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	<title>trauer &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/trauer/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "trauer"</description>
	<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:32:45 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Kenny vs. Spenny abgesetzt]]></title>
<link>http://tsnetworks.wordpress.com/2009/11/29/kenny-vs-spenny-abgesetzt/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:05:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>tsnetworks</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich konnte es auch nicht glauben aber die Serie &#8220;Kenny vs. Spenny&#8221; wurde auf Comedy Cent]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich konnte es auch nicht glauben aber die Serie &#8220;Kenny vs. Spenny&#8221; wurde auf Comedy Central abgesetzt.<br />
Das ist mir gerade aufgefallen als ich bei der CC-Homepage auf die Seite von Kenny vs. Spenny wollte.</p>
<p>Habe dann im Programm gekukt &#8211; und es stimmt!<br />
Jetzt müssen wir uns halt wieder das extrem langweilige &#8220;Elton vs. Simon&#8221; reinziehen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer aber trotzdem nicht auf Kenny vs. Spenny verzichten kann, soll auf meinen YouTube-Channel kommen.</p>
<p><a href="http://youtube.com/user/tsnetworks">-&#62; Zu meinem Channel</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[[Musik] Everyone else in the world would love me by now]]></title>
<link>http://waldfeeee.wordpress.com/2009/11/29/musik-everyone-else-in-the-world/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 18:26:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>waldfeeee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit diesem wundervollen und melancholischen Lied starte ich eine neue Kategorie, und zwar &#8220;Mus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Mit diesem wundervollen und melancholischen Lied starte ich eine neue Kategorie, und zwar &#8220;Musik&#8221;. Von nun an werdet ihr ab und zu ein Stück Musik auf meinem Blog finden, meist auch mit dem passenden Video.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier seht ihr nun das Video zu dem Lied &#8220;<strong>Everyone else in the world</strong>&#8221; von Stina Nordenstam. Ich finde das Video wahrhaftig wundervoll. Es könnte auch als Kurzfilm durchgehen ^-^</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">You get what you want<br />
When you just<br />
Want what you get</p>
</blockquote>
<div style="font-size:10px;text-align:right;"><em>1:55 Min</em></div>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/7jwaPoMNkx4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/7jwaPoMNkx4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<div style="font-size:10px;">Lyrics auf <a href="http://www.allthelyrics.com/lyrics/stina_nordenstam/everyone_else_in_the_world-lyrics-416846.html" target="_blank">allthelyrics.com</a><br />
<a href="http://www.lastfm.de/music/Stina+Nordenstam/_/Everyone+Else+in+the+World" target="_blank">lastfm.de</a></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rätselhaft]]></title>
<link>http://chamailion.wordpress.com/2009/11/26/ratselhaft/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:28:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>chamailion</dc:creator>
<guid>http://chamailion.wordpress.com/2009/11/26/ratselhaft/</guid>
<description><![CDATA[Heute morgen konnte ich zwar wunderbar ausschlafen, aber der dicke Klops kam danach. Ich habe fein m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute morgen konnte ich zwar wunderbar ausschlafen, aber der dicke Klops kam danach. Ich habe fein meine Viechbande versorgt und als ich zum Abschluss noch eine kleine Kontrollrunde gemacht habe, um zu schauen ob alle auch brav fressen: eins meiner 6 Monate alten Laticauda- Jungen liegt rücklings in der Pflanze und zappelt!</p>
<p>Leider haben wir bereits in der Vergangenheit drei Jungtiere durch diese Zuckungen verloren. Der Tierarzt, ein Fachmann im Bereich Terraristik, und unser Haus&#38;Hof Terra Fachmann, sind beide der Meinung, dass es sich hierbei um einen genetischen Defekt handelt. Bei den gesunden Jungtieren wäre er halt nicht so stark ausgeprägt und die Krankheit würde  demnach nicht ausbrechen. Natürlich habe ich am Anfang gedacht, dass meine Haltungsbedingungen nicht hinreichend wären, oder es sich um eine Mangelerscheinung, wie zum Beispiel eine Rachitis, handelt&#8230;aber das ist zum Glück nicht der Fall. Alle Tiere sind munter und fit, laufen, fressen, sind bunt und neugierig&#8230;und dann&#8230;von einer Stunde auf die andere, sind kleine, kranke Würmchen. Das tut mir selbst in der Seele weh. Aber zwischenzeitlich erholen sie sich immer wieder und benehmen sich normal. Ich bringe es dann einfach nicht übers Herz, sie von ihrem Leiden zu erlösen.</p>
<p>Aber meine Entscheidung steht fest: mit meinem Pärchen werde ich nicht weiter züchten. Auch wenn wir  so viele gesunde und prächtige Jungtiere hatten, ist das Risiko einfach zu groß, dass die nachfolgenden krank werden.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die verbliebenen Jungtiere alle gesund bleiben und ein langes, gesundes und glückliches Leben vor sich haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nokan - Die Kunst des Ausklangs]]></title>
<link>http://trauerhilfe.wordpress.com/2009/11/25/nokan-die-kunst-des-ausklangs/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:31:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauerhilfe</dc:creator>
<guid>http://trauerhilfe.wordpress.com/2009/11/25/nokan-die-kunst-des-ausklangs/</guid>
<description><![CDATA[Gewinner des Auslands-Oskars 2009 Ab dem 26.11.2009 in deutschen Kinos! Der Cellist Daigo verliert s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gewinner des Auslands-Oskars 2009</p>
<p><a href="http://www.nokan-der-film.de" target="_blank">Ab dem 26.11.2009 in deutschen Kinos!</a></p>
<p>Der Cellist Daigo verliert seine Arbeit in einem Sinfonie-Orchester. Auf der Suche nach Arbeit hat er keinen Erfolg. Schliesslich findet er eine Anstellung bei &#8220;Letzte Reise&#8221;. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um das von ihm vermutete Reiseunternehmen, sonder um ein Bestattungs-Institut, das nach alten Ritual bestattet.</p>
<p>Er verschweigt seiner Frau und seinen Bekannten seinen neuen Beruf. Als diese von seiner Tätigkeit erfahren, versuchen sie, ihm diese Tätigkeit auszureden.</p>
<p>Daigo hat zwischenzeitlich durch den Bestatter, für den er arbeitet, Nokan kennengelernt, das tröstende Zeremoniell Bestattungsritual, kennen.</p>
<p>Ein ruhiger Film, der darauf hinweist, dass der Tod ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist. Er gehört dazu, wie die Geburt.</p>
<p>Eine ausgewogene Balance zwischen Melancholie und einem Schuß Humor machen den Film zu einem Geheim-Tipp.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der schöne Mann mit den traurigen Augen]]></title>
<link>http://kleeblatt.wordpress.com/2009/11/25/der-schone-mann-mit-den-traurigen-augen/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:02:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>kleeblatt</dc:creator>
<guid>http://kleeblatt.wordpress.com/2009/11/25/der-schone-mann-mit-den-traurigen-augen/</guid>
<description><![CDATA[Das Gesicht so wunderschön Doch die Augen leer Ausdruckslos starren sie Durch die Welt Das Lächeln r]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Gesicht so wunderschön<br />
Doch die Augen leer<br />
Ausdruckslos starren sie<br />
Durch die Welt</p>
<p>Das Lächeln reicht nicht<br />
Bis an die Augen<br />
Die traurig suchen<br />
Unbemerkt von der Umwelt</p>
<p>Verdeckt durch die Haare<br />
Durch ein Lächeln<br />
Durch die Schönheit<br />
Die das Trauern verdeckt</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><em>Das Gedicht ist eigentlich schon vor acht Monaten entstanden, aber erst jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen es zu veröffentlichen.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich wusste nicht, was Liebe ist!]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2009/11/25/ich-wusste-nicht-was-liebe-ist/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:44:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/2009/11/25/ich-wusste-nicht-was-liebe-ist/</guid>
<description><![CDATA[Während wir zusammen unseren Kaffee trinken und &#8220;über Gott und die Welt&#8221; plaudern, komme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Während wir zusammen unseren Kaffee trinken und &#8220;über Gott und die Welt&#8221; plaudern, komme]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaltes Feuer]]></title>
<link>http://raphosaurus.wordpress.com/2009/11/24/kaltes-feuer/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:48:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>raphosaurus</dc:creator>
<guid>http://raphosaurus.wordpress.com/2009/11/24/kaltes-feuer/</guid>
<description><![CDATA[Es war Krieg. Es ist Winter. Es wird Nacht. Ein Phönix liegt zerfetzt in einer sterbenden Trümmersta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es war Krieg. Es ist Winter. Es wird Nacht. </p>
<p>Ein Phönix liegt zerfetzt in einer sterbenden Trümmerstadt.<br />
Der Krieg hatte ihm seinen Gefährten geraubt.<br />
Mit leeren Augen voll von Trauer hockt er da.<br />
Fixiert kühle Körper im Staub. </p>
<p>Verzweifelte Versuche zu verstehen.<br />
Sein leerer Kopf &#8211; unzählige Gedanken.<br />
Kein Ansatz befriedigt ihn.<br />
Keine Antworten! Nur Fragen! </p>
<p>Ein Mädchen in der Ferne flieht.<br />
Mit einem Soldaten Hand in Hand.<br />
Der Soldat schlägt sie.<br />
Sie reißt sich los; rennt so schnell sie kann. </p>
<p>Barfuß. Überall offene Wunden. Sie kann nicht mehr.<br />
Ihr weißes Hemd: zerfetzt und blutgetränkt. Keine Pracht.<br />
Dunkle, tiefe Augen &#8211; dunkel und leer.<br />
Lange, schwarze Haare &#8211; schwarz wie die Nacht. </p>
<p>Der frierende Feuervogel kann nicht wegschaun -<br />
Das Mädchen ist zu hübsch.<br />
In einem Blick voller Vertrauen<br />
sieht das Mädchen zurück. </p>
<p>Sie nehmen sich in den Arm<br />
Und schützen sich gegenseitig.<br />
Sie lieben sich innig<br />
Und es wird ihnen warm. </p>
<p>Ein Moment voller Liebe und Glück!<br />
Sie verschmelzen, werden eins<br />
In einer kühlen, dunklen Zeit.<br />
Sie denken nicht an den Schmerz zurück. </p>
<p>Sie küsst das Tier,<br />
Ihre Lippen von Tränen benetzt.<br />
&#8220;Dein Feuer raub&#8217; ich Dir!<br />
Ich wollte nicht &#8230; Nun hab&#8217; ich Dich verletzt!&#8221; </p>
<p>Der stolze Soldat kommt wieder an.<br />
Er schaut reumütig.<br />
Reicht dem Mädchen die Hand.<br />
Das Mädchen, naiv, erhebt sich. </p>
<p>Sie sieht sich nochmal um.<br />
Ein Eiszapfen wird von ihr gebrochen.<br />
Sie zögert, kommt nun nicht herum.<br />
Das Eis &#8211; mitten in&#8217;s Herz gestochen! </p>
<p>Ein lauter Aufschrei. Sie schaut weg.<br />
Sie wartet, bis der Phönix stirbt.<br />
Er verbrennt. Sie geht.<br />
Sie wartet nicht, bis der Phönix Asche wird. </p>
<p>Aus der Asche erhebt sich<br />
Ein flammender, prächtiger Phönix!<br />
Er ist groß und voller Gewalt,<br />
Doch teilweise schwarz in seiner Gestalt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der schatten deiner selbst]]></title>
<link>http://woertaworld.wordpress.com/2009/11/23/der-schatten-deiner-selbst/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marina`s Woertaworld</dc:creator>
<guid>http://woertaworld.wordpress.com/2009/11/23/der-schatten-deiner-selbst/</guid>
<description><![CDATA[Den Schatten deiner Selbst, jagst du nicht, wage nicht. Sage nichts und niemand sieht, den Schatten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Den Schatten deiner Selbst,<br />
jagst du nicht, wage nicht.<br />
Sage nichts und niemand sieht,<br />
den Schatten deiner Selbst.<br />
Rennst du nach, laufst du vor,<br />
und suchst doch nur dich selbst.</p>
<p>Im Schatten deiner Selbst<br />
liegst du, unter der Last,<br />
lügst als Schatten,<br />
fliegst als Schatten, deiner Selbst<br />
und siehst nicht, merkst nicht<br />
den Spiegel deiner Selbst.</p>
<p>Ob der Schatten lügt, pb er betrügt?<br />
Der Schatten biegt zurecht<br />
ist echt und doch nicht recht.<br />
Der Spiegel verspricht im hellen Licht,<br />
biegt nichts zurecht, ist echt.</p>
<p>Der Schatten deiner Selbst,<br />
im Licht deines Ichs,<br />
des verborgenen Abbilds von dir.<br />
Dein Spiegel der Welt,<br />
Schatten und du selbst.<br />
Rücken Dunkles ins Licht,<br />
im Spiegel vorm Gesicht.</p>
<p><em>copyright fotos und text: Marina de Bon </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kapitel 2 - Anthony]]></title>
<link>http://liebeimluftloch.wordpress.com/2009/11/23/kapitel-2-anthony/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:49:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Finn</dc:creator>
<guid>http://liebeimluftloch.wordpress.com/2009/11/23/kapitel-2-anthony/</guid>
<description><![CDATA[Anthony rief in jeder Nacht an. Ich glaube, er kämpfte gegen die Zeit und gegen die Angst und gegen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Anthony rief in jeder Nacht an. Ich glaube, er kämpfte gegen die Zeit und gegen die Angst und gegen die Dunkelheit. Diesmal machte er es ungewöhnlich kurz.<br />
„Hallo Fia, wie wäre es morgen mit einer Dampferfahrt?“ fragte er. „Sie fahren zum ersten Mal in der Saison.“<br />
Für morgen war Regen angesagt, bei fünf Grad.  Aber wenn Anthony einen solchen Vorschlag machte, stellte ich keine Fragen. Dann war klar: er brauchte mich – und es lohnte sich immer. Außerdem hatten wir uns in den fünf Jahren unserer Freundschaft nur wenige Male gesehen. Und ich wusste, es würde nicht mehr oft geschehen.<br />
Kennen gelernt hatte ich ihn, weil er jemanden suchte, der ein Manuskript für ein Kinderbuch für ihn tippte. Von irgendwem hatte er erfahren, dass ich gelegentlich solche Nebenjobs machte. Er schickte also seine Geschichten, ich tippte, und da ich von den Texten begeistert war, legte ich dem fertigen Skript einen Brief bei. Er antwortete prompt, und es dauerte nicht lange, bis wir uns täglich schrieben. Es war, als hätten wir uns immer schon gekannt.  Irgendwo war ein Gleichklang in uns, ein Staunen über dieselben kleinen Dinge. Wir konnten uns lange über ein trockenes Herbstblatt unterhalten, fanden heraus, zu welchem seltenen Baum es gehörte und spannen dann Geschichten über seine eigenartige Form.  Wir philosophierten über Sternbilder: über die Sagen dazu und gleichzeitig über die neuesten astronomischen Erkenntnisse. Anthony schickte mir ständig irgendwelche interessanten Zeitungsartikel oder kleine Zeichnungen. Zeichnen konnte er; er war Kunstlehrer gewesen. Nach und nach erfuhr ich mehr über ihn: er war dreiundvierzig, aber Frühpensionär, denn er war schwer herzkrank. Dass er nicht mehr Lehrer sein konnte, hatte ihn, glaube ich, schwerer getroffen als die Krankheit an sich.<br />
Nun brachte er mir eben die Dinge bei, die er wusste und die ihn faszinierten, und das war nicht nur Kunst. Physik, Biologie, Mechanik, alles und jedes konnte seine Begeisterung wecken, und die musste er mit jemandem teilen. Wenn ich von der Arbeit kam, freute ich mich schon auf seine Briefe, die manchmal zehn Seiten lang waren. Es machte mir Spaß, phantasievolle Antworten zu verfassen. Schon immer hatte ich mir gern Geschichten ausgedacht. Bei Anthony konnte ich ungeniert  drauflos fabulieren. Wir trieben gegenseitig das Beste im anderen an, und das Übermütige.<br />
Bald reichten die Briefe nicht mehr, und er gewöhnte sich an, mich abends anzurufen, irgendwann spät, und dann redeten wir bis nach Mitternacht. Eigentlich hätte ich ständig unausgeschlafen sein müssen, aber Anthony schickte soviel Lebendigkeit durch die Telefonleitung, dass er mich damit ansteckte.  Es war, als wollte er das bunte, neugierige Leben, das in ihm brodelte, für das aber seine Zeit nicht mehr reichen würde, zu mir herüberretten.<br />
Eine unterschwellige Zärtlichkeit schlich sich mit den Jahren in unsere Freundschaft, aber Anthony machte klar, dass er keine enge Beziehung wollte. Aus diesem Grunde erlaubte er auch nur sehr selten, dass wir uns sahen. Ob er es sich und mir damit leichter machen wollte oder einfach nicht mehr die Kraft zu haben glaubte – ich weiß es nicht. Vielleicht fehlte ihm auch nur der Mut? Auf dieses Wort war ich im Zusammenhang mit ihm noch nie gekommen, aber als ich ihn heute am verabredeten Treffpunkt auf dem Bahnhof stehen sah, dachte ich an die Anzeige von gestern.<br />
Anthony war groß; er fiel unter den anderen Fahrgästen sofort auf. Aber wenn wir uns umarmten, war es immer, als wage er nicht, ganz anwesend zu sein. Im Zug ging er an mehreren freien Bänken vorbei bis er eine fand, die ihm zusagte. „Ich fahre nicht mehr gerne vorwärts“, sagte er erklärend. Nachdenklich blickte er in die Landschaft, die wir hinter uns ließen.<br />
Mut? Bei seinen Worten spürte ich eine kalte Angst. Wenn er sich schon nicht mehr traute, vorwärts zu blicken, wie viel Zeit hatte er noch, hatten wir noch? Ich selbst hasste es, rückwärts zu fahren; ich setzte mich ihm gegenüber. In das Schweigen hinein erzählte ich ihm von der Anzeige und meiner Antwort darauf. Von der Stimme, die in meinem Kopf gewesen war, sagte ich nichts, wohl aber, dass ich überhaupt nicht wusste warum ich einem Fremden geschrieben hatte.<br />
Über Anthonys Gesicht flog ein Schatten, kurz nur. Eifersucht? Ich gebe zu, ich hatte insgeheim darauf gehofft. Dann erzählte er mir etwas über die Gebäude, an denen der Zug vorüberflog. Erst kurz bevor wir am Hafen ausstiegen, sagte er plötzlich: „Das hast du gut gemacht, das mit dem Rollstuhlmann!“<br />
Nebeneinander lehnten wir auf dem Dampfer an der Reling, ohne uns zu berühren. Ich konnte Anthonys feuchten Parka riechen und seinen Tabak und seinen ganz eigenen Duft, irgendwie nach Tinte und alten Büchern und Erde. Es nieselte sanft aus einem gleichmäßig grauen Himmel. Die Bäume am Ufer waren von einem zarten optimistischen Hellgrün; alles wirkte weich wie eine Pastellzeichnung. Der Frühling stand in den Startlöchern; es war, als hielte alles vorher noch einmal kurz und voller Erwartung den Atem an.<br />
An einer kleinen Insel unterbrach der fast leere Dampfer die Fahrt, hier konnte man einkehren. Wir verzichteten auf Kaffee und machten einen Rundgang. Hier und da trafen wir Pärchen, wie man sie im Frühling trifft, händchenhaltend und strahlend, in ihrer ganz eigenen Welt.  Ich sah ihnen nach; ich gönnte ihnen ihr Glück, aber in mir kroch eine Traurigkeit  hoch wie einer der  Regenwürmer die auf dem nassen Pfad unterwegs waren. Anthonys Hände steckten tief in seinen Taschen. Er sah nicht den Pärchen nach sondern beobachtete einen Großvater, der ein glückliches zahnloses Lächeln trug und mit seiner Enkelin unerlaubterweise die Schwäne fütterte. „Ich würde gern einmal ein fröhlicher alter Mann werden“, sagte Anthony, mehr zu sich selbst als zu mir.<br />
Das junge Gras war schon kräftig und darauf breitete sich eine blauviolette kleine Blume aus, so dicht, dass es fast aussah als hätte das Wasser vom See die Wiese geflutet.  Die Namen der meisten Wildblumen kenne ich, diese hier war mir neu. „Weißt du, wie die heißt?“ fragte ich Anthony. Er schüttelte den Kopf. „Dann nenne ich sie eben Anthonyblume“, sagte ich ein wenig zu fröhlich. Er schnaubte belustigt und wechselte das Thema.<br />
„Ich will doch etwas, das mich an dich erinnert!“ dachte ich trotzig. Und tatsächlich, diese unbekannte Blume hat sich seitdem sogar in der Stadt ausgebreitet, Jahr für Jahr mehr, auf Grünstreifen, in Gärten, am Wegrand. In jedem April und Mai begegnet mir die Anthonyblume und dann ist jener Tag plötzlich wieder da und Anthony steht vor mir,  mit seinen müden und trotzdem leuchtenden Augen und seinem spöttischen halben Lächeln.<br />
Der Dampfer machte auf der Rückfahrt einen langen Umweg und wir kosteten jede Minute aus. Wir zählten die Graureiher und die Haubentaucher und dachten uns Geschichten zu den Häusern am Ufer aus. Der Regen wurde stärker, kümmerte uns aber nicht. Ich sah, wie die Tropfen sich in Anthonys Haaren und Brauen verfingen. Silbern leuchtend spiegelte sich die Dämmerung in ihnen.<br />
Auch auf dem Dampfer blickte er nicht vorwärts; wir standen die ganze Zeit am Heck. Als wir schließlich ausstiegen, war es schon dunkel. Die feste Erde fühlte sich fast fremd an unter meinen Füßen. Als wir uns zum Abschied umarmten, blickte ich zu ihm hoch und da sah ich den kalten Schatten in seinen Augen.<br />
Ich wusste, ich würde ihn nie wieder sehen. Er würde nicht heute gehen, auch nicht morgen, wir würden noch öfter telefonieren – aber gesehen hatte ich ihn heute zum letzten Mal, und wir wussten es beide.<br />
Da dachte ich an Mut, und ich küsste ihn, zum ersten und zum letzten Mal. Ich schmeckte Salz und die Currywurst von vorhin, schmeckte Rauch und Sehnsucht, Gewissheit und Bedauern und den Tod auf seinen Lippen, aber in diesem Moment lebten wir, und alles war richtig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Friede deiner Asche, liebe Bobo-Galionsfigur]]></title>
<link>http://euphemistin.wordpress.com/2009/11/23/friede-deiner-asche-liebe-bobo-galionsfigur/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 14:03:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
<guid>http://euphemistin.wordpress.com/2009/11/23/friede-deiner-asche-liebe-bobo-galionsfigur/</guid>
<description><![CDATA[Es sollte der Abschluss eines netten Tages werden. Denn bis zu jenem Moment war der Tag ja wirklich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es sollte der Abschluss eines netten Tages werden. Denn bis zu jenem Moment war der Tag ja wirklich nett: Ausschlafen, aufräumen, meine Eltern bekochen, die sich erstmals in meiner neuen Wohnung die Ehre gaben &#8211; ein außergewöhnlich netter Tag also. Und um ihn ebenso nett ausklingen zu lassen wollten Herr N. und ich &#8220;mal schnell&#8221; auf einen Punsch gehen, denn den ganzen Tag über herrschte angenehm warmes Migräne-Föhn-Wetter &#8211; da ließ es sich auch abends draußen leichter ausharren als bei arktischen Temperaturen. Alles in allem ausgezeichnete Voraussetzungen für einen netten Abend.</p>
<p>Das erste böse Erwachen kam schon am Spittelberg, da Herr N. und ich jedes Mal vergessen, dass das arbeitende Volk sich allzu früh ins Bett begibt, und das Gros der Punschhütten ihre Pforten um 22  oder gar 21 Uhr schließt.  Doch Herr N. und ich wollten uns unseren nett geplanten Abend nicht vermiesen lassen. Da eilten wir also die schöne Siebensterngasse hinunter, vertieft in eine Konversation über die Lebens- und Schaffenskrisen, die derzeit unser Dasein beherrschen. Ist zwar weniger nett, diese Lebens- und Schaffenskrise, aber wir Künstler und Freischaffenden brauchen ja Lebens- und Schaffenskrisen, zwecks Kreativität und so. So liefen und kraxelten wir über die Dächer Wiens zum Museumsquartier hinüber, voller Vorfreude auf fette Beats, hippes Volk und heißen Ingwerpunsch. Doch als wir die Treppen vom Mumok hinabstiegen ist es so seltsam still und vor allem &#8211; leer. Und als wir erstmals in den Hof einsehen konnten traf uns der apokalyptische Anblick wie der Schlag: Der Eispalast, der wunderbare und einzigartige MQ-Eispalast, ist tot.</p>
<p>Touristen dachten erst, es wäre &#8220;a kind of modern art&#8221;, diese schwarze Vulkankraterlandschaft mitten im MQ-Hof. Sah ja auch tatsächlich so aus, nur fehlte das Schild mit Künstlername und Kurzbeschreibung. Ein einsamer Securitymann spazierte andächtig um die Ruinen herum, damit ja niemand ein Souvenir aus den verkohlten Überresten der Enzis entwenden konnte. Auf dem dem einzigen Enzi, der noch halbwegs als solcher erkennbar war, hatte jemand &#8220;Burn-Out-Syndrom&#8221; hingeschmiert. Fassunglos und voller Trauer standen wir um die Trümmer unserer kulturellen Zufluchtsortes herum. Natürlich bedauerten wir in erster Linie den Verlust des viel zu wässrigen und überteuerten Punsches. Doch vor allem galt: Wir mussten loslassen, loslassen von der Galionsfigur einer Wiener Subkultur, vom Wahrzeichen des Boboville-Winters und endgültig von unserem hohen Ross absteigen. Denn heuer wird es nix mehr mit dem Eispalast, der Großteil der Enzis ist den Folgen eines Kabelbrandes erlegen, und deren teure Wiederanschaffung wird sich wohl bis in den Frühling hineinziehen.</p>
<p>Seit jenem Tag trägt Boboville schwarzen Trauerflor, wer weiterhin nicht auf Punsch und Glühwein verzichten will, muss mit den anderen Christkindlmärkten vorlieb nehmen. Und die sind &#8211; bis auf den Spittelberg vielleicht &#8211; viel zu touristisch, viel zu kitschig, viel zu überfüllt, und einfach viel zu mainstream. Denn so ist es in Wien &#8211; zwischen Subkulturen bestehen tiefe Gräben &#8211; und zum Brücken schlagen fehlt die nötige Toleranz und Offenheit:  Offenheit auch Neues kennenzulernen und zu akzeptieren, auch wenn es noch so sehr &#8220;mainstream&#8221; ist und sich nicht in Naschmarktnähe befindet. Denn wir wollen ja anders sein als die anderen, so sehr anders und alternativ, dass wir gar nicht merken, wie gleich anders und gleich alternativ wir eigentlich sind. Jetzt, wo ein Zufluchtsort der Bobos weniger existiert, kommen wir erst drauf, wie sehr wir in unserer eigenen Seifenblase leben. Und wie klein diese Seifenblase ist.</p>
<p>Übrigens: Herr N. und ich überwanden den Verlust des MQ-Eispalastes relativ schnell und konnten trotz des Schocks  in einem Bobo-Beisl diesen netten Tag mit einem relativ netten Abend beenden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alle trauern um Robert Enke]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/23/alle-trauern-um-robert-enke/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 07:50:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das mediale Echo auf den Tod des Robert Enke war gigantisch. Seine Geschichte löste eine Lawine des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/q5JKynMTrI0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/q5JKynMTrI0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Das mediale Echo auf den Tod des Robert Enke war gigantisch. Seine Geschichte löste eine Lawine des Mitgefühls aus. Kollektive Trauer als Medienereignis. Ein stummes Symbol für die zertrümmerte Gesellschaft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Und keiner hats verstanden........]]></title>
<link>http://bittersweetkiss.wordpress.com/2009/11/22/und-keiner-hats-verstanden/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:19:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>bittersweetkiss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es wurde viel geschrieben, seit dem Selbstmord von Robert Enke, ich habe keinen Zeitungsartikel davo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es wurde viel geschrieben, seit dem Selbstmord von Robert Enke, ich habe keinen Zeitungsartikel davon gelesen, auch kein Titelblatt, nur drei Blogeinträge von <a href="http://fraudoktorbda.blogspot.com/2009/11/ich-kannte-ihn-nicht.html" target="_blank">Frau Doktor</a>, <a href="http://www.gnafu.de/2009/11/20/bin-ich-ansteckend/" target="_blank">Gnafu</a> und dem <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik" target="_blank">Spiegelfechter</a> und die Pressekonferenz gehört. Eigentlich ist alles geschrieben worden, was zu schreiben war, aber es ist mein Blog also kann ich schreiben was ich will und das tu ich hiermit auch.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Ich bin kein Fußballfan und ich kannte Robert Enke nicht, doch ich hab die Reaktionen auf seinen Tod gesehen. Wie immer stand die Frage im Raum „warum?“ warum er, warum so, warum tut jemand so etwas und wie immer wenn die Gattung Mensch etwas nicht versteht werden die Reaktionen und Äußerungen hässlich und primitiv. Einen Tag nach seinem Tod lief bei uns in der Arbeit die Pressekonferenz zu seinem Tod und alle derer die sie sahen, mussten einen geschmacklosen Witz loswerden oder einfach nur ablästern. Das jemand ja nicht richtig im Kopf sei der so etwas tue. Ich bin nicht perfekt und ich weiß um die karmische Schuld und trotzdem dachte ich tief in Mir, möge es euch auch mal so ergehen, ihr sollt nur einem Tag von seinem Leben am eigenen Leib erfahren. Die Stimmen wurden laut, wie feige seine Tat doch sei, doch wer sollte sich so ein Urteil erlauben? Wer kann nachvollziehen was er empfand als er das Vibrieren der Gleise hörte als sich der Zug näherte, wer kann behaupten er wisse wie leicht ihm der letzte Schritt fiel?<br />
Ich verharmlose hier keinesfalls Suizid aber ich möchte anregen das engstirnige Denken abzulegen. Er hatte Probleme, er kämpfte mit einer Krankheit die jegliches Licht aus seinem Leben verdrängte, gegen die nicht einmal die Liebe ankommt. Depressionen saugen dir das Leben aus und du bist live dabei. Er wollte es nicht in die Welt tragen, weil er wusste wie ignorant die Menschheit ist, er wollte nicht noch mehr leiden als er es schon tat, sein letzter Entschluss war aus freien Stücken zu gehen, weil er nicht weiter wusste, weil er es leid war gegen Schatten zu kämpfen, er lies seine Frau zurück in dem Glauben sie wäre ohne ihm besser dran. Er starb genauso wie er kämpfte, allein.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Doch niemand lernt davon niemand ist bereit sich mit dem Hintergrund auseinander zu setzen, alles was zählt ist die Tragödie, die Schlagzeile, der Profit, die eigene Überlegenheit.<br />
Doch was ist mit den anderen? Den Millionen Menschen die genauso wie Enke in einem Kampf gegen Leben und Tod gefangen sind, die jeden Tag neu entscheiden müssen ob sie weiter kämpfen oder einfach nicht mehr wollen. Wer hilft ihnen? Wer versucht zu verstehen wie sie sich fühlen?</p>
<p>Ich habe mich so fremdgeschämt für alle meine Kollegen und Kolleginnen, ich war wütend und traurig und einmal mehr enttäuscht von der Menschheit. Ich hoffe von ganzem Herzen und aus tiefster Seele, dass es da draußen Menschen gibt, die verstehen, die wach wurden, die sich sorgen, die nicht weg sehen. Ich wünsche mir, dass es Menschen gibt die nicht so ignorant sind, die das Thema Depression und Tod ans Licht zerren und es nicht tot schweigen, Ich wünsche all denen die zu einem Mitmenschen sagen, der den Gedanken hegt sich umzubringen, „stell dich  nicht so an“ dass ihnen dieser Satz im Halse stecken bleibt. Ich wünsche mir, dass keiner von uns sich je fragen muss ob er einem toten Freund hätte helfen können.<br />
Ich wünsche mir, dass es endlich jemand versteht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Totensonntag - Ein Tag des Gedenkens]]></title>
<link>http://trauerhilfe.wordpress.com/2009/11/19/totensonntag-ein-tag-des-gedenkens/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:07:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauerhilfe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Jahre 1816 ordnete König Friedrich Wilhelm III. (1797-1840) an, dass in Preußen künftig am letzte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Im Jahre 1816 ordnete König Friedrich Wilhelm III. (1797-1840) an, dass in Preußen künftig am letzten Sonntag im Kirchenjahr im Gottesdienst der Toten gedacht werden und dass dieser Tag als &#8220;Feiertag&#8221; begangen werden sollte.</p>
<p>Der auch Ewigkeitssonntag genannte Tag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr gegen Ende November. Er ist ein besonderer Gedenktag für die Verstorbenen, an dem in den Gottesdiensten Trauer und Hoffnung auf besondere Weise zum Ausdruck kommen. Familienangehörige und Freunde der Verstorbenen versammeln sich an diesem Tag in den Kirchen. Gebete werden den Verstorbenen gewidmet.</p>
<p>Natürlich kann man seinen Verstorbenen auch online gedenken. Eine kostenlose Möglichkeit bietet hier <a href="http://e-bestattungen.de" target="_blank">e-Bestattungen</a>. Neben einer kostenfreien Grundversion steht auch eine kostenpflichtige Premium-Variante mit Video-Upload zur Verfügung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Piss Christ" vs. Religionsbeschimpfung ohne Grenzen ?]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2009/11/19/religionsbeschimpfung-ohne-grenzen/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 16:29:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
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<description><![CDATA[Religionsfreiheit - Es ist 40 Jahre her, dass in der Bundesrepublik die Strafbarkeit von Religionsbe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Religionsfreiheit - Es ist 40 Jahre her, dass in der Bundesrepublik die Strafbarkeit von Religionsbe]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Trauer im Schatten der Arroganz der Macht]]></title>
<link>http://nidinfo.wordpress.com/2009/11/19/die-trauer-im-schatten-der-arroganz-der-macht/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:54:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>nidinfoblog</dc:creator>
<guid>http://nidinfo.wordpress.com/2009/11/19/die-trauer-im-schatten-der-arroganz-der-macht/</guid>
<description><![CDATA[Die Trauer im Schatten der Arroganz der Macht Während Millionen Menschen um den Selbstmord eines Mul]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4><a href="http://www.muslim-markt.de/"> <img class="alignleft" style="border:0 none;" src="http://www.muslim-markt.de/images/Diverse/MM_logo-neu.jpg" border="0" alt="" width="237" height="97" /></a>Die Trauer im Schatten der Arroganz der Macht</h4>
<p>Während Millionen Menschen um den Selbstmord eines Multimillionärs trauern, trauert eine unbekannte Familie um das, was ihrem Vater gegen seinen Willen angetan wurde. Aber darüber wird kaum berichtet.<!--more--></p>
<p>Jedes Jahr gibt es in Deutschland mehr als 10000 Selbstmorde, von denen ca. 1000 auf Bahngleisen erfolgen. Während der Selbstmörder seine Tat selbst bestimmt, ist der Lockführer Opfer einer grausamen Tat, in die er absolut gegen seinen Willen hineingezogen wird. Statistisch gesehen trifft es dabei jeden Lockführer in Deutschland mindestens ein Mal, viele sogar mehrmals, falls sie nach dem ersten Mal noch weiter fahren. Untersuchungen belegen, dass sich bei 30 Prozent der betroffenen Zugführer nach einem solchen Unfall eine posttraumatische Belastungsstörung ausbilden kann, die sie in der Bewältigung des Alltags stark einschränkt. Auf den psychischen Schock folgen Zustände erhöhter Anspannung. Der Betroffene leidet unter Unruhe, Depressionen, Aggressionen oder Angstzuständen. Lokführer sind in solchen Situationen völlig ohnmächtig, hilflos und ausgeliefert. Das Trauma des Erlebten begeleitet viele ein Leben lang, unabhängig davon, ob sie ihren Beruf weiter ausüben können oder nicht. Rund 30 Lokführer jährlich sind nicht mehr dazu in der Lange und steigen nach einem solch furchtbaren Erlebnis aus, lassen sich umschulen oder sind schlimmstenfalls berufsunfähig.</p>
<p>Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes “Pro Bahn” kritisiert die Tatsache, dass Nationaltorhüter Robert Emke bei seinem Selbstmord einen unschuldigen Dritten mit hineingezogen hat. Gibt man in Google-News die Begriffe Emke und Selbstmord ein, gibt es über 9700 Treffer. Gibt man hingegen Emke und “Karl-Peter Naumann“ ein, gibt es ganze drei Treffer.</p>
<p>Da sitzt er also, jener Lokführer, der am Abend im Regionalexpress 4427 zwischen Norddeich und Hannover unterwegs war. Wir wissen nicht, ob er eine Familie hat, die in stützt, ob er eine Ehefrau hat, die ihm Trost spendet, ob er Kinder hat, die jetzt auch schockiert sind (oder man es vor ihnen krampfhaft verheimlichen muss). Wir kennen den Mann nicht. Er hat ein Einkommen, mit dem er gerade einmal über die Runden kommen kann und evtl. eine Altersicherung auf niedrigem Niveau aufbauen kann. Dafür muss er tüchtig schuften, auch am Wochenende, auch in der Nacht. Er wird alle jene Probleme haben, die ein Arbeiter mit solch einem Einkommen hat, falls er z.B. eine Familie versorgen muss. Evtl. ist er sogar Fußballfan und lenkt sich am Wochenende (falls er nicht fahren muss) mit Fußball ab. Wir wissen nichts über ihn! Was wir aber wissen ist, dass er zusieht, wie die ganze Nation um einen Mann trauert, der sein Leben als Lokführer dramatisch verändert hat, ohne dass er jenem Mann jemals etwas Böses angetan hätte. Er sieht, wie viele zur Trauerfeier jenes Multimillionärs kommen, der eine Familie hinterlässt, die finanziell für das ganze Leben abgesichert ist, während er selbst (auch ohne Familie) nicht abgesichert sein dürfte, falls er jetzt aufhören muss. Er sieht, wie sogar darüber nachgedacht wird, eine Stiftung mit dem Namen eines Selbstmörders zu gründen, obwohl es für die Tausenden betroffenen Lockführer, die in solch ein Trauma hineingezogen werden, keine Bundesstiftung gibt. Was mag der Mensch denken?</p>
<p>Die Nation trauert um den Selbstmord eines Multimillionärs und klammert völlig aus, was er mit seiner Tat (abgesehen von seinem eigenen Ableben) angerichtet hat. Und jene Situation entspricht spiegelbildlich der gesamten Situation, in der sich die Mehrheit des Volkes befindet! Dr. Ali Schariati, ein berühmter Soziologe, dessen Gedanken mit zur Entwicklung einer Befreiungstheologie beigetragen haben, hat einstmals in seinem berühmtesten Buch über die Pyramiden in Ägypten nachgedacht. Jahrjährlich fahren Millionen von Menschen zu jenen “Wunderwerken der Baukunst“ und bewundern die Gräber der größten Verbrecher ihrer Zeit. Es sind die Gräber von den reichten Menschen, Unterdrückern und Sklavenhaltern! Während die Touristen die überdimensionalen Gräber besuchen, treten sie auf die Gräber tausender und abertausender Sklaven, die beim Bau jener Monumentalwerke umgekommen sind. Jene Sklaven wurden Vorort verscharrt und erhielten nie einen Grabstein. Wer aber ist es wert, dass man an ihn denkt und über ihn nachsinnt; der Pharao oder der Sklave?</p>
<p>Zurück nach Deutschland: Jeder Bundeswehrsoldat, der aus Afghanistan in einem Sarg zurückkehrt, erhält die Würdigung der gesamten Nation. Seine Familie ist finanziell abgesichert, sein posthumes Ansehen ist hoch. Er hatte sich freiwillig dafür entschieden, nach Afghanistan zu gehen. Die Zivilisten in Afghanistan, die aufgrund seines Einsatzes umgekommen sind oder schwer verletzt wurden, hatten keine Wahl. Sie waren in ihrer Heimat und kämpften ums überleben. Und niemand sichert sie finanziell ab.</p>
<p>Überall in der Welt werden die Gräber von “Großen“ gepflegt und gewürdigt. Wie viele Kaiser und Königsgräber, wie viele Fürsten-Gräber gibt es in der Welt, von Menschen, die ihre Untertanen unterdrückt und die in einem extremen Reichtum gelebt haben, während ihre Untertanen darbten. Wer denkt heute noch an irgendeinen ihrer Untertanen? Auch in der muslimischen Welt ist es kaum anders. Typisches Beispiel sind die Gräber des 1001-Nacht-Harun in Bagdad, einem Massenschlächter, und Roxalena in Istanbul.</p>
<p>Roxalena, bekannt als Hürrem Sultan (Kaiserin Hürrem), war eine Ehefrau des osmanischen Sultans Süleyman I.. Geboren als Anastasia Lisowska gewann sie die Gunst des Sultans und wurde 1520 seine vierte Ehefrau. Es wird behauptet, das Süleyman I. seiner attraktiven, rothaarigen Frau verfallen war, weshalb er alles tat, um sie glücklich zu machen. Dies ging so weit, dass er seine erste Frau Mahidevran, zusammen mit ihrem gemeinsamen Sohn Mustafa ins Exil nach Bursa schickte. Seine zweite Frau, Gülfem, und seinen Sohn Mustafa soll er sogar erdrosseln lassen haben. Da die dritte Frau keinen Thronerben hatte, hatten die Söhne von Hürrem das Anrecht auf den Thron. Sie ist in einem Anbau der Süleymaniye-Moschee dem nach ihr benannten Hürrem-Schrein begraben, der 1599 vom großen Architekten Sinan erbaut wurde. 1566 wurde ihr unfähiger Sohn Selim II., einer der fünf Kinder, die sie geboren hatte und der im Volk auch &#8220;Selim der Säufer&#8221; genannt wurde, der Nachfolger von Sultan Süleyman I., was den Untergang der Osmanen einläutete. Viele Muslime gehen zu ihrem Grab und zum Grab ihres Ehemannes und beten für sie. Die von ihnen “gestifteten“ Gebäude und ihre von Reichtum und Arroganz überquellenden Paläste werden heute noch besucht. Aber niemand denkt an die unzähligen Menschen, die sie zur Errichtung jener Gebäude verschlissen haben. Niemand denkt an die Sklavinnen im Haremspalast.</p>
<p>Ist das der Lauf der Geschichte? Wollen die Menschen wirklich nur auf der Seite der Reichen, der Schönen, der Mächtigen und Herrschenden stehen?</p>
<p>Eine wahre Befreiungstheologie muss andere Ideale verfolgen. Jesu Bergpredigt spricht eine andere Sprache. Und im Islam gibt es eine Grabstätte, welche die geehrteste aller Grabstätten ist, in der eine ehemalige Sklavin liegt. Was viele Nichtmuslime nicht wissen, ist die Tatsache, dass in Mekka – bei der Kaaba (dem schwarz umhüllten Würfel) – niemand begraben werden darf. Nur ein einziges Grab befindet sich in der gesamten Region: Es ist das Grab von Hagjar (Hadschar). Hagjar war einstmals eine Sklavin, die von Abraham befreit wurde. Sie war “Schwarze“ und sie war “Frau“. Sie vereinigte in sich sämtliche Eigenschaften, welche normalerweise dazu hätten führen müssen, dass kein Mensch jemals wieder an sie denkt. Sie war das “Niedrigste“, was man sich damals vorstellen konnte. Ihr Grab befindet sich unmittelbar bei der Kaaba, und jeder Muslim – der dazu imstande ist – ist ein Mal in seinem leben verpflichtet, auch diese Grab zu besuchen bei der Pilgerfahrt. Zum Vergleich: Es gibt keine religionsrechtlich Verpflichtung das Grab des Propheten des Islam in Medina zu besuchen, selbst wenn es viele sehr gerne tun! Dieser Tage findet diese Pilgerfahrt wieder statt.</p>
<p>Die wahre Befreiungstheologie schaut auf die Unterdrückten der Welt. Heute sterben tagtäglich Tausende Menschen an Hunger und Durst, die überleben könnten, wenn die Menschen die Welt nur geringfügig gerechter organisieren würden. Jene “Umorganisation“ bedarf aber, dass wir in unserer direkten Umgebung, in unserer direkten Nachbarschaft, Mitleid empfinden, Mitleid mit denen, die es bedürfen und ihnen zur Seite stehen. Welcher “Betroffene“ durch Emkes Selbstmord hat dem Zugführer seine Anteilnahme ausgesprochen? Welcher Politiker, Funktionär, Sportler hat in einem seiner Reden oder Briefe sein Beileid an den Zugführer gesandt, der Fürchterliches erlebt hat.</p>
<p>Aber wir sind alle Teil jenes Systems! Wer von uns hat seiner Zeitung geschrieben, dass er lieber vom Leid der Zugführer lesen möchte, als vom Leid des Selbstmörders? Wer hat aufgehört jenes Schundblatt zu kaufen, das erst jeden berühmten Menschen in den Selbstmord treiben würde, wenn es dazu in der Lage wäre, um dann genüsslich darüber zu berichten? Aber es geht noch viel, viel weiter: Kennen wir eigentlich die Gehälter jener Spieler? Der Torwart, der sich selbst umgebracht hat, hat in einem Jahr so viel verdient, wie der Lokführer sein Leben lang nicht verdienen wird! Ein Mittelstürmer bei Bayern München verdient in einem Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag; eine Summe die drei Generationen von Arbeitern nicht erwirtschaften werden ihr Leben lang! Nur woher kommt das Geld? Es kommt aus den Taschen des Arbeiters, des einfachen Bürgers, ohne dass dieser es merkt! Ihm werden Brot und Spiele vorgesetzt, damit er nicht merkt, wie er beides – und den Wohlstand einer Machtelite dazu – selbst mit seiner Arbeit und seinem Einsatz finanziert.</p>
<p>Es wird Zeit für eine Revolution der Herzen. Und die beginnt bei jedem selbst, womit wir wieder am Anfang der Geschichte sind! Wir messen uns selbst dazu erziehen, mehr Mitleid mit dem uns unbekannten Zugführer zu haben, als mit einem Superstar, der sein eigenes Leben abgeschlossen hat. Erst wenn uns das wirklich gelingt – trotz unglaublicher massenmedialen Propaganda für das Gegenteil – dann finden wir einen Weg zur Befreiung. Denn dann werden wir der Welt auch mitteilen, dass wir uns mehr um den Zugführer kümmern möchten. Und diejenigen, die dann gewählt werden wollen, werden sich dann lieber mit dem Zugführer zeigen, als mit dem Superstar.</p>
<p>Am Ende aber, ja am Ende müssen wir alle unsere Seele wieder abgeben, und dann werden wir befragt werden, ob wir im Diesseits lieber mit der schwarzen Sklavin zusammen waren, oder mit dem reichen Pharao, ob wir lieber mit dem Zugführer oder mit dem Mulimillionär-Superstar zusammen wären. Und je nachdem, für wen wir uns hier entscheiden, mit dem werden wir auch im ewigen Leben zusammen sein. Denn uns wurde die Freiheit der Wahl geschenkt.</p>
<p>&#160;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Quelle:</span></p>
<p><a href="http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1287.htm">Muslim-Markt</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Richtigstellung – eine Anmerkung]]></title>
<link>http://2gewinnt.wordpress.com/2009/11/19/richtigstellung-%e2%80%93-eine-anmerkung/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:38:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>2gewinnt</dc:creator>
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<description><![CDATA[David ist ein guter Mensch, ein gütiger und kritischer Idealist (kein Sarkasmus). Als ich seinen ges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">David ist ein guter Mensch, ein gütiger und kritischer Idealist (kein Sarkasmus). Als ich seinen gestrigen Beitrag (&#8220;<a href="http://2gewinnt.wordpress.com/2009/11/18/richtigstellung/" target="_blank">Richtigstellung</a>&#8220;) gelesen habe, musste ich das Bild über meinen Co-Autor zwar nicht revidieren aber erweitern. Ja, David könnte auch hervorragende PR-Aussendungen schreiben, das war ja schon einmal ein guter Übungstext. Ohne das Schicksal seiner Verwandten herabwürdigen zu wollen, aber so ein Text ist in einem (zumindest theoretisch) öffentlichen Medium fehlplaziert. Ein solch emotionales Dankschreiben wäre vielleicht als Brief an die Leitung des Geriatriezentrums eine idealere und elegantere Lösung gewesen.</p>
<p style="text-align:justify;">Emotionale Befangenheiten, wie in diesem Fall, beeinträchtigen die Wahrnehmung und den kritischen Blick auf die Gesamtheit der Dinge. Wir leisten hier keine Öffentlichkeitsarbeit für etwaige Institutionen. Der Zugang sollte immer kritisch und/oder satirisch sein. Lobeshymnen, berechtigt oder nicht, haben immer einen fahlen Beigeschmack.</p>
<p style="text-align:justify;">Unser Blog ist für beide Autoren eine offene Spielwiese für Texte, Idee und kreative Sinn- und Unsinnigkeiten. Deswegen ist, trotz meiner Kritik, Davids Text sehr wohl gerechtfertigt &#8211; da es sich letztendlich um reales Einzelerlebnis mit persönlichem Zugang handelt.<br />
Ich möchte nur dem eventuell aufkeimenden Anschein entgegenwirken, wir seien meinungsflexible Medienhuren, die unkritisch und ungefiltert die Welt wiedergeben.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="mailto:homajon@2gewinnt.at">Homajon</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hoffnung]]></title>
<link>http://scuron.wordpress.com/2009/11/18/hoffnung/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:06:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>scuron</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich wünschte jemand könnte mich verstehen. Jemand könnte mit mir gehen. Und sehen was mich bedrückt.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><a href="http://scuron.wordpress.com/files/2009/11/hope_by_no1believes_me.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-294" title="HOPE_by_No1Believes_Me" src="http://scuron.wordpress.com/files/2009/11/hope_by_no1believes_me.jpg" alt="" width="320" height="240" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Ich wünschte jemand könnte mich verstehen.<br />
Jemand könnte mit mir gehen.<br />
Und sehen was mich bedrückt.<br />
Es zerstört mich innerlich  Stück für Stück.</p>
<p style="text-align:center;">Bin ich etwa alleine auf dieser Welt?<br />
Der sein Leben in den eigenen Händen hält?<br />
Sind meine Leiden etwa einzigartig?<br />
Oder verhalte ich mich nur merkwürdig?</p>
<p style="text-align:center;">Ich brauche nur jemand der mir sagt: Mach dir keine Sorgen?<br />
Kümmere dich nicht um morgen.<br />
Dinge werden kommen und gehen.<br />
Erwarte nicht viel, denn bald kannst du nur hinterher sehen.</p>
<p style="text-align:center;">Doch was mache ich hier?<br />
All die Worte sage ich mir.<br />
Ich weiß etwas wird eines Tages geschehen.<br />
Ich werde es schon sehen.</p>
<p style="text-align:center;">Was bringt es mir die Hoffnung zu vergessen.<br />
Meine Seele von dem Leid zerfressen.<br />
Ohne den Gauben an die Hoffnung ist das Leben unerträglich.<br />
Schließe die Augen, atme tief durch. Vielleicht wird dein Leben nun verträglich.</p>
<p style="text-align:center;">written by Tran Xuan-Vu</p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbst]]></title>
<link>http://yerainbow.wordpress.com/2009/11/18/herbst/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:56:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>yerainbow</dc:creator>
<guid>http://yerainbow.wordpress.com/2009/11/18/herbst/</guid>
<description><![CDATA[Regennasses Moos. Graue Halme. Sonne wirft Gold über sie - nur einen kurzen Augenblick. Der Himmel l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Regennasses Moos.<br />
Graue Halme.</p>
<p>Sonne wirft Gold über sie -<br />
nur einen kurzen Augenblick.</p>
<p>Der Himmel lächelt.<br />
Tränen im Auge.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Richtigstellung]]></title>
<link>http://2gewinnt.wordpress.com/2009/11/18/richtigstellung/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:27:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>2gewinnt</dc:creator>
<guid>http://2gewinnt.wordpress.com/2009/11/18/richtigstellung/</guid>
<description><![CDATA[Die folgenden Zeilen sind im Namen meiner geliebten Großmutter geschrieben, die gerne ein paar Gedan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Die folgenden Zeilen sind im Namen meiner geliebten Großmutter geschrieben, die gerne ein paar Gedanken loswerden möchte.</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignnone" src="http://i418.photobucket.com/albums/pp265/2gewinnt/jpg.jpg" alt="" width="500" height="500" /><span style="font-size:x-small;">Quelle: Flickr/ /aw/ (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">cc-license</a>)<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ich möchte mich gerne bedanken. Bedanken beim Geriatriezentrum Wienerwald. Das umbenannte, ehemalige Zentrum Lainz war lange aufgrund von diversen Vorfällen unter den Pflegeheimen verschrien. Eine Tatsache, die zumindest die gegenwärtigen Zustände nicht widerspiegelt. Meine Schwägerin, Frau Rosa Fingerl, hat die letzten 4 ½ Monate ihres Lebens dort verbracht. Nach anfänglicher Abneigung ein Pflegeheim zu besuchen, durfte sie in den letzten Zügen ihres Lebens erfahren, was es heißt eine schöne, rundum Betreuung zu genießen. Es waren aber nicht nur die Pflegebedürftigen selbst, die die Wärme der PflegerInnnen und ÄrztInnen (hier möchte ich ganz besonders Herrn Dr. Tiefenbacher hervorheben) zu spüren bekamen. Auch den zahlreichen Angehörigen wurde eine erfüllende Begleitung der Geliebten ermöglicht. Regelmäßige Heurigennachmittage an der frischen Luft der idyllischen Gartenanlage waren für alle Beteiligten immer wieder willkommene und äußerst unterhaltsame Ablenkungsmöglichkeiten. Selbst nach dem Tod meiner Schwägerin erwies sich das Geriatriezentrum Wienerwald als zuvorkommende Institution, die besonders großen Wert auf das Wohl der Menschen legt. Eine harmonische Verabschiedung lässt die Trauer über den Verlust einer geliebten Person erträglich werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass unser Bürgermeister die Gründe des Pflegeheimes bereits verkauft hat und Luxuswohnungen und Hotels für die oberen Zehntausend unserer Gesellschaft dort errichten will, ist einerseits unsäglich schade, andererseits ein trauriges, aber klares Zeichen in Richtung der hilfsbedürftigen Menschen, denen eine der wenigen Oasen Wiens genommen wird.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="mailto:david@2gewinnt.at">David</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von heilsamen Tränen, die geweint werden wollen]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/18/von-heilsamen-tranen-die-geweint-werden-wollen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 02:08:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
<guid>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/18/von-heilsamen-tranen-die-geweint-werden-wollen/</guid>
<description><![CDATA[Heute möchte ich mit Euch über heilsame Tränen sprechen. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute möchte ich mit Euch über heilsame Tränen sprechen. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die v]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rosen zum 52ten Geburtstag]]></title>
<link>http://momimi.wordpress.com/2009/11/17/rosen-zum-52ten-geburtstag/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 19:50:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>MoMiMi</dc:creator>
<guid>http://momimi.wordpress.com/2009/11/17/rosen-zum-52ten-geburtstag/</guid>
<description><![CDATA[auf Mamas Grab. Trauer vergeht nicht. Zeit heilt keine Wunden. Es regnet.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>auf Mamas Grab.</p>
<p><a href="http://momimi.wordpress.com/files/2009/11/blumenstrauss-sw.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1528" title="blumenstrauss-sw" src="http://momimi.wordpress.com/files/2009/11/blumenstrauss-sw.jpg?w=300" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Trauer vergeht nicht. Zeit heilt keine Wunden. Es regnet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Josef]]></title>
<link>http://nicphotonews.wordpress.com/2009/11/23/josef/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>nicphotonews</dc:creator>
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<description><![CDATA[Josef, auch Joseph m [hebr. Iosef ] [biblischer Vorname] Gott fügt hinzu, hinweggenommen hat Jahwe m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em>Josef, auch Joseph m [hebr. Iosef ] [biblischer Vorname] Gott fügt hinzu, hinweggenommen hat Jahwe meine Schmach.</em></strong></p>
<p><strong><em><a href="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-80" title="pic0" src="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic03.jpg" alt="" width="500" height="248" /></a><br />
</em></strong></p>
<p>Ich habe Josef in einem Park in der Münchner Innenstadt kennengelernt. Er saß mit einer Freundin auf einer Bank, und teilte sich mit ihr billigen Fusel. Sein leben würde doch niemanden interessieren. Deswegen erzählt er auch nicht, was ihm aus der Bahn geworfen hat. Im laufe des Gesprächs taut der knurrige alte Mann auf. Begriffe fallen: „Frau abgehauen“, „Trauer“, „Alkohol“, „Arbeit verloren“. Das sei doch schon so viele Jahre her. Und trotzdem wirkt er plötzlich verletzlich und wie in einer anderen Welt versunken. Ich bin unsicher &#8211; ob ihn der Alkohol oder die traurige Erinnerung plötzlich tagträumen läßt. Er springt in seiner Erzählung. Es ist schwer ihm zu folgen. Manches scheint widersprüchlich zu sein.</p>
<p>Er träumt von einer besseren Vergangenheit. ja Vergangenheit! Trotzdem möchte er anscheinend das Leben, was er jetzt lebt nicht mehr aufgeben. Er hat sich eingerichtet, hat sich an das Obdachlosendasein gewöhnt. Er sei mit dem Wenigen zufrieden, was er hat.</p>
<p><a href="http://www.nicolaus-herrmann.de">www.nicolaus-herrmann.de</a> &#62; people &#38; portrait &#62; josef</p>
<p><a href="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-65" title="pic2" src="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic2.jpg" alt="" width="500" height="248" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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