie sie bei idealerem Wetter gewesen wären.<br />
Insgesamt aber trotzdem ein schöner Lauf, auch wenn ich dem Fotografieren weiterhin skeptisch gegenüberstehe und mit den Bildern von heute nicht so ganz zufrieden bin&#8230;</p>
<p>Strecke: 13,1 km<br />
Zeit: 1:28 h reine Laufzeit (= 8,93 km/h bzw. 6:43 min/km)<br />
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 26,87% (3,52 km von 13,1 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tbs11.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tbs11.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1099" /></a></p>
<p>Karte mit den Entstehungsorten der einzelnen Bilder:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/08/tbs2.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/08/tbs2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="93" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1100" /></a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umrundung des Tannenbergs (12,6 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2008/07/10/umrundung-des-tannenbergs-126-km/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:05:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2008/07/10/umrundung-des-tannenbergs-126-km/</guid>
<description><![CDATA[Die unglaubliche Laufblog-Bonanza-Woche! Jeden Tag eine neue Strecke, jeden Tag ein neuer Eintrag!!!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Die unglaubliche Laufblog-Bonanza-Woche! Jeden Tag eine neue Strecke, jeden Tag ein neuer Eintrag!!!! Deshalb gibt´s auch heute ein total lustiges und irre spannendes* Joggerabenteuer aus der letzten Woche, das da heisst: <strong>10.7.08: Umrundung des Tannenbergs</strong><br />
Enjoy!</em><br />
(* Achtung: Nur Gelaber. Die Strecken sind gar nicht immer so neu, und der Laufbericht erhebt keinen Anspruch darauf, total lustig oder irre spannend zu sein <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Irgendwie wähle ich mir meine Laufrouten anscheindend gerne in Themenzyklen: Entweder in kurzer Folge um diverse Dörfer, <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/04/20/beerbachtal-144-km/">um</a> <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/05/13/powerrunde-ums-balkhauser-tal-146-km/">die</a> <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/05/17/ums-stettbacher-tal-15-km/">Täler</a>, und momentan gerade um die Berge (irgendwie immer &#8220;um XY&#8221;. Hmmm&#8230;): Neulich <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/06/26/verirrt-verwirrt-und-eingesulcht-schonenasse-runde-den-felsberg-174-km/">um den Felsberg</a>, dann um <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/07/06/erweiterte-wochenubersicht-2008-kw-27-3006-0607/">das Melibokusmassiv</a>, da fehlte eigentlich nur noch eine Umrundung in der Nähe, nämlich die des Tannenbergs hinter Seeheim. War ich zwar im letzten Jahr schon oft genug (und hab´ sogar schon einen <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/02/11/rund-um-den-tannenberg-127-km/">Blogeintrag</a> zu diesem Thema), aber so ganz außen rum bin ich doch noch nicht gelaufen, und überraschenderweise gibt´s da auch noch einige Wege, die ich wirklich noch nie genommen habe. </p>
<p>Start am späten Nachmittag. Sonnig, über 25 Grad, da musste ich Nemo zuhause lassen, auch wenn er mir beim Loslaufen aus tiefbetrübten, waidwunden Hundeaugen traurig hinterherschaute (war aber besser so, bei der Wärme hätte er nicht durchgehalten). </p>
<p>Zuerst mal durch Jugenheim nach Norden, zum Fuß des Tannenbergs: Durch den Pauerweg, vorbei an den beiden unsäglich gräßlichen Neubauten an der Ecke Merckstr. (immer wenn ich die sehe, frage ich mich unwillkürlich, ob die verantwortlichen Architekten da einen akuten Anfall von Verblendung hatten, oder ob sie möglicherweise gar von aktiver Niedertracht geleitet wurden &#8211; und wie sie die Dinger am lokalen Bebauungsplan vorbeigedrückt haben &#8211; aber da bin ich dem Vernehmen nach nicht der Einzige, diese Fragen stellt sich im Moment anscheinend der ganze Jugenheimer Südosten&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), durch den schönen, schattigen Fußgängerweg, schließlich im Ortskern in die Hauptstrasse und am Eingang vom Heiligenberg und dem Roseneck vorbei bis in die Seeheimer Str.<br />
Dort dann rechts, die Strasse &#8220;Am Tannenberg&#8221; und schließlich über die kleine, elend steile Treppe zwischen den Grundstücken hoch auf den Burgenweg (Blaues B).<br />
Puuh. </p>
<p><!--more--><br />
Lief soweit eigentlich alles ganz gut, selbst mein in letzter Zeit ja gerne mal zu Laufbeginn renitentes linkes Bein benahm sich eigentlich ganz manierlich.<br />
Bloss ein Problem gab´s: Ich hatte Durst.<br />
Gerade erst losgelaufen, und schon hatte ich das Bedürfnis, mir irgendwas Frisches und Kühles hinter die Binde zu kippen. Natürlich musste ich ausgerechnet heute viel zu wenig dabei haben &#8211; die geplante Tour war ja nicht so lang, und außerdem nahmen vier meiner fünf Gürteltrinkflaschen gerade ihr monatliches Desinfektionsbad und waren deshalb unabkömmlich (ich spül´ sie zwar auch immer aus, aber alle paar Wochen lege ich sie zusätzlich ein, zwei Tage in Sagrotan-Lösung ein. Das schmeckt danach zwar immer ein bisschen komisch, aber sicher ist sicher&#8230;) &#8211; also hatte ich für den ganzen Lauf nur ein einziges 175-ml. Fläschchen zur Verfügung, da musste ich mit dem Trinken notgedrungen noch etwas warten.<br />
Na ja, vielleicht würde sich unterwegs ja eine Einkehrmöglichkeit ergeben&#8230; </p>
<p>Im Wald erst mal links, kurz den Burgenweg nach Norden, an der nächsten Wegscheide aber ausnahmsweise mal halblinks/geradeaus (sonst biege ich hier immer halbrechts in Richtung Tannenburg und Lufthansa ab), und auf dem unteren, sehr hübschen und bequemen Weg SJ3 auf gleichbleibender Höhe durch den lichten Wald in Richtung Seeheim. Nach ein paar hundert Metern um ein kleines, finsteres Tal herum, dann am unteren Ende der offenen Schneise unterhalb der Lufthansa vorbei (irgendwie total hübsch, hat was Almwiesiges), und schließlich hinter den obersten, schönen Häusern von Südseeheim bis in den Kranichweg, der vom Ort aus geradewegs und steil zur Lufthansa führt. </p>
<p>Da wollte ich aber nicht hoch, genausowenig wie runter in den Ort, also lief ich geradeaus weiter, durch ein schattiges Tor in den <a href="http://www.seeheim-jugenheim.de/w3a/pubDetails.jsp?ID=375&#38;d=1&#38;l=1&#38;nf=1&#38;mpp=t28&#38;mp=20&#38;mpnl=20%2C76">Goldschmidtpark</a> am Hang.</p>
<p>Boah! SCHÖN! </p>
<p>Vielleicht erst mal ein kleiner Exkurs, um meine Reaktion auf den Goldschmidtpark zu erklären. Der Park ist ein verstecktes Kleinod am Hang, mitten in einem respektabel-villenhaften Wohngebiet im Seeheimer Südosten, relativ isoliert ab vom Ortskern. Hier kommt man normalerweise nicht hin, wenn man es nicht drauf anlegt. Ich zumindest nicht. Obwohl die Anlage weniger als zwei km Luftlinie von zuhause entfernt ist, war ich in meinem ganzen Leben hier höchstens ein- oder zweimal, das letzte Mal irgendwann in der ersten Hälfte der neunziger &#8211; selbst im letzten, überaus umtriebigen Laufjahr, bin ich hier nicht ein einziges Mal durchgekommen.<br />
Entsprechend wusste ich, dass der Park da ist, und dass er hübsch ist.<br />
Aber wie hübsch&#8230;?<br />
Na ja, sagen wir einfach mal, als ich heute hier durchlief, musste ich dauergrinsen und hatte das Gefühl, etwas unerwartetes etwas besonders Schönes und Kostbares im eigenen Hinterhof entdeckt zu haben (Wenn da nicht noch ein distinguiert-gravitätisches Ehepaar spazierengegangen wäre, hätte ich wahrscheinlich die ganze Zeit entzückt vor mich hingegluckst und -gebrebelt&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).<br />
Eine wunderschöne, <a href="http://www.focht-beton.de/ober/proj/div/goldschm.htm">kleine gepflegte Parkanlage </a>mit exotischen Bäumen, geometrisch gestutzten Hecken, Zierbrünnchen und Ballustradengeländern, wunderbar in den Hang gebaut, mit gutem Blick in die Ebene und in der Spätnachmittagssonne herrlich anzusehen &#8211; ein bisschen so, wie der Heiligenberg aussehen sollte, wenn das doofe Land Hessen mehr Geld in die Landschaftspflege und weniger Geld in das Planieren hässlicher Parkplätze hinter dem Schloss investieren würde&#8230;<br />
Toll!<br />
Ich folgte dem Weg am Hang, lief über die Terasse des in einer alten Villa untergebrachten Restaurants <a href="http://www.goldschmidts-park.de/">Goldschmidts Park</a> (überlegte kurz, ob ich hier schon was trinken solle, um meinen bohrenden Durst zu stillen, entschied mich aber dagegen &#8211; der Laden ist ziemlich nobel, die wollen vermutlich keine schäbigen, durchgeschwitzten Jogger als Laufkundschaft&#8230;), und verliess den Park auf der anderen Seite in der Villastr.<br />
Kurz links, abwärts in Richtung Ortskern, dann jedoch gleich rechts und auf dem Fußweg zwischen den letzten Häusern und dem Hang nach Norden., kurz vor der Treppe zu Ober-Beerbacher Str. dann rechts, auf den Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus), der in mehreren steilen, anstrengenden Serpentinen auf dem wunderbaren Wiesenhang oberhalb des Ortes bis zum Waldrand unterhalb der Lufthansa führt (und von dem aus man einen herrlichen Blick ins Ried und auf Alt-Seeheim hat). </p>
<p>Oben am Waldrand links (Burgenweg/Blaues B und Alemannenweg/Rotes S), auf die Fahrstrasse vom Ober-Beerbacher Tal zur Lufthansa (&#8220;Lufthansaring&#8221;), kurz vor dem Talgrund dann rechts und der gelben 5 und der gelben 6 am südlichen Waldrand des friedlich-abendlichen Ober-Beerbacher Tals nach Osten bis zu den Märchenteichen gefolgt, in deren engem, waldigen Seitental es schon ziemlich finster war. Durch eine seltsame Baugrube mitten auf dem Waldweg durchgeklettert (sah so aus, als würden die hier Rohrhleitungen verlegen), eine kurze Ehrenrunde um die dunklen, ruhig daliegenden Gewässer, schließlich dann am Nordufer des unteren Teichs auf der gelben 4/dem Weg OB3 den waldigen und recht steilen Hang des Kühlkopfes hoch. </p>
<p>Erst ein paar hundert Meter auf dem recht guten Waldweg, das ging noch. Lediglich der Durst machte mich weiterhin so richtig fertig, deshalb zwischendurch eine kurze Pause, in der ich mir ein paar Schlucke aus der einzig mitgebrachten Sportgesöff-Flasche gönnte. Half aber nicht viel, 1/3 von 175 ml. ist nicht gerade die Ideale Durstlöschmenge. Schließlich dann in einer Kehre halblinks/geradeaus, runter von der gelben 4 und von jetzt an exklusiv dem Weg OB3 gefolgt.<br />
Trampelfpad, mitten durch den Wald.<br />
Und: Steieieieieieieieil!!!<br />
Liegt in der Natur der Sache: Die Märchenteiche liegen auf ca. 200 m. Höhe. Die Anhöhe über Ober-Beerbach bringts auf bis auf 330 m. ü.NN, obwohl sie gerade mal einen km weiter östlich gipfelt &#8211; wer da hoch will, der muss sich zwangsläufig ein bisschen quälen.<br />
Das tat ich dann auch. OB3 crosscountry durch den Wald, warm, steil, durstig.<br />
Urgl. </p>
<p>Nach gefühlten 3183,698 km (es mögen aber auch nur 500 m. gewesen sein, da sind Google Earth und meine Wenigkeit uns nicht ganz einig) eine Kreuzung mitten im hübschen Sommerwald östlichder &#8220;Schlößchen&#8221;-Kuppe, von der ganz viele Wege in ganz viele Richtungen abgingen. OB3 wollte weiter geradeaus und aufwärts, doch gerade auf Letzters hatte ich keine Lust. Deshalb bog ich links auf einen eher ebenen Weg am Hang ab, von dem ich glaubte, dass er mich zum Ober-Beerbacher Sportplatz und weiter zum Ober-Berbacher Nordende führen würde, wo es eine Kneipe namens &#8220;Waldeslust&#8221; gibt, in der ich meinen bohrend-brennenden Durst zu stillen hoffte. </p>
<p>Teil 1 des Plans klappte schon mal. 350 ebene m. nortwärds durch den mir völlig unbekannten Forst westlich von Ober-Beerbach, dann nette, mitten im Wald versteckte Sportplatz (hier war ich auch erst einmal gewesen, bei einem Schulfest vor 20+ Jahren), dort dann rechts und über den Asphaltweg nach Ober-Beerbach. Äußerster Nordrand des Dorfes, Strasse am Kohlwald: Tolle Häuser (teilweise regelrechte Anwesen) in Hanglage über den Wiesen, mit schönem Blick auf das Frankensteinmassiv. Wunderschön hier, die Ecke von Ober-Beerbach kannte ich bisher noch gar nicht.<br />
Und dann schließlich die Durchgangsstrasse (Eberstädter Str.), direkt an der Ecke die &#8220;Waldeslust&#8221;, hier würde ich endlich meinen Durst stillen kön&#8230;<br />
Och nee!<br />
Geschlossen. Betriebsferien. Kein Durststillen.<br />
Gnaaah! </p>
<p>Aber gut. Dann eben nicht. Stattdessen noch mal 50 ml. lecker-pisswarmes Iso-Gesöff aus der einsamen Gürtelflasche, und weiter. An der Waldeslust vorbei in Richtung Ortsmitte, dann gleich rechts, durch den Fußgängerweg und auf dem gerade zu Anfang sacksteilen Albert-Einstein-Ring aufwärts, durch das relativ neue Wohngebiet im Ober-Beerbacher Westen, dass ich schließlich auf dem Weitwanderweg Odenwald-Vogesen verliess und ich südlicher Richtung auf dem Rand des Talkessels durch die wunderbare Wiesenlandschaft lief. Kleiner offener Höhenrücken, deswegen unbeschreiblich toller Blick, erst nur nach Osten, über Ober-Beerbach hinweg auf die Neutscher Höhe, später dann auch nach Westen, runter in weite, wie immer wunderschöne Rheinebene.<br />
Kleine Pause zum geniessen (aaaah!), so schön, dass ich sogar den verdammten Durst kurz vergass&#8230;</p>
<p>Dann weiter: Weitwanderweg etwas bergauf bis zur Kreuzung über Ober-Beerbach, dort dann rechts und den Saar-Rhein-Main-Weg relativ steil abwärts durch die Weiden in Richtung Tannenberg. Das Stück war ich bisher immer nur bergauf gekeucht, bergab sah es nicht nur ganz anders aus, sondern fiel irgendwie auch merklich leichter. Und es gab Schafe (ich mag Schafe!), die waren mir hier beim Bergauflaufen auch noch nie aufgefallen, vermutlich weil ich immer wichtere Dinge zu tun hatte (wie Atmen).<br />
Nach ein paar hundert Metern in den Wald am Kniebrecht und dem gelben Plus immer geradeaus am Höhenrücken entlang gefolgt, bis es schließlich etwas steiler halbrechts in Richtung Tannenburg abknickte. Hier stattdessen geradeaus, und dem nun unmarkierten Weg am Hang oberhalb des Stettbacher Tals, den ich vor <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/05/17/ums-stettbacher-tal-15-km/">zwei Monaten schon mal in umgekehrter Richtung gelaufen war</a>. Schöner Wald, guter Weg, kaum Höhenunterschiede, angenehm zu laufen. Zieht sich aber mit einer Länge von 2 km noch mal gar schröcklich, gerade wenn man Duuuuurst hat (die letzten 50 bis 70 pathetischen ml. Gesöff hatte ich mir auf der Anhöhe in den trockenen Schlund gekippt, ohne dass das was geholfen hätte). </p>
<p>Endlich der einsame Handyturm im Wald unterhalb der Alexanderhöhe, fast schon wieder in Jugenheim.<br />
Jetzt nur noch der Abstieg. Trotz durstigster Durstigkeit bog ich spontan scharf links ab, auf einen unmarkierten Weg, von dem ich wusste, dass er runter ins Stettbacher Tal unterhalb des Brandhofs führte &#8211; eigentlich ein Umweg, aber noch gebloggt, also nahm ich den noch mal mit und lief runter durch den Wald bis an die K144 im Stettbacher Tal. Beinahe wäre ich hier links hoch zum Brandhof gelaufen (wären nur noch 300 m. gewesen) und hätte dort ein Colabad bestellt, aber es war schon zu spät, das Licht schwand zu schnell. Also stattdessen rechts und an der Strasse das Tal runter, vorbei an den Forellenteichen bis zur kleinen Brücke am Haus Waldfrieden, dort links (wieder mal Burgenweg, blaues B), noch mal etwas aufwärts (puuh!) bis zur Bergkirche am Heiligenberg, rechts ab, runter zum Eingang des Heiligenbergs, und via Blütenweg (Hauptstr./Pauerweg/Alsbacher Str.) zurück nach Hause, wo ich erst mal mehrere Hektoliter Apfelsaftschorle soff, und deshalb mich für den Rest des Abends nur noch aufgedunsen watschelnd vorwärts bewegen konnte.<br />
Aber das sind halt die Risiken des Laufens&#8230;</p>
<p>Gute Tour mit zwei besonderen Highlights, einerseits dem wunderbaren Goldschmidt-Park, andererseits dem tollen Blick von der Anhöhe westlich von Ober-Beerbach: Schöne Umgebung, eine kleine Entdeckung, problemloser Ablauf &#8211; Läuferherz, was willst du mehr?<br />
Ok, vielleicht hin und wieder mal was zu trinken&#8230;</p>
<p>Strecke: 12,6 km<br />
Zeit: 1:22 h (= 9,22 km/h bzw. 6:30 min/km)<br />
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 40,16% (5,06 km von 12,6 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/07/umrundung-des-tannenbergs.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/07/umrundung-des-tannenbergs.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-766" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/51364">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Desarrollo del conflicto en 1914: La Guerra de Movimientos]]></title>
<link>http://redlitos.wordpress.com/2008/06/02/desarrollo-del-conflicto-en-1914-la-guerra-de-movimientos/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:45:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carlos</dc:creator>
<guid>http://redlitos.wordpress.com/2008/06/02/desarrollo-del-conflicto-en-1914-la-guerra-de-movimientos/</guid>
<description><![CDATA[Este artículo está dentro de una serie de textos que estoy escribiendo sobre la Gran Guerra; para le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Este artículo está dentro de una serie de textos que estoy escribiendo sobre la Gran Guerra; para le]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ums Stettbacher Tal (15 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2008/05/17/ums-stettbacher-tal-15-km/</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 19:58:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2008/05/17/ums-stettbacher-tal-15-km/</guid>
<description><![CDATA[Heute hatte ich Lust auf einen Berglauf. Ok, ich hab´ ich im Moment ständig Lust auf Bergläufe, aber]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute hatte ich Lust auf einen Berglauf.<br />
Ok, ich hab´ ich im Moment ständig Lust auf Bergläufe, aber nachdem ich vorgestern die <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/05/15/bickenbach-und-seeheimer-wald-129-km/">Pflicht im Flachland</a> erledigt hatte, gab´s keinen Grund, heute zur Kür nicht wieder ostwärts gen Odenwald zu starten.<br />
Zielgebiet: Das Stettbacher Tal.<br />
Passte ganz gut, da ich ja gerade erst am Dienstag <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/05/13/powerrunde-ums-balkhauser-tal-146-km/">durchs Balkhäuser Tal gelaufen war</a>, und somit beide Täler hinter Jugenheim innerhalb einer Woche um-/durchlaufen konnte, schöne Symmetrie. Außerdem eine wirklich hübsche Gegend mit einigen bisher unerlaufenen Ecken, an denen ich meinen Neugier stillen konnte (gespannt war ich vor allem auf den in einem Seitental versteckten Weiler Wallhausen, in den ich es bisher noch nie geschafft hatte).</p>
<p>Da ich ja immer versuche, neue oder zumindest ungebloggte Wege zu laufen, erwies sich die konkrete Planung allerdings als schwierig: Fast alle Strecken um das Tal herum bin ich im Verlauf des letzten Jahres ein- oder mehrmals gelaufen, entsprechend war´s gar nicht so leicht, da eine spannende Route auszubaldowern. Schlußendlich endschied ich mich dafür, am Südhang des Tannenbergs auf halber Höhe talaufwärts zu laufen (ein ziemlicher Zickzackkurs, weil man unterwegs jedes Seitental umrunden muss), und den Rückweg über die fast parallel verlaufende Fahrstrasse am Talgrund anzutreten. Das Endergebnis ist die unförmigste Route, die ich seit langem hatte &#8211; aber eben mit viel neuer Strecke und ohne Dopplungen, das ist die Hauptsache&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><!--more--><br />
Wetter: Freundlich, angenehme Temperaturen um 20 Grad, etwas hohe Luftfeuchtigkeit &#8211; gar nicht mal Schlecht.</p>
<p>Erstmal nach Jugenheim rein gestartet, Alsbacher Str. runter, Hauptstr. hoch, durch die schattige Lindenstrasse, ein kleiner übermütiger Schlenker am <a href="http://www.echo-online.de/kultur/detail.php3?id=316781">Schwimmbad</a> vorbei (einfach so, weil ich hier schon ewig nicht mehr vorbeigekommen war), dann auf der Burkhardstr. zurück an die Hauptstr. und zum Eingang des Stettbacher Tals. Bis hierher wieder mal die üblichen Probleme mit der krampfenden Muskulatur um die Schienbeine rum, aber ohne die Inlays und am Hang legte sich das schnell wieder.</p>
<p>Weiter das Stettbacher Tal hoch, das hier unten noch sehr schmal ist &#8211; der Stettbach, eine enge Strasse, links ein Haus, rechts ein Haus (manchmal auch nur auf einer Seite), dann geht´s auch schon steil die bewaldeten Hänge von Tannenberg und Heiligenberg hoch. Nach 350 m., kurz vor der Brücke über den Stettbach am Haus Waldfrieden, ging´s dann scharf links, von der Strasse ab und auf dem Burgenweg (blaues B) mit einer ordentlichen Steigung hoch in den Wald am über der Seeheimer Str., dort ein Stück geradeaus, schließlich scharf rechts und über einen steilen Trampelpfad (immer noch Burgenweg) bis hoch zur Wegscheide vor der Alexanderhöhe.</p>
<p>Hier geradeaus rechts, auf den unmarkierten Weg direkt oberhalb des Mobilfunk-Sendemastes, dem dann eine lange Zeit auf halber Höhe zwischen Tannenberg und Stettbacher Tal nach Osten gefolgt.<br />
Sehr angenehmer Weg: Zwar unmarkiert aber gut in Schuss, kurvig und ganz leicht aufwärts führend (vielleicht 3% oder 4% Steigung, wunderbar zu laufen), vornehmlich durch schönen, angenehm schattigen Buchenwald.</p>
<p>Nach 1,4 bequemen Kilometern eine Wegscheide am oberen Ende eines steilen, schmalen Bachtals, hier rechts auf den &#8220;Mittelweg&#8221; (gelbe 1/SJ1), dem runter bis zum Parkplatz Tannenberg im mittleren (und deshalb schon wesentlich breiteren) Talgrund gefolgt. Runter an die Strasse wollte ich nicht (die war ja für den Rückweg reserviert), also stattdessen wieder links in den Wald rein, und dem Weg durch das Seitental hinter dem Parkplatz nach oben gefolgt (&#8220;Brunnenweg&#8221;/gelbe 1).<br />
Übrigens eine ungewöhnliche Umgebung, denn das Tal besteht nicht wie meist üblich nur aus einer einzigen zentralen Rinne, sondern aus einem Netz tief eingeschnittener kleiner &#8220;Canyons&#8221;, zwischen denen allenthalben kleine Steile Hügel aufragen, auf denen gerade mal für einen oder zwei Bäume Platz ist. Sieht faszinierend aus, und gibt es meines Wissens in der näheren Umgebung nur noch am Höhenrücken zwischen Waschenbach und der Mordach.</p>
<p>Am oberen Ende des Tals verliess ich die gelbe 1, die hier links hoch auf den Höhenrücken führt, und lief stattdessen um die Bergnase an der östlichen Talwand herum ins nächste Seitental (das ebenfalls wieder kleine Nebencanyons hatte), wo ich auf den &#8220;Wallhäuser Weg&#8221; (gelbe 3) stiess, dem ich talaufwärts nach links folgte.<br />
Hier sah der Plan vor, dass ich dem Weg an Wallhausen vorbei einen knappen Kilometer aufwärts bis an den Saar-Rhein-Main-Weg folgen sollte, um dann scharf rechts auf einen kleinen Pfad am Waldrand einzubiegen, auf dem ich von oben nach Wallhausen rein laufen würde. Der erste Teil des Plans klappt auch ziemlich gut: Zügig den langen, ordentlichen Aufstieg durch das schöne Tal hoch, den Hillbilly auf dem näselnden Cross-Motorrad, der hier auf und ab fuhr, geflissentlich ignoriert, unterwegs die erste Abzweigung nach Wallhausen rechts liegen gelassen, noch ein paar Serpentinen gelaufen, und schon war ich oben am Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus), der hier weiter aufwärts bis Ober-Beerbach führt.<br />
Das Problem: Ich konnte den kleinen Trampelpfad am Waldrand nicht finden. Da gab´s nur Wald und Wiese, letztere hinter Elektrozaun.<br />
Hmm. Vielleicht ja weiter oben?<br />
(-Matthias läuft 150 m. den Saar-Rhein-Main-Weg hoch, geniesst dabe den tollen Blick nach rechts übers Stettbacher Tal-)<br />
Nee.<br />
Auch nicht.<br />
Kein Pfad.<br />
Hmmm.<br />
Hat sich die Wanderkarte wohl geirrt (oder wahrscheinlicher: Da gab´s mal einen Pfad, aber der ist dem Zahn der Zeit anheimgefallen), kann man nichts machen.<br />
Na gut. Nach Ober-Beerbach wollte ich nicht, also kehrte ich notgedrungen wieder um und lief die gelbe 3 wieder zurück bergab zur ersten Abzweigung nach Wallhausen, und nahm eben die.<br />
Eine lange Kurve durch ein kleines Seitental, Waldrand und eh voila:<br />
Wallhausen.<br />
Der verlorenen, mythische Weiler nördlich von Stettbach, endlich von einem zivilisierten Forscher (= mir <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ) entdeckt!</p>
<p>Nicht dass es viel zu entdecken gegeben hätte, denn Wallhausen besteht eigentlich nur aus zwei Höfen mit vielleicht vier Häusern und ein paar Bauwagen. Aber hübsch ist es allemal: Die beiden Höfe sind idyllisch in die oberen Regionen des überraschend großen Seitentals genestelt, umgeben von wunderbar sattgrünen Wiesenhängen, die mit Obstbäumen und dichten Beerenhecken bestanden sind, darüber die imposanten Erhebungen des Steigerts und des Kniebrecht, rechts runter ein wunderbarer Blick über das mittlere Stettbacher Tal bis an den Melibokus. Wirklich schön!</p>
<p>Ich folgte der alten, rissigen Asphaltstrasse, die über dem Grund des Wallhäuser Tals sanft abwärts durch die herrlichen Sommerwiesen in Richtung des Haupttals führt, am Strassenrand alle 30 Meter ein nummerierter Holzmast (18&#8230;17&#8230;16&#8230;15&#8230;), über den die Stromleitungen für Wallhausen laufen (oder ist das Telefon?). Schließlich bog ich kurz vor der Fahrstrasse im Tal links ab und folgte dem Feldweg über die Fuchswiesen nach Osten bis Stettbach, das wunderschön zwischen den Hangwiesen am oberen Ende des Stettbacher Tals liegt. Einlauf von Nordosten über die Strasse &#8220;Am Hang&#8221;, vorbei schönen alten Schulhaus und der kleinen Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr, dann runter an die Talstr.</p>
<p>Von hier aus hätte ich eigentlich schon bequem über die Fahrstrasse zurück nach Jugenheim laufen können. Wollte ich aber nicht: Zum Stettbacher Tal gehört nämlich noch ein zweiter Weiler namens Hainzenklingen, das südwestlich von Stettbach an einem weiteren Seitental liegt. Der musste natürlich auch noch mit ins Programm, und zwar auf unbekannten Schleichwegen, auch wenn das noch einen ordentliche Kletterei bedeutete. Deshalb an der Talstr. nicht nach rechts Richtung Jugenheim, sondern nach links, durch den winzig-hübschen Ortskern mit seinem gepflegten Pflaster und dem offen talwärts fließenden Stettbach, an der Kurve in Richtung Ober-Beerbach dann rechts (&#8220;Am Vogelherd) und nach 25 m. links in die Kohlwiesenstr., und durch einen mir bis dato weitgehend unbekannten Teil des Dorfes (komplett mit mißtrauisch stierenden Rentner in einem der Höfe &#8211; wahrscheinlich bin ich der erste Jogger, der hier jemals vorbeigekommen ist, zumindest so wie er mich anglotze).</p>
<p>Südwärts aus Stettbach raus und ein schönes Seitental hoch, von dem ich bisher nicht mal so richtig gewusst hatte, dass es überhaupt da ist. Schade eigentlich, denn auch hier war´s natürlich überaus hübsch, sattgrüne Bergwiesen voller Wildblumen, große alte Bäume, ein kleine Bach. Der Weg war allerdings relativ schlecht, steil und ziemlich uneben, man sah im an, dass er eigentlich nirgendwo hinführt. Nach ein paar hundert Metern endeter er dann auch mehr oder weniger in den Wiesen, lediglich halbrechts führte ein Pseudopfad über den kleinen Bach und durch einen extrem steilen Hohlweg weiter in Richtung Waldrand &#8211; auf der Karte hatte das irgendwie anders ausgesehen, aber da ich nun schon mal da war, blieb mir ja nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.<br />
Also weiter aufwärts, bis zum Wald, dort dann tendenziell rechts, ein noch tieferer, steilerer Hohlweg bergauf, der Pfad war kaum mehr zu sehen &#8211; war das überhaupt noch ein Pfad, oder vielleicht nur ein normales Stück Waldboden mit etwas weniger Bewuchs?<br />
Ganz sicher war ich mir nicht, aber da mir die Vorstellung, auf gut Glück tiefer ins Niemandsland vorzudringen, ziemlich gefiel, machte ich natürlich weiter, auch wenn ich die letzten Meter des Hohlwegs gehend zurücklegen musste, denn er war einfach zu steil.<br />
Am oberen Ende stand ich dann mitten in der Wildnis, irgendwo im Wald zwischen Stettbach und Kuralpe. Keine fiese, steinige, steile, zugewucherte, dornige Wildnis wie am Dienstag auf dem Marienberg, sondern ein freundliches Stück lichter Buchenwald am Hang über einer kleiner Bachsenke (wohl die Verlängerung, des Tals, das ich gerade hochgelaufen war), wenig Unterholz, wunderbar weicher, griffiger Waldboden, an sich kein Problem, bloss sowas wie einen echten Weg gab´s nicht.<br />
Der Pfad/Vielleicht-auch-kein-Pfad teilte sich hier, führte entweder geradeaus den Hang hoch, oder rechts runter zum Grund der Bachsenke. Geradeaus war er allerdings nach wenigen Metern mit einem umgestürzten Baum versperrt, ausserdem tendierte mein Bauchgefühl nach rechts (ausnahmsweise mal zurecht, denn geradeaus wäre an der Kuralpe rausgekommen), also lief ich runter in die Senke, überquerte den Bach auf Höhe eines kleinen, handgebauten Staudamms, und erklomm die steile Talwand auf der gegenüberliegenden Seite (weiterhin auf dem Pfad/Nicht-Pfad).<br />
Direkt hinter dem kleinen Höhenrücken ein weiteres Tal, an dessen Grund der Waldrand und &#8211; ein Weg!<br />
Na perfekt, genau danach hatte ich ja gesucht.<br />
Also abwärts zum Weg (der nirgendwo hinführte, sondern hier einfach nur mitten im Wald losging), und ihm dann nach Norden gefolgt. Schöner, uriger Waldrand oberhalb von Stettbach, leicht abfallend, gut zu laufen. Nach 350 m. um eine Linkskurve, dahinter ein nickliges Stück mit ganz frischem Schotter (widerlich, aber immerhin zeugte das davon, dass hier in letzter Zeit Menschen vorbeigekommen waren), und schließlich der Asphaltweg der Westlich von Stettbach am Vogelherd hochführt.<br />
Keine Ahnung wie ich das geschafft, aber genau hier hatte ich hingewollt.<br />
Ausnahmsweise mal alles richtig gemacht, gutes Gefühl <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich folgte dem Weg geradeaus den Hang hoch auf den Höhenrücken oberhalb von Hainzenklingen.<br />
Hier machte ich erstmal Pause und bewunderte die unglaubliche Aussicht nach Westen und Norden in die Ebene. Der Einfachheit halber zitiere ich einfach mal meinen <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/11/09/ober-beerbach-steigerts-stettbach-jugenheim-127-km/">letzten Blogeintrag</a> von hier oben:</p>
<blockquote><p>WOW!!!</p>
<p>Was für ein Ausblick!!!</p>
<p>Ok, das schreibe ich hier alle Naslang, aber der hier oben ist wirklich was Besonderes!<br />
Der kleine Höhenrücken zwischen Stettbach und Hainzenklingen hat eine Höhe von ungefähr 330 bis 340 Metern. Nach Westen hin (also zur Ebene) geht es steil bergab, wobei der Hang nur aus Wiesen besteht, also nichts, was die Sicht verdeckt. Entsprechend hat man einen perfekten Blick nach Westen die beiden Täler hinter Jugenheim entlang bis in die Ebene &#8211; ganz nah dran, gleichzeitig erhöht genug, um alles zu sehen.<br />
Und an so einem klaren Tag wie heute ist das wirklich alles! Die Rheinebene, dahinter die sanften Höhenzüge Rheinhessens und der rheinhessischen Schweiz, immerhin ca. 50 km Luftlinie entfernt. In nördlicher Richtung der Höhenzug Hunsrück &#8211; Rheingau &#8211; Taunus, davor Mainz und Wiesbaden, das hell schimmernd am Hang liegt. Im mittleren Vordergrund das Ried, ganz nah die bunten, herbstwaldbedeckten Höhenzüge der Bergstrasse, und alles im wunderschönen Schein der Herbstsonne, die just in diesem Augenblick durch die Wolken brach und das gesamte Panorama in ein warmes Licht tauchte.</p></blockquote>
<p>So, jetzt ersetzen wir kurz noch alle Anspielungen auf den Herbst mit Frühsommerpendants, und schon haben wir das herrliche Panorama, dass sich hier oben bot.<br />
Wahnsinn, wahrscheinlich die schönste Aussicht in ganz Seeheim-Jugenheim (höchstens der Steigerts kann da noch mithalten).<br />
Wun-der-bar!!!</p>
<p>Nach zwei, drei Minuten andächtigen Geniessens riss ich mich dann aber doch los (Merke: Schöne Orte nie zu lange in Anspruch nehmen, sonst nutzen sie sie ab. Ausserdem keuchte gerade ein uralter Kleintraktor auf dem Weg hinter mir entlang, dessen Schaufen und Rattern die Stimmung ein klein wenig trübte) und folgte dem Weg links den Hang runter bis nach Hainzenklingen. Hübscher Weiler am Hang, etwas größer als Wallhausen, angenehm einsam. Ich mag´s hier&#8230;</p>
<p>Scharf rechts, die Asphaltstrasse in Richtung Stettbach. 400 m. leicht aufwärts durch die Wiesen, dann um ein Wäldchen auf einer vorgelagerten Anhöhe herum (nach links ein schöner Blick aufs mittlere Stettbacher Tal), schließlich runter in den Talgrund zur Talstr. am Stettbacher Ortsanfang. Hier dann links und auf der Fahrstrasse (K144) westwärts das Tal runter gen Jugenheim .</p>
<p>Abwärts auf Asphalt, links und rechts die weiten, offenen Wiesen des oberen Stettbachtals. Eigentlich gut zu laufen, allerdings merkte ich inzwischen doch schon etwas die Strapazen des heutigen und der letzten Läufe: Nicht mehr so ganz taufrisch, jeder Schritt ein bisschen zu schwer, müde Beine, müder Kopf. Trotzdem hielt ich ein zügiges Tempo, schließlich hatte ich es ja fast geschafft.</p>
<p>Nach 850 m. verengte sich das Tal, die Strasse schmiegte sich an den Waldrand. Weiter bergab, vorbei am Parkplatz Tannenberg, dem Brandhof, den schönen Häusern im inzwischen schon sehr schmalen und dunklen Talgrund, der Forellenzucht, schließlich nach etwas über 1,5 km der Jugenheimer Ortsanfang am Haus Waldfrieden. Hier noch mal links hoch, kleiner aber anstrengender Aufstieg auf dem Alemannenweg (rotes S) zur Bergkirche am Heiligenberg, um die Kirche herum (zur Abwechslung mal links), dann runter zum Ausgang des Heiligenbergs und von dort aus die letzten 700 m. auf dem Blütenweg (gelbes B) nach Hause.</p>
<p>Puuh&#8230;</p>
<p>Sehr, sehr schöner Lauf, anspruchsvoll, herrliche Landschaft, mit vielen faszinierend unbekannten Ecken im eigenen Hinterhof, und ein bisschen Herumirren in der Wildnis, hat wieder mal einen Riesenspass gemacht. Andererseits war´s aber gegen Ende auch ziemlich anstrengend, zum Einen weil die Tour aus verschiedenen Gründen deutlich länger als geplant war, Zum Anderen weil sich die vielen anstrengenden Berg- und Crossläufe der letzten Zeit wohl doch so langsam ein bisschen bemerkbar machen &#8211; war nicht schlimm, aber ich denke, den morgigen Sonntagslauf werde ich wohl etwas ruhiger angehen, als ich usprünglich vorgehabt hatte&#8230;</p>
<p>Strecke: 15 km<br />
Zeit: 1:42 h (8,82 km/h bzw. 6:48 min/km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/05/stettbacher-tal.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-529" src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/05/stettbacher-tal.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/30978">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fotos aus den Kämpfen um Ostpreußen 1914-1915]]></title>
<link>http://ostpreussen.wordpress.com/2008/03/30/fotos-aus-den-kampfen-um-ostpreusen-1914-1915/</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 20:19:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>stahlgewitter</dc:creator>
<guid>http://ostpreussen.wordpress.com/2008/03/30/fotos-aus-den-kampfen-um-ostpreusen-1914-1915/</guid>
<description><![CDATA[Russische Artillerieoffiziere in einem Feldlager an der ostpreußischen Grenze Ostpreußischer Landstu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/01.jpg" alt="01.jpg" /><br />
Russische Artillerieoffiziere in einem Feldlager an der ostpreußischen Grenze</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/11.jpg" alt="Ostpreussischer Landsturm" /><br />
Ostpreußischer Landsturm</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/02.jpg" alt="Russische Gefangene" /><br />
Russische Gefangene aus der Schlacht bei Hohenstein</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/03.jpg" alt="Hohenstein in Ostpreussen" /><br />
Zerstörte Häuser in Hohenstein</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/04.jpg" alt="04.jpg" /><br />
Der Mispelsee bei Hohenstein</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/05.jpg" alt="05.jpg" /><br />
Im zerstörten Soldau</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/09.jpg" alt="09.jpg" /><br />
Aufräumungsarbeiten in der zerstörten evangelischen Kirche von Soldau</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/06.jpg" alt="06.jpg" /><br />
Blick auf die Masurischen Seen</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/07.jpg" alt="07.jpg" /><br />
Eine erbeutete russische Feldküche wird zur Speisung der ostpreußischen Zivilbevölkerung eingesetzt</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/08.jpg" alt="08.jpg" /><br />
Geflüchtete ostpreußische Landbevölkerung</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/10.jpg" alt="10.jpg" /><br />
Auf der Flucht verunglückt</p>
<p align="center"><img class="alignnone size-full wp-image-22" src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/04/darkehmen1.jpg" alt="" /><br />
Deutsche Maschinengewehre während der Kämpfe bei Darkehmen</p>
<p align="center"><img class="alignnone size-full wp-image-23" src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/04/darkehmen2.jpg" alt="" /><br />
Ein deutscher Schützengraben bei Darkehmen</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/12.jpg" alt="12.jpg" /><br />
In der Bank von Pilkallen nach dem Rückzug der Russen</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/13.jpg" alt="13.jpg" /><br />
Blick auf das zerstörte Gerdauen</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/14.jpg" alt="14.jpg" /><br />
Eine deutsche Munitionskolonne auf dem Marsch während der<br />
Winterschlacht in Masuren</p>
<p align="center"><img src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/03/15.jpg" alt="15.jpg" /><br />
In der Winterschlacht in Masuren gefangene Russen auf dem Marsch</p>
<p align="center"><img class="alignnone size-medium wp-image-19" src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/04/17.jpg" alt="" /><br />
Gefangene russische Offiziere</p>
<p align="center"><img class="alignnone size-medium wp-image-20" src="http://ostpreussen.wordpress.com/files/2008/04/18.jpg" alt="" /><br />
In der Winterschlacht in Masuren gefangene Russen</p>
<p align="center"><img src="http://www.stahlgewitter.com/jpg_15/jpg_ostfront/masuren_gefangene2.jpg" alt="Russische Kriegsgefangene 1915" width="474" height="323" /><br />
<span style="letter-spacing:1pt;">Russische Kriegsgefangene aus der Winterschlacht in Masuren</span></p>
<p align="center"> </p>
<h3><img src="http://www.stahlgewitter.com/jpg_personen/hindenburg.jpg" alt="Hindenburg" width="150" height="165" /><br />
Aus den Kriegserinnerungen des<br />
Generalfeldmarschall von Hindenburg:</h3>
<p align="justify"><strong>Tannenberg</strong><br />
Am frühen Nachmittag des 23. August erreichten wir unser Hauptquartier Marienburg. Wir betraten damit das Land östlich der Weichsel, das demnächstige Gebiet unseres Wirkens. Die Lage an der Front hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt wie folgt entwickelt:<br />
Das XX. Armeekorps war von seinen Grenzstellungen bei Neidenburg auf Gilgenburg und Gegend östlich zurückgegangen. Nach Westen anschließend an dieses Korps standen die aus den Festungen Thorn und Graudenz herausgezogenen Besatzungen bis gegen die Weichsel hin längs der Grenze.    <a href="http://www.erster-weltkrieg.net/deutschland/hindenburg/071.htm" target="_blank"><strong>Mehr&#8230;</strong></a></p>
<p align="justify"><strong>Die Schlacht an den Masurischen Seen<br />
</strong>Der Gefechtslärm auf dem Schlachtfelde von Tannenberg war noch nicht verstummt, als wir die Vorbereitungen für den Angriff auf die Armee Rennenkampf begannen. Am 31. August abends traf folgende telegraphische Weisung der Obersten Heeresleitung ein:<br />
&#8220;XI. Armeekorps, Gardereservekorps, 8. Kavalleriedivision werden zur &#8220;Verfügung gestellt. Transport hat begonnen. Zunächst wird Aufgabe der 8. Armee sein, Ostgrenze von Armee Rennenkampf zu säubern.<br />
Verfolgung des letztgeschlagenen Gegners mit entbehrlichen Teilen in &#8220;Richtung Warschau ist mit Rücksicht auf die Bewegungen der Russen von Warschau auf Schlesien erwünscht.&#8221;    <a href="http://www.erster-weltkrieg.net/deutschland/hindenburg/080.htm" target="_blank"><strong>Mehr&#8230;</strong></a></p>
<h3>Berichte aus dem deutschen Großen Hauptquartier:</h3>
<p align="justify"><strong>Der Winterfeldzug in Ostpreußen</strong><br />
Seit Monaten waren unsere unter den Befehlen des Generals v. Below in Ostpreußen stehenden Truppen auf verteidigungsweises Verhalten angewiesen. Aus 50 Prozent Landwehr-, 25 Prozent Landsturm- und 25 Prozent anderen Truppen zusammengesetzt, verteidigten diese Truppen die Lande östlich der Weichsel, vor allem die Provinz Ostpreußen erfolgreich gegen einen mehrfach überlegenen Feind, dessen Stärke in sechs bis acht Armeekorps Anfang Februar noch etwa rund 200000 Mann betrug. Die numerische Überlegenheit der Russen war auf diesem Kriegsschauplatz eine so große, daß die deutschen Truppen starke natürliche Stellungen aufsuchen mußten, die sich an den großen Masurischen Seen und hinter der Angerapp-Linie anboten.    <a href="http://www.stahlgewitter.com/15_02_20.htm#text1" target="_blank"><strong>Mehr&#8230;</strong></a> </p>
<p align="justify"> </p>
<p align="center">&#62;&#62;&#62; <a href="http://stahlgewitter.wordpress.com/">Zum Stahlgewitter Blog</a> &#60;&#60;&#60;</p>
<p align="center"><a href="http://www.stahlgewitter.com/" target="_blank">Zum Archiv 1. Weltkrieg</a><br />
<a href="http://www.stahlgewitter.com/" target="_blank"><img src="http://www.stahlgewitter.info/stahlgewitter.jpg" border="0" alt="" width="458" height="108" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Obetald reklam för sydöstra Öland]]></title>
<link>http://bodwigg.wordpress.com/2008/03/25/obetald-reklam-for-sydostra-oland/</link>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 13:07:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ulf Bodin</dc:creator>
<guid>http://bodwigg.wordpress.com/2008/03/25/obetald-reklam-for-sydostra-oland/</guid>
<description><![CDATA[Det är inte utan att jag börjar längta till våren och sommaren nu när vintern kommit vid fel tidpunk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Det är inte utan att jag börjar längta till våren och sommaren nu när vintern kommit vid fel tidpunkt. Förra sommaren hyrde familjen ett hus en vecka i <a href="http://www.panoramio.com/map/#lt=56.271955&#38;ln=16.496744&#38;z=4&#38;k=2" title="Össby i Google Map via Panoramio">Össby </a>på Öland och fick några dagar med bra väder i början av juli innan regnperioden. Landskapet är otroligt vackert med alvarmark i inlandet och betesmark ned mot havet. Det är lugnt och turisterna håller till på västra och norra delen av ön. Förutom vädret klagade vi endast på att det inte var några bra stränder vid vårt hus och i närheten av byn. Hit kommer vi att åka igen!</p>
<p>Nedan visas några bilder från byn Össby. Samtliga tagna den 30 juni 2007 med en Olympus C5060 WZ. Bilderna är beskurna.</p>
<div></div>
<div align="left" style="text-align:center;"></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://static.panoramio.com/photos/original/3234661.jpg" title="Ulf Bodin 2007"><img border="0" width="500" src="http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/3234661.jpg" alt="Standängar vid Össby. Ulf Bodin 2007" height="247" /></a></div>
<div style="text-align:center;"><em>Strandängar vid Össby. Panorama (5 bilder, 1/320, F2.8, 27 mm, JPEG). </em><a target="_blank" href="http://www.panoramio.com/photo/3234661"><em><img border="0" width="17" src="http://mis.historiska.se/mis/sok/images/icon_link.gif" height="17" /></em></a></div>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361167424/sizes/l/" title="Ulf Bodin 2007"></p>
<div style="text-align:center;"><img width="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2024/2361167424_4d371a8818.jpg" alt="Ulf Bodin 2007" height="339" /></div>
<p></a></p>
<div style="text-align:center;"><em>Össby i kvällsljus. </em><a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361167424/"><em><img border="0" width="17" src="http://mis.historiska.se/mis/sok/images/icon_link.gif" height="17" /></em></a></div>
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<div style="text-align:center;"></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361171708/sizes/o/" title="Ulf Bodin 2007"></a></div>
<div style="text-align:center;">
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<div style="text-align:center;"></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361171566/sizes/l/" title="Ulf Bodin 2007"><img border="0" width="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2407/2361171566_b79d5651d0.jpg?v=0" alt="Ulf Bodin 2007" height="398" /></a></div>
<div style="text-align:center;">
<div style="text-align:center;"><em>Trots att koskräcken avtagit en del med åren har jag en stor respekt för dessa stora svettiga djur. </em><a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361171566/"><em><img border="0" width="17" src="http://mis.historiska.se/mis/sok/images/icon_link.gif" height="17" /></em></a></div>
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<div style="text-align:center;"></div>
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<div style="text-align:center;"></div>
<div style="text-align:center;"></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361168190/sizes/l/" title="Ulf Bodin 2007"><img border="0" width="500" src="http://farm3.static.flickr.com/2264/2361168190_1edc54f1cd_b.jpg" alt="Ulf Bodin 2007" height="600" /></a></div>
<div style="text-align:center;">
<div style="text-align:center;"><em>Under andra världskriget (9 juli 1941) gick tre tyska krigsfartyg (Hansestadt Danzig, Preussen, Tannenberg) in i den svenska minspärren och sjönk utanför Össby. De kom från mineringsuppdrag i Finska viken. Utanför byn står ett monument över stupade sjömän och bredvid står sonen Martin. </em><a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/ulfbodin/2361168190/"><em><img border="0" width="17" src="http://mis.historiska.se/mis/sok/images/icon_link.gif" height="17" /></em></a></div>
</div>
<div style="text-align:center;"></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[uroczyste spalenie Grosczarownika z Joanną oraz sukiennic]]></title>
<link>http://pismoczki.wordpress.com/2008/01/23/uroczyste-spalenie-grosczarownika-z-joanna-oraz-sukiennic/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 07:33:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pajacyk</dc:creator>
<guid>http://pismoczki.wordpress.com/2008/01/23/uroczyste-spalenie-grosczarownika-z-joanna-oraz-sukiennic/</guid>
<description><![CDATA[– a co dziś robiliście w Szkole? – handlowaliśmy z niemcami Babciu… – no że też takich świństw Żydow]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>– a co dziś robiliście w Szkole?<br />
– <a href="http://wiadomosci.onet.pl/1678323,11,1,1,item.html">handlowaliśmy</a> z niemcami Babciu…<br />
– no że też takich świństw Żydowskich was uczą w tej waszej Komunistycznej!<br />
– Babciu! komuna już dawno upadła…<br />
– nie w <strong>Naszym Domu</strong> niestety.<br />
– mówisz o Dziadku? pozatem to gra ekonomiczna. mamy <em>tylko  na tej imprezie <a href="http://wiadomosci.onet.pl/1,15,11,39546045,107531628,4468821,0,forum.html"><strong>zarobić</strong> kilka razy więcej ile wyłożymy</a> i wszystko jest OK</em>.<br />
– no przecież mówię że żydowska!<br />
– Babciu! muszę Cię przywołać do porządku! czy obeszłaś już dziś <a href="http://wiadomosci.onet.pl/1,15,11,39546630,107532943,4468821,0,forum.html"><em><strong>rocznicę</strong></em></a>?!? i czy uroczyście?<br />
– naszego ślubu? to za pół roku dopiero… ale już zbieram pieniądze na Gości.<br />
– do Szkoły marsz! defiladowym. i żadnego sprzeciwu…<br />
– ech Dzieci… co z Was ta Komuna robi…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[“And we would do it again for our friends.”]]></title>
<link>http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/2007/11/05/%e2%80%9cand-we-would-do-it-again-for-our-friends%e2%80%9d/</link>
<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 16:56:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>robinhoodimschwartzwald</dc:creator>
<guid>http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/2007/11/05/%e2%80%9cand-we-would-do-it-again-for-our-friends%e2%80%9d/</guid>
<description><![CDATA[“And we would do it again for our friends.”(George W. Bush in his speech on the 60th anniversary of ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Georgia;"><a href="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/imperial_german_flag_150.gif" title="imperial_german_flag_150.gif"></a>“And we would do it again for our friends.”</span><span style="font-family:Georgia;">(George W. Bush in his speech on the 60th anniversary of the allied landing in Normandy, June 6th 2004)</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">As we approach Veterans day (11 November) I can&#8217;t help but think of the futility of man!  What a waste, could one of the millions of dead have found a cure for cancer instead of being blown up in the Somme or frozen to death in Tannenberg?  Could the United States have played a more active role?  I am sure Woodrow Wilson could have done a better job, but alas, that didn&#8217;t happen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">I am not a pacifist, just a U.S. Army Officer musing over the waste.  World War I was definitely avoidable; I know I am looking back with 20-20 hindsight, but for crying out loud.  The Kaiser, King of England, and the Czar were related!  Couldn&#8217;t they have met at some &#8220;fancy-schmancy&#8221; party and worked out their differences?  It sounds too easy doesn&#8217;t it?</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><a href="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/imperial_german_flag_150.gif" title="imperial_german_flag_150.gif"><img src="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/imperial_german_flag_150.thumbnail.gif" alt="imperial_german_flag_150.gif" /></a><span style="font-family:Georgia;"><a href="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/imperial_german_flag_150.gif" title="imperial_german_flag_150.gif"></a><a href="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/uk.jpg" title="uk.jpg"><img width="128" src="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/uk.thumbnail.jpg" alt="uk.jpg" height="77" /></a><span style="font-family:Georgia;"><a href="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/imperial_german_flag_150.gif" title="imperial_german_flag_150.gif"></a><a href="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/russian-imperial-flag.jpg" title="russian-imperial-flag.jpg"><img width="128" src="http://robinhoodimschwartzenwald.wordpress.com/files/2007/11/russian-imperial-flag.thumbnail.jpg" alt="russian-imperial-flag.jpg" height="77" /></a></span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">In my opinion there are times when violence is the only course of action.  Did not the Chinese have the right to repel the Japanese?  Or if we go further back, didn&#8217;t Emperor Constantine have the right to repel Muslim Invaders?</span><span style="font-family:Georgia;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">So for all of you veterans on all sides that did your duty, I love you and hope your progeny have learned something, because I certainly have!</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sololauf: Tannenberg, Ober-Beerbach, Hutzelstrasse auf die Kuralpe (12,7 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/08/02/sololauf-tannenberg-ober-beerbach-hutzelstrasse-auf-die-kuralpe-127-km/</link>
<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 15:46:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/08/02/sololauf-tannenberg-ober-beerbach-hutzelstrasse-auf-die-kuralpe-127-km/</guid>
<description><![CDATA[Gestern hatte ich es nicht geschafft, mit David und Ingo auf den Frankenstein zu joggen, also bestan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern hatte ich es nicht geschafft, mit David und Ingo auf den <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/08/01/frankenstein-2/">Frankenstein</a> zu joggen, also bestand da ein gewisser Nachholbedarf. Passenderweise war ich heute mit der Verwandschaft zum Mittagessen auf der Kuralpe verabredet &#8211; eine ideale Gelegenheit, um mein Pensum abzleisten und da mal hochzulaufen.</p>
<p>Die kürzeste Route wäre zweifellos ein Aufstieg über den Heiligenberg und den Vogelherd hinter Balkhausen gewesen, aber diese Strecke kannte ich schon. Deshalb wollte ich lieber was Neues ausprobieren, nämlich über den Tannenberg nach Ober-Beerbach, dann auf die Hutzelstrasse, von der ich mir nach unserem <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/07/31/durch-den-odenwald/">Lauf ins Modautal</a> sowieso noch etwas mehr ansehen wollte.<br />
Geplant, getan.</p>
<p><!--more-->Start von zu hause gegen 11:00 Uhr bei wunderschönem Laufwetter (angenehme Temperatur, blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, perfekt). Zuerst mal die übliche Route auf dem Blütenweg in Richtung Ortskern Jugenheim (Markierung: Gelbes B), vorbei am Heiligenberg und weiter in die Seeheimer Strasse. Dort die erste Strasse steil rechts hoch (&#8220;Am Tannenberg&#8221;), und über die kleine Treppe in den Wald unterhalb der Alexanderhöhe. Kurz verschnauft (zum Joggen ist das Stück eigentlich zu steil), dann links in Richtung Lufthansa, bei der ersten Gabelung rechts hoch, dann gleich noch mal scharf rechts auf den Trampelpfad am (Das ist der Burgenweg. Markierung: Blaues B).<br />
Einen regulären Waldweg weiter oben dann wieder links, vorbei an ein paar fleissigen Waldarbeitern (Spontaner Erkenntnisgewinn: Finster dreinblickende Männer mit Kettensägen machen mich irgendwie leicht nervös) und der Hütte auf der lichten Alexanderhöhe, dabei die Tatsache genossen, dass es hier nicht so furchtbar steil bergauf geht.</p>
<p>An der Wegkreuzung wieder rechts, auf dem Weg am Hang unterhalb der Tannenburg nach Osten. Schon wieder etwas steiler, dafür hat man aber rechterhand durch die Bäume hin und wieder mal einen schönen Ausblick nach Süden, bis hin zum hinteren Teil des Melibokusmassivs.</p>
<p>Nach einem knappen Km bergauf kam ich schließlich an die Serpentinen unterhalb der Burg, und entschied kurzentschlossen, schnell noch mal hochzulaufen, auch wenn es eigentlich ein Umweg war. Also noch ein bisschen mehr geklettert und schließlich von hinten die <a href="http://www.burgtour.de/burgen/burg-tannenberg-hessen.html">Ruine Tannenburg</a> (oder die Ruine Tannenberg? Ich bin mir da nie so ganz sicher&#8230;).<br />
Nur eine kurze Runde um die wuchtigen Mauerreste gedreht, kurz die imposante Aussicht nach Nordwesten über Seeheim in die Rheinebene genossen und etwas über die <a href="http://www.oj.h-da.de/projekte/ws0304/ladadi/sue_tannenberg.htm">Geschichte </a>der Burg sinniert (erste Festungslage in Europa, die mit Feurwaffen geschleift wurde), dann wieder die Serpentinen hinunter, um am Berg hinter der Burg weiter in Richtung Ober-Beerbach zu laufen.</p>
<p>Dabei unterlief mir allerdings eine kleiner Navigationsfehler, der um so peinlicher ist, als ich die Gegend da oben eigentlich ziemlich gut kenne: Irgendwie verpasste ich den richtigen Weg runter vom Burgberg und merkte es nicht mal &#8211; anstatt ostwärts zu laufen, folgte ich stattdessem dem Ringweg immer weiter nach Norden und schließlich sogar wieder nach Westen (immerhin fragte ich mich dabei, wann jetzt endlich der verflixte Weg rechts den Berg runter kommen würde&#8230;).<br />
Erst als ich auf die Schneise oberhalb der Lufthansa lief und vor mir die Großbaustelle des neuen <a href="http://www.lh-seeheim.de/index.php?page=%2Fen%2Fansichten%2F">LH-Trainingszentrums</a> sah, wurde mir klar, dass ich viel zu weit war.<br />
Also umgedreht und wieder ein ganzes Stück zurück bergauf!<br />
Immerhin fand ich aus dieser Richtung den Abstieg auf Anhieb, und konnte entsprechend richtig links abbiegen, auf den niedrigen liegenden Höhensattel hinter dem Tannenberg.</p>
<p>Hier war die Navigation dann glücklicherweise wieder ganz einfach: Immer ostwärts durch den Wald, der Markierung des gelben Plus (Saar-Rhein-Main-Weg) folgend über den Kniebrecht (das ist der hintere Berg zwischen Stettbacher und Ober-Beerbacher Tal), bei ganz leichtem bis mäßigen Anstieg.<br />
Schließlich oberhalb von Wallhausen an den Waldrand gekommen, hier ging es dann links eine Weide entlang in Richtung Ober-Beerbach, und das recht steil &#8211; zum Ausgleich gab´s aber einen schönen Blick aufs Stettbacher Tal und den Steigerts.</p>
<p>Nach ein paar hundert Metern erreichte ich eine Kreuzung auf der Anhöhe über <a href="http://www.ober-beerbach.de/">Ober-Beerbach</a>. Da ich sowieso schon etwas spät dran war, und ja noch einiges vor mir hatte, entschied ich mich für den kürzesten Weg runter ins Dorf lief geradeaus, durch einen steilen, etwas abenteuerlichen Hohlweg, der schließlich in der Strasse nach Steigerts/Stettbach mündete (&#8220;Im Klingen&#8221;).<br />
Links runter, bergab in den Ort, dann noch mal links in die Erbacher Strasse (kürzer wäre es hier gewesen, dem gelben Plus nach rechts zu folgen, aber ich wollte möglichst weit nördlich auf die Hutzelstrasse kommen, um möglichst viel von ihr abzulaufen).<br />
Am der Gabelung geradaus weiter in die Ernsthöfer Strasse, unterhalb der <a href="http://www.bergstrasse-evangelisch.de/gemeinden/ober.htm">Kirche</a> entlang das lange Tal am hinteren Ende des Dorfes bergauf.</p>
<p>Nach zwei- bis dreihundert Metern gabelte sich die Strasse dann erneut &#8211; rechts wäre ich zum Startpunkt unseres Modautal-Laufes gekommen, also lief ich stattdessen links hoch, in die Neutscher Strasse.<br />
Ach du je, die war mal wieder so richtig, richtig steil! Mehrere hundert Meter kämpfte ich mich schnaufend und prustend den semi-Alpinen Abhang hoch, bis ich endlich jenseits des Ortsausgangs die Anhöhe östlich von Ober-Beerbach erreicht hatte.<br />
Heidenei.</p>
<p>Da auf der asphaltierten Strasse überraschend viel Verkehr war, folgte ich hier lieber dem Weg OB1 rechts über die Wiesen auf dem Pechkopf, und erreichte schließlich nach ca. 200 m. die Hutzelstrasse. Kurze verschnaufpause, einmal umgedreht, die unglaublich grandiose Aussicht genossen. Wow, von hier oben sieht man wirklich fast alles, unheimlich schön!<br />
Dann nach rechts die Hutzelstrasse entlang (Europäischer Fernwanderweg 1, Markierung: Weisses Andreaskreuz), südwärts, im wahrsten Sinne des Wortes der Sonne entgegen. Vorbei an den Windrädern, dem Startpunkt unserer Modautal-Tour, dem Neutscher Hof, sowie einem Mann, der dabei war, eine Art ventilatorgetriebene Gleitschirmkonstruktion aufzubauen (faszinierend, was hier oben so los ist). Sanfter Wind, Strecke insgesamt eben, sehr entspanntes Laufen. Angenehm.</p>
<p>Nach einem Km ging´s dann noch mal etwas mehr bergauf, links ein Maisfeld, dann ein kleines, schattiges Wäldchen, schließlich wieder etwas bergab zur Strasse zwischen Ober- und Schmal-Beerbach. Die überquerte ich, und lief geradaus weiter in das hübsche Wäldchen am Steigerts, wo es noch mal ordentlich bergauf ging, das war dann schon etwas anstrengend. Hier kurz von der Hutzelstrasse abgewichen und einen kleinen Umweg nördlich der Bergkuppe gelaufen (Markierung: Gelbe 8), dann aber oberhalb von Steigerts wieder auf Kurs gekommen und über die schöne, offene Wiesenlandschaft mit Blick auf die Neunkircher Höhe, den Tannenberg, den Heiligenberg und den Melibokus die letzen anderthalb Km abwärts bis zur <a href="http://www.kuralpe.de/">Kuralpe</a> gelaufen.</p>
<p>Fazit: Angesichts der vielen und teilweise recht steilen Steigungen ein recht anstrengender, aber dafür auch sehr schöner szenischer Lauf, mit toller Aussicht und viel Natur. Hat viel Spass gemacht, und das Gratisessen am Ende war natürlich auch nicht zu verachten&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Strecke: 12,7 km.<br />
Zeit: Keine Ahnung, war aber deutlich länger als geplant.<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/02/kuralpe.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/02/kuralpe.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-410" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/19421">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frankenstein (14,9 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/07/01/frankenstein/</link>
<pubDate>Sun, 01 Jul 2007 18:54:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/07/01/frankenstein/</guid>
<description><![CDATA[Ein Ausflug nach dem Frankenstein. Durch Seeheim und nach Durchquerung des Oberbeerbacher Tals führt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Ausflug nach dem <a href="http://www.burg-frankenstein.de/" target="_blank">Frankenstein</a>.</p>
<p>Durch Seeheim und nach Durchquerung des Oberbeerbacher Tals führt uns der Weg auf den langen Anstieg zur Burg.</p>
<p>Die Strecke verläuft gerade über den Bergrücken und ist gut zu laufen.</p>
<p><!--more--><br />
Da ich Probleme mit der Wade hatte, sind wir nicht, wie in der Grafik gezeigt, über Mühltal und Eberstadt gelaufen, sondern haben Richtung Malchen abgekürzt und einen Weg durch den Wald oberhalb von Malchen und über Seeheim genommen.</p>
<p>[i]</p>
<p>Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/07/2007_07_01_frankenstein.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/07/2007_07_01_frankenstein.jpg?w=128" alt="" width="128" height="89" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/22402">Interaktive Streckenkarte</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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