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	<title>tazde &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/tazde/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "tazde"</description>
	<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 10:06:43 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ego-Shooter verursachen Amokläufe!]]></title>
<link>http://szenenzauber.wordpress.com/2009/03/21/ego-shooter-verursachen-amoklaufe/</link>
<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 12:35:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>sputator</dc:creator>
<guid>http://szenenzauber.wordpress.com/2009/03/21/ego-shooter-verursachen-amoklaufe/</guid>
<description><![CDATA[Ob diese Überschrift sensationsheischend ist? Im Laufe der vergangenen Woche flammte selbstverständl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h5>Ob diese Überschrift sensationsheischend ist?</h5>
<p>Im Laufe der vergangenen Woche flammte selbstverständlich die Diskussion um Killerspiele wieder auf, veranlasst durch den Amoklauf in Winnenden. Arno Frank hat sich für <em>die tageszeitung</em> zum Thema zu Wort gemeldet und schlägt vor:</p>
<blockquote><p>Wie wäre es, statt der &#8220;Computerspiele&#8221; mal populistische Studien zu verbieten? Oder deren Lektüre erst &#8220;ab 18&#8243; zu erlauben?</p></blockquote>
<p>Er mokiert sich außerdem &#8211; zu Recht &#8211; über die Berichterstattung des Spiegels und stellt sich die rhetorische Frage, ob solch eine Aufmersamkeit nicht auch ein entscheidener Anreiz zum Amoklaufen sein könnte.</p>
<p>An einigen Stellen übertreibt Arno Frank auch, zum Beispiel bei der Verharmlosung von <em>World of Warcraft</em>:</p>
<blockquote><p>Wenn man &#8220;World Of Warcraft&#8221; etwas vorwerfen kann, dann höchstens, dass es die Jugendlichen auf spielerische Weise mit den Grundgesetzen des Kapitalismus vertraut macht. Als &#8220;Charakter&#8221; begegnet der Spieler anderen Figuren, mit denen er kommunizieren, handeln oder auch kämpfen kann, wobei es allerdings wesentlich zahmer zugeht als beim Massengemetzel in Filmen wie &#8220;Herr der Ringe&#8221;.</p></blockquote>
<p>Natürlich ist es nicht die Hauptintention von WoW, die Spieler mit dem Kapitalismus vertraut zu machen, und das Spiel ist selbstverständlich darauf ausgelegt, ein gewisses Suchtpotential zu entwickeln, um die Spieler bei der Stange zu halten.</p>
<p>Aber die Schlussfolgerung, die der Autor letztendlich zieht, gefällt mir ganz gut:</p>
<blockquote>
<p class="artikeltext">In der offiziellen Ankündigung dieser wichtigen Sendung ["Expertenrunde" auf Phoenix] ist allen Ernstes von &#8220; ,Ego-Shootern&#8217; wie ,World Of Warcraft&#8217; &#8221; die Rede. Schon klar. Diskutieren die Experten demnächst auch über &#8220;Pornofilme wie ,Bambi&#8217; &#8221;?</p>
<div class="align_plugin_left"><!-- start  smarty/plugin_morearticles.tmpl --></p>
<div class="shortybox">
<div class="shorty_mehr"></div>
</div>
<p><!--  end   smarty/plugin_morearticles.tmpl --></div>
<p class="artikeltext">Daraus spricht mehr als nur Dummheit oder Desinteresse. Hier verbirgt sich das eigentliche Problem: eine totale und selbstgefällige und unerschütterliche Ignoranz gegenüber jugendlichen Lebenswelten. <em>Das</em> kann wirklich aggressiv machen, aggressiver noch als sechs Stunden &#8220;Counter Strike&#8221; am Stück.</p>
</blockquote>
<p><!-- start smarty/plugin.tmpl --> <!--  end  smarty/plugin.tmpl --></p>
<p class="artikeltext">Etwas überspitzt formuliert, aber sicher nicht ganz falsch und außer Acht zu lassen.</p>
<p class="artikeltext">[<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/world-of-bullshit/" target="_blank">Der Artikel von Arno Frank auf taz.de</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abwrackprämie für Fahrräder - Aktion vom VCD - Bundesamt reagiert mit Drohungen ?]]></title>
<link>http://butterbloemchen.wordpress.com/2009/03/02/abwrackpramie-fur-fahrrader-aktion-vom-vcd-bundesamt-reagiert-mit-drohungen/</link>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 11:01:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>butterbloemchen</dc:creator>
<guid>http://butterbloemchen.wordpress.com/2009/03/02/abwrackpramie-fur-fahrrader-aktion-vom-vcd-bundesamt-reagiert-mit-drohungen/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin eben auf reset.to auf einen Artikel in der TAZ aufmerksam gemacht worden. Darin geht es um d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin eben auf <a href="http://reset.to/blog/e-mail-aktion-gegen-abwrackpraemie-bundesamt-droht-oekoclub-mit-justiz">reset.to</a> auf einen <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/bundesamt-droht-umweltclub-mit-justiz/">Artikel in der TAZ</a> aufmerksam gemacht worden.</p>
<p>Darin geht es um die eher spaßig gemeinte <a href="https://www.vcd.org/mitmachen_rad.html">Aktion des VCD (Verkehrsclub Deutschland)</a>, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eine Abwrackprämie für alte Fahrräder zu beantragen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 237px"><a href="https://www.vcd.org/mitmachen_rad.html"><img alt="Umweltprämie jetzt!" src="http://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/redakteure/vcd_aktiv/mitmachen/umweltpraemie_extern.gif" title="Umweltprämie jetzt!" width="227" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Umweltprämie jetzt!</p></div>
<p>Das Ganze ist als Protest gegen die mehr als unsinnige und planlose Abwrackprämie für PKW seitens der Bundesregierung gedacht.</p>
<p>Wie ich im TAZ-Artikel lesen musste, scheint das Bundesamt nicht sonderlich amüsiert zu sein &#8211; und droht ganz unverholen mit rechtlichen Schritten und pocht auf einer sofortigen Entfernung der Aktion von den Seiten des VCD &#8211; und sogar Schadenersatz behalten sie sich vor.</p>
<p>Was sind denn das für Scherzkekse ? Dazu kann ich nur sagen: jetzt erst recht <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich habe direkt mitgemacht <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Seitens des Bundesamtes scheint man nicht in der Lage zu sein, diese Mails herauszufiltern und entweder zu löschen oder gesondert zu behandeln. Dabei sind alle Mails mit einem Standardtext versehen. Diesen Text zu erkennen und rauszufiltern dürfte ja nicht all zu schwierig sein <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie inkompetent sind denn diese Leute und die ITler beim Bundesamt für Wirtschaft eigentlich ? Das musste ich mich beim Lesen dieser Zeilen im Artikel schon schmunzelnd fragen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich darf mal zitieren:</p>
<p>&#8221; &#8220;Unser Postfach füllt sich.&#8221; Für die Kollegen sei es schwierig, richtige Anträge von falschen zu unterscheiden. Da helfe auch kein Spamfilter, also ein kleines Computerprogramm, mit dem unerwünschte E-Mails aussortiert werden. Jede E-Mail wird dabei automatisch nach bestimmten Wörtern durchsucht. Doch das Bafa kann keine Begriffe ausmachen, die nur die Protestler verwenden. &#8220;</p>
<p>Meine Meinung zu dem Thema dürfte dem Bundesamt für Wirtschaft auch nicht gefallen.</p>
<p>Eine Subventionierung der Abwrackung von fahrfähigen Autos durch Steuergelder &#8211; ohne irgendeine Knüpfung an Bedingungen &#8211; ist meiner Meinung nach einfach nur dämlich ! Das war wieder ein wunderbarer, unüberlegter, blödsinniger Schnellschuss seitens der Bundesregierung.</p>
<p>Ich halte von Subventionierungen ja grundsätzlich schon einmal sehr, sehr wenig.</p>
<p>Wenn diese dann aber auch an keinerlei Bedingungen geknüpft sind, dann grenzt das für mich schon ans Kriminelle !</p>
<p>In diesem Fall hätte man doch wunderbar darauf bestehen können, dass nur sparsame und umweltverträglichere PKW gekauft werden dürfen.</p>
<p>Aber nein &#8211; die Regierung ist wieder unter den Lobbyisten in den eigenen Reihen eingeknickt. Toll !</p>
<p>Wenn selbst die Amis, die ja in der Vergangenheit nicht so wirklich umweltpolitisch in der Neuzeit angekommen waren, 150 Milliarden Dollar in Aufbau und Entwicklung regenerativer Energiequellen stecken &#8211; aber die Deutschen, die sich ja immer gerne damit geschmückt haben, besonders umweltafin zu sein, gegenwärtig einen Blödsinn nach dem anderen raushauen &#8211; dann läuft doch irgend etwas ganz gewaltig schief in diesem Lande !</p>
<p>Daher wären meine Forderungen ganz klar:</p>
<ul>
<li>keine unsinnige Abwrackprämie mehr</li>
<li>Begrenzung des CO2-Ausstoßes für Neuwagen und Grenzwerte für alte Fahrzeuge &#8211; mitsamt jährlicher, stufenweiser Verringerung</li>
<li> Steuer auf sämtliche CO2- und Methan-Emissionen</li>
<li>generelles  Tempolimit 120 allerorten</li>
<li>Investition in alternative Antriebstechniken &#8211; allem voran in Elektromotoren und Speichertechniken</li>
<li>weitere Erforschung und  großflächiger Aufbau von regenerativen Energiegewinnungsmethoden</li>
</ul>
<p>Natürlich kostet das Geld &#8211; das dürfte jedem klar sein &#8211; aber welche Wahl haben wir denn langfristig ? Und unter dem Strich würde dieses Wachstum wieder die allseits geforderten Arbeitsplätze schaffen.</p>
<p>Ich möchte also der Bundesregierung dringend raten, sich ihrer Wirtschaftslobbyisten zu entledigen &#8211; und sich selbst gleich mit &#8211; und mal ein bisschen langfristiger und nachhaltiger zu denken, als von zwölf bis Mittag !</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lustiges Schlagzeilenraten (3)]]></title>
<link>http://atomality.wordpress.com/2009/02/04/lustiges-schlagzeilenraten-3/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 08:27:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Atomality</dc:creator>
<guid>http://atomality.wordpress.com/2009/02/04/lustiges-schlagzeilenraten-3/</guid>
<description><![CDATA[Auch beim letzten Mal konnte ich meinen Lesern kein X für ein U vormachen. Die Mehrheit traf die ric]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auch beim <a href="http://atomality.wordpress.com/2009/01/19/lustiges-schlagzeilenraten-2/" target="_blank">letzten Mal</a> konnte ich meinen Lesern kein X für ein U vormachen. Die Mehrheit traf die richtige Entscheidung und hielt &#8220;<strong>Männer, wo sind eure Eier?</strong>&#8221; für eine Überschrift aus der <a href="http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Ich-Star-M%E4nner,-Eier/651695.html" target="_blank">Onlineversion des Sterns</a>.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie Ihr Euch heute entscheidet. Wer nach dem Titel übrigens googelt, wird grausam bestraft. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, Ihr Lieben, welches Online-Medium hat sich diese geistreiche Überschrift ausgedacht?</p>
<a name="pd_a_1339990"></a><div class="PDS_Poll" id="PDI_container1339990" style="display:inline-block;"></div><script type="text/javascript" language="javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/1339990.js"></script>
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		<a href="http://answers.polldaddy.com/poll/1339990/">View This Poll</a><br/><span style="font-size:10px;"><a href="http://www.polldaddy.com">survey software</a></span>
		</noscript>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dauerhaftes Wachstum, gibt´s das überhaupt?]]></title>
<link>http://tempeldergaia.wordpress.com/2009/02/01/dauerhaftes-wachstum-gibt%c2%b4s-das-uberhaupt/</link>
<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 17:14:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>andrejo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das, was sich mancher insgeheim selber schon gedacht hat, wird jetzt in einem Artikel auf taz.de (vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Das, was sich mancher insgeheim selber schon gedacht hat, wird jetzt in einem Artikel auf taz.de (vom 1.2.2009) unter der Überschrift <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/stetes-wachstum-nicht-moeglich/" target="_blank">&#8220;Wuppertal-Institut-Forscher über Finanzkrise &#8211; Stetes Wachstum ist nicht möglich&#8221;</a> offenbar bestätigt: Dauerndes Wachstum ohne Grenzen ist nicht möglich! Ist eigentlich logisch. Jeder Markt, auf dem man seine Geschäfte tätigt, gleich welcher Art sie auch sein mögen, ist irgendwann gesättigt! Und dann? Ein kleiner Krieg vielleicht, um die Nachfrage zuerst nach Waffen und dann beim Wiederaufbau nach allen anderen Waren und Produkten zu steigern? Lest Euch mal diesen Artikel durch. Aufmerksam gemacht hat mich <a href="https://twitter.com/Offenbacher" target="_blank">Offenbacher</a> auf Twitter, der sehr auf Nachhaltigkeit bedacht ist. Seine Tweeds und Links sind sehr lesenswert!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hamburg am Pranger (5)]]></title>
<link>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/12/09/hamburg-am-pranger-5/</link>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:41:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>bueromensch</dc:creator>
<guid>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/12/09/hamburg-am-pranger-5/</guid>
<description><![CDATA[Strand unter Der neue Kreuzfahrtterminal in Altona ist nicht nur teurer als geplant, sondern bedroht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em><strong>Strand unter</strong><br />
<em>Der neue Kreuzfahrtterminal in Altona ist nicht nur teurer als geplant, sondern bedroht auch die Existenz der Beach-Clubs. Die SPD-Bezirksfraktion sieht sich vom Senat im Stich gelassen</p>
<p>VON UTA GENSICHEN</em> (taz.de 9.12.2008)</p>
<p>Weil der Kreuzfahrttourismus in Hamburg boomt, stehen die drei Beach-Clubs Lago Bay, Hamburg City Beach Club und Hamburg del Mar in Altona vor dem Aus. Die Strandbars im Fischereihafen müssen dem neuen Kreuzfahrtterminal weichen, der dem wachsenden Passagieraufkommen gerecht werden soll. Waren es 2007 rund 113.000 Touristen, die per Kreuzfahrtschiff in Hamburg anlandeten, rechnet die Stadt 2010 mit etwa 326.000 Passagieren.</p>
<p>Bereits im August begannen die ersten Bauarbeiten für den Terminal, mittlerweile ist da, wo im Sommer chillige Musik aus den Strandbar-Boxen kam, eine Baustelle. Ein alternativer Standort für die Beach-Clubs ist noch nicht in Sicht. &#8220;Der Senat lässt den Bezirk Altona im Stich&#8221;, kritisiert Stefan Kappra, Geschäftsführer der SPD-Bezirksfraktion. Denn die bei Touristen und Hamburgern gleichermaßen beliebten Beach Clubs müssten einer &#8220;absoluten Billiglösung&#8221; weichen, so Kappra. Diese vom Senat bevorzugte Lösung sieht vor, für rund 30 Millionen Euro ein Kreuzfahrtterminal zu errichten &#8211; ohne die Beach Clubs zu berücksichtigen.</p>
<p>&#8220;Billig&#8221; ist die anvisierte Lösung gerade nicht &#8211; immerhin wird das Bauvorhaben etwa doppelt so teuer wie noch 2007 angenommen. Außerdem entzieht sie sich dem Standortproblem der Strandbars. Deren Betreiber hatten gehofft, auf dem Dach des Terminals oder des dazugehörigen Parkdecks die Strandkörbe wieder aufbauen zu können.</p>
<p>Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose gab jedoch vor wenigen Tagen bekannt, dass dies aus statischen Gründen nicht möglich sei. Der Sand sei zu schwer, sagte er. Bleiben noch die Ideen, die Clubs auf einem Teil des Fischmarktes oder auf Schwimmpontons zu errichten. Stefan Krappa zufolge seien diese Alternativen zu kostspielig. Der Fraktions-Geschäftsführer bevorzugt die Idee, am Kreuzfahrtterminal ein Parkdeck mit so genannter Eventfläche auf dem Dach zu bauen. Dieser auf der vergangenen Architektur-Olympiade prämierte Plan koste zwischen vier und sieben Millionen Euro extra und &#8220;wäre für die Beachs Clubs ideal&#8221;, sagt Krappa. Die Anlage hätte sich schnell amortisiert, rechnet er vor. Schließlich habe die Stadt Jahr für Jahr rund 200.000 Euro dank der Strandbars eingenommen. Angesichts der erhofften Einnahmen durch das Kreuzfahrtgeschäft, sind diese Beträge allerdings Peanuts.</p>
<p>So rechnet die Finanzbehörde mit einem jährlichen Umsatz von mehr als 90 Millionen Euro, den Passagiere und Schiffscrews in Hamburg mit sich bringen. Von dem neuen Terminal, der spätestens 2010 fertig gestellt sein soll, profitieren demnach vor allem die Gastronomie, die Hotellerie und der Einzelhandel. Bereits Mitte August 2009 wird das erste Kreuzfahrtschiff den neuen Liegeplatz anlaufen.</p>
<p>Noch im Oktober 2007 hatten die Prognosen für die Gestaltung des Fischereihafens ganz anders ausgesehen. Damals lobte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den 12,5 Millionen Euro teuren Kreuzfahrtterminal als einen wichtigen &#8220;Baustein in der anstehenden Gestaltung des Fischereihafengeländes&#8221;. Nicht nur die Ergebnisse der Architektur-Olympiade sollten berücksichtigt, sondern ebenso &#8220;das große öffentliche Interesse an Freizeitmöglichkeiten in Wassernähe&#8221; in das Vorhaben einbezogen werden.</p>
<p>Teurer Terminal</p>
<p>Im vergangenen Jahr setzten 72 Kreuzfahrtschiffe Kurs auf Hamburg, 2010 sollen es 140 sein. Zusätzlich zu den zwei Liegeplätzen in der Hafencity wird derzeit ein neuer Terminal im Fischereihafen gebaut. Der Umbau sollte 2007 noch 12,5 Millionen Euro kosten. Ende September wurde das Investitionsvolumen der verantwortlichen Fischereihafen-Entwicklungsgesellschaft (FEG) auf 29,5 Millionen Euro aufgestockt.<br />
</em><br />
Ach ja, lieber die Dreckschleudern Kreuzfahrtschiffe (Schiffsdiesel! Stromverbrauch, mit dem man eine Kleinstadt für ein Jahr versorgen könnte!) als etwas kulturelles, von dem auch Hamburger/innen profitieren könnten! Den Beachclubs und anderen Clubs macht man lieber Lärmvorgaben, die ein Witz sind, um sie klein zu halten, aber diese dämlichen Kreuzfahrtdinger, die nur für wenige Menschen erschwinglich sind, die kann man mitten in Altona parken. Ich möchte kotzen!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Wahrheit über die Bahn (OEIL, taz.de)]]></title>
<link>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/12/09/die-wahrheit-uber-die-bahn-oeil-tazde/</link>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:26:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>bueromensch</dc:creator>
<guid>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/12/09/die-wahrheit-uber-die-bahn-oeil-tazde/</guid>
<description><![CDATA[Den Zug herbeitanzen Warten auf die Deutsche Bahn: Impressionen aus einem Bahnhof in der Krise. VON ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Den Zug herbeitanzen</strong></p>
<p>Warten auf die Deutsche Bahn: Impressionen aus einem Bahnhof in der Krise. VON CHRISTIAN BARTEL<br />
(taz.de am 17.11.2008)</p>
<p>Es ist morgens kurz vor zehn am Dresdner Hauptbahnhof, und der Zug nach Bonn verkehrt heute aus betriebstechnischen Gründen über Berlin, Madrid und Emden. Aber nur der vordere Zugteil, sagt die Bahnhofsdurchsage gerade, der hintere soll kurz hinter Magdeburg abgekoppelt und als Handelsvorposten benutzt werden, damit die Ureinwohner ihre Felle gegen Schnaps und Glasperlen tauschen können. Was mit dem mittleren Zugteil geschehen soll, wisse man noch nicht, knarzt der Lautsprecher, man werde außerfahrplanmäßig im Ruhrgebiet bei einigen Altmetallhändlern anhalten und dann weitersehen.</p>
<p>Der Lokführer ist ausgestiegen, um seine Fahrgäste ein letztes Mal zu umarmen und ihnen Glück zu wünschen, außerdem sucht er jemanden, der sich mit Radachsen auskennt oder Ungarisch kann. Es ist ein ungarischer Zug, das erkenne ich, weil er in der Vorwendezeit oft im Fernsehen zu sehen war, und es stehen auch immer noch dieselben Leute in ihren verwaschenen Jeansjacken am Fenster, winken und freuen sich, dass sie endlich im Westen angekommen sind.</p>
<p>Ich helfe dem Lokführer ein bisschen bei der Übersetzung des ungarischen Handbuchs: Visszafelé heißt vorwärts, sage ich, oder rückwärts, na ja, das sieht man dann ja. Auf dem Perron gehen ein paar Leute mit dem Hut herum und sammeln Geld, sie wollen die Bahn auf eine Stunde Verspätung herunterhandeln. Die Bahn nimmt das Geld, bietet zwei Stunden Verspätung an und lässt sich dann auf 120 Minuten ein. Großer Jubel bricht aus, so etwas hat nicht mal die Lokführergewerkschaft geschafft.</p>
<p>Als sich die Nachricht von unserer bevorstehenden Abreise an den Lagerfeuern herumspricht, kommt Unruhe auf, Zelte werden abgebrochen, Haustiere freigelassen oder verspeist. In einigen Stunden werden nur mehr leere Bretterverschläge, verwaiste Zelte und vereinzelt herumirrende Kleinkinder an diese Siedlung erinnern, vermute ich, doch ein paar hartgesottene Pioniere scheinen sich an das entbehrungsreiche Leben hier an Gleis 14 gewöhnt zu haben.</p>
<p>Ich unterhalte mich mit einem ehemaligen Unternehmensberater, der wild entschlossen auf den nächsten ICE warten will. &#8220;Wohin soll es denn gehen?&#8221;, frage ich, und er antwortet milde lächelnd: &#8220;Das habe ich vergessen. Es ist aber auch nicht mehr wichtig.&#8221; Er sei glücklich hier, sagt er, habe eine Familie gegründet und lese viel. Er holt eine zerfledderte Ausgabe der Kundenzeitschrift Mobil aus der Tasche und beginnt mit dem Tremolo eines Wanderpredigers einen Jubelartikel über Verbesserungen im Fernverkehr vorzulesen. &#8220;So steht es geschrieben&#8221;, sagt er ernst und erzählt, dass der ICE seinen Berechnungen zufolge nach der nächsten Schneeschmelze kommen wird. Das habe ihm der Lauf der Gestirne verraten, meint er und zeigt auf die surrenden Neonlichter. Im Halbdunkel entdecke ich einen Altar, auf dem eine rußende Ölfunzel das Modell eines schneeweißen, schlanken Zuges beleuchtet. &#8220;Der ICE. Er wird zu uns zurückkommen&#8221;, wispert er und erklärt, dass sie zu jeder vollen Stunde für die Ankunft des großen weißen Zuges beten würden. Er lädt mich ein, ihn zum nächsten Ritual begleiten.</p>
<p>Etwa 200 Männer und Frauen mit ernsten, wettergegerbten Gesichtern schreiten in würdevoller Haltung den Bahnsteig ab, sie tragen die verblichenen Reste alter Schaffneruniformen und halten Kellen in den Händen, die sie aus Holz und Pappe gebastelt haben. Die Gemeinde beginnt, auf die Abfalleimer zu trommeln, und der schleppende Rhythmus geht mir durch Mark und Bein. Eine Gruppe weißgekleideter Menschen schält sich aus der Masse und formiert sich in einer Reihe zum Tanz. &#8220;Sie sollen die Ankunft des ICE symbolisieren&#8221;, flüstert mir jemand zu. Die Trommeln werden lauter, einige Tänzer fallen in Trance und beginnen in Zungen zu sprechen: Zugdurchsagen oder Menüempfehlungen aus dem Bordbistro. Immer exstatischer werden die Bewegungen der weißen Tänzer, bald werden sie von der Gemeinde übernommen und schließlich wiegen sich alle in einer kompliziert choreografierten Neigetechnik.</p>
<p>Eine bucklige Alte kichert hysterisch, der junge Mann neben mir lässt sich auf die Knie fallen, die Arme gen Bahnhofsdach gerichtet. Ein anderer Mann hat sich einen Zylinder aufgesetzt, lässt sich auf den Schultern tragen und verlangt mit barscher Stimme nach Geschenken und Aufschlägen im Reisecenter. Ein Mehdorn hat von ihm Besitz ergriffen.</p>
<p>Schließlich setzt sich ein Teil der Menge in Bewegung, mit stampfenden Schritten umrunden sie immer wieder den Servicepoint, in dem ein Mitarbeiter der Bahn mit unbeteiligter Miene sein Leberwurstbrot verzehrt. Das Ritual nähert sich seinem Höhepunkt. Die dunkle Gestalt des Unternehmensberaters erhebt sich vor mir, reißt die Arme hoch und mit einem letzten Schlag verstummen die Trommeln. Für einen quälend langen Moment scheint die Zeit stillzustehen, er stößt einen unirdischen, heiseren Schrei aus und stürzt sich auf mich. In seiner Hand blitzt ein langes Messer. Doch bevor er zustechen kann, bekomme ich seinen Hals zu fassen und würge ihn.</p>
<p>&#8220;Sind Sie total übergeschnappt?&#8221;, beschwert er sich, und ich öffne die Augen. Am Bahnsteig sieht es aus wie immer: die Anzeigetafel zeigt abwechselnd eine Verspätung von fünf und 45 Minuten an, das Personal steht am Bierbüdchen und erfindet Störungen im Betriebsablauf, und <strong>die Wartenden haben eine Menschenpyramide gebaut, damit sie alle in dieses kleine, gelbe Viereck passen, wo man rauchen darf.</strong></p>
<p>&#8220;Entschuldigung&#8221;, sage ich deswegen zu dem neben mir Sitzenden, &#8220;für einen Moment dachte ich, Sie seien der Hohepriester.&#8221; &#8211; &#8220;Na ja&#8221;, sagt er geschmeichelt, &#8220;ich bin immerhin Unternehmensberater.&#8221; Ich rücke seine Krawatte wieder gerade. &#8220;Es geht schon&#8221;, sagt er, &#8220;Die macht einen ganz fertig, diese Warterei.&#8221; &#8211; &#8220;Wohin soll es denn gehen?&#8221;, frage ich, und er antwortet: &#8220;Das habe ich vergessen. Es ist aber auch nicht mehr wichtig.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Prominente sind die Kotze Gottes". (taz.de)]]></title>
<link>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/11/06/prominente-sind-die-kotze-gottes-tazde/</link>
<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 23:04:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Die wunderbare Welt des Wissens</dc:creator>
<guid>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/11/06/prominente-sind-die-kotze-gottes-tazde/</guid>
<description><![CDATA[Die meisten Menschen wissen es inzwischen: &#8220;Prominente sind die Kotze Gottes&#8221;. (taz.de, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die meisten Menschen wissen es inzwischen: &#8220;Prominente sind die Kotze Gottes&#8221;.</p>
<p>(taz.de, Wahrheit: Die Gurke des Tages)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit dem Wachmann aufs Klo]]></title>
<link>http://brdheute.wordpress.com/2008/04/15/mit-dem-wachmann-aufs-klo/</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 06:45:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>brdheute</dc:creator>
<guid>http://brdheute.wordpress.com/2008/04/15/mit-dem-wachmann-aufs-klo/</guid>
<description><![CDATA[Von Barbara Oertel So funktioniert Berichterstattung an Putins Hof: Im russischen &#8220;Weißen Haus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Von Barbara Oertel</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>So funktioniert Berichterstattung an Putins Hof: Im russischen &#8220;Weißen Haus&#8221; dürfen Journalisten nicht mehr unbewacht aufs Klo. Geht&#8217;s noch? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Du bist nicht allein&#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Für Journalisten wirft die Ernennung des scheidenden russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin zum Regierungschef im kommenden Monat schon jetzt ihre Schatten voraus: Seit Anfang dieser Woche haben akkreditierte Pressevertreter keinen freien Zugang mehr zum &#8220;Weißen Haus&#8221;, dem Sitz der russischen Regierung. Fortan dürfen sie lediglich den wöchentlichen Pressekonferenzen, offiziellen Pressebriefings sowie protokollarischen Terminen mit Regierungsvertretern im Pressezentrum beiwohnen. Vom Eingang bis zum Pressezentrum werden sie von Beamten des Kreml-Wachdienstes begleitet &#8211; was ebenfalls dräut, wenn sie die Toiletten benutzen wollen.</span></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Bislang galten diese verschärften Regelungen, die aus dem Kreml bereits hinlänglich bekannt sind, nur für Mitarbeiter von elektronischen Medien. Journalisten hingegen konnten sich, mit Ausnahme in den Amtsräumen des Regierungschefs, täglich außer sonntags tagsüber frei im Weißen Haus bewegen. Nicht selten fanden dabei auch informelle Gespräche bzw. ein Informationsaustausch mit Mitarbeitern in den Korridoren oder Beamtenkantinen statt.</span></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Genau das aber sollen die neuen Vorschriften unterbinden. Dennoch entblödete sich der Pressedienst der Regierung nicht, der Öffentlichkeit den wachsenden Kontrollwahn als Perfektionierung seiner Arbeitsweise zu verkaufen. Um die Medien vollständiger, effektiver und zuverlässiger mit Informationen über die Arbeit der russischen Regierung versorgen zu können, würde der Pressedienst eine neue Dienstleistung anbieten.</span></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Künftig würden alle offiziellen Mitteilungen per Fax oder E-Mail an die Redaktionen verschickt bzw. seien auf der Homepage der Regierung einzusehen. Dummerweise waren sie da schon vorher nachzulesen, wie die Tageszeitung Kommersant giftig anmerkte, aber gleichzeitig hervorhob, dass ab jetzt ja immerhin ein diensthabender Pressesprecher an Arbeitstagen zwischen 9 und 20 Uhr telefonisch zur Verfügung stehen soll.</span></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Vera Kusnezowa erklärt die jüngsten Winkelzüge mit dem Umzug der Kremlmannschaft ins Weiße Haus und dem Bemühen, die journalistische Arbeit zu filtern. &#8220;Einen Filter soll es geben, aber nicht so einen strengen&#8221;, zitiert der Kommersant die Reporterin der Zeitung Vremja Nowostjej. Und Igor Naumow, Mitarbeiter der Nezawissimaja Gazeta, meint: &#8220;Jetzt entzieht sich die Regierung endgültig der Kontrolle ihrer Arbeit, die die Journalisten bislang ausgeübt haben.&#8221; </span></p>
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