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	<title>trainer-sind-auch-nur-menschen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/trainer-sind-auch-nur-menschen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "trainer-sind-auch-nur-menschen"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:55:35 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Happy Birthday, Arsène!]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/10/22/happy-birthday-arsene/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 07:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Foto: Von gordonflood.com unter einer CreativeCommons-Lizenz auf flickr.com veröffentlicht. Arsène W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-807" title="Arsene Wenger" src="http://taktikbesprechung.wordpress.com/files/2009/09/arsenewenger.jpg" alt="Arsene Wenger" width="333" height="500" /><br />
<span style="font-size:75%;">Foto: Von <a href="http://www.flickr.com/photos/gordonflood/3489378772/">gordonflood.com</a> unter einer CreativeCommons-Lizenz auf flickr.com veröffentlicht.</span></p>
<p>Arsène Wenger feiert heute seinen 60. Geburtstag. Alles Gute!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Diego Maradona lässt Argentinien im Stich]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/09/15/diego-maradona-lasst-argentinien-im-stich/</link>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:52:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Sonntag verließ Diego Maradona heimlich Argentinien, um sich in ein italienisches Fitness-Hotel a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Am Sonntag verließ Diego Maradona heimlich Argentinien, um sich in ein italienisches Fitness-Hotel abzusetzen. Er müsse Pfunde loswerden, so der offizielle Kommentar. Drei Wochen vor dem entscheidenden Spiel um die Qualifikation zur WM 2010 hält nun Carlos Bilardo, ehemaliger argentinischer Nationaltrainer und zuletzt Maradonas Berater, das Ruder in der Hand.</strong></p>
<p>Es klingt nach einer typischen Geschichte um Diego Armando Maradona, sie reiht sich nahtlos ein in die verschiedenen kleinen Erzählungen um sein Leben: Seine Verehrung für Che Guevara und Fidel Castro, seine «Hand Gottes», seine Drogensucht, seine verzweifelt wirkenden Entzugs-Versuche, seine Ich-Bezogenheit («El Diez»). Aber, so scheint es, Maradona hat erkannt, dass er zwar ein unglaublicher Spieler war, aber auf anderen Bereichen versagt. Einer dieser anderen Bereiche ist die Trainerbank.</p>
<p>Als Maradona im Oktober 2008 die «Albiceleste» übernahm, stach vor allem ein Name in <a href="http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/10/29/maradona-und-argentinien-wie-einst-klinsmann-und-deutschland/">seinem Trainerstab</a> hervor: Carlos Bilardo, der als Trainer Argentinien 1986 zum Weltmeister und 1990 zum Vize-Weltmeister machte. Der 70-Jährige galt lange als Favorit für den Posten des Nationaltrainers, doch dann kam Maradona und reklamierte den Posten für sich. Bilardo trat ins zweite Glied zurück, jetzt hält er erneut die Fäden in der Hand.</p>
<p>Demontiert sich Maradona selbst oder hat der argentinische Fußballverband mit leichtem Druck dafür gesorgt, dass die ewige Nummer Zehn die Reißleine zieht? Angeblich wusste Verbandspräsident Julio Grondona nichts von der übereilten Abreise Maradonas, doch angesichts der Situation in Argentiniens WM-Qualifikationsgruppe dürfte er alles andere als unglücklich sein, den Trainer-Novizen Maradona vorerst nicht mehr ertragen zu müssen.<br />
Zwei Spiele (zuhause gegen Peru, auswärts gegen Uruguay) stehen dort noch aus; mit der aktuellen Platzierung (Rang 5) würde ein Relegationsspiel gegen eine Mannschaft aus dem Fußballverband Nord- und Mittelamerikas über die WM-Teilnahme entscheiden. Eigentlich eine lösbare Aufgabe für die Elf um den amtierenden UEFA-Champions-League-Torschützenkönig Lionel Messi, doch möglicherweise könnte Argentinien schon vorher scheitern: Kolumbien, Venezuela und Uruguay könnten die Argentinier überholen und damit aus dem Rennen werfen. Eine Schmach für die stolze Fußballnation!</p>
<p>Carlos Bilardo soll nun die Kohlen aus dem Feuer holen. «Wenn es zwei Trainer gibt, verwirrt das die Spieler», sagte der ergebnisorientierte Taktik-Fanatiker gegenüber der argentinischen Presse. Es blieb offen, ob er damit ausdrücken wollte, dass er bereits in der Vergangenheit de facto der zweite Nationaltrainer neben Maradona gewesen sein soll, oder ob er es ablehnt, dass Maradona zurückkehrt und Argentinien erneut übernimmt.<br />
Bilardo, den mit dem Entdecker Maradonas, César Luis Menotti, eine herzliche Abneigung verbindet, ist einer der knallharten argentinischen Trainer, die sich auch durch ungewöhnliche Aktionen den Respekt ihrer Spieler verschaffen wollen. «El Loco», wie der promovierte Mediziner auch genannt wird, also «der Verrückte» weckte teilweise nachts seine Spieler auf, um sie abzufragen, welchen Gegenspieler sie in der nächsten Partie zu decken hätten. Nicht zuletzt durch den Triumph bei der WM 1986 machte er sich in Argentinien selbst zur Legende. Seine Verpflichtung als Co-Trainer Diego Maradonas ging auf den argentinischen Fußballverband zurück, der neben dem Neuling einen etablierten Kopf haben wollte. Selbst Maradona bekannte in Interviews, dass Bilardo geholt worden sei, für den Fall, dass er selbst versage. Dieser Fall scheint nun eingetreten zu sein. <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/271/487674/text/">Manche gehen davon aus, dass er nicht zurückkehrt.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gleiches Recht für alle?]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/06/05/gleiches-recht-fur-alle/</link>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 19:04:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/06/05/gleiches-recht-fur-alle/</guid>
<description><![CDATA[Herr Labbadia hat bei uns noch für ein weiteres Jahr einen Vertrag. Ich habe den HSV aufgefordert, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Herr Labbadia hat bei uns noch für ein weiteres Jahr einen Vertrag. Ich habe den HSV aufgefordert, die Vertragslage zu respektieren.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E1B84924EFB4542FDBFE05B2675CECC14~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Mit diesen Worten</a> bedachte Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen, die inzwischen offensichtlichen Versuche, Bruno Labbadia als Nachfolger von Martin Jol zu gewinnen. Interessant sind dabei vor allem drei Aspekte:</p>
<ol>
<li>Holzhäuser schließt nicht aus, dass Labbadia wechselt. Er fordert den HSV lediglich auf, den bestehenden Vertrag zu respektieren. Eine rhetorische Spitzfindigkeit? Nein, denn&#8230;</li>
<li>Bayer 04 Leverkusen verpflichtete vor einem Jahr Bruno Labbadia, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls einen bestehenden Vertrag hatte, in diesem Fall mit der SpVgg Greuther Fürth. <a href="http://www.rp-online.de/public/article/sport/fussball/bundesliga/bayer_leverkusen/571531/Labbadia-heute-neuer-Bayer-Trainer.html">Laut Informationen von RP</a> war der HSV auch damals schon an Labbadia interessiert (zeigte also wenig Skrupel, einen Trainer aus seinem bestehenden Vertrag herauszukaufen), entschied sich aber letztendlich für Martin Jol.</li>
<li>Greuther Fürth ließ Labbadia damals aber nicht einfach so ziehen. <a href="http://sport.ard.de/sp/fussball/news200805/26/labbadia_leverkusen.jsp">Laut ARD-Informationen</a> gab es eine Ablöse:<br />
<blockquote><p>Es waren wohl nicht nur verbale Argumente, die Greuther Fürth dazu bewogen, die Freigabe zu erteilen. Holzhäuser deutete an, dass eine Ablöse gezahlt wird: &#8220;Wir haben eine Lösung gefunden, die wirtschaftlich und sportlich für beide Seiten gut sein dürfte.&#8221; Denkbar sind Ausleihgeschäfte von Spielern, die bei Bayer auf den Durchbruch warten.</p></blockquote>
<p>(Interessanterweise <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/05/27/greuther-fuerth/labbadia-laesst-fuerth-im-stich.html">deutet die BILD-Zeitung</a> das Holzhäuser-Zitat anders: Es habe keine fixe Ablöse gegeben, aber eine intensive Zusammenarbeit der Vereine beim Austausch von Spielern etc.)</li>
</ol>
<p>Bayer 04 Leverkusen hatte kein Problem damit, einen vertraglich gebundenen Trainer loszueisen &#8211; und kritisiert jetzt den HSV für genau die gleiche Praxis (beim gleichen Trainer). Wohl eher ein Manöver, um den Preis in die Höhe zu treiben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Christian Gross zum HSV?]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/05/27/christian-gross-zum-hsv/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 14:19:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/05/27/christian-gross-zum-hsv/</guid>
<description><![CDATA[Vor ziemlich genau einem Jahr, am 21. Mai 2008, wurde hier (als dritter Artikel seit der Entstehung)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor ziemlich genau einem Jahr, am 21. Mai 2008, wurde hier (als dritter Artikel seit der Entstehung) die Frage aufgeworfen, ob der Schweizer <a href="http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/05/21/christian-gross-als-doll-nachfolger/">Christian Gross zu Borussia Dortmund wechseln</a> und dort die Nachfolge von Thomas Doll antreten würde. Dem an Fußball interessierten Leser ist natürlich bewusst, dass es anders kam. Jürgen Klopp wurde Trainer beim BVB und führte die Schwarzgelben in der Rückrunde bis an die Europa-League-Plätze, die jedoch am allerletzten Spieltag durch ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach verspielt wurden.</p>
<p>Christian Gross blieb weiterhin bei seinem Schweizer Verein, dem FC Basel. Bis heute. Vor dem letzten Saisonspiel beschloss der Verwaltungsrat jedoch, dass sein Vertrag am Ende der Spielzeit vorzeitig beendet werden würde. Gross hatte Basel zehn Jahre lang trainiert und den Verein 2002 und 2008 in die Champions League geführt. Insgesamt wurde er fünf Mal Schweizer Meister (davon jedoch zwei Mal mit dem Grasshoppers Club Zürich).<br />
Als Grund für die Entlassung wurde der sportliche Misserfolg genannt. Der FC Basel ist einen Spieltag vor dem Ende der Serie auf dem zweiten Tabellenplatz, könnte jedoch noch vom Tabellendritten BSC Young Boys Bern verdrängt werden. Beide Klubs spielen am nächsten Spieltag &#8211; Gross&#8217; letztem Spiel als Basel-Trainer &#8211; gegeneinander. Der Tabellenvierte Grasshopper Club Zürich hat 22 Punkte Rückstand auf Basel.</p>
<p>Gross ist ein erfahrener Trainer. Er führte den FC Wil in die erste Schweizer Liga, wurde Schweizer Meister mit Zürich und Basel, gewann mehrfach den Landespokal und konnte Erfahrung in internationalen Wettbewerben sammeln.<br />
Eigentlich der perfekte Trainerkandidat für den HSV, denen vor kurzem Martin Jol als Mann auf der Bank abhanden kam. Was spricht dagegen? <a href="http://transfermarkt.ch/de/news/27728/aera-gross-in-basel-nach-zehn-jahren-zu-ende.html">Christian Gross selbst</a>: «Ich werde sicher nicht schon ab morgen mit einem neuen Klub verhandeln.» Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass sich der HSV nicht intensiv um ihn bemüht.</p>
<p>[Alternativhypothese: Bruno Labbadia sitzt bei Bayer 04 Leverkusen alles andere als fest im Sattel, seine Vertragsverlängerung ist noch nicht einmal bei einem Sieg im DFB-Pokalfinale gesichert. Außerdem scheint es nur noch eine Frage des Geldes zu sein, wann das 20-jährige Top-Talent Eren Derdiyok vom FC Basel zu Bayer 04 wechselt. Vielleicht fliegt Labbadia und die Werkself holt neben Derdiyok auch Gross weiter rheinaufwärts.]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Breaking News: Heynckes statt Klinsmann beim FC Bayern München]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/04/27/breaking-news-heynckes-statt-klinsmann-beim-fc-bayern-munchen/</link>
<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 10:10:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit Wochen hatten verschiedene Zeitungen und Fernsehsender darüber gemutmaßt, nun ist es beschlosse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit Wochen hatten verschiedene Zeitungen und Fernsehsender darüber gemutmaßt, nun ist es beschlossene Sache: Jürgen Klinsmann wird vorzeitig als Trainer des FC Bayern München abgelöst, sein Nachfolger wird Jupp Heynckes, der bereits für vier Jahre lang (1987-1991) das Training an der Säbener Straße geleitet hatte.</p>
<p>Anscheinend hatten die Vereins-Funktionäre schon länger mit Heynckes Kontakt, denn dieser saß &#8211; so berichtet der <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/507844/">kicker</a> &#8211; während des letzten Bundesliga-Spiels bereits auf der Tribüne und beobachtete seine künftige Elf.</p>
<p>Besonders interessant ist die Besetzung des Co-Trainer-Postens, denn diese Frage wird vereinsintern gelöst: Hermann Gerland, Trainer der zweiten Mannschaft und als Förderer der Jugend und harter Hund bekannt, wird diese Aufgabe übernehmen.</p>
<p>Heynckes wird vorerst nur bis zum Saisonende beim FC Bayern bleiben, möglicherweise geht man also mit einem anderen Trainer in die nächste Spielzeit.</p>
<p>Interessante Personalien werden für Heynckes sicherlich Michael Rensing und Hans-Jörg Butt sowie die Rolle von Lukas Podolski werden. Auch ein möglicher Wechsel von Franck Ribéry wird davon abhängen, mit welcher Perspektive und welchem Trainer der FCB in die kommende Saison geht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klopps Erfolg in Dortmund]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/03/22/klopps-erfolg-in-dortmund/</link>
<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 10:00:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2009/03/22/klopps-erfolg-in-dortmund/</guid>
<description><![CDATA[Bei Borussia Dortmund lief es zuletzt nicht mehr so gut wie in der Hinrunde. Die Presse unkte, Jürge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei Borussia Dortmund lief es zuletzt nicht mehr so gut wie in der Hinrunde. Die Presse unkte, Jürgen Klopp sei doch nicht der erwartete Wunderheiler. (Dabei wird oft vergessen, dass Blaszczykowski lange verletzt ausfiel.)</p>
<p>Im <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/spielpaarungsbericht/object/863631">kicker-Spielbericht</a> zum gestrigen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen habe ich jedoch einen Satz gefunden, der Klopps Verdienste für Dortmund in einem Satz zusammenfasst. Über den BVB, der in der vergangenen Saison Gegentore im Dutzend einfuhr, heißt es da:</p>
<blockquote><p>Der BVB spielte defensiv clever, verschob blitzschnell und machte somit die Räume für Werder eng.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurznachrichten im Überblick]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/12/12/kurznachrichten-im-uberblick/</link>
<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 14:15:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/12/12/kurznachrichten-im-uberblick/</guid>
<description><![CDATA[Einige kurze Meldungen, die allesamt keinen eigenen Artikel verdienen&#8230; Der kicker spekuliert, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einige kurze Meldungen, die allesamt keinen eigenen Artikel verdienen&#8230;</p>
<ul>
<li>Der <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/artikel/501502/">kicker</a> spekuliert, ob Bernd Schuster eventuell seine Entlassung bei Real Madrid letztes Wochenende provozieren wollte. Im Hinblick auf das Spitzenspiel am kommenden Wochenende hatte der heute entlassene Trainer gesagt, es werde nicht möglich sein, gegen den FC Barcelona zu gewinnen, dafür sei diese Mannschaft zu gut. Der kicker beleuchtet auch die vereinsinternen Probleme von Real Madrid: Nachdem sich Präsident Ramón Calderón bei dem Dauerstreit zwischen Sportdirektor Mijatovic und Trainer Schuster geweigert hatte, für eine Seite Partei zu ergreifen, wurde in den letzten Spielen von den Fans der Rücktritt Calderóns gefordert. Es könnte durchaus möglich sein, dass Calderón Schuster entlassen hat, um die aufgebrachten Fans zu beruhigen und seine eigene Position zu sichern.</li>
<li>Nach <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/artikel/501511/">kicker-Informationen</a> wechselt Ronaldo zu Corinthians São Paulo. Der 32-jährige Stürmer spielte seit 1996 für einige der besten Vereine der Welt (FC Barcelona, Inter Mailand, Real Madrid, AC Mailand), hatte aber nach einem Patellasehnenriss im linken Knie im Februar 2008 (damals im Trikot von Milan) keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen. Die Reha verlief schleppend, er kämpfte mit dem Übergewicht, sein Vertrag bei den «Rossoneri» wurde nicht verlängert. Immer wieder brachte er sich selbst bei verschiedenen Klubs ins Gespräch, kokettierte etwa mit einem Vertragsangebot des gerade frisch mit Petro-Dollars gestärkten Premier-League-Vereins Manchester City. Der dreimalige «Weltfußballer des Jahre» wird nach Angaben seines Agenten Fabiano Farah den Vertrag mit dem Erstliga-Aufsteiger Corinthians in den kommenden Tagen unterschreiben; «Il Fenomeno» plant also ein Comeback in der brasilianischen Liga</li>
<li>Ryan Babel fordert beim FC Liverpool mehr Spielpraxis und will dazu auf Leihbasis zu seinem Ex-Klub Ajax Amsterdam zurückkehren. Die «Reds» verwehrten ihm allerdings diesen Wunsch. Die <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/teams/l/liverpool/7773239.stm">BBC</a> zitiert Babels Spielerberater Winnie Haatrecht, der erklärt, Babel sitze in Liverpool zu oft auf der Bank und fordert mehr Spielzeit. Babel war im Sommer 2007 für 11,5 Millionen Pfund an die Anfield Road gewechselt, für Trainer Rafael Benitez ist er aber in erster Linie ein Einwechselspieler, vor allem seitdem sich der Verein im vergangenen Sommer mit Albert Riera verstärkt hat.<br />
Babel gehe es in Liverpool gut, so Haartrecht, jedoch sei er mit den Einsatzzeiten unzufrieden: <em>«Let&#8217;s be clear &#8211; Ryan feels great at Liverpool, but for him to develop further he needs to get playing time.»</em></li>
<li>Der FC Arsenal fördert eine ganze Reihe von jungen Talenten, indem sie an niederklassige Vereine verliehen werden (die <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/teams/a/arsenal/7772990.stm">BBC</a> liefert eine Übersicht). Arsene Wenger will Jay Simpson, Gavin Hoyte und Kieran Gibbs durch Leihverträge zu mehr Spielpraxis verhelfen, sie sollen in der «Championship» (der zweiten englischen Liga) für drei oder vier Monate spielen. Zum Problem könnte hier Jack Wilshire werden, der als eines der größten Talente der «Gunners» unbedingt Erfahrungen sammeln soll, aber mit 16 Jahren noch nicht im englischen Profifußball spielen darf (die englischen Ligen erlauben Profi-Verträge erst ab dem 18. Lebensjahr).<br />
Jay Simpson war bereits in der letzten Saison an den FC Millwall verliehen worden und wurde dort zum «League One player of the year» gekürt (im Moment soll laut <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/gossip_and_transfers/7772622.stm">Daily Mirror</a> der Premier-League-Aufsteiger West Bromwich Albion daran interessiert sein, Simpson auszuleihen). Kieran Gibbs spielte bereits einige Monate für Norwich City. Gavin Hoyte absolvierte für Arsenal drei Spiele im Carling Cup; es wird gemunkelt, dass sein Profivertrag schon in der Vorbereitung ist.<br />
Was mich wundert: Wieso versuchen deutsche Zweitligisten nicht, an diesen Talentpool heranzukommen? Momentan kenne ich nur David Hoilett, der von den Blackburn Rovers an den FC St. Pauli ausgeliehen wurde. Warum versucht man nicht, einen Mann wie Simpson nach Deutschland zu lotsen? Im schlechtesten Falle sitzt er auf der Bank, im besten Fall belebt er das Team&#8230;</li>
<li>Bastian Schweinsteiger bleibt beim FC Bayern München, schlägt also Vertragsangebote von Inter Mailand, Real Madrid und Juventus Turin aus. Kai Pahl spekuliert bei <a href="http://twitter.com/dogfood/status/1049119035">twitter</a>: Dienten die ganzen Gerüchte um den Wechsel von Ivica Olic nach München nur dazu, den Preis für Schweinsteiger zu drücken? Hört sich nicht unbedingt blöd an&#8230; Schweinsteiger hat einen 3-Jahres-Vertrag bis 2012 unterschrieben, der <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/501538/">kicker</a> bleibt bei seiner These, dass man an der Säbener Straße wohl etwa doppelt so viel wie bisher für Schweinsteiger zahlen muss, das wären etwa 3 Millionen Euro jährlich.</li>
<li>Beim Kollegen Breitnigge werden <a href="http://www.breitnigge.de/2008/12/08/fc-bayern-transfergeruechte-0809007/">eventuelle Bayern-Transfers</a> diskutiert. Neu auf der Liste: <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/18912/gourcuff-yoann/profil.html">Yoann Gourcuff</a>. Stammverein AC Mailand (Vertrag bis 2012), im Moment an Girondins Bordeaux ausgeliehen (Kaufoption bis April 2009: 15 Millionen Euro), französischer Nationalspieler, Kumpel von Ribéry, 22 Jahre jung. In den Kommentaren sagt man ihm Ähnlichkeit zu Schweinsteiger nach, nur mit mehr Tempo und besseren Dribblings.</li>
<li>In den Breitnigge-Kommentaren wird auch Stephane Sessegnon als mögliche Neuverpflichtung gehandelt. Er soll Ribéry ähneln, auch hier wurden mehrfach Talentscouts auf der Tribüne gesichtet. Nachdem sein Verein Paris Saint-Germain zuletzt eher erfolglos blieb, könnte hier auch ein Transfer billiger sein als bei Gourcuff.</li>
<li>Für den Angriff soll auch (wieder sind hier die Referenz die Breitnigge-Kommentatoren) Mario Mandzukic im Gespräch sein, ein schneller und flexibler Kroate, der für etwas mehr als 10 Millionen an die Isar wechseln könnte. Mandzukic ist kein Strafraumstürmer, sondern steht gerne etwas tiefer im Feld, gilt als Konterspieler. Als Problem gilt hier sein Verein: Roter Stern Belgrad ist für Härte bei den Verhandlungen bekannt und unter zehn Millionen Euro wird wohl kein Transfer über die Bühne gehen.</li>
<li>Rückschlag für den FC Bayern: Laut <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/501580/">kicker-Informationen</a> wird Anatoliy Tymoshchuk wohl eher nicht an die Säbener Straße wechseln. Der 29-jährige defensive Mittelfeldspieler besitzt bei Zenit St. Petersburg einen hoch dotierten Vertrag mit zahlreichen Sonderklauseln, auf die er in München wohl verzichten möchte. Meine Prognose: Die Bayern suchen sich einen etwas jüngeren Mann, vielleicht einmal wieder einer von den britischen Inseln oder aus Frankreich?</li>
<li>Noch eine Anmerkung zum Wechsel von Timo Hildebrand zur TSG Hoffenheim: Ralf Rangnick hatte seinerzeit Hildebrand beim VfB Stuttgart zu den Profis geholt und bezeichnete ihn als den «fußballerisch besten» deutschen Torhüter.</li>
<li>Schalke 04 scheint im Moment die Angst zu packen, junge Talente zu früh ziehen zu lassen: Der Vertrag mit dem Innenverteidiger Benedikt Höwedes wurde <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/501549/">laut kicker</a> bis 2014 verlängert. In der Vergangenheit hatten z.B. Mesut Özil (Werder Bremen) und Alexander Baumjohann (Borussia Mönchengladbach) Gelsenkirchen verlassen und sich bei ihren neuen Klubs prächtig entwickelt. Höwedes ist derzeit U21-Nationalspieler und absolvierte bislang 16 Bundesliga-Spiele im Trikot der Königsblauen.</li>
<li>Übrigens: Ex-Österreich-Coach Josef Hickersberger <a href="http://www.transfermarkt.de/de/news/24476/ex-oefb-coach-hickersberger-wird-trainer-in-abu-dhabi.html">geht zu</a> Al Wahda (Dubai). Was viele nicht wissen dürften: Hickersberger geisterte schon sehr früh, von 1995 bis 2002, als Trainer durch die arabische Fußballwelt.</li>
<li>Sergej Barbarez, von 2000 bis 2006 beim HSV aktiv, kandidiert laut <a href="http://www.transfermarkt.de/de/news/24478/barbarez-kandidiert-fuer-hsv-aufsichtsrat.html">BILD-Informationen</a> für den Aufsichtsrat der Hamburger. Parallel macht er in Bosnien seinen Trainerschein.</li>
<li>Nach einem Kreuzbandriss im rechten Knie fällt Gennaro Gattuso <a href="http://www.transfermarkt.de/de/news/24479/gattuso-faellt-aus.html">wohl bis zum Ende der Saison aus</a>. Der defensive Mittelfeldspieler des AC Mailand hatte sich die Verletzung im Spiel gegen Catania ohne gegnerische Einwirkung zugezogen.</li>
<li>Bernd Schuster wird schon kurz nach seiner Entlassung wieder als Kandidat für neue Vereine gehandelt. Nachdem ZSKA-Moskau-Coach Valery Gazzaev seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hatte, gelten laut der russischen Zeitung <a href="http://www.transfermarkt.de/de/news/24516/bernd-schuster-bei-zska-moskau-im-gespraech.html">Moskowski Komsomolez</a> Fatih Terim, Roberto Mancini und Schuster als die aussichtsreichsten Anwärter.</li>
<li>Wo wir schon bei Real Madrid sind: Der neue Trainer Juande Ramos plant einige Talente seines Ex-Klubs Tottenham Hotspur nach Spanien zu lotsen. <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/gossip_and_transfers/7778878.stm">Laut Daily Mirror</a> erklärte Tottenham-Vorstand Daniel Levy, Ramos&#8217; Wunschkandidat Aaron Lennon könne für 20 Millionen Pfund nach Madrid wechseln. Der englische Nationalspieler war im Jahr 2006 der jüngste Spieler der Geschichte der Premier League gewesen und hat sich seitdem als feste Größe im Mittelfeld der Spurs etabliert. Der 21-Jährige spielt auf dem rechten Flügel, bevorzugt offensiv.</li>
<li>Die Sportredaktion der <a href="http://sport.ard.de/sp/fussball/news200812/11/andersen.jsp">ARD</a> hat ein interessantes Porträt von Jörn Andersen, Trainer des Zweitliga-Tabellenführers FSV Mainz 05. Dort hatte der Norweger, der vorher nur als Coach von RW Oberhausen und als Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach neben Horst Köppel Erfahrung sammeln konnte, als Nachfolger von Jürgen Klopp enorme Erwartungen zu erfüllen &#8211; und entfachte in Mainz mit begeisterndem Offensivspiel eine neue Euphorie. Was sich noch zeigen muss: Hat Andersen auch bei der Transferpolitik Erfolg?</li>
<li>Roy Keane hat nach seiner Kündigung in Sunderland seine Trainer-Karriere ausdrücklich nicht für beendet erklärt. Über die «Leagues Managers Association» teilte er der <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/teams/s/sunderland/7772923.stm">BBC</a> mit:<br />
<blockquote><p>I look forward to building on those experiences [Anmerkung: Keane hatte zuvor erklärt, in seiner Zeit bei Sunderland viel über das Trainergeschäft gelernt zu haben] and, sometime in the future, returning to management.</p></blockquote>
<p>Es heißt, dass Keane eventuell Trainer bei Celtic Glasgow werden könnte, falls Gordon Strachan dort im Sommer zurücktreten oder vorher von Sunderland abgeworben (siehe unten) werden sollte.</li>
<li>Derweil kocht die Gerüchteküche in Sunderland hoch. Als Kandidaten für den frei gewordenen Trainerposten werden laut <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/gossip_and_transfers/7772622.stm">BBC</a> gehandelt: Sam Allardyce, Phil Brown (im Moment: Hull City), Gordon Strachan (im Moment: Celtic Glasgow), Avram Grant, Martin Jol (im Moment: HSV), Ronald Koeman, Owen Coyle, Ally McGoist (stürmte früher für Sunderland, war als Assistenztrainer bei den Glasgow Rangers), Serse Cosmi, Sunderlands-Hauptinvestor Ellis Short wünscht gerüchteweise einen jungen oder einen international bekannten Trainer, während der Vereinsvorsitzende Niall Quinn angeblich einen Kandidaten aus der Region favorisiert. Ob Ex-Sunderland-Trainer Peter Reid (im Moment Nationaltrainer von Thailand, aber mit einer Ausstiegsklausel für englische Vereine ausgestattet) auch zu den Kandidaten zu zählen ist, ist unklar: Manche Zeitungen bestätigen, andere dementieren dies. Nichts Genaues weiß man nicht.<br />
Sicher aus dem Rennen sind: das Interims-Gespann Ricky Sbragia und Dwight Yorke, Alan Curbishley, Sven-Göran Eriksson (der als aussichtsreicher Kandidat galt, aber erklärte, er fühle sich als mexikanischer Nationaltrainer sehr wohl), Gerard Houllier (auch er hatte gute Chancen, erklärte aber, er habe kein Interesse), Co Adriaanse (der heißeste Kandidat winkte ebenfalls ab und bleibt bei Red Bull Salzburg). Sbragia selbst schloss ein dauerhaftes Engagement nicht aus und ist auch bei Sunderlands Funktionären gut angesehen, berichtet die <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/gossip_and_transfers/7770549.stm">Daily Mail</a>. Die Kombination mit Yorke gilt aber als Übergangslösung.</li>
<li>Wo wir schon bei Trainerkandidaten sind: Gegenüber <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/gossip_and_transfers/7770549.stm">Daily Mirror und Daily Star</a> hat West Ham Uniteds Trainer Gianfranco Zola erklärt, seine bisher beste Verpflichtung sei sein Co-Trainer Steve Clarke. Clarke war zuvor gemeinsam mit Henk ten Cate Co-Trainer beim FC Chelsea unter Avram Grant gewesen. Sieht so aus, als würde Clarke demnächst als vollverantwortlicher Trainer arbeiten&#8230;</li>
<li>Celtic Glasgow wird <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/gossip_and_transfers/7778878.stm">laut The Sun</a> in den kommenden Tagen das 21-jährige nordirische «Wunderkind» Niall McGinn für eine Ablöse von 200.000 Pfund von Derry City kaufen (wir berichteten ja bereits über den irischen Fußball und die Sonderrolle, die Derry spielt: die Nordiren spielen in der Liga der Republik Irland). Der Flügelspieler ist der zweite Spieler, der in den vergangenen sechs Monaten von Derry zu Celtic wechselte, vor ihm ging schon Paddy McCourt diesen Weg.</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bernd Schuster wird als Trainer von Real Madrid entlassen]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/12/09/bernd-schuster-wird-als-trainer-von-real-madrid-entlassen/</link>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 13:25:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Laut kicker.de ist die Entlassung des «blonden Engels» noch nicht amtlich, aber bereits sicher. Die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Laut <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/artikel/501502/">kicker.de</a> ist die Entlassung des «blonden Engels» noch nicht amtlich, aber bereits sicher. Die Seite beruft sich auf verschiedene spanische Medien, die übereinstimmend die Demission Schusters berichten.</strong></p>
<p>Nach einem 30-minütigen Gespräch mit Sportdirektor Predrag «Pedja» Mijatovic habe Schuster am Vormittag das Vereinsgelände verlassen, in einer Pressekonferenz um 14:30 soll dies bekannt gemacht werden. Sein Nachfolger wird aller Wahrscheinlichkeit nach Juande Ramos.<br />
Der Spanier war zuletzt Trainer von Tottenham Hotspur, wo er Ende Oktober 2008 entlassen wurde. Zuvor hatte er mit dem FC Sevilla in den Jahren 2006 und 2007 den UEFA-Pokal gewonnen.</p>
<p>Schuster gilt in Madrid seit einiger Zeit als umstritten. Im Moment liegt der Verein auf dem fünften Tabellenrang, der Rückstand auf Spitzenreiter FC Barcelona beträgt neun Punkte. Schuster konnte die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen: Am 9. Juli 2007 wurde er als Nachfolger von Fabio Capello präsentiert, der zuvor mit den «Königlichen» die Meisterschaft gewonnen hatte.<br />
Schusters Verhältnis zu Sportdirektor Mijatovic gilt als zerrüttet. Beide waren sich im Sommer wiederholt uneinig bei Transfers. Der Verein fokussierte sich lediglich auf die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo, andere Wünsche von Schuster wurden nicht berücksichtigt und letztlich musste kurz vor Ende der Transferperiode Rafael van der Vaart als «Ronaldo-Vertreter» gekauft werden (und auch nur, weil sich Wesley Sneijder eine Knieverletzung zuzog). Schuster hatte laut <a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/spanien/0809/Artikel/real-madrid-schuster-bekommt-keinen-wunschspieler.html">spox</a>-Berichten unter anderem Dani Alves (wechselte zum FC Barcelona), Daniele de Rossi (die vom AS Rom geforderten 25 Millionen Euro Ablöse waren zu viel für Real), Cesc Fabregas, Diego und David Villa (blieben bei FC Arsenal, Werder Bremen bzw. FC Valencia) gefordert. Mijatovic hingegen wollte andere Spieler und nahm auch selbstständig Verhandlungen mit seinen Wunschkandidaten auf.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Finke wird nicht Trainer beim VfB Stuttgart]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/12/06/finke-wird-nicht-trainer-beim-vfb-stuttgart/</link>
<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 15:46:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach Armin Vehs Entlassung beim VfB Stuttgart wurde auch die Freiburger Legende Volker Finke als Kan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach Armin Vehs Entlassung beim VfB Stuttgart wurde auch die Freiburger Legende Volker Finke als Kandidat für die schwäbische Trainerbank gehandelt (<a href="http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/11/23/armin-veh-entlassen/">wir berichteten</a>). Seit heute ist jedoch klar: Finke wird es nicht, denn er hat soeben bei den Urawa Red Diamonds in Japan angeheuert.</p>
<p>Laut <a href="http://sport.ard.de/sp/fussball/news200812/06/finke_japan.jsp">ARD-Informationen</a> erhält Finke einen Zweijahresvertrag. In der japanischen J-League beginnt die neue Saison im März, Finke wird dann das ehemalige Mitsubishi-Werksteam «Urawa Red Diamonds» betreuen. Dort ist er der vierte deutsche Trainer in Folge:  Seine direkten Vorgänger waren Guido Buchwald, Holger Osieck und Gert Engels. Die «Red Diamonds» gehören zur Stadt Saitama, in der etwa 1,1 Millionen Menschen leben. Urawa ist ein Stadtteil (Urawa-ku), die meisten der Einwohner arbeiten im nahe gelegenen Tokio.<br />
In der Vereinsgeschichte finden sich übrigens auch noch weitere bekannte Trainernamen: 1997 war Horst Köppel hier aktiv, zwei Jahre später saß Aad de Mos auf der Bank.</p>
<p>Auch zwei Ex-Bundesligaprofis finden sich im derzeitigen Kader: Robson Ponte (ehemals Bayer 04 Leverkusen) und  Naohiro Takahara (ehemals HSV). Früher spielten für die «Urawa Reds» unter anderem: Uwe Bein (zuvor: Eintracht Frankfurt), Michael Rummenigge (FC Bayern München, Borussia Dortmund), Uwe Rahn (u.a. Borussia Mönchengladbach), Tomislav Marić (zuvor VfL Wolfsburg, im Moment: TSG Hoffenheim), Alpay Özalan (im Moment: 1. FC Köln), Txiki Begiristain (zur Zeit Sportdirektor des FC Barcelona).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Roy Keane tritt als Trainer des AFC Sunderland zurück]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/12/04/roy-keane-tritt-als-trainer-des-afc-sunderland-zuruck/</link>
<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 15:55:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem der AFC Sunderland acht von 15 Premier-League-Spielen verlor, zog Trainer Roy Keane die Kons]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Nachdem der AFC Sunderland acht von 15 Premier-League-Spielen verlor, zog Trainer Roy Keane die Konsequenzen und trat heute zurück.</strong></p>
<p>«Keano», bei Manchester United einer der besten Mittelfeldspieler der 1990er, war 2006 Trainer von Sunderland geworden und führte den Verein zur Überraschung vieler Experten binnen kürzester Zeit in die Premier League. Sunderland konnte in der höchsten Spielklasse den Abstieg vermeiden, kämpft nun aber härter denn je um den Klassenerhalt. Fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen, 15 Punkte aus 15 Spielen, mit Platz 18 einer der Abstiegsplätze &#8211; Sunderland geht schweren Zeiten entgegen.</p>
<p>Keane selbst hatte immer wieder betont, dass seine Zukunft in Sunderland nicht gesichert sei, in den vergangenen Wochen wollte der Verein ihn wiederholt zum Bleiben bewegen. Nun hat er seine Entscheidung gefällt.</p>
<p>Keane hatte seit dem August 2006 für 33 Neuverpflichtungen insgesamt 70 Millionen Pfund ausgegeben, er holte Spieler wie Kenwyne Jones, Kieran Richardson, Anton Ferdinand nach Sunderland. Teuerste Neuverpflichtung (auch in der Vereinsgeschichte) war mit neun Millionen Pfund Torhüter Craig Gordon.</p>
<p>Mehr Informationen gibt es bei der BBC: Einerseits ein <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/teams/s/sunderland/7764671.stm">sehr interessanter Artikel (mit Video)</a>, andererseits eine <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/photo_galleries/4449888.stm">Bildergalerie</a> zu Keanes Wirken als Spieler und Trainer.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Bei <a href="http://www.medien-sport-politik.de/?p=2792">Medien-Sport-Politik</a> gibt es einen interessanten Kommentar zu Roy Keane:</p>
<blockquote><p>Auch wenn es jetzt so ein bisschen wie die Flucht aussieht, wird Roy Keane sich das sicherlich gut überlegt haben. Denn ein Hirte verlässt nicht so einfach seine Herde. Denn wie ein kleiner Hirte wirkte Keane in letzter Zeit, schwarzer Mantel immer bis oben zugeknöpft, der Vollbart wuchs und wuchs. Hätte man ihm noch einen Stock gegeben, wäre es das perfekte Bild gewesen. Aber das soll gar nicht negativ gemeint sein. Keane hat durchaus sehr gute Arbeit in Sunderland erledigt. Doch trotzdem bleibt seine letzten Schritte fraglich und zweifelhaft. [...] Derweil beginnen die Bemühungen um einen Nachfolger in Sunderland. Ganz oben auf der Liste soll Big Sam Allardyce stehen. Also quasi das genaue Gegenteil zu Keane, zumindest was das Hinterfragen angeht. Aber vielleicht brauchen die Black Cats gerade jetzt einen kleinen Paradigmenwechsel.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Armin Veh entlassen]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/11/23/armin-veh-entlassen/</link>
<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 13:09:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/11/23/armin-veh-entlassen/</guid>
<description><![CDATA[Heinz Kamke ist drüben bei angedacht genau meiner Meinung: Zum zweiten Mal nach der Entlassung von G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heinz Kamke ist drüben bei <a href="http://angedacht.wordpress.com/2008/11/23/euphemismusalarm/">angedacht</a> genau meiner Meinung:</p>
<blockquote><p>Zum zweiten Mal nach der Entlassung von Giovanni Trapattoni hat mich der VfB nun mit einer öffentlich zwar leise diskutierten, so rasch aber nicht unbedingt erwarteten Trainerablösung überrascht.</p></blockquote>
<p>Armin Veh und der VfB Stuttgart waren anfangs eine Vernunftehe, Dieter Hundt (Aufsichtsratchef beim VfB) ließ sich schon bald zu der Aussage hinreißen, er sehe in Veh eine Übergangslösung. Aber: Veh startete gut, die Schwaben wurden 2007 Meister.</p>
<p>Als amtierender Meister agierte Stuttgart keineswegs souverän: nach zehn Spieltagen hatte man zehn Punkte auf dem Konto (ja, wir reden von letzter Saison). Zum Ende hin arbeitete sich Stuttgart wieder nach oben, Platz 6 bedeutete UI-Cup.<br />
In diesem Jahr sieht es für Stuttgart ähnlich aus, Vereinspräsident Erwin Staudt erklärte vergangene Woche, über Vehs Vertragsverlängerung werde man in der Winterpause debattieren. Dazu wird es nun nicht mehr kommen, Veh wurde nach fünf sieglosen Spielen entlassen, Markus Babbel und Assistenzcoach Rainer Widmayer übernehmen vorerst seine Aufgaben.</p>
<p>Pech für Stuttgart: In den vergangenen Tagen sind einige vielversprechende Trainerkandidaten vom Markt verschwunden.<br />
Petrik Sander, der von 2004 bis 2007 bei Energie Cottbus auf der Bank saß und ein durchdachtes Spielkonzept entwickelte, das war zwar nicht immer schön, aber öfter erfolgreich war, unterschrieb jüngst einen Vertrag beim Drittligisten VfR Aalen als Nachfolger des an einer Herzkrankheit leidenden Jürgen Kohler.<br />
Dieter Eilts, vor einigen Wochen als Chefcoach der deutschen U21 entlassen (persönliche Differenzen mit DFB-Sportdirektor Matthias Sammer waren ausschlaggebend, die Leistung auf dem Platz stimmte), hat ebenfalls einen neuen Arbeitgeber gefunden: Hansa Rostock, das Frank Pagelsdorf entließ, als das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs unerreichbar zu werden drohte.</p>
<p>Bleibt die Frage, wer denn nun Vehs Nachfolger wird? Es wird spekuliert, dass Mirko Slomka, Thomas Doll, Volker Finke oder die VfB-Altstars Zvonimir Soldo und Krassimir Balakov das Amt übernehmen könnten.<br />
An Doll glaube ich nicht, seine bisherigen Vorstellungen bei Bundesligisten waren alles andere als überzeugend. Für sein Image wäre es wohl am besten, bei einem Zweitligisten zu unterschreiben und dort wirklich erfolgreich und nachhaltig zu arbeiten.<br />
Mirko Slomka halte ich für interessant, er würde als ehemaliger Assistent von Ralf Rangnick für den derzeitigen Trend in der Bundesliga stehen: Konzeptfußball. Sein Manko: Wenig Erfahrung als Cheftrainer. Wäre eher eine langfristige Lösung.<br />
Bei Soldo mach ich&#8217;s kurz: Da sind bessere Kandidaten auf dem Markt (z.B. Slomka). Balakov ist da schon wahrscheinlicher, sein Ruf in Stuttgart ist legendär. Aber: Durch Leistungen hat er sich noch nicht beworben, als Trainer des FC St. Gallen konnte er den Schweizer Traditionsverein nicht vor dem Abstieg retten und wurde entlassen.<br />
Volker Finke wäre ein Hammer! Fachlich und auch menschlich hat er beim SC Freiburg bewiesen, dass er zu den besten deutschen Trainern gehört. Die große Frage wird sein: Riskiert er, seinen Nimbus zu zerstören, indem er in Stuttgart unterschreibt und am Ende scheitert? Ist es da nicht klüger, das Leben als Privatier zu genießen und auf ein besseres Angebot zu warten?<br />
Einen Namen würde ich an dieser Stelle noch in die Runde werfen: Martin Andermatt. Vor vier Monaten wurde er als Trainer der «Young Boys Bern» entlassen (bereits nach drei Spieltagen, für die Öffentlichkeit kam die Entscheidung sehr überraschend), zuvor war er Nationaltrainer Liechtensteins, aber auch in der Bundesliga saß er bereits auf der Trainerbank: SSV Ulm und Eintracht Frankfurt hatten ihn als Trainer beschäftigt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Maradona und Argentinien - Wie einst Klinsmann und Deutschland?]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/10/29/maradona-und-argentinien-wie-einst-klinsmann-und-deutschland/</link>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:31:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Den Wunsch des Halbgottes konnte der argentinische Fußballverband offenbar nicht ausschlagen. Diego ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Den Wunsch des Halbgottes konnte der argentinische Fußballverband offenbar nicht ausschlagen. Diego Armando Maradona wollte Nationaltrainer werden und so wurde er es auch.</p>
<p>Vielfach wird befürchtet: Maradona kann nur verlieren, die «Hand Gottes» ist zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Um dies zu verhindern, wird Maradonas Trainerstab eine Mischung aus alten Hasen und neuen Gesichtern sein:</p>
<ul>
<li>Maradonas Assistent wird <strong>Carlos Bilardo</strong>. Der 69-Jährige trainierte bereits einmal die «Albiceleste», von 1983 bis 1990. In diese Zeit fällt auch der WM-Triumph 1986, außerdem kam man 1990 bis ins Finale (dass Argentinien dort verlor, ist in Deutschland ja wohlbekannt). Es wird gemunkelt, er könne die «graue Eminenz» im Team Maradona darstellen: Unheimliche Erfahrung und taktisches Geschick prädestinieren ihn für die Aufgabe als Nationaltrainer. Vielleicht wird er in etwa die Rolle spielen, die Joachim Löw als Assistent Jürgen Klinsmanns spielte: Das fachliche Wissen wird durch ihn vermittelt, für die Motivation ist der Chef persönlich zuständig.</li>
<li><strong>Sergio Batista</strong> führte die «Albiceleste» bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zur Goldmedaille. Im Vorfeld wurde er auch mehrfach als Nationaltrainer gehandelt, nun wird er einen Platz in Maradonas Trainerstab einnehmen. Er betreute nach dem Rücktritt von Alfio Basile als Interimscoach die Nationalmannschaft.</li>
<li><strong>Pedro Troglio</strong> ist 43 Jahre alt und konnte einige Erfahrung als Trainer in Argentinien sammeln. Er spielte unter anderem für Hellas Verona und Lazio Rom, als Trainer war er bei CA Independiente de Avellaneda tätig.</li>
<li><strong>José Luis Brown</strong>, ein Weltmeister 1986 und Vize-Weltmeister 1990 (Innenverteidigung). Verfügt aber über Trainererfahrung, vor allem als Assistenzcoach. Seit 2000 auch Cheftrainer verschiedener Erst- und Zweitligisten in Argentinien. Seit Dezember 2007 trainiert er die argentinische U17-Auswahl.</li>
<li><strong>Sergio Goycochea</strong>, argentinischer Vize-Weltmeister 1990 (Torhüter). Wird wohl als Torwart-Trainer arbeiten.</li>
<li><strong>Julio Olarticoechea</strong>, Weltmeister 1986 und Vize-Weltmeister 1990. Über Erfahrung an der Seitenlinie ist nichts bekannt.</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissenswertes über Dortmund]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/10/19/wissenswertes-ueber-dortmund/</link>
<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 09:31:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Süddeutsche Zeitung beschäftigte sich vor einiger Zeit mit der Herkunft von Dortmunds Innenverte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><ul>
<li>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/67/310000/text/">Süddeutsche Zeitung</a> beschäftigte sich vor einiger Zeit mit der Herkunft von Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic. Der gebürtige Kroate mit bosnischem Pass kam früh nach Deutschland, ging dann in die USA, dann wieder zurück nach Deutschland. Die große Frage: Für welches Land, eventuell auch Deutschland, darf er Länderspiele bestreiten? Der Artikel entstand mitten in dem mittlerweile etwas abgeklungenen Hype um die junge Dortmunder Innenverteidigung mit Mats Hummels und Subotic.</li>
<li>Noch einmal zum Thema Borussia Dortmund: Bei <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,584416,00.html">SpiegelOnline</a> erschien ein Interview von Alfred Weinzierl und Jörg Kramer mit Jürgen Klopp. Der berichtet von Derby-Erfahrungen, seinen Verhältnis zu den Spielern und seiner Nähe zu dem einfachen Arbeiter.</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reinhold Fanz und die kubanische Nationalmannschaft]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/10/14/reinhold-fanz-und-die-kubanische-nationalmannschaft/</link>
<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 14:08:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass Kuba und die USA bei der Qualifikation für die WM 2010 in eine Gruppe gelost wurden, erregte gr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dass Kuba und die USA bei der Qualifikation für die WM 2010 in eine Gruppe gelost wurden, erregte großes Aufsehen. Kuba, einer der letzten sozialistischen Staaten, und die USA, eines der Symbole für den Kapitalismus, verbindet seit Fidel Castros Revolution im Jahre 1959 eine herzliche Feindschaft, die zwar nach dem Ende des Kalten Krieges an Schärfe verlor, aber dennoch weiterhin existierte.</p>
<p>In der WM-Qualifikation traten diese Staaten nun gegeneinander an, bei dem Spiel auf amerikanischem Boden gewann die US-Auswahl 6:1. Heute wurde bekannt: Reinhold Fanz ist nicht länger kubanischer Nationaltrainer. Der Deutsche wird nach Angaben des Fußballverbandes nur noch beratend tätig sein, Raul Gonzalez Triana wird sein Nachfolger.</p>
<p>Fanz&#8217; Entlassung ist darauf zurückzuführen, dass unmittelbar vor der Partie die kubanischen Nationalspieler Pedro Faife und Reynier Alcantara getürmt waren und um politisches Asyl in den Vereinigten Staaten gebeten hatten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arsène Wenger und seine Kabinengespräche]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/29/arsene-wenger-und-seine-kabinengesprache/</link>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 16:45:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beim Guardian findet man vertrauliche Dokumente von Arsène Wenger. Das Handout einer Teambesprechung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Beim <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2008/sep/23/arsenal.premierleague3">Guardian</a> findet man vertrauliche Dokumente von Arsène Wenger. Das Handout einer Teambesprechung vom 19. September 2008 wurde der Zeitung zugespielt und zeigt, dass der Trainer aus dem Elsass auch nur mit Wasser kocht: Ihr müsst an euch glauben, müsst ein Team sein, müsst eure Stärken kennen &#8211; dann schlagt ihr auch den Gegner. Aber Sätze wie</p>
<blockquote><p>Always want more – always give more</p></blockquote>
<p>klingen schon nicht schlecht&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadionjacke]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/24/stadionjacke/</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 08:49:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/24/stadionjacke/</guid>
<description><![CDATA[Ja, es gibt Stadionjacken. Bei adidas zum Beispiel oder auch bei (hier beliebigen Sportartikelherste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja, es gibt Stadionjacken. Bei adidas zum Beispiel oder auch bei (hier beliebigen Sportartikelhersteller einsetzen). Seit gestern ist der Autor dieses Blogs stolzer Besitzer eines solchen Kleidungsstücks. Ins Stadion geht er eigentlich gar nicht so oft, tragen wird er sie trotzdem, im Winter nämlich. Denn: Eine Stadionjacke ist eine Mischung aus Halbmantel (geht bis zu den Oberschenkeln) und Winterjacke (gefüttert mit Daunen).</p>
<p>Und seit gestern ist der Autor wieder ein kleines bisschen schlauer. Bis dahin dachte er nämlich, dass die ganzen professionellen Spielbeobachter Mäntel tragen und furchtbar frieren müssen. Tun sie aber nicht, denn es gibt ja Stadionjacken.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Meine kurze Bildrecherche ergab soeben, dass Stadionjacken außerordentlich <span style="text-decoration:line-through;">scheiße</span> merkwürdig aussehen. Ich möchte nur anmerken: Meine nicht! So!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie heißt Felix Magath mit Vornamen?]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/21/wie-heist-felix-magath-mit-vornamen/</link>
<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 15:35:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/21/wie-heist-felix-magath-mit-vornamen/</guid>
<description><![CDATA[Na, wer weiß es? Genau: Wolfgang. Nein, das ist kein seltsamer Witz, das ist der volle Ernst.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Na, wer weiß es? Genau: Wolfgang.</p>
<p>Nein, das ist kein seltsamer Witz, das ist der volle Ernst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die ominöse Schussmaschine]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/11/die-ominose-schussmaschine/</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 11:32:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/11/die-ominose-schussmaschine/</guid>
<description><![CDATA[Eine Schussmaschine soll es also gewesen sein, die Miroslav Klose wieder in Form für Tore brachte. S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Schussmaschine soll es also gewesen sein, die Miroslav Klose wieder in Form für Tore brachte. Scharf geschlagene Flanken und Vorlagen für den Spieler, der nur noch einzunetzen brauchte.</p>
<p>So neu ist die gar nicht. Es gibt <a href="http://www.eyep.tv/1.-bundesliga/fc-bayern-munchen/fc-bayern-torschus-training-mit-neuen-methoden.html">ein Video vom sechsten August</a> (via <a href="http://www.trainer-baade.de/?p=2388#comment-128842">Trainer Baade</a>, gefunden von <a href="http://probek.net">probek</a>), das diese Maschine bei einem Bayern-Training in Aktion zeigt. (Ab 17:30 sieht man das Vieh zum ersten Mal, ab 20:20 trainiert Bastian Schweinsteiger effektiv damit.)</p>
<p>Finde ich persönlich jetzt nicht so prickelnd.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Johannes Baptist macht sich zum Kasper]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/11/johannes-baptist-macht-sich-zum-kasper/</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 09:57:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/09/11/johannes-baptist-macht-sich-zum-kasper/</guid>
<description><![CDATA[Joachim Löw ist heute irgendwie noch nicht runtergekommen. Der watet immer noch in Adrenalin und mac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Joachim Löw ist heute irgendwie noch nicht runtergekommen. Der watet immer noch in Adrenalin und macht den Eindruck dass er dem Kerner gleich eine reinhaut. Kerner fragt nach Klose und seinen drei Toren. Löw starrt ihn an und zuckt mit den Schultern. Kerner hakt nach: “Klose?”. Löw starrt ihn weiter an, nickt kurz. Kerner gestikuliert stumm mit den Händen um noch weitere Wörter aus Löw herauszuziehen und Löw würgt sich schließlich irgendwas von “<em>Trainer haben manchmal doch ‘ne Ahnung vom Fußball</em>” heraus.<br />
<a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/09/10/wm-quali-am-mittwoch-finnland-%E2%80%93-deutschland-et-al/#21h42">Quelle: allesaussersport</a></p></blockquote>
<p>Gebannt saß die Fußballnation vor dem Fernseher, als sich Oliver Kahn ein «Hallo!» über die Lippen quälte und Joachim Löw ins ZDF-Studio stiefelte und beschloss, keinen Bock mehr auf Antworten zu haben. Wann wird nochmal über die Ablösung von Kerner diskutiert? Ich schlage das neue Moderatoren-Duo vor: Mehmet Scholl und Oliver Kahn, die alte Bayern-Connection, die zwei verschiedenen Pole.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Matthias Sammer und die Bescheidenheit]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/08/16/matthias-sammer-und-die-bescheidenheit/</link>
<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 12:01:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern erschien in der Süddeutschen Zeitung ein interessantes Interview mit DFB-Sportdirektor Matth]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern erschien in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/307/306269/text/">Süddeutschen Zeitung ein interessantes Interview mit DFB-Sportdirektor Matthias Sammer</a>, der zugleich auch der jüngste deutsche Meistertrainer ist. Sammer bestätigt den Trend der qualitativen Aufwertung des Trainers, nachdem in dieser Sommerpause tendenziell mehr über Trainerneuverpflichtungen als über Spielerneuverpflichtungen diskutiert wurde. Wer hätte vor einem Jahr schon überlegt, ob Michael Skibbe eine gute Wahl für Bayer Leverkusen ist? Heute ist die Fachpresse voll mit Bewertungen zu seinem Nachfolger Bruno Labbadia!</p>
<p>Interessant wird das Gespräch zwischen Sammer und Christof Kneer vor allem gegen Ende: Sammer bekennt, als Trainer vor allem aus dem Bauch heraus entschieden zu haben und grenzt sich damit selbst von der neuen Trainergeneration ab, die über Expertenwissen in Sachen Sportwissenschaft und Trainingslehre verfügen (neben Jürgen Klinsmann mit seinen den Fußball zu anderen Sportarten öffnenden Ideen ist hier vor allem der studierte Sportwissenschaftler Jürgen Klopp zu nennen). Sammer bezeichnet sich selbst als «Lehrling» und lässt sich erst als Kneer den Meistertitel mit Borussia Dortmund ins Spiel bringt auf «erfolgreicher Lehrling» hochhandeln.<br />
Für mich überraschend, dass er nicht mit seinem Erfolg kokettiert, sondern erkennt, dass sein Erfolg nicht zwangsläufig war. Erstaunlich nüchtern.</p>
<p>Und übrigens, ein gutes Interview!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Laptop vs. Taktikfuchs]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/07/11/laptop-vs-taktikfuchs/</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 13:36:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die vergangene EM war bei den Trainern ein Clash of Cultures, ein Konkurrenzkampf der Ideologien. Ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die vergangene EM war bei den Trainern ein Clash of Cultures, ein Konkurrenzkampf der Ideologien. Eine Generation junger Trainer, sportwissenschaftlich ausgebildet und Experten in Sachen Trainingslehre und -auswertung, probte den Aufstand und trat an gegen die Nationaltrainer alter Prägung: Alles irgendwie aus dem Bauch oder der Erfahrung heraus, dafür aber mit einem unglaublichen Gespür.<br />
Es stellt sich die Frage: Wer ist als Sieger hervorgegangen? Ich habe alle Nationaltrainer der EM in Gruppen eingeteilt und mir vorgenommen, einen näheren Blick auf beide Seiten zu werfen.</p>
<p>Vorneweg: Drei Trainer habe ich ausgespart. Roberto Donadoni (Italien), Jakob Kuhn (Schweiz) und Victor Piţurcă (Rumänien) konnte ich nicht eindeutig zuordnen. Bei Donadoni und Kuhn konnte ich mich nicht entscheiden, in welche Gruppe ich sie stecken sollte, bei Piţurcă wusste ich schlicht zu wenig.</p>
<p>Ansonsten stehen sich gegenüber:<br />
<strong>Die Generation Laptop</strong></p>
<ul>
<li>Joachim Löw (Deutschland). Der Inbegriff eines modernen Trainers. Als Spieler eher unbekannt, entwickelte er im Rahmen seiner Trainerausbildung Modelle zur idealen Anordnung einer Viererabwehrkette. Fitness und taktisches Zweikampfverhalten sind seine zentralen Forderungen, taktisches Verständnis für ihn absolute Pflicht.</li>
<li>Marco van Basten (Niederlande). Der Reformator des niederländischen Fußballs. Wandte sich gegen die alten Lehrmeister, die Fußball als Offensivsport begriffen, und brachte der «Elftal» ein gesundes Defensivverhalten bei. Die Verbindung dieser beiden Welten, Offensive und Defensive, war für ihn das Ziel.</li>
<li>Slaven Bilic (Kroatien). Bemühte sich um eine konsequente Verjüngung der kroatischen Nationalmannschaft. Das auf Luka Modric zugeschnittene System und seine Überlegungen zu Zweikampfüberlegenheit und deren Umsetzung befördern ihn eindeutig in diesen Kreis.</li>
<li>Lars Lagerbäck (Schweden). Einer der ersten Vertreter der Videoanalyse. Der studierte Sportwissenschaftler ist ein Vertreter modernster Trainingslehre.</li>
<li>Josef Hickersberger (Österreich). Wollte ein junges Team und orientierte sich an Deutschland bei der WM 2006. Scheinbar der neueste Schrei in der Gruppe der Laptop-Trainer: Fitness-Experten aus dem Team von Mark Verstegen. Auch Österreich hatte in diesem Bereich aufgerüstet</li>
</ul>
<p><strong>Die Generation Taktikfuchs</strong></p>
<ul>
<li>Luis Aragonés (Spanien). Der älteste Trainer des Turniers stellte nach Symphathie auf, nominierte politisch missliebige Fußballer erst gar nicht für die EM und schien auch bei der jeweiligen Aufstellung nicht immer das Leistungsprinzip zu berücksichtigen (zum Beispiel bei Cesc Fabregas, der trotz guter Spiele kaum Einsatzminuten bekam).</li>
<li>Otto Rehhagel (Griechenland). Sein Credo von einer sicheren Abwehr war sprichwörtlich. Griechenland igelte sich ein und spielte mit «König Ottos» altmodischer Defensiv-Taktik.</li>
<li>Raymond Domenech (Frankreich). Bekannt dafür, bei der Aufstellung unter anderem auch die Sternzeichen der Spieler zu berücksichtigen.</li>
<li>Karel Brückner (Tschechien). Die Standard-Taktik: Hohe Bälle auf Koller. Brückner ist nicht gerade für Revolutionen auf oder neben dem Platz bekannt.</li>
<li>Luiz Felipe Scolari (Portugal). Der 59-jährige Brasilianer ist bemüht, effektive Spielsysteme zu finden und zu verfeinern. Portugals feiner Angriffsfußball in der Vorrunde ist ein Produkt dieser Anstrengungen.</li>
<li>Fatih Terim (Türkei). Schwitzte an der Seitenlinie stapelweise Hemden durch. Die türkischen Siege in letzter Minute zeugen weniger von einer großen taktischen Leistung während des Spiels, sondern vom entscheidenden Glück auf den letzten Metern.</li>
<li>Leo Beenhakker (Polen). Das Kollektiv steht bei dem niederländischen Trainer im Vordergrund und dementsprechend trat seine polnische Elf auf.</li>
<li>Guus Hiddink (Russland). Die Stationen in seiner Trainerkarriere unterschieden sich stark, eine Grundkonstante blieb aber. Hiddink legt Wert darauf, den Gegner in Grund und Boden zu rennen und ihn durch Laufarbeit und Tempo aus dem Spiel zu nehmen.</li>
</ul>
<p><strong>Das Verfahren</strong><br />
Die in meinen Augen objektivste Möglichkeit des Vergleichs ist die Vergabe von Punkten für jedes Spiel. Die Spiele der KO-Runde habe ich auf das 3-Punkte-System umgerechnet, eine Entscheidung durch Elfmeterschießen (egal ob gewonnen oder verloren) zählt als Unentschieden.<br />
<em>Die Generation Laptop</em></p>
<ul>
<li>Deutschland: 12 Punkte (4 Siege, 2 Niederlagen)</li>
<li>Niederlande: 9 Punkte (3 Siege, 1 Niederlage)</li>
<li>Kroatien: 9 Punkte (3 Siege, 1 Niederlage)</li>
<li>Schweden: 3 Punkte (1 Sieg, 2 Niederlagen)</li>
<li>Österreich 1 Punkt (1 Unentschieden, 2 Niederlagen)</li>
<li>Summe: 34 Punkte</li>
<li>Durchschnitt (Punkte): 6,8</li>
<li>Durchschnitt (Punkte pro Spiel): 1,7</li>
</ul>
<p><em>Die Generation Taktikfuchs</em></p>
<ul>
<li>Spanien: 18 Punkte (6 Siege)</li>
<li>Griechenland: 0 Punkte (3 Niederlagen)</li>
<li>Frankreich: 1 Punkt (1 Unentschieden, 2 Niederlagen)</li>
<li>Tschechien: 3 Punkte (1 Sieg, 2 Niederlagen)</li>
<li>Portugal: 6 Punkte (2 Siege, 2 Niederlagen)</li>
<li>Türkei: 9 Punkte (3 Siege, 2 Niederlagen)</li>
<li>Polen: 1 Punkt (1 Unentschieden, 2 Niederlagen)</li>
<li>Russland: 9 Punkte (3 Siege, 2 Niederlagen)</li>
<li>Summe: 47 Punkte</li>
<li>Durchschnitt (Punkte): 5,875</li>
<li>Durchschnitt (Punkte pro Spiel): 1,46875</li>
</ul>
<p><strong>Die Auswertung</strong><br />
Quantitativ waren die Trainer der Generation Laptop bei dieser EM schwächer vertreten als die erfahrenen Taktikfüchse. Aber qualitativ konnte die neue Trainergeneration überzeugen. Im Schnitt haben Nationalmannschaften von Laptop-Trainern im Verlauf der EM einen Punkt mehr geholt, bei den Punkten pro absolviertem Spiel ergibt sich auch ein leichter Vorsprung von 0,25 Punkten für die Generation Laptop.<br />
Dennoch: Wirklich stichhaltig sind diese Zahlen noch nicht, denn bei den Taktikfüchsen waren die Werte viel breiter gestreut als bei den Laptop-Anhängern. So müssen Otto Rehhagel, der sich ohne Punkt von dieser EM verabschiedete, und Luis Aragonés, der alle Spiele gewann, sich in die gleiche Kategorie einordnen lassen.<br />
Repräsentative Ergebnisse wird es wohl erst geben, wenn sich über mehrere Europameisterschaften ein Verhältnis von 50:50 unter den Trainern eingestellt hat. Und: Vielleicht ist ja auch die mathematische Herangehensweise diskutabel; denn den schönsten Fußball der EM hat eine von einem Taktikfuchs betreute Mannschaft gespielt: Luis Aragonés&#8217; Spanier.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So hört es sich an, wenn Joachim Löw unzufrieden ist.]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/06/29/so-hoert-es-sich-an-wenn-joachim-loew-unzufrieden-ist/</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 14:09:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Joachim Löw ist nett. Immer im weißen Hemd und dunkler Hose, immer nette Sätze für die Mikrofone. Ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Joachim Löw ist nett. Immer im weißen Hemd und dunkler Hose, immer nette Sätze für die Mikrofone. Einen gegnerischen Spieler als «Scheißneger» zu beschimpfen (wie es Spaniens Trainer Luis Aragonés tat, gemeint war Samuel Eto&#8217;o), käme ihm nie in den Sinn. Löw ruht in sich selbst und wenn er vom Vierten Offiziellen auf die Tribüne geschickt wird, dann nur, weil dieser nicht einsieht, dass unser lieber Jogi eigentlich nur seine Arbeit macht. Und was macht der Joachim, wenn er strafversetzt wurde? Er redet mit der Kanzlerin, quetscht sich zwischen Oliver Bierhoff und Bastian Schweinsteiger, von dem er sich später einen Kaugummi leiht.</p>
<p>Der Jogi, der ist schon ein Vorbild für uns Deutsche, so sachlich, so ruhig.<br />
Die ARD deckte kürzlich die Wahrheit auf. In einem Beitrag war Löw zu hören, wie er durch seine Coaching Zone tigerte und Anweisungen gab. Da ist der Jogi dann nicht mehr ganz so nett.</p>
<p><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Ftaktikbesprechung.podspot.de%2Ffiles%2Floew.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span><br />
<span style="font-size:75%;"><a href="http://taktikbesprechung.podspot.de/files/loew.mp3">Audio-Schnipsel herunterladen.</a><br />
Der O-Ton ist aus «Zeiglers wunderbarer Welt des Fußballs &#8211; EM Spezial Folge 21» entnommen, aufgrund Dellings Anmoderation ist er wohl ursprünglich in der ARD erschienen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klinsmann und sein Trainerteam bei den Bayern]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/06/28/klinsmann-und-sein-trainerteam-bei-den-bayern/</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 17:06:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/06/28/klinsmann-und-sein-trainerteam-bei-den-bayern/</guid>
<description><![CDATA[Selten wurde so viel Wirbel gemacht um Co-Trainer, Sportpsychiologen und Konditionsexperten wie in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Selten wurde so viel Wirbel gemacht um Co-Trainer, Sportpsychiologen und Konditionsexperten wie in den vergangenen Wochen beim FC Bayern München, der mit Jürgen Klinsmann als Cheftrainer anscheinend eine neue Ära einleiten will. Mit Argusaugen beobachten die Medien jede noch so kleine Änderung rund um den Verein, der in diesen Tagen tatsächlich wieder zum «FC Hollywood» zu werden scheint.</p>
<p>Die spektakulärste Vertragsunterschrift war sicherlich die des Cheftrainers <strong>Jürgen Klinsmann</strong>. Der 43-Jährige hatte zuvor nur die deutsche Nationalmannschaft trainiert, verfügt über keinerlei Erfahrung als Vereinstrainer. Auch beim FC Bayern war Klinsmann, der 2003 weit nach seinem Karriereende unter dem Pseudonym «Jay Goppingen» acht Spiele für den amerikanischen Klub Orange County Blue Star bestritt, nicht immer wohlgelitten. Die Nähe der Bayern-Führungsetage zur BILD-Zeitung ist sprichwörtlich, vor allem Franz Beckenbauer und Paul Breitner sind Garanten für Insider-Informationen für die Illustrierte. Das krasse Gegenteil dazu ist Klinsmann: Nachdem die BILD Anfang der 80er Jahre dem Fußballer homosexuelle Neigungen andichten wollte, brach dieser jeden Kontakt zu dem Blatt ab. Die Feindschaft währte lange, erst im Laufe der WM 2006, als Deutschland von einer Euphorie erfasst wurde, schwenkte die BILD ein.<br />
Klinsmann ist kein leichter Charakter, gilt als eigensinnig und bietet damit ein gelungenes Ziel für Angriffe, falls er sein Ziel nicht erreichen sollte.</p>
<p>Klinsmanns rechte Hand beim FC Bayern wird <strong>Martin Vasquez</strong> sein. Der gebürtige Mexikaner spielte sowohl für die mexikanische als auch für die amerikanische Nationalmannschaft. Seine Karriere als Spieler ist eher unspektakulär: Zehn Jahre lang spielte Vasquez für mexikanische und amerikanische Vereine, die heute teilweise nicht mehr existieren. Auch seine Trainerkarriere sorgt nicht unbedingt dafür, dass ihm fortan in Europa großes Ansehen entgegen gebracht wird: Vasquez war bislang noch nie Cheftrainer eines Klubs, sondern arbeitete immer als Assistenz-Coach. Der bekannteste Verein, für den er tätig war, dürfte wohl Los Angeles Galaxy sein, wo er 2004 als Assistenztrainer angestellt war.<br />
Klinsmann erklärte, dass er auf Vasquez bei einem «Elite-Fußball-Camp in den USA» (O-Ton Klinsmann), das Vasquez als Trainer betreute, stieß.<br />
Bislang spricht der neue Co-Trainer noch kein Deutsch, belegt aber einen Sprachkurs. Bis dahin wird er sich mit den Spielern auf Englisch und Spanisch verständigen. Die FAZ mutmaßte, dass Vasquez im Auftrag Klinsmanns die zuweilen isolierten Latino-Kicker des FC Bayern besser in die Mannschaft integrieren soll.</p>
<p><strong>Nick Theslof</strong> ist in Europa ein ebenso unbekannter Name wie der des Co-Trainers Martin Vasquez. Der Amerikaner war Trainer des amerikanischen Drittligisten Orange County Blue Star, wo Jürgen Klinsmann unter dem Pseudonym Jay Goppingen nach seinem Karriereende noch einmal einige Spiele absolvierte. In den wenigen Monaten, in denen sich Klinsmann von Theslof trainieren ließ, entstand offenbar ein Vertrauensverhältnis, das den neuen Bayern-Trainer bewog, Theslof nach Europa zu holen. Bereits vor der WM 2006 hatte er für den damaligen Nationaltrainer Klinsmann weltweit Spiele beobachtet und analysiert; die Ergebnisse schienen ansprechend zu sein, denn jetzt wird Theslof Assistenztrainer beim FC Bayern und soll auch in der Scouting-Abteilung von Wolfgang Dremmler aushelfen.<br />
Theslof versteht weit mehr vom europäischen Fußball, als man auf den ersten Blick glaubt: Im Alter von 15 kam er in das Jugendinternat von PSV Eindhoven und spielte dort zwei Jahre lang in den Jugendmannschaften. Seine Karriere als Spieler musste er verletzungsbedingt jedoch früh beenden. Klinsmann zog Theslof als Spezialist für Individualtraining mit einzelnen Spielern heran, verspricht sich in erster Linie Verbesserungen im Hinblick auf Technikfertigkeiten und Taktikverständnis.</p>
<p><strong>Walter Junghans</strong> beerbt Sepp Maier als Torwarttrainer. Der Abschied der «Katze von Anzing» stand schon vor der Verpflichtung Klinsmanns fest, es ist aber kein Geheimnis, dass zwischen Klinsmann und Maier ein angespanntes Verhältnis besteht, seitdem der Nationaltrainer die Stelle des Torwarttrainers mit Andreas Köpke neu besetzte und Maier ausbootete.<br />
Junghans gehörte bereits in dieser Saison zum Trainerstab des FC Bayern. Vor den Münchnern war Junghans auch schon für Benfica Lissabon und Athletic Bilbao als Torwarttrainer tätig; Klinsmann schätzt seinen neuen Mann für die internationale Erfahrung. In der vergangenen Spielzeit hatte er schon Gelegenheit, sich an der Seite von Maier in die Münchener Verhältnisse einzuarbeiten. Junghans war in seiner aktiven Zeit Ersatztorhüter für Sepp Maier, spielte als erster Torwart unter anderem für den FC Schalke und Hertha BSC Berlin in der ersten und zweiten Liga. Insgesamt hat er mehr als 400 Profi-Spiele absolviert.</p>
<p>Ähnlich wie bei Junghans war die Verpflichtung von <strong>Oliver Schmidtlein</strong> als Konditionstrainer schon beschlossene Sache, als Klinsmann noch nicht als neuer Trainer bekannt war. Der gebürtige Franke Schmidtlein war bereits von 2002 bis 2007 beim FC Bayern angestellt, zunächst als Physiotherapeut und Reha-Trainer, später auch als Konditionstrainer. Nach der Saison 2006/2007 verließ Schmidtlein den Verein, um sich selbstständig zu machen; er arbeitete unter anderem für die deutsche Nationalmannschaft. Gemeinsam mit dem Amerikaner Mark Verstegen war Schmidtlein vor der WM 2006 für das Fitness-Training der Nationalspieler zuständig. Nach der EM wird er für die DFB-Elf nur noch in beratender Funktion tätig sein und sich in erster Linie auf den FC Bayern konzentrieren.<br />
Neben Oliver Schmidtlein werden auch der Brasilianer <strong>Marcelo Martins</strong> (ein Teil des Mark-Verstegen-Zentrums «<a href="http://www.athletesperformance.com/#team">Athletes&#8217; Performance</a>», für sein Profil auf der Firmenseite nach unten scrollen) und der Kanadier <strong>Darcy Norman</strong> (ebenfalls Teil der Verstegen-Gruppe, aber auch <a href="http://www.normankinetics.com/normankinetics.com/ABOUT_US.html">freiberuflich tätig</a>) das Münchener Fitness-Team verstärken. Schon seit letzter Saison an der Isar tätig ist <strong>Thomas Wilhelmi</strong>, der wie Schmidtlein bereits für den DFB arbeitete und durch Praktika Einblick in Verstegens Fitness-Zentren gewinnen konnte.</p>
<p>Von der TSG Hoffenheim wird <strong>Philipp Laux</strong> an die Isar wechseln. Früher als Torwart aktiv, soll er nun als Mentaltrainer den Stab um Jürgen Klinsmann verstärken. Laux spielte in lange für den SSV Ulm, mit dem ihm innerhalb von zwei Jahren der doppelte Aufstieg von der Regional- in die Bundesliga gelang.<br />
Klinsmann dürfte Laux in erster Linie von seiner Zeit als Nationaltrainer kennen. Seit 2004 war Laux für den DFB tätig und betreute mehrere Jugendmannschaften (U18 bis U21) und 2005 auch kurz die Frauen-Auswahl. Seit 2006 war er als Torwarttrainer Bestandteil des Teams um Ralf Rangnick bei der TSG Hoffenheim. Laux schloss 2008 erfolgreich sein Psychiologie-Studium ab.<br />
Laut Klinsmann soll Laux als Sportpsychiologe und Fortbildungsleiter für den FC Bayern tätig sein und «neben mir die inhaltliche Planung im neuen Leistungszentrum übernehmen».</p>
<p><strong>Christian Nerlinger</strong> verhält sich zum FC Bayern wie Oliver Bierhoff zur Nationalmannschaft: Aufgabe Teammanager. Klinsmann holte seinen Teamkameraden, mit dem er bei den Bayern die deutsche Meisterschaft und den UEFA-Cup gewann, von der <em>Munich Business School</em> zurück in den Klubfußball. Nerlinger will unbedingt seinen Studiengang in Internationaler BWL abschließen, ist nach eigenen Angaben mit der Abschlussarbeit beschäftigt und wird etwa ein Dreivierteljahr benötigen, um diese &#8211; parallel zu seiner neuen Aufgabe beim Verein &#8211; zu beenden.<br />
Nerlinger kam mit 15 Jahren nach einem Probe-Training zum deutschen Rekordmeister, den er erst im Alter von 25 Jahren wieder verließ. Er kann also aus seinen eigenen Erfahrungen als Aktiver beim Verein schöpfen, der die verschiedenen Jugendmannschaften durchlief.<br />
Neben dem FC Bayern spielte Nerlinger auch für Borussia Dortmund, sammelte internationale Erfahrung bei den Glasgow Rangers und beendete seine Spielerkarriere beim FC Kaiserslautern.</p>
<p><strong>Michael Henke</strong>, zuvor Co-Trainer von Klinsmann-Vorgänger Ottmar Hitzfeld, wird dem Verein erhalten bleiben &#8211; jedoch auf Klinsmanns Wunsch mit veränderter Aufgabe. Von der neuen Saison an wird der 51-Jährige verantwortlich für die Spielbeobachtung sein und als Chefanalytiker Jürgen Klinsmann zuarbeiten. Henke selbst verglich seine neue Aufgabe mit der Urs Siegenthalers bei der Nationalmannschaft: In erster Linie ein Bürojob, kein unmittelbarer Teil des Trainerstabs.</p>
<p>Weitere Informationen zu den einzelnen Personen des Trainerstabs gibt es auf der Webseite des FC Bayern. Dort werden die verschiedenen Neuverpflichtungen vorgestellt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/15734.php?fcb_sid=ac035ddaaad33db39edb660e2798ecc5T">Klinsmann baut auf Junghans und Theslof</a></li>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/16682.php?fcb_sid=fb8eb02f51bd0ee4ca19bfd41eebd414">Martin Vasquez, der Assistenztrainer</a></li>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/16701.php?fcb_sid=ac035ddaaad33db39edb660e2798ecc5">Nick Theslof, der Assistenz-Trainer-Scout (Interview)</a></li>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/16627.php?fcb_sid=ac035ddaaad33db39edb660e2798ecc5">Christian Nerlinger, der Teammanager</a></li>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/16661.php?fcb_sid=ac035ddaaad33db39edb660e2798ecc5">Michael Henke, der Chefanalytiker (Interview)</a></li>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/16592.php?fcb_sid=SESSIONID">14 Tage bis Trainingsstart &#8211; Neue Saison wirft ihre Schatten voraus (Eine Übersicht über Klinsmanns neuen Trainerstab)</a></li>
<li><a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2008/16560.php?fcb_sid=f37af1ad3e1a67c37392a992264b81a6">Laux kommt als Sportpsychiologe &#8211; Klinsmann holt Henke zurück zum FC Bayern</a></li>
</ul>
<p>Ein Trainerwechsel und jede Menge Wirbel um verschiedene Personalien. In wenigen Monaten wird sich zeigen, ob alles viel Wirbel um Nichts war oder ob Klinsmann tatsächlich den gesamten Verein revolutioniert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Märtyrer Jogi]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/06/18/martyrer-jogi/</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 18:39:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/06/18/martyrer-jogi/</guid>
<description><![CDATA[Foto: Von Howie Berlin unter einer CreativeCommons-Lizenz auf flickr.com veröffentlicht. In diesen T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-128" src="http://taktikbesprechung.wordpress.com/files/2008/06/260007520_b7a761975e.jpg" alt="Joachim Löw" width="350" height="232" /><br />
<span style="font-size:75%;">Foto: Von <a href="http://www.flickr.com/photos/howie_berlin/260007520/in/photostream">Howie Berlin</a> unter einer CreativeCommons-Lizenz auf flickr.com veröffentlicht.</span></p>
<p>In diesen Tagen ist der Bundestrainer in der Presse nur noch «der nette Herr Löw». Unbegreiflich erscheint die Innenraumsperre, die die UEFA jetzt verhängte, nachdem Löw gemeinsam mit dem österreichischen Nationaltrainer Josef Hickersberger im letzten Spiel der Gruppenphase noch in der ersten Halbzeit auf die Tribüne verbannt wurde. Dort saß er neben Bastian Schweinsteiger und musste sich einen Sitz mit Oliver Bierhoff teilen.</p>
<p>Diese Entscheidung reiht sich ein in eine ganze Serie anderer umstrittener Urteile von Mejuto Gonzalez, dem spanischen Referee der Partie. Der kicker vergab die Note 5,5 und urteilte: <em>Seine auf Drängen des vierten UEFA-Offiziellen erfolgte Verbannung der beiden Trainer auf die Tribüne war völlig unangemessen und erweckte den Anschein der Selbstinszenierung.»</em> Doch die nachträgliche Innenraumsperre für Löw im Viertelfinale gegen Portugal setzt noch einmal eins drauf. Denn: Hickersberger und Löw schienen sich nicht gegenseitig angeschrien zu haben, denn wieso hätten sie diesen Zwist unmittelbar nach der Bestrafung beilegen und beim Gang auf die Tribüne einander die Hände schütteln sollen? Wenn sich die beiden Trainer wirklich in die Haare gekriegt hätten, dann scheint eine solche Blitz-Versöhnung doch recht unwahrscheinlich.<br />
Sowohl Hickersberger als auch Löw gaben anschließend in Interviews an, sich jeweils in ihrer Coaching Zone bewegt zu haben, um ihren Spielern Anweisungen zu geben. Daraufhin, so Löw im Gespräch mit Michael Steinbrecher, habe der Vierte Offizielle ihn aufgefordert, auf der Bank Platz zu nehmen. Löw jedoch sah dies nicht ein und legte laut eigenen Angaben in vier verschiedenen Sprachen dar, dass er als Trainer seine Aufgabe darin sehe, auch während des Spiels Anweisungen zu geben und dies nicht von der Bank zu tun gedenke. Inzwischen pflichtete ihm auch Hickersberger bei, der seine Coaching Zone verließ und die deutsche betrat, um Löw im Gespräch mit dem Vierten Schiedsrichter zur Seite zu stehen. Für die Fernsehkameras entstand das missverständliche Bild des in die deutsche Coaching Zone marschierenden Hickersberger, das einen Streit nahelegte. Den hat es jedoch, so beteuern die beiden Trainer, nicht gegeben.<br />
Stattdessen habe sich der Vierte Offizielle uneinsichtig gegenüber der Kritik gezeigt und nun beide Trainer auf die Tribüne verbannen wollen, weswegen er den Schiedsrichter heranrief und dies bei ihm durchsetzte. Der Vorwurf der Selbstinszenierung ist also durchaus nicht von der Hand zu weisen; es deutet vieles auf einen UEFA-Schiedsrichter, der sich selbst zu wichtig nahm.</p>
<p>Damit, so hätte man meinen können, war die Sache gegessen. Löw begab sich auf die Tribüne, Hickersberger erklärte, wenn man den deutschen Trainer verbanne, dann werde auch er die Trainerbank verlassen. Eine noble Geste!<br />
Nach dem Spiel beteuerten beide ihre Unschuld und harrten demütig der Dinge, die da kommen sollten. Mit dieser harten Reaktion der UEFA hatte jedoch keiner gerechnet. Zur Erinnerung: Weder Löw noch Hickersberger hatten irgendjemand beleidigt, beide legten ihren Sachverhalt dar und unterstützten sich dabei gegenseitig. Zudem verstand der Vierte Offizielle kein Deutsch, konnte sich also nicht zum Inhalt des angeblichen Gesprächs zwischen den beiden Trainern äußern. Aber: Er, der Vierte Offizielle, sah sich im Recht und focht dies durch. Dass sich nun jedoch auch noch die UEFA hinter ihn stellt, ist ein Skandal!<br />
Löw und Hickersberger erhalten für ein Spiel Innenraumsperre, dürfen also weder vor dem Spiel noch in der Halbzeitpause die Kabine betreten und auch keinen Kontakt zur Trainerbank (etwa per Handy Anweisungen geben oder Ähnliches) oder den Spielern suchen. Natürlich ist auch die Bank tabu, die Sperre endet erst mit dem Abpfiff. In der Begründung der UEFA heißt es (Quelle: <a href="http://sport.ard.de/euro2008/news200806/18/loew-strafe.jsp">Tagesschau</a>, Hervorhebungen und Anmerkungen von mir):</p>
<blockquote><p>Gemäß den im Bericht des Schiedsrichters wiedergegebenen Ausführungen des vierten Offiziellen verhielten sich die beiden Trainer sehr nervös. In der 35. Minute kam es zu einem Wortgefecht zwischen den beiden Teamverantwortlichen, in dessen Verlauf sie sich <strong>gegenseitig anschrien</strong>. [Anmerkung: Laut den beiden Trainern ist dies unwahr.] <strong>Als der vierte Offizielle die Situation beruhigen wollte, wurde er von den beiden Teamverantwortlichen angeschrien</strong>. [Anmerkung: Die beiden Trainer werden also gesperrt, weil sie die Meinung des Vierten Offiziellen nicht als Befehl verstehen und klaglos hinnehmen, sondern kritisch hinterfragen und zur Diskussion stellen. Willkommen in der Meinungsdiktatur!] Es besteht <strong>kein Anlass, an der Richtigkeit des Schiedsrichterberichtes zu zweifeln</strong>, als ein unkorrektes Verhalten von Löw beschrieben wird. [Anmerkung: Dieser ist sich keiner Schuld bewusst.] Dieses bestand darin, dass der fehlbare Trainer in Richtung seines österreichischen Kollegen bzw. des vierten Kollegen schrie. [Anmerkung: Laut Löw galt sein Zorn ausschließlich dem Vierten Offiziellen, der verhindern wollte, dass sich Löw in seiner Coaching Zone bewegt. Stattdessen sollte er auf der Bank Platz nehmen.] Die Intensität dieses Verhaltens war offensichtlich derart, dass der mit der Erfahrung aus zahlreichen Spielen einer europäischen Profiliga verstückte Schiedsrichter keinen Augenblick zögerte, Joachim Löw aus der technischen Zone zu verweisen. Für den im Schiedsrichterbericht dargestellten Sachverhalt spricht auch der Umstand, dass sich beide Trainer beim Verlassen der technischen Zone die Hand reichten. [Anmerkung: Bitte was?! Löw ist schuldig, weil er Hickersberger die Hand reicht? Er wird für eine faire Geste bestraft? Wenn, ich betone, wenn er Hickersberger angeschrien hätte, dann wäre dies als Entschuldigung zu werten, also als Reue und damit strafmildernd. Die große Frage für mich: Warum wird Fairness bestraft, wenn der Schiedsrichter doch da ist, um diese zu gewährleisten?]</p></blockquote>
<p>Ich habe beschlossen, mich über diese Diktatur der Meinungen und der Auslegung des Geschehens durch die Schiedsrichter nicht weiter aufzuregen, doch es misslingt mir. Mir geht es gegen den Strich, wenn zwei Trainer für gelebte Fairness (egal ob sie sich nun stritten oder nicht) bestraft werden.<br />
In meinen Augen hatte die Entscheidung nur einen Sinn: Löw und Hickersberger sind rebellisch, müssen also bestraft werden. An der Richtigkeit der Aussagen des Schiedsrichters, der ja immerhin selbst ins Geschehen verwickelt war, wird nicht gezweifelt, wohl aber an den von Löw und Hickersberger dargestellten Versionen. Wo gibt es das denn? Wo sind Betroffene glaubwürdigere Zeugen als Nicht-Betroffene?</p>
<p>Dass unter Schiedsrichtern eine gewisse Neigung besteht, die eigenen Entscheidungen für richtig und nicht kritisierbar zu halten (hier fällt mir sofort Urs Meier ein, der als Experte für das ZDF in der Regel den Schiedsrichter pauschal verteidigt, auch bei Fehlentscheidungen). Zwar gibt es Ausnahmen (mir kommen hier einige Bundesliga-Schiedsrichter in den Sinn, die nach dem Spiel eigene Fehlentscheidungen im Fernsehen sahen und auch die Größe hatten, dies einzuräumen), aber ein Trend scheint mir erkennbar. Die Sperre von Löw und Hickersberger scheint ein neuer Höhepunkt auf diesem Gebiet zu sein.</p>
<p>Einen sehr treffenden Kommentar hat auch Philipp Selldorf für die <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/749/181190/">Süddeutsche</a> verfasst:</p>
<blockquote><p>Von Verhältnismäßigkeit kann eh keine Rede sein, sonst hätten die Richter berücksichtigt, dass nervöse, schreiende und in der Coaching-Zone herumtigernde Trainer nichts Ungewöhnliches sind bei einem EM-Turnier, siehe die bisher nicht belangten Bilic, Scolari oder Terim. Löw und Hickersberger hatten das Pech, dass bei ihnen daraus ein Fall entstand. Für die Uefa zählt aber nicht der Einzelfall, sondern allein die Bestätigung ihrer Obrigkeit und der Autorität der Schiedsrichter</p></blockquote>
<p>Bleibt nur noch zu sagen: Go, Hansi, go!</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Als Joachim Löw vor drei Jahren Klartext sprach]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/06/01/als-joachim-low-vor-drei-jahren-klartext-sprach/</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:59:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[2005, das scheint lange her zu sein. 2005, da gab es noch keine WM im eigenen Land, da gab es noch k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>2005, das scheint lange her zu sein. 2005, da gab es noch keine WM im eigenen Land, da gab es noch kein Sommermärchen und kein begeistertes Deutschland. 2005 spielten für Deutschland noch Arne Friedrich und Thomas Hitzlsperger als Außenverteidiger, Robert Huth in der Innenverteidigung und Sebastian Deisler im Mittelfeld.</p>
<p>Kürzlich habe ich bei <a href="http://www.allesaussersport.de">Alles außer Sport</a> entdeckt, dass Kai Pahl auch schon vom Konföderationen-Pokal 2005 berichtete. Dieses Turnier war das erste große, das ich live im Stadion erleben durfte. Ich hatte Karten für das Halbfinale in Nürnberg ergattern können und mein Traum wurde Realität: Deutschland zog ins Halbfinale ein. Der Gegner eine Macht: Brasilien &#8211; und dieser Kracher würde mein erstes Länderspiel im Stadion werden.<br />
Dummerweise wurde es nicht nur das, sondern auch die einzige Niederlage für Deutschland im Rahmen des Turniers. Deutschland wurde schließlich Dritter, Brasilien gewann das Turnier und ich konnte mich darüber freuen, eine aufopferungsvoll kämpfende deutsche Mannschaft gesehen zu haben. Aber zurück zu Allesaussersport und dem Confed-Cup. Wie gesagt schmökerte ich interessiert duch Kai Pahls Notizen zu dem Pokal und wurde an einer Stelle stutzig, nämlich dem <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2005/06/16/deutschland-australien-43-bestandsaufnahme/">Spielbericht über die Vorrunden-Partie gegen Australien</a>.</p>
<p>Joachim Löw war damals nur der Assistent des Bundestrainers, nicht mehr. Klinsmann stand im Rampenlicht, Löw war kaum bekannt. Doch genau dieser Löw plauderte mit dem Tagesspiegel über Fußballtheorie. Das kann er sich inzwischen nicht mehr leisten, im Moment wird jeder Pieps von ihm dreifach durchleuchtet. Es wird bemerkt, dass die drei ausgemusterten Spieler aus dem vorläufigen Kader beim letzten Testspiel die Rückennummern 24 bis 26 trugen, was die Folgerung nahe legt, dass Löw schon am Abend zuvor sehr genau wusste, wen er heimschicken würde, wobei er aber einen Tag später auf der Pressekonferenz von einer «Millimeterentscheidung» sprach. Würde Löw heute beginnen, über die Grundlagen der Spieleröffnung zu referieren, er hätte die volle Aufmerksamkeit aller Medienvertreter, die alle denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten ausloten wollen. Aber damals, damals konnte er noch frei reden. Und das tat er auch.</p>
<blockquote><p>«Gute Mannschaften erkennt man daran, wie viele Anspielmöglichkeiten der ballführende Spieler hat», erklärt Joachim Löw. «In Deutschland gibt es Mannschaften, bei denen man das Spiel ohne Ball wenig ausgeprägt sieht.» Man könnte auch sagen: Mannschaften, bei denen das Spiel ohne Ball funktioniert, heben sich positiv von der Masse ab. Die Bremer zum Beispiel haben das in ihrem Meisterjahr so überzeugend praktiziert, dass manchmal der Eindruck entstanden ist, als hätten sie einen Spieler mehr auf dem Platz.</p>
<p>Solche Überlegenheit ist keine Frage der Begabung, sondern oft ganz einfach das Resultat harter Arbeit. «Wir müssen das Stehen aus den Köpfen kriegen. Bei Top-Mannschaften kann man das gut beobachten», sagt Löw. <strong>«Da sprinten drei Spieler von dem ballführenden Mann weg, die den Ball gar nicht bekommen. Sie reißen nur eine Lücke für den vierten Spieler, der angespielt wird und das Tor macht.»</strong><br />
(zitiert nach Allesaussersport.de, Heraushebung von mir)</p></blockquote>
<p>Klingt verdammt interessant&#8230; Ich werde bei den nächsten Spielen einmal darauf achten, ob Löw dieses Konzept auch in die Tat umsetzen kann.</p>
<p>Übrigens: Ich empfehle, auch den Rest des <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2005/06/16/deutschland-australien-43-bestandsaufnahme/">Spielberichts bei Allesaussersport</a> zu lesen, die Namen sind alle noch bekannt, aber was über sie geschrieben wird, hat man heute so etwas verdrängt. Und all das liegt nur drei Jahre zurück!</p>
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