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	<title>typologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/typologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "typologie"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:26:46 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Das Labyrinth bei Wikipedia]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/11/16/das-labyrinth-bei-wikipedia/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:15:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/11/16/das-labyrinth-bei-wikipedia/</guid>
<description><![CDATA[Eine gute und kurze Definition des Labyrinths ist schwierig. Meistens hilft man sich damit zu betone]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine gute und kurze Definition des Labyrinths ist schwierig. Meistens hilft man sich damit zu betonen, dass das Labyrinth kein Irrgarten ist, sondern einen eindeutigen Weg in die Mitte (und wieder zurück) hat. Das bezeichnet man dann als das wirkliche, eigentliche, wahre, echte, richtige Labyrinth oder auch als Labyrinth im strengen oder engeren Sinn.</p>
<p>Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder einmal bei (der deutschen) Wikipedia unter <a title="Zum Original-Artikel auf Wikipedia (in einem eigenen Fenster)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth" target="_blank">Labyrinth</a> nachgeschaut und dabei eine insgesamte positive Entwicklung feststellen können. Vor kurzem war ich allerdings sehr überrascht. Leider negativ. Und warum? Am besten, ich zitiere direkt:</p>
<blockquote><p><strong>Labyrinth</strong> bezeichnet ein System von Linien oder Wegen, das durch zahlreiche Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Musters zu einem Rätsel macht. Labyrinthe können als Bauwerk, <a title="Ornament (Bildende Kunst)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ornament_(Bildende_Kunst)" target="_blank">Ornament</a>, <a title="Mosaik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mosaik" target="_blank">Mosaik</a>, Pflanzung (<a title="Irrgarten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irrgarten" target="_blank">Hecken-Irrgarten</a> und <a title="Maislabyrinth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maislabyrinth" target="_blank">Maislabyrinth</a>), als Zeichnung oder Felsritzung ausgeführt sein. Auch in gedruckter Form existieren Abbildungen labyrinthischer Muster. Darüber hinaus wird der Begriff im übertragenen Sinne verwendet, um einen Sachverhalt als verworren oder schwierig zu kennzeichnen.</p>
<p><a title="Trojaburg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trojaburg" target="_blank">Trojaburgen</a> und <a title="Rasenlabyrinth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rasenlabyrinth" target="_blank">Rasenlabyrinthe</a> sind hingegen Schlingenornamente und keine Labyrinthe.</p></blockquote>
<p>Beim Satz mit den Schlingenornamenten muss ein Labyrinth-Enthusiast erst einmal tief Luft holen: Trojaburgen und Rasenlabyrinthe sind keine Labyrinthe? Das ist schlichtweg falsch, behaupte ich.</p>
<p>Bei den Arten von Labyrinthen wird jetzt (im Gegensatz zu meinem letzten Besuch im März 2009) die Bedeutung der Labyrinthe im engeren und weiteren Sinne einfach vertauscht. Oder ist das nur eine Verwechslung? Dieser Satz legt es nahe:</p>
<blockquote><p>Von diesem Zeitpunkt ab nimmt die Entwicklung der <em>Labyrinthe im weiteren Sinn</em> (der „echten“ Irrgärten) eine eigenständige Entwicklung, die bis heute zu immer komplizierteren Mustern und Wegenetzen geführt hat.</p></blockquote>
<p>Aber dann wird es grundsätzlich. Hier der Wortlaut:</p>
<blockquote><p>Die Formen von Labyrinthen sind vielfältig. Die Art der Linienführung (des Wegemusters) erlaubt eine Typisierung. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterschieden:</p>
<ul>
<li>Labyrinth im engeren Sinn: Ein System mit Wegeverzweigungen, das auch Kreuzungen oder Sackgassen umfasst. Im deutschen Sprachbereich wird eine derartige Struktur auch als <a title="Irrgarten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irrgarten" target="_blank">Irrgarten</a> bezeichnet. Hier ist ein Verirren möglich und meist Sinn der Anlage.</li>
<li>Labyrinth im weiteren Sinn: Ein verschlungener Weg ohne Verzweigungen, der unter regelmäßigem Richtungswechsel zum Mittelpunkt führt. Solche Schlingenmuster sind keine Labyrinthe. Es ist es nicht möglich, sich zu verirren.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Ist der Irrgarten nun ein Labyrinth im engeren oder im weiteren Sinn?<br />
Sind nun die Schlingenmuster Labyrinthe oder nicht? Da fehlt irgendwie die Konsequenz.</p>
<p>Danach kommt eine Einteilung der verschiedenen Formen der Labyrinthe. Hier der Wortlaut:</p>
<blockquote><p>Von der Form her können bei den <em>Labyrinthen im weiteren Sinn</em> drei Arten von Mustern unterschieden werden, die – mit einigen Varianten – sehr häufig auftreten:</p>
<ul>
<li>das <em>kretische</em> („klassische“) Labyrinth mit typischerweise sieben Umgängen (benannt nach Abbildungen auf kretischen Münzen),</li>
<li>das <em>römische</em> Labyrinth mit vier Quadranten (nach römischen Fußbodenmosaiken)</li>
<li>das <em>christliche</em> Labyrinth mit elf Umgängen (namensgebend die Fußbodenlabyrinthe christlicher Kathedralen).</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Ich komme noch einmal auf die als Schlingenornamente titulierten Trojaburgen und Rasenlabyrinthe zurück. Die weit überwiegende Zahl der Trojaburgen ist vom klassischen Typ mit meistens 11 oder 15, manchmal auch 7 Umgängen. Sie folgen alle dem Muster, das auch den Abbildungen auf den kretischen Münzen zugrunde liegt.</p>
<div id="attachment_3064" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a title="Trojaburg mit 11 Umgängen" href="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/11/trojaburg_11_umgaenge.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3064  " title="Trojaburg mit 11 Umgängen" src="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/11/trojaburg_11_umgaenge-300x255.jpg" alt="Trojaburg mit 11 Umgängen" width="200" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Trojaburg mit 11 Umgängen</p></div>
<p>So ähnlich ist es bei den historischen Rasenlabyrinthen, allerdings folgen die meisten englischen dem Typ Chartres mit 11 Umgängen. Zwei deutsche historische Rasenlabyrinthe sind wie die Trojaburgen vom Typ klassisches (auch kretisch genannt) Labyrinth mit 11 Umgängen.<br />
Der Typ baltisches Rad (das dritte deutsche historische Labyrinth) hat keinen Platz (wie auch einige andere Muster), denn er paßt mit seinen zwei Wegen nicht in das Schema. Er wird aber wohl als labyrinthisches Muster durchgehen.</p>
<p>Der Sachverhalt ist verworren und schwierig, labyrinthisch eben. Der Artikel von Wikipedia macht ihn noch verworrener.<br />
Aber einen schönen Satz habe ich an anderer Stelle (in Wikipedia) gefunden und der tröstet mich etwas:</p>
<p>Wikipedia ist nicht der Nabel der Welt &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das 3-gängige klassische Labyrinth]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/11/09/das-3-gaengige-klassische-labyrinth/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:06:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/11/09/das-3-gaengige-klassische-labyrinth/</guid>
<description><![CDATA[Das Labyrinth in seiner einfachsten Form besteht aus 3 Umgängen. Für manche ist es gar kein &#8220;e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Labyrinth in seiner einfachsten Form besteht aus 3 Umgängen. Für manche ist es gar kein &#8220;echtes&#8221; Labyrinth, weil der Weg direkt in das Zentrum führt ohne erst näher und dann wieder weiter weg zu sein. </p>
<div id="attachment_1412" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a title="Das 3-gängige Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_31.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1412 " title="Das 3-gängige Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_31.jpg?w=300" alt="Das 3-gängige Labyrinth" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Das 3-gängige Labyrinth</p></div>
<p>Da es aber keine allgemeingültige Definition für das Labyrinth gibt, dürfen wir das dreigängige doch als echt ansehen.</p>
<p>Wie entsteht es?</p>
<p>Das Grundmuster zur Erzeugung eines 7-gängigen, klassischen Labyrinths ist inzwischen wohl allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs bekannt. (Falls nein, bitte <a title="Zum Artikel in diesem Blog (in einem neuen Fenster)" href="http://www.blog.mymaze.de/2008/06/29/wie-zeichne-ich-ein-klassisches-labyrinth/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachschauen.)</p>
<p>Ein 3-gängiges, historisches Labyrintht gibt es nicht, es entsteht durch eine Reduzierung des Grundmusters. Läßt man dort die 4 Winkel weg, bleiben nur noch das Kreuz und die vier Punkte übrig.</p>
<div id="attachment_1413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a title="Das Muster" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe11.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1413 " title="Das Muster" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe11.jpg?w=300" alt="Das Muster" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Das Muster</p></div>
<p>Das erinnert mich an längst vergangenene Kindertage, wo es hieß: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht. So einfach geht es aber auch mit dem Labyrinth, und darum ist es ein Kinderspiel, eines so zu zeichnen.</p>
<div id="attachment_1414" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Der erste Bogen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe21.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1414 " title="Der erste Bogen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe21.jpg?w=300" alt="Der erste Bogen" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der erste Bogen</p></div>
<div id="attachment_1415" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Der zweite Bogen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe31.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1415 " title="Der zweite Bogen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe31.jpg?w=300" alt="Der zweite Bogen" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der zweite Bogen</p></div>
<div id="attachment_1416" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Der dritte Bogen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe41.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1416 " title="Der dritte Bogen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe41.jpg?w=300" alt="Der dritte Bogen" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der dritte Bogen</p></div>
<div id="attachment_1417" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Der vierte Bogen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe51.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1417 " title="Der vierte Bogen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_stufe51.jpg?w=300" alt="Der vierte Bogen" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der vierte Bogen</p></div>
<div style="clear:both;">Es gibt aber noch andere Methoden, das Labyrinth zu zeichnen: In zwei Zügen z.B., also mit zwei Linien, die jeweils von einem Punkt zum anderen gehen. Am besten, Sie probieren das einfach einmal selbst auf einem Blatt Papier aus. So lange, bis es in Fleisch und Blut übergeht.</div>
<div style="clear:both;">Tipp für Rechtshänder: Von links nach rechts zeichnen. Für Linkshänder gilt es umgekehrt. Die Linien dürfen dabei ruhig &#8220;krumm&#8221; werden.</div>
<div style="clear:both;">
<div id="attachment_1421" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a title="Mit zwei Linien" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_2farbig.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1421 " title="Mit zwei Linien" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_2farbig.jpg?w=300" alt="Mit zwei Linien" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Mit zwei Linien</p></div>
</div>
<div style="clear:both;">Eine weitere Variante wäre, im zentralen Kreuzungspunkt zu beginnen und nach allen vier Richtungen zu zeichenen. Das hat durchaus praktische Bedeutung, wenn man z.B. ein Labyrinth bauen möchte.</div>
<div style="clear:both;">
<div id="attachment_1422" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a title="Mit vier Linien" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_4farbig.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1422 " title="Mit vier Linien" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_4farbig.jpg?w=300" alt="Mit vier Linien" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Mit vier Linien</p></div>
</div>
<div style="clear:both;">Jetzt darf natürlich die eleganteste Methode nicht fehlen. Nämlich das Labyrinth in einem Zug zu zeichnen. Dafür nehmen wir den Weg, den Ariadnefaden, den berühmten roten Faden.</div>
<div style="clear:both;">
<div id="attachment_1423" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a title="Der Ariadnefaden" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_faden.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1423 " title="Der Ariadnefaden" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_faden.jpg?w=300" alt="Der Ariadnefaden" width="200" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der Ariadnefaden</p></div>
</div>
<div style="clear:both;">Wer das jetzt noch spiegelverkehrt (und auswendig) schafft, sowie auch noch beim 7-gängigen Labyrinth, darf sich ruhig Labyrinthexperte nennen.</div>
<p>Hier ein paar Beispiele für 3-gängige Labyrinthe:</p>
<div id="attachment_1425" class="wp-caption alignleft" style="width: 113px"><a title="Keramik" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_foto_1.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1425 " title="Keramik" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_foto_1.jpg?w=300" alt="Keramik" width="103" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Keramik</p></div>
<div id="attachment_1426" class="wp-caption alignleft" style="width: 155px"><a title="Kunst" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_foto_2.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1426 " title="Kunst" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_foto_2.jpg?w=300" alt="Kunst" width="145" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Kunst</p></div>
<div id="attachment_1427" class="wp-caption alignleft" style="width: 134px"><a title="Grafik" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_foto_3.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1427 " title="Grafik" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/10/klassisch_3_foto_3.jpg?w=300" alt="Grafik" width="124" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik</p></div>
<div style="clear:both;">
<p>Das erste Bild zeigt einen Anhänger von Alexander Lautenbacher.</p>
</div>
<div style="clear:both;">Das mittlere Bild zeigt das <a title="Zum Artikel in diesem Blog (in einem neuen Fenster)" href="http://www.blog.mymaze.de/2009/10/13/labyrinthe-aller-art-aus-schwaebisch-hall/" target="_blank">Schuhlabyrinth aus Schwäbisch Hall</a>. Wer ganz genau hinschaut, erkennt, dass die vier &#8220;Schuhlinien&#8221; im zentralen Kreuzungspunkt beginnen (wie oben beschrieben).</div>
<div style="clear:both;">Das letzte Bild zeigt die Grafik, die auf der Einladungskarte der Labyrinth Society zum diesjährigen Gathering zu sehen war. Das Labyrinth in zwei Linien.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hello Halloween! Eine Typologie.]]></title>
<link>http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/10/31/hello-halloween-eine-typologie/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:39:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mari</dc:creator>
<guid>http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/10/31/hello-halloween-eine-typologie/</guid>
<description><![CDATA[Freunde der Sonne, Heute ist Halloween. Halloween ist offiziell kein Feiertag, aber das hindert die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Freunde der Sonne,</p>
<p>Heute ist Halloween. Halloween ist offiziell kein Feiertag, aber das hindert die Welt nicht daran, ihn als solchen zu zelebrieren. Erlauben wir uns nun, um genau 17:00 Uhr (Mitteleuropäische Zeit), einen Blick in die nahe Zukunft des Abends zu werfen und zu schauen, was die Welt so macht:</p>
<ul>
<li><strong>Junge Menschen unter 16:</strong> Sie ziehen durch die Gegend und versuchen, alte Menschen zu überreden, ihnen ihre Schokoladenvorräte aus der Vorkriegszeit zu geben. Hurra! Heute ist Schutzschokoerpressung legal! Wer übrigens nicht spurt (d.h. sich weigert, Schutzschoko zu zahlen), der wird bestraft. Wer darüber hinaus ein eigenes Haus mit Vorgarten, einem der Identität zuordbarem Auto etc. besitzt, hat übrigens verschissen. Attacken mit Eiern, Farben und Schleimzeug im Briefkasten sind möglich. Wer in einem großen anonymen Wohnblock wohnt hat höchstens eine Attacke auf den Briefkasten oder die Klingel zu befürchten. Zum Glück. Hier noch eine Warnung an die jungen Halloweengeister: Dass ihr von der Schokolade der alten Leute Bauchschmerzen bekommen werdet, wisst ihr selbst. Passt aber bitte auf, denn die Alten sind sehr gewieft. Sie schaffen es, meiner Erfahrung nach, in jedes unverfängliche Gespräch Sätze, die mit ihrem baldigen Ende oder dem Krieg zu tun haben, einzuflechten. Das kann unter Umständen zu Depressionen führen.</li>
<li><strong>Junge Menschen ab 16 Jahren:</strong> Diese Sorte von Leuten macht das, was sie jedes Wochenende macht: Feiern, Trinken, zu schlechter Musik tanzen, sich merkwürdig ulkig benehmen. Gestern Abend war ich seit langem mal wieder Teil einer solchen Bewegung. Ich bin mir immer noch nicht darüber im Klaren, ob ein gutes Buch einen besseren Abend versprochen hätte. Was ich auch noch nicht herausgefunden habe: Wieso sinkt die Qualität der Musik, sobald der Alkoholpegel steigt? Und wer denkt an die Nüchternen (comme moi)? Und wieso existiert der Westerland-Type-of-DJ immer noch und stirbt nicht aus? Um zum Thema zurückzukommen: Für genannten Menschenschlag ist also alles fast so wie jedes Wochenende, aber eben nur FAST. Heute werden sie sich verkleiden. Die Männer werden versuchen, entweder möglichst bescheuert auszusehen, damit niemand ihnen ansieht, dass sie heimlich Spaß haben, oder möglichst blutig und brutal, um nicht aus ihrer Geschlechterrolle zu fallen. Die meisten Mädchen hingegen werden den heutigen Tag dazu missbrauchen, wild zu sein. Sie werden tiefe Ausschnitte tragen, betont erotische Kostümierungen annehmen und all das machen, was sie sich bei Tageslicht nie getrauen werden. Warum? Was ist so besonders an Abenden, dass man verruchter herumlaufen muss als bei Licht? Das ist mir noch nicht so ganz klar geworden. Ich sehe prinzipiell zu jeder Tageszeit perfekt aus, es sei denn, ich befinde mich in meiner Hood. Da kennt mich eh jeder und liebt mich nur für meine inneren Werte und nicht für mein Aussehen.</li>
<li><strong>Mari: </strong>Hood ist ein gutes Stichwort. Little Me wird diesen bedeutungsschwangeren Abend im Nest verbringen, an einem Referat arbeiten, fest die Augen und Ohren zukneifen, falls nervende Halloweengeistchen vorbeikommen sollten, und dem <a href="http://www.myspace.com/idlewarship">Idle Warship</a>-<a href="http://www.yearoftheblacksmith.com/">Mixtape</a> lauschen, das ich doch jedem gerne ans Herzchen legen möchte. Alleine schon deswegen, weil die von mir überaus geschätzte Sängerin <a href="http://www.myspace.com/res">Res</a> (um ihr kongeniales Album zu erwerben, klicken Sie <a href="http://www.amazon.de/How-I-Do/dp/B001SQ1LWG/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=dmusic&#38;qid=1257006792&#38;sr=8-3">bitte</a> <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=7806913&#38;s=143443">hier</a>; Sie werden nicht enttäuscht sein. Diese Botschaft wurde auf Spam überprüft und als saubere musikästhetische Empfehlung erkannt) ein Teil des Trios ist. Und weil <a href="http://www.myspace.com/talibkweli">Talib Kweli</a> einer der wenigen Rapper ist, bei denen auch hiphopunbedarftes Little Me ein Ziehen in den Beinen verspürt. Anders als zum Beispiel <a href="http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/07/27/what-is-it-about-wayne/">im Fall von Lil Wayne</a>.</li>
<li>Mittelalte Menschen: Sie werden ihre Zeit damit verbringen, entweder ihre verkleidete Brut in Wohngebieten bei der Schutzschokoerpressung zu begleiten, damit die Straßengangs ihnen ihre Beute nicht abjagen. Oder sie werden bangen, dass ihre als Vampirnutten verkleideten Töchter auch ja heile, unschwanger und halbwegs nüchtern zur Sperrstunde wieder zu Hause sind. Oder sie werden sich Sorgen um die Blumen im Vorgarten und den Mercedes-Kombi machen. Oder sie verteilen Schokolade, deren Haltbarkeit noch nicht abgelaufen ist, an die kleine Kackbratzen der Nachbarn und tun dabei, als ob sie sie nicht kennen würden, obwohl sie noch genau wissen, dass Kevin diesen Sommer in die feingestutzte Hecke geschissen hat. Und dass Chantal den hauseigenen Sohn im Gartengeräteschuppen &#8220;was Feines&#8221; gezeigt hat.</li>
<li>Alte Menschen: Sie werden, wie gesagt, erfreut Schutzschoko zahlen, weil die eigenen Enkel entweder weit weg wohnen oder gar nicht vorhanden sind. Während der Transaktion werden sie vergnügt und faltig lächeln, aber hinter dieser Maskerade lachen sie sich ins Fäustchen und weil sie gerissen sind wie der Teufel persönlich, versuchen sie alles, um Bemerkungen, die mit Tod und Krieg zu tun haben, in ihre Gespräche einzubinden und den kleinen Halloweengeistern Angst einzujagen.</li>
</ul>
<p>Alles in allem wird es dieses Jahr ein wirklich wunderbares Halloween! Alle sind fröhlich und versorgt. Wie schön! So viel Harmonie! Man könnte kotzen!</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Indianische Labyrinth (The man in the maze)]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/10/25/das-indianische-labyrinth-the-man-in-the-maze/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 23:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/10/25/das-indianische-labyrinth-the-man-in-the-maze/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt ein klassisches Labyrinth in einer ganz besonderen Form: The man in the maze. Zu sehen ist e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt ein klassisches Labyrinth in einer ganz besonderen Form: The man in the maze. Zu sehen ist es vor allem auf geflochtenen Bastkörben der Indianer Nordamerikas, die diesen Typ vermutlich auch entwickelt haben.</p>
<div id="attachment_1336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Das indianische Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_ziffern_600.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1336 " title="Das indianische Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_ziffern_600.jpg?w=300" alt="Das indianische Labyrinth" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das indianische Labyrinth</p></div>
<p>Es ist rund, aber die Mitte ist nicht in der Mitte. Wenn man genau hinschaut, erkennt man die vier Wendepunkte des klassischen Labyrinths. Die bilden auch die vier Ecken eines Quadrates.</p>
<p>Neuartig ist die Aufteilung in 8 Segmente, die auch an die Speichen eines Rades denken lassen. So kommt zusätzlich eine Bewegung zur Mitte hin und von der Mitte weg, dazu. Die Wegfolge ist wieder 3-2-1-4-7-6-5-8; also wohlbekannt vom klassischen Typ. Die &#8220;Pfadwechsel&#8221; erfolgen immer auf dem 9. und. 10. Kreis. Der 11. ist gleichsam der ruhende Pol oder die Nabe.</p>
<p>Das könnte an das <a title="Zum Artikel bei Wikipedia (in einem neuen Fenster)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dharmachakra" target="_blank">Rad der Lehre </a>(Dharma-Rad) im Buddhismus mit den acht Speichen denken lassen, die wiederum an den <a title="Zum Artikel bei Wikipedia (in einem neuen Fenster)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Achtfacher_Pfad" target="_blank">achtfachen Pfad </a>erinnern.</p>
<div id="attachment_1337" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Gemälde" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_1.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1337 " title="Gemälde" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_1.jpg?w=150" alt="Gemälde" width="127" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Gemälde</p></div>
<div id="attachment_1338" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Sandbild" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_2.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1338 " title="Sandbild" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_2.jpg?w=150" alt="Sandbild" width="127" height="94" /></a><p class="wp-caption-text">Sandbild</p></div>
<div id="attachment_1339" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Silberbrosche" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_3.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1339 " title="Silberbrosche" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/man_maze_3.jpg?w=150" alt="Silberbrosche" width="127" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Silberbrosche</p></div>
<div style="clear:both;">In künstlerischen Darstellungen kommt dieser Typ öfters vor, als begehbares Labyrinth kaum. Dabei wäre es sicherlich interessant, so ein Labyrinth zu begehen und zu spüren.</div>
<p>Eine Flash-Animation dazu gibt es auf der <a title="Zur Animation auf mymaze (in einem neuen Fenster)" href="http://www.mymaze.de/man_maze.htm" target="_blank">Website mymaze</a>.</p>
<p>Wer gerne so ein Labyrinth bauen möchte, bitte:<br />
Hier ist die Konstruktionszeichnung als <a title="Zur PDF-Datei in einem neuen Fenster" href="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/09/man_maze_prototyp.pdf" target="_blank">PDF-Datei zum anschauen, drucken oder kopieren</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein neues Labyrinth aus dem Busch (Australien)]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/10/19/ein-neues-labyrinth-aus-dem-busch-australien/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 23:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/10/19/ein-neues-labyrinth-aus-dem-busch-australien/</guid>
<description><![CDATA[Neue und kreative Ideen zum Labyrinth hat Alana Forest aus Australien entwickelt. Bei ihr dürfen sic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neue und kreative Ideen zum Labyrinth hat <a title="Zu Alana Forest auf myspace (in einem eigenen Fenster)" href="http://www.myspace.com/alanaforest" target="_blank">Alana Forest</a> aus Australien entwickelt.</p>
<p>Bei ihr dürfen sich die Wege überkreuzen und verknoten. Auf den ersten Blick sieht das nach Irrgarten aus, denn es gibt Kreuzungen. Die sind aber nicht als solche gedacht. Vielmehr soll man immer geradeaus gehen, also nicht etwa rechts oder links abzweigen. Man kann sich das ganze dreidimensional vorstellen, wie z.B. die Fahrspuren in einem Autobahnkreuz. </p>
<p>Der Weg hinein in das Labyrinth ist daher eindeutig und führt sicher in die Mitte. Der Weg heraus aus dem Labyrinth ist derselbe und doch ein anderer. Wenn ich in der Mitte des Labyrinths war und wieder zurück will, muss ich umkehren und den gleichen Weg gehen. Und doch hat sich etwas gewandelt. Die Zeichnungen machen das deutlich.</p>
<div id="attachment_2857" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Der Weg hinein" href="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/10/crossing_3_in_600.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-2857  " title="Der Weg hinein" src="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/10/crossing_3_in_600-300x300.jpg" alt="Der Weg hinein" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der Weg hinein</p></div>
<div id="attachment_2859" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Der Weg heraus" href="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/10/crossing_3_out_600.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-2859 " title="Der Weg heraus" src="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/10/crossing_3_out_600-300x300.jpg" alt="Der Weg heraus" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der Weg heraus</p></div>
<div style="clear:both;">Das Labyrinth kann manchmal  etwas verändern. Hier sieht man es.</div>
<p>Das chinesische Sprichwort: <em>Der Weg entsteht, wenn man ihn geht</em>, trifft hier wörtlich zu.</p>
<p>Noch viele weitere Varianten findet man <a title="Zur Website (in einem eigenen Fenster)" href="http://labyrinths.com.au/index.html" target="_blank">auf der Website von Alana Forest</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch ein quadratisches klassisches Labyrinth]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/09/27/noch-ein-quadratisches-klassisches-labyrinth/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 23:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/09/27/noch-ein-quadratisches-klassisches-labyrinth/</guid>
<description><![CDATA[Passend zum vorangegangenen Artikel bin ich auf ein weiteres quadratisches Labyrinth gestoßen (worde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Passend zum vorangegangenen Artikel bin ich auf ein weiteres quadratisches Labyrinth gestoßen (worden).</p>
<p>Diese Woche erhielt ich (als TLS-Mitglied) die dritte Ausgabe von <em>Labyrinth Pathways</em>. Auf der Rückseite war die Grafik dieses Labyrinths abgebildet. Ich vermute einmal, dass Jeff Saward es entworfen hat.</p>
<div id="attachment_1345" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Ein quadratisches klassisches Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/klassisch_quadratisch_mittig_600.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1345 " title="Ein quadratisches klassisches Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/09/klassisch_quadratisch_mittig_600.jpg?w=300" alt="Ein quadratisches klassisches Labyrinth" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein quadratisches klassisches Labyrinth</p></div>
<p>Es betont die Mitte. Der erste Pfad hinein liegt auf der Mittelachse und der letzte Pfad in das Zentrum ebenfalls. Möglich wird das durch ein ausgespartes (oder eingeschlossenes) blindes Stück in den Wegen. Die vier Wendepunkte (= Endpunkte der Begrenzungslinien) bilden kein inneres Quadrat (mehr). Die beiden oberen liegen in den Diagonalen des Gesamtquadrates.</p>
<p>Das bekannte Grundmuster ist zwar total verschoben, doch hat das Labyrinth 7 Umgänge und die typische Wegfolge des klassischen Labyrinths.</p>
<p>Das Labyrinth bietet viele Möglichkeiten. Daher ist es auch so faszinierend und immer wieder überraschend.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Denkkonstrukt Astrologie]]></title>
<link>http://emj57.wordpress.com/2009/09/25/erklarungsmodell-astrologie/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 09:01:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eva</dc:creator>
<guid>http://emj57.wordpress.com/2009/09/25/erklarungsmodell-astrologie/</guid>
<description><![CDATA[Es sei dahin gestellt, wie viel Astrologie über den einzelnen Menschen aussagen kann. Darauf kommt e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es sei dahin gestellt, wie viel Astrologie über den einzelnen Menschen aussagen kann. Darauf kommt e]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom rechteckigen zum quadratischen klassischen Labyrinth]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/09/20/vom-rechteckigen-zum-quadratischen-klassischen-labyrinth/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 15:28:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/09/20/vom-rechteckigen-zum-quadratischen-klassischen-labyrinth/</guid>
<description><![CDATA[Das klassische Labyrinth gab es schon immer in eckiger Form, gerade bei den ältesten überlieferten D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das klassische Labyrinth gab es schon immer in eckiger Form, gerade bei den ältesten überlieferten Darstellungen auf Münzen und Graffitis.</p>
<div id="attachment_1270" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Das klassische Labyrinth in eckiger Form und kleiner Mitte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_eckig_mitte_klein.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1270 " title="Das klassische Labyrinth in eckiger Form und kleiner Mitte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_eckig_mitte_klein.jpg?w=300" alt="Das klassische Labyrinth in eckiger Form und kleiner Mitte" width="300" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Das klassische Labyrinth in eckiger Form und kleiner Mitte</p></div>
<p>Wieder erkennt man sehr gut das Grundmuster in quadratischer Form. Die Wegfolge ist ebenfalls typisch.</p>
<div id="attachment_1271" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Das klassische Labyrinth in eckiger Form und großer Mitte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_eckig_mitte_gross.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1271 " title="Das klassische Labyrinth in eckiger Form und großer Mitte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_eckig_mitte_gross.jpg?w=300" alt="Das klassische Labyrinth in eckiger Form und großer Mitte" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das klassische Labyrinth in eckiger Form und großer Mitte</p></div>
<p>Die Mitte sollte etwas größer sein als nur eine Wegbreite. Da das quadratische Grundmuster beibehalten wurde, wird dabei die Mitte ein unregelmäßiges, rechteckiges Polygon.</p>
<p>Wie bekommt man aber ein vollkomen quadratisches Labyrinth?</p>
<p>Das geht nur, wenn man das Grundmuster aufgibt und für die Mitte z.B. die 5-fache Wegbreite annimmt.</p>
<p>So sieht das dann aus:</p>
<div id="attachment_1272" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Das klassische Labyrinth in quadratischer Form und großer Mitte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_quadratisch.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1272 " title="Das klassische Labyrinth in quadratischer Form und großer Mitte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_quadratisch.jpg?w=300" alt="Das klassische Labyrinth in quadratischer Form und großer Mitte" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das klassische Labyrinth in quadratischer Form und großer Mitte</p></div>
<p>Die Wegfolge bleibt erhalten, die Form hat sich verändert. Aber es bleibt ein klassisches Labyrinth.</p>
<p>Wer gerne so eines bauen möchte, kann sich gerne die entsprechende Konstruktionszeichnung als <a title="Zur PDF-Datei in einem neuen Fenster" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/08/klassisch_quadratisch.pdf" target="_blank">PDF-Datei anschauen, drucken oder kopieren</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das runde klassische Labyrinth]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/09/13/das-runde-klassische-labyrinth/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 23:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/09/13/das-runde-klassische-labyrinth/</guid>
<description><![CDATA[Das klassische Labyrinth in runder Form hatten wir schon in einem vorhergehenden Artikel. Wenn man d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das klassische Labyrinth in runder Form hatten wir schon in einem vorhergehenden Artikel.</p>
<p>Wenn man die Linien um die vier Wendepunkte herum etwas weniger ausrundet, also strenger in der Linienführung ist, zeigt sich in diesem Labyrinth eine gewisse Mäanderform. Tatsächlich läßt sich dieses Labyrinth aus zwei Doppelmäandern entwickeln.</p>
<div id="attachment_1282" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Ein rundes klassisches Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_maeander.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1282 " title="Ein rundes klassisches Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/klassisch_maeander.jpg?w=300" alt="Ein rundes klassisches Labyrinth" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein rundes klassisches Labyrinth</p></div>
<p>Wie aus einem Mäandermuster ein Labyrinth entsteht, zeigt eine <a title="Zur Website in einem neuen Fenster" href="http://www.mymaze.de/mae_konstr.htm" target="_blank">Flash-Animation auf mymaze.de</a>.</p>
<p>Wer gerne ein solches Labyrinth bauen möchte:</p>
<p>Bitte, hier ist die Konstruktionszeichnung als <a title="Zur PDF-Datei in einem neuen Fenster" href="http://www.blog.mymaze.de/wp-content/uploads/2009/08/klassisch_maeander.pdf" target="_blank">PDF-Datei zum anschauen, drucken oder kopieren</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie baue ich ein Knidos Labyrinth aus Rindenmulch?]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/08/16/wie-baue-ich-ein-knidos-labyrinth-aus-rindenmulch/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 23:00:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/08/16/wie-baue-ich-ein-knidos-labyrinth-aus-rindenmulch/</guid>
<description><![CDATA[Wie das geht, müsste theoretisch klar sein. Das stand in früheren Artikeln auf diesem Blog. Wer sich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Wie das geht, müsste theoretisch klar sein. Das stand in früheren Artikeln auf diesem Blog. Wer sich nicht mehr genau erinnert oder noch einmal nachschauen möchte, dem sind die ganz unten aufgeführten Artikel empfohlen.</em></p>
<p>Das hier vorgestellte Labyrinth hat ein Achsmaß von 50 cm, die Mitte soll einen Durchmesser von 2 m bekommen, das zentrale Quadrat hat ebenfalls 2 m Seitenlänge, als Gesamtdurchmesser ergeben sich dadurch 9 m.</p>
<p>Wir stecken zuerst 5 Punkte ab, um die sich dann später buchstäblich alles dreht.</p>
<div id="attachment_1219" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Die 5 Hauptpunkte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_stufe11.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1219   " title="Die 5 Hauptpunkte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_stufe11.jpg?w=300" alt="Die 5 Hauptpunkte" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die 5 Hauptpunkte</p></div>
<div id="attachment_1223" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Die 5 abgesteckten Punkte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/kuernach_2009_stufe1.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1223 " title="Die 5 abgesteckten Punkte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/kuernach_2009_stufe1.jpg?w=300" alt="Die 5 abgesteckten Punkte" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die 5 abgesteckten Punkte</p></div>
<div style="clear:both;">Dann werden am besten die inneren und etwas komplizierteren Teile &#8220;gebaut&#8221;, also mit Rindenmulch gestreut. Das sind alle Teile, die sich innerhalb eines Dreieckes befinden, das durch die 5 Punkte gebildet wird. Es entsteht so quasi ein Tortenstück mit den inneren Wegen des Labyrinths, die jeweils von 4 verschiedenen Mittelpunkten und verschiedenen Radien gebildet werden. Es ist zweckmäßig mit dem inneren Kreuz, den einzigen geraden Linien im Labyrinth, anzufangen. Und dann der Reihe nach die übrigen Bogenstücke zu formen.<br />
Damit ist nämlich der Grundstock für die weiteren, nachfolgenden 8 parallel verlaufenden Kreisbögen geschaffen.</div>
<div id="attachment_1224" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Die inneren Bögen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_stufe2.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1224  " title="Die inneren Bögen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_stufe2.jpg?w=300" alt="Die inneren Bögen" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die inneren Bögen</p></div>
<div id="attachment_1226" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Die inneren Bögen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/kuernach_2009_stufe21.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1226 " title="Die inneren Bögen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/kuernach_2009_stufe21.jpg?w=300" alt="Die inneren Bögen" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die inneren Bögen</p></div>
<div style="clear:both;">Jetzt gilt es nur noch, die restlichen Bögen um den Mittelpunkt in der Mitte fertigzustellen. Alle haben sie denselben Mittelpunkt und jeweils einen um 50 cm größeren Radius als der vorhergehende Bogen; wenn man von innen nach außen arbeitet. Es geht jeweils von ganz rechts nach ganz links und umgekehrt. Hier können fast beliebige viele Leute eingesetzt werden. Man könnte sogar die 8 Bögen gleichzeitig anlegen. Oder auch von zwei Seiten her arbeiten, wie es hier getan wurde.</div>
<div id="attachment_1228" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Das ganze Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_stufe3.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1228 " title="Das ganze Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_stufe3.jpg?w=300" alt="Das ganze Labyrinth" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das ganze Labyrinth</p></div>
<div id="attachment_1229" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a title="Das fertige Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/kuernach_2009_stufe3.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1229 " title="Das fertige Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/kuernach_2009_stufe3.jpg?w=300" alt="Das fertige Labyrinth" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das fertige Labyrinth</p></div>
<div style="clear:both;">Die genauen Abmessungen der verwendeten Radien lassen sich der nachfolgenden Zeichnung entnehmen. Ebenso auch die übrigen noch notwendigen Maße.<br />
Hier können Sie die Zeichnung als <a title="Zur PDF-Datei" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/08/knidos_50_muster_alles.pdf" target="_blank">PDF-Datei anschauen, drucken, speichern oder kopieren</a>.</div>
<div id="attachment_1230" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a title="Die Konstruktionszeichnung" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_alles.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1230 " title="Die Konstruktionszeichnung" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/08/knidos_50_muster_alles.jpg" alt="Die Konstruktionszeichnung" width="400" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Die Konstruktionszeichnung</p></div>
<div style="clear:both;">Hier wurde das Achsmaß von 50 cm verwendet. Dadurch ergibt sich für den kleinsten Bogen ein Radius von 50 cm und für den größten ein Radius von 4,50 m, der Gesamtdurchmesser wird dann 9 m. Für die Größe der Mitte wurde das 4-fache Achsmaß verwendet. Somit ist der Durchmesser der Mitte gleich der Seitenlänge des Quadrates aus den 4 Wendepunkten.<br />
Das Labyrinth ist in der Größe skalierbar. Will man z.B. eines mit einem Achsmaß von 1 m bauen (was 18 m Gesamtdurchmesser ergibt), multipliziert man alle Maßangaben mit 2.</div>
<p>Verwandte Artikel</p>
<ul>
<li><a title="Zum Artikel (in diesem Blog)" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/01/11/wie-konstruiere-ich-ein-knidos-labyrinth/" target="_blank">Wie konstruiere ich ein Knidos Labyrinth?</a></li>
<li><a title="Zum Artikel (in diesem Blog)" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/01/18/das-knidos-labyrinth-als-schemazeichnung/" target="_blank">Das Knidos Labyrinth als Schemazeichnung </a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchveröffentlichung im September!]]></title>
<link>http://jihadisalafismus.wordpress.com/2009/08/11/buchveroffentlichung-im-september/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 12:24:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>jihadisalafismus</dc:creator>
<guid>http://jihadisalafismus.wordpress.com/2009/08/11/buchveroffentlichung-im-september/</guid>
<description><![CDATA[Da ich keine Zeit habe, neue Beiträge für meinen Blog zu schreiben (Umzug und anderes), möchte ich i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da ich keine Zeit habe, neue Beiträge für meinen Blog zu schreiben (Umzug und anderes), möchte ich in den nächsten Wochen Auszüge aus meinem Buch vorstellen, das im September beim Bouvier Verlag erscheinen wird. Das Buch wird den Titel &#8220;Kontinuität und Wandel in der Ideologie des Jihadi-Salafismus – Eine ideentheoretische Analyse der Schriften von Abu Mus’ab al-Suri, Abu Mohammad al-Maqdisi und Abu Bakr Naji&#8221; haben und die aktuell wichtigen Ideologen und Strategen der Al-Qaida vorstellen.</p>
<p><strong>Hier folgt  nun ein Auszug aus dem ersten Kapitel, dass über die Typologie des Salafismus handelt:</strong></p>
<p>Die Typologie verschiedener salafistischer Bewegungen resultiert aus den politikwissenschaftlichen Untersuchungen von Quintan Wiktorowicz. Wesentlich für die Aufteilung in verschiedene Typen des Salafismus sind gemeinsame ideenhistorische Wurzeln, deren Anschauungen allerdings unterschiedlich ausgelegt werden.</p>
<p>Für alle Salafisten gibt es in Koran und Sunna Regeln, mit denen Fragen über Politik und Ökonomie beantwortet werden können. Jedoch ist es äußerst problematisch, Antworten auf moderne Fragen zu finden, weil die alten Schriften keine Lösungen für die heutigen Fälle vorgeben. Salafisten ermitteln dementsprechend ihre Lösungen mit der Frage, wie der Prophet Mohammed auf die aktuell anfallenden Probleme reagieren würde, wenn er heute leben würde. Ein solcher Prozess der Beweisführung führt unweigerlich zu divergierenden Lösungsansätzen.<a href="#_ftn1">[1]</a> Hierbei spielt die Politisierung des salafistischen Denkens eine besondere Rolle, weil die ursprünglich apolitische Bewegung in den letzten Jahrzehnten zunehmend unter Druck geriet. Essentiell ist, dass die salafistischen Bewegungen keine Antworten auf die wichtigen politischen Fragen geben konnten, die die muslimische Gesellschaft bewegten. Daraufhin entstanden neue Strömungen im Salafismus, die unterschiedlichste Lösungen für die sozialen oder politischen Probleme vorgaben.<a href="#_ftn2">[2]</a> „Die Strategie ist unterschiedlich und nicht das Denken“,<a href="#_ftn3">[3]</a> behauptet ein syrischer Dschihadist gegenüber Wiktorowicz. Dies ist eine außergewöhnliche Behauptung, denn unter einem solchen Erklärungsversuch gibt es keine wesentlichen ideentheoretischen Unterschiede zwischen den salafistischen Strömungen.</p>
<p>In seinem Aufsatz „A Genealogy of Radical Islam“ analysiert Quintan Wiktorowicz indessen genau diese Unterschiede innerhalb der salafistischen Bewegungen. Er identifiziert vier wichtige Ausprägungen salafistischer Strömungen. Es bestehen Divergenzen in der Frage, ob Muslime ihre Politiker Apostaten nennen dürfen und ob sie deswegen den Dschihad gegen sie führen dürfen. Außerdem gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Interpretation von defensivem und offensivem Dschihad. Abschließend kommt es immer wieder zu Diskussionen, ob es zulässig sei, Zivilisten – auch Kinder und Frauen – zu töten und Selbstmordanschläge zu verüben.<a href="#_ftn4">[4]</a> Anhand dieser Beispiele ist ersichtlich, dass es in der Umsetzung der strategischen Ziele große Abweichungen innerhalb des Salafismus gibt, die jedoch letztendlich auch zu einem Wandel der ideologischen Strömungen führen müssen.</p>
<p>Durch die unterschiedlichen Interpretationsweisen sind laut Wiktorowicz drei Hauptgruppen im Salafismus entstanden: Puristische Salafisten, Politische Salafisten und Dschihadi-Salafisten.<a href="#_ftn5">[5]</a> Vergleichbar sind die Puristen mit der pakistanischen Bewegung Tablighi Jamaat oder den saudischen Wahhabiten, die Politischen Salafisten mit der ägyptischen Muslimbruderschaft und die Dschihadi-Salafisten mit Al-Qaida.<a href="#_ftn6">[6]</a> Die drei Typen des Salafismus können als missionarisch (Puristen), reformistisch (politische Salafisten) und gewaltbereit (Dschihadi-Salafisten) charakterisiert werden.<a href="#_ftn7">[7]</a></p>
<p><strong>Fußnoten:</strong></p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> Wiktorowicz, Quintan: The Genealogy of Radical Islam, in: Studies in Conflict and Terrorism, Vol. 28, Issue 2, 2005, S. 76.</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Stout, Mark E./ Huckabey, Jessica M./ Schindler, John R. (Hrsg): The Terrorist Perspectives Project, S. 4.</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Wiktorowicz, Quintan: Anatomy of the Salafi Movement, in: Studies in Conflict and Terrorism, Vol. 29, Issue 3, 2006, S. 208.</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> Wiktorowicz, Quintan: The Genealogy of Radical Islam, S. 76.</p>
<p><a href="#_ftnref5">[5]</a> Wiktorowicz, Quintan: Anatomy of the Salafi Movement, S. 208.</p>
<p><a href="#_ftnref6">[6]</a> Stout, Mark E./ Huckabey, Jessica M./ Schindler, John R. (Hrsg): The Terrorist Perspectives Project, S. 4.</p>
<p><a href="#_ftnref7">[7]</a> Boukhars, Anouar: The Challenge of Terrorism and Religious Extremism in Jordan, in: Strategic Insights, Vol. V, Issue 4, April 2006, S. 4</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Êtes-vous infecté par la «C’est Difficile» ? | AxonPost]]></title>
<link>http://climenole.wordpress.com/2009/07/03/etes-vous-infecte-par-la-%c2%abc%e2%80%99est-difficile%c2%bb-axonpost/</link>
<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 03:21:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claude LaFrenière</dc:creator>
<guid>http://climenole.wordpress.com/2009/07/03/etes-vous-infecte-par-la-%c2%abc%e2%80%99est-difficile%c2%bb-axonpost/</guid>
<description><![CDATA[via axonpost.com « Saviez-vous que vous êtes en mesure de repérer et d’identifier des gens infectés ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div> <a href="http://www.axonpost.com/2009/07/03/etes-vous-infecte-par-la-%c2%abcest-difficile%c2%bb/"><img /> </a>
<div class="posterous_quote_citation">via <a href="http://www.axonpost.com/2009/07/03/etes-vous-infecte-par-la-%c2%abcest-difficile%c2%bb/">axonpost.com</a></div>
<p>« Saviez-vous que vous êtes en mesure de repérer et d’identifier des gens infectés par la C’est difficile ? Eh oui, c’est possible ! En fait, il existe sept grands types de comportement ou traits de caractère qui nous permettent de savoir si une personne est infectée ou non. </p>
<p>Par contre, je dois vous préciser que cette petite grille d’analyse peut également vous permettre de savoir si vous êtes vous-même infecté. Ce que vous devez prendre en considération, c’est que nul n’est à l’abri de l’infection par la C’est difficile, et que vous devez prendre tous les moyens à votre disposition pour l’éradiquer. Il va sans dire que la chose n’est pas toujours facile, car la C’est difficile est avant tout une maladie sociale, et qu’elle a même érigé en système la médiocrité » &#8230;</p>
</div>
<p style="font-size:10px;">  <a href="http://posterous.com">Publié via web</a>   from <a href="http://climenole.posterous.com/tes-vous-infecte-par-la-cest-difficile-axonpo">climenole&#8217;s posterous</a>  </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebewesen auf dem Uni-Campus: Der Schläfer]]></title>
<link>http://nuhp.wordpress.com/2009/06/22/lebewesen-auf-dem-uni-campus-der-schlafer/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 14:40:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>nuhp</dc:creator>
<guid>http://nuhp.wordpress.com/2009/06/22/lebewesen-auf-dem-uni-campus-der-schlafer/</guid>
<description><![CDATA[In dieser Kategorie möchte ich nach und nach auf die verschiedensten Arten von Lebewesen eingehen, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In dieser Kategorie möchte ich nach und nach auf die verschiedensten Arten von Lebewesen eingehen, die mir im Laufe meines Studiums so begegnen und mein tägliches Leben prägen. Anfangen werde ich am besten mit dem Exemplar direkt neben mir:</p>
<p>Zahnpasta und Kugelschreiberlinien irgendwo im Gesicht, unverkennbare Out-of-bed-Frisur, tiefe Augenringe und die Arme verkreuzt um auf ihnen liegen zu können.</p>
<p>Sein einziges Bestreben scheint die physische Anwesenheit zu sein, obwohl wir uns hier noch in einem Diplomstudiengang befinden, wo man sich in keinerlei Listen eintragen muss, wenn man an der Vorlesung teilnehmen mag. Also entfällt der Grund der Anwesenheitspflicht und es muss andere Gründe haben, wieso dieser Typ von Student tagtäglich völlig verschlafen als einer der ersten vor den Türen der Hörsäale steht und nur darauf wartet, dort dann schlafen zu können. Ich bin überaus froh, dass mein Sitznachbar im Physikhörsaal einer von der Sorte ist, die nicht unangenehm riechen,  auf Kuschelkurs gehen und mit leicht  geöffneten Mund einen das Lied der Säge vortragen.</p>
<p>Mögliche Gründe, wieso er im Hörsaal schläft:</p>
<ol>
<li>Er musste die Erkenntnis wieder einmal treffen, dass das Protokoll/Hausarbeit/&#8230; deutlich zeitaufwendiger war als er es vorher dachte, so dass das Erstellen einen Tag vor Abgabetermin keinesfalls ausreichend zu sein scheint.</li>
<li>Er musste unbedingt noch eine komplette Staffel Scrubs schauen.</li>
<li>Er besuchte das Konzert einer seiner Lieblingsbands, welches leider in der Woche stattfand und bis spät in die Nacht ging.</li>
<li>Er hat eine sadomasochistische Ader. Die verkrumme Haltung und der harte Untergrund befriedigen ihn.</li>
<li>Der Professor trägt den Stoff einfach nur monoton und einschläfernd vor.</li>
</ol>
<p>Eine Unterart dieses Wesens ist der &#8220;Verschlafene&#8221;. Er zeigt teilweise ähnliche Verhaltensmuster, jedoch unterscheidet er sich darin, dass er keinesfalls einen festen Schlaf besitzt. Sekundenschläfe sind sein Hauptmerkmal. Dies zu beobachten, kann sehr amüsant werden. Er wippt mit dem Kopf immer hin und her, so dass dieses Schauspiel einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stehaufmännchen" target="_blank">Stehaufmännchen</a> ähnelt. Dabei versucht er mit allen Mitteln den Kampf gegen die Müdigkeit zu gewinnen, unterliegt ihr jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 75%.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie böse ist das File-Sharing? - Teil 18]]></title>
<link>http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.de/2009/05/25/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-18/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 20:49:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Tschmuck</dc:creator>
<guid>http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.de/2009/05/25/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-18/</guid>
<description><![CDATA[In den Teilen 1 bis 15 der Serie „Wie böse ist das File-Sharing?“ habe ich ausführlich viele der vor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In den Teilen 1 bis 15 der Serie „Wie böse ist das File-Sharing?“ habe ich ausführlich viele der vorliegenden wissenschaftlichen Analysen über den Zusammenhang von Musik-File-Sharing und Tonträgerabsatz/-umsatz dargestellt und kritisch hinterfragt. Auffallend ist dabei die weite Streuung der Ergebnisse. Manche Studien kommen zum Schluss, dass unautorisiertes File-Sharing die Hauptursache für die rückläufigen Tonträgerverkäufe der letzten Jahre ist, wohingegen andere keinen Zusammenhang feststellen können oder sogar positive Wirkungen identifizieren. Wie kommt es zu solchen Widersprüchen? Der Hauptgrund mag wohl in den unterschiedlichen Methoden liegen, die in den Studien zur Anwendung kommen. Ich werde daher in diesem abschließenden Beitrag versuchen, durch eine Typologisierung der einzelnen Ansätze Ordnung ins methodische Chaos zu bringen und ein Erfolg versprechendes Forschungsdesign zur Diskussion stellen. Ich werde aber auch versuchen den engen Forschungsfokus, den fast alle diskutierten Studien einnehmen, zu erweitern und für das empirische Faktum rückläufiger Tonträgerverkäufe einen umfassenderen Erklärungsversuch anbieten.<!--more--></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Alle Erklärungsansätze noch einmal im Überblick</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Bevor ich aber die Typologie der in den Teilen 1 bis 15 besprochenen Ansätze über das File-Sharing erstelle, möchte ich diese mit all ihren Stärken und Schwächen noch einmal Revue passieren lassen:</p>
<p style="text-align:justify;"> Teil 1: <strong>Huygen, Annelies et al.</strong>, 2009, <em><a href="http://www.seo.nl/binaries/publicaties/rapporten/2009/2009-02a.pdf" target="_blank">„Ups and Downs &#8211; Economic and Cultural Effects of File Sharing on Music, Film and Games”</a></em>. Studie im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft, der Ministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten und des Ministeriums für Justiz der Niederlande.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Das Autorenteam von drei namhaften wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in den Niederlanden hat eine repräsentative Umfrage über das Download-Verhalten niederländischer Internetnutzer durchgeführt und ist zum Ergebnis gelangt, dass weder ein positiver noch ein negativer Effekt zwischen CD-Verkäufen bzw. Onlinebezahlmusik einerseits und File-Sharing andererseits hergestellt werden kann. Sie ziehen aus den Studienergebnissen den Schluss, dass File-Sharing einfach eine andere, neue Art der Musiknutzung ist, die noch dazu den Niederlanden pro Jahr einen Wohlfahrtszuwachs von EUR 100 Mio. beschert.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Von kleinen Unsauberkeiten bei der Fragestellung und der Auswertung einmal abgesehen, ist diese Studie der derzeit vertrauenswürdigste und wissenschaftlich fundierteste Beitrag zur Diskussion rund um die Wirkungen von File-Sharing.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 2: <strong>Liebowitz, Stan J., </strong>2006, <em><a href="http://www.utdallas.edu/~liebowit/emba/cd.pdf" target="_blank">„File Sharing: Creative Distruction or Just Plain Destruction?”</a></em> Journal of Law and Economics XLIX, April 2006, S. 1-27</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Liebowitz versucht mit einem mikroökonomisch fundierten Modell zu zeigen, dass der Substitutions- und Samplingeffekt von File-Sharing stark negativ auf die CD-Verkäufe wirken. Hingegen haben seines Erachtens die auf die CD-Verkäufe positiv wirkenden Netzwerk-Aneignungseffekte des File-Sharings so gut wie keinen Einfluss.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Liebowitz wendet das nullachtfünfzehn Instrumentarium der neoklassischen Modellbildung auf den Musikmarkt an. Er lässt dabei sowohl historische Entwicklungen (Einführung der CD) als auch institutionelle Besonderheiten der Musikindustrie (oligopolistische Marktstrukturen) außer Acht. Zudem kann er keinerlei empirische Belege liefern, die seine rein theoretischen Spekulationen untermauern könnten. Dabei ist auch die Methodik, der er sich bedient, mehr als hinterfragenswert. Liebowitz widerlegt anscheinend vier Begründungen, warum File-Sharing keine oder keine großen Auswirkungen auf den Tonträgerumsatz hat und zieht daraus den Schluss, dass dann wohl nur die Musiktauschbörsen Schuld am Absatzrückgang der CD haben können. Eine solche Beweisführung ist unzureichend und methodisch höchst fragwürdig.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 3: <strong>Oberholzer-Gee, Felix und Strumpf, Koleman</strong>, 2007, <em>“<a href="http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/511995" target="_blank">The Effect of File Sharing on Record Sales: An Empirical Analysis”</a></em>. Journal of Political Economy, Vol. 115, No. 1 (2007).</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> In einer ökonometrischen Studie zeigen Oberholzer-Gee und Strumpf, dass in einer direkten Album-zu-Album-Betrachtung kein signifikanter Zusammenhang zwischen File-Sharing und CD-Verkäufen festzustellen ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Oberholzer-Gee/Strumpf-Studie ist trotz gegenteiliger Behauptungen von Industrievertretern immer noch gültig und ist methodisch einwandfrei erstellt worden. Die ökonometrischen Tests beziehen sich auf ein hochwertiges Datenmaterial, zu dem man als Wissenschaftler ansonsten keinen Zugriff hat. Noch dazu sind die Ergebnisse repräsentativ und zwar für das File-Sharing insgesamt und für den Untersuchungszeitraum auch weltweit. Allerdings gelten die Ergebnisse nicht für alle Zeiten, sondern nur für September bis Dezember 2002. Über diesen Zeitabschnitt hinaus muss man sich mit Plausibilitätsvergleichen helfen, die wiederum sehr leicht anfechtbar sind. Die Studie müsste in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Ergebnisse auch auf einen längeren Zeitraum beziehen zu können.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 4: <strong>Rob, Rafael und Waldfogel, Joel</strong>, 2006, <em><a href="http://bpp.wharton.upenn.edu/waldfogj/jle_piracy.pdf" target="_blank">“Piracy on the High C’s: Music Downloading, Sales Displacement, and Social Welfare in a Sample of College Students”</a></em>. Journal of Law and Economics, Vol. XLIX (April 2006), S. 29-62.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Rob und Waldfogel haben an vier US-amerikanischen Colleges das Musikkonsumverhalten von Studenten in einer nicht repräsentativen Umfrage untersucht, und sind zum Schluss gekommen, dass ein Download in einem File-Sharing-Netzwerk die Kaufwahrscheinlichkeit einer CD um 20% verringert. Sie errechnen aber auch, dass das File-Sharing die Konsumentenrente pro Kopf um US$ 45 und somit die Gesamtwohlfahrt erhöht.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Autoren räumen selbst ein, dass die Erhebung nicht repräsentativ ist und durch den Fokus auf Studentinnen und Studenten zusätzlich verzerrt ist. Zudem ist die Frage nach dem subjektiven Wert, dem Musik in ökonomischen Größen (sic!) beigemessen wird, naiv. Insgesamt sind die statistischen Ergebnisse nicht sehr robust und halten zusätzlichen Tests nicht stand. Schon allein deswegen müssen die Schlussfolgerungen der Autoren mit aller Vorsicht genossen und dürfen auf keinen Fall verallgemeinert werden.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 5: <strong>Andersen, Brigitte und Frenz, Marion</strong>, 2007, <a href="http://www.ic.gc.ca/eic/site/ippd-dppi.nsf/vwapj/IndustryCanadaPaperMay4_2007_en.pdf/$FILE/IndustryCanadaPaperMay4_2007_en.pdf" target="_blank"><em>The Impact of Music Downloads and P2P File-Sharing on the Purchase of Music: A Study for Industry Canada</em>.</a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Andersen und Frenz werteten eine repräsentative Studie zum Musik- und Freizeitverhalten der kanadischen Bevölkerung nach ökonometrischen Methoden aus und stellten fest, dass für 1 Album, das über ein P2P File-Sharing-System herunter geladen wird, 0,44 CDs mehr verkauft werden. Oder anders gesagt, wenn 3 Alben herunter geladen werden, wird mindestens eine CD mehr verkauft. Zudem konnten sie auch einen positiven Zusammenhang zwischen Musikkäufen und andere Formen des Entertainments wie Kinobesuche, Videospiele und Konzertbesuche feststellen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Studie ist zwar methodisch einwandfrei erstellt worden, allerdings bietet sie keine Erklärung für den erhobenen positiven Zusammenhang zwischen File-Sharing und CD-Verkäufe. Darüber hinaus lässt die Fokussierung auf die Regressionsanalyse eine Modellbildung vermissen. Zu sehr werden in einfachen Kausalitäten Zusammenhänge hergestellt, ohne diese erklären zu können. Letztendlich gelingt es weder, den positiven Effekt, den File-Sharing auf die CD-Verkäufe haben soll, genau zu quantifizieren noch auf eine oder mehrere Ursachen zurückzuführen.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 6: <strong>Tin Cheuk (Tommy) Leung</strong>, 2008, <em><a href="http://tincheuk.googlepages.com/i-Podandpiracy.pdf" target="_blank">Should the Music Industry Sue Its On Customers? Impacts of Music Piracy and Policy Suggerstions</a></em>. Job Market Paper, University of Minnesota.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Tommy Leung hat eine nicht repräsentative Befragung von Undergraduates an der University of Minnesota durchgeführt und herausgefunden, dass es einen sehr schwachen Substitutionseffekt von CD-Verkäufen durch File-Sharing gibt. Steigt die File-Sharing-Rate um 10%, so werden von den befragten Studentinnen und Studenten um 0,7% weniger iTunes-Songs und um 0,4% weniger CDs gekauft. Zudem zeigt der Autor, dass das absolute Verbot von File-Sharing einen höheren Wohlfahrtsverlust erzeugt als wenn das File-Sharing frei gegeben werden würde und stattdessen der Verkauf von iPods quasi mit einer File-Sharing-Abgabe belegt werden würde.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Befragung ist nicht repräsentativ und bei der Fokussierung auf Studierende mit einem starken Bias zu Musikaffinität aber auch Internetnutzung versehen. Zwar hat Leung mit der Conjoint-Methodik versucht, die Realitätsferne der direkten Befragung auszugleichen, aber bei genauer Betrachtung der eingesetzten Instrumente bleibt Skepsis angebracht. Die Zusammenstellung der zu bewertenden Pakete ist sehr hypothetisch und wird auf den iPod und iTunes reduziert.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 7/1: <strong>Peitz, Martin und Waelbroeck, Patrick</strong>, 2006, <em>“<a href="http://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0167718705001682" target="_blank">Why the music industry may gain from free downloading – The role of sampling”</a></em>. International Journal of Industrial Organization, Vol. 24 (2006), S. 907-913.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> In einem mikroökonomisch fundierten Musiknutzermodell zeigen Peitz und Waelbroeck, dass File-Sharing den Urhebern und Musikdistributeuren schaden kann, aber auch, dass Tauschbörsen auch einen positiven Sampling-Effekt aufweisen, der die Nachteile auf Produzentenseite bei Weitem aufwiegt.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Auch wenn die Modellierung aufwändiger ist als z.B. jene von Liebowitz, so sind die Modellannahmen – Mehrprodukt-Monopol, Gewinnmaximierung, vollständige Markttransparenz – wenig realistisch. Somit muss die Kernaussage, dass Sampling die Gesamtwohlfahrt und damit auch die Erträge der Label erhöhen kann, wenn eine entsprechende Produktvielfalt besteht, relativiert werden.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 7/2: <strong>Bounie, David, Bourreau, Marc und Waelbrock, Patrick</strong>, 2005, <em><a href="http://www.brousseau.info/semnum/pdf/2005-03-24_Bourreau2.pdf" target="_blank">Pirates or Explorers? Analysis of Music Consumption in French Graduate Schools</a></em>. Telecom Paris Economics Working Paper No. EC-05-01, Juni 2005.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Die Daten wurden in einer anonymisierten, nicht repräsentativen Onlinebefragung an zwei französischen Écoles Superieurs gewonnen, in der neben demographischen Variablen (Schultyp, Geschlecht und Alter), die Qualität des Internetzugangs, die Art des Musikkonsums, MP3-Nutzung und die Meinung zum Downloading abgefragt wurden. Die Autoren leiten aus der Befragung zwei Nutzertypen ab: Die „Piraten“, die File-Sharing betreiben, um sich keine CDs kaufen zu müssen (Substitutionseffekt) und die „Explorer“, die neue Musik in Musiktauschbörsen kennen lernen wollen, die, wenn sie ihnen gefällt, dann durchaus auch auf CD kaufen (Samplingeffekt). Da die „Explorer“ eine signifikant höhere Musikaffinität als die „Piraten“ aufweisen, dominiert der Sampling- den Substitutionseffekt. Aus diesem Grund sollen neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie zwischen diesen beiden Typen klar unterscheiden und die entsprechende Produkte/Leistungen anzubieten. Ein Verbot von File-Sharing wird nicht als zielführend angesehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Befragung ist nicht repräsentativ und Studierende sind aufgrund ihrer hohen Musikaffinität nicht als Untersuchungsobjekt verallgemeinerbar. Wie wäre es sonst zu erklären, dass die Umsätze für käuflich zu erwerbende Musik insgesamt stark zurück gegangen sind, obwohl Sampling nach Angaben der Autoren zu mehr CD-Käufen führen müsste.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 7/3: <strong>Gopal, Ram D., Bhattacharjee, Sudip und Sanders, Lawrence G.</strong>, 2006, <a href="http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/500683" target="_blank"><em>“Do Artists Benefit from Online Music Sharing?”</em> </a>The Journal of Business, Vol. 79, Nr. 3, S. 1503-1533.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse</span>: Die Autoren entwickeln ein mikroökonomisches Modell, in dem die Anreizstrukturen für Produzenten und Konsumenten bezüglich Musik dargestellt werden und konfrontieren dieses mit verschiedenen Marktszenarien, um die ökonomischen Wirkungen des Samplings auf den Tonträgerabsatz studieren zu können. Sie ziehen aus ihrer Studie drei Schlussfolgerungen: (1) Der Anreiz für Konsumenten zum Sampling und zum käuflichen Erwerben von Musik, hängt sehr stark von der Bewertung eines Musikstücks ab; (2) die Produzenten können effektiv Piraterie bekämpfen und ihre Erträge steigern; (3) das Sampling reduziert den Superstar-Effekt und zwar proportional zu den Sampling-Kosten.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Aussage, dass durch das Sampling der Superstareffekt über die letzte Dekade hinweg abgenommen hat, ist wegen des schwachen empirischen Belegs, schlecht gestützt. Es wird nämlich die Zahl der Internetuser in direkte Relation zum Superstar-Effekt gesetzt, was nicht zulässig ist. Insgesamt sind die Statements, die in der Befragung vorgelegt wurden, sehr stark aufs Modell bezogen und sehr restriktiv. Sie lassen kaum Alternativen zu und es entsteht der Eindruck, dass die Befragung so konstruiert wurde, dass Modell kompatible Ergebnisse erzielt werden können.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 8: <strong>Zentner, Alejandro,</strong> 2006, <em><a href="http://www.warsystems.hu/wp-content/uploads_bodo/Measuring%20the%20Effect%20of%20File%20Sharing%20on%20Music%20Purchases.pdf" target="_blank">“Measuring the Effect of File Sharing on Music Purchases”</a></em>. Journal of Law and Economics XLIX (April 2006), S. 63-90.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Zentner verwendet Daten aus einer europäischen Konsumentenbefragung über das Nutzungsverhalten von Entertainment-Produkten. Für sieben Länder – Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden und Großbritannien – wurde auch die Nutzung von Musiktauschbörsen erhoben. Diese Daten bezieht der Autor nun in einem ökonometrischen Modell auf die Art des Internetzugangs und vergleicht File-Sharer und Nicht-File-Sharer. Aus diesem Vergleich leitet Zentner ab, dass der unautorisierte Download von MP3-Files die Wahrscheinlichkeit Musik käuflich zu erwerben um 30% im Monat reduziert.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die direkte Regressionsanalyse ergibt zwar, dass Personen, die mehr File-Sharing betreiben auch mehr Musik kaufen. Zentner verwirft aber dieses Ergebnis mit dem Argument, dass die Musikaffinität, die im Datenmaterial nicht abgebildet ist, keine exogene, sondern eine endogene Variable ist, und bei File-Sharern stärker ausgeprägt ist als bei Nicht-File-Sharern. Deshalb korreliert Zentner die File-Sharing-Nutzung mit der Art des Internetzugangs, wodurch sehr wohl ein negativer Effekt von File-Sharing auf die CD-Verkäufe ableitbar ist. Das ist allerdings ein unnötiger Kunstgriff und sagt weniger aus als das ursprünglich getestete ökonometrische Modell. Zudem muss erwähnt werden, dass die breit angelegte Konsumentenbefragung für die genannten europäischen Länder repräsentativ ist, nicht aber das Sub-Sample der Musikkonsumenten. Und schließlich muss noch darauf hingewiesen werden, dass sich die Daten einzig und allein auf den September 2001 beziehen. Zentner verallgemeinert aber seine Aussagen auf das ganze Jahr 2002 (sic!), was natürlich vollkommen unzulässig ist.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 9: <strong>Tanaka, Tatsuo</strong>, 2004, <em><a href="http://www.iir.hit-u.ac.jp/iir-w3/file/WP05-08tanaka.pdf" target="_blank">Does file sharing reduce music CD sales?: A case of Japan</a>.</em> Working Paper 05-08 des Institute of Innovation Research, Hitotsubashi University in Tokio.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> Tanaka untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Download-Verhalten auf der in Japan im Beobachtungszeitraum beliebten File-Sharing-Website „Winny” und den Verkaufszahlen jener CDs, die über die Tauschbörse herunter geladen wurde. Die Auswertung erbrachte keinen statistisch signifikanten Zusammenhang. Gleichzeitig wurde unter Studierenden der Keio Universität eine Befragung über deren Musikkonsum durchgeführt, die ebenfalls zeigte, dass File-Sharing nur einen sehr begrenzten Einfluss auf die CD-Verkäufe hat.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Untersuchung entspricht vom Design in etwa jenem von Oberholzer-Gee/Strumpf, allerdings ohne über ein so großes Datenvolumen zu verfügen, wodurch es der Untersuchung ein Repräsentanz mangelt. Auch die parallel durchgeführte Befragung von Universitätsstudenten kann die Aussagekraft nur bedingt erhöhen.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 10: <strong>Lee, Seonmi</strong>, 2006, <em><a href="http://wsdsukapi.infospace.com/clickserver/_iceUrlFlag=1?rawURL=http%3A%2F%2Fweb.si.umich.edu%2Ftprc%2Fpapers%2F2006%2F548%2FTPRC_Upload_08302006.pdf&#38;0=&#38;1=0&#38;4=209.172.55.87&#38;5=209.172.55.87&#38;9=fd8f6833de37478ea23476c94ec2c901&#38;10=1&#38;11=uk.inc.cordah2uk&#38;13=search&#38;14=239137&#38;15=main-title&#38;17=19&#38;18=6&#38;19=0&#38;20=5&#38;21=14&#38;22=ITJIB%2FbmxWo%3D&#38;40=GNOseXf7Fx%2Bj9mjhVa1xfw%3D%3D&#38;_IceUrl=true" target="_blank">The Effect of File Sharing on Consumer’s Purchasing Pattern: A Survey Approach</a></em>. Working Paper, University of Florida.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> In einer nicht repräsentativen Befragung unter koreanischen Studenten versuch Lee herauszufinden, wie sich das Kaufverhalten für CDs verändert hat. Er kommt zum Ergebnis, dass der Preis nur einen schwachen Effekt auf die Kaufbereitschaft hat, hingegen andere Faktoren wie Genrepräferenzen oder die Wertschätzung gegenüber den Musikern statistisch signifikant die Kaufentscheidung beeinflussen. Und er schließt aus dem Datenmaterial, dass File-Sharing einen negativen Einfluss auf den Tonträgerabsatz hat.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die Studie von Seonmi Lee weist eine Vielzahl von Schwächen auf. Bereits bei der Hypothesengenerierung ist ihm ein schwerer Fehler unterlaufen, dass die beiden Hypothesen nicht unabhängig voneinander sind. Die Untersuchung ist zudem nicht repräsentativ und die Problematik von Befragungen unter Studierenden ist bekannt. Das Sample von 12 getesteten CDs ist noch dazu so klein, dass man daraus eigentlich gar keine Rückschlüsse ziehen sollte. Insgesamt hat die Studie von Lee eine nur sehr begrenzte Aussagekraft und ist keineswegs in der Lage, den im Titel behaupteten Zusammenhang zwischen File-Sharing und der Änderung des Kaufverhaltens von Musikkonsumentinnen und ‑konsumenten herzustellen. Somit entbehrt auch die Beweisführung, mit der Lee belegen möchte, dass File-Sharing negativ auf den CD-Absatz wirkt, jeglicher Grundlage.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 11: <strong>Michel, Norbert J.,</strong> 2006, <em>“<a href="http://norbertmichel.com/files/EmpiricalPaperAug2006.pdf" target="_blank">The Impact of Digital File Sharing on the Music Industry. A Theoretical and Empirical Analysis”</a></em>. Topics in Economic Analysis &#38; Policy, Vol. 6, No 1, Article 18.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> In seinem Ansatz modelliert Michel nicht nur das Musikkonsumentenverhalten, sondern auch die Beziehung zwischen Label und Musiker, um daraus ein spieltheoretisches Entscheidungsmodell abzuleiten, mit dessen Hilfe er zu zeigen versucht, dass File-Sharing die CD-Umsätze verringert hat und es keinen Hinweis darauf gibt, dass File-Sharing einen positiven Effekt auf Umsätze und Gewinne der Tonträgerunternehmen hat.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Da viele der Modellprämissen dem Realitätstest nicht standhalten, sind auch die Aussagen, die der Autor aus dem Modell ableitet, nur sehr eingeschränkt gültig. Man muss sogar davon ausgehen, dass sich manche der Schlussfolgerungen in ihr Gegenteil umschlagen, wenn die Grundannahmen mehr Realitätsbezug bekommen. Der empirische Test, den Michel zur Unterstützung seiner Modellaussagen durchführt, muss ebenso kritisch hinterfragt werden. Der gewählte Zeitraum für Wirkungsanalyse ist mit 1998-2001 sehr kurz bemessen. Die Datenbasis scheint sehr undifferenziert zu sein und wenig brauchbar für die Hypothesenklärung.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 12: <strong>Bayaan, Ibrahiim,</strong> 2004, <a href="http://www.ios.neu.edu/iioc2004/papers/s4h2.pdf" target="_blank"><em>Technology and the Music Industry: Effects on Profits, Variety, and Welfare</em>.</a> Working Paper, Emory University.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse:</span> In einem mikroökonomischen Modell werden von Bayaan die Nachfrage und das Angebot nach Musik untersucht. Er zeigt, dass die Entstehung von File-Sharing die Nachfrage nach CDs sinken lässt, aber mit zwei Strategien dem entgegen gewirkt werden kann: Qualitätsverbesserung der CD und mit juristischem Vorgehen geben die File-Sharer, wobei letztere Strategie im Modell weniger wirksam ist als erstere. Zudem zeigt Bayaan, dass der technologische Fortschritt, in dessen Zusammenhang File-Sharing zu sehen ist, die Anzahl der Musiker erhöht und eine größere Vielfalt in der Musikindustrie erzeugt.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Das Modell von Bayaan ist nicht nur zu kurz greifend, sondern geht auch von falschen Prämissen aus. Dennoch ist die Idee, das juristische Vorgehen der Label gegen die File-Sharer im Modell abzubilden und auch Erträge abseits des Tonträgerverkaufs zu berücksichtigen, verfolgenswert.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 13: <strong>Curien, Nicolas und Moreau, François</strong>, 2005, <a href="http://www.eea-esem.com/papers/EEA/2005/1142/CurienMoreauMusic2.pdf" target="_blank"><em>The Music Industry in the Digital Era: Towards New Business Frontiers?</em> </a>Working Paper am Laboratoire d’Econométrie, Conservatoire National des Arts et Métiers Paris.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse</span>: Die Autoren entwickeln ein spieltheoretisches Modell, in dem die Label als Monopolisten fungieren und die Konsumenten zwischen verschiedenen Formen des Musikkonsums (Konserve vs. Live-Event) wählen können. Sie kommen darin zum Ergebnis, dass vor allem die großen Label (Majors) wirtschaftliche Einbußen durch das File-Sharing erleiden, wohingegen die Künstler dann profitieren können, wenn sie sich verstärkt auf den Live-Auftritt konzentrieren. Und in diesem Geschäftsfeld sehen die Autoren auf den Ausweg für die Label aus der wirtschaftlichen Misere. Ihrer Meinung nach sollten sie sich ins Konzertbusiness einkaufen und sich vertikal integrieren. File-Sharing sollte legalisiert werden, die Labels sollen ins Konzertgeschäft einsteigen und die CDs verschenken, um über den Sampling-Effekt die Konzerte zu promoten.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Auch wenn das spieltheoretische Modell von Curien &#38; Moreau sehr aufwändig konstruiert ist, ist die Beweisführung sehr umständlich und mathematisch formalisiert. Viele der Modellparameter (Zahlungsbereitschaft, wahrgenommene Qualität einer CD, Differenz zwischen erwünschter Musikvielfalt und tatsächlicher, „Skrupel gegenüber Piraterie“) sind kaum zu operationalisieren und empirisch erfassbar zu machen. Dadurch mutiert das Modell zu einer Denksportaufgabe, die spannend zu lösen ist, aber keinerlei Konsequenz in der Realität nach sich zieht.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 14: <strong>Boorstin, Eric S.</strong>, 2004, <em><a href="http://www.cs.princeton.edu/~felten/boorstin-thesis.pdf" target="_blank">Music Sales in the Age of File Sharing</a></em>. Masterthesis an der Princeton University.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse</span>: Boorstin testet in einem ökonometrischen Modell für 99 US-amerikanische Städte ab, ob zwischen dem Internetzugang und dem CD-Absatz ein Zusammenhang besteht. Er kommt zum Schluss, dass der Internetzugang auf den CD-Absatz bei der Altergruppe der 15-25jährigen eine signifikant negative Wirkung hat, wohingegen bei  den über 25jährigen ein signifikant positiver Zusammenhang besteht. Daraus schließt der Autor, dass bei den 15-25jährigen der Substitutionseffekt dominiert, während bei den älteren Internetnutzern der Sampling-Effekt vorherrscht. Über alle Altersgruppen hinweg ergibt sich sogar ein insgesamt positiver, hoch signifikanter Zusammenhang zwischen Internetzugang und CD-Absatz.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Boorstin zeigt zwar auf, dass junge Musikkonsumenten eine andere Nutzungsstruktur aufweisen als ältere. Allerdings sollte daraus nicht gleich der Schluss gezogen werden, dass die älteren Musikfans eher Sampling über File-Sharing betreiben und die Teenager grundsätzlich CD-Käufe durch Downloads aus Tauschbörsen substituieren. Diese Schlussfolgerung ist schon allein deswegen unzulässig, weil der Autor nicht Downloads mit dem CD-Absatz in Beziehung setzt, sondern Internetzugangsdaten. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass der Internetzugang positiv über alle Altergruppen hinweg mit dem CD-Umsatz korreliert, wobei für die unter 25jährigen der Zusammenhang negativ und für die älteren Nutzer der Zusammenhang positiv ist.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Teil 15: <strong>Blackburn, David</strong>, 2004, <em><a href="http://www.katallaxi.se/grejer/blackburn/blackburn_fs.pdf" target="_blank">On-line Piracy and Recorded Music Sales</a></em>. Working Paper an der Harvard University.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Methodik und Ergebnisse</span>: Blackburn vergleicht über einen gewissen Zeitraum die über File-Sharing herunter geladenen Alben mit den Verkaufszahlen ihrer physischen Pendants, um daraus mit ökonometrischen Methoden die Auswirkungen von File-Sharing auf den CD-Absatz zu eruieren. In einer gesamtheitlichen Betrachtung aller Albenverkäufe heben sich der Sampling- und Substitutionseffekt auf, sodass keine statistisch signifikante Wirkung von File-Sharing auf den CD-Absatz feststellbar ist. Betrachtet man aber die Alben von sehr bekannten Künstler, die in den letzten 10 Jahren Charterfolge aufzuweisen hatten, so dominiert bei ihnen der Substitutionseffekt, wohingegen bei unbekannten Künstlern, die kaum in den Charts vertreten sind, der Samplingeffekt vorherrscht. Durch das File-Sharing kommt es also zu einer Nivellierung des Superstareffekts und einer Umverteilung der Erträge aus dem Tonträgergeschäft von den Superstars zu den weniger bekannten Künstlern.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Kritik:</span> Die von Blackburn gewählte Methodik entspricht jener von <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/09/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-3/" target="_blank">Oberholzer-Gee/Strumpf </a>und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/19/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-9/" target="_blank">Tanaka</a>, wobei die Datenqualität eine sehr gute ist und auch einen entsprechend langen Zeitraum abdeckt. Alle Tests sind sehr sorgfältig durchgeführt worden und die Schlussfolgerungen können durchaus als verbindlich angesehen werden. Zwar betont Blackburn den negativen Effekt des File-Sharings bei Superstar-Alben, deren Absatz um 490 Stk. pro Woche zurückgegangen ist, aber es gibt bei weniger bekannten Künstlern einen positiven Effekt von plus 70 Stk. pro Woche. D.h. File-Sharing führt zu einer Umverteilung der Einkommensströme von den Stars zu den Newcomern und sorgt indirekt dafür, dass neue Künstler entdeckt und die Vielfalt im Musikangebot erhöht wird.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Eine Typologie der Erklärungsversuche zu den Wirkungen des Musik-File-Sharing</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Betrachtet man die einzelnen Ansätze im Vergleich zueinander, so ist es wenig überraschend, dass sie bei so unterschiedlichen Methoden so konträre Ergebnisse und Schlussfolgerungen bieten. Es ist daher angebracht die Ansätze nach den verwendeten Methoden zu typologisieren.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gruppe 1: <span style="text-decoration:underline;">Rein modellhafte Ansätze</span></strong>, die entweder mikroökonomisch fundiert sind, wie jene von <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/07/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-2/" target="_blank">Liebowitz (Teil 2)</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/16/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-7/" target="_blank">Peitz &#38; Waelbroeck (Teil 7/1)</a> und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/28/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-12/" target="_blank">Bayaan (Teil 12)</a> oder spieltheoretisch wie jener von <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/30/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-13/" target="_blank">Curien &#38; Moreau (Teil 13)</a>. Allen diesen Ansätzen ist gemein, dass sie mehr oder weniger realitätsferne Annahmen treffen müssen, um überhaupt prognosefähig zu sein. Die Palette reicht dabei von Liebowitz’ simplifizierenden Modell, das so gut wie keine brauchbaren Aussagen liefert bis hin zu sehr komplexen Modellen wie das von Peitz &#38; Waelbroeck und vor allem von Curien &#38; Moreau, aus denen zwar interessante Erkenntnisse ableitbar sind, die aber empirisch kaum umgesetzt werden können.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gruppe 2: <span style="text-decoration:underline;">Umfrage-basierende Ansätze:</span></strong> Die zweite und größte Gruppe von Erklärungsansätzen beruht auf Umfragen, die entweder modellgestützt sind (<a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/16/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-7/" target="_blank">Bounie et al. – Teil 7/2</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/16/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-7/" target="_blank">Gopal et al. – Teil 7/3</a> und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/28/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-12/" target="_blank">Michel – Teil 12</a>) oder nicht (<a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/03/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-1/" target="_blank">Huygen et al. – Teil 1</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/14/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-4/" target="_blank">Rob &#38; Waldfogel – Teil 4</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/15/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-6/" target="_blank">Leung – Teil 6</a> und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/21/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-10/" target="_blank">Lee – Teil 10</a>). Bis auf eine Ausnahme sind alle Umfragen nicht repräsentativ und wurden unter Studierenden von Universitäten und Colleges durchgeführt. Damit verbunden ist der Nachteil, dass sich die Aussagen dieser speziellen Musiknutzergruppe nicht verallgemeinern lassen, und somit gar keine Rückschlüsse auf die empirisch beobachtbaren Rückgänge im CD-Absatz zulässig sind. Einzig und allein die niederländische File-Sharing-Studie von einem Autorenteam rund um <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/03/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-1/" target="_blank">Annelies Huygen (Teil 1)</a> vermeidet diese Schwäche und ist zumindest für die niederländische Gesamtbevölkerung repräsentativ. Allerdings kommt gerade diese zum Schluss, dass der Rückgang der CD-Verkäufe nicht durch das File-Sharing-Verhalten der Niederländer erklärt werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gruppe 3: <span style="text-decoration:underline;">Ökonometrische Ansätze:</span></strong> In diesen Ansätzen wird entweder direkt der Zusammenhang zwischen CD-Absatz und File-Sharing-Volumen gemessen (<a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/09/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-3/" target="_blank">Oberholzer-Gee &#38; Strumpf – Teil 3</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/19/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-9/" target="_blank">Tanaka – Teil 9</a> und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/05/07/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-15/" target="_blank">Blackburn – Teil 15</a>) oder es werden instrumentelle Variablen wie die Art des Internetzugangs zur Erklärung heran gezogen (<a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/14/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-5/" target="_blank">Anderson &#38; Frenz – Teil 5</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/17/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-8/" target="_blank">Zentner – Teil 8</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/05/04/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-14/" target="_blank">Boorstin – Teil 14</a>). Auch wenn letztere zu teilweise auch sehr interessanten Ergebnissen kommen, ist deren Aussagekraft durch den indirekten Bezug eingeschränkt. Die höchste wissenschaftliche Qualität weisen daher jene ökonometrischen Ansätze auf, die einen direkten Bezug herstellen und sich, wie im Fall von <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/09/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-3/" target="_blank">Oberholzer-Gee &#38; Strumpf </a>sowie <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/05/07/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-15/" target="_blank">Blackburn</a>, auf eine breite Datenbasis stützen können.</p>
<p>Einen Überblick über alle Ansätze kann man sich hier noch einmal verschaffen: <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/files/2009/05/ansatze-zu-file-sharing-wirkungen.doc">Erklärungsansätze zu File-Sharing-Wirkungen</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ein Vorschlag zur Modellierung der File-Sharing-Wirkungen</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Im Vergleich der drei Gruppen von Erklärungsansätzen kann nicht automatisch einem Untersuchungsdesign der Vorzug gegeben werden. Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass die rein modellhaften Ansätze schon allein wegen der nötigen Reduktion auf kausale Zusammenhänge zu kurz greifen. Dennoch sollte eine solide und realitätsbezogene Modellbildung der Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen sein. Was sollten nun die Eckpfeiler eines solchen Modells sein und was soll es erklären können?</p>
<p>(1) Prämissen auf Anbieterseite</p>
<p style="text-align:justify;">-         Die Musikindustrie und insbesondere die Tonträgerindustrie zeichnen sich durch oligopolistische Marktstrukturen aus.</p>
<p style="text-align:justify;">-         Die Label, insbesondere die Majors zielen auf die Maximierung des Marktanteils und somit auf eine größtmögliche Kontrolle der musikwirtschaftlichen Verwertungsstrukturen und –prozesse ab.</p>
<p style="text-align:justify;">-         Der Wettbewerb ist aufgrund der urheberrechtlichen Rahmenbedingungen von monopolistischer Konkurrenz geprägt.</p>
<p>(2) Prämissen auf der Nachfragerseite</p>
<p style="text-align:justify;">-         Es gibt einen Substitutionseffekt von File-Sharing auf den Tonträgerverkauf bzw. auf diverse Bezahlangebote, der negativ auf den Absatz/die Umsätze wirkt.</p>
<p style="text-align:justify;">-         Es gibt einen Netzwerkeffekt, den man nach <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/14/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-5/" target="_blank">Anderson &#38; Frenz (Teil 5)</a> weiter in einen Marktentwicklungseffekt und in einen Marktsegmentierungseffekt differenzieren kann. Marktentwicklung tritt zum einen dann auf, wenn über das File-Sharing neue Künstler und Genres entdeckt werden, um in der Folge Tonträger zu kaufen bzw. Bezahlangebote in Anspruch zu nehmen. Zum anderen kommt es zur Marktentwicklung, wenn die Musik, die man von Tauschbörsen herunter lädt, im Geschäft bzw. bei Onlineanbietern nicht oder nicht in der gewünschten Form verfügbar ist. Dann entsteht eine Nachfrage, die herkömmlich nicht befriedigt werden kann. Der Marktsegmentierungseffekt tritt auf, wenn ein Nutzer nicht das ganze Album, sondern nur einen Track davon haben möchte. Alle diese Effekte wirken entweder neutral oder positiv auf den Tonträgerabsatz bzw. auf diverse Bezahlservices.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein solches Modell kann nun in der Lage sein zu klären, wie hoch der negativ wirkende Substitutions- und der positiv wirkende Netzwerkeffekt ausfallen, und ob und in welcher Höhe ein Schaden für die Musikproduzenten und -verwerter entsteht. Geht man von den vorliegenden File-Sharing-Studien aus, ist ohnehin offen, ob überhaupt ein Schaden im Sinn von Umsatz- und Gewinneinbußen entsteht. Zieht man nur die methodisch einwandfreien Studien in Betracht – <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/03/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-1/" target="_blank">Huygen et al. (Teil 1)</a>, <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/09/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-3/" target="_blank">Oberholzer-Gee &#38; Strumpf (Teil 3)</a> und <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/05/07/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-15/" target="_blank">Blackburn (Teil 15)</a> – so wird in allen drei Arbeiten ein neutraler Effekt des File-Sharing auf den CD-Absatz festgestellt, wobei <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/05/07/wie-bose-ist-das-file-sharing-teil-15/" target="_blank">Blackburn (Teil 15)</a> in einer differenzierten Analyse einen Umverteilungseffekt zwischen Superstars und Newcomer identifiziert. Es ist daher äußerst übertrieben von einem 1:1-Substitutionseffekt zwischen File-Sharing und käuflich zu erwerbender Musik auszugehen. Wenn überhaupt, dann bewegen sich die Verluste der Musikverwerter in einem erheblich geringeren Ausmaß und es kann aufgrund der vorliegenden empirischen Belege die Hypothese einer positiven Wirkung von File-Sharing auf Kaufmusik nicht verworfen werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ein Vorschlag zu einem empirischen Forschungsdesign</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Wie könnte man nun die Wirkung des Substitutions- und Netzwerkeffekt empirisch am besten erheben? Dazu bietet sich folgende Vorgangsweise an: In einer repräsentativen Umfrage nach dem Vorbild der niederländischen Studie (<a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/03/wie-bose-ist-das-file-sharing-%e2%80%93-teil-1/" target="_blank">Huygen et al. – Teil 1</a>) sollten in einem der großen Musikmärkte (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien) oder am besten gleich in allen fünf Märkten nicht nur quantitative Sachverhalte erhoben, sondern auch die Motive abgefragt werden, warum File-Sharing betrieben wird. Man müsste quasi den Musiktauschbörsennutzern über die Schulter schauen und erheben, welche Musiktitel sie herunterladen und sie gleichzeitig nach den Motiven und Gründen ihres Tuns fragen. Es würde sich dabei mehr um eine Test- denn um eine Umfragesituation handeln, die bei sichergestellter Repräsentativität und einem entsprechend langen Beobachtungszeitraum (am besten gleich ein ganzes Jahr) auch verallgemeinerbare Aussagen zuließe und die Vorteile der Befragung mit jenen der ökonometrischen Analysen kombinieren würde. Damit könnte zumindest auf wissenschaftlicher Ebene dem Streit um die Wirkung des File-Sharing ein Ende gemacht werden. Den Gerichten könnte man eine gute Basis für verbindliche Urteile und die Bemessung eines adäquaten Schadenersatzes, sofern ein solcher überhaupt zu leisten wäre, bieten. Dann wären auch die Vertreter der Musikindustrie gefordert, ihre eigene Position zum Musik-File-Sharing zu hinterfragen und an konstruktiven Lösungen mitzuarbeiten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>File-Sharing-Bashing ist keine zielführende Strategie</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Denn die oft zitierte „Krise der Musikindustrie“, die eigentlich eine Krise der Musik-Majors und des Tonträger-Geschäftsmodells ist, kann nicht auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Musiktauschbörsennutzung und Tonträgerverkäufen reduziert werden. Bei genauer Analyse wird klar, dass sich die Musikindustrie in einem Strukturbruch befindet, der weit über technologische Veränderungen hinausgeht. Wie ich es in meinem Buch <em><a href="http://www.studienverlag.at/titel.php3?nr=1124254&#38;bl=1125000,1124996,1124254,1124242,1123875,-1" target="_blank">„Kreativität und Innovation in der Musikindustrie“</a></em> aufzuzeigen versucht habe, ist das bestehende Wertschöpfungsnetzwerk, das sich seit den 1950er Jahren rund um die wirtschaftliche Verwertung des Tonträgers herausgebildet hat, und das die Musikindustrie im Kern zu einer Tonträgerindustrie hat mutieren lassen, durch eine systemfremde Kreativität aufgebrochen worden. Das Geschäftsmodell rund um den Tonträger hat seine Wertschöpfungskraft verloren und stattdessen bildet sich ein neues Geschäftsmodell, oder besser gesagt, es bilden sich gleich mehrere Geschäftsmodelle heraus, in denen der Zugang zur Musik als Dienstleistung vermarktet wird. Ob dabei Musik direkt verkauft wird (über Download-Shops, Abo-Dienste, Klingeltöne etc.) oder indirekt zur Quelle von neuen Erlösströmen wird (Musik als Werbeträger, Musik als Verkaufsargument für Abspielgeräte oder Content für andere Entertainment-Angebote wie in Videospielen etc.) ist nicht entscheidend. Entscheidend ist vielmehr, wie sich diese Angebote zum Nutzen aller Beteiligten entfalten können.</p>
<p style="text-align:justify;">In diesem Sinn ist auch die reduzierte Betrachtung von Tonträger- und Digitalmusikumsätzen von Musik nicht zielführend. Zwangsläufig muss der Umsatz einer veralteten Technologie, wie es der Tonträger darstellt, sinken. Stattdessen entstehen aber neue Erlöspotenziale in Feldern, die in den Verbandsstatistiken nicht abgebildet sind. Bezieht man die Erlöse, die mit Musikdownloads und -aboangeboten gemacht werden mit ein, so ergibt sich bereits ein verändertes Bild. Rechnet man die Werbeerlöse, die diverse Musikanbieter im Internet erzielen, und die Umsätze mit Abspielgeräten (MP3-Player, musiktaugliche Handys uä.) hinzu, so haben wir es mit boomenden Märkten zu tun, die ihr Entstehen und ihren Aufschwung dem Angebot musikalischer Inhalte zu verdanken haben. Natürlich sind diese Umsätze nicht 1:1 durch Musik induziert, aber wenn auch nur ein Anteil davon zum Ansatz kommt, ist das mehr als in den letzten Jahren am Umsätzen mit Tonträgern verloren gegangen ist, nun sind die Nutznießer eben Akteure, die (noch) außerhalb der Tonträgerindustrie angesiedelt sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Will man in Zukunft zu den Gewinnern zählen, so muss man sich von traditionellen Geschäftsmodellen verabschieden und die neuen Erlöspotenziale für sich nutzbar machen. Der Kampf gegen Musiktauschbörsen ist dabei sicherlich nicht der zielführende Weg. Man sollte sich vielmehr überlegen, wie diese neue Form der Musiknutzung wirtschaftlich nutzbar zu machen ist, womit wir bei der Diskussion um <a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/04/22/pro-und-contra-kulturflatrate-zusammenfassung-des-musikwirtschafts-jour-fixe-am-22-april-2009/" target="_blank">Musik-Flatraten </a>und neue Urheberrechtsformen wären.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Typologie des modes de création]]></title>
<link>http://netart09.wordpress.com/2009/05/14/typologies/</link>
<pubDate>Thu, 14 May 2009 13:04:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>commu09</dc:creator>
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<description><![CDATA[Si la toile regorge diversement de sites sur l’art (sites d’information générale, encyclopédies, bas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Si la toile regorge diversement de sites sur l’art (sites d’information générale, encyclopédies, bas]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein temporäres Labyrinth auf dem Magdeburger Domplatz]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/05/06/ein-temporaeres-labyrinth-auf-dem-magdeburger-domplatz/</link>
<pubDate>Tue, 05 May 2009 23:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/05/06/ein-temporaeres-labyrinth-auf-dem-magdeburger-domplatz/</guid>
<description><![CDATA[Am 23. April 2009, dem St. Georgstag, erblickte nach 529-jähriger Schwangerschaft ein neues Labyrint]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am 23. April 2009, dem <a title="Zum Artikel von Wikipedia über den Hl. Georg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_(Heiliger)" target="_blank">St. Georgstag</a>, erblickte nach 529-jähriger Schwangerschaft ein neues Labyrinth das Licht der Welt auf dem <a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburg" target="_blank">Magdeburg</a>er Domplatz.</p>
<p>Rechtzeitig zur Feier des <a title="Zur Website der Domgemeinde" href="http://www.magdeburgerdom.de/" target="_blank">800-jährigen Domjubiläums</a> des <a title="Zum Artikel von Wikipedia über den Magdeburger Dom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburger_Dom" target="_blank">Magdeburger Doms</a>, dem größten und erstem gotischen Dom auf deutschem Boden. Mit dem idealen Liebespaar (Otto und Editha?) in der 16-eckigen Grabkapelle innerhalb des Domes, gleich hinter dem 8-eckigen Taufbrunnen im Eingangsbereich.</p>
<div id="attachment_1029" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a title="Magdeburger Dom" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_dom.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1029" title="Magdeburger Dom" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_dom.jpg?w=225" alt="Magdeburger Dom" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Magdeburger Dom</p></div>
<p>Was hält <a title="Zu einem Artikel von Wikipedia über Otto I." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._(HRR)" target="_blank">Otto</a> auf dem Arm? Eine Scheibe mit 19 Kugeln. Ist es die <a title="Zu einem Artikel bei GreWiki (in Diskussion)" href="http://wiki.grenzwissen.de/index.php/Blume_des_Lebens" target="_blank">Blume des Lebens</a> oder gleich die <a title="Zum (exzellenten) Artikel von Wikipedia über die Himmelsscheibe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra" target="_blank">Himmelsscheibe von Nebra</a>? Sagt jedenfalls Gundula Thormaehlen-Friedman, deren Großvater von 1897 &#8211; 1911 Leiter der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in Magdeburg war.</p>
<div id="attachment_1030" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a title="Das Herrscherpaar" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_paar.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1030" title="Das Herrscherpaar" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_paar.jpg?w=150" alt="Das Herrscherpaar" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Das Herrscherpaar</p></div>
<p>Das neue (temporäre) Labyrinth für die Eröffnung des Domjubiläums am 24. April 2009 liegt im Schnittpunkt der Achsen der Tür zum Landtag im Norden des Domplatzes und dem Haupteingang des Doms auf der Nordseite (gleichsam zwischen den Türen) und der Westachse der alten ottonischen Nordkirche, deren Grundriss auf dem Platz auf der Grundlage der Ergebnisse der langjährigen Grabungskampagnen durch Adaptionen, geplant von Daniela Süßmann aus Magdeburg, kenntlich gemacht worden ist.</p>
<div id="attachment_1031" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Der rote Faden im Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/domplatzlabyrinth.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1031" title="Der rote Faden im Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/domplatzlabyrinth.jpg?w=300" alt="Der rote Faden im Labyrinth" width="300" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Der rote Faden im Labyrinth</p></div>
<p>Den Labyrinthologen und <a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daidalos" target="_blank">Daidalos</a> durfte ich spielen, tatkräftig unterstützt durch meinen Freund Ernst aus alten Surfertagen.</p>
<div id="attachment_1032" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Das Schnittmuster" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/domplatzlabyrinth_zeichnung.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1032" title="Das Schnittmuster" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/domplatzlabyrinth_zeichnung.jpg?w=300" alt="Das Schnittmuster" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schnittmuster</p></div>
<p>Das Labyrinth ist entstanden durch die fleißigen Hände der von der &#8220;Dombauhütte&#8221; der Dompfarrei entsandten Handwerker: Alexander, Armin, Fridolin und Sven.</p>
<p>Die Hebammen waren der <a title="Zu einem Artikel von Wikipedia über Giselher Quast" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giselher_Quast" target="_blank">Domprediger Giselher Quast</a> und Georg Bandarau mit dem unermüdlichen &#8220;Mädchen für Alles&#8221; Robert Schmidt von <a title="Zur Website von Pro Magdeburg e.V." href="http://www.pro-magdeburg.de/" target="_blank">Stadtmarketing Pro Magdeburg e.V.</a>.<br />
Gleichstellungsbeauftragte herhören: Männer drängen in Frauenberufe.</p>
<div id="attachment_1039" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Sven" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_01.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1039" title="Sven" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_01.jpg?w=150" alt="Sven" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Sven</p></div>
<div id="attachment_1040" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Fridolin und Alexander" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_02.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1040" title="Fridolin und Alexander" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_02.jpg?w=150" alt="Fridolin und Alexander" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Fridolin und Alexander</p></div>
<div id="attachment_1041" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Armin" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_03.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1041" title="Armin" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_03.jpg?w=150" alt="Armin" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Armin</p></div>
<div id="attachment_1042" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Ernst und Fridolin" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_04.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1042" title="Ernst und Fridolin" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_04.jpg?w=150" alt="Ernst und Fridolin" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Ernst und Fridolin</p></div>
<div id="attachment_1043" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Domprediger Quast" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_05.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1043" title="Domprediger Quast" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_05.jpg?w=150" alt="Domprediger Quast" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Domprediger Quast</p></div>
<div id="attachment_1044" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Teil-Dombauhütte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_06.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1044" title="Teil-Dombauhütte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_06.jpg?w=150" alt="Teil-Dombauhütte" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Teil-Dombauhütte</p></div>
<div style="clear:both;"><strong>Wer war der Vater?</strong></p>
<p>Der Augsburger Ratsherr und Frühhumanist Sigismund Gossembrot d.Ä. hat 1480 diesen <a title="Zu einem Artikel (in diesem Blog)" href="http://www.blog.mymaze.de/2009/03/15/das-labyrinth-nach-gossembrot/" target="_blank">Labyrinthtyp</a> in einer Handschrift veröffentlicht. Doch es wurde weltweit erstmals hier in Magdeburg als begehbares Labyrinth gebaut.</p>
<p>Die Angaben zu Größe und Gewicht, wie bei jedem Baby üblich:<br />
Es hat 5 Achsen, 9 Umgänge, ein Achsmaß von 1.50 m, eine Mitte mit 9 m Durchmesser, einen Gesamtdurchmesser von 36 m. Die Linien werden gebildet aus einem Klebeband von 5 cm Breite und einer Gesamtlänge von 705 m. Das ergibt eine Länge für den einfachen Weg in die Mitte von 622 m (Quersumme = 10), den unsichtbaren roten Faden, der in der Mitte der weißen Begrenzungslinien verläuft.</p>
<div id="attachment_1047" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Das Fernsehen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_07.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1047" title="Das Fernsehen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_07.jpg?w=150" alt="Das Fernsehen" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Das Fernsehen</p></div>
<div id="attachment_1048" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Der Domplatz" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_08.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1048" title="Der Domplatz" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_08.jpg?w=150" alt="Der Domplatz" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Der Domplatz</p></div>
<div id="attachment_1049" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Das Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_09.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1049" title="Das Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_09.jpg?w=150" alt="Das Labyrinth" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Das Labyrinth</p></div>
<div id="attachment_1050" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Die ersten Besucher" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_10.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1050" title="Die ersten Besucher" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_10.jpg?w=150" alt="Die ersten Besucher" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Die ersten Besucher</p></div>
<div id="attachment_1051" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Der Überblick" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_11.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1051" title="Der Überblick" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_11.jpg?w=150" alt="Der Überblick" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Der Überblick</p></div>
<div id="attachment_1053" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Der Ansturm" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_121.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1053" title="Der Ansturm" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_121.jpg?w=150" alt="Der Ansturm" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Der Ansturm</p></div>
<div style="clear:both;"><strong>Wer sind die Mütter?</strong></p>
<p>Das sind die schon erwähnten Ariadnes unserer Zeit: Gundula Thormaehlen-Friedman und Daniela Süßmann, die bereits vor Jahren die Idee eines Labyrinthes für den Magdeburger Domplatz entwickelt haben. Und die ich letztes Jahr in Dresden auf dem 4. internationalen Labyrinthkongress kennengelernt habe.</p>
<p><strong>Gibt es Paten?</strong></p>
<p>Zu nennen wäre Rosmarie Schmid, für mich die Grande Dame der <a title="Zur Website von labyrinth-international.org" href="http://www.labyrinth-international.org/" target="_blank">Labyrinthbewegung</a>. Nicht zu vergessen Agnes, Ilse, Silke, Werner, Jeff, Andreas.  Alle waren irgendwie an der Umsetzung  dieses Projekts beteiligt.</p>
<p><strong>Gibt es Ahnen?</strong></p>
<p>Da ist die Mutter aller Labyrinthe, das <a title="Über das Labyrinth von Chartres auf mymaze" href="http://www.mymaze.de/chartres_technisch.htm" target="_blank">Labyrinth</a> in der Kathedrale von Chartres, das zwischen 1200 und 1210 im Fußboden verlegt wurde und immer noch &#8220;aktiv&#8221; ist durch die Impulse, die es der weltweiten Renaissance der Labyrinthidee gibt.</p>
<p>Da gibt es <a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mechthild_von_Magdeburg" target="_blank">Mechthild von Magdeburg (1207 &#8211; 1282)</a>, die 40 Jahre als Begine in dieser Stadt gelebt hat und deren 800-jähriger Geburtstag erst hier in Magdeburg gefeiert wurde.<br />
Etwa 100 Jahre vorher lebte <a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_von_Bingen" target="_blank">Hildegard von Bingen (1098 &#8211; 1179)</a> auf dem Disibodenberg, wo von Gundula ein <a title="Zu einem Artikel (in diesem Blog)" href="http://www.blog.mymaze.de/2009/04/09/das-labyrinth-auf-dem-disibodenberg/" target="_blank">klassisches 7-gängiges Labyrinth</a> gebaut wurde.</p>
<div id="attachment_1055" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Georg Bandarau" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_13.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1055" title="Georg Bandarau" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_13.jpg?w=150" alt="Georg Bandarau" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Georg Bandarau</p></div>
<div id="attachment_1056" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Besucher" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_14.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1056" title="Besucher" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_14.jpg?w=150" alt="Besucher" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Besucher</p></div>
<div id="attachment_1057" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Eröffnungsfeier" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_15.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1057" title="Eröffnungsfeier" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_15.jpg?w=150" alt="Eröffnungsfeier" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnungsfeier</p></div>
<div id="attachment_1058" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="24. April 2009" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_16.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1058" title="24. April 2009" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_16.jpg?w=150" alt="24. April 2009" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">24. April 2009</p></div>
<div id="attachment_1059" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Interview" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_17.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1059" title="Interview" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_17.jpg?w=150" alt="Interview" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Interview</p></div>
<div id="attachment_1060" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="im Dom" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_18.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1060" title="im Dom" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_18.jpg?w=150" alt="im Dom" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">im Dom</p></div>
<div style="clear:both;"><strong>Gibt es Geschwister?</strong></p>
<p>Im Stadtteil Buckau von Magdeburg entstand 2006 ein klassisches Labyrinth im Zuge des <a title="Zum Artikel (in diesem Blog)" href="http://www.blog.mymaze.de/2008/08/02/das-labyrinth-von-buckau-als-element-der-stadtentwicklung-magdeburg/" target="_blank">Projekts  &#8220;Grüne Mitte &#8211; das Labyrinth&#8221;.<br />
</a><br />
In der Lutherstadt Eisleben im Garten des <a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Helfta" target="_blank">Klosters Helfta</a> (wo Mechthild von Magdeburg starb) gibt es ein <a title="Zur Website über das Labyrinth" href="http://www.lebendiges-labyrinth.de/start.htm" target="_blank">Lebendiges Labyrinth</a>, das als klassisches 7-gängiges Labyrinth gebaut wurde.</p>
<p>Dann gibt es in <a title="Zu einem Artikel über Archäoastronomie im Labyrinth von Steigra" href="http://www.blog.mymaze.de/2008/06/01/archaeoastronomie-im-labyrinth-von-steigra/" target="_blank">Steigra</a> eines der vier historischen Rasenlabyrinthe von Deutschland. Es liegt auf den <a title="Zur Website Himmlische Wege" href="http://www.himmelswege.de/" target="_blank">himmlischen Wegen</a> zwischen Halle, Langeneichstädt, Nebra und Goseck, auch wenn es da (noch) nicht als Standort aufgezählt wird.<br />
Am Samstag nach St. Georg (23. April) feiert die ganze Gemeinde seit 1995 ein <a title="Zum Artikel (in diesem Blog) über das Frühlingsfest 2008" href="http://www.blog.mymaze.de/2008/05/01/fruehlingsfest-in-steigra/" target="_blank">Frühlingsfest</a> am 11-gängigen, klassischen Labyrinth, auch Trojaburg oder Schwedenring genannt. Dabei wird die Wintersonne durch einen Ritter aus den Fängen des Labyrinths befreit.</p>
<div id="attachment_1061" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="25. April 2009: Anne Ulrich und Ronny Herzau" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_steigra.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1061" title="25. April 2009: Anne Ulrich und Ronny Herzau" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_steigra.jpg?w=300" alt="25. April 2009: Anne Ulrich und Ronny Herzau" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">25. April 2009: Anne Ulrich und Ronny Herzau</p></div>
<p><a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen-Anhalt" target="_blank">Sachsen-Anhalt</a>, <a title="Zur offiziellen Website des Landes Sachsen-Anhalt" href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php" target="_blank">Land der Frühaufsteher</a> oder Land der Labyrinthe?</p>
<p>Was wird aus unserem temporären Labyrinth auf dem Magdeburger Domplatz?</p>
<p>Ist es wirklich am Samstag, dem 2. Mai 2009, dem ersten weltweit gefeiertem <a title="Zum Artikel (in diesem Blog)" href="http://www.blog.mymaze.de/2009/04/03/welt-labyrinth-tag-2009/" target="_blank">Tag des Labyrinths</a> schon verschwunden?</p>
<p>Oder erfüllt sich der Traum so vieler von einem dauerhaften Labyrinth für den Magdeburger Dom?</p>
<p>Lebt es nur noch weiter in den Herzen der Magdeburger Bürgerinnen und Bürger?</p>
<div id="attachment_1062" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Schweben" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_19.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1062" title="Schweben" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_19.jpg?w=150" alt="Schweben" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Schweben</p></div>
<div id="attachment_1063" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Rennen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_20.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1063" title="Rennen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_20.jpg?w=150" alt="Rennen" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Rennen</p></div>
<div id="attachment_1064" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Nordic Walking" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_21.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1064" title="Nordic Walking" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_21.jpg?w=150" alt="Nordic Walking" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Nordic Walking</p></div>
<div id="attachment_1065" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="in der Mitte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_22.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1065" title="in der Mitte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_22.jpg?w=150" alt="in der Mitte" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">in der Mitte</p></div>
<div id="attachment_1066" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Anfang/Ende" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_23.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1066" title="Anfang/Ende" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_23.jpg?w=150" alt="Anfang/Ende" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Anfang/Ende</p></div>
<div id="attachment_1067" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="im Morgenlicht" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_24.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1067" title="im Morgenlicht" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/05/md_2009_24.jpg?w=150" alt="im Morgenlicht" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">im Morgenlicht</p></div>
<div style="clear:both;">Vielleicht ist das 800-jährige Domjubiläum ja der Klaps auf den Hintern des Babys, das ihm Luft zum Leben verschafft?</p>
<p>Danke an alle, die am <a title="Zu einem Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ariadnefaden" target="_blank">Ariadnefaden</a> dieses Labyrinths mitgeknüpft haben.</div>
</div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Labyrinth als Diagramm]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/04/19/das-labyrinth-als-diagramm/</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 23:00:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/04/19/das-labyrinth-als-diagramm/</guid>
<description><![CDATA[Das Labyrinth ist nicht symmetrisch, zumindest nicht auf den ersten Blick. Aber es läßt sich spiegel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Labyrinth ist nicht symmetrisch, zumindest nicht auf den ersten Blick. Aber es läßt sich spiegeln.</p>
<p>Hier einmal als linkshändiges Labyrinth. Der erste Weg hinein (bezeichnet mit 3) führt zuerst nach links.</p>
<div id="attachment_1011" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Das linkshändige klassische Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/04/kretisch_diagramm_li.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1011" title="Das linkshändige klassische Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/04/kretisch_diagramm_li.jpg" alt="Das linkshändige klassische Labyrinth" width="500" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Das linkshändige klassische Labyrinth</p></div>
<p>Jetzt gespiegelt. Da wird es zum rechtshändigen Labyrinth, weil der Weg hinein sich zuerst nach rechts wendet.</p>
<p>Die Wege sind von außen nach innen nummeriert. Damit läßt sich die Wegfolge in Ziffern ausdrücken: A-3-2-1-4-7-6-5-Z.<br />
Das ist der Rhythmus des Labyrinths oder auch die &#8220;Eigenmelodie&#8221;.</p>
<div id="attachment_1012" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Das rechtshändige klassische Labyrinth" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/04/kretisch_diagramm_re.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1012" title="Das rechtshändige klassische Labyrinth" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/04/kretisch_diagramm_re.jpg" alt="Das rechtshändige klassische Labyrinth" width="500" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Das rechtshändige klassische Labyrinth</p></div>
<p>Hier eine ganz andere Darstellungsweise für das Labyrinth, nämlich als rechteckiges Diagramm.<br />
Dabei werden die Wege verzerrt und schematisch gezeichnet. Es wird gleichsam auseinander gezogen und in eine rechteckige Form gebracht, dabei gedreht und gespiegelt. Die Eingangsachse (A) wird auf der einen Seite des Rechtecks dargestellt und die Zielachse (Z) auf der anderen Seite, obwohl sie doch ganz nahe beieinander liegen.<br />
Vielleicht kann man sich das auch so vorstellen, dass die Wege auf einem Ring eingezeichnet sind und dieser dann durchgeschnitten und auseinandergefaltet wird, wie z.B. bei einer Konservendose.</p>
<div id="attachment_1020" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Das klassische Labyrinth als Diagramm" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/04/kretisch_diagramm_rechts.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1020" title="Das klassische Labyrinth als Diagramm" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/04/kretisch_diagramm_rechts.jpg" alt="Das klassische Labyrinth als Diagramm" width="500" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Das klassische Labyrinth als Diagramm</p></div>
<p>Warum das Ganze?</p>
<p>Weil sich hier erkennen läßt, dass es doch eine Symmetrie im Labyrinth gibt.</p>
<p>Auch die innere Struktur und das Muster werden sichtbar.</p>
<p>Am besten ist es, das alles anhand der verschiedenen Farben und Ziffern nachzuvollziehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Typologie des rabats-joie]]></title>
<link>http://isajones.com/2009/04/14/typologie-des-rabats-joie/</link>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:46:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Isa Jones</dc:creator>
<guid>http://isajones.com/2009/04/14/typologie-des-rabats-joie/</guid>
<description><![CDATA[Ahlalala ! Je n’aime pas les rabat-joie ! Rien à faire, ça ne passe pas. En même temps, je ne connai]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ahlalala ! Je n’aime pas les rabat-joie ! Rien à faire, ça ne passe pas. En même temps, je ne connai]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Labyrinth am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/03/29/das-labyrinth-am-riemenschneider-gymnasium-in-wuerzburg/</link>
<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 23:00:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/03/29/das-labyrinth-am-riemenschneider-gymnasium-in-wuerzburg/</guid>
<description><![CDATA[Dieses Labyrinth vom Typ Amiens wurde während des Labyrinthprojekts Würzburg im Jahr 2004 angelegt. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dieses Labyrinth vom Typ Amiens wurde während des Labyrinthprojekts Würzburg im Jahr 2004 angelegt.<br />
Umgesetzt wurde es als eine Arbeit im Kunstunterricht. Es liegt direkt auf dem Schulhof und wird viel &#8220;begangen&#8221;, vor allem in den großen Pausen. Die Farbe ist inzwischen schon etwas abgerieben und eine Auffrischung könnte nicht schaden.</p>
<p>In Google Earth ist es gut zu sehen. Hier die interaktive Karte:</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&amp;#38;ie=UTF8&amp;#38;t=k&amp;#38;s=AARTsJpHMU7r-XLcU6Gk4sSSVMIWgwLO_w&amp;#38;msa=0&amp;#38;msid=113700046109729070671.0004631b7a906295a70c2&amp;#38;ll=49.796632,9.942203&amp;#38;spn=0.000303,0.00057&amp;#38;z=20&amp;#38;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&amp;#38;ie=UTF8&amp;#38;t=k&amp;#38;s=AARTsJpHMU7r-XLcU6Gk4sSSVMIWgwLO_w&amp;#38;msa=0&amp;#38;msid=113700046109729070671.0004631b7a906295a70c2&amp;#38;ll=49.796632,9.942203&amp;#38;spn=0.000303,0.00057&amp;#38;z=20&amp;#38;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">View Larger Map</a></small></p>
<p>Hier noch einige Bilder vom Boden aus:</p>
<div id="attachment_890" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Der Eingang" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_1.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-890" title="Der Eingang" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_1.jpg?w=127" alt="Der Eingang" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Der Eingang</p></div>
<div id="attachment_891" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Blick zur Mitte" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_2.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-891" title="Blick zur Mitte" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_2.jpg?w=127" alt="Blick zur Mitte" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Blick zur Mitte</p></div>
<div id="attachment_892" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Ein Lehrer" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_3.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-892" title="Ein Lehrer" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_3.jpg?w=127" alt="Ein Lehrer" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Lehrer</p></div>
<div id="attachment_893" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="In der Pause" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_4.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-893" title="In der Pause" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_4.jpg?w=127" alt="In der Pause" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">In der Pause</p></div>
<div id="attachment_894" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Schulbetrieb" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_5.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-894" title="Schulbetrieb" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_5.jpg?w=127" alt="Schulbetrieb" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Schulbetrieb</p></div>
<div id="attachment_889" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Sonntags geschlossen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_6.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-889" title="Sonntags geschlossen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/riemenschneider_6.jpg?w=127" alt="Sonntags geschlossen" width="127" height="95" /></a><p class="wp-caption-text">Sonntags geschlossen</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Labyrinth nach Gossembrot]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/03/15/das-labyrinth-nach-gossembrot/</link>
<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 23:00:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/03/15/das-labyrinth-nach-gossembrot/</guid>
<description><![CDATA[Ein neues Labyrinth mit einem alten Design ist der Typ Gossembrot. Es hat 5 Achsen und 7 Umgänge und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein neues Labyrinth mit einem alten Design ist der Typ Gossembrot.</p>
<p>Es hat 5 Achsen und 7 Umgänge und eine ganz andere Linienführung als die verwandten mittelalterlichen Typen, wie Chartres, Reims, Bayeux, Amiens usw.</p>
<p><a title="Zu Wikisource" href="http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Gossembrot,_Sigmund" target="_blank">Sigmund Gossembrot d.Ä.</a> (1417 &#8211; 1493), Humanist und Ratsherr aus Augsburg, hat um 1480 neun Labyrinth-Zeichnungen in einer Sammelhandschrift zusammengestellt. Bei Hermann Kerns Standarwerk <em>Labyrinthe</em> (Ausgabe 1999, Prestel Verlag) sind auf Seite 205 die Abbildungen 238-245 beschrieben und zu sehen.</p>
<p>Andreas Frei (Schweiz) befasst sich mit der Labyrinth-Theorie und beschreibt diesen Labyrinthtyp als kaskadierende Serpentinen mit ineinandergreifender Wegführung. Genaueres dazu erfahren Sie auf seiner Website: <a title="Zur Website von Alexander Frei" href="http://www.labyrinth-muster.ch/" target="_blank">Das Muster im Labyrinth</a>.</p>
<p>Auch in verschiedenen Ausgaben der Zeitschrift Caerdroia (herausgegeben von Jeff Saward) sind einige Artikel von Alexander Frei über diesen Labyrinthtyp erschienen. Es darf als sein Verdienst gelten, dass er das darin enthaltene Muster erkannt und gedeutet hat.</p>
<div id="attachment_938" class="wp-caption aligncenter" style="width: 434px"><a title="Typ Gossembrot" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/03/gossembrot_7.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-938" title="Typ Gossembrot" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/03/gossembrot_7.jpg" alt="Typ Gossembrot" width="424" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Typ Gossembrot</p></div>
<p>Meines Wissens wurde dieser Labyrinthtyp noch nie als begehbares Labyrinth gebaut. Wer macht den Anfang?</p>
<p>Entscheidend für ein gutes Labyrinthdesign sind Ausgewogenheit, gute Proportionen und nach meiner Meinung auch das, was ich (vielleicht etwas hochgestochen) mit Dramaturgie der Wegfolge bezeichnen möchte. Und das ist den unterschiedlichsten Labyrinthtypen gemeinsam.</p>
<p>Der erste Weg führt gleich mitten hinein ins Labyrinth, umkreist nach wenigen &#8220;Zügen&#8221; die Mitte und pendelt dann wieder nach außen und innen, kommt der Mitte evtl. wieder ganz nahe und erreicht dann überraschend von ganz außen, wieder in wenigen Zügen die Mitte.</p>
<p>Beim klassischen Labyrinth ist das ansatzweise so, beim Typ Chartres perfekt und ebenso beim Typ Gossembrot.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Labyrinth an der Mönchbergschule in Würzburg]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/02/22/das-labyrinth-an-der-monchbergschule-in-wurzburg/</link>
<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 23:00:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/02/22/das-labyrinth-an-der-monchbergschule-in-wurzburg/</guid>
<description><![CDATA[Das Labyrinth auf dem Schulhof der Mönchbergschule in Würzburg ist vom Typ Baltisches Rad. Dabei gib]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Labyrinth auf dem Schulhof der Mönchbergschule in Würzburg ist vom Typ Baltisches Rad. Dabei gibt es einen kurzen Weg aus oder in die Mitte. Dadurch ist es sehr gut für &#8220;Prozessionen&#8221; geeignet. Viele Leute können sich also gleichzeitig im Labyrinth bewegen.<br />
Die Satellitenbilder von Würzburg in Google Earth sind von sehr guter Qualität. Ich habe das Labyrinth an der Mönchbergschule gesucht und auch gefunden.<br />
Hier das Labyrinth aus der Vogelperspektive in einem interaktiven Kartenausschnitt, in dem man auch navigieren kann:</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?t=h&amp;#38;hl=de&amp;#38;ie=UTF8&amp;#38;source=embed&amp;#38;ll=49.793218,9.958578&amp;#38;spn=0.000649,0.001202&amp;#38;z=20&amp;#38;output=embed&amp;#38;s=AARTsJrA8EIF4HJj-vW9vaqGxd6ENo9hVA"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?t=h&amp;#38;hl=de&amp;#38;ie=UTF8&amp;#38;source=embed&amp;#38;ll=49.793218,9.958578&amp;#38;spn=0.000649,0.001202&amp;#38;z=20&amp;#38;source=embed&amp;#38;s=AARTsJrA8EIF4HJj-vW9vaqGxd6ENo9hVA" style="color:#0000FF;text-align:left">View Larger Map</a></small></p>
<p>Hier einige terrestrische Bilder:</p>
<div id="attachment_844" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Beim Bau" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_1.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-844" title="Beim Bau" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_1.jpg?w=127" alt="Beim Bau" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Bau</p></div>
<div id="attachment_845" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Das Schulhaus" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_2.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-845" title="Das Schulhaus" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_2.jpg?w=127" alt="Das Schulhaus" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schulhaus</p></div>
<div id="attachment_846" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Ein Schulfest" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_3.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-846" title="Ein Schulfest" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_3.jpg?w=127" alt="Ein Schulfest" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Schulfest</p></div>
<div id="attachment_847" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Die ganze Schule" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_4.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-847" title="Die ganze Schule" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_4.jpg?w=127" alt="Die ganze Schule" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Die ganze Schule</p></div>
<div id="attachment_848" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Der Rektor" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_5.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-848" title="Der Rektor" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_5.jpg?w=127" alt="Der Rektor" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rektor</p></div>
<div id="attachment_849" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Der Nachwuchs" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_6.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-849" title="Der Nachwuchs" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_6.jpg?w=127" alt="Der Nachwuchs" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Der Nachwuchs</p></div>
<div id="attachment_850" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Besuch aus Holland" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_7.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-850" title="Besuch aus Holland" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_7.jpg?w=127" alt="Besuch aus Holland" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Besuch aus Holland</p></div>
<div id="attachment_851" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Die Nachzüglerin" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_8.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-851" title="Die Nachzüglerin" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_8.jpg?w=127" alt="Die Nachzüglerin" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nachzüglerin</p></div>
<div id="attachment_843" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a title="Besucherinnen" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_9.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-843" title="Besucherinnen" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/02/moenchberg_9.jpg?w=127" alt="Besucherinnen" width="127" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Besucherinnen</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie lege ich ein Knidos Labyrinth aus Seilen?]]></title>
<link>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/02/08/wie-lege-ich-ein-knidos-labyrinth-aus-seilen/</link>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 23:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Erwin</dc:creator>
<guid>http://bloggermymaze.wordpress.com/2009/02/08/wie-lege-ich-ein-knidos-labyrinth-aus-seilen/</guid>
<description><![CDATA[Hier soll wieder eine Möglichkeit vorgestellt werden, wie man zu einem Labyrinth kommt. Die ursprüng]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier soll wieder eine Möglichkeit vorgestellt werden, wie man zu einem Labyrinth kommt.</p>
<p>Die ursprüngliche Aufgabenstellung war, in einem großen Raum aus Seilen ein temporäres Labyrinth zu legen.  Das schien ganz einfach zu sein, da man ja weiß wie ein Labyrinth aussieht und wie man es aus dem Grundmuster mit dem Quadrat, den Winkeln und den Punkten erzeugen kann. Es sollte ein klassisches 7-gängiges Labyrinth mit einer größeren Mitte werden.</p>
<p>Doch die Frage war: Wie viele Seile braucht man und wo fängt man am besten an?<br />
Seile kann man leicht im Bogen verlegen und wieder verschieben. So ist schließlich nach längerem Probieren ein Labyrinth entstanden, wenn auch die Mitte etwas klein geraten war.</p>
<p>Danach wollte ich es etwas genauer wissen und habe mir dann so eine Art Legeanweisung entwickelt, die hier vorgestellt werden soll.</p>
<p>Zuerst lege ich einige Ausgangspunkte fest, an denen ich mich leicht orientieren kann und zu denen ich auch einen maßlichen Bezug nehmen kann.</p>
<div id="attachment_747" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Bild 1" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/01/legen1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-747" title="Bild 1" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen1.jpg" alt="Bild 1" width="500" height="363" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 1</p></div>
<p>In diesem Beispiel haben die Wege eine Breite von 50 cm, die Mitte hat einen Durchmesser von 2 Metern und das gesamte Labyrinth einen größten Durchmesser von 9 Metern. Die Punkte E1 bis E4 sind die Endpunkte der Linien und liegen in einem Quadrat, das mit der Diagonale von 2.83 m sehr einfach konstruiert werden kann.</p>
<div id="attachment_748" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Bild 2" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/01/legen2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-748" title="Bild 2" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen2.jpg" alt="Bild 2" width="500" height="363" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 2</p></div>
<p>Ausgehend von den beiden oberen Punkten E1 und E2 wird mittels Bogenschlag und den Maßen von 2.00 m und 1. 50 m der Mittelpunkt der Mitte konstruiert.  Dieser Mittelpunkt wird vorübergehend markiert, ebenso wie die Mitte des Quadrates.  Denn von hier aus und um die Mitte M herum werden die Seile gelegt.</p>
<div id="attachment_749" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Bild 3" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/01/legen3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-749" title="Bild 3" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen3.jpg" alt="Bild 3" width="500" height="363" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 3</p></div>
<p>Vom Zentrum des Quadrates aus gehe ich ein Stück gerade nach oben und lege dann das Seil in einem gleichmäßigen Abstand von 1 m (= Radius 1m) um Punkt M herum; bei E2 angekommen, gehe ich in einem Abstand von 0.5 m (=Radius 0.5m) darum herum und lege das Seil im gleichmäßigen Abstand von 1 m zum schon liegenden Teil und parallel dazu bis Punkt E1. Auf diese Art habe ich die rote Linie 8 und 6 gelegt.</p>
<div id="attachment_750" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Bild 4" href="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen4.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-750" title="Bild 4" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen4.jpg" alt="Bild 4" width="500" height="363" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 4</p></div>
<p>Jetzt wird die blaue Linie 5 und 7 konstruiert. Ich starte wieder in der Mitte des Quadrates, gehe ein Stück gerade nach rechts zwischen die Punkte E2 und E4 und biege dann nach links oben ab, indem ich parallel und im Abstand von 0.5 m der schon gelegten roten Linie 6 folge. Bei Punkt E1 geht es weiter links herum im Abstand von 0.5 m und danach zwischen der roten Linie 6 und 8 bis Punkt E2. Ich habe die blaue Linie 5 und 7 gelegt.</p>
<div id="attachment_751" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Bild 5" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/01/legen5.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-751" title="Bild 5" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen5.jpg" alt="Bild 5" width="500" height="363" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 5</p></div>
<p>Nun kommt die braune Linie. Wieder vom zentralen Punkt im Quadrat aus geht es zunächst gerade bis zwischen die Punkte E1 und E3. Dann im Abstand von 0.5 m parallel zur blauen Linie 5 bis zwischen die Punkte E2 und E4. Um den Punkt E4 geht es mit einem Abstand von 0.5 m nach außen herum und dann parallel zur gerade gelegten Linie 4 im Abstand von 1 m bis Punkt E3. Die braune Linie 2 und 4 ist fertig.</p>
<div id="attachment_752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Bild 6" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/01/legen6.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-752" title="Bild 6" src="http://bloggermymaze.wordpress.com/files/2009/01/legen6.jpg" alt="Bild 6" width="500" height="363" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 6</p></div>
<p>Zur Vollendung fehlt noch die grüne Linie. Vom zentralen Punkt im Quadrat aus geht es gerade nach unten zwischen die Punkte E3 und E4; dann nach rechts im Abstand von 0.5 m zur braunen Linie 2 um Punkt E4 herum und weiter parallel bis Punkt E3. Dieser wird mit 0.5 m Abstand nach innen umrundet und die grüne Linie 3 wird zwischen die vorhandene braune Linien 2 und 4 bis zum Punkt E4 verlegt. Die grüne Linie 1 und 3 ist gelegt. Das Labyrinth ist fertig.</p>
<p>Hier können Sie sich die Legeanweisung auf DIN A4 als <a title="PDF-Datei öffnen" href="http://bloggermymaze.files.wordpress.com/2009/02/knidos_legen_blog.pdf" target="_blank">PDF-Datei anschauen/drucken/speichern/kopieren &#8230;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
