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	<title>todesfuge &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/todesfuge/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "todesfuge"</description>
	<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:49:01 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Schwarze Milch der Frühe ...]]></title>
<link>http://hanniballektor.wordpress.com/2009/09/01/schwarze-milch-der-fruhe/</link>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:56:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frank Benedikt</dc:creator>
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<description><![CDATA[So beginnt die bekannte Todesfuge von Paul Celan und ich habe bewußt nicht den Titel &#8220;Der Tod ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[So beginnt die bekannte Todesfuge von Paul Celan und ich habe bewußt nicht den Titel &#8220;Der Tod ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Plädoyer: Keine Vorsicht vor dem Bildschirm !]]></title>
<link>http://spreesee.com/2009/06/09/pladoyer-keine-vorsicht-vor-dem-bildschirm/</link>
<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 17:31:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>chloevomsee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Chloe ist ein bekennendes TV-Kind. Ihre Eltern verfolgten stets skeptisch den Gang zur Bibliothek, a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Chloe ist ein bekennendes TV-Kind. Ihre Eltern verfolgten stets skeptisch den Gang zur Bibliothek, aber im Fernsehkonsum wurde Chloe nie gebremst. Im Alter von zehn Jahren durfte ich beispielsweise ohne Weiteres die Erstausstrahlung der Ghostbusters im Privatfernsehen genießen, während alle meine restlichen Klassenkameraden aufgrund der Gewaltszenen die Glotze ausschalten mussten.</p>
<p>Lediglich Liebesszenen fielen all zu oft der Fernbedienungs-Zensur der albanischen Sittenpolizei zum Opfer (meine Eltern nahmen in meiner Phantasie die Rolle des Dorfpfarrers in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cinema_Paradiso" target="_blank">Cinema Paradiso</a> ein – ob ich am Ende meines Lebens wohl auch alle weggezappten Liebesszenen als Compilation geschenkt bekomme?). Drohte eine Bettszene, wurde hektisch und ohne ein einziges Wort umgeschaltet. Meine kleine Schwester, die nicht ganz nachvollziehen konnte, warum sie neben Werbepausen auch noch in ihren Augen nicht nachvollziehbare Unterbrechungen seitens meiner Eltern erdulden musste, schrie einmal genervt ins Wohnzimmer hinein: „Papa, die ziehen sich doch gleich wieder an!“ Spätestens hier wäre eine ordentliche Aufklärung angebracht gewesen&#8230; aber auf die moslemische Bienchen- und Kopftuch-Blümchen-Nummer warte ich heute noch.</p>
<p>Der lockere Umgang mit der Mattscheibe im Hause von See sprach sich schnell herum. Plötzlich lud sich die halbe Nachkommenschaft der anti-autoritär alternativen Nachbarschaft zu uns ein. Zu <em>James Bond</em> oder <em>Planet der Affen</em> reichte meine Mutter Nutellabrötchen (nix Vollkorn!) in die Runde. Statt Hagebuttentee (hey, das gibt es ja auch bei uns im albanischen Dorf!) wurden gute westliche Luxusgetränke wie Cola &#38; Fanta ausgeschenkt. Die Gastfreundschaft der Migrationshintergrundsdeutschen ist nicht zu verachten. Meine Eltern traten maßgeblich für die Völkerverständigung ein. Sie führten das alternativ abtrünnige deutsche Volk wieder an ihre eigenen Produkte des Wirtschaftswunders heran. Kinderschokolade, Gummibärchen, Chips und Nimm 2 – alles was die Werbewelt uns wünschen ließ, lag ausgebreitet auf dem Couchtisch. Schokolade schien es hingegen bei Körnerfresser-Kindern nur in Form eines Lindt-Hasen an Ostern zu geben. Ich wunderte mich oft über die Snacks der deutschen Gastgeber, wenn ich mal die Sendung mit der Maus bei meinen Freunden sah: Dörrobst? Käsehappen? – Das schien für mich, deren Oma hinter den Bergen dergleichen selbst kiloweise für die Überwinterung herstellte, völlig reaktionär für eine Wohlstandsgesellschaft.</p>
<p>Möhren statt Mohrenköpfe? Warum bestrafen sich die Deutschen mit unleckeren Sachen? Ich suchte in meinem Wissensdrang nach Antworten! Eines Tages erzählte mir auf dem Grundschulweg meine aufgeklärte Jugendfreundin ihr Papa hätte ihr von einem Mann erzählt, der Millionen von Menschen umgebracht habe. Mir war fast so mulmig zumute wie damals, als sie mir von diesem schrecklichen Loch im Himmel berichtete, das laut ihrem Papa immer größer wird und uns verbrennt. (Anmerkung an lesende Eltern: Behandeln sie 8-jährige nicht wie Erwachsene! Sie wissen nicht, was sie damit verursachen!! Ich suche heute noch vergeblich den Himmel nach Ozonlöchern ab und ducke mich in weiser Voraussicht vor der gefährlichen Strahlung).</p>
<p>Der mutmaßliche Massenmörder ließ mich nicht mehr locker. Ich versuchte meiner Freundin mehr Infos aus der Nase herauszuziehen. Plötzlich kamen Brocken wie Gas, Kammern und der Name „Hitler“ aus ihr heraus. Da Chloe in den Achtzigern noch nicht choogeln konnte, rannte sie tags drauf in die Bibliothek. Ich las alles, was es an Jugendliteratur zum Thema Holocaust gab (auch über rosa Kaninchen). Ein paar Schriften Adornos zog ich für meine kulturkritische Süßigkeiten-Studie noch hinzu. Plötzlich erhob sich der Phönix aus der Asche:</p>
<blockquote><p>Nach Auschwitz ein Gummibärchen zu essen, ist barbarisch.</p></blockquote>
<p>Die historische Last hindert meine Klassenkameraden an der Lust. Das schien plausibel. Als wir in Dachau von meiner Grundschullehrerin auch noch Celans Todesfuge vorgelesen bekamen, war ich ob der ekligen „Schwarzen Milch“ völlig ver- und am Boden zerstört. Meine Mutter machte ich nun aus Mitleid auch noch Fruchtzwerge und Milchschnitten servieren. Man muss die deutschen Kinder ja wieder vorsichtig an Milchprodukte heranführen&#8230;</p>
<p>Vom Süßigkeiten- zum Fernsehkonsum: Chloe verpasste als Teenager nicht eine einzige Folge <em>Verbotene Liebe</em>. Chloe kennt heute noch alle RTL Explosiv-Moderatorinnen mit Namen. Chloe sah hunderte von Weicheiern bei <em><a href="http://www.gameshowkult.de/mann.htm" target="_blank">Mann-O-Mann</a></em> neben Peer Augustinski in den Pool springen. Und all das hinderte sie nicht daran, die Sprache und die Literatur der großen Dichter und Denker Deutschlands zu vergöttern und gar zu studieren. Nach Ansichten des Gehirnforschers <a href="http://video.google.de/videosearch?hl=de&#38;q=Manfred+Spitzer&#38;um=1&#38;ie=UTF-8&#38;ei=Mv4sSrKtFsvr_AbnroWPCw&#38;sa=X&#38;oi=video_result_group&#38;resnum=4&#38;ct=title#" target="_blank">Manfred Spitzer</a> müsste ich heute bei meiner eklatanten Bildschirm-Vorgeschichte enorm dick, dumm und gewalttätig sein. Ist Chloe eine Ausnahmeerscheinung? Ich plädiere eher für eine krasse Ausgeburt des Sozialdarwinismus. Go for Hybridity !</p>
<p>Die meisten beherbergen in ihrer Küche eine verborgene Süßigkeitenschublade. Wir hatten auch eine, aber bei so vielen Kindern im Haus war die stets leer. Heute neige ich dazu, die Süßigkeitenschublade in meiner Singlewohnung so voll wie möglich zu stopfen. So werde ich vielleicht nicht selber auch noch in die Schublade reingequetscht. Zum Beispiel in solchen Situationen: Ein MBA-Kollege fragte mich einst nach einem längeren Fachgespräch, was mein Vater denn studiert hätte. „Gar nichts!“, antwortete ich. Das wollte der Beamtensohn mir nicht abnehmen. „Mein Vater ist ein einfacher Mann und Maurer!“, schrie ich am Schluss patzig in den Telefonhörer. Der Kerl insistierte: „Das kann nicht sein! Wo hast Du sonst Deine Bildung her? Ein Maurer geht doch höchstens mit seiner Tochter auf den Rummel statt ins Museum!“ Darauf gibt es nur eine passende Antwort: „Meine musikalische Früherziehung bestand aus Sprechchören bei kommunistischen Demos!“.</p>
<p>Natürlich spielen Eltern bei der Erziehung eine große Rolle. Aber – das muss nun mal gelobt werden – das deutsche Schulsystem ist auch nicht zu verachten! Chloe ist der größte Deutschland-Patriot den es diesbezüglich gibt! Deutschland, ich bin ein Fan von Dir! Bildung war stets frei für mich. Fernsehen auch! Und ich stehe zu meinem Bild“ungs“schirm.</p>
<p>Ich kann nicht leugnen, dass die meisten meiner Freunde und Bekannten aus ideologischen Gründen keinen Fernseher haben. Als ich nun letztes Wochenende zur Prime Time zum Proll7 <a href="http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~E07197891493242EB96F2BE83BEA39DDE~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Kipp-Roll-Fall-Spektakel</a> einlud, musste ich mehrmals die Frage beantworten: „Und warum schauen wir uns das an?“. Chloe: „Es regnet in Strömen. Es ist Samstag Abend und ich wollte einfach einen blöden Grund inszenieren, uns in lustiger Runde zusammenzufinden. Der Fernseher läuft nebenher und wir quatschen und knabbern! Es geht nicht um die Sendung, es geht um uns!“</p>
<p>Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass diejenigen, bei denen kein Fernseher zu Hause steht, lediglich suchtgefährdet sind und einfach keinen natürlichen Bezug zur Mattscheibe haben. Den No-TVs war es z.B. fast nicht möglich aufgrund einer mangelnden Medienkompetenz nicht nicht auf die Mattscheibe hinzustarren. Kino-Woody gab ferner zu, dass er einfach nicht gelernt habe, mit dem Fernseher umzugehen. Seinen ersten und letzten Fernseher im Alter von 35 Jahren musste er nach nur einem Monat wieder verkaufen, da er völlig übermüdet zur Arbeit erschien, weil er nicht mehr aufhören konnte, sich nachts um halb Zwei Filme auf ARTE reinzuziehen. Ein weiterer TV ablehnender Bekannter outete sich ebenfalls als unkontrollierter Simpson-Junkie. Wir selbstbeherrschten, weil übersättigte, TV-Kids grinsten dann breit: Wir wurden einfach rechtzeitig ans Medium herangeführt! Wir waren auch nie Außenseiter, da wir am Montag nach <em>Wetten das&#8230; ?</em> mitreden konnten. Hier setzte dann kurzweilig ein Randgruppen-Diskurs in der Gruppe ein. Das Resultat: Jeder gehört irgendwie einer Randgruppe an. Mein männlicher Sitznachbar sah sich endlich ermutigt zuzugeben, dass er ein „Schuhgrößen-Outlaw“ ist. Als Mann mit Schuhgröße 39 hat man es nicht leicht.</p>
<p>Zurück zum Fernsehkonsum. Plötzlich kamen nostalgische Erinnerungen auf. Ach, früher war der Samstag Abend noch ein richtiges Familienevent. Als Kind hat man sich wochenlang auf den sympathischen Gottschalk gefreut. Die Stars, die Wetten, die Gummibärchen auf dem Tisch! Ja, Gottschalk war die Legitimation für Gummibärchen nach Auschwitz. Der blonde Engel vereinigte hunderte von zerstrittenen Familien um den Couchtisch. Fernsehen verbindet! Für gemeinsame Erlebnisse muss man nicht gleich eine Strohhotel-Radtour unternehmen. Erinnerungen an Familienausflüge lassen sich doch nicht mit dem kollektiven Gedächtnis einer ganzen Fernsehgeneration messen! Die Familie geht, die Gesellschaft bleibt. Stell Dir vor, Du bist erwachsen und alle um Dich herum reden über Grisu, den Bananenblues oder Piggeldy und Frederick, nur Dir ist diese Welt in Deiner Welt fremd? Stell Dir vor, jemand erzählt Dir, Dein Date sieht aus wie Dr. Gadget, und Du weißt nicht, ob Du lachen oder weinen sollst?</p>
<p>Das Kipp-Roll-Fall-Spektakel sollte für Debakel-Chloe eine Remininszenz an die deutsche Samstag Abend-Unterhaltungskultur sein! Sie hatte extra eine Erdbeer-Bowle angesetzt. Am Anfang tat sich die Gruppe schwer, den Fernseher in ihren Kreis zu integrieren. Das Spiel schien unlogisch. Der Sinn dahingestellt. Die Moderatoren verzweifelt. Das Ungeschick der Kettenreaktion-Schaffer nervtötend. Die Zeit wurde alle paar Sekunden auf Null gesetzt. Kein Weltrekord wurde geschlagen. Unsere ZF-Ingenieure im Raum konnten sofort errechnen, warum die Bierflaschen nicht umgekippt sind.</p>
<p>Aber was verbindet mehr als ein gemeinsamer Feind? Nach zwei Stunden drehten wir den Spieß um, wir wollten nicht mehr verstehen, sondern blinde Wut walten lassen. Wir fingen an, über Giulia Siegels (34) peinlichen Auftritt zu lästern, tranken ein Glas nach dem anderen auf die Nullnummern und erwischten uns plötzlich dabei, wie wir grölend die Kettenreaktion der Studenten anfeuerten. Diese umkippenden Bilderrahmen waren entzückend! Wir lagen uns in den Armen vor Freude. Was auch immer da plötzlich mit uns passiert ist&#8230; wir können es uns bis heute nicht erklären. Vielleicht haben wir einfach wieder den Fernsehzauber zugelassen. Er haut Dich um, wenn Du ihn am wenigstens erwartest! Hoffentlich hält Pro7 an dem Konzept fest. Mit etwas Routine und weniger C-Prominenz könnte die Sendung wirklich was taugen.</p>
<p>Am Schluss waren alle glücklich und halfen die Partyreste aufzuräumen. Muckie packte brav ihre leere Tupperdose ein, in der sie das ökologisch angebaute Antipasti transportiert hatte. Ihren Versuch, die mitgebrachte Mezzo Mix-Flasche zurückzulassen, durchschauten wir jedoch rechtzeitig. Dieses Party-Wander-Getränk muss sie jetzt leider bei jemand anderem loswerden&#8230; das Zeugs ist pappsüß und schrecklich ungesund!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Poetry, language and history]]></title>
<link>http://universitydiary.wordpress.com/2009/04/05/poetry-language-history/</link>
<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 00:55:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>universitydiary</dc:creator>
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<description><![CDATA[Thirty-nine years ago this month saw the death of the great poet Paul Celan. Celan, born in 1920 as ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Thirty-nine years ago this month saw the death of the great poet <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Celan">Paul Celan</a>. Celan, born in 1920 as Paul Antschel, was a Romanian Jew who grew up in a German-speaking family. He began to write poetry in the late 1930s, but he also trained as a doctor, was a political activist and studied literature. During the Second World War he was detained by the fascist Romanian authorities, and he lost his parents when they were transferred to a German concentration camp where they both died. Celan survived the war, eventually settling in Paris, where he died.</p>
<p>Paul Celan was an undoubtedly great poet. But the remarkable thing was that, despite what he had experienced, he continued to write in German, expressing the view from time to time that only in German could he adequately communicate the horrors of the Holocaust.</p>
<p>His most celebrated poem is <em>Todesfuge</em>, or &#8216;Death Fugue&#8217;, which uses extraordinarily powerful language, imagery and metaphors to describe the casual cruelty of the concentration camps. When this poem was first read to us at school in Germany, many in the class were reduced to tears. <a href="http://www.celan-projekt.de/todesfuge-erklaerungen.html">Here</a> is the original German, and <a href="http://mason.gmu.edu/~lsmithg/deathfugue.html">here</a> a passable translation.</p>
<p>Even today I cannot read the poem without a feeling of horror at what it describes; and yet I also marvel at the fact that this is described in the language of the tormentors, my own language of birth; and somehow there is hope in that. In some way, oppressors are bound forever to their victims. The cruel inhumanity of the Holocaust can never become just another footnote of history or find some sort of redemption; but poetry and culture can help to ensure that it is history rather than destiny.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Dein aschenes Haar Sulamith]]></title>
<link>http://komigenuva.wordpress.com/2009/01/27/dein-aschenes-haar-sulamith/</link>
<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 08:37:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>komigenuva</dc:creator>
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<description><![CDATA[Med dessa ord ur dikten &#8220;Todesfuge&#8221; av Paul Celan vill jag uppmärksamma att det idag är ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Med dessa ord ur dikten <a href="http://hgs.oxfordjournals.org/cgi/reprint/1/2/249">&#8220;Todesfuge</a>&#8221; av Paul Celan vill jag uppmärksamma att det idag är Förintelsens minnesdag. Att inte högtidlighålla den med hänvisning till att det finns <a href="http://sv.wasalive.com/sv/inst%C3%A4lld+minnesdag">risk för motdemonstrationer </a>är <a href="http://www.zaramis.nu/blog/2009/01/24/forintelsens-dag/">inte acceptabelt</a>. Om polisen kan hantera motdemonstranter under <a href="http://www.sr.se/cgi-bin/stockholm/nyheter/artikel.asp?artikel=1756604">Salemmarschen </a>så ska man sannerligen klara den uppgiften på minnesdagen av befrielsen av <a href="http://www.auschwitz.org.pl/">Auschwitz</a>.</p>
<p>I synnerhet nu, när <a href="http://svtplay.se/v/1413831/webbextra_langre_intervju_med_williamson">förintelseförnekare </a>dväljs <a href="http://aftonbladet.se/nyheter/article4254271.ab">inom den katolska kyrkans hägn</a>, och nazister marscherar<a href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/artikel_563097.svd"> på våra gator </a>med ofattbar arrogans och vinner <a href="http://expo.se/2008/48_2361.html">än mer terräng ute i Europa</a>, så är det ännu viktigare för att inte säga helt nödvändigt att påminna om vad nazisterna i Tyskland gjorde sig skyldiga till mot judarna under hela 30-talet och andra världskriget. De monumentala brott mot mänskligheten och livet som då begicks är så fasansfulla att inga ord kan beskriva dem.</p>
<p>Att överleva sådana erfarenheter måste vara oerhört svårt. Att inte hedra de överlevande och att inte visa deltagande är omänskligt. Och att inte försöka förhindra att det händer igen är oförlåtligt.</p>
<p>Läs bloggarna om<br />
<a href="http://knuff.se/q/antisemitism">antisemitism,</a> <a href="http://knuff.se/q/f%F6rintelsen">förintelsen, </a><a href="http://knuff.se/q/auschwitz">Auschwitz,</a> <a href="http://knuff.se/q/%22f%F6rintelsens+minnesdag%22">förintelsens minnesdag, </a></p>
<p><a href="http://www.svd.se/opinion/ledarsidan/artikel_2379627.svd">SVD</a>,<a href="http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?a=877625">DN</a>, <a href="http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?a=877508">DN</a>, <a href="http://www.dagen.se/dagen/Article.aspx?ID=162173">Dagen,</a> <a href="http://www.dagen.se/dagen/Article.aspx?ID=162247">Dagen,</a> <a href="http://www.svd.se/kulturnoje/nyheter/artikel_2379583.svd">SVD, </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PAUL CELAN citindu-si poemul Fuga mortii]]></title>
<link>http://ludoglobi.wordpress.com/2009/01/21/paul-celan-citindu-si-poemul-fuga-mortii/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 09:13:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>ludoglobi</dc:creator>
<guid>http://ludoglobi.wordpress.com/2009/01/21/paul-celan-citindu-si-poemul-fuga-mortii/</guid>
<description><![CDATA[Puteti asculta in lectura autorului probabil cea mai cunoscuta poezie a sa, cutremuratoarea Todesfug]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Puteti asculta in lectura autorului probabil cea mai cunoscuta poezie a sa, cutremuratoarea Todesfug]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarze Milch der Frühe]]></title>
<link>http://keinvegetarier.wordpress.com/2008/11/19/schwarze-milch-der-fruhe/</link>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 14:28:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ulf</dc:creator>
<guid>http://keinvegetarier.wordpress.com/2008/11/19/schwarze-milch-der-fruhe/</guid>
<description><![CDATA[Was soll man dazu noch groß sagen? Ein geniales Gedicht, das mir bei dieser Lesung die Kehle zuschnü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Was soll man dazu noch groß sagen? Ein geniales Gedicht, das mir bei dieser Lesung die Kehle zuschnürt, meinen Puls erhöht und bei dem mir schlecht wird. So etwas schafft nur die Todesfuge.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/O1Q70j8LHD0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/O1Q70j8LHD0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[holocaust apparel]]></title>
<link>http://youenoch.wordpress.com/2008/06/25/holocaust-apparel/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 20:11:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>I, Enoch</dc:creator>
<guid>http://youenoch.wordpress.com/2008/06/25/holocaust-apparel/</guid>
<description><![CDATA[Margarethe, Anselm Kiefer, 1981 Oil, acrylic, emulsion and straw on canvas, 280 x 380 cm, Private co]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://www.monumenta.com/2007/images/stories/edito/sulamith_livre.jpg" alt="Shulamith, Anselm Kiefer, 1990" width="400" height="204" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><span class="mosimage_caption"><em>Margarethe</em>,  Anselm Kiefer, 1981<br />
Oil, acrylic, emulsion and straw on canvas, 280 x 380 cm, Private collection</span></p>
<blockquote><p><strong>your ashen hair Shulamith</strong></p></blockquote>
<p><img src="http://www.monumenta.com/2007/images/stories/edito/margarethe.jpg" alt="Margarethe, Anselm Kiefer, 1981" width="400" height="298" /></p>
<p><span class="mosimage_caption"><em>Shulamith</em>, Anselm Kiefer, 1990<br />
Book made from soldered lead, with female hair and ashes, 64 pages, 101 x 63 x 11 cm</span></p>
<blockquote><p><strong>your golden hair Margarete</strong></p></blockquote>
<p><a title="Celan" href="http://youenoch.wordpress.com/?s=Celan&#38;submit=GO" target="_self">Celan</a>&#8217;s &#8220;Death Fugue&#8221; bastardized in the window of Urban Outfitters:</p>
<blockquote><p><strong>Black milk of day break&#8230;</strong></p></blockquote>
<p><img src="http://youenoch.files.wordpress.com/2008/06/lait-noir.jpg?w=400&#038;h=533" alt="lait noir" width="400" height="533" /></p>
<blockquote><p><strong>&#8230;we drink and we drink it</strong></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fashion nazi's]]></title>
<link>http://zxzwblog.com/2008/05/31/fashion-nazis/</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 21:24:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Joost</dc:creator>
<guid>http://zxzwblog.com/2008/05/31/fashion-nazis/</guid>
<description><![CDATA[Black milk is a new fashion brand. They describe it as &#8220;Edgy, urban and skinny&#8221; and even]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://zxzw.files.wordpress.com/2008/05/dsc0016112.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1012" src="http://zxzw.wordpress.com/files/2008/05/dsc0016112.jpg?w=224" alt="fashion nazi\'s" width="224" height="300" /></a><a href="http://zxzw.files.wordpress.com/2008/05/geloven_na_het_con_197799a2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1013" src="http://zxzw.wordpress.com/files/2008/05/geloven_na_het_con_197799a2.jpg?w=176" alt="horrible" width="176" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.blackmilk.dk/" target="_blank">Black milk</a> is a new fashion brand. They describe it as &#8220;<a href="http://www.shopgirl.nl/nl-home.php?mt=2008%2F01%2Fblack_milkklad.html" target="_blank">Edgy, urban and skinny</a>&#8221; and even support Amnesty International. Talking about skinny&#8230;. Black Milk are also the famous first two words of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Todesfuge" target="_blank">Todesfuge</a> by the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Todesfuge" target="_blank">Paul Celan</a>. He survived concentration camp and wrote one of the most intens poems ever, describing the horror of genocide. It&#8217;s disgusting that <a href="http://www.bijenkorf.nl/BijWeb/About+us/Geschiedenis/xp/current_page_id.20bcb180f897470aaa8266c53203f521/current_main_menu_item.us/default.aspx" target="_blank">Bijenkorf which was started by Jews which were forced by the nazi&#8217;s to sell their company</a>, sells this kind of crap.</p>
<p><a href="http://www.celan-projekt.de/todesfuge-niederlaendisch.html" target="_blank">Read the Dutch translation of the poem here</a> and <a href="http://www.celan-projekt.de/hausarbeit-todesfuge.html" target="_blank">read the original here.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Holocaust Gedenktag ]]></title>
<link>http://secondlitart.wordpress.com/2008/01/25/zum-holocaust-gedenktag/</link>
<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 23:04:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>regulaerni</dc:creator>
<guid>http://secondlitart.wordpress.com/2008/01/25/zum-holocaust-gedenktag/</guid>
<description><![CDATA[Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag. Es scheint, als würde in breiten Kreise versucht, das Erinner]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag. Es scheint, als würde in breiten Kreise <a href="http://www.paperholic.com/2008/01/24/deutschland-fasching-gedenken-gegen-gaudi/">versucht</a>, das Erinnern der Ereignisse, die diesen Gedenktag notwendig machen, auszumerzen. Simone Veil hat den Wahnsinn des Konzentrationslagers Ausschwitz überlebt. Sie schildert in ihrer Autobiografie das Grauen der Deportation und der Lagerhaft &#8211; und sie beschreibt, wie ihr späteres Leben vom Holocaust geprägt blieb.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir sind keine Menschen mehr, nur noch Vieh.(&#8230;) Innerhalb von Stunden waren wir also all dessen beraubt worden, was uns bis dahin ausgemacht hatte.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/article1595894/Auschwitz_und_das_Ueberleben_in_der_Hoelle.html">Auszug</a> aus &#8220;Une Vie&#8221;, Autobiografie von Simone Veil,  erschienen bei Stock 2008<br />
Hier gehts zur <a href="http://www.podcast.de/episode/388117/Todesfuge_-_von_Paul_Celan">Todesfuge</a> von Paul Celan</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Schuld (nach Celan)]]></title>
<link>http://mugo.wordpress.de/2007/09/06/schuld-nach-celan/</link>
<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 21:15:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>MuGo</dc:creator>
<guid>http://mugo.wordpress.de/2007/09/06/schuld-nach-celan/</guid>
<description><![CDATA[Dieses Gedicht ist eine Adaption von Paul Celans “Todesfuge“, meinem Lieblingsgedicht. Es ist sozusa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Dieses Gedicht ist eine Adaption von Paul Celans “<a href="http://www.celan-projekt.de/todesfuge-deutsch.html">Todesfuge</a>“, meinem Lieblingsgedicht. Es ist sozusagen meine Position zur Schuldfrage und wie wir mit dem Holocaust umgehen sollten &#8211; nicht verdrängen, sondern als Teil unserer Geschichte akzeptieren. Ohne Schuldgefühle, aber mit Respekt vor den Opfern!</em></p>
<p><strong>SCHULD (NACH CELAN)</strong></p>
<p>Schwere Schuld der Väter wir spüren sie abends<br />
wir spüren sie mittags und morgens wir spüren sie nachts<br />
wir spüren und spüren<br />
sie ließen schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng<br />
Ein Mann wohnt im Haus der kennt nicht die Schlangen der denkt<br />
der denkt wenn es dunkelt an Deutschland dein aschenes Haar Margarete<br />
er denkt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er pfeift seine Sorgen hinfort<br />
er pfeift sich die Freuden herbei kehrt ein in der Schenke<br />
und denkt sich spielt auf nun zum Tanz</p>
<p>Schwere Schuld der Väter wir spüren dich nachts<br />
wir spüren dich morgens und mittags wir spüren dich abends<br />
wir spüren und spüren<br />
Ein Mann wohnt im Haus der kennt nicht die Schlangen der denkt<br />
der denkt wenn es dunkelt an Deutschland dein aschenes Haar Margarete<br />
Ein Handschuh vom Haar Sulamiths sie ließen schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng<br />
Er ruft ich wills nicht mehr hören ihr einen ihr anderen singet und spielt<br />
er greift nach dem Büchern in Leinen schließt sie seine Augen sind blau<br />
ich weiß doch schon alles ihr einen ihr anderen spielt weiter zum Tanz auf</p>
<p>Schwere Schuld der Väter wir spüren dich nachts<br />
wir spüren dich mittags und morgens wir spüren dich abends<br />
wir spüren und spüren<br />
ein Mann wohnt im Haus dein aschenes Haar Margarete<br />
ein Handschuh vom Haar Sulamiths der kennt nicht die Schlangen</p>
<p>Er ruft spielt süßer die Schuld der Tod war ein Meister aus Deutschland<br />
er ruft streicht heller die Geigen denn ihre Schuld ist nicht mein<br />
dann habt ihr ein Grab in meinem Herzen da liegt es sich eng</p>
<p>Schwere Schuld der Väter wir spüren dich nachts<br />
wir spüren dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland<br />
wir spüren dich abends und morgens wir spüren und spüren<br />
der Tod ist kein Meister aus Deutschland mehr sein Auge war blau<br />
er traf dich mit bleierner Kugel er traf dich genau<br />
ein Mann wohnt im Haus dein aschenes Haar Margarete<br />
er denkt immer an euch er schenkt euch ein Grab in seinem Herzen<br />
er kennt nicht die Schlangen und träumet der Tod wär ein Meister aus Deutschland</p>
<p>dein aschenes Haar Margarete<br />
ein Handschuh vom Haar Sulamiths</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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