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	<title>trauer &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/trauer/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "trauer"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:04:55 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Dienstag 09 Februar 2010 - Vergessen - Update]]></title>
<link>http://nurfrdich.wordpress.com/2010/02/09/dienstag-09-februar-2010/</link>
<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 01:00:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>nurfrdich</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist 1:44 Uhr und ich kann schon wieder nicht schlafen. Ich starre verständnislos in den Fernseher]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist 1:44 Uhr und ich kann schon wieder nicht schlafen. Ich starre verständnislos in den Fernseher und wundere mich dass ich Gebühren zahle, wo ich doch nur Wiederholungen zu sehen bekomme. Doch eigentlich ist es mir egal, wie sovieles in den letzten Tagen. Ich habe keine Energie mich über solche Dinge zu brüskieren, auch nicht über die schier endlosen Erotikwerbungen, die das TV Programm nicht unbedingt wertvoller machen. Mein Körper ist schlaff, meine Reaktion ist träge &#8211; ich wundere mich immer noch über meinen Gemütszustand.</p>
<p>Ich denke ich werde das Thema Liebe einfach zu den Akten legen &#8211; es tut mir nicht gut. Eigentlich habe ich keine Zeit dafür&#8230;Oberflächlichkeit scheint doch der gediegenere Zeitgenosse zu sein. Dann kann man sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren: Macht, Geld und Luxusgüter die den Charakter versauen. Man entschuldige meine Anflug von Sarkasmus. Aber mal ehrlich: Ist es nicht einfacher sich abgestumpft, emotional tot, durchs Leben zu schwindeln? Doch andererseits ist ein Künstler der nicht fühlt genauso viel wert wie eine Heizdecke im Sommer&#8230;</p>
<p>Eigentlich bin ich nur erschüttert von der Reichweite die das alles erlangt hat. Mein emotionaler Zustand erschreckt mich doch sehr&#8230;nein er frustriert mich.</p>
<p>Gedanke: Wahrscheinlich schreibe ich aus diesem Grund, als Ventil&#8230;</p>
<p>Ich werde mich nun wieder ins Bett legen, Musik hören und hoffen dass mein Körper sich seinen Schlaf holt&#8230;</p>
<p>UPDATE: Es wird wohl an der Schwierigkeit des Vergessens liegen, die es mir so schwer macht. Doch nur dieser Weg ist gepflastert. Vergessen &#8211; vergiß&#8230;</p>
<p>UPDATE: Jedes Kommentar von dir durchsuche ich nach Hoffnung. Ich filze es nach Zuversicht. Schwer wiegt der Verlust. Ja auch du fehlst mir, mehr als alles andere auf der Welt. Du schreibst als hättest du keine Wahl. Doch der der keine Wahl hat, schreibt diesen Blog &#8211; er sitzt hier verlassen, in den Trümmern seiner Selbst.</p>
<p>Mach mir doch keine Hoffnung wenn du meinst du machst Fehler. Sag mir nicht dass du mich vermisst, wenn du Angst hast es zu ändern. Sag nicht du bereust, wenn du nicht bereust. Reue kann nur mit Wiedergutmachung bekämpft werden &#8211; Alles andere ist eine Farce. Woran denkst du, wenn du in die Zukunft siehst?</p>
<p>Ich gebe dir keine Schuld an meinem Leiden, ich gebe dir keine Schuld an deiner Schwäche, ich gebe dir keine Schuld an deiner Angst, ich gebe der Zeit keine Schuld. Versteh doch dass ich auf dich warte. Ich gebe dir keine Schuld an deinen Gefühlen, keine Schuld für Dinge die dich ausmachen. Doch kannst du dir auch selbst verzeihen?</p>
<p>Ich liebe Dich, was denkst du denn?</p>
<p><strong>UPDATE:</strong></p>
<p>Wir haben telefoniert. Ich war so überrascht dass ich garnicht wusste was ich sagen soll. Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass du dich meldest. Ich habe ja irgendwie ein schlechtes Gewissen weil ich so wortkarg war, aber ich weiß nicht was ich davon halten soll. Es war atemberaubend schön deine Stimme zu hören, du hättest stundenlang reden können. Ich bin mir nicht sicher wie ich reagieren soll. Erst tagelanges versinken in Trostlosigkeit und nun doch wieder Hoffnung?</p>
<p>Was soll ich nur denken, ich weiß nicht mehr was ich tun soll.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[mauerfall]]></title>
<link>http://gedankentheater.wordpress.com/2010/02/09/mauerfall/</link>
<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:03:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>sunny11178</dc:creator>
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<description><![CDATA[tränen liefen über ihre wangen. manchmal hätte sie das als befreiend empfunden. doch heute spürte si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>tränen liefen über ihre wangen. manchmal hätte sie das als befreiend empfunden. doch heute spürte sie, dass diese tränen sie wieder zurück in ihren käfig stoßen würden. sie wollte sie aufhalten, doch es ging nicht. und mit jeder träne, die sich ihren weg bahnte, setzte sie wieder einen stein auf die mauer, in die sie vor gar nicht langer zeit ein loch gerissen hatte. an einer stelle, an der sie sie schon einmal geflickt hatte.<br />
es gab eine zeit, da war sie völlig frei. aber auch schutzlos. doch sie glaubte allen unkenrufen zum trotz an das gute. sie wollte sich nicht schützen, ihr herz sollte offen sein.<br />
anfangs war es noch stark und konnte die verletzungen abschwächen, ausgleichen. doch mit der zeit taten die verletzungen immer mehr weh, heilten immer schlechter ab. da hatte sie angefangen, die mauer zu bauen. sie baute sie höher und höher, bis sie sich dahinter sicher fühlte. es war eine wunderschöne fassade, sehr kunstvoll gestaltet. und sie passte sich der umgebung an.<br />
nun war sie sicher hinter der mauer, sicher vor verletzungen. und doch gefangen. gefangen und allein. da begegnete sie einem menschen, in dem sie glaubte, ihr spiegelbild zu erkennen. ebenso verletzt und gefangen hinter einer mauer wie sie selbst. sie ritzte die mauer etwas ein, doch als sie den frischen wind spürte, der durch den spalt zu ihr hereinwehte, bekam sie angst. angst vor dem, was da draußen war. und was sie nicht mehr an sich heranlassen wollte. sie versuchte, den spalt wieder zu stopfen, doch es gelang ihr nicht. der wind war stärker. er hieß sehnsucht. und erfüllte durch den kleinen spalt den ganzen raum hinter der mauer. und plötzlich spürte sie, dass sie verdörren würde wie eine pflanze, die ohne wasser in der prallen sonne steht, wenn sie noch länger hinter dieser mauer bliebe. sie nahm all ihren mut zusammen und riss ein loch in die schützende fassade. und dann passierte, wovor sie am meisten angst hatte. die schützende, stützende mauer fehlte. und sie fiel in ein tiefes loch. vielmehr wurde sie fast noch hineingestoßen von dem menschen, für den sie ihren schutz aufgegeben hatte. doch er bot ihr keinen halt. sie verletzte sich schwer durch den sturz, aber sie rappelte sich wieder auf, schaffte es, sich aus dem loch zu ziehen. und baute mit zitternden händen die mauer wieder auf. verstärkte sie noch an der stelle, an der das loch herausgebrochen war.<br />
im laufe der zeit hatte sie die mauer mehrmals erprobt. sie war stark geworden und hielt allem stand. kein lüftchen mehr, das sie irritierte. sie richtete sich wieder ein hinter der fassade. fast war sie versucht zu glauben, es ginge ihr gut. da machte sie einen fehler. sie dachte, sie wäre stark genug, über die mauer zu blinzeln. denn sie könnte sich ja sofort wieder in die sicherheit fallen lassen. doch da sah sie ihn. zitternd fiel sie zurück auf den schützenden boden. würde die mauer halten? wäre sie stark genug, nicht noch einmal über  den rand zu sehen? sie war es nicht. auch wenn sie sich innerlich verfluchte. war er es doch, wegen dem sie die mauer so verstärkt hatte. der all ihre hoffnung mit einem schlag zunichte gemacht hatte. aber etwas zog sie magisch an. und sie sah immer wieder über die mauer. und irgendwann riss sie wieder ein loch. klein. aber groß genug, um wieder den wind zu spüren. sie stand vor der wahl. sollte sie in einem raum bleiben, der bald den flammen zum opfer fiele, oder sollte sie springen, ins ungewisse, nicht wissend, ob sie jemand auffangen, ob sie den sprung heil überstehen würde. sie hatte angst, große angst. zögerte lange, bis der rauch sich schon beißend in ihrer kehle festsetzte. und da fasste sie sich ein herz, schloss die augen und sprang. und fiel. und schlug hart auf auf dem boden der realität.<br />
es war wieder etwas gebrochen. ein weiterer splitter, der sich in ihr herz bohrte. und tränen liefen über ihre wangen. (da capo)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[9th Grade Student Shot In The Head At Discovery Middle School In Madison,Alabama....]]></title>
<link>http://jerrybrice.wordpress.com/2010/02/05/9th-grade-student-shot-in-the-head-at-discovery-middle-school-in-madisonalabama/</link>
<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 22:49:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>jerrybrice</dc:creator>
<guid>http://jerrybrice.wordpress.com/2010/02/05/9th-grade-student-shot-in-the-head-at-discovery-middle-school-in-madisonalabama/</guid>
<description><![CDATA[Madison City Schools Superintendent Dee Fowler said 15-year-old boy was shot in the head by another ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div style="text-align:center;"><a href="http://view.picapp.com/default.aspx?term=school+shooting&amp;iid=4592373" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/c/c/c/2/Columbine_HS_Massacre_6f6a.jpg?adImageId=9946859&amp;imageId=4592373" width="380" height="253" border=0  /></a></div><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>
<p>Madison City Schools Superintendent <strong>Dee Fowler </strong>said 15-year-old boy was shot in the head by another student inside an <strong><em>Alabama middle school</em></strong> and is in critical condition.</p>
<p>No other students or faculty members were hurt.</p>
<p><strong>LaTisha King</strong>, with Madison City Schools the shooting victim was rushed to Huntsville Hospital by ambulance.</p>
<div style="float:right;margin-left:5px;"><a href="http://view.picapp.com/default.aspx?term=school+shooting&amp;iid=4229718" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/8/e/e/7/Winnenden_Shocked_After_40d6.jpg?adImageId=9946878&amp;imageId=4229718" width="234" height="170" border=0  /></a></div><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>The alleged shooter is in custody.</p>
<p><strong>Madison</strong>, which is in northern Alabama, has about 38,500 residents.<strong>Madison</strong> is a city in<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Limestone_County,_Alabama"> Limestone</a> and <a title="Madison County, Alabama" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Madison_County,_Alabama">Madison</a> Counties in the <a title="U.S. state" href="http://en.wikipedia.org/wiki/U.S._state">U.S. state</a> of <a title="Alabama" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alabama">Alabama</a>, and is included in the <a title="Huntsville Metropolitan Area" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Huntsville_Metropolitan_Area">Huntsville Metropolitan Area</a>. (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Madison,_Alabama">SOURCE</a>)</p>
<p>Many of the residents work in technology jobs related to NASA&#8217;s Marshall Space Flight Center at Redstone Arsenal.</p>
<p>The school was under <strong>lock down</strong>, and<strong> frantic parents</strong> had rushed to the school to get their kids, but they were turned away.</p>
<p>The school officials are going to bus the kids away from the school, and reuinite them with their parents away from the scene of the crime on campus.</p>
<p><div style="text-align:center;"><a href="http://view.picapp.com/default.aspx?term=school+shooting&amp;iid=4306103" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/a/f/a/c/Winnenden_School_Shooting_44f6.jpg?adImageId=9946899&amp;imageId=4306103" width="380" height="253" border=0  /></a></div><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>
<p><strong>UPDATE: The shooting victim Todd T.brown has passed away from his gunshot wounds&#8230;</strong></p>
<p><strong><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W5838d4GmcU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W5838d4GmcU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[21 Guns]]></title>
<link>http://fllame.wordpress.com/2010/01/19/21-guns/</link>
<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:29:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>fl'ame</dc:creator>
<guid>http://fllame.wordpress.com/2010/01/19/21-guns/</guid>
<description><![CDATA[Do you know what&#8217;s worth fighting for, When it&#8217;s not worth dying for? Does it take your ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Do you know what&#8217;s worth fighting for,<br />
When it&#8217;s not worth dying for?<br />
Does it take your breath away<br />
And you feel yourself suffocating?<br />
Does the pain weigh out the pride?<br />
And you look for a place to hide?<br />
Did someone break your heart inside?<br />
You&#8217;re in ruins</p>
<p>One, 21 guns<br />
Lay down your arms<br />
Give up the fight<br />
One, 21 guns<br />
Throw up your arms into the sky,<br />
You and I</p>
<p>When you&#8217;re at the end of the road<br />
And you lost all sense of control<br />
And your thoughts have taken their toll<br />
When your mind breaks the spirit of your soul<br />
Your faith walks on broken glass<br />
And the hangover doesn&#8217;t pass<br />
Nothing&#8217;s ever built to last<br />
You&#8217;re in ruins</p>
<p>One, 21 guns<br />
Lay down your arms<br />
Give up the fight<br />
One, 21 guns<br />
Throw up your arms into the sky,<br />
You and I</p>
<p>Did you try to live on your own<br />
When you burned down the house and home?<br />
Did you stand too close to the fire?<br />
Like a liar looking for forgiveness from a stone</p>
<p>When it&#8217;s time to live and let die<br />
And you can&#8217;t get another try<br />
Something inside this heart has died<br />
You&#8217;re in ruins</p>
<p>One, 21 guns<br />
Lay down your arms<br />
Give up the fight<br />
One, 21 guns<br />
Throw up your arms into the sky</p>
<p>One, 21 guns<br />
Lay down your arms<br />
Give up the fight<br />
One, 21 guns<br />
Throw up your arms into the sky,<br />
You and I</p>
<p><em>&#8230; sung by Greenday</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[J'ai pas les mots]]></title>
<link>http://fllame.wordpress.com/2010/01/17/jai-pas-les-mots/</link>
<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:29:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>fl'ame</dc:creator>
<guid>http://fllame.wordpress.com/2010/01/17/jai-pas-les-mots/</guid>
<description><![CDATA[Il est de ces événements qui sortent tout le reste de nos pensées, Certaines circonstances qui nous ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Il est de ces événements qui sortent tout le reste de nos pensées,<br />
Certaines circonstances qui nous stoppent nette dans notre lancé,<br />
Il est de ces réalités qu&#8217;on n&#8217;était pas près à recevoir,<br />
Et qui rendent toute tentative de bien-être illusoire.</p>
<p>J&#8217;ai pas les mots pour exprimer la puissance de la douleur,<br />
J&#8217;ai lu au fond de tes yeux ce que signifiait le mot malheur,<br />
C&#8217;est un souvenir glacial, comme ce soir de décembre,<br />
Où tes espoirs brulant ont laissé place à des cendres.</p>
<p>J&#8217;ai pas trouvé les mots pour expliquer l&#8217;inexplicable,<br />
J&#8217;ai pas trouvé les mots pour consoler l&#8217;inconsolable,<br />
Je n&#8217;ai trouvé que ma main pour poser sur ton épaule,<br />
Attendant que les lendemains se dépêchent de jouer leur rôle.</p>
<p>J&#8217;ai pas les phrases miracles qui pourraient soulager ta peine,<br />
Aucune formule magique parmi ces mots qui saignent,<br />
Je n&#8217;ai trouvé que ma présence pour t&#8217;aider à souffrir,<br />
Et constater dans ce silence que ta tristesse m&#8217;a fait grandir.</p>
<p>J&#8217;ai pas trouvé le remède pour réparer un cœur brisé,<br />
Il faudra tellement de temps avant qu&#8217;il puisse cicatriser,<br />
Avoir vécu avec elle et apprendre à survivre sans,<br />
Elle avait écrit quelque part que tu verserais des larmes de sang.</p>
<p>Tu as su rester debout et je t&#8217;admire de ton courage,<br />
Tu avances la tête haute et tu traverses cet orage,<br />
A coté de ton épreuve, tout me semble dérisoire,<br />
Tous comme ces mots qui pleuvent que j&#8217;écris sans espoir.</p>
<p>Pourtant les saisons s&#8217;enchaineront saluant ta patience,<br />
En ta force et ton envie, j&#8217;ai une totale confiance,<br />
Tu ne seras plus jamais le même mais dans le ciel dès demain,<br />
Son étoile t&#8217;éclairera pour te montrer le chemin</p>
<p><em>&#8230; chanté par Grand Corps Malade</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[All die Orte und Kleinigkeiten]]></title>
<link>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/all-die-orte-und-kleinigkeiten/</link>
<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:10:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauernderliebhaber</dc:creator>
<guid>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/all-die-orte-und-kleinigkeiten/</guid>
<description><![CDATA[die sterne am himmel, die picknickwiese, unser lieblingsplatz unter dem baum in den reben &#8211; im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>die sterne am himmel, die picknickwiese, unser lieblingsplatz unter dem baum in den reben &#8211; immer wieder eilen meine gedanken zurück zu DIR. ich kann sie nicht halten, ohnmächtig kapituliere ich und will nicht begreifen warum ich dich vergessen soll.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ich kann es nicht leugnen - geständnis]]></title>
<link>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/ich-kann-es-nicht-leugnen-gestandnis/</link>
<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:08:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauernderliebhaber</dc:creator>
<guid>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/ich-kann-es-nicht-leugnen-gestandnis/</guid>
<description><![CDATA[mit einem wort: DU; mit einem satz: ich liebe DICH; für ein leben: HEIRATE MICH! deine antwort: N E ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>mit einem wort: DU; mit einem satz: ich liebe DICH; für ein leben: HEIRATE MICH!</p>
<p>deine antwort: N E I N</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[paradox?]]></title>
<link>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/paradox/</link>
<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:06:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauernderliebhaber</dc:creator>
<guid>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/paradox/</guid>
<description><![CDATA[ein kaltes, scherhaftes Lachen quält sich aus mir hervor &#8211; eine liebesszene. wieder sind sie d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ein kaltes, scherhaftes Lachen quält sich aus mir hervor &#8211; eine liebesszene. wieder sind sie da, all die errinnerungen an DICH. tränen auf meinen wangen, über die auch kein lachen hinweg täuscht. wieder sitze ich da und verliere mich im gedanken an DICH, an UNS.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[überall paare]]></title>
<link>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/uberall-paare/</link>
<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:03:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauernderliebhaber</dc:creator>
<guid>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/uberall-paare/</guid>
<description><![CDATA[paare hier und da, doch du bist nicht bei mir. wie gerne würde ich dich in meine arme schließen. sta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>paare hier und da, doch du bist nicht bei mir. wie gerne würde ich dich in meine arme schließen. statt freude erfüllt mein herz nun tiefe trauer. wie ein saddist versuche ich jede errinnerung an DICH nicht verblassen zu lassen. ich lebe ausschließlich von und in der zuversicht eines tages gemeinsam mit dir alt zu werden, leugne die tatsache, dass es kein Heute und kein Morgen gibt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[tränen auf meinen wangen]]></title>
<link>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/tranen-auf-meinen-wangen/</link>
<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 21:59:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauernderliebhaber</dc:creator>
<guid>http://trauernderliebhaber.wordpress.com/2009/12/30/tranen-auf-meinen-wangen/</guid>
<description><![CDATA[tränen auf meinen wangen, schmerz scheint mein herz zu zerreißen, kälte erfüllt mich, mein blick ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>tränen auf meinen wangen, schmerz scheint mein herz zu zerreißen, kälte erfüllt mich, mein blick ist vertrübt, ich irre umher. die welt um mich scheint plötzlich farblos, kalt und leer. ohne DICH scheint jede freude ausgetilgt, dass lachen auf meinen lippen ist mit dir in weite ferne gerückt</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kenny vs. Spenny abgesetzt]]></title>
<link>http://tsnetworks.wordpress.com/2009/11/29/kenny-vs-spenny-abgesetzt/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:05:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>tsnetworks</dc:creator>
<guid>http://tsnetworks.wordpress.com/2009/11/29/kenny-vs-spenny-abgesetzt/</guid>
<description><![CDATA[Ich konnte es auch nicht glauben aber die Serie &#8220;Kenny vs. Spenny&#8221; wurde auf Comedy Cent]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich konnte es auch nicht glauben aber die Serie &#8220;Kenny vs. Spenny&#8221; wurde auf Comedy Central abgesetzt.<br />
Das ist mir gerade aufgefallen als ich bei der CC-Homepage auf die Seite von Kenny vs. Spenny wollte.</p>
<p>Habe dann im Programm gekukt &#8211; und es stimmt!<br />
Jetzt müssen wir uns halt wieder das extrem langweilige &#8220;Elton vs. Simon&#8221; reinziehen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer aber trotzdem nicht auf Kenny vs. Spenny verzichten kann, soll auf meinen YouTube-Channel kommen.</p>
<p><a href="http://youtube.com/user/tsnetworks">-&#62; Zu meinem Channel</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[[Musik] Everyone else in the world would love me by now]]></title>
<link>http://waldfeeee.wordpress.com/2009/11/29/musik-everyone-else-in-the-world/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 18:26:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>waldfeeee</dc:creator>
<guid>http://waldfeeee.wordpress.com/2009/11/29/musik-everyone-else-in-the-world/</guid>
<description><![CDATA[Mit diesem wundervollen und melancholischen Lied starte ich eine neue Kategorie, und zwar &#8220;Mus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Mit diesem wundervollen und melancholischen Lied starte ich eine neue Kategorie, und zwar &#8220;Musik&#8221;. Von nun an werdet ihr ab und zu ein Stück Musik auf meinem Blog finden, meist auch mit dem passenden Video.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier seht ihr nun das Video zu dem Lied &#8220;<strong>Everyone else in the world</strong>&#8221; von Stina Nordenstam. Ich finde das Video wahrhaftig wundervoll. Es könnte auch als Kurzfilm durchgehen ^-^</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">You get what you want<br />
When you just<br />
Want what you get</p>
</blockquote>
<div style="font-size:10px;text-align:right;"><em>1:55 Min</em></div>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/7jwaPoMNkx4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/7jwaPoMNkx4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<div style="font-size:10px;">Lyrics auf <a href="http://www.allthelyrics.com/lyrics/stina_nordenstam/everyone_else_in_the_world-lyrics-416846.html" target="_blank">allthelyrics.com</a><br />
<a href="http://www.lastfm.de/music/Stina+Nordenstam/_/Everyone+Else+in+the+World" target="_blank">lastfm.de</a></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rätselhaft]]></title>
<link>http://chamailion.wordpress.com/2009/11/26/ratselhaft/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:28:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>chamailion</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute morgen konnte ich zwar wunderbar ausschlafen, aber der dicke Klops kam danach. Ich habe fein m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute morgen konnte ich zwar wunderbar ausschlafen, aber der dicke Klops kam danach. Ich habe fein meine Viechbande versorgt und als ich zum Abschluss noch eine kleine Kontrollrunde gemacht habe, um zu schauen ob alle auch brav fressen: eins meiner 6 Monate alten Laticauda- Jungen liegt rücklings in der Pflanze und zappelt!</p>
<p>Leider haben wir bereits in der Vergangenheit drei Jungtiere durch diese Zuckungen verloren. Der Tierarzt, ein Fachmann im Bereich Terraristik, und unser Haus&#38;Hof Terra Fachmann, sind beide der Meinung, dass es sich hierbei um einen genetischen Defekt handelt. Bei den gesunden Jungtieren wäre er halt nicht so stark ausgeprägt und die Krankheit würde  demnach nicht ausbrechen. Natürlich habe ich am Anfang gedacht, dass meine Haltungsbedingungen nicht hinreichend wären, oder es sich um eine Mangelerscheinung, wie zum Beispiel eine Rachitis, handelt&#8230;aber das ist zum Glück nicht der Fall. Alle Tiere sind munter und fit, laufen, fressen, sind bunt und neugierig&#8230;und dann&#8230;von einer Stunde auf die andere, sind kleine, kranke Würmchen. Das tut mir selbst in der Seele weh. Aber zwischenzeitlich erholen sie sich immer wieder und benehmen sich normal. Ich bringe es dann einfach nicht übers Herz, sie von ihrem Leiden zu erlösen.</p>
<p>Aber meine Entscheidung steht fest: mit meinem Pärchen werde ich nicht weiter züchten. Auch wenn wir  so viele gesunde und prächtige Jungtiere hatten, ist das Risiko einfach zu groß, dass die nachfolgenden krank werden.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die verbliebenen Jungtiere alle gesund bleiben und ein langes, gesundes und glückliches Leben vor sich haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nokan - Die Kunst des Ausklangs]]></title>
<link>http://trauerhilfe.wordpress.com/2009/11/25/nokan-die-kunst-des-ausklangs/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:31:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>trauerhilfe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gewinner des Auslands-Oskars 2009 Ab dem 26.11.2009 in deutschen Kinos! Der Cellist Daigo verliert s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gewinner des Auslands-Oskars 2009</p>
<p><a href="http://www.nokan-der-film.de" target="_blank">Ab dem 26.11.2009 in deutschen Kinos!</a></p>
<p>Der Cellist Daigo verliert seine Arbeit in einem Sinfonie-Orchester. Auf der Suche nach Arbeit hat er keinen Erfolg. Schliesslich findet er eine Anstellung bei &#8220;Letzte Reise&#8221;. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um das von ihm vermutete Reiseunternehmen, sonder um ein Bestattungs-Institut, das nach alten Ritual bestattet.</p>
<p>Er verschweigt seiner Frau und seinen Bekannten seinen neuen Beruf. Als diese von seiner Tätigkeit erfahren, versuchen sie, ihm diese Tätigkeit auszureden.</p>
<p>Daigo hat zwischenzeitlich durch den Bestatter, für den er arbeitet, Nokan kennengelernt, das tröstende Zeremoniell Bestattungsritual, kennen.</p>
<p>Ein ruhiger Film, der darauf hinweist, dass der Tod ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist. Er gehört dazu, wie die Geburt.</p>
<p>Eine ausgewogene Balance zwischen Melancholie und einem Schuß Humor machen den Film zu einem Geheim-Tipp.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der schöne Mann mit den traurigen Augen]]></title>
<link>http://kleeblatt.wordpress.com/2009/11/25/der-schone-mann-mit-den-traurigen-augen/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:02:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>kleeblatt</dc:creator>
<guid>http://kleeblatt.wordpress.com/2009/11/25/der-schone-mann-mit-den-traurigen-augen/</guid>
<description><![CDATA[Das Gesicht so wunderschön Doch die Augen leer Ausdruckslos starren sie Durch die Welt Das Lächeln r]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Gesicht so wunderschön<br />
Doch die Augen leer<br />
Ausdruckslos starren sie<br />
Durch die Welt</p>
<p>Das Lächeln reicht nicht<br />
Bis an die Augen<br />
Die traurig suchen<br />
Unbemerkt von der Umwelt</p>
<p>Verdeckt durch die Haare<br />
Durch ein Lächeln<br />
Durch die Schönheit<br />
Die das Trauern verdeckt</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><em>Das Gedicht ist eigentlich schon vor acht Monaten entstanden, aber erst jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen es zu veröffentlichen.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich wusste nicht, was Liebe ist!]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2009/11/25/ich-wusste-nicht-was-liebe-ist/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:44:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
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<description><![CDATA[Während wir zusammen unseren Kaffee trinken und &#8220;über Gott und die Welt&#8221; plaudern, komme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Während wir zusammen unseren Kaffee trinken und &#8220;über Gott und die Welt&#8221; plaudern, komme]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaltes Feuer]]></title>
<link>http://raphosaurus.wordpress.com/2009/11/24/kaltes-feuer/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:48:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>raphosaurus</dc:creator>
<guid>http://raphosaurus.wordpress.com/2009/11/24/kaltes-feuer/</guid>
<description><![CDATA[Es war Krieg. Es ist Winter. Es wird Nacht. Ein Phönix liegt zerfetzt in einer sterbenden Trümmersta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es war Krieg. Es ist Winter. Es wird Nacht. </p>
<p>Ein Phönix liegt zerfetzt in einer sterbenden Trümmerstadt.<br />
Der Krieg hatte ihm seinen Gefährten geraubt.<br />
Mit leeren Augen voll von Trauer hockt er da.<br />
Fixiert kühle Körper im Staub. </p>
<p>Verzweifelte Versuche zu verstehen.<br />
Sein leerer Kopf &#8211; unzählige Gedanken.<br />
Kein Ansatz befriedigt ihn.<br />
Keine Antworten! Nur Fragen! </p>
<p>Ein Mädchen in der Ferne flieht.<br />
Mit einem Soldaten Hand in Hand.<br />
Der Soldat schlägt sie.<br />
Sie reißt sich los; rennt so schnell sie kann. </p>
<p>Barfuß. Überall offene Wunden. Sie kann nicht mehr.<br />
Ihr weißes Hemd: zerfetzt und blutgetränkt. Keine Pracht.<br />
Dunkle, tiefe Augen &#8211; dunkel und leer.<br />
Lange, schwarze Haare &#8211; schwarz wie die Nacht. </p>
<p>Der frierende Feuervogel kann nicht wegschaun -<br />
Das Mädchen ist zu hübsch.<br />
In einem Blick voller Vertrauen<br />
sieht das Mädchen zurück. </p>
<p>Sie nehmen sich in den Arm<br />
Und schützen sich gegenseitig.<br />
Sie lieben sich innig<br />
Und es wird ihnen warm. </p>
<p>Ein Moment voller Liebe und Glück!<br />
Sie verschmelzen, werden eins<br />
In einer kühlen, dunklen Zeit.<br />
Sie denken nicht an den Schmerz zurück. </p>
<p>Sie küsst das Tier,<br />
Ihre Lippen von Tränen benetzt.<br />
&#8220;Dein Feuer raub&#8217; ich Dir!<br />
Ich wollte nicht &#8230; Nun hab&#8217; ich Dich verletzt!&#8221; </p>
<p>Der stolze Soldat kommt wieder an.<br />
Er schaut reumütig.<br />
Reicht dem Mädchen die Hand.<br />
Das Mädchen, naiv, erhebt sich. </p>
<p>Sie sieht sich nochmal um.<br />
Ein Eiszapfen wird von ihr gebrochen.<br />
Sie zögert, kommt nun nicht herum.<br />
Das Eis &#8211; mitten in&#8217;s Herz gestochen! </p>
<p>Ein lauter Aufschrei. Sie schaut weg.<br />
Sie wartet, bis der Phönix stirbt.<br />
Er verbrennt. Sie geht.<br />
Sie wartet nicht, bis der Phönix Asche wird. </p>
<p>Aus der Asche erhebt sich<br />
Ein flammender, prächtiger Phönix!<br />
Er ist groß und voller Gewalt,<br />
Doch teilweise schwarz in seiner Gestalt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der schatten deiner selbst]]></title>
<link>http://woertaworld.wordpress.com/2009/11/23/der-schatten-deiner-selbst/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marina`s Woertaworld</dc:creator>
<guid>http://woertaworld.wordpress.com/2009/11/23/der-schatten-deiner-selbst/</guid>
<description><![CDATA[Den Schatten deiner Selbst, jagst du nicht, wage nicht. Sage nichts und niemand sieht, den Schatten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Den Schatten deiner Selbst,<br />
jagst du nicht, wage nicht.<br />
Sage nichts und niemand sieht,<br />
den Schatten deiner Selbst.<br />
Rennst du nach, laufst du vor,<br />
und suchst doch nur dich selbst.</p>
<p>Im Schatten deiner Selbst<br />
liegst du, unter der Last,<br />
lügst als Schatten,<br />
fliegst als Schatten, deiner Selbst<br />
und siehst nicht, merkst nicht<br />
den Spiegel deiner Selbst.</p>
<p>Ob der Schatten lügt, pb er betrügt?<br />
Der Schatten biegt zurecht<br />
ist echt und doch nicht recht.<br />
Der Spiegel verspricht im hellen Licht,<br />
biegt nichts zurecht, ist echt.</p>
<p>Der Schatten deiner Selbst,<br />
im Licht deines Ichs,<br />
des verborgenen Abbilds von dir.<br />
Dein Spiegel der Welt,<br />
Schatten und du selbst.<br />
Rücken Dunkles ins Licht,<br />
im Spiegel vorm Gesicht.</p>
<p><em>copyright fotos und text: Marina de Bon </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kapitel 2 - Anthony]]></title>
<link>http://liebeimluftloch.wordpress.com/2009/11/23/kapitel-2-anthony/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:49:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Finn</dc:creator>
<guid>http://liebeimluftloch.wordpress.com/2009/11/23/kapitel-2-anthony/</guid>
<description><![CDATA[Anthony rief in jeder Nacht an. Ich glaube, er kämpfte gegen die Eile der Zeit, die ihm noch blieb, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Anthony rief in jeder Nacht an. Ich glaube, er kämpfte gegen die Eile der Zeit, die ihm noch blieb,  und gegen die Dunkelheit. Diesmal machte er es ungewöhnlich kurz.<br />
„Hallo Fia, wie wäre es morgen mit einer Dampferfahrt?“ fragte er. „Die weiße Flotte fährt zum ersten Mal in der Saison.“<br />
Für morgen war Regen angesagt, bei gerade mal vier Grad.  Aber wenn Anthony einen solchen Vorschlag machte, stellte ich keine Fragen. Dann wusste ich, er brauchte mich – und es lohnte sich immer. Außerdem hatte wir uns in den sieben Jahren unserer tiefen Freundschaft nur wenige Male gesehen. Und ich wusste, es würde nicht mehr oft geschehen. </p>
<p>Kennen gelernt hatte ich ihn, weil er jemanden suchte der das Manuskript eines Kinderbuchs für ihn tippte. Von irgendwem hatte er erfahren, dass ich solche Nebenjobs machte. Er schickte also seine Geschichten, ich tippte, und da ich von den Texten begeistert war, legte ich dem fertigen Skript einen Brief bei. Er antwortete prompt, und es dauerte nicht lange, bis wir uns täglich schrieben. Es war, als hätten wir uns immer schon gekannt.  In uns war ein Gleichklang, ein Staunen über dieselben kleinen Dinge. Wir konnten uns stundenlang über ein trockenes Herbstblatt unterhalten, fanden heraus, zu welchem seltenen Baum es gehörte und spannen Geschichten über seine eigenartige Form.  Wir philosophierten über Sternbilder, über die Sagen dazu und gleichzeitig über die neuesten astronomischen Erkenntnisse. Unsere Gedanken griffen ineinander wie Zahnräder; wir trieben uns gegenseitig an und alles war Wasser auf unsere Mühlen. Anthony schickte mir ständig irgendwelche interessanten Zeitungsartikel oder kleine Zeichnungen, die die Ränder seiner Briefe zierten.  Er war Kunstlehrer gewesen. </p>
<p>Nach und nach erfuhr ich mehr über ihn: er war dreiundvierzig, aber Frühpensionär, denn er war schwer herzkrank. Dass er nicht mehr Lehrer sein konnte, hatte ihn, glaube ich, schwerer getroffen als die Krankheit.<br />
Nun brachte er eben mir die Dinge bei, die er wusste und die ihn faszinierten, und das war nicht nur Kunst. Physik, Biologie, Mechanik, alles und jedes konnte seine Begeisterung wecken, und die musste er mit jemandem teilen. Wenn ich von der Arbeit kam, freute ich mich schon auf seine Briefe, die meist zehn bis zwanzig Seiten lang waren. Manchmal wenn er keinen Schlaf fand fuhr er nachts durch die Stadt nur um mir einen solchen Brief vor die Tür zu legen, seltsam in Dosen oder als Flaschenpost verpackt oder um einen ungewöhnlichen Stein gewickelt. Es gab nichts Schöneres für mich als phantasievolle und ebenso lange Antworten zu verfassen. Damals lernte ich, Geschichten zu schreiben, ohne es zu merken. Schon immer hatte ich mir gerne welche ausgedacht. Bei Anthony konnte ich ungeniert  drauflos fabulieren. Er pflanzte Bilder in meine Sprache. Wir weckten gegenseitig das Beste in uns, und das Übermütige. </p>
<p><a href="http://liebeimluftloch.files.wordpress.com/2009/11/dsc00462.jpg"><img src="http://liebeimluftloch.files.wordpress.com/2009/11/dsc00462.jpg?w=219&#038;h=300" alt="" title="DSC00462" width="219" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-219" /></a></p>
<p>Bald reichten die Briefe nicht mehr, und er gewöhnte sich an, mich abends anzurufen, irgendwann spät, und wir redeten bis nach Mitternacht. Eigentlich hätte ich ständig unausgeschlafen sein müssen, aber Anthony schickte soviel Lebendigkeit durch die Telefonleitung, dass er mich damit ansteckte.  Es war, als wollte er das bunte, neugierige Leben, das in ihm brodelte, für das aber seine Zeit nicht mehr reichen würde, zu mir herüberretten.<br />
Jemand unterstellte uns einmal eine heiße Affäre, woraufhin wir beide in schallendes Gelächter ausbrachen.  Obwohl das so falsch nicht war: es war eine geistige Affäre, eine großartige, ausgelassene und tiefe Gemeinsamkeit im Denken, voll glücklicher Höhenflüge. Mit keinem anderen Menschen habe ich je soviel lachen können.  Es war ein Lachen gegen die Angst, ein Lachen trotz allem und um des Lebens willen: ein  schwereloses Lachen das die Nacht eroberte und nahe daran war, selbst den Sternenschwan zu erschüttern, der im All schweigend seine Bahn zog.</p>
<p>Eine unterschwellige Zärtlichkeit schlich sich wohl am Ende mit den Jahren in unsere Freundschaft, aber Anthony machte klar, dass er dennoch keine enge Beziehung wollte. Er verhielt sich  wie das Licht auf der Oberfläche eines tiefen Sees. Das Funkeln schenkte er mir, aber an dem Dunkel der Abgründe, an seiner Furcht und seiner Melancholie  ließ er mich nicht  teilhaben, damit ich nicht darin unterging. Aus diesem Grunde erlaubte er nur sehr selten, dass wir uns sahen. Ob er es sich und mir damit leichter machen wollte oder einfach nicht mehr die Kraft zu haben glaubte – ich weiß es nicht. Vielleicht fehlte ihm auch nur der Mut? Auf dieses Wort war ich im Zusammenhang mit ihm noch nie gekommen, aber als ich ihn heute am verabredeten Treffpunkt auf dem Bahnhof stehen sah, dachte ich an die Anzeige von gestern.<br />
War meine seltsame Wut daher gekommen, weil es eigentlich Anthonys mangelnder Mut zu einer Beziehung war, der mich ärgerte?</p>
<p>Anthony war groß; er fiel unter den anderen Fahrgästen sofort auf. Aber wenn wir uns umarmten, war es immer, als wage er nicht, ganz anwesend zu sein. Im Zug ging er an mehreren freien Bänken vorbei bis  ihm eine zusagte. „Ich fahre nicht mehr gerne vorwärts“, sagte er erklärend. Nachdenklich blickte er in die Landschaft, die wir hinter uns ließen.<br />
Bei seinen Worten spürte ich eine kalte Angst. Wie war das mit dem Mut? Wenn er schon nicht mehr wagte, vorwärts zu blicken, wie viel Zeit hatte er noch, hatten wir noch? Ich selbst hasste es, rückwärts zu fahren; ich setzte mich ihm gegenüber. In das Schweigen hinein erzählte ich ihm von der Anzeige und meiner Antwort darauf. Von der Stimme, die in meinem Kopf gewesen war, sagte ich nichts, wohl aber, dass ich überhaupt nicht wusste warum ich einem Fremden geschrieben hatte.<br />
Über Anthonys Gesicht flog ein Schatten, kurz nur. Eifersucht? Ich gebe zu, ich hatte insgeheim darauf gehofft. Dann erzählte er mir etwas über die Gebäude, an denen der Zug vorüberflog. Erst kurz bevor wir am Hafen ausstiegen, sagte er plötzlich: „Das hast du gut gemacht, das mit dem Rollstuhlmann!“</p>
<p>Nebeneinander lehnten wir an der Reling, ohne uns zu berühren. Ich konnte Anthonys feuchten Parka riechen und seinen Tabak und seinen ganz eigenen Duft nach Tinte und alten Büchern und Erde. Es nieselte sanft aus einem gleichmäßig grauen Himmel. Die Bäume am Ufer waren von einem zarten optimistischen Hellgrün; das Land wirkte weich wie eine Pastellzeichnung. Der Frühling träumte sich wach; es war, als hielte alles voller Erwartung den Atem an.<br />
An einer winzigen Insel unterbrach der fast leere Dampfer die Fahrt, hier konnte man einkehren. Wir verzichteten auf Kaffee und machten einen Rundgang. Hier und da trafen wir Pärchen, wie man sie im Frühling trifft, händchenhaltend und strahlend, in ihrer ganz eigenen Welt.  Ich sah ihnen nach; ich gönnte ihnen ihr Glück, aber in mir kroch eine Traurigkeit  hoch wie einer der  Regenwürmer die auf dem nassen Pfad einen trockenen Platz suchten. Anthonys Hände steckten tief in seinen Taschen. Er sah nicht den Pärchen nach sondern beobachtete einen Großvater, der ein glückliches zahnloses Lächeln trug und mit seiner Enkelin unerlaubterweise die Schwäne fütterte. „Ich wäre gern einmal ein fröhlicher alter Mann geworden“, sagte Anthony, mehr zu sich selbst als zu mir.<br />
Das junge Gras war schon kräftig und darauf breitete sich eine blauviolette zarte Blume aus, so dicht, dass es fast aussah als hätte das Wasser vom See die Wiese geflutet.  Die Namen der meisten Wildblumen kenne ich, diese hier war mir neu. „Weißt du, wie die heißt?“ fragte ich Anthony. Er schüttelte den Kopf. „Dann nenne ich sie Anthonyblume“, sagte ich ein wenig zu fröhlich. Er schnaubte belustigt und wechselte das Thema.<br />
„Ich will etwas, das mich an dich erinnert!“ dachte ich trotzig. Und tatsächlich, diese unbekannte Blume hat sich seitdem sogar in der Stadt ausgebreitet, Jahr für Jahr mehr, auf Grünstreifen, in Gärten, am Wegrand. In jedem April und Mai begegnet mir die Anthonyblume und dann ist jener Tag plötzlich wieder da und Anthony steht vor mir,  mit seinen müden und trotzdem leuchtenden Augen und seinem spöttischen halben Lächeln. </p>
<p>Er schenkte mir einmal ein Gedicht, in dem ich diese Zeilen fand:</p>
<p><em>&#8230;ich lausche<br />
dem Wispern welker Blätter<br />
meine Blicke<br />
folgen ihrem wirbelnden Flug,<br />
wenn der Wind sie davon reißt.<br />
Wäre ich solch ein Blatt,<br />
versuchtest du,<br />
mich zu fangen?</em></p>
<p>Das hatte er geschrieben, lange er wir uns kannten und bevor er wusste, wie krank er war. Als wir uns begegneten, war es längst zu spät. Darum versuchte ich nie, ihn zu fangen, noch hätte er es zugelassen. Aber ein warmer, sanfter, fröhlicher Herbstwind wirbelte uns eine lange Wegstrecke nebeneinander her, und dieser Weg wies mir meine Richtung.</p>
<p><a href="http://liebeimluftloch.files.wordpress.com/2009/11/dsc00463.jpg"><img src="http://liebeimluftloch.files.wordpress.com/2009/11/dsc00463.jpg?w=300&#038;h=193" alt="" title="DSC00463" width="300" height="193" class="alignnone size-medium wp-image-220" /></a></p>
<p>Der Dampfer machte auf der Rückfahrt einen langen Umweg und wir kosteten jede Minute aus, zählten die Graureiher und die Haubentaucher und erfanden Geschichten zu den Häusern am Ufer. Der Regen wurde stärker, kümmerte uns aber nicht. Ich sah, wie die Tropfen sich in Anthonys Haaren und Brauen verfingen. Silbern spiegelte sich die Dämmerung in ihnen. </p>
<p>Auch auf dem Dampfer blickte er nicht vorwärts; wir standen die ganze Zeit am Heck. Als wir schließlich ausstiegen, war es schon dunkel. Die feste Erde fühlte sich fremd an unter meinen Füßen. Als wir uns zum Abschied umarmten, blickte ich zu ihm hoch und da sah ich den kalten Schatten in seinen Augen.<br />
Ich wusste, ich würde ihn nie wieder sehen. Er würde nicht heute gehen, auch nicht morgen, wir würden noch oft telefonieren, noch viele Briefe schreiben – aber gesehen hatte ich ihn heute zum letzten Mal, und wir wussten es beide.<br />
Da dachte ich an Mut, und ich küsste ihn, zum ersten und zum letzten Mal. Ich schmeckte Salz und die Currywurst von vorhin, schmeckte Rauch und Sehnsucht, Gewissheit und Bedauern und den Tod auf seinen Lippen, aber in diesem Moment lebten wir, und alles war richtig.</p>
<p>Abends ging mir der Zauber jenes Frühlingsabends nicht aus dem Sinn und ich versuchte, die Aquarellfarben meiner Erinnerung auf Papier zu bannen. Ich war nicht zufrieden mit dem vagen Ergebnis und schickte es Anthony, der mit wenigen geübten Strichen unsere Landschaft dieses Moments daraus zauberte, so dass man nicht sah, wo ich aufgehört und er angefangen hatte.<br />
Noch war Zeit, uns zusammen an der Welt zu beglücken.</p>
<p><a href="http://liebeimluftloch.files.wordpress.com/2009/11/dsc00458.jpg"><img src="http://liebeimluftloch.files.wordpress.com/2009/11/dsc00458.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" title="DSC00458" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-221" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Friede deiner Asche, liebe Bobo-Galionsfigur]]></title>
<link>http://euphemistin.wordpress.com/2009/11/23/friede-deiner-asche-liebe-bobo-galionsfigur/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 14:03:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
<guid>http://euphemistin.wordpress.com/2009/11/23/friede-deiner-asche-liebe-bobo-galionsfigur/</guid>
<description><![CDATA[Es sollte der Abschluss eines netten Tages werden. Denn bis zu jenem Moment war der Tag ja wirklich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es sollte der Abschluss eines netten Tages werden. Denn bis zu jenem Moment war der Tag ja wirklich nett: Ausschlafen, aufräumen, meine Eltern bekochen, die sich erstmals in meiner neuen Wohnung die Ehre gaben &#8211; ein außergewöhnlich netter Tag also. Und um ihn ebenso nett ausklingen zu lassen wollten Herr N. und ich &#8220;mal schnell&#8221; auf einen Punsch gehen, denn den ganzen Tag über herrschte angenehm warmes Migräne-Föhn-Wetter &#8211; da ließ es sich auch abends draußen leichter ausharren als bei arktischen Temperaturen. Alles in allem ausgezeichnete Voraussetzungen für einen netten Abend.</p>
<p>Das erste böse Erwachen kam schon am Spittelberg, da Herr N. und ich jedes Mal vergessen, dass das arbeitende Volk sich allzu früh ins Bett begibt, und das Gros der Punschhütten ihre Pforten um 22  oder gar 21 Uhr schließt.  Doch Herr N. und ich wollten uns unseren nett geplanten Abend nicht vermiesen lassen. Da eilten wir also die schöne Siebensterngasse hinunter, vertieft in eine Konversation über die Lebens- und Schaffenskrisen, die derzeit unser Dasein beherrschen. Ist zwar weniger nett, diese Lebens- und Schaffenskrise, aber wir Künstler und Freischaffenden brauchen ja Lebens- und Schaffenskrisen, zwecks Kreativität und so. So liefen und kraxelten wir über die Dächer Wiens zum Museumsquartier hinüber, voller Vorfreude auf fette Beats, hippes Volk und heißen Ingwerpunsch. Doch als wir die Treppen vom Mumok hinabstiegen ist es so seltsam still und vor allem &#8211; leer. Und als wir erstmals in den Hof einsehen konnten traf uns der apokalyptische Anblick wie der Schlag: Der Eispalast, der wunderbare und einzigartige MQ-Eispalast, ist tot.</p>
<p>Touristen dachten erst, es wäre &#8220;a kind of modern art&#8221;, diese schwarze Vulkankraterlandschaft mitten im MQ-Hof. Sah ja auch tatsächlich so aus, nur fehlte das Schild mit Künstlername und Kurzbeschreibung. Ein einsamer Securitymann spazierte andächtig um die Ruinen herum, damit ja niemand ein Souvenir aus den verkohlten Überresten der Enzis entwenden konnte. Auf dem dem einzigen Enzi, der noch halbwegs als solcher erkennbar war, hatte jemand &#8220;Burn-Out-Syndrom&#8221; hingeschmiert. Fassunglos und voller Trauer standen wir um die Trümmer unserer kulturellen Zufluchtsortes herum. Natürlich bedauerten wir in erster Linie den Verlust des viel zu wässrigen und überteuerten Punsches. Doch vor allem galt: Wir mussten loslassen, loslassen von der Galionsfigur einer Wiener Subkultur, vom Wahrzeichen des Boboville-Winters und endgültig von unserem hohen Ross absteigen. Denn heuer wird es nix mehr mit dem Eispalast, der Großteil der Enzis ist den Folgen eines Kabelbrandes erlegen, und deren teure Wiederanschaffung wird sich wohl bis in den Frühling hineinziehen.</p>
<p>Seit jenem Tag trägt Boboville schwarzen Trauerflor, wer weiterhin nicht auf Punsch und Glühwein verzichten will, muss mit den anderen Christkindlmärkten vorlieb nehmen. Und die sind &#8211; bis auf den Spittelberg vielleicht &#8211; viel zu touristisch, viel zu kitschig, viel zu überfüllt, und einfach viel zu mainstream. Denn so ist es in Wien &#8211; zwischen Subkulturen bestehen tiefe Gräben &#8211; und zum Brücken schlagen fehlt die nötige Toleranz und Offenheit:  Offenheit auch Neues kennenzulernen und zu akzeptieren, auch wenn es noch so sehr &#8220;mainstream&#8221; ist und sich nicht in Naschmarktnähe befindet. Denn wir wollen ja anders sein als die anderen, so sehr anders und alternativ, dass wir gar nicht merken, wie gleich anders und gleich alternativ wir eigentlich sind. Jetzt, wo ein Zufluchtsort der Bobos weniger existiert, kommen wir erst drauf, wie sehr wir in unserer eigenen Seifenblase leben. Und wie klein diese Seifenblase ist.</p>
<p>Übrigens: Herr N. und ich überwanden den Verlust des MQ-Eispalastes relativ schnell und konnten trotz des Schocks  in einem Bobo-Beisl diesen netten Tag mit einem relativ netten Abend beenden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alle trauern um Robert Enke]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/23/alle-trauern-um-robert-enke/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 07:50:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Autor</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das mediale Echo auf den Tod des Robert Enke war gigantisch. Seine Geschichte löste eine Lawine des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/q5JKynMTrI0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/q5JKynMTrI0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Das mediale Echo auf den Tod des Robert Enke war gigantisch. Seine Geschichte löste eine Lawine des Mitgefühls aus. Kollektive Trauer als Medienereignis. Ein stummes Symbol für die zertrümmerte Gesellschaft.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Und keiner hats verstanden........]]></title>
<link>http://bittersweetkiss.wordpress.com/2009/11/22/und-keiner-hats-verstanden/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:19:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>bittersweetkiss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es wurde viel geschrieben, seit dem Selbstmord von Robert Enke, ich habe keinen Zeitungsartikel davo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es wurde viel geschrieben, seit dem Selbstmord von Robert Enke, ich habe keinen Zeitungsartikel davon gelesen, auch kein Titelblatt, nur drei Blogeinträge von <a href="http://fraudoktorbda.blogspot.com/2009/11/ich-kannte-ihn-nicht.html" target="_blank">Frau Doktor</a>, <a href="http://www.gnafu.de/2009/11/20/bin-ich-ansteckend/" target="_blank">Gnafu</a> und dem <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1147/der-freitod-eines-torwarts-und-die-ethik" target="_blank">Spiegelfechter</a> und die Pressekonferenz gehört. Eigentlich ist alles geschrieben worden, was zu schreiben war, aber es ist mein Blog also kann ich schreiben was ich will und das tu ich hiermit auch.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Ich bin kein Fußballfan und ich kannte Robert Enke nicht, doch ich hab die Reaktionen auf seinen Tod gesehen. Wie immer stand die Frage im Raum „warum?“ warum er, warum so, warum tut jemand so etwas und wie immer wenn die Gattung Mensch etwas nicht versteht werden die Reaktionen und Äußerungen hässlich und primitiv. Einen Tag nach seinem Tod lief bei uns in der Arbeit die Pressekonferenz zu seinem Tod und alle derer die sie sahen, mussten einen geschmacklosen Witz loswerden oder einfach nur ablästern. Das jemand ja nicht richtig im Kopf sei der so etwas tue. Ich bin nicht perfekt und ich weiß um die karmische Schuld und trotzdem dachte ich tief in Mir, möge es euch auch mal so ergehen, ihr sollt nur einem Tag von seinem Leben am eigenen Leib erfahren. Die Stimmen wurden laut, wie feige seine Tat doch sei, doch wer sollte sich so ein Urteil erlauben? Wer kann nachvollziehen was er empfand als er das Vibrieren der Gleise hörte als sich der Zug näherte, wer kann behaupten er wisse wie leicht ihm der letzte Schritt fiel?<br />
Ich verharmlose hier keinesfalls Suizid aber ich möchte anregen das engstirnige Denken abzulegen. Er hatte Probleme, er kämpfte mit einer Krankheit die jegliches Licht aus seinem Leben verdrängte, gegen die nicht einmal die Liebe ankommt. Depressionen saugen dir das Leben aus und du bist live dabei. Er wollte es nicht in die Welt tragen, weil er wusste wie ignorant die Menschheit ist, er wollte nicht noch mehr leiden als er es schon tat, sein letzter Entschluss war aus freien Stücken zu gehen, weil er nicht weiter wusste, weil er es leid war gegen Schatten zu kämpfen, er lies seine Frau zurück in dem Glauben sie wäre ohne ihm besser dran. Er starb genauso wie er kämpfte, allein.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Doch niemand lernt davon niemand ist bereit sich mit dem Hintergrund auseinander zu setzen, alles was zählt ist die Tragödie, die Schlagzeile, der Profit, die eigene Überlegenheit.<br />
Doch was ist mit den anderen? Den Millionen Menschen die genauso wie Enke in einem Kampf gegen Leben und Tod gefangen sind, die jeden Tag neu entscheiden müssen ob sie weiter kämpfen oder einfach nicht mehr wollen. Wer hilft ihnen? Wer versucht zu verstehen wie sie sich fühlen?</p>
<p>Ich habe mich so fremdgeschämt für alle meine Kollegen und Kolleginnen, ich war wütend und traurig und einmal mehr enttäuscht von der Menschheit. Ich hoffe von ganzem Herzen und aus tiefster Seele, dass es da draußen Menschen gibt, die verstehen, die wach wurden, die sich sorgen, die nicht weg sehen. Ich wünsche mir, dass es Menschen gibt die nicht so ignorant sind, die das Thema Depression und Tod ans Licht zerren und es nicht tot schweigen, Ich wünsche all denen die zu einem Mitmenschen sagen, der den Gedanken hegt sich umzubringen, „stell dich  nicht so an“ dass ihnen dieser Satz im Halse stecken bleibt. Ich wünsche mir, dass keiner von uns sich je fragen muss ob er einem toten Freund hätte helfen können.<br />
Ich wünsche mir, dass es endlich jemand versteht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Josef]]></title>
<link>http://nicphotonews.wordpress.com/2009/11/23/josef/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>nicphotonews</dc:creator>
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<description><![CDATA[Josef, auch Joseph m [hebr. Iosef ] [biblischer Vorname] Gott fügt hinzu, hinweggenommen hat Jahwe m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em>Josef, auch Joseph m [hebr. Iosef ] [biblischer Vorname] Gott fügt hinzu, hinweggenommen hat Jahwe meine Schmach.</em></strong></p>
<p><strong><em><a href="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-80" title="pic0" src="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic03.jpg" alt="" width="500" height="248" /></a><br />
</em></strong></p>
<p>Ich habe Josef in einem Park in der Münchner Innenstadt kennengelernt. Er saß mit einer Freundin auf einer Bank, und teilte sich mit ihr billigen Fusel. Sein leben würde doch niemanden interessieren. Deswegen erzählt er auch nicht, was ihm aus der Bahn geworfen hat. Im laufe des Gesprächs taut der knurrige alte Mann auf. Begriffe fallen: „Frau abgehauen“, „Trauer“, „Alkohol“, „Arbeit verloren“. Das sei doch schon so viele Jahre her. Und trotzdem wirkt er plötzlich verletzlich und wie in einer anderen Welt versunken. Ich bin unsicher &#8211; ob ihn der Alkohol oder die traurige Erinnerung plötzlich tagträumen läßt. Er springt in seiner Erzählung. Es ist schwer ihm zu folgen. Manches scheint widersprüchlich zu sein.</p>
<p>Er träumt von einer besseren Vergangenheit. ja Vergangenheit! Trotzdem möchte er anscheinend das Leben, was er jetzt lebt nicht mehr aufgeben. Er hat sich eingerichtet, hat sich an das Obdachlosendasein gewöhnt. Er sei mit dem Wenigen zufrieden, was er hat.</p>
<p><span style="color:#3366ff;"><a title="Nicolaus Herrmann Photographie" href="http://www.nicolaus-herrmann.de" target="_blank">www.nicolaus-herrmann.de</a></span> &#62; people &#38; portrait &#62; josef</p>
<p><a href="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-65" title="pic2" src="http://nicphotonews.wordpress.com/files/2009/11/pic2.jpg" alt="" width="500" height="248" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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