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	<title>the-other-piepel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/the-other-piepel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "the-other-piepel"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 16:34:43 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Mit Volker Strübing nach Island ]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2009/03/17/mit-volker-strubing-nach-island/</link>
<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 12:11:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zwischen den Fragen eines Interviews Als Volker kommt, muss er die Brille absetzen, weil sie beschlä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Zwischen den Fragen eines Interviews<br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1892" style="border:1px solid black;margin:20px 10px;" title="volker_interview_1" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2009/03/volker_interview_1.jpg" alt="volker_interview_1" width="417" height="308" /></p>
<p>Als Volker kommt, muss er die Brille absetzen, weil sie beschlägt.<br />
Das Diktiergerät liegt auf meinem Schoß und vor mir steht eine Kanne „Tulsi-Orange-Ingwer-Tee“, neben mir mein Notizheft mit den Fragen, die mir am abend zuvor durch den Kopf geschossen sind.<br />
Draußen regnet es vor sich hin und im karvana  in Friedrichshain ist es entspannt.<br />
Leise Cafémusik beschwingt die Ohren und immer mal lacht jemand, klirrt eine Tasse oder wird es laut, weil einer einen Kaffee bestellt hat.  Dann mahlt die Maschine laut und alle nutzen die erzwungene Schweigepause, um ein Stück Kuchen in den Mund zu nehmen, oder sich wie ich etwas Tee über den Pullover zu schütten, weil ich es nicht lassen kann, beim Reden zu gestikulieren –mit der Tasse in der Hand.</p>
<p>Volker Strübing ist einer derjenigen, die ich vor zwei Jahren einmal die Woche gesehen habe. Er war damals festes Mitglied der Chaussee der Enthusiasten – so nennt sich eine AutorInnengruppe, die auch jetzt noch jede Woche einmal vor erheitertem Publikum ihre neusten Texte vorlesen.<br />
Volker ist vor einiger Zeit ausgestiegen und hatte bisher nicht viel Zeit, in ein Loch zu fallen, erzählt er. Vor einigen Monaten hat er mit der für ihn in die Chaussee eingestiegenen Kirsten Fuchs eine siebenwöchige Reise in den Norden unternommen. Zusammen mit einem Filmteam , einer Schiffscrew und einem wankenden Schiff.</p>
<p>Jetzt bei Kaffee und Keks erinnert er sich an rülpsende Walrösser, Kopfstand im Bett und erzählt von seinem Seemanns-Tattoo auf dem Arm, nachdem ich eigentlich nur spaßenshalber gefragt hatte. Es ziert zwar keine sexy Meerjungsfrau seinen Oberarm, aber immerhin eine Kompassrose mit Nautilusstern.</p>
<p>Die zweieinhalb Stunden Interview-Erzählstunde vergehen im Flug und nach zwei Teekannen, zwei Kaffees, und einer Schokotorte schwirrt mein Kopf von isländischer Natur, Arktisschollen, Regieproblemen, Interviewpartnern, die Wale fangen und Fotofluten von einer nicht sinkender Sonne.<br />
Wunderbare Bildern tanzen vor mit auf Volkers Laptop. Kirsten, die ein Nickerchen auf den Tauseilen macht, die Schiffscrew, wie sie in einem Segel badet,  Sonnenuntergänge, und natürlich viel Wasser, viel Berge, viel Natur.</p>
<p>Bevor wir uns verabschieden spielen wir noch kurz mit Spiegelreflexkameras und machen Weghaltefotos. Schön wars. Und für eine Zeit war ich mit Volker in Island, habe ich fast den eisigen Arktiswind in der Nase gehabt und das Knarzen und Krachen der abbrechenden Gletscherscholle in den Ohren. Zum Glück reicht meine olfaktorische Fantasie nicht bis zu den Walrossrülpsern. Das Diktiergerät habe ich irgendwann vergessen, wieder anzuschalten.<br />
Aber die Bilder in meinem Kopf sorgen schon dafür, dass ich beim Schreiben nicht wortlos bleiben werde.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong><strong><strong><a title="bildquelle: http://volkerstruebing.wordpress.com/2008/07/26/endlich-die-arktis/" href="http://volkerstruebing.wordpress.com/2008/07/26/endlich-die-arktis/" target="_blank"><img class="alignnone" style="margin-top:2px;margin-bottom:2px;" src="http://volkerstruebing.files.wordpress.com/2008/07/0c.jpg?w=484&#038;h=363" alt="quelle: http://volkerstruebing.files.wordpress.com/2008/07/0c.jpg?w=484&#038;h=363" width="484" height="363" /></a></strong></strong></strong><br />
<a href="http://volkerstruebing.wordpress.com/2008/07/26/endlich-die-arktis/" target="_blank">via</a><br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
&#8212;</p>
<p><a href="http://volkerstruebing.wordpress.com" target="_blank">Volker Strübing</a> ist mit Kirsten Fuchs nicht in den Süden gefahren<br />
Wie das aussah, kann man sich jetzt ansehen.<br />
<a href="http://nichtdersueden.de" target="_blank"><strong>Nicht der Süden</strong></a>,<em> </em><strong>3Sat</strong><em>,   19., 20., 26., und 27. März immer 20:15 Uhr<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[two nights on a couch]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/09/05/two-nights-on-a-couch/</link>
<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 10:58:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/09/05/two-nights-on-a-couch/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe vergessen ein Foto zu machen. Von jedem couchsurfer hatte ich es bis jetzt geschafft, zumin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1329" style="border:2px solid black;margin-top:10px;margin-bottom:10px;" title="couchsurfer" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/09/couchsurfer.jpg" alt="" width="475" height="180" /></p>
<p>Ich habe vergessen ein Foto zu machen.<br />
Von jedem <a href="http://couchsurfing.com" target="_blank">couchsurfer</a> hatte ich es bis jetzt geschafft, zumindest die Füße zusammen mit meinen zu fotofrafieren. Jetzt heißt es also, die Bilder im Kopf schnell über die weiße Fläche zu gießen und sie einzufrieren.</p>
<p>Das Erstaunliche an den beiden war, dass sie so alt ist, wie ich &#8211; und er nur zwei Jahre älter. Unterschiedlicher hätte unser Leben nicht sein können. Sie haben schon in Frankreich gelebt, in Irland und in Oslo. In Paris haben sie sich kennengelern. Der Ire und die Norwegerin. she was a student. Sie, die so stark an die hübsche kleine Schauspielerin mit den hübschen kleinen hervorstehenden Eckzähnen erinnert. Und er, der mit Rauschebart, wilden Locken, durch die er sich immer wieder fährt, beim enthusiastischen Erzählen genau dem Bild eines offenherzigen Iren entspricht, das so in meinem Kopf herumflattert. Und im Kerzenlicht schimmert das Haar rot. sometimes I miss speaking my crazy irish english. und er lacht.</p>
<p>Zwei Nächte waren sie da und mein Zimmer dürfte mit stolzgeschwellter Brust heute ein bisschen benebelt auf mich herabblicken. So oft wurde es von den beiden mit Honiglob gefüttert.<br />
Gestern nacht, nach Wein, Wasser, viel Rauch und noch viel mehr Stimmern in der kleinen französischen Bar, an der ich immer vorbeigelaufen war, bin ich mit einem wohligen Englischgestimme in den Ohren eingeschlafen. So langsam ist es wirklich einfach, einfach draufloszuplappern. da ist es dann auch egal, dass einem himmelpoundfaden das Wort für Bibliothek einfach nicht einfällt. Da hilft man sich dann mit den Händen weiter. Und sorgt für lustiges Augenzwinkern.</p>
<p>Sie sind dann noch ein bisschen geblieben, nachdem mir die Müdigkeit in die Augen gekrochen war und ich nach Hause gewandert bin. Schließlich ist es ihr letzter Tag in Berlin und die letzte Nacht wollen sie noch  ein bisschen länger nutzen. the last nights were so reasonable.<br />
Heute geht es mit dem Zug weiter nach Italien zu einer Geburtstagsfeier.<br />
Dann nach Paris und dann wieder Berlin, um hoffentlich unsere neuen Bezirksnachbarn zu werden. keep your fingers crossed. Denn in Friedrichsain hatten sie sich ganz unverhofft verliebt. Wie das so ist, manchmal.<br />
Bis wir uns wiedersehen werde ich auf die Mitbringselblumentopfpflanze mit den sommergelben Blüten gut aufpassen.<br />
Ein Foto brauche ich gar nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[königskinder]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/08/29/konigskinder/</link>
<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 23:37:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/08/29/konigskinder/</guid>
<description><![CDATA[es waren einmal ein frosch und eine maus. wenn sie sich umarmten, sah lustig aus, wie der grünfrosch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1322" style="border:1px solid black;margin:10px 2px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/08/img_0419.jpg" alt="" width="416" height="463" /></p>
<p>es waren einmal ein frosch und eine maus.</p>
<p>wenn sie sich umarmten, sah lustig aus, wie der grünfrosch und die graumaus das so anstellten. ein knäuel war das, aus dem man beim hinsehen so schnell nicht schlau wurde. die maus und der frosch konnten sich stundenlang umarmen. und das ganz ohne umzukippen. irgendwann wusste man nicht mehr so genau, wo das das frosch ein maus wurde und wo auf dem graufell ein grünfinger lag.</p>
<p>die anderen schüttelten die köpfe über frau maus und den frosch. denn sie mussten immer aufpassen, nicht über die beiden zu stolpern. sie standen einfach so im weg herum, als ob sie nichts anderes zu tun hätten. nur in die augen schauen und an den händen halten und an den herzen zu horchen den lieben langen tag. nein, das konnten die anderen nicht verstehen. um etwas in der welt zu sein, waren sie nämlich immer auf der suche. nie am ziel und nie still. sie fuhren mit verschwitzen haaren auf dem fahrrad an den beiden vorbei und machten einen scharfen bogen um das wir. der frosch und die maus warfen ihnen einen kurzen augenblick zu.</p>
<p>dann wandten sie sich wieder wichtigeren dingen zu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[sofareiten]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/08/12/sofareiten/</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 21:10:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/08/12/sofareiten/</guid>
<description><![CDATA[Ein Stückchen Kanada liegt auf meinem Bett. Genauer gesagt, ein sehr lebendiges, witziges und herrli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1258" style="margin:10px 2px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/08/foto114.jpg" alt="" width="450" height="334" /></p>
<p>Ein Stückchen Kanada liegt auf meinem Bett. Genauer gesagt, ein sehr lebendiges, witziges und herrlich englisch quasselndes 19jähriges Mädchen, das die Nacht dort verbringt.</p>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich mich endlich bei <a href="http://www.couchsurfing.com/" target="_blank">couchsurfing.com</a> angemeldet. Dort verabredet man sich genau dazu: zum auf dem Boden schlafen, neben dem Bett auf einer Isomatte liegen, das Sofa reiten &#8211; eben couchsurfing.<br />
Menschen, die unterwegs sind, finden so für eine oder mehrere Nächte jemanden, der sie bei sich schlafen lässt und vielleicht ein Frühstück macht. Man selbst findet Menschen, die einem ein bisschen Englisch, Französisch oder Chinesisch ins Ohr reden und die Staubschicht vom Mund wischen, die da schon seit einiger Zeit über den nichtdeutschen Wörtern liegt.</p>
<p>Tolle Idee. Und es klappt auch noch. Ein paar mails hin und hergeschickt und schon hat das Zimmer Gesellschaft. Heute schläft da eben die Kanadierin mit den lustigen Haaren. Die so laut lacht, und die das scharfe asiatische Essen überhaupt nicht scharf findet und die meinen flachen Mohnkuchen mag, obwohl da zu wenig Zucker dran ist. Sie surft schon seit zwei Monaten und hat so einiges zu erzählen, zwischen den Nudelgerichtbissen. Wie sie ihre Schuhe in Amsterdam gelassen hat und bei D. in Belgien ihr Herz. Und ich kann mich freuen, ihr dabei zuzuhören und genießen, wie sich ein bisschen Weltduft in meine Fingerspitzen kriecht.</p>
<p>Der Abend ist entspannt und nett und das winzige Feuer am Nebentisch (nein. die papierne Kerzenummantelung ist keine so gute Idee, liebe Restaurantbetreiber) lässt uns sogar eine near-death-Erfahrung teilen, die wir frisch und fruchtig überlebt haben.<br />
Morgen reist sie weiter zu einer Couch in Potsdam und meine darf dann das Ohr eines Studenten aus Singapur streicheln.<br />
In der Küche steht ihre Dosenerbsensuppe, die sie sich heute gekauft hat &#8211; mit Flip Flops durch den Regen zum Supermarkt spazierend. Sie wusste nicht, was drin sei in der Dose und hat mich gefragt, welche Suppe das ist. Was Erbse auf englisch heißt, haben wir dann herausgefunden, indem ich ihr von dem Märchen mit der Prinzessin erzähle.</p>
<p>Während sie auf meinem Bett liegt und liest, packe ich ihr leise die letzen zwei Kuchenstücke ein und lege sie neben die Dose, für unterwegs. Und Erbse heißt pea.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kusskunst]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/07/13/kusskunst/</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 22:18:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/07/13/kusskunst/</guid>
<description><![CDATA[Ein Junge und ein Mädchen stehen an der Straßenecke. Vom Himmel betröpfelt. Als ein paar Passanten v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1153" style="border:1px solid black;margin-top:20px;margin-bottom:20px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/07/ohr_junge.jpg" alt="" width="450" height="298" /></p>
<p>Ein Junge und ein Mädchen stehen an der Straßenecke. Vom Himmel betröpfelt. Als ein paar Passanten vorbeigehen, zieht er sie ein Stück zur Seite. Ein Stück näher an sich heran. Über ihnen Ahorn. Sie nimmt ihre Hände und formt mit ihnen eine Höhle um beide Gesichter, die sich näher kommen. Beim Kuss krabbeln sie in seine Haare. Die beiden lachen über Zugeflüsterte Worte und versuchen kichernd, einander zu küssen, und gleichzeitig in den Himmel in die Äste auf die Straße zu schauen. Das Mädchen legt lachgeschüttelt ihren Kopf an die Jungen-Brust und er seine grinsende Wange auf ihre feuchten Haare. Ein Hund schnüffelt im Vorbeigetrottetwerden an ihren Schuhen. Die Wolken üben Schafe. Das Mädchen und der Junge stehen noch so, bis ich sie aus dem Blickwinkel verliere. Im Vorbeigehen habe ich ein kleines Giggeln aus ihrer Luft geschnappt und in meine Hosentasche gesteckt. Heute abend werde ich es mir unter der Bettdecke ins Ohr legen und damit einschlafen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das eigentliche Abenteuer]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/07/04/das-eigentliche-abenteuer/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 01:47:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/07/04/das-eigentliche-abenteuer/</guid>
<description><![CDATA[Sie hatte sich noch nicht ausprobiert. Sie wollte noch mehr erleben im Leben. Dafür ließ sie zurück,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;"><img class="size-full wp-image-1141" style="border:1px solid black;margin-top:20px;margin-bottom:5px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/07/feder_am_steg.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p><strong><em>Sie hatte sich noch nicht ausprobiert. Sie wollte noch mehr erleben im Leben. Dafür ließ sie zurück, was sie nachts wärmte und im Sommer klebrig werden ließ. Was ihr vorlas, wenn sie hustete und was ihr Ruhe gab im Treiben.</em></strong></p>
<p>Solche Geschichten hört man oft. Menschen, die ihre ersten Partner verlassen, weil ihnen der Duft der anderen da draußen unter der Nase reibt. Weil sie sich nicht vorstellen können, ihr Leben lang nur diesen einen Mund geküsst, diesen einen Rücken gestreichelt und immer dieselben Sommersprossen gezählt zu haben.</p>
<p>Wo ist die Freude hin, sich wenigstens im Gefühl niederlassen zu können in der Welt, die um einen herumsaust, wie wütende Herbststürme? Die sich ständig verändert und immer etwas von uns will. An uns reißt und rüttelt und zerrt. In die eine Richtung, dann in die andere und immer wieder nach vorn, nach oben. Wo bleibt der Wunsch, wenigstens die Partnerschaft ein Sturmauge werden und bleiben zu lassen?</p>
<p>Je öfter man sich umhört, desto häufiger begegnen einem die Augen von Zurückgelassenen. Auch in der Liebe muss es anscheinend heftig zugehen. Muss man Erfolge und Punkte und Erfahrungen sammeln, wie Praktika im Lebenslauf. Da werden One-Night-Stands aneinandergereiht, kurze wie lange Beziehungen ausprobiert und Bettsportpraktiken weiter trainiert. Denn keiner kann es sich leisten,zu etwas noch nicht bereit gewesen zu sein und hinter einer Erfahurung einmal kein Häkchen setzen zu können. Wo es einst das größte Glück schien, schnell die Person Richtig zu finden, und bei ihr zu bleiben, scheint es jetzt das Glück, eine besonders aufregende Suche zu erleben.</p>
<p>Heute ist es eine viel größere Herausforderung, zu bleiben, statt zu weiter- und überzugehen.</p>
<p>Die Unruhe steht hinter den Ohren der Liebenden, doch wer hat sie dahin geschrieben?<br />
Alle, die wir davon träumen, ein richtiges Abenteuer erlebt und überstanden haben zu müssen, ehe wir am Aussichtspunkt ankommen und uns mit Stullenbüchse und Wasserflasche seufzend niederlassen können. Die Aussicht genießend.<br />
Was wäre es auch für ein Gefühl, etwas zu erreichen, ohne sich zwischendruch Schweißströme von der Stirn zu wischen und nicht mindestens dreimal über einen besonders steinigen Weg gekrochen zu sein, denken wir uns.<br />
Was ist ein Erfolg, für den man keinen Finger krumm gemacht hat?<br />
Was für ein Abenteuer, wenn das Ziel gleich das erste Dorf nach der ersten Wegbiegung ist. Wie können wir wissen, dass es schön ist, wenn wir nicht mindestens ein anderes gesehen und durchwandert haben? Heutzutage kriegt man nichts mehr geschenkt, meinen wir, außer Fangabos und Körperkontakt in der überfüllten S-Bahn. Da können wir uns kaum mit dem Gedanken abfinden, ein Gefühlsgeschenk einfach so anzunehmen. Wir betrachten es misstrauisch – irgendwo  muss der Fanghaken doch versteckt sein – und legen es womöglich wieder weg, weil wir noch nicht genug gesehen haben.</p>
<p>Aber das Verlangen, sich richtig umgeschaut, Konditionen verglichen und auf Herz und Nieren geprüft zu haben, kann besonders gut ausgelebt werden, wenn man Wohnungen mit Balkon, Cafés und Ruhe sucht.<br />
Und das Gefühl, wirklich für etwas gekämpft zu haben, stellt sich wie von selbst ein,  nachdem man versucht, sich im Hauptbahnhof einer Großstadt durch die Menschenmenge zu wühlen. Und das ohne Brezelstückchen im Haar, ohne Rollkofferspuren auf dem Fuß, ohne einem Spendenabo für die Organisation zu schützender Primeln am Straßenrand und besonders ohne einem Zweijahresabo für die lokale Tageszeitung.</p>
<p>Ganz umnebelt von wüstem Alltag, vergessen wir, dass das Ding mit der Liebe keinen Prüfungen standhalten muss, die wir an Bergsteigeerfahrungen im Urlaub und bei Einkaufseroberungen haben. Es muss nur eines: Bauch und Herz von innen streicheln.</p>
<p>Das zauberhafte Ding einfach am Schlafittchen zu greifen und sich fest ans Herz zu legen, ist das eigentliche große Abenteuer.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ballkopf]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/06/26/ballkopf/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 23:16:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/06/26/ballkopf/</guid>
<description><![CDATA[Seit wir angefangen haben, der weiß-schwarz trikotierten Mannschaft beim Ballspiel zuzusehen, gewinn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="size-full wp-image-1133 alignright" style="border:1px solid black;margin:20px 10px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/06/sprung_ling.jpg" alt="" width="410" height="307" /></p>
<p>Seit wir angefangen haben, der weiß-schwarz trikotierten Mannschaft beim Ballspiel zuzusehen, gewinnen sie. Und seit ich in 30° und gefühlskochenden Restaurants das zusammen mit anderen mache, tut meine Stimme danach weh. Ich wusste gar nicht, dass ich nur noch schwer zu hörende Töne mache, wenn Tore fallen. Und eine von denen bin, die kindlicher Weise den Leinwandspielern Schimpftiraden entgegenkeucht. Oder Liebeserklärungen. Oder anzügliche Sprüche. Aber ich finde, ich bin jetzt auch mal dran. Jetzt darf ich das auch mal. Auch mal was zu Waden, Kopfbewuchs und Schweißflecken sagen dürfen.</p>
<p>So, Schweini, und nu mach mal was Ordentliches mit Deinen Haaren.<br />
Du auch, Frings.</p>
<p>Und ich hör auch auf, darüber zu bloggen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[flatterdinge]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/06/05/flatterding/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 23:45:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/06/05/flatterding/</guid>
<description><![CDATA[. .k sie sagt, es gäbe viele dort.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#ffffff;">.<br />
.k</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1119" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/06/schmetterling_knuff-kopie.jpg" alt="" width="200" height="533" /></p>
<p style="text-align:right;">sie sagt, es gäbe viele dort.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seifenstück im Wartezimmer]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/26/seifenstuck-im-wartezimmer/</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 22:29:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/26/seifenstuck-im-wartezimmer/</guid>
<description><![CDATA[Ein Lieferant – erkennbar an der blauen Mütze, die zur blauen Hose und der blauen Jacke passen soll ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1069" style="border:1px solid black;margin:20px 5px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/05/foto033.jpg" alt="" width="450" height="289" /></p>
<p>Ein Lieferant – erkennbar an der blauen Mütze, die zur blauen Hose und der blauen Jacke passen soll – kommt in die Zahnklinik und fragt laut nach Doktor Sowieso. Ja, den gäbe es hier, antwortet die Thekenfrau mit dem Baby im Bauch.<br />
Er hätte da nämlich ein Fahrrad im Laster für den Herrn Doktor, daumenzeigt der Lieferant nach draußen. Die Thekenfrau erklärt unerstaunt, dass er es hochbringen könne. Ich sitze mit offenem Mund da und verfolge die Soap. Schade, dass ich nichts kauen darf dabei.</p>
<p>Ein paar spannungssteigernde Minuten später steht das Fahrrad vor der Tür, vor der man jedes Mal ratlos eine Überlegungszeit stehen bleibt, weil man immer vergisst, dass da ein Summer ist.<br />
Die Thekenfrau bedankt sich und schiebt das Fahrrad in den Personalraum. Da wird sich der Doktor aber freuen, winkt sie dem Blaumann noch über die Schulter.</p>
<p style="padding-left:30px;">Der Herr Doktor, steht um ihre Augen und Wundwinkel geschrieben, der ihr morgens im Vorbeigehen ein Grußwort zugeworfen hat und scheinbar anfing, mit sich selbst zu reden. Wenn da nicht sie, die Thekenfrau, plötzlich im Gleichschritt an seiner Seite geklebt hätte. „Also, ich esse heute wieder einen Muffin, ja, den mit den Schokostückchen, aber bitte diesmal ohne Beeren, einen Kaffee schwarz, und bringen sie mir eine Folterzange Größe 4 ins Zimmer 12, meine Liebe und vergessen sie bitte nicht die Milch in meinem Kaffee, und, ach, seien sie so nett – die Sonne lacht heute ja so schön – besorgen Sie mir ein Fahrrad. Das wärs, Mädchen. Und kriegen Sie bloß nicht ihre Wehen inzwischen. Wir können hier ja nur Zähne rausziehen. Haha.“</p>
<p style="padding-left:30px;">Und die Thekenfrau wiegte zurück zur Theke, strich sich über den Bauch, die kleinen Schweißperlen von der Stirn und rief im Fahrradladen an. Wenigstens nur das, heute, flüstert sie sich. Nicht wieder die kleine Blonde. Und nur ein schlechter Witz. Gar kein so schlechter Tag.</p>
<p>Dann verschwindet die Thekenfrau mitsamt ihren Augen hinter dem Computerbildschirm und ich muss wieder in der Zahnzeitschrift lesen, bis ich in Zimmer 12 gerufen werde. Ende der Soap. Und mein herbeigesehntes Happy End mit vom zu hoch eingestellten Fahrrad kippendem Doktor platzt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Poethik]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/22/poethik/</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 09:53:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/22/poethik/</guid>
<description><![CDATA[Der schlanke Junge mit den gelockten Haaren läuft schon eine Weile vor mir. Die Parkwiese hat sich h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1110" style="border:1px solid black;margin:20px 10px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/05/img_0509.jpg" alt="" width="410" height="307" /></p>
<p>Der schlanke Junge mit den gelockten Haaren läuft schon eine Weile vor mir. Die Parkwiese hat sich heute mit vielen verabredet. Ich drücke mir meine Kindheits-Decke mit den Bambis an die Brust und versuche gleichzeitig, die Limoflasche, das Buch und mein Gleichgewicht nicht zu verlieren. Der Junge trägt neben dem üblichen Grill seinen prallen Po in karierten Boxershorts spazieren. Irgendwo darunter klammert sich verzweifelt eine Jeans, eng geschnallt. Gedanklich seinen Gürtel nach vorn entlangzufahren, bis zum Druckpunkt der Schnalle muss ich abbrechen. Mich schüttelts. Lieber nur in die Sonne gucken, oder die Bambis auf der Decke zählen. Das tut mir immerhin nicht fast körperlich weh.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[so ist das mit uns]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/20/so-ist-das-mit-uns/</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 16:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/20/so-ist-das-mit-uns/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Warum sind denn bloß alle so doof?&#8221; meckere ich laut vor mich hin, klappe den Laptop he]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Warum sind denn bloß alle so doof?&#8221; meckere ich laut vor mich hin, klappe den Laptop heftig zu und kippe Öl in Anjs Redefeuer über unqualifizierte Leute.</p>
<p>&#8220;Tja,&#8221; ruft sie mir vom Flur aus zum &#8220;wir sollten uns langsam damit abfinden, die ganze Welt alleine schmeißen zu müssen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Okay.&#8221; finde ich das und trinke rebellisch meinen Morgenmuffeltee am Nachmittag.<br />
Aber wehe, einer meckert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[manchmal ist das so]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/17/manchmal-ist-das-so/</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 01:32:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich kann es mir nicht erklären. So auf der Straße entlanglaufend, kurz nach dem Aufstehen, das gar n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft alignnone size-full wp-image-1103" style="border:1px solid black;float:left;margin:20px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/05/schaukelpferd_sw.jpg" alt="" width="391" height="334" /></p>
<p>Ich kann es mir nicht erklären.</p>
<p>So auf der Straße entlanglaufend, kurz nach dem Aufstehen, das gar nicht schwer war. Die Musik im Ohr und vorbei an dem Café mit den Hostelgästen, die in der müden Sonne mit ihren Laptops sitzen. Am Tisch mit den Wachsflecken und dem eingeritzten Herz ganz links.<br />
Vorbei an dem Parterre-Kellerfenster hinter dem immer der Bürojunge mit den Kopfhörern sitzt und den ich jedes Mal fast grüße.<br />
Eine Horde Gartenkinder spaziert. Das Kind mit den Locken reißt sich aus der Zweierreihe von seinem Händchenhaltepartner los und rennt in Richtung Kindergarten. Plumst dabei gegen mein Bein und rennt unbeirrt mit kleinem Bogen weiter. In Gedanken schon beim Mittagskakao und dem abgegriffenem Buch von der Wasserrutsche. Ich bleibe stehen und husche in einer Kinderlücke schnell über den Gehweg. Weiter und vorbei an der Oma, die im weißen Unterhemd aus dem Fenster guckt.</p>
<p>Ich kann es mir nicht erklären. Glücklich bin ich. Einfach.  Als hätte ich ein Grinsen verschluckt, das in meiner Brust schnurrt. Einfach so.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[mehr nicht]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/10/mehr-nicht/</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 11:50:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sie erzählt mit nassen Wangen. Flüstert. Ohne Pause sagt sie es auf, wie einen Monolog, den sie zu l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1090" style="border:1px solid black;margin-top:20px;margin-bottom:20px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/05/haende_sw.jpg" alt="" width="450" height="284" /></p>
<p><em>Sie erzählt mit nassen Wangen. Flüstert. Ohne Pause sagt sie es auf, wie einen Monolog, den sie zu lange schon in sich trägt. Ihre Hände liegen und manchmal bewegen sie sich leicht. Zu schwach für große Gesten.</em></p>
<p>Er hat mich getroffen und gefangen. Mir das Fell über die Ohren gezogen und trägt es jetzt um die Schultern. Schön hänge ich da. Schmiege mich an ihn, flüstere immer mal etwas nettes ins Ohr und er lächelt. Er kennt das ja. Jetzt bin ich da. Schon so lange, dass er mich gar nicht mehr spürt, bin eben da und das bleibt auch so. Er hat mich. Ende der Abenteuergeschichte. Die Arbeit ist getan. Das Lauern, das Verfolgen, das Anschleichen und Erlegen. Das Zähmen.</p>
<p>Immer ein wenig näher kommen lassen, bis es aus der Hand frisst und schnurrt. Streicheln. Immer zurück bringen und nicht zu nahe kommen. Immer wieder. Gut durchhalten.</p>
<p>Und dann ist es soweit. Jetzt hat er mich. Gezähmt. Das wars. Jetzt gibt mir wie einem guten alten Pferd einen Klaps auf den Hintern, um allein zurückzufinden. Durch die Dunkelheit. Er sieht nicht mal, wie ich zittere vor den Nachthunden, die mir nach den Fersen schnappen, die ihm bisher nie egal waren. Sieht nicht, wie die Traurigkeit mich umschlungen hält und ich die Tränen bin. Ein Tränenwesen geworden. Sieht nicht die feuchten Spuren auf dem Asphalt, die ich hinter mir herziehe. Er dreht sich nicht um und winkt nicht mehr. Schaut nicht auf. Sieht mich nicht mehr.</p>
<p>Aber er braucht ja sich keine Sorgen zu machen, dass ich irgendwann weg bin. Dass er eines Tages aufwacht und ihm ein bisschen kalt ist, weil da irgendwas fehlt. Denn wie soll ich auch weglaufen. Mein verschrumpeltes Herz baumelt ja als Trophäe um seinen Hals. Ich müsste es erst zurückstehlen.<br />
<em><br />
Sie bricht ab. Ich lege meine Hand auf ihre und sie spürt nichts. Sie sitzt nur da und ertrinkt.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spargelmeute]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/05/spargelmeute/</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 23:29:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/05/spargelmeute/</guid>
<description><![CDATA[Kaum ruft irgendwer Spargelzeit, schon fühlen sich alle Blogger berufen, über ihren Urin zu schreibe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kaum ruft irgendwer Spargelzeit, schon fühlen sich alle Blogger berufen, über ihren Urin zu schreiben. </p>
<p>Lasst das doch bitte. Und zwingt mir nicht geruchliche Kopfbilder auf, die ich nie mehr loswerde. Das hat uns doch Charlotte schon zur Genüge angetan.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blogpiepel Aftershow]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/04/blogpiepel-aftershow/</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 01:56:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/05/04/blogpiepel-aftershow/</guid>
<description><![CDATA[Dass das erste Blogpiepeltreffen von Polizeischutz umgeben wird, war nicht geplant. Aber natürlich i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Dass das <a href="http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/16/undwasbloggstduso-blogpiepeltreffen-in-berlin/" target="_blank">erste Blogpiepeltreffen</a> von Polizeischutz umgeben wird,<br />
war nicht geplant.<br />
Aber natürlich ist ja der 30. April der Vortag zum ersten Mai und natürlich ist der Boxhagener Platz der, an dem sich alles trifft, was grüne Streifen auf den Wagen hat und Sterne auf der Schulter.<br />
Das Treffpunkt-Café befand sich nur ein paar Schritt außerhalb der Sperrzone und nur Anj und mir wurde in die Taschen geschaut, als wir durchgeschlendert sind.</p>
<p style="text-align:left;">Ab 20 Uhr trudelten dann nach und nach die Blogpiepel ein. Das &#8220;Ist das hier das Bloggertreffen&#8221; war je nach Typ schüchtern geflüstert oder frei heraus gelacht. Meine knalllachsrote Armbinde &#8211; sogar an beiden Armen &#8211; wurde zwar nicht bemerkt, aber mein Winken gepaart mit dem &#8220;Ich bin die, die&#8221; &#8211; über den Tisch gerufen haben dann doch die meisten bemerkt.</p>
<p style="text-align:left;">Irgendwann waren dann alle Plätze besetzt, irgendwann hatte jeder Namen und Blogadresse sich auf die Brust geklebt irgendwann nach der semi-verkrampften Vorstellungsrunde mit &#8220;undwasmachstdusowenndunichtbloggst&#8221; wurde sich weiter angeregt unterhalten.</p>
<p style="text-align:left;">Es trafen sich die, die offensichtlich von Web2.0-Treffen zu Blogger-Treffen tingeln, andere, die vor Kurzem zum ersten Mal überhaupt fremde Kommentare auf ihrem Blog bekommen hatten und wieder andere, die damit schon genug Geld verdienen, um sich monatlich ihre Miete zu leisten.</p>
<p style="text-align:left;">Einige musste man im Ohr etwas leiser drehen. Andere etwas lauter und meist waren sie es, die man am liebsten in den Arm genommen hätte, und über die Wange streichelnd umarmt.</p>
<p style="text-align:left;">Komisch wurde es nie. Irgendwie war es, als ob das nicht das erste Mal war und nach einer kurzen Orientierungsphase haben die Grüppchen zueinander gefunden und sich immer wieder neu gemischt. Der eine ist dann zum Kickern weg, die andere auch, dafür hat sich dann die eine auf den Platz des anderen gesetzt&#8230;irgendwann hat jeder mal mit jedem.</p>
<p><a title="groß los!" href="http://farm3.static.flickr.com/2401/2462229365_7c9658cdcb.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1299/thumb/IMG_9702.jpg?1209860507" alt="" width="138" height="104" /></a><a title="groß los!" href="http://farm3.static.flickr.com/2071/2463065748_847593697c.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1311/thumb/IMG_9682.jpg?1209860505" alt="" width="138" height="104" /></a><a title="groß los!" href="http://farm3.static.flickr.com/2326/2462229359_83e764a8f3.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1303/thumb/IMG_9709.jpg?1209860507" alt="" width="138" height="104" /></a> <a href="http://farm3.static.flickr.com/2391/2462225015_6bbc9553d0.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1302/thumb/IMG_9711.jpg?1209860507" alt="" width="80" height="107" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2215/2462229393_f8cd5d080f.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1301/thumb/IMG_9689.jpg?1209860507" alt="" width="80" height="107" /></a><a title="groß los!" href="http://farm3.static.flickr.com/2036/2462229371_d1de79b4d1.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1307/thumb/IMG_9696.jpg?1209860506" alt="" width="138" height="107" /></a><a title="groß los!" href="http://farm4.static.flickr.com/3174/2462224995_af6b4517bb.jpg?v=0" target="_blank"><img style="margin:2px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1309/thumb/IMG_9718.jpg?1209860505" alt="" width="122" height="107" /></a> <a href="http://farm4.static.flickr.com/3028/2462229395_d3b4ac7660.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1306/thumb/IMG_9685.jpg?1209860506" alt="" width="138" height="104" /></a><a href="http://farm4.static.flickr.com/3172/2462225001_ef0da72b1b.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1300/thumb/IMG_9712.jpg?1209860507" alt="" width="138" height="104" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2202/2462224997_1c099fba9f.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1308/thumb/IMG_9714.jpg?1209860505" alt="" width="138" height="104" /></a> <a title="groß los!" href="http://farm4.static.flickr.com/3163/2462224993_655c18e781.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1304/thumb/IMG_9727.jpg?1209860506" alt="" width="138" height="104" /></a><a href="http://farm4.static.flickr.com/3076/2462224983_3a12a1a4c7.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1305/thumb/IMG_9731.jpg?1209860506" alt="" width="138" height="104" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2142/2462229387_37102b6dc3.jpg?v=0" target="_blank"><img style="border:1px solid black;margin:2px 4px;" src="http://www.kommt-mit.de/photo/file/1312/thumb/IMG_9692.jpg?1209860504" alt="" width="138" height="104" /> </a></p>
<p style="text-align:left;">Und einige ein bisschen offensichtlicher.</p>
<p style="text-align:left;">Es gab eine Zeit, in der mein Schuh in anderen Händen lagen und mitsamt der Ringelsocken auf aussagekräftige Charaktermerkmale untersucht wurde. Eine Zeit, in der sich viele über die Sternzeichenneuschöpfung &#8220;twidder&#8221; beeiert haben. Und eine Zeit, in der die Puppe beidhändig spiegelverkehrt &#8220;Strahlenschutzphysiker&#8221; auf den mit Packpapier beklebten Tisch geschrieben hat &#8211; begleitet von schieftöniger Mädchenzirkusmusik und Blitzlichtgewitter.<br />
Was will man mehr von einem gelungenen Abend?</p>
<p style="text-align:left;">Höhepunkt war für mich zum einen, wie das umgeworfene Glas meinen geliebten Laptop (ohne Backup) knapp verfehlt hat. Und zum anderen, dass der Abend überhaupt so stattgefunden hat und tatsächlich &#8211; aus einer Idee geboren &#8211; jetzt quietschlebendig so vor sich herlief. Tolles Gefühl. Das Packpapier vom Tisch mitsamt Wachsflecken und Kritzeleien liegt jetzt in meinem Zimmer vorm Fenster. Schön wars, ja.</p>
<p style="text-align:left;">Und es wird ein nächstes Mal geben.</p>
<p style="text-align:left;">&#8211;</p>
<p>Mit dabei waren:</p>
<p><a href="http://anjastrilek.wordpress.com/2008/05/02/blumelige-nachfreude/" target="_blank">Anj</a> von if there wasn&#8217;t a reason, <a href="http://kassiopaia.wordpress.com/2008/05/02/und-wie-war-ich/" target="_blank">Kassio </a>vom Mixtape, <a href="http://kalorienzaehlen.wordpress.com" target="_blank">Tina</a> vom Kaolrienzählen, <a href="http://blogpuppe.wordpress.com/2008/05/01/blogpiepel-nachbericht/" target="_blank">Puppe</a> von Blogpuppe, <a href="http://sonnenanne.ritman.de/" target="_blank">Anne</a> von Sonnenanne, <a href="http://hagenburger.net" target="_blank">Nico</a> von Hagenbuger.net, <a href="http://alltagskakophonie.de" target="_blank">Kai</a> von alltagskakophonie, <a href="http://muha-shadowblog.blogspot.com/" target="_blank">Jens</a> vom Muhashadowblog, <a href="http://dagger.twoday.net/" target="_blank">Dagger</a> von Dagger und die Welt, <a href="http://bloggerin.com" target="_blank">Sandra</a> von bloggerin.com, <a href="http://plomlompom.de" target="_blank">Christian</a> von Plomlompom, und iche.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlafschaf]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/28/schlafschaf/</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 10:56:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/28/schlafschaf/</guid>
<description><![CDATA[Sonntag abend sämtliche Fotos der letzten zwei Jahre zu löschen, das gar nicht gewollt haben, fast h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sonntag abend sämtliche Fotos der letzten zwei Jahre zu löschen, das gar nicht gewollt haben, fast hysterisch in Tränen auszubrechen, mit nicht wiedererkennbarer Stimme zu telefonieren, das Ganze dann von Helden mit Zauberkräften die Nacht über gerettet zu bekommen, am nächsten Morgen um sieben aufzustehen und bei linguisitischen Logik-Problemen konzentriert mitdenken zu müssen, ist keine so gute Idee.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn das Mutterherz zurückschlägt]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/14/wenn-das-mutterherz-zuruckschlagt/</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 08:34:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Epilog.&#8221;Sag&#8217; mal, was macht man eigentlich, wenn das eigene Kind total nervig wird. So e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img style="border:1px solid black;margin-top:10px;margin-bottom:10px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/02/mutterherz.jpg" border="1" alt="mutterherz.jpg" vspace="10" /></p>
<p><strong><em>Epilog.&#8221;Sag&#8217; mal, was macht man eigentlich, wenn das eigene Kind total nervig wird. So ein Doofes?&#8221;</em></strong></p>
<p>Neulich, Berlin &#8211;  Das Kind beim Kinderarzt. Das Kind mit seiner Mama. Das Kind, das mit seiner Mama schon eeeeewig hier wartet. Bestimmmt eine ganze halbe Stunde. Das Fünfteklassekerlkind. Das Kind, das auf dem Stuhl rumrutscht und  in Bewegung sitzt. Das Kind, das so komisch guckt. &#8220;Wieso dauertn dis hier so lange, Mama? Mama! Wieso denn? Was machen die denn da so lange drin, ey? Also hä, Mama, warum dauert das denn hier so lange, wie lange sind wir denn schon hier, hä? das ist doch nicht normal.  Was machen die denn da für Spielchen?!&#8221; Das Kind kriegt einen roten Kopf, während es redet. &#8220;Das geht &#8216;Spritze geben, Spritze geben, Pflaster drauf und fertig&#8217;!!!&#8221;</p>
<p><strong><em>Prolog. &#8220;In den Spiegel gucken und nochmal fragen. Geduld haben?  Nach dem Mutterherz tasten? Und manchmal auch mit dem Kopf gegen die Wand schlagen?&#8221;</em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Duplofall]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/09/duplofall/</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 10:29:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/09/duplofall/</guid>
<description><![CDATA[Die Mami mit ihrem Löckchen-Sohn vor mir an der Kasse. Der Sohn und seine Löckchen laufen zusammen h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1006" style="border:1px solid black;margin:5px 2px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/04/schokikind.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Mami mit ihrem Löckchen-Sohn vor mir an der Kasse. Der Sohn und seine Löckchen laufen zusammen hin und her. Die Mami hatte Nein zu den Süßigkeitenfallen vor der Kasse gesagt. Jetzt möchte sie bezahlen und ruft den Sohn zu sich. Der kommt.</p>
<p>Die Mami fragt, ob er was in der Hand hat.</p>
<p>Er sagt Nein. Die Löckchen schütteln sich. Sie will ihm in die Tasche greifen und nachschauen, da schreit er und krümmt sich. Die Mami sagt, er solle das sofort wiedergeben. Er will nicht. Sie gewinnt und zieht ein Duplo aus seiner Tasche. Er muss es zuück bringen. Die Mami sagt, sowas macht man nicht. Das darft man nicht. Sagt auch die Kassiererin mit dem Zeigefinder. Man darf nicht einfach was mitnehmen sagt sie, und beugt sich über das Scannerfeld zu den Löckchen herunter. Sonst kommt die Polizei und steckt einen ins Gefängnis.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[re:publica - Kindersachen und Schlaflabor]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/05/republica-kinderspiel-und-schlaflabor/</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 23:43:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/05/republica-kinderspiel-und-schlaflabor/</guid>
<description><![CDATA[“Puh heißt dit, rePUHblika.” Das durfte ich mir dieses Jahr öfter anhören. Okay, dann halt ganz unen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>“Puh heißt dit, rePUHblika.” Das durfte ich mir dieses Jahr öfter anhören. Okay, dann halt ganz unenglisch. Und dafür mit Assoziationen an einen Kinderbär und ein Kinderwort für &#8216;ne Stinkesache.</p>
<p>Dieses als Konferenz betitelte <a href="http://republica.de" target="_blank">Bloggertreffen</a> wird von spreeblick und newthinking veranstaltet und fand jetzt nach seiner Premiere <a href="http://http//anikalindtner.wordpress.com/category/republica/" target="_blank">im letzten Jahr</a> zum zweiten Mal statt. Von Mittwoch bis gestern haben sich in der Berliner Kalkscheune viele derer getroffen, die gewisse Stunden vorm PC fleißig ihre Internettagebücher vollkritzeln und sich mal unter ihresgleichen fühlen wollten. Über das Netz diskutieren, sich lustige Sachen ansehen, gut gemeinte anhören, Workshoppen, etwas dazulernen. Und niemandem erklären müssen, was denn das überhaupt ist, ein Blog.</p>
<p>Ja, Omi, das kann jeder lesen. Das soll so.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1001" style="border:1px solid black;margin:10px;" src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2008/04/blogso-300x196.jpg" alt="" width="351" height="198" /></p>
<p>Die Blogosphäre teilt sich dieses Jahr wieder in HingeherInnen und Nichtdagewesenen. Ich bin letzteres. Aber das Namens-Umhängeschildchen &#8211; von den coolen Kids mit blassem Gesicht auch als “Badge” bezeichnet- habe ich noch vom vorigen Mal. Wie auch die Erinnerung an die Augenöffnende Erfahrung, die Blogger mal zu sehen, statt nur zu lesen. Nicht immer eine positive Überraschung, ehrlich gesagt, aber wie es der Herr Biolek ausdrücken würde: “Doch, doch. Interessant”.</p>
<p>Die meisten saßen nebeneinander hinter ihren weißen Schoßhündchen &#8211; ja, Äpfel waren auch dort das verbreitetste Technikobst- und haben fleißig in ihre Blogs getippt, dass sie gerade auf der re:publica säßen und bloggen und alles total toll sei, weil man eben man mal unter seinesgleichen und so. Gruppenbloggen.</p>
<p>Gespräche verliefen oft wie Doktorspielchen.</p>
<p><em>Zeig mir Dein Blog und ich zeig Dir meins.</em> Ich musste miterleben, wie ich auf die leise Verneinung der Frage “Und kennst Du auch meins?” ein zusammenfallendes Gesicht geerntet habe. Verdammt. Fürs nächste Mal einfach höflich nicken. Besser fürs Selbstbewusstsein, von dem die falschen zu wenig haben.</p>
<p>Lustig wars schon. Vor allem Spielchen à la: Bei dem Blog des Vordermannes (das jede_r natürlich so oft wie möglich auf dem eigenen Bildschirm hatte) kommentieren, dass man gerade hinter ihm sitze. Und außerdem konnte ich mein knallrosatagebuch-Shirt tragen. Denn wenn schon, dann richtig. Nicht wahr. Wenn man seinen Körper schon auf so einem Bloggerzirkus schleppt, wo jeder jede von seinen Blogs erzählt, kann meiner auch gleich großkotzig schreien, dass ich die mit dem knallrosa Dings da bin.</p>
<p>Aber abgesehen von diesen Freuden, und der, schlafende Jungs zu beobachten, bei denen Club Mate nicht mehr wirkt, hab ich nicht viel vermisst. Nicht genug, um mich dieses Jahr wieder in die Reihe der hinter ihren Texten hervorkletternden BloggerInnen zu stellen. Von denen einige sehr an den Bär mit der Honigschnute erinnern. Das kann ich mir dann auch nächstes Jahr nochmal anschauen. Oder das Jahr danach.<br />
Das Wichtigste hab’ ich dieses Jahr trotzdem gelernt. Wie man das Ding richtig ausspricht. Puh.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorsicht, Mädchen.]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/01/madchenbesuch/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 18:12:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/04/01/madchenbesuch/</guid>
<description><![CDATA[Plapperndes Gekicher, Dschungelschreie, Hühnergackern, Gegrunze und Hyänenlachanfälle. Durch die ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Plapperndes Gekicher, Dschungelschreie, Hühnergackern, Gegrunze und Hyänenlachanfälle. Durch die eine Tür und die Wand, den Flur und die andere Tür und die Wand. Achja, das ist der äh Vorteil, bei einer WG.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der mit dem Ärmel]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/03/28/der-mit-dem-armel/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 11:47:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Mutter zieht ihr auf dem Wickeltisch liegendes Baby an, während der dreijährige Kleine unten neb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Mutter zieht ihr auf dem Wickeltisch liegendes Baby an, während der dreijährige Kleine unten neben ihren Beinen steht und seine Daunenjacke in den Armen hält. Komm, ich helf Dir anziehen, hatte die Mutter gesagt und jetzt wartet der Kleine da. Die Mutter knöpft das Baby zu und sagt zu dem Kleinen, er solle schonmal seinen Schal aus dem Ärmel holen.</p>
<p>Der, ganz eifrig, lässt seine Jacke fallen und krabbelt mit der linken Hand in seinen rechten Pulliärmel. Er krempelt ihn suchend um. Bis zum Ellenbogen. Da ist ja gar nix. Sagt er dann verwundertund guckt zu seiner Mutti hoch, die dem Baby gerade seine Mütze aufsetzt.</p>
<p align="left">Man sollte öfter mal wieder zu seiner Kinderärztin gehen. Im Wartezimmer lachen passiert mir sonst nicht so oft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Große-Schwester-Sache]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2008/01/09/grose-schwester-sache/</link>
<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 19:17:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ach, ich habe gerade einen Anruf von meinem Bruder bekommen, der mir mit einem wahnsinnig breiten er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ach, ich habe gerade einen Anruf von meinem Bruder bekommen, der mir mit einem wahnsinnig breiten erleichterten Grinsen erzählt hat, dass er heute bestanden hat. Das wahnsinnig breite Grinsen hat es von seinem auf meinen Hörer geschafft und ich musste nur die Augen zumachen, um ihn freudig jubiliernd auf-und abhüpfen zu sehen.</p>
<p>Und wenn mein eigenes wahnsinnig breites Grinsen bis jetzt anhält und ich in Anjs Zimmer stürme und ihr mit feierlichem Gesicht die frohe Neuigkeit verkünde und ich darüber bloggen möchte, um ihm im Namen aller aller aller nochmal zu gratulieren,  obwohl ich von so Privatkram sonst nicht so viel halte, dann kann ich sagen, dass mein große-Schwester-Herz ganz schön mit große-Schwester-Stolz vollgestopft sein muss. Hiermit wuschle ich meinem Bruder also ganz herzlichstolz durch die Haare, dem Kleinen. Und muss mich dafür auf die Zehenspitzen stellen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blogbacken die Zweite]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2007/08/07/blogbacken-die-zweite/</link>
<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 07:20:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie angekündigt, habe nicht nur ich Alex und mein Backvergnügen in einen Text umgewandelt. Während i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2007/08/blogbacken.jpg" alt="blogbacken.jpg" border="1" hspace="10" vspace="5" /></p>
<p><em>Wie <a href="http://anikalindtner.wordpress.com/2007/07/23/kuchen-2/" title="erster Backtext" target="_blank">angekündigt</a>, habe nicht nur ich Alex und mein Backvergnügen in einen Text umgewandelt.  </em></p>
<p><em>Während ich mich langweilig ziemlich nah am Geschehen und meine lahme Fantasie im Zaum gehalten habe, hat Alex hat die Muse geküsst (sie ihn , er sie? ich weiß es nicht) und unser Erlebnis zu einer fiktiven Geschichte gezaubert.</em></p>
<p><em>Es gibt keinen Titel, da hatte die Muse wohl keinen Bock mehr auf Knutscherei mit Alex, oder ich sage einfach mal, die Geschichte spricht selbst für sich. Nun ist der lang ersehnte Augenblick da und ihr dürft Freudensprünge vollführen! Hier ist Alex&#8217; Geschichte. Vorhang auf und losgelesen:</em></p>
<p><!--more--></p>
<p>Neulich saß ich mit meiner Mutter zusammen auf ihrer Meckpommerschen Veranda mit Blick auf die unendlichen Weiten der norddeutschen Prärie und wir unterhielten uns: Wir tauschten Erfahrungen aus über eine alte Familientradition, die ich als Kind immer sehr genossen habe: das Kuchenbacken.</p>
<p>Anlass des Gesprächs war eine vor kurzem stattgefundene Kuchenbackaktion von Ani und mir &#8211; kurz vor Mitte einer viel zu warmen Frühlingsnacht breitete sich der süße Duft eines kleinen aber bestimmt leckerst schmecken werdenden Karottenkuchens in unseren Nase aus, aber der Reihe nach. Der Gegenstand unseres Mutter-Sohn-Gesprächs konzentrierte sich nämlich eher auf die Zubereitung des konditorischen Meisterwerks.</p>
<p>&#8220;Waaas?&#8221; -yellt meine Mutter in die Ruhe der mecklenburgischen Nacht. &#8220;Ihr habt die Butter auf dem Herd warmgemacht, damit sie sich leichter mit dem Mehl vermischen lässt?&#8221;. Gebannt starre ich auf das zitternde Wasser im Glas vor mir, als meine Mutter zur Demonstration ihrer Abneigung gegen erwärmte Butter mit ihrem rechten Hinterlauf aufstampft. &#8220;Ihr könnt doch nicht die Butter warm machen. Da geht doch, also&#8230; als wir früher, weißt du noch?&#8221; Ja weiß ich noch. 250g Butter werden am Stück in die Schüssel gegeben und mittels Handkraft und Keule mit 500g Zucker vermengt. &#8220;Weißt du noch, wie du als kleines Kind versucht hast, die steinharte DDR-Butter kleinzukriegen? Das war das beste Krafttraining, was du bekommen konntest.&#8221; Meine Mutter schaut stolz auf ihren Sohn, der dank Butterkrafttraining keine Butter in den Armen bekommen hat.</p>
<p>&#8220;Danach haben wir 500g Mehl in den Teig gegeben und untergerührt&#8221; &#8211; meine Mutter lächelt meinen Ausführungen folgend &#8211; lenke ich das Gespräch zurück zum Kuchen. &#8220;Ani hat so einen tollen Mixer, sogar mit einem Turboschalter. Was es nicht alles gibt heutzutage&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;Waaas? Mit einem Mixer? Ihr könnt doch nicht mit einem Mixer&#8230;also&#8221;. Haben wir aber. Meine Mutter zeigt mir ihre Verachtung dieser neumodischen Firlefanz-Backmethoden, indem sie wie zufällig mit ihren linken Bizeps spielt, der durch jahrelanges händisches Kuchenbacken mit harter Butter und viel Mehl einen beachtlichen Umfang angenommen hat. Die letzten Jahre Holzhacken und Acker bestellen, hier, in ihrem Gartenreich, haben ihr Übriges getan.</p>
<p>&#8220;Parallel dazu habe ich dann ein paar Möhren mit einer Reibe zerkleinert.&#8221; &#8211; Ein erneuter Schrei aus Richtung des zum Hocker umfunktionierten Bierkastens zu meiner Rechten schneidet mir das Wort abermals ab. Da Edelstahl im Osten teuer war, hatten wir es wie so viele Familien nicht zu einer mechanischen Möhrenreibe gebracht. Stattdessen hatte meine Mutter alles Gemüse und Obst einfach an den Borsten ihres linken Unterschenkels zerkleinert, was sich als eine sehr zuverlässige Methode entpuppt hatte. Seit der Wende, seitdem alle eine Edelstahlreibe aus dem Manufactum-Katalog haben, schmecken die Kuchen einfach nicht mehr wie damals. Außer zu Hause bei Mama, nach altem Rezept.</p>
<p>&#8220;Dann fehlten eigentlich nur noch 4 Eier.&#8221; fahre ich fort. &#8220;Ihr habt doch hoffentlich das Eiweiß vom Eigelb getrennt?&#8221; das Vertrauen meiner Mutter in meine Backkünste scheint nach dem, was sie bisher erfahren musste, etwas erschüttert zu sein. &#8220;Ja klar. Einfach zwei Tassen genommen und das Ei am Rand vorsichtig aufgeschlagen und dann das gelbe links, den Rest rechts.&#8221; &#8211; &#8220;Ja Junge hast du denn überhaupt nichts gelernt von deiner Mutter? Weißt du das auch nicht mehr? Eier, Tassen?&#8221;. Wieder zittert das Wasser im Glas vor mir. Das hilft den Erinnerungen auf die Sprünge, eine weitere Spezialität meiner Mutter: Den Kiefer möglichst weit aufsperren und das Ei als Ganzes einführen. Durch einen entschiedenen Ruck im Gebiss hatte sie das Ei jeweils entlang ihrer Amalgamkante sauber in zwei Hälften getrennt und anschließend durch eine schmale Öffnung der Lippen das flüssigere Eiweiß in ein Gefäß ablaufen lassen, wo es allein durch die Kraft und Schnelligkeit ihrer Finger zu weißem Schaum wurde.</p>
<p>Wehmütig ob der alten Zeiten führt meine Mutter dieses Rezept zu Ende: &#8220;Noch ein bisschen Salz und Dreck aus dem Blumenkasten für die Würze und dann ab in den Ofen.&#8221; &#8211; Das Holz dafür hat sie heute Vormittag schon höchstpersönlich gehackt. Langsam bahnt sich ein süßlicher Duft den Weg auf die Terrasse in unsere Nasen. Essen ist fertig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Eine-Frage-Stöckchen ]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2007/08/06/das-eine-frage-stockchen-oder-die-stockchenfrage/</link>
<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 10:48:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;oder die Stöckchenfrage Ein Stöckchen von Frau Antonman, das schon viel zu lange bei mir heru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em>&#8230;oder die Stöckchenfrage</em></strong></p>
<p>Ein Stöckchen von<a href="http://frauantonmann.wordpress.com/2007/07/23/verirrungen-und-verwirrungen/" title="zum Blog" target="_blank"> Frau Antonman</a>, das schon viel zu lange bei mir herumschwirrt&#8230; Diesmal nur eine Frage (ob sich das überhaupt Stöckchen schimpfen darf?)</p>
<p><strong>Drei Dinge, die mich leicht verwirren:</strong></p>
<p>1.<br />
Dass ich in meinem Urlaubssemester viel mehr zu tun habe, als im Nicht-Urlaubs-Semester. Plötzlich gehe ich jeden Tag arbeiten und weiß nicht, wie ich das in meinem nächsten Nicht-mehr-Urlaubssemester anstellen soll. Und außerdem ist es ganz schön schwer, immer zu überlegen: schlaf ich heute aus, oder nicht&#8230;</p>
<p>2.<br />
Dass Menschen ohne Vorhang vor den Fenstern glücklich werden können.</p>
<p>3.<br />
Dass gestern abend im Café ein Mann meine Füße , die ich gemütlich auf einen Polsterhocker gelegt hatte, kurzerhand hochgenommen und ein Kissen drunter gelegt hat mit den Worten &#8220;Ist wärmer und kuscheliger&#8221;. Als er dann nochmal vorbei kam, hat er meine Füße wieder hochgenommen, das Kissen gerade gerückt und meine anscheinend anziehenden Füßchen (Ringelsocken!) gestreichelt. Auf meine Frage, ob das denn hier im Service inbegriffen sei, meinte er &#8220;Na klar&#8221; und dass er &#8220;danach auch noch Zeit für mich&#8221; hätte&#8230;<br />
Dabei war ich noch nicht mal allein. Und meine Haare waren gar nicht gewaschen.</p>
<p>Das Stöckchen werfe ich weiter an alle, die es haben wollen und würde mich freuen, wenn es diese hier sich klauen:</p>
<p><a href="http://anjastrilek.wordpress.com/2007/08/05/huhnergeschichten-ii/" title="If there wasn't a reason..." target="_blank">dasHuhn</a>, <a href="http://volkerstruebing.wordpress.com/2007/08/05/bilderratsel/" title="schnipselfriedhof" target="_blank">derAutor</a>, <a href="http://kalorienzaehlen.wordpress.com/2007/08/01/hilfe-was-soll-ich-essen/" title="Die einfachste Diät der Welt" target="_blank">dieKalorienzählerin</a>, <a href="http://muschelschubserin.wordpress.com/2007/08/02/milch/" title="Muschelschubserin" target="_blank">dieMuschelschubserin</a>&#8230;.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong><em>Ich bin stolz auf die Tina, die Kalorienzählerin &#8211; sie hat sich meinen Wunsch bisher als Einzige </em><a href="http://kalorienzaehlen.wordpress.com/2007/08/07/die-stockchenfrage-von-der-ani/" title="zur Tinas Antwort auf die Stöckchenfrage" target="_blank"><em>zu Herzen genommen</em> </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blogbacken]]></title>
<link>http://anikalindtner.wordpress.com/2007/07/23/kuchen-2/</link>
<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 18:41:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anika</dc:creator>
<guid>http://anikalindtner.wordpress.com/2007/07/23/kuchen-2/</guid>
<description><![CDATA[Habt ihr euch nicht auch schon mal gewünscht, dass doch mal aus unterschiedlichen Sichten über ein g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2007/07/karottenkuchen.jpg" alt="karottenkuchen.jpg" border="2" hspace="10" vspace="5" /></p>
<p>Habt ihr euch nicht auch schon mal gewünscht, dass doch mal aus unterschiedlichen Sichten über ein gemeinsames Erlebnis geschrieben wird?<br />
Okay, done! Der Wunsch ist erfüllt:-)</p>
<p>Ein Freund von mir und ich haben zusammen Kuchen gebacken und beide daraus Geschichten gemacht, die ich euch hier jetzt schenke.</p>
<p align="left">! Tadaa !</p>
<p>Mit meiner Geschichte &#8211; <strong><br />
Vom Backen mit Jungs oder Karottenkuchen zu zweit</strong><br />
- fange ich hier an. Seine gibt&#8217;s dann danach.</p>
<p><font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://langalex.org/pub/vom_backen_1.mp3" title="losgehört" target="_blank">Hören &#62;&#62;</a><br />
<img src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2007/07/anihoert.jpg" alt="anihoert.jpg" align="left" border="1" hspace="10" vspace="15" /></p>
<p>Weil es ein bisschen länger geworden ist, lese ich es extra für diejenigen vor, die sich in ihrem Sessel zurücklehnen und auch mal ein Blog lesen wollen, indem sie die Augen schließen und die Ohren spitzen.</p>
<p align="left"><font color="#ffffff"> .</font></p>
<p align="left"><a href="http://anikalindtner.wordpress.com/vom-backen-mit-jungs-oder-karottenkuchen-zu-zweit/" title="losgelesen" target="_blank">Lesen &#62;&#62;<br />
</a><img src="http://anikalindtner.wordpress.com/files/2007/07/lesen.jpg" alt="lesen.jpg" align="left" border="1" height="76" hspace="10" vspace="15" width="99" /><font color="#ffffff">.</font><br />
Diejenigen, die nicht hören wollen, können sich auch selbst die Geschichte vorlesen. Oder zumindest die Lippen dabei bewegen. Oder stumm lesen. <em>(Auch diejenigen, die MITsprechen wollen&#8230;erst die Hör-Datei starten und dann den Text öffnen und live mitrappen^^)</em></p>
<p align="left">&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
