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	<title>tiefgrundiges &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "tiefgrundiges"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 01:43:32 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Oktoberfest München ]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/20/oktoberfest-munchen/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 08:26:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Welt zu Gast in München oder &#8220;a g&#8217;schamige Safferei&#8221; wird hoffähig zu Zeiten v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><span style="color:#ff9900;">Die Welt zu Gast in München oder<em> &#8220;a g&#8217;schamige Safferei&#8221;</em> wird hoffähig zu Zeiten von Globalisierung und kollektivem Wohlverhalten auf Fingerhakel-Niveau, Lederhosen und Flip Flops</span></p></blockquote>
<p>Seit gestern Punkt 12 Uhr Mittag ist es wieder soweit. Das jährlich stattfindende Oktoberfest wurde von Münchens Oberbürgermeister, Christian Ude, mit zwei Holzhammerschlägen in das erste Bierfass des diesjährigen Oktoberfestes eröffnet. Sein obligatorisches &#8221;O&#8217;zapft is &#8211; ich wünsche uns allen eine friedliche Wies&#8217;n&#8221; geht so gut wie unter im lauten, unbändigen Gebrüll und Gejohle der Bierzeltbesucher.</p>
<div id="attachment_1922" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1922" title="Oktoberfest München - Foto von Dirndl.net" src="http://june0306.wordpress.com/files/2009/09/oktoberfest-300x236.jpg" alt="Oktoberfest München - Foto von Dirndl.net" width="300" height="236" /><p class="wp-caption-text">Oktoberfest München - Foto von Dirndl.net</p></div>
<p>Von jetzt an wird das Bier für 14 Tage von morgens 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Nacht in Strömen fließen, der Bierdurst nicht versiegen, der Hunger auf Hendl, Bretz&#8217;n, Schweinsbraten und Würstl unendlich sein und die Schickeria Deutschlands &#8211; insbesondere die Münchner &#8211; in eigens in den jeweiligen Bierzelten errichteten Logen und Ehrenplätzen das Ziel zahlloser Reporter der bunten Presse, weniger die der Politischen, sein. Nur anders soll die Berichterstattung in diesem Jahr stattfinden, so hört man vom Pressesprecher des staatlichen Hofbräuhauses. Betrunkene, Halbnackerte, Vollrauschausschläfer am Rande der Wiesn auf eben selbigen sollen nicht abgelichtet werden dürfen &#8211; allein, ob sich die Presse daran hält, bleibt abzuwarten, sind es doch gerade diese Bilder, die die Wiesn in anderen Teilen Deutschlands und der Welt als etwas leicht Anrüchiges und ob des Verbotenen einen urwüchsigen, gar erstrebenswerten Reiz auslösen.</p>
<p>Die heimliche Hauptstadt mit Herz &#8211; wie München sich gerne bezeichnet &#8211; öffnet ihre Pforten, um Gott &#8211; wohl eher den Wettergott &#8211; und die Welt hereinzubitten in einen nicht endend wollenden Strom von Biermassen. Und sie kommen gerne. Aus allen Teilen der Welt fliegen sie ein, die Kiwis aus Neuseeland, die Menschen aus Down Under, die Amis, Japaner, Schweden und Holländer. Sie kommen seit Jahren, wer was gelten will zu Hause, leistet sich jährlich im September einen Trip zum Oktoberfest. Und sie sind gern gesehene Gäste. Sie bringen einen riesigen Durst und enormen Hunger mit, erhöhen nicht unwesentlich den Umsatz der Wirte, die Theresienwiese erstrahlt in buntem, internationalen Glanz &#8211; darin sonnen sich besonders gerne politische Honoratioren - und nicht zuletzt:  das trinkfreudige Völkchen darf <em>mal so richtig die Sau rauslassen.</em> Hey man, it&#8217;s so nice to be in Germany&#8230;.we like the Germans and their Beer! Bravo Deutschland, wir sind gefragt in der Welt&#8230;</p>
<p>Dabei macht es keinen Unterschied, dass die Maß Jahr für Jahr teurer wird. So darf man bei der diesjährigen Wiesn für eine schlecht gefüllte Litermaß 8,60 Euro berappen. Erinnern wir uns, vor gut 10 Jahren waren das noch DM 8,60. Aber in Zeiten des Wiesnüberflusses und der kollektiven Bierlaune interessiert weder das Geschwafel und Sinnieren über vergangene gute DM-Zeiten noch die in schöner Regelmäßigkeit stattfindende Preiserhöhung der geliebten Maß. Logisch, was schert den Kiwi den Euro, der kommt aus anderen, vorgenannten Gründen.</p>
<p>Es ist kaum anzunehmen, dass die Gäste aus Übersee, westlich- oder östlicherseits, wissen, dass das Oktoberfest nicht etwa eigens für sie ins Leben gerufen wurde, sondern bereits im Jahr 1810 zu Ehren der Hochzeit von Kronprinz Ludwig mit Prinzessin Therese stattfand. Die Wenigsten von ihnen werden wissen, dass Schloss Neuschwanstein, ach so beliebtes Fotoobjekt diverser, zu Gast befindlicher Völker, sich in unmittelbarer Nähe befindet und das Bayern mehr zu bieten hat, als das, was auf der Theresienwiese seit fast 200 Jahren stattfindet. Nein, der gemeine Oktoberfestbesucher aus fernen Ländern schätzt seine Zeit zu kostbar ein, um zwischen Vollrausch und Nachtanken sich mit Banalitäten zu verzetteln. Er beschränkt sich auf ein kleines Areal von wenigen Quadratkilometern, es reicht ihm, seine Aktivitäten in der Stadt von Karl Valentin und Liesl Karlstadt auszuleben, frei nach dem Motto Valentins <em>„Mögen hätt&#8217; ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.“</em>  Und ganz nebenbei, ein wenig Schlaf braucht selbst der hartgesottenste Kampftrinker.</p>
<p>Es mag der urtümliche Brauch sein, das typisch Deutsche in den Augen der Welt, die Maßlosigkeit, die scheinbar vermeintlich hierzulande salonfähig ist, das internationale Flair, den die <em>Youth of the World</em> mitbringt – das Oktoberfest München ist ein Mythos geworden, der – seit den Zeiten von transatlantischen Verbindungen möglich – größer und größer zu werden scheint.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Patrick Swayze hat den langen Kampf verloren]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/15/patrick-swayze-hat-den-langen-kampf-verloren/</link>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 05:14:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Musik beginnt nach 13 Sekunden Patrick Swayze ist gestern im Alter von 57 Jahren an Bauchspeicheldrü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/L2qnu-E6XDU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/L2qnu-E6XDU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<blockquote><p>Musik beginnt nach 13 Sekunden</p></blockquote>
<p>Patrick Swayze ist gestern im Alter von 57 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Nach 20 Monaten langen Überlebenskampfes, in dem es  ihm in Abständen scheinbar immer mal wieder besser ging, neue Medikamente und Bestrahlungen ihn vermeintlich auf den Weg der Gesundung bringen sollten, verstarb er nun im Kreis seiner Familie gestern, 14. September 2009, in Los Angeles.</p>
<p>Als seine Krankheit im März 2008 öffentlich wurde, gaben ihm die Medien nur noch Wochen zu leben. Sein starker Überlebenswille, seine Frau Lisa Niemi und die gute Prognose seiner Ärzte straften diese Schlagzeilen lügen, indem er medial immer wieder dann auftrat, als es ihm scheinbar sehr schlecht ging und sein Ende eigentlich bevorstand.</p>
<p>Anfang 2009 gab er in einem Fernsehinterview bei Barbara Walters (ABC) seinem Wunsch eine realistische Chance, dass es ihm möglicherweise vergönnt sein könnte, noch eine Lebenszeit von fünf Jahren zu haben. Zumindest seien aber, wenn man Statistiken glauben dürfe, zwei Jahre eine recht gute Prognose, die ihm verbleiben könnten. Seine Hoffnung war, dass man während dieser Zeit vielleicht neue Mittel zur Heilung der äußerst aggressiven Krebsart, dem Bauchspeicheldrüsenkrebs, finden könnte.</p>
<p>Die Nachricht über seinen Tod verbreitete sich in Windeseile über die Plattform <em>Twitter</em>, <em>Dirty Dancing</em> war das Gesprächsthema seiner schockierten Fans. <em>Demi Moore</em>, seine Partnerin in dem Film <em>Ghost</em> (1990) schrieb <em>RIP Patrick</em>. <em>Larry</em> <em>King,</em> Late Night Talker und in etwa zu vergleichen mit  Harald Schmidt, ließ verlauten, Patrick Swayze sei ein wunderbarer Schauspieler und wahnsinnig netter Typ gewesen. Was er auch tat, er tat es mit Überzeugung und vollem Herzen. Sein Tribut wolle er ihm in der nächsten Sendung &#8211; heute Nacht &#8211; auf CNN zollen.</p>
<p>Swayze wurde dreimal mit dem Golden Globe nominiert, begann seine Karriere als Sohn einer Balletttänzerin, welcher er scheinbar sein außerordentlich gutes tänzerisches Talent zu verdanken hatte. Sein größter Erfolg, <em>Dirty Dancing</em>, wurde 1987 in den Catskills, nordwestlich von New York City im Hudson-Valley gelegen, gedreht. Der Song <em>She&#8217;s like the Wind</em> wurde von ihm mitkomponiert und selbst gesungen. In diesem Film gibt er den sexy, beim Mambo hüftschwingenden Tanzlehrer, der im Summercamp Kellerman für die abendliche Unterhaltung der Gäste mit seiner Tanztruppe zu sorgen hat. Als seine Tanzpartnerin ausfällt, sucht er Ersatz in <em>Baby</em>, gespielt von Jennifer Grey, der er in mühevoller Kleinarbeit von Grund auf das Tanzen und nebenbei die Liebe beibringt. Der Film <em>Dirty Dancing</em> punktet &#8211; neben der schauspielerisch guten Leistung aller Darsteller unter anderem auch aufgrund der wunderbarten Songs derart hoch und wird ein Kassenschlager und Klassiker. 1991 wurde er vom Magazin &#8220;People&#8221; zum &#8220;Sexiest Man Alive&#8221; ernannt.</p>
<p>Swayze war mit Lisa Niemi seit 12. Juni 1975 verheiratet, sie war seine Jugendliebe und eine Schülerin seiner Mutter in deren Balettschule. Die Ehe war selten skandalfrei für Hollywood-Verhältnisse und noch in einem letzten Interview wenige Monate vor seinem Tod, das er gemeinsam mit Lisa gab und in welchem er bekanntgab, seine Memoiren schreiben zu wollen, konnte man die tiefe Verbundenheit und den Schmerz über den bevorstehenden Tod bei beiden erkennen.</p>
<p>Swayze erhielt 1997 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. An diesem werden seine Fans heute innehalten und ihre Trauer über seinen Tod bekunden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Opel - Merkels Rettungsorgie gerät zum Desaster]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/12/opel-merkels-rettungsorgie-gerat-zum-disaster/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 18:33:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[  &#8220;Wir retten keine Unternehmen, wir wahren ihnen lediglich  ihre Chance in wirtschaftlichen K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><span style="color:#ff9900;"> </span></p>
<p><span style="color:#ff9900;">&#8220;Wir retten keine Unternehmen, wir wahren ihnen lediglich  ihre Chance in wirtschaftlichen Krisenzeiten.&#8221; Neue Töne aus dem Mund der Bundeskanzlerin &#8211; ließ sie sich doch unlängst noch als Opel-Retterin feiern. </span></p></blockquote>
<p>Die Bekanntgabe der Entscheidung von GM, wie man mit Opel weiter verfahren will &#8211; ob behalten oder verkaufen, hier standen zur Wahl RHJ International und Magna &#8211; hat länger auf sich warten lassen, als sich die Bundeskanzlerin und ihre Minister jeglicher Ressorts erträumt hätten. Im Prinzip wurden zwei Verhandlungstermine platzen lassen bzw. man trennte sich, ohne dass eine Entscheidung gefallen wäre. Und als sollte es gemäß dem Sprichwort aller guten Dinge bei Nummer 3 passieren: Es passierte. GM fällte eine Entscheidung &#8211; jedoch ganz anders, als in den letzten Wochen gemutmaßt wurde. Nachdem sich in dieser Zeit der Verdacht erhärtete, GM könne neuerlich Gefallen an dem Gedanken gefunden haben, Besitzer von Opel zu bleiben, platzte die Bombe sprichwörtlich in der letzten Minute: GM verkauft Opel!</p>
<p>Nun sollte man &#8211; nein, nicht wir, die wir keine Bundestagswahl im Nacken haben, wir können objektiv denken, nein &#8211; mit man meint man die Regierung und alle, die an der baldigen Wahl teilnehmen &#8211; aufatmen können, hatte man doch mittlerweile bereits alle Felle und die bereits geflossenen 1,5 Milliarden Euro davon schwimmen sehen. Aber nein, wahrscheinlich war die Kanzlerin selbst am meisten überrascht, dass das von ihr persönlich favorisierte Unternehmen, Magna, den Zuschlag bekommen soll. Übrigens wird es ein ewiges Geheimnis bleiben, warum sich Frau Bundeskanzlerin so früh und ausschließlich auf Magna festgelegt hatte. Es gab immerhin mehr Bieter mit gar nicht so schlechten Konditionen  im Ring, als man ob des kränkelnden Opel-Unternehmens zu hoffen gewagt hatte.</p>
<p>Die Freude an diesem Donnerstag Nachmittag war übergroß, überall grinsende Gesichter auf allen Online-Nachrichtendiensten, jeder klopfte sich selbstgefällig auf die in den letzten Wochen schwer geschundene Schulter.</p>
<p>Da spielte es fast keine Rolle mehr, dass das Treuhandgremium, bestehend aus zwei GM-Mitgliedern sowie Dirk Pfeil, einem nicht aktiven FDP-Mitglied sowie Insolvenzverwalter  und Wennemer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Continental und ein Automobil-Branchenkenner, nicht ganz klar ihr letztes Wort gaben, indem bei der Abstimmung die beiden deutschen Mitglieder einmal mit Enthaltung und einmal mit <em>Nein</em> für den Magna-Deal voteten. Die nachfolgenden öffentlichen Kommentare von beiden, warum man so entschieden hatte, waren von diesem Zeitpunkt an im Netz auf allen Plattformen nachzulesen &#8211; und&#8230;nachzuvollziehen.</p>
<p>Beide äußern unisono höchste Bedenken darüber, dass Magna nicht das ist, was Frau Bundeskanzlerin sich von Magna verspricht. Ein Unternehmen wie Opel geht im Prinzip für 500 Mio über den Ladentisch und der deutsche Steuerzahler begleicht den Rest  von mind. 5 Milliarden Euro. Wennemer wagt sogar die Prognose, dass Opel unter dieser Perspektive und mit dem derzeit gültigen Insolvenzrecht im nächsten Jahr pleite sei. Jedoch habe er den Verdacht, dass das Insolvenzrecht umgehend geändert wird, so dass man Opel evtl. eine gewisse Zeit länger am Leben erhalten könne.</p>
<p>Weiterhin wird zu Bedenken gegeben, dass das vom Steuerzahler zur Verfügung gestellte Geld sowieso nicht ausreichen werde, man könne mit bis zu 10 Milliarden zur Opel-Rettung benötigen. Wer soll das zahlen? Magna sicher nicht, Opel kann auch nicht - ergo? Der deutsche Steuerzahler? Schwerwiegend ist auch die Aussage von Pfeil, dass er ganz sicher nicht dem Gremium beigetreten wäre, hätte er von vornherein gewußt, dass es sich um eine politische Entscheidung handeln würde und nicht um eine Wirtschaftliche.</p>
<p>Dies wurde von Regierungsseite selbstverständlich nicht gerne gehört, hatte man doch &#8211; so die Selbstbeweihräucherung der Bundeskanzlerin, mit Geduld, Klarheit und Durchsetzungsvermögen die Amerikaner so weit gebracht, ihren &#8211; Merkels &#8211; Forderungen nachzugeben. Irrtum, Frau Merkel, so stand auf amerikanischen Online-Blättern zu lesen, hat GM die Entscheidung getroffen, weil Opel seit Jahren Verluste schreibt und eine Rettung für GM indiskutabel wurde &#8211; und zu teuer. Es ist also nicht der Verdienst der deutschen Regierung, sondern eine ganz einfach gut kalkulierte, wirtschaftliche und firmenerhaltende Entscheidung von GM, sich von einem Verlustgeschäft &#8211; vorerst &#8211; zu trennen.</p>
<p>Die Freude über die vermeintliche Rettung von Opel war aber nur von kurzer Dauer. Noch in derselben Stunde, wo die Entscheidung über Magna als neuer Besitzer bekanntgegeben wurde, wurden Stimmen laut, die vor diesem Schritt warnten und zur Vorsicht rieten. Stunde um Stunde kamen dann Wahrheit und Fakten zutage, wie GM sich den weiteren Verlauf des Verkaufes und der damit verbundenen Forderungen an Opel bzw. Magna vorstelle.</p>
<p>GM hat sich sicher die Entscheidung über die Freigabe von Opel nicht leichtgemacht, nicht umsonst hat es fast 4 Monate gedauert, bis man zu dem Punkt kam, wo man heute ist &#8211; und wo man am 31. Mai 2009 auch schon mal war, denn es handelt sich bei dieser Entscheidung lediglich um eine Verkaufsempfehlung. Weiter gekommen ist man einzig in der Entscheidung, dass  RHJ International aus dem Rennen ist, ein von GM favorisiertes Unternehmen im Bieterkampf, welches für den deutschen Steuerzahler die günstigere Alternative gewesen wäre. Jedoch hatte man bei diesem Unternehmen die Sorge, RHJ International könne unter Umständen Opel nach der Sanierung an GM zurückverkaufen. Nun, was dies betrifft, darf man mittlerweile getrost diesbezüglich bei Magna von denselben Plänen ausgehen.</p>
<p>Jedoch sind jetzt noch schwere Hürden zu nehmen, was die Vertragsgestaltung &#8211; die GM vorgibt &#8211; anbelangt. Es ist die Rede von mind. 4 Sitzen im Aufsichtsrat, das Verkaufsverbot von Opel-Fahrzeugen in USA, Kanada, Korea und China, Mitspracherecht bei Technologie, Produktgestaltung und und und. Im Klartext heißt dies, es bleibt im Prinzip wie bisher, GM ist mit 35 % Teileigner von Opel, die Patente liegen noch in den USA und müssen bei Herausgabe teuer bezahlt werden &#8211; einzig eine Tatsache hat sich verändert &#8211; der deutsche Steuerzahler übernimmt das, wovor GM sich gescheut hat, es zu übernehmen. Die Subventionierung.</p>
<p>Jetzt sollte man annehmen, dies wäre die einzige Front, an der es für die deutsche Regierung zu kämpfen gilt. Nein, nun tritt der zukünftige neue Mehrheitseigner Magna auf den Plan und konfrontiert Opel mit weit höheren Zahlen über Arbeitsplatzreduzierung, wie vorher die Rede war. War vereinbart, dass rund 3.000 Arbeitplätze gestrichen würden, platzt man heute mit der Wahnsinnszahl von 4.500 Stellen, die es zu reduzieren gelte, heraus. Das ist für Frau Bundeskanzlerin natürlich ein vorher nicht einkalkulierter Faktor, wollte sie doch die Opel-Rettung als ihr Wahlpamphlet hernehmen.</p>
<p>Scheinbar hat sie nicht richtig zugehört, als im Frühsommer, bei ersten Gesprächen mit Magna, von der Höhe der zu reduzierenden Arbeitsplätze die Rede war. Herr von und zu Guttenberg hatte wohl die besseren Ohren, denn er ließ heute verlauten, dass diese hohe Zahl von wegrationalisierenden Arbeitsplätzen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt bekannt waren. Ach so, Herr Guttenberg ist also wieder aus seiner Gehirnwäsche zurückgekehrt, hatte man doch in den letzten Wochen nichts mehr von ihm gehört in Sachen Magna, nachdem er einen Superstart als Wirtschaftsminister in Sachen Opel im Frühjahr hinlegte.</p>
<p>Auch eine Werksschließung &#8211; vorzugsweise außer Landes &#8211; steht auf der Liste von Magna, die es abzuarbeiten gilt. Selbstredend nicht in Deutschland, wo das Geld herkommt, man fokussiert  hier Antwerpen an, was jetzt wiederum die dritte Partei auf den Plan ruft, nämlich die EU. Hier stößt es den Ministern sauer auf, dass sich Deutschland offensichtlich die Bundestagswahl versüßt, indem man recht viele Euros investiert und sich freikauft von Werksschließungen, sprich diese lieber im Ausland sieht.</p>
<p> Hier hat Frau Bundeskanzlerin aber nicht mit Belgien, Großbritannien und Spanien &#8211; alles Länder mit Opel-Niederlassungen &#8211; gerechnet. An vorderster Front natürlich Belgien mit seinem Werk in Antwerpen, welches zur Disposition steht. Vertragspapiere, die in Brüssel zur Entscheidung vorliegen, besagen, dass Antwerpen lukrativer arbeitet, wie zum Beispiel Bochum. Wie war jetzt der Wortlaut noch genau, als man dies las? &#8220;Es kann nicht sein, dass ein wirtschaftlich gut arbeitendes Unternehmen geschlossen werden soll, während Bochum, welches unwirtschaftlicher arbeitet, verschont bleibt. Dies ist gegen EU-Recht und unsinnig, noch dazu, wo der Geldgeber in genau diesem Land sitzt, dessen Werke verschont bleiben sollen.&#8221;</p>
<p>Schlechte Karten für die Regierung so direkt vor der Wahl. Auf der einen Seite attestiert man Merkel, die 4,5 Milliarden Euro für die Sanierung von Opel würden schlichtweg bei weitem nicht ausreichen. Andererseits moniert Brüssel, dass besagte 4,5 Milliarden zur Rettung von Opel ein viel zu hoher Betrag seien. Möglich zur Rettung wäre höchstens ein Betrag in Höhe der Lohnkosten pro Jahr. Und da liegt Opel logischerweise darunter.</p>
<p>Dass GM in der Weise agiert, dass man nicht gewillt ist, ein Verlustunternehmen weiterhin zu unterstützen, ist nachvollziehbar und verständlich. Immerhin hat man &#8211; wie zu lesen war, seit dem Jahr 2000 mehr als 6 Milliarden Euro in Opel investiert, um dieses Unternehmen wieder flott zu kriegen &#8211; Verlustgelder, die nicht unwesentlich zum beinahe Untergang von GM geführt haben. GM arbeitet rein betriebswirtschaftlich und überläßt die Sanierung genau dem Land, das so dringend und eindringlich keine Tochter von GM mehr sein möchte. Eigenständigkeit war gefordert von der Belegschaft und im Besonderen von Betriebsratsvorsitzenden Franz. Und GM hat in der Bundesregierung einen willfährigen Partner gefunden, der zu Wahlzeiten alles für eine Wiederwahl tun würde, notfalls sogar, wie derzeit praktiziert, die Vernichtung von Volksvermögen in Milliardenhöhe zu unterstützen und voranzutreiben.</p>
<p>Die Situation war die letzten Monate nicht leicht, um eine ansehnliche Wahlprognose zu erzielen &#8211; im Gegenteil, Opel als Wahlziel zu erklären, war eine Nummer zu groß für viele &#8211; auch vom Wissensgrad her.  Man war im Begriff, das Gesicht zu verlieren, hätte GM sich gegen den Opel-Verkauf gestemmt. Das Fiasko aber, welches sich jetzt über des Merkelschen Kopf zusammenbraut, toppt dieses um ein Vielfaches mehr.</p>
<p>Die Art und Weise, wie man als Regierung mit der Opel-Rettung in der Bevölkerung auftrat, ist auch heute immer noch nicht nachvollziehbar. Warum bestand man von Anfang an derart unnachgiebig auf Magna? &#8211;  ließ RHJ Ripplewood, Fiat und die Chinesen kaum zu Wort kommen? Was hatte Magna mehr zu bieten, was die Konkurrenten nicht zu bieten hatten? Wo blieben und bleiben hierüber die Erklärungen der Regierung? Darf der Bürger, der für die politischen Anwandlungen einer Kanzlerin finanziell gradestehen muß, nicht in möglicherweise logistisch und betriebswirtschaftlich sehr fundierte Magna-Pläne eingeweiht werden? Oder sind sie das gar nicht und es bestehen ganz andere Gründe, das Vermögen der Bundesrepublik Deutschland den Russen in die Hand zu geben?</p>
<p>Hat dies der Wirtschaftsminister ohne Kompetenzlizenz, von und zu Guttenberg, möglicherweise bereits im Mai 2009 erkannt und deshalb auf eine Insolvenz hingewiesen? War alles nur Wahlgeklüngel? Der Bürger sagt sich &#8211; aufgrund seiner von Politikseite künstlich gehaltenen Dummheit &#8211; ja, hier stimmt was nicht. Wenn er, der Bürger, mittlerweile jedes Verständnis verliert für die Eskapaden der Regierung in Sachen Opel, deren Unvermögen und der daraus resultierende Verdacht der Wirtschaftskriminalität wegen Entwendung von Staatsvermögen in ein von Insolvenz geprägtes Unternehmen, dann möchte so mancher gar nicht wissen, was der Rest der Welt von dieser Regierung &#8211; die sich gerade zur Wiederwahl anstellt, denkt.</p>
<p>Aber Merkel, Steinmeier und Franz haben sich ja Magna als Partner mehr als nichts auf der Welt gewünscht, also müssen sie jetzt auch sehen, wie man den Menschen bei Opel erklärt, dass die 1. Wahl nur eine schlechte Wahl war, genauso wie die erfolgte Opel-Rettung nur eine Vermeintliche war und wir unser Steuergeld in den Wind schreiben können, ohne das Opel geholfen worden wäre. Dilettantischer und dümmlicher hat sich bisher noch keine Regierung in Deutschland zur Schau gestellt.</p>
<p><span style="color:#ff9900;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Opel und GM - Entscheidung wird morgen bekanntgegeben]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/09/opel-und-gm-entscheidung-wird-morgen-bekanntgegeben/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 20:31:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man darf gespannt sein, wie die Konferenz zwischen den beiden Verhandlungspartnern GM Board &#8211; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man darf gespannt sein, wie die Konferenz zwischen den beiden Verhandlungspartnern GM Board &#8211; dem Verwaltungsgremium und New GM ausgefallen sein wird. Diese Entscheidung soll &#8211; falls es eine gab, was nicht sicher ist, morgen bekanntgegeben werden.</p>
<p>Die deutsche Regierung jedenfalls hatte an der Entscheidungsfindung keinerlei Anteil, saß abwartend in Deutschland und soll die Lösung morgen in Form eines Überbringers, der eigens dafür über den Atlantik fliegt, entgegen nehmen, obwohl es eine Telefonkonferenz sicherlich auch getan hätte.</p>
<p>Wer immer jedenfalls der von GM Entsandte sein mag, ist noch nicht bekannt. Einzig die Tatsache, dass der Ärmste als Überbringer einer Hiobsbotschaft, einer schlechten Nachricht, in der Antike geköpft worden wäre, läßt ihn mehr als bedauernswert erscheinen. Auch wenn ihm das grausame Schicksal heutzutage erspart  bleibt, so reißt man sich bestimmt nicht darum, mit einer schlechten Nachricht im Gepäck nach Deutschland zu kommen.</p>
<p>Welche Alternativen standenbei der Entscheidungsfindung zur Wahl?</p>
<p>1.) <strong>Opel verbleibt im GM-Konsortium</strong> (dies ist die Möglichste, der seit einigen Wochen präferierten Alternativen von GM)</p>
<p>2.) <strong>GM verkauft am Magna</strong> (die von Merkel und Co. am meisten präferierten Alternative, dafür wurden bisher 1,5 Milliarden Euro Überbrückungskredit gezahlt, weitere mind. 3,0 Milliarden wurden von der Bundesregierung in Aussicht gestellt bei einem erfolgreichen Verkauf an Magna)</p>
<p>3.) <strong>GM verkauft an RHJ International</strong> (präferiert von GM. Die Firma, die mit ihren Forderungen in der Bieterphase immer weiter ihre Ansprüche nach unten geschraubt hat)</p>
<p>4.) Auch das steht im Raum: <strong>Die Insolvenz von Opel</strong>. GM wäre bei dieser Variante alle Verbindlichkeiten los, diese wären im Besonderen die Betriebsrenten in Höhe von knapp 5 Milliarden Euro, Schulden etc.</p>
<p>Man wird abwarten müssen bis morgen, ob GM sich auf eine der Optionen eingelassen hat, oder die Angelegenheit vertagt wird. Letzteres wird, ob der vielen, an sich folgenschweren Entscheidungen, stark angenommen. GM macht sich die Entscheidung sicher nicht leicht, zumal eine gehörige Portion an Geldern bei der Rettung von Opel, und letztendlich ist es das ja, erforderlich wird.</p>
<p>Die Mitarbeiter von Opel sollten dies überdenken, wenn GM wirklich Gelder in das marode Unternehmen Opel pumpen sollte. Es ist nicht die schlechteste Entscheidung von GM, wenn es weitergeht, wie bisher, nämlich dass GM der Besitzer bleibt. Ob Magna diese horrenden Summen zu leisten bereit gewesen wäre, bleibt dahingestellt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Opel und General Motors - Never ending bla bla bla]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/06/opel-und-general-motors-never-ending-bla-bla-bla/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 18:59:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
<guid>http://june0306.wordpress.com/2009/09/06/opel-und-general-motors-never-ending-bla-bla-bla/</guid>
<description><![CDATA[  Während man in Villa Riba noch saubermacht, feiert man in Villa Bacho schon wieder&#8230; Oder war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><span style="color:#ff9900;"> </span></p>
<p><span style="color:#ff9900;">Während man in <strong>Villa Riba</strong> noch saubermacht, </span></p>
<p><span style="color:#ff9900;">feiert man in <strong>Villa Bacho</strong> schon wieder&#8230; Oder war&#8217;s andersrum?</span></p></blockquote>
<p>So oder ähnlich könnte man das Trauerspiel um Opel bzw. den Phoenix aus der Asche, General Motors, respektive New GM, bezeichnen. Namhafte deutsche Regierungsmitglieder sind derweil noch am &#8220;Druck machen&#8221; in den USA, halten Telefonkontakt oder betreiben ähnlich unfruchtbare Aktionen, während die Mühlen bei GM schon längst ihr Mehl gemahlen haben.</p>
<p>Wie auf diversen amerikanischen Online-Nachrichtenplattformen heute zu lesen ist, zieht man eine Insolvenz von Opel und Vauxhall dem ständigen Druck der deutschen Regentschaft mittlerweile vor. Magna, davon ist auszugehen, steht mittlerweile überhaupt nicht mehr zur Debatte. War man wirklich so leichtgläubig in Deutschland, dass man glaubte, mit dem Bombardement an Kontaktaufnahmen mit allem, was Rang und Namen hat im Spiel um Opel und GM, einen Blumentopf zu gewinnen, sprich Druck auszuüben? Dies war die überhaupt schlechteste Strategie, die man einschlagen konnte, denn die Position, die die deutsche Regierung derweil hat, ist eine, in die man sich selbst hineinmanövriert hat und aus der man auch nicht wieder herauskommt. Eine größere Blamage in Form von Dilettantismus kann es nicht geben. Und im Prinzip sind alle daran beteiligt, weil jeder schneller sein wollte mit Milliarden-Zusagen. Auch der Herr von und zu scheint mittlerweile geläutert, oder man hat ihn einer Gehirnwäsche unterzogen, denn er hält sich seit der schicksalhaften Nacht der Entscheidung Ende Mai sehr bedeckt und Magna konform. Ganz im Sinne von Merkel und Steinmeier.</p>
<p>Keinen unwesentlichen Anteil daran hat die Arbeitnehmervertretung, ganz voran deren Rädelsführer Franz, der die Belegschaft dazu anstiftet, ihr gegebenes Versprechen, ihren Beitrag in Form von Verzicht bzw. Einfrieren von Urlaubsgeld und Tariferhöhung zu leisten, zu brechen. Dies wird explizit in der amerikanischen Presse hervorgehoben, dass dieser Umstand gewisse Unannehmlichkeiten mit sich bringen würde und man mit einer Insolvenz dem ganzen Aktionismus des Betriebsratsvorsitzenden aus dem Weg gehen kann. Auf gut kollegialem Slogan &#8211; den man betriebsrätlich so gerne spricht &#8211; würde man sagen, &#8220;der hat sie in die Pfanne gehauen&#8221;&#8230;..</p>
<p>Nun wird eine neuerliche Sitzung in Detroit am 8. und 9. September 2009 eine eventuelle Entscheidung bringen. Oder nicht?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ryanair - Versteckte Kosten in allen Bereichen]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/04/ryanair-versteckte-kosten-in-allen-bereichen/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 18:13:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Billigflieger Ryanair erhöht erneut die Gepäckgebühr: Ab Oktober müssen Passagiere, die ihr Gepä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Billigflieger Ryanair erhöht erneut die Gepäckgebühr: Ab Oktober müssen Passagiere, die ihr Gepäck am Flughafen aufgeben wollen, pro Flug statt 20 Euro nun 30 Euro bezahlen. Beim Check-In im Internet werden künftig statt 10 Euro 15 Euro fällig. Das Unternehmen betonte jedoch, dass es dann erstmals möglich ist, zwei Gepäckstücke mit einem Gesamtgewicht von 30 Kilo aufzugeben. Es muss aber für jedes aufgegebene Gepäckstück einzeln bezahlt werden. Ende Bericht Quelle: <a href="http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090904&#38;did=1129078">Focus Online</a></p>
<p>Hier sind die Flugreisenden vor die Tatsache gestellt, ob sie die immer höher steigenden Preise von Ryanair zu akzeptieren bereit sind, oder sich, nach gründlicher Recherche anderweitiger Airlines, sich Alterniven zum scheinbaren Platzhirsch auf dem Sektor Billigflieger suchen. Standen unlängst in Verbindung mit Ryanair noch Gebühren für die Toilettenbenutzung während eines Fluges zur Debatte, die in der öffentlichen negativen Diskussion schnellstens lediglich zurückgestellt oder vertagt wurde, so hat man sich bei dieser Airline anderweitig nach einträglichen Gebühren umgesehen und kam recht schnell auf die Idee, die Gepäckgebühren zu erhöhen.</p>
<p>Was vor wenigen Jahren als günstige Alternative zu renommierten und alteingessenen Airlines begann, kristallisiert sich heute  immer mehr als Nepp der versteckten Preiskalkulation heraus, die zu akzepieren nur die sehr flexiblen und langfristig Buchenden als Schnäppchen zu schlagen prädestiniert sind. Reisende mit festem Termin haben hier immer das Nachsehen. Ein Tripp nach England beispielsweise mit Destination London erhöht die Kosten des möglicherweise 1,&#8211;Euro teuren Hinfluges mittels aufzuschlagender Gebühren jedweder Art sowie zusätzlichen Transferkosten von London-Stansted in die Innenstadt um teilweise über 100 Euro Kosten. Und dies nur in einfacher Form, nach Hause will man ja schließlich auch noch. Hinzu kommen also Rückführkosten nach Standsted in ähnlich hoher Kategorie, nicht zu vergessen die Gebühren des  in der Regel viel teureren Rückflugs. Fazit: Ein spitzer Bleistift sollte angesetzt werden&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Michael Jackson Beerdigung auf dem Forest Lawn Memorial Cemetery]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/04/michael-jackson-beerdigung-auf-dem-forest-lawn-memorial-cemetery/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:53:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Endlich. Die arme Seele Michael Jacksons hat endlich ihre wohlverdiente Ruhe auf dem Forest Lawn Mem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich. Die arme Seele Michael Jacksons hat endlich ihre wohlverdiente Ruhe auf dem Forest Lawn Memorial Friedhof  in Los Angeles gefunden. Gestern Abend gegen 20.00 Uhr Ortszeit fand die Trauerfeier zur Beerdigung für Jackson statt. Seine Familie, seine drei Kinder und etwa 200 geladene enge Freunde nahmen an dem Zeremoniell teil, ebenso wie Jacksons frühere Ehefrau, Lisa Marie Presley.</p>
<p>Nachdem die Beerdigung aufgrund mehrerer Obduktionen immer wieder verschoben werden mußte, zuletzt auf Michael Jackson 51. Geburtstag am 29. August 2009, konnten nunmehr &#8211; 10 Wochen nach dem plötzlichen Tod des Popsängers am 25. Jui 2009 &#8211; seine sterblichen Überreste in das Mausoleum im Forest Lawn Memorial Friedhof übergeben werden. Namhafte Persönlichkeiten der Film- und Musikbranche haben dort bereits ihre letzte Ruhe gefunden. Öffentlichkeit wird man dort nicht finden,  es ist nur Familienangehörigen gestattet, sich dort aufzuhalten. Diese gelangen mittels eines Schlüssels in das Innere des Mausoleums. Ungestörte Totenruhe ist also gewährleistet, Medienrummel und Fanscharen bleiben vor verschlossener Tür.</p>
<p>Die Kinder Paris, Blanket und Prince überbrachten jeweils einen Brief an ihren Vater, welcher dieser mit in den goldenen Sarg bekommen wird. &#8220;Daddy, we love you, we miss you&#8221; und ähnlich soll der Wortlaut sein. Seine Brüder hatten, schon wie auf der Trauerfeier im Staples-Center im Juli 2009, gleichfarbige rote Krawatten um (gelbe Krawatten im Staples-Center) sowie den obligatorischen rechten weißen Handschuh an, ein Tribut an ihren Bruder.</p>
<p>Die Kosten für die Trauerfeier, Mausoleums-Plätze die gekauft wurden (ggf. schon für spätere Zeiten für weitere Familienangehörige), Dienste der Polizei und Sicherheitsbeamte, Straßenverkehrssperrungen etc. sollen aus Michael Jacksons Erbe bestritten werden. Man rechnet damit, dass sich die Kosten auf 1 Mio Dollar belaufen werden.</p>
<p>Nach der Trauerfeier begibt sich die Familie nach Pasadena in ein italienisches Restaurant zu einem Essen. Unbestätigten Berichten zufolge soll es Fans gelungen sein, durch ein Fenster des Restaurants einen Blick auf die Trauergesellschaft zu erhaschen. Skurrilerweise lief während des gemeinschaftlichen Essens im Hintergrund der Film Casablanca (Humphrey Bogard und Ingrid Bergman). Welchen symbolischen Wert dieses Beiwerk zum Trauermahl haben sollte, bleibt unklar. Sicherlich ist es nicht der Grund, dass Humphrey Bogart zukünftig direkter &#8220;Nachbar&#8221; von Michael Jackson in der Gruft sein wird.</p>
<p>Der in Verdacht geratene Leibarzt von Jackson, Conrad Murray, wird sich weiteren Verhören ausgesetzt fühlen müssen. Dass Jackson durch Propofol, dem Schlafmittel, welches nur in Kliniken eingesetzt werden darf, zu Tode kam, ist nach den diversen Obduktionen nun sicher.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Opel Kabinettstückchen im Zeichen der Bundestagswahl]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/08/24/opel-kabinettstuckchen-im-zeichen-der-bundestagswahl/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 07:05:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem am Freitag eine Entscheidung in Detroit über die Zukunft von Opel nicht gefällt wurde, geht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem am Freitag eine Entscheidung in Detroit über die Zukunft von Opel nicht gefällt wurde, geht der Kampf um die Erhaltung von Opel bzw. den Verkauf an Magna, der von der Bundesregierung favorisierte Käufer, weiter. Während GM sich auf den belgischen Bieter RJH International eher festlegen würde, fehlen indes deutsche Zusagen, auch diesem Investor Staatshilfen zuzugestehen. Lediglich Magna würde bei einem erteilten Kauf-Zuschlag ein Kredit bzw. eine Bürgschaft in Höhe von 4,5 Milliarden Euro bewilligt. RHJ International &#8211; so die klare Ansage &#8211; würde nicht unterstützt. Noch nicht? Oder würde die Regierung beim Akt des Klinkenputzens für Opel bei GM auch die Schatuelle für RHJ International öffnen, nur um die Opel-Braut, die langsam zum Klotz am Bein der Kanzlerin wird, an den Mann zu bringen?</p>
<p>Sollte dies der Fall sein, verlieren Merkel und Konsorten &#8211; zu nennen wären hier auch die Minister der Länder mit Opel-Standorten &#8211; ihr mittlerweile ziemlich dümmlich dreinschauendes und vorgeführtes Gesicht, wenn sie nach voreiligen und ohne Sicherheiten einzufordernden großspurigen Magna-Zusagen nun plötzlich doch auf RHJ International umschwenken würde. Hinzu kommt, dass langsam die Zeit brenzlig wird, schließlich will man die Steuermilliarden noch vor der Wahl verteilt sehen, Magna als neuer (teilweiser) Besitzer in trockenen Tüchern haben, der möglicherweise aber nur als Strohmann für die Russen dient, was mit ein Punkt sein könnte, warum GM sich ziert, Magna zu akzeptieren.</p>
<p>War nun dem Vernehmen nach zu hören, dass alle Unterlagen und Zusagen für beide Investoren GM vorliegen, die Regierung Papiere und Bilanzen nach den USA übersandt hat, so fehlen GM gänzlich die Zusage auf Steuergelder für RHJ International. Dieser Nachricht ist neu, hatten Regierung und Opel-Betriebsrat noch letzte Woche verkündet, dass GM alles Geforderte vorliege. Dass man RHJ International dabei ausgrenze, verschwieg man in der Presse wohlweislich. Die Retourkutsche gab es am Freitag aus Detroit.</p>
<p>Nicht nachzuvollziehen ist diese Tatsache. Hat man GM etwa nicht übermittelt, dass in Deutschland einseitig gepokert wird? Mit solchen Halbwahrheiten und unvollständigen Fakten kann man GM offensichtlich nicht kommen &#8211; ergo hält sich GM bedeckt, läßt sich logischerweise Zeit, weil so dringend kann die Lösung Opel nicht sein, wenn man aus Deutschland unvollständig mit Daten und Aussagen versorgt wird.</p>
<p>Da nutzt auch der eigenmächtige und peinliche Anruf des Frank-Walter Steinmeiers bei Hillary Clinton nicht, welcher am Samstagabend getätigt wurde und in welchem Frau Clinton &#8211; typisch amerikanisch und sehr nonchalant &#8211; unseren guten Steinmeier abgeschmettert hat, indem sie darauf verwies, das Thema mit Timothy Geithner, dem US-Finanzminister, kommunizieren möge.</p>
<p>Kanzlerin Merkel sitzt langsam aber sicher in einer ziemlich peinlichen Ecke, in die sie sich aufgrund Wahlkampfes selbst hineinmanövriert hat. Getrieben durch Steinmeier ging sie Konzessionen in Bezug auf Opel ein, die lediglich politischen und wahlkampftechnischen Hintergrund haben. Vom ökonomischen, betriebswirtschaftlichen und gesamtdeutschen Standpunkt aus war alles, was sich in den Monaten seit März 2009 ereignete, unüberlegt und schädlich für Opel und Deutschland.</p>
<p>Mittlerweile reagieren die USA und GM verständlicherweise genervt auf die mannigfaltigen Interventionen durch die deutsche Regierung. Wie zu lesen ist, läßt Fred Irwin, neutraler Vorsitzender des Opel-Treuhand-Beirates, verlauten, dass sich GM weiteren Druck aus deutschen Politikerreihen verbietet. Dass dies zu erwarten war, hätten sich die Herrschaften aus der Riege transatlantischer Telefonaktionen denken können &#8211; schließlich befindet man sich in den USA nicht im Wahlkampf.</p>
<p>Die bereits überwiesenen 1,5 Milliarden Euro Staatshilfen, die vollkommen übereilt und unter dem Aspekt fehlender Sicherheiten für Deutschland transferiert wurden, werden nicht ewig reichen. GM zahlt nicht mehr, Magna oder RHJ International noch nicht &#8211; oder niemals. Wer übernimmt dann &#8211; ab Herbst sollen lt. Prognose die Steuermittel aufgebraucht sein &#8211; die Gehaltszahlungen der Opel-Mitarbeiter? Wen wundert unter diesen Voraussetzungen, dass Kanzlerin Merkel mittlerweile die Zeit davonläuft? Denn spendabel und selbstgefällig, wie man war, hat man &#8211; wenn auch nicht offiziell, sondern im Vertrauen auf einen Investor &#8211; die Verantwortung für Opel übernommen, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren gewesen zu sein. Dilettantischer kann man in der deutschen Wirtschaft nicht agieren, wie Merkel agiert hat &#8211; und die Welt lacht über sie.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland am wärmsten Tag des Jahres]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/08/20/deutschland-am-warmsten-tag-des-jahres/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:57:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mehr als heute gezeigt, konnte um unsere &#8211; zugegebenermaßen hohen &#8211; Temperaturen kein Bo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mehr als heute gezeigt, konnte um unsere &#8211; zugegebenermaßen hohen &#8211; Temperaturen kein Bohei gemacht werden. Ob Rundfunk oder TV, alle Medien waren emsig und in nicht endendend wollender Wiederholung der Tatsache um Mitteilung bemüht, dass wir im Monat August, dem letzten Sommermonat eines Kalenderjahres, uns befinden und mit Temperaturen über 35 Grad landauf, landab, beschert wurden.</p>
<p>Wir können froh sein, dass heute keine weiteren Amokläufe und Politikskandale in den Medien vorzufinden waren, schlichtweg &#8211; es hätte keinen Raum für echte Information gegeben. Ulla Schmidt wurde auch verschont, einzig Peer Steinbrück hatte heute seine Showtime bezüglich HRE und der leicht undurchsichtigen, ja fragwürden Rettung über 100 Milliarden, die für den deutschen Staat und Steuerzahler mit größter Wahrscheinlichkeit für immer verloren und an dessen Wiederbeschaffung er Jahrzehnte schuften wird müssen &#8211; der Steuerzahler selbstverständlich, nicht etwa der Staat.</p>
<p>Somit blieb sehr viel Platz für die Beschreibung und Berichterstattung einer Situation und Tatsache, die jahreszeitenbedingt vollkommen normal und mit einigen wenigen Sätzen hätte abgetan sein können. Aber nicht für besagte Medien, die sich ein regelrechtes Überbieten von Livebildern aus hoffnungslos überfüllten Schwimmbädern, von durch Feuerwehren mit Absicht überfluteten Innenstädten, von Flußspringern und Brunnenbadnehmern boten. Kein Platz war sicher vor Fernsehkameras, wo sich nicht eisschleckende oder in Pfützen plantschende Menschen gröhlend zur Schau stellten. Ich kann nicht umhin, zuzugeben, dass ich beim Betrachten dieser Bilder mehr als einmal ein starkes Fremdschämgefühl in mir aufkeimen fühlte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Post ]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/08/18/post/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 19:43:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Briefe nur noch von Dienstag bis Samstag im Briefkasten &#8211; so stellt sich die Post ihr zukünfti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Briefe nur noch von Dienstag bis Samstag im Briefkasten &#8211; so stellt sich die Post ihr zukünftiges Firmenmodell vor. Was seit einigen Wochen landauf, landab geahnt wird, kristallisiert sich in diesen Tagen als begründet heraus. Am Samstag wird weniger gearbeitet, am Sonntag gar nicht mehr &#8211; demzufolge fällt die Postversorgung montags sehr viel spärlicher aus, als bisher gewohnt. Zur Zeit läuft das Projekt als Probelauf, langfristige Übernahme ist geplant.</p>
<p>Gründe hierfür sollen Sparmaßnahmen sein. Gleichzeitig ist geplant, alle noch übrigen Postämter mittelfristig zu schließen und &#8211; wie flächendeckend bereits praktiziert, nur noch Postagenturen zum Vertrieb und Schalterservice offenzuhalten. Dies kann dann jeder erdenkliche Bäcker- oder Metzgerladen, Friseur- oder Schmuckgeschäft sein.  Hierfür sollen die zukünftigen Mitarbeiter bis zu drei Wochen geschult werden.</p>
<p>Da die noch vorhandenen Postämter durch die Schließung vieler Niederlassungen bereits heute mehr als überlastet sind, darf man gespannt sein, wie es sich auf die Wartezeiten und den Service auswirkt, wenn zukünftig an jeder Ecke ein Postshop entstehen könnte.</p>
<p>Wie dem auch sei, in Deutschland wird sich so langsam aber sicher von Qualität und Seriosität verabschiedet. Allerdings muß damit gerechnet werden, dass die Kunden sich verstärkt den gut organisierten, privaten Anbietern zuwenden werden, so dass im Endeffekt die Post das Nachsehen hat und ihren davoneilenden Kunden hinterher trauern wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmmusik, an die ich mich gerne erinnere (refreshed)]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/08/13/filmmusik-an-die-ich-mich-gerne-erinnere/</link>
<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 16:22:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung Familiensaga (eher Komödie) von Eric Malpass Schöner,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung</strong></p>
<p>Familiensaga (eher Komödie) von Eric Malpass<br />
Schöner, sentimentaler Musiktitel mit viel Erinnerungswert an die 70er Jahre. Nette filmische  Handlung, aufgewertet durch eine recht gute und gefällige Schauspielergarde, allen voran die unvergesslichen Helden der Leinwand Agnes Windeck und Werner Hinz. Für die Komposition wurde James Last 1969 mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet. Als Melodie für mich zur damaligen Zeit indiskutabel, weil langweilig. Heute, viele Dekaden später, erkenne ich den Wert, den diese unvergängliche Musik auszeichnet und krame sie so manches Mal gerne aus meinem Schatzkästchen, Abteilung <em>Melancholie,</em> hervor.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/FVra9KHXDDs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/FVra9KHXDDs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>.</p>
<p><strong>Das Traumschiff</strong></p>
<p>In den 80er Jahren, also in Zeiten ohne Premiere und allen weiteren privaten Sendern (jedenfalls in meiner Region) läuft das Traumschiff über den Bildschirm, weniger mit gehaltvollen Traumgeschichten als mit der einzigartigen und unverkennbaren Traummelodie von James Last komponiert. Erwähnenswert wegen Erinnerungswert! Sie erinnert an die 80er Jahre, die damals für die meisten recht unspektakulär war, nur&#8230;heute weiß man sie zu schätzen! Man schließe die Augen und versetze sich in dieses Jahrzehnt der vielen schönen Lebensmomente! Zeit, könntest Du zurückkommen&#8230;.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/YPiv-ozQlSQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/YPiv-ozQlSQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
.</p>
<p><strong>Oder die Serie Miami Vice&#8230;(1984-1989)</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/LGkurWAXgZs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/LGkurWAXgZs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
.</p>
<p><strong>Cast Away (2000) </strong><br />
Beeindruckende Leistung und schauspielerisches Glanzstück von Tom Hanks mit Wilson, dem Basketball&#8230;<br />
Feinfühlige und leise Musik, die in Verbindung zu den Filmbildern eine rundum gute Arbeit wiedergibt. Mit dieser Musik verläßt er auf seinem selbstgezimmerten Floß die Insel, auf der er vier Jahre unfreiwillig lebte. Ein ganz besonders beeindruckender Teil des Filmes unter den Klängen dieses Sounds&#8230;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Hb2-0aAmyAI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Hb2-0aAmyAI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>.</p>
<p><strong>Und da gibt es nicht viel zu sagen -<br />
der große Henry Mancini &#8211; The Thornbirds (1983)</strong><br />
Eine Filmmelodie, die ihresgleichen sucht. Vielleicht so euphorisch gedacht, weil ich die Verfilmung als absolut gelungen ansehe. Richard Chamberlain, bisher verkannter 2. Klasse-Schauspieler, schwang sich zu einer Traumrolle auf und Rachel Ward als Maggie ist eine meiner Heldinnen im Filmgenre überhaupt. Natürlich verhalfen weitere  Starbesetzungen wie Barbara Stanwyck und Eve Marie Saint zu diesem &#8211; meinem &#8211; Highlight der 80er Jahre. Neben einem Bestseller auch eine gute filmische Inszenierung zu gestalten, gelang bisher nur bei Margret Mitchells <em>Vom Winde verweht</em>.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/7k_kdfaAq68&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/7k_kdfaAq68&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>.</p>
<p><strong>&#8230;. und nochmal Musik von Henry Mancini<br />
mit einer umwerfenden Audrey Hepburn und<br />
dem smarten George Peppard in Breakfast at Tiffany&#8217;s (1961)</strong><br />
- gefühlvoll, emotional und perfekt inszeniert, glänzend gespielt &#8211; auch von den Nebenrollenbesetzungen. Audrey Hepburn verkörpert mit ihrem grazilen Aussehen und zartem Wesen die Leichtigkeit des Seins in einer atemberaubenden Rolle und George Peppard hilft ihr beim Sturz aus den rosaroten Wolken zu einer sanften Landung. Liebevolle Komödie mit Hintergrund und spirituellem Charme.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/UcXiJibBloU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/UcXiJibBloU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politische Interessen Hintergrund bei Opel-Intervention]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/08/08/politische-interessen-hintergrund-bei-opel-intervention/</link>
<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 06:40:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
<guid>http://june0306.wordpress.com/2009/08/08/politische-interessen-hintergrund-bei-opel-intervention/</guid>
<description><![CDATA[Opel-Treuhänder haben sich inzwischen über zu viel politischen Druck beklagt: Dies erschwere eine ob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><span style="color:#ff9900;"><span style="color:#888888;">Opel-Treuhänder haben sich inzwischen über zu viel politischen Druck beklagt: Dies erschwere eine objektive Entscheidung, sagte einer der Treuhänder der «Welt».</span> Er habe den Eindruck, dass hier politische Interessen über betriebswirtschaftliche Interessen gestellt würden. (Auszug aus der Süddeutschen Zeitung vom 8. August 2009)</span></p></blockquote>
<p>Für viele in der Bevölkerung wurde dies bereits in den Wochen seit Ende März zur Gewissheit, als die Regierung sich erstmals im Opel-Werk in Rüsselsheim medienträchtig und wahlvorbereitend vor Werksangehörigen und vor allen Dingen einem mehr als rührigen Betriebsratvorsitzenden (Franz), bei dem man immer mehr den Eindruck bekommt, es handelt sich um sein eigenes Unternehmen und eigentliche Vorstandsmitglieder haben weniger zu sagen als er, auf der Showbühne sehen ließ.</p>
<p>Kein noch so vernünftig vorgelegtes Konzept ließen Merkel, Steinbrück und Steinmeier von der Spur auf dem Weg zum Wahlgewinn abkommen, sich bei Opel betriebswirtschaftlich intelligent entweder zurück- oder überhaupt zu verhalten, um dem Unternehmen weiterzuhelfen &#8211; notfalls sogar in die Insolvenz. Lediglich die Bedenken eines schwarzen Barons aus dem Fränkischen ließen den Steuerzahler hoffen, dass hier Professionalität in Sachen Wirtschaft mit am runden Tisch säßen in den Nächten gegen Ende Mai 2009. Jedoch &#8211; der Starrsinn und ein möglicher Wahlgewinn kehrten alle berechtigten Bedenken vom Tisch und den Baron in die zweite Reihe. Mutig von ihm, vor laufender Kamera genau diese Umstände und den Widerstand der anderen drei Opelretter und Bundestagswahlversessenen den Menschen, den Steuerzahlern, darzulegen.</p>
<p>Wir dürfen uns darauf gefaßt machen, dass &#8211; neben vielen weiteren Wahlgeschenken und Versprechen &#8211; die Intervention bei Opel durch die Regierung die teuerste Bundestagswahl überhaupt werden wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Michael Jackson - Gefälschte Rezepte]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/07/29/michael-jackson-gefalschte-rezepte/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:50:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
<guid>http://june0306.wordpress.com/2009/07/29/michael-jackson-gefalschte-rezepte/</guid>
<description><![CDATA[Nach neuesten Erkenntnissen gehen die Behörden davon aus, dass Michael Jackson, um an verschreibungs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach neuesten Erkenntnissen gehen die Behörden davon aus, dass Michael Jackson, um an verschreibungspflichtige Medikamente heranzukommen, mit gefälschten Rezepten unterwegs war. Hierbei waren die Rezepte auf fiktive Personen ausgestellt mit  nicht weniger als 19 Alias-Namen. Decknamen, die erfunden wurden bzw. von tatsächlich (irgendwann) existierenden Personen stammen. Ein Rezept soll sogar auf den Namen seines Sohnes Prince lauten.</p>
<p>Auf der den Behörden vorliegenden Liste der gefälschten Rezeptnamen befinden sich weiterhin die Namen</p>
<blockquote><p><span style="color:#ff9900;">Josephine Baker, Paul Farance, Bryan Singleton, Jimmy Nicholas, Blanca Nicholas, Roselyn Muhammad, Faheem Muhammad, Frank Tyson, Fernand Diaz, Peter Madonie, Kai Chase, Michael Armstrong, Jack London, Peter Midani sowie Omar Arnold.</span></p></blockquote>
<p>Entweder mahlen die Mühlen des Los Angeles Police Departments sehr langsam, vielleicht deshalb sehr gründlich oder aber die Berichterstattung aus den USA erreicht uns nur sehr schleppend, denn wie erklärt es sich, dass auch heute, fünf Wochen nach dem Tod von Michael Jackson,  der Stand der Ermittlungen nicht bereits weiter fortgeschritten ist. Es tauchen &#8211; im Gegenteil &#8211; immer neue Beweise und Verdachtsmomente auf, auf die man hätte bereits schon vor Wochen stoßen können, wäre man bei den Hausdurchsuchungen akribischer, sorgfältiger und konzentrierter vorgegangen. Mittlerweile, so stellt es sich dar, werden die Fahnder nur noch durch Zufälle zu vielerlei neuen Indizien geführt.</p>
<p>Oder haben sich die Behörden anfangs, als die Spuren noch frisch, die Ermittlungen vielleicht deshalb erfolgreicher, Vertuschungsaktionen vermeidbarer gewesen wären, zu sehr im Hintergrund gehalten und auch das tagelange Verschwinden von Dr. Murray sie zu keinem Verdacht hat kommen lassen? Mit Sicherheit konnten die beiden Verdächtigen, Dr. Murray und Dr. Klein, die versäumte Zeit der Behörden nutzen und wichtiges Beweismaterial beiseite schaffen.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Wenn einer eine Reise tut...]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/06/25/wenn-einer-eine-reise-tut/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 10:05:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Zeitalter von Internet ist es uncool, sich für eine Flugbuchung auf konservative Weise auf den We]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Zeitalter von Internet ist es uncool, sich für eine Flugbuchung auf konservative Weise auf den Weg in ein Reisebüro zu machen und sich umständlich und in altmodischer Weise von einem Mitarbeiter des selbigen Büros für seine Flugwünsche bedienen zu lassen. Wir sind heutzutage viel zu selbständig, als dass wir uns in Sachen Flugverbindungen etwas verkaufen lassen müssen, was wir - kosmopolitisch wie wir sind, leicht selbst erledigen können. Wir kennen die Kürzel der gängigsten Flughäfen der Welt, können mit dem Begriff Stopover wunderbar problemlos umgehen und sind fachmännisch in der Lage,  uns unsere Itinerary oder unseren Roundtrip mühelos und eigenständig zusammenzustellen.</p>
<p>Ja wirklich, wer hätte vor einigen Jahren schon gedacht, dass wir absolut fit sind als IATA-Spezialist und wir an einem verregneten Sonntagnachmittag unsere Reisepläne per Online-Klick für den nächsten Urlaub in vollkommener Eigenregie verwirklichen können. Wenn unser Werk vollbracht war, beschlich uns ein zufriedenes und von Vorfreude geprägtes Wohlgefühl ob all der Eigenständigkeit, die wir einmal mehr am <em>Counter </em>bewiesen haben. Jetzt gehörte der Urlaub erst richtig uns, weil wir ihn uns durch harte Eigenleistung selbst verdient hatten.</p>
<p>Das war früher. Die Zeiten haben sich aber schwer geändert. Als die Online-Buchung in den Kinderschuhen steckte, war das Zusammenstellen von Flugreisen ein Kinderspiel im Vergleich zu den heute herrschenden börsenähnlichen Zuständen im weltweiten Netz der Ticket-Anbieter und Airlines. Hatte man seinerzeit eine Flugreise zu dem Preis ergattert, welcher zu unseren Vorstellungen, Möglichkeiten und zeitlich zu unseren Plänen paßte, so begeben wir uns heute in den Ring, in welchem wir mit harten Bandagen zu kämpfen haben.</p>
<p>Im Preiskampf, in welchen wir unbarmherzig einbezogen werden, wollen wir weiter unsere Tätigkeit als Einzelkämpfer und Selfmade-Kaufmann am PC mit den Online-Anbietern und Airlines absolvieren und ersehnen uns lediglich das Glücksgefühl alter Zeiten zurück, in denen wir als Gewinner aus den hart umkämpften Preisschlachten hervorgingen.</p>
<p>Hatten wir damals unsere Tickets zu dem Preis im Sack, welcher &#8211; augenscheinlich &#8211; der für uns und unser Budget der denkbar Günstigste war und uns dieser Preis auch treu und unabänderlich die nächsten Wochen begleitete, spielen die Preise heute ein nicht vereinbartes Roulette mit uns. Es geht mittlerweile zu wie an Tankstellen, stündlich &#8211; ja manchmal minütlich &#8211; rutschen die Preise in den Keller, dann guckt  der ehrenwerte Bucher, der am Vortag teurer gekauft hat, dumm aus der Wäsche, oder aber der Ticketpreis steigt an, dann freut sich der Bucher der Vorwoche diebisch und reibt sich die Hände über seinen guten Deal.</p>
<p>Nein, dieses Brooker-Gefühl ist es nicht, was des Freizeit- Bucher&#8217;s Herz erfreut. Im Gegenteil, jeder Preisverfall und jeder Preisanstieg versetzt ihn in höchste Alarmbereitschaft dessen, ob er bei gutem Stand eingekauft hat, oder nicht. Heerscharen von Bluthochdrucksmomenten durchziehen seinen Körper während der Vorbereitungszeiten, lassen sich besänftigen und normalisieren und kehren zurück, sobald ein Rückblick gewagt wird, als Bestätigung dessen sozusagen, ob der Deal auch wirklich ein Guter war.</p>
<p>Erst wenn die Reise in mühseliger und verantwortungsvoller am heimischen Computer durchgeführter Millimeterarbeit  in trockenen Tüchern ist und nunmehr fast vor der Tür steht, kann es sich der Selbst-Ist-der-Mann-Bucher nicht verkneifen, mit stolzgeschwellter Brust, einem Siegesgrinsen auf  den Lippen, seinen Leidgenossen der Onlinebucher-Zunft von seinen Erfahrungen zu berichten und ihnen mit verschwörerischer Miene die Geheimnisse seines Erfolgs zu verraten&#8230;.</p>
<p>@ <em>June</em></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Mein Baum]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/06/19/mein-baum/</link>
<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 18:19:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich habe einen eigenen Baum, meinen Lebensbaum. Natürlich gehört er mir nur verbal und in jungen Jah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-790" title="baum" src="http://june0306.wordpress.com/files/2009/06/baum2.jpg" alt="baum" width="210" height="255" />Ich habe einen eigenen Baum, meinen Lebensbaum. Natürlich gehört er mir nur verbal und in jungen Jahren wissen wir nicht voneinander. Aber je älter wir werden, desto klarer wird, dass er eine Bestimmung hat und wir ahnen, dass wir irgendwann zusammen gehören.</p>
<p>Als ich geboren wurde, hat man ihn gepflanzt. Ein graziles Stück Ast mit ein paar wenigen dünnen und feinen, hellgrünen Blättern behangen. In der Hoffnung, dass er anwachsen wird, hat man ihn behutsam gehegt und gepflegt, ihm den höchst möglichen Schutz angedeihen lassen und ihm, als er sich verwurzelt hatte, eine Chance auf ein langes Leben gegeben.</p>
<p>Nach vielen Jahren des Wachsens, als er sich zu einer stattlichen Größe entwickelt hatte, konnte man erahnen, zu welcher Höhe er sich noch würde erstrecken können. Seine weit ausladende Krone, ein prächtiger, dicker Stamm, seine Stärke und Vollkommenheit ließen keine Zweifel offen, dass er so manchen Bewunderer finden würde. Diese Jahre sind seine besten und sie vergehen schnell, ebenso wie meine besten Lebensjahre schnell vergehen.</p>
<p>Sind 50 Jahre viel im Leben eines Baumes? Nicht, wenn er unbeirrt und ohne äußere Einflüße wachsen kann. In meinem Leben jedoch bin ich schon einen Schritt weiter und ich beginne, nach meinem Baum zu suchen. Ich weiß, dass wir in nicht allzu langer Zeit eins werden. Ich ahne, wo ich meinen Baum finden kann und ich halte Ausschau nach ihm, entdecke ihn nach langem Suchen,  erzähle ihm von unserem Vorhaben und bereite ihn auf unsere Verbindung vor. Dann verabschiede ich mich von meinem Baum, verspreche ihm aber, sehr bald wiederzukommen. Ein paar Jahre werden es vielleicht sein, aber es könnte auch schon eher passieren.</p>
<p>Ein letztes Mal noch besuche ich meinen Baum. Er und ich, wir sind alt geworden. Er hätte wohl eine Chance, noch weiter zu wachsen und zu bestehen. Ich aber muß Abschied nehmen von der Welt. Wir reden lange miteinander, erzählen uns unser beider Leben und stellen fest, dass sich viele Phasen unseres Lebens ähneln &#8211; die Zeit des Wachstums, der Jugend, der vollen Blüte und des Älterwerdens. Wir sind traurig, dass uns keine Zeit mehr bleibt, aber ich verspreche ihm, dass er ein würdiges Ende finden wird. Er soll mein Haus werden, wenn ich nicht mehr bin&#8230;..</p>
<p>@<em> june</em></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[...wieder viele Gedanken - aus dem Dialog - Tiefgründiges...]]></title>
<link>http://bellemaus.wordpress.com/2008/09/03/wieder-viele-gedanken-aus-dem-dialog-tiefgrundiges/</link>
<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:50:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>bellemaus</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;die letzten Tage habe ich hier und da recht tiefgründige Dialoge geführt &#8211; manches dara]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;die letzten Tage habe ich hier und da recht tiefgründige Dialoge geführt &#8211; manches daraus beschäftigt mich etwas. Zum einen fragte mich wer, ob denn wirklich alle Männer &#8220;Sch****e&#8221; sind.  Was schrieb ich ihm darauf?</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Nein &#8211; wenn Frauen behaupten, &#8220;alle Männer sind Sch****e&#8221;, dann stimmt das nicht. Jede Beziehung hat was Gutes, sonst wäre man ja nicht zusammen gewesen und an jeder Trennung sind immer mindestens zwei beteiligt. Das Leben ist Veränderung &#8211; jeder verändert sich und vielleicht ist der Partner vor 5 Jahren das Ultimo gewesen und ist es heute nicht mehr. Na und? Sowas ist normal &#8211; ich bin eh der Meinung mittlerweile, dass der Mensch nicht dazu ausgelegt ist (Instinkt), ein Leben lang mit dem gleichen Partner zusammen zu sein.</em></p>
<p>Ich denke, es ist leicht, die Schuld immer dem anderen zu geben &#8211; jeder macht Fehler und eine Trennung ist immer das Resultat aus einer Verkettung von Fehlern, die man gemacht hat und die macht nie einer allein. Reaktion ist immer eine Handlung von Aktion &#8211; einer beginnt mit dem Fehler und es liegt an dem zweiten Part, ob dieser eine Reaktion daraus macht oder ob er versucht, den Fehler wieder ins Lot zu bringen. Keiner ist unfehlbar &#8211; wir machen alle Fehler und das macht uns letztendlich auch menschlich.</p>
<p>Zum anderen geht es um das Thema Resignation &#8211; ja, es gibt sehr viele, die einfach den Kopf in den Sand stecken&#8230; Es gibt genügend Menschen, die nicht im Leben stehen, sondern daran vorbeileben. Genügend, die resignieren und ihr Glück nicht in die eigene Hand nehmen, sondern eben immer andere für ihr Unglück verantwortlich machen &#8211; beispielsweise wenn&#8217;s im Job nicht läuft, dann ist der Chef/der Kollege/die Konkurrenz schuld, wenn&#8217;s privat nicht läuft, ist der Partner schuld, wenn&#8217;s gesundheitlich nicht läuft, ist der Doc schuld. &#8230;es ist so einfach, anderen die Schuld zu geben &#8211; dabei ist man in erster Linie SELBST für sich selbst verantwortlich und nur wenn man dies erkannt hat, wird man auch was ändern (können).  Sicher &#8211; ein wenig Glück braucht man auch, das gehört dazu, aber wer keine Eigeninitiative zeigt, wird niemals das Quentchen Glück sehen, das ihm zuteil wird&#8230;</p>
<p>/*me</p>
</div>]]></content:encoded>
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